[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte, welche ein längliches Trägerelement
aufweist, an dem mehrere Leuchtmodule lösbar befestigbar sind.
[0002] Der Gedanke, Leuchtmodule auswechselbar an einem Trägerelement anzuordnen, ist insbesondere
aus sogenannten Lichtbandsystemen bekannt. Es handelt sich hierbei um Beleuchtungssysteme,
welche ein längliches Trägerelement, beispielsweise eine nach unten geöffnete U-förmige
Tragschiene aufweisen, in oder an der Leitungen zur elektrischen Stromversorgung sowie
gegebenenfalls auch zur Signalübertragung verlaufen. Je nach Ausgestaltung des Systems
können dann Leuchtmodule an bestimmten, vorgegebenen Positionen oder frei an einer
beliebigen Stelle der Tragschiene angeordnet werden. Hierbei weist jedes Leuchtmodul
spezielle Kontaktierungselemente - zum Beispiel in Form so genannter Drehknebel -
auf, welche einerseits eine mechanische Befestigung an der Tragschiene bewirken und
andererseits auch eine Kontaktierung der Leitungen sicherstellen. Ferner weisen die
Leuchtmodule in der Regel jeweils ein eigenes Betriebsgerät auf, welches die Netzversorgungsspannung,
die über die entlang der Tragschiene verlaufenden Stromleitungen zur Verfügung gestellt
wird, in eine geeignete Betriebsspannung zum Betrieb der Lichtquellen des Leuchtmoduls
umsetzt.
[0003] Beispielsweise zeigt die
US 2012/127702A1 eine Beleuchtungsanordnung mit einem länglichen Trägerelement an dem mehrere LED
Module befestigt werden können. Ebenfalls an dem Trägerelement ist ein Konverter montiert,
der elektrisch mit den LED Modulen verbunden ist. Ferner zeigt die
US 2012/113634 A1 eine Leuchte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0004] Ein lösbares Anordnen einzelner Module, welche jeweils Lichtquellen beinhalten, wäre
auch bei Einzelleuchten sinnvoll, insbesondere dann, wenn es sich bei den zum Einsatz
kommenden Lichtquellen um LEDs handelt. Im Vergleich zu klassischen Lichtquellen wie
beispielsweise Glühbirnen oder Leuchtstofflampen ist das Auswechseln defekter LEDs
oder defekter LED-Platinen in der Regel für den Endverbraucher nur schwer durchzuführen,
so dass im Falle eines entsprechenden Defekts entweder die Leuchte ausgetauscht bzw.
an den Hersteller geschickt werden muss oder Reparaturarbeiten durch einen geschulten
Elektriker durchgeführt werden müssen. Dies liegt daran, dass aus sicherheitstechnischen
Gründen in der Regel LED-Platinen derart in Leuchten verbaut werden, dass sie nicht
ohne Weiteres zugänglich sind. Ein Grund hierfür ist, dass auf diese Weise die Gefahr
von elektrischen Schlägen ausgeschlossen oder zumindest reduziert wird. Ferner kann
ein versehentliches Berühren einer LED-Platine zu so genannten ESD-Schäden, also Schäden
führen, die auf eine ungewünschte elektrische Entladung zurückzuführen sind. Dies
führt dazu, dass LED-Lichtquellen in Leuchten in der Regel in spezieller abgeschirmter
bzw. abgekapselter Weise angeordnet sind und ein Zugang zu den Platinen oftmals nur
durch Zerstören bestimmter Komponenten, die einen entsprechenden Schutz darstellen,
erreicht wird.
[0005] Es gibt Ansatzpunkte, die oben genannte Problematik dadurch zu umgehen, dass die
LEDs in speziellen abgekapselten Modulen bereitgestellt werden, die lösbar an der
Leuchte befestigt und mit entsprechenden Mitteln zur Stromversorgung elektrisch gekoppelt
sind. Bei einem Defekt der LEDs wird dann nicht die entsprechende Platine individuell
sondern das gesamte Modul ausgewechselt, was in der Regel auch durch den Endverbraucher
verhältnismäßig einfach durchgeführt werden kann.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde, für eine Leuchte
der vorbeschriebenen Art mit auswechselbaren Leuchtmodulen deren Aufbau zu vereinfachen.
Insbesondere soll ein Zusammenbau der Leuchte im Hinblick auf die Mittel zur Stromversorgung
der Leuchtmodule erleichtert werden.
[0007] Die Aufgabe wird durch eine Leuchte, welche die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist,
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0008] Die erfindungsgemäße Leuchte weist wie oben beschrieben ein längliches Trägerelement
auf, an dem mehrere Leuchtmodule lösbar befestigbar sind. Ferner sind Mittel zur Stromversorgung
der Leuchtmodule vorgesehen, wobei diese Mittel ein Betriebsgerät sowie mit dem Betriebsgerät
verbundene Kontaktierungsmittel umfassen, an welche die Leuchtmodule elektrisch anschließbar
sind. Das Betriebsgerät und die Kontaktierungsmittel sind dabei erfindungsgemäß an
einem Geräteträger angeordnet, der vorzugsweise als vormontierte Baueinheit lösbar
an dem Trägerelement der Leuchte befestigbar ist, wobei der Geräteträger an der den
Leuchtmodulen abgewandten Seite des Trägerelements angeordnet ist und die Kontaktierungsmittel
in dem Trägerelement ausgebildete Ausnehmungen durchgreifen.
[0009] Durch die erfindungsgemäße Lösung wird die Herstellung der Leuchte beziehungsweise
deren Zusammenbau deutlich vereinfacht. Da alle wesentlichen Komponenten zur elektrischen
Stromversorgung der auswechselbaren Leuchtmodule an dem Geräteträger angeordnet sind,
kann dieser zunächst in einfacher Weise mit den entsprechenden Komponenten bestückt
werden. Anschließend ist lediglich das Anordnen des Geräteträgers an dem Trägerelement
der Leuchte erforderlich. Ein aufwendiges Verlegen einzelner Kabel zur Bereitstellung
der individuellen Stromversorgung für die einzelnen Leuchtmodule entfällt hingegen,
so dass die Leuchte insgesamt gesehen einen sehr übersichtlichen Aufbau aufweist.
Wartungsbeziehungsweise Reparaturarbeiten, welche die Mittel zur Stromversorgung der
Leuchtmodule betreffen, werden hierdurch ebenfalls erleichtert.
[0010] Die Leuchtmodule werden also von der Unterseite beziehungsweise der Lichtabstrahlseite
her an dem Trägerelement befestigt, während hingegen der Geräteträger von der gegenüberliegenden
Seite her an dem Trägerelement angeordnet und dort vorzugsweise mit diesem verschnappt
beziehungsweise verrastet wird. Auch diese Maßnahme trägt zur Verbesserung eventueller
Wartungsarbeiten durch den Endverbraucher bei, da beim Auswechseln einzelner defekter
Leuchtmodule von der Lichtabstrahlseite her mit Ausnahme der Kontaktierungsmittel
alle weiteren Mittel zur Stromversorgung geschützt sind und nicht die Gefahr besteht,
dass diese unbeabsichtigt berührt werden.
[0011] Die Kontaktierungsmittel sind vorzugsweise nicht unmittelbar an dem Geräteträger,
der selbst durch ein entsprechend geformtes Blechteil gebildet wird, angeordnet, sondern
stattdessen an sogenannten Verbindungsplatinen. Diese sind wiederum lösbar an dem
Geräteträger befestigt und weisen einerseits die Kontaktierungsmittel sowie andererseits
Mittel zur elektrischen Verbindung mit dem Betriebsgerät der Leuchte auf. Bei diesen
Mitteln zur elektrischen Verbindung kann es sich um einen einfachen Stecker oder eine
Klemme handeln, über den bzw. die dann mit Hilfe eines entsprechenden Kabels ein Anschluss
an das Betriebsgerät erfolgt. Die Kontaktierungsmittel zur Herstellung der elektrischen
Verbindung zu dem entsprechenden Leuchtmodul sind dann beispielsweise über auf der
Verbindungsplatte ausgebildete Leiterbahnen mit dem Stecker bzw. der Klemme verbunden.
Vorzugsweise sind dabei auf jeder der Verbindungsplatinen mehrere Kontaktierungsmittel,
beispielsweise zwei Kontaktierungsmittel angeordnet. Bei diesen Kontaktierungsmitteln
kann es sich beispielsweise um Stecker oder Buchsen eines elektrischen Steckersystems
handeln, welche dann mit einem geeigneten, an dem Leuchtmodul befindlichen Gegenstück
zusammenwirken. Besonders bevorzugt werden die Kontaktierungsmittel allerdings durch
einfache Kontaktelemente, insbesondere durch Federkontakte gebildet. Diese gelangen
bei Anordnung eines Leuchtmoduls an dem Trägerelement der Leuchte in entsprechenden
Kontakt mit an dem Leuchtmodul befindlichen Kontakten und stellen die elektrische
Versorgung des Leuchtmoduls sicher.
