| (19) |
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(11) |
EP 2 644 342 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.05.2018 Patentblatt 2018/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.03.2013 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Verfahren sowie Vorrichtung zur Bearbeitung von Formsteinen aus zementgebundenem Material,
beispielsweise Beton
Method and device for processing blocks made of cementitious material, for example
concrete
Procédé et dispositif de traitement de briques moulées en matériau cimentaire, par
exemple en béton
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
26.03.2012 DE 102012102552
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
| (73) |
Patentinhaber: FC Sonderkonstruktion GmbH |
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93086 Wörth/Donau (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Czinczoll, Franz
93188 Pielenhofen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Glück Kritzenberger Patentanwälte PartGmbB |
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Hermann-Köhl-Strasse 2a 93049 Regensburg 93049 Regensburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102009 007 972 US-A- 1 888 376 US-B1- 6 540 501
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DE-U1-202006 005 773 US-A- 2 778 086
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1 sowie
auf eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff Patentanspruch 3.
[0002] Aus der
DE 10 2009 007 972 A1 ist eine Bearbeitungsmaschine zum gleichzeitigen Bearbeiten von mehreren auf einer
Auflage angeordneten Steinen im Bereich ihrer Oberseite, insbesondere im Bereich ihrer
dortigen Kanten bekannt. Die Bearbeitungsmaschine weist wenigstens ein Bearbeitungsaggregat
mit mindestens einem, eine in sich geschlossene Schlaufe bildenden und umlaufend antreibbaren
Transportelement und einer Vielzahl von Bearbeitungswerkzeugen auf, wobei die Bearbeitungswerkzeuge
an dem umlaufend angetriebenen Transportelement angeordnet sind. Die von dem Transportelement
gebildete Schlaufe ist in einer Ebene parallel zu der Ebene der Oberseite der Steinlage
angeordnet. Die Bearbeitungswerkzeuge sind über Halter mit dem Transportelement verbunden
und stehen von diesem nach unten weg. Die von der
DE 10 2009 007 972 A1 aufgezeigte Lösung ist insbesondere im Hinblick auf die Geschwindigkeit der Bearbeitung
der Steine limitiert.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es ein Verfahren aufzuzeigen, mit dem eine Bearbeitung
von Formsteinen aus zementgebundenem Material zur Erzeugung gebrochener Kanten möglich
ist. Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Verfahren entsprechend dem Patenanspruch 1
ausgebildet. Eine Vorrichtung ist Gegenstand des Patentanspruchs 3.
[0004] In Weiterbildung der Erfindung ist das Verfahren beispielsweise so ausgebildet, dass
der Winkel, den die Bewegungsbahn mit dem wenigstens einen Formkörperrand einschließt
einstellbar ist.
[0005] In Weiterbildung der Erfindung ist die Vorrichtung beispielsweise so ausgebildet,
dass die Bearbeitungswerkzeuge jeweils elastisch ausgebildet sind und hierfür aus
einem gummielastischen Element bestehen, welches einerseits mit dem Werkzeugtransportelement
verbunden ist und andererseits den Bearbeitungskopf aufweist, und/oder
dass das wenigstens eine Bearbeitungsaggregate in Transportrichtung folgend wenigstens
zwei eine in sich geschlossene Schlaufe bildende und endlos umlaufend antreibbare
Werkzeugtransportelemente mit einer Vielzahl von Bearbeitungswerkzeugen aufweist,
und/oder
dass der Winkel zwischen den Schlaufenlängen des Werkzeugtransportelementes und der
Transportrichtung einstellbar ist,
und/oder
dass das Werkzeugtransportelement und/oder die an diesem vorgesehenen Bearbeitungswerkzeuge
auf den Schlaufenlängen zwischen Umlenkrädern in wenigstens einer Führung geführt
sind,
wobei die vorgenannten Merkmale jeweils einzeln oder in beliebiger Kombination vorgesehen
sein können.
[0006] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren.
[0007] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in vereinfachter schematischer Darstellung einen aus Zement gebundenem Material bzw.
Beton hergestellten Formstein vor dem Spalten bzw. Trennen in zwei Einzelsteine;
- Fig. 2
- den Stein der Figur 1 in Seitenansicht auf eine der beiden bearbeiteten Flächen des
Formsteines der Figur 1;
- Fig. 3
- die beiden aus dem Formstein der Figur 1 nach dem Trennen erhaltenen Einzelsteine;
- Fig. 4
- in vereinfachter Darstellung und in Draufsicht eine Vorrichtung zum Bearbeiten der
Formsteine der Figuren 1 und 2;
- Fig. 5
- die Vorrichtung der Figur 4 bei entferntem Vorrichtungsgehäuse in Seitenansicht;
- Fig. 6
- die Vorrichtung der Figuren 4 und 5 in Rückansicht;
- Fig. 7
- in Einzeldarstellung und in Draufsicht eines der beiden Bearbeitungsaggregate der
Vorrichtung der Figuren 4 - 6;
- Fig. 8
- das Bearbeitungsaggregat der Figur 7 in Seitenansicht;
- Fig. 9
- ein Modul des Bearbeitungsaggregates der Figuren 7 und 8 in Stirnansicht;
- Fig. 10 - 12
- eines der Bearbeitungswerkzeuge der Vorrichtung in perspektivischer Darstellung (Figur
10), in Seitenansicht (Figur 11) sowie in Draufsicht auf den Kopf des Bearbeitungswerkzeugs;
- Fig. 13 und 14
- in schematischen Darstellungen eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0008] Zur Vereinfachung des Verständnisses sind in den Figuren 4 - 9, 13 und 14 mit X,
Y und Z jeweils drei senkrecht zueinander orientierte Raumachsen bezeichnet, wobei
die X-Achse und die Y-Achse jeweils horizontale, eine horizontale Ebene definierende
Raumachsen und die Z-Achse jeweils eine vertikale Raumachse sind.
