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EP 3 036 375 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.05.2018 Patentblatt 2018/20 |
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Anmeldetag: 14.08.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/002459 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/021999 (19.02.2015 Gazette 2015/07) |
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SCHALLDÄMMWAND MIT VERTIKALPFOSTEN UND EINER VIELZAHL VON DÄMMELEMENTEN
SOUND-DAMPING WALL HAVING VERTICAL POSTS AND A PLURALITY OF DAMPING ELEMENTS
PAROI D'INSONORISATION COMPRENANT DES MONTANTS ET UNE PLURALITÉ D'ÉLÉMENTS ISOLANTS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.06.2016 Patentblatt 2016/26 |
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Patentinhaber: Ed. Züblin Aktiengesellschaft |
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70567 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- BÜHN, Rolf
70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
- KUGLER, Andreas
74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
- SCHEIBLE, Steffen
69412 Eberbach (DE)
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Vertreter: Wasmuth, Rolf et al |
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Patentanwälte
Dipl.Ing. W. Jackisch & Partner mbB
Menzelstrasse 40 70192 Stuttgart 70192 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 455 018 DE-U1- 9 205 618 DE-U1-202010 010 416
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DE-A1-102011 051 342 DE-U1-202008 016 451
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schalldämmwand mit Vertikalpfosten und einer Vielzahl
von Dämmelementen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Gattung.
[0002] Schalldämmwände vorbekannter Bauform werden üblicherweise aus Vertikalpfosten aufgebaut,
die in regelmäßigen Abständen, beispielsweise entlang einer Straße, einer Industrieanlage
oder entlang eines Gleises aufgestellt werden und zwischen die plattenförmige Dämmelemente
eingesetzt werden. Derartige Dämmelemente umfassen ein Blechgehäuse, insbesondere
aus Aluminium, in dessen Innenraum eine Dämmeinlage gehalten ist.
[0003] An Gleisstrecken werden Schalldämmwände mit geringem Abstand zu den Gleisen aufgebaut.
An Bahnstrecken, insbesondere an Hochgeschwindigkeits-Gleisstrecken treten an den
Dämmelementen pulsierende Luftdrucklasten auf, die durch die Druckwellen vorbeifahrender
Züge erzeugt werden. Um die daraus resultierenden mechanischen Lasten dauerhaft aufnehmen
zu können, wurde in der
DE 10 2007 034 134 A1 vorgeschlagen, dass das Blechgehäuse einen quer zu seiner Längsachse liegenden Hohlquerschnitt
aufweist und dass Umfangwände des Blechgehäuses durch mindestens ein bezogen auf diesen
Hohlquerschnitt abgekantetes Blech gebildet sind.
[0004] Aus der
DE 92 05 618 U1 ist ein Schallschutzelement bekannt, dessen Gehäuse durch zwei seitliche, vertikal
verlaufende Rahmenteile und zwei horizontale Rahmenteile, nämlich ein oberes Rahmenteil
und ein unteres Rahmenteil, gebildet ist. Zur Fixierung des Schallschutzelements an
den Vertikalpfosten sind an den vertikal verlaufenden Rahmenteilen Stege angebracht,
die zwischen die Vertikalpfosten greifen und an denen seitlich nach außen vorstehende
gummielastische Dichtungen angeordnet sind, über die das Schallschutzelement an den
Vertikalpfosten abgestützt ist.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalldämmwand der eingangs
genannten Art zu schaffen, die kostengünstiger herstellbar ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Schalldämmwand der eingangs genannten Gattung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Mit der vorliegenden Erfindung wird erreicht, dass gegenüber der bekannten Ausführung
die endseitige Gestaltung der Dämmelemente einfacher und billiger ist, da weniger
Einzelteile notwendig sind und Material sowie Montagekosten entfallen. Die Gestaltung
der Lärmschutzelemente mit stirnseitig offenen Enden führt zu einer Verringerung der
Schallausbreitung um die Kante des Lärmschutzelementes herum, weil dort kein Metall
mehr vorhanden ist. Schall der das Metall zum Schwingen bringt wird also nicht mehr
durch Metall um diese Kante weitergeleitet. Ein weiterer positiver Aspekt besteht
darin, dass der Abstand von der Stirnseite des Dämmelements zum gegenüberliegenden
Abschnitt des Vertikalpfostens zusätzlich zu einer Schallreduzierung führt, weil kein
exakt definierter Schwingungsknoten für eine Schallwelle mehr vorhanden ist.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind der obere Halter und der untere Halter
vorzugsweise Strangpressprofile aus Aluminium. Sie können als offene oder geschlossene
Profile ausgebildet sein. Derartige Profile können auf einfache Weise in der gewünschten
Form hergestellt werden und haben ein geringes Gewicht. Diese Bauteile werden bevorzugt
ohne scharfe Kanten hergestellt, so dass die Gefahr von Verletzungen nicht gegeben
ist. Zweckmäßigerweise weist der obere Halter bezogen auf den Querschnitt zwischen
seitlichen Profilen einen Aufnahmeraum und über diesem einen trapezförmigen Abschnitt
mit einer Zwischenwand auf. Vorzugsweise weist der untere Halter bezogen auf den Querschnitt
zwischen seitlichen Profilen einen Aufnahmeraum und unter diesem eine Mittenwand auf,
wobei in der Mittenwand eine Erhöhung zur Bildung seitlicher Kanäle vorgesehen ist.
Alternativ hierzu ist es auch möglich, an der Mittenwand zum Aufnahmeraum gerichtete
Stützen anzuordnen, zwischen denen Kanäle gebildet sind. Die Bildung der Kanäle hat
den Vorteil, dass Feuchtigkeit, die sich am Dämmstoffkörper niederschlägt, nach unten
abläuft und somit in die Kanäle gelangt und in diesen in Längsrichtung des Dämmelementes
abgeführt wird.
[0010] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass am oberen
Halter und/oder unteren Halter stirnseitig angeordnete Stopper vorgesehen sind, welche
die Dämmelemente in ihrer Längsrichtung an den Vertikalpfosten abstützen. Dadurch
wird sichergestellt, dass die Dämmelemente sich nicht in deren Längsrichtung verschieben.
Zweckmäßigerweise weist der obere Halter und/oder untere Halter stirnseitige Öffnungen
auf, in die ein Befestigungsabschnitt der Stopper einsteckbar ist. Dadurch werden
keine zusätzlichen Befestigungsmittel erforderlich und die Montage vereinfacht. Bevorzugt
ist die Öffnung zur Aufnahme des Befestigungsabschnitts in dem trapezförmigen Abschnitt
des oberen Halters gebildet.
[0011] Von Vorteil ist, wenn die Stopper aus einem EPDM bestehen. Zweckmäßigerweise sind
die Stopper als ein im Wesentlichen T-förmiger oder L-förmiger Körper gestaltet, wodurch
es möglich ist, den Stopper am Dämmelement zu befestigen, indem ein Schenkel des Körpers
in eine der stirnseitigen Öffnungen des Halters eingesteckt ist. Die Stopper liegen
vorzugsweise an einem Steg des Vertikalpfostens an.
[0012] Die Vertikalpfosten weisen gegenüberliegende Schenkel auf, zwischen denen die Enden
der Dämmelemente aufgenommen und gegen diese mittels Koppelelementen abgestützt sind.
Eine solche Anordnung hat den Vorteil, dass die Koppelelemente in jedem Belastungszustand
(Vollkompression und Vollentlastung) stets Kontakt zu dem Dämmelement bzw. zu den
Blechen des Gehäuses haben und auf diese Weise auch bei starker Einwirkung von Schallwellen
auf das Dämmelement eine gute Dämpfungswirkung erreicht wird. Vorzugsweise umfasst
ein solches Koppelelement ein Strangpressprofil mit einer Aufnahmenut und ein Dämpferelement
mit einem Fuß, wobei der Fuß des Dämpferelementes in der Aufnahmenut gehalten ist.
In weiterer Ausgestaltung umfasst das Strangpressprofil einen Halteabschnitt und eine
im Abstand zu diesem angeordnete Anschlagleiste, die als Verdrehsicherung für Schrauben
dient. Das Dämpferelement besteht vorzugsweise aus einem EPDM-Profil das einen inneren
Dämpfungskörper und einen äußeren Dämpfungskörper und einen dazwischenliegenden Hohlraum
umfasst. Eine solche Ausführung des Dämpferelements bietet unterschiedliche Dämpfungswirkungen,
da die Dämpfungscharakteristik zunächst durch den äußeren Dämpfungskörper bestimmt
wird und erst bei Auftreffen des äußeren Dämpfungskörpers auf den inneren Dämpfungskörper
eine andere Charakteristik der elastischen Eigenschaften bewirkt wird. Ein wesentlicher
Vorteil der Koppelelemente ist deren Austauschbarkeit, nämlich durch die Verschraubung
am Pfosten und das Einziehen des Dämpferelements in die Aufnahmenut.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- einen Ausschnitt einer Seitenansicht der erfindungsgemäßen Schalldämmwand mit zwischen
Vertikalpfosten gehaltenen Dämmelementen,
- Fig. 2
- einen vertikalen Schnitt durch eine Schalldämmwand gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung eines vertikalen Schnitts durch ein Dämmelement,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht eines Stoppers,
- Fig. 5
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V in Fig. 4,
- Fig. 6
- einen Ausschnitt eines Horizontalschnitts durch eine Schalldämmwand im Bereich eines
die Enden der Dämmelemente haltenden Vertikalpfostens gemäß der Linie VI-VI in Fig.
1,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt eines Vertikalschnitts durch die Schalldämmwand in der Ebene der
Dämmelemente mit an den Enden der Dämmelemente angeordneten Stoppern.
[0014] Die Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht eine erfindungsgemäß ausgeführte Schalldämmwand
1, die durch eine Anzahl von Vertikalpfosten 2 mit dazwischen angeordneten plattenförmigen
Dämmelementen 3 gebildet ist. Die Vertikalpfosten 2 weisen im gezeigten Ausführungsbeispiel
an ihrem unteren Ende je einen Schraubflansch 4 auf, mit dem sie an einem nicht näher
dargestellten Sockel befestigt sind. Es kann auch zweckmäßig sein, die Vertikalpfosten
2 ins Erdreich zu treiben, einzubetonieren oder in anderer Weise zu fixieren. Die
einzelnen Dämmelemente 3 sind als längliche Platten ausgebildet, die sich entlang
einer Längsachse erstrecken, die horizontal zwischen den einzelnen Vertikalpfosten
2 verläuft. Zwischen zwei benachbarten Vertikalpfosten sind jeweils mehrere Dämmelemente
3 übereinander gestapelt. Für die Montage werden zunächst die Vertikalpfosten 2 aufgestellt
und anschließend die Dämmelemente 3 von oben eingeführt und übereinander zwischen
den Vertikalpfosten 2 gestapelt.
[0015] In Fig. 2 ist ein vertikaler Schnitt durch die Schalldämmwand 1 gezeigt. Der vom
Schraubflansch 4 vertikal nach oben ragende Vertikalpfosten 2 besitzt seitliche Schenkel
5 zwischen denen die Enden der Dämmelemente 3 gehalten sind. Die Dämmelemente 3 besitzen
einen Hohlquerschnitt, in dem jeweils ein die gesamte Höhe des Dämmelements 3 einnehmender
Dämmstoffkörper 7 angeordnet ist.
[0016] In Fig. 3 ist ein vertikaler Schnitt durch ein Dämmelement 3 dargestellt, das ein
Gehäuse 6 und einen darin befindlichen Dämmstoffkörper 7 umfasst. Das Gehäuse 6 besteht
aus zwei abgekanteten Blechen 8 und 9, die sich im Decken und Bodenbereich des Gehäuses
6 formschlüssig überlappen. Der Bodenbereich des Gehäuses 6 ist als eine in Längsrichtung
des Dämmelements 3 verlaufende Nut 10 gestaltet, wohingegen der Deckenbereich als
Feder 11 geformt ist. Diese Formgebung ermöglicht es, dass die jeweils darüber bzw.
darunter angeordneten Dämmelemente 3' und das Dämmelement 3 formschlüssig ineinandergreifen.
Das der Schallquelle und somit beispielsweise den Gleisen zugewandte Blech 8 ist im
vertikalen Abschnitt als Lochblech ausgeführt, so dass die Druck- bzw. Schallwellen
in das Gehäuse 6 eintreten und vom Dämmstoffkörper 7 absorbiert werden können. Das
Blech 9 auf der der Schallquelle abgewandten Seite ist im vertikalen Abschnitt ungelocht.
Beide Bleche 8, 9 bestehen vorzugsweise aus Aluminium mit einer Blechdicke von ca.
1,5 mm. Selbstverständlich sind je nach Anforderungen und Einsatzbedingungen auch
andere Blechdicken möglich, beispielsweise im Bereich von 1,0 mm bis 2,0 mm.
[0017] Im Deckenbereich ist in dem Gehäuse 6 ein oberer Halter 12 angeordnet, der so gestaltet
ist, dass ein trapezförmiger Abschnitt 13 der Form der Feder des Gehäuses 6 entspricht
und zwischen seitlichen Profilen 14 ein Aufnahmeraum 15 für den oberen Abschnitt des
Dämmstoffkörpers 7 gebildet ist, wobei der trapezförmige Abschnitt 13 eine Zwischenwand
13' aufweist. Der trapezförmige Abschnitt 13 und die seitlichen Profile 14 sind hohl
ausgebildet, so dass im oberen Halter 12 am Ende stirnseitige Öffnungen 16 und 16'
vorhanden sind. Im Bodenbereich ist in dem Gehäuse 6 ein unterer Halter 17 vorgesehen,
der so gestaltet ist, dass zwischen seitlichen Profilen 18 eine der Nut 10 des Gehäuses
6 angepasste Form gegeben ist, wobei eine Mittenwand 18' zwischen den Profilen 18
angeordnet ist und darüber ein Aufnahmeraum 19 für den unteren Abschnitt des Dämmstoffkörpers
7 gebildet ist. Zwischen den seitlichen Profilen 18 ist die Mittenwand 18' mit einer
zum Dämmstoffkörper 7 gerichteten Erhöhung 21 versehen, so dass seitliche Kanäle 20
gebildet werden, die eventuell am Dämmstoffkörper 7 sich niederschlagende Feuchtigkeit
und demnach nach unten laufende Tropfen in Längsrichtung des Dämmelements 3 abführen.
[0018] Die Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht eines Stoppers 22, der im Ausführungsbeispiel
einen T-förmig gestalteten Körper 23 mit einem Anschlagbereich 24 und von diesem abstehenden
Schenkel 25 umfasst. An den äußeren Kanten des Anschlagbereichs 24 kann dieser abgeflacht
sein. In Fig. 4 ist eine Ansicht des Stoppers 22 in Richtung des Pfeils V in Fig.
4 gezeigt. Das in Fig. 4 gezeigte Maß h entspricht der Höhe der Öffnung im trapezförmigen
Abschnitt 13, und das in Fig. 5 gezeigte Maß b entspricht der unteren Breite der Trapezform
dieser Öffnung, so dass der Schenkel 25 in diese Öffnung 16 einsteckbar ist und auf
diese Weise der Stopper 22 befestigt wird.
[0019] Die Fig. 6 zeigt einen Ausschnitt eines Horizontalschnitts durch eine Schalldämmwand
1 im Bereich eines die Enden der Dämmelemente 3 haltenden Vertikalpfostens 2. Der
Vertikalpfosten 2 besteht aus einem Trägerprofil, das gegenüberliegende Schenkel 5
bzw. 5' und einen diese verbindenden Steg 26 umfasst. An den einander zugewandten
Seiten der Schenkel 5 bzw. 5' sind Koppelelemente 27 angeordnet, die mittels Schrauben
28 und Muttern 29 an den Schenkel 5 bzw. 5' befestigt sind. Das Koppelelement 27 besteht
vorzugsweise aus einem Aluminium-Strangpressprofil 31 und einem Dämpferelement 32
vorzugsweise aus EPDM. Das Strangpressprofil weist in einem Halteabschnitt 33 eine
Aufnahmenut für einen Fuß 34 des Dämpferelements 32 auf. Die Koppelelemente 27 können
unterschiedliche Höhen aufweisen, so dass Dämmelemente unterschiedlicher Dicke im
Vertikalpfosten fixiert werden können. Bei einem eingesetzten Dämmelement 3 liegen
äußere Dämpfungskörper 30 unter Vorspannung an den Blechen 8, 9 an, so dass ein ständiger
Kontakt zum Dämmelement 3 gegeben ist. Bis zu einer bestimmten Größe werden auch Maßtoleranzen
des Dämmelements 3 und/oder des Vertikalpfostens 2 ausgeglichen.
[0020] Aus Fig. 6 geht hervor, dass die Enden bzw. Stirnseiten der Dämmelemente 3 offen
sind. Der Abstand der Dämmelemente 3 zu dem Steg 26 des Vertikalpfostens 2 wird durch
den endseitig angeordneten Stopper 22 aufrechterhalten, wie dies durch Fig. 7 deutlich
wird. Die Fig. 7 zeigt einen Ausschnitt eines Vertikalschnitts durch die Schalldämmwand
1 im Bereich eines Vertikalpfostens 2. In der Ebene der Dämmelemente 3 befinden sich
zu beiden Seiten des Stegs 26 die Enden der übereinander angeordneten Dämmelemente
3. In die Öffnungen 16 sind endseitig die Schenkel 25 des jeweiligen Körpers 23 eingesetzt,
so dass die Stopper 22 auf diese Weise befestigt sind. Mittels der Anschlagbereiche
24 stützen sich die Dämmelemente 3 an dem Steg 26 des Vertikalpfostens 2 ab.
[0021] Die erfindungsgemäße Gestaltung mit offenen Stirnseiten der Enden der Dämmelemente
führt zu einer Verringerung der Schallausbreitung, da gegenüber den bekannten Anordnungen
metallische Teile entfallen sind, so dass die Schwingungen in diesem Bereich reduziert
werden. Durch das offene Ende der Dämmelemente entwickelt sich dort kein definierter
Schallschwingungsknoten, sondern es entsteht vielmehr eine unscharfe Schallreflexionsfläche,
nämlich eine Überlagerung aus Schwingungsknoten und Schwingungsbäuchen. Wie sich überraschenderweise
herausgestellt hat, verbessert sich dadurch die Schallabsorption im Randbereich des
Dämmelements.
1. Schalldämmwand (1) mit Vertikalpfosten (2) und einer Vielzahl von Dämmelementen (3),
wobei ein solches Dämmelement (3) ein aus Blechen (8, 9) gebildetes Gehäuse (6) und
einen darin angeordneten Dämmstoffkörper (7) umfasst, der mittels eines oberen Halters
(12) und eines unteren Halters (17) in dem Gehäuse (6) befestigt ist, wobei das Gehäuse
(6) Enden aufweist, die zwischen gegenüberliegenden Schenkeln (5, 5') der Vertikalpfosten
(2) aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Gehäuses (6) der Dämmelemente (3) zu den Vertikalpfosten (2) hin offen
sind.
2. Schalldämmwand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der obere Halter (12) und der untere Halter (17) Strangpressprofile aus Aluminium
sind.
3. Schalldämmwand nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der obere Halter (12) bezogen auf den Querschnitt zwischen seitlichen Profilen (14)
einen Aufnahmeraum (15) und über diesem einen trapezförmigen Abschnitt (13) mit einer
Zwischenwand (13') aufweist.
4. Schalldämmwand nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der untere Halter (17) bezogen auf den Querschnitt zwischen seitlichen Profilen (18)
einen Aufnahmeraum (19) und unter diesem eine Mittenwand (18') aufweist.
5. Schalldämmwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Halter (12) und/oder unteren Halter (17) stirnseitig angeordnete Stopper
(22) vorgesehen sind, welche die Dämmelemente (3) in ihrer Längsrichtung an den Vertikalpfosten
(2) abstützen.
6. Schalldämmwand nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der obere Halter (12) und/oder untere Halter (17) stirnseitige Öffnungen (16, 16')
aufweisen, in die ein Befestigungsabschnitt der Stopper (22) einsteckbar ist.
7. Schalldämmwand nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (16) zur Aufnahme des Befestigungsabschnitts in dem trapezförmigen Abschnitt
(13) des oberen Halters (12) gebildet ist.
8. Schalldämmwand nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stopper (22) aus einem EPDM bestehen.
9. Schalldämmwand nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stopper (22) als ein im Wesentlichen T-förmiger oder L-förmiger Körper (23) gestaltet
sind und ein Schenkel (25) des Körpers (23) in eine der stirnseitigen Öffnungen (16)
eingesteckt ist.
10. Schalldämmwand nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stopper (22) mit einem Anschlagbereich (24) an einem Steg (26) des Vertikalpfostens
(2) anliegen.
11. Schalldämmwand nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass an den gegenüberliegenden Schenkeln (5, 5') jeweils gegeneinander gerichtete Koppelelemente
(27) vorgesehen sind, zwischen denen die Enden der Dämmelemente (3) aufgenommen und
gegen diese abgestützt sind.
12. Schalldämmwand nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelelemente (27) ein Strangpressprofil (31) mit einer Aufnahmenut und ein
Dämpferelement (32) mit einem Fuß (34) umfassen, wobei der Fuß (34) des Dämpferelements
(32) in der Aufnahmenut gehalten ist und das Strangpressprofil (31) des Koppelelements
(27) einen Halteabschnitt (33) und eine im Abstand zu diesem angeordnete Anschlagleiste
umfasst.
13. Schalldämmwand nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelelemente (27) mittels Schrauben (28) an dem Vertikalpfosten (2) befestigt
sind, wobei ein Schraubenkopf zwischen dem Halteabschnitt (33) und der Anschlagleiste
gehalten ist.
14. Schalldämmwand nach Anspruch 12
dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpferelement (32) des Koppelelements (27) aus einem EPDM-Profil besteht, das
einen inneren Dämpfungskörper und einen äußeren Dämpfungskörper und einen dazwischen
liegenden Hohlraum umfasst.
1. Sound-damping wall (1) with vertical posts (2) and a plurality of damping elements
(3), wherein such a damping element (3) comprises a housing (6) formed from metal
sheets (8, 9) and an insulating material body (7) located therein and secured in the
housing (6) by means of an upper holder (12) and a lower holder (17), wherein the
housing (6) has ends which are accommodated between opposite legs (5, 5') of the vertical
posts (2),
characterised in that the ends of the housing (6) of the damping elements (3) are open towards the vertical
posts (2).
2. Sound-damping wall according to claim 1,
characterised in that the upper holder (12) and the lower holder (17) are extruded aluminium profiles.
3. Sound-damping wall according to claim 2,
characterised in that the upper holder (12) has, relative to its cross-section, a reception space (15)
between lateral profiles (14) and, above this, a trapezoidal section (13) with a partition
(13').
4. Sound-damping wall according to claim 2,
characterised in that the lower holder (17) has, relative to its cross-section, a reception space (19)
between lateral profiles (18) and, below this, a central wall (18').
5. Sound-damping wall according to any of claims 1 to 4,
characterised in that stoppers (22), which support the damping elements (3) in their longitudinal direction
at the vertical posts (2), are provided at the end face of the upper holder (12) and/or
of the lower holder (17).
6. Sound-damping wall according to claim 5,
characterised in that the upper holder (12) and/or the lower holder (17) has/have end-face openings (16,
16'), into which a fastening section of the stoppers (22) can be inserted.
7. Sound-damping wall according to claim 6,
characterised in that the opening (16) is formed for accommodating the fastening section in the trapezoidal
section (13) of the upper holder (12).
8. Sound-damping wall according to any of claims 5 to 7,
characterised in that the stoppers consist of an EPDM.
9. Sound-damping wall according to claim 6 or 7,
characterised in that the stoppers (22) are designed as a substantially T-shaped or L-shaped body (23),
and in that a leg (25) of the body (23) is inserted into one of the end-face openings (16).
10. Sound-damping wall according to any of claims 5 to 9,
characterised in that the stoppers (22) bear against a web (26) of the vertical post (2) with a stop region
(24).
11. Sound-damping wall according to any of claims 1 to 10,
characterised in that coupling elements (27), which are oriented against one another and between which
the ends of the damping elements (3) are accommodated and supported, are provided
at each of the opposite legs (5, 5').
12. Sound-damping wall according to claim 11,
characterised in that the coupling elements (27) comprise an extruded profile (31) with a locating groove
and a damper element (32) with a foot (34), wherein the foot (34) of the damper element
(32) is held in the locating groove and the extruded profile (31) of the coupling
element (27) comprises a holding section (33) and a stop bar located at a distance
therefrom.
13. Sound-damping wall according to claim 12,
characterised in that the coupling elements (27) are secured to the vertical posts (2) by means of screws
(28), a screw head being held between the holding section (33) and the stop bar.
14. Sound-damping wall according to claim 12,
characterised in that the damper element (32) of the coupling element (27) consists of an EPDM profile
which comprises an inner damping body and an outer damping body and a cavity located
in between.
1. Paroi insonorisante (1) avec des montants (2) et une multiplicité d'éléments insonorisants
(3), un tel élément insonorisant (3) comprenant une enveloppe (6) qui est composée
de tôles (8, 9), et un corps en matériau isolant (7) qui est disposé dans ladite enveloppe
(6) et qui est fixé dans celle-ci à l'aide d'une fixation supérieure (12) et d'une
fixation inférieure (17), l'enveloppe (6) présentant des extrémités qui sont logées
entre des branches opposées (5, 5') des montants (2),
caractérisée en ce que les extrémités de l'enveloppe (6) des éléments insonorisants (3) sont ouvertes en
direction des montants (2).
2. Paroi insonorisante selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la fixation supérieure (12) et la fixation inférieure (17) sont des profilés extrudés
en aluminium.
3. Paroi insonorisante selon la revendication 2,
caractérisée en ce que la fixation supérieure (12) présente par rapport à la section transversale entre
des profilés latéraux (14) un espace de réception (15) et, au-dessus de celui-ci,
une section trapézoïdale (13) avec une paroi intermédiaire (13').
4. Paroi insonorisante selon la revendication 2,
caractérisée en ce que la fixation inférieure (17) présente par rapport à la section transversale entre
des profilés latéraux (18) un espace de réception (19) et, sous celui-ci, une paroi
centrale (18').
5. Paroi insonorisante selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce qu'il est prévu sur la fixation supérieure (12) et/ou la fixation inférieure (17) des
éléments d'arrêt (22), disposés côté frontal, qui supportent les éléments insonorisants
(3) dans leur sens longitudinal contre les montants (2).
6. Paroi insonorisante selon la revendication 5,
caractérisée en ce que la fixation supérieure (12) et/ou la fixation inférieure (17) présentent des ouvertures
frontales (16, 16') dans lesquelles une section de fixation des éléments d'arrêt (22)
peut être introduite.
7. Paroi insonorisante selon la revendication 6,
caractérisée en ce que l'ouverture (16) destinée à recevoir la section de fixation est formée dans la section
trapézoïdale (13) de la fixation supérieure (12).
8. Paroi insonorisante selon l'une des revendications 5 à 7,
caractérisée en ce que les éléments d'arrêt (22) se composent d'un EPDM.
9. Paroi insonorisante selon l'une des revendications 6 ou 7,
caractérisée en ce que les éléments d'arrêt (22) sont conçus comme un corps (23) globalement en T ou en
L, et une branche (25) du corps (23) est introduite dans l'une des ouvertures frontales
(16).
10. Paroi insonorisante selon l'une des revendications 5 à 9,
caractérisée en ce que les éléments d'arrêt (22) sont appliqués avec une zone de butée (24) contre une branche
centrale (26) des montants (2).
11. Paroi insonorisante selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce qu'il est prévu sur les branches opposées (5, 5') des éléments de couplage (27), dirigés
l'un vers l'autre, entre lesquels les extrémités des éléments insonorisants (3) sont
reçues et s'appuient.
12. Paroi insonorisante selon la revendication 11,
caractérisée en ce que les éléments de couplage (27) comprennent un profilé extrudé (31) avec une rainure
de réception, et un élément absorbant (32) avec une base (34), la base (34) de l'élément
absorbant (32) étant retenue dans la rainure de réception, et le profilé extrudé (31)
de l'élément de couplage (27) comprenant une section de retenue (33) et une bande
de butée disposée à une certaine distance de celle-ci.
13. Paroi insonorisante selon la revendication 12,
caractérisée en ce que les éléments de couplage (27) sont fixés à l'aide de vis (28) au montant (2), une
tête de vis étant retenue entre la section de retenue (33) et la bande de butée.
14. Paroi insonorisante selon la revendication 12,
caractérisée en ce que l'élément absorbant (32) de l'élément de couplage (27) se compose d'un profilé en
EPDM qui comprend un corps absorbant intérieur et un corps absorbant extérieur, et
une cavité située entre les deux.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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