[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen
von Trennelementen in Gebinde welche jeweils aus einer Mehrzahl an Behältern gebildet
sind, wobei benachbarte Behälter mittels der einzusetzenden Trennelemente zumindest
bereichsweise voneinander getrennt werden, und wobei eine Transportvorrichtung das
Trennelement aus einem Magazin entnimmt, und zu einer Einsetzstation transportiert,
mit der das jeweilige Trennelement in dem Gebinde eingesetzt wird.
[0002] Die Gebinde weisen Behälter auf. Behälter im Sinne der Erfindung sind beispielsweise
Flaschen, Dosen, Tuben, Pouches, jeweils aus Metall, Glas und/oder Kunststoff, also
zum Beispiel auch PET-Flaschen, aber auch andere Packmittel, insbesondere solche,
die zum Abfüllen von flüssigen oder viskosen Produkten aber auch zur Aufnahme von
Lebensmitteln geeignet sind, aber auch bereits zu Gruppen (Mehrfachpack, Gebinde)
zusammen gefasste Behälter. Behälterbehandlungsanlagen sind zum Beispiel Rinser, Füller,
Verschließer aber auch Etikettiermaschinen. Diese können umlaufender Bauart oder linearer
Bauart sein. Behälterbehandlungsanlagen umlaufender Bauart weisen einen Transportstern
auf, an welchem die Behälter einer Kreisbahn folgend beispielsweise an Etikettiervorrichtungen
vorbeigeführt werden. Vor dem Etikettieren können die Behälter nach Erkennungsmerkmalen
ausgerichtet sein, so dass jedes Etikett gleich orientiert auf den Behälter aufbringbar
ist.
[0003] Nachdem die Behälter in der Behälterbehandlungsanlage behandelt wurden, können diese
einer Verpackungsmaschine zugeführt werden. Im Detail erfolgt die Herstellung der
Gebinde z.B. in einer so genannten Verpackungsmaschine in der Weise, dass die Behälter
auf einer Transportebene eines Transporteurs aufstehend und mit ihrer Behälterachse
in vertikaler Richtung oder im Wesentlichen vertikaler Richtung orientiert in einem
Massentransport bzw. in einem breiten Behälterstrom zugeführt werden, in dem die Behälter
hinsichtlich markanter Behälter und/oder Ausstattungsmerkmale eine willkürliche Orientierung
aufweisen können, da die vormalige Orientierung, also Ausrichtung verloren geht. Dieser
breite Behälterstrom wird dann durch Gasseneinteilung in mehrere einspurige Behälterströme
umgewandelt. In weiteren Verfahrensschritten erfolgt das Abteilen der die späteren
Gebinde bzw. deren Behältergruppen bildenden Behälter aus den einspurigen Behälterströmen,
das Zusammenführen der notwendigen Anzahl von Behältern jeweils zu einer verdichteten
Behältergruppe, in der die Behälter mit mehreren Mantel- oder Umfangsflächen, also
mit den Kontakt- oder Berührflächen gegeneinander anliegen, und dass Verbinden der
Behälter jeder Behältergruppe zu dem kompakten und festen bzw. stabilen Gebinde.
[0004] Möglich ist, die einzelnen Behälter des Gebindes miteinander zu verbinden, wobei
z.B. eine Umschlingung z.B. mit einem Halteband oder einem anderen umfassenden Element
denkbar ist. Ein solches umfassendes Element kann zum Beispiel ein Kartonzuschnitt
oder ein Folienabschnitt sein, welcher um das betreffliche Gebinde gelegt und entsprechend
befestigt wird. Die Kartonenden können miteinander verklebt werden. In einem Schrumpftunnel
können die zunächst anliegenden Folien aufgeschrumpft werden. Denkbar ist auch, dass
die Gebinde eine stabilisierende Unterlage bekommen, welche z.B. als Kartonzuschnitt
ausgeführt ist, auf welcher die Behälter aufstehen. Eine solche Unterlage ist sinnvoll,
wenn das spätere Gebinde z.B. aus mehreren Lagen von Teilgebinden gebildet werden
soll. Dabei kann an der Unterlage angegriffen werden, so dass das eine Teilgebinde
auf das andere gesetzt wird. Anschließend kann ein umfassendes Element vorgesehen
werden, um die gestapelten Gebinde zu umfassen.
[0005] Die Kartonzuschnitte werden als solche bevorzugt im entfalteten Zustand aus einem
Magazin entnommen und können vor oder nach Zuführung zu dem späteren Gebinde gefalten
werden, wobei eine entsprechend ausgeführte Faltstation Einsatz findet. Zur Bildung
der Folienabschnitte wird eine Folienrolle zu einer Folienbahn entrollt, wobei die
betrefflichen Folienabschnitte von der Folienbahn abgeschnitten werden. Hierzu ist
eine Folienschneidstation sinnvoll einsetzbar, so dass der jeweilige Folienabschnitt
die geforderten Dimensionen des jeweils zu verpackenden Gebindes hat. In einer weiteren
Ausführung kann zwischen den Behältern der späteren Gebinde ein Abstandselement, also
das Trennelement angeordnet werden, welches z.B. als Steg oder beispielsweise als
Gefache ausgeführt ist. Dieses Gefache ist zumeist aus einem Karton oder aus Pappe
gebildet, und wird vor dem Einsetzen in das spätere Gebinde aufgefacht, wobei eine
Einsetzstation, welche beispielhaft als Stegeinsetzer oder Gefacheeinsetzer bezeichnet
werden kann, Verwendung findet. Möglich ist aber auch, eine Mehrzahl an Behältern
in Aufnahmekartons einzusetzen, wobei die Trennelemente, also die Stege oder Gefache
quasi Waben innerhalb des Kartons bilden, in welchen die Behälter angeordnet sind.
[0006] Es ist bekannt, mehrere Artikel jeweils zu einer Artikelgruppe zusammen zu fassen
oder zu formieren und aus den Artikelgruppen unter Verwendung von Schrumpffolien (z.B.
