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(11) |
EP 2 977 532 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.05.2018 Patentblatt 2018/19 |
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Anmeldetag: 22.07.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Außengriffsystem für eine Fahrzeugtür
External handle system for a vehicle door
Système de poignée extérieure pour une porte de véhicule
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.01.2016 Patentblatt 2016/04 |
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Patentinhaber: |
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- Volkswagen Aktiengesellschaft
38440 Wolfsburg (DE)
- Volkswagen Navarra, S.A.
31080 Pamplona (ES)
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Erfinder: |
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- Dikici, Ülker
30855 Langenhagen (DE)
- Almeida, Pedro
38479 Tappenbeck (DE)
- Labari, Alfonso Jaime
31016 Pamplona (ES)
- Zabaleta Azpiroz, Martín-José
31877 Uitzi-Larraun (ES)
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Vertreter: Isern Patentes y Marcas S.L. |
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Avda. Diagonal, 463 Bis, 2° 08036 Barcelona 08036 Barcelona (ES) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 026 351 WO-A2-2013/109306
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EP-A1- 1 449 993 DE-B3-102004 007 083
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Außengriffsystem für eine Fahrzeugtür gemäß der Merkmalskombination
des Patentanspruchs 1 der Erfindung.
[0002] Aus der
DE 602 19 985 T2 ist ein Außengriffsystem für eine Fahrzeugtür, insbesondere Seitentür, bekannt, welches
Außengriffsystem zum einen einen langgestreckten Griffhauptkörper aufweist, der sich
in Fahrzeuglängsrichtung (X-Richtung) erstreckt. Der Griffhauptkörper ist einenends
schwenkbar an einem ersten Basisglied aus Metall gelagert. Das erste Basisglied ist
mittels einer Schraube an einer Außenfläche der Fahrzeugtür montiert. Zum anderen
weist das Außengriffsystem ein zweites Basisglied aus Metall auf, welches sich an
das dem Schwenklager gegenüberliegende Ende des Griffhauptkörpers anschließt und ebenfalls
mittels einer Schraube an der Außenfläche der Fahrzeugtür montiert ist.
[0003] EP1026351 A1 Dokument ist auch bekannt: Ein Griff hat Träger in Türinnenraum platziert. Externe
Griffteil hat Befestigungs Ferse quer nach innen durch das Loch im Außenblech beschäftigt
und fixiert zu unterstützen. Griff zur Befestigung Fersenteil, Sperren, auf Unterstützung
zu bewegen und zwischen Entriegelung und Raststellungen durch Steuermechanismus und
manövriert durch die Öffnung in der Türkantenfeld gesteuert wird.
[0004] EP1449993A1 Dokument ist auch bekannt: Der Griff hat eine Außeneinheit mit einem Befestigungsschaft
und ist quer in einem Griffträger in Eingriff. Ein Schaft Verriegelungseinheit ist
verschiebbar in dem Träger zwischen Verriegelungs- und Entriegelungspositionen montiert.
Eine Steuerschraube einen Gewindeabschnitt in dem Träger verschraubt und eine vordere
zusammenwirkenden freien Ende mit dem Teil der Verriegelungseinheit Oberfläche. Eine
elastisch verformbare Einheit zwischen dem Ende und dem Abschnitt eingeführt. Ein
eng ist in einem komplementären Gehäuse des Schaftes in der Verriegelungsposition
aufgenommen.
[0005] DE102004007083B3 Dokument ist auch bekannt: Die dargestellte Betätigungsvorrichtung findet für Türen
und Klappen, insbesondere an einem Kraftfahrzeug, Verwendung. Sie enthält einen Träger,
der an der Tür befestigbar ist, einen entweder einen Schließzylinder oder eine Verkleidungsatrappe
aufweisenden Turm, der nachträglich in eine Öffnung des Trägers einsteckbar ist und
dessen Turmende von der Außenseite der Tür zugänglich ist, sowie ein am Träger angeordnetes
Verriegelungselement, welches zwischen einer den Turm im Träger verriegelnden Verriegelungsstellung
und einer den Turm freigebenden Entriegelungsstellung beweglich ist. Das Verriegelungselement
weist wenigstens einen zum Turm schwenkbeweglichen Arm auf, der in der Verriegelungsstellung
eine Schulter am Turm hintergreift.