[0012] Gemäß der oben beschriebenen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind also wiederum
mehrere der Verbindungsplatinen an dem länglichen Geräteträger angeordnet, wobei dann
jede der Verbindungsplatinen über Kabel mit dem Betriebsgerät verbunden ist. Dabei
kommt besonders bevorzugt ein entsprechend ausgestalteter Kabelbaum zum Einsatz, der
einerseits mit dem Betriebsgerät und andererseits mit den verschiedenen Verbindungsplatinen
gekoppelt ist. Die einzelnen Leitungen des Kabelbaums weisen dabei eine unterschiedliche
Länge auf und sind insbesondere derart bemessen, dass sie mit ihrer Länge in etwa
dem Abstand zwischen der Verbindungsplatine beziehungsweise dem Stecker / der Klemme
der Verbindungsplatine und dem Betriebsgerät entsprechen. Das heißt, der Kabelbaum
weist speziell hinsichtlich ihrer Länge auf die Position der zu versorgenden Platine
ausgebildete Kabel auf, so dass eine äußerst übersichtliche Kabelführung gewährleistet
ist. Diese kann ferner noch dadurch optimiert beziehungsweise verbessert werden, dass
die Kabel bis zu der anzuschließenden Verbindungsplatine in einem Zwischenraum zwischen
den Verbindungsplatinen und dem Geräteträger geführt werden. Letztendlich wird also
durch die erfindungsgemäße Lösung ein sehr übersichtlicher modularer Aufbau für die
Leuchte geschaffen, durch den Reparatur- oder Wartungsarbeiten deutlich vereinfacht
werden. Auch gestattet es der erfindungsgemäße Aufbau, in einfacher Weise Leuchten
unterschiedlicher Abmessungen und mit dementsprechend unterschiedlichen Anzahlen von
auswechselbaren Leuchtmodulen zu Verfügung zu stellen.
[0013] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Leuchte in perspektivischer Ansicht von schräg oben;
- Figur 2
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Leuchte;
- Figur 3
- eine vergrößerte Seitenansicht des Endbereichs der Leuchte;
- Figur 4
- eine Ansicht der erfindungsgemäßen Leuchte von unten;
- Figur 5
- ein an der Leuchte auswechselbar zu befestigendes Leuchtmodul;
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht eines Endbereichs des Trägerelements der Leuchte;
- Figur 7
- eine Schnittdarstellung der Leuchte quer zur Längsachse, wobei das auswechselbare
Leuchtmodul beabstandet zu dem Trägerelement angeordnet ist;
- Figur 8
- eine Schnittdarstellung entsprechend Figur 7, wobei nunmehr das Leuchtmodul an dem
Trägerelement befestigt ist;
- Figuren 9 und 10
- Ansichten des Endbereichs des erfindungsgemäßen Geräteträgers;
- Figur 11
- eine perspektivische Ansicht des vollständigen Geräteträgers und
- Figur 12
- eine vergrößerte Schnittdarstellung zur Verdeutlichung der lösbaren Befestigung des
Geräteträgers an dem Trägerelement der Leuchte.
[0014] Die Figuren 1 und 2 zeigen unterschiedliche Ansichten der allgemein mit dem Bezugszeichen
1 versehenen erfindungsgemäßen Leuchte. Die Leuchte 1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
als Pendelleuchte ausgebildet und kann in diesem Fall über wenigstens ein Aufhängeelement,
im dargestellten Fall über mehrere Seile 2 an einem nicht dargestellten Trägerelement,
beispielsweise an der Decke eines Raums befestigt werden. In leicht modifizierter
Weise könnte die erfindungsgemäße Leuchte 1 allerdings auch als Deckenanbauleuchte
genutzt werden.
[0015] Wie in den Figuren erkennbar ist, ist die Leuchte 1 insgesamt länglich ausgeführt
und erstreckt sich hierbei entlang einer Längsachse L. Die Form der Leuchte 1 wird
hierbei in erster Linie durch ein Trägerelement 5 festgelegt, welches das zentrale
Element der Leuchte 1 darstellt, an dem alle weiteren Komponenten angeordnet beziehungsweise
befestigt sind. Ein wesentliches Merkmal dieses Trägerelements 5 ist, dass dieses
an seiner Unterseite beziehungsweise seiner Lichtabstrahlseite einen später noch näher
beschriebenen, im Querschnitt U-förmigen Aufnahmebereich bildet, in dem mehrere Leuchtmodule
auswechselbar angeordnet werden können. Das Trägerelement 5 ist vorzugsweise durch
ein Aluminiumprofil gebildet, welches an seinen beiden stirnseitigen Endbereichen
durch Endkappen 15 abgeschlossen wird, die wiederum lösbar an dem Trägerelement 5
befestigt sind.
[0016] Figur 6 zeigt den Endbereich des Trägerelements 5 von der Unterseite her, wobei nunmehr
der Aufnahmebereich 6 für die auswechselbaren Leuchtmodule erkennbar ist. Dieser Aufnahmebereich
wird durch eine Bodenfläche 7 sowie zwei zu beiden Seiten der Bodenfläche 7 verlaufende,
nach unten gerichtete U-Schenkel 8 gebildet. Gemeinsam mit den bereits erwähnten Stirnelementen
beziehungsweise Abschlusskappen 15 wird hierdurch der im Querschnitt U-förmige, insgesamt
gesehene längliche topfförmige Aufnahmebereich 6 gebildet. In diesem werden dann mehrere
Leuchtmodule - im dargestellten Ausführungsbeispiel 14 Leuchtmodule - angeordnet,
wobei eines hiervon in Figur 5 in perspektivischer Ansicht gezeigt ist.
[0017] Das Leuchtmodul 20 ist also in etwa quaderförmig ausgebildet. Wie insbesondere den
Schnittdarstellungen der Figuren 7 und 8 entnommen werden kann, besteht dabei das
Leuchtmodul 20 aus einem topfartig ausgebildeten, aus zumindest teillichtdurchlässigem
Material gebildeten sogenannten Linsenträger 21, der eine Bodenfläche 22, welche die
Lichtabstrahlfläche des Leuchtmoduls 20 bildet, sowie vier Seitenwände 23, 24 aufweist.
An den beiden kürzeren Seitenwänden 24 sind hierbei jeweils zwei Rastlaschen 25 ausgebildet,
über welche ein Befestigen an dem Trägerelement 5 der Leuchte 1 erfolgt. Wie der Darstellung
von Figur 6 entnommen werden kann, sind hierzu in der Bodenfläche 7 des Aufnahmebereichs
6 des Trägerelements 5 entsprechende Rastausnehmungen beziehungsweise Schlitze 9 ausgebildet,
in welche die Rastlaschen 25 des Leuchtmoduls 20 rastend eingreifen.
[0018] Die Bodenfläche des Leuchtmoduls 20 wird durch die Rückseite einer Platine 30 mit
mehreren darauf angeordneten, vorzugsweise matrixartig verteilten LEDs 31 (siehe Figur
7) gebildet. Diese LEDs 31 stellen die Lichtquellen des Leuchtmoduls 20 dar, wobei
den LEDs 31 unterschiedliche optische Mittel zur Beeinflussung der Lichtabgabe zugeordnet
sein können.
[0019] Wie in Figur 7 erkennbar ist, sind dabei bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
im zentralen Bereich des Linsenträgers 21 Linsenkörper 26 ausgebildet, die jeweils
einzelnen LEDs 31 zugeordnet sind. Das Licht der im Randbereich befindlichen LEDs
31a hingegen soll nicht mit Hilfe von Linsen gerichtet abgestrahlt werden, sondern
einen eher diffus leuchtenden umlaufenden Rahmen hervorrufen. Dies wird durch einen
speziellen Diffusorrahmen 35 erzielt, der in den Linsenträger 21 eingelegt wird und
im Vergleich zu dem Linsenträger 21, der vorzugsweise aus einem klaren Material besteht,
aus einem lichtstreuenden Material gebildet ist beziehungsweise lichtstreuende Partikel
enthält. Anzumerken ist allerdings, dass selbstverständlich die Ausgestaltung der
optischen Elemente der einzelnen Leuchtmodule 20 auch anderweitig gestaltet werden
könnte, sofern eine andere Art der Lichtabstrahlung gewünscht ist. Die Ausgestaltung
dieser optischen Elemente ist für den Kerngedanken der vorliegenden Erfindung nicht
weiter relevant. Wesentlich ist jedoch, dass mehrere der Leuchtmodule 20 an dem Trägerelement
5 der Leuchte 1 befestigt werden, so dass sich von der Unterseite beziehungsweise
der Lichtabstrahlseite der Leuchte 1 her ein Erscheinungsbild ergibt, wie es in Figur
4 dargestellt ist.
[0020] Die die Rückseite des Leuchtmoduls 20 bildende LED-Platine 30 ist mit dem Linsenträger
21 verrastet. An den beiden Seitenwänden 23 sind hierfür entsprechende Rastelemente
27 ausgebildet, welche mit der Platine 30 derart zusammenwirken, dass diese in einfacher
Weise von der Rückseite her auf den offenen Linsenträger 21 aufgelegt und dann herabgedrückt
werden kann. Auf diese Weise wird eine stabile Baueinheit gebildet, durch welche wiederum
die einzelnen LEDs 31 effizient vor äußeren Einflüssen geschützt sind.
[0021] Die Stromversorgung der an dem Trägerelement 5 angeordneten Leuchtmodule 20 erfolgt
mit Hilfe spezieller Kontaktierungsmittel, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
Federkontakte 41 umfassen, welche mit an der Rückseite der LED-Platine 30 angeordneten
Kontaktfeldern 35 zusammenwirken. Die Federkontakte 41 sind hier jeweils an einem
in Figur 7 erkennbaren Kontaktblock 40 angeordnet, der durch eine entsprechende Ausnehmung
10 in der Bodenfläche 7 des Aufnahmebereichs 6 des Trägerelements 5 ragt. Das heißt,
diese Federkontakte 41 sind von dem Aufnahmebereich 6 des Trägerelements 5 her derart
zugänglich, dass sie beim Einsetzen des Leuchtmoduls 20 in den Aufnahmebereich 6 in
Anlage gegen die Kontaktfelder 35 des Leuchtmoduls 20 gelangen. Hierdurch wird die
elektrische Verbindung zwischen den Federkontakten 41 und dem Leuchtmodul 20 sichergestellt,
so dass dieses - wie nachfolgend noch näher beschrieben - mit den eigentlichen Mitteln
zur Bereitstellung eines Betriebsstroms für die LEDs 31 verbunden wird.