US 7 726 464 A1) feste bzw. transportfähige Lager- und Transporteinheiten oder Gebinde herzustellen.
Nachteilig ist hierbei unter anderem, dass die dabei verwendeten Folien sowie insbesondere
das Aufschrumpfen der Folien durch Wärme- oder Energieeintrag nicht unerhebliche Kosten
verursacht.
[0007] Vorgeschlagen wurde auch bereits, transportfähige Gebinde dadurch herzustellen, dass
die jeweils zu einer Behältergruppe formierten Behälter durch eine die Behältergruppe
schlaufenartig umgreifende Umreifung (
DE 10 2009 025 824 A1,
DE 10 2009 044 271 A1,
DE 41 26 212 A1) verpackt, d.h. miteinander zu einem Gebinde verbunden werden, was eine besonders
kostengünstige und einfache Möglichkeit zur Herstellung von Gebinden bzw. Transport-
und Lagereinheiten darstellt. Die Umreifung kann auch mit den Behältern verklebt werden.
Nachteilig bei der Umreifung ist allerdings, dass beim ersten Entnehmen eines Behälters
aus einem solchen Gebinde die in dem Gebinde verbliebenen Behälter durch die Umreifung
nicht mehr zusammengehalten werden. Dies gilt nicht nur dann, wenn die Umreifung getrennt
oder zerschnitten wird, sondern auch dann, wenn es möglich ist, ohne Durchtrennen
der Umreifung einen Behälter aus dem Gebinde zu entnehmen.
[0008] Weiterhin besteht beim Transport derartiger Gebinde auf einem Bandfördermittel immer
die Gefahr, dass sich zylindrische oder weitgehend zylindrische Artikel, wie Dosen,
Flaschen oder Behälter durch Vibration, Stöße etc. eine nestende Position einnehmen,
also in die Lücke der Nachbarreihe rutschen. Um dies zu verhindern muss bei bekannten
Gebinden eine sehr große Spannung auf die Umreifung gebracht werden.
[0009] Die
DE 10 2006 037 105 A1 dagegen befasst sich mit einem Verfahren zum Zusammenstellen von Flaschenpaketen,
bei welchem auf beiden Seiten einer Bahn ein Drehstern vorgesehen wird, welcher Flaschenhälse
in Klammern an Flachträgern hineindrückt. Das Flaschenpaket wird noch mit einem Band
oder einer Umhüllung (Folie) umfasst.
[0010] Gemäß der
DE 23 31 193 wird an Behälter ein Klebemittel in schmalen Flächen oder Reihen angebracht, wobei
jeweils benachbarte Flächen, welche nicht mit Klebemittel versehen sind, ein Greifen
der Packung zum Zwecke des Tragens ermöglichen soll. An den Klebestellen kleben die
Behälter aneinander. Die
EP 2 096 039 A1 offenbart ebenfalls Behälter mit einem Klebemittel zu versehen, wobei aber zudem
noch eine Schrumpffolie um das Flaschenpaket angeordnet wird. Weitere Vorrichtungen
zum Herstellen von Klebegebinden sind aus der
DE 10 2011 119968 A1 und der
DE 10 2012 005925 B3 bekannt.
[0011] Aus der
EP 2 500 296 A1 ist eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Gruppieren von Stückgut entlang einer
Förderstrecke bekannt. Mittels in den Förderstrom eingreifenden Einteilerelementen
werden Lücken zwischen einander folgenden Stückgütern ausgebildet. Die Einteilerelemente
sind in ihrer Vorschubbewegung und/oder -geschwindigkeit wegen der verwendeten getriebelosen
Direktantriebe entlang der Bewegungsbahn individuell steuerbar. Die Einteilerelemente
tauchen von unterhalb der Bewegungsbahn auf, teilen eine Anzahl an Behältern von dem
Behälterstrom ab, halten den Behälterstrom zunächst auf, so dass zu den abgetrennten
Behältern eine Lücke entsteht: Die Einteilerelemente beschleunigen dann und tauchen
wieder unter das Niveau der Bewegungsbahn. Insofern kombiniert die
EP 2 500 296 A1 eigentlich nur die vor deren Anmelde- bzw. Prioritätstag bekannte Einteiltechnik
mit Einteilfingern, die auf umlaufenden Balken angeordnet sind, mit einem Antriebssystem,
welches durch getriebelose Direktantriebe gebildet ist.
[0012] Die
DE 10 2011 081 705 A1 beschäftigt sich ebenfalls mit einem Verfahren und einer Vorrichtung zum Gruppieren
von Behältern. Dabei weist die Vorrichtung zwei Fördereinrichtungen mit unterschiedlichen
Geschwindigkeiten auf. Die zweite Fördereinrichtung ist schneller, als die erste Fördereinrichtung.
So werden die, die zweite Fördereinrichtung erreichenden Behälter schneller bewegt
als die Behälter auf der ersten Fördereinrichtung. So entsteht zwischen den Behältern
auf der zweiten Fördereinrichtung eine Lücke. Mittels einer Schiebe- oder Rückhalteeinrichtung
werden die Behälter auf der zweiten Fördereinrichtung beschleunigt, verzögert und/oder
gegeneinander verschoben, so dass die ursprüngliche Lücke verändert ist. Dabei wird
z.B. der nacheilende Behälter auf den voreilenden Behälter geschoben. Die entsprechende
Beschleunigung wird mittels linearmotorischer Antriebe erreicht, wobei die einzelnen
Elemente der Schiebe- oder Rückhalteeinrichtung individuell steuerbar sind.
[0013] In der
DE 10 2007 062 844 A1 und der
DE 10 2005 0466246 A1 sind Transportvorrichtungen für Gefache sowie Vorrichtungen zum Einbringen von Gefachen
offenbart. Gefache sind, wie in der
DE 10 2007 062 844 A1 beschrieben, Gebilde, die zumindest einen Längssteg, und zumindest einen Quersteg
aufweisen. Ein Trennelement im Sinn der Erfindung ist also ein Gefache, wobei ein
Trennelement im Sinne der Erfindung aber auch nur ein einzelner Steg sein kann, welcher
dem Gebinde zugeführt wird, wobei natürlich auch mehrere vereinzelte Stege vorgesehen
sein können, welche aber nicht wie die Einzelelemente der Gefache miteinander verbunden
sind. Gemäß der
DE 10 2007 062 844 A1 sind Mitnehmer an einer Transportkette angeordnet. Die Mitnehmer schieben die aufgefalteten
Gefache auf einem Gleitblech aufstehend entlang desselben. Dadurch, dass eine Gruppe
von Mitnehmern vorgesehen ist, wird ein Verdrehen der Gefache verhindert, weswegen
auf seitliche Führungen verzichtet werden kann. Die Transportkette ist umlaufend,
wobei die Mitnehmer mit festgelegter Teilung daran angeordnet sind. Umbaumaßnahmen
werden notwendig wenn andere Gefache mit anderer Ausgestaltung transportiert werden
sollen. Von der Transportvorrichtung ist die Einsetzstation getrennt, also separiert.
Die in der DIE
10 2007 062 844 A1 offenbarten Vorrichtungen und das ebenso offenbarte Verfahren haben sich durchaus
in der Praxis bewährt. Jedoch beinhaltet das Transportieren und Einsetzen von Trenrielementen
in Gebinden noch Verbesserungspotenzial.
[0014] Die
DE 103 53 103 A1 offenbart ebenfalls eine Transportvorrichtung für Gefache sowie eine Vorrichtung
zum Einbringen von Gefachen, bei der die Gefache eine faltbare Klappe zur Stabilisierung
der Gefache beim Transport auf einer Rutsche aufweisen. Auch die
US 2005/235607 A1 zeigt eine Vorrichtung zum Anordnen von Gefachen, bei der die Gefache taktweise mittels
einer Saugvorrichtung aus einem Magazin entnommen und in eine Behältergruppe eingebracht
werden.
[0015] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der Eingangs genannten Art anzugeben,
bei welcher das Transportieren und Einsetzen von Trennelementen vereinfacht ist.
[0016] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1.
[0017] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. Dabei sind alle
beschriebenen Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand
der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Auch wird der Inhalt der Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren ausgeführt und beispielhaft erläutert.
Dieses zeigen in
Figur 1 eine erste Übersichtsdarstellung der Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen
von Trennelementen mit einer vertikalen Bewegungsbahn.
Figur 2 das Grundprinzip der Auffaltung eines Trennelementes,
Figur 3 ein detailliertes Ablaufschema der Auffaltung mittels Sauggreifer,
Figur 4 eine Draufsicht des Magazins und der Einsatzstation,
Figur 5a und 5b schematische Darstellungen des Bewegungselementes und des mechanischen
Greifers,
Figur 6a und Figur 6b alternative mechanische Greifer des Bewegungselementes und Figur
7 eine zweite, alternative Übersichtsdarstellung der Vorrichtung zum Transportieren
und Einsetzen von Trennelementen mit einer horizontalen Bewegungsbahn.
[0019] Wie in Figur 1 und 7 dargestellt, weist die Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen
von Trennelemente 10, nachfolgend als Transportvorrichtung 1 bezeichnet, als zentrales
Element einen Lineartransporteur 2.1 mit einer geschlossenen Bewegungsbahn 2.2 auf,
an welcher Bewegungselemente 3 in einer gemeinsamen Richtung A umlaufen, wobei an
dem jeweiligen Bewegungselement 3 zumindest ein Greifelement angeordnet ist. An den
Bewegungselementen 3 können mehre Greifer angeordnet sein, welche unabhängig voneinander
steuerbar sein können.
[0020] Dass die Bewegungselemente 3 im Wesentlichen in einer gemeinsamen Richtung A umlaufen,
bedeutet dass die Bewegungselemente 3 gegebenenfalls vereinzelt und kurzzeitig in
eine andere Richtung als die gemeinsame, eigentlich vorgegebene Umlaufrichtung A bewegt
werden können, wenn dies nach den gegebenen Umständen beispielsweise zum Verändern
eines Abstandes zum folgenden oder vorlaufenden Bewegungselement 3 sinnvoll erscheint.
Hier liegt aber auch ein weiterer Vorteil der Erfindung, indem die Bewegungselemente
3 unabhängig voneinander an der Bewegungsbahn 2.2 in ihrer jeweiligen Bewegung ansteuerbar
sind, worauf aber noch eingegangen wird.
[0021] Die Bewegungselemente 3, können auch als Mover oder Schlitten bezeichnet werden,
weil sie derart ausgebildet sind. Die Bewegungsbahn 2.2 weist linear ausgerichtete
Bewegungsbahnabschnitte 5.1, 5.2 und dazwischen angeordnete Umlenkbereich 6.1, 6.2
auf, so dass eine geschlossene Bewegungsbahn 2.2 gebildet ist. Die linear ausgerichteten
Bewegungsbahnabschnitte, die auch als Hintrum (5.1) und als Rücktrum (5.2) bezeichnet
werden, können gebogene oder schräg orientierte Teilabschnitte aufweisen, um z.B.
einen Höhenunterschied auszugleichen, oder um zum Beispiel eine Richtungsänderung
in horizontaler Richtung auszubilden.
