[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Muskelstimulation mit mindestens einem Motor
und mit zwei motorisch angetriebenen Getrieben, wobei jedes dieser Getriebe ein Gestell
und jeweils eine im Gestell gelagerte Trittplatte umfasst, wobei jedes dieser Getriebe
ein umlauffähiges Gelenkviereck ist, wobei jeweils das angetriebene Getriebeglied
eine im Gestell gelagerte Kurbel ist und wobei jeweils eine Kurbel und jeweils ein
Trittplattenelement mittels eines Koppelgliedes gelenkig verbunden sind.
[0002] Aus der
US 3,540,436 A1 ist ein Gerät mit zwei Trittplatten bekannt. Das einzelne Getriebe ist ein dreigliedriges
Kurvengetriebe mit vollumrollter Kurve. Dieses erfordert u.a. aufgrund der hierfür
erforderlichen Sondermaschinen einen hohen Herstellungsaufwand. Um ein Abheben der
Trittplatte zu verhindern, wird diese mittels einer Zugfeder auf die umlaufende Kurvenscheibe
gepresst. Eine hohe Hubfrequenz kann zum Abheben der Trittplatte und zum Klappern
führen.
[0003] Aus der
DE 20 2006 012 056 U1 ist ein Gerät mit einer einzelnen Wippe bekannt, die mittels eines Motors über eine
kinematische Kette angetrieben wird. Außerdem wird vorgeschlagen, zwei im Gleichtakt
arbeitende kinematische Ketten mittels eines Motors anzusteuern. Die einzige Wippe
wird dann mittels zweier Getriebe angesteuert, die Wippe ist jedoch kein Teil dieser
Getriebe.
[0004] Die
EP 0 285 438 A2 offenbart ein Gerät mit zwei rechts und links einer Motorkonsole angeordneten Trittplatten,
die mittels Gleitlagern gelagert sind. Bei diesem Gerät ist nur die Motordrehzahl
verstellbar.
[0005] Aus der
US 5,176,598 A ist ein Gerät mit zwei zweiteiligen Wippen bekannt, wobei die beiden Teile einer
Wippe miteinander mittels eines Schwenkgelenks gekoppelt sind. Der längere Wippenarm
ist mittels eines weiteren Schwenkgelenks an einem Gehäuse gelagert, der kürzere Wippenarm
ist in einem Schubgelenk verschiebbar gelagert. Auf einem frei auskragenden Wellenstummel
der Antriebswelle ist eine Steckhülse fixiert, in die ein außermittig angeordneter
Schwenkbolzen eingesetzt ist. Auf diesem Schwenkbolzen sitzt eine Gleithülse eines
Koppellagers. Aufgrund der hohen Massenträgheit der vierfach gelagerten Wippenteile
und der darauf stehenden Person sowie des hohen auf die Steckhülse wirkenden Biegemoments
ist mit diesem Gerät nur eine geringe Hubfrequenz möglich.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Problemstellung zugrunde, ein Gerät zur
Muskelstimulation zu entwickeln, das sowohl mit niedrigen als auch mit hohen Hubfrequenzen
betrieben werden kann.
[0007] Diese Problemstellung wird mit den Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Dazu ist
das Koppelglied in einem mittels eines auf der Antriebswelle sitzenden stufenlos oder
in Stufen verstellbaren exzentrischen Rings getragenen Lagerplattenlager gelagert.
Die Lagerung jedes Trittplattenelements im Gestell umfasst mindestens ein elastisch
verformbares Element. Außerdem umfassen die Trittplattenelemente Trittplatten, deren
Abstand zueinander kleiner ist als zwei Millimeter, wobei im Betrieb des Geräts der
Nutzer mit je einem Fuß auf einer Trittplatte stehet. Weitere Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung schematisch
dargestellter Ausführungsformen.
- Figur 1:
- Gerät zur Muskelstimulation;
- Figur 2:
- Seitenansicht des Geräts;
- Figur 3:
- Seitenansicht nach einer halben Kurbelumdrehung;
- Figur 4:
- Querschnitt des Getriebes;
- Figur 5:
- Querschnitt der gestellseitigen Trittplattenlagerung;
- Figur 6:
- Einstellbarer Exzenter;
- Figur 7:
- Exzenter mit Stirnkappe;
- Figur 8:
- Lagerung der Trittplatte mit Elastomerkörper;
- Figur 9:
- Lagerung der Trittplatte mit Tellerfedern;
- Figur 10:
- Trittplattenlagerung ohne Wälz- oder Gleitlager;
- Figur 11:
- Lagerung der Trittplatte mit Blattfeder;
- Figur 12:
- Teilschnitt durch Figur 11;
- Figur 13:
- Lagerung mit Sensoren.
[0008] Die Figur 1 zeigt eine isometrische Ansicht eines Geräts (10) zur Muskelstimulation.
Das Gerät (10) umfasste eine Bodenplatte (11), auf der ein Motor (20) und zwei mittels
dieses Motors (20) und jeweils eines Getriebes (30, 130) angetriebene Trittplatten
(81, 181) angeordnet sind. In dieser Figur 1 sind die Bedienungselemente des Geräts
(10) und die Verkleidung nicht dargestellt.
