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EP 3 205 236 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.05.2018 Patentblatt 2018/19 |
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Anmeldetag: 20.01.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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RÜCKENLEHNE FÜR EINEN BÜROSTUHL
BACKREST FOR AN OFFICE CHAIR
DOSSIER DE SIÈGE DE BUREAU
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
15.02.2016 DE 102016102556
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.08.2017 Patentblatt 2017/33 |
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Patentinhaber: Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG |
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72469 Messstetten (DE) |
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Erfinder: |
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- Brüske, Joachim
10711 Berlin (DE)
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Vertreter: Kohler Schmid Möbus Patentanwälte |
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Partnerschaftsgesellschaft mbB
Kaiserstrasse 85 72764 Reutlingen 72764 Reutlingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102011 104 972 US-A1- 2014 265 493
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US-A1- 2007 108 819
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rückenlehne für einen Bürostuhl mit einer Tragstruktur,
an der ein Rückenlehnenschalenelement befestigbar ist.
[0002] Aus der
DE 10 2011 104 972 A1 ist ein Sitzmöbel mit einem Sitzträger und mit einem Lehnenträger einer Rückenlehne
bekannt, die lateral kippbeweglich am Sitzträger gehalten ist, wobei der Lehnenträger
zwei lateral biegeelastisch und/oder gelenkig ausgebildete und zueinander beabstandete
Trägerarme aufweist.
[0003] Die
US 2007/0108819 A1 offenbart ein Sitzmöbel mit einem Rückenlehnenträger, der elastisch verformbar ist.
[0004] Aus der
US 2014/0265493 A1 ist eine Rückenlehnenschale eines Stuhls bekannt, die von Stegen beabstandete Öffnungen
aufweist.
[0005] Aus der
WO2013/083562 A1 ist ein Bürostuhl bekannt, der eine Rückenlehne und eine Sitzfläche aufweist. Die
Sitzfläche ist mit der Rückenlehne wirkverbunden. Der Bürostuhl weist ein Verbindungselement
auf. Das Verbindungselement ist mit der Rückenlehne und der Sitzfläche verbunden und
ausgebildet, einer Schwenkbewegung der Rückenlehne federnd entgegenzuwirken. Das Verbindungselement
ist ausgebildet, die Sitzfläche mit einem vorbestimmten Verhältnis zur Schwenkbewegung
der Rückenlehne mitzuschwenken, sodass die Rückenlehne und die Sitzfläche beim Schwenken
der Rückenlehne einander mit einem Öffnungswinkel öffnen.
[0006] Ein solcher Bürostuhl ist besonders dafür geeignet, einen Benutzer darin zu unterstützen,
seine Sitzposition hin und wieder zu ändern, sodass Rückenbeschwerden möglichst vermieden
werden.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Bürostuhl dahingehend weiterzubilden,
dass nicht nur das Zusammenspiel von Sitzfläche und Rückenlehne einen Benutzer zu
"bewegtem Sitzen" anregt, sondern dass auch noch eine weitere Flexibilität bezüglich
des Einnehmens unterschiedlicher Sitzpositionen besteht.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine Rückenlehne mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Durch diese Ausgestaltung der Tragstruktur der Rückenlehne ergibt
sich eine Flexibilität der Rückenlehne, sodass diese sich Bewegungen und Sitzpositionsänderungen
eines Benutzers anpasst. Dennoch wird der Rücken eines Benutzers optimal unterstützt.
[0009] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Tragstruktur aus Kunststoff ausgebildet ist.
Schon aufgrund der Materialeigenschaft ergibt sich so eine gewisse Flexibilität und
Elastizität.
[0010] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Tragstruktur Verbindungspunkte zur punktuellen
Verbindung mit dem Rückenlehnenschalenelement aufweist. Insbesondere kann die Tragstruktur
Öffnungen aufweisen, in die Verbindungselemente des Rückenlehnenschalenelements eingesteckt
werden können. Die Verbindungspunkte können demnach so ausgebildet sein, dass eine
Steckverbindung möglich ist. Wenn das Rückenlehnenschalenelement nur punktuell mit
der Tragstruktur verbunden ist, werden auch geringfügige Relativbewegungen zwischen
dem Rückenlehnenschalenelement und der Tragstruktur zugelassen, was eine weitere Flexibilität
der Rückenlehne insgesamt mit sich bringt.
[0011] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Streben jeweils einen zumindest bereichsweise
elastischen Lehnenschenkel aufweisen. Über den Lehnenschenkel können die Streben mit
einem Basisträger verbunden sein. Durch den Lehnenschenkel kann eine weitere Elastizität
der Rückenlehne bewirkt werden.
[0012] Gemäß einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass der Lehnenschenkel c-förmig
ausgebildet ist. Dadurch ergibt sich eine federnde Ausgestaltung des Lehnenschenkels.
[0013] Vorzugsweise sind die Streben mit einem mit einem Fußgestell verbindbaren Basisträger
verbunden. Der Basisträger kann dabei eine der Verbindungen in einem Endbereich der
Streben darstellen. An dem Basisträger kann weiterhin eine Sitzstrebe angeordnet bzw.
mit diesem verbunden sein.
[0014] Die Streben können in einem ersten Abschnitt parallel zueinander ausgerichtet sein.
Insbesondere können die Streben in einem Bereich des oberen Rückens parallel zueinander
ausgerichtet sein. Zwischen den Streben kann eine Blende, insbesondere aus elastischem
Kunststoff, vorgesehen sein.
[0015] Der Abstand der Streben kann sich in einem zweiten Abschnitt, insbesondere zu einem
Basisträger hin, vergrößern. Der Abstand kann sich dabei kontinuierlich vergrößern.
Alternativ ist es denkbar, dass sich der Abstand stufenförmig vergrößert. Auch können
die Streben in diesem Bereich stabiler ausgebildet sein, um zu verhindern, dass die
Rückenlehne im Bereich der Streben abknickt.
[0016] Die Rückenlehne weist ein mit der Tragstruktur verbundenes Rückenlehnenschalenelement
auf. Das Rückenschalenelement kann dabei so gestaltet sein, dass dieses eine weitere
Flexibilität bietet und sich Bewegungen eines Benutzers anpasst. Das Rückenlehnenschalenelement
kann auf die Tragstruktur aufgesteckt sein.
[0017] Das Rückenlehnenschalenelement weist eine Vielzahl von Durchgangsöffnungen mit dazwischen
angeordneten Stegen auf. Dadurch wird sichergestellt, dass das Rückenlehnenschalenelement
nicht starr ist, sondern eine gewisse Flexibilität und Elastizität aufweist. Außerdem
kann auf diese Art und Weise Material und Gewicht eingespart werden.
[0018] Gemäß einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass in vertikaler Richtung abwechselnd
Durchgangsöffnungen mit einer ersten und mit einer zweiten, größeren Höhe angeordnet
sind. Es wechseln sich somit Durchgangsöffnungen mit unterschiedlichen Höhen ab. Durch
die Wahl der Höhe der Durchgangsöffnungen kann die Flexibilität und Elastizität des
Rückenlehnenschalenelements eingestellt werden.
[0019] Das Rückenlehnenschalenelement weist eine zentrale vertikale Reihe von Durchgangsöffnungen
auf, wobei jeder Durchgangsöffnung der zentralen vertikalen Reihe von Durchgangsöffnungen
rechts und links eine schmalere Durchgangsöffnung zugeordnet ist. Somit sind in horizontaler
Richtung gesehen zunächst eine schmale Durchgangsöffnung, dann eine breitere zentrale
Durchgangsöffnung und anschließend wieder eine schmalere Durchgangsöffnung vorgesehen.
So wird in einem zentralen Bereich eine größere Flexibilität erzielt als in einem
neben dem zentralen Bereich gelegenen Bereich.
[0020] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Durchgangsöffnungen der zentralen Reihe
von Durchgangsöffnungen von oben nach unten breiter werden. Dadurch wird bewirkt,
dass das Rückenlehnenschalenelement in einem unteren Bereich, insbesondere im Bereich
einer Lendenwirbelsäule eines Benutzers, eine größere Flexibilität aufweist als in
einem darüber liegenden Bereich.
[0021] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn schlitzartige Öffnungen vorgesehen sind. Schlitzartige
Öffnungen können sich dabei nahezu über die gesamte Breite des Rückenlehnenschalenelements
erstrecken. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass mehrere schlitzartige Öffnungen
in horizontaler Richtung vorgesehen sind. Durch die Anordnung und Länge der schlitzartigen
Öffnungen kann eine weitere Einstellung der Eigenschaften des Rückenlehnenschalenelements
erfolgen.
[0022] Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass das Rückenlehnenschalenelement skelettartig
aufgebaut sein kann, insbesondere mehrere Stege aufweisen kann, die voneinander durch
Öffnungen beabstandet sind.
