[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von zumindest einseitig offenen
Behältern, insbesondere von Kisten oder Körben.
[0002] In der Lebensmittelindustrie bestehen hohe Anforderungen an die hygienischen Bedingungen.
Dies betrifft auch die Handhabung von Behältern zur Aufnahme von Backwerk, Kuchen,
Fleisch, Gemüse und anderen Lebensmitteln. Die Behälter müssen nach Gebrauch gründlich
gereinigt und getrocknet werden. In ähnlicher Weise gilt dies für Behälter aus dem
Automotive Sektor oder anderen Bereichen.
[0003] Zum Waschen der Behälter sind Durchlaufwaschanlagen bekannt, siehe
DE 10 2007 023 402 A1. Vorgesehen ist dort auch eine Trockenstation, in der die Behälter durch Zufuhr erwärmter
oder verdichteter Luft getrocknet werden. Der Energieaufwand für die Zufuhr und das
Erwärmen der Luft ist außerordentlich hoch, da die Waschflüssigkeit auf den Behältern
haftet und entsprechend hohe Energie aufgebracht werden muss.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung,
mit denen Behälter einfach und energiesparend getrocknet werden können.
[0005] Zur Lösung der Aufgabe weist das erfindungsgemäße Verfahren die Merkmale des Anspruchs
1 auf. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Behälter von einem Förderer in eine Trockenstation
hineingefördert werden und im Bereich der Trockenstation zumindest mittelbar rotierend
angetrieben werden. Das Verfahren arbeitet nach dem Prinzip einer Zentrifugaltrocknung.
Auf den Behältern noch vorhandenes Wasser wird abgeschleudert. Ein minimaler Rest
verdunstet relativ schnell, auch ohne Erwärmung. Die Behälter sind vorzugsweise quaderförmig
ausgebildet, Ecken und Kanten können gerundet sein, mit offener Oberseite und gelochten
Wandungen bzw. mit Öffnungen und Durchbrüchen in den Wandungen. Auch können die Wandungen
gitterartig ausgebildet sein. Letzten Endes müssen die Behälter nur so ausgebildet
sein, dass eine Zentrifugaltrocknung möglich ist.
[0006] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung werden die Behälter von einem Förderer
kontinuierlich oder taktweise durch die Trockenstation hindurchgefördert. Die Trockenstation
ist vorzugsweise nur Teil einer längeren Förderstrecke. Insbesondere ist der Förderer
als Endlosförderer ausgebildet und läuft in einer aufrechten oder horizontalen Ebene
um, etwa als Kettenförderer.
[0007] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung wird jeder Behälter auf einem Träger gehalten
und in die Trockenstation gefördert, wobei die Träger in der Trockenstation zumindest
mittelbar rotierend angetrieben werden. Die Träger können Teile des Endlosförderers
oder mit diesem verbunden sein und können auch als Aufnahmen für die Behälter bezeichnet
werden.
[0008] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung werden die Behälter mit nach unten weisender,
offener Oberseite auf den Trägern gehalten, dabei von innen abgestützt und/oder durch
ein Spreizorgan oder Klemmorgan gehalten und/oder von außen abgestützt, zumindest
während die Behälter rotierend angetrieben werden. Die Behälter liegen somit verkehrt
herum auf den Trägern und werden vorzugsweise von einem Zeitpunkt kurz vor Beginn
der Rotation bis zum Stillstand der Rotation abgestützt oder behalten.
[0009] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung werden die Behälter mit nach oben weisender
offener Oberseite und nach unten weisender Unterseite auf den Trägern gehalten und
dabei insbesondere von außen abgestützt. In diesem Fall kann als Träger beispielsweise
ein oben offener, insbesondere wasserdurchlässiger Behälter verwendet werden, welcher
dem zu trocknenden Behälter auch ähnlich sein kann, aber entsprechend größer sein
muss.
