[0001] Die Erfindung betrifft eine Trägerelement-Anordnung mit einem plattenförmigen Trägerelement
und einem daran gehalterten LED-Modul (LED: Licht emittierende Diode).
[0002] Aus dem Stand der Technik ist ein LED-Modul bekannt, das dafür vorgesehen ist, über
eine Schraubverbindung an einer Innenseite eines flächigen Fassadenelements montiert
zu werden. Das Fassadenelement weist dabei eine Durchgangsöffnung auf und im montierten
Zustand wird Licht von dem LED-Modul zur Außenseite der Fassade hin abgegeben, so
dass das Lichts des LED-Moduls sichtbar ist, wenn man die Fassade von außen betrachtet.
Allerdings ist die Herstellung dieser Anordnung mit einem vergleichsweise hohen Aufwand
verbunden. Zunächst wird das Fassadenelement hierzu mit einer ausgefrästen Öffnung
versehen; in dieser wird dann ein spezielles ringartiges Halteteil montiert, welches
schließlich der Befestigung des LED-Moduls dient.
[0003] Aus der
EP 2 363 633 A2 ist eine Anordnung mit einer Platte und einem LED-Modul bekannt. Das LED-Modul weist
eine LED und ein Gehäuse auf, sowie ein Rastelement, das zur Halterung des LED-Moduls
an der Platte dient.
[0004] Aus der
US 2011/0317424 A1 ist eine Trägerplatte mit einer Durchgangsöffnung bekannt, in die eine LED mit einem
Gehäuse eingesetzt ist. Zur Halterung dienen dabei an dem Gehäuse ausgebildete Rastmittel,
die in einer mittleren Schicht der Trägerplatte verkrallt sind.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine entsprechende verbesserte Trägerelement-Anordnung
anzugeben. Insbesondere soll sich das LED-Modul dabei einfach montieren lassen.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit dem in dem unabhängigen Anspruch genannten
Gegenstand gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0008] Gemäß der Erfindung ist eine Trägerelement-Anordnung vorgesehen, die ein plattenförmiges
Trägerelement aufweist, sowie ein LED-Modul mit mindestens einer LED, sowie mit einem
Gehäuse mit einem Lichtabgabeelement zur Abgabe des von der mindestens einen LED emittierten
Lichts. Weiterhin weist das LED-Modul wenigstens ein Rastelement zur Halterung des
LED-Moduls an dem plattenförmigen Trägerelement auf, wobei das Rastelement auf derselben
Seite des LED-Moduls wie das Lichtabgabeelement angeordnet ist.
[0009] Durch diese Gestaltung lässt sich das LED-Modul besonders einfach mithilfe des wenigstens
einen Rastelements an dem flächigen Trägerelement, beispielsweise einem Fassadenelement,
befestigen.
[0010] Das LED-Modul ist dabei durch das wenigstens eine Rastelement an dem Trägerelement
gehaltert angeordnet, insbesondere lediglich durch das wenigstens eine Rastelement
an dem Trägerelement gehaltert angeordnet ist. Die Trägerelement-Anordnung eignet
sich auf diese Weise besonders zur Abgabe eines von der LED-Anordnung erzeugten Lichts.
[0011] Erfindungsgemäß weist das plattenförmige Trägerelement wenigstens eine Sackbohrung
auf, in die das wenigstens eine Rastelement zur Halterung des LED-Moduls rastend eingreifend
angeordnet ist. Hierdurch ist eine einfache und effektive Halterung des LED-Moduls
an dem Trägerelement ermöglicht, wobei eine mit Bezug auf das äußere Erscheinungsbild
des Trägerelements besonders unauffällige Gestaltung ermöglicht ist.
[0012] Vorzugsweise ist die wenigstens eine Sackbohrung dabei mit Bezug auf einen, die wenigstens
eine Sackbohrung umgebenden Oberflächenbereich des Trägerelements schräg ausgebildet,
insbesondere relativ zu dem umgebenden Oberflächenbereich in einem Winkel, der zwischen
20° und 80° beträgt, vorzugsweise zwischen 30° und 70°, beispielsweise zwischen 40°
und 60°.