[0009] Der an die Bodenplatte (11) z.B. angeschraubte Motor (20) ist im Ausführungsbeispiel
ein frequenzgeregelter Drehstrommotor. Durch Variation der Ansteuerfrequenz des Magnetfelds
des Motors (20) steigt oder sinkt die zu dieser Frequenz synchrone Drehzahl des Motors
(20). Das Gerät (10) kann auch zwei Motoren (20) aufweisen. Jeder der beiden Motoren
(20) treibt dann mittels eines Getriebes (30; 130) eine Trittplatte (81; 181) an.
Die beiden Servomotoren (20) können miteinander synchronisiert sein.
[0010] Der einzelne Motor (20) kann ein Getriebemotor sein, der unmittelbar z.B. ein Untersetzungsgetriebe
antreibt. Die Abtriebsdrehzahl des Getriebemotors ist dann beispielsweise geringer
als die beschriebene Synchrondrehzahl. Das Untersetzungsgetriebe ist ein Rädergetriebe
mit parallelen, sich kreuzenden oder sich schneidenden Achsen.
[0011] Auch der Einsatz eines oder zweier Gleichstrommotoren mit verstellbarer Drehzahl
ist denkbar.
[0012] In der Darstellung der Figur 1 ist der Motor (20) mit den Getrieben (30, 130) mittels
eines Zugmitteltriebs (21) verbunden. Der Zugmitteltrieb (21) ist im Ausführungsbeispiel
ein Riementrieb, der eine auf der Motorwelle (22) angeordnete Riemenscheibe (23),
einen Riemen (24) und eine abtriebseitig auf der Antriebswelle (41) der Koppelgetriebe
(30; 130) angeordnete Riemenscheibe (25) umfasst. Der Riementrieb (21) kann einen
Keilriemen, einen Flachriemen, etc. aufweisen. Der Zugmitteltrieb (21) kann auch ein
Kettentrieb sein.
[0013] Die beiden Riemenscheiben (23, 25) sind im Ausführungsbeispiel Keilrippenscheiben
(23, 25), wobei die abtriebseitige Scheibe (25) z.B. den 2,2-fachen Durchmesser der
motorseitigen Scheibe (23) hat. Der Keilrippenriemen (24) kann z.B. eine Stahleinlage
haben.
[0014] Um die Riemenspannung einzustellen, kann der Motor (20) z.B. in Längsrichtung des
Geräts (10) verschiebbar sein. Es ist auch denkbar, das Zugmittel (24) mittels einer
Selbstspannvorrichtung zu spannen, vgl. die Figuren 2 und 3. Diese umfasst dann z.B.
eine Spannrolle (26) und eine Feder (27).
[0015] In den Figuren 2 und 3 ist das Gerät (10) jeweils in einer Seitenansicht mit unterschiedlichen
Getriebestellungen dargestellt. In der Figur 2 ist die dem Betrachter zugewandte vordere
Trittplatte (81) in ihrer oberen Endlage und die hintere Trittplatte (181) in ihrer
unteren Endlage. In der Figur 3 sind die Getriebe (30, 130) soweit weiterbewegt, dass
die vordere Trittplatte (81) in ihrer unteren Endlage und die hintere Trittplatte
(181) in ihrer oberen Endlage steht.
[0016] Das einzelne Getriebe (30; 130), vgl. die Figuren 1 - 5, ist ein umlauffähiges Gelenkviereck
mit einem Gestell (31; 131), einer Kurbel (32; 132), einer Koppel (33; 133) und eines
durch die Trittplatte (81; 181) und ihre Lagerflansche (82, 83; 182, 183) gebildeten
weiteren Getriebeelements (34; 134). Dieses Getriebeelement (34; 134) ist im Folgenden
als Trittplattenelement (34; 134) bezeichnet. Das einzelne Gestell (31; 131) wird
im Ausführungsbeispiel durch die Bodenplatte (11), einen vorderen Lagerbock (12) und
einen hinteren Lagerbock (13) gebildet. Die Lagerflansche (82, 83, 182, 183) und die
Lagerböcke (12, 13) können mehrteilig ausgeführt sein. Im Gestell (31; 131) ist zum
einen die Kurbel (32; 132) im Kurbelgelenk (35; 135) und zum anderen das Trittplattenelement
(81; 181) im Gestellgelenk (38; 138) drehbar gelagert. Nach den Figuren 1 - 5 sind
die Schwenk- und Drehachsen sämtlicher Gelenke (35 - 38; 135 - 138) normal zur vertikalen
Mittenlängsebene des Geräts (10) angeordnet.
[0017] Die Kurbel (32; 132) wird durch die Antriebswelle (41) mit einem exzentrisch angeordneten
Lagersitz (42; 142) gebildet. Die Antriebswelle (41), die nach der Schnittdarstellung
der Figur 4 beide Getriebe (30; 130) miteinander verbindet, trägt an einem Ende die
Riemenscheibe (25). Sie ist beispielsweise mittels zweier Rillenkugellager (43, 44)
im vorderen Lagerbock (12) gelagert. Die Innenringe (45) der Lager (43, 44) liegen
an einer Wellenschulter (46) an und sind mittels eines Sicherungsrings (47) axial
auf der Welle (41) fixiert. Im Ausführungsbeispiel liegen die Außenringe (48) am Lagerbock
(12) an.
