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EP 2 645 050 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.05.2018 Patentblatt 2018/19 |
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Anmeldetag: 21.03.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Verlaufs einer Deflagrationsfront in einem
zylindrischen Gefechtskopf mit wenigstens zwei Zündeinrichtungen
Method and apparatus for measuring the course of a deflagration front in a cylindrical
warhead with at least two ignition devices
Procédé et dispositif de mesure du déroulement d'un front de déflagration dans une
tête militaire cylindrique avec au moins deux dispositifs d'allumage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
27.03.2012 DE 102012006044
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
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Patentinhaber: TDW Gesellschaft für verteidigungstechnische
Wirksysteme mbH |
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86529 Schrobenhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Graswald, Markus
85051 Ingolstadt (DE)
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Vertreter: Isarpatent |
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Patent- und Rechtsanwälte Behnisch Barth Charles
Hassa Peckmann & Partner mbB
Friedrichstrasse 31 80801 München 80801 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 239 536 DE-C2- 10 008 914 US-A- 4 815 385
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DE-A1- 10 227 002 US-A- 3 392 524
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Verlaufs einer
Deflagrationsfront in einem zylindrischen Gefechtskopf mit wenigstens zwei sich gegenüber
liegenden Zündeinrichtungen und einer Sprengladung.
[0002] In der
US 4,815,385, welche eine Basis für den Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche bildet, ist eine
Blastladung beschrieben, die zwei gegenüber liegende Zündstellen aufweist. In einem
bestimmten Abstand zu den Zündstellen ist jeweils eine Ionisationssonde angeordnet,
mit deren Hilfe ausschließlich das Vorbeilaufen der Detonationsfront detektiert wird.
Eine weitere Auswertung ist nicht beschrieben.
[0003] Die
FR 2 775 770 zeigt eine Wirkladung mit zwei gegenüber liegenden Zündstellen. Diese sind mittels
einer parallel zur Hauptachse der Ladung angeordneten und gegebenenfalls verzögernd
wirkenden Zündleitung verbunden. Diese weist jedoch keine messtechnischen Eigenschaften
auf.
[0004] Aus der
DE 199 61 204 A1 ist eine Zündeinrichtung für einen zylindrischen Gefechtskopf bekannt geworden, die
neben einer ersten Zündeinrichtung zur detonativen Auslösung der Sprengladung noch
eine weitere Zündeinrichtung zur gesteuerten Deflagration der Sprengladung aufweist.
Die beiden Zündeinrichtungen sind etwa auf der Längsachse der Sprengladung gegenüberliegend
angeordnet. Mittels geeigneter Wahl der Zündzeitpunkte der beiden Zündeinrichtungen
ist eine nahezu beliebige Einstellung des deflagrierenden Anteils der Sprengladung
möglich. Daraus ergibt sich eine Einstellbarkeit der Leistungsabgabe des Gefechtskopfes
zwischen 0 und 100%.
[0005] Eine Variante hierzu zeigt die
DE 102 27 002 A1, wobei die deflagrativ wirksame weitere Ladung als eine projektilbildende Ladung
ausgeführt ist. Die
EP 2 239 536 A2 beschreibt eine zylindrische Wirkladung, bei der sowohl die Splitterform als auch
die von der Wirkladung abgegebene Leistung in weiten Grenzen einstellbar ist.
[0006] Eine Messung des Verlaufs der Deflagrationsfront ist jedoch bei allen Dokumenten
nicht vorgesehen.
[0007] Die genannten Einrichtungen haben sich bewährt, jedoch ergibt sich in der Praxis
der Wunsch, die relative zeitliche Lage der beiden Zündzeitpunkte nicht nur nach festen
Vorgaben einstellen zu können.
[0008] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine nach diesem
Verfahren arbeitende Vorrichtung zur Messung des Verlaufs der Deflagrationsfront in
der Sprengladung zu entwickeln, welche aufgrund Kenntnis des jeweiligen tatsächlichen
Orts der Deflagrationsfront eine präzisere Ermittlung des Zündzeitpunkts der weiteren
Zündeinrichtung ermöglicht.
[0009] Diese Aufgabe wird überraschend einfach durch das gemäß der Erfindung vorgeschlagenen
Verfahrens zur Messung des Verlaufs einer Deflagrationsfront in einem zylindrischen
Gefechtskopf mit wenigstens zwei an den durch die Längsachse definierten Enden des
Gefechtskopfes sich gegenüber liegenden Zündeinrichtungen und einer Sprengladung gelöst
das dadurch gekennzeichnet ist, dass mittels wenigstens einer etwa parallel zur Längsachse
des Gefechtskopfes angeordneten Messvorrichtung die aktuelle Position einer von einer
ersten Zündstelle ausgehenden Deflagrationsfront gemessen wird und das Ergebnis der
Messung aktuell zur Ermittlung des Zündzeitpunkts einer zweiten Zündstelle in einer
Zündsignalverarbeitung ausgewertet wird.
[0010] Die Aufgabe wird darüber hinaus in einfacher Weise durch die gemäß der Erfindung
vorgeschlagene Vorrichtung zur Messung des Verlaufs einer Deflagrationsfront in einem
zylindrischen Gefechtskopf mit wenigstens zwei an den durch die Längsachse definierten
Enden des Gefechtskopfes sich gegenüber liegenden Zündeinrichtungen und einer Sprengladung
gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass mittels wenigstens einer etwa parallel
zur Längsachse des Gefechtskopfes angeordneten Messvorrichtung die aktuelle Position
einer von einer ersten Zündstelle ausgehenden Deflagrationsfront gemessen wird und
das Ergebnis der Messung aktuell zur Ermittlung des Zündzeitpunkts einer zweiten Zündstelle
in einer Zündsignalverarbeitung ausgewertet wird.
[0011] Eine Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich dadurch, dass die Messvorrichtung aus
einer koaxialen Anordnung eines leitfähigen Rohres und eines darin über seine gesamte
Länge isoliert angeordneten Widerstandsdrahts besteht, wobei das der Zündeinrichtung
Z2 nähere Ende des Widerstandsdrahts und das Rohr mit der Zündsignalverarbeitung verbunden
sind.
[0012] Eine weitere Ausgestaltung besteht darin, dass die Messvorrichtung aus einem Lichtwellenleiter
und einer an diesem angeordneten Fotodiode besteht, wobei die Fotodiode mit der Zündsignalverarbeitung
verbunden ist.
[0013] Der besondere Vorteil des Verfahrens und der hierfür vorgeschlagenen Vorrichtungen
zur Durchführung des Verfahrens liegen darin begründet, dass unabhängig von der Art
der für die Deflagration verwendeten Einrichtung jeweils eine aktuelle kontinuierlichen
Messung des Verlaufs der Deflagration oder auch einer Detonation durchgeführt werden
kann, deren Ergebnis dann den Zündzeitpunkt der weiteren Zündeinrichtung beeinflusst.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch vereinfacht
dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben, ohne dass dadurch die Erfindung
ausschließlich auf dieses Beispiel beschränkt wäre.
[0015] Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen vereinfachten Längsschnitt durch einen
Gefechtskopf
G. Dieser weist einen geschlossenen Mantel M auf, dessen Innenraum mit der Sprengladung
S befüllt ist. An den durch die Längsachse L definierten Enden des Gefechtskopfes
G sind gegenüber liegend eine erste Zündeinrichtung Z1 und eine weitere Zündeinrichtung
Z2 angeordnet.
[0016] Im Ausführungsbeispiel ist die erste Zündeinrichtung Z1 zur Auslösung eines deflagrativen
Abbrandes der Sprengladung S vorgesehen. Dazu wird mittels der Zündeinrichtung Z1
eine zentral in der Sprengladung S gelagerte Sprengschnur SPS initiiert. Deren Abbrand
löst eine Deflagrationsfront D aus, die sich im Beispiel von der Zündeinrichtung Z1
weg in Richtung der weiteren Zündeinrichtung Z2 bewegt.
[0017] Die jeweils aktuelle Lage dieser Deflagrationsfront wird von der erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Messvorrichtung MV erfasst und an die Zündsignalverarbeitung Z weitergeleitet,
welche dann den Zündzeitpunkt der weiteren Zündeinrichtung ermittelt.
[0018] Eine mögliche Ausführungsform der Messvorrichtung besteht darin, dass in einem dünnwandigen
Metallröhrchen, welches parallel zur Längsachse L des
[0019] Gefechtskopfes
G in der Sprengladung S, beispielsweise in der Nähe des Mantels M, angeordnet ist,
ein Widerstandsdraht über seine gesamte Länge isoliert angeordnet. An dem der ersten
Zündeinrichtung näher liegenden Ende ist das Röhrchen mit dem Widerstandsdraht kurzgeschlossen.
Im Ruhezustand lässt sich somit ein definierter Widerstand am anderen Ende des Röhrchens
messen. Die Messvorrichtung MV reagiert nach der Initiierung der Zündeinrichtung Z1
auf die deflagrative Reaktion der Sprengladung S und dem sich daraus ergebenden mitlaufenden
Kurzschluss des Röhrchens mit einem messbaren Abfall des Widerstandes. Dieser kann
nun in der Zündsignalverarbeitung Z zur Ermittelung des Zündzeitpunkts der Zündeinrichtung
Z2 verwendet werden.
[0020] Eine denkbare Alternativlösung, die jedoch nicht andere gleich wirkende Lösungen
ausschließt, ist die Verwendung eines Lichtwellenleiters anstelle des Röhrchens. Eine
am Ende des Lichtwellenleiters montierte Fotodiode detektiert die Flammenfront der
Deflagrationsfront D, deren Signal dann wiederum zur Ermittelung des Zündzeitpunkts
der Zündeinrichtung Z2 ausgewertet wird.
1. Verfahren zur Messung des Verlaufs einer Deflagrationsfront in einem zylindrischen
Gefechtskopf mit wenigstens zwei an den durch die Längsachse (L) definierten Enden
des Gefechtskopfes sich gegenüber liegenden Zündeinrichtungen und einer Sprengladung,
dadurch gekennzeichnet, dass mittels wenigstens einer etwa parallel zur Längsachse (L) des Gefechtskopfes angeordneten
Messvorrichtung (MV) die aktuelle Position einer von einer ersten Zündstelle (Z1)
ausgehenden Deflagrationsfront (D) gemessen wird und das Ergebnis der Messung aktuell
zur Ermittlung des Zündzeitpunkts einer zweiten Zündstelle (Z2) in einer Zündsignalverarbeitung
(Z) ausgewertet wird.
2. Vorrichtung zur Messung des Verlaufs einer Deflagrationsfront in einem zylindrischen
Gefechtskopf mit wenigstens zwei an den durch die Längsachse (L) definierten Enden
des Gefechtskopfes sich gegenüber liegenden Zündeinrichtungen und einer Sprengladung,
dadurch gekennzeichnet, dass mittels wenigstens einer etwa parallel zur Längsachse (L) des Gefechtskopfes angeordneten
Messvorrichtung (MV) die aktuelle Position einer von einer ersten Zündstelle (Z1)
ausgehenden Deflagrationsfront (D) gemessen wird und das Ergebnis der Messung aktuell
zur Ermittlung des Zündzeitpunkts (Z2) einer zweiten Zündstelle in einer Zündsignalverarbeitung
(Z) ausgewertet wird.
3. Vorrichtung zur Messung des Verlaufs einer Deflagrationsfront nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (MV) aus einer koaxialen Anordnung eines leitfähigen Rohres und
eines darin über seine gesamte Länge isoliert angeordneten Widerstandsdrahts besteht,
wobei das der Zündeinrichtung Z2 nähere Ende des Widerstandsdrahts und das Rohr mit
der Zündsignalverarbeitung (Z) verbunden sind.
4. Vorrichtung zur Messung des Verlaufs einer Deflagrationsfront nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung aus einem Lichtwellenleiter und einer an diesem angeordneten
Fotodiode besteht, wobei die Fotodiode mit der Zündsignalverarbeitung (Z) verbunden
ist.
1. Method for measuring the progression of a deflagration front in a cylindrical warhead
comprising at least two ignition means, positioned opposite one another at the ends
of the warhead which are defined by the longitudinal axis (L), and an explosive charge,
characterised in that, by means of at least one measurement device (MV) arranged approximately parallel
to the longitudinal axis (L) of the warhead, the current position of a deflagration
front (D) proceeding from a first ignition point (Z1) is measured, and the result
of the measurement is evaluated in an ongoing manner to determine the time of ignition
of a second ignition point (Z2) in an ignition signal processing system (Z).
2. Device for measuring the progression of a deflagration front in a cylindrical warhead
comprising at least two ignition means, positioned opposite one another at the ends
of the warhead which are defined by the longitudinal axis (L), and an explosive charge,
characterised in that, by means of at least one measurement device (MV) arranged approximately parallel
to the longitudinal axis (L) of the warhead, the current position of a deflagration
front (D) proceeding from a first ignition point (Z1) is measured, and the result
of the measurement is evaluated in an ongoing manner to determine the time of ignition
of a second ignition point (Z2) in an ignition signal processing system (Z).
3. Device for measuring the progression of a deflagration front according to claim 2,
characterised in that the measurement device (MV) consists of a coaxial arrangement of a conductive tube
and a resistance wire arranged therein so as to be insulated over the entire length
thereof, both the end of the resistance wire closer to the ignition means (Z2) and
the pipe being connected to the ignition signal processing system (Z).
4. Device for measuring the progression of a deflagration front according to claim 2,
characterised in that the measurement device consists of an optical fibre and a photodiode arranged thereon,
the photodiode being connected to the ignition signal processing system (Z).
1. Procédé de mesure du déroulement d'un front de déflagration dans une tête militaire
cylindrique avec au moins deux dispositifs d'allumage mutuellement opposés aux extrémités
de la tête militaire définies par l'axe longitudinal (L) et une charge explosive,
caractérisé en ce que la position actuelle d'un front de déflagration (D) partant d'un premier point d'allumage
(Z1) est mesurée au moyen d'au moins un dispositif de mesure (MV) disposé approximativement
parallèlement à l'axe longitudinal (L) de la tête militaire et le résultat de la mesure
est évalué de manière actuelle dans un traitement des signaux d'allumage (Z) pour
déterminer le moment d'allumage d'un second point d'allumage (22) .
2. Dispositif de mesure du déroulement d'un front de déflagration dans une tête militaire
cylindrique avec au moins deux dispositifs d'allumage mutuellement opposés aux extrémités
de la tête militaire définies par l'axe longitudinal (L) et une charge explosive,
caractérisé en ce que la position actuelle d'un front de déflagration (D) partant d'un premier point d'allumage
(Z1) est mesurée au moyen d'au moins un dispositif de mesure (MV) disposé approximativement
parallèlement à l'axe longitudinal (L) de la tête militaire et le résultat de la mesure
est évalué de manière actuelle dans un traitement des signaux d'allumage (Z) pour
déterminer le moment d'allumage d'un second point d'allumage (Z2).
3. Dispositif de mesure du déroulement d'un front de déflagration selon la revendication
2, caractérisé en ce que le dispositif de mesure (MV) est constitué d'un agencement coaxial d'un tube conducteur
et d'un fil de résistance disposé dans celui-ci isolé sur toute sa longueur, l'extrémité
du fil de résistance la plus proche du dispositif d'allumage (Z2) et le tube étant
reliés au traitement des signaux d'allumage (Z).
4. Dispositif de mesure du déroulement d'un front de déflagration selon la revendication
2, caractérisé en ce que le dispositif de mesure est constitué d'un guide d'ondes optiques et d'une photodiode
disposée sur celui-ci, la photodiode étant reliée au traitement des signaux d'allumage
(Z).

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