(19)
(11) EP 3 114 403 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.05.2018  Patentblatt  2018/19

(21) Anmeldenummer: 15707617.5

(22) Anmeldetag:  02.03.2015
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F21V 23/02(2006.01)
F21S 2/00(2016.01)
F21V 19/00(2006.01)
F21V 23/00(2015.01)
F21Y 115/10(2016.01)
F21V 23/06(2006.01)
F21V 15/01(2006.01)
F21V 21/008(2006.01)
F21S 8/06(2006.01)
F21Y 103/10(2016.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2015/054253
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2015/132179 (11.09.2015 Gazette  2015/36)

(54)

LEUCHTE MIT AUSWECHSELBAREN LEUCHTMODULEN

LIGHT FIXTURE COMPRISING INTERCHANGEABLE LIGHTING MODULES

LUMINAIRE COMPRENANT DES MODULES LUMINEUX INTERCHANGEABLES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 03.03.2014 DE 202014100948 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.01.2017  Patentblatt  2017/02

(73) Patentinhaber: Zumtobel Lighting GmbH
6850 Dornbirn (AT)

(72) Erfinder:
  • SKERGETH, Sascha
    A-6890 Lustenau (AT)
  • KOHLER, Michael
    A-6850 Dornbirn (AT)
  • KOTTEK, Thomas
    A-6890 Lustenau (AT)
  • OLARIU, Cristian
    A-6850 Dornbirn (AT)
  • PETER, Norbert
    A-6845 Hohenems (AT)
  • SCHUBNELL, Sebastian
    88079 Kressbronn (DE)
  • STEURER, Daniel
    A-6952 Hittisau (AT)

(74) Vertreter: Thun, Clemens 
Mitscherlich PartmbB Patent- und Rechtsanwälte Sonnenstraße 33
80331 München
80331 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
US-A1- 2006 039 168
US-A1- 2012 127 702
US-A1- 2012 113 634
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte, welche ein längliches Trägerelement aufweist, an dem mehrere Leuchtmodule lösbar befestigbar sind.

    [0002] Der Gedanke, Leuchtmodule auswechselbar an einem Trägerelement anzuordnen, ist insbesondere aus sogenannten Lichtbandsystemen bekannt. Es handelt sich hierbei um Beleuchtungssysteme, welche ein längliches Trägerelement, beispielsweise eine nach unten geöffnete U-förmige Tragschiene aufweisen, in oder an der Leitungen zur elektrischen Stromversorgung sowie gegebenenfalls auch zur Signalübertragung verlaufen. Je nach Ausgestaltung des Systems können dann Leuchtmodule an bestimmten, vorgegebenen Positionen oder frei an einer beliebigen Stelle der Tragschiene angeordnet werden. Hierbei weist jedes Leuchtmodul spezielle Kontaktierungselemente - zum Beispiel in Form so genannter Drehknebel - auf, welche einerseits eine mechanische Befestigung an der Tragschiene bewirken und andererseits auch eine Kontaktierung der Leitungen sicherstellen. Ferner weisen die Leuchtmodule in der Regel jeweils ein eigenes Betriebsgerät auf, welches die Netzversorgungsspannung, die über die entlang der Tragschiene verlaufenden Stromleitungen zur Verfügung gestellt wird, in eine geeignete Betriebsspannung zum Betrieb der Lichtquellen des Leuchtmoduls umsetzt.

    [0003] Beispielsweise zeigt die US 2012/127702A1 eine Beleuchtungsanordnung mit einem länglichen Trägerelement an dem mehrere LED Module befestigt werden können. Ebenfalls an dem Trägerelement ist ein Konverter montiert, der elektrisch mit den LED Modulen verbunden ist. Ferner zeigt die US 2012/113634 A1 eine Leuchte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0004] Ein lösbares Anordnen einzelner Module, welche jeweils Lichtquellen beinhalten, wäre auch bei Einzelleuchten sinnvoll, insbesondere dann, wenn es sich bei den zum Einsatz kommenden Lichtquellen um LEDs handelt. Im Vergleich zu klassischen Lichtquellen wie beispielsweise Glühbirnen oder Leuchtstofflampen ist das Auswechseln defekter LEDs oder defekter LED-Platinen in der Regel für den Endverbraucher nur schwer durchzuführen, so dass im Falle eines entsprechenden Defekts entweder die Leuchte ausgetauscht bzw. an den Hersteller geschickt werden muss oder Reparaturarbeiten durch einen geschulten Elektriker durchgeführt werden müssen. Dies liegt daran, dass aus sicherheitstechnischen Gründen in der Regel LED-Platinen derart in Leuchten verbaut werden, dass sie nicht ohne Weiteres zugänglich sind. Ein Grund hierfür ist, dass auf diese Weise die Gefahr von elektrischen Schlägen ausgeschlossen oder zumindest reduziert wird. Ferner kann ein versehentliches Berühren einer LED-Platine zu so genannten ESD-Schäden, also Schäden führen, die auf eine ungewünschte elektrische Entladung zurückzuführen sind. Dies führt dazu, dass LED-Lichtquellen in Leuchten in der Regel in spezieller abgeschirmter bzw. abgekapselter Weise angeordnet sind und ein Zugang zu den Platinen oftmals nur durch Zerstören bestimmter Komponenten, die einen entsprechenden Schutz darstellen, erreicht wird.