[0018] Außerhalb der Lager (43, 44) liegen im Ausführungsbeispiel die exzentrisch angeordneten
Lagersitze (42, 142). Beispielsweise sind diese in einer Richtung normal zur gedachten
Mittellinie (49) der Antriebswelle (41) gegeneinander versetzt. Im Ausführungsbeispiel
beträgt der auf eine Umdrehung der Antriebswelle (41) bezogene Phasenwinkel der Extrema
der beiden exzentrisch angeordneten Lagersitze (42, 142) 180 Grad. Die Länge der einzelnen
Kurbel (32; 132) ist der normal zur Mittellinie (49) der Antriebswelle (41) gemessene
Mittellinienabstand zwischen den Lagersitzen (51) der Antriebswelle (41) und dem exzentrisch
angeordneten Lagersitz (42; 142) des jeweiligen Koppelgetriebes (30; 130). In dem
in den Figuren 1 - 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Summe aus dem Durchmesser
eines exzentrisch angeordneten Lagersitzes (42; 142) und der zweifachen Exzentrizität
kleiner als der Durchmesser des Lagersitzes (51) der Antriebswelle (41).
[0019] Die exzentrisch angeordneten Lagersitze (42, 142) tragen in der Darstellung der Figur
4 jeweils ein Wälzlager (52; 152), das wiederum je eine Lagerplatte (53; 153) trägt.
Diese bildet das Koppelglied (33, 133), das mittels des Koppelgelenks (36, 136) an
der Kurbel (32, 132) drehbar gelagert ist. Ein zweiter Lagersitz (54; 154) der Lagerplatte
(53, 153) nimmt mittels eines weiteren Wälzlagers (55, 155) einen Schwenkbolzen (59,
159) der vorderen Trittplattenlager (84; 184) auf. Der Abstand der beiden zueinander
parallelen Schwenkachsen der Lagerungen (52, 55; 152, 155) ist die Länge der Koppelgliedes
(33, 133). Die Wälzlager (43, 44, 52, 55, 152, 155) sind im Ausführungsbeispiel beidseitig
abgedichtete Rillenkugellager. Es können aber auch Rollenlager, Schrägkugellager,
Nadellager, etc. eingesetzt werden.
[0020] Das Trittplattenelement (34; 134) ist zum einen im Koppelglied (33; 133) mittels
eines Schwenkgelenks (37; 137) und im Gestell (31; 131) mittels eines Schwenkgelenks
(38; 138) gelagert. Die im Schnitt in der Figur 5 dargestellte Gestelllagerungen (38;
138) umfasst jeweils einen mittels zweier z.B. aus POM hergestellten Gleithülsen (85;
185) im hinteren beispielsweise mehrteiligen Lagerflansch (83; 183) und im hinteren
Lagerbock (13) gelagerten Schwenkbolzen (86; 186).
[0021] Die beiden Trittplatten (81, 181) sind achsensymmetrisch zur vertikalen Mittenlängsebene
des Geräts (10) angeordnet. Der z.B. konstante Abstand beider Trittplatten (81, 181)
zueinander ist kleiner als zwei Millimeter. Die einzelne Trittplatte (81, 181) ist
eine zumindest annähend rechteckige Platte, die beispielsweise aus einer Aluminiumlegierung
hergestellt ist. Im Ausführungsbeispiel beträgt ihre Länge 490 Millimeter, ihre Breite
200 Millimeter und ihre Dicke 10 Millimeter. Ihre Oberseite (87; 187) weist eine eingesenkte
Fläche auf, in die eine rutschfeste Gummimatte (88; 188) z.B. eingeklebt ist. Gegebenenfalls
kann an der Oberseite (87; 187) der Trittplatten (81; 181) je eine oder mehrere Seilösen
oder Haken angeordnet sein. Hierin kann z.B. jeweils eine Kausche eines Seils mit
Handgriff eingehängt werden.
[0022] Bei der Montage werden beispielsweise zunächst die Lagerböcke (12, 13) und der Motor
(20) auf die Grundplatte (11) montiert. In den vorderen Lagerbock (12) wird die Antriebswelle
(41) eingesetzt und von beiden Wellenenden her je ein Rillenkugellager (43, 44) auf
die Lagersitze (51) aufgeschoben und mittels je eines Sicherungsringes (47) gesichert.
Nach dem Aufsetzen der Lagerplatten (53, 153) werden die Rillenkugellager (52, 152)
auf die exzentrisch angeordneten Lagersitze (42, 142) aufgeschoben und beispielsweise
mittels Sicherungsringen (58; 158) gesichert. Nach dem Einschieben der Lager (55;
155) werden die Trittplatten (81, 181) aufgesetzt. In der Trittplattenlagerung (37;
137) wird je ein Bundbolzen (59, 159) eingeschoben und z.B. mittels einer Sechskantmutter
(61, 161) gesichert. Im Gestell (31; 131) wird die einzelne Trittplatte (81; 181)
mittels des Bolzens (86; 186) gesichert.