[0013] Vorzugsweise ist die wenigstens eine Sackbohrung eine Stufenbohrung. Auf diese Weise
lässt sich in der Sackbohrung ein Rastvorsprung bilden, der sich besonders zum rastenden
Zusammenwirken mit dem wenigstens einen Rastelement eignet.
[0014] Vorzugsweise weist das Trägerelement eine Durchgangsöffnung auf, wobei das Lichtabgabeelement
des LED-Moduls in die Durchgangsöffnung eingreifend angeordnet ist.
[0015] Vorzugsweise weist dabei das Gehäuse einen planen Oberflächenbereich auf, an dem
das Lichtabgabeelement angeordnet ist. Durch den Oberflächenbereich eignet sich das
LED-Modul besonders zur Anlage an das flächige Trägerelement.
[0016] Vorzugsweise ist dabei das Lichtabgabeelement von dem Oberflächenbereich vorstehend
ausgebildet. Auf diese Weise eignet sich das Lichtabgabeelement dazu, für eine besonders
geeignete Lichtabgabe in eine Durchgangsöffnung des flächigen Trägerelements eingreifend
angeordnet zu werden.
[0017] Wenn dabei das Lichtabgabeelement zumindest in erster Näherung eine zylindrische
Form aufweist, lässt es sich besonders geeignet in die Durchgangsöffnung eingreifend
anordnen. Wenn die Form dabei in erster Näherung kreiszylindrisch ist, eignet sich
das Lichtabgabeelement besonders raumsparend zur Anordnung in einer entsprechenden
Durchgangsöffnung des Trägerelements in Form einer Bohrung.
[0018] Vorzugsweise weist das Lichtabgabeelement mit Bezug auf den Oberflächenbereich eine
Höhe auf, die zwischen 2 mm und 40 mm beträgt, vorzugsweise zwischen 3 mm und 30 mm.
Durch diese Gestaltung eignet sich das Lichtabgabeelement besonders dazu, die Durchgangsöffnung
vollständig durchgreifend angeordnet zu werden. Auf diese Weise lässt sich erzielen,
dass die Durchgangsöffnung des flächigen Trägerelements praktisch durch das Lichtabgabeelement
ausgefüllt ist bzw. wird.
[0019] Weiterhin vorzugsweise ist auch das wenigstens eine Rastelement von dem Oberflächenbereich
vorstehend ausgebildet, wobei das Rastelement mit Bezug auf den Oberflächenbereich
eine Höhe aufweist, die kleiner ist als die Höhe des Lichtabgabeelements, vorzugsweise
kleiner als ¾ der Höhe des Lichtabgabeelements. Hierdurch eignet sich das wenigstens
eine Rastelement besonders zum Eingriff in eine entsprechende Vertiefung in dem flächigen
Trägerelement.
[0020] Vorzugsweise weist das Lichtabgabeelement eine insbesondere plane Lichtabgabefläche
zur Abgabe des Lichts auf, wobei die Lichtabgabefläche zumindest in erster Näherung
parallel zur dem Oberflächenbereich ausgebildet ist.
[0021] Dabei ist die Gestaltung weiterhin vorzugsweise derart, dass die Lichtabgabefläche
des Lichtabgabeelements bündig mit einem Oberflächenbereich des Fassadenelements angeordnet
ist.
[0022] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf
die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Skizze eines erfindungsgemäßen LED-Moduls,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des LED-Moduls,
- Fig. 3
- eine schematische Querschnitt-Skizze einer Trägerelement-Anordnung, bei der das LED-Modul
an einem Trägerelement gehalten angeordnet ist,
- Fig. 4
- eine schräge Ansicht auf einen ersten Oberflächenbereich des Trägerelement, ohne das
LED-Modul,
- Fig. 5
- eine Querschnitt-Skizze des Trägerelements und
- Fig. 6
- eine normale Ansicht auf einen zweiten Oberflächenbereich des Trägerelements.