    [0005] Es gibt Ansatzpunkte, die oben genannte Problematik dadurch zu umgehen, dass die LEDs in speziellen abgekapselten Modulen bereitgestellt werden, die lösbar an der Leuchte befestigt und mit entsprechenden Mitteln zur Stromversorgung elektrisch gekoppelt sind. Bei einem Defekt der LEDs wird dann nicht die entsprechende Platine individuell sondern das gesamte Modul ausgewechselt, was in der Regel auch durch den Endverbraucher verhältnismäßig einfach durchgeführt werden kann.

    [0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde, für eine Leuchte der vorbeschriebenen Art mit auswechselbaren Leuchtmodulen deren Aufbau zu vereinfachen. Insbesondere soll ein Zusammenbau der Leuchte im Hinblick auf die Mittel zur Stromversorgung der Leuchtmodule erleichtert werden.

    [0007] Die Aufgabe wird durch eine Leuchte, welche die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist, gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

    [0008] Die erfindungsgemäße Leuchte weist wie oben beschrieben ein längliches Trägerelement auf, an dem mehrere Leuchtmodule lösbar befestigbar sind. Ferner sind Mittel zur Stromversorgung der Leuchtmodule vorgesehen, wobei diese Mittel ein Betriebsgerät sowie mit dem Betriebsgerät verbundene Kontaktierungsmittel umfassen, an welche die Leuchtmodule elektrisch anschließbar sind. Das Betriebsgerät und die Kontaktierungsmittel sind dabei erfindungsgemäß an einem Geräteträger angeordnet, der vorzugsweise als vormontierte Baueinheit lösbar an dem Trägerelement der Leuchte befestigbar ist, wobei der Geräteträger an der den Leuchtmodulen abgewandten Seite des Trägerelements angeordnet ist und die Kontaktierungsmittel in dem Trägerelement ausgebildete Ausnehmungen durchgreifen.

    [0009] Durch die erfindungsgemäße Lösung wird die Herstellung der Leuchte beziehungsweise deren Zusammenbau deutlich vereinfacht. Da alle wesentlichen Komponenten zur elektrischen Stromversorgung der auswechselbaren Leuchtmodule an dem Geräteträger angeordnet sind, kann dieser zunächst in einfacher Weise mit den entsprechenden Komponenten bestückt werden. Anschließend ist lediglich das Anordnen des Geräteträgers an dem Trägerelement der Leuchte erforderlich. Ein aufwendiges Verlegen einzelner Kabel zur Bereitstellung der individuellen Stromversorgung für die einzelnen Leuchtmodule entfällt hingegen, so dass die Leuchte insgesamt gesehen einen sehr übersichtlichen Aufbau aufweist. Wartungsbeziehungsweise Reparaturarbeiten, welche die Mittel zur Stromversorgung der Leuchtmodule betreffen, werden hierdurch ebenfalls erleichtert.

    [0010] Die Leuchtmodule werden also von der Unterseite beziehungsweise der Lichtabstrahlseite her an dem Trägerelement befestigt, während hingegen der Geräteträger von der gegenüberliegenden Seite her an dem Trägerelement angeordnet und dort vorzugsweise mit diesem verschnappt beziehungsweise verrastet wird. Auch diese Maßnahme trägt zur Verbesserung eventueller Wartungsarbeiten durch den Endverbraucher bei, da beim Auswechseln einzelner defekter Leuchtmodule von der Lichtabstrahlseite her mit Ausnahme der Kontaktierungsmittel alle weiteren Mittel zur Stromversorgung geschützt sind und nicht die Gefahr besteht, dass diese unbeabsichtigt berührt werden.

    [0011] Die Kontaktierungsmittel sind vorzugsweise nicht unmittelbar an dem Geräteträger, der selbst durch ein entsprechend geformtes Blechteil gebildet wird, angeordnet, sondern stattdessen an sogenannten Verbindungsplatinen. Diese sind wiederum lösbar an dem Geräteträger befestigt und weisen einerseits die Kontaktierungsmittel sowie andererseits Mittel zur elektrischen Verbindung mit dem Betriebsgerät der Leuchte auf. Bei diesen Mitteln zur elektrischen Verbindung kann es sich um einen einfachen Stecker oder eine Klemme handeln, über den bzw. die dann mit Hilfe eines entsprechenden Kabels ein Anschluss an das Betriebsgerät erfolgt. Die Kontaktierungsmittel zur Herstellung der elektrischen Verbindung zu dem entsprechenden Leuchtmodul sind dann beispielsweise über auf der Verbindungsplatte ausgebildete Leiterbahnen mit dem Stecker bzw. der Klemme verbunden. Vorzugsweise sind dabei auf jeder der Verbindungsplatinen mehrere Kontaktierungsmittel, beispielsweise zwei Kontaktierungsmittel angeordnet. Bei diesen Kontaktierungsmitteln kann es sich beispielsweise um Stecker oder Buchsen eines elektrischen Steckersystems handeln, welche dann mit einem geeigneten, an dem Leuchtmodul befindlichen Gegenstück zusammenwirken. Besonders bevorzugt werden die Kontaktierungsmittel allerdings durch einfache Kontaktelemente, insbesondere durch Federkontakte gebildet. Diese gelangen bei Anordnung eines Leuchtmoduls an dem Trägerelement der Leuchte in entsprechenden Kontakt mit an dem Leuchtmodul befindlichen Kontakten und stellen die elektrische Versorgung des Leuchtmoduls sicher.