[0010] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung werden die Behälter in der Trockenstation
zumindest mittelbar mittels Druckluft rotierend angetrieben oder mechanisch oder elektrisch.
Die für das Trocknen erforderliche Rotationszeit ist relativ kurz. Entsprechend wird
nur kurzzeitig eine Druckluftzufuhr benötigt. Die Druckluft kann ein Turbinenrad antreiben,
welches mit dem Träger über eine Welle verbunden ist. Alternativ kann eine mechanische
Übertragung einer Drehbewegung auf den Träger erfolgen, etwa über Zahnräder, Riemen
oder Reibräder. Auch kann jeder Träger einen eigenen Elektromotor aufweisen, der in
der Trockenstation mit Energie versorgt wird.
[0011] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung werden die Behälter dem Förderer entlang
einer Strecke mit Abwärtsgefälle zugeführt. Dies erleichtert die Übergabe der Behälter
an die Träger.
[0012] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung werden die Behälter stromabwärts der Trockenstation
vom Förderer getrennt, insbesondere durch Hochdrücken der Behälter. Dies kann durch
Leitorgane, Schienen, Kulissen oder dergleichen geschehen, so dass eine kontinuierliche
oder taktweise Abförderung möglich ist.
[0013] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung werden die Behälter in der Trockenstation
mit geringerer Geschwindigkeit gefördert als außerhalb der Trockenstation. Dabei handelt
es sich vorzugsweise um Durchschnittswerte der Geschwindigkeit, einerseits innerhalb
der Trockenstation und andererseits außerhalb der Trocknungsstation. Durch die geringere
Geschwindigkeit innerhalb der Trockenstation kann die für die Rotation zur Verfügung
stehende Zeit erhöht werden. Möglich ist dies bei Verwendung eines Förderers mit nur
zwei Trägern. Dadurch befindet sich stets nur ein Träger im Bereich eines Obertrums
des Förderers.
[0014] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung werden in der Trockenstation Antriebsorgane,
zur Erzielung einer Rotation der Behälter, ein Stück weit mit den Behältern oder mit
Trägern hierfür mitbewegt. Bei Erzeugung der Rotation durch Zufuhr von Druckluft zu
einem Turbinenrad, welches über eine Welle mit einem Träger verbunden ist, kann es
sich bei dem Antriebsorgan beispielsweise um eine verfahrbare Druckluftdüse handeln.
In einer mechanischen Lösung kann ein Reibrad oder Antriebsriemen als Antriebsorgan
auch ein Stück weit mit dem Förderer mitbewegt werden.
[0015] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Trocknen von zumindest einseitig offenen Behältern
weist die Merkmale des Anspruchs 9 auf. Vorgesehen sind eine Trockenstation und ein
Förderer zum Fördern der Behälter bis in die Trockenstation, sowie wenigstens ein
Antriebsorgan zur Erzielung einer Rotation der Behälter im Bereich der Trockenstation.
Das Antriebsorgan beaufschlagt den Behälter zur Rotation desselben vorzugsweise nur
mittelbar, also unter Zwischenschaltung weiterer Organe.
[0016] Erfindungsgemäß kann der Förderer ein Endlosförderer sein, mit dem die Behälter kontinuierlich
oder taktweise durch die Trockenstation förderbar sind. Ein Endlosförderer ist insbesondere
für die kontinuierliche Beförderung der Behälter vorgesehen.
[0017] Erfindungsgemäß kann der Förderer Träger zur Aufnahme der Behälter aufweisen, wobei
die Träger durch das Antriebsorgan zumindest mittelbar rotierend antreibbar sind.
Das Antriebsorgan kann die Träger unmittelbar beaufschlagen oder (mittelbar) unter
Zwischenschaltung weiterer Organe.