[0023] Nach der Montage und Sicherung der Riemenscheiben (23, 25) und des Riemens (24) wird
der Riemen (24) z.B. durch Verschieben des Motors (20) gespannt.
[0024] Beim Betrieb des Geräts (10) steht der Nutzer mit je einem Fuß auf einer Trittplatte
(81, 181). Der Motor (20) treibt mittels des Zugmitteltriebs (21) die beiden Koppelgetriebe
(30, 130) an. Hierbei wird mit je einer Umdrehung der Antriebswelle (41) jede Kurbel
(32, 132) um eine Umdrehung gedreht. Die beiden Koppeln (33, 133) werden mittels der
Kurbeln (32, 132) zwangsgeführt, so dass die Trittplattenlagerungen (37, 137) aus
einer z.B. neutralen Ausgangslage angehoben und abgesenkt werden. Während eines Kurbelumlaufs
erreicht die zugehörige Tragplattenlagerung (37; 137) ein Maximum und ein Minimum.
Der Gesamthub einer Tragplattenlagerung (37; 137) beträgt beispielsweise sieben Millimeter.
Beispielsweise liegt die Hubfrequenz einer Trittplatte (81; 181) zwischen 3 Hertz
und 30 Hertz.
[0025] Während der oszillierenden Hubbewegung schwenkt jede der beiden Trittplatten (81;
181) um ihre gestellseitige Lagerung (38; 138). Beispielsweise beträgt der Schwenkwinkel
aus der neutralen Lage +/- ein Winkelgrad.
[0026] Bei einer Änderung der Abtriebsdrehzahl des Motors (20) ändert sich hierzu proportional
die Hubfrequenz der Trittplatten (81, 181). Hiermit wird die Stimulation der Muskeln
des Nutzers beeinflusst.
[0027] In der Figur 13 ist eine Trittplatte (81) mit einem Lagerflansch (83) dargestellt,
wobei zwischen den beiden Bauteilen (81, 83) ein drucksensitiver Sensor (89) angeordnet
ist. Sollte z.B. bei einer hohen Hubfrequenz der Fuß des Nutzers bereichsweise von
der Trittplatte (81) abheben, wird der Sensor (89) entlastet und schlagartig beim
Wiederauftreffen des Fußes belastet. Das z.B. elektrische Ausgangssignal des Sensors,
der beispielsweise in Form einer Druckmessdose oder eines Dehnmessstreifens ausgeführt
ist, ändert sich. Diese Signaländerung bewirkt in der Ansteuerung des Motors (20)
z.B. eine Verminderung der Motordrehzahl. Erst wenn die Füße des Nutzers wieder vollflächig
auf der Trittplatte stehen, wird der ursprüngliche Signalpegel des auf Verformungen
reagierenden Sensors (89) wieder erreicht.
[0028] Derartige Sensoren (89) können sowohl in oder an der gestellseitigen (38) als auch
in oder an der koppelseitigen Trittplattenlagerung (37) angeordnet sein. Das Summensignal
der beiden Sensoren (89) ist dann weitgehend unabhängig davon, ob der Nutzer weiter
vorne oder weiter hinten auf den Trittplatten (81, 181) steht.
[0029] Für die Auswertung ist es auch denkbar, ein Sollsignal in Abhängigkeit der Masse
bzw. des Massenträgheitsmoments des Nutzers und die Signaländerungen erst nach einer
Einlaufbetriebszeit von z.B. 10 Sekunden zu ermitteln.
[0030] Die Figur 6 zeigt einen Teilschnitt eines Geräts (10) im Bereich einer aus koaxialen
zylindrischen Abschnitten gebildeten Antriebswelle (41). Auf der Antriebswelle (41)
sitzt ein das Lagerplattenlager (52) tragender exzentrischer Ring (71), der an einer
Wellenschulter (72) anliegt und z.B. mittels einer Wellenmutter (73) mit Sicherungsblech
(74) gesichert ist. Gegebenenfalls kann der Exzenterring (71) mutter- und/oder wellenschulterseitig
eine Planverzahnung aufweisen, die formschlüssig in eine Gegenverzahnung der Wellenschulter
(72) oder eines Sicherungsrings (74) der Wellenmutter (73) eingreift. Der Exzenterring
(71) kann z.B. mittels einer Paßfeder auf der Antriebswelle (41) positioniert sein.
Er kann beispielsweise gegen einen Exzenterring mit unterschiedlicher Exzentrizität
austauschbar sein.
[0031] Um die Exzentrizität und damit die Länge der Kurbel (32) zu verstellen, wird die
Wellenmutter (73) gelöst. Der Exzenterring (71) kann nun z.B. mit Hilfe einer Skala
stufenlos verdreht werden. Sobald die neue Kurbellänge eingestellt ist, wird die Wellenmutter
(73) wieder festgelegt. Bei einem Formschluss beispielsweise zwischen dem Exzenterring
(71) und der Wellenschulter (72) ist eine stufenweise Verstellung der Kurbellänge
möglich. Mit einer Verstellung der Außermittigkeit des Koppelgelenks (36) wird der
Hub der Trittplatte (81) verstellt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine
Hubverstellung zwischen zwei und sieben Millimetern möglich.
[0032] Die beiden Getriebe (30, 130) können unterschiedliche Kurbellängen aufweisen. Hierfür
können die Exzenterringe (71) unterschiedlich eingestellt sein. Somit kann der Hubbetrag
beider Trittplatten (81, 181) ungleich sein.
[0033] Auch ist es denkbar, die beiden Getriebe (30, 130) so einzustellen, dass die Phasenverschiebung
der beiden Maxima und/oder Minima ungleich 180 Grad ist. Hierzu werden die beiden
Trittplatten (81, 181) so eingestellt, dass das Maximum der einen Trittplatte (81;
181) zeitlich nicht mit dem Minimum der anderen Trittplatte (181; 81) zusammenfällt.
Gegebenenfalls kann die Antriebswelle (41) in diesem Fall eine Unwuchtmasse zum Massenausgleich
umfassen.
[0034] Die Figur 7 zeigt eine Antriebswelle (41) mit einem Exzenterring (71), der mittels
einer Stirnkappe (75) fixiert ist. Die Stirnkappe (75) ist beispielsweise mittels
einer Schraube (76) an der Stirnseite (77) der Antriebswelle (41) befestigt. Gegebenenfalls
ist auch eine Befestigung mittels zweier Schrauben, eines formschlüssigen Elements,
z.B. eines Stifts und einer Schraube (76), etc. denkbar. Auch in diesem Fall kann
auf der Stirnkappe (75) z.B. eine Skala angebracht sein, an der mittels einer Gegenmarkierung
der Exzenterring (71) eingestellt werden kann.
[0035] Es ist auch denkbar, den Exzenterring (71) mittels einer Schnellspannvorrichtung
zu fixieren. Hierbei wird z.B. der Exzenterring (71) von der Außenseite des Geräts
(10) durch Lösen oder Spannen eines Betätigungsgriffs bedient. Auch die Exzenterverstellung
kann z.B. von außen mittels eines Werkzeugs erfolgen.
[0036] In der Figur 8 ist die Lagerung zweier Trittplatten (81, 181) mit elastisch verformbaren
Elementen (90, 190) dargestellt. Diese umfasst je zwei Verbundkörper (101; 201) aus
einem Elastomerkörper (102; 202) und auf diesen stirnseitig aufvulkanisierten Metallplatten
(103, 104; 203, 204). Beispielsweise hat die obere Metallplatte (103; 203) eine Gewindebohrung
(105; 205). Die untere Metallplatte (104; 204) trägt einen vom Elastomerkörper (102;
202) weg weisenden Gewindestift (106; 206), der in den jeweiligen Lagerbock (13) eingeschraubt
ist. In die Gewindebohrung (105; 205) ist jeweils eine Befestigungsschraube (107;
207) für die Trittplatte (81; 181) eingeschraubt. Der Elastomerkörper (102, 202) hat
beispielsweise eine Härte zwischen 40 und 60 Shore. Der Verbundkörper (101; 201) verhindert
damit schlagartige Beanspruchungen des Nutzers, die an den Umkehrpunkten der Trittplattenbewegung
auftreten könnten.
[0037] Beim Betrieb des Geräts (10) mit einer derartigen gestellseitigen (38) und/oder koppelseitigen
Trittplattenlagerung (37) erlaubt der Elastomerkörper (102, 202) eine Schiefstellung
der beiden Metallplatten (103, 104; 203, 104) zueinander bis zu einem Winkel von z.B.
drei Grad. Der Verbundkörper (101; 201) kann damit die z.B. in den Figuren 4 und 5
dargestellten Gleit- oder Wälzlagerungen der Trittplatten (81, 181) ersetzen. Er kann
aber auch zusätzlich zu diesen angeordnet sein.
[0038] Die Figur 9 zeigt eine koppelseitige Trittplattenlagerung (37), die als elastisch
verformbare Elemente (90, 190) zwei Tellerfederpakete (111) umfasst. Beispielsweise
von unten ist je eine Schraube (112) durch den Lagerflansch (82) und das Tellerfederpaket
(111) hindurch in die Trittplatte (81) eingeschraubt. Mittels der Schrauben (112)
ist die Vorspannung der Tellerfederpakete (111) einstellbar. So kann die Trittplattenlagerung
(37) härter oder weicher gestaltet werden.
[0039] In der Darstellung der Figur 9 ist jeweils eine Tellerfeder (113) eines Tellerfederpakets
(111) nach oben und die an diese anliegende Tellerfeder (114) nach unten orientiert.
Es ist aber auch denkbar, z.B. jeweils zwei aufeinanderliegende nach oben gerichtete
(113) und jeweils zwei aufeinanderliegende nach unten gerichtete Tellerfedern (114)
zu kombinieren.