    [0012] Gemäß der oben beschriebenen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind also wiederum mehrere der Verbindungsplatinen an dem länglichen Geräteträger angeordnet, wobei dann jede der Verbindungsplatinen über Kabel mit dem Betriebsgerät verbunden ist. Dabei kommt besonders bevorzugt ein entsprechend ausgestalteter Kabelbaum zum Einsatz, der einerseits mit dem Betriebsgerät und andererseits mit den verschiedenen Verbindungsplatinen gekoppelt ist. Die einzelnen Leitungen des Kabelbaums weisen dabei eine unterschiedliche Länge auf und sind insbesondere derart bemessen, dass sie mit ihrer Länge in etwa dem Abstand zwischen der Verbindungsplatine beziehungsweise dem Stecker / der Klemme der Verbindungsplatine und dem Betriebsgerät entsprechen. Das heißt, der Kabelbaum weist speziell hinsichtlich ihrer Länge auf die Position der zu versorgenden Platine ausgebildete Kabel auf, so dass eine äußerst übersichtliche Kabelführung gewährleistet ist. Diese kann ferner noch dadurch optimiert beziehungsweise verbessert werden, dass die Kabel bis zu der anzuschließenden Verbindungsplatine in einem Zwischenraum zwischen den Verbindungsplatinen und dem Geräteträger geführt werden. Letztendlich wird also durch die erfindungsgemäße Lösung ein sehr übersichtlicher modularer Aufbau für die Leuchte geschaffen, durch den Reparatur- oder Wartungsarbeiten deutlich vereinfacht werden. Auch gestattet es der erfindungsgemäße Aufbau, in einfacher Weise Leuchten unterschiedlicher Abmessungen und mit dementsprechend unterschiedlichen Anzahlen von auswechselbaren Leuchtmodulen zu Verfügung zu stellen.

    [0013] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
    Figur 1
    eine erfindungsgemäße Leuchte in perspektivischer Ansicht von schräg oben;
    Figur 2
    eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Leuchte;
    Figur 3
    eine vergrößerte Seitenansicht des Endbereichs der Leuchte;
    Figur 4
    eine Ansicht der erfindungsgemäßen Leuchte von unten;
    Figur 5
    ein an der Leuchte auswechselbar zu befestigendes Leuchtmodul;
    Figur 6
    eine perspektivische Ansicht eines Endbereichs des Trägerelements der Leuchte;
    Figur 7
    eine Schnittdarstellung der Leuchte quer zur Längsachse, wobei das auswechselbare Leuchtmodul beabstandet zu dem Trägerelement angeordnet ist;
    Figur 8
    eine Schnittdarstellung entsprechend Figur 7, wobei nunmehr das Leuchtmodul an dem Trägerelement befestigt ist;
    Figuren 9 und 10
    Ansichten des Endbereichs des erfindungsgemäßen Geräteträgers;
    Figur 11
    eine perspektivische Ansicht des vollständigen Geräteträgers und
    Figur 12
    eine vergrößerte Schnittdarstellung zur Verdeutlichung der lösbaren Befestigung des Geräteträgers an dem Trägerelement der Leuchte.


    [0014] Die Figuren 1 und 2 zeigen unterschiedliche Ansichten der allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehenen erfindungsgemäßen Leuchte. Die Leuchte 1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als Pendelleuchte ausgebildet und kann in diesem Fall über wenigstens ein Aufhängeelement, im dargestellten Fall über mehrere Seile 2 an einem nicht dargestellten Trägerelement, beispielsweise an der Decke eines Raums befestigt werden. In leicht modifizierter Weise könnte die erfindungsgemäße Leuchte 1 allerdings auch als Deckenanbauleuchte genutzt werden.

    [0015] Wie in den Figuren erkennbar ist, ist die Leuchte 1 insgesamt länglich ausgeführt und erstreckt sich hierbei entlang einer Längsachse L. Die Form der Leuchte 1 wird hierbei in erster Linie durch ein Trägerelement 5 festgelegt, welches das zentrale Element der Leuchte 1 darstellt, an dem alle weiteren Komponenten angeordnet beziehungsweise befestigt sind. Ein wesentliches Merkmal dieses Trägerelements 5 ist, dass dieses an seiner Unterseite beziehungsweise seiner Lichtabstrahlseite einen später noch näher beschriebenen, im Querschnitt U-förmigen Aufnahmebereich bildet, in dem mehrere Leuchtmodule auswechselbar angeordnet werden können. Das Trägerelement 5 ist vorzugsweise durch ein Aluminiumprofil gebildet, welches an seinen beiden stirnseitigen Endbereichen durch Endkappen 15 abgeschlossen wird, die wiederum lösbar an dem Trägerelement 5 befestigt sind.