[0022] Die Bewegungselemente 3 sind individuell ansteuerbar, so dass jedes Bewegungselement
eine jeweilige Geschwindigkeit haben kann. So sind die Bewegungselemente 3 unabhängig
voneinander so steuerbar, dass das jeweilige Bewegungselement an dem jeweiligen Bewegungsbahnabschnitt
in seiner Geschwindigkeit gleich zu anderen an den betreffenden Bewegungsbahnabschnitt
befindlichen Bewegungselementen 3 ist, wobei dieses betreffliche Bewegungselement
relativ zu anderen an derselben Bewegungsbahn 2.2 respektive an demselben Bewegungsbahnabschnitt
befindlichen Bewegungselementen 3 aber auch beschleunigt, verzögert oder gar in seiner
Bewegungsrichtung kurzeitig umgekehrt werden kann. Dies ist vorteilhaft, da so eine
sehr geringe Anzahl an Bewegungselementen 3 vorgesehen werden kann, da die sich entlang
des Rücktrums bewegenden Bewegungselemente 3 die sich entlang des Hintrums bewegenden
Bewegungselemente 3 überholen können. Die Bewegungsbahn 2.2 kann selbstverständlich
eine Schleuse zum Ausschleusen nicht benötigter oder zu überprüfender Bewegungselemente
3 aufweisen. Die Schleuse kann selbstverständlich auch zum Einschleusen genutzt werden.
Die jeweiligen Bewegungselemente 3 können z.B. so angesteuert werden, dass diese bei
einer Übernahme der Trennelemente mit angepasster Geschwindigkeit bewegt werden, oder
gar abgebremst werden und nachfolgend einen Geschwindigkeitsaufbau erfahren, so dass
quasi eine sanfte Übernahme der Trennelemente erfolgt, welche entlang z.B. eines Beschleunigungsabschnittes
der Bewegungsbahn 2.2 zu den nachfolgenden beabstandet werden.
[0023] Der Lineartransporteur ist in der Art einer elektromagnetischen Bahn ausgeführt,
wobei die Bewegungselemente 3 getriebelos an dieser direkt ansteuerbar umlaufen. Dazu
ist eine Schnittstelle der Bewegungsbahn 2.2 mit einer Steuer- und Regeleinheit verbindbar.
Der Lineartransporteur kann demnach ein elektromagnetischer Direktantrieb sein. Dabei
erfolgt der eigentliche Antrieb durch ein dynamisch steuerbares elektromagnetisches
Feld entlang der Schiene oder Bahn, wodurch der auf dem Bewegungselement, das auch
als Mover bezeichnet werden kann angeordnete Permanentmagnet/-packung durch die magnetische
Kraft bzw. das Magnetfeld gesteuert bewegt wird.
[0024] Die an den Bewegungselementen 3 angeordneten Greifer können bezogen auf den Lineartransporteur
aber auch bezogen auf das Bewegungselement selbst jede Bewegung ausführen sind also
entsprechend in ihren Freiheitgraden ansteuerbar. Ein Ansteuern erfolgt in idealer
Ausführung über eine zentrale Einheit, welche auch die Steuerung der Bewegungselemente
3 bewirken kann.
[0025] Zweckmäßig ist, wenn die Bewegungsbahn 2.2 des Lineartransporteurs zu dem Magazin
7 geführt ist, so dass die an den Bewegungselementen 3 angeordneten Greifer das betreffende
Trennelement 10, auch Stege oder Gefache genannt, aus dem Magazin 7 entnehmen können.
Dabei können die Bewegungselemente 3 zur Übernahme der Trennelemente kurzzeitig gestoppt
oder sehr verlangsamt werden, so dass eine sichere Übernahme gewährleistet ist. Bei
einer alternativen Ausgestaltung werden die flach gefalteten Trennelemente von einem
Entnahmeelement ergriffen, wie bspw. ein umlaufender Sauggreifer 8 und an die an den
Bewegungselementen 3 angeordneten Greifer übergeben, wozu die Geschwindigkeit im Übergabebereich
der beiden Elemente synchronisiert wird.
[0026] Die Trennelemente können sodann mittels der Greifer an den Bewegungselementen 3 gehalten
in Richtung zur Einsetzstation II transportiert werden, und dort gegebenenfalls wieder
abgebremst, oder gar kurzfristig gestoppt werden. Ersichtlich ist der Vorteil, dass
die Bewegungselemente 3 individuell ansteuerbar sind, wobei eine vorgegebene Teilung
von an einer umlaufenden Kette befestigter Mitnehmer hinfällig ist.
[0027] Die Behälter 20 werden im Pulk oder in Gassen auf der Transportebene 21 in der Transportrichtung
B gefördert und mittels einer Abteileinheit 22, bzw. deren Abteilwerkzeuge 24 in Behältergruppen
23 abgeteilt. Die Einsetzstation II für die Trennelemente 10 ist gem. dem Ausführungsbeispiel
der Figur 1 oberhalb der Transportebene 21 der Behälter 20.
[0028] Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Figur 1, ist die geschlossene Bewegungsbahn 2.2
senkrecht zur Transportebene 21 ausgerichtet. In der Übernahmestation I werden die
Trennelemente 10 aus dem Magazin 7 entnommen und an das Bewegungselement 3 übergeben
bzw. von dessen Greifern 4 übernommen. Wie in Figur 1 und schematisch in Figur 2 gezeigt,
setzt sich diese Bewegung funktionell aus:
- einer Vereinzelung der flachen Trennelemente 10.1 mittels bspw. der Sauggreifer 8
in der Übernahmestation I,
- Aufnahme durch die Greifer des Bewegungselementes 3, und
- Transport der aufgefalteten Trennelemente 10.2,
- Abgabe bzw. Absetzen des aufgefalteten Trennelementes 10.3 in die Behältergruppe 23
und
- anschließender Rücklauf der Bewegungselemente 3 in Richtung des Magazins 7 bzw. die
Ausgangsposition.
[0029] Dabei wird das an den Greifern 4 aufgefaltete gehaltene Trennelement 10 im Bereich
der Übernahmestation I temporäre auf eine bereitstehende, verschiebbare Auflagen 50
abgesetzt, bzw. auf diese fallengelassen. Ein an einem Bewegungselement 3 befestigter
Greifer 4 befindet sich in der Anfahrt oder ist bereits in einer Art Parkposition,
um das Trennelement 10 zu übernehmen oder verfährt in den Bereich der Auflagen, um
das Gefache mit geöffneten Greifern zu übernehmen.