WO2013109306A2 Dokument ist auch bekannt: Fahrzeugtürgriffanordnung, umfassend: einen Türgriff mit
entgegengesetztem ersten und zweiten Ende, wobei das erste Ende einen mit einem Winkelhebel
verbindbaren Griffschenkel beinhaltet; eine Türgriff-Endkappe; eine Schiebeschlosskassette,
die den Winkelhebel haltert; und einen Rahmen, der den Türgriff und die Türgriff-Endkappe
lagert. Der Rahmen ist an einer Fahrzeugtür fixierbar und definiert eine Öffnung,
die die Schiebeschlosskassette darin aufnimmt. Die Öffnung ist so bemessen, dass sie
darin eine Schiebebewegung der Schiebeschlosskassette gestattet. Die Schiebeschlosskassette
ist relativ zum Rahmen schiebebeweglich zwischen einer ersten Position, in der der
Griffschenkel nicht mit dem Winkelhebel verbunden ist und die Türgriff-Endkappe relativ
zum Rahmen nicht fixiert ist, und einer zweiten Position, in der der Griffschenkel
mit dem Winkelhebel verbunden ist und die Türgriff-Endkappe von der Schiebeschlosskassette
vor dem Verlassen des Rahmens abgefangen wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein im Hinblick auf den Stand der Technik alternatives
Außengriffsystem für eine Fahrzeugtür zur Verfügung zu stellen, welches bei einfacher
und kostengünstiger Herstellbarkeit sowie Montage in seiner Funktion erweiterbar ist,
beispielsweise alternativ mit oder ohne Schließzylinder eines Türschlosses ausgeführt
werden kann.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch ein Außengriffsystem für eine Fahrzeugtür,
mit einem langgestreckten Griffhauptkörper, der seinerseits einenends mittels eines
Schwenklagers an einem an der Fahrzeugtür festgelegten Basisteil schwenkbar gelagert
ist, und mit einer sich schwenklagerseitig an den Griffhauptkörper anschließenden
und am Basisteil befestigten Abdeckkappe, welche eine im Basisteil ausgebildete Aufnahmeöffnung
für ein An- oder Einbauteil verschließt, wobei die Abdeckkappe unter Vermittlung eines
am Basisteil gehalterten Klammerelements durch ein verstellbares Formschlusselement
am Basisteil befestigt ist, wobei das Formschlusselement in Schließrichtung federkraftbelastet
ausgebildet ist, so dass das Formschlusselement gegen die Federkraft gezogen oder
gedrückt und dann die Abdeckkappe gelöst wird. Durch diese Maßnahme ist bei alternativer
Ausführung des Außengriffsystems mit einem An- oder Einbauteil, beispielsweise einem
Schließzylinder eines Türöffnungs- und - schließmechanismus, welcher Schließzylinder
die besagte Aufnahmeöffnung einnimmt, eine einfache und kostengünstige Montage der
Abdeckkappe erlaubt, sofern ein derartiges An- oder Einbauteil nicht gewünscht ist.
Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf ein Ein- oder Anbauteil in Form eines
Türschließzylinders, sondern erfasst jedwedes in besagter Aufnahmeöffnung angeordnetes
Ein- oder Anbauteil, beispielsweise auch einen Näherungssensor, der mittels besagter
Abdeckkappe abgedeckt ist/wird. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Formschlusselement
in Schließrichtung federkraftbelastet ausgebildet ist, wodurch eine Montage der Abdeckkappe
ohne jedwedes Hilfswerkzeug erlaubt ist.