[0022] Wie der Darstellung von Figur 5 entnommen werden kann sind dabei eine Vielzahl von
Kontaktfeldern 35 auf der Rückseite der LED-Platine 30 ausgebildet, wobei abhängig
von der Betriebsart der Leuchte 1 nicht zwingend alle Kontaktfelder 35 genutzt werden
müssen. Dies ist unter anderem davon abhängig, ob lediglich ein einfaches Ein- und
Ausschalten der Module 20 vorgesehen ist oder ob diese eine individuelle Ansteuerbarkeit
ermöglichen sollen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel kommen lediglich zwei Federkontakte
41 zum Einsatz, so dass also die Module 20 ausschließlich mit einer geeigneten Versorgungsspannung
bzw. einem Versorgungsstrom versorgt werden und dementsprechend alle Module einheitlich
betrieben werden. Eine Kommunikation, die darüber hinaus beispielsweise auch das Rückmelden
von Fehlerinformationen oder dergleichen ermöglichen würde, ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
nicht vorgesehen, wobei für diesen Fall dann gegebenenfalls mehrere der Kontaktfelder
35 genutzt werden.
[0023] Eine weitere Besonderheit besteht dabei darin, dass - wie in Figur 5 erkennbar -
zwei Reihen von Kontaktfeldern 35 vorgesehen sind, die bezüglich einer Längsachse
1 des Leuchtmoduls 20 um 180° verdreht zueinander angeordnet sind. Grund für diese
Maßnahme ist, dass hierdurch die Möglichkeit besteht, das Leuchtmodul 20 wahlweise
in unterschiedlichen Orientierungen, insbesondere in zwei um 180° verdrehten Orientierungen
an dem Trägerelement 5 anzuordnen. Dies kann dann von Interesse sein, wenn die optischen
Elemente des Leuchtmoduls 20 derart ausgebildet sind, dass sie eine asymmetrische
Lichtabgabe verstärkt in eine Richtung hin bewirken. In diesem Fall kann möglicherweise
vorgesehen sein, dass beispielsweise die an den jeweiligen Endbereichen des Trägerelements
5 angeordneten Leuchtmodule 20 verdreht zueinander ausgerichtet sind, was wiederum
insgesamt gesehen eine symmetrische Lichtabgabe der Leuchte 1 bewirken würde. Durch
das Anordnen zweier gleichartiger, allerdings um 180° verdreht zueinander angeordneter
Kontaktfelder 35 kann in einfacher Weise ein entsprechendes wahlweises Anordnen der
Leuchtmodule 20 ermöglicht werden, ohne dass diese noch anderweitig modifiziert werden
müssten.
[0024] Anzumerken ist, dass anstelle der dargestellten Federkontakte und damit zusammenwirkenden
Kontaktfeldern auch Steckersysteme zum Anschließen der Leuchtmodule verwendet werden
könnten.
[0025] Die Figuren 7 und 8 zeigen wie bereits erwähnt eine Schnittdarstellung der Leuchte
1, wobei zunächst in Figur 7 das Leuchtmodul 20 beabstandet von dem Trägerelement
5 angeordnet und in Figur 8 an dem Trägerelement 5 befestigt ist. Der Darstellung
der Figuren 7 und 8 kann darüber hinaus auch die Form des Trägerelements 5 entnommen
werden, wobei erkennbar ist, dass dieses oberhalb des U-förmigen Aufnahmebereichs
6 zwei in Längsrichtung verlaufende Seitenwände 12 aufweist, welche einen schmaleren,
nach oben hin gerichteten und wiederum U-förmigen zweiten Aufnahmebereich 13 bilden.
[0026] Diese Seitenwände 12 sind auch in den Darstellungen der Figuren 1 bis 3 gut erkennbar,
wobei ferner ersichtlich ist, dass die Wände 12 nicht über die gesamte Länge der Leuchte
1 hinweg die gleiche Höhe aufweisen. Insbesondere ist - in Längsrichtung gesehen -
im mittleren Bereich der Leuchte 1 ein leicht erhöhter Aufnahmeraum 13a gebildet,
der der Aufnahme des Betriebsgeräts 100 der Leuchte 1 dient, über welches die externe
Versorgungsspannung in eine geeignete Betriebsspannung bzw. einen Betriebsstrom für
die Leuchtmodule 20 umgesetzt wird. Ferner ist in diesem mittleren Aufnahmeraum 13a
oberhalb des Betriebsgeräts 100 noch eine Leuchteinheit 60 zum Erzeugen einer Indirektbeleuchtung
vorgesehen. Zu beiden Seiten dieses erhöhten mittleren Bereichs 13a sind etwas niedrigere
Aufnahmebereiche 13b ausgebildet, die ebenfalls der Aufnahme von weiteren Leuchteinheiten
zur Erzeugung einer Indirektbeleuchtung dienen können, welche im vorliegenden Fall
allerdings nicht näher erläutert werden sollen.