[0030] In einer nicht gezeigten Aufführungsform kann das Bewegungselement 3 und dessen Greifer
4 die Auflage 50 bilden, in dem Auflagefinger oder -stege vorgesehen sind, auf welche
die aufgefalteten Trennelemente 10 bis zum Verschluss der Greifer 4 aufgestellt werden
können. Dabei kann der Auflagefinger oder-stege idealerweise Teil des Greifer 4 sein.
[0031] Alternativ können die Greifer 4 die Trennelemente 10 auch unmittelbar von den Sauggreifern
8 übernehmen, wozu idealerweise eine Langsamfahrt und/oder kurzer Stopp der Bewegungselemente
3 sinnvoll ist.
[0032] Nach dem Schließen der Greifer werden die verschiebbaren Auflagen so verschoben,
dass das von den Greifern 4 gehaltene Trennelement 10 bis zur Übergabeposition über
das zuvor abgeteilte Gebinde 23 verfahren werden kann. Durch Öffnen der Greifer 4
fällt des Trennelement 10 in das abgeteilte Gebinde. Dabei kann (bekanntermaßen die
Gruppe von Behältern des Gebindes in diesem Bereich über eine Bodenwölbung oder Buckel
geschoben werden, um größere Lücken zwischen den einzelnen Produkten in Laufrichtung
zu erreichen. Lücken quer zur Laufrichtung sind in diesem Übergabebereich durch Führungsschienen
zwischen den einzelnen Reihen der Produkte zu erreichen.
[0033] Sind die Trennelemente 10 als Gefache ausgeführt, befinden diese sich üblicher Weise
in flach, gefaltetem Zustand in dem Magazin 7. Mittels der an den Bewegungselementen
3 angeordneten Greifer 4 können die als Gefache ausgeführten Trennelemente 10 aus
dem Magazin 7 entnommen werden, und entlang eines Bewegungsbahnabschnittes 5.1, 6.1
entfalten werden. Sinnvoll ist daher, wenn mehrere Greifer 4 an dem Bewegungselement
3 angeordnet sind, wobei die Greifer 4 relativ zueinander bewegbar sind, so dass ein
Entfalten aufgrund der Relativbewegung der Greifer 4 möglich ist (Fig. 5, 6). Zum
Entnehmen aus dem Magazin 7 kann auch vorgesehen sein, dass das betreffende flache
Trennelement 10 zunächst angesaugt wird, weshalb an den Bewegungselementen 3 auch
Elemente mit einer Saugfunktion angeordnet sein können, wobei natürlich auch die Greifer
4 selbst eine Saugfunktion aufweisen können. Zudem können die Greifer mechanische
Haltefunktionen ausführen.
[0034] Idealerweise wird erst kurz vor dem Einsetzen durch eine Schwenk- oder Drehbewegung
des Greifers die vollständige Errichtung des Trennelementes vollzogen (nicht dargestellt).
Hierzu wird das Trennelement 10 weitestgehend in flacher Ausrichtung zur Transportrichtung
und/oder in vollständig oder teilweise gefaltetem Zustand transportiert. Dazu sind
die Greifer 4 der Bewegungselemente 3, insb. entsprechende Sauggreifer auf den Bewegungselementen
3, schwenk- oder drehbar gelagert, wobei die Schwenk- oder Drehbewegung zum Auffalten
der Trennelemente 10 durch geeignete Steuermittel auf der Strecke nach der Übergabestation
I, insb. kurz vor der Einsetzstation II, erfolgt.
[0035] Die jeweilige Vakuum und/oder Mediumversorgung stellt dabei kein Problem dar. Denn
zum einen kann die Versorgung an der Bewegungsbahn 2.2 angeordnet sein, wobei das
Vakuum und/oder Medium abgegriffen wird, oder das Bewegungselement trägt eine entsprechende
Versorgung als Speicher bei sich. Der Speicher müsste natürlich beizeiten aufgefüllt
werden, weswegen die optionale Schleuse vorgesehen sein kann. Der Speicher kann als
Energiespeicher oder dergleichen ausgeführt sein, so dass die an dem Bewegungselemente
3 angeordneten Funktionseinheiten mit der notwendigen Energie versorgt sein können.
Der besondere Vorteil besteht also darin, dass die Trennelemente 10 nicht sofort vollständig
aufgefaltet werden müssen, sondern bis kurz vor dem Einsetzen flach oder teilentfaltet
bleiben. Somit kann die Zuführungsstrecke kürzer ausgestaltet sein, als dies mit bekannten
Trennelementeinsetzern der Fall ist.
[0036] Mittels der Bewegungselemente, die an der Bewegungsbahn 2.2 umlaufen, welche wie
oben bereits erwähnt als Bahnkurve oder Schiene ausgeführt ist, können die Trennelemente
10 nun an den Greifern 4 gehalten transportiert werden, ohne dass die Trennelemente
10 auf einer Gleitbahn aufstehen müssen. Die bisher übliche Gleitbahn kann sogar entfallen,
wenn die Trennelemente 10 an den Greifern 4 gehalten quasi schwebend transportiert
werden. Dabei können die Trennelemente 10 an den Bewegungselementen 3 hängend oder
aufstehend gehalten sein. Ersichtlich ist dabei der Vorteil der Erfindung, dass die
Trennelemente 10 in stabiler Lage transportiert werden können, ohne dass diese sich
reibungsbedingt verdrehen, verschieben oder in eine andere, ungewünschte Position
ausrichten. Ideal ist zudem, dass das jeweilige Trennelement 10 durch die freie Beweglichkeit
des oder der haltenden Greifer 4 an jeder Stelle der Bewegungsbahn 2.2 bevorzugt entlang
des Hintrums 5.1 in die gewünschte Position ausgerichtet werden kann. Hierzu ist das
Greifelement 4 oder die Aufnahmevorrichtung des Greifelements auf dem Bewegungselement
3 gelagert, so dass eine Dreh- oder Schwenkbewegung ausgeführt werden kann, um das
Greifelement relativ zu dem Bewegungselement bzw. der Bewegungsbahn 2.2 unterschiedlich
zu orientieren.
