[0001] Die Erfindung betrifft eine Hebe/Schiebetür mit einem Blendrahmen und einem Flügelrahmen,
wobei der Blendrahmen ein unteres horizontales Blendrahmenprofil aufweist, das eine
Bodenschwelle bildet, wobei die Bodenschwelle einen Profilkörper aufweist, der im
Querschnitt betrachtet einen ersten Profilabschnitt und einen daran anschließenden
zweiten Profilabschnitt aufweist, wobei weiter im zweiten Profilabschnitt eine Laufschiene
für eine Hebe/Schiebetür angeordnet ist, die eine Oberfläche des zweiten Profilabschnitts
in zwei Teilbereiche unterteilt und die in vertikaler Richtung über den Profilkörper
vorragt.
[0002] Schwellenprofile für Hebe/Schiebetüren sind bereits aus dem Stand der Technik bekannt.
Beispielsweise beschreibt die
EP 2 105 568 A2 eine Schwelle für Gebäudetüren mit einem Schwellenprofil, mit wenigstens einem an
einer Schwellenprofiloberseite im Bereich einer Schließebene der Gebäudetür gebildeten
stufenartigen Vorsprung, an den sich an einer Schwellenprofilaußenseite ein simsartiger
Bereich der Schwellenprofiloberseite anschließt, wobei ein Zusatzprofil derart an
der Oberseite des Schwellenprofils befestigbar ist, dass es mit seiner den Schwellenprofil
abgewandten Oberseite eine befahrbare und/oder begehbare Fläche bildet, die stufenlos
oder im Wesentlichen stufenlos in die Oberseite des Vorsprungs übergeht. Es wird damit
eine behindertengerechte Ausbildung der Schwelle unter Verwendung üblicher Schwellenprofile
ermöglicht.
[0003] Die
EP 2 202 378 A2 beschreibt eine Bodenschwelle für ein Hebeschiebefenster oder eine Fenstertüre, bestehend
aus einem Grundprofil und einem dessen Außenrand überragendes Verlängerungsprofil,
wobei sowohl das Grundprofil als auch das Verlängerungsprofil zu einer Außenseite
hin nach unten geneigt sind, und das Verlängerungsprofil an ein vormontiertes oder
vorzumontierendes Grundprofil ohne zusätzliche Verbindungsmittel nachträglich montierbar
ist zur Bildung der Bodenschwelle. Durch diese Konstruktion wird über das Verlängerungsprofil
einerseits der äußere Bauabschluss ermöglicht, andererseits dient dieses Verlängerungsprofil
dazu, um Rollladenführungen aufstoßen zu lassen und zur Aufnahme von Wasser abweisenden
Dichtungsbahnen.
[0004] Aus der
EP 1 057 961 A2 ist ein Schwellenprofil für Gebäudetüren mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1, insbesondere Hebeschiebetüren, bekannt, das aus Kunststoff gefertigt ist, und zwar
einstückig mit einem eine Verstärkung zur Erhöhung der Tragkraft aufweisenden innen
liegenden Profilabschnitt, mit einem ebenfalls eine Verstärkung zur Erhöhung der Tragkraft
aufweisenden außen liegenden Profilabschnitt sowie mit einem den innen liegenden und
den außen liegenden Profilabschnitt verbindenden mittleren Profilabschnitt. Es wird
damit ein Schwellenprofil zur Verfügung gestellt, dass eine hohe Robustheit und Tragfähigkeit
sowie eine verbesserte Wärmedämmung aufweist.
[0005] Die
EP 2 228 511 A2 beschreibt ein Schwellenprofil für mindestens eine Hebeschiebetür, mindestens aufweisend
eine Mehrzahl von Einzelprofilen aus Kunststoff und/oder Metall, bei dem die Einzelprofile
zu einem Schwellenprofil verbunden sind, wobei die Einzelprofile geschlossen und nebeneinander
angeordnet sind und an den Einzelprofilen zueinander korrespondierende Verbindungsmittel
vorgesehen sind, die die Einzelprofile untereinander verbinden, wobei die Verriegelung
zumindest einiger Verbindungsmittel über Schließprofile erfolgt. Durch diese mehrteilige
Konstruktion des Schwellenprofils wird ein besserer Wärmeschutz erreicht.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bodenschwelle für eine
Hebe/Schiebetür zu schaffen, mit der eine verbesserte Wasserdichtheit der Hebe/Schiebetür
ermöglicht wird.
[0007] Diese Aufgabe der Erfindung wird mit der eingangs genannten Hebe/Schiebetür gelöst,
bei der die beiden Teilbereiche der Oberfläche des zweiten Profilabschnitts des Profilkörpers
gegen die Horizontale und zueinander geneigt ausgebildet sind, wobei der erste Teilbereich
mit einem Gefälle nach unten in Richtung auf den ersten Profilabschnitt und der zweite
Teilbereich mit einem Gefälle nach unten in Richtung auf die hintere Stirnfläche des
Profilkörpers ausgebildet sind, und wobei sich der zweite Teilbereich bis zu einer
vertikalen hinteren Stirnfläche des Profilkörpers erstreckt. Durch die Neigung der
beiden Teilflächen links und rechts (im Querschnitt betrachtet) der Laufschiene für
die Hebe/Schiebetür wird eine bessere Zentrierung des Türflügels der Hebe/Schiebetür
beim Schließen erreicht, wodurch die eingebauten Dichtungsebenen exakter zu Anlage
an das Gegenprofil gebracht werden können, sodass die Wasser- und Winddichtheit verbessert
werden kann. Darüber hinaus wird damit aber auch eine bessere Entwässerung an sich
erreicht, da im Bereich des geschlossenen Türflügels das Wasser nicht stehen bleiben
kann, sondern abfließt. Es ist damit eine flachere Ausbildung der Bodenschwelle möglich,
da auf Entwässerungen über einen so genannten Wassersack in der Bodenschwelle, wie
er z.B. aus der
DE 10 2006 007742 A1 bekannt ist, verzichtet werden kann. Durch die flachere Konstruktion ist die Bodenschwelle
wiederum behindertengerecht ausbildbar.
[0008] Bevorzugt sind die beiden Teilbereiche gegengleich geneigt ausgebildet, da damit
die Zentrierfunktion besser verwirklicht werden kann.
[0009] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante weist der zweite Profilabschnitt
des Profilkörpers eine horizontale Länge auf, die einer Querschnittsbreite des Flügelrahmens
zumindest annähernd entspricht. Mit anderen Worten wird also der zweite Profilabschnitt
durch den Türflügel zumindest annähernd überdeckt, wodurch die Wasserdichtheit in
diesem Bereich weiter verbessert werden kann, und insbesondere auch die Laufschiene
bzw. die Laufräder der Hebe/Schiebetür besser vor Feuchtigkeit geschützt werden können,
wodurch einer Geräuschentwicklung durch Quietschgeräusche besser vorgebeugt werden
kann.
[0010] Es ist aber auch möglich, dass eine Kontur des unteren, auf die Bodenschwelle weisenden
Flügelrahmenprofils zumindest annähernd gegengleich zur auf das Flügelrahmenprofil
weisenden Kontur des zweiten Profilabschnitts ausgebildet ist. Wiederum werden damit
die Wasser- und auch die Winddichtheit verbessert, indem die Dichtungen des Flügelrahmenprofils
besser an der Bodenschwelle anliegen. Es wird damit aber auch die Zentrierfunktion
besser unterstützt.
[0011] Nachdem der zweite Profilabschnitt teilweise in vertikaler Richtung den ersten Profilabschnitt
des Profilkörpers der Bodenschwelle überragen kann, und somit der Außenluft teilweise
direkt ausgesetzt sein kann, ist die Bodenschwelle vorzugsweise als Hohlkammerprofil
mit zumindest zwei Hohlkammern ausgebildet, wobei die beiden Hohlkammern durch einen
Steg voneinander getrennt sind. Es wird damit eine bessere Wärmedämmung im Bereich
der Bodenschwelle erreicht.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante dazu ist der Steg unterhalb der Laufschiene
angeordnet. Es kann damit eine Stützfunktion für die Laufschiene durch die Lastabtragung
über den Steg erreicht werden, wodurch die Wandstärke des Profilkörpers der Bodenschwelle
reduziert werden kann. In der Folge kann damit wiederum eine bessere Wärmedämmung
erreicht werden.
[0013] Zur weiteren Verbesserung der Wasserabfuhr kann vorgesehen sein, dass die auf den
Türflügel weisende Oberfläche des ersten Profilabschnittes des Profilkörpers ebenfalls
gegen die Horizontale geneigt ausgebildet ist, d.h. mit einem Gefälle nach außen.
Es kann damit also eine Entwässerung in dieser Ebene erreicht werden, wodurch die
Profilquerschnittshöhe weiter reduziert werden kann.
[0014] Der Profilkörper kann insbesondere einstückig ausgebildet sein. Durch die Vermeidung
von Verbindungsbereichen zwischen den einzelnen Profilabschnitten kann der Profilquerschnitt
flacher, d.h. mit geringerer Bauteilhöhe, ausgebildet werden, da über den Profilquerschnitt
keine Schwächungszonen vorhanden sind. Es wird damit die behindertengerechte Ausführung
der Bodenschwelle weiter verbessert.
[0015] Nach einer anderen Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass ein Endbereich des in
Richtung auf den ersten Profilabschnitt verlaufenden Teilbereichs des zweiten Profilabschnitts
des Profilkörpers zumindest einen Anschlussbereich für ein weiteres Profilelement
aufweist. Dieser Anschlussbereich kann beispielsweise als einfache Längsnut ausgebildet
sein. Es kann damit erreicht werden, dass bei Bedarf, z.B. im Bereich der Fixverglasung
einer Hebe/Schiebetür, auf der Bodenschwelle einfach weitere Profilelemente anordenbar
sind, um horizontale, d.h. waagrechte, Oberflächenbereiche zu bilden.
[0016] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren
näher erläutert.
[0017] Es zeigen jeweils in schematisch vereinfachter Darstellung:
- Fig. 1
- eine Hebe/Schiebetür in Schrägansicht;
- Fig. 2
- ein Detail der Hebe/Schiebetür nach Fig. 1 im Bereich der Bodenschwelle im Querschnitt;
- Fig. 3
- ein Detail eine Ausführungsvariante der Hebe/Schiebetür nach Fig. 1 im Bereich der
Bodenschwelle im Querschnitt.
[0018] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0019] Die Fig. 1 zeigt eine Ausführungsvariante einer Hebe/Schiebetür 1. Diese weist einen
Türflügel 2 und eine Fixverglasung 3, d.h. ein feststehendes Glaselement, auf, wie
dies an sich bekannt ist. Derartige Hebe/Schiebetüren 1 werden beispielsweise in Wintergärten
oder im Bereich von Terrassen und Balkonen eingesetzt. Selbstverständlich sind auch
andere Einsatzmöglichkeiten gegeben. Es ist aber auch möglich, dass die Hebe/Schiebetür
1 mehrere Türflügel 2 und/oder keine Fixverglasung 3 aufweist.
[0020] Die Hebe/Schiebetür 1 weist einen Blendrahmen 4 auf, der beispielsweise in einer
Maueröffnung befestigt wird. Der Blendrahmen 4 umfasst ein unteres horizontales Blendrahmenprofil
5.
[0021] Der Türflügel 2 weist einen Türflügelrahmen 6 auf, der mehrere Türflügelrahmenprofile
7 umfasst, von dem insbesondere ein Glaselement 8 gehalten wird.
[0022] Der Blendrahmen 2 und/oder der Türflügelrahmen 6 kann bzw. können aus Holz und/oder
Kunststoff und/oder einem metallischen Werkstoff bestehen.
[0023] Fig. 2 zeigt ein Detail der Hebe/Schiebetür 1 im Bereich einer unteren Führung 9
im Querschnitt. Die Führung 9 kann als Gleit- oder Rollenführung bzw. dem Stand der
Technik für Hebe/Schiebetüren 1 entsprechend ausgebildet sein.
[0024] Der Blendrahmen 4 umfasst das untere horizontale Blendrahmenprofil 5. Dieses Blendrahmenprofil
5 bildet eine Bodenschwelle 10. Die Bodenschwelle 10 weist einen Profilkörper 11 auf,
der im Querschnitt betrachtet einen ersten Profilabschnitt 12 mit einer Breite 13
und einen daran anschließend zweiten Profilabschnitt 14 mit einer Breite 15 aufweist.
Bei der dargestellten Ausführungsvariante der Bodenschwelle 10 schließt der zweite
Profilabschnitt 14 unmittelbar an den ersten Profilabschnitt 12 an, sodass also die
Summe aus den beiden Breiten 13, 15 die gesamte Profilbreite der Bodenschwelle (im
Querschnitt betrachtet) ergibt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass zwischen
diesen beiden Profilabschnitten 12, 14 zumindest ein weiterer Profilabschnitt angeordnet
bzw. ausgebildet ist.
[0025] Der zweite Profilabschnitt 14 weist eine Längsnut 16 auf, in der eine Laufschiene
17 für die Hebe/Schiebetür 1 angeordnet bzw. befestigt ist. Dazu kann die Längsnut
16 an den Seitenwänden jeweils zumindest eine, nach innen über die jeweilige Seitenwand
vorspringende Rastnase 18, 19 aufweisen, beispielsweise in Form von Längsstegen. Die
Laufschiene 17 kann dazu entsprechend zwei nach unten vorragende Profilschenkel 20,
21 aufweisen, deren Enden ein Verrastmittel, beispielsweise einen zumindest annähernd
L-förmigen Querschnitt, aufweisen. Selbstverständlich kann die Laufschiene 17 aber
auch anderwärtig in oder an der Längsnut 16 befestigt werden, beispielsweise mittels
Schrauben oder durch Kleben.
[0026] Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass die Laufschiene 17 auch einen anderen als
den in Fig. 2 dargestellten Querschnitt aufweisen kann.
[0027] Die Laufschiene 13 kann beispielsweise aus einem metallischen Werkstoff oder aus
Kunststoff bestehen.
[0028] Die Laufschiene 13 unterteilt eine Oberfläche 22 des zweiten Profilabschnitts 15
in zwei Teilbereiche 23, 24. Der Teilbereich 23 ist dabei dem ersten Profilabschnitt
12 zugewandt, der Teilbereich 24 hingegen einer hinteren, raumseitigen Stirnfläche
25 der Bodenschwelle 10. Zudem ragt die Laufschiene 13 in vertikaler Richtung über
den Profilkörper 11 der Bodenschwelle 10 vor und bildet den höchsten Punkt der Bodenschwelle
10.
[0029] Die Laufschiene 13 kann oben einen insbesondere abgerundeten Führungssteg 26 für
ein Laufrad 27 der Hebe/Schiebetür 1 aufweisen, wie dies prinzipiell aus dem Stand
der Technik bekannt ist.
[0030] Weiter weist die Laufschiene 13 vorzugsweise neben dem Führungssteg 26 angeordnete
flügelartige Fortsätze 28, 29 auf, die die Längsnut 16 der Bodenschwelle 10 über-
bzw. abdecken.
[0031] Prinzipiell können auch mehrere Laufschienen 17 nebeneinander angeordnet werden bzw.
kann die Laufschiene 17 zwei oder mehr Führungsstege 26 aufweisen, insbesondere wenn
die Hebe/Schiebetür 1 mehr als einen heb- und verschiebbaren Türflügel 2 aufweist.
[0032] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die beiden Teilbereiche 23, 24 der Oberfläche
22 des zweiten Profilabschnitts 14 des Profilkörpers 11 gegen die Horizontale und
zueinander geneigt ausgebildet, wobei sich der hintere Teilbereich 24 bis zu der vertikalen
hinteren Stirnfläche 25 des Profilkörpers 11 erstreckt.
[0033] Ein Neigungswinkel 30 des vorderen Teilbereichs 23 kann ausgewählt sein aus einem
Bereich von 7 ° bis 18 °, insbesondere aus einem Bereich von 9 ° bis 13 °.
[0034] Ein Neigungswinkel 31 des hinteren Teilbereichs 24 kann ebenfalls ausgewählt sein
aus einem Bereich von 7 ° bis 18 °, insbesondere aus einem Bereich von 9 ° bis 13
°.
[0035] Die beiden Teilbereiche 23, 24 können einen zueinander verschiedenen Neigungswinkel
30, 31 aufweisen, wobei in diesem Fall es bevorzugt ist, wenn der zweite, hintere
Teilbereich 24 flacher verläuft als der erste, vordere Teilbereich 23. In der bevorzugten
Ausführungsvariante sind die beiden Teilbereiche 23, 24 gegengleich geneigt ausgebildet,
also mit in Bezug auf den absoluten Wert gleichen Neigungswinkeln 30, 31. Der zweite
Profilabschnitt 14 weist also ein zumindest annähernd satteldachförmiges Aussehen
auf.
[0036] Am Türflügelrahmen 6 und/oder gegebenenfalls am Blendrahmen 4 kann bzw. können zumindest
eine Dichtung 32, 33 aus den hierfür üblichen elastomeren Werkstoffen angeordnet oder
ausgebildet sein. Die Darstellung in Fig. 2 ist diesbezüglich nicht limitierend zu
verstehen. Insbesondere sind diese Dichtungen 32, 33 im Bereich angrenzend an die
Laufschiene 17 in einer Nut an der Unterseite des unteren Türflügelrahmenprofils 7
und sich in Richtung auf die Bodenschwelle 10 sich erstreckend ausgebildet, wobei
die Dichtungen 32, 33 eine Dichtlippe aufweisen können, die sich jeweils in Richtung
auf die Laufschiene 17 erstrecken, um damit die Wasser- und Winddichtheit in diesem
Bereich zu verbessern. Es sind aber auch andere Dichtungsanordnungen, wie sie beispielsweise
aus dem Stand der Technik bekannt sind, möglich. Die Dichtungen liegen insbesondere
nach den Absenken des Türflügels 2 beim Verschließen der Hebe/Schiebetür 1 an der
Bodenschwelle 2 an.
[0037] Es ist auch möglich, dass am Blendrahmen 4 und/oder am Türflügelrahmen 6 metallische
Vorsatzschalen 34 angeordnet bzw. befestigt sind, beispielsweise aus Aluminium oder
einer Aluminiumlegierung.
[0038] Darüber hinaus können für den Blendrahmen 4 und/oder der Türflügelrahmen 6 wärmegedämmte
Profilelemente verwendet werden, beispielsweise zumindest teilweise mit einem Schaumstoff
gefüllte Hohlkammerprofile aus Kunststoff. Die Wärmedämmung kann gegebenenfalls auch
zwischen den Profileelementen und den Vorsatzschalen 34 angeordnet sein.
[0039] Bevorzugt ist die Breite 15 des zweiten Profilabschnittes 14 der Bodenschwelle 10
so bemessen, dass das untere Türflügelrahmenprofil 7 diesen Profilabschnitt 14 zumindest
annähernd - in vertikaler Richtung betrachtet - überdeckt. Mit anderen Worten ist
also eine Querschnittsbreite 35 des Türflügelrahmens 6 in horizontaler Richtung zumindest
annähernd so groß wie die Breite 15 des zweiten Profilabschnittes 14.
[0040] Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsvariante der Hebe/Schiebetür 1 ist die
eine Kontur des unteren, auf die Bodenschwelle 10 weisenden Türflügelrahmenprofils
7 zumindest annähernd gegengleich zu der in Richtung auf dieses Türflügelrahmenprofil
7 weisenden Kontur des zweiten Profilabschnitts 14 der Bodenschwelle ausgebildet ist,
weist also beispielsweise im Querschnitt zumindest annähernd eine inverse satteldachförmige
Kontur auf. Es sind also untere Seitenkanten 36, 37 des unteren Türflügelrahmenprofils
7 tiefer gelegen als ein Mittenbereich 38 dieses Türflügelrahmenprofils 7, in dem
bei geschlossener Hebe/Schiebetür 1 die Laufschiene 17 anliegt.
[0041] Prinzipiell sind aber auch andere Konturverläufe dieser unteren Oberfläche des Türflügelrahmenprofils
7 möglich, beispielsweise ein gestufter, etc., wenngleich die zumindest annähernde
inverse Nachbildung des Konturverlaufs des zweiten Profilabschnitts 14 in diesem Bereich
der aufeinander zu weisenden Oberflächen der Bodenschwelle 10 und des unteren Türflügelrahmenprofils
7 in Hinblick auf die Wind- und Wasserdichtheit Vorteile aufweist.
[0042] In der bevorzugten Ausführungsvariante ist der Profilkörper 11 der Bodenschwelle
10 als Hohlkammerprofil ausgebildet ist mit zumindest zwei Hohlkammern 39, 40, insbesondere
im zweiten Profilabschnitt 14, die durch einen vertikal verlaufenden Steg 41 voneinander
getrennt sind. Selbstverständlich können auch mehr als zwei voneinander getrennte
Hohlkammern 39, 40 in der Bodenschwelle 10 ausgebildet sein, beispielsweise vier,
wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
[0043] Dieser Steg 41 ist bevorzugt unterhalb der Laufschiene 17 angeordnet, um damit einen
bessere Lastabtragung zu ermöglichen.
[0044] Der erste Profilabschnitt 12 der Bodenschwelle 10, d.h. dessen Oberfläche, kann ebenfalls
gegen die Horizontale geneigt ausgebildet sein, sodass also die Bodenschwelle 10 durchgehend
in Bereich der oberen Oberfläche geneigt ausgebildet ist. Um horizontale Flächen auszubilden,
beispielsweise im Bereich unterhalb der Fixverglasung 3, sodass diese eine ebene Aufstandsfläche
aufweist, können weitere Profilelemente 42, 43 angeordnet sein, die an der Unterseite
keilförmig ausgebildet sind und damit vorzugsweise groß- bzw. vollflächig auf dem
abgeschrägten ersten Profilabschnitt 12 der Bodenschwelle 10 aufliegen. Diese Profilelemente
42, 43 erstrecken sich dabei nicht bis in den Bereich des geschlossenen Türflügels
2, d.h. sie sind vorzugsweise ausschließlich im Bereich der Fixverglasung an der Bodenschwelle
angeordnet, sodass also im Außenbereich des geschlossenen Türflügels 2 die Entwässerung
über die schiefen Ebenen der Bodenschwelle nicht durch diese weiteren Profilelemente
42, 43 unterbrochen wird.
[0045] Zur besseren Anbindung der weiteren Profilelemente können im ersten und/oder im zweiten
Profilabschnitt 12, 14 der Bodenschwelle Ausnehmungen 44, 45 vorgesehen werden, in
die entsprechend positionierte Fortsätze 46, 47 des jeweiligen Profilelements 42,
43 eingreifen. Selbstverständlich können jeweils auch mehr als eine Ausnehmung 44
oder 45 und mehr als ein Fortsatz 46 oder 47 pro weiterem Profilelement 42, 43 vorgesehen
werden, wobei auch eine Form- und/oder Reibschlüssige Anbindung der weiteren Profilelemente
42, 43 an die Bodenschwelle 10 möglich sind.
[0046] Die weiteren Profilelemente 42, 43 sind vorzugsweise jeweils einteilig ausgebildet
und bevorzugt aus dem Werkstoff der Bodenschwelle 10 gebildet, beispielsweise aus
Kunststoff, können aber auch aus einem dazu verschiedenen Werkstoff bestehen. Weiter
können die Profilelemente 42, 43 als Hohlkammerprofile oder als Vollwerkstoffelement
ausgebildet sein.
[0047] Ebenso ist der Profilkörper 11 der Bodenschwelle 10 wie dargestellt vorzugsweise
einstückig ausgebildet sein, beispielsweise als Strangpressprofil. Prinzipiell ist
aber auch eine mehrteilige Ausbildung möglich, beispielsweise indem die einzelnen
Profilabschnitte 12, 14 aus jeweils einem eigenen Bauteil bestehen.
[0048] Die Bodenschwelle 10 weist in der in Fig. 2 dargestellten Konstruktion bzw. kann
generell eine maximale Höhe in vertikaler Richtung von in etwa 3 cm aufweisen, wobei
generell die Bodenschwelle ein maximale Höhe bis 4,5 cm aufweisen kann. Die maximale
Höhe wird dabei im Bereich der Laufschiene 17 - wobei die Laufschiene 17 nicht Teil
des Profilkörpers 11 der Bodenschwelle 10 ist - ausgebildet, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich
ist.
[0049] Zur Verringerung dieser maximalen Höhe auf beispielsweise maximal in etwa 2 cm kann,
wie dies die Ausführungsvariante der Hebe/Schiebetür 1 nach Fig. 3 zeigt, im Bereich
einer vorderen Stirnfläche 48 der Bodenschwelle 10 ein weiteres Profilelement 49 angeordnet
werden. Dieses weitere Profilelement 49, das wiederum aus einem Kunststoff oder einem
metallischen Werkstoff gebildet sein kann, weist einen U-förmigen Querschnitt zur
Ausbildung eines Entwässerungskanals auf.
[0050] Um die Entwässerung in dieses weitere Profilelement 49 zu ermöglichen, ist diese
entsprechend an die Bodenschwelle 10 angebunden, sodass also von der Bodenschwelle
10 ablaufendes Wasser in den Entwässerungskanal einfließen kann. Dazu kann in einem
Endbereich des ersten Profilabschnittes 12, insbesondere in der vorderen Stirnfläche
48 der Bodenschwelle 10, d.h. jener Stirnfläche 48, die der Außenatmosphäre zugewandt
ist, zumindest einen Anschlussbereich für das weitere Profilelement 49 vorgesehen
sein. Dieser Anschlussbereich ist insbesondere durch eine hinterschnittene Längsnut
50 ausgebildet, in die ein Rastelement, insbesondere ein Rasthaken 51 verrastend eingreift,
sodass die Anbindung durch einfaches Einstecken hegestellt werden kann. Der Rasthaken
51 ist dabei an einem abgewinkelten Schenkel 52 des weiteren Profilelementes 49 ausgebildet
sein, wobei der Schenkel 52 in Richtung auf die Bodenschwelle verlaufend ausgebildet
ist, sodass also das weitere Profilelement 49 ausschließlich über den Rasthaken 51
bzw. den Schenkel 52 an der Bodenschwelle 10 anliegt, ansonsten allerdings beanstandet
zu dieser angeordnet ist.
[0051] Selbstverständlich ist auch eine andere Ausführung der Anbindung des weiteren Profilelementes
49 an die Bodenschwelle 10 möglich, beispielsweise durch Verkleben der beiden Bauteile
miteinander, wobei aber die voranstehend beschriebene Anbindung über die Verrastung
den Vorteil der einfachen Montage auf der Baustelle aufweist.
[0052] Bei beiden Ausführungsvarianten der Hebe/Schiebetür 1 nach den Fig. 1 und 2 ist die
Bodenschwelle auf einem Bauanschlusselement 53 angeordnet, das vor dem Einbau der
Hebe/Schiebetür 1 in die dafür vorgesehene Maueröffnung eingesetzt wird. Das Bauanschlusselement
53 ist vorzugsweise ebenfalls aus einem Hohlkammerprofil oder mehreren Hohlkammerprofilen
54, 55 gebildet, die insbesondere aus Kunststoff hergestellt sind, und die bevorzugt
über ein Wärmedämmelement 56 thermisch voneinander getrennt sind. Das Wärmedämmelement,
insbesondere ein Polyurethan-Hartschaumstoff, kann gegebenenfalls mit den beiden angrenzenden
Hohlkammerprofilen 54, 55 verklebt sein.
[0053] Es ist prinzipiell auch die Anordnung mehrerer Wärmedämmelemente 56 möglich, wobei
in diesem Fall das Bauanschlusselement mehr als zwei Hohlkammerprofile 54, 55 aufweist
oder das Wärmedämmelement 56 in einer der Hohlkammern der Hohlkammerprofile 54, 55
angeordnet ist.
[0054] Die Verbindung der Hohlkammerprofile 54, 55 des Bauanschlusselementes 53 mit der
Bodenschwelle 10 kann ebenfalls über Rastelement 57, beispielsweise Rasthaken, wie
dies in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, oder über eine andere Verbindungstechnik,
beispielsweise durch Verkleben, erfolgen. Zusätzlich können zur Erhöhung der Wasser-
und Winddichtheit noch Dichtelemente 58 aus einem elastomeren Werkstoff vorgesehen
werden, die sich zwischen den Hohlkammerprofilen 54, 55 des Bauanschlusselementes
53 und der Bodenschwelle 10 erstrecken. Die Dichtelement 58 können an den Hohlkammerprofilen
54, 55 oder an der Unterseite der Bodenschwelle 10 befestigt sein.
[0055] Zur Erhöhung der Wasserdichtheit im Bereich des Bauanschlusselementes 53 kann diesem
in Richtung auf den Außenbereich ein weiteres Profilelement 59 vorgeordnet sein. Dieses
Profilelement 59 kann beispielsweise ein Profilblech mit zumindest annähernd L-förmigen
Querschnitt sein, wobei der bevorzugt rechtwinklig abstehende untere Schenkel - es
sind auch von der Rechtwinkeligkeit abweichende Ausführungen möglich - von dem Bauanschlusselement
53 weg weist.
[0056] Dieses weiteren Profilelementes 59 ist bevorzugt mit der Bodenschwelle 10 verbunden,
insbesondere in einer weiteren (hinterschnittenen) nutförmigen Ausnehmung 60 in der
Stirnfläche 48 eingehängt. Dazu kann das weitere Profilelement 59 im oberen Endbereich
ein Verbindungselement 61 aufweisen, das das Einhängen mit einer Schwenkbewegung des
Profilelementes 59 ermöglicht.
[0057] Das weitere Profilelement 59 ist in seiner vertikalen Abmessung bevorzugt so bemessen,
das es bis zu einer unteren Aufstandsfläche 62 des Bauanschlusselementes 53 reicht.
[0058] Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, kann auch das den Entwässerungskanal bildende Profilelement
49 auf einem Bauanschlusselement 62 angeordnet sein, das bevorzugt ebenfalls als Hohlkammerprofil
aus einem Kunststoff gefertigt ist. Die Anbindung des Profilelementes 49 an dieses
Bauanschlusselement 62 kann in der gleichen Art und Weise erfolgen wie zum Bauanschlusselement
53 unterhalb der Bodenschwelle 10 beschrieben worden ist. Es kann dabei auch zumindest
ein Dichtelement 63 zwischen dem weiteren Bauanschlusselement 62 und dem Profilelement
49 angeordnet sein.
[0059] Der Entwässerungskanal kann zudem mit einem Abdeckelement 64, beispielsweise einem
Gitterrost, abgedeckt sein. Dieses Abdeckelement 64 kann z.B. plattenförmig oder als
Profil mit C-förmigen Querschnitt ausgebildet sein.
[0060] Sofern die Bodenschwelle 10 aus einem Kunststoff besteht, weist diese bevorzugt keine
Metallversteifung auf.
[0061] In der bevorzugten Ausführungsvariante der Bodenschwelle 10 ist deren Profilkörper
11 aus einem faserverstärkten Kunststoff, insbesondere aus einem faserverstärkten
Polyurethan, gebildet. Der Faseranteil kann zwischen 40 Gew.-% und 80 Gew.-%, insbesondere
zwischen 50 Gew.-% und 70, Gew.-%, insbesondere 60 Gew.-%, betragen. Den Rest auf
100 Gew.-% bildet jeweils der polymere Kunststoff, also beispielsweise das Polyurethan.
[0062] Die Fasern zur Faserverstärkung können ausgewählt sind aus einer Gruppe umfassend
Glasfasern, Basaltfasern, oder Naturfasern. Die Fasern können weiter einer Faserlänge
zwischen 10 mm und 50 mm, insbesondere zwischen 20 mm und 40 mm, aufweisen.
[0063] Nach einer weiteren Ausführungsvariante der Bodenschwelle ist vorgesehen, wie dies
in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, dass im ersten Profilabschnitt im Bereich der
vorderen Stirnfläche 48 eine Ausnehmung 65 angeordnet bzw. ausgebildet ist, in der
eine Glasleiste 66 zur Halterung der Fixverglasung 3 angeordnet ist, wobei die Glasleiste
zumindest zu 50 % unterhalb des jenes Punktes des Profilkörpers 11 der Bodenschwelle
10 angeordnet ist, der - in vertikaler Richtung betrachtet - die größte Höhe des Profilkörpers
11 aufweist. Entsprechend den voranstehenden Ausführungen ist dieser höchste Punkt
um Bereich neben der Laufschiene 17 im Profilkörper 11 ausgebildet. Diese tiefe Anordnung
der Glasleiste 66 ermöglicht wiederum ein Ausbildung der Bodenschwelle 10 mit geringer
Bauteilhöhe, sodass diese behindertengerechter ausgebildet werden kann.
[0064] In der bevorzugten Ausführungsform ist die Ausnehmung 65 an einer nach oben weisenden
Oberfläche 67 des ersten Profilabschnittes 12 der Bodenschwelle ausgebildet.
[0065] Die Glasleiste 66 weist im Querschnitt betrachtet vorzugsweise ein Basisprofil 68
mit annähernd U-förmigen Querschnitt auf, das eine Basis 69 und zwei davon abstehende
Schenkel 70, 71 aufweist. Die beiden Schenkel 70, 71 können eine zueinander unterschiedliche
Länge aufweisen, wie dies aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist.
[0066] In zumindest annährend vertikaler Richtung ist an der Basis 69 ein Halteschenkel
72, vorzugsweise zumindest annähernd rechtwinkelig zur Basis 69 verlaufend, ausgebildet.
Der Halteschenkel 72 weist in einem Endbereich 73 ein Dichtelement 74 aus einem elastomeren
Werkstoff auf, das mit dem Halteschenkel 72 verbunden und diesen in horizontaler Richtung
und in Richtung auf das Glaselement der Fixverglasung 3 überragt. Mit diesem Dichtelement
74 liegt der Halteschenkel 72 an dem Glaselement an. Zudem kann das Glaselement mit
dem Halteschenkel 72 in einem Verbindungsbereich 75 verklebt sein, wie dies aus dem
Stand der Technik prinzipiell bekannt ist. Die hierfür verwendeten Kleber sind ebenfalls
aus dem Stand der Technik bekannt.
[0067] Ergänzend sei dazu ausgeführt, dass das Glaselement über weitere Klebebereiche 75',
75", 75"' an dem Rahmen der Fixverglasung angebunden sein, kann, wie dies ebenfalls
im Stand der Technik üblich ist. Es sei hierzu auf die einschlägige Literatur verwiesen.
[0068] An dem, der Bodenschwelle 10 näherliegenden Schenkel 71 des Basisprofils ist ein
Verbindungsschenkel 76 angeordnet, der in die Ausnehmung 65 der Bodenschwelle, insbesondere
verrastend, eingreift. Um dabei das Einführen des Verbindungsschenkels 76 in die Ausnehmung
65 zu erleichtern ist ein Endbereich 77 des Verbindungsschenkels 76 abgewinkelt ausgebildet,
wie dies aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist.
[0069] Des Weiteren weist der Verbindungsschenkel 76 einen nach unten vorragenden Haltesteg
78 auf, der mit einer Seitenwand an einer Seitenwand der Ausnehmung 65 anliegt und
damit zusammen mit dem Endbereich 77 eine Klemmung des Verbindungsschenkels 76 ausbildet.
[0070] Die Glasleiste 66 liegt über den Verbindungsschenkel 76 an dessen Unterseite an einer,
insbesondere horizontalen, an die Ausnehmung 65 anschließenden Stirnfläche 79 der
Bodenschwelle auf. Vorzugsweise ist diese Auflage zumindest teilweise unterhalb des
Schenkels 71 des Basisprofils 68 ausgebildet.
[0071] Prinzipiell kann die Glasleiste 66 auch einen anderen Querschnitt aufweisen. Beispielsweise
kann auf den äußeren Schenkel 70 des Basisprofils 68 verzichtet werden, jedoch erhöht
dieser einerseits die Stabilität und andererseits wird damit auch eine bessere Wasserdichtheit
des Verbindungsbereichs mit der Bodenschwelle 10 erreicht. Es könnte die Glasleiste
66 also beispielsweise auch so ausgebildet sein, dass der Schenkel 71 direkt in den
Halteschenkel 72 übergeht.
[0072] Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass sich die Bodenschwelle 10
zumindest von einem vertikalen Rahmenprofil 80 bis zu einem weiteren vertikalen Rahmenprofil
81 (Fig. 1) des Blendrahmens 4 durchgehend erstreckt.
[0073] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Hebe/Schiebetür
1 bzw. der Bodenschwelle 10, wobei auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten
untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum
technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen
Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
[0074] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus der Hebe/Schiebetür 1 bzw. der Bodenschwelle 10 diese bzw. deren Bestandteile
teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung
1 |
Hebe/Schiebetür |
36 |
Seitenkante |
2 |
Türflügel |
37 |
Seitenkante |
3 |
Fixverglasung |
38 |
Mittenbereich |
4 |
Blendrahmen |
39 |
Hohlkammer |
5 |
Blendrahmenprofil |
40 |
Hohlkammer |
|
|
|
|
6 |
Türflügelrahmen |
41 |
Steg |
7 |
Türflügelrahmenprofil |
42 |
Profilelement |
8 |
Glaselement |
43 |
Profilelement |
9 |
Führung |
44 |
Ausnehmung |
10 |
Bodenschwelle |
45 |
Ausnehmung |
|
|
|
|
11 |
Profilkörper |
46 |
Fortsatz |
12 |
Profilabschnitt |
47 |
Fortsatz |
13 |
Breite |
48 |
Stirnfläche |
14 |
Profilabschnitt |
49 |
Profilelement |
15 |
Breite |
50 |
Längsnut |
|
|
|
|
16 |
Längsnut |
51 |
Rasthaken |
17 |
Laufschiene |
52 |
Schenkel |
18 |
Rastnase |
53 |
Bauanschlusselement |
19 |
Rastnase |
54 |
Hohlkammerprofil |
20 |
Profilschenkel |
55 |
Hohlkammerprofil |
|
|
|
|
21 |
Profilschenkel |
56 |
Wärmedämmelement |
22 |
Oberfläche |
57 |
Rastelement |
23 |
Teilbereich |
58 |
Dichtelement |
24 |
Teilbereich |
59 |
Profilelement |
25 |
Stirnfläche |
60 |
Ausnehmung |
|
|
|
|
26 |
Führungssteg |
61 |
Verbindungelement |
27 |
Laufrad |
62 |
Bauanschlusselement |
28 |
Fortsatz |
63 |
Dichtelement |
29 |
Fortsatz |
64 |
Abdeckelement |
30 |
Neigungswinkel |
65 |
Ausnehmung |
|
|
|
|
31 |
Neigungswinkel |
66 |
Glasleiste |
32 |
Dichtung |
67 |
Oberfläche |
33 |
Dichtung |
68 |
Basisprofil |
34 |
Vorsatz schale |
69 |
Basis |
35 |
Querschnittsbreite |
70 |
Schenkel |
71 |
Schenkel |
72 |
Halteschenkel |
73 |
Endbereich |
74 |
Dichtelement |
75 |
Verbindungsbereich |
75' |
Klebebereich |
75" |
Klebebereich |
75''' |
Klebebereich |
|
|
|
|
76 |
Verbindungsschenkel |
77 |
Endbereich |
78 |
Haltesteg |
79 |
Stirnfläche |
80 |
Rahmenprofil |
|
|
|
|
81 |
Rahmenprofil |
1. Hebeschiebetür (1) mit einem Blendrahmen (4) und einem Türflügelrahmen (6), wobei
der Blendrahmen (4) ein unteres horizontales Blendrahmenprofil (5) aufweist, das eine
Bodenschwelle (10) bildet, wobei die Bodenschwelle (10) einen Profilkörper (11) aufweist,
der im Querschnitt betrachtet einen ersten Profilabschnitt (12) und einen daran anschließenden
zweiten Profilabschnitt (14) aufweist, wobei weiter im zweiten Profilabschnitt (14)
eine Laufschiene (17) für eine Türflügel (2) angeordnet ist, die eine Oberfläche (22)
des zweiten Profilabschnitts (14) in zwei Teilbereiche (23, 24) unterteilt und die
in vertikaler Richtung über den Profilkörper (11) vorragt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilbereiche (23, 24) der Oberfläche (22) des zweiten Profilabschnitts
(14) des Profilkörpers (11) gegen die Horizontale und zueinander geneigt ausgebildet
sind, wobei der erste Teilbereich (23) mit einem Gefälle nach unten in Richtung auf
den ersten Profilabschnitt (12) und der zweite Teilbereich (24) mit einem Gefälle
nach unten in Richtung auf die hintere Stirnfläche (25) des Profilkörpers (11) ausgebildet
sind, und wobei sich der zweite Teilbereich (24) bis zu einer vertikalen hinteren
Stirnfläche (25) des Profilkörpers (11) erstreckt.
2. Hebeschiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilbereiche (23, 24) gegengleich geneigt ausgebildet sind.
3. Hebeschiebetür (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Profilabschnitt (14) des Profilkörpers (11) eine horizontale Breite (15)
aufweist, die einer Querschnittsbreite des Flügelrahmens (6) zumindest annähernd entspricht.
4. Hebeschiebetür (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kontur des unteren, auf die Bodenschwelle (10) weisenden Türflügelrahmenprofils
(7) zumindest annähernd gegengleich zur auf das Türflügelrahmenprofil (7) weisenden
Kontur des zweiten Profilabschnitts (14) ausgebildet ist.
5. Hebeschiebetür (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilkörper (11) der Bodenschwelle (10) als Hohlkammerprofil ausgebildet ist
mit zumindest zwei Hohlkammern (39, 40), die durch einen Steg (41) voneinander getrennt
sind.
6. Hebeschiebetür (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (41) unterhalb der Laufschiene (17) angeordnet ist.
7. Hebeschiebetür (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberfläche (22) des ersten Profilabschnitts (12) des Profilkörpers (11) ebenfalls
gegen die Horizontale geneigt ausgebildet ist.
8. Hebeschiebetür (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilkörper (11) einstückig ausgebildet ist.
9. Hebeschiebetür (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endbereich des in Richtung auf den ersten Profilabschnitt (12) verlaufenden Teilbereichs
(23) des zweiten Profilabschnitts (14) des Profilkörpers (11) zumindest einen Anschlussbereich
für ein weiteres Profilelement (43) aufweist.
1. A lifting/sliding door (1) with a blind frame (4) and a door frame (6), wherein the
blind frame (4) has a lower horizontal blind frame profile (5) that forms a ground
sill (10), wherein the ground sill (10) has a profile body (11) that viewed in cross
section has a first profile section (12) and a second profile section (14) adjoining
it, wherein a rail (17) for a door (2) is further arranged in the second profile section
(14), and divides a surface (22) of the second profile section (14) into two partial
areas (23, 24) and protrudes in a vertical direction over the profile body (11), characterized in that the two partial areas (23, 24) of the surface (22) of the second profile section
(14) of the profile body (11) are designed against the horizontal and inclined toward
each other, wherein the first partial area (23) is formed with a downward gradient
toward the first profile section (12) and the second partial area (24) with a downward
gradient toward the rear end face (25) of the profile body (11), and wherein the second
partial area (24) extends up to a vertical rear end face (25) of the profile body
(11).
2. The lifting/sliding door (1) according to claim 1, characterized in that the two partial areas (23, 24) are inclined diametrically opposed to each other.
3. The lifting/sliding door (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the second profile section (14) of the profile body (11) has a horizontal width (15)
at least approximately corresponding to a cross sectional width of the door frame
(6).
4. The lifting/sliding door (1) according to one of claims 1 to 3, characterized in that a contour of the lower door frame profile (7) facing the ground sill (10) is at least
approximately diametrically opposed to the contour of the second profile section (14)
facing the door frame profile (7).
5. The lifting/sliding door (1) according to one of claims 1 to 4, characterized in that the profile body (11) of the ground sill (10) is designed as a hollow chamber profile
with at least two hollow chambers (39, 40) separated from each other by a web (41).
6. The lifting/sliding door (1) according to claim 5, characterized in that the web (41) is arranged underneath the rail (17).
7. The lifting/sliding door (1) according to one of claims 1 to 6, characterized in that a surface (22) of the first profile section (12) of the profile body (11) is also
inclined relative to the horizontal.
8. The lifting/sliding door (1) according to one of claims 1 to 7, characterized in that the profile body (11) has an integral design.
9. The lifting/sliding door (1) according to one of claims 1 to 8, characterized in that an end area of the partial area (23) of the second profile section (14) of the profile
body (11) running toward the first profile section (12) has at least one connecting
area for an additional profile element (43).
1. Porte coulissante/relevable (1) avec un dormant (4) et un cadre de vantail (6), le
dormant (4) présentant un profilé de dormant (5) horizontal inférieur qui forme un
seuil de porte (10), le seuil de porte (10) présentant un corps profilé (11) qui,
vu en section transversale, présente un premier tronçon profilé (12) et un deuxième
tronçon profilé (14) qui s'y raccorde, un rail de roulement (17) pour un vantail (2)
étant en outre disposé dans le deuxième tronçon profilé (14) et qui divise en deux
zones partielles (23, 24) une surface (22) du deuxième tronçon profilé (14) et qui
dépasse du corps profilé (11) dans la direction verticale, caractérisée en ce que les deux zones partielles (23, 24) de la surface (22) du deuxième tronçon profilé
(14) du corps profilé (11) sont constituées en étant inclinées par rapport à l'horizontale
et l'une par rapport à l'autre, la première zone partielle (23) étant constituée avec
une pente vers le bas en direction du premier tronçon profilé (12), et la deuxième
zone partielle (24) étant constituée avec une pente vers le bas en direction de la
surface frontale arrière (25) du corps profilé (11), et la deuxième zone partielle
(24) s'étendant jusqu'à une surface frontale arrière (25) verticale du corps profilé
(11).
2. Porte coulissante/relevable (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux zones partielles (23, 24) sont constituées en étant inclinées de façon diamétralement
opposée.
3. Porte coulissante/relevable (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le deuxième tronçon profilé (14) du corps profilé (11) présente une largeur horizontale
(15) qui correspond de façon au moins approchée à une largeur de section transversale
du cadre de vantail (6).
4. Porte coulissante/relevable (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un contour du profilé du cadre de vantail (7) inférieur dirigé vers le seuil de porte
(10) est constitué, de façon au moins approchée, de manière diamétralement opposée
par rapport au contour du deuxième tronçon profilé (14) dirigé vers le profilé du
cadre de vantail (7).
5. Porte coulissante/relevable (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le corps profilé (11) du seuil de porte (10) est constitué en tant que profilé à
chambre creuse avec au moins deux chambres creuses (39, 40) qui sont séparées l'une
de l'autre par une entretoise (41).
6. Porte coulissante/relevable (1) selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'entretoise (41) est disposée au-dessous du rail de roulement (17).
7. Porte coulissante/relevable (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'une surface (22) du premier tronçon profilé (12) du corps profilé (11) est également
constituée en étant inclinée par rapport à l'horizontale.
8. Porte coulissante/relevable (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le corps profilé (11) est constitué d'un seul tenant.
9. Porte coulissante/relevable (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'une zone d'extrémité de la zone partielle (23) du deuxième tronçon profilé (14) du
corps profilé (11), laquelle zone partielle s'étend en direction du premier tronçon
profilé (12), présente au moins une zone de raccordement pour un autre élément profilé
(43).