(19)
(11) EP 3 097 808 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.09.2017  Patentblatt  2017/37

(21) Anmeldenummer: 15169948.5

(22) Anmeldetag:  29.05.2015
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A43B 7/08(2006.01)
A43B 7/10(2006.01)
A43B 7/12(2006.01)

(54)

LUFTEINLASSEINRICHTUNG FÜR EINEN SCHUH

AIR INTAKE SYSTEM FOR A SHOE

DISPOSITIF D'ENTRÉE D'AIR POUR UNE CHAUSSURE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.11.2016  Patentblatt  2016/48

(73) Patentinhaber: ATMOS airwalk ag
8152 Glattbrugg (CH)

(72) Erfinder:
  • Möhlmann, Wilhelm
    8152 Glattbrugg (CH)

(74) Vertreter: Zenz Patentanwälte Partnerschaft mbB 
Rüttenscheider Straße 2
45128 Essen
45128 Essen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-2014/170053
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lufteinlasseinrichtung für einen Schuh, wobei die Lufteinlasseinrichtung (1) zur Befestigung an oder teilweise in einem Schaft des Schuhs geeignet ist und einen Lufteinlass (2a) und eine Einrichtung umfasst, die dazu ausgebildet ist, Wasser, das durch den Lufteinlass (2a) eindringt, auszulassen.

    [0002] Eine solche Lufteinlasseinrichtung ist beispielsweise aus der WO 2014/170053 A1 bekannt.

    [0003] Ein Schuh besteht aus zwei Hauptteilen, nämlich dem oberen Teil, der Schaft genannt wird, und dem unteren Teil, dem Boden. Der Schaft kann einen Innenschaft (Futter), Zwischenschaft (Zwischenfutter) und Außenschaft (Oberleder) umfassen. Der Schaft umfasst vorne das Vorderblatt gegebenenfalls mit Lasche, hinten die Ferse und seitliche Quartiere, die an der Fersennaht angrenzen. Ein mit einer Brandsohle verbundener Schaft wird montierter Schaft genannt. Der Boden kann eine einteilige oder mehrteilige Laufsohle umfassen. Ferner kann der Boden als Flachsohle oder Absatzsohle ausgebildet sein.

    [0004] Heutzutage sind Schuhe bekannt, die in der Sohle mit Vorrichtungen ausgestattet sind, welche die Luftzirkulation im Schuh begünstigen sollen, wodurch die innere Feuchtigkeit im Schuh verringert werden soll, um den Fußkomfort des Nutzers des Schuhs zu verbessern. So wird in der WO 2012/126489 eine Sohlenkonstruktion mit einer Luftpumpeinrichtung beschrieben, die eine gute Luftventilation ermöglicht.

    [0005] Zur Luftzirkulation im Schuh muss Luft in diesen eingelassen und aus diesem herausgelassen werden. Während der Luftauslass durch das Schuhinnere (am Fuß des Nutzers vorbei) erfolgen kann, erfordert der geregelte Lufteinlass eine Lufteinlasseinrichtung, die für Luft durchlässig sein muss. Damit besteht aber die Gefahr, dass nicht nur erwünschterweise Luft in den Schuh geführt wird, sondern unerwünschterweise auch Nässe (Wasser) und Schmutz in den Schuh eindringen kann. Im Stand der Technik bekannte Versuche, das Eindringen von Nässe durch das Vorsehen von Membranen zu vermeiden, scheitern daran, dass die vorgesehenen Membrane nicht hinreichend luftdurchlässig sind und somit einen hinreichend effektiven Lufteinlass verhindern.

    [0006] Es liegt somit der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Lufteinlasseinrichtung für einen Schuh mit aktiver Luftzirkulation, bereitzustellen, die die Zufuhr einer zur Luftzirkulation erforderlichen Luft ermöglicht, ohne dass Wasser/Nässe von außen über die Lufteinlasseinrichtung in den Schuh eindringen könnte.

    [0007] Bei einer Lufteinlasseinrichtung der eingangs genannten Art wird die oben genannte Aufgabe dadurch gelöst, dass eine Lufteinlassöffnung eines Luftführungskanals eines Einlegers mit dem Lufteinlass verbunden ist, wobei eine Luftführung in Form einer siphonartigen Verbindung, die einen teilweise u-förmigen Strömungsweg für die in den Lufteinlass der Lufteinlasseinrichtung eintretende Luft aufweist, gebildet wird, indem die Lufteinlassöffnung des Einlegers etwas oberhalb des oberen Bereichs des Lufteinlasses angeordnet ist, so dass der u-förmige Strömungsweg einen äußeren Schenkel an der Außenseite des Einlegers und einen inneren Schenkel an der Innenseite des Einlegers umfasst, und
    dass die Einrichtung, die dazu ausgebildet ist, Wasser, das durch den Lufteinlass eindringt, auszulassen, einen in Fluidverbindung mit dem Lufteinlass stehenden Auslass an der Außenseite des Einlegers unterhalb des äußeren Schenkels des u-förmigen Strömungswegs aufweist.