[0037] Die Trennelemente 10 werden sodann in der notwendigen Position an die Einsetzstation
II übergeben. Ist das Trennelement 10 an die Einsetzstation II übergeben, wird das
Bewegungselement, idealerweise entlang des Rücktrums 5.2, und gegebenenfalls entlang
der Umlenkbereiche 6.2 beschleunigt, um so ein weiteres Trennelement 10 übernehmen
zu können.
[0038] Es liegt im Sinne der Erfindung, wenn die Einsetzstation II ebenfalls als Lineartransporteur,
also als elektromagnetischer Direktantrieb ausgeführt ist. Insofern können auch hier
Bewegungselemente 3 umlaufend an einer Bewegungsbahn 2.2 angeordnet sein. Insofern
gelten alle Ausführungen bezüglich der zuvor beschriebenen Transportvorrichtung 1
analog für die Einsetzstation II.
[0039] Mittels der Einsetzstation II werden die Trennelemente 10 also vereinzelte Stege
oder Gefache den Behältergruppen 23 der späteren Gebinden zugeführt, wobei ein Zuführen
zielführend von oberhalb der Gebinde erfolgt. Insofern ist es sinnvoll, wenn die Einsetzstation
II oberhalb der durchlaufenden Behältergruppen 23 angeordnet ist. Dabei kann entweder
die Bewegungsbahn 2.2 der Transportvorrichtung 1 einen Höhenausgleich bewirken, oder
die Bewegungsbahn 2.2 der Einsetzstation, wenn dies jeweils notwendig ist.
[0040] Die Bewegungselemente 3 der Einsetzstation II können Greifer 4 aufweisen, welche
die Trennelemente 10 zielgerichtet in das betreffende Gebinde bzw. die Behältergruppe
23 einführen. Das bedeutet, dass die Trennelemente 10 nicht einfach losgelassen werden
und schwerkraftbedingt in das Gebinde einfallen, wobei z.B. noch geeignete Maßnahmen
vorzusehen wären, um das Trennelement 10 in die vorgesehene Position zu verbringen.
Die Greifer 4 gemäß der Erfindung können idealer Weise eine solche Ausgestaltung aufweisen,
dass diese die Trennelemente 10 unter Kraftbeaufschlagung in das Gebinde einsetzen
bzw. mit leichtem Druck eindrücken, so dass die erforderliche Position des Trennelementes
in dem Gebinde bzw. der Behältergruppe 23 erreicht ist.
[0041] In weiterer idealer Ausgestaltung kann vorgesehen werden die Lineartransporteure
2.1 zum einen der Transportvorrichtung 1 und zum anderen der Einsetzstation II zu
einem gemeinsamen Lineartransporteur zusammenzufassen. Dies ist aufgrund der individuell
ausgestaltbaren Bewegungsbahn 2.2 möglich, wobei auch die individuelle Ansteuerbarkeit
jedes Bewegungselementes 3 sowie der daran angeordneten Greifer 4 dieser Ausgestaltung
zielführend zugutekommt.
[0042] Dabei kann die Bewegungsbahn 2.2 wiederum einen Hintrum 5.1 aufweisen, an welchem
die Trennelemente 10 aus dem Trennelementmagazin 7 entnommen werden, gegebenenfalls
entfaltet werden, entlang ihres Transportweges beschleunigt und/oder verzögert und
ausgerichtet werden. Zugleich werden die Trennelemente 10 mittels derselben Bewegungselemente
3 in das Gebinde eingesetzt. Dazu weisen die Greifer 4 die jeweils oben genannten
Funktionen auf, so dass ein Kombinationsgreifelement gebildet ist, welcher das betreffende
Trennelemente nicht nur übernimmt, transportiert, ausrichtet und hält, sondern auch
gezielt einführt.
[0043] In Figur 3 ist der Auffaltvorgang eines Trennelementes 10 mittels Sauggreifer 8.1,
8.2 im Detail gezeigt. Dabei greifen ein Sauggreifer 8.1 am ersten Steg 10b1 des flachen
Trennelementes 10.1 an und der zweite Sauggreifer 8.2 an dem zweiten Steg 10b2 an.
Die Gesamteinheit des Sauggreifers 8.1, 8.2 umfasst je einen Drehpunkt 8a1, 8a2, der
entlang der Bewegungsbahn 33.1, 33.2 verfahren wird. Über ein geeignetes Antriebs-
und Steuerelement wird das Führungselement 8b1, 8b2 derart angetrieben, dass eine
definierte Drehung des Sauggreifers 8.1, 8,2 erfolgt. Dabei sind die Sauggreifer 8.1,
8.2 so zueinander angeordnet, dass die durch die Sauger gehaltenen Stege 10b1, 10b2
des Trennelementes 10 nach dem vollständigen Entfalten annähernd senkrecht zu den
gelenkig damit verbundenen Querstegen 10a stehen.
[0044] In einer Draufsicht zeigt die Figur 4 die Übernahmestation I und die Einsetzstation
II mit dem elektromagnetischen Linearantrieb 2.1, wobei das linke Bewegungselement
3 bereits ein Trennelement 10.1 übernommen hat und aufgefaltet trägt und das rechte
Bewegungselement 3 unmittelbar nach dem Absetzen des als Gefache ausgebildeten Trennelementes
10.2 in die Behältergruppe 23 zu sehen ist.
[0045] Mechanische Greifer 4 und deren Verstellbarkeit eines Bewegungselementes 3 sind in
den Figuren 5 und 6 dargestellt. Figur 5.1 zeigt den Grundträger 25, der einen zentralen
Trägerabschnitt 26 und zwei äußere Trägerabschnitte 27, 28 aufweist. Die äußeren Trägerabschnitte
27, 28 sind über ein auf dem zentralen Trägerabschnitt 26 drehbar gelagertes Stellglied
29 und entsprechende Kopplungselemente 30, in eine greifende, geschlossene Position
gem. Fig. 5.2 oder eine offene Position gem. Fig. 5.1 linear verschiebbar. Dazu sind
die äußeren Trägerabschnitte bspw. auf oder an Führungsstangen 31 relativ zu dem zentralen
Trägerabschnitt 26 verschiebbar gelagert. Da von einem Greifer 4a je ein Greifarm
4.1 auf dem zentralen und einer (4.2) auf einem äußeren Trägerabschnitt angeordnet
ist, kann das Trennelement in der Funktionsart eines Parallelgreifers bspw. an den
Stegen 10b1 und 10b2 erfasst werden. Weiterhin ist in Figur 5 gestrichelt angedeutet,
dass ggf. ein weiterer Greifer 4b vorgesehen werden kann, der zusätzlich auf dem zentralen
Trägerabschnitt 26 vorgesehen wird. Während der Greifer 4a über das Stellglied angesteuert
werden kann, ist der Greifer 4b als passives Element ausgeführt, der beispielsweise
einen weiteren Steg des Trennelementes 10 zwischen den äußeren Stegen 10b1 und 10b2
in rein führender Funktion aufnehmen kann.
[0046] In der Figur 6a ist eine zentrale Verstelleinheit für die Greifer 4a dargestellt.
Dabei sind die Greifer 4.1 und 4.2 bzw. deren Grundkörper 4.3 über eine oder mehrere
Spindeln oder Gewindestangen 32 verbunden und in nicht näher dargestellter Art verschiebbar
gelagert. Die Gewindestange 32 weist auf beiden Seiten gegenläufige Gewinde auf, so
dass eine Drehung oder Winkelverstellung um die Achse GA der Gewindestange 32 zu einer
symmetrischen, parallelen Veränderung des Abstandes der beiden Greifer 4a zueinander
und symmetrisch relativ zur Mitte M des Bewegungselementes 3. Figur 6a zeigt in der
unteren Darstellung die engere Position der Greifer 4a zueinander. Somit ist eine
leichte Anpassung an unterschiedliche Behälter- und/oder Trennelementformate möglich.
[0047] Ein alternativer Greifer 4 ist in der Figur 6b dargestellt. Dieser umfasst Greifarme
4.1. und Antriebsenden 4.2, wobei Greifarme 4.1 und Antriebsenden 4.2 an Achsen 36
schwenkbar gelagert sind. Zum Veranlassen der Schwenk- bzw. Greifbewegung, weist das
Antriebsende 4.2 ein als Kurve geformte Kontur auf, die mit einer gezahnten Oberfläche
37 ausgestattet ist. Diese gezahnten Oberflächen 37 stehen in Wirkverbindung mit einer
linear verschieblichen Zahn- oder Gewindestange 35.
[0048] Wird die Zahn- oder Gewindestange 35 verschoben, wird eine gegenläufige Winkelrichtung
der Schwenkbewegung der beiden Greifarme 4.1 in Abhängigkeit von der Vorschubrichtung
der Gewindestange 35 veranlasst, auf Grund der äußeren Lage der Achsen 36 und der
inneren, gezahnten Kontur 37 der Antriebsenden 4.2 .
[0049] Beispielhaft wird gem. Figur 6b die Öffnungsbewegung der Greifarme 4.1 über die Gewinde-
oder Zahnstange 35 und einen Stößel 38 veranlasst, der sich entlang einer Führungsbahn
39 bewegt, wobei eine Rückstellung und das Halten durch eine Feder 40 erzeugt wird.
[0050] Eine alternative Ausführungsform zu der aus Figur 1, zeigt Figur 7. Hierbei ist unterschiedlich,
dass die Bewegungsbahn 2.2 parallel zur Transportebene 21 aufgespannt ist, wobei sich
diese funktionell in analoger Weise zusammen setzt, wie oben beschrieben, und wobei
auch die Greifer und sonstigen Funktionen und Verfahrensschritte in analoger Weise
vorgesehen sind.
[0051] Natürlich ist die Ausgestaltung des jeweiligen Lineartransporteurs, also deren Teilabschnitte,
wenn ein einziger Lineartransporteur vorgesehen ist, frei wählbar. So kann ein Abschnitt
unterhalb der Transportebene der Gebinde liegen, wobei die Einsetzstation idealerweise
oberhalb der Gebinde, also weit oberhalb der Transportebene des Gebindes angeordnet
sein kann. Natürlich können beide Lineartransporteure auch auf einer Ebene angeordnet
sein.
[0052] Selbstverständlich kann die Erfindung bei Gebinden eingesetzt werden, die als Umhüllung
einen Karton, oder andere verschließbare Transportbehältnisse aufweisen, wobei das
betreffende Trennelement aber auch in Gebinde eingesetzt werden kann, welche anschließend
mit einer Folie umhüllt werden.
1. Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen von Trennelementen (10) in Gebinden,
welche jeweils aus einer Behältergruppe (23) aus einer Mehrzahl an Behältern gebildet
sind, wobei benachbarte Behälter (20) mittels der einzusetzenden Trennelemente (10)
zumindest bereichsweise voneinander getrennt werden, wobei eine Einsetzstation (II)
umfasst ist, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Transportvorrichtung (1) ein Trennelement (10) aus einem Magazin (7)
entnehmbar, zu der Einsetzstation (II) transportierbar ist, wobei das jeweilige Trennelement
(10) in dem Gebinde einsetzbar ist und zumindest die Transportvorrichtung (1) als
Lineartransporteur (2.1) mit einer geschlossenen Bewegungsbahn (2.2) ausgeführt ist,
an welcher Bewegungselemente (3) in einer gemeinsamen Richtung (A) umlaufen, wobei
an dem jeweiligen Bewegungselement (3) zumindest ein Greifelement (4) angeordnet ist,
wobei der Lineartransporteur (2.1) als elektromagnetischer Direktantrieb ausgeführt
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lineartransporteur eine geschlossene Bewegungsbahn (2.2) aufweist, die einen
Hintrum (5.1) und einen Rücktrum (5.2) aufweist, zwischen denen Umlenkbereiche (6.1,
6.2) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Bewegungselementen (3) angeordneten Greifer (4) bezogen auf den Lineartransporteur
(2.1) aber auch bezogen auf das Bewegungselement (3) frei beweglich sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem jeweiligen Bewegungselement (3) mehrere Greifer (4) angeordnet sind, welche
unabhängig voneinander steuerbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungselemente (3) entlang der Bewegungsbahn (2.2) individuell ansteuerbar
sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennelemente (10) als Gefache ausgeführt sind, welche von den an den Bewegungselementen
(3) angeordneten Greifern (4) aus einem Magazin (7) entnommen und entfaltet werden.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsetzstation (II) als Lineartransporteur mit einer geschlossenen Bewegungsbahn
(2.2) ausgeführt ist, an welcher Bewegungselemente (3) in einer gemeinsamen Richtung
(A) umlaufen, wobei an dem jeweiligen Bewegungselement zumindest ein Greifelement
(4) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtungen (1) sowie die Übernahmestation (I) und die Einsetzstation
(II) einen gemeinsamen Lineartransporteur (2.1) aufweisen, der eine geschlossene Bewegungsbahn
(2.2) hat, an welcher Bewegungselemente (3) in einer gemeinsamen Richtung (A) umlaufen,
wobei an dem jeweiligen Bewegungselement zumindest ein Greifelement angeordnet ist.
1. Device for transporting separating elements and inserting separating elements (10)
into containers, which containers are each formed from a container group (23) from
a plurality of receptacles, wherein adjacent receptacles (20) are separated from each
other at least in some areas by means of the separating elements (10) to be inserted,
and wherein an insertion station (II) is comprised, characterised in that a separating element (10) can be removed from a magazine (7) by means of a transport
device (1), and can be transported to the insertion station (II), wherein the respective
separating element (10) can be inserted into the container, and at least the transport
device (1) is configured as a linear transporter (2.1) with a closed motion path (2.2),
on which motion elements (3) circulate in a common direction (A), wherein at least
one gripping element (4) is arranged on the respective motion element (3), and wherein
the linear transporter (2.1) is configured as an electromagnetic direct drive.
2. Device according to claim 1, characterised in that the linear transporter exhibits a closed motion path (2.2), which comprises a feed
strand (5.1) and a return strand (5.2), arranged between which are deflection regions
(6.1, 6.2).
3. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the gripping elements (4) arranged on the motion elements (3) are freely movable
in relation to the linear transporter (2.1), but also in relation to the motion element
(3).
4. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that a plurality of gripping elements (4) are arranged on the respective motion element
(3), which can be controlled independently of one another.
5. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the motion elements (3) can be individually actuated along the motion path (2.2).
6. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the separating elements (10) are configured as panels, which can be removed from
a magazine (7) and unfolded by the gripping elements (4) arranged on the motion elements
(3).
7. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the insertion station (II) is configured as a linear transporter with a closed motion
path (2.2), on which motion elements (3) circulate in a common direction (A), wherein
at least one gripping element (4) is arranged at the respective motion element.
8. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the transport devices (1), as well as the transfer station (I) and the insertion
station (II), comprise a common linear transporter (2.1), which has a closed motion
path (2.2) on which motion elements (3) circulate in a common direction (A), wherein
at least one gripping element is arranged on the respective motion element.
1. Dispositif servant à transporter et à insérer des éléments de séparation (10) dans
des unités d'emballage, qui sont formées respectivement à partir d'un groupe de contenants
(23) composé d'une multitude de contenants, dans lequel des contenants (20) adjacents
sont séparés les uns des autres au moins par endroits au moyen des éléments de séparation
(10) à insérer, dans lequel un poste d'insertion (II) est compris, caractérisé en ce qu'un élément de séparation (10) peut être retiré d'un magasin (7) au moyen d'un dispositif
de transport (1), peut être transporté en direction du poste d'insertion (II), dans
lequel l'élément de séparation (10) respectif peut être inséré dans l'unité d'emballage
et au moins le dispositif de transport (1) est réalisé sous la forme d'un transporteur
linéaire (2.1) pourvu d'une voie de déplacement (2.2) fermée, au niveau de laquelle
des éléments de déplacement (3) circulent dans une direction (A) commune, dans lequel
au moins un élément de préhension (4) est disposé au niveau de l'élément de déplacement
(3) respectif, dans lequel le transporteur linéaire (2.1) est réalisé sous la forme
d'un entraînement direct électromagnétique.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le transporteur linéaire présente une voie de déplacement (2.2) fermée, qui présente
un tronçon aller (5.1) et un tronçon retour (5.2), entre lesquels des zones de renvoi
(6.1, 6.2) sont disposées.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les grappins (4) disposés au niveau des éléments de déplacement (3) sont mobiles
librement par rapport au transporteur linéaire (2.1) mais également par rapport à
l'élément de déplacement (3).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs grappins (4) sont disposés au niveau de l'élément de déplacement (3) respectif,
lesquels peuvent être commandés indépendamment les uns des autres.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de déplacement (3) peuvent être pilotés individuellement le long de
la voie de déplacement (2.2).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de séparation (10) sont réalisés sous la forme de croisillons, qui sont
retirés des grappins (4) disposés au niveau des éléments de déplacement (3), issus
d'un magasin (7) et sont dépliés.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le poste d'insertion (II) est réalisé sous la forme d'un transporteur linéaire pourvu
d'une voie de déplacement (2.2) fermée, au niveau de laquelle des éléments de déplacement
(3) circulent dans une direction (A) commune, dans lequel au moins un élément de préhension
(4) est disposé au niveau de l'élément de déplacement respectif.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les dispositifs de transport (1) ainsi que le poste de réception (I) et le poste
d'insertion (II) présentent un transporteur linéaire (2.1) commun, qui a une voie
de déplacement (2.2) fermée, au niveau de laquelle des éléments de déplacement (3)
circulent dans une direction (A) commune, dans lequel au moins un élément de préhension
est disposé au niveau de l'élément de déplacement respectif.