[0027] Die vorliegende Erfindung befasst sich stattdessen mit speziellen Maßnahmen, mit
deren Hilfe die elektrische Verbindung zwischen dem Betriebsgerät 100 und den Federkontakten
41, über welche letztendlich die Kontaktierung der Leuchtmodule 20 erfolgt, sichergestellt
wird.
[0028] Hierzu sind in den Figuren 9 und 10 Darstellungen eines so genannten Geräteträgers
50 gezeigt, der durch ein längliches Blechteil gebildet wird und als zentrales Halteelement
für die Komponenten zur Stromversorgung der Leuchtmodule 20 dient. Der Geräteträger
50 dient also insbesondere der Halterung der Kontaktblöcke 40 mit den Federkontakten
41, wobei diese allerdings nicht unmittelbar an dem Geräteträger 50 angeordnet sondern
stattdessen auf sogenannten Verbindungsplatinen 45 montiert sind. Diese Verbindungsplatinen
45, wobei eine hiervon in Figur 9 dargestellt ist, weisen dabei jeweils zwei Kontaktblöcke
40 mit Federkontakten 41 auf, sind also letztendlich zur Kontaktierung durch zwei
Leuchtmodule 20 ausgebildet.
[0029] Das Anordnen der Verbindungsplatinen 45 an dem Geräteträger 50 erfolgt wiederum vorzugsweise
werkzeuglos, was dadurch erzielt wird, dass die Platinen 45 an ihren Längsseiten längliche
Überstände 46 aufweisen. Diese sind dazu vorgesehen, mit dem Geräteträger 50 im Sinne
einer Bajonettverriegelung verbunden zu werden. Der im Querschnitt C-förmig gebogene
Geräteträger 50 weist hierzu also zwei längliche Seitenwände 51 auf, an denen jeweils
Ausnehmungen 52 ausgebildet sind, welche in Hinterschneidungen 53 münden. Die Verbindungsplatine
45 wird dann von der Oberseite her (gemäß der Darstellung in Figur 9) aufgelegt, derart,
dass die Überstände 46 in die Ausnehmungen 52 eingreifen. Anschließend wird die Platine
45 in Pfeilrichtung gegenüber dem Geräteträger 50 verschoben, sodass die Überstände
46 in die Hinterschneidungen 53 eingreifen. Hierdurch wird die Platine 45 sicher an
dem Geräteträger 50 gelagert, ohne dass hierfür ein Werkzeug oder zusätzliche Verbindungsmittel
erforderlich wären. An dem Geräteträger 50 werden auf diese Weise dann ein Mehrzahl
entsprechender Verbindungsplatinen 45 angeordnet, wobei im vorliegenden Fall also
halb so viel Platinen 45 erforderlich sind, wie Leuchtmodule 20 an dem Trägerelement
5der Leuchte 1 befestigt werden sollen.
[0030] Auf jeder Verbindungsplatine 45 ist dabei darüber hinaus auch ein Stecker 44 - auch
die Verwendung einer Klemme wäre denkbar - angeordnet, der über nicht näher dargestellte
Leiterbahnen mit den Kontaktblöcken 40 verbunden ist. Der Stecker 44 befindet sich
an der den Kontaktblöcken 40 gegenüberliegenden Seite der Platine 45 und wird mit
dem Betriebsgerät 100 über Kabel verbunden. Auf diesem Wege wird also die elektrische
Verbindung zwischen Betriebsgerät 100 und Kontaktblöcken 40 sichergestellt.
[0031] Figur 11 zeigt einen gesamten Geräteträger 50 mit den an der Unterseite angeordneten
Verbindungsplatinen 45 sowie dem an der gegenüberliegenden Seite angeordneten Betriebsgerät
100. Auf der Seite des Betriebsgeräts 100 ist darüber hinaus auch noch eine Klemme
101 angeordnet, über welche die Verbindung mit den externen Stromversorgungsleitungen
erfolgt.