    [0016] Figur 6 zeigt den Endbereich des Trägerelements 5 von der Unterseite her, wobei nunmehr der Aufnahmebereich 6 für die auswechselbaren Leuchtmodule erkennbar ist. Dieser Aufnahmebereich wird durch eine Bodenfläche 7 sowie zwei zu beiden Seiten der Bodenfläche 7 verlaufende, nach unten gerichtete U-Schenkel 8 gebildet. Gemeinsam mit den bereits erwähnten Stirnelementen beziehungsweise Abschlusskappen 15 wird hierdurch der im Querschnitt U-förmige, insgesamt gesehene längliche topfförmige Aufnahmebereich 6 gebildet. In diesem werden dann mehrere Leuchtmodule - im dargestellten Ausführungsbeispiel 14 Leuchtmodule - angeordnet, wobei eines hiervon in Figur 5 in perspektivischer Ansicht gezeigt ist.

    [0017] Das Leuchtmodul 20 ist also in etwa quaderförmig ausgebildet. Wie insbesondere den Schnittdarstellungen der Figuren 7 und 8 entnommen werden kann, besteht dabei das Leuchtmodul 20 aus einem topfartig ausgebildeten, aus zumindest teillichtdurchlässigem Material gebildeten sogenannten Linsenträger 21, der eine Bodenfläche 22, welche die Lichtabstrahlfläche des Leuchtmoduls 20 bildet, sowie vier Seitenwände 23, 24 aufweist. An den beiden kürzeren Seitenwänden 24 sind hierbei jeweils zwei Rastlaschen 25 ausgebildet, über welche ein Befestigen an dem Trägerelement 5 der Leuchte 1 erfolgt. Wie der Darstellung von Figur 6 entnommen werden kann, sind hierzu in der Bodenfläche 7 des Aufnahmebereichs 6 des Trägerelements 5 entsprechende Rastausnehmungen beziehungsweise Schlitze 9 ausgebildet, in welche die Rastlaschen 25 des Leuchtmoduls 20 rastend eingreifen.

    [0018] Die Bodenfläche des Leuchtmoduls 20 wird durch die Rückseite einer Platine 30 mit mehreren darauf angeordneten, vorzugsweise matrixartig verteilten LEDs 31 (siehe Figur 7) gebildet. Diese LEDs 31 stellen die Lichtquellen des Leuchtmoduls 20 dar, wobei den LEDs 31 unterschiedliche optische Mittel zur Beeinflussung der Lichtabgabe zugeordnet sein können.

    [0019] Wie in Figur 7 erkennbar ist, sind dabei bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel im zentralen Bereich des Linsenträgers 21 Linsenkörper 26 ausgebildet, die jeweils einzelnen LEDs 31 zugeordnet sind. Das Licht der im Randbereich befindlichen LEDs 31a hingegen soll nicht mit Hilfe von Linsen gerichtet abgestrahlt werden, sondern einen eher diffus leuchtenden umlaufenden Rahmen hervorrufen. Dies wird durch einen speziellen Diffusorrahmen 35 erzielt, der in den Linsenträger 21 eingelegt wird und im Vergleich zu dem Linsenträger 21, der vorzugsweise aus einem klaren Material besteht, aus einem lichtstreuenden Material gebildet ist beziehungsweise lichtstreuende Partikel enthält. Anzumerken ist allerdings, dass selbstverständlich die Ausgestaltung der optischen Elemente der einzelnen Leuchtmodule 20 auch anderweitig gestaltet werden könnte, sofern eine andere Art der Lichtabstrahlung gewünscht ist. Die Ausgestaltung dieser optischen Elemente ist für den Kerngedanken der vorliegenden Erfindung nicht weiter relevant. Wesentlich ist jedoch, dass mehrere der Leuchtmodule 20 an dem Trägerelement 5 der Leuchte 1 befestigt werden, so dass sich von der Unterseite beziehungsweise der Lichtabstrahlseite der Leuchte 1 her ein Erscheinungsbild ergibt, wie es in Figur 4 dargestellt ist.

    [0020] Die die Rückseite des Leuchtmoduls 20 bildende LED-Platine 30 ist mit dem Linsenträger 21 verrastet. An den beiden Seitenwänden 23 sind hierfür entsprechende Rastelemente 27 ausgebildet, welche mit der Platine 30 derart zusammenwirken, dass diese in einfacher Weise von der Rückseite her auf den offenen Linsenträger 21 aufgelegt und dann herabgedrückt werden kann. Auf diese Weise wird eine stabile Baueinheit gebildet, durch welche wiederum die einzelnen LEDs 31 effizient vor äußeren Einflüssen geschützt sind.

    [0021] Die Stromversorgung der an dem Trägerelement 5 angeordneten Leuchtmodule 20 erfolgt mit Hilfe spezieller Kontaktierungsmittel, die im dargestellten Ausführungsbeispiel Federkontakte 41 umfassen, welche mit an der Rückseite der LED-Platine 30 angeordneten Kontaktfeldern 35 zusammenwirken. Die Federkontakte 41 sind hier jeweils an einem in Figur 7 erkennbaren Kontaktblock 40 angeordnet, der durch eine entsprechende Ausnehmung 10 in der Bodenfläche 7 des Aufnahmebereichs 6 des Trägerelements 5 ragt. Das heißt, diese Federkontakte 41 sind von dem Aufnahmebereich 6 des Trägerelements 5 her derart zugänglich, dass sie beim Einsetzen des Leuchtmoduls 20 in den Aufnahmebereich 6 in Anlage gegen die Kontaktfelder 35 des Leuchtmoduls 20 gelangen. Hierdurch wird die elektrische Verbindung zwischen den Federkontakten 41 und dem Leuchtmodul 20 sichergestellt, so dass dieses - wie nachfolgend noch näher beschrieben - mit den eigentlichen Mitteln zur Bereitstellung eines Betriebsstroms für die LEDs 31 verbunden wird.

    [0022] Wie der Darstellung von Figur 5 entnommen werden kann sind dabei eine Vielzahl von Kontaktfeldern 35 auf der Rückseite der LED-Platine 30 ausgebildet, wobei abhängig von der Betriebsart der Leuchte 1 nicht zwingend alle Kontaktfelder 35 genutzt werden müssen. Dies ist unter anderem davon abhängig, ob lediglich ein einfaches Ein- und Ausschalten der Module 20 vorgesehen ist oder ob diese eine individuelle Ansteuerbarkeit ermöglichen sollen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel kommen lediglich zwei Federkontakte 41 zum Einsatz, so dass also die Module 20 ausschließlich mit einer geeigneten Versorgungsspannung bzw. einem Versorgungsstrom versorgt werden und dementsprechend alle Module einheitlich betrieben werden. Eine Kommunikation, die darüber hinaus beispielsweise auch das Rückmelden von Fehlerinformationen oder dergleichen ermöglichen würde, ist im dargestellten Ausführungsbeispiel nicht vorgesehen, wobei für diesen Fall dann gegebenenfalls mehrere der Kontaktfelder 35 genutzt werden.

    [0023] Eine weitere Besonderheit besteht dabei darin, dass - wie in Figur 5 erkennbar - zwei Reihen von Kontaktfeldern 35 vorgesehen sind, die bezüglich einer Längsachse 1 des Leuchtmoduls 20 um 180° verdreht zueinander angeordnet sind. Grund für diese Maßnahme ist, dass hierdurch die Möglichkeit besteht, das Leuchtmodul 20 wahlweise in unterschiedlichen Orientierungen, insbesondere in zwei um 180° verdrehten Orientierungen an dem Trägerelement 5 anzuordnen. Dies kann dann von Interesse sein, wenn die optischen Elemente des Leuchtmoduls 20 derart ausgebildet sind, dass sie eine asymmetrische Lichtabgabe verstärkt in eine Richtung hin bewirken. In diesem Fall kann möglicherweise vorgesehen sein, dass beispielsweise die an den jeweiligen Endbereichen des Trägerelements 5 angeordneten Leuchtmodule 20 verdreht zueinander ausgerichtet sind, was wiederum insgesamt gesehen eine symmetrische Lichtabgabe der Leuchte 1 bewirken würde. Durch das Anordnen zweier gleichartiger, allerdings um 180° verdreht zueinander angeordneter Kontaktfelder 35 kann in einfacher Weise ein entsprechendes wahlweises Anordnen der Leuchtmodule 20 ermöglicht werden, ohne dass diese noch anderweitig modifiziert werden müssten.

    [0024] Anzumerken ist, dass anstelle der dargestellten Federkontakte und damit zusammenwirkenden Kontaktfeldern auch Steckersysteme zum Anschließen der Leuchtmodule verwendet werden könnten.

    [0025] Die Figuren 7 und 8 zeigen wie bereits erwähnt eine Schnittdarstellung der Leuchte 1, wobei zunächst in Figur 7 das Leuchtmodul 20 beabstandet von dem Trägerelement 5 angeordnet und in Figur 8 an dem Trägerelement 5 befestigt ist. Der Darstellung der Figuren 7 und 8 kann darüber hinaus auch die Form des Trägerelements 5 entnommen werden, wobei erkennbar ist, dass dieses oberhalb des U-förmigen Aufnahmebereichs 6 zwei in Längsrichtung verlaufende Seitenwände 12 aufweist, welche einen schmaleren, nach oben hin gerichteten und wiederum U-förmigen zweiten Aufnahmebereich 13 bilden.