[0023] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Skizze eines erfindungsgemäßen LED-Moduls. Das
LED-Modul weist mindestens eine LED auf, sowie ein Gehäuse 1 mit einem Lichtabgabeelement
2 zur Abgabe des von der mindestens einen LED emittierten Lichts. Bei dem Gehäuse
1 kann es sich insbesondere um ein wasserdichtes Gehäuse 1 handeln, vorzugsweise derart,
dass das LED-Modul eine höhere Schutzklasse erfüllt, beispielsweise die Schutzklasse
IP 68.
[0024] Das LED-Modul kann mehrere, etwa wie im gezeigten Beispiel drei, entsprechende Lichtabgabeelemente
2, 2', 2" aufweisen, die insbesondere alle mit Bezug auf ihre äußere Form baugleich
gestaltet sein können. Beim gezeigten Beispiel sind die Lichtabgabeelemente 2, 2',
2" alle analog gestaltet, so dass im Folgenden lediglich auf das zuerst genannte Lichtabgabeelement
2 eingegangen wird.
[0025] Das Lichtabgabeelement 2 weist vorzugsweise eine Linse auf.
[0026] Weiterhin weist das LED-Modul wenigstens ein insbesondere hakenförmiges Rastelement
3 zur Halterung des LED-Moduls an einem flächigen Trägerelement auf, wobei das Rastelement
3 auf derselben Seite wie das Lichtabgabeelement 2 angeordnet ist. Vorzugsweise sind
mehrere entsprechende Rastelemente 3, 3' vorgesehen, beispielsweise wenigstens oder
genau vier Rastelemente 3, 3'.
[0027] In Fig. 2 ist eine seitliche Ansicht des LED-Moduls skizziert. Insbesondere kann
das LED-Modul einen planen Oberflächenbereich 4 aufweisen, an dem das Lichtabgabeelement
2 angeordnet ist. Der plane Oberflächenbereich 4 ist folglich in einer Ebene
E ausgerichtet.
[0028] In der folgenden Beschreibung wird der Einfachheit halber davon ausgegangen, dass
das LED-Modul so orientiert ist, dass der Oberflächenbereich 4 horizontal orientiert
ist und eine nach oben weisende Außenfläche des LED-Moduls bildet. Die Ebene E ist
bei der hier betrachteten Ausrichtung dementsprechend eine horizontale Ebene. Mit
anderen Worten ist bei dieser Orientierung eine Flächennormale
N des planen Oberflächenbereichs 4 vertikal nach oben weisend orientiert. Im Allgemeinen
kann das LED-Modul jedoch auch anderweitig gegenüber der Vertikalen orientiert sein.
In diesem Fall sind die hier verwendeten Richtungsbezeichnungen etc. entsprechend
umzudeuten. Dementsprechend sind hier das wenigstens eine Rastelement 3, 3' und das
Lichtabgabeelement 2 auf der nach oben weisenden Seite des LED-Moduls bzw. des Gehäuses
1 angeordnet.
[0029] Vorzugsweise ist das Lichtabgabeelement 2 von dem Oberflächenbereich 4 vorstehend,
also hier nach oben vorstehend ausgebildet. Dabei weist das Lichtabgabeelement 2 mit
Bezug auf die Ebene
E bzw. den Oberflächenbereich 4 eine Höhe
H auf, die zwischen 2 mm und 40 mm beträgt, vorzugsweise zwischen 3 mm und 30 mm.
[0030] Auch das wenigstens eine Rastelement 3 ist vorzugsweise von dem Oberflächenbereich
4 vorstehend ausgebildet. Dabei weist das wenigstens eine Rastelement 3 mit Bezug
auf die Ebene
E bzw. den Oberflächenbereich 4 eine Höhe
h auf, die kleiner ist als die Höhe
H des Lichtabgabeelements 2, vorzugsweise kleiner als ¾ der Höhe
H des Lichtabgabeelements 2.
[0031] Im gezeigten Beispiel sind die Rastelemente 3, 3' am Umfang des LED-Gehäuses 1, hier
am Rand des planen Oberflächenbereichs 4 angeordnet. Das wenigstens eine Rastelement
3, 3' kann vorteilhaft mit dem Gehäuse 1 einstückig verbunden gestaltet sein.