[0006] Die Unteransprüche beschreiben bevorzugte Weiterbildungen oder Ausgestaltungen der
Erfindung.
Um einen besonders festen Verbund zwischen der Abdeckkappe und dem Basisteil zu bewirken,
ist die Abdeckkappe ein oder zweiteilig durch ein Kappenträgerteil und ein Deckelteil
gebildet, wobei im Zusammenbau das Kappenträgerteil der Abdeckkappe auf der dem Griffhauptkörper
gegenüberliegenden Seite seiner Seitenwandung unter Vermittlung des Klammerelements
durch das verstellbare Formschlusselement am Basisteil befestigt ist. Isoweit ist
in Fortbildung der Erfindung dazu dem Formschlusselement eine an der Abdeckkappe ausgebildete
Formschlussaufnahme zugeordnet, in welche das Formschlusselement im Zuge der Montage
selbsttätig eindringt und den gewünschten Formschluss bewirkt. Vorteilhaft ist gemäß
einer besonders einfachen Gestaltung der Erfindung das Formschlusselement durch ein
axial verstellbares Schieberelement gebildet. Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausführungsvariante
der Erfindung ist dabei das Formschlusselement in Form des Schieberelements einstückig
mit dem Klammerelement ausgebildet und infolge einer elastischen Ausbildung zumindest
eines das Formschlusselement tragenden Abschnittes des Klammerelements axial verstellbar.
Hieraus sind insbesondere Material- und Gewichtseinsparungen sowie Einsparungen an
Montagezeit zu verzeichnen. Alternativ kann das Formschlusselement in Form des Schieberelements
auch als separates Bauteil ausgebildet und in einer Führungsbohrung des Klammerelements
axial verstellbar geführt sein. Was das Klammerelement anbelangt, ist dieses vorzugsweise
rahmenförmig ausgebildet und, die Aufnahmeöffnung im Basisteil zumindest teilweise
umschließend, am Basisteil bevorzugt durch Formschluss, insbesondere Verrastung gehaltert.
[0007] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Sie ist jedoch nicht auf dieses beschränkt,
sondern erfasst alle durch die Patentansprüche definierten Ausgestaltungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine mit einem erfindungsgemäßen Außengriffsystem ausgestattete Fahrzeugtür in einer
Seitenansicht,
- Fig. 2
- die Einzelheit "Z" nach Fig. 1,
- Fig. 3
- das Außengriffsystem nach Fig. 1 bzw. 2 in einer perspektivischen Einzelansicht (Vorderansicht),
- Fig. 4
- die Hinteransicht des Außengriffsystems nach Fig. 3,
- Fig. 5
- perspektivisch die Einzelheit "Y" nach Fig. 4,
- Fig. 6
- perspektivisch die Einzelheit "Y'" nach Fig. 4,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht einer Abdeckkappe des Außengriffsystems, und
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht eines Klammerelements des Außengriffsystems.
[0008] Fig. 1 zeigt zunächst eine Fahrzeugtür 1, vorliegend eine hintere linke Seitentür
eines Personenkraftwagens, mit einem Außengriffsystem 2. Gemäß den Fig. 1 bis 5 weist
das Außengriffsystem 2 einen langgestreckten Griffhauptkörper 3 auf, der seinerseits
einenends mittels eines in den Fig. 4 und 5 gezeigten Schwenklagers 4 an einem an
der Fahrzeugtür 1 festgelegten Basisteil 5 schwenkgelagert. Der Griffhauptkörper 3
ist dabei fahrzeug- bzw. türaußenseitig im Bereich eines nach Fahrzeug-innen gewölbten
Abschnittes bzw. einer Griffschale 6 mit Ausnehmung 7 eines Türaußenteils 8, insbesondere
eines die Außenhaut des Fahrzeugs mit bestimmenden Türaußenblechs angeordnet, wogegen
das Basisteil 5 türinnenseitig am Türaußenteil 8, insbesondere Türaußenblech der Fahrzeugtür
1 befestigt ist. Der Griffhauptkörper 3 dient der Betätigung eines nicht zeichnerisch
dargestellten Türöffnungs- und -schließmechanismus und besteht bevorzugt aus einem
Metall und/oder Kunststoff. Der Griffhauptkörper 3 ist vorliegend mittels einer Schraubendrehfeder
9 in Schwenkrichtung federkraftbelastet ausgebildet. Das Basisteil 5 ist weitestgehend
plattenförmig mit einer Vielzahl Versteifungsstegen 10 ausgebildet und ebenfalls aus
Metall oder Kunststoff gebildet. Es fungiert im Wesentlichen als Halterungselement
für den Griffhauptkörper 3 und etwaige weitere An- oder Einbauteile, worauf nachfolgend
weiter eingegangen wird.
[0009] Schwenklagerseitig, d.h., gemäß den Fig. 1 bis 3 rechtsseitig des Griffhauptkörpers
3, schließt sich an den Griffhauptkörper 3 eine am Basisteil 5 befestigte Abdeckkappe
11 aus beispielsweise Kunststoff an. Die Abdeckkappe 11 verschließt eine im Basisteil
5 ausgebildete Aufnahmeöffnung 12 (vgl. insbes. Fig. 4 bis 6) für ein etwaige vorgesehenes,
nicht zeichnerisch dargestelltes An- oder Einbauteil. Dies resultiert aus dem Umstand,
dass der Fahrzeughersteller insbesondere aus Kostengründen für eine möglichst große
Anzahl von Baugruppen Gleichteile verwenden möchte. So ist es aus der Praxis seit
geraumer Zeit bekannt, die Fahrzeugtüren 1 insbesondere auch eines Personenkraftwagens
mittels Fernbedienung zu öffnen und zu schließen. Ungeachtet dessen ist bei Linkslenker-Fahrzeugen
insbesondere der vorderen linken Fahrzeugtür 1 bzw. Fahrertür und bei Rechtslenker-Fahrzeugen
insbesondere der vorderen rechten Fahrzeugtür 1 dem Außengriffsystem 2 bzw. dessen
Türöffnungs- und - schließmechanismus ein eingangs bereits erwähnter, nicht zeichnerisch
dargestellter Türschließzylinder zugeordnet, um beispielsweise bei Versagen der Fernbedienung
die Fahrzeugtür/en auch manuell mittels eines Schlüssels öffnen zu können. Ein derartiger,
mittels Schlüssel betätigbarer Türschließzylinder wird jedoch insbesondere für die
hinteren Fahrzeugtüren 1 eines Personenkraftwagens als entbehrlich angesehen. So ist
demgemäß je nach Anordnung des Basisteils 5, nämlich an einer vorderen oder hinteren
Fahrzeugtür 1 die Aufnahmeöffnung 12 von besagtem An- oder Einbauteil, beispielsweise
einem Schließzylinder eingenommen oder nicht. Ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel
für die besagte hintere Fahrzeugtür 1 ein derartiges An- oder Einbauteil nicht vorgesehen,
wird die Aufnahmeöffnung 12 mittels der Abdeckkappe 11 verschlossen bzw. abgedeckt.
[0010] Die Abdeckkappe 11 ist durch ein Kappenträgerteil 11a und ein von außen sichtbares
Deckelteil 11b gebildet. Kappenträgerteil 11a und Deckelteil 11b können einstückig
oder alternativ zweiteilig ausgebildet sein, wobei im letztgenannten Fall eine formschlüssige
Verbindung zwischen dem Kappenträgerteil 11a und dem Deckelteil 11b durch Verrastung
favorisiert wird (nicht zeichnerisch dargestellt). Bevorzugt ist die Abdeckkappe 11
zweiteilig ausgebildet, wodurch erlaubt ist, kostengünstig das sichtbare Deckelteil
11b hinsichtlich Farbe und/oder Formgebung an unterschiedliche Designs anzupassen.
Das Kappenträgerteil 11a weist auf der dem Griffhauptkörper 3 gegenüberliegenden Seite
seiner Seitenwandung eine als Formschlussaufnahme 11c (vgl. Fig. 6 und 7) für ein
verstellbares Formschlusselement 14 fungierende Öffnung auf. Unter Vermittlung eines
am Basisteil 5 gehalterten Klammerelements 15 ist die Abdeckkappe 11 durch das verstellbare
Formschlusselement 14 am Basisteil 5 befestigt (vgl. insbes. Fig. 4 bis 6).
[0011] Das Klammerelement 15 ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel rahmenförmig ausgebildet
und mittels Rastelementen 16 des Basisteils 5, die mit Gegenrastelementen 17 des Klammerelements
15 korrespondieren am Basisteil 5 formschlüssig festgelegt. Dabei wird die Aufnahmeöffnung
12 im Basisteil 5 teilweise vom Klammerelement 15 umschlossen. Um die Einschubtiefe
der Abdeckkappe 11 in die Aufnahmeöffnung 12 zu begrenzen, weist das Klammerelement
15 überdies einen Begrenzungssteg 18 auf (Fig. 4-6, 8).
[0012] Was das Formschlusselement 14 anbelangt, ist dieses durch ein axial verstellbares
respektive axial in die als Öffnung ausgebildete Formschlussaufnahme 11c der Abdeckkappe
11 einschiebbares Schieberelement gebildet. Das schieberartige Formschlusselement
14 ist dazu in Schließrichtung federkraftbelastet ausgebildet. Gemäß der in den Fig.
4-6, 8 gezeigten ersten Ausführungsvariante der Erfindung ist das schieberartige Formschlusselement
14 einstückig mit dem Klammerelement 15 ausgebildet und infolge einer elastischen
Ausbildung eines das Formschlusselement 14 tragenden Abschnittes 15a des vorliegend
rahmenförmigen Klammerelements 15 axial verstellbar. Die Federkraft wird mittels eines
Federelements 19 in Form einer Schraubendruckfeder aufgebracht. Das Federelement 19
respektive die Schraubendruckfeder stützt sich einenends an besagter Seitenwand 15a
und anderenends an einer Stirnwand 5a des Basisteils 5 ab. Zur Fixierung und Führung
des Federelements 19 in Form der Schraubendruckfeder ist diese/s sowohl in einem hohlzylindrischen
Führungselement 13 des Basisteils 5 als auch auf einem Führungsdorn 20 des Formschlusselements
14 geführt. Durch diese Maßnahme ist ein nachteiliges seitliches Ausweichen der Schraubendruckfeder
verhindert. Alternativ kann sich die Führung der Schraubendruckfeder auch auf das
hohlzylindrische Führungselement 13 oder den Führungsdorn 20 beschränken oder können
besagte Führungsmittel ganz entfallen, wenn die Schraubendruckfeder eine ausreichende
Eigensteifigkeit gegen seitliches Ausweichen aufweist. Die Erfindung beschränkt sich
überdies nicht auf besagte Schraubendruckfeder, sondern erfasst jedwedes geeignete
Federelement 19, beispielsweise auch eine Blattfeder oder einen Blattfederstapel,
welches demgemäß durch die Erfindung mit erfasst ist. Durch die Erfindung mit erfasst
ist ferner ein Federelement 19 respektive eine Schraubendruckfeder, die einstückig
mit dem Basisteil 5 oder dem Klammerelement 15 ausgebildet oder verbunden ist. So
kann das Federelement 19 bzw. die Schraubendruckfeder beispielsweise durch Kunststoff-Umspritzung
mit dem Basisteil 5 oder dem Klammerelement 15 aus jeweils Kunststoff verbunden oder
sogar materialeinheitlich in einem Guss mit dem Basisteil 5 oder dem Klammerelement
15 ausgebildet sein.
[0013] Gemäß einer zweiten nicht zeichnerisch dargestellten Ausführungsvariante der Erfindung
ist das Formschlusselement 14 in Form des Schieberelements als separates Bauteil ausgebildet
und in einer Führungsbohrung des Klammerelements 15 axial verstellbar sowie federkraftbelastet
geführt.
[0014] Die Funktionsweise der Erfindung ergibt sich demnach wie folgt:
[0015] Gesetzt den Fall, die Aufnahmeöffnung 12 wird nicht von einem An- oder Einbauteil,
wie beispielsweise einem Schließzylinder eines Türöffnungs- und -schließmechanismus
eingenommen und soll mittels der vorbeschriebenen Abdeckkappe 11 verschlossen bzw.
abgedeckt werden, so wird eine solche Abdeckkappe 11 orthogonal oder weitestgehend
orthogonal mit dem freien Ende des Kappenträgerteils 11b voran gegen das in die Aufnahmeöffnung
12 reichende freie Ende des federkraftbelasteten und sich in Schließstellung befindlichen
schieberartigen Formschlusselements 14 gedrückt. Infolge einer am besagten freien
Ende des Formschlusselements 14 ausgebildeten rampenförmigen Kontur 21 desselben,
weicht das Formschlusselement 14 gegen die Federkraft zurück. Ist nunmehr die Abdeckkappe
11 respektive deren Klappenträgerteil 11a derart weit in die Aufnahmeöffnung 12 eingeschoben,
dass Formschlusselement 14 und Formschlussaufnahme 11c koaxial zueinander angeordnet
sind, schnappt das schieberartige Formschlusselement 14 axial in die als Öffnung im
Kappenträgerteil 11a ausgebildete Formschlussaufnahme 11c, wodurch die Abdeckkappe
11 am Basisteil 5 festgelegt ist.
[0016] Ein Lösen des Verbundes ist beispielsweise erzielbar, indem mittels eines nicht zeichnerisch
dargestellten Werkzeugs durch eine in den Fig. 4 und 5 gezeigte Demontageöffnung 22
in der Stirnwand 5a des Basisteils 5 hindurch das Formschlusselement 14 gegen die
Federkraft des Federelements 19, vorliegend in Form der Schraubendruckfeder, aus der
Formschlussaufnahme 11c gezogen oder gedrückt und dann die Abdeckkappe 11 gelöst wird.
Hierbei greift besagtes Werkzeug an der Seitenwand 15a des Klammerelements 15 oder
an einem in Fig. 8 gezeigten Demontageelement 23 des schieberartigen Formschlusselements
14 an.
Bezugszeichenliste
[0017]
- 1
- Fahrzeugtür
- 2
- Außengriffsystem
- 3
- Griffhauptkörper
- 4
- Schwenklager
- 5
- Basisteil
- 5a
- Stirnwand (Basisteil 5)
- 6
- Griffschale
- 7
- Ausnehmung
- 8
- Türaußenteil
- 9
- Schraubendrehfeder
- 10
- Versteifungsstege (Basisteil 5)
- 11
- Abdeckkappe
- 11a
- Kappenträgerteil
- 11b
- Deckelteil
- 11c
- Formschlussaufnahme
- 12
- Aufnahmeöffnung (Basisteil 5)
- 13
- Führungselement
- 14
- Formschlusselement
- 15
- Klammerelement
- 15a
- Abschnitt (Klammerelement 15)
- 16
- Rastelement
- 17
- Gegenrastelement
- 18
- Begrenzungssteg
- 19
- Federelement
- 20
- Führungsdorn
- 21
- rampenförmige Kontur
- 22
- Demontageöffnung
- 23
- Demontageelement
1. Außengriffsystem (2) für eine Fahrzeugtür (1), mit einem langgestreckten Griffhauptkörper
(3), der seinerseits einenends mittels eines Schwenklagers (4) an einem an der Fahrzeugtür
(1) festgelegten Basisteil (5) schwenkbar gelagert ist, und mit einer sich schwenklagerseitig
an den Griffhauptkörper (3) anschließenden und am Basisteil (5) befestigten Abdeckkappe
(11), welche eine im Basisteil (5) ausgebildete Aufnahmeöffnung (12) für ein An- oder
Einbauteil verschließt, wobei die Abdeckkappe (11) unter Vermittlung eines am Basisteil
(5) gehalterten Klammerelements (15) durch ein verstellbares Formschlusselement (14)
am Basisteil (5) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (14) in Schließrichtung federkraftbelastet ausgebildet ist,
so dass das Formschlusselement gegen die Federkraft gezogen oder gedrückt und dann
die Abdeckkappe gelöst wird.
2. Außengriffsystem (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (11) ein oder zweiteilig durch ein Kappenträgerteil (11a) und ein
Deckelteil (11b) gebildet ist, wobei im Zusammenbau das Kappenträgerteil (11a) der
Abdeckkappe (11) auf der dem Griffhauptkörper (3) gegenüberliegenden Seite seiner
Seitenwandung unter Vermittlung des Klammerelements (15) durch das verstellbare Formschlusselement
(14) am Basisteil (5) befestigt ist.
3. Außengriffsystem (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Formschlusselement (14) eine an der Abdeckkappe (11) ausgebildete Formschlussaufnahme
(11c) zugeordnet ist.
4. Außengriffsystem (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (14) durch ein axial verstellbares Schieberelement gebildet
ist.
5. Außengriffsystem (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (14) in Form des Schieberelements einstückig mit dem Klammerelement
(15) ausgebildet und infolge einer elastischen Ausbildung zumindest eines das Formschlusselement
(14) tragenden Abschnittes (15a) des Klammerelements (15) axial verstellbar ist.
6. Außengriffsystem (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (14) in Form des Schieberelements als separates Bauteil ausgebildet
und in einer Führungsbohrung des Klammerelements (15) axial verstellbar geführt ist.
7. Außengriffsystem (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Klammerelement (15) rahmenförmig ausgebildet und, die Aufnahmeöffnung (12) im
Basisteil (5) zumindest teilweise umschließend, am Basisteil (5) gehaltert ist.
8. Außengriffsystem (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Klammerelement (15) durch Formschluss am Basisteil (5) gehaltert ist
9. Außengriffsystem (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Klammerelement (15) durch Verrastung am Basisteil (5) gehaltert ist.
1. An external handle system (2) for a vehicle door (1), having an elongated handle main
body (3), which is, on the one hand, pivotably mounted on a base part (5) fixed to
the vehicle door (1) by means of a pivot bearing (4) and having a cover cap (11) adjoining
the handle main body (3) on the pivot bearing side and fastened to the base part (5),
which seals a receiving opening (12) formed in the base part (5) for an attachment
or mounting part, wherein the cover cap (11) is fastened to the base part (5) by an
adjustable positive-locking element (14) with the placement of a clamping element
(15) supported on the base part (5), characterised in that the positive-locking element (14) is designed in a spring force-loaded manner in
the closing direction such that the positive-locking element is pulled or pushed against
the spring force and the cover cap is then released.
2. The external handle system (2) according to claim 1, characterised in that the cover cap (11) is formed in one or two pieces by a cap carrier part (11a) and
a cover part (11b), wherein, when assembled, the cap carrier part (11a) of the cover
cap (11) on the side of its side wall opposite the handle main body (3) is fastened
on the base part (5) by the adjustable positive-locking element (14) with the placement
of the clamping element (15).
3. The external handle system (2) according to one of claims 1 to 2, characterised in that a positive-locking receiving portion (11c) formed on the cover cap (11) is assigned
to the positive-locking element (14).
4. The external handle system (2) according to one of claims 1 to 3, characterised in that the positive-locking element is formed by an axially-adjustable sliding element.
5. The external handle system (2) according to claim 4, characterised in that the positive-locking element (14) in the form of the sliding element is integrally
formed with the clamping element (15) and is axially adjustable as a result of an
elastic design of at least one section (15a) of the clamping element (15) carrying
the positive-locking element (14).
6. The external handle system (2) according to claim 4, characterised in that the positive-locking element (14) in the form of the sliding element is formed as
a separate component and is guided in an axially adjustable manner in a guide hole
of the clamping element (15).
7. The external handle system (2) according to one of claims 1 to 6, characterised in that the clamping element (15) is formed in the shape of a frame and the receiving opening
(12) in the base part (5) is supported at least partially enclosed on the base part
(5).
8. The external handle system (2) according to one of claims 1 to 7, characterised in that the clamping element (15) is supported on the base part (5) by a positive-locking
fit.
9. The external handle system (2) according to claim 8, characterised in that the clamping element (15) is supported on the base part (5) by a catch mechanism.
1. Système de poignée externe (2) pour une porte de véhicule (1), ayant un corps principal
de poignée longiligne (3), qui est, d'une part, monté de façon pivotante sur une partie
de base (5) fixée à la porte de véhicule (1) au moyen d'un palier pivotant (4) et
ayant un cache (11) adjacent au corps principal de la poignée (3) sur le côté du palier
de pivot et fixé à la partie de base (5), qui scelle une ouverture de réception (12)
formée dans la partie de base (5) pour une partie de liaison ou de montage, dans lequel
le cache (11) est fixé à la partie de base (5) par un élément de verrouillage positif
réglable (14) avec la mise en place d'un élément de fermeture (15) supporté sur la
partie de base (5), caractérisé en ce que l'élément de verrouillage positif (14) est conçu de façon montée sur ressort dans
le sens de fermeture de sorte que l'élément de verrouillage positif est tiré ou poussé
contre la force du ressort et le cache est alors libéré.
2. Système de poignée externe (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cache (11) est formé en une ou deux pièces par une partie porteuse de cache (11a)
et une partie de cache (11b), dans lequel, lorsqu'elles sont assemblées, la partie
porteuse de cache (11a) du cache (11) sur le côté de sa paroi latérale en regard du
corps principal de la poignée (3) est fixée sur la partie de base (5) par l'élément
de verrouillage positif réglable (14) avec la mise en place de l'élément de serrage
(15).
3. Système de poignée externe (2) selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce qu'une portion de réception de verrouillage positif (11c) formée sur le cache (11) est
assignée à l'élément de verrouillage positif (14).
4. Système de poignée externe (2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de verrouillage positif est formé par un élément coulissant réglable axialement.
5. Système de poignée externe (2) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de verrouillage positif (14) sous la forme de l'élément coulissant est
intégralement formé avec l'élément de serrage (15) et est axialement réglable à la
suite d'une conception élastique d'au moins une section (15a) de l'élément de serrage
(15) portant l'élément de verrouillage positif (14).
6. Système de poignée externe (2) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de verrouillage positif (14) sous la forme de l'élément coulissant est
formé comme un composant distinct et est guidé de façon réglable axialement dans un
orifice de guidage de l'élément de serrage (15).
7. Système de poignée externe (2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de serrage (15) est formé sous la forme d'un châssis et l'ouverture de
réception (12) dans la partie de base (5) est supportée au moins partiellement refermé
sur la partie de base (5).
8. Système de poignée externe (2) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'élément de serrage (15) est supporté sur la partie de base (5) par un assemblage
à verrouillage positif.
9. Système de poignée externe (2) selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de serrage (15) est supporté sur la partie de base (5) par mécanisme à
cliquet.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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