[0018] Erfindungsgemäß können die Träger oberhalb einer durch Förderelemente gebildeten
Förderebene vorgesehen sein, wobei die Träger über Drehwellen mit Antriebsorganen
verbunden sind, welche insbesondere unterhalb der Förderebene vorgesehen sind. Die
Antriebsübertragungsorgane können an die Drehwellen angehängt sein oder auf andere
Weise mit den Drehwellen verbunden sein.
[0019] Erfindungsgemäß können als Antriebsübertragungsorgane Turbinenräder oder Reibräder
vorgesehen sein. Die Energieübertragung erfolgt dann pneumatisch durch Druckluft,
hydraulisch durch Flüssigkeitszufuhr oder mechanisch über einen Antriebsriemen oder
ein weiteres Reibrad. Im letztgenannten Fall ist ein Reibrad das Antriebsübertragungsorgan
und ein anderes Reibrad das Antriebsorgan.
[0020] Erfindungsgemäß können als Antriebsorgane eine Druckluftdüse, eine Flüssigkeitsdüse,
ein Reibrad oder ein Antriebsriemen vorgesehen sein. Das Antriebsorgan kann auch ein
Stück weit innerhalb der Trockenstation verfahrbar sein, insbesondere ein Stück weit
synchron zum Träger.
[0021] Erfindungsgemäß können den Trägern Spreizorgane oder Klemmorgane zugeordnet sein
zum Halten der Behälter auf den Trägern, wobei die Spreizorgane oder Klemmorgane insbesondere
durch stationäre Führungsorgane bewegbar sind. Stationär bedeutet in diesem Fall,
dass die Führungsorgane nicht in Förderrichtung mitbewegt werden. Es können aber auch
verfahrbare Führungsorgane vorgesehen sein. Vorzugsweise handelt es sich bei den Führungsorganen
um Kulissen, welche insbesondere die Spreizorgane oder Klemmorgane beaufschlagen.
Dabei sind die Spreizorgane oder Klemmorgane bewegbar zwischen einer Haltestellung
und einer Lösestellung.
[0022] Erfindungsgemäß können Führungsorgane zum Ausrichten der Behälter im Anschluss an
die Trockenstation vorgesehen sein. Die Führungsorgane wirken auf Träger, Behälter
oder Antriebsübertragungsorgane oder andere Teile und sind vorzugsweise stationär
am Förderer angeordnet, zum Beispiel als Kulissen. Die Führungsorgane wirken durch
Bewegung des Trägers entlang der Führungsorgane.
[0023] Gegenstand der Erfindung ist auch eine Durchlaufwaschanlage mit einer Vorrichtung,
wie voranstehend beschrieben.
[0024] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung im Übrigen und aus
den Patentansprüchen. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend
anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zum Trocknen von Behältern,
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1,
- Fig.3
- eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung gem.
Fig. 1.
[0025] Ein Förderer 10 ist hier als Endlosförderer mit in aufrechten Ebenen umlaufenden
Rollenketten 11, 12 ausgebildet. Der Förderer 10 läuft kontinuierlich um, kann aber
auch taktweise angetrieben sein.
[0026] Zwischen den Rollenketten 11, 12 gehalten und in Förderrichtung (Pfeil 13) mit Abstand
zueinander sind insbesondere plattenförmige Halter 14 mit Trägern 15 als Aufnahmen
für kistenförmige Behälter 16 vorgesehen. Die Behälter 16 können wenigstens teilweise
wasserdurchlässig ausgebildet sein, beispielsweise mit gitterförmigen Böden und/oder
Wandungen, können aber auch eine geschlossene Oberfläche aufweisen.
[0027] Jeder Träger 15 weist im Ausführungsbeispiel der Figuren 1, 2 eine untere, flache
Basis 17 und, davon ausgehend, zwei trapezförmige Bügel 18, 19 auf. Diese können an
der Basis 17 federnd gelagert sein, sodass die Bügel mit Federdruck in Richtung auf
eine Öffnungsstellung beaufschlagt sind, somit oberseitig auseinanderstreben und unterseitig
an der Basis 17 schwenkbar gehalten sind.