[0032] Das Gehäuse 1 weist im gezeigten Beispiel eine, an den planen Oberflächenbereich
4 angrenzende Umfangswand 15 auf, an der vorzugsweise ein Fortsatz 17 angeordnet ist,
über den eine Stromzuführung zur Stromversorgung der mindestens einen LED, insbesondere
über ein (in den Figuren nicht gezeigtes) Kabel vorgesehen ist.
[0033] Es können auch noch weitere, analog gestaltete LED-Module vorgesehen sein, wobei
alle LED-Module über Kabel miteinander verbunden sind, so dass eine entsprechende
Kette aus LED-Modulen gebildet ist.
[0034] Fig. 3 zeigt in einem Querschnitt eine erfindungsgemäße Trägerelement-Anordnung mit
einem plattenförmigen Trägerelement 7, bei dem es sich insbesondere um ein Fassadenelement
handeln kann, sowie mit einem erfindungsgemäßen LED-Modul. Das Träger- bzw. Fassadenelement
7 kann beispielsweise zwei Aluminiumplatten umfassen, die durch eine Schicht Kunstharzmaterial
voneinander getrennt sind. Die Stärke des Trägerelements 7 kann gering sein, beispielsweise
weniger als 20 mm oder gar weniger als 10 mm betragen.
[0035] Das LED-Modul ist dabei durch das wenigstens eine Rastelement 3, 3' an dem Trägerelement
7 gehaltert angeordnet; vorzugsweise ist die Gestaltung derart, dass das LED-Modul
lediglich durch das wenigstens eine Rastelement 3, 3' an dem Trägerelement 7 gehaltert
angeordnet ist. Hierdurch ist eine besonders einfache Montage des LED-Moduls an dem
Trägerelement 7 ermöglicht.
[0036] Das plattenförmige Trägerelement 7 weist aufgrund seiner Form auf einer ersten Seite
einen ersten Oberflächenbereich 71 und auf einer, der ersten Seite gegenüberliegenden
zweiten Seite einen zweiten Oberflächenbereich 72 auf. Im gezeigten Beispiel ist das
LED-Modul - wie in Fig. 3 gezeigt - derart an dem Trägerelement 7 angeordnet, dass
es mit seinem planen Oberflächenbereich 4 den ersten Oberflächenbereich 71 des Trägerelements
flächig kontaktiert.
[0037] Wenn das Trägerelement 7 ein Fassadenelement ist, ist der erste Oberflächenbereich
71 des Träger- bzw. Fassadenelements vorzugsweise mit Bezug auf ein Bauwerk, an dem
das Fassadenelement befestigt ist bzw. werden soll, ein nach innen weisender Oberflächenbereich
und der zweite Oberflächenbereich 72 ein nach außen weisender Oberflächenbereich.
Das LED-Modul wird also in diesem Fall von der Innenseite her an dem Fassadenelement
7 montiert. Eine Lichtabgabe ist dabei zur Außenseite hin vorgesehen.
[0038] Das Trägerelement 7 weist beim gezeigten Beispiel wenigstens eine Sackbohrung 9 auf,
in die das wenigstens eine Rastelement 3, 3' zur Halterung des LED-Moduls rastend
eingreifend angeordnet ist. Vorzugsweise ist für jedes Rastelement 3, 3' genau eine
Sackbohrung 9 vorgesehen. Die wenigstens eine Sackbohrung 9 ist von dem ersten Oberflächenbereich
71 des Trägerelements 7 aus in Letzteres eingebracht.
[0039] In Fig. 4 ist eine schräge Ansicht auf den ersten Oberflächenbereich 71 des Trägerelements
skizziert. Beim gezeigten Beispiel sind vier Rastelemente 3, 3' seitens des LED-Moduls
vorgesehen und dementsprechend vier Sackbohrungen 9 in dem Trägerelement 7 ausgebildet.
[0040] In Fig. 5 ist eine Querschnitt-Darstellung durch das Trägerelement 7 skizziert. Wie
gezeigt, ist die Sackbohrung 9 mit Bezug auf einen, die Sackbohrung 9 umgebenden Oberflächenbereich
des Trägerelements 7, hier des ersten Oberflächenbereichs 71 des Trägerelements 7
schräg ausgebildet, insbesondere relativ zu dem ersten Oberflächenbereich 71 in einem
Winkel w, der zwischen 20° und 80° beträgt, vorzugsweise zwischen 30° und 70°, beispielsweise
zwischen 40° und 60°. Auf diese Weise lässt sich besonders einfach seitens des Trägerelements
7 ein Angriffspunkt für das wenigstens eine Rastelement 3, 3' zur Halterung des LED-Moduls
ausbilden. Besonders geeignet ist hierfür die wenigstens eine Sackbohrung als Stufenbohrung
ausgebildet. Durch die so gebildete Stufe kann vorteilhaft ein zu dem Rastelement
3 korrespondierender Rastvorsprung gebildet sein, der mit dem Rastelement 3 zur Halterung
des LED-Moduls an dem Trägerelement 7 zusammenwirkt.
[0041] Vorzugsweise sind dabei - wie in Fig. 5 gezeigt - wenigstens zwei Sackbohrungen 9
vorgesehen, deren Längsachsen
l,
l' nicht parallel sind. Dementsprechend sind in diesem Fall wenigstens zwei Rastelemente
3, 3' vorgesehen, die Rastnasen aufweisen, die in entsprechend unterschiedliche Richtungen
weisen.
[0042] Das Trägerelement 7 weist außerdem eine Durchgangsöffnung 8 auf, wobei - wie aus
Fig. 3 hervorgeht - das Lichtabgabeelement 2 des LED-Moduls in die Durchgangsöffnung
8 eingreifend angeordnet ist.
[0043] Vorzugsweise entspricht die Höhe
H des Lichtabgabeelements 2 der Stärke d des Trägerelements 7. Auf diese Weise lässt
sich erzielen, dass das Lichtabgabeelement 2 in die Durchgangsöffnung 8 eingreift,
aber nicht auf der anderen entsprechend Seite übersteht.
[0044] Besonders vorteilhaft weist das Lichtabgabeelement 2 eine insbesondere plane Lichtabgabefläche
21 zur Abgabe des Lichts auf, wobei die Lichtabgabefläche 21 zumindest in erster Näherung
parallel zur dem Oberflächenbereich 4 ausgebildet ist. Hierdurch lässt sich ein besonders
ebenmäßiges Erscheinungsbild der Außenseite des Fassadenelements erzielen, insbesondere,
wenn die Gestaltung derart ist, dass die Lichtabgabefläche 21 in einer Ebene mit dem
zweiten Oberflächenbereich 71 des Trägerelements 7 liegt, also praktisch mit dem zweiten
Oberflächenbereich 71 bzw. der Außenseite des Fassadenelements bündig abschließt.
Es lässt sich also auf der Außenseite des Fassadenelements 7 eine praktisch vollkommen
ebene bzw. plane Oberfläche erzielen.
[0045] Vorzugsweise ist in dem Trägerelement 7 im Fall von mehreren Lichtabgabeelementen
2, 2', 2" für jedes Lichtabgabeelement 2, 2', 2" genau eine Durchgangsöffnung 8 vorgesehen
bzw. ausgebildet. Fig. 6 zeigt eine Sicht auf den zweiten Oberflächenbereich 72 des
Trägerelements 7, also beispielsweise auf die Außenfläche des Fassadenelements. Dementsprechend
sind beim hier gezeigten Beispiel drei Durchgangsöffnungen 8 ausgebildet.
[0046] Vorzugsweise ist das Lichtabgabeelement 2 zylinderförmig, insbesondere kreiszylinderförmig
gestaltet, denn auf diese Weise lässt sich erzielen, dass die Durchgangsbohrung 8
praktisch vollständig von dem Lichtabgabeelement 2 verschlossen wird. Dabei bildet
die entsprechende, in Fig. 2 bezeichnete, insbesondere parallel zu der Flächennormalen
N orientierte Zylinderachse
A vorzugsweise eine optische Achse des Lichtabgabeelements 2, so dass beispielsweise
die oben erwähnte Linse entsprechend ausgerichtet angeordnet ist. Auch die entsprechende
LED kann vorteilhaft auf dieser Zylinderachse
A positioniert angeordnet sein.
[0047] Weiterhin vorteilhaft kann dabei die plane Lichtabgabefläche 21 eine Deckfläche der
Zylinderform bilden; die Mantelfläche der Zylinderform ist vorzugsweise durch eine
Umfangswand 22 des Lichtabgabeelements 2 gebildet. Die Umfangswand 22 kann dabei vorteilhaft
einstückig mit dem Gehäuse 1 verbunden ausgestaltet sein.
[0048] Die Anordnung der Sackbohrungen 9 ist vorzugsweise so gestaltet, dass die Lichtabgabeelemente
2, 2', 2" exakt in die entsprechenden Durchgangsöffnungen 8 eingreifen können und
dabei ein Verrasten der Rastelemente 3, 3' mit den durch die Sackbohrungen 9 gebildeten
korrespondierenden Angriffspunkte bzw. Rastvorsprüngen ermöglicht ist. Dementsprechend
sind die Rastelemente 3, 3' vorzugsweise entsprechend elastisch ausgebildet, beispielsweise
aus Kunststoff.
[0049] Die Anordnung erlaubt eine vergleichsweise einfache Herstellung. Insbesondere ist
hierzu kein aufwändiger Fräßprozess an dem Trägerelement erforderlich. Es ist kein
zusätzliches Hilfsmittel zur Anbringung des LED-Moduls an dem Trägerelement 7 erforderlich.
Dabei eignet sich die Anordnung auch im Fall eines sehr dünnen Träger- bzw. Fassadenelements
7.
1. Trägerelement-Anordnung, aufweisend
- ein plattenförmiges Trägerelement (7),
- ein LED-Modul mit mindestens einer LED, einem Gehäuse (1) mit einem Lichtabgabeelement
(2) zur Abgabe des von der mindestens einen LED emittierten Lichts und mit wenigstens
einem Rastelement (3, 3') zur Halterung des LED-Moduls an dem plattenförmigen Trägerelement
(7), wobei das Rastelement (3, 3') auf derselben Seite des LED-Moduls wie das Lichtabgabeelement
(2) angeordnet ist,
wobei das LED-Modul durch das wenigstens eine Rastelement (3, 3') an dem Trägerelement
(7) gehaltert angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das plattenförmige Trägerelement (7) wenigstens eine Sackbohrung (9) aufweist, in
die das wenigstens eine Rastelement (3, 3') zur Halterung des LED-Moduls rastend eingreifend
angeordnet ist.
2. Trägerelement-Anordnung nach Anspruch 1,
bei der das LED-Modul lediglich durch das wenigstens eine Rastelement (3, 3') an dem
Trägerelement (7) gehaltert angeordnet ist.
3. Trägerelement-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
bei der die wenigstens eine Sackbohrung (9) mit Bezug auf einen, die wenigstens eine
Sackbohrung (9) umgebenden Oberflächenbereich (71) des Trägerelements (7) schräg ausgebildet
ist, insbesondere relativ zu dem umgebenden Oberflächenbereich (71) in einem Winkel
(w), der zwischen 20° und 80° beträgt, vorzugsweise zwischen 30° und 70°, beispielsweise
zwischen 40° und 60°.
4. Trägerelement -Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei der die wenigstens eine Sackbohrung (9) eine Stufenbohrung ist.
5. Trägerelement -Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei der das Trägerelement (7) eine Durchgangsöffnung (8) aufweist, wobei das Lichtabgabeelement
(2) des LED-Moduls in die Durchgangsöffnung (8) eingreifend angeordnet ist.
6. Trägerelement-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der das Gehäuse (1) einen planen Oberflächenbereich (4) aufweist, an dem das Lichtabgabeelement
(2) angeordnet ist.
7. Trägerelement-Anordnung nach Anspruch 6,
bei der das Lichtabgabeelement (2) von dem Oberflächenbereich (4) vorstehend ausgebildet
ist.
8. Trägerelement-Anordnung nach Anspruch 7,
bei der das Lichtabgabeelement (2) zumindest in erster Näherung eine zylindrische,
insbesondere eine kreiszylindrische Form aufweist.
9. Trägerelement-Anordnung nach Anspruch 7 oder 8,
bei der das Lichtabgabeelement (2) mit Bezug auf den Oberflächenbereich (4) eine Höhe
(H) aufweist, die zwischen 2 mm und 40 mm beträgt, vorzugsweise zwischen 3 mm und
30 mm.
10. Trägerelement-Anordnung nach Anspruch 9,
bei der das wenigstens eine Rastelement (3, 3') von dem Oberflächenbereich (4) vorstehend
ausgebildet ist, wobei das Rastelement (3, 3') mit Bezug auf den Oberflächenbereich
(4) eine Höhe (h) aufweist, die kleiner ist als die Höhe (H) des Lichtabgabeelements (2), vorzugsweise kleiner als ¾ der Höhe (H) des Lichtabgabeelements (2).
11. Trägerelement-Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
bei der das Lichtabgabeelement (2) eine insbesondere plane Lichtabgabefläche (21)
zur Abgabe des Lichts aufweist, wobei die Lichtabgabefläche (21) zumindest in erster
Näherung parallel zur dem Oberflächenbereich (4) ausgebildet ist.
12. Trägerelement-Anordnung nach den Ansprüchen 5 und 11, bei der die Gestaltung derart
ist, dass die Lichtabgabefläche (21) des Lichtabgabeelements (2) bündig mit einem
Oberflächenbereich (72) des Fassadenelements (7) angeordnet ist.
1. A carrier element arrangement, having
- a plate-shaped carrier element (7),
- a LED module with at least one LED, a housing (1) having a light output element
(2) for outputting the light emitted by the at least one LED and having at least one
latching element (3, 3') for mounting the LED module on the plate-shaped carrier element
(7), wherein the latching element (3, 3') is arranged on the same side of the LED
module as the light output element (2),
wherein the LED module is arranged on the carrier element (7) secured by the at least
one latching element (3, 3'),
characterized in
that the plate-shaped carrier element (7) has a least one blind hole (9), into which the
at least one latching element (3, 3') for mounting the LED module is arranged engagingly
in a latching manner.
2. A carrier element arrangement according to Claim 1,
in which the LED module is arranged secured to the carrier element (7) only by the
at least one latching element (3, 3').
3. A carrier element arrangement according to Claim 1 or 2,
in which the at least one blind hole (9) is formed obliquely with respect to a surface
area (71) of the carrier element (7) encompassing at least one blind hole (9), in
particular, relative to the encompassing surface area (71) at an angle (ω), which
is between 20° and 80°, preferably between 30° and 70°, for example, between 40° and
60°.
4. A carrier element arrangement according to any one of claims 1 to 3,
in which the at least one blind hole (9) is a stepped hole.
5. A carrier element arrangement according to any one of claims 1 to 4,
in which the carrier element (7) has a through opening (8), wherein the light output
element (2) of the LED module is arranged engagingly into the through opening (8).
6. A carrier element arrangement according to any one of the preceding claims,
in which the housing (1) has a planar surface area (4), on which the light output
element (2) is arranged.
7. A carrier element arrangement according to Claim 6,
in which the light output element (2) is constructed to project from the surface area
(4).
8. A carrier element arrangement according to Claim 7,
in which the light output element (2) has at least in first approximation a cylindrical,
in particular, a circular cylindrical shape.
9. A carrier element arrangement according to Claim 7 or 8,
in which the light output element (2) has a height (H) in respect to the surface area
(4), which is between 2 mm and 40 mm, preferably between 3 mm and 30 mm.
10. A carrier element arrangement according to Claim 9,
in which the at least one latching element (3, 3') is constructed to project from
the surface area (4), wherein the latching element (3, 3') has a height (h) with respect
to the surface area (4), which is less than the height (H) of the light output element
(2), preferably less than % of the height (H) of the light output element (2).
11. A carrier element arrangement according to any one of Claims 6 to 10,
in which the light output element (2) has an, in particular, planar light output surface
(21) for outputting the light, wherein the light output surface (21) is designed at
least in first approximation parallel to the surface area (4).
12. A carrier element arrangement according to Claims 5 and 11,
in which the design is such that the light output surface (21) of the light output
element (2) is arranged flush with the surface area (72) of the façade element (7).
1. Disposition d'élément de support comprenant
- un élément de support (7) en forme de plaque,
- un module à LED avec au moins une LED, un boîtier (1) avec un élément d'émission
de lumière (2) pour l'émission de la lumière émise par l'au moins une LED et avec
au moins un élément d'encliquetage (3, 3') pour le maintien du module à LED sur l'élément
de support (7) en forme de plaque, l'élément d'encliquetage (3, 3') étant disposé
du même côté du module à LED que l'élément d'émission de lumière (2),
le module à LED étant maintenu sur l'élément de support (7) par l'au moins un élément
d'encliquetage (3, 3'),
caractérisé en ce que
l'élément de support (7) en forme de plaque comprend au moins un trou borgne (9),
dans lequel au moins un élément d'encliquetage (3, 3') est disposé de façon à s'emboîter
par encliquetage pour le maintien du module à LED.
2. Disposition d'élément de support selon la revendication 1,
dans laquelle le module à LED est maintenu par un seul élément d'encliquetage (3,
3') sur l'élément de support (7).
3. Disposition d'élément de support selon la revendication 1 ou 2,
dans laquelle l'au moins un trou borgne (9) est formé de manière oblique par rapport
à la zone de surface (71) de l'élément de support (7) entourant l'au moins un trou
borgne (9), plus particulièrement par rapport à la zone de surface (71) environnante
en formant un angle (ω), qui est de 20° à 80°, de préférence de 30° à 70°, par exemple
de 40° à 60°.
4. Disposition d'élément de support selon l'une des revendications 1 à 3,
dans laquelle l'au moins un trou borgne (9) est un trou étagé.
5. Disposition d'élément de support selon l'une des revendications 1 à 4,
dans laquelle l'élément de support (7) comprend une ouverture de passage (8), l'élément
d'émission de lumière (2) du module à LED étant disposé de manière à s'emboîter dans
l'ouverture de passage (8).
6. Disposition d'élément de support selon l'une des revendications précédentes,
dans laquelle le boîtier (1) comprend une partie de surface plane (4) sur laquelle
est disposé l'élément d'émission de lumière (2).
7. Disposition d'élément de support selon la revendication 6,
dans laquelle l'élément d'émission de lumière (2) est conçu de façon à faire saillie
par rapport à la partie de surface (4).
8. Disposition d'élément de support selon la revendication 7,
dans laquelle l'élément d'émission de lumière (2) présente au moins en première approximation
une forme cylindrique, plus particulièrement une forme cylindrique circulaire.
9. Disposition d'élément de support selon la revendication 7 ou 8,
dans laquelle l'élément d'émission de lumière (2) présente, par rapport à la partie
de surface (4), une hauteur (H) qui est de 2 mm à 40 mm, de préférence de 3 mm à 30
mm.
10. Disposition d'élément de support selon la revendication 9,
dans laquelle l'au moins un élément d'encliquetage (3, 3') est conçu de façon à faire
saillie par rapport à la partie de surface (4), l'élément d'encliquetage (3, 3') présentant
par rapport à la partie de surface (4) une hauteur (h) qui est inférieure à la hauteur
(H) de l'élément d'émission de lumière (2), de préférence inférieure à 3/4 de la hauteur
(H) de l'élément d'émission de lumière (2).
11. Disposition d'élément de support selon l'une des revendications 6 à 10,
dans laquelle l'élément d'émission de lumière (2) comprend une surface d'émission
de lumière plane (21) pour l'émission de la lumière, la surface d'émission de lumière
(21) étant conçue au moins en première approximation de façon à être parallèle à la
partie de surface (4).
12. Disposition d'élément de support selon les revendications 5 et 11,
dans laquelle la conception est telle que la surface d'émission de lumière (21) de
l'élément d'émission de lumière (2) est disposée en affleurement avec une partie de
surface (72) de l'élément de façade (7).