Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Fassadenverkleidungs-Verbundelemente unter Verwendung
von Fassadenverkleidungselementen, jeweils bestehend aus einer Dämmplatte mit einer
Mehrzahl paralleler, horizontaler Ausrichtestege zur stoffschlüssigen Aufnahme von
Verklinkerungselementen zwischen den Ausrichtestegen, wobei die Ausrichtestege entlang
ihrer Längserstreckung regelmäßige Unterbrechungen aufweisen, die sie in isolierte
Ausrichtesteg-Abschnitte unterteilen auf eine Fassadenverkleidung unter Verwendung
derartiger Fassadenverkleidungs-Verbundelemente und verschiedene Verfahren zum Herstellen
einer solchen Fassadenverkleidung.
Stand der Technik
[0003] Fassadenverkleidungselemente der genannten Art werden vielfach zur nachträglichen
Verklinkerung und gleichzeitigen Außendämmung von Häuserfassaden verwendet. Im Fachjargon
wird häufig die Abkürzung WDVS "Wärmedämmverbundsystem" verwendet. Zur Fassadenverkleidung
werden Dämmplatten flächendeckend an der Außenfassade eines Hauses angebracht. Der
Begriff der Dämmplatte ist im Rahmen der vorliegenden Beschreibung weit zu verstehen
und umfasst Platten aus jedwedem porösen, formstabilen Material, wie beispielsweise
XPS (exdrudiertes Polystyrol), EPS (expandiertes Polystyrol), Polyurethan, Mineralwollplatten
etc. In der Regel erfolgt die Fixierung der Dämmplatten an der Außenfassade mittels
die Dämmplatte durchsetzender Spezialdübel. Andere Befestigungsvarianten, wie z.B.
eine Verklebung der Dämmplatten mit der Außenfassade sind jedoch ebenfalls bekannt.
Anschließend werden auf die Außenseite der Dämmplatten sogenannte Riemchen aufgeklebt.
Unter einem Riemchen versteht der Fachmann ein meist längliches, blättchenförmiges
Verklinkerungselement, welches beispielsweise aus Keramik gefertigt sein kann. Um
die gerade Ausrichtung der Riemchen zu erleichtern, sind die bekannten Dämmplatten
mit parallelen, horizontalen Ausrichtestegen versehen. Diese dienen zusätzlich zur
Stützung der aufgeklebten Riemchen. Üblicherweise werden die Zwischenräume zwischen
den aufgeklebten Riemchen anschließend verfugt.
[0004] Aus der
DE 43 36 785 A1 sowie der
US 8 621 801 B2 und der
GB 2 391 024 A sind Fassadenverkleidungselemente bekannt, bei denen die Ausrichtestege entlang ihrer
Längserstreckung regelmäßige Unterbrechungen aufweisen, die sie in isolierte Ausrichtesteg-Abschnitte
unterteilen. Diesen Unterbrechungen werden unterschiedliche Funktionen zugewiesen.
Während sie im Kontext der
US 8 621 801 B2 den Abfluss von Stauwasser ermöglichen sollen, ist es im Kontext der
GB 2 391 024 A iher Aufgabe, labyrinthartige Ankerstrukturen für Klebermasse zu bilden. Im Kontext
der
DE 43 36 785 A1 finden sich Unterbrechungen im Kreuzungsbereich von horizontalen und vertikalen Stegen
und sollen ein Ausbrechen nicht benötigter Ausrichtesteg-Abschnitte erleichtern.
[0005] Unter brandschutztechnischen Aspekten hat es sich als nachteilig erwiesen, dass unmittelbar
auf die Dämmplatten aufgeklebte Riemchen in ungünstigen Konstellationen von Umständen
im Brandfall einzeln abfallen können. Hierdurch kann es zu Schäden an in der Nähe
der Fassade stehenden Gegenständen kommen. Es hat sich daher als günstig erwiesen,
die Riemchen nicht unmittelbar auf die Dämmplatten aufzukleben, sondern ein stoffschlüssig
sowohl mit den Dämmplatten als auch den Riemchen verbundenes Traggitter als Zwischenlage
zu verwenden. Derartige Traggitter können beispielsweise aus hitzebeständigem Kunststoff,
insbesondere glasfaserverstärktem Kunststoff ausgebildet sein. Aufgrund ihrer Gitterstruktur
sind sie vergleichsweise leicht, flexibel und können von dem zum Aufkleben der Riemchen
verwendeten Klebstoff durchdrungen werden. Allerdings ist es bislang nicht möglich,
derartige Traggitter in Kombination mit ausrichtestegbewehrten Dämmplatten zu verwenden.
Trotz einer gewissen Flexibilität sind derartige Traggitter jedoch regelmäßig zu steif,
um sich in den Eckbereichen der Ausrichtestege, d.h. insbesondere in ihrem Fuß- und
Kronenbereich, hinreichend gut an die dortigen, kleinen Radien anzuschmiegen. Folglich
können solche Traggitter bislang lediglich in Kombination mit ebenen Dämmplatten ohne
Ausrichtestege eingesetzt werden.
[0006] Der Fachmann ist daher gezwungen, im Einzelfall zwischen brandschutzoptimierter und
verarbeitungsoptimierter Fassadengestaltung auszuwählen.
Aufgabenstellung
[0007] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Möglichkeit einer Kombination
von Brandschutz- und Verarbeitungsoptimierung bei der Fassadenverkleidung zu ermöglichen.
Darlegung der Erfindung
[0008] Diese Aufgabe wird zunächst durch ein Fassadenverkleidungs- Verbundelement mit den
Merkmalen von Anspruch 2 gelöst, d.h. durch ein Fassadenverkleidungs-Verbundelement,
umfassend ein Fassadenverkleidungselement, bestehend aus einer Dämmplatte mit einer
Mehrzahl paralleler, horizontaler Ausrichtestege zur stoffschlüssigen Aufnahme von
Verklinkerungselementen zwischen den Ausrichtestegen, wobei die Ausrichtestege entlang
ihrer Längserstreckung regelmäßige Unterbrechungen aufweisen, die sie in isolierte
Ausrichtesteg-Abschnitte unterteilen,
und wobei ein zu den Ausrichtesteg-Abschnitten korrespondierende Ausnehmungen aufweisendes
Traggitter zwischen den Ausrichtesteg-Abschnitten stoffschlüssig mit der Dämmplatte
verbunden ist, sodass die Ausrichtesteg-Abschnitte die ihnen jeweils zugeordneten
Ausnehmungen des Traggitters durchgreifen.
[0009] Die den erfindungsgemäßen Fassadenverkleidungs-Verbundelemente zugrunde liegenden
Fassadenverkleidungselemente weisen unterbrochene Stege auf, wobei die einzelnen Stegabschnitte
in fluchtender Ausrichtung zueinander stehen. Die Lücken zwischen den jeweils horizontal
benachbarten Ausrichtesteg-Abschnitten werden vorzugsweise kleiner gewählt als die
Länge der zur Verkleidung vorgesehenen Riemchen. Dadurch können auch die unterbrochenen
Ausrichtestege nach wie vor ihre Aufgabe zur Ausrichtung und Stützung der Riemchen
erfüllen.
[0010] Durch die Unterbrechungen wird es erfindungsgemäß möglich, ein Traggitter, welches
zu den Ausrichtesteg-Abschnitten korrespondierende Ausnehmungen aufweist so auf der
Dämmplatte zu positionieren, dass die Ausrichtesteg-Abschnitte die ihnen jeweils zugeordneten
Ausnehmungen des Traggitters durchgreifen. Das Traggitter liegt somit lediglich zwischen
den Ausrichtesteg-Abschnitten an der Oberfläche der Dämmplatte an. Dies insbesondere
sowohl im Querraum zwischen zwei vertikal benachbarten parallelen Ausrichtestegen
als auch im Längsraum zwischen zwei horizontal benachbarten Ausrichtesteg-Abschnitten.
Die funktionalen Ausrichtestege werden vom Traggitter ausgespart. Es bedarf somit
keines Anschmiegens des Traggitters an enge Radien der Ausrichtestege. Gleichwohl
bildet das Traggitter überall dort, wo ein Aufkleben der Riemchen infrage kommt, eine
stoffschlüssig mit Dämmplatte und Riemchen verbundene Zwischenlage.