    [0008] Die Lufteinlasseinrichtung ist zur Befestigung an oder teilweise in einem Schaft des Schuhs geeignet. Beispielsweise kann die Lufteinlasseinrichtung dazu geeignet sein, an oder teilweise in einem Fersenbereich des Schafts oder einem Quartier oder einer Lasche desselben und insbesondere zumindest teilweise oberhalb einer Sohle des Schuhs befestigt zu werden. Die Lufteinlasseinrichtung umfasst einen Lufteinlass, durch den Luft gezielt zur Ventilation des Inneren des Schuhs angesaugt werden kann, und eine Einrichtung, die dazu ausgebildet ist, Wasser, das etwa in flüssiger Form oder auch in Form von Wasserdampf durch den Lufteinlass eindringt, auszulassen, so dass es nicht unerwünschterweise in das Innere des Schuhs eindringen kann. Somit wird eine Ventilation des Inneren des Schuhs ermöglicht, ohne dass durch den Ventilationsprozess Wasser/Nässe in das Innere des Schuhs geleitet wird. Hierbei umfasst die Einrichtung, die dazu ausgebildet ist, Wasser, das durch den Lufteinlass eindringt, auszulassen, einen Auslass (einen Ablauf, eine Auslassöffnung) als Bestandteil der Lufteinlasseinrichtung. Der Auslass ist dabei so angeordnet, dass, wenn die Lufteinlasseinrichtung am Schuh befestigt ist, er näher an der Sohle des Schuhs positioniert ist als der Lufteinlass; der Auslass liegt bei der am Schuh montierten Lufteinlasseinrichtung dann also niedriger als der Lufteinlass.

    [0009] Die Lufteinlasseinrichtung weist eine Luftführung in Fluidverbindung mit dem Lufteinlass auf. Luft tritt durch den Lufteinlass in die Lufteinlasseinrichtung ein und wird über die Luftführung weitergeleitet. Die Luftführung erlaubt eine kontrollierte Strömung der Luft, beispielsweise in Richtung einer Luftpumpeinrichtung, die Luft über die Lufteinlasseinrichtung von außerhalb des Schuhs ansaugt.

    [0010] Die Lufteinlasseinrichtung umfasst einen Einleger, der eine Lufteinlassöffnung in Fluidverbindung mit dem Lufteinlass und einen Luftführungskanal in Fluidverbindung mit der Lufteinlassöffnung umfasst. Der Einleger ist ein Element der Lufteinlasseinrichtung, das von einem Teil der Lufteinlasseinrichtung nach außen hin bedeckt ist. Hier und im Weiteren bezeichnet "außen" einen Bereich der Lufteinlasseinrichtung, der bei Befestigung derselben an einem Schaft eines Schuhs weiter von diesem Schaft entfernt ist als ein "innerer" Bereich der Lufteinlasseinrichtung. Entsprechend ist ein "oberer" Bereich bei Befestigung der Lufteinlasseinrichtung an einem Schuh von einer Sohle desselben weiter entfernt als ein "unterer" Bereich. Luft und Wasser können also zunächst durch den Lufteinlass eindringen und treffen danach auf den Einleger. Während Luft durch den Luftführungskanal und die Luftführung Richtung einer Luftpumpeinrichtung des Schuhs, an dem die Lufteinlasseinrichtung angebracht ist, strömen kann, wird Wasser über den Wasserablauf und den Auslass ausgelassen. Während über die Luftführung oben Luft eingesaugt wird, läuft Wasser nach unten ab. Hierbei kann das Wasser, je nach Ausbildung des Luftführungskanals des Einlegers, einen bestimmten Weg entlang des Luftführungskanals des Einlegers zurücklegen, bis es über den Wasserablauf nach außen hin abläuft. Die Lufteinlassöffnung befindet sich in einem geringeren Abstand von dem Lufteinlass als der Wasserablauf und ist oberhalb des Lufteinlasses positioniert. Somit gelangt Luft leicht von dem Lufteinlass zu der Lufteinlassöffnung des Einlegers, während Wasser direkt wieder über den darunter liegenden Wasserablauf des Einlegers ablaufen kann.

    [0011] Um Schmutz abzuweisen, kann die Lufteinlasseinrichtung weiterhin ein Gitter- oder Netzelement aufweisen, das so angeordnet ist, dass Luft durch das Gitter- oder Netzelement zu der Luftführung und dem Luftführungskanal des Einlegers gelangt. Das Gitter- oder Netzelement kann zwischen dem Einleger und einem äußeren, den Einleger teilweise bedeckenden Teil der Lufteinlasseinrichtung positioniert sein. Das Gitter- oder Netzelement kann wie die übrige Lufteinlasseinrichtung aus Kunststoff gefertigt sein. Alternativ kann es aus einem Vliesstoff oder aus Metall gefertigt sein.

    [0012] Die Luftführung ist in Form einer "Siphonverbindung" (siphonartigen Fluidverbindung) mit dem Lufteinlass verbunden. Eine solche "Siphonverbindung" weist einen teilweise u-förmigen Strömungsweg für die in die Lufteinlasseinrichtung eintretende Luft auf.

    [0013] Weiterhin kann die Lufteinlasseinrichtung gemäß einem der oben beschriebenen Beispiele ein Ventil aufweisen, das dazu ausgebildet ist, Luft von der Luftführung oder dem Luftführungskanal kommend durchzulassen (nämlich in Richtung einer Luftpumpeinrichtung, die einem Schuh vorgesehen ist, an dem die Lufteinlasseinrichtung zu befestigen ist).

    [0014] Weiterhin wird ein Schuh mit einer Sohle und einem Schaft und einer Lufteinlasseinrichtung gemäß einem der vorhergehend beschriebenen Beispiele bereitgestellt. Bei diesem Schuh ist die Lufteinlasseinrichtung derart an oder teilweise in dem Schaft befestigt, dass sich der Lufteinlass in größerem Abstand von der Sohle als der Wasserablauf und/oder der Auslass befindet, er also oberhalb von dem Wasserablauf und/oder der Auslass positioniert ist. Beispielsweise kann die Lufteinlasseinrichtung an einen Fersenbereich des Schafts angeschweißt, angeklebt oder angesteppt sein. Insbesondere kann der Schuh eine Luftpumpeinrichtung, beispielsweise in Form eines Hohlraums oder einer Lunge, umfassen, die dazu dient, Frischluft über die Lufteinlasseinrichtung anzusaugen und über entsprechende Luftführungen in das Innere des Schuhs zur Ventilation desselben zu liefern.

    [0015] Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der ausführlichen aber nicht einschränkenden Beschreibung von Ausführungsformen, die mithilfe der beigefügten Zeichnungen dargestellt sind.

    Figuren 1a bis 1c zeigen eine Ausführungsform einer Lufteinlasseinrichtung für einen Schuh, die im Fersenbereich desselben vorgesehen ist,

    Figur 1d veranschaulicht die Funktionsweise der Lufteinlasseinrichtung, die in den Figuren 1b bis 1c gezeigt ist,

    Figuren 2a bis 2c zeigen eine Ausführungsform einer Lufteinlasseinrichtung für einen Schuh, die teilweise zwischen Oberleder und Futter oder auf dem Oberleder desselben vorgesehen ist,

    Figur 2d veranschaulicht die Funktionsweise der Lufteinlasseinrichtung, die in den Figuren 2a bis 2c gezeigt ist,

    Figuren 3a bis 3c zeigen eine Ausführungsform einer Lufteinlasseinrichtung für einen Schuh, die in Schwingenform ausgebildet ist,

    Figur 3d veranschaulicht die Funktionsweise der Lufteinlasseinrichtung, die in den Figuren 3a bis 3c gezeigt ist.



    [0016] In der vorliegenden Erfindung wird eine Lufteinlasseinrichtung (ein "AirIntake") bereitgestellt, mit deren Hilfe das Eindringen von Wasser und auch Schmutz in den Schuh vermindert werden kann. Die Lufteinlasseinrichtung kann einer, beispielsweise in der Sohle positionierten, Luftpumpeinrichtung dem Ansaugen von Frischluft dienen. Prinzipiell kann die Lufteinlasseinrichtung an jedem geeigneten Platz zumindest teilweise oberhalb der Sohle des Schuhs vorgesehen sein. Beispielsweise kann sie im seitlichen oder hinteren oberen Kragen des Schafts des Schuhs, im Fersenbereich des Schafts, in einem seitlichen Bereich des Schafts oder auf einer Lasche des Schuhs bereitgestellt werden. Die Lufteinlasseinrichtung weist als eines ihrer Elemente eine Einrichtung auf, die dazu ausgebildet ist, Wasser, das durch einen Lufteinlass der Lufteinlasseirichtung eindringt, wieder auszulassen. Dieses Wasser wird also nicht von einer im Schuh vorgesehenen Luftpumpeinrichtung eingesaugt und in das Innere des Schuhs abgegeben. Ausführungsformen der Lufteinlasseinrichtung werden im Folgenden mit Bezug auf die Figuren 1a bis 3d beschrieben, wobei gleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet sind.

    [0017] In den Figuren 1a bis 1c wird ein Beispiel für eine erfindungsgemäße Lufteinlasseinrichtung 1 gezeigt. Auf der linken Seite der Figur 1a wird die Lufteinlasseinrichtung 1 als seitliche Schnittansicht und in der Mitte der Figur 1a aus Sicht der Ferse eines Schuhs, an dem die Lufteinlasseinrichtung 1 befestigt wird, gezeigt. Eine Außenansicht der fertig assemblierten Lufteinlasseinrichtung 16 ist rechts oben in Figur 1a gezeigt. Die Lufteinlasseinrichtung 1 umfasst einen Lufteinlass 2a, über den Luft angesaugt werden kann. Das Ansaugen der Luft kann über eine Luftpumpeinrichtung erfolgen, die in Form eines Hohlraums oder einer Lunge (einer separaten Kunststoffpumpeinrichtung) ausgebildet sein kann, wie es im Stand der Technik wohl bekannt ist. Weiterhin umfasst die Lufteinlasseinrichtung 1 einen Auslass 2b, über den Wasser, das gegebenenfalls über den Lufteinlass 2a eindringt, nach außerhalb des Schuhs ausgelassen werden kann. Die über den Lufteinlass 2a angesaugte Luft wird in einer Luftführung 3 der Lufteinlasseinrichtung 1 geführt.

    [0018] Weiterhin ist ein Einleger 4 in der Lufteinlasseinrichtung 1 vorgesehen. Dieser Einleger 4 weist, wie es in Figur 1a rechts unten gezeigt ist, eine Lufteinlassöffnung 5 und einen verzweigten Luftführungskanal 6 auf. Frischluft wird also über die Lufteinlassöffnung 5, den Luftführungskanal 6 und die Luftführung 3 angesaugt. Unerwünschterweise durch den Lufteinlass 2a eintretendes Wasser wird direkt wieder über einen Wasserablauf 7 des Einlegers 4 und den Auslass 2b ausgelassen. Zwischen dem Einleger und dem Lufteinlass 2a und dem Auslass 2b ist in der gezeigten Ausführungsform ein Gitter- oder Netzelement 8 vorgesehen, das Schmutz abweisen kann. Innerhalb der Luftführung 3 ist optional ein Einwegeventil 9 vorgesehen, an das eine schlauchartige Luftführung 10 angeschlossen ist. Das Einwegeventil 9 erlaubt lediglich eine Luftströmung von der Luftführung 3 zu der schlauchartigen Luftführung 10. Die Lufteinlasseinrichtung 1 kann auch ohne Ventil ausgebildet sein.

    [0019] Die genannten Elemente sind zur weiteren Veranschaulichung auch in Figur 1b gezeigt. Figur 1b zeigt zwei Hälften der geschnittenen Lufteinlasseinrichtung 1, wobei der Schnitt entlang der schraffierten Fläche erfolgt ist. Figur 1c zeigt auf der linken Seite eine Innenansicht der fertig assemblierten Lufteinlasseinrichtung 1 mit einer Klebefläche 11 und auf der rechten Seite einen Schuh mit der Lufteinlasseinrichtung 1, die über die Klebefläche 11 an den Schaft des Schuh geklebt ist. Alternativ kann die Lufteinlasseinrichtung 1 an den Schaft angeschweißt oder angesteppt werden. Wie es in Figur 1c gezeigt, kann die Lufteinlasseinrichtung 1 teilweise mit der Sohle 14 des Schuhs verbunden sein. In der Sohle 14 des Schuhs ist eine Luftpumpeinrichtung (in Figur 1c nicht gezeigt) vorgesehen, die mit der schlauchartigen Luftführung 10 verbunden ist, und die über den Lufteinlass 2a, die Luftführung 3 sowie die Lufteinlassöffnung 5 und den Luftführungskanal 6 des Einlegers 4 Frischluft von außerhalb des Schuhs ansaugt. Die angesaugte Luft wird dann von der Luftpumpeinrichtung über entsprechende Luftführungen in der Sohle und Öffnungen einer Brandsohle in den Innenraum des Schuhs zur Ventilation desselben geliefert, wie es im Stand der Technik bekannt ist.

    [0020] Die Lufteinlasseinrichtung 1 dieser Ausführungsform ermöglicht, wie es bisher im Stand der Technik nicht möglich war, den Einlass großer Mengen an Frischluft, ohne dass Wasser/Nässe über die Lufteinlasseinrichtung 1 in den Schuh eindringen würde. Ausgehend von Figur 1b zeigt Figur 1d die möglichen Luft- und Wasserströmungen der Lufteinlasseinrichtung 1. Die kleinen Pfeile veranschaulichen hierbei die Luftströmung und die großen Pfeile die Wasserströmung. Luft strömt durch die Lufteinlassöffnung 5 des Einlegers 4, den Luftführungskanal 6 des Einlegers und das Ventil 9 in die schlauchartige Luftführung 10 und von dieser in die Luftpumpeinrichtung. Ein großes Luftvolumen entsprechend dem Pumpvolumen der Luftpumpeinrichtung kann so durch die Lufteinlasseinrichtung 1 eingesaugt werden. Möglicherweise durch den Lufteinlass 2a eintretendes Wasser hingegen wird direkt wieder durch den Wasserablauf 7 und den Auslass 2b ausgelassen. Wie ersichtlich sollte die Lufteinlassöffnung 5 des Einlegers 4 etwas oberhalb des oberen Bereichs des Lufteinlasses 2a angeordnet sein, wodurch ein "Siphoneffekt" erzielt wird, der ein Abscheiden des Wassers zuverlässig unterstützt.

    [0021] Die in den Figuren 1a bis 1d gezeigte Lufteinlasseinrichtung 1 weist keine Innenabdeckung der Luftführung 3 auf. Schuhseitig wird die Luftführung 3 durch das Oberleder des Schafts des Schuhs, an dem die Lufteinlasseinrichtung 1 angebracht wird, geschlossen. Alternativ kann die Luftführung 3 durch ein entsprechendes Innenteil der Lufteinlasseinrichtung 1 geschlossen werden. In diesem Fall kann die Lufteinlasseinrichtung 1 teilweise unter dem Oberleder (zwischen Oberleder und Futter) eines Schafts eines Schuhs oder vollständig auf dem Oberleder angeordnet sein. Eine solche Ausführungsform mit Innenabdeckung ist in den Figuren 2a bis 2d veranschaulicht. Figur 2a zeigt verschiedene perspektivische Ansichten der Lufteinlasseinrichtung 1, und Figur 2b zeigt zwei Hälften der geschnittenen Lufteinlasseinrichtung 1 (Schnitt an schraffierten Flächen) dieser Ausführungsform.

    [0022] Die Lufteinlasseinrichtung 1 weist, wie es in Figur 2a gezeigt ist, einen Lufteinlass 2a und einen Auslass 2b auf. Luft wird aus dem Lufteinlass 2a, eine Lufteinlassöffnung 5 eines Einlegers 4, und einen Luftführungskanal 6 des Einlegers 4 geführt. Wasser, das möglicherweise über den Lufteinlass 2a eindringt, wird direkt wieder über einen Wasserablauf des Einlegers 4 und den Auslass 2b abgeschieden. Am unteren Ende des Luftführungskanals 6 (dem dem Lufteinlass 2a und einer Lufteinlassöffnung 5 des Einlegers 4 entgegengesetzten Ende des Luftführungskanals 6) kann ein Ventil (in den Figuren 2a bis 2d nicht gezeigt) vorgesehen sein. Wie in der in den Figuren 1a bis 1d gezeigten Ausführungsform kann ein Gitter- oder Netzelement 8 vorgesehen sein. Seitlich umfänglich kann eine Klebefläche 11 vorgesehen sein.

    [0023] Wie es in Figur 2c gezeigt ist, kann die Lufteinlasseinrichtung 1 dieser Ausführungsform teilweise unterhalb oder oberhalb eines Oberleders 15 eines Schafts eines Schuhs mit einer Naht 15 ein- oder angenäht und zusätzlich mithilfe der Klebefläche 11 klebend befestigt werden. Ein unterhalb der Oberleders 15 vorgesehen Luftführung 3a ist in der unteren rechten Darstellung der Figur 2c gezeigt. Insbesondere kann der Luftführungskanal 6 zwischen dem Oberleder und dem Futter des Schafts angeordnet werden. Wie in der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist in der Sohle des Schuhs eine Luftpumpeinrichtung (in Figur 2c nicht gezeigt) vorgesehen, die über den Lufteinlass 2a, die Lufteinlassöffnung 5 und den Luftführungskanal 6 des Einlegers 4 Frischluft von außerhalb des Schuhs ansaugt.

    [0024] Ausgehend von Figur 2b zeigt Figur 2d die möglichen Luft- und Wasserströmungen der Lufteinlasseinrichtung 1. Die kleinen Pfeile veranschaulichen wiederum die Luftströmung und die großen Pfeile die Wasserströmung. Luft strömt durch die Lufteinlassöffnung des Einlegers 4 und den Luftführungskanal 6. Möglicherweise durch den Lufteinlass 2a eintretendes Wasser hingegen wird direkt wieder durch den Wasserablauf 7 und den Auslass 2b ausgelassen. Wie ersichtlich ist die Lufteinlassöffnung 5 des Einlegers 4 etwas oberhalb des oberen Bereichs des Lufteinlasses 2a angeordnet, um einen "Siphoneffekt" bereitstellen zu können.

    [0025] Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in den Figuren 3a bis 3d veranschaulicht. Die Lufteinlasseinrichtung 1 dieser Ausführungsform kann aus einem flexiblen Kunststoffmaterial hergestellt sein, während diejenige der zuvor beschriebenen Ausführungsformen im Wesentlichen aus thermoplastischem Kunststoff oder Gummi in unterschiedlichen Härten hergestellt sein kann. Die Lufteinlasseinrichtung 1 dieser Ausführungsform wird an einem Fersenteil eines Schafts eines Schuhs befestigt und kann sich über die Quartiere erstrecken, wie es in Figur 3c gezeigt ist. Figur 3a zeigt die Lufteinlasseinrichtung 1 von außen (obere Darstellung) und innen, d.h. aus Sicht des Fersenteiles (mittlere Darstellung). Figur 2b zeigt zwei Hälften der geschnittenen Lufteinlasseinrichtung 1 (Schnitt an schraffierten Flächen) dieser Ausführungsform.

    [0026] In einem zentralen Bereich weist die Lufteinlasseinrichtung 1 Einlassöffnungen 2 in Fluidverbindung mit einem Luftführungskanal 6 eines Einlegers 4 auf. Luft kann über eine Lufteinlassöffnung 5 des Einlegers 4 in den Luftführungskanal 6 strömen. Der Einleger weist einen Wasserablauf 7 auf, über den Wasser, das gegebenenfalls über die Einlassöffnungen 2 eintritt, direkt wieder ablaufen kann. Wie es in der unteren Darstellungen von Figur 3a und in Figur 3b gezeigt ist, weist der Luftführungskanal 6 des Einlegers 4 einen im Wesentlichen horizontalen Bereich auf. Wie in Figur 3b gezeigt, geht der Luftführungskanal 6 des Einlegers 4 in einen Abschnitt der Luftführung 3 der Lufteinlasseinrichtung 1 über. Die Lufteinlassöffnung 5 des Einlegers 4 befindet sich oberhalb der Höhe der oberen Bereiche der Einlassöffnungen 2.

    [0027] Wie in Figur 3c gezeigt weist die Lufteinlasseinrichtung 1 an der Innenfläche eine Klebefläche 11 auf. Weiter weist sie einen Nahtkanal 12 auf. Somit kann sie, wie es in Figur 3c gezeigt ist, an den Schaft eines Schuhs geklebt und mithilfe einer Naht 13 angesteppt werden. Wiederum ist in der Sohle 14 des Schuhs eine Luftpumpeinrichtung (in Figur 3c nicht gezeigt) vorgesehen, die über die Einlassöffnungen 2 sowie die Lufteinlassöffnung 5 und den Luftführungskanal 6 des Einlegers 4 Frischluft von außerhalb des Schuhs ansaugt.

    [0028] Wie in den zuvor beschriebenen Ausführungsformen kann auch bei der Lufteinlasseinrichtung 1 dieser Ausführungsform verhindert werden, dass Wasser/Nässe durch die Einlassöffnungen 2 in den Schuh dringt. Figur 3d veranschaulicht Luft- und Wasserströmungen. Wiederum kennzeichnen die kleinen Pfeile die Luftströmung und die großen Pfeile die Wasserströmung. Luft und Wasser treten durch die Einlassöffnungen 2 ein und strömen entlang eines Bereichs des Luftführungskanals 6 des Einlegers 4. Wasser wird jedoch durch den Wasserablauf 7 des Einlegers 4 sofort wieder abgeschieden und erreicht somit nicht den inneren Abschnitt der Luftführung 3. Somit kann Wasser nicht im Rahmen des Prozesses des Ansaugens von Frischluft in das Innere des Schuhs eindringen.

    [0029] In sämtliche Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Lufteinlasseinrichtung im Rahmen einer beliebigen geeigneten Schuhfertigungstechnologie vorgesehen werden. Beispielsweise kann sie im Rahmen der Fertigung eines Schuhs mit einer einteiligen Sohle, die direkt mit einem Schaft mit Brandsohle verbunden ist/wird vorgesehen werden. Die Sohlenkonstruktion kann hierbei einen Vollkörper ohne innere Hohlräume umfassen, wobei an der Seite, die zur Brandsohle hin gerichtet ist, eine oder mehrere Aussparungen vorgesehen sind. Diese Aussparungen, die durch Wahl einer entsprechenden Spritzform mit der Sohle direkt spritzgegossen sein können, können der Aufnahme/Ausbildung einer Luftpumpeinrichtung, der Aufnahme mindestens eines Ventils und der Aufnahme/Ausbildung einer Luftführung dienen, über die Luft von der Luftpumpeinrichtung geführt wird. Die so geführte Luft, die von der Luftpumpeinrichtung über die Lufteinlasseinrichtung angesaugt wird, kann über Öffnungen der beispielsweise im Gelenk- und/oder Ballenbereich des Schuhs perforierten Brandsohle ins Schuhinnere gelangen und so die gewünschte Ventilation bereitstellen. Das genannte Ventil und die genannte Luftführung können direkt zwischen der Brandsohle und der einteiligen Sohle in einer oder mehreren Aussparungen derselben positioniert sein. Ein fertig montierter Schaft mit Brandsohle und der Lufteinlasseinrichtung kann beispielsweise in eine Besohlungsmaschine gestellt und durch Spritzgießen mit einer einteiligen Sohle verbunden/besohlt werden. Alternativ kann die einteilige Sohle zunächst spritzgegossen und danach durch Kleben mit dem fertig montierten Schaft direkt verbunden werden.


    Ansprüche

    1. Lufteinlasseinrichtung (1) für einen Schuh, wobei die Lufteinlasseinrichtung (1) zur Befestigung an oder teilweise in einem Schaft des Schuhs geeignet ist und einen Lufteinlass (2a) und eine Einrichtung umfasst, die dazu ausgebildet ist, Wasser, das durch den Lufteinlass (2a) eindringt, auszulassen,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass eine Lufteinlassöffnung (5) eines Luftführungskanals (6) eines Einlegers (4) mit dem Lufteinlass (2a) verbunden ist, wobei eine Luftführung (3) in Form einer siphonartigen Verbindung, die einen teilweise u-förmigen Strömungsweg für die in den Lufteinlass (2a) der Lufteinlasseinrichtung (1) eintretende Luft aufweist, gebildet wird, indem die Lufteinlassöffnung (5) des Einlegers (4) etwas oberhalb des oberen Bereichs des Lufteinlasses (2a) angeordnet ist, so dass der u-förmige Strömungsweg einen äußeren Schenkel an der Außenseite des Einlegers (4) und einen inneren Schenkel an der Innenseite des Einlegers (4) umfasst, und
    dass die Einrichtung, die dazu ausgebildet ist, Wasser, das durch den Lufteinlass (2a) eindringt, auszulassen, einen in Fluidverbindung mit dem Lufteinlass (2a) stehenden Auslass (2b) an der Außenseite des Einlegers (4) unterhalb des äußeren Schenkels des u-förmigen Strömungswegs aufweist.
     
    2. Lufteinlasseinrichtung nach Anspruch 1, die weiterhin ein Gitter- oder Netzelement (8) aufweist, das so angeordnet ist, dass die Luft durch das Gitter- oder Netzelement (8) zu der Lufteinlassöffnung (5) des Luftführungskanals (6) des Einlegers (4) gelangt.
     
    3. Lufteinlasseinrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Luftführung (3) ein Einwegeventil (9) vorgesehen ist, an das sich eine schlauchartige Luftführung (10) anschließt, wobei das Einwegeventil (9) so ausgebildet ist, dass Luft von der Luftführung (3) kommend durchgelassen wird.
     
    4. Schuh mit einer Sohle und einem Schaft und einer Lufteinlasseinrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lufteinlasseinrichtung an oder teilweise in dem Schaft befestigt ist.
     
    5. Schuh gemäß Anspruch 4, wobei die Lufteinlasseinrichtung an einen Fersenbereich des Schafts angeschweißt, angeklebt oder angesteppt ist.
     
    6. Schuh gemäß einem der Ansprüche 4 oder 5, der weiterhin eine Luftpumpeinrichtung umfasst, die Frischluft über die Lufteinlasseinrichtung ansaugt und über Luftführungen in das Innere des Schuhs pumpt.
     


    Claims

    1. Air inlet system (1) for a shoe, wherein the air inlet system (1) is suited to be fastened to or partially in an upper of the shoe and comprises an air inlet (2a) and a system that is designed to discharge water that penetrates through the air inlet (2a),
    characterized in
    that an air inlet opening (5) of an air duct (6) of an insert (4) is connected to the air inlet (2a), wherein an air passage (3) is formed in the form of a siphon-like connection having a partially U-shaped flow path for the air entering the air inlet (2a) of the air inlet system (1) by arranging the air inlet opening (5) of the insert (4) slightly above the upper region of the air inlet (2a) so that the U-shaped flow path comprises an outer leg on the outside of the insert (4) and an inner leg on the inside of the insert (4), and
    that the system, which is designed to discharge water that penetrates through the air inlet (2a), has an outlet (2b) that is in fluid connection with the air inlet (2a) and that is located on the outside of the insert (4) below the outer leg of the U-shaped flow path.
     
    2. The air inlet system according to claim 1, further having a grid or mesh element (8) arranged such that the air reaches the air inlet opening (5) of the air duct (6) of the insert (4) through the grid or mesh element (8).
     
    3. The air inlet system according to any one of claims 1 or 2, characterized in that within the air passage (3) there is provided a one-way valve (9) to which a hose-like air passage (10) connects, wherein the one-way valve (9) is designed such, that air coming from the air passage (3) can pass through.
     
    4. A shoe having a sole and an upper and an air inlet system according to any one of the preceding claims, wherein the air inlet system is fastened on or partially in the upper.
     
    5. The shoe according to claim 4, wherein the air inlet system is welded, glued or stitched to a heel region of the upper.
     
    6. The shoe according to any one of claims 4 or 5, further comprising an air pump system that sucks in fresh air through the air inlet system and pumps it through air passages into the interior of the shoe.
     


    Revendications

    1. Dispositif d'entrée d'air (1) pour une chaussure, le dispositif d'entrée d'air (1) étant adapté pour fixation sur ou en partie dans une tige de la chaussure et comprenant une entrée d'air (2a) et un dispositif qui est constitué à cet effet pour évacuer l'eau qui pénètre par l'entrée d'air (2a)
    caractérisé en ce
    qu'une ouverture d'entrée d'air (5) d'un conduit de guidage d'air (6) d'une première (4) est reliée avec l'entrée d'air (2a), un guidage d'air (3) étant constitué sous la forme d'une liaison de type siphon qui comporte une trajectoire d'écoulement en partie en forme de U pour l'air entrant dans l'entrée d'air (2a) du dispositif d'entrée d'air (1) dans laquelle l'ouverture d'entrée d'air (5) de la première (4) est disposée à peu près au-dessus de la zone supérieure de l'entrée d'air (2a) de telle manière que la trajectoire d'écoulement en forme de U comprend une branche extérieure sur le côté extérieur de la première (4) et une branche intérieure sur le côté intérieur de la première (4) et
    en ce que le dispositif, qui est constitué à cet effet pour évacuer l'eau pénétrant par l'entrée d'air (2a), comporte une sortie (2b) en liaison fluide avec l'entrée d'air (2a) sur le côté extérieur de la première (4) en dessous de la branche extérieure de la trajectoire d'écoulement en forme de U.
     
    2. Dispositif d'entrée d'air selon la revendication 1, qui comporte en plus un élément en treillis, ou réticulé (8) qui est disposé de telle manière que l'air parvient par l'élément en treillis ou réticulé (8) à l'ouverture d'entrée d'air (5) du conduit de guidage d'air (6) de la première (4).
     
    3. Dispositif d'entrée d'air selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'à l'intérieur du guidage d'air (3) une soupape à une voie (9) est prévue à laquelle se raccorde un guidage d'air (10) de type tuyau flexible, la soupape à une voie (9) étant constituée de telle manière que l'air passe à travers en venant du guidage d'air (3).
     
    4. Chaussure avec une semelle et une tige et un dispositif d'entrée d'air selon l'une quelconque des revendications précédentes, le dispositif d'entrée d'air étant fixé sur ou en partie dans la tige.
     
    5. Chaussure selon la revendication 4, le dispositif d'entrée d'air étant soudé, collé ou piqué sur une zone de talon de la tige.
     
    6. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 4 ou 5, qui comprend en outre un dispositif de pompage d'air, qui aspire de l'air frais par le dispositif d'entrée d'air et pompe à l'intérieur de la chaussure par le biais des guidages d'air.
     




    Zeichnung









































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente