(19)
(11) EP 2 754 135 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.07.2018  Patentblatt  2018/28

(21) Anmeldenummer: 12783863.9

(22) Anmeldetag:  05.09.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G07C 9/02(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2012/100269
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2013/034151 (14.03.2013 Gazette  2013/11)

(54)

DURCHGANGSSCHLEUSE ZUR VERWENDUNG AN FLUGHÄFEN

WALK-THROUGH SECURITY GATE FOR USE AT AIRPORTS

SAS DE PASSAGE POUR L'UTILISATION DANS DES AÉROPORTS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 06.09.2011 DE 202011051222 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.07.2014  Patentblatt  2014/29

(73) Patentinhaber: Kaba Gallenschütz GmbH
77815 Bühl (DE)

(72) Erfinder:
  • ROSENBERGER, Lars
    76534 Baden-Baden (DE)
  • EBERT, Roland
    77855 Achern-Mösbach (DE)

(74) Vertreter: Geitz Truckenmüller Lucht Christ 
Patentanwälte PartGmbB Kriegsstrasse 234
76135 Karlsruhe
76135 Karlsruhe (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1-102006 048 618
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Durchgangsschleuse zur Verwendung an Flughäfen, mit einem von Leitelementen begrenzten, von einer Landseite zu einer Luftseite führenden Durchgang, welchem wenigstens ein zwischen einer Sperrposition und einer Durchgangsposition verschwenkbares Sperrelement zugeordnet ist, wobei über eine wenigstens einem der Leitelemente zugeordnete Konsole Zugangsdaten abgefragt werden, aufgrund derer entschieden wird, ob das Sperrelement in seine Durchgangsposition verschwenkt wird oder in der Sperrposition verbleibt.

    [0002] Eine derartige Durchgangsschleuse ist bereits aus der deutschen Patentanmeldung DE 10 2006 048 618 A1 bekannt. Aus dieser Schrift ist darüber hinaus ein Verfahren und eine Vorrichtung zur automatisierten Kontrolle von Fluggästen in Flughäfen bekannt. Dabei werden innerhalb von Durchgangsschleusen Bordkartenkontrollen durchgeführt. Hierzu sind die Durchgangsschleusen mittels Sperrelementen verschließbar, die in Abhängigkeit der Überprüfung des Barcodes einer Bordkarte, der mit einem Scanner ausgelesen und mit einer zentralen Datenbank abgeglichen wird, die mit der Kontrollstelle in einer Datenverbindung steht. In Abhängigkeit von dieser Überprüfung wird dann das Sperrelement geöffnet oder nicht. Die beschriebenen Bordkartenkontrollstellen sind außerdem mit Anzeigekonsolen ausgestattet, die die für den Abfertigungsprozess jeweils relevanten Informationen anzeigen.

    [0003] Außerdem ist aus der DE 10 2010 016 098 A1 eine Zugangskontrollvorrichtung mit den Merkmalen des Absatz 1 vorbekannt. Diese Durchgangsschleusen werden beispielsweise häufig an Flughäfen aufgestellt, um den gesicherten Bereich, die so genannte Luftseite, von dem ungesicherten Bereich, der sogenannten Landseite, zu trennen. Die Funktion gemäß dem Stand der Technik sieht vor, dass der Passagier mit seinem Flugticket die Durchgangsschleuse betritt und das Flugticket mit seinen Zugangsdaten an einem hierfür vorgesehenen Scanner einliest. Es erfolgt eine Überprüfung der Zugangsdaten und abhängig vom dem Ergebnis der Überprüfung eine Freigabe des Durchgangs durch ein Verschwenken von im Durchgang befindlichen Sperrelementen aus einer Sperrposition in eine Durchgangsposition.

    [0004] Es hat sich jedoch gezeigt, dass abhängig von dem Gate verwendenden Airlines diese lieber eine persönliche Betreuung ihrer Fluggäste wünschen und derartige selbstbedienbare Durchgangsschleusen abschalten möchten. Nachdem üblicherweise der Scanner zum Einlesen der Zugangsdaten in einer Konsole verbaut ist, welche den Personenstrom kanalisierenden Leitelementen zugeordnet ist, führt dies dazu, dass das betreuende Personal sich in dem jeweiligen Durchgang aufhalten muss, um das Flugticket entgegenzunehmen, einzuscannen und an den Passagier zurückzugeben. Trotzdem die Sperrelemente bei einem solchen Betrieb permanent in ihre Durchgangsposition verschwenkt bleiben, ist eine solche Betriebsform deshalb ungünstig, weil sich das Personal ebenfalls im Durchgang aufhält und dem Passagier im Wege steht.

    [0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Durchgangsschleuse zu schaffen, welche zwar grundsätzlich als so genanntes Self-Boarding-Gate betreibbar ist, welches bei Bedarf allerdings auch außer Betrieb gesetzt und dadurch in einen Durchgang mit Handbetrieb und Personalbetreuung verwandelt werden kann. Hierbei sollen die Nachteile des bekannten Verfahrens ausgeräumt werden.

    [0006] Dies gelingt durch eine Durchgangsschleuse gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1. Weitere, sinnvolle Ausgestaltungen einer derartigen Durchgangsschleuse können den Unteransprüchen entnommen werden.

    [0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Konsole, welche einem Leitelement zugeordnet ist, ein Handscanner anverbunden wird, mit welchem das Personal in einigem Abstand von der Konsole die Zugangsdaten von den Flugtickets der Passagiere scannen kann. Hierbei ist es vorgesehen, dass bei der Inbetriebnahme eines derartigen Handscanners, welcher mit der Konsole verbunden ist, sogleich die Sperrelemente in ihre Durchgangsposition dauerhaft verschwenkt werden, so dass der eigentliche Durchgang durch die Durchgangsschleuse freigehalten wird. Umgekehrt wird mit dem Außerbetriebnehmen des Handscanners wieder der ursprüngliche Betrieb unter Zuhilfenahme des in die Konsole integrierten Scanners hergestellt. Hierdurch ist ein variables System geschaffen, bei welchem sowohl der so genannte Self-Boarding-Betrieb als auch ein betreuter Betrieb aufrechterhalten werden kann.

    [0008] Das Inbetriebnehmen und Außerbetriebnehmen des Handscanners kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass ein solcher Handscanner an einem hierfür vorgesehenen Anschluss an der Konsole eingesteckt bzw. aus diesem Anschluss entfernt wird. Eine andere Möglichkeit der Ausgestaltung des Handscanners besteht darin, dass dieser zwar mit der Konsole über ein Verbindungskabel verbunden ist, allerdings im Bereich der Konsole in einem Fach, hinter einer Klappe oder dergleichen verborgen ist, welche vorzugsweise gesichert und dadurch dem Zugriff unbefugter Personen entzogen ist. Im letzteren Fall könnte beispielsweise bei einem Öffnen der Klappe oder einem Herausnehmen des Handscanners der Self-Boarding-Betrieb beendet und der betreute Betrieb gestartet werden.

    [0009] Ergänzend ist es sinnvoll, im Bereich der Durchgangsschleuse bereits abzuklären, ob ein Passagier im Bereich eines Notausgangs sitzt oder nicht. Diejenigen Passagiere, welche im Bereich eines Notausganges sitzen, tragen eine besondere Verantwortung und sind im Notfall dazu verpflichtet, das Flugpersonal in geeigneter Weise zu unterstützen.

    [0010] Daher kann über ein Display, welches idealerweise der Konsole zugeordnet ist, eine Abfrage erfolgen, ob im Falle dass ein Passagier an einem Notausgang sitzt, er sich dieser Verantwortung bewusst ist und diese Verantwortung auch tragen kann und will.

    [0011] In dem Fall, dass dies nicht gewünscht wird, und also ein Wechsel des Sitzplatzes erfolgen soll, werden mithilfe eines der Konsole ebenfalls zugeordneten Druckers neue Zugangsdaten erstellt und an den Passagier ausgegeben. Die Bestätigung, ob der Sitzplatz gewechselt werden soll oder nicht, kann über geeignete Eingabemittel erfolgen, welche dem Display zugeordnet sind. Hierzu kann beispielsweise das Display als Touchscreen ausgestaltet sein, so dass eine bauliche Einheit aus Display und Eingabemitteln platzsparend vorgesehen werden kann.

    [0012] Die vorstehend beschriebene Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.

    [0013] Es zeigt
    Figur 1
    eine erfindungsgemäße Durchgangsschleuse in einer schematischen Darstellung von oben.


    [0014] Figur 1 zeigt eine Durchgangsschleuse 1, welche an einem Flughafen aufgestellt ist und dort eine gesicherte Luftseite 3 von einer ungesicherten Landseite 2 trennt. Ein Passagier 12, welcher durch die Durchgangsschleuse 1 hindurchtreten möchte, wird im normalen Betrieb von in einer Sperrposition befindlichen Sperrelementen 6 aufgehalten, so dass er zunächst seine Zugangsdaten, welche auf seinem Flugticket gespeichert sind, über einen Scanner 7 einlesen muss.

    [0015] Im vorliegenden Beispiel ist jedoch die Durchgangsschleuse 1 dadurch außer Betrieb genommen, dass das Personal 11 einen Handscanner 8 an einer Konsole 5 angeschlossen hat, um den Scanner 7 zu ersetzen. Der Scanner 7 ist hierbei außer Betrieb genommen, so dass eine Eingabe während des Betriebs des Handscanners 8 über den Scanner 7 nicht möglich ist. Aufgrund dieser Lösung ist es möglich, die Durchgangsschleuse 1 mit dem Einsatz von Personal 11 zu betreuen, ohne dass dieses Personal direkten Zugang zum Scanner 7 haben muss und sich dadurch im Durchgangsbereich zwischen den Leitelementen 4 aufhalten müsste. Ein Abscannen der erforderlichen Zugangsdaten kann also im Bereich vor der Durchgangsschleuse 1, auf der Landseite 2 vorgenommen werden.

    [0016] Nach dem Abscannen der Zugangsdaten eines Passagiers 12 wird dieser im Bereich der Konsole 5 in dem Fall mit einer Meldung auf einem Touchscreen 9 konfrontiert, dass es sich bei seinem Sitzplatz um einen gekennzeichneten Sitzplatz, insbesondere um einen Sitzplatz an einem Notausgang handelt. In diesem Fall wird der Passagier 12 durch einen Text auf dem Touchscreen 9 gefragt, ob er sich der Verantwortung eines derartigen Sitzplatzes bewusst ist und ob er diese Verantwortung auch bereit und in der Lage ist zu tragen. Der Passagier 12 hat nunmehr die Möglichkeit, dies zu bestätigen oder einen anderen Sitzplatz zu verlangen. In dem Fall, dass der Passagier 12 sich für einen anderen Sitzplatz entscheidet, wird das System einen derartigen anderen, freien Sitzplatz ermitteln und über einen der Konsole 5 ebenfalls zugeordneten Drucker 10 neue Zugangsdaten für den Passagier 12 drucken und auswerten.

    [0017] Vorstehend beschrieben ist somit eine Durchgangsschleuse, die es ermöglicht, in einfacher Weise zwischen einem betreuten Betrieb und einem Self-Boarding-Betrieb hin und her zu schalten, ohne dass während des betreuten Betriebs eine Einschränkung der Durchgangsbreite der Durchgangsschleuse zu beklagen wäre.


    Ansprüche

    1. Durchgangsschleuse zur Verwendung an Flughäfen, mit einem von Leitelementen (4) begrenzten, von einer Landseite (2) zu einer Luftseite (3) führenden Durchgang, welchem wenigstens ein zwischen einer Sperrposition und einer Durchgangsposition verschwenkbares Sperrelement (6) zugeordnet ist, wobei die Durchgangsschleuse ausgebildet ist, über eine wenigstens einem der Leitelemente (4) zugeordnete Konsole (5) mittels eines der Konsole zugeordneten Scanners (7) Zugangsdaten abzufragen, aufgrund derer sie entscheidet, ob sie das Sperrelement (6) in seine Durchgangsposition verschwenkt oder ob sie es in der Sperrposition belässt, und wobei die Durchgangsschleuse weiterhin ausgebildet ist, bei einem Inbetriebnehmen eines Handscanners (8) zur Abfrage der Zugangsdaten das wenigstens eine Sperrelement (6) dauerhaft in seine Durchgangsposition zu verschwenken und den der Konsole (5) zugeordneten Scanner (7) außer Betrieb zu nehmen, wobei der Handscanner (8) bei dem Inbetriebnehmen mit der Konsole (5) datenverbunden ist.
     
    2. Durchgangsschleuse gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handscanner (8) über einen Anschluss mit der Konsole (5) datenverbindbar ist.
     
    3. Durchgangsschleuse gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handscanner (8) in einem, vorzugsweise gesicherten, Fach der Konsole (5) eingelegt und dort über eine Kabelverbindung mit der Konsole (5) datenverbunden ist.
     
    4. Durchgangsschleuse gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ausgebildet dazu, das wenigstens eine Sperrelement (6) bei einem Außerbetriebnehmen des Handscanners (8) wieder in seine Sperrposition zu verschwenken und nur noch über die Konsole (5) die Zugangsdaten abzufragen, aufgrund derer sie entscheidet, ob sie das Sperrelement (6) in seine Durchgangsposition verschwenkt oder in der Sperrposition belässt.
     
    5. Durchgangsschleuse gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ausgebildet dazu, nach jedem Abfragevorgang von Zugangsdaten zu überprüfen, ob die Zugangsdaten zu einem gekennzeichneten Sitzplatz im auf der Luftseite (3) befindlichen Bereich zugehörig sind.
     
    6. Durchgangsschleuse gemäß Anspruch 5, ausgebildet dazu, im Fall, dass die Zugangsdaten zu einem gekennzeichneten Sitzplatz im auf der Luftseite (3) befindlichen Bereich zugehörig sind, eine Abfrage auf einem der Konsole (5) zugeordneten Display durchzuführen, ob der Sitzplatz beibehalten oder gewechselt werden soll, und eine Nutzereingabe über dem Display zugeordnete Eingabemittel zu erfordern.
     
    7. Durchgangsschleuse gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Display um ein Touchscreen (9) handelt, welches gleichzeitig die Eingabemittel darstellt.
     
    8. Durchgangsschleuse gemäß einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Konsole (5) ein Drucker (10) zugeordnet ist, welcher im Falle eines gewünschten Wechsels des Sitzplatzes neue Zugangsdaten ausdruckt und auswirft.
     


    Claims

    1. A walk-through gate for use at airports, comprising a passage, which is delimited by guide elements (4) and leads from a land side (2) to an air side (3), with which at least one blocking element (6) pivotable between a blocking position and a passage position is associated, wherein the walk-through gate is designed to query access data via a console (5) associated with one of at least one of the guide elements (4) by means of a scanner (7) associated with the console, on the basis of which data it decides whether it pivots the blocking element (6) into its passage position or whether it leaves it in the blocking position, and wherein the walk-through gate is furthermore designed, when a handheld scanner (8) is put into operation to query the access data, to permanently pivot the at least one blocking element (6) into its passage position and to take the scanner (7) associated with the console (5) out of operation, wherein the handheld scanner (8) has a data connection to the console (5) upon being put into operation.
     
    2. The walk-through gate according to Claim 1, characterized in that the handheld scanner (1) can have a data connection to the console (5) via a terminal.
     
    3. The walk-through gate according to Claim 1, characterized in that the handheld scanner (8) is placed in a preferably secured compartment of the console (5) and has a data connection to the console (5) there via a cable connection.
     
    4. The walk-through gate according to any one of the preceding claims, designed so that the at least one blocking element (6) pivots back into its blocking position when the handheld scanner (8) is taken out of operation and only the access data are still queried via the console (5), on the basis of which data it decides whether to pivot the blocking element (6) into its passage position or leave it in the blocking position.
     
    5. The walk-through gate according to any one of the preceding claims, designed so that after each query procedure of access data, it checks whether the access data are associated with a designated seat in the region located on the air side (3).
     
    6. The walk-through gate according to Claim 5, designed, in the case in which the access data are associated with a designated seat in the region located on the air side (3), to carry out a query on a display screen associated with the console (5) whether the seat is to be maintained or changed, and to request a user input via input means associated with the display screen.
     
    7. The walk-through gate according to Claim 6, characterized in that the display screen is a touchscreen (9), which simultaneously represents the input means.
     
    8. The walk-through gate according to any one of Claims 6 or 7, characterized in that a printer (10) is associated with the console (5), which prints out and ejects new access data in the case of a desired change of the seat.
     


    Revendications

    1. Sas de passage utilisable dans les aéroports, avec un passage délimité par des éléments de guidage (4) et menant d'un côté terrestre (2) à un côté aérien (3), auquel est associé au moins un élément de barrage (6) pouvant pivoter entre une position de barrage et une position de passage, le sas de passage étant conçu pour consulter sur une console (5) associée à au moins un des éléments de guidage (4), au moyen d'un scanner (7) associé à la console, des données d'accès sur la base desquelles il décide s'il fait basculer l'élément de barrage (6) dans sa position de passage ou le laisse dans la position de barrage, et le sas de passage étant en outre conçu pour, lors de la mise en service d'un scanner à main (8) pour la consultation des données d'accès, faire basculer durablement l'élément de barrage (6) dans sa position de passage et mettre hors service le scanner (7) associé à la console (5), le scanner à main (8) étant connecté en liaison de données avec la console (5) lors de sa mise en service.
     
    2. Sas de passage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le scanner à main (8) peut être connecté en liaison de données à la console (5) par un branchement.
     
    3. Sas de passage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le scanner à main (8) est introduit dans un compartiment, de préférence sécurisé, de la console (5) et y est connecté en liaison de données à la console (5) par une liaison câblée.
     
    4. Sas de passage selon l'une des revendications précédentes, conçu pour refaire basculer l'au moins un élément de barrage (6) dans sa position de barrage lors de la mise hors service du scanner à main (8) et ne plus consulter que par l'intermédiaire de la console (5) les données d'accès sur la base desquelles il décide s'il fait basculer l'élément de barrage (6) dans sa position de passage ou le laisse dans la position de barrage.
     
    5. Sas de passage selon l'une des revendications précédentes, conçu pour vérifier, après chaque consultation de données d'accès, si les données d'accès correspondent à un siège désigné dans une zone située sur le côté aérien (3).
     
    6. Sas de passage selon la revendication 5 conçu pour que, dans le cas où les données d'accès correspondent à un siège désigné dans une zone située sur le côté aérien (3), une consultation soit effectuée sur un affichage associé à la console (5) afin de vérifier si le siège doit être conservé ou changé et une saisie par l'utilisateur est demandée à l'aide de moyens de saisie associés à l'affichage.
     
    7. Sas de passage selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'affichage est un écran tactile (9) qui représente en même temps les moyens de saisie.
     
    8. Sas de passage selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que la console (5) est associée à une imprimante (10) qui imprime et produit en sortie de nouvelles données d'accès si un changement de siège est souhaité.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente