[0001] Die Erfindung betrifft einen Transformator und ein zugehöriges Herstellungsverfahren.
[0002] Hochfrequenztransformatoren für hohe Ausgangsströme sind überwiegend planare Konstruktionen
mit gestanzten Blechen für die Sekundärwicklung. Die Primärwicklung wird meistens
ebenfalls geblecht oder auch mit Litze realisiert.
[0003] Die korrekte elektrische Verbindung der Bleche untereinander ist mit hohem Aufwand
verbunden.
[0004] Ein weiteres Problem ist die Kühlung des Bauteils, da die Verlustwärme der Wicklungen
überwiegend durch einen umschließenden Ferritkern abgeleitet werden muss. Ferrit-Material
ist jedoch ein schlechter Wärmeleiter und eine vollflächige beidseitige thermische
Anbindung an einen Kühlkörper ist schwer zu realisieren.
[0005] Problematisch ist zudem die Implementierung der erforderlichen Isolationsabstände
ohne eine übermäßige Vergrößerung der Streuinduktivitäten.
[0006] Die
WO 2010/090534 A2 zeigt einen Hochfrequenz-Leistungsübertrager, bei dem eine Primärwicklung durch eine
Sekundärwicklung hindurch verläuft.
[0007] Die
US 5,175,525 A zeigt einen Leistungstransformator mit einer einlagigen Sekundärwicklung, die aus
einem massiven Sekundärwicklungsleiter gebildet ist.
[0008] Die
EP 0 293 617 A1 zeigt einen Hochfrequenz-Leistungsübertrager, bei dem Primär- und Sekundärwicklungen
axial stapelbar sind.
[0009] Die
US 2010/0207714 A1 zeigt einen Transformator mit einer thermisch leitfähigen Schicht, die zur Wärmeableitung
von einem magnetischen Element dient.
[0010] Die
GB 1 420 290 A offenbart einen Transformator gemäss Oberbegriff von Anspruch 1. Insbesondere zeigt
sie ein elektrisches Bauelement und ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Bauelements
mit einem Kern aus magnetischem Material mit Wicklungen für Übertrager oder mehreren
Wickellagen für Induktivitäten, wobei auf den Kern allseitig mehrere gestapelte und
gegeneinander elektrisch isolierte Metallschichten aufgebracht sind, die im Bereich
der Kernmantelfläche mindestens teilweise in wendelförmige Leiterbahnen aufgetrennt
sind.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Transformator und ein zugehöriges
Herstellungsverfahren zur Verfügung zu stellen, die eine effiziente Kühlung des Transformators
mit möglichst geringem Aufwand ermöglichen.
[0012] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch einen Transformator nach Anspruch 1 und ein
Herstellungsverfahren nach Anspruch 9. Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand
der Unteransprüche, deren Wortlaut hiermit zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird.
[0013] Der Transformator ist für getaktete Stromversorgungen geeignet oder vorgesehen und
weist auf: einen magnetischen bzw. magnetisierbaren Kern, insbesondere einen Ferrit-Kern,
der eine Wicklungsachse definiert bzw. eine Wicklungsachse aufweist, mindestens eine
Primärwicklung, die durch einen Primärwicklungsleiter gebildet ist, insbesondere in
Form von mehrfach isolierter Hochfrequenzlitze, der die Wicklungsachse des Kerns zumindest
teilweise umschließt, und mindestens eine Sekundärwicklung, die durch einen Sekundärwicklungsleiter
gebildet ist. Der Sekundärwicklungsleiter umschließt den Primärwicklungsleiter, wobei
der Sekundärwicklungsleiter und der Primärwicklungsleiter unterschiedliche Wicklungslagen
über der Wicklungsachse bilden, wobei die Sekundärwicklung einlagig gebildet und ein
Querschnitt des Sekundärwicklungsleiters in einer Querschnittebene senkrecht zur Wicklungsachse
rechteckförmig, insbesondere quadratisch, ist. Aufgrund des Querschnitts und der dadurch
bedingten Außenkontur kann die Sekundärwicklung sehr einfach und mit geringem thermischem
Widerstand beispielsweise an eine kühlende Fläche angekoppelt werden. Der Querschnitt
der insbesondere massiven Wicklung bzw. des massiven Leiters wird dabei bewusst überdimensioniert,
so dass ein effizienter Wärmefluss innerhalb der Wicklung möglich ist.
[0014] Die mindestens eine Sekundärwicklung ist aus einem massiven Materialblock gebildet,
welcher zur Bildung des Sekundärwicklungsleiters strukturiert ist, insbesondere durch
Bohren, Sägen und/oder Fräsen strukturiert ist. Alternativ ist die mindestens eine
Sekundärwicklung aus einem Druckgussformteil gebildet.
[0015] In einer Weiterbildung weist der Transformator eine Nenn-Leistung auf, wobei der
(minimale) Querschnitt des Sekundärwicklungsleiters derart dimensioniert ist, dass
eine Strombelastbarkeit des Sekundärwicklungsleiters größer ist als für die Nenn-Leistung
erforderlich, d.h. der Querschnitt des Leiters ist bezogen auf die Nenn-Leistung überdimensioniert
[0016] In einer Weiterbildung besteht der Sekundärwicklungsleiter aus Kupfer oder Titan,
besonders bevorzugt aus Aluminium.
[0017] In einer Weiterbildung ist ein flächiges Kühlelement vorgesehen, welches thermisch
mit der Sekundärwicklung, insbesondere mit der von der Wicklungsachse des Kerns abgewandten
Seite der Sekundärwicklung, gekoppelt ist. Bevorzugt ist ein wärmeleitender elektrischer
Isolator vorgesehen, der zwischen dem Kühlelement und der Sekundärwicklung angeordnet
ist. Bevorzugt ist der elektrische Isolator eine elektrisch isolierende Wärmeleitfolie.
[0018] Erfindungsgemäß bildet die Sekundärwicklung bzw. der Sekundärwicklungsleiter eine
thermische Brücke zu dem flächigen Kühlelement. Kernverluste und Verluste der Primärwicklung(en)
gehen zunächst auf die Sekundärwicklung(en) über, um dann beispielsweise über das
flächige Kühlelement in Form einer wassergekühlten Kühlplatte abgeführt werden zu
können.
[0019] In einer Weiterbildung bildet die Sekundärwicklung einen Kühlkörper.
[0020] Ein Abstand zwischen der Primärwicklung und dem Kern und ein Abstand zwischen der
Sekundärwicklung und der Primärwicklung können derart gewählt sein, dass Streuverluste
minimiert sind. Mit anderen Worten liegt die Primärwicklung möglichst dicht über dem
Kern und die Sekundärwicklung liegt möglichst dicht über der Primärwicklung, so dass
sich minimale Verlustanteile durch Streufelder sowie eine gute thermische Kopplung
des Systems ergeben.
[0021] Bei dem Verfahren zur Herstellung des oben genannten Transformators wird die Sekundärwicklung
aus einem massiven Materialblock gebildet, welcher zur Bildung des Leiters strukturiert
wird, insbesondere durch materialabtragendes Bearbeiten in Form von Bohren, Sägen
und/oder Fräsen.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben,
die bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung darstellen. Hierbei zeigt schematisch:
- Fig. 1
- eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Transformators,
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung des in Fig. 1 gezeigten Transformators und
- Fig. 3
- ein elektrisches Ersatzschaltbild des in Fig. 1 und 2 gezeigten Transformators.
[0023] Fig. 1 zeigt einen Transformator 1 für getaktete Stromversorgungen mit einem magnetisierbaren
Ferrit-Kern 2 mit einem Schenkel, der eine Wicklungsachse 3 definiert, einer ersten
Primärwicklung 4a (siehe Fig. 2), die durch einen ersten Primärwicklungsleiter aus
mehrfach isolierter Hochfrequenzlitze gebildet ist, die die Wicklungsachse 3 des Kerns
2 unmittelbar umschließt, einer zweiten Primärwicklung 4b, die durch einen zweiten
Primärwicklungsleiter aus mehrfach isolierter Hochfrequenzlitze gebildet ist, die
die Wicklungsachse 3 des Kerns 2 unmittelbar umschließt, wobei die erste Primärwicklung
4a und die zweite Primärwicklung 4b axial benachbart auf dem Schenkel angeordnet sind,
einer ersten massiven Sekundärwicklung 5a aus Aluminium, die durch einen ersten Sekundärwicklungsleiter
6a gebildet ist, und einer zweiten massiven Sekundärwicklung 5b aus Aluminium, die
durch einen zweiten Sekundärwicklungsleiter 6b gebildet ist
[0024] Weiter sind Bohrungen 9a und 9b als Anschlüsse für die erste bzw. zweite Sekundärwicklung
5a bzw. 5b vorgesehen.