[0009] In den Figuren sind 1 großformatige Formsteine aus einem zementgebundenem Material
bzw. aus Beton. Die Formsteine 1 sind bei der dargestellten Ausführungsform nach Art
von Hohlblocksteinen ausgeführt, und zwar symmetrisch zu einer Mittelebene M zwischen
zwei parallelen und voneinander beabstandeten Umfangsseiten 1.1 des an seiner Außenkontur
quaderförmig ausgebildeten Formsteins 1. Die Hohlräume 2 erstrecken sich jeweils von
der Oberseite 1.2 bis an die Unterseite 1.3 des Formsteines 1.
[0010] Der jeweilige Formstein 1 wird an seinen Sicht- oder Umfangsseiten 1.1 sowie auch
an den Kanten der Umfangsseiten 1.1 in der nachstehend noch näher beschriebenen Weise
mit geeigneten elastischen Bearbeitungswerkzeugen 26 (Figuren 10 - 12) bearbeitet.
Die Bearbeitungswerkzeuge 26 werden dabei reibend und/oder schrammend über die Umfangsseiten
1.1 und deren Kanten bewegt, und zwar schräg zu den Ebenen der Ober- und Unterseiten
1.2 und 1.3 des Formsteines 1, sodass durch diese Bearbeitungswerkzeuge 26 nicht nur
sämtliche Kanten der Umfangsseiten 1.1 willkürlich gebrochen werden, sondern sich
an den Umfangsseiten 1.1 auch schräg verlaufende, aber dennoch willkürlich ausgebildete
Bearbeitungsstrukturen ergeben, wie dies in der Figur 2 nur sehr schematisch mit den
unterbrochenen Linien 3 angedeutet ist.
[0011] Nach der Bearbeitung des jeweiligen Formsteines 1 wird dieser entlang der in der
Mittelebene M verlaufenden Trennfläche 4 getrennt, beispielsweise durch Spalten, sodass
dann die in der Figur 3 dargestellten und an ihren die Sichtflächen bildenden Umfangsseiten
1.1 bearbeiteten Einzelsteine 1a und 1b erhalten sind, die beispielsweise mit einer
Vielzahl gleichartiger Einzelsteine zum Erstellen von Mauern verwendet werden.
[0012] In den Figuren 4ff ist allgemein mit 10 eine Vorrichtung bezeichnet, die für die
beidseitige Bearbeitung der Formatsteine 1, aber auch anderer aus Zement gebundenem
Material hergestellter Steine und/oder Platten an Sichtflächen geeignet ist. Die Vorrichtung
10 besteht im Wesentlichen aus einem in den Figuren allgemein mit 11 bezeichneten
Vorrichtungsgestell oder -rahmen, an dem u.a. beidseitig an einer Förder- und Bearbeitungsstrecke
12 zwei Bearbeitungsaggregate 13 und 14 vorgesehen sind. Die Förder- und Behandlungsstrecke
12 erstreckt sich zwischen einem Einlauf 10.1 und einem Auslauf 10.2 der Vorrichtung
10. Die Förder- und Bearbeitungsstrecke 12 ist u.a. von einem eine geschlossene Schlaufe
bildenden, umlaufend antreibbaren Transportelement in Form einer Scharnierbandkette
15 gebildet, die beidendig über jeweils ein Kettenrad 16 geführt bzw. umgelenkt ist.
Das in der Figur 5 linke Kettenrad 16 ist durch einen nicht dargestellten Antrieb
angetrieben, sodass die obere Schlaufenlänge der Scharnierbandkette 15 in einer parallel
zur X-Achse orientierten Transportrichtung A der Förderstrecke 12 bewegt wird und
eine horizontale, d.h. in der XY-Ebene eine Standfläche bildet, auf der die zu bearbeitenden
Formatsteine 1 mit ihrer Unterseite 1.3 aufstehen. Die Formsteine 1 sind dabei mit
ihren zu bearbeitenden Umfangsseiten 1.1 in vertikalen Ebenen parallel zur Transportrichtung
A, d.h. in XZ-Ebenen angeordnet. Während der Bearbeitung bzw. während des Transportes
entlang der Förder- und Behandlungsstrecke 12 sind die Formsteine 1 an ihrer Oberseite
1.2 gegen Umkippen gesichert. Dies erfolgt durch ein oberes, eine geschlossene Schlaufe
bildendes bandförmiges Element in Form eines Riemens 17, der am Anfang und am Ende
der Förder- oder Bearbeitungsstrecke 12 über jeweils ein Umlenk- oder Riemenrad 18
geführt ist und dessen Schlaufe ebenso wie die Schlaufe der Scharnierbandkette 15
in einer vertikalen Ebene parallel zur Förderrichtung A angeordnet ist, d.h. in einer
XZ-Ebene. Die Riemenräder 18 sind beispielsweise frei drehbar gelagert, sodass bei
zwischen der unteren Schlaufenlänge des Riemens 17 und der oberen Schlaufenlänge der
Scharnierbandkette 15 eingespannten Formsteinen 1 der Riemen 17 mit den sich in der
Transportrichtung A bewegenden Formsteinen 1 mitbewegt wird. Zwischen den Riemenrädern
18 sind zur Abstützung der unteren Schlaufenlänge Abstützräder 18.1 vorgesehen. Die
von dem Riemen 17, den Riemenrändern 18 und den Abstützrädern 18.1 gebildete Einspann-
und Sicherungseinheit ist an einem Rahmen 19 vorgesehen, der mit geeigneten Mitteln,
beispielsweise mit Stellantrieben 20 in vertikaler Richtung, d.h. in der Z-Achse einstellbar
ist, um die Vorrichtung 10 auf das jeweilige Format der zu behandelnden Formsteine,
d.h. insbesondere auf den Abstand zwischen der Oberseite 1.2 und der Unterseite 1.3
der zu behandelnden Formsteine 1 einstellen zu können.
[0013] Wie vorstehend ausgeführt, sind beidseitig von der Förder- und Behandlungsstrecke
12 die beiden Bearbeitungsaggregate 13 und 14 vorgesehen, die spiegelsymmetrisch zu
einer die Transportrichtung A einschließenden vertikalen Maschinenmittelebene MM ausgeführt
sind.
[0014] Jedes Bearbeitungsaggregat 13 bzw. 14 besteht aus drei Einzelaggregaten 21, die an
einer gemeinsamen Platine 22 vorgesehen sind. Die Platine 22, die Teil des Vorrichtungsrahmens
11 ist, ist mit ihren Oberflächenseiten in vertikalen Ebenen parallel zur Transportrichtung
A, d.h. in XZ-Ebenen angeordnet. Jedes Einzelaggregat 21 umfasst u.a. eine eine geschlossene
Schlaufe bildende Kette 23, die über zwei Kettenräder 24 und 25 geführt ist, die um
horizontale Achsen senkrecht zur Transportrichtung A, d.h. um Y-Achsen drehbar an
der Platine 22 gelagert sind, und zwar derart, dass die Verbindungslinie der Achsen
der Kettenräder 24 und 25 jedes Einzelaggregates 21 mit der Transportrichtung A bzw.
mit der XY-Ebene einen Winkel α von etwa 40 - 45° einschließt, der sich in Transportrichtung
A, d.h. in Richtung zum Auslauf 10.2 der Vorrichtung 10 öffnet.
[0015] An der Kette 23 bzw. an den dortigen Kettengliedern sind die Bearbeitungswerkzeuge
26 befestigt, von denen eines in den Figuren 10 - 12 im Detail dargestellt ist. Jedes
Bearbeitungswerkzeug 26 besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus einem Befestigungsbügel
27, der beispielsweise aus einem Bandmaterial aus Stahl hergestellt ist, und zwar
mit einem mittleren Abschnitt 27.1 und zwei rechtwinklig abgewinkelten Schenkeln 27.2
und 27.3, die über entgegen gesetzte Seiten des mittleren Abschnitts 27.1 wegstehen.
Mit dem Schenkel 27.2 ist jedes Bearbeitungswerkzeug 26 an einem Kettenglied der Kette
23 befestigt, und zwar derart, dass sich der Schenkel 27.3 an der Außenseite der von
der Kette 23 gebildeten Schlaufe befindet. Am mittleren Abschnitt 27.1 ist ein bei
der dargestellten Ausführungsform rotationssymmetrisches und über den größeren Teil
seiner axialen Länge an der Außenfläche kreiszylinderförmiges elastisches Element
28 befestigt, und zwar derart, dass dieses Element über die dem Schenkel 27.2 abgewandte
Unterseite des mittleren Abschnittes 27.1 wegsteht, und zwar mit seiner Achse, die
auch die Werkzeugachse WA senkrecht zu den Oberflächenseiten des mittleren Abschnittes
27.1 orientiert. Das elastische Element 28 ist beispielsweise ein Gummipuffer mit
einvulkanisiertem Gewindeabschnitt für eine Schraubverbindung 29 mit dem Befestigungsbügel
27. Die Ausbildung ist weiterhin so getroffen, dass sich der Schenkel 27.3 über eine
Teillänge des elastischen Elementes 28 erstreckt, von diesem Element aber beabstandet
ist. An dem dem Befestigungsbügel 27 abgewandten Ende ist an dem elastischen Element
28 ein Bearbeitungs- oder Werkzeugkopf 30 (Vidia-Pin) austauschbar befestigt, der
aus einem gehärteten Stahl besteht und mit einem Gewindeabschnitt in ein in das elastische
Element 28 einvulkanisiertes Muttergewindestück eingeschraubt ist.
[0016] Im montierten und nicht belasteten Zustand sind die Bearbeitungswerkzeuge 26 mit
ihren Werkzeugachsen WA senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zu der Ebene der
Platine 22 und damit in Achsen parallel oder im Wesentlichen parallel zur Y-Achse
orientiert, wobei sich die Werkzeugköpfe 30 an dem der Platine 22 entfernt liegenden
Ende der Bearbeitungswerkzeuge 26 befinden.
[0017] Mit 31 sind in der Figur 9 Führungen bezeichnet, die sich zwischen den Kettenrädern
24 und 25 erstrecken, sodass die Ketten 23 und damit auch die Bearbeitungswerkzeuge
26 in diesen Bereichen geführt und an einem seitlichen Ausweichen gehindert sind.
[0018] An der den Ketten 23 und den Bearbeitungswerkzeugen 26 abgewandten Rückseite der
Platine 22 sind elektrische Antriebsmotoren 32 vorgesehen, und zwar jeweils ein Antriebsmotor
32 für das in der Figur 9 obere Kettenrad 24 jedes Einzelaggregates 21. Mit den Antriebsmotoren
32 werden die Ketten 23 beispielsweise in der mit den Pfeilen B angegebenen Umlaufrichtung
angetrieben.
[0019] Die Bearbeitungsaggregate 13 und 14 sind am Vorrichtungsgestell 11 in horizontaler
Richtung, d.h. in Richtung der Y-Achse zur Anpassung an die Größe der zu bearbeitenden
Formsteine 1 einstellbar.
[0020] Die gleichzeitige Bearbeitung der beiden Umfangsseiten 1.1 der Formsteine 1 erfolgt
bei eingeschalteten Antriebsmotoren 32 dadurch, dass sie mit der Scharnierbandkette
15 in Transportrichtung A durch den Arbeitsbereich zwischen den beiden Bearbeitungsaggregaten
13 und 14 hindurchbewegt werden und hierbei die mit den Ketten 23 umlaufenden Bearbeitungswerkzeuge
26 unter elastischer Verformung ihrer elastischen Elemente 28 sich schabend, schrammend
und/oder reibend mit den Bearbeitungsköpfen 30 an den Umfangsseiten 1.1 entlang bewegen
sowie zugleich auch sämtliche Kanten dieser Umfangsseiten erfassen und bearbeiten.
Durch Zustellen der Bearbeitungsaggregate 13 und 14 in Richtung Maschinenmittelebene
MM können die elastische Verformung der Bearbeitungswerkzeuge 26 und damit die Intensität
der Bearbeitung zur Erzielung der jeweils gewünschten Bearbeitungsstruktur eingestellt
werden.
[0021] Um eine durchgehende Bearbeitung der Formsteine 1 über ihre gesamte Höhe (zwischen
Oberseite 1.1 und Unterseite 1.3) zu erreichen, sind die Bearbeitungsaggregate 13
und 14 so ausgebildet und angeordnet, dass sich das untere Ende jeder Schlaufenlänge
der Ketten 23 höchstens auf dem Niveau der Transportebene der Scharnierbandkette 15,
bevorzugt unter diesem Niveau und das obere Ende jeder geradlinigen Schlaufenlänge
der Ketten 23 auf einem Niveau befindet, welches wenigstens gleich dem Niveau der
Oberseite 1.1 der Formsteine 1 ist.
[0022] Zur Erzielung des gewünschten Bearbeitungsmusters erfolgt die Bearbeitung der Formsteine
1 bevorzugt jeweils nur mit solchen Bearbeitungswerkzeugen 26, die sich bei umlaufenden
Ketten 23 auf einer geradlinigen oder im Wesentlichen geradlinigen Schlaufenlänge
dieser Ketten zufällig befinden.
[0023] In Transportrichtung A auf die beiden Bearbeitungsaggregate 13 und 14 folgend sind
beidseitig der Förder- und Bearbeitungsstrecke 12 mehrere Abbürststationen 33, d.h.
bei der dargestellten Ausführungsform jeweils drei in Transportrichtung A aufeinander
folgende Abbürststationen 33 vorgesehen, die jeweils aus einer um eine vertikale Achse
drehbar gelagerten und mit einem Antriebsmotor 34 angetriebene trommelartigen Bürste
35 bestehen. Auch diese Abbürststationen 33 sind zur Anpassung an unterschiedliche
Größen der Formsteine 1 in horizontaler Richtung senkrecht zur Transportrichtung A,
d.h. in der Y-Achse einstellbar. Mit den Abbürststationen 33 kann das angestrebte
endgültige Erscheinungsbild der behandelten Umfangsseiten 1.1 erreicht werde, beispielsweise
durch gezieltes Verwischen von extremen Behandlungsspuren, die durch die Bearbeitungsaggregate
13 und 14 erzeugt wurden.
[0024] Mit 36 ist in der Figur 5 ein Transportband bezeichnet, welches sich unterhalb der
Förder- und Bearbeitungsstrecke 12 befindet, und mit dem bei der Bearbeitung der Formsteine
1 anfallendes Material aus der Vorrichtung 10 transportiert wird.
Zur Vermeidung einer übermäßigen Staub- und Lärmbelästigung ist die Vorrichtung 10
weiterhin mit einem die Forder- und Bearbeitungsstrecke 12, die Bearbeitungsaggregate
13 und 14 sowie auch die Abbürstaggregate 33 aufnehmenden Gehäuse 37 ausgebildet.
Weiterhin ist die Vorrichtung 10 bei der dargestellten Ausführungsform mit Rollen
ausgeführt, sodass sie als bewegliche Einheit in einer Fertigungsanlage jeweils an
den Bereich bewegt werden kann, an welchem eine Bearbeitung von Formsteinen 1 notwendig
ist.
[0025] Vorstehend wurde eine Vorrichtung im Zusammenhang mit der Bearbeitung der Formsteine
1 beschrieben, insbesondere auch für eine Behandlung der Formsteine 1 an zwei einander
gegenüberliegenden Umfangsseiten 1.1. Die Vorrichtung 10 eignet sich aber auch zur
Bearbeitung anderer Formsteine, insbesondere auch zur nur einseitigen Bearbeitung
von plattenförmigen Formsteinen, die dann ebenfalls hochkant, d.h. mit ihrer zu bearbeitenden
Seite in der XZ-Ebene orientiert durch die Vorrichtung 10 bewegt werden. Hierfür sind
dann zusätzlich zu der Scharnierbandkette 15 seitliche Führungen, beispielsweise an
dem höhenverstellbaren Rahmen 19 vorgesehen, die ein seitliches Ausweichen oder Umkippen
der Formsteine beim Passieren des Behandlungsaggregates 13 bzw. 14 und gegebenenfalls
der Abbürststationen 33 verhindert.
[0026] Die Figuren 13 und 14 zeigen in schematischer Darstellung und in Draufsicht (Figur
13) sowie in Seitenansicht (Figur 14) eine Vorrichtung 10a der Erfindung für die Bearbeitung
bzw.
[0027] Behandlung jeweils einer Vielzahl von Formsteinen 1, beispielsweise in Form von Pflastersteinen,
die zu Steinlagen 39 zusammengestellt sind, in denen die Formsteine 1 jeweils mehrere
Reihen mit jeweils mehreren Formsteinen 1 bilden. Die Bearbeitung der Formsteine 1
an ihrer die Sichtfläche bildenden Oberseite sowie an den diese Oberflächenseite umgebenden
Kanten erfolgt bei der Vorrichtung 10a von oben, d.h. die Formsteine 1 sind mit ihrer
zu bearbeitenden Sichtfläche dabei in horizontalen Ebenen (XY-Ebenen) angeordnet.
Die Bearbeitung erfolgt jeweils mit einem Bearbeitungsaggregat 40, welches einem der
Bearbeitungsaggregate 13 bzw. 14 entspricht und bezüglich der Kanten der Formsteine
1c bzw. bezüglich der Reihen dieser Formsteine in der Steinlage 39 derart ausgerichtet
ist, dass die bearbeitungswerkzeuge 28 nach unten weisen und die geradlinigen oder
im Wesentlichen geradlinigen Schlaufenlängen schräg zu den Kanten der Formsteine 1
bzw. schräg zu den Reihen dieser Formsteine in der Steinlage verlaufen und sich sämtliche
geradlinigen oder im Wesentlichen geradlinigen Schlaufenlängen der Ketten 23 über
die gesamte Steinlagenbreite erstrecken, also die Bearbeitung sämtlicher Formsteine
1 in der Steinlage 39 wiederum nur mit Bearbeitungswerkzeugen 26 erfolgt, die sich
bei umlaufenden Ketten 23 auf den geradlinigen Abschnitten der Schlaufen bewegen.
Die Bearbeitung der Formsteine 1 erfolgt durch Relativbewegung zwischen dem Bearbeitungsaggregat
40 und der Steinlage 39, beispielsweise dadurch, dass bei nichtbewegter Steinlage
39 das Bearbeitungsaggregat 40 über die Steinlage 39 hinweg bewegt wird.
[0028] Die Formsteine 1 schließen in der jeweiligen Steinlage 39 dicht aneinander an. Um
dennoch nicht nur eine Bearbeitung der Oberseite der Formsteine 1, sondern auch eine
ausreichende Bearbeitung bzw. ein ausreichendes Brechen der Kanten der Formsteine
1 zu erreichen, ist bei der Bearbeitung ein Teil oder eine erste Gruppe der Formsteine
1 in der Steinlage 39 angehoben, beispielsweise jeder zweite Formstein, jeder Reihe
und von Reihe zu Reihe um einen Formstein versetzt, sodass die angehobenen Formsteine
1 mit ihren Kanten deutlich über die angrenzenden Formsteinen vorstehen und bearbeitet
werden können. Für einem zweiten Bearbeitungsgang werden dann die bereits bearbeiteten
Formsteine abgesenkt und die noch nicht bearbeiteten Formsteine (zweite Gruppe) angehoben
sowie bearbeitet, sodass schließlich sämtliche Formsteine 1 jeder Steinlage 39 bearbeitet
sind. Für diese Verfahrensweise weist die Vorrichtung 10a einen Transporteur 41 auf,
über den die zu behandelnden Steinlagen 39 an eine Übergabeposition 42 bewegt werden,
an der die jeweilige Steinlage 39 zur Behandlung der ersten Gruppe der Formsteine
1 an eine erste Behandlungsposition 43 gefördert wird. Aus der Behandlungsposition
43 wird die betreffende Steinlage dann an eine Behandlungsposition 44 bewegt, an der
in der vorbeschriebenen Weise das Behandeln der zweiten Gruppe der Formsteine 1 erfolgt.
Die behandelten Steinlagen 39 werden dann über den Transporteur 41 einer weiteren
Verwendung, zugeführt. Es versteht sich, dass an den Behandlungspositionen 43 und
44 jeweils durch geeignete Mittel, beispielsweise durch auf die Unterseite der Formsteine
1 einwirkende Stempel oder Stößel 45 das Anheben und wieder Absenken der Formsteine
1 erfolgt.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Formstein
- 1a, 1b
- Einzelstein
- 1.1
- Umfangsseite
- 1.2
- Oberseite
- 1.3
- Unterseite
- 2
- Hohlraum
- 3
- Bearbeitungsstruktur
- 4
- Trennlinie
- 10, 10a
- Vorrichtung
- 10.1
- Einlauf
- 10.2
- Auslauf
- 11
- Vorrichtungsgestell
- 12
- Förder- und Bearbeitungsstrecke
- 13, 14
- Bearbeitungsaggregat
- 15
- Scharnierbandkette
- 16
- Kettenrad
- 17
- Riemen
- 18
- Riemenrad
- 18.1
- Stützrad
- 19
- Rahmen
- 20
- Stellglied
- 21
- Einzelaggregat
- 22
- Platine
- 23
- Kette
- 24, 25
- Kettenrad
- 26
- Beareitungswerkzeug
- 27
- Befestigungsbügel
- 27.1
- mittlerer Bügelabschnitt
- 27.2, 27.3
- Schenkel
- 28
- elastisches Element oder Gummipuffer
- 29
- Schraubverbindung
- 30
- Bearbeitungskopf
- 31
- Gleitführung
- 32
- Antriebsmotor
- 33
- Abbürststation
- 34
- Antrieb
- 35
- walzenartige Bürste
- 36
- Transportband
- 37
- Gehäuse
- 38
- Rolle
- 39
- Steinlage
- 40
- Bearbeitungsaggregat
- 41
- Transporteur
- 42
- Übergabeposition
- 43, 44
- Bearbeitungsposition
- 45
- Stempel oder Stößel
- A
- Transportrichtung
- M
- Mittelachse des Formsteins
- MM
- Maschinenmittelachse
- B
- Umlaufrichtung der Ketten 23
- WA
- Werkzeugachse
- X, Y, Z
- Raumachsen
- α
- Winkel
1. Verfahren zum Bearbeiten von Formsteinen (1, 1c) aus zementgebundenem Material oder
Beton an wenigstens einer Oberflächenseite (1.1) mit einer Vielzahl von entlang der
Oberflächenseite (1.1) bewegten und mit Bearbeitungsköpfen (30) gegen die Oberflächenseite
anliegenden Bearbeitungswerkzeugen (26), wobei die elastischen oder gefederten Bearbeitungswerkzeuge
(26) zumindest auf einem Teil ihrer Bewegungsbahn über die Oberflächenseite des jeweiligen
Formsteins (1) bewegt werden, wobei die Bearbeitungswerkzeuge (26) an einem eine geschlossene
Schlaufe bildenden, umlaufend antreibbaren Werkzeugtransportelement, beispielsweise
an einer Kette (23), vorgesehen sind, wobei die Bearbeitungswerkzeuge (26) von dem
Werkzeugtransportelement in einer Achsrichtung senkrecht oder quer zur Ebene der Schlaufe
des Transportelementes wegstehen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Formsteine (1,1c) mit einem Transportelement (15) in einer Transportrichtung
(A) bewegt werden und dass die Bewegungsbahn der elastischen oder gefederten Bearbeitungswerkzeuge
(26) mit der Transportrichtung (A) einen Winkel (α) von 40° bis 45° einschließt, der
sich in Transportrichtung (A), d.h. in Richtung zum Auslauf (10.2) der Vorrichtung
(10) öffnet, dass bei dem gleichzeitigen Bearbeiten einer Vielzahl von in einer Steinlage
(39) angeordneten Formsteinen (1c) deren Bearbeitung in wenigstens zwei zeitlich aufeinander
folgenden Bearbeitungsschritten erfolgt, und
dass in einem ersten Bearbeitungsschritt eine erste Gruppe von Formsteinen für eine freie
Zugänglichkeit ihrer Kanten bei der Bearbeitung angehoben und in wenigstens einem
weiteren Bearbeitungsschritt bei abgesenkten, bereits bearbeiteten Formsteinen die
noch nicht behandelten Formsteine einer zweiten Gruppe für die Bearbeitung angehoben
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α), den die Bewegungsbahn mit dem wenigstens einen Formkörperrand (1.2,
1.3) einschließt, einstellbar ist.
3. Vorrichtung zum Bearbeiten von Formsteinen aus einem zementgebundenem Material, beispielsweise
aus Beton, an wenigstens einer Oberflächenseite und an dieser Oberflächenseite begrenzenden
Kanten, mit wenigstens einem Bearbeitungsaggregat (13, 14), welches an wenigstens
einem eine geschlossene Schlaufe bildenden und endlos umlaufend antreibbaren Werkzeugtransportelement,
beispielsweise an einer Kette (23), eine Vielzahl von elastischen Bearbeitungswerkzeugen
(26) aufweist, wobei die Bearbeitungswerkzeuge (26) an ihrem freien Ende jeweils einen
Bearbeitungskopf (30) für ein Zusammenwirken mit der zu bearbeitenden Fläche der in
einer Steinlage (39) angeordneten Formsteine (1, 1c) aufweisen, wobei die Bearbeitungswerkzeuge
(26) von dem Werkzeugtransportelement (23) in einer Achsrichtung senkrecht oder quer
zur Ebene der Schlaufe des Werkzeugtransportelementes (23) wegstehen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Formsteine (1, 1c) mit einem Transportelement (15) in einer Transportrichtung
(A) durch eine Förder- und Bearbeitungsstrecke (12) bewegt werden und die von dem
wenigstens einen Werkzeugtransportelement (23) gebildeten Schlaufenlängen mit der
Transportrichtung (A) einen Winkel (α) von 40° bis 45° einschließen, der sich in Transportrichtung
(A), d.h. in Richtung zum Auslauf (10.2) der Vorrichtung (10) öffnet, und
dass ein Transporteur (41) vorgesehen ist, über den die zu behandelnden Steinlagen (39)
an eine Übergabeposition (42) bewegt werden, an der die jeweilige Steinlage (39) zur
Behandlung einer ersten Gruppe der Formsteine (1a) an eine erste Behandlungsposition
(43) gefördert wird und die jeweilige Steinlage (39) zur Behandlung einer zweiten
Gruppe der Formsteine (1a) an eine zweite Behandlungsposition (44) gefördert wird,
wobei an den Behandlungspositionen (43, 44) Mittel zum Anheben und wieder Absenken
der Formsteine, beispielsweise auf die Unterseite der Formsteine (1a) einwirkende
Stempel oder Stößel (45), vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Bearbeitungswerkzeuge (26) aus einem gummielastischen Element bestehen,
welches einerseits mit dem Werkzeugtransportelement (23) verbunden ist und andererseits
den Bearbeitungskopf (30) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Bearbeitungsaggregat (13, 14) in Transportrichtung (A) folgend
wenigstens zwei eine in sich geschlossene Schlaufe bildende und endlos umlaufend antreibbare
Werkzeugtransportelemente (23) mit einer Vielzahl von Bearbeitungswerkzeugen (26)
aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen den Schlaufenlängen des Werkzeugtransportelementes (23) und der
Transportrichtung (A) einstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugtransportelement (23) und/oder die an diesem vorgesehenen Bearbeitungswerkzeuge
(26) auf den Schlaufenlängen zwischen Umlenkrädern (24, 25) in wenigstens einer Führung
(31) geführt sind.
1. A method for machining shaped bricks (1, 1c) made of a cement-bound material or concrete
on at least one surface side (1.1) with a plurality of machining tools (26) moved
along the surface side (1.1) and lying with machining heads (30) against the surface
side, wherein the elastic or spring-loaded machining tools (26) are moved at least
over part of their movement path over the surface side of the respective shaped brick
(1), wherein the machining tools (26) are provided on a tool transport element forming
a closed loop, for example on a chain (23), which can be driven in a circulating manner,
wherein the machining tools (26) project away from the tool transport element in an
axial direction perpendicular to or transversely to the plane of the loop of the transport
element,
characterised in that
the shaped bricks (1, 1c) are moved with a transport element (15) in a transport direction
(A) and that the movement path of the elastic or spring-loaded machining tools (26)
forms an angle (α) of 40° to 45° with the transport direction (A), which angle opens
in transport direction (A), i.e. in the direction of the run-out (10.2) of the device
(10),
that, in the case of the simultaneous machining of a plurality of shaped bricks (1c)
arranged in a brick layer (39), the machining thereof takes place in at least two
machining steps following one another in time, and
that, in a first machining step, a first group of shaped bricks is raised during the
machining to allow free access to their edges and, in at least one further machining
step, when the already machined shaped bricks are lowered, the shaped bricks of a
second group still to be treated are raised for the machining.
2. The method according to claim 1, characterised in that the angle (α), which the movement path forms with the at least one shaped body edge
(1.2, 1.3), can be adjusted.
3. A device for machining shaped bricks made of a cement-bound material, for example
of concrete, on at least one surface side and at edges bordering this surface side,
with at least one machining unit (13, 14), which comprises a plurality of elastic
machining tools (26) on at least one tool transport element forming a closed loop,
for example a chain (23), which can be driven in a circulating manner, wherein the
machining tools (26) each comprise at their free end a machining head (30) for interaction
with the surface of the shaped bricks (1, 1c) to be treated, said shaped bricks being
arranged in a brick layer (39), wherein the machining tools (26) project away from
the tool transport element (23) in an axial direction perpendicular to or transversely
to the plane of the loop of the tool transport element (23), characterised in that
the shaped bricks (1, 1c) are moved with a transport element (15) in a transport direction
(A) through a conveying and machining section (12) and the loop lengths formed by
the at least one tool transport element (23) form an angle (α) of 40° to 45° with
the transport direction (A), which angle opens in transport direction (A), i.e. in
the direction of the run-out (10.2) of the device (10), and
that a conveyor (41) is provided, by means of which the brick layers (39) to be treated
are moved to a transfer position (42), at which the respective brick layer (39) is
conveyed to a first treatment position (43) for the treatment of a first group of
the shaped bricks (1a) and the respective brick layer (39) is conveyed to a second
treatment position (44) for the treatment of a second group of shaped bricks (1a),
wherein, at the treatment positions (43, 44), means are provided for raising and then
lowering the shaped bricks, for example stamps or rams (45) acting on the underside
of the shaped bricks (1a).
4. The device according to claim 3, characterised in that the elastic machining tools (26) are made of a rubbery-elastic element, which on
the one hand is connected to the tool transport element (23) and on the other hand
comprises the machining head (30).
5. The device according to any one of claims 3 or 4, characterised in that the at least one machining unit (13, 14), following in transport direction (A), comprises
at least two tool transport elements (23) forming loops closed on themselves and having
a plurality of machining tools (26), which tool transport elements can be driven in
an endlessly circulating manner and
6. The device according to any one of claims 3 to 5, characterised in that the angle between the loop lengths of the tool transport element (23) in the transport
direction (A) is adjustable.
7. The device according to any one of claims 3 to 6, characterised in that the tool transport element (23) and/or the machining tools (26) provided on the latter
are guided over the loop lengths between deflection wheels (24, 25) in at least one
guide (31).
1. Procédé pour le traitement de briques moulées (1, 1c) en un matériau lié au ciment
ou en béton au moins sur un côté de surface supérieure (1.1) avec une pluralité d'outils
de traitement (26) appliqués avec des têtes de traitement (30) contre le côté de surface
supérieure et déplacés le long du côté de surface supérieure (1.1), dans lequel les
outils de traitement (26) élastiques ou à ressort sont déplacés au moins sur une partie
de leur voie de déplacement sur le côté de surface supérieure de la brique moulée
(1) respective, dans lequel les outils de traitement (26) sont prévus sur un élément
de transport d'outils apte à être actionné de façon périphérique et formant une boucle
fermée, par exemple sur une chaîne (23), dans lequel les outils de traitement (26)
font saillie à partir de l'élément de transport d'outil, dans une direction axiale
perpendiculairement ou transversalement au plan de la boucle de l'élément de transport,
caractérisé en ce que
les briques moulées (1, 1c) sont déplacées avec un élément de transport (15) dans
une direction de transport (A) et en ce que la voie de déplacement des outils de traitement (26) élastiques ou à ressort inclut
un angle (α) de 40° à 45° avec la direction de transport (A), lequel s'ouvre dans
la direction vers l'évacuation (10.2) du dispositif (10),
en ce que lors du traitement simultané d'une pluralité de briques moulées (1c) disposées dans
une couche de pierres (39), le traitement de celles-ci est réalisé dans au moins deux
étapes de traitement consécutives dans le temps, et
en ce que dans une première étape de traitement, un premier groupe de briques moulées est relevé
pour un libérer l'accès aux arêtes, et dans une autre étape de traitement, avec des
briques moulées déjà traitées et abaissées, les briques moulées en attente de traitement
d'un deuxième groupe sont relevées pour le traitement.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'angle (α) formé entre la voie de déplacement et l'au moins un bord de corps moulé
(1.2, 1.3) est réglable.
3. Dispositif pour le traitement de briques moulées en un matériau lié au ciment, par
exemple en béton, sur au moins un côté de surface supérieure et sur des arêtes délimitant
ce côté de surface supérieure, avec au moins un agrégat de traitement (13, 14), lequel
présente une pluralité d'outils de traitement élastiques (26) sur au moins un élément
de transport d'outils, par exemple une chaîne (23), apte à être actionné de manière
à circuler sans fin et formant une boucle fermée, dans lequel les outils de traitement
(26) présentant respectivement une tête de traitement (30) à leur extrémité libre
pour une coopération avec la surface à traiter des briques moulées (1, 1c) disposées
dans une couche de pierres (39), dans lequel les outils de traitement (26) font saillie
à partir de l'élément de transport d'outils (23) dans une direction axiale parallèlement
ou transversalement au plan de la boucle de l'élément de transport d'outils (23),
caractérisé en ce que
les briques moulées (1, 1c) sont déplacées avec un élément de transport (15) dans
une direction de transport (A) sur un trajet de transport et de traitement (12) et
les longueurs de boucle formées par l'au moins un élément de transport d'outils (23)
incluent un angle (α) de 40° à 45° avec 1a direction de transport (A), lequel s'ouvre
dans 1a direction de transport (A), c'est-à-dire vers l'évacuation (10.2) du dispositif
(10), et
en ce qu'il est prévu un transporteur (41) par le biais duquel les couches de pierres (39)
à traiter sont déplacées jusqu'à une position de transfert (42), où 1a couche de pierres
(39) respective est transportée jusqu'à une première position de traitement (43) pour
le traitement d'un premier groupe de briques moulées (1a) et 1a couche de pierres
(39) respective est transportée jusqu'à une deuxième position de traitement (44) pour
le traitement d'un deuxième groupe de briques moulées (1a), des moyens destinés à
relever et à rabaisser les briques moulées étant prévus aux positions de traitement
(43, 44), par exemple des pistons ou des poussoirs (45) agissant sur 1a face inférieure
des briques moulées (1a).
4. Dispositif selon 1a revendication 3, caractérisé en ce que les outils de traitement élastiques (26) sont constitués d'un élément élastique comme
du caoutchouc, lequel est d'une part relié à l'élément de transport d'outils (23)
et présente d'autre part 1a tête de traitement (30).
5. Dispositif selon l'une des revendications 3 et 4, caractérisé en ce que l'au moins un agrégat de traitement (13, 14) présente au moins deux éléments de transport
d'outils (23) aptes à être actionnés de manière à circuler sans fin dans 1a direction
de transport (A) et formant une boucle fermée en soi, avec une pluralité d'outils
de traitement (26).
6. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que l'angle entre les longueurs de boucle de l'élément de transport d'outils (23) et
la direction de transport (A) est réglable.
7. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que l'élément de transport d'outils (23) et/ou les outils de traitement (26) prévus sur
celui-ci sont guidés dans au moins un guidage (31) entre des roues de renvoi (24,
25) sur les longueurs de boucle.
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