    [0026] Diese Seitenwände 12 sind auch in den Darstellungen der Figuren 1 bis 3 gut erkennbar, wobei ferner ersichtlich ist, dass die Wände 12 nicht über die gesamte Länge der Leuchte 1 hinweg die gleiche Höhe aufweisen. Insbesondere ist - in Längsrichtung gesehen - im mittleren Bereich der Leuchte 1 ein leicht erhöhter Aufnahmeraum 13a gebildet, der der Aufnahme des Betriebsgeräts 100 der Leuchte 1 dient, über welches die externe Versorgungsspannung in eine geeignete Betriebsspannung bzw. einen Betriebsstrom für die Leuchtmodule 20 umgesetzt wird. Ferner ist in diesem mittleren Aufnahmeraum 13a oberhalb des Betriebsgeräts 100 noch eine Leuchteinheit 60 zum Erzeugen einer Indirektbeleuchtung vorgesehen. Zu beiden Seiten dieses erhöhten mittleren Bereichs 13a sind etwas niedrigere Aufnahmebereiche 13b ausgebildet, die ebenfalls der Aufnahme von weiteren Leuchteinheiten zur Erzeugung einer Indirektbeleuchtung dienen können, welche im vorliegenden Fall allerdings nicht näher erläutert werden sollen.

    [0027] Die vorliegende Erfindung befasst sich stattdessen mit speziellen Maßnahmen, mit deren Hilfe die elektrische Verbindung zwischen dem Betriebsgerät 100 und den Federkontakten 41, über welche letztendlich die Kontaktierung der Leuchtmodule 20 erfolgt, sichergestellt wird.

    [0028] Hierzu sind in den Figuren 9 und 10 Darstellungen eines so genannten Geräteträgers 50 gezeigt, der durch ein längliches Blechteil gebildet wird und als zentrales Halteelement für die Komponenten zur Stromversorgung der Leuchtmodule 20 dient. Der Geräteträger 50 dient also insbesondere der Halterung der Kontaktblöcke 40 mit den Federkontakten 41, wobei diese allerdings nicht unmittelbar an dem Geräteträger 50 angeordnet sondern stattdessen auf sogenannten Verbindungsplatinen 45 montiert sind. Diese Verbindungsplatinen 45, wobei eine hiervon in Figur 9 dargestellt ist, weisen dabei jeweils zwei Kontaktblöcke 40 mit Federkontakten 41 auf, sind also letztendlich zur Kontaktierung durch zwei Leuchtmodule 20 ausgebildet.

    [0029] Das Anordnen der Verbindungsplatinen 45 an dem Geräteträger 50 erfolgt wiederum vorzugsweise werkzeuglos, was dadurch erzielt wird, dass die Platinen 45 an ihren Längsseiten längliche Überstände 46 aufweisen. Diese sind dazu vorgesehen, mit dem Geräteträger 50 im Sinne einer Bajonettverriegelung verbunden zu werden. Der im Querschnitt C-förmig gebogene Geräteträger 50 weist hierzu also zwei längliche Seitenwände 51 auf, an denen jeweils Ausnehmungen 52 ausgebildet sind, welche in Hinterschneidungen 53 münden. Die Verbindungsplatine 45 wird dann von der Oberseite her (gemäß der Darstellung in Figur 9) aufgelegt, derart, dass die Überstände 46 in die Ausnehmungen 52 eingreifen. Anschließend wird die Platine 45 in Pfeilrichtung gegenüber dem Geräteträger 50 verschoben, sodass die Überstände 46 in die Hinterschneidungen 53 eingreifen. Hierdurch wird die Platine 45 sicher an dem Geräteträger 50 gelagert, ohne dass hierfür ein Werkzeug oder zusätzliche Verbindungsmittel erforderlich wären. An dem Geräteträger 50 werden auf diese Weise dann ein Mehrzahl entsprechender Verbindungsplatinen 45 angeordnet, wobei im vorliegenden Fall also halb so viel Platinen 45 erforderlich sind, wie Leuchtmodule 20 an dem Trägerelement 5der Leuchte 1 befestigt werden sollen.

    [0030] Auf jeder Verbindungsplatine 45 ist dabei darüber hinaus auch ein Stecker 44 - auch die Verwendung einer Klemme wäre denkbar - angeordnet, der über nicht näher dargestellte Leiterbahnen mit den Kontaktblöcken 40 verbunden ist. Der Stecker 44 befindet sich an der den Kontaktblöcken 40 gegenüberliegenden Seite der Platine 45 und wird mit dem Betriebsgerät 100 über Kabel verbunden. Auf diesem Wege wird also die elektrische Verbindung zwischen Betriebsgerät 100 und Kontaktblöcken 40 sichergestellt.

    [0031] Figur 11 zeigt einen gesamten Geräteträger 50 mit den an der Unterseite angeordneten Verbindungsplatinen 45 sowie dem an der gegenüberliegenden Seite angeordneten Betriebsgerät 100. Auf der Seite des Betriebsgeräts 100 ist darüber hinaus auch noch eine Klemme 101 angeordnet, über welche die Verbindung mit den externen Stromversorgungsleitungen erfolgt.