[0032] Wie bereits erwähnt erfolgt die Verbindung zwischen dem Betriebsgerät 100 und den
Verbindungsplatinen 45 über Kabel, wobei hierzu vorzugsweise ein Kabelbaum zum Einsatz
kommt, der Leitungen aufweist, die einerseits mit dem Betriebsgerät 100 und andererseits
mit den Verbindungsplatinen 45, genau genommen mit den Steckern 44 der Verbindungsplatinen
45 verbunden sind. Die Kabel des - nicht dargestellten - Kabelbaums sind dabei hinsichtlich
ihrer Länge auf den Abstand zwischen dem Betriebsgerät 100 und den Verbindungsplatinen
45 abgestimmt, so dass keine lose verlaufenden Kabelschlaufen verbleiben. Stattdessen
werden die Kabel vorzugweise in dem Zwischenbereich zwischen Bodenfläche 55 des Geräteträgers
50 und Verbindungsplatine 45 geführt, so dass letztendlich eine aufgeräumte Baueinheit
erhalten wird, wie sie in Figur 11 dargestellt ist. Diese enthält alle wesentlichen
Komponenten zur Stromversorgung der Leuchtmodule 20 und kann dann in einfacher Weise
an dem Trägerelement 5 der Leuchte 1 befestigt werden.
[0033] Das Befestigen des Geräteträgers 50 erfolgt dabei wiederum vorzugsweise werkzeuglos,
wobei hierfür insbesondere ein Verrasten vorgesehen ist. Dies wird dadurch erzielt,
dass an den Seitenwänden 51 des Geräteträgers 50 ausgewölbte Noppen 56 ausgebildet
sind, wie sie insbesondere in Figur 10 gut erkennbar sind. Mit Hilfe dieser Noppen
56 wird dann der Geräteträger 50 mit dem Trägerelement 5 der Leuchte 1 verrastet.
Dies erfolgt dadurch, dass der Geräteträger 50 von der Oberseite her in den offenen
oberen Aufnahmebereich 13 des Trägerelements 5 eingesetzt und zur Unterseite hin gedrückt
wird, bis die ausgewölbten Noppen 56 entsprechend nach innen ragende Vorsprünge 15
des Aluminiumprofils, welches das Trägerelement 5 bildet, hintergreifen. Durch eine
Führungsnase 57, welche an einem stirnseitigen Ende des Geräteträgers 50 ausgebildet
ist und in eine Ausnehmung in dem Geräteträger 5 eingreift, wird dabei sichergestellt,
dass der Geräteträger 50 richtig positioniert und orientiert in das Trägerelement
5 eingesetzt wird.
[0034] Die Verrastung kann sehr gut der vergrößerten Darstellung gemäß Figur 12 entnommen
werden, welche die Anordnung des Geräteträgers 50 in dem Trägerelement 5 zeigt. Erkennbar
ist hierbei auch der Zwischenraum zwischen der Bodenfläche 55 des Geräteträgers und
der Verbindungsplatine 45, der zum Führen der - nicht gezeigten -Leitungen des Kabelbaums
genutzt werden kann und in dem sich auch die Stecker bzw. Anschlüsse 44 befinden.
Ferner ist erkennbar, in welcher Weise die Kontaktblöcke 40 mit den Federkontakten
41 die Ausnehmungen 10 in der Bodenfläche 6 des unteren Aufnahmebereichs durchgreifen,
derart, dass sie für die Kontaktierungsfelder 35 der Leuchtmodule 20 zugänglich sind.
[0035] Letztendlich wird also durch die spezielle Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Geräteträgers
eine sehr modulare Bauweise für die Leuchte insgesamt erzielt. Die einzelnen Komponenten
können als vorgefertigte Baueinheiten sehr einfach und schnell an dem Trägerelement
der Leuchte montiert und insbesondere auch werkzeuglos befestigt werden, so dass einerseits
der Zusammenbau der Leuchte erleichtert wird, insbesondere jedoch auch Wartungsarbeiten
sehr einfach durchgeführt werden können.
1. Leuchte (1) mit
• einem länglichen Trägerelement (5),
• mehreren Leuchtmodulen (20), welche lösbar an dem Trägerelement (5) befestigbar
sind, sowie
• Mitteln zur Stromversorgung der Leuchtmodule (20), welche ein Betriebsgerät (100)
sowie mit dem Betriebsgerät (100) verbundene Kontaktierungsmittel (40, 41) umfassen,
an welche die Leuchtmodule (20) elektrisch anschließbar sind,
wobei das Betriebsgerät (100) und die Kontaktierungsmittel (40, 41) an einem Geräteträger
(50) angeordnet sind, der lösbar an dem Trägerelement (5) befestigbar ist, wobei der
Geräteträger (50) an der den Leuchtmodulen (20) abgewandten Seite des Trägerelements
(5) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktierungsmittel (40, 41) in dem Trägerelement (5) ausgebildete Ausnehmungen
(10) durchgreifen.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktierungsmittel (40, 41) auf Verbindungsplatinen (45) angeordnet sind, welche
lösbar an dem Geräteträger (50) befestigbar sind.
3. Leuchte nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf den Verbindungsplatinen (45) jeweils ein Stecker (44) angeordnet ist, der einerseits
mit den Kontaktierungsmitteln (40, 41) und andererseits mit dem Betriebsgerät (100)
verbunden ist.
4. Leuchte nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung zwischen dem Stecker (44) und dem Betriebsgerät (100) über Kabel erfolgt.