[0023] An dem Rückenlehnenschalenelement können elastische Befestigungslaschen zur insbesondere
lösbaren Befestigung an der Tragstruktur vorgesehen sein. Durch die Befestigungslaschen
kann die punktuelle Verbindung des Rückenlehnenschalenelements an der Tragstruktur
erfolgen. Dadurch, dass die Befestigungslaschen vorzugsweise elastisch sind, ist das
Rückenlehnenschalenelement begrenzt relativ zur Tragstruktur bewegbar.
[0024] In den Rahmen der Erfindung fällt außerdem ein Bürostuhl mit einer erfindungsgemäßen
Rückenlehne.
[0025] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung,
die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigen, sowie aus den Ansprüchen. Die dort
gezeigten Merkmale sind nicht notwendig maßstäblich zu verstehen und derart dargestellt,
dass die erfindungsgemäßen Besonderheiten deutlich sichtbar gemacht werden können.
Die verschiedenen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen
Kombinationen bei Varianten der Erfindung verwirklicht sein.
[0026] In der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
[0027] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine teilweise Explosionsdarstellung eines Bürostuhls;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht des Bürostuhls der Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Bürostuhls;
- Fig. 4
- ein Detail der Rückenlehne in einer teilweisen Schnittdarstellung.
[0028] Die Fig. 1 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Bürostuhls 1. Der Bürostuhl 1 weist
ein fünfarmiges Fußgestell 2 mit Rollen 3 auf. An einer zentralen Säule 4 des Fußgestells
2 kann ein Basisträger 5 befestigt werden. Von dem Basisträger 5 erstreckt sich eine
Tragstruktur 6 einer Rückenlehne 7 nach oben. Die Tragstruktur 6 umfasst dabei zwei
Streben 8, 9, die durch den Verbindungssteg 10 an einem oberen Ende der Tragstruktur
6 und durch den Basisträger 5 an einem unteren Ende der Tragstruktur 6 miteinander
verbunden sind. Zwischen den Streben 8, 9 befindet sich ein Zwischenraum 11, der frei
sein kann, jedoch auch durch eine Kunststoffplatte verblendet sein kann. In einem
ersten Abschnitt 12 verlaufen die Streben 8, 9 zumindest annähernd parallel. In einem
zweiten Abschnitt 13 wird der Abstand zwischen den Streben 8, 9 größer. Insbesondere
verbreitert sich die Tragstruktur 6 zum Basisträger 5 hin. Auch werden die Streben
8, 9 zu einem Knickbereich 14 hin breiter. In einem unteren Bereich weist die Tragstruktur
6 zumindest bereichsweise elastische Lehnenschenkel 15, 16 auf, die im Schnitt gesehen
zumindest in einem Bereich 17 c-förmig ausgebildet sind.
[0029] Die Tragstruktur 6 weist entlang der Streben 8, 9 Aufnahmen 18 zur Aufnahme von Befestigungslaschen
eines Rückenlehnenschalenelements 20 auf. Das Rückenlehnenschalenelement 20 kann somit
punktförmig mit der Tragstruktur 6 verbunden werden.
[0030] Die Tragstruktur 6 ist vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet und weist somit allein
aufgrund der Materialeigenschaften eine gewisse Elastizität auf. Insbesondere können
die Streben 8, 9 in gewissen Grenzen relativ zueinander bewegt werden.
[0031] An dem Basisträger 5 ist weiterhin ein c-förmiger Sitzschenkel 21 angeordnet, an
dem eine nicht gezeigte Sitzfläche befestigt werden kann.
[0032] Die Lehnenschenkel 15, 16 weisen schräg nach oben.
[0033] Die Fig. 2 zeigt den Bürostuhl 1 in einer Vorderansicht, wobei hier eine Sitzfläche
22 zu sehen ist. Das Rückenlehnenschalenelement 20 ist in einem oberen Bereich 23
mit nahezu konstanter Breite ausgebildet. In einem unteren Bereich 24 nimmt die Breite
zu. Das Rückenlehnenschalenelement 20 weist Öffnungen 25 in einer ersten Höhe und
schlitzartige Öffnungen 26 mit einer zweiten Höhe auf. Die Höhe der schlitzartigen
Öffnungen 26 ist dabei geringer als die Höhe der Öffnungen 25. Weiterhin weist das
Rückenlehnenschalenelement 20 eine zentrale Reihe 27 von Öffnungen 28 auf. Die Öffnungen
28 werden von oben nach unten betrachtet breiter. In den Randbereichen der Öffnungen
28 sind Befestigungslaschen 29, 30 zur Befestigung des Rückenlehnenschalenelements
an der Tragstruktur 6 (Fig. 1) vorgesehen. Die Befestigungslaschen 29, 30 sind elastisch
ausgebildet und in die Öffnungen 18 einsteckbar. Sowohl rechts als auch links der
Öffnungen 28 der zentralen Reihe (27) von Öffnungen 28 sind schmalere Öffnungen 25,
31 vorgesehen. Die Öffnungen 25, 31 im Randbereich des Rückenlehnenschalenelements
20 sind somit schmaler ausgebildet.
[0034] Die schlitzartigen Öffnungen 26 können durch Stege voneinander beabstandet sein.
Es können jedoch auch über nahezu die gesamte Breite des Rückenlehnenschalenelements
20 durchgehende Schlitze 32 vorgesehen sein.
[0035] Das Rückenlehnenschalenelement 20 ist vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet. Durch
die abwechselnde Anordnung von Öffnungen 25, 26, 28, 31 und Stegen 33 entsteht eine
skelettartige Struktur, die besonders flexibel ist.
[0036] Die Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Bürostuhls 1. Hier ist zu erkennen, dass
das Rückenlehnenschalenelement 20 mit der Tragstruktur 6 verbunden ist. Dabei befindet
sich das Rückenlehnenschalenelement 20 oberhalb des Knickbereichs 14, an dem Abschnitte
41, 42 der Streben 8, 9 einen Winkel von etwa 90° zueinander einnehmen.
[0037] Die Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt der Rückenlehne 50, wobei die Tragstruktur 6 in
einem Schnitt dargestellt ist. Hier ist zu erkennen, dass die Laschen 29, 30 in die
Öffnungen 18 der Tragstruktur 6 eingesteckt sind, sodass sich an mehreren Stellen
eine punktuelle Verbindung des Rückenlehnenschalenelements 20 mit der Tragstruktur
6 ergibt.
1. Rückenlehne (7) für einen Bürostuhl (1) mit einer Tragstruktur (6), an der ein Rückenlehnenschalenelement
(20) befestigbar ist, wobei die Tragstruktur (6) zwei Streben (8, 9) aufweist, die
an ihren oberen und unteren Endbereichen miteinander verbunden sind und zwischen den
Endbereichen voneinander beabstandet sind, wobei die Streben (8, 9) zumindest in Abschnitten
relativ zueinander bewegbar sind, wobei die Rückenlehne (7) ein mit der Tragstruktur
(6) verbundenes Rückenlehnenschalenelement (20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenlehnenschalenelement (20) eine Vielzahl von Durchgangsöffnungen (25, 28,
31, 32) mit dazwischen angeordneten Stegen (33) aufweist, wobei eine zentrale vertikale
Reihe (27) von Durchgangsöffnungen (28) vorgesehen ist und jeder Durchgangsöffnung
(28) der zentralen vertikalen Reihe (27) von Durchgangsöffnungen (28) rechts und links
eine schmalere Durchgangsöffnung (25, 31) zugeordnet ist.
2. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (6) aus Kunststoff ausgebildet ist.
3. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (6) Verbindungspunkte zur punktuellen Verbindung mit dem Rückenschalenelement
aufweist.
4. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (8, 9) jeweils einen zumindest bereichsweise elastischen Lehnenschenkel
(15, 16) aufweisen.
5. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (8, 9) mit einem mit einem Fußgestell (2) verbindbaren Basisträger (5)
verbunden sind.
6. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (8, 9) in einem ersten Abschnitt (12) parallel zueinander ausgerichtet
sind.
7. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand der Streben (8, 9) in einem zweiten Abschnitt (13), insbesondere
zu einem Basisträger (5) hin, vergrößert.
8. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in vertikaler Richtung abwechselnd Durchgangsöffnungen (25, 26) mit einer ersten
und mit einer zweiten, größeren, Höhe angeordnet sind.
9. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnungen (28) der zentralen Reihe (27) von Durchgangsöffnungen (28)
von oben nach unten breiter werden.
10. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass schlitzartige Öffnungen (26, 32) vorgesehen sind.
11. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rückenlehnenschalenelement (20) elastische Befestigungslaschen (29, 30) zur
insbesondere lösbaren Befestigung an der Tragstruktur (6) vorgesehen sind.
12. Bürostuhl mit einer Rückenlehne (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Backrest (7) for an office chair (1) having a support structure (6) to which a backrest
shell element (20) can be fastened, wherein the support structure (6) comprises two
bracing elements (8, 9) which are connected to one another at their upper and lower
end regions and are spaced apart from one another between the end regions, wherein
the bracing elements (8, 9) are movable relative to one another at least in some regions,
wherein the backrest (7) has a backrest shell element (20) connected to the support
structure (6), characterised in that the backrest shell element (20) has a multiplicity of through-openings (25, 28, 31,
32) with webs (33) arranged therebetween, wherein a central vertical row (27) of through-openings
(28) is provided and a narrower through-opening (25, 31) is associated on the right
and the left with each through-opening (28) of the central vertical row (27) of through-openings
(28).
2. Backrest according to Claim 1, characterised in that the support structure (6) is formed from plastics material.
3. Backrest according to either of the preceding claims, characterised in that the support structure (6) has connection points for punctual connection to the backrest
shell element.
4. Backrest according to any one of the preceding claims, characterised in that the bracing elements (8, 9) each have a backrest leg portion (15, 16) which is elastic
at least in some regions.
5. Backrest according to any one of the preceding claims, characterised in that the bracing elements (8, 9) are connected to a base support (5) which can be connected
to a pedestal frame (2).
6. Backrest according to any one of the preceding claims, characterised in that the bracing elements (8, 9) are aligned parallel to one another in a first section
(12).
7. Backrest according to any one of the preceding claims, characterised in that the distance between the bracing elements (8, 9) increases in a second section (13),
in particular towards a base support (5).
8. Backrest according to any one of the preceding claims, characterised in that through-openings (25, 26) having a first height and a second, greater, height are
arranged alternately in the vertical direction.
9. Backrest according to any one of the preceding claims, characterised in that the through-openings (28) of the central row (27) of through-openings (28) become
wider from above to below.
10. Backrest according to any one of the preceding claims, characterised in that slot-like openings (26, 32) are provided.
11. Backrest according to any one of the preceding claims, characterised in that elastic fastening tabs (29, 30) are provided on the backrest shell element (20) for,
in particular releasable, fastening to the support structure (6).
12. Office chair having a backrest (7) according to any one of the preceding claims.
1. Dossier (7) pour un siège de bureau (1), comportant une structure porteuse (6) sur
laquelle peut être fixé un élément formant coque de dossier (20), la structure porteuse
(6) comprenant deux entretoises (8, 9) qui sont reliées l'une à l'autre dans leurs
zones d'extrémité supérieures et inférieures et qui sont écartées l'une de l'autre
entre les zones d'extrémité, dans lequel
les entretoises (8, 9) sont mobiles l'une par rapport à l'autre au moins dans des
parties,
le dossier (7) comprend un élément formant coque de dossier (20) relié à la structure
porteuse (6),
caractérisé en ce que
l'élément formant coque de dossier (20) présente une multitude d'ouvertures traversantes
(25, 28, 31, 32) avec des barrettes (33) interposées,
il est prévu une rangée verticale centrale (27) d'ouvertures traversantes (28), et
à chaque ouverture traversante (28) de la rangée verticale centrale (27) d'ouvertures
traversantes (28) est associée, à droite et à gauche, une ouverture traversante plus
étroite (25, 31).
2. Dossier selon la revendication 1, caractérisé en ce que la structure porteuse (6) est réalisée en matière plastique.
3. Dossier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la structure porteuse (6) présente des points de liaison pour la liaison ponctuelle
avec l'élément formant coque de dossier.
4. Dossier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les entretoises (8, 9) présentent chacune une branche de dossier (15, 16) au moins
localement élastique.
5. Dossier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les entretoises (8, 9) sont reliées à un support de base (5) susceptible d'être relié
à un piétement (2).
6. Dossier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les entretoises (8, 9) sont orientées parallèlement l'une à l'autre dans une première
partie (12).
7. Dossier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance des entretoises (8, 9) augmente dans une seconde partie (13), en particulier
vers un support de base (5).
8. Dossier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des ouvertures traversantes (25, 26) présentant une première et une seconde hauteur
plus importante sont disposées en alternance en direction verticale.
9. Dossier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures traversantes (28) de la rangée centrale (27) d'ouvertures traversantes
(28) deviennent plus larges depuis le haut vers le bas.
10. Dossier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu des ouvertures en forme de fentes (26, 32).
11. Dossier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des pattes de fixation élastiques (29, 30) sont prévues sur l'élément formant coque
de dossier (20) en particulier pour la fixation détachable sur la structure porteuse
(6).
12. Siège de bureau comportant un dossier (7) selon l'une des revendications précédentes.


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