[0028] Alternativ sind Bügel 18, 19 fest an der Basis 17 montiert und dabei gespreizt zueinander
gehalten, derart, dass die Bügel oberseitig einen größeren Abstand zueinander aufweisen
als unterseitig.
[0029] Von der Basis 17 erstreckt sich eine Drehwelle 20 durch den Halter 14 hindurch und
ist an einem freien Ende mit einem Turbinenrad 21 als Antriebsübertragungsorgan versehen.
Alternativ kann auch ein Reibrad oder ein anderes Antriebsübertragungsorgan vorgesehen
sein.
[0030] Der Förderer 10 ist etwa mittig mit einer Trockenstation 22 versehen. Es handelt
sich um einen kurzen Förderabschnitt entlang eines Obertrums 23 des Förderers 10.
Im Bereich der Trockenstation 22 werden die Träger 15 mit den Behältern 18 mittelbar
drehend angetrieben, siehe Pfeile 24. Die Drehung erfolgt um die Drehwelle 20. Als
Antrieb ist beispielweise im Bereich der Trockenstation 22 eine Druckluftquelle vorgesehen,
deren Austrittsdüse (ebenfalls nicht gezeigt) auf das Turbinenrad 21 gerichtet ist.
Für das Trocknen der Behälter 16 genügt eine kurzzeitige Rotation. Entweder ist die
Austrittsdüse feststehend mit entsprechend langsam laufendem Förderer 10 oder die
Austrittsdüse wird über einen kurzen Streckenabschnitt innerhalb der Trockenstation
22 mit dem jeweiligen Turbinenrad 21 mitgeführt. Analog gilt dies für einen Antrieb
mittels Reibrad oder Riemen.
[0031] Die Behälter 16 kommen von einem nicht gezeigten Zuförderer schräg abwärts auf den
Förderer 10, siehe Pfeil 25. Dabei sind der Zuförderer und der Förderer 10 so aufeinander
abgestimmt, dass die Bügel 18, 19 von unten in den umgekehrt liegenden Behälter 16
eintreten können und anschließend der Behälter 16 auf den Bügeln 18, 19 aufliegt,
siehe beispielsweise Fig. 1 unterhalb der Pfeile 24. Abmessungen und Abstände der
Bügel 18, 19 sind auf die Innenabmessungen des hier quaderförmigen Behälters 16 abgestimmt.
Entsprechend liegt der Behälter 16 mit nur wenig Spiel auf den Bügeln 18, 19 auf.
Unwuchten während der Rotation der Behälter 16 werden dadurch vermieden.
[0032] Nach Verlassen der Trockenstation 22 werden die Behälter 16 an einen nicht gezeigten
Abförderer übergeben, entweder schräg aufwärts, siehe Pfeile 26 oder schräg abwärts,
siehe Pfeile 27.
[0033] Die Behälter 16 rotieren im Bereich der Trockenstation 22. Aus Sicherheitsgründen
kann oberhalb der Behälter 16 innerhalb der Trockenstation 22 ein sich in Förderrichtung
erstreckender Niederhalter 28 vorgesehen sein. Dieser weist wenige Millimeter Abstand
zu den Behältern 16 auf und ist nur wirksam, wenn im Fehlerfall ein Behälter 16 von
den Bügeln 18, 19 abhebt. Die Länge des Niederhalters 28 markiert ungefähr den Bereich
der Trockenstation 22.
