[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlagevorrichtung insbesondere für die Verlegung von
Bodenelementen, umfassend
- ein erstes Anlageelement mit einer ersten Anlagefläche und einer zweiten Anlagefläche,
welche quer zu der ersten Anlagefläche orientiert ist,
- ein zweites Anlageelement mit einer dritten Anlagefläche, welche quer zu der ersten
Anlagefläche orientiert ist, und welches an dem ersten Anlageelement feststellbar
gleitverschieblich geführt ist, wobei ein Abstand zwischen der zweiten Anlagefläche
und der dritten Anlagefläche feststellbar einstellbar ist,
wobei das erste Anlageelement an einer der ersten Anlagefläche gegenüberliegenden
Seite eine durch einen Rand begrenzte Ausnehmung aufweist, in welcher das zweite Anlageelement
angeordnet ist, und
- eine Feststelleinrichtung, durch welche eine relative Position des zweiten Anlageelements
zu dem ersten Anlageelement mindestens in einer Richtung von der dritten Anlagefläche
auf die zweite Anlagefläche zu einstellbar feststellbar ist, wobei die Feststelleinrichtung
mindestens ein Feststellelement aufweist, welches sich an dem ersten Anlageelement
und/oder an dem zweiten Anlageelement abstützt.
[0002] Wenn beispielsweise ein Parkettboden oder Laminatboden verlegt werden soll, dann
muss bei der ersten Reihe von Bodenelementen (wandnahe Bodenelemente) ein bestimmter
Abstand zu einer Wand festgelegt werden. Beispielsweise werden dazu Keile verwendet.
[0003] Aus der
DE 20 2007 000 195 U1 ist eine Verlegehilfe für Laminatpaneele bekannt, mit einer Auflage zum Auflegen
auf ein Laminatpaneel und mit einem Abstandshalter, der eine Verstelleinrichtung,
eine neben der Auflage nach unten ragende erste Backe zum Anlegen an eine Kante des
Laminatpaneels und eine der ersten Backe entgegengesetzte zweite Backe aufweist, wobei
die erste und die zweite Backe die Breite des Abstandshalters bestimmen und mit der
Verstelleinrichtung gegeneinander so verstellbar sind, dass die Breite des Abstandshalters
einstellbar ist. Die Verstelleinrichtung weist eine Rasteinrichtung auf, die im eingerasteten
Zustand ein Verstellen der Breite des Abstandshalters hemmt.
[0004] Aus der
EP 0 805 245 A2 ist eine Einrichtung zum Verlegen eines Bodenbelags bekannt, bei dem eine Schiene
vorgesehen ist, an welcher der Bodenbelag anschlagen kann. Es ist eine Vorrichtung
vorgesehen, mit deren Hilfe die Lage der Anschlagschiene eingestellt und fixiert werden
kann.
[0005] Aus der
US 5,971,361 ist ein zwingenloses Werkzeug für die Installierung von Bodenlaminat bekannt.
[0006] Aus der
DE 202 00 281 U1 ist eine Verlegeschiene mit einer Grundschiene, durch die an jeder Seite eine Bohrung
angebracht ist, bekannt. Durch die Bohrung ist ein Gewindebolzen geführt, auf den
eine Dielenplatte mit einer Bohrung auf Gewindebolzen aufgesteckt und mit einer Mutter
verschraubt wird.
[0007] Aus der
WO 96/15340 ist ein Justierspanner für die Montage von Platten oder plattenförmigen Bauteilen
mit einem Hauptteil bekannt, der eine an den Bauteilen angreifende Klaue hat, mit
einer an dem Hauptteil geführten, zum Angriff an ein Widerlager bestimmten Druckstück
mit einem an dem Hauptteil gelagerten und demgegenüber verstellbaren, einerseits am
Druckstück angreifenden Spannelement. Das Druckstück ist leistenförmig ausgebildet,
in einer U-förmigen Nut des Hauptteils geführt und lediglich im Bereich seiner Längsmitte
mit dem Spannelement schwenkbar verbunden.
[0008] Aus der
DE 44 04 310 A1 ist ein Spannwerkzeug in der Art einer Schraubzwinge bekannt, bestehend aus Schiene,
Gleitbügel und Oberteil. Das Oberteil hat einen kurzen Schenkel in L-Form mit geringer
Dickenabmessung mit einem Verstellglied oberhalb dieses kurzen Schenkels.
[0009] Die
US 5,181,326 offenbart ein Werkzeug zur Markierung von Fliesen.
[0010] Die
DE 20 2007 000 195 U1 offenbart eine Verlegehilfe für Laminatpaneele, mit einer Auflage zum Auflegen auf
ein Laminatpaneel und mit einem Abstandshalter, der eine Verstelleinrichtung, eine
neben der Auflage nach unten ragende erste Backe zum Anlegen an eine Kante des Laminatpaneels
und eine der ersten Backe entgegengesetzte zweite Backe aufweist, wobei die erste
und die zweite Backe die Breite des Abstandshalters bestimmen und mit der Verstelleinrichtung
gegeneinander so verstellbar sind, dass die Breite des Abstandshalters einstellbar
ist.
[0011] Die
US 5,971,361 offenbart ein klemmenloses Werkzeug zur Verlegung von Laminat mit einer Basis, einem
Keil und einem Kraftausübungsgerät.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlagevorrichtung bereitzustellen,
mit dem sich auf einfache Weise ein Abstand variabel einstellen lässt, wobei die Anlagevorrichtung
auf einfache Weise lösbar ist.
[0013] Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Anlagevorrichtung erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
- dass das mindestens eine Feststellelement als Keilelement ausgebildet ist, und eine
Schrägseite aufweist, welche in einem spitzen Winkel zu der dritten Anlagefläche orientiert
ist und an welcher eine Abstützfläche gebildet ist, wobei sich das mindestens eine
Feststellelement an einer korrespondierenden Schrägseite des ersten Anlageelements
oder des zweiten Anlageelements oder eines weiteren Feststellelements abstützt, welche
parallel zu der Schrägseite des mindestens einen Feststellelements orientiert ist,
und wobei sich aneinander abstützende Schrägseiten mit einer Profilierung versehen
sind, wobei die Profilierungen aneinander angepasst sind, und zwar derart, dass wenn
sich die Schrägseiten aneinander abstützen, eine Art von Selbsthemmeffekt erreicht
wird, der ein Abrutschen verhindert
oder
- dass das mindestens eine Feststellelement drehbar an dem zweiten Anlageelement gelagert
ist mit einer Exzentereinrichtung, mittels welcher durch Drehen des mindestens einen
Feststellelements eine lineare Verschiebung des zweiten Anlageelements relativ zu
dem ersten Anlageelement feststellbar betätigbar ist, wobei die Exzentereinrichtung
selbsthemmend ausgebildet ist, so dass durch eine bestimmte Drehstellung des mindestens
einen Feststellelements eine relative Verschiebungsstellung zwischen dem zweiten Anlageelement
und dem ersten Anlageelement festgelegt ist, und wobei an dem mindestens einen Feststellelement
oder dem ersten Anlageelement eine exzentrische Führungsbahn für mindestens ein Eingriffelement
angeordnet ist, wobei das mindestens eine Eingriffelement an dem ersten Anlageelement
oder dem mindestens einen Feststellelement sitzt, und wobei die exzentrische Führungsbahn
eine Spiralbahn ist.
[0014] Eine solche Anlagevorrichtung lässt sich auf einfache und kompakte Weise ausbilden.
Beispielsweise kann eine solche Anlagevorrichtung aus Kunststoffteilen hergestellt
werden. Sie lässt sich dadurch entsprechend kostengünstig realisieren und mit niedrigem
Gewicht realisieren.
[0015] Das erste Anlageelement wird bei der Verlegung auf ein Bodenelement aufgelegt, so
dass die erste Anlagefläche auf einer Oberseite des Bodenelements anliegt und die
zweite Anlagefläche an einer Stirnseite. Über die relative Verschiebungsposition zwischen
dem zweiten Anlageelement und dem ersten Anlageelement lässt sich dann ein Wandabstand
einstellen und festlegen. Nach Fixierung des Bodenelements lässt sich die Anlagevorrichtung
auf einfache Weise auch bei einer Verspannung lösen, indem der Abstand zwischen dem
ersten Anlageelement und dem zweiten Anlageelement (bezogen auf die zweite Anlagefläche
und die dritte Anlagefläche) gelöst wird beziehungsweise die Feststellung aufgehoben
wird.
[0016] Eine solche Anlagevorrichtung lässt sich auch mit einer geringen Höhe ausbilden.
Bei der Verlegung von Bodenelementen kann auch eine Mehrzahl solcher Anlagevorrichtungen
verwendet werden.
[0017] Das erste Anlageelement weist an einer der ersten Anlagefläche gegenüberliegenden
Seite eine durch einen Rand begrenzte Ausnehmung auf, in welcher das zweite Anlageelement
angeordnet ist. Insbesondere ragt das zweite Anlageelement in einer Höhenrichtung
nicht über den Rand hinaus. Dadurch lässt sich eine kompakte Anlagevorrichtung mit
minimierten Höhenabmessungen realisieren. Das zweite Anlageelement lässt sich dadurch
in Art einer Schublade an dem ersten Anlageelement in der Ausnehmung anordnen und
führen.
[0018] Dadurch, dass das zweite Anlageelement in der Ausnehmung des ersten Anlageelements
liegt, lässt sich das erste Anlageelement zu der zweiten Anlagefläche hin geschlossen
ausbilden. Dadurch ergibt sich eine hohe mechanische Steifigkeit und Stabilität des
ersten Anlageelements und damit auch der Anlagevorrichtung. Dadurch wiederum lässt
sich auf einfache Weise ein Mechanismus zur Beweglichkeit des ersten Anlageelements
und des zweiten Anlageelements an einer Seite des ersten Anlageelements anordnen,
welche der zweiten Anlagefläche gegenüberliegt.
[0019] Der entsprechende Mechanismus ist dann durch das geschlossen ausgebildete erste Anlageelement
(bzw. der zweiten Anlagefläche) auch vor Verschmutzung und Beschädigung usw. zu der
zweiten Anlagefläche hin geschützt.
[0020] Wenn beispielsweise ein drehbares Feststellelement vorgesehen ist, durch welches
eine relative Position des zweiten Anlageelements zu dem ersten Anlageelement in einer
Richtung von der dritten Anlagefläche auf die zweite Anlagefläche zu einstellbar feststellbar
ist, dann muss für dieses Feststellelement höchstens eine Ausnehmung (in dem zweiten
Anlageelement) vorgesehen werden. An dem ersten Anlageelement muss keine grundsätzlich
die Steifigkeit einschränkende Ausnehmung vorgesehen werden.
[0021] Insbesondere sind die zweite Anlagefläche und die dritte Anlagefläche mindestens
näherungsweise parallel zueinander. Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine Ausrichtung
beispielsweise eines Bodenelements zu einer Wand einstellen.
[0022] Günstig ist es, wenn die zweite Anlagefläche über die erste Anlagefläche hinausragt
und insbesondere, dass die erste Anlagefläche und die zweite Anlagefläche sich in
einer Linie schneiden. Dadurch kann die zweite Anlagefläche quer zu einer Seite beispielsweise
einem Bodenelement angelegt werden, an welcher die erste Anlagefläche angelegt ist.
Dadurch kann dann das erste Anlageelement nicht mehr relativ zu dem entsprechenden
Bodenelement verschoben werden, da die zweite Anlagefläche anliegt.
[0023] Die Linie ist insbesondere mindestens näherungsweise parallel zu der dritten Anlagefläche.
Dadurch ergibt sich eine einfache Ausrichtbarkeit.
[0024] Günstig ist es, wenn das erste Anlageelement im Querschnitt mindestens an die erste
Anlagefläche und die zweite Anlagefläche eine L-förmige Gestalt hat. Es ist dadurch
ein Schenkel für die zweite Anlagefläche bereitgestellt, um eine Verschiebung des
ersten Anlageelements beispielsweise auf einem Bodenelement zu verhindern.
[0025] Die entsprechende Anlagevorrichtung lässt sich auf einfache und kompakte Weise herstellen
und insbesondere allein aus einem Kunststoffmaterial herstellen, wenn ein erster Bereich
des ersten Anlageelements, an dem die erste Anlagefläche gebildet ist, und ein zweiter
Bereich des ersten Anlageelements, an dem die zweite Anlagefläche gebildet ist, einstückig
miteinander verbunden sind.
[0026] Günstig ist es, wenn das erste Anlageelement an der zweiten Anlagefläche eine Profilierung
aufweist. Es lässt sich dadurch ein Abrutschen verhindern. Weiterhin lassen sich beispielsweise
Unebenheiten an einem zu verlegenden Element wie Bodenelement ausgleichen. Unter Umständen
kann das erste Anlageelement auch eine Nase zur Bereitstellung einer Hinterschneidungsfläche
aufweisen.
[0027] Günstig ist es, wenn das zweite Anlageelement sich an dem ersten Anlageelement abstützt.
Durch eine entsprechende Abstützung lässt sich auf einfache Weise eine Gleitverschiebung
realisieren. Dadurch lassen sich die Anlageelemente wiederum auf einfache Weise ausbilden
und insbesondere vollständig aus Kunststoff realisieren.
[0028] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das zweite Anlageelement über eine Führungseinrichtung
linear verschieblich und am ersten Anlageelement geführt ist. Dadurch lässt sich die
Anlagevorrichtung auf konstruktiv einfache Weise realisieren. Die Führungseinrichtung
lässt sich auf einfache Weise ausbilden und lässt sich insbesondere auch integral
an dem ersten Anlageelement und/oder zweiten Anlageelement ausbilden.
[0029] Günstig ist es, wenn die Führungseinrichtung als Abhebesicherung für das zweite Anlageelement
relativ zu dem ersten Anlageelement ausgeführt ist. Dadurch lassen sich die einzelnen
Teile der Anlagevorrichtung zusammenhalten, ohne dass beispielsweise Schrauben oder
dergleichen vorgesehen werden müssen.
[0030] Bei einer Ausführungsform weist die Führungseinrichtung gegenüberliegende Führungsausnehmungen
auf, die jeweils durch eine Deckenleiste begrenzt sind und in welche jeweilige Führungsleisten
eingetaucht sind. Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine Linearführung realisieren.
Ferner lässt sich auf einfache Weise eine Abhebesicherung realisieren. Es lässt sich
dadurch eine Gleitverschieblichkeit des zweiten Anlageelements an dem ersten Anlageelement
auf einfache Weise realisieren, wobei insbesondere erstes Anlageelement und zweites
Anlageelement vollständig aus Kunststoff gefertigt werden können. Die entsprechende
Führungseinrichtung lässt sich insbesondere integral ausbilden, wenn beispielsweise
die Anlageelemente in einem Spritzgussverfahren hergestellt werden.
[0031] Es ist günstig, wenn mindestens eine Deckenleiste an einer der ersten Anlagefläche
abgewandten Seite abgeschrägt ausgebildet ist. Dadurch ist die Herstellung der Anlagevorrichtung
erleichtert. Es wird dadurch ein Einschubkeil bereitgestellt, welcher den Zusammenbau
erleichtert.
[0032] Es ist eine Feststelleinrichtung vorgesehen, durch welche eine relative Position
des zweiten Anlageelements zu dem ersten Anlageelement mindestens in Richtung der
dritten Anlagefläche auf die zweite Anlagefläche zu einstellbar feststellbar ist.
Dadurch lässt sich ein definierter Abstand feststellen und dadurch lässt sich ein
definierter Abstand beispielsweise eines wandnahen Bodenelements zu einer Wand einstellen.
Die Feststellung muss dabei nicht unbedingt in zwei Richtungen erfolgen, sondern es
genügt, dass eine Feststellung bezüglich Zuschiebung des zweiten Anlageelements zu
dem ersten Anlageelement erfolgt.
[0033] Die Feststelleinrichtung weist mindestens ein Feststellelement auf, welches sich
an dem ersten Anlageelement und/oder an dem zweiten Anlageelement abstützt. Dadurch
sind beispielsweise keine Gewinde notwendig; die Feststellung wird durch Abstützung
(Anlage) erreicht.
[0034] Bei einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass ein erstes Feststellelement sich
an einem weiteren Feststellelement abstützt.
[0035] Günstig ist es, wenn das mindestens eine Feststellelement mindestens einen Griffsteg
zur Handbetätigung aufweist. Dadurch lässt sich das Feststellelement zu dessen Betätigung
(beispielsweise Verschiebung und Drehung) auf einfache Weise durch einen Bediener
anfassen und es lässt sich eine entsprechende Kraftwirkung ausüben.
[0036] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Feststellelement beweglich
relativ zu dem ersten Anlageelement und beweglich relativ zu dem zweiten Anlageelement
angeordnet ist. Die Beweglichkeit kann eine Linearverschieblichkeit oder Drehung usw.
sein. Es lässt sich dadurch durch Relativbewegung des mindestens einen Feststellelements
relativ zu dem ersten Anlageelement und dem zweiten Anlageelement eine Gleitverschiebung
des ersten Anlageelements zu dem zweiten Anlageelements bewirken und feststellen.
[0037] Insbesondere ist das mindestens eine Feststellelement in einer Richtung beweglich,
welche quer zu einer Bewegungsrichtung des zweiten Anlageelements relativ zu dem ersten
Anlageelement orientiert ist und insbesondere ist eine Führungseinrichtung für die
bewegliche Lagerung des mindestens einen Feststellelements vorgesehen. Es kann beispielsweise
vorgesehen sein, dass das mindestens eine Feststellelement linear verschieblich ist
mit einer Linearverschiebungsrichtung, welche quer (und insbesondere senkrecht) zu
einer Verschiebungsrichtung des zweiten Anlageelements zu dem ersten Anlageelement
(bezüglich der Gleitverschieblichkeit) ist. Es ist auch möglich, dass das mindestens
eine Feststellelement drehbar gelagert ist mit einer Drehwinkelrichtung, welche quer
zu der Verschiebungsrichtung des zweiten Anlageelements zu dem ersten Anlageelement
ist.
[0038] Bei einer Ausführungsform ist das mindestens eine Feststellelement linear verschieblich
an dem ersten Anlageelement und/oder dem zweiten Anlageelement gelagert. Dadurch lässt
sich auf einfache Weise ein Abstandshalter realisieren, welcher eine bestimmte Verschiebungsposition
des zweiten Anlageelements zu dem ersten Anlageelement festlegt.
[0039] Bei einer Ausführungsform ist das mindestens eine Feststellelement als Keilelement
ausgebildet. Dadurch lassen sich auf einfache Weise unterschiedliche Abstände einstellen.
[0040] Das mindestens eine Feststellelement weist dann eine Schrägseite auf, welche in einem
spitzen Winkel zu der dritten Anlagefläche orientiert ist und an welcher eine Abstützfläche
gebildet ist, wobei sich das mindestens eine Feststellelement an einer korrespondierenden
Schrägseite des ersten Anlageelements oder des zweiten Anlageelements oder eines weiteren
Feststellelements abstützt, welche parallel zu der Schrägseite des mindestens einen
Feststellelements orientiert ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise und insbesondere
gewindefrei eine Abstandshaltereinrichtung realisieren, welche eine Verschiebungsposition
relativ zwischen dem zweiten Anlageelement und dem ersten Anlageelement feststellt.
Diese Verschiebungsposition ist wiederum variabel feststellbar. Weiterhin lässt sich
die entsprechende Anlagevorrichtung auf einfache Weise realisieren und insbesondere
voll aus Kunststoff realisieren.
[0041] Die sich aneinander abstützende Schrägseiten sind mit einer Profilierung versehen.
Die Profilierung ist beispielsweise eine Wellenstruktur. Wenn beispielsweise ein Wellenberg
einer Schrägseite in ein Wellental einer
sich abstützenden Schrägseite eingetaucht ist, dann ist eine Selbsthemmung erreicht.
[0042] Bei einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass das mindestens eine Feststellelement
oder ein weiteres Feststellelement linear verschieblich an dem zweiten Anlageelement
geführt ist. Dadurch ist eine zusätzliche Stabilisierung der Anlagevorrichtung erreicht
und es lässt sich dadurch auch ein Spiel reduzieren.
[0043] Insbesondere ist es vorgesehen, dass das mindestens eine Feststellelement einen Abstandshalter
zwischen dem zweiten Anlageelement und dem ersten Anlageelement bildet, welches den
Abstand zwischen der zweiten Anlagefläche und der dritten Anlagefläche mindestens
in einer Richtung festlegt. Die Feststellung, welche variabel ist, wird dann nicht
durch ein Gewinde oder dergleichen erreicht, sondern durch einen oder mehrere bewegliche
Abstandshalter.
[0044] Bei einer weiteren Ausführungsform ist das mindestens eine Feststellelement drehbar
an dem zweiten Anlageelement gelagert. Durch Einstellung einer bestimmten Drehstellung
dieses Feststellelements lässt sich dann eine Verschiebungsposition zwischen dem zweiten
Anlageelement und dem ersten Anlageelement feststellen.
[0045] Bei einer solchen Ausführungsform lässt sich die Anlagevorrichtung mit einer minimierten
Anzahl von Bauteilen realisieren. Prinzipiell lässt sich die Anlagevorrichtung mit
nur drei getrennten Bauteilen realisieren, nämlich dem ersten Anlageelement, dem zweiten
Anlageelement und dem drehbaren Feststellelement. Entsprechende Elemente zum Halten
des zweiten Anlageelements an dem ersten Anlageelement, zum Halten des drehbaren Feststellelements,
für die relative Gleitverschieblichkeit des zweiten Anlageelements und des ersten
Anlageelements, zur Verschiebungsbetätigung der Verschiebung zwischen dem ersten Anlageelement
und dem zweiten Anlageelement und zur Feststellung des Abstands können integral an
dem entsprechenden Bauteil (erstes Abstandselement, zweites Abstandselement, drehbares
Feststellelement) angeordnet sein.
[0046] Es ist eine Exzentereinrichtung vorgesehen, mittels welcher durch Drehen des mindestens
einen Feststellelements eine lineare Verschiebung des zweiten Anlageelements relativ
zu dem ersten Anlageelement feststellbar betätigbar ist. Durch die Exzentereinrichtung
lässt sich eine Drehbewegung in eine Linearbewegung wandeln. Bei entsprechender Ausbildung
der Exzentereinrichtung lässt sich gleichzeitig eine Festlegung erreichen.
[0047] Die Exzentereinrichtung ist selbsthemmend ausgebildet, so dass durch eine bestimmte
Drehstellung des mindestens einen Feststellelements eine relative Verschiebungsstellung
zwischen dem zweiten Anlageelement und dem ersten Anlageelement festgelegt ist. Eine
solche selbsthemmende Ausbildung lässt sich beispielsweise auf einfache Weise erreichen,
wenn die Exzentereinrichtung eine Spirale wie logarithmische Spirale umfasst.
[0048] An dem mindestens einen Feststellelement oder dem ersten Anlageelement ist eine exzentrische
Führungsbahn für mindestens ein Eingriffelement angeordnet, wobei das mindestens eine
Eingriffelement an dem ersten Anlageelement oder dem mindestens einen Feststellelement
sitzt. Es ist dadurch eine Kulissenbahn gebildet, welche einerseits für die Verschiebungsbewegung
sorgt und bei welcher andererseits eine Feststellung bei entsprechender Anpassung
des Eingriffelements und der Führungsbahn ausgebildet ist.
[0049] Die exzentrische Führungsbahn ist eine Spiralbahn. Dadurch lässt sich auf einfache
Weise ein Selbsthemmungseffekt erreichen.
[0050] Eine erfindungsgemäße Anlagevorrichtung lässt sich auf vorteilhafte Weise zur Verlegung
von wandnahen Bodenelementen verwenden.
[0051] Bei einem Verfahren zur Verlegung von Bodenelementen wird mindestens eine erfindungsgemäße
Anlagevorrichtung mit der ersten Anlagefläche auf einer Oberseite eines wandnahen
Bodenelements aufgelegt, wird die zweite Anlagefläche an einer einer Wand zuweisenden
Stirnseite des Bodenelements angelegt, und wird die dritte Anlagefläche an der Wand
angelegt wird, wobei über die relative Lage des zweiten Anlageelements zu dem ersten
Anlageelement der Abstand des Bodenelements zur Wand eingestellt wird.
[0052] Die Anlagevorrichtung lässt sich auf einfache Weise lösen: Nach Fixierung des Bodenelements
wird die mindestens eine Anlagevorrichtung nach oben abgenommen, wobei insbesondere
zuvor eine mögliche Verspannung der Anlagevorrichtung zwischen Wand und Bodenelement
durch Lösen der Feststellung und/oder Änderung der Position des zweiten Anlageelements
zu dem ersten Anlageelement gelöst wird. Die Verspannung kann auf einfache Weise durch
Einwirkung auf die Anlagevorrichtung aufgehoben werden.
[0053] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang
mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Anlagevorrichtung mit einem ersten Anlageelement und einem zweiten Anlageelement in
einer Grundposition;
- Figur 2
- eine Draufsicht von oben auf die Anlagevorrichtung gemäß Figur 1;
- Figur 3
- die gleiche Ansicht wie Figur 2, wobei das zweite Anlageelement gegenüber dem ersten
Anlageelement nach vorne verschoben ist;
- Figur 4
- eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 gemäß Figur 2;
- Figur 5
- eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 gemäß Figur 2;
- Figur 6
- eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Anlagevorrichtung;
- Figur 7
- eine Draufsicht auf die Anlagevorrichtung gemäß Figur 6 in einer Grundstellung eines
zweiten Anlageelements gegenüber einem ersten Anlageelement;
- Figur 8
- die gleiche Ansicht wie Figur 7, wobei das zweite Anlageelement relativ zu dem ersten
Anlageelement nach vorne verschoben ist;
- Figur 9
- eine Explosionsdarstellung der Anlagevorrichtung gemäß Figur 6;
- Figur 10
- eine Schnittansicht längs der Linie 10-10 gemäß Figur 7;
- Figur 11
- eine Schnittansicht längs der Linie 11-11 gemäß Figur 7;
- Figur 12
- eine perspektivische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Anlagevorrichtung, wobei ein zweites Anlageelement gegenüber einem ersten Anlageelement
nach vorne verschoben ist;
- Figur 13
- eine Draufsicht von oben auf die Anlagevorrichtung gemäß Figur 12;
- Figur 14
- eine Schnittansicht längs der Linie 14-14 gemäß Figur 13;
- Figur 15
- die gleiche Ansicht wie Figur 14, wobei das zweite Anlageelement relativ zu dem ersten
Anlageelement in einer Grundstellung ist; und
- Figur 16
- eine Schnittansicht längs der Linie 16-16 gemäß Figur 12.
[0054] Ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlagevorrichtung, welches
in den Figuren 1 bis 5 gezeigt und dort mit 10 bezeichnet ist, umfasst ein erstes
Anlageelement 12 und ein zweites Anlageelement 14. Das erste Anlageelement 12 hat
im Querschnitt eine L-förmige Gestalt (vergleiche Figur 4) mit einer ersten Anlagefläche
16 und einer zweiten Anlagefläche 18. Die erste Anlagefläche 16 ist an einem ersten
Bereich 20 des ersten Anlageelements 12 gebildet. Die zweite Anlagefläche 18 ist an
einem zweiten Bereich 22 des ersten Anlageelements 12 gebildet. Der erste Bereich
20 und der zweite Bereich 22 sind insbesondere einstückig miteinander verbunden.
[0055] Die zweite Anlagefläche 18 liegt quer und insbesondere senkrecht zu der ersten Anlagefläche
16. Der zweite Bereich ragt über den ersten Bereich 20 hinaus.
[0056] Bei einer Ausführungsform ist die zweite Anlagefläche 18 mit einer Profilierung 24
versehen. Diese Profilierung ist beispielsweise durch eine Wellenstruktur gebildet.
[0057] Die erste Anlagefläche 16 und die zweite Anlagefläche 18 schneiden sich in einer
Linie 26.
[0058] Das erste Anlageelement 12 weist an einer der ersten Anlagefläche 16 gegenüberliegenden
Seite eine Ausnehmung 28 auf. Diese Ausnehmung 28 ist zu einer Oberseite hin in einer
Richtung der Flächennormalen der ersten Anlagefläche 16 offen. Sie ist durch einen
Rand 30 lateral und nach hinten begrenzt, wobei der Rand 30 parallel zueinander liegende
gegenüberliegende laterale Randelemente 32a, 32b und ein hinteres Randelement 34 aufweist.
Das hintere Randelement 34 ist mit den lateralen Randelementen 32a, 32b verbunden
und in einem Bereich des zweiten Anlageelements 12 angeordnet, welcher dem zweiten
Bereich 22 mit der zweiten Anlagefläche 18 abgewandt ist.
[0059] Nach vorne, an einer dem hinteren Randelement 34 gegenüberliegenden Seite, in Fortsetzung
des zweiten Bereichs 22 ist die Ausnehmung 28 offen.
[0060] Die Ausnehmung 28 hat beispielsweise die Gestalt (mindestens näherungsweise) eines
Hohlquaders.
[0061] Das erste Anlageelement 14 ist in der Ausnehmung 28 angeordnet und an dieser linear
verschieblich geführt. Eine Verschiebungsrichtung 36 liegt dabei quer und beispielsweise
mindestens näherungsweise senkrecht zu der zweiten Anlagefläche 18 und mindestens
näherungsweise parallel zu der ersten Anlagefläche 16. Beispielsweise beträgt die
Abweichung von der exakten Parallelität höchstens 10°.
[0062] Das erste Anlageelement 14 ist dabei vorzugsweise so angeordnet und ausgebildet,
dass eine Oberseite 38 des zweiten Anlageelements 14, welche der ersten Anlagefläche
16 abgewandt ist, in einer Höhenrichtung 40 (welche eine Normalenrichtung zu der ersten
Anlagefläche 16 ist) nicht über den Rand 30 hinausragt und beispielsweise fluchtend
zu einer entsprechenden Oberseite 42 des Rands 30 ist.
[0063] Das zweite Anlageelement 14 weist eine dritte Anlagefläche 44 auf. Diese dritte Anlagefläche
44 ist quer und insbesondere senkrecht zu der ersten Anlagefläche 16 orientiert. Die
dritte Anlagefläche 44 ist mindestens näherungsweise parallel zu der zweiten Anlagefläche
18 des ersten Anlageelements 12. Durch eine entsprechende relative Positionierung
des zweiten Anlageelements 14 relativ zu dem ersten Anlageelement 12 in der Verschiebungsrichtung
36 ist ein Abstand zwischen der dritten Anlagefläche 44 und der zweiten Anlagefläche
18 einstellbar.
[0064] An den lateralen Randelementen 32a, 32b sind einander zugewandt jeweils Führungsausnehmungen
46a, 46b gebildet. Diese Führungsausnehmungen 46a, 46b sind beispielsweise als Nuten
ausgebildet. Eine Führungsausnehmung 46a, 46b ist jeweils durch eine Deckenleiste
48a, 48b nach oben (weg von der ersten Anlagefläche 16) begrenzt.
[0065] Es ist dabei grundsätzlich möglich, dass die Führungsausnehmung 46a, 46b an dem hinteren
Randelement 34 durchgehend sind und sich beispielsweise im Wesentlichen über die gesamte
Länge des entsprechenden lateralen Randelements 32a, 32b von der Vorderseite zu dem
hinteren Randelement 34 erstrecken. Es ist auch möglich, dass die Führungsausnehmung
46a, 46b kürzer sind als die genannte Länge. Es ist weiterhin möglich, dass an dem
entsprechenden lateralen Randelement 32a, 32b mehrere Führungsausnehmungen 46a', 46a"
beziehungsweise 46b', 46b" angeordnet sind, welche beabstandet zueinander sind (vgl.
Figur 2).
[0066] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Deckenleiste 48b an einer der ersten Anlagefläche
16 abgewandten Seite 50 abgeschrägt ausgebildet, wobei eine Höhe in der Höhenrichtung
40 der Deckenleiste 48b von dem lateralen Randelement 32b weg hin abnimmt. Diese Abschrägung
an der Seite 50 ist eine Einfuhrerleichterung eines Leistenelements 52b des zweiten
Anlageelements 14 in die zugeordnete Führungsausnehmung 46b bei Herstellung der Anlagevorrichtung
10.
[0067] Das zweite Anlageelement 14 weist ein Deckenelement 54 auf, welches beabstandet zu
dem ersten Anlageelement 16 ist. An dem Deckenelement 54 ist eine Mehrzahl von Rippen
56 insbesondere einstückig angeordnet. Über die Rippen 56 stützt sich das zweite Anlageelement
an einer Oberseite 58 des ersten Anlageelements 12 ab, wobei die Oberseite 58 der
ersten Anlagefläche 16 gegenüberliegt.
[0068] Insbesondere ist die Oberseite 58 des ersten Anlageelements 12 parallel zu der Oberseite
38 des zweiten Anlageelements 14 orientiert.
[0069] An dem Deckelelement 54 sind äußere Rippen 60a, 60b angeordnet. Die äußere Rippe
60a ist dabei dem lateralen Randelement 32a zugeordnet und direkt benachbart zu diesem.
Die äußere Rippe 60b ist dem lateralen Randelement 32b direkt benachbart und diesem
zugeordnet. An der äußeren Rippe 60a sitzt ein Leistenelement 52a, welches an der
Deckenleiste 48a in die Führungsausnehmung 46a eingetaucht ist. Das Leistenelement
52b sitzt an der äußeren Rippe 60b und ist an der Deckenleiste 48b in die Führungsausnehmung
46b eingetaucht.
[0070] Das zweite Anlageelement 14 kann lateral jeweils mit einem Leistenelement 52a beziehungsweise
52b versehen sein oder es können eine Mehrzahl von lateralen Leistenelementen 52a',
52a" beziehungsweise 52b', 52b" vorhanden sein.
[0071] Die Rippen 56 und die Leistenelemente 52a, 52b in Relation zu den Führungsausnehmungen
46a, 46b und Deckenleisten 48a, 48b sind so dimensioniert, dass eine Linearführung
und insbesondere Gleitführung des zweiten Anlageelements an dem ersten Anlageelement
12 in der Verschiebungsrichtung 36 realisiert ist. Über die Deckenleisten 48a, 48b
ist eine Abhebesicherung in der Höhenrichtung 40 für das zweite Anlageelement 14 bezogen
auf das erste Anlageelement 12 hergestellt.
[0072] Das zweite Anlageelement 14 ist in einem Vorderbereich 62 geschlossen, so dass nach
vorne hin die Rippen 56 durch Wände 64 (siehe beispielsweise Figur 2), welche quer
zu den Rippen 56 orientiert sind, abgedeckt sind. An diesem Vorderbereich 62 an einer
Außenseite der Wände 64 wiederum ist die dritte Anlagefläche 44 gebildet. Diese dritte
Anlagefläche 44 ist vorzugsweise geschlossen (einfach zusammenhängend) ausgebildet.
[0073] Das zweite Anlageelement 14 ist in Art einer Schublade an dem ersten Anlageelement
12 feststellbar (siehe unten) in der Verschiebungsrichtung 36 gleitverschieblich geführt.
[0074] Das zweite Anlageelement 14 weist dem hinteren Randelement 34 zugewandt eine Schrägseite
66 auf. Diese Schrägseite 66 ist in einem spitzen Winkel 68 zu der Linie 26 orientiert
beziehungsweise in dem spitzen Winkel 68 zu einer Senkrechten zu der Verschiebungsrichtung
36 orientiert. Der spitze Winkel 68 liegt beispielsweise in der Größenordnung zwischen
15° und 30°.
[0075] Bei einem Ausführungsbeispiel weist eine Hinterseite 70 des zweiten Anlageelements
12, welche der Vorderseite die dem Vorderbereich 62 abgewandt ist und dem hinteren
Randelement 34 zugewandt ist, die Schrägseite 66 auf, welche in eine Seite 72 übergeht,
die parallel zu der Linie 26 orientiert ist. Die Seite 72 hat dabei eine Länge, welche
wesentlich kürzer ist als die Länge der Schrägseite 66.
[0076] Die Schrägseite 66 ist mit einer Profilierung 74 versehen. Diese Profilierung 74
ist beispielsweise durch eine Wellenstruktur gebildet.
[0077] Die Anlagevorrichtung 10 umfasst eine Feststelleinrichtung 76. Durch diese Feststelleinrichtung
76 ist eine relative Verschiebungslage zwischen dem zweiten Anlageelement 14 und dem
ersten Anlageelement 12 in der Verschiebungsrichtung 36 feststellbar und zwar derart,
dass bei einer eingestellten relativen Position zwischen dem zweiten Anlageelement
14 und dem ersten Anlageelement 12 das zweite Anlageelement 14 nicht in Richtung auf
das hintere Randelement 34 zu verschoben werden kann. (Wie unten stehend noch näher
erläutert wird, kann dabei grundsätzlich ein Wegschieben des zweiten Anlageelements
14 von dem hinteren Randelement 34 ermöglicht sein; dies schränkt die Bedienung der
Anlagevorrichtung 10 nicht ein.)
[0078] Die Feststelleinrichtung 76 umfasst ein Feststellelement 78. Bei der Anlagevorrichtung
10 ist genau ein Feststellelement 78 vorgesehen. Dieses Feststellelement 78 ist als
Keilelement ausgebildet. Es ist zwischen dem zweiten Anlageelement 14 und dem Rand
30 linear verschieblich in einer Richtung 80 angeordnet, wobei diese Verschiebungsrichtung
80 quer und insbesondere senkrecht zu der Verschiebungsrichtung 36 ist.
[0079] Das Feststellelement 78 weist eine erste Seite 82 und eine gegenüberliegende Seite
84 auf. Die Seiten 82 und 84 sind parallel zueinander und sind parallel zu den lateralen
Randelementen 32a, 32b orientiert. Die Seite 82 und die Seite 84 sind durch eine Seite
86 verbunden, welche parallel zu der Verschiebungsrichtung 80 orientiert ist und parallel
zu dem hinteren Randelement 34 orientiert ist. Diese Seite 86 ist dem hinteren Randelement
34 nächstliegend. Die Seiten 82 und 84 sind ferner über eine Schrägseite 88 verbunden.
Diese Schrägseite 88 ist parallel zu der Schrägseite 66 des zweiten Anlageelements
14 orientiert. Die Schrägseite 88 stützt sich dabei an der Schrägseite 66 ab. Die
Schrägseiten 88 und 66 bilden Abstützflächen zur Abstützung des zweiten Anlageelements
14 an dem Feststellelement 78 aus.
[0080] An der Schrägseite 88 ist das Feststellelement 78 mit einer Profilierung 90 versehen.
Die Profilierung 90 ist beispielsweise durch eine Wellenstruktur gebildet.
[0081] Die Profilierungen 74 und 90 sind aneinander angepasst, und zwar derart, dass, wenn
sich die Schrägseite 88 an der Schrägseite 66 abstützt, eine Art von Selbsthemmeffekt
erreicht wird; wenn beispielsweise ein Berg der Profilierung 90 in ein Tal der Profilierung
74 eingetaucht ist, dann ist zum Herausführen eines solchen Bergs aus dem Tal ein
Kraftaufwand nötig. Ohne Bereitstellung einer solchen Kraft lässt sich dann das Feststellelement
78 nicht in der Verschiebungsrichtung 80 bewegen. (Durch Nachvorneziehen des zweiten
Anlageelements 14 von dem Feststellelement 78 weg kann die "Verhakung" der Profilierung
90 mit der Profilierung 74 auf einfache Weise überwunden werden.)
[0082] Das Feststellelement 78 weist zwischen der Schrägseite 88 und der Seite 86 liegende
Stege 92a, 92b auf. Diese Stege 92a, 92b sind Griffstege, an welchen ein Bediener
das Feststellelement 78 angreifen kann, um es insbesondere in der Verschiebungsrichtung
80 zu verschieben.
[0083] Der Steg 92a erhebt sich über Mulden 94b, 94c; der Steg 92b erhebt sich über eine
Mulde 94a und die Mulde 94b. Das Feststellelement 78 ragt dann insbesondere in der
Höhenrichtung 40 nicht über den Rand 30 hinaus.
[0084] Es ist alternativ auch möglich, dass die Stege 92a, 92b über eine Oberseite des Feststellelements
78 hinausragend angeordnet sind.
[0085] Die Stege 92a, 92b sind insbesondere einstückig an dem Feststellelement 78 gebildet.
[0086] Es ist grundsätzlich möglich, dass nur ein Steg vorgesehen ist oder das mehr als
zwei Stege vorgesehen sind.
[0087] Das Feststellelement 78 ist gleitverschieblich an dem ersten Anlageelement 12 geführt.
Dazu ist eine Führungseinrichtung 96 vorgesehen. Die Führungseinrichtung 96 weist
eine Führungsleiste 98 auf, welche parallel zu der Verschiebungsrichtung 80 orientiert
ist und sich über die Oberseite 58 des ersten Anlageelements 12 erhebend an diesem
angeordnet ist.
[0088] Das Feststellelement 78 weist eine entsprechende Führungsausnehmung (Führungsnut)
100 auf (vgl. beispielsweise Figur 4) mittels welcher das Feststellelement 78 auf
die Führungsleiste 98 aufgesetzt ist, wobei die Führungsleiste 98 in die Führungsausnehmung
100 eingetaucht ist. Eine Unterseite 102 an der Oberseite 58 des ersten Anlageelements
12 abgestützt und an diesem gleitend geführt.
[0089] Die Führungseinrichtung 96 umfasst ferner eine oder mehrere Führungsausnehmungen
104 (siehe beispielsweise Figur 4), welche dem hinteren Randelement 34 zugewandt sind.
Eine entsprechende Führungsausnehmung 104 ist insbesondere als Nut ausgebildet.
[0090] An dem hinteren Randelement 34 sind ein oder mehrere Laschen 106 angeordnet, wobei
eine Lasche 106 in eine entsprechende Führungsausnehmung 104 eintaucht. Eine solche
Lasche 106 stellt eine Abhebesicherung des Feststellelements 78 in der Höhenrichtung
40 gegenüber dem ersten Anlageelement 12 bereit.
[0091] Die (mindestens eine) Führungsleiste 98, welche in der Verschiebungsrichtung 80 orientiert
ist, sorgt für die eigentliche Linearführung des Feststellelements 78 in dieser Richtung.
Die Führungsausnehmung oder Führungsausnehmungen 104 in Korrespondenz mit den entsprechenden
Laschen 106 sorgen für eine Abhebesicherung und auch für eine Linearführung im Bereich
des hinteren Randelements 34.
[0092] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Feststellelement 78 über eine entsprechende
Führungseinrichtung an dem zweiten Anlageelement 14 geführt ist.
[0093] Beispielsweise umfasst dazu das Feststellelement 88 einen Fuß 108, welcher gleitend
an der Oberseite 58 des ersten Anlageelements 12 geführt ist (siehe Figur 4). Der
Fuß 108 ist an der Schrägseite 66 angeordnet und erstreckt sich zu dem zweiten Anlageelement
18 hin.
[0094] An dem Fuß 108 ist eine Ausnehmung 110 gebildet. In diese Ausnehmung 110 ist ein
Eintauchelement 112, welches an der Schrägseite 66 des zweiten Anlageelements 14 angeordnet
ist, eingetaucht. Über die Ausnehmung 110 und das Eintauchelement 112 ist eine Führungseinrichtung
gebildet, durch welche das Feststellelement 78 linear verschieblich an dem zweiten
Anlageelement 14 geführt ist, wobei diese Führungseinrichtung so ausgebildet ist,
dass die Verschiebung längs der Verschiebungsrichtung 80 nicht behindert wird.
[0095] Die Rippen 56 sind dabei so angeordnet und ausgebildet, dass der Fuß 108 an ihnen
vorbei geschoben werden kann (vgl. Figur 2), das heißt die Rippen erstrecken sich
nicht bis zu dem Eintauchelement 112 sondern weisen ein jeweiliges Ende 114 auf, welches
der Schrägseite 66 zugewandt ist und dabei dem Eintauchelement 112 derart beabstandet
ist, dass der Fuß 108 des Feststellelements 78 an diesen vorbeiführbar ist.
[0096] Das zweite Anlageelement stützt sich an dem Feststellelement 78 durch direkten Kontakt
der Schrägseiten 66 und 88 ab. Das Feststellelement 78 wiederum stützt sich an dem
ersten Anlageelement 12 über die Führungseinrichtung 96 ab. Grundsätzlich kann sich
das Feststellelement 78 auch an dem hinteren Randelement 34 abstützen.
[0097] Die erfindungsgemäße Anlagevorrichtung funktioniert wie folgt:
Bei der Verlegung von Bodenelementen (insbesondere Bodenpaneelen) muss bei einer ersten
Reihe von wandnahen Bodenelementen 116 (vgl. Figur 1) je nach Gegebenheiten ein bestimmter
Abstand zu einer Wand 118 eingehalten werden. Durch ein oder mehrere erfindungsgemäße
Anlagevorrichtungen 10 lässt sich ein solcher Abstand auf einfache Weise definiert
einstellen. Eine Anlagevorrichtung 10 ist eine Verlegehilfe für beispielsweise Parkettpaneele
oder Laminatpaneele. Beispielsweise ist auch ein Einsatz für Steinelemente oder Keramikelemente
möglich usw.
[0098] Dazu wird auf das wandnahe Bodenelement 116 die Anlagevorrichtung 10 aufgelegt, und
zwar derart, dass die erste Anlagefläche 16 auf einer Oberseite des wandnahen Bodenelements
116 aufgelegt ist und die zweite Anlagefläche 18 an einer Stirnseite 120 des wandnahen
Bodenelements 116 anliegt, wobei diese Stirnseite 120 der Wand 118 zugewandt ist.
[0099] In Figur 1 ist eine Grundstellung des zweiten Anlageelements 14 gezeigt. Das zweite
Anlageelement ist dort gegenüber dem ersten Anlageelement 12 nicht heraus geschoben.
[0100] Zur Einstellung eines bestimmten Abstandes D wird nun das zweite Anlageelement 14
gegenüber dem ersten Anlageelement 12 nach vorne, in Richtung der Wand 118, heraus
geschoben. Dies kann direkt erfolgen oder über eine Bewegung des Feststellelements
78 in der Verschiebungsrichtung 80. Es wird der definierte Abstand D durch Positionierung
des Feststellelements längs der Verschiebungsrichtung 80 eingestellt. Das Feststellelement
78 sichert dabei durch seine Position diesen bestimmten Abstand D. Das zweite Anlageelement
14 stützt sich über seine Schrägseite 66 an dem Feststellelement 78 ab und dieses
wiederum an dem ersten Anlageelement 12. Dadurch kann dieser Abstand D nicht vergrößert
werden, das heißt das zweite Anlageelement 14 kann nicht in Richtung des hinteren
Randelements 34 zu verschoben werden, wenn nicht das Feststellelement 78 verschoben
wird. Das Feststellelement 78 bildet einen Abstandshalter zwischen dem zweiten Anlageelement
14 und dem ersten Anlageelement 12 und dadurch wiederum wird der Abstand D festgelegt.
[0101] Nach Fixierung des wandnahen Bodenelements 16 kann die Anlagevorrichtung 10 nach
oben entnommen werden. Wenn diese mit der Wand 118 und dem Bodenelement 116 verspannt
ist, kann diese Verspannung auf einfache Weise gelöst werden, indem das Feststellelement
78 entsprechend verschoben wird, so dass der Abstand D vergrößert werden kann. Die
Anlagevorrichtung 10 kann dann nach oben herausgezogen werden.
[0102] Die Anlagevorrichtung 10 ist kompakt aufgebaut. Durch sie lässt sich auf definierte
Weise ein Wandabstand beispielsweise eines wandnahen Bodenelements 116 einstellen
und dieser wandnahe Abstand lässt sich auf einfache Weise festlegen. Ferner lässt
sich auch bei einer Einspannung der Anlagevorrichtung 10 zwischen Wand 118 und wandnahem
Bodenelement 116 die Anlagevorrichtung auf einfache Weise lösen.
[0103] Der Fuß 108 stellt auch eine Lösesicherung des zweiten Anlageelements 14 zu dem ersten
Anlageelement 12 in der Verschiebungsrichtung 36 bereit.
[0104] Ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlagevorrichtung, welches
in den Figuren 6 bis 11 gezeigt ist, umfasst wiederum ein erstes Anlageelement 124
und ein dazu feststellbar verschiebliches zweites Anlageelement 126. Das zweite Anlageelement
126 ist zu dem ersten Anlageelement 124 in der Verschiebungsrichtung 36 feststellbar
verschieblich.
[0105] Das zweite Anlageelement 126 weist im Unterschied zu dem zweiten Anlageelement 14
der Anlagevorrichtung 10 keine Schrägseite 66 auf, sondern eine Seite 128, welche
einem hinteren Randelement 128 (entsprechend dem hinteren Randelement 130 der Anlagevorrichtung
10) zugewandt ist und mindestens näherungsweise parallel zu diesem hinteren Randelement
130 orientiert ist; insbesondere ist die Seite 128 mindestens näherungsweise parallel
zu einer Richtung senkrecht zur Verschiebungsrichtung 36 orientiert. Eine Feststelleinrichtung
132 zur Festlegung des zweiten Anlageelements 126 an dem ersten Anlageelement 124
in einer bestimmten Verschiebungsstellung derart, dass der Abstand zwischen der Seite
128 und dem hinteren Randelement 130 derart festgelegt ist, dass dieser Abstand nicht
verkleinert werden kann.
[0106] Die Feststelleinrichtung 132 umfasst ein erstes Feststellelement 134, welches als
Keilelement ausgebildet ist, und ein weiteres, zweites Feststellelement 136, welches
ebenfalls als Keilelement ausgebildet ist. Das zweite Anlageelement 126 stützt sich
dabei an dem zweiten Feststellelement 136 ab. Dieses wiederum stützt sich an dem ersten
Feststellelement 134 ab und das erste Feststellelement 134 stützt sich an dem ersten
Anlageelement 124 ab.
[0107] Das erste Feststellelement 134 weist eine Seite 138 auf, welche parallel zu dem hinteren
Randelement 130 ausgerichtet ist. Es weist ferner eine gegenüberliegende Seite 140
auf, welche eine Schrägseite ist und in einem spitzen Winkel zu der Linie 26 orientiert
ist. Das zweite Feststellelement 136 hat eine Seite 142, welche der Seite 128 des
zweiten Anlageelements 126 zugewandt und diese direkt benachbart ist. Es weist eine
gegenüberliegende Schrägseite 144 auf. Diese Schrägseite 144 ist parallel zu der Schrägseite
140 des ersten Feststellelements 134 ausgerichtet. Die Schrägseiten 140 und 144 bilden
Abstützflächen aus, über welche sich das zweite Feststellelement 136 an dem ersten
Feststellelement 134 abstützt. Es kann dabei eine Profilierung entsprechend den Profilierungen
74, 90 vorgesehen sein.
[0108] Das erste Feststellelement 134 und das zweite Feststellelement 136 sind jeweils in
einer Verschiebungsrichtung 146 verschieblich, wobei die Verschiebungsrichtung 146
quer und insbesondere senkrecht zur Verschiebungsrichtung 36 liegt. Die Verschiebungsrichtung
146 ist insbesondere parallel zur Linie 26, in welcher sich die erste Anlagefläche
16 und die zweite Anlagefläche 18 treffen. (Für gleiche Elemente wie bei der Anlagevorrichtung
10 werden gleiche Bezugszeichen verwendet.)
[0109] Das zweite Anlageelement 126 ist mit einer Unterseite 148 (siehe beispielsweise Figur
10) auf eine entsprechende Oberseite 150 des ersten Anlageelements 124 aufgelegt,
das heißt stützt sich an dieser ab und gleitend geführt. Das zweite Anlageelement
126 umfasst dabei einen ersten Bereich 152 und einen sich an den ersten Bereich anschließenden
zweiten Bereich 154. Der erste Bereich 152 und der zweite Bereich 154 sind insbesondere
einstückig miteinander verbunden. An dem ersten Bereich 152 ist die dritte Anlagefläche
44 angeordnet. Am Übergang von dem ersten Bereich 152 zu dem zweiten Bereich 154 liegt
die Seite 128. Der erste Bereich 152 weist eine größere Höhe in der Höhenrichtung
40 auf als der zweite Bereich 154. Dadurch ist an einem entsprechenden Übergang von
dem ersten Bereich 152 zu dem zweiten Bereich 154 eine Stufe 156 gebildet. Die Stufe
156 liegt dabei an einer der Unterseite 148 angewandten Oberseite 158 des zweiten
Anlageelements 126.
[0110] Ein Ende 160 des zweiten Bereichs 154 liegt in einer Grundstellung des zweiten Anlageelements
126 zu dem ersten Anlageelement 124 an dem hinteren Randelement 130 an.
[0111] Es kann vorgesehen sein, dass der zweite Bereich 154 an seiner Außenseite mit jeweiligen
Enden 160 eine Anschlagfläche für das hintere Randelement 130 bereitstellt, wobei
diese Enden an Laschen 161 gebildet sind. Zwischen diesen Laschen 161 liegt ein Freiraum
163, welcher beispielsweise für einen Teil einer Führungseinrichtung des ersten Feststellelements
134 genutzt wird.
[0112] An gegenüberliegenden lateralen Randelementen 162a, 162b (siehe beispielsweise Figur
11) des ersten Anlageelements 124 sind Deckenleisten 164a, 164b gebildet. Diese begrenzen
Führungsausnehmungen 166a, 166b. In diese Führungsausnehmungen 166a, 166b ist das
zweite Anlageelement 126 mit seinem zweiten Bereich 154 eingetaucht. Es ist dadurch
eine Linearführung bereitgestellt und eine Abhebesicherung in der Höhenrichtung 40.
[0113] Es können beispielsweise auch an dem ersten Bereich 152 ein oder mehrere Laschen
angeordnet sein, welche entsprechende Führungsausnehmungen an den lateralen Randelementen
162a, 162b eintaucht.
[0114] Das erste Feststellelement 134 und das zweite Feststellelement 136 sind parallel
zueinander gleitverschieblich geführt. Das zweite Feststellelement 136 liegt dabei
mit einer Unterseite 168 auf der entsprechenden Oberseite 150 des zweiten Bereichs
154 auf und ist dadurch an dem zweiten Anlageelement 126 abgestützt. An dem zweiten
Feststellelement 136 ist seitlich herausragend ein Schieber 170 angeordnet. Dieser
Schieber 170 ist durch eine Öffnung 172 in dem lateralen Randelement 162b durchgetaucht.
Eine Unterseite des Schiebers 170 ist Teil der Unterseite 168.
[0115] Über den Schieber 170, welcher an der längeren Querseite des zweiten Feststellelements
136 angeordnet ist, ist das zweite Feststellelement 136 in der Öffnung 172 geführt.
Ferner ist das zweite Feststellelement 136 über seine Unterseite 168 gleitend an dem
zweiten Bereich 154 geführt.
[0116] Weiterhin ist eine Führung des zweiten Feststellelements 136 an dem zweiten Anlageelement
126 vorgesehen. Dazu umfasst das zweite Feststellelement 136 beispielsweise eine Führungsausnehmung
174, welche eine Erstreckungsrichtung parallel zur Verschiebungsrichtung 146 aufweist.
Das zweite Anlageelement 126 weist im Bereich der Stufe 156 (an der Seite 128) eine
Führungsleiste 176 auf, welche in der Führungsausnehmung 174 eingetaucht ist und dabei
mit einer Hinterschneidungslasche 178 so ausgebildet ist, dass bei Gewährleistung
der Führung das zweite Anlageelement 126 nicht von dem zweiten Feststellelement 136
bezogen auf die Verschiebungsrichtung 36 gelöst werden kann. Die Hinterschneidungslasche
178 stellt eine Lösesicherung des zweiten Anlageelements 126 bezüglich des zweiten
Feststellelements 136 für die Richtung 36 bereit.
[0117] Das erste Feststellelement 134 weist ebenfalls einen Schieber 180 auf. Dieser ist
durch eine Öffnung 182 in dem lateralen Randelement 162a durchgetaucht. Der Schieber
180 und der Schieber 170 sind auf unterschiedlichen lateralen Seiten der Anlagevorrichtung
122 positioniert. Durch den Schieber 180 in der Öffnung 182 ist wiederum eine Linearführung
des ersten Feststellelements 134 bereitgestellt. Dieses ist auch auf dem zweiten Bereich
154 des zweiten Anlageelements gleitverschieblich geführt.
[0118] Die Schrägseite 140 ist parallel zur Schrägseite 144 ausgerichtet und an dieser abgestützt.
Durch Einstellen einer bestimmten Verschiebungsposition in der Verschiebungsrichtung
146 des ersten Feststellelements 134 und des zweiten Feststellelements 136 lässt sich
der Abstand der Seite 128 zu dem hinteren Randelement 130 feststellen und damit lässt
sich das Herausragen der dritten Anlagefläche 44 über das erste Anlageelement 124
hinaus einstellen.
[0119] Das zweite Anlageelement 126 ist mit dem zweiten Bereich 154 so dimensioniert, dass
auch bei maximalem Herausziehen des zweiten Anlageelements 126 in der Richtung 36
relativ zu dem ersten Anlageelement 124 das erste Feststellelement 134 noch teilweise
auf dem zweiten Bereich 154 aufliegt (vgl. Figur 8).
[0120] An dem hinteren Randelement 130 und/oder an dem zweiten Anlageelement 126 im Bereich
des hinteren Randelements 130 und insbesondere in dem Freiraum 163, wenn das zweite
Anlageelement 126 mit den Enden 160 an dem hinteren Randelement 130 anliegt, sind
Führungsschuhe 184 angeordnet. Ein entsprechender Führungsschuh weist eine Führungsausnehmung
186 auf, in welche eine oder mehrere Führungsleisten 188 des ersten Feststellelements
134 eingetaucht sind. Eine Führungsleiste 188 weist dabei eine Hinterschneidungslasche
190 auf. Über die Führungsleiste beziehungsweise Führungsleisten 188 und die Führungsschuhe
184 ist das erste Feststellelement 134 linear in der Verschiebungsrichtung 146 an
dem zweiten Anlageelement 126 im Bereich des hinteren Randelements geführt, und zwar
gleitend geführt. Die Hinterschneidungslasche oder Hinterschneidungslaschen 90 sorgen
dafür, dass, wenn die Führungsleiste 188 in die entsprechende Führungsausnehmung 186
eines Führungsschuhs 184 eingetaucht ist, das erste Feststellelement 134 nach vorne
in der Verschiebungsrichtung 36 gegen Lösen gesichert ist.
[0121] Die Feststellelemente 134 und 136 sind mit Griffstegen wie im Zusammenhang mit der
Anlagevorrichtung 10 beschrieben versehen.
[0122] Die Anlagevorrichtung 122 funktioniert wie folgt:
In einer Grundstellung der Anlagevorrichtung 122, welche beispielsweise in Figur 7
gezeigt ist, ist das zweite Anlageelement 126 so verschoben, dass es nicht über das
erste Anlageelement 124 und der Verschiebungsrichtung 36 hinausragt. Beispielsweise
schlagen dann die Laschen 161 mit ihren Enden 160 an dem hinteren Randelement 130
an. Das erste Feststellelement 134 und das zweite Feststellelement 136 sind in einer
Grundstellung.
[0123] Wenn das erste Feststellelement 134 in Richtung des lateralen Randelements 162b und
das zweite Feststellelement 136 in Richtung des lateralen Randelements 162a verschoben
wird (Figur 8), dann vergrößert sich der Abstand zwischen den Seiten 142 und 138.
Dadurch wird das zweite Anlageelement 126 in der Verschiebungsrichtung 36 nach vorne
heraus verschoben (Figur 8). Die bestimmte Stellung ist durch Abstützung des zweiten
Anlageelements 126 über die Seite 128 an dem zweiten Feststellelement 136, welches
sich wiederum an dem ersten Feststellelement 134 abstützt und welches sich wiederum
an dem ersten Anlageelement 124 abstützt, festgestellt.
[0124] Durch Einstellung von bestimmten Verschiebungspositionen des ersten Feststellelements
134 und des zweiten Feststellelements 136 lassen sich bestimmte Abstände zwischen
der dritten Anlagefläche 44 und der zweiten Anlagefläche 18 feststellbar einstellen,
wobei die Feststellung bezüglich eines Zuschiebens des zweiten Anlageelements 126
zu dem hinteren Randelement 130 ist.
[0125] Ansonsten funktioniert die Anlagevorrichtung 122 wie oben anhand der Anlagevorrichtung
10 beschrieben.
[0126] Ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlagevorrichtung, welches
in den Figuren 12 bis 16 gezeigt und dort mit 192 bezeichnet ist, umfasst wiederum
ein erstes Anlageelement 194 mit erster Anlagefläche 12 und zweiter Anlagefläche 14.
An dem ersten Anlageelement 194 ist ein zweites Anlageelement 196 mit einer dritten
Anlagefläche 44 schubladenartig geführt.
[0127] Die relative Position des zweiten Anlageelements 196 und damit der dritten Anlagefläche
44 zu der zweiten Anlagefläche 14 ist über eine Feststelleinrichtung 198 feststellbar
verschieblich. Die Feststelleinrichtung 198 wiederum umfasst ein Feststellelement
200. Dieses Feststellelement 200 ist als Drehknopf ausgebildet. Das Feststellelement
200 ist ein Drehknopf 202. Er ist in einer zylindrischen Ausnehmung 204 des zweiten
Anlageelements 106 in Art einer Außenwelle drehbar gelagert mit einer Drehachse 206,
welche quer und insbesondere senkrecht zu der Verschiebungsrichtung 36 ist.
[0128] Der Drehknopf 202 weist einen Rand 208 auf, welcher zylindrisch ist. Dieser Rand
208 steht über einer Oberseite 210 des Drehknopfs 202 auf. Mit dem Rand verbunden
sind Griffstege 212, welche beispielsweise kreuzförmig zueinander angeordnet sind
und über die ein Bediener den Drehknopf 202 zu einer Drehbetätigung anfassen kann.
[0129] Das erste Anlageelement 194 weist eine Ausnehmung 214 auf, in welcher das zweite
Anlageelement 196 geführt ist. In der Ausnehmung 214 ist in einem vorderen Bereich
ein Eingriffelement 216 angeordnet. Dieses Eingriffelement ragt über einen Boden 218
der Ausnehmung 214 hinaus. Das Eingriffelement 216 weist eine gekrümmte erste Seite
220 und eine gekrümmte zweite Seite 222 auf.
[0130] Der Drehknopf 202 weist dem Boden 218 der Ausnehmung 214 zugewandt eine Führungsbahn
224 auf. Das Eingriffelement 216 ist in die Führungsbahn 224 eingetaucht.
[0131] Der Drehknopf 202 ist mit einer Exzentereinrichtung 226 versehen. Diese Exzentereinrichtung
226 ist mittels der Führungsbahn 224 gebildet. Durch eine Drehung an dem Drehknopf
202 erfolgt eine lineare Bewegung des zweiten Anlageelements 196 relativ zu dem ersten
Anlageelement 194; dieses wird in der Verschiebungsrichtung 36 verschoben.
[0132] Die Führungsbahn 224 ist eine Spiralbahn. Sie ist beispielsweise mittels einer logarithmischen
Spiral gebildet. Eine solche Spirale hat eine Selbsthemmwirkung. Wenn eine bestimmte
Drehposition des Drehknopfs 202 eingestellt ist, dann ist dadurch auch eine Verschiebungsposition
des zweiten Anlageelements 196 zu dem ersten Anlageelement 194 festgestellt.
[0133] Die Anlagevorrichtung 192 funktioniert wie folgt:
In Figur 15 ist eine Grundstellung gezeigt, in welcher das erste Anlageelement 196
bezogen auf dem ersten Anlageelement 194 nach hinten verschoben ist; dort weisen die
dritte Anlagefläche 44 und die zweite Anlagefläche 18 einen minimalen Abstand auf.
[0134] Durch Drehen des Drehknopfs 202 wird die Führungsbahn 224 relativ zu dem Eingriffelement
216 verlagert. Das Eingriffelement 216 ist dabei so ausgebildet, dass es bei jeder
Stellung innerhalb der Führungsbahn 224 mit der ersten Seite 220 und der zweiten Seite
222 an Begrenzungen der Führungsbahn 224 anliegt und damit ein minimiertes Spiel vorliegt
(vgl. Figuren 14 und 15). Die Führungsbahn 224 ist exzentrisch ausgebildet. Die Drehung
bewirkt eine Verschiebung des zweiten Anlageelements 196 relativ zu dem ersten Anlageelement
194. Dadurch vergrößert sich der Abstand zwischen der dritten Anlagefläche 44 und
der zweiten Anlagefläche 18 (vgl. Figuren 12 und 14). Gleichzeitig ist durch die Anlage
des Eingriffelements 216 mit der ersten Seite 220 und der zweiten Seite 222 an eine
Begrenzung der Führungsbahn und durch die selbsthemmende Ausbildung der Exzentereinrichtung
226 die bestimmte Verschiebungsposition festgestellt.
[0135] Ansonsten funktioniert die Anlagevorrichtung 192 wie oben anhand der Anlagevorrichtung
10 und 122 beschrieben.
[0136] Es ist grundsätzlich auch möglich, dass das Eingriffelement 216 an dem Drehknopf
202 angeordnet ist und die entsprechende Führungsbahn 124 an dem ersten Anlageelement
194 angeordnet ist.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0137]
- 10
- Anlagevorrichtung (erstes Ausführungsbeispiel)
- 12
- Erstes Anlageelement
- 14
- Zweites Anlageelement
- 16
- Erste Anlagefläche
- 18
- Zweite Anlagefläche
- 20
- Erster Bereich
- 22
- Zweiter Bereich
- 24
- Profilierung
- 26
- Linie
- 28
- Ausnehmung
- 30
- Rand
- 32a
- laterales Randelement
- 32b
- laterales Randelement
- 34
- Hinteres Randelement
- 36
- Verschiebungsrichtung
- 38
- Oberseite
- 40
- Höhenrichtung
- 42
- Oberseite
- 44
- Dritte Anlagefläche
- 46a, a', a"
- Führungsausnehmung
- 46b, b', b"
- Führungsausnehmung
- 48a
- Deckenleiste
- 48b
- Deckenleiste
- 50
- Seite
- 52a, a', a"
- Leistenelement
- 52b, b', b"
- Leistenelement
- 54
- Deckenelement
- 56
- Rippen
- 58
- Oberseite
- 60a
- Äußere Rippe
- 60b
- Äußere Rippe
- 62
- Vorderbereich
- 64
- Wände
- 66
- Schrägseite
- 68
- Spitzer Winkel
- 70
- Hinterseite
- 72
- Seite
- 74
- Profilierung
- 76
- Feststelleinrichtung
- 78
- Feststellelement
- 80
- Verschiebungsrichtung
- 82
- Seite
- 84
- Seite
- 86
- Seite
- 88
- Schrägseite
- 90
- Profilierung
- 92a
- Stege
- 92b
- Stege
- 94a
- Mulde
- 94b
- Mulde
- 94c
- Mulde
- 96
- Führungseinrichtung
- 98
- Führungsleiste
- 100
- Führungsausnehmung
- 102
- Unterseite
- 104
- Führungsausnehmung
- 106
- Lasche
- 108
- Fuß
- 110
- Ausnehmung
- 112
- Eintauchelement
- 114
- Ende
- 116
- Wandnahes Bodenelement
- 118
- Wand
- 120
- Stirnseite
- 122
- Anlagevorrichtung (zweites Ausführungsbeispiel)
- 124
- Erstes Anlageelement
- 126
- Zweites Anlageelement
- 128
- Seite
- 130
- Hinteres Randelement
- 132
- Feststelleinrichtung
- 134
- Erstes Feststellelement
- 136
- Zweites Feststellelement
- 138
- Seite
- 140
- Schrägseite
- 142
- Seite
- 144
- Schrägseite
- 146
- Verschiebungsrichtung
- 148
- Unterseite
- 150
- Oberseite
- 152
- Erster Bereich
- 154
- Zweiter Bereich
- 156
- Stufe
- 158
- Oberseite
- 160
- Ende
- 162a
- Laterales Randelement
- 162b
- Laterales Randelement
- 163
- Freiraum
- 164a
- Deckenleiste
- 164b
- Deckenleiste
- 166a
- Führungsausnehmung
- 166b
- Führungsausnehmung
- 168
- Unterseite
- 170
- Schieber
- 172
- Öffnung
- 174
- Führungsausnehmung
- 176
- Führungsleiste
- 178
- Hinterschneidungslasche
- 180
- Schieber
- 182
- Öffnung
- 184
- Führungsschuh
- 186
- Führungsausnehmung
- 188
- Führungsleiste
- 190
- Hinterschneidungslasche
- 192
- Anlagevorrichtung (Drittes Ausführungsbeispiel)
- 194
- Erstes Anlageelement
- 196
- Zweites Anlageelement
- 198
- Feststelleinrichtung
- 200
- Feststellelement
- 202
- Drehknopf
- 204
- Ausnehmung
- 206
- Drehachse
- 208
- Rand
- 210
- Oberseite
- 212
- Griffsteg
- 214
- Ausnehmung
- 216
- Eingriffelement
- 218
- Boden
- 220
- Erste Seite
- 222
- Zweite Seite
- 224
- Führungsbahn
- 226
- Exzentereinrichtung
1. Anlagevorrichtung insbesondere für die Verlegung von Bodenelementen (116), umfassend
- ein erstes Anlageelement (12; 124; 194) mit einer ersten Anlagefläche (16) und einer
zweiten Anlagefläche (18), welche quer zu der ersten Anlagefläche (16) orientiert
ist,
- ein zweites Anlageelement (14; 126; 194) mit einer dritten Anlagefläche (44), welche
quer zu der ersten Anlagefläche (16) orientiert ist, und welches an dem ersten Anlageelement
(12; 124; 194) feststellbar gleitverschieblich geführt ist, wobei ein Abstand zwischen
der zweiten Anlagefläche (18) und der dritten Anlagefläche (44) feststellbar einstellbar
ist,
wobei das erste Anlageelement (12; 124; 194) an einer der ersten Anlagefläche (16)
gegenüberliegenden Seite eine durch einen Rand (30) begrenzte Ausnehmung (28) aufweist,
in welcher das zweite Anlageelement (14; 126; 196) angeordnet ist, und
- eine Feststelleinrichtung (76; 132; 198), durch welche eine relative Position des
zweiten Anlageelements (14; 126; 196) zu dem ersten Anlageelement (12; 124; 194) mindestens
in einer Richtung von der dritten Anlagefläche (44) auf die zweite Anlagefläche (18)
zu einstellbar feststellbar ist, wobei die Feststelleinrichtung (76; 132; 198) mindestens
ein Feststellelement (78; 134, 136; 200) aufweist, welches sich an dem ersten Anlageelement
(12; 124; 194) und/oder an dem zweiten Anlageelement (14; 126; 196) abstützt,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das mindestens eine Feststellelement (78; 134; 136) als Keilelement ausgebildet ist,
und eine Schrägseite (88; 140; 144) aufweist, welche in einem spitzen Winkel (68)
zu der dritten Anlagefläche (44) orientiert ist und an welcher eine Abstützfläche
gebildet ist, wobei sich das mindestens eine Feststellelement (78; 134; 136) an einer
korrespondierenden Schrägseite (66; 144, 140) des ersten Anlageelements (12) oder
des zweiten Anlageelements oder eines weiteren Feststellelements (136; 134) abstützt,
welche parallel zu der Schrägseite (88; 140, 144) des mindestens einen Feststellelements
(78; 134; 136) orientiert ist, und wobei sich aneinander abstützende Schrägseiten
(66, 88; 140, 144) mit einer Profilierung (74, 90) versehen sind, wobei die Profilierungen
(74, 90) aneinander angepasst sind, und zwar derart, dass wenn sich die Schrägseiten
(66, 88; 140; 144) aneinander abstützen, eine Art von Selbsthemmeffekt erreicht wird,
der ein Abrutschen verhindert
oder
- dass das mindestens eine Feststellelement (200) drehbar an dem zweiten Anlageelement (196)
gelagert ist mit einer Exzentereinrichtung (226), mittels welcher durch Drehen des
mindestens einen Feststellelements (200) eine lineare Verschiebung des zweiten Anlageelements
(196) relativ zu dem ersten Anlageelement (194) feststellbar betätigbar ist, wobei
die Exzentereinrichtung (226) selbsthemmend ausgebildet ist, so dass durch eine bestimmte
Drehstellung des mindestens einen Feststellelements (200) eine relative Verschiebungsstellung
zwischen dem zweiten Anlageelement (196) und dem ersten Anlageelement (194) festgelegt
ist, und wobei an dem mindestens einen Feststellelement (200) oder dem ersten Anlageelement
(194) eine exzentrische Führungsbahn (224) für mindestens ein Eingriffelement (216)
angeordnet ist, wobei das mindestens eine Eingriffelement (216) an dem ersten Anlageelement
(194) oder dem mindestens einen Feststellelement (200) sitzt, und wobei die exzentrische
Führungsbahn (224) eine Spiralbahn ist.
2. Anlagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anlagefläche (18) und die dritte Anlagefläche (44) mindestens näherungsweise
parallel zueinander sind.
3. Anlagevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anlagefläche (18) über die erste Anlagefläche (16) hinausragt und insbesondere,
dass die erste Anlagefläche (16) und die zweite Anlagefläche (18) sich in einer Linie
(26) schneiden, und insbesondere, dass die Linie (26) mindestens näherungsweise parallel
zu der dritten Anlagefläche (44) ist.
4. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Anlageelement (12; 124; 194) im Querschnitt mindestens an der ersten Anlagefläche
(16) und zweiten Anlagefläche (18) eine L-förmige Gestalt hat und/oder dass ein erster
Bereich (20) des ersten Anlageelements (12; 124; 194), an dem die erste Anlagefläche
(16) gebildet ist, und ein zweiter Bereich (22) des ersten Anlageelements (12; 124;
194), an dem die zweite Anlagefläche (18) gebildet ist, einstückig miteinander verbunden
sind.
5. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Anlageelement (12; 124; 194) an der zweiten Anlagefläche (18) eine Profilierung
(24) aufweist.
6. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Anlageelement (14; 126; 196) sich an dem ersten Anlageelement (12; 124;
194) abstützt und/oder dass das zweite Anlageelement (14; 126; 196) über eine Führungseinrichtung
(96) linear verschieblich an dem ersten Anlageelement (12; 124; 194) geführt ist.
7. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (96) als Abhebesicherung für das zweite Anlageelement (14;
126; 196) relativ zu dem ersten Anlageelement (12; 124; 194) ausgeführt ist, und insbesondere,
dass die Führungseinrichtung (96) gegenüberliegende Führungsausnehmungen (46a, 46b)
aufweist, die jeweils durch eine Deckenleiste (48a, 48b) begrenzt sind und in welche
jeweilige Führungsleisten (52a, 52b) eingetaucht sind, und insbesondere, dass mindestens
eine Deckenleiste (52b) an einer der ersten Anlagefläche (16) abgewandten Seite (50)
abgeschrägt ausgebildet ist.
8. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Anlageelement (14; 126; 194) in einer Höhenrichtung (40) nicht über den
Rand (30) hinausragt.
9. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Feststellelement (134) sich an einem weiteren Feststellelement (136) abstützt.
10. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Feststellelement (78; 136) oder ein weiteres Feststellelement
(136) linear verschieblich an dem zweiten Anlageelement (14; 126) geführt ist.
11. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Feststellelement (78; 134; 136) ein Abstandshalter zwischen dem
zweiten Anlageelement (14; 126) und dem ersten Anlageelement (12; 124) bildet, welches
den Abstand zwischen der zweiten Anlagefläche (18) und der dritten Anlagefläche (44)
mindestens in einer Richtung festlegt.
12. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Feststellelement (78; 134; 136; 200) mindestens einen Griffsteg
(92a; 92b; 212) zur Handbetätigung aufweist.
13. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Feststellelement (78; 194; 136; 200) beweglich relativ zu dem
ersten Anlageelement (12; 124; 194) und beweglich relativ zu dem zweiten Anlageelement
(14; 126; 196) angeordnet ist, und insbesondere, dass das mindestens eine Feststellelement
(78; 134; 136; 200) in einer Richtung (80; 146) beweglich ist, welche quer zu einer
Bewegungsrichtung (36) des zweiten Anlageelements (14; 126; 196) relativ zu dem ersten
Anlageelement (12; 124; 194) orientiert ist und insbesondere dass eine Führungseinrichtung
für die bewegliche Lagerung des mindestens einen Feststellelements vorgesehen ist.
14. Anlagevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Feststellelement (78; 134; 136) linear verschieblich an dem ersten
Anlageelement (12; 124) und/oder dem zweiten Anlageelement (14; 126) gelagert ist.
1. Abutment device, in particular for laying floor elements (116), comprising
- a first abutment element (12; 124; 194) with a first abutment face (16) and a second
abutment face (18), which is oriented transversely to the first abutment face (16),
- a second abutment element (14; 126; 194) with a third abutment face (44), which
is oriented transversely to the first abutment face (16), and which second abutment
element is slidingly displaceably guided in a fixable manner on the first abutment
element (12; 124; 194), wherein a spacing between the second abutment face (18) and
the third abutment face (44) is fixably adjustable,
- wherein the first abutment element (12; 124; 194), on a side opposite to the first
abutment face (16), has a recess (28), which is limited by an edge (30) and in which
the second abutment element (14; 126; 196) is arranged, and
- a fixing mechanism (76; 132; 198), by means of which a relative position of the
second abutment element (14; 126; 196) with respect to the first abutment element
(12; 124; 194) is adjustably fixable at least in a direction from the third abutment
face (44) toward the second abutment face (18), wherein the fixing mechanism (76;
132; 198) has at least one fixing element (78; 134, 136; 200), which is supported
on the first abutment element (12; 124; 194) and/or on the second abutment element
(14; 126; 196),
characterised in that
- the at least one fixing element (78; 134; 136) is configured as a wedge element
and has an oblique side (88; 140; 144), which is oriented at an acute angle (68) to
the third abutment face (44) and on which a support face is formed, wherein the at
least one fixing element (78; 134; 136) is supported on a corresponding oblique side
(66; 144, 140) of the first abutment element (12) or of the second abutment element
or a further fixing element (136; 134), which is oriented parallel to the oblique
side (88; 140, 144) of the at least one fixing element (78; 134; 136) and wherein
mutually supporting oblique sides (66, 88; 140, 144) are provided with a profiling
(74, 90), wherein the profilings (74, 90) are adapted to each other so that, when
the oblique sides (66, 88; 140; 144) support each other, a type of self-locking effect
is achieved, which prevents sliding
or
- the at least one fixing element (200) is rotatably mounted on the second abutment
element (196) with an eccentric mechanism (226), by means of which, by rotating the
at least one fixing element (200), a linear displacement of the second abutment element
(196) relative to the first abutment element (194) can be fixably actuated, wherein
the eccentric mechanism (226) is self-locking, so a relative displacement position
between the second abutment element (196) and the first abutment element (194) is
fixed by a specific rotational position of the at least one fixing element (200),
and wherein an eccentric guide path (224) for at least one engagement element (216)
is arranged on the at least one fixing element (200) or on the first abutment element
(194), the at least one engagement element (216) being seated on the first abutment
element (194) or the at least one fixing element (200), and wherein the eccentric
guide path (224) is a spiral path.
2. Abutment device according to claim 1, characterised in that the second abutment face (18) and the third abutment face (44) are at least approximately
parallel to one another.
3. Abutment device according to claim 1 or 2, characterised in that the second abutment face (18) projects beyond the first abutment face (16) and, in
particular, in that the first abutment face (16) and the second abutment face (18) intersect in a line
(26), and in particular that the line (26) is at least approximately parallel to the
third abutment face (44).
4. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that the first abutment element (12; 124; 194) in cross section, at least at the first
abutment face (16) and second abutment face (18), has an L-shaped configuration and/or
that a first region (20) of the first abutment element (12; 124; 194), on which the
first abutment face (16) is formed, and a second region (22) of the first abutment
element (12; 124; 194), on which the second abutment face (18) is formed, are connected
to one another in one piece.
5. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that the first abutment element (12; 124; 194) has a profiling (24) on the second abutment
face (18).
6. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that the second abutment element (14; 126; 196) is supported on the first abutment element
(12; 124; 194) and/or that the second abutment element (14; 126; 196) is linearly
displaceably guided on the first abutment element (12; 124; 194) by means of a guide
mechanism (96).
7. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that the guide mechanism (96) is configured as an anti-lift device for the second abutment
element (14; 126; 196) relative to the first abutment element (12; 124; 194), and
in particular that the guide mechanism (96) has opposite guide recesses (46a, 46b),
which are in each case limited by a cover strip (48a, 48b) and in which respective
guide strips (52a, 52b) are inserted and in particular that at least one cover strip
(52b) is bevelled on a side (50) remote from the first abutment face (16).
8. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that the second abutment element (14; 126; 194) does not project beyond the edge (30)
in a height direction (40).
9. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that a first fixing element (134) is supported on a further fixing element (136).
10. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that the at least one fixing element (78; 136) or a further fixing element (136) is linearly
displaceably guided on the second abutment element (14; 126).
11. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that the at least one fixing element (78; 134; 136) forms a spacer between the second
abutment element (14; 126) and the first abutment element (12; 124), which fixes the
spacing between the second abutment face (18) and the third abutment face (44), at
least in one direction.
12. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that the at least one fixing element (78; 134; 136; 200) has at least one gripping bar
(92a; 92b; 212) for hand actuation.
13. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that the at least one fixing element (78; 194; 136; 200) is movably arranged relative
to the first abutment element (12; 124; 194) and movably arranged relative to the
second abutment element (14; 126; 196), and in particular that the at least one fixing
element (78; 134; 136; 200) is movable in a direction (80; 146), which is oriented
transversely to a movement direction (36) of the second abutment element (14; 126;
196) relative to the first abutment element (12; 124; 194) and in particular that
a guide mechanism is provided for the movable mounting of the at least one fixing
element.
14. Abutment device according to any one of the preceding claims, characterised in that the at least one fixing element (78; 134; 136) is linearly displaceably mounted on
the first abutment element (12; 124) and/or the second abutment element (14; 126).
1. Dispositif d'appui en particulier pour la pose d'éléments de sol (116), comprenant
- un premier élément d'appui (12 ; 124 ; 194) pourvu d'une première surface d'appui
(16) et d'une deuxième surface d'appui (18), qui est orientée de manière transversale
par rapport à la première surface d'appui (16),
- un deuxième élément d'appui (14 ; 126 ; 194) pourvu d'une troisième surface d'appui
(44), qui est orientée de manière transversale par rapport à la première surface d'appui
(16), et lequel deuxième élément d'appui est guidé de manière à pouvoir coulisser
par glissement tout en pouvant être bloqué au niveau du premier élément d'appui (12
; 124 ; 194), dans lequel une distance entre la deuxième surface d'appui (18) et la
troisième surface d'appui (44) peut être réglée de manière à pouvoir être bloquée,
dans lequel le premier élément d'appui (12 ; 124 ; 194) présente, au niveau d'un côté
faisant face à la première surface d'appui (16), un évidement (28), qui est délimité
par un bord (30) et dans lequel le deuxième élément d'appui (14 ; 126 ; 196) est disposé,
et
- un dispositif de blocage (76 ; 132 ; 198), par lequel une position relative du deuxième
élément d'appui (14 ; 126 ; 196) par rapport au premier élément d'appui (12 ; 124
; 194) peut être bloquée de manière à pouvoir être réglée au moins dans une direction
allant de la troisième surface d'appui (44) vers la deuxième surface d'appui (18),
dans lequel le dispositif de blocage (76 ; 132 ; 198) présente au moins un élément
de blocage (78 ; 134 ; 136 ; 200), qui est soutenu au niveau du premier élément d'appui
(12; 124 ; 194) et/ou au niveau du deuxième élément d'appui (14 ; 126 ; 196),
caractérisé en ce
- que l'au moins un élément de blocage (78 ; 134 ; 136) est réalisé sous la forme d'un
élément formant cale, et présente un côté incliné (88 ; 140 ; 144), qui est orienté
selon un angle aigu (68) par rapport à la troisième surface d'appui (44) et au niveau
duquel une surface de soutien est formée, dans lequel l'au moins un élément de blocage
(78 ; 134 ; 136) est soutenu au niveau d'un côté incliné (66 ; 144, 140) correspondant
du premier élément d'appui (12) ou du deuxième élément d'appui ou d'un autre élément
de blocage (136 ; 134), lequel côté incliné est orienté de manière parallèle par rapport
au côté incliné (88 ; 140, 144) de l'au moins un élément de blocage (78 ; 134 ; 136),
et dans lequel des côtés inclinés (66, 88 ; 140, 144) se soutenant les uns les autres
sont dotés d'un profilage (74, 90), dans lequel les profilages (74, 90) sont adaptés
les uns aux autres, et ce de telle manière que quand les côtés inclinés (66, 88 ;
140 ; 144) se soutiennent les uns les autres, on atteint une sorte d'effet autobloquant,
qui empêche tout glissement
ou
- que l'au moins un élément de blocage (200) est monté de manière à pouvoir tourner au
niveau du deuxième élément d'appui (196) avec un système excentrique (226), au moyen
duquel un coulissement linéaire du deuxième élément d'appui (196) par rapport au premier
élément d'appui (194) peut être actionné de manière à pouvoir être bloqué par la rotation
de l'au moins un élément de blocage (200), dans lequel le système excentrique (226)
est réalisé de manière autobloquante si bien qu'une position de coulissement relative
entre le deuxième élément d'appui (196) et le premier élément d'appui (194) est fixée
par une position de rotation définie de l'au moins un élément de blocage (200), et
dans lequel une voie de guidage (224) excentrique pour au moins un élément de prise
(216) est disposée au niveau de l'au moins un élément de blocage (200) ou au niveau
du premier élément d'appui (194), dans lequel l'au moins un élément de prise (216)
repose au niveau du premier élément d'appui (194) ou au niveau de l'au moins un élément
de blocage (200), et dans lequel la voie de guidage (224) excentrique est une voie
en spirale.
2. Dispositif d'appui selon la revendication 1, caractérisé en ce que la deuxième surface d'appui (18) et la troisième surface d'appui (44) sont au moins
approximativement parallèles l'une par rapport à l'autre.
3. Dispositif d'appui selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la deuxième surface d'appui (18) dépasse de la première surface d'appui (16), et
en particulier que la première surface d'appui (16) et la deuxième surface d'appui
(18) s'entrecoupent en une ligne (26), et en particulier que la ligne (26) est au
moins approximativement parallèle par rapport à la troisième surface d'appui (44).
4. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier élément d'appui (12 ; 124 ; 194) présente, dans la section transversale,
au moins au niveau de la première surface d'appui (16) et de la deuxième surface d'appui
(18), une forme en L, et/ou qu'une première zone (20) du premier élément d'appui (12
; 124 ; 194), au niveau duquel la première surface d'appui (16) est formée, et une
deuxième zone (22) du premier élément d'appui (12 ; 124 ; 194), au niveau duquel la
deuxième surface d'appui (18) est formée, sont reliées l'une à l'autre d'un seul tenant.
5. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier élément d'appui (12 ; 124 ; 194) présente au niveau de la deuxième surface
d'appui (18) un profilage (24).
6. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième élément d'appui (14 ; 126 ; 196) est soutenu au niveau du premier élément
d'appui (12 ; 124 ; 194), et/ou que le deuxième élément d'appui (14 ; 126 ; 196) est
guidé au niveau du premier élément d'appui (12 ; 124 ; 194) de manière à pouvoir coulisser
linéairement par l'intermédiaire d'un système de guidage (96).
7. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système de guidage (96) est configuré sous la forme d'un système de sécurité anti-soulèvement
pour le deuxième élément d'appui (14 ; 126 ; 196) par rapport au premier élément d'appui
(12 ; 124 ; 194), et en particulier que le système de guidage (96) présente des évidements
de guidage (46a, 46b) se faisant face, qui sont délimités respectivement par une baguette
de recouvrement (48a, 48b) et dans lesquels des baguettes de guidage (52a, 52b) respectives
sont enfoncées, et en particulier qu'au moins une baguette de recouvrement (52b) est
réalisée de manière biseautée au niveau d'un côté (50) opposé à la première surface
d'appui (16).
8. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième élément d'appui (14 ; 126 ; 194) ne dépasse pas du bord (30) dans une
direction en hauteur (40).
9. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un premier élément de blocage (134) est soutenu au niveau d'un autre élément de blocage
(136).
10. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément de blocage (78 ; 136) ou un autre élément de blocage (136)
est guidé de manière à pouvoir coulisser linéairement au niveau du deuxième élément
d'appui (14 ; 126).
11. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément de blocage (78 ; 134 ; 136) forme un écarteur entre le deuxième
élément d'appui (14 ; 126) et le premier élément d'appui (12 ; 124), lequel écarteur
bloque l'écartement entre la deuxième surface d'appui (18) et la troisième surface
d'appui (44) au moins dans une direction.
12. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément de blocage (78 ; 134 ; 136 ; 200) présente au moins une entretoise
de préhension (92a ; 92b ; 212) servant à l'actionnement manuel.
13. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément de blocage (78 ; 194 ; 136 ; 200) est disposé de manière mobile
par rapport au premier élément d'appui (12 ; 124 ; 194) et de manière mobile par rapport
au deuxième élément d'appui (14 ; 126 ; 196), et en particulier que l'au moins un
élément de blocage (78 ; 134 ; 136 ; 200) est mobile dans une direction (80 ; 146),
qui est orientée de manière transversale par rapport à une direction de déplacement
(36) du deuxième élément d'appui (14 ; 126 ; 196) par rapport au premier élément d'appui
(12 ; 124 ; 194), et en particulier qu'un système de guidage est prévu pour le montage
mobile de l'au moins un élément de blocage.
14. Dispositif d'appui selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément de blocage (78 ; 134 ; 136) est monté de manière à pouvoir
coulisser linéairement au niveau du premier élément d'appui (12 ; 124) et/ou au niveau
du deuxième élément d'appui (14 ; 126).