[0025] Isolationselemente 10 dienen zum elektrischen Isolieren zwischen Primär- und Sekundärkreis.
[0026] Die Sekundärwicklungsleiter 6a und 6b umschließen ihren zugehörigen Primärwicklungsleiter,
so dass sie axial benachbart auf dem Schenkel angeordnet sind. Die Sekundärwicklungsleiter
6a und 6b sind jeweils einlagig gebildet und weisen jeweils in Wicklungsrichtung einen
rechteckförmigen Querschnitt auf, der in Wicklungsrichtung veränderlich ist.
[0027] Der Transformator weist eine spezifische Nenn-Leistung auf, wobei der Querschnitt
der Sekundärwicklungsleiter 6a und 6b derart dimensioniert ist, dass deren Strombelastbarkeit
größer ist als für die Nenn-Leistung erforderlich.
[0028] Zur effizienten Kühlung ist weiter ein flächiges Kühlelement 7 vorgesehen, welches
thermisch mit der von der Wicklungsachse 3 des Kerns 2 abgewandten Seite bzw. Oberfläche
der Sekundärwicklungen 5a und 5b zu koppeln ist, wobei zwischen dem Kühlelement 7
und den Sekundärwicklungen 5a und 5b ein wärmeleitender elektrischer Isolator in Form
einer elektrisch isolierenden Wärmeleitfolie 8 vorgesehen ist. Entsprechende Kühlelemente
können auf der Oberseite und/oder der Unterseite der Sekundärwicklungen 5a und 5b
vorgesehen sein.
[0029] Die Sekundärwicklungen 5a und 5b sind jeweils aus einem massiven Aluminium-Materialblock
gebildet, welcher geeignet durch Bohren, Sägen, Funkenerodieren und/oder Fräsen strukturiert
ist.
[0030] Der Querschnitt der Sekundärwicklungsleiter 6a und 6b bzw. deren minimaler Querschnitt
über die gesamte Wicklung ist derart dimensioniert, dass bei gegebener Arbeitsfrequenz
die durch Stromverdrängung wirksame Ersatzfläche (Skin-Tiefe) deutlich kleiner ist
als der geometrische Querschnitt der massiven Sekundärwicklungsleiter 6a und 6b. Dadurch
fließt der dominierende Wechselstrom-Verlustanteil im Außenbereich der Wicklung in
Richtung des Kernbereichs der Wicklung und schließlich längs der Wicklung zur thermischen
Senke in Form des Kühlelements 7.
[0031] Fig. 2 zeigt zur Verdeutlichung eine Explosionsdarstellung des in Fig. 1 gezeigten
Transformators.
[0032] Fig. 3 zeigt ein elektrisches Ersatzschaltbild des in Fig. 1 und 2 gezeigten Transformators
1 mit den Primärwicklungen 4a und 4b und den Sekundärwicklungen 5a und 5b.
[0033] Die gezeigten Ausführungsformen weisen massive sekundärseitige Wicklungen 5a und
5b auf, die direkt über den Primärwicklungen 4a bzw. 4b aus mehrfach isolierter Hochfrequenzlitze
liegen. Die Primärwicklungen 4a und 4b sind mit minimalem Abstand über dem Ferritkern
2 angeordnet.
[0034] Durch gerade Oberflächen der massiven Sekundärwicklungen 5a und 5b ist eine einfache
und effiziente Ankopplung an die Kühlfläche 7 möglich. Der (minimale) Querschnitt
der massiven Sekundärwicklungen 5a und 5b wird dabei bewusst überdimensioniert, um
so einen effizienten Wärmefluss innerhalb der Sekundärwicklungen 5a und 5b zu erreichen.
Die Isolation der Wicklungen 5a und 5b gegen die Kühlfläche 7 erfolgt mit einer dünnen
Wärmeleitfolie 8 oder keramischen Material.
[0035] Aufgrund der minimalen Abstände zwischen den Wicklungen 4a, 4b, 5a und 5b und dem
Transformatorkern 2 wird einerseits eine optimale Kühlung gewährleistet und andererseits
werden die Streuflüsse minimiert bzw. die Kopplung zwischen Primäre und Sekundärseite
maximiert.
[0036] Die gezeigten Ausführungsformen ermöglichen eine einfache Kühlung des Transformators
1 über die thermisch gut ankoppelbaren massiven Sekundärwicklungen 5a und 5b.