    [0032] Wie bereits erwähnt erfolgt die Verbindung zwischen dem Betriebsgerät 100 und den Verbindungsplatinen 45 über Kabel, wobei hierzu vorzugsweise ein Kabelbaum zum Einsatz kommt, der Leitungen aufweist, die einerseits mit dem Betriebsgerät 100 und andererseits mit den Verbindungsplatinen 45, genau genommen mit den Steckern 44 der Verbindungsplatinen 45 verbunden sind. Die Kabel des - nicht dargestellten - Kabelbaums sind dabei hinsichtlich ihrer Länge auf den Abstand zwischen dem Betriebsgerät 100 und den Verbindungsplatinen 45 abgestimmt, so dass keine lose verlaufenden Kabelschlaufen verbleiben. Stattdessen werden die Kabel vorzugweise in dem Zwischenbereich zwischen Bodenfläche 55 des Geräteträgers 50 und Verbindungsplatine 45 geführt, so dass letztendlich eine aufgeräumte Baueinheit erhalten wird, wie sie in Figur 11 dargestellt ist. Diese enthält alle wesentlichen Komponenten zur Stromversorgung der Leuchtmodule 20 und kann dann in einfacher Weise an dem Trägerelement 5 der Leuchte 1 befestigt werden.

    [0033] Das Befestigen des Geräteträgers 50 erfolgt dabei wiederum vorzugsweise werkzeuglos, wobei hierfür insbesondere ein Verrasten vorgesehen ist. Dies wird dadurch erzielt, dass an den Seitenwänden 51 des Geräteträgers 50 ausgewölbte Noppen 56 ausgebildet sind, wie sie insbesondere in Figur 10 gut erkennbar sind. Mit Hilfe dieser Noppen 56 wird dann der Geräteträger 50 mit dem Trägerelement 5 der Leuchte 1 verrastet. Dies erfolgt dadurch, dass der Geräteträger 50 von der Oberseite her in den offenen oberen Aufnahmebereich 13 des Trägerelements 5 eingesetzt und zur Unterseite hin gedrückt wird, bis die ausgewölbten Noppen 56 entsprechend nach innen ragende Vorsprünge 15 des Aluminiumprofils, welches das Trägerelement 5 bildet, hintergreifen. Durch eine Führungsnase 57, welche an einem stirnseitigen Ende des Geräteträgers 50 ausgebildet ist und in eine Ausnehmung in dem Geräteträger 5 eingreift, wird dabei sichergestellt, dass der Geräteträger 50 richtig positioniert und orientiert in das Trägerelement 5 eingesetzt wird.

    [0034] Die Verrastung kann sehr gut der vergrößerten Darstellung gemäß Figur 12 entnommen werden, welche die Anordnung des Geräteträgers 50 in dem Trägerelement 5 zeigt. Erkennbar ist hierbei auch der Zwischenraum zwischen der Bodenfläche 55 des Geräteträgers und der Verbindungsplatine 45, der zum Führen der - nicht gezeigten -Leitungen des Kabelbaums genutzt werden kann und in dem sich auch die Stecker bzw. Anschlüsse 44 befinden. Ferner ist erkennbar, in welcher Weise die Kontaktblöcke 40 mit den Federkontakten 41 die Ausnehmungen 10 in der Bodenfläche 6 des unteren Aufnahmebereichs durchgreifen, derart, dass sie für die Kontaktierungsfelder 35 der Leuchtmodule 20 zugänglich sind.

    [0035] Letztendlich wird also durch die spezielle Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Geräteträgers eine sehr modulare Bauweise für die Leuchte insgesamt erzielt. Die einzelnen Komponenten können als vorgefertigte Baueinheiten sehr einfach und schnell an dem Trägerelement der Leuchte montiert und insbesondere auch werkzeuglos befestigt werden, so dass einerseits der Zusammenbau der Leuchte erleichtert wird, insbesondere jedoch auch Wartungsarbeiten sehr einfach durchgeführt werden können.


    Ansprüche

    1. Leuchte (1) mit

    • einem länglichen Trägerelement (5),

    • mehreren Leuchtmodulen (20), welche lösbar an dem Trägerelement (5) befestigbar sind, sowie

    • Mitteln zur Stromversorgung der Leuchtmodule (20), welche ein Betriebsgerät (100) sowie mit dem Betriebsgerät (100) verbundene Kontaktierungsmittel (40, 41) umfassen, an welche die Leuchtmodule (20) elektrisch anschließbar sind,

    wobei das Betriebsgerät (100) und die Kontaktierungsmittel (40, 41) an einem Geräteträger (50) angeordnet sind, der lösbar an dem Trägerelement (5) befestigbar ist, wobei der Geräteträger (50) an der den Leuchtmodulen (20) abgewandten Seite des Trägerelements (5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktierungsmittel (40, 41) in dem Trägerelement (5) ausgebildete Ausnehmungen (10) durchgreifen.
     
    2. Leuchte nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Kontaktierungsmittel (40, 41) auf Verbindungsplatinen (45) angeordnet sind, welche lösbar an dem Geräteträger (50) befestigbar sind.
     
    3. Leuchte nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass auf den Verbindungsplatinen (45) jeweils ein Stecker (44) angeordnet ist, der einerseits mit den Kontaktierungsmitteln (40, 41) und andererseits mit dem Betriebsgerät (100) verbunden ist.
     
    4. Leuchte nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verbindung zwischen dem Stecker (44) und dem Betriebsgerät (100) über Kabel erfolgt.
     
    5. Leuchte nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verbindung der Stecker (44) aller Verbindungsplatinen (45) mit dem Betriebsgerät (100) über einen Kabelbaum erfolgt, dessen einzelne Kabel jeweils auf den Abstand zwischen Stecker (44) und Betriebsgerät (100) abgestimmt sind.
     
    6. Leuchte nach Anspruch 4 oder 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Kabel in einem Zwischenraum zwischen dem Geräteträger (50) und den von dem Geräteträger (50) gehaltenen Verbindungsplatinen (45) geführt sind.
     
    7. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass auf jeder Verbindungsplatine (45) Kontaktierungsmittel (40, 41) für jeweils zwei Leuchtmodule (20) vorgesehen sind.
     
    8. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Kontaktierungsmittel Federkontakte (41) aufweisen.
     
    9. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Geräteträger (50) mit dem Trägerelement (5) verrastbar ist.
     


    Claims

    1. A luminaire (1) with

    • an elongated support element (5),

    • several lighting modules (20) which can be detachably fastened to the support element (5), as well as

    • means for supplying power to the lighting modules (20), which comprise an operating device (100) as well as contacting means (40, 41), which are connected to the operating device (100), to which the lighting modules (20) can be electrically connected,

    wherein the operating device (100) and the contacting means (40, 41) are arranged on a device support (50), which can be detachably fastened to the support element (5),
    wherein
    the device support (50) is arranged on the side of the support element (5) facing away from the lighting modules (20), characterized in that the contacting means (40, 41) pass through recesses (10) formed in the support element (5).
     
    2. A luminaire according to claim 1,
    characterized in
    that the contacting means (40, 41) are arranged on connection boards (45), which can be detachably fastened to the device support (50).
     
    3. A luminaire according to claim 2,
    characterized in
    that a plug (44) is arranged in each case on the connecting boards (45), which is connected, on the one hand, to the contacting means (40, 41) and, on the other hand, to the operating device (100).
     
    4. A luminaire according to claim 3,
    characterized in
    that the connection is made between the plug (44) and the operating device (100) by means of a cable.
     
    5. A luminaire according to claim 4,
    characterized in
    that the connection of the plug (44) of all connection boards (45) with the operating device (100) is made via a cable harness, the individual cables of which are in each case matched to the distance between plug (44) and operating device (100).
     
    6. A luminaire according to claim 4 or 5,
    characterized in
    that the cables are guided in an intermediate area between the device support (50) and the connection boards (45) held by the device support (50).
     
    7. A luminaire according to any one of claims 2 to 6,
    characterized in
    that contacting means (40, 41) are provided on each connection board (45) for in each case two lighting modules (20).
     
    8. A luminaire according to any one of the preceding claims,
    characterized in
    that the contacting means have spring contacts (41).
     
    9. A luminaire according to any one of the preceding claims,
    characterized in
    that the device support (50) can be latched to the support element (5).
     


    Revendications

    1. Luminaire (1) avec

    - un élément de support allongé (5),

    - plusieurs modules d'éclairage (20) qui peuvent être fixés de manière amovible à l'élément de support (5) et

    - des moyens d'alimentation électrique des modules d'éclairage (20), qui comprennent un dispositif de commande (100) ainsi que des moyens de contact (40, 41) reliés avec le dispositif de commande (100), auxquels les modules d'éclairage (20) peuvent être raccordés électriquement,

    le dispositif de commande (100) et les moyens de contact (40, 41) étant disposés sur un support d'appareil (50), qui peut être fixé de manière amovible à l'élément de support (5),
    le support d'appareil (50) étant disposé sur le côté de l'élément de support (5) opposé aux modules d'éclairage (20), caractérisé en ce que
    les moyens de contact (40, 41) s'emboîtent dans des évidements (10) formés dans l'élément de support (5).
     
    2. Luminaire selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les moyens de contact (40, 41) sont disposés sur des platines de liaison (45) qui peuvent être fixées de manière amovible sur le support d'appareil (50).
     
    3. Luminaire selon la revendication 2,
    caractérisé en ce que
    sur chacune des platines de liaison (45) est disposé un connecteur (44) qui est relié d'une part aux moyens de contact (40, 41) et d'autre part au dispositif de commande (100).
     
    4. Luminaire selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que
    la liaison entre le connecteur (44) et le dispositif de commande (100) a lieu par câble.
     
    5. Luminaire selon la revendication 4,
    caractérisé en ce que
    la liaison des connecteurs (44) de toutes les platines de liaison (45) avec le dispositif de commande (100) a lieu par l'intermédiaire d'un faisceau de câbles, dont les différents câbles sont adaptés à la distance entre chaque connecteur (44) et le dispositif de commande (100).
     
    6. Luminaire selon la revendication 4 ou 5,
    caractérisé en ce que
    les câbles sont guidés dans un espace intermédiaire entre le support d'appareil (50) et les platines de liaison (45) maintenues par le support d'appareil (50).
     
    7. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 6,
    caractérisé en ce que
    sur chaque platine de liaison (45), sont prévus des moyens de contact (40, 41) pour deux modules d'éclairage (20) chacun.
     
    8. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les moyens de contact comprennent des contacts à ressorts (41).
     
    9. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le support d'appareil (50) peut être encliqueté avec l'élément de support (5).
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente