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(11) |
EP 2 964 179 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.05.2018 Patentblatt 2018/19 |
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Anmeldetag: 22.01.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/051257 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/135301 (12.09.2014 Gazette 2014/37) |
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VORRICHTUNG ZUR SEXUELLEN STIMULATION MIT HOHLKOLBEN
DEVICE FOR SEXUAL STIMULATION HAVING A HOLLOW PISTON
DISPOSITIF DE STIMULATION SEXUELLE POURVU D'UN PISTON CREUX
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
07.03.2013 DE 102013102280
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.01.2016 Patentblatt 2016/02 |
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Patentinhaber: |
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- Giampietro, Giuseppe
Nueva Esparta, Isla Margarita 6301 (VE)
- Zander, Ralf
12099 Berlin (DE)
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Erfinder: |
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- Giampietro, Giuseppe
Nueva Esparta, Isla Margarita 6301 (VE)
- Zander, Ralf
12099 Berlin (DE)
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Vertreter: Zimmermann & Partner
Patentanwälte mbB |
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Josephspitalstr. 15 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CN-Y- 2 728 475 JP-A- 2005 312 497 US-B1- 6 902 525
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FR-A1- 2 942 713 US-A1- 2009 099 413 US-B1- 7 163 508
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur sexuellen Stimulation.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen zur sexuellen Stimulation bekannt, welche
Rotationsbewegungen oder Translationsbewegungen durchführen können. So offenbart die
US 2005/022819 A1 ein Gerät mit einem Hin- und Her-bewegbaren "Shuttle" zur sexuellen Stimulation.
Das Gerät der
US 2005/022819 A1 soll grundsätzlich sowohl zur weiblichen wie auch zur männlichen Stimulation einsetzbar
sein. Allerdings führt ein Einsatz zur männlichen Stimulation zu schwieriger Handhabbarkeit.
Der Grund ist, dass das Gerät hierfür derart umgebaut werden muss, dass es extrem
groß und unhandlich wird.
[0003] Die
US2009/0099413 A1 offenbart ein Sexspielzeug, das aus einem Hauptteil, Motor, einer Schraubenwelle,
einem Schlitten, einer Platine, einer Stromquelle 451, einem Mundstück, und einer
hinteren Abdeckung besteht.
[0004] Grundsätzlich existiert eine Nachfrage nach handlichen Geräten und Vorrichtungen
zur männlichen Stimulation. Unter "männlicher Stimulation" wird dabei allgemein und
hierin eine Stimulation des männlichen Glieds verstanden.
Offenbarung der Erfindung
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Vorrichtung
anzugeben, insbesondere ein handliches Gerät zur männlichen Stimulation.
[0006] Die Aufgabe wird mit einer Vorrichtung zur sexuellen Stimulation des männlichen Glieds
mit einem Hohlkolben, einem Antriebszylinder, und Übertragungsmitteln zum Umsetzen
einer Rotationsbewegung des Antriebszylinders in eine Axialbewegung des Hohlkolbens
gelöst, wobei der Antriebszylinder den Hohlkolben zumindest teilweise umschließt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0007] Ausführungsformen werden an Hand der Zeichnungen beschrieben, wobei die Zeichnungen
zeigen:
- Fig. 1
- zeigt schematische eine Ansicht einer Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 2
- zeigt in einer Skizze Teile der Ausführungsform der Fig. 1 in einer teilweise geschnitten
Ansicht;
- Fig. 3
- zeigt eine Variante eines Antriebs von Ausführungsformen;
- Fig. 4
- zeigt eine weitere Variante eines Antriebs von Ausführungsformen;
- Fig. 5
- zeigt einen Schnappverschluss, welcher bei Ausführungsformen eingesetzt werden kann;
und
- Fig. 6
- zeigt eine weitere Ausführungsform in einer schematischen Ansicht.
Beschreibung von Ausführungsbeispielen
[0008] Nachfolgend werden typische Ausführungsbeispiele beschrieben, wobei für gleiche oder
ähnliche teilweise gleiche Bezugszeichen verwendet werden, teilweise auch für mehrere
verschiedene Ausführungsformen. Grundsätzlich ist die Anmeldung nicht auf die verschiedenen
Ausführungsformen beschränkt, der Umfang wird vielmehr durch die Ansprüche bestimmt.
