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EP 2 924 225 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.05.2018 Patentblatt 2018/19 |
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Anmeldetag: 19.03.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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FENSTER ODER TÜR MIT DICHTUNG
WINDOW OR DOOR WITH SEAL
FENÊTRE OU PORTE AVEC JOINT D'ETANCHEITE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
25.03.2014 DE 202014101378 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.09.2015 Patentblatt 2015/40 |
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Patentinhaber: SCHÜCO International KG |
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33609 Bielefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Stelzner, Holger
04357 Leipzig (DE)
- Angermaier, Marko
06179 Teutschendal (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CA-A1- 1 074 625 GB-A- 1 602 284
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FR-A1- 2 835 012 US-A- 4 254 583
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fenster oder eine Tür nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Fenster oder Türen zum Verschließen von Gebäudeöffnungen sind hinlänglich bekannt.
Im Folgenden wird der Einfachheit halber lediglich auf ein Fenster Bezug genommen,
da eine Tür in den gattungsbildenden Funktionsteilen identisch ist.
[0003] Ein solches, in eine Gebäudeöffnung eingesetztes Fenster, dessen Blend- und Flügelrahmen
aus Holz, Kunststoff oder Metall, vorzugsweise Leichtmetall bestehen, ist derart konzipiert,
dass der Flügel zum Öffnen des Fensters nach außen verschwenkt wird. In geschlossener
Stellung liegt der Flügelrahmen an einem Blendrahmenvorsprung an, der dem Innern des
Gebäudes zugewandt ist, wobei zwischen dem Flügelrahmen und dem Blendrahmenvorsprung
eine Dichtungsanordnung positioniert ist.
[0004] Üblicherweise ist der Blendrahmen im Querschnitt L-förmig ausgebildet, wobei ein
Schenkel den Blendrahmenvorsprung bildet, während der andere Schenkel an der Laibung
der Gebäudeöffnung anliegt.
[0005] In besagter Schließstellung des Flügels, d.h. bei geschlossenem Fenster, sind die
dem Blendrahmenvorsprung gegenüberliegenden Außenseiten des Flügelrahmens und des
Blendrahmens derart zueinander positioniert, dass in diesem Bereich zwischen dem Blendrahmen
und dem Flügelrahmen quer zu dessen Schwenkrichtung ein Spalt gebildet ist.
[0006] Dieser Spalt stellt jedoch in vielerlei Hinsicht einen Mangel dar, der die Akzeptanz
des Fensters einschränkt. So bildet der Spalt einen Zugang zu einem zwischen dem Flügelrahmen
und Blendrahmen gebildeten Zwischenraum bis hin zur Dichtungsanordnung im Bereich
des Blendrahmenvorsprungs für Emissionen jeglicher Art. Hierzu zählen insbesondere
Witterungsemissionen, wie Schlagregen, Schnee oder dergleichen.
[0007] Im Regelfall sind die einander zugewandten Seiten des Flügelrahmens und des Blendrahmens
mit Profilierungen im Sinne von Sicken versehen, die bei dem genannten Eindringen
beispielsweise von Regenwasser, Sammelstellen bilden, mit den sich daraus ergebenden
Nachteilen, insbesondere der Bildung von Schmutzablagerungen und dergleichen.
[0008] Darüber hinaus bildet der Spalt einen Einsichtbereich in den gebildeten Zwischenraum
zwischen dem Flügelrahmen und dem Blendrahmen, was den gestalterischen Anforderungen
an ein Fenster zumindest außenseitig entgegensteht.
[0009] Im Übrigen bildet der Spalt auch einen Eindringbereich für beispielsweise Insekten,
die dann bei Öffnen des Fensters, selbst bei einem kurzzeitigen, in das Gebäudeinnere
gelangen können.