[0040] In der Darstellung der Figur 9 kann die koppelseitige Trittplattenlagerung (37) anstatt
mit einem Wälzlager (55) mit einer Blattfeder ausgeführt sein. Diese ist dann an der
Lagerplatte (53) und am Lagerflansch (82) befestigt. Die Biegelinie ist dann beispielsweise
parallel zur Bodenplatte (11).
[0041] Der Schraubenkopf (115) kann z.B. auf einer gewölbten Unterlagscheibe (116) mit einem
Langloch aufliegen, vgl. Figur 10. Letztere kann eine Oberfläche mit geringem Haftreibungskoeffizienten
aufweisen. Bei einer Ausführung der Trittplattenlagerungen (37; 38) ohne Gleit- und/oder
Wälzlager kann die beschriebene Lagerung die Gelenkfunktion übernehmen.
[0042] Auch der Einsatz eines Verbundkörpers aus einem Elastomerkörper und stirnseitigen
Metallplatten mit einer durchgehenden Bohrung anstatt der Tellerfederpakete (111)
ist denkbar.
[0043] Die Figuren 11 und 12 zeigen ein Gerät (10), dessen koppelseitige Trittplattengelenke
(37) Blattfedern (121) umfassen. In der Figur 11 sind die Riemenscheibe (25) und das
Stützlager (64) abgenommen. Die Figur 12 zeigt einen Teilschnitt der Figur 11 im Bereich
der Lagerplatte (53). Das einzelne elastisch verformbare Element (90; 190), das ist
die einzelne gebogene Blattfeder (121; 221), ist beispielsweise zumindest annähernd
vertikal an der Lagerplatte (53) befestigt. Zusätzlich ist sie hier mittels eines
Halteblechs (122) gesichert. Im Ausführungsbeispiel ist die Lagerplatte (53) mittels
eines Führungsbolzens (62) im vorderen Lagerbock (12) in vertikaler Richtung geführt.
[0044] Trittplattenseitig sind die Blattfedern (121, 221) an der Unterseite der Trittplatten
(81; 181) z.B. in je zwei Führungsschienen (123; 223) gelagert. Ein in Längsrichtung
der Trittplatte (81; 181) verstellbares Einstellblech (124) wird mittels der Führungselemente
(123) auf die Blattfeder (121) gepresst, so dass diese ihre Lage relativ zur Trittplatte
(81; 181) beibehält. Durch axiales Verstellen des Einstellblechs (124) kann die federnde
Länge der Blattfeder und damit ihre Federsteifigkeit verstellt werden. Je kürzer die
federnde Länge ist, desto höher ist die Federsteifigkeit der Lagerung.
[0045] Gegebenenfalls kann auch eine mehrschichtige Blattfederpackung eingesetzt werden.
Um die Steifigkeit der Lagerung zu erhöhen, können auch zwei oder mehrere Blattfedern
(121) nebeneinander angeordnet werden.
[0046] Eine derartige koppelseitige Trittplattenlagerung (37) kann beispielsweise mit einer
gestellseitigen Trittplattenlagerung (38) mit einem Verbundkörper (101) kombiniert
werden.
[0047] In der Darstellung der Figur 12 sind zur Abstützung einer Trittplatte (81; 181) drei
identische Wälzlager (43, 52, 63) eingesetzt. Das als Loslager ausgeführte Stützlager
(64) hat im Ausführungsbeispiel eine gegenüber diesen Lagern kleineren Innen- und
Außendurchmesser. Es ist aber auch denkbar, für sämtliche Wälzlagerstellen identische
Lagerelemente einzusetzen.
[0048] Auch können bei einem derartigen Gerät (10) die Kurbellänge und/oder die Phasenwinkeldifferenz
einstellbar sein.
[0049] Der Zugmitteltrieb (21) kann zwischen den beiden Getrieben (30, 130) angeordnet sein.
Gegebenenfalls kann auch jedes Getriebe (30, 130) mittels eines eigenen Zugmitteltriebs
(21) antreibbar sein. Das Gerät (10) kann auch ohne Zugmitteltrieb (21) ausgeführt
sein.
[0050] Auch Kombinationen der verschiedenen Ausführungsbeispiele sind denkbar.
Bezugszeichenliste:
[0051]
- 10
- Gerät zur Muskelstimulation
- 11
- Bodenplatte
- 12
- Lagerbock, vorne
- 13
- Lagerbock, hinten
- 20
- Motor
- 21
- Zugmitteltrieb, Riementrieb
- 22
- Motorwelle
- 23
- Riemenscheibe, antriebseitig; Keilrippenscheibe
- 24
- Zugmittel, Riemen, Keilrippenriemen
- 25
- Riemenscheibe, abtriebseitig; Keilrippenscheibe
- 26
- Spannrolle
- 27
- Feder
- 30
- Getriebe, Koppelgetriebe
- 31
- Gestell
- 32
- Kurbel
- 33
- Koppel, Koppelglieds
- 34
- Getriebeelement, Trittplattenelement
- 35
- Kurbelgelenk, Drehlager
- 36
- Koppelgelenk, Drehlager
- 37
- Trittplattengelenk; Trittplattenlagerung, vorne; Schwenklager, koppelseitige Trittplattenlagerung
- 38
- Gestellgelenk, Schwenklager
- 41
- Antriebswelle
- 42
- Lagersitz, exzentrisch angeordnet
- 43
- Wälzlager, Rillenkugellager
- 44
- Wälzlager, Rillenkugellager
- 45
- Innenringe
- 46
- Wellenschulter
- 47
- Sicherungsring
- 48
- Außenringe
- 49
- Mittellinie von (41)
- 51
- Lagersitze von (41)
- 52
- Wälzlager, Rillenkugellager
- 53
- Lagerplatte
- 54
- Lagersitz
- 55
- Wälzlager, Rillenkugellager
- 58
- Sicherungsring
- 59
- Bundbolzen
- 61
- Sechskantmutter
- 62
- Führungsbolzen
- 63
- Wälzlager
- 64
- Stützlager
- 71
- exzentrischer Ring, Exzenterring
- 72
- Wellenschulter
- 73
- Wellenmutter
- 74
- Sicherungsblech, Sicherungsring
- 75
- Stirnkappe
- 76
- Schraube
- 77
- Stirnseite von (41)
- 81
- Trittplatte, Getriebeelement
- 82
- Lagerflansch vorne
- 83
- Lagerflansch, hinten
- 84
- Trittplattenlager, vorne
- 85
- Gleithülse
- 86
- Schwenkbolzen
- 87
- Oberseite
- 88
- Gummimatte
- 89
- Drucksensitiver Sensor
- 90
- elastisch verformbares Element
- 101
- Verbundkörper
- 102
- Elastomerkörper
- 103
- Metallplatte
- 104
- Metallplatte
- 105
- Gewindebohrung
- 106
- Gewindestift
- 107
- Befestigungsschraube
- 111
- Tellerfederpakete
- 112
- Schraube
- 113
- Tellerfeder
- 114
- Tellerfeder
- 115
- Schraubenkopf
- 116
- Unterlagscheibe
- 121
- Blattfedern
- 122
- Halteblech
- 123
- Führungsschiene
- 124
- Einstellblech
- 130
- Getriebe
- 131
- Gestell
- 132
- Kurbel
- 133
- Koppel, Koppelglied
- 134
- Getriebeelement, Trittplattenelement
- 135
- Kurbelgelenk
- 136
- Koppelgelenk
- 137
- Trittplattengelenk
- 138
- Gestellgelenk
- 142
- Lagersitz, exzentrisch angeordnet
- 152
- Wälzlager, Rillenkugellager
- 153
- Lagerplatte
- 154
- Lagersitz
- 155
- Wälzlager, Rillenkugellager
- 158
- Sicherungsring
- 159
- Bundbolzen
- 161
- Sechskantmutter
- 181
- Trittplatte
- 182
- Lagerflansch, vorne
- 183
- Lagerflansch, hinten
- 184
- Trittplattenlager, vorne
- 185
- Gleithülse
- 186
- Schwenkbolzen
- 187
- Oberseite
- 188
- Gummimatte
- 190
- elastisch verformbares Element
- 201
- Verbundkörper
- 202
- Elastomerkörper
- 203
- Metallplatte
- 204
- Metallplatte
- 205
- Gewindebohrung
- 206
- Gewindestift
- 207
- Befestigungsschraube
- 221
- Blattfeder
- 223
- Führungsschiene
1. Gerät (10) zur Muskelstimulation mit einem Motor (20) und mit zwei motorisch angetriebenen
Getrieben (30, 130), wobei jedes dieser Getriebe (30; 130) ein Gestell (31; 131) und
jeweils ein im Gestell (31; 131) gelagertes Trittplattenelement (34; 134) umfasst
und wobei eine Antriebswelle (41) beide Getriebe (30; 130) miteinander verbindet,
- wobei jedes dieser Getriebe (30; 130) ein umlauffähiges Gelenkviereck ist,
- wobei jeweils das angetriebene Getriebeglied eine im Gestell (31; 131) gelagerte
Kurbel (32; 132) ist,
- wobei jeweils eine Kurbel (32; 132) und jeweils ein Trittplattenelement (34; 134)
mittels eines Koppelgliedes (33; 133) gelenkig verbunden sind,
- wobei das Koppelglied (33; 133) in einem mittels eines auf der Antriebswelle (41)
sitzenden stufenlos oder in Stufen verstellbaren exzentrischen Rings (71) getragenen
Lagerplattenlager (52; 152) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet
- dass die Lagerung jedes Trittplattenelements (34; 134) im Gestell (31; 131) mindestens
ein elastisch verformbares Element (90; 190) umfasst
- dass die Trittplattenelemente (34; 134) Trittplatten (81, 181) umfassen, deren Abstand
zueinander kleiner ist als zwei Millimeter und
- daß im Betrieb des Geräts der Nutzer mit je einem Fuß auf einer Trittplatte steht.
2. Gerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge beider Kurbeln (32; 132) einstellbar ist.
3. Gerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Phasenwinkellage beider Kurbeln (32; 132) zueinander einstellbar ist.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl jedes Getriebes (30; 130) einstellbar ist.
5. Gerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils das Koppelglied (33; 133) und das Trittplattenelement (34; 134) mittels eines
elastisch verformbaren Elements (90; 190) verbunden sind.
6. Gerät (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steifigkeit des elastisch verformbaren Elements (90; 190) einstellbar ist.
7. Gerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Lagerung (37; 38; 137; 138) eines jeden Trittplattenelements (34;
134) einen auf Verformungen reagierenden Sensor (89) umfasst.
1. An apparatus (10) for muscle stimulation, comprising a motor (20) and a pair of motor-driven
transmission units (30, 130) each comprising a frame (31; 131) and a stepping plate
element (34; 134) mounted in said frame (31; 131), said transmission units (30; 130)
interconnected by a drive shaft (41),
- with each said transmission units (30; 130) constituting a 4-bar linkage capable
of rotation,
- with each driven transmission member comprising a crank (32; 132) mounted in the
frame (31; 131) and a stepping plate element (34; 134),
- each crank (32; 13) being articulated to a stepping plate element (34; 134) by means
of a coupling member (33; 133), and
- with the coupling member (33; 133) mounted in a mounting plate bearing (52; 152)
by means of an excentric ring (71) seated on the drive shaft (41) and adjustable infinitely
or in steps;
characterized in that
- the mounting arrangement of each stepping plate element (34; 134) in the frame (31;
131) comprises at least one resiliently deformable element (90; 190);
- the stepping plate elements (34; 134) comprise stepping plates (81; 181) having
a mutual distance smaller than two millimeters; and that,
- with the apparatus in use, the user stands with one foot on one stepping plate.
2. Apparatus (10) as claimed in claim 1, characterized in that both cranks (32; 132) are adjustable in length.
3. Apparatus (10) as claimed in claim 1, characterized in that the phase angle position of both cranks (32; 132) is relatively adjustable.
4. Apparatus as claimed in claim 1, characterized in that the rate of rotation of each transmission unit (30, 130) is adjustable.
5. Apparatus (10) as claimed in claim 1, characterized in that each coupling element (33; 133) is connected to an associated stepping plate element
(34; 134) by means of a resiliently deformable element (90; 190).
6. Apparatus (10) as claimed in claim 5, characterized in that the stiffness of the resiliently deformable element (90; 190) is adjustable.
7. Apparatus (10) as claimed in claim 1, characterized in in that at least one mount (37; 38; 137; 137) of each stepping plate element (34;
134) includes a sensor (89) reactive to deformation.
1. Appareil (10) de stimulation musculaire comportant un moteur (20) et deux transmissions
motorisées (30, 130), chaque transmission (30 ; 130) comprenant un bâti (31 ; 131)
et un élément de marchepied (34 ; 134) monté sur ledit bâti (31 ; 131) et un arbre
d'entraînement (41) reliant les deux transmissions (30 ; 130) entre elles,
- chacune de ces transmissions (30, 130) étant un quadrilatère articulé monté de façon
rotative,
- l'élément de transmission entraîné étant un vilebrequin (32 ; 132) logé dans le
bâti (31 ; 131),
- chaque vilebrequin (32 ; 132) étant relié de façon articulée à un élément de marchepied
(34 ; 134) au moyen d'un organe de couplage (33 ; 133),
- l'organe de couplage (33 ; 133) étant logé dans un palier d'une plaque de paliers
(52 ; 152) porté au moyen d'un bague excentrique (71) réglable en continu ou graduellement,
qui se trouve sur l'arbre de transmission (41), caractérisé en ce
- que le logement de chaque élément de marchepied (34 ; 134) sur le bâti (31 ; 131) comporte
au moins un élément élastiquement déformable (90 ; 190),
- que les éléments de marchepied (34 ; 134) comportent des plaques de marchepied (81 ;
181) disposées à une distance, l'une par rapport à l'autre, de moins de 2 millimètres
et
- que pendant le fonctionnement de l'appareil, l'utilisateur se trouve avec chacun de ces
pieds sur un élément de marchepied.
2. Appareil (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la longueur des deux vilebrequins (32 ; 132) est réglable.
3. Appareil (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les positions de l'angle de phase des deux vilebrequins (32 ; 132) peuvent être réglées
l'une par rapport à l'autre.
4. Appareil (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse de rotation de chaque engrenage (30 ; 130) est réglable.
5. Appareil (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour chaque engrenage l'organe de couplage (33 ; 133) et l'élément de marchepied
(34 ; 134) sont reliés au moyen d'un élément élastiquement déformable (90 ; 190).
6. Appareil (10) selon la revendication 5, caractérisé en ce que la rigidité de l'élément élastiquement déformable (90 ; 190) est réglable.
7. Appareil (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un logement (37 ; 38 ; 137, 138) de chaque élément de marchepied (34 ; 134)
comporte un capteur (89) réagissant aux déformations.