Teilweise werden Einzelteile lediglich im Zusammenhang mit einer Figur erläutert,
soweit diese Teile in weiteren Figuren dargestellt sind, werden sie nicht unbedingt
noch einmal beschrieben.
[0009] In der Fig. 1 ist eine typische Ausführungsform einer Vorrichtung 1 gezeigt. Die
Vorrichtung 1 der Fig. 1 umfasst einen Hohlkolben 3 und einen Antriebszylinder 5.
Der Antriebszylinder 5 umschließt den Hohlkolben 3 zumindest teilweise.
[0010] Dabei bedeutet umschließen typischerweise, dass der Hohlkolben einen geringeren Außendurchmesser
aufweist als der Innendurchmesser des Antriebszylinders. Weiterhin ist typischerweise
der Hohlkolben je nach Betriebszustand zumindest zu einem Teil oder vollständig in
den Antriebszylinder eingeschoben.
[0011] Die Vorrichtung 1 der Fig. 1 umfasst Übertragungsmittel zum Umsetzen einer Rotationsbewegung
des Antriebszylinders 5 in eine Axialbewegung des Hohlkolbens 3. Hierzu ist in dem
Antriebszylinder 5 eine Führung 7 vorgesehen. In die Führung greift ein mit dem Hohlkolben
fest verbundener Stift 9 als Führungselement ein. Die Führung 7 weist in Umfangsrichtung
einen Sinus-förmigen Verlauf auf. Bei einer Drehung des Antriebszylinders 5 wird durch
die Mitnahme des Stiftes 9 in axialer Richtung in der Führung 7 eine translatorische
Bewegung des Hohlkolbens 3 in Richtung seiner Längsachse, d.h. axial. Der Antriebszylinder
5 der Ausführungsform der Fig. 1 kann manuell über Griffe 10 angetrieben werden.
[0012] Im Zusammenhang mit den anderen Figuren werden weitere Antriebsmöglichkeiten beschrieben.
[0013] Typische Ausführungsformen der Vorrichtung umfassen einen Hohlkolben und einen Antriebszylinder,
wobei Übertragungsmittel zum Umsetzen einer Rotationsbewegung des Antriebszylinders
in eine Axialbewegung des Hohlkolbens vorgesehen sind. Unter Axialbewegungen werden
dabei translatorische Bewegungen in Richtung der Längsachse des Hohlkolbens verstanden.
Bei typischen Ausführungsformen sind die Übertragungsmittel dazu eingerichtet, ausschließlich
eine translatorische und insbesondere keine rotatorische Bewegung des Hohlkolbens
zuzulassen.
[0014] Bei weiteren Ausführungsformen kann der Hohlkolben mit den Übertragungsmitteln auch
in eine rotatorische Bewegung versetzt werden. Typische Übertragungsmittel umfassen
Führungselemente, wie beispielsweise Schrauben, Räder, Lager oder Stifte, welche in
Nuten, Kulissen oder Rillen als Führung geführt sein können. Typischerweise ist bei
Ausführungsformen der Stift auf einer Außenseite des Hohlkolbens angeordnet und die
Führung in dem Antriebszylinder angeordnet. Bei weiteren Ausführungsformen sind das
Führungselement, bspw. der Stift, die Räder oder das Lager an der Innenseite des Antriebszylinders
und die Führung in dem Hohlkolben angeordnet. Weitere Übertragungsmittel umfassen
Getriebe, beispielsweise Linearantriebe mit Zahnstangen oder Spindeln. Der Vorteil
von geführten Stiften oder Schrauben ist eine einfache Bauart, der Vorteil von Getrieben
ist eine hohe Belastbarkeit. Der Vorteil von Rädern oder Lagern ist eine geringe Reibung.
[0015] Bei Ausführungsformen ist ein Rad oder sind Räder, insbesondere zwei Räder als Führungselement
vorgesehen, welche in eine Führung eingreifen. Auf diese Weise kann die Reibung verringert
werden.