[0010] In dem genannten Zwischenraum sind überdies Funktionsbeschläge des Fensters platziert,
die durch eingedrungene Feuchtigkeit, Schmutz oder dergleichen, in Mitleidenschaft
gezogen werden, was zu einem erhöhten Verschleiß führt bis hin zur Funktionsuntauglichkeit,
zumindest jedoch zur Funktionseinschränkung.
[0011] U.a. aus den genannten Gründen ist das bisher eingesetzte gattungsgemäße Fenster
nicht geeignet, den gestellten Anforderungen in vollem Umfang zu entsprechen.
[0013] Bei dem jeweiligen Fenster liegt der Dichtstreifen des Dichtelements mit Druck auf
einem Blendrahmenholm auf und wird beim Öffnen und Schließen des Flügels entsprechend
gestaucht und umgelenkt.
[0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fenster oder eine Tür der gattungsgemäßen
Art so weiterzuentwickeln, dass seine Funktionsfähigkeit verbessert wird.
[0015] Diese Aufgabe wird durch ein Fenster oder eine Tür mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0016] Durch die Erfindung, die mit geringem konstruktiven und fertigungstechnischen Aufwand
zu realisieren ist, wird ein zumindest weitgehend hermetischer Verschluss des zwischen
dem Flügelrahmen und Blendrahmen in Schließstellung des Fensters gebildeten Raumes
erreicht, wobei ein solches Fenster bevorzugt so eingebaut wird, dass sich der Flügel,
wie erwähnt, nach außen, üblicherweise ins Freie verschwenken, d.h. öffnen lässt.
[0017] Damit ist gewährleistet, dass in geschlossener Stellung des Fensters weder Nässe,
noch Staub, noch Geziefer in den besagten Raum eindringen kann, was zum einen zur
Vermeidung einer Ansammlung dieser Emissionen führt und in der Folge zum anderen eine
ansonsten notwendige Reinigung dieses Bereiches entbehrlich macht.
[0018] Bevorzugt besteht das Dichtelement aus mindestens einem, sich längs des Flügelrahmens
erstreckenden Dichtstreifen, der form- und/oder stoffschlüssig angebracht sein kann.
[0019] Zum Formschluss ist im Flügelrahmen und/oder dem Blendrahmen auf den einander zugewandten
Seiten jeweils eine vorzugsweise hinterschnittene Nut vorgesehen, in die ein kederartiger
Wulst des Dichtstreifens eingreift.
[0020] Der Dichtstreifen ist, wie nach einem weiteren Gedanken vorgesehen, aus einem elastischen
Material gebildet, beispielsweise einem geeigneten Kunststoff oder Gummi. Bevorzugt
kommt als elastisches Material Moosgummi oder Kunststoff als EPDM, TPE, geschäumte
Materialien oder Mehr-Komponenten-Kunststoff, beispielsweise (2K) zur Verwendung.
[0021] Zur hermetischen Abdeckung des Spaltes ist bei Einsatz eines Dichtstreifens dieser
mit Überbreite ausgebildet. Dabei ragt der sozusagen überstehende Bereich in Schließstellung
des Flügels in eine gegenüberliegende Nut des Blendrahmens bzw. des Flügelrahmens
und zwar derart, dass der Dichtstreifen unter geringer Verformung an einer Wand der
Nut anliegt.
[0022] Bei zwei Dichtstreifen, von denen einer im Blendrahmen und der andere im Flügelrahmen
befestigt ist, werden diese beim Überfahren in eine Schließstellung des Fensters derart
verformt, dass jeder der Dichtstreifen mit einem gewissen Anpressdruck am gegenüberliegenden
Rahmen anliegt.
[0023] Die bereits erwähnte alternative oder ergänzende stoffschlüssige Befestigung des
Dichtstreifens am jeweiligen Rahmen erfolgt zweckmäßigerweise durch Verkleben, wobei
auch eine Kombination von Form- und Stoffschluss denkbar ist. Bei einem Blend- und
Flügelrahmen aus Kunststoff kann der Dichtstreifen koextrudiert werden, was eine besonders
einfache und kostengünstige Herstellung und Montage mit sich bringt.
[0024] Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0025] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
[0026] Es zeigen:
- Figuren 1 und 2
- einen Teilausschnitt eines erfindungsgemäßen Fensters oder einer Tür nach einem Querschnitt,
in geschlossener und aufgeschwenkter Stellung
- Figuren 3 und 4
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung in der gleichen Darstellung wie in
den Figuren 1 und 2.
[0027] In den Figuren ist jeweils ein Teil eines Fensters oder einer Tür in einem Querschnitt
dargestellt, mit einem in einer nicht gezeigten Gebäudeöffnung festlegbaren Blendrahmen
1 sowie einem daran schwenkbar gehaltenen Flügel 2, der einen ein Flächenelement 4
umfassenden Flügelrahmen 3 aufweist, der aus Flügelrahmenholmen 6 gebildet ist. Dabei
ist im Beispiel das Flächenelement 4 als Scheibe ausgebildet. Denkbar sind jedoch
auch andere Flächenelemente, wie Türfüllungen jeder Art oder vergleichbare Platten.
[0028] In den Figuren 2 und 4 ist jeweils eine Stellung des Flügels 2 abgebildet, in der
dieser geringfügig aufgeschwenkt ist. Die Schwenkrichtung ist dabei mit einem Doppelpfeil
X verdeutlicht. Die Figuren 1 und 3 geben jeweils eine geschlossene Stellung des Flügels
2 wieder.
[0029] In Schließstellung des Flügels 2 liegt der Flügelrahmen 3 an einem Blendrahmenvorsprung
7 an, wobei dieser in montierter Stellung des Blendrahmens 1 dem Innern des Gebäudes
zugewandt liegt und wobei zwischen dem Blendrahmenvorsprung 7 und dem Flügelrahmenholm
6 eine mit dem Blendrahmenvorsprung 7 verbundene Dichtung 15 angeordnet ist, an der
sich der Flügelrahmenholm 6 abstützt.
[0030] In den Figuren 1 und 3 ist deutlich zu erkennen, dass die dem Blendrahmenvorsprung
7 gegenüberliegenden Außenseiten des Blendrahmens 1 und des Flügelrahmens 3 in Schließstellung
des Fensters quer zur Schwenkrichtung X einen Spalt 14 bilden, der in eine zwischen
dem Flügelrahmen 3 und dem Blendrahmen 1 gebildeten Raum 13 übergeht.
[0031] Gemäß der Erfindung ist der Spalt 14 in Schließstellung des Flügels 2 durch ein Dichtelement
8 vollständig oder nahezu vollständig abgedeckt; in dem dargestellten Beispiel vollständig.
[0032] Bei der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Variante besteht das Dichtelement 8 aus
einem im Flügelrahmenholm 6 festgelegten Dichtstreifen 9, der einen an einer Längsseite
vorgesehenen, in einer hinterschnittenen Längsnut 11 des Flügelrahmenholms 6 formschlüssig
einliegenden kederartigen Wulst 10 aufweist.
[0033] Die Breite des Dichtstreifens 9 ist dabei so bemessen, dass er in Schließstellung
des Flügels 2 an einem Kantenbereich 16 einer der Längsnut 11 gegenüberliegend vorgesehenen
Nut 12 des Blendrahmens 1 anliegt. Dabei besteht der Dichtstreifen 9 aus einem elastischen
Material und ist so verformt, dass er mit der innewohnenden Rückstellkraft an dem
Kantenbereich 16 anliegt, der auf der dem Blendrahmenvorsprung 7 zugewandten Seite
der Nut 12 verläuft.
[0034] Die Breite des Dichtstreifens 9 ist so bemessen, dass er bei Überfahren der Oberseite
eines Blendrahmenholms 5 umgebogen wird und in einer Endstellung in die Nut 12 ragt.
[0035] Erkennbar ist der Spalt 14 zum Raum 13 hin dicht verschlossen, so dass wie auch immer
geartete Emissionen nicht in den Raum 13 dringen können.
[0036] Bei dem in den Figuren 3 und 4 gezeigten Beispiel wird das Dichtelement 8 durch zwei
Dichtstreifen 9 gebildet, von denen eines in der Längsnut 11 des Flügelrahmenholms
6 und der andere in der Nut 12 des Blendrahmenholms 5 einliegt. Hierzu weisen sowohl
die Längsnut 11 wie auch die Nut 12 Hinterschneidungen auf, die vom angepassten kederartigen
Wulst 10 des Dichtstreifens 9 hintergriffen sind.
[0037] Insbesondere in der Figur 4, die eine geringe Öffnung des Flügels 2 wiedergibt, ist
zu erkennen, dass sich die Dichtstreifen 9 überlappen.
[0038] Während des Schließens des Flügels 2 werden die beiden Dichtstreifen 9 unter Verformung
überfahren. In geschlossener Stellung des Flügels 2, wie sie die Figur 3 wiedergibt,
liegt der dem Blendrahmenholm 5 zugeordnete Dichtstreifen 9 dichtend an einer Anschlagfläche
17 des Flügelrahmenholms 6 an, während der im Flügelrahmenholm 6 befestigte Dichtstreifen
9 mit einem gewissen Anpressdruck an dem Kantenbereich 16 bzw. dem dazu benachbarten
Bereich anliegt. Dabei ist durch diese Anordnung eine Hohldichtung geschaffen.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1 Blendrahmen
- 2 Flügel
- 3 Flügelrahmen
- 4 Flächenelement
- 5 Blendrahmenholm
- 6 Flügelrahmenholm
- 7 Blendrahmenvorsprung
- 8 Dichtelement
- 9 Dichtstreifen
- 10 Wulst
- 11 Längsnut
- 12 Nut
- 13 Raum
- 14 Spalt
- 15 Dichtung
- 16 Kantenbereich
- 17 Anlagefläche
1. Fenster oder Tür, mit einem Blendrahmen (1) sowie einem daran schwenkbar gehaltenen
Flügel (2), der einen ein Flächenelement (4) einfassenden Flügelrahmen (3) aufweist,
wobei der Flügelrahmen (3) in Schließstellung des Flügels (2) an einem Blendrahmenvorsprung
(7) angeschlagen ist und auf der dem Blendrahmenvorsprung (7) gegenüberliegenden Seite
zwischen dem Blendrahmen (1) und dem Flügelrahmen (3), quer zu dessen Schwenkrichtung
(X) ein Spalt (14) gebildet ist, der in Schließstellung des Flügels (2) durch ein
Dichtelement (8) vollständig oder nahezu vollständig abgedeckt ist, wobei das Dichtelement
(8) aus mindestens einem Dichtstreifen (9) gebildet ist, der form- und/oder stoffschlüssig
mit einem Flügelrahmenholm (6) des Flügelrahmens (3) und/oder einem Blendrahmenholm
(5) des Blendrahmens (1) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung eines Dichtstreifens (9) am Flügelrahmenholm (6) oder am Blendrahmenholm
(5) der Dichtstreifen (9) in seiner Breite derart bemessen ist, dass er in eine Nut
(12) des Blendrahmenholms (5) oder eine Längsnut (11) des Flügelrahmenholms (6) ragt.
2. Fenster oder Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtstreifen (9) einen kederförmigen Wulst (10) aufweist, der formschlüssig
in der Längsnut (11) des Flügelrahmenholms (6) und/oder der Nut (12) des Blendrahmenholms
(5) gehalten ist.
3. Fenster oder Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtstreifen (9) aus einem elastischen Material besteht, vorzugsweise Kunststoff
oder Gummi.
4. Fenster oder Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtstreifen (9) aus Moosgummi, geschäumten Materialien, Kunststoff wie EPDM,
TPE oder aus einem MehrKomponenten-Kunststoff, beispielsweise (2K) besteht.
5. Fenster oder Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtstreifen (9) durch Ko-Extrusion an den aus Kunststoff bestehenden Flügelrahmen
(3) und/oder Blendrahmen (1) angebracht ist.
6. Fenster oder Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Nut (12) ragende Dichtstreifen (9) mit Druck an einem Kantenbereich (16)
der Nut (12) anliegt, wobei der Kantenbereich (16) auf der dem Blendrahmenvorsprung
(7) zugewandten Seite vorgesehen ist.
7. Fenster oder Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung eines Dichtstreifens (9) im Flügelrahmenholm (6) und eines Dichtstreifens
(9) im Blendrahmenholm (5) die Dichtstreifen (9) in ihrer Breite so bemessen sind,
dass sie sich überlappen.
8. Fenster oder Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der im Blendrahmenholm (5) befestigte Dichtstreifen (9) in Schließstellung des Flügels
(2) unter Druck an einer Anlagefläche (17) des Flügelrahmenholms (6) und der im Flügelrahmenholm
(6) festgelegte Dichtstreifen (9) unter Druck an dem Kantenbereich (16) oder einem
benachbarten Bereich anliegt.
9. Fenster oder Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (11) und/oder die Nut (12) mindestens eine Hinterschneidung aufweisen,
die vom einliegenden Wulst (10) hintergriffen ist.
1. Window or door, comprising a casing frame (1) and a sash (2) which is held pivotably
thereon and which has a sash frame (3) which encloses a planar element (4), wherein,
in the closed position of the sash (2), the sash frame (3) is in abutment with a casing
frame projection (7), and a gap (14) is formed on the opposite side to the casing
frame projection (7) between the casing frame (1) and the sash frame (3), transversely
to its pivoting direction (X), which gap, in the closed position of the sash (2),
is completely or virtually completely covered by a sealing element (8), wherein the
sealing element (8) is formed from at least one sealing strip (9) which is connected
in a form-fitting and/or integrally bonded manner to a sash frame member (6) of the
sash frame (3) and/or to a casing frame member (5) of the casing frame (1), characterized in that, with an arrangement of a sealing strip (9) on the sash frame member (6) or on the
casing frame member (5), the sealing strip (9) is dimensioned in its width in such
a way that it projects into a groove (12) of the casing frame member (5) or into a
longitudinal groove (11) of the sash frame member (6).
2. Window or door according to Claim 1, characterized in that the sealing strip (9) has a keder-shaped bead (10) which is held in a form-fitting
manner in the longitudinal groove (11) of the sash frame member (6) and/or in the
groove (12) of the casing frame member (5).
3. Window or door according to Claim 1 or 2, characterized in that the sealing strip (9) consists of an elastic material, preferably plastic or rubber.
4. Window or door according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing strip (9) consists of a foam rubber, foamed materials, plastic, such
as EPDM or TPE, or of a multi-component (for example 2-component), plastic.
5. Window or door according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing strip (9) is attached by coextrusion to the sash frame (3) and/or casing
frame (1) which consist(s) of plastic.
6. Window or door according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing strip (9) projecting into the groove (12) bears with pressure against
an edge region (16) of the groove (12), wherein the edge region (16) is provided on
the side directed towards the casing frame projection (7).
7. Window or door according to one of the preceding claims, characterized in that, with an arrangement of a sealing strip (9) in the sash frame member (6) and of a
sealing strip (9) in the casing frame member (5), the sealing strips (9) are dimensioned
in their width such that they overlap one another.
8. Window or door according to one of the preceding claims, characterized in that, in the closed position of the sash (2), the sealing strip (9) fastened in the casing
frame member (5) bears under pressure against a bearing surface (17) of the sash frame
member (6) and the sealing strip (9) secured in the sash frame member (6) bears under
pressure against the edge region (16) or an adjacent region.
9. Window or door according to one of the preceding claims, characterized in that the longitudinal groove (11) and/or the groove (12) have or has at least one undercut
which is engaged from behind by the inserted bead (10).
1. Fenêtre ou porte comportant un cadre dormant (1) ainsi qu'un vantail (2) maintenu
pivotant sur celui-ci, qui comporte un cadre de vantail (3) entourant un élément plat,
dans laquelle dans la position de fermeture du vantail (2) le cadre de vantail (3)
est en butée contre une partie en saillie (4) du cadre dormant, et, sur le côté opposé
à la partie en saillie (7) du cadre dormant, est formé entre le cadre dormant (1)
et le cadre de châssis (3), transversalement à sa direction de pivotement (X) de celui-ci
un intervalle (14) qui, dans la position de fermeture du vantail (2) est recouvert
totalement ou approximativement totalement par un élément d'étanchéité (8), cet élément
d'étanchéité (8) étant formé d'au moins une bande d'étanchéité (9) qui est reliée
par une liaison par la forme et/ou par une liaison par la matière à un longeron (6)
du cadre de vantail (3) et/ou à un longeron (5) du cadre dormant (1),
caractérisée en ce que
en cas de montage sur le longeron (6) du cadre de vantail ou sur le longeron (5) du
cadre dormant, la bande d'étanchéité (9) est dimensionnée dans sa largeur de sorte
qu'elle pénètre dans une rainure (12) du longeron (5) du cadre dormant ou dans une
rainure longitudinale (11) du longeron (6) du cadre de vantail.
2. Fenêtre ou porte conforme à la revendication 1,
caractérisée en ce que
la bande d'étanchéité (9) comporte un bourrelet en forme de boudin (10) qui est maintenu
par une liaison par la forme dans la rainure longitudinale (11) du longeron du cadre
de vantail (6) et/ou dans la rainure (12) du longeron du cadre dormant (5).
3. Fenêtre ou porte conforme à la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la bande d'étanchéité (9) est réalisée en un matériau élastique, de préférence en
matière plastique ou en caoutchouc.
4. Fenêtre ou porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la bande d'étanchéité (9) est réalisée en caoutchouc cellulaire, en un matériau en
forme de mousse, en un matériau synthétique tel que EPDM, TPE ou en une matière plastique
multi-composants, par exemple (2K).
5. Fenêtre ou porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la bande d'étanchéité (9) est appliquée par co-extrusion sur le cadre de vantail (3)
et/ou sur le cadre dormant (1) réalisé(s) en matériau synthétique.
6. Fenêtre ou porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la bande d'étanchéité (9) pénétrant dans la rainure (12) s'applique à force contre
une zone d'arête (16) de la rainure (12), cette zone d'arête (16) étant située sur
le côté tourné vers la partie en saillie (7) du cadre dormant.
7. Fenêtre ou porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
en cas de montage d'une bande d'étanchéité (9) sur le longeron (6) du cadre de vantail
et d'une bande d'étanchéité (9) sur le longeron (5) du cadre dormant (6), les bandes
d'étanchéité (9) sont dimensionnées dans leur largeur de sorte qu'elles se chevauchent.
8. Fenêtre ou porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
dans la position de fermeture du vantail (2), la bande d'étanchéité (9) fixée sur
le longeron (5) du cadre dormant s'applique à force contre une surface d'appui (17)
du longeron (6) du cadre de vantail, et la bande d'étanchéité (9) fixée sur le longeron
(6) du cadre de vantail s'applique à force contre la zone d'arête (16) ou une zone
voisine.
9. Fenêtre ou porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la rainure longitudinale (11) et/ou la rainure (12) comporte(nt) au moins une contre-dépouille
qui vient en prise à l'arrière du bourrelet (10) inséré dans celle(s)-ci.


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