[0034] Wie zuvor beschrieben, liegen die Behälter 16 auf den Bügeln 18, 19 nur auf. Sofern
die Bügel 18, 19 durch Federdruck beweglich sind, wird zusätzlich eine Klemmwirkung
erzeugt bzw. ein Reibschluss. Die Bügel 18, 19 wirken dann als Spreizorgan. Zur Steuerung
der Bewegung der Bügel 18, 19 können entlang des Förderers 10 Kulissen 29, 30 vorgesehen
sein. Eine Kulisse 29 ist im Bereich einer eingangsseitigen Umlenkung 31 vorgesehen,
die andere Kulisse 30 im Bereich einer ausgangseitigen Umlenkung 32. Durch die erste
Kulisse 29 werden die Bügel 18, 19 am Spreizen gehindert, sodass der Behälter 16 mit
ausreichendem Spiel auf den Bügeln 18, 19 ablegbar ist. Anschließend, vor Eintritt
in die Trockenstation 22, endet die Kulisse 29, sodass die Bügel 18, 19 aufspreizen
und den Behälter 16 innenseitig festklemmen können.
[0035] Analog bewirkt die Kulisse 30 nach Verlassen der Trockenstation 22 ein leichtes Zusammendrücken
der Bügel 18, 19, damit die Behälter 16 abnehmbar sind und auf den nicht gezeigten
Abförderer gelangen können.
[0036] Durch die Rotation der Behälter 16 im Bereich der Trockenstation 22 wird an den Behältern
anhaftendes Wasser abgeschleudert. Um eine erneute Benetzung der bereits getrockneten
Behälter 16 zu verhindern, kann der Förderer 10 zwischen den Trägern 15 jeweils Schutzwände
33 aufweisen. In Fig. 1 sind nur zwei Schutzwände 33 gezeichnet. Tatsächlich sind
so viele Schutzwände 33 wie Träger 15 vorgesehen. Alternativ kann im Bereich der Trockenstation
eine insbesondere quer zur Förderrichtung bewegbare Spritzschutzwand (nicht gezeigt)
vorgesehen sein, welche zumindest in einer ersten Phase der Rotation eines Behälters
vor den Behälter bewegt wird. Dadurch wird der vorangehende, bereits getrocknete Behälter
geschützt.
[0037] Die Träger 15 sind mittels der Lagerung der Drehwelle 20 im Halter 14 frei drehbar.
Um eine aufnahmegerechte Ausrichtung der Bügel 18, 19 zu gewährleisten, ist als Führung
eine weitere Kulisse 34 vorgesehen. Diese erstreckt sich nahezu um den gesamten Förderer
10, mit Ausnahme der Trockenstation 22 und begrenzt den Bewegungsraum der Basis 17,
siehe insbesondere Fig. 2. Außerdem hat die Kulisse 34 die Aufgabe, die nach der Rotation
in beliebiger Position ankommenden Träger 15 mit den Behältern 16 wieder auszurichten.
[0038] Eine Abwandlung bzw. ein zweites Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 3. Hier sind als
Träger 35 kistenförmige Behälter vorgesehen, die zumindest stellenweise wasserdurchlässig
und innen an die Außenabmessungen der Behälter 16 angepasst sind. Die Behälter 16
kommen ebenfalls mit der Oberseite nach unten in den Trägern 35 zu liegen, weisen
aber vorzugsweise eine deutlich geringere Höhe als die Träger 35 auf.
[0039] Zusätzlich kann der Niederhalter 28 als Sicherung im Bereich der Trockenstation 22
vorgesehen sein. Dabei ist der Niederhalter 28 mit nur wenigen Millimetern Abstand
zu den Behältern 16 positioniert.
[0040] Ebenfalls vorhanden ist die Kulisse 34 zum Ausrichten der Träger 35. Entfallen können
die Kulissen 29, 30.
Bezugszeichenliste:
[0041]
- 10
- Förderer
- 11
- Rollenkette
- 12
- Rollenkette
- 13
- Pfeil (Förderrichtung)
- 14
- Halter
- 15
- Träger
- 16
- Behälter
- 17
- Basis
- 18
- Bügel
- 19
- Bügel
- 20
- Drehwelle
- 21
- Turbinenrad
- 22
- Trockenstation
- 23
- Obertrum
- 24
- Pfeile (Rotation)
- 25
- Pfeil (Zuförderer)
- 26
- Pfeile (Abförderer)
- 27
- Pfeil (Abförderer)
- 28
- Niederhalter
- 29
- Kulisse
- 30
- Kulisse
- 31
- Umlenkung (eingangsseitig)
- 32
- Umlenkung (ausgangsseitig)
- 33
- Schutzwände
- 34
- Kulisse
- 35
- Träger
1. Verfahren zum Trocknen von zumindest einseitig offenen Behältern (16), insbesondere
von Kisten oder Körben, wobei die Behälter (16) von einem Förderer (10) in eine Trockenstation
(22) hineingefördert werden, und wobei die Behälter (16) im Bereich der Trockenstation
(22) zumindest mittelbar rotierend angetrieben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (16) von dem Förderer (10) kontinuierlich oder taktweise durch die Trockenstation
(22) hindurch gefördert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Behälter (16) auf einem Träger (15) gehalten und in die Trockenstation (22)
gefördert wird, und dass die Träger (15) in der Trockenstation (22) zumindest mittelbar
rotierend angetrieben werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (16) mit nach unten weisender offener Oberseite auf den Trägern (15,
35) gehalten, dabei von innen abgestützt und/oder durch ein Spreizorgan oder Klemmorgan
gehalten und/oder von außen abgestützt werden, zumindest während die Behälter (16)
rotierend angetrieben werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (16) mit nach oben weisender offener Oberseite und nach unten weisender
Unterseite auf den Trägern (15, 35) gehalten und dabei insbesondere von außen abgestützt
werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (16) in der Trockenstation (22) zumindest mittelbar mittels Druckluft
rotierend angetrieben werden, oder elektrisch oder mechanisch.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (16) in der Trockenstation (22) mit geringerer Geschwindigkeit gefördert
werden als außerhalb der Trockenstation (22).
8. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Trockenstation (22) Antriebsorgane zur Erzielung einer Rotation der Behälter
(16) ein Stück weit mit den Behältern (16) oder mit Trägern (15, 35) hierfür mitbewegt
werden.
9. Vorrichtung zum Trocknen von zumindest einseitig offenen Behältern (16), insbesondere
von Kisten oder Körben, mit einer Trockenstation (22) und einem Förderer (10) zum
Fördern der Behälter (16) bis in die Trockenstation (22) und mit wenigstens einem
Antriebsorgan zur Erzielung einer Rotation der Behälter im Bereich der Trockenstation
(22).
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer (10) insbesondere ein Endlosförderer ist, mit dem die Behälter (16)
kontinuierlich oder taktweise durch die Trockenstation (22) förderbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer (10) Träger (15, 35) zur Aufnahme der Behälter (16) aufweist, und dass
die Träger (15, 35) durch das Antriebsorgan zumindest mittelbar rotierend antreibbar
sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (15, 35) oberhalb einer durch Förderelemente (Halter 14) gebildeten Förderebene
vorgesehen sind, und dass die Träger (15, 35) über Drehwellen (20) mit Antriebsübertragungsorganen
verbunden sind, welche insbesondere unterhalb der Förderebene vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Antriebsübertragungsorgane Turbinenräder (21) oder Reibräder vorgesehen sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder einem der weiteren voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Antriebsorgan eine Druckluftdüse oder ein Reibrad oder ein Antriebsriemen vorgesehen
ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass den Trägern (15, 35) Spreizorgane oder Klemmorgane zugeordnet sind, zum Halten der
Behälter (16) auf den Trägern (15, 35), und dass die Spreizorgane oder Klemmorgane
insbesondere durch stationäre Führungsorgane (Kulissen 29, 30) bewegbar sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder einem der weiteren voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Führungsorgane (Kulisse 34) zum Ausrichten der Behälter (16) im Anschluss an die
Trockenstation (22).
17. Durchlaufwaschanlage mit einer Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche
9 bis 16.