[0011] Es resultiert eine erfindungsgemäße Fassadenverkleidung, umfassend eine Mehrzahl
von derartigen, erfindungsgemäßen Fassadenverkleidungs-Verbundelementen, die, orientiert
in periodischer Fortsetzung ihrer Ausrichtesteg-Abschnitte, an einer Gebäudefassade
fixiert sind, wobei zwischen den Ausrichtestegen Verklinkerungselemente stoffschlüssig
mit der Dämmplatte und dem Traggitter verbunden sind. Die erfindungsgemäßen Fassadenverkleidungs-Verbundelemente
sind innerhalb einer erfindungsgemäßen Fassade somit derart zueinander orientiert,
dass die Ausrichtesteg-Abschnitte horizontal benachbarter Verbundelemente miteinander
fluchten und dass die randständigen Ausrichtestege vertikal benachbarter Verbundelemente
denselben Abstand voneinander aufweisen wie die Ausrichtestege innerhalb eines Verbundelementes.
Auf diese Weise können die Riemchen elementübergreifend verlegt werden, wobei sie
an den Ausrichtestegen ausgerichtet und von diesen abgestützt werden. Die Fixierung
der Riemchen erfolgt durch Verklebung mittels eines das Traggitter durchsetzenden
Klebstoffs, der somit eine stoffschlüssige Verbindung zwischen Riemchen und Dämmplatte
unter Zwischenlage des Traggitters bewirkt.
[0012] Zur Herstellung einer derartigen Fassade ist es selbstverständlich möglich, die erfindungsgemäßen
Fassadenverkleidungs-Verbundelemente vorzufertigen und in der erläuterten Relativorientierung
an der Gebäudefassade zu fixieren. Als günstiger hat sich jedoch ein Verfahren gem.
Anspruch 3 erwiesen. Demnach werden zunächst keine Fassadenverkleidungs-Verbundelemente
sondern lediglich Fassadenverkleidungselemente mit unterbrochenen Ausrichtestegen
bereitgestellt und in periodisch fortsetzender Orientierung ihrer Ausrichtesteg-Abschnitte
an der Gebäudefassade fixiert. Erst im Anschluss wird ein bereitgestelltes Traggitter
mit korrespondierenden Ausnehmungen elementübergreifend auf den Fassadenverkleidungselementen
stoffschlüssig fixiert, sodass die Ausrichtesteg-Abschnitte die ihnen jeweils zugeordneten
Ausnehmungen des Traggitters durchgreifen. Danach erfolgt das oben bereits erläuterte
stoffschlüssige Fixieren der Verklinkerungselemente zwischen den Ausrichtestegen und
günstigerweise im Anschluss ein Verfugen der Zwischenräume. Die elementübergreifende
Verlegung des Traggitters hat den Vorteil, dass dadurch im Brandfall ein hitzebedingtes
Abfallen einzelner Verbundelemente verhindert wird.
[0013] Zur Herstellung der von Fassadenverkleidungselementen mit durchgehenden Ausrichtestegen
sind unterschiedliche Verfahren möglich. Eine erste Verfahrensvariante umfasst die
Schritte:
- Bereitstellen eines Hartschaumblocks,
- Schneiden des Hartschaumblocks in Platten mittels eines oder mehrerer gewellter Schneiddrähte,
wobei die Wellen jedes Schneiddrahtes dem Profil der zu formenden Ausrichtestege entsprechen,
sodass Dämmplatten mit durchgängigen Ausrichtestegen resultieren,
- Abfräsen der Ausrichtestege quer zu ihrer Längserstreckung in regelmäßigen Längsabständen.
[0014] Eine zweite Verfahrensvariante umfasst die Schritte:
- Bereitstellen von Dämmplatten,
- Abfräsen der Plattenoberfläche in regelmäßigen Querabständen, sodass durchgängige
Ausrichtestege entstehen,
- Abfräsen der Ausrichtestege quer zu ihrer Längserstreckung in regelmäßigen Längsabständen.
[0015] Eine dritte Verfahrensvariante umfasst die Schritte:
- Bereitstellen extrudierter oder formgeschäumter Dämmplatten mit einer Mehrzahl paralleler
Ausrichtestege,
- Abfräsen der Ausrichtestege quer zu ihrer Längserstreckung in regelmäßigen Längsabständen.
[0016] Gemeinsam ist diesen Verfahrensvarianten die Idee, die durchgehenden Ausrichtestege
von gem. grundsätzlich bekannten Herstellungsverfahren hergestellten Fassadenverkleidungselementen
durch ein nachträgliches Querfräsen zu isolierten Ausrichtesteg-Abschnitten zu modifizieren.
[0017] Alternativ ist es jedoch auch denkbar, die erfindungsgemäßen Fassadenverkleidungselemente
durch direktes Formschäumen zu erzeugen.
[0018] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden speziellen
Beschreibung und den Zeichnungen.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0019] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine stark schematisierte Darstellung eines bekannten Fassadenverkleidungselementes
mit unterbrocheneen Ausrichtestegen.
- Figur 2:
- ein korrespondierendes Traggitter.
- Figur 3:
- ein erfindungsgemäßes Fassadenverkleidungs-Verbundelement mit zwei bereits fixierten
Riemchen.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0020] Gleiche Bezugszeichen in den Figuren deuten auf gleiche oder analoge Elemente hin.
[0021] Figur 1 zeigt in stark schematisierter Darstellung ein grundsätzlich bekanntes Fassadenverkleidungselement
10, welches im Wesentlichen aus einer Dämmplatte 12 besteht. Aus dem Material der
Dämmplatte herausgearbeitet sind eine Mehrzahl von Ausrichtesteg-Abschnitten 14, die
horizontal fluchtend und vertikal parallel zueinander angeordnet sind. Der vertikale
Querraum 16 zwischen den benachbarten Ausrichtesteg-Abschnitten 14 sowie der horizontale
Längsraum 18 zwischen ihnen liegt auf einem niedrigeren Höhenniveau, wohingegen die
Rücken der Ausrichtesteg-Abschnitte 14 auf einem höheren Höhenniveau der Dämmplatte
12 liegen.
[0022] Figur 2 zeigt ein Traggitter 20 aus einem hitzebeständigen Kunststoff, insbesondere
einem glasfaserverstärkten Kunststoff, welches in einer zu den Ausrichtesteg-Abschnitten
14 des Fassadenverkleidungselementes 10 korrespondierend geformte und angeordnete
Ausnehmungen 22 aufweist.
[0023] Zur Verkleidung einer Fassade werden beide Elemente 10, 20 in konstruktiver Wechselwirkung
miteinander verwendet. Zunächst wird das Fassadenverkleidungselement 10 an einer nicht
näher dargestellten Gebäudefassade fixiert. Dies erfolgt typischerweise mit speziellen
Dübeln oder durch Verklebung. Typischerweise wird der gesamte zu verkleidende Fassadenteil
mit solchen Fassadenverkleidungselementen 10 in bündiger Nachbarschaft zueinander
belegt. Die Ausrichtesteg-Abschnitte 14 sind auf einem Fassadenverkleidungselement
bevorzugt derart angeordnet, dass sich die von ihnen gebildeten Ausrichtestege bei
bündiger Anlage mehrerer Fassadenverkleidungselemente 10 aneinander in Längsrichtung
fluchtend und in Querrichtung parallel abstandsgleich zueinander fortsetzen. In Figur
3 ist jedoch der Übersichtlichkeit halber lediglich ein einzelnes Fassadenverkleidungselement
10 dargestellt.
[0024] Nach der Fixierung der Fassadenverkleidungselemente 10 wird das Traggitter 20 elementübergreifend
aufgelegt und zwar so, dass die Ausnehmungen 22 die Ausrichtesteg-Abschnitte 14 umgreifen,
d.h. letztere durchgreifen erstere. Auf diese Weise kann das Traggitter 20 in den
Quer- und Längsräumen 16, 18 zwischen den Stegabschnitten 14 auf der Oberfläche der
Dämmplatte 12 anliegen und dort stoffschlüssig mit geeignetem Klebstoff fixiert werden.
[0025] Der Klebstoff durchdringt das Gittergewebe des Traggitters 20 und kann zugleich zur
Fixierung von Riemchen 30 genutzt werden, die ebenfalls elementübergreifend auf den
Fassadenverkleidungselementen 10 mit dem Traggitter 20 als Zwischenlage aufgeklebt
werden können. In Figur 3 sind lediglich 2 Riemchen 30 beispielhaft dargestellt.
[0026] Zur Finalisierung einer derart aufgebauten Fassadenverkleidung können die Lücken
zwischen den Riemchen 30 noch mit geeignetem Material verfugt werden.
[0027] Natürlich stellen die in der speziellen Beschreibung diskutierten und in den Figuren
gezeigten Ausführungsformen nur illustrative Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung dar. Dem Fachmann ist im Lichte der hiesigen Offenbarung ein breites Spektrum
von Variationsmöglichkeiten an die Hand gegeben. Insbesondere ist es keinesfalls zwingend,
die Längsräume 18 zwischen horizontal benachbarten Ausrichtesteg-Abschnitten 14, wie
in den Figuren gezeigt, fluchtend übereinander anzuordnen. Eine versetzte Anordnung
der Längsräume 18, wie sie beispielsweise durch eine Fräsung schräg (statt senkrecht)
zur Ausrichtung der Ausrichtestege geschaffen werden kann, ist ebenso denkbar.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 10
- Fassadenverkleidungselement
- 12
- Dämmplatte
- 14
- Ausrichtesteg-Abschnitt
- 16
- Querraum zwischen vertikal benachbarten 14
- 18
- Längsraum zwischen horizontal benachbarten 14
- 20
- Traggitter
- 22
- Ausnehmung in 20
- 30
- Verklinkerungselement, Riemchen
1. Fassadenverkleidungs-Verbundelement, umfassend ein Fassadenverkleidungselement, bestehend
aus einer Dämmplatte (10) mit einer Mehrzahl paralleler, horizontaler Ausrichtestege
zur stoffschlüssigen Aufnahme von Verklinkerungselementen (30) zwischen den Ausrichtestegen,
wobei die Ausrichtestege entlang ihrer Längserstreckung regelmäßige Unterbrechungen
(18) aufweisen, die sie in isolierte Ausrichtesteg-Abschnitte (14) unterteilen,
und wobei ein zu den Ausrichtesteg-Abschnitten (14) korrespondierende Ausnehmungen
(22) aufweisendes Traggitter (20) zwischen den Ausrichtesteg-Abschnitten (14) stoffschlüssig
mit der Dämmplatte (10) verbunden ist, sodass die Ausrichtesteg-Abschnitte (14) die
ihnen jeweils zugeordneten Ausnehmungen (22) des Traggitters (20) durchgreifen.
2. Fassadenverkleidung, umfassend eine Mehrzahl von Fassadenverkleidungs-Verbundelementen
nach Anspruch 1, die, orientiert in periodischer Fortsetzung ihrer Ausrichtesteg-Abschnitte
(14), an einer Gebäudefassade fixiert sind, wobei zwischen den Ausrichtestegen Verklinkerungselemente
(30) stoffschlüssig mit der Dämmplatte (10) und dem Traggitter (20) verbunden sind.
3. Verfahren zum Herstellen einer Fassadenverkleidung nach Anspruch 2, umfassend die
Schritte:
- Bereitstellen einer Mehrzahl von Fassadenverkleidungselemente (10) bestehend aus
einer Dämmplatte (10) mit einer Mehrzahl paralleler, horizontaler Ausrichtestege zur
stoffschlüssigen Aufnahme von Verklinkerungselementen (30) zwischen den Ausrichtestegen,
wobei die Ausrichtestege entlang ihrer Längserstreckung regelmäßige Unterbrechungen
(18) aufweisen, die sie in isolierte Ausrichtesteg-Abschnitte (14) unterteilen,
- Bereitstellen eines zu den Ausrichtesteg-Abschnitten (14) der Fassadenverkleidungselemente
(10) korrespondierende Ausnehmungen (22) aufweisendes Traggitter (20),
- Fixieren der Fassadenverkleidungselemente (10) an einer Gebäudefassade in ihre Ausrichtesteg-Abschnitten
(14) periodisch fortsetzender Orientierung,
- stoffschlüssiges, elementübergreifendes Fixieren des Traggitters (20) auf den Fassadenverkleidungselementen
(10) sodass die Ausrichtesteg-Abschnitte (14) die ihnen jeweils zugeordneten Ausnehmungen
(22) des Traggitters (20) durchgreifen und
- stoffschlüssiges Fixieren von Verklinkerungselementen (30) zwischen den Ausrichtestegen.