[0016] Bei Ausführungsformen verläuft die Führung über zumindest einen Teil des Umfangs
des Antriebszylinders oder des Hohlkolbens in Umfangsrichtung wellenförmig. Dabei
ist von "wellenförmig" insbesondere ein Sinus-förmiger oder eine stetige Kurve mit
aufsteigenden und absteigenden Anteilen umfasst, wobei typischerweise auch eine erste
Ableitung der Kurve stetig sein kann, um gleichförmige Bewegungen zu ermöglichen.
Typische Wellenformen umfassen eine oder mehrere Perioden oder Amplituden nach oben
und unten.
[0017] Typischerweise kann der Antriebszylinder in beide Richtungen gegenüber dem Hohlkolben
gedreht werden.
[0018] Bei Ausführungsformen ist die Führung als eine Rille oder ein Schlitz ausgeführt.
Bei einer Ausführung als Schlitz wird der Antriebszylinder in einen oberen und einen
unteren Teil getrennt. Diese Teile können beispielsweise über außen an dem Antriebszylinder
angeordnete Griffe verbunden werden. Bei einer Ausführung als Rille auf der Innenseite
des Antriebszylinders kann der Antriebszylinder einstückig ausgeführt sein. Weitere
Möglichkeiten schließen eine Zweiteilung des Antriebszylinders in Längsrichtung ein,
um die Herstellung des Antriebszylinders oder die Montage zu erleichtern.
[0019] Typischerweise ist der Stift oder die Schraube federnd gelagert, um eine sichere
Führung zu ermöglichen, ohne dass beispielsweise der Stift aus der Nut oder der Rille
herausspringt. Eine ungefederte Lagerung ermöglicht hingegen einen einfacheren Aufbau.
[0020] In dem Hohlkolben 3 ist eine Gleitfuge 11 angeordnet, in welcher eine Schiene 13
zur Führung des Stifts 9 in axialer Richtung aufgenommen ist.
[0021] Die Fig. 2 zeigt eine teilweise geschnittene Ansicht von Teilen der Ausführungsform
der Fig. 1. Dargestellt in der Fig. 2 ist insbesondere die Führung des Stiftes 9 in
der axial ausgerichteten Schiene 13. Auf diese Weise wird der Rotationsfreiheitsgrad
des Hohlkolbens 3 gesperrt gegenüber der Schiene 13. Bei einer Drehung des Antriebszylinders
5 kommt es zu einer Auf- und Ab-Bewegung in axialer Richtung des Hohlkolbens 3. Der
Hohlkolben 3 bewegt sich dabei in Richtung seiner beiden Öffnungen. Da der Rotationsfreiheitsgrad
des Hohlkolbens 3 gesperrt ist, kann er sich nicht mit dem Antriebszylinder 5 mitdrehen.
[0022] Typische Ausführungsformen umfassen eine Linearführung für den Hohlkolben, so dass
der Rotationsfreiheitsgrad des Hohlkolbens gesperrt ist. Die Linearführung umfasst
typischerweise eine Schiene, ein Schlittensystem, eine Fuge, einen Stift in einer
Nut oder eine Gleitfuge für eine Schiene.
[0023] Der Hohlkolben 3 der Fig. 2 umfasst eine auf einer Innenseite des Hohlkolbens 3 angeordnete
Polsterung 17.
[0024] Die Polsterung ist bei typischen Ausführungsformen vorgesehen und umfasst optional
ein Gelkissen, Silikon, oder Schaum. Bei weiteren Ausführungsformen ist die Innenseite
des Hohlkolbens ungepolstert, um den Aufbau zu vereinfachen.
[0025] Die Polsterung 17 ist bei der Ausführungsform, welche in der Fig. 2 gezeigt ist,
auf einem Ringeinsatz 20 angeordnet. Der Ringeinsatz 20 verfügt über einen Schnappverschluss
22, welcher in der Fig. 5 dargestellt ist. Mit dem Schnappverschluss 22 lassen sich
die Polsterung 17 oder auch Kissen oder weitere Rohre einsetzen. Der Schnappverschluss
kann analog zu einem Verschluss eines Objektivdeckels funktionieren. Weitere Möglichkeiten
zum Befestigen stellen Klettverschlüsse oder Haftstreifen mit Adhesionsmaterial dar.
Ausführungsformen weisen keinen Schnappverschluss auf und sind damit einfacher aufgebaut.
Ein Schnappverschluss bietet die Möglichkeit innerhalb des Hohlkolbens zusätzliche
Verlängerungen oder Polsterungen einzusetzen. Ein solches Einsetzen kann rekursiv
erfolgen, sodass mehrere Größen und Längen verwendet werden können.
[0026] Die Beschaffenheit der inneren Oberfläche von Ringeinsätzen von typischen Ausführungsformen
kann glatt, gewellt oder rau sein. Auch Gewinde oder andere Oberflächencharakteristiken
können vorgesehen sein.
[0027] Bei typischen Ausführungsformen ist an den Öffnungen oder an einer der Öffnungen
des Hohlkolbens eine Manschette aus flexiblem Material vorgesehen. Typische Ausführungsformen
solcher Manschetten sind wasserdicht oder staubdicht. Typische Materialien für solche
Manschetten umfassen Silikon, Gummi oder flexible Kunststoffe. Eine weitere Möglichkeit
ist ein schlauchförmiger Einlass, welcher durch den Hohlkolben geführt wird. Bei typischen
Ausführungsformen ist der Antriebszylinder über die Manschette mit dem Hohlkolben
verbunden. Der Antriebszylinder ist typischerweise durch Lager, Gleitscheiben, Teflon,
Keramiklager, Epoxyde oder Gleitmaterial gelagert.
[0028] In der Fig. 3 sind schematisch Teile eines typischen Antriebs für eine Ausführungsform
einer Vorrichtung 1 gezeigt. Ein Antriebszylinder 5 der Vorrichtung 1 der Fig. 3 ist
mit einem umlaufenden Zahnkranz 24 ausgestattet, welcher durch ein Zahnrad 26 angetrieben
wird. Das Zahnrad 26 wird bei typischen Ausführungsformen durch einen Elektromotor
(nicht gezeigt) angetrieben. Durch Steuerung der Leistung des Elektromotors mit einer
Steuereinheit (nicht gezeigt) kann bei Ausführungsformen die Rotationsgeschwindigkeit
eingestellt werden. Weitere Antriebe umfassen einen hydraulischen Motor, einen Verbrennungsmotor
oder eine Turbine, beispielsweise eine Windturbine. Eine weitere Möglichkeit zur Steuerung
der Geschwindigkeit der Bewegung ist der Einbau eines Untersetzungsgetriebes.
[0029] In der Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform eines Antriebs mit Riemen 28 gezeigt,
welche durch eine Welle 30 angetrieben werden und die außerdem den Antriebszylinder
5 zumindest teilweise umgreifen. Die Welle 30 wird wiederum über ein Zahnrad 32 in
Bewegung versetzt. Der Antrieb mit den Riemen 28 bietet den Vorteil, dass bei Überlast
die Riemen 28 auf dem Antriebszylinder 5 durchrutschen können, so dass es nicht zu
einer Überlastung eines Antriebs kommt.
[0030] In der Fig. 6 ist eine weitere optionale Ausführungsform einer Vorrichtung 1 mit
einem Verlängerungshohlkörper 40 schematisch gezeigt. Der Verlängerungshohlkörper
40 wird in den Hohlkolben 3 eingesteckt oder aufgesteckt und ermöglicht eine Verlängerung
des Innenraums der Vorrichtung, beispielsweise für eine bessere Stimulation.
1. Vorrichtung (1) zur sexuellen Stimulation des männlichen Glieds mit
- einem Hohlkolben (3),
- einem Antriebszylinder (5), und
- Übertragungsmitteln (7, 9) zum Umsetzen einer Rotationsbewegung des Antriebszylinders
in eine Axialbewegung des Hohlkolbens,
wobei
der Antriebszylinder (5) den Hohlkolben (3) zumindest teilweise umschließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsmittel ein Führungselement, insbesondere einen Stift (9), Räder oder
ein Lager, und eine Führung (7) umfassen, wobei das Führungselement in die Führung
(7) eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement auf einer Außenseite des Hohlkolbens (3) angeordnet ist und die
Führung (7) in dem Antriebszylinder (5) angeordnet ist oder das Führungselement an
der Innenseite des Antriebszylinders (5) und die Führung (7) in dem Hohlkolben (3)
angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (7) über zumindest einen Teil des Umfangs des Antriebszylinders (5) oder
des Hohlkolbens (3) in Umfangsrichtung wellenförmig verläuft.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (7) als eine Rille oder ein Schlitz ausgeführt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Linearführung für den Hohlkolben (3), so dass der Rotationsfreiheitsgrad des
Hohlkolbens (3) gesperrt ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Antrieb zum Antrieb des Antriebszylinders (5).
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine wasserdichte oder staubdichte Manschette, welche zwischen dem Antriebszylinder
(5) und dem Hohlkolben (3) angeordnet ist und/oder diese verbindet.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Verlängerungshohlkörper (40) zum Aufsetzen auf den Hohlkolben (3).
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine auf einer Innenseite des Hohlkolbens (3) angeordneten Polsterung (17).
1. Apparatus (1) for the sexual stimulation of the male member with
- a hollow piston (3),
- a drive cylinder (5), and
- transfer means (7, 9) to implement a rotational movement of the drive cylinder into
an axial motion of the hollow piston,
wherein
the drive cylinder (5) at least partially encloses the hollow piston (3).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the transfer means comprise a guide element, in particular, a pin (9), wheels or
a bearing, and a guide (7), wherein the guide element grips into the guide (7)
3. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the guide element is arranged on the outside of the hollow piston (3) and the guide
(7) is arranged in the drive cylinder (5) or the guide element is arranged on the
inside of the drive cylinder (5) and the guide (7) is arranged in the hollow piston
(3).
4. Apparatus according to Claim 2 or 3, characterized in that the guide (3) runs in a wavelike manner across at least part of the circumferential
of the drive cylinder (5) or the hollow piston (3) in the circumferential direction.
5. Apparatus according to Claims 2 to 4, characterized in that the guide (7) is designed as a groove or a slit.
6. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterized by a linear guide for the hollow piston (3) so that he rotational degree of freedom
of the hollow piston (3) is blocked.
7. An apparatus according to any one of the preceding claims, characterized by a drive to propel the drive cylinder (5).
8. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterized by a water-tight or dust-tight collar, which is arranged between the drive cylinder
(5) and the hollow piston (3) and/or connects these.
9. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterized by a hollow body extension (40) for setting onto the hollow piston (3).
10. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterized by a cushioning (17) arranged on the inside of the hollow piston (3).
1. Dispositif (1) de stimulation sexuelle du membre masculin avec
- un piston creux (3),
- un cylindre d'entraînement (5), et
- des moyens de transmission (7, 9) pour convertir un mouvement de rotation du cylindre
d'entraînement en un mouvement axial du piston creux,
le cylindre d'entraînement (5) entourant au moins en partie le piston creux (3).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de transmission comprennent un élément de guidage, notamment une tige
(9), des roues ou un support, et un guidage (7), l'élément de guidage venant en prise
dans le guidage (7).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de guidage est disposé sur une face extérieure du piston creux (3) et le
guidage (7) est disposé dans le cylindre d'entraînement (5) ou l'élément de guidage
est disposé sur la face intérieure du cylindre d'entraînement (5) et le guidage (7)
dans le piston creux (3).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le guidage (7) passe sous forme d'ondulations en direction périphérique par au moins
une partie de la périphérie du cylindre d'entraînement (5) ou du piston creux (3).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le guidage (7) est exécuté sous la forme d'une rainure ou d'une fente.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un guidage linéaire pour le piston creux (3) de telle manière que le degré de liberté
de rotation du piston creux (3) est bloqué.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un entraînement destiné à entraîner le cylindre d'entraînement (5).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un manchon étanche à l'eau ou à la poussière, lequel est disposé entre le cylindre
d'entraînement (5) et le piston creux (3) et/ou relie ceux-ci.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un corps creux de prolongement (40) à poser sur le piston creux (3).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un rembourrage (17) disposé sur une face intérieure du piston creux (3).
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