[0037] Der Transformatorkern 2 kann ebenfalls sehr einfach thermisch angekoppelt werden,
so dass eine optimale Kühlung des Gesamtbauteils möglich ist. Weiterhin kann durch
den großen Querschnitt der Sekundärwicklungen 5a und 5b Aluminium eingesetzt werden,
das Gewicht und Kosten spart.
[0038] Der Transformator 1 für getaktete Stromversorgungen weist mindestens eine massive
(Sekundär-)Wicklung auf, deren Querschnitt derart gewählt ist, dass ein Transport
der im Betrieb entstehenden Verlustwärme hin zu einer flächigen Wärmesenke möglich
ist, ohne dass zusätzliche Kühlmittel erforderlich sind.
[0039] Es versteht sich, dass auch lediglich eine einzelne oder mehr als zwei Primär- und
Sekundärwicklung(en) vorgesehen sein kann/können.
1. Transformator (1) für getaktete Stromversorgungen mit
- einem magnetisierbaren Kern (2) mit einer Wicklungsachse (3),
- mindestens einer Primärwicklung (4a, 4b), die durch einen Primärwicklungsleiter
gebildet ist, der die Wicklungsachse (3) des Kerns (2) zumindest teilweise umschließt,
und
- mindestens einer Sekundärwicklung (5a, 5b), die durch einen Sekundärwicklungsleiter
(6a, 6b) gebildet ist,
- wobei der Sekundärwicklungsleiter (6a, 6b) den Primärwicklungsleiter umschließt,
wobei der Sekundärwicklungsleiter (6a, 6b) und der Primärwicklungsleiter unterschiedliche
Wicklungslagen über der Wicklungsachse (3) bilden,
- wobei die Sekundärwicklung (5a, 5b) einlagig gebildet ist und
- wobei ein Querschnitt des Sekundärwicklungsleiters (6a, 6b) in einer Querschnittebene
senkrecht zur Wicklungsachse (3) rechteckförmig ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Sekundärwicklung (5a, 5b) als strukturierter massiver Materialblock ausgebildet
ist.
2. Transformator (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Sekundärwicklung (5a, 5b) aus einem Druckgussformteil gebildet ist.
3. Transformator (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Transformator (1) eine Nenn-Leistung aufweist, wobei der Querschnitt des Sekundärwicklungsleiters
(6a, 6b) derart dimensioniert ist, dass eine Strombelastbarkeit des Sekundärwicklungsleiters
(6a, 6b) größer ist als für die Nenn-Leistung erforderlich.
4. Transformator (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Sekundärwicklungsleiter (6a, 6b) aus Aluminium, Kupfer oder Titan besteht.
5. Transformator (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend
- ein flächiges Kühlelement (7), welches thermisch mit der Sekundärwicklung (5a, 5b),
insbesondere mit der von der Wicklungsachse (3) des Kerns (2) abgewandten Seite der
Sekundärwicklung (5a, 5b), gekoppelt ist.
6. Transformator (1) nach Anspruch 5, aufweisend
- einen wärmeleitenden, elektrischen Isolator (8), der zwischen dem Kühlelement (7)
und der Sekundärwicklung (5a, 5b) angeordnet ist.
7. Transformator (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der elektrische Isolator (8) eine elektrisch isolierende Wärmeleitfolie ist.
8. Transformator (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Sekundärwicklung (5a, 5b) einen Kühlkörper bildet.
9. Verfahren zur Herstellung eines Transformators (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Sekundärwicklung (5a, 5b) aus einem massiven Materialblock gebildet wird, welcher
zur Bildung des Leiters (6a, 6b) strukturiert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Strukturieren ein materialabtragendes Bearbeiten des Materialblocks umfasst,
insbesondere in Form von Bohren, Sägen, Fräsen und/oder Funkenerodieren.
1. A transformer (1) for switched-mode power supplies, comprising
- a magnetizable core (2) having a winding axis (3),
- at least one primary winding (4a, 4b), which is formed by a primary winding conductor
which at least partly surrounds the winding axis (3) of the core (2), and
- at least one secondary winding (5a, 5b), which is formed by a secondary winding
conductor (6a, 6b),
- wherein the secondary winding conductor (6a, 6b) surrounds the primary winding conductor,
wherein the secondary winding conductor (6a, 6b) and the primary winding conductor
form different winding layers over the winding axis (3),
- wherein the secondary winding (5a, 5b) is formed in one layer, and
- wherein a cross section of the secondary winding conductor (6a, 6b) is rectangular
in a cross-sectional plane perpendicular to the winding axis (3),
characterized in that
- the secondary winding (5a, 5b) is formed as a structured solid material block.
2. The transformer (1) according to claim 1,
characterized in that
- the secondary winding (5a, 5b) is formed from a diecast shaped article.
3. The transformer (1) according to claim 1 or 2,
characterized in that
- the transformer (1) has a nominal output, wherein the cross section of the secondary
winding conductor (6a, 6b) is dimensioned in such a way that a current-carrying capacity
of the secondary winding conductor (6a, 6b) is higher than is necessary for the nominal
output.
4. The transformer (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
- the secondary winding conductor (6a, 6b) consists of aluminum, copper or titanium.
5. The transformer (1) according to any of the preceding claims, comprising
- a planar cooling element (7), which is thermally coupled to the secondary winding
(5a, 5b), in particular to the side of the secondary winding (5a, 5b) facing away
from the winding axis (3) of the core (2).
6. The transformer (1) according to claim 5, comprising
- a heat-conductive electric insulator (8) which is arranged between the cooling element
(7) and the secondary winding (5a, 5b).
7. The transformer (1) according to claim 6,
characterized in that
- the electric insulator (8) is an electrically insulating heat-conductive foil.
8. The transformer (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
- the secondary winding (5a, 5b) forms a heat sink.
9. A method for producing a transformer (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
- the secondary winding (5a, 5b) is formed from a solid material block, which is structured
to form the conductor (6a, 6b).
10. The method according to claim 9,
characterized in that
- the structuring comprises a material removing machining of the material block, in
particular in the form of drilling, sawing, milling and/or electric discharge machining.
1. Transformateur (1) pour alimentations électriques à découpage, comportant
- un noyau magnétisable (2) présentant un axe d'enroulement (3),
- au moins un enroulement primaire (4a, 4b) qui est formé par un conducteur d'enroulement
primaire, qui entoure au moins partiellement l'axe d'enroulement (3) du noyau (2),
et
- au moins un enroulement secondaire (5a, 5b) qui est formé par un conducteur d'enroulement
secondaire (6a, 6b),
- dans lequel le conducteur d'enroulement secondaire (6a, 6b) entoure le conducteur
d'enroulement primaire, dans lequel le conducteur d'enroulement secondaire (6a, 6b)
et le conducteur d'enroulement primaire forment des couches d'enroulement différentes
sur l'axe d'enroulement (3),
- dans lequel l'enroulement secondaire (5a, 5b) est formé de manière sur une seule
couche et
- dans lequel une section transversale du conducteur d'enroulement secondaire (6a,
6b) est de forme rectangulaire dans un plan de section transversale perpendiculaire
à l'axe d'enroulement (3),
caractérisé en ce que
- l'enroulement secondaire (5a, 5b) est réalisé sous la forme d'un bloc de matériau
massif structuré.
2. Transformateur (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- l'enroulement secondaire (5a, 5b) est formé d'une pièce moulée par injection.
3. Transformateur (1) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
- le transformateur (1) présente une puissance nominale, dans lequel la section transversale
du conducteur d'enroulement secondaire (6a, 6b) est dimensionnée de manière à ce qu'une
capacité de transport de courant du conducteur d'enroulement secondaire (6a, 6b) soit
supérieure à celle qui est nécessaire pour la puissance nominale.
4. Transformateur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
- le conducteur d'enroulement secondaire (6a, 6b) est constitué d'aluminium, de cuivre
ou de titane.
5. Transformateur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, comportant
- un élément de refroidissement plan (7) qui est couplé thermiquement au conducteur
d'enroulement secondaire (5a, 5b), notamment au côté de l'enroulement secondaire (5a,
5b) qui est tourné en sens opposé à l'axe d'enroulement (3) du noyau (2).
6. Transformateur (1) selon la revendication 5, comportant
- un isolant électrique thermiquement conducteur (8) qui est disposé entre l'élément
de refroidissement (7) et l'enroulement secondaire (5a, 5b).
7. Transformateur (1) selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
- l'isolant électrique (8) est une feuille thermiquement conductrice et électriquement
isolante.
8. Transformateur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
- l'enroulement secondaire (5a, 5b) forme un corps de refroidissement.
9. Procédé de fabrication d'un transformateur (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
- l'enroulement secondaire (5a, 5b) est formé d'un bloc de matériau massif qui est
structuré pour former le conducteur (6a, 6b).
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
- la structuration comprend un traitement d'abrasion du bloc de matériau, notamment
sous la forme d'un perçage, d'un sciage, d'un fraisage et/ou d'une électroérosion.