5. Leuchte nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung der Stecker (44) aller Verbindungsplatinen (45) mit dem Betriebsgerät
(100) über einen Kabelbaum erfolgt, dessen einzelne Kabel jeweils auf den Abstand
zwischen Stecker (44) und Betriebsgerät (100) abgestimmt sind.
6. Leuchte nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kabel in einem Zwischenraum zwischen dem Geräteträger (50) und den von dem Geräteträger
(50) gehaltenen Verbindungsplatinen (45) geführt sind.
7. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf jeder Verbindungsplatine (45) Kontaktierungsmittel (40, 41) für jeweils zwei
Leuchtmodule (20) vorgesehen sind.
8. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktierungsmittel Federkontakte (41) aufweisen.
9. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Geräteträger (50) mit dem Trägerelement (5) verrastbar ist.
1. A luminaire (1) with
• an elongated support element (5),
• several lighting modules (20) which can be detachably fastened to the support element
(5), as well as
• means for supplying power to the lighting modules (20), which comprise an operating
device (100) as well as contacting means (40, 41), which are connected to the operating
device (100), to which the lighting modules (20) can be electrically connected,
wherein the operating device (100) and the contacting means (40, 41) are arranged
on a device support (50), which can be detachably fastened to the support element
(5),
wherein
the device support (50) is arranged on the side of the support element (5) facing
away from the lighting modules (20),
characterized in that the contacting means (40, 41) pass through recesses (10) formed in the support element
(5).
2. A luminaire according to claim 1,
characterized in
that the contacting means (40, 41) are arranged on connection boards (45), which can be
detachably fastened to the device support (50).
3. A luminaire according to claim 2,
characterized in
that a plug (44) is arranged in each case on the connecting boards (45), which is connected,
on the one hand, to the contacting means (40, 41) and, on the other hand, to the operating
device (100).
4. A luminaire according to claim 3,
characterized in
that the connection is made between the plug (44) and the operating device (100) by means
of a cable.
5. A luminaire according to claim 4,
characterized in
that the connection of the plug (44) of all connection boards (45) with the operating
device (100) is made via a cable harness, the individual cables of which are in each
case matched to the distance between plug (44) and operating device (100).
6. A luminaire according to claim 4 or 5,
characterized in
that the cables are guided in an intermediate area between the device support (50) and
the connection boards (45) held by the device support (50).
7. A luminaire according to any one of claims 2 to 6,
characterized in
that contacting means (40, 41) are provided on each connection board (45) for in each
case two lighting modules (20).
8. A luminaire according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the contacting means have spring contacts (41).
9. A luminaire according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the device support (50) can be latched to the support element (5).
1. Luminaire (1) avec
- un élément de support allongé (5),
- plusieurs modules d'éclairage (20) qui peuvent être fixés de manière amovible à
l'élément de support (5) et
- des moyens d'alimentation électrique des modules d'éclairage (20), qui comprennent
un dispositif de commande (100) ainsi que des moyens de contact (40, 41) reliés avec
le dispositif de commande (100), auxquels les modules d'éclairage (20) peuvent être
raccordés électriquement,
le dispositif de commande (100) et les moyens de contact (40, 41) étant disposés sur
un support d'appareil (50), qui peut être fixé de manière amovible à l'élément de
support (5),
le support d'appareil (50) étant disposé sur le côté de l'élément de support (5) opposé
aux modules d'éclairage (20),
caractérisé en ce que
les moyens de contact (40, 41) s'emboîtent dans des évidements (10) formés dans l'élément
de support (5).
2. Luminaire selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les moyens de contact (40, 41) sont disposés sur des platines de liaison (45) qui
peuvent être fixées de manière amovible sur le support d'appareil (50).
3. Luminaire selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
sur chacune des platines de liaison (45) est disposé un connecteur (44) qui est relié
d'une part aux moyens de contact (40, 41) et d'autre part au dispositif de commande
(100).
4. Luminaire selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la liaison entre le connecteur (44) et le dispositif de commande (100) a lieu par
câble.
5. Luminaire selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la liaison des connecteurs (44) de toutes les platines de liaison (45) avec le dispositif
de commande (100) a lieu par l'intermédiaire d'un faisceau de câbles, dont les différents
câbles sont adaptés à la distance entre chaque connecteur (44) et le dispositif de
commande (100).
6. Luminaire selon la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce que
les câbles sont guidés dans un espace intermédiaire entre le support d'appareil (50)
et les platines de liaison (45) maintenues par le support d'appareil (50).
7. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 6,
caractérisé en ce que
sur chaque platine de liaison (45), sont prévus des moyens de contact (40, 41) pour
deux modules d'éclairage (20) chacun.
8. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les moyens de contact comprennent des contacts à ressorts (41).
9. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le support d'appareil (50) peut être encliqueté avec l'élément de support (5).