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(11) |
EP 2 990 651 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.07.2018 Patentblatt 2018/28 |
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Anmeldetag: 25.08.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Pumpengehäuse
Pump casing
Boîtier de pompe
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.2016 Patentblatt 2016/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Grundfos Holding A/S |
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8850 Bjerringbro (DK) |
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Erfinder: |
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- Greve, Robert
8920 Randers NV (DK)
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Vertreter: Patentanwälte Vollmann & Hemmer |
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Wallstraße 33a 23560 Lübeck 23560 Lübeck (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 735 272 DE-U1- 20 219 186
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EP-A1- 1 650 440
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Pumpengehäuse einer Kreiselpumpe mit den im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Pumpengehäuse von Kreiselpumpen gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. Insbesondere
für Umwälzpumpen, beispielsweise Heizungsumwälzpumpen oder Brauchwasserumwälzpumpen
kleiner und mittlerer Leistung, wie sie typischerweise in Heizthermen von Wohnungen
und Einfamilienhäusern Verwendung finden, zählen Kreiselpumpen zum Stand der Technik,
deren Pumpengehäuse aus Kunststoff bestehen und typischerweise in Spritzgussverfahren
hergestellt sind. Diese Pumpengehäuse weisen mindestens einen Sauganschluss, einen
Druckanschluss sowie eine Aufnahme für einen Gasabscheider auf, der im Bereich zwischen
Sauganschluss und Saugmund in einer entsprechenden, in das Pumpengehäuse integrierten
Aufnahme angeordnet ist. Dabei ist das Pumpengehäuse zum Anschluss eines Motorgehäuses
eines elektrischen Antriebsmotors ausgebildet, dessen Welle ein im Pumpengehäuse rotierbares
Kreiselrad trägt. Der Elektromotor ist typischerweise als Nasslaufmotor ausgebildet,
d. h. er weist einen Spaltrohrmotor auf, in welchem der Rotor des Motors gelagert
ist. Dieses Spaltrohr schließt dichtend an einer Lagerplatte an, welche ein Lager
für die Motorwelle aufnimmt und zwischen Motor und Pumpengehäuse angeordnet ist. Diese
Lagerplatte bildet gleichzeitig eine Seite des Pumpengehäuses.
[0003] Wenn das Pumpengehäuse kostengünstig im Kunststoffspritzgussverfahren gefertigt werden
soll, was insbesondere bei großen und sehr großen Stückzahlen vorteilhaft ist, dann
ist man bestrebt, das Gehäuse aus möglichst wenigen Gehäuseteilen aufzubauen und die
Bauteile nach Möglichkeit so auszugestalten, dass keine verlorenen Kerne erforderlich
sind, die das Spritzgießen erheblich verkomplizieren und insbesondere verteuern.
[0004] Eine gattungsgemäße Kreiselpumpe ist aus
DE 202 19 186 U1 bekannt. Hier ist das Pumpengehäuse aus zwei Gehäuseteilen gebildet, es weist ein
erstes die Anschlüsse bildendes äußeres Gehäuseteil und ein den Saugmund und das Spiralgehäuse
bildendes inneres Gehäuseteil auf, welches in das äußere Gehäuseteil eingegliedert
ist. Diese Gehäuseteile müssen hochpräzise gefertigt sein um sicherzustellen, dass
zwischen den Gehäuseteilen kein Spalt entsteht, durch welchen Flüssigkeit von der
Druckseite zur Saugseite übertritt.
[0005] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes
Pumpengehäuse so auszubilden, dass die Gehäuseteile einerseits kostengünstig zu fertigen
sind und andererseits eine einfache und zuverlässige dichte Verbindung der Gehäuseteile
zueinander gewährleistet ist.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch ein Pumpengehäuse mit den in Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung. Hierbei
können die in den Unteransprüchen und der Beschreibung angegebenen Merkmale jeweils
für sich aber auch in geeigneter Kombination die erfindungsgemäße Lösung gemäß Anspruch
1 weiter ausgestalten.
[0007] Das erfindungsgemäße Pumpengehäuse einer Kreiselpumpe weist ein erstes Gehäuseteil
auf, welches mindestens einen Sauganschluss, einen Druckanschluss und eine Aufnahme
für einen Gasabscheider umfasst und ist zum Anschluss eines elektrischen Antriebsmotors
vorgesehen, dessen Welle ein im Pumpengehäuse rotierbares Kreiselrad trägt. Das zweite
Gehäuseteil ist dichtend und formschlüssig in das erste Gehäuseteil eingliederbar
und weist einen Saugmund und einen Teil eines Spiralgehäuses für das Kreiselrad der
Kreiselpumpe auf.
[0008] Grundgedanke des erfindungsgemäßen Pumpengehäuses ist es, soweit es die aus Kunststoffspritzguss
zu fertigenden Gehäusebauteile angeht, eine Zweiteilung vorzunehmen, und zwar derart,
dass das erste Gehäuseteil den Sauganschluss, den Druckanschluss und die Aufnahme
für den Gasabscheider umfasst, und zudem zum Anschluss eines elektrischen Antriebsmotors
ausgebildet ist, wohingegen ein zweites Gehäuseteil vorgesehen ist, welches dichtend
und formschlüssig in das erste Gehäuseteil eingliederbar ist und welches einen Saugmund
und einen Teil des Spiralgehäuses für das Kreiselrad der Kreiselpumpe bildet. Unter
dichtend im Sinne der Erfindung muss nicht notwendigerweise eine 100 %tige Abdichtung
verstanden sein, es versteht sich jedoch, dass die Abdichtung so ist, dass ein Überströmen
zwischen Saug- und Druckseite, die durch das zweite Gehäuseteil getrennt wird, weitestgehend
vermieden wird. Es versteht sich, dass bei modernen wirkungsgradoptimierten Pumpen
die Abdichtung jedoch so gestaltet ist, dass hier keine Wirkungsgradverluste auftreten.
Die formschlüssige Eingliederung des zweiten Gehäuseteils in das erste Gehäuseteil
erfolgt derart, dass das zweite Gehäuseteil in allen Richtungen, bis auf die Gegenrichtung
zur Einschubrichtung durch das erste Gehäuseteil formschlüssig gehalten ist. Der Formschluss
in Gegenrichtung zur Einschubrichtung erfolgt durch die Antriebseinheit, typischerweise
durch die das Pumpengehäuse dann abschließende Lagerplatte.
[0009] Um eine dichtende Eingliederung der Gehäuseteile ineinander, d. h. insbesondere des
zweiten Gehäuseteils in das erste Gehäuseteil zu gewährleisten, ist gemäß der Erfindung
am zweiten Gehäuseteil ein umlaufender axialer Rand vorgesehen, der zumindest abschnittsweise
konisch ausgebildet ist und dichtend in eine entsprechende Aufnahme im ersten Gehäuseteil
eingreift. Unter axialem Rand im Sinne der Erfindung ist ein Rand zu verstehen, dessen
Wandung sich im Wesentlichen in achsparalleler Richtung erstreckt. Durch die Konizität
dieses Randes, zumindest im äußeren Abschnitt, wird zum einen die Montage erleichtert,
da das zweite Gehäuseteil durch die Konizität bei dem Einfügen in das erste Gehäuseteil
selbsttätig in den bestimmungsgemäßen Sitz innerhalb des ersten Gehäuseteils geführt
wird, zum anderen wird ohne Eingliederung einer Dichtung allein durch konstruktive
Ausgestaltung eine dichtende Aufnahme dieses Randes im ersten Gehäuseteil erreicht.
Dabei liegt der umlaufende axiale Rand vorzugsweise so, dass er in Einbaulage, d.
h. bei angeschlossenem Antriebsmotor, durch die Lagerplatte abgedeckt und damit im
hydraulisch unbelasteten Bereich liegt.
[0010] Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es somit, ein komplex geformtes Pumpengehäuse
zu schaffen, welches im Wesentlichen aus zwei Kunststoffspritzgussteilen aufgebaut
werden kann, die ohne verlorene Kerne, d. h. ausschließlich mit Zieh- oder anderen
wiederverwendbaren Kernen, hergestellt werden kann. Dabei kann durch die vorteilhafte
Teilung nicht nur der Saugmund, sondern auch ein Teil des Spiralgehäuses für das Kreiselrad
der Kreiselpumpe in dem zweiten Gehäuseteil ausgebildet sein, was hydraulisch von
Vorteil ist. Darüber hinaus ist die erfindungsgemäße Gehäusekonstruktion äußerst stabil,
da alle tragenden Anschlüsse, nämlich Sauganschluss, Druckanschluss und Aufnahme für
den Gasabscheider in diesem ersten Gehäuseteil eingegliedert sind und aufgrund ihrer
Anordnung dieses zusätzlich stabilisieren. Dabei können in vorteilhafter Weise gerade
die Wände, welche dieses erste Gehäuseteil als Entlüfterpumpengehäuseteil ausgestalten,
das Gehäuse zusätzlich stabilisieren, wohingegen das zweite Gehäuseteil, welches nahezu
ausschließlich hydraulische Funktionen hat, vergleichsweise leicht und dünnwandig
ausgebildet sein kann.
[0011] Grundsätzlich ist die Herstellung des erfindungsgemäßen Pumpengehäuses auch in anderer
Art möglich. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn beide Gehäuseteile als Kunststoffspritzgussteile
ausgebildet und ohne verlorene Kerne hergestellt sind, da dann eine kostengünstige
Fertigung in Großserie erfolgen kann.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zwischen den beiden Gehäuseteilen
ein dem Saugmund vorgelagerter Saugraum gebildet, in welchen eine zu dem Sauganschluss
führende Leitung mündet und der die Aufnahme für den Gasabscheider aufweist oder mit
dieser leitungsverbunden ist. Im Bereich dieses Saugraumes, an den einerseits die
zum Sauganschluss führende Leitung und andererseits eine zum Gasabscheider führende
Leitung oder aber eine Aufnahme für den Gasabscheider angeordnet ist, erfolgt eine
Beruhigung der Strömung und eine Abscheidung vom Gas aus der zu fördernden Flüssigkeit,
bevor diese durch den Saugmund hindurchtritt und in den eigentlichen Wirkungsbereich
des Kreiselrades gelangt.
[0013] Dabei ist vorteilhaft dieser umlaufende axiale Rand am zweiten Gehäuseteil nahe seinem
zulaufenden Ende durch eine radiale Wand begrenzt, die zur Anlage an einem Absatz
in der Aufnahme im ersten Gehäuseteil vorgesehen ist. Auf diese Weise ist unabhängig
von der Konizität der Aufnahme eine Art Anschlag gebildet, welcher sicherstellt, dass
das zweite Gehäuseteil nicht zu weit in das erste Gehäuseteil eingeschoben werden
kann. Diese radiale Wand in Verbindung mit dem Absatz der Aufnahme des ersten Gehäuseteils
bildet einen Teil des Formschlusses zwischen den Gehäuseteilen und stützt dieses zweite
Gehäuseteil sicher im ersten Gehäuseteil ab, ohne dass im Bereich des konisch zulaufenden
Randes mit zunehmender Eindringtiefe des zweiten Bauteils in das erste Gehäuseteil
unzulässig hohe Spannungen in diesem Bereich entstehen können.
[0014] Vorteilhaft weist das Spiralgehäuse, welches Teil des zweiten Gehäuseteils bildet,
eine um die Mittellängsachse des Pumpengehäuses spiralförmig angeordnete axiale Wand
auf. Die Ausbildung des Spiralgehäuses durch diese axiale Wand ist hydraulisch besonders
vorteilhaft und kann innerhalb des zweiten Gehäuseteils hinterschneidungsfrei und
somit mit einfachen Werkzeugen realisiert werden.
[0015] Darüber hinaus weist das Spiralgehäuse mindestens eine radiale Wand auf, die ebenfalls
Teil des zweiten Gehäuseteils ist und die das Spiralgehäuse von dem den Saugmund umgebenden
Saugraum trennt.
[0016] Unter axiale Wand im Sinne der vorliegenden Erfindung ist eine Wand zu verstehen,
die sich in axialer Richtung erstreckt, also im Wesentlichen parallel zur Mittellängsachse
des Pumpengehäuses angeordnet ist, welche zugleich die Drehachse des Kreiselrades
bildet. Unter radialer Wand im Sinne der Erfindung ist eine Wand zu verstehen, die
quer dazu, also bezogen auf die Mittellängsachse des Pumpengehäuses im Wesentlichen
radial verläuft. Eine spiralförmig angeordnete axiale Wand ist eine Wand, die parallel
zur Mittellängsachse des Pumpengehäuses angeordnet ist, deren Abstand sich jedoch
von dieser winkelabhängig in Bezug auf die Mittellängsachse ändert, sodass in Richtung
der Mittellängsachse gesehen, ein spiralförmiger Verlauf gebildet ist.
[0017] Hydraulisch besonders vorteilhaft ist es, wenn das Spiralgehäuse nicht nur hinsichtlich
einer axialen Wand spiralförmig ausgebildet ist, sondern mindestens eine radiale Wand
aufweist, die bezogen auf die Mittellängsachse schraubenlinienförmig, also schräg
verlaufend, angeordnet ist, d. h. die bezogen auf eine radiale Ebene winkelabhängig
ansteigt, d. h. ihren Abstand zu dieser radialen Ebene ändert. Diese schraubenlinienförmig
angeordnete radiale Wand ist vorteilhaft innerhalb des zweiten Gehäuseteils gebildet.
[0018] Dabei weist das zweite Gehäuseteil vorteilhaft axiale, also im Wesentlichen achsparallel
gerichtete Führungen auf, die in entsprechenden Führungsaufnahmen an der Innenseite
des ersten Gehäuseteils aufgenommen sind. Diese Führungen bilden einerseits eine Verdrehsicherung
für das im Wesentlichen kreisrunde zweite Gehäuseteil, erleichtern darüber hinaus
die Montage in die bestimmungsgemäße Position im ersten Gehäuseteil und gewährleisten
einen Einbau nur in der bestimmungsgemäßen Position.
[0019] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das zweite Gehäuseteil
in einer axialen Wand eine Ausnehmung auf, die zu einer Ausnehmung in einer axialen
Wand des ersten Gehäuseteils fluchtet und Teil des zum Druckanschluss führenden Druckkanals
bildet. Durch diese Ausnehmungen wird das im zweiten Gehäuseteil ausgebildete Spiralgehäuse
mit einem zum Druckstutzen führenden Kanal innerhalb des ersten Gehäuseteils verbunden.
Es ist dadurch eine hinterschneidungsfreie Kanalführung möglich, die werkzeugtechnisch
vorteilhaft ausgebildet werden kann.
[0020] Um die Ausnehmung in der axialen Wand des zweiten Gehäuseteils nicht geschlossen,
d. h. umfänglich allseits durch die Wand umgeben, ausbilden zu müssen, was werkzeugtechnisch
aufwändiger wäre, kann diese vorteilhaft einseitig offen ausgebildet sein, sich also
bis in den axial umlaufenden konischen Rand erstrecken, wobei dann vorteilhaft nicht
nur dieser umlaufende Rand, in dem axial zu der Ausnehmung fluchtenden Bereich unterbrochen
ist, sondern durch eine entsprechende Erhöhung in der Aufnahme für diesen Rand ersetzt
ist. Diese entsprechende Erhöhung in der Aufnahme für den Rand schließt funktionell
die Ausnehmung in dem axial umlaufenden Rand, sodass die Ausnehmung in der axialen
Wand, die zum Druckanschluss führt, praktisch eine geschlossene Ausnehmung bildet,
obwohl diese im zweiten Gehäuseteil einseitig offen ausgebildet ist. Da diese Ausnehmung
funktional das Ende des Spiralgehäuses bildet, ist die axiale Wand des Spiralgehäuses
an einer Seite der Ausnehmung zurückspringend beginnend und an der anderen Seite der
radialen Ausnehmung auslaufend endend, ausgebildet. Auf diese Weise kann die axiale
Wand über nahezu den gesamten Umfang des Gehäuses als Teil des Spiralgehäuses hydraulisch
wirksam sein.
[0021] Aufgrund der freien Flächen innerhalb des Gehäuses können die Druckkräfte zwischen
Saugseite und Druckseite, die auf Wände des Gehäuses wirksam sind, vergleichsweise
groß sein. Insoweit ist es vorteilhaft, wenn das erste Gehäuseteil eine den Saugmund
abschnittsweise umgebende axiale Wand aufweist, auf deren freier Stirnseite das zweite
Gehäuseteil abgestützt ist. Diese axiale Wand trennt funktional vorteilhaft den Saugraum
vom Entgasungsraum und dient darüber hinaus zur Abstützung des zweiten Gehäuseteils
im mittleren Bereich, wodurch eine besonders stabile Gehäusekonstruktion erreicht
wird und die Wände insbesondere des zweiten Gehäuseteils vergleichsweise dünn ausgebildet
sein können. Diese den Saumund abschnittsweise umgebende axiale Wand erstreckt sich
vorteilhaft in einem Bereich von 180° bis 270° um den Saugmund und bildet somit auf
der anderen Seite jenseits des Saugmunds einen von der Strömung weitgehend abgeschotteten
Entgasungsraum. Dieser Entgasungsraum ist an seiner Oberseite mit der Aufnahme für
den Gasabscheider leitungsverbunden oder zumindest mit einer dorthin führenden Leitung.
[0022] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das zweite Gehäuseteil
wahlweise mit einem von einer Auswahl von ersten Gehäuseteilen kuppelbar sein, die
sich hinsichtlich der Anordnung der Anschlüsse unterscheiden. Auf diese Weise ist
es möglich, eine hinsichtlich Antrieb, Kreiselrad und Spiralgehäuse gleiche Pumpe
für unterschiedliche Gehäuse und Einbauzwecke vorzusehen, ohne deren hydraulische
Eigenschaften zu ändern. Dies kann insbesondere sinnvoll sein, wenn beispielsweise
Spezialeinbauten für Heizthermen erforderlich sind und hat den Vorteil, dass das hydraulische
Konzept der Pumpe und des Antriebs beibehalten werden kann und lediglich der saugseitige
Gehäuseteil, also das erste Gehäuseteil, konstruktiv anzupassen ist. Hierdurch wird
die Teilevielfalt bei der Herstellung und Lagerhaltung vermindert.
[0023] Das zweite Gehäuseteil bildet in vorteilhafter Weise eine axiale Wand und eine radiale
Wand des Spiralgehäuses. Die das Spiralgehäuse motorseitig abschließende Wand wird
vorteilhaft durch eine Lagerplatte für ein Lager für die das Kreiselrad tragende Welle
oder einen Flansch des Spaltrohres gebildet. Auf diese Weise kann die motorseitige
Wand, welche typischerweise aus Metallblech gebildet ist, in einer Ebene verlaufen,
wohingegen der für die Ausformung des Spiralgehäuses erforderliche Teil durch das
zweite Gehäuseteil gebildet ist, welches die vorzugsweise schraubenlinienförmig angeordnet
radiale Wandung und die spiralförmig angeordnete axiale Wandung aufweist.
[0024] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in stark vereinfachter perspektivischer Darstellung ein Kreiselpumpenaggregat bestehend
aus Kreiselpumpe und Antriebsmotor in Explosionsdarstellung,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch das Aggregat gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- die beiden Pumpengehäuseteile in perspektivischer Explosionsdarstellung,
- Fig. 4
- das erste Pumpengehäuseteil der Fig. 3 in Darstellung nach Fig. 3,
- Fig. 5
- das zweite Gehäuseteil der Fig. 3 in Darstellung nach Fig. 3,
- Fig. 6
- das zweite Gehäuseteil in perspektivischer Darstellung von der Rückseite,
- Fig. 7
- in schematischer Darstellung einen Längsschnitt durch das Pumpengehäuse,
- Fig. 8
- die Einzelheit VIII aus Fig. 7 in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 9
- in vergrößerter Darstellung eine Einzelheit des zweiten Gehäuseteils im Bereich der
druckstutzenseitigen Ausnehmung und
- Fig. 10
- in vergrößerter Darstellung eine Einzelheit des ersten Gehäuseteils in dem Bereich
der Einzelheit gemäß Fig. 9.
[0025] Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Kreiselpumpenaggregat besteht aus einer Antriebseinheit
1 und einer Kreiselpumpe 2. Die Antriebseinheit 1 weist in an sich bekannter Weise
einen Elektromotor auf, der als Nasslaufmotor ausgebildet ist und ein Spaltrohr oder
einen Spaltrohrtopf aufweist, in dem ein Rotor 3 läuft, der eine Welle 4 aufweist,
die einerseits am Boden des Spaltrohrtopfes und andererseits in einer Lagerplatte
5 jeweils in Lagern gelagert ist und deren freies Ende ein Kreiselrad 6 trägt, welches
innerhalb der Kreiselpumpe 2 rotiert. Die Antriebseinheit 1 weist darüber hinaus ein
Elektronikgehäuse 7 auf, in welchem ein Frequenzumrichter und weitere Steuer- und
Regelungselektronik vorgesehen sind und über den das Netzkabel angeschlossen ist.
Das eigentliche Motorgehäuse 8 weist einen Flansch auf, der an einen Gegenflansch
13 des Pumpengehäuses 9 anschließt und über vier Schrauben 10 mit diesem verbunden
ist.
[0026] Das Pumpengehäuse 9 ist aus zwei Gehäuseteilen 11, 12 aufgebaut, die als Spritzgussteile
ohne verlorene Kerne hergestellt sind, nämlich ein erstes Gehäuseteil 11 und ein zweites
Gehäuseteil 12. Das erste Gehäuseteil 11 weist eine im Wesentlichen topfförmige Form
auf, mit dem zum Motorgehäuse 8 hin gerichteten Anschlussflansch 13, der nach außen
hin eine kreisrunde Aufnahme 14 begrenzt, die zur Aufnahme des zweiten Gehäuseteils
12 vorgesehen ist und dieses formschlüssig aufnimmt. Der Anschlussflansch 13 ist gegenüber
der Aufnahme 14 abgesetzt ausgebildet, wie insbesondere aus Fig. 8 ersichtlich ist.
Dieser abgesetzte Teil 15 innerhalb des Anschlussflansches dient zur Aufnahme der
Lagerplatte 5 der Antriebseinheit 1, wenn die Antriebseinheit 1 mit ihrem Motorgehäuse
8 an das Pumpengehäuse 9 angeflanscht ist. Von dem abgesetzten Teil 15 erstreckt sich
die eigentliche Aufnahme 14 in das Innere des ersten Gehäuseteils 11. Sie wird durch
eine umlaufende im Wesentlichen zylindrische Wand 16 nach außen und durch einen abgesetzten
Teil 17 nach innen begrenzt.
[0027] Nach innen hin schließt sich an die Aufnahme 14 ein topfförmiger Innenraum innerhalb
des ersten Gehäuseteils 1 an, in den im hinteren Bereich ein zu einem Sauganschluss
19 führender Saugkanal 18 mündet. In dem oberen hinteren Bereich ist eine im Wesentlichen
zylindrische Aufnahme 20 für ein Entlüfterventil 21 vorgesehen, welches einen Gasabscheider
bildet. Diese Aufnahme 20 mit dem darin eingegliederten Entlüfterventil 21 bestimmen
die Einbaulage des Aggregats und sind so anzuordnen, dass die im Wesentlichen zylindrische
Aufnahme 20 mit ihrer Längsachse vertikal angeordnet ist, sodass das Entlüfterventil
21 an der Oberseite angeordnet ist. Die Aufnahme 20 weist eine Ausnehmung im Boden
auf, die etwa im Bereich oberhalb des Saugkanals 18 mündet, sowie eine Ausnehmung
in der Zylinderwandung, die ebenfalls im Inneren des Pumpengehäuses 9 mündet, und
zwar oberhalb einer horizontalen Wand 22, die im Wesentlichen parallel zur Längsmittelachse
23 des Pumpengehäuses, die mit der Drehachse des Rotors 3 übereinstimmt, oberhalb
dieser angeordnet ist. Diese horizontale Wand 22 bildet Teil einer axialen Wand 24,
welche den durch eine zentrale Öffnung im zweiten Gehäuseteil 12 gebildeten Saugmund
25 der Pumpe um etwa 180° umgibt und einen vor dem Saugmund 25 gebildeten Saugraum
26 gegenüber einem Beruhigungs- und Entlüftungsraum 27 abgrenzt. Die zur Antriebseinheit
1 gerichtete Stirnseite 28 der axialen Wand 24 stützt das zweite Gehäuseteil 12 um
den Saugmund 25 herum in Einbaulage ab.
[0028] Dieses zweite Gehäuseteil 12 weist einen umlaufenden, abschnittsweise unterbrochenen
axialen Rand 29 auf, der einen zum Inneren des Pumpengehäuses 9 konisch zulaufenden
Abschnitt 30 und einen sich daran anschließenden zylindrischen Abschnitt 31 aufweist.
Der zylindrische Abschnitt 31 des axialen Randes 29 geht in eine radiale Wand 32 über,
die sich quer zur Längsmittelachse 23 erstreckt und mit ihrer Rückseite im abgesetzten
Teil 17 der Aufnahme 14 anliegt. Dabei liegt der axiale Rand 29 innerhalb der zylindrischen
Wand 16 des ersten Gehäuseteils 11 dichtend an, wobei der konische Abschnitt 30, der
eine geringere Wandstärke als der übrige Teil des Randes 29 aufweist, sich bündig
dichtend an die Wand 16 anlegt. Dieser Übergangsbereich wird bei angeschlossener Antriebseinheit
1 dann noch durch die Lagerplatte 5 überdeckt, sodass eine dichte Verbindung zwischen
den beiden Gehäuseteilen 11 und 12 sichergestellt ist.
[0029] An die radiale Wand 32 schließt sich zum Inneren des Pumpengehäuses 9 eine axiale
Wand 33 an, die in Richtung der Längsmittelachse 23 gesehen, einen etwa spiralförmigen
Verlauf aufweist (siehe Fig. 3) und die Umfangswand des Spiralgehäuses der Kreiselpumpe
2 bildet. Diese axiale Wand 33 des Spiralgehäuses springt zunächst radial nach innen
zurück und begrenzt eine Ausnehmung 39, geht dann um etwa 90° abbiegend in den eigentlichen
spiralförmigen Verlauf über, der an der anderen Seite der radialen Ausnehmung auslaufend
endet. An diese axiale Wand 33 schließt sich wiederum eine radiale Wand 34 zum Pumpeninneren
hin an, die eine Seitenwand des Spiralgehäuses bildet und schraubenlinienförmig, d.
h. schräg ansteigend, ausgebildet sein kann. Die andere Seitenwand des Spiralgehäuses
wird durch die Lagerplatte 5 gebildet. An die radiale Wand 34 schließt sich nach innen
hin ein im Querschnitt doppel-u-förmiger Ringabschnitt an, dessen axialer Zylinderabschnitt
35 den Saugmund 25 der Pumpe bildet und dessen radialer Boden 36 in Einbaulage von
der Stirnseite 28 der axialen Wand 24 bzw. der horizontalen Wand 22 abgestützt wird.
[0030] Etwa im Winkelabstand von 120° bezogen auf die Längsmittelachse 23 verteilt sind
an der zum Pumpengehäuseinneren weisenden Seite der radialen Wand 32 und der axialen
Wand 33 Führungen 37 angeordnet, die sich im Wesentlichen achsparallel erstrecken
und in entsprechende Aufnahmen 38 im ersten Gehäuseteil 11 eingreifen. Diese Führungen
37 im zweiten Gehäuseteil 12 in Verbindung mit den Aufnahmen 38 erleichtern das Einschieben
des zweiten Gehäuseteils 12 in die Aufnahme 20 des ersten Gehäuseteils 11 und gewährleisten
durch Ihre Schrägflächen die selbsttätige bestimmungsgemäße Positionierung beim Einschieben
und sichern darüber hinaus das zweite Gehäuseteil 12 gegen Drehung innerhalb des ersten
Gehäuseteils 11.
[0031] Die axiale Wand 33, die das Spiralgehäuse umfangseitig begrenzt, erstreckt sich zu
beiden Seiten der Ausnehmung 39, wie dies anhand der Figuren 3, 5 und 9 sichtbar ist.
Diese Ausnehmung 39 in der axialen Wand 33 ist einseitig, nämlich, zum axialen Rand
29 hin offen ausgebildet und setzt sich in diesem fort. Im ersten Gehäuseteil 11 ist
fluchtend zu der Ausnehmung 39 in der axialen Wand 33 eine Ausnehmung 40 vorgesehen,
welche in einen Kanal 41 mündet, an dessen Ende ein Druckanschluss 42 des Pumpengehäuses
9 vorgesehen ist. Die Ausnehmung 40 ist im Bereich der zylindrischen Wand 16 von einer
Erhöhung 43 in dieser Wand umgeben, die so ausgebildet ist, dass diese Erhöhung in
Einbaulage des zweiten Gehäuseteils 12 den axialen Rand 29 im Bereich der Ausnehmung
39 bündig fortsetzt. Auf diese Weise wird einerseits eine gute hydraulische Führung
vom Spiralgehäuse in den Druckkanal und somit eine hydraulisch günstige Kanalführung
erreicht, andererseits das zweite Gehäuseteil 12 in seiner Fertigung als Spritzgussteil
deutlich vereinfacht, da aufgrund der einseitig offenen Ausnehmung 39 im axialen Rand
29 sowie der axialen Wand 33 in diesem Bereich keine Ziehkerne erforderlich sind.
[0032] Im Betrieb, wenn das zweite Gehäuseteil 12 im ersten Gehäuseteil 11 bestimmungsgemäß
eingegliedert und die Antriebseinheit 1 über das Motorgehäuse 8 mit dem Pumpengehäuse
9 verbunden ist, gelangt die zu fördernde Flüssigkeit über den Sauganschluss 19 in
den Saugkanal 18, in dessen Flucht die axiale Wand 24 liegt. In diesem Bereich, also
im Bereich des Beruhigungs- und Entlüftungsraums 27 ist die Strömung verlangsamt,
sodass sich Gas aus der Flüssigkeit abscheiden und nach oben zum Entlüfterventil 21
aufsteigen kann, wo es ins Freie gelangt. Die Flüssigkeit hingegen gelangt in den
Saugraum 26, von dort durch den Saugmund 25 in den eigentlichen Förderraum, wo diese
durch das im Spiralgehäuse rotierende Kreiselrad 6 energiebeaufschlagt wird. Über
die Ausnehmungen 39 und 40 gelangt die durckbeaufschlagte Flüssigkeit in den Kanal
41 und von dort zum Druckanschluss 42.
[0033] Es kann das zweite Gehäuseteil 12, das in das erste Gehäuseteil 11 eingegliedert
ist, weitgehend nach hydraulischen Aspekten ausgebildet werden, ohne dass aufwändige
Werkzeuge erforderlich sind. Das Spiralgehäuse kann hinsichtlich einer Seitenwand
und einer Umfangswand den hydraulischen Anforderungen entsprechend gestaltet werden,
ohne dass die übrigen Bauteile, nämlich das erste Gehäuseteil 11 sowie die von der
Lagerplatte 5 zur Pumpe hin abgeschlossene Antriebseinheit in irgendeiner Form angepasst
werden müssen.
[0034] Auch kann, wenn beispielsweise die am ersten Gehäuseteil 11 vorgesehenen Anschlüsse
in einer anderen Anordnung angeordnet werden sollen oder dieses Gehäuseteil zum Beispiel
aufgrund spezieller Einbausituationen eine andere Außenkontur aufweisen muss, die
Pumpe angepasst werden, indem dieses erste Gehäuseteil 11 anders geformt wird, der
mechanische und hydraulische Teil der Pumpe jedoch unverändert bleiben kann also die
Antriebseinheit 1 und die Lagerplatte 5 und Kreiselrad 6 sowie das zweite Gehäuseteil
12.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Antriebseinheit
- 2
- Kreiselpumpe
- 3
- Rotor
- 4
- Welle
- 5
- Lagerplatte
- 6
- Kreiselrad
- 7
- Elektronikgehäuse
- 8
- Motorgehäuse
- 9
- Pumpengehäuse
- 10
- Schrauben
- 11
- erstes Gehäuseteil
- 12
- zweites Gehäuseteil
- 13
- Anschlussflansch
- 14
- Aufnahme
- 15
- abgesetzter Teil
- 16
- zylindrische Wand von 14
- 17
- abgesetzter Teil von 14
- 18
- Saugkanal
- 19
- Sauganschluss
- 20
- Aufnahme
- 21
- Entlüfterventil
- 22
- horizontale Wand
- 23
- Längsmittelachse
- 24
- axiale Wand
- 25
- Saugmund
- 26
- Saugraum
- 27
- Beruhigungs- und Entlüftungsraum
- 28
- Stirnseite von 24
- 29
- axialer Rand
- 30
- konischer Abschnitt von 29
- 31
- zylindrischer Abschnitt von 29
- 32
- radiale Wand
- 33
- axiale Wand
- 34
- radiale Wand
- 35
- Zylinderabschnitt
- 36
- Boden
- 37
- Führungen
- 38
- Aufnahmen
- 39
- Ausnehmung in 12
- 40
- Ausnehmung in 11
- 41
- Kanal
- 42
- Druckanschluss
- 43
- Erhöhung
1. Pumpengehäuse (9) einer Kreiselpumpe (2), mit einem ersten Gehäuseteil (11), welches
mindestens einen Sauganschluss (19), einen Druckanschluss (42) und eine Aufnahme (20)
für einen Gasabscheider (21) aufweist und das zum Anschluss eines elektrischen Antriebsmotors
(1) ausgebildet ist, dessen Welle (4) ein im Pumpengehäuse (9) rotierbares Kreiselrad
(6) trägt, und mit einem zweiten Gehäuseteil (12), welches dichtend und formschlüssig
in das erste Gehäuseteil (11) eingegliedert ist und welches einen Saugmund (25) und
einen Teil eines Spiralgehäuses für das Kreiselrad (6) der Kreiselpumpe (2) bildet,
wobei das zweite Gehäuseteil (12) einen umlaufenden axialen Rand (29) aufweist, der
in eine entsprechende Aufnahme (14) im ersten Gehäuseteil (11) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende axiale Rand (29) des zweiten Gehäuseteils (12) zumindest abschnittsweise
konisch ausgebildet ist und dichtend in die entsprechende Aufnahme (14) im ersten
Gehäuseteil (11) eingreift.
2. Pumpengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Gehäuseteile (11, 12) als Kunststoffspritzgussteile ausgebildet und ohne verlorene
Kerne hergestellt sind.
3. Pumpengehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Gehäuseteilen (11, 12) ein dem Saugmund (25) vorgelagerten Saugraum
(26) gebildet ist, in welchen eine zu dem Sauganschluss (19) führende Leitung (18)
mündet und der die Aufnahme (20) für den Gasabscheider (21) aufweist oder mit dieser
leitungsverbunden ist.
4. Pumpenaggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Rand (29) des zweiten Gehäuseteils (12) an seinem zulaufenden Ende durch
eine radiale Wand (32) begrenzt ist, die zur Anlage an einem Absatz (17) in der Aufnahme
(14) im ersten Gehäuseteil (11) vorgesehen ist.
5. Pumpengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiralgehäuse eine um die Mittellängsachse (23) des Pumpengehäuses (9) spiralförmig
angeordnete axiale Wand (33) aufweist, die durch das zweite Gehäuseteil (12) gebildet
ist.
6. Pumpengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiralgehäuse eine radiale Wand (34) aufweist, die Teil des zweiten Gehäuseteils
(12) ist und die das Spiralgehäuse von dem den Saugmund (25) umgebenden Saugraum (26)
trennt.
7. Pumpengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiralgehäuse mindestens eine radiale Wand (34) aufweist, die bezogen auf die
Mittellängsachse (23) schraubenlinienförmig angeordnet ist.
8. Pumpengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (12) im wesentlichen achsparallel ausgerichtete Führungen
(37) aufweist, die in entsprechenden Führungsaufnahmen (38) an der Innenseite des
ersten Gehäuseteils (11) aufgenommen sind.
9. Pumpengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (12) in einer axialen Wand (33) eine Ausnehmung (39) aufweist,
die zu einer Ausnehmung (40) in einer axialen Wand (16) des ersten Gehäuseteils (11)
fluchtet und Teil des zum Druckanschluss (42) führenden Druckkanals (41) bildet.
10. Pumpengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Rand (29) in dem axial zu der Ausnehmung (39) fluchtenden Bereich unterbrochen
ist und durch eine entsprechende Erhöhung (43) in der Aufnahme (14) für diesen Rand
ersetzt ist.
11. Pumpengehäuse nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Wand (33) des Spiralgehäuses an einer Seite der Ausnehmung (39) radial
zurückspringend beginnt und an der anderen Seite der radialen Ausnehmung (39) auslaufend
endet.
12. Pumpengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (11) eine den Saugmund (25) abschnittsweise umgebende axiale
Wand (24) aufweist, auf deren freier Stirnseite (28) das zweite Gehäuseteil (12) abgestützt
ist.
13. Pumpengehäuse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Wand (24) des ersten Gehäuseteils (11) den Saugraum (26) von einem Entgasungsraum
(27) trennt, der an seiner Oberseite mit der Aufnahme (20) für den Gasabscheider (21)
leitungsverbunden ist.
14. Pumpengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (12) wahlweise mit einem von einer Auswahl von ersten Gehäuseteilen
(11) kuppelbar ist, die sich insbesondere hinsichtlich der Anordnung der Anschlüsse
unterscheiden.
15. Kreiselpumpenaggregat mit einem Spaltrohrmotor und einem Pumpengehäuse (9) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche.
16. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, das eine axiale Wand des Spiralgehäuses durch einen Flansch des Spaltrohres oder
eine Lagerplatte (5) zur Aufnahme eines Lagers für die das Kreiselrad (6) tragende
Welle (4) gebildet ist.
1. A pump housing (9) of a centrifugal pump (2), with a first housing part (11) which
comprises at least one suction connection (19), a pressure connection (42) and a receiver
(20) for a gas separator (21), and which is designed for the connection of an electrical
drive motor (1) whose shaft (4) carries an impeller (6) rotatable in the pump housing
(9) and a second housing part (12) is provided which can be sealingly and positively
integrated into the first housing part (11) and which forms a suction port (25) and
a part of a spiral housing for the impeller (6) of the centrifugal pump (2), wherein
the second housing part (12) comprises a peripheral, axial edge (29) which engages
into a corresponding receiver (14) in the first housing part (11), characterised in that the peripheral, axial edge (29) of the second housing part (12) which at least in
sections is designed in a conical manner and sealingly engages into a corresponding
receiver (14) in the first housing part (11).
2. A pump housing according to claim 1, characterised in that both housing parts (11, 12) are designed as plastic injection moulded parts and are
manufactured without lost cores.
3. A pump housing according to claim 1 or 2, characterised in that a suction chamber (26) arranged in front of the suction port (25) is formed between
the two housing parts (11, 12), into which suction chamber a conduit (18) leading
to the suction connection (19) runs out and which comprises the receiver (20) for
the gas separator (21) or is conductively connected to this.
4. A pump housing according to one of the preceding claims, characterised in that the axial edge (29) of the second housing part (12) at its tapering end is delimited
by a radial wall (32) which is provided for resting on a shoulder (17) in the receiver
(14) in the first housing part (11).
5. A pump housing according to one of the preceding claims, characterised in that the spiral housing comprises an axial wall (33) which is arranged spirally about
the middle longitudinal axis (23) of the pump housing (9) and which is formed by the
second housing part (12).
6. A pump housing according to one of the preceding claims, characterised in that the spiral housing comprises a radial wall (34) which is part of the second housing
part (12) and which separates the spiral housing from the suction chamber (26) surrounding
the suction port (25).
7. A pump housing according to one of the preceding claims, characterised in that the spiral housing comprises at least one radial wall (34) which with respect to
the middle longitudinal axis (23) is arranged in a helical manner.
8. A pump housing according to one of the preceding claims, characterised in that the second housing part (12) comprises guides (37) which are aligned essentially
in an axis-parallel manner and which are received in corresponding guide receivers
(38) on the inner side of the first housing part (11).
9. A pump housing according to one of the preceding claims, characterised in that the second housing part (12) in an axial wall (33) comprises a recess (39) which
is aligned to a recess (40) in an axial wall (16) of the first housing part (11) and
forms part of the pressure channel (41) leading to the pressure connection (42).
10. A pump housing according to one of the preceding claims, characterised in that the axial edge (29) is interrupted in the region which is axially aligned to the
recess (39) and is replaced by a suitable raising (43) in the receiver (14) for this
edge.
11. A pump housing according to claim 9 or 10, characterised in that the axial wall (33) of the spiral housing at a side of the recess (39) begins in
a radially returning manner and at the other side of the radial recess (39) ends in
a running-out manner.
12. A pump housing according to one of the preceding claims, characterised in that the first housing part (11) comprises an axial wall (24) which surrounds the suction
port (25) in sections and on whose free face side (28) the second housing part (12)
is supported.
13. A pump housing according to claim 12, characterised in that the axial wall (24) of the first housing part (11) separates the suction chamber
(26) from a degassing space (27) which at its upper side is conductively connected
to the receiver (20) for the gas separator (21).
14. A pump housing according to one of the preceding claims, characterised in that the second housing part (12) can be selectively coupled to one of a selection of
first housing parts (11) which differ in particular with regard to the arrangement
of the connections.
15. A centrifugal pump assembly with a canned motor and with a pump housing (9) according
to one of the preceding claims.
16. A centrifugal pump assembly according to claim 15, characterised in that an axial wall of the spiral housing is formed by a flange of the can or by a bearing
plate (5) for receiving a bearing for the shaft (4) carrying the impeller (6).
1. Carter de pompe (9) d'une pompe centrifuge (2), avec une premiere partie de carter
(11) qui comprend au moins un raccord d'aspiration (19), un raccord de refoulement
(42) et un receptacle (20) pour un separateur de gaz (21) et qui est configure pour
le raccordement d'un moteur d'entraînement électrique (1) dont l'arbre (4) porte une
roue centrifuge (6) destinee à tourner dans le carter de pompe (9), et avec une deuxieme
partie de carter (12) qui est integree en complémentarité de forme et de façon etanche
dans la premiere partie de carter (11) et qui constitue une bouche d'aspiration (25)
et une partie d'une volute pour la roue centrifuge (6) de la pompe centrifuge (2),
la deuxieme partie de carter (12) comprenant un bord axial périphérique (29) qui s'engage
dans une reception (14) correspondante dans la premiere partie de carter (11), caracterise en ce que le bord axial périphérique (29) de la deuxieme partie de carter (12) presente, au
moins par zones, une forme conique et s'engage de façon etanche dans la reception
(14) correspondante dans la premiere partie de carter (11).
2. Carter de pompe selon la revendication 1, caracterise en ce que les deux parties de carter (11, 12) sont realisees comme des pieces moulées par injection
en matiere synthetique et sans noyaux perdus.
3. Carter de pompe selon la revendication 1 ou 2, caracterise en ce qu'il est forme, entre les deux parties de carter (11, 12), un espace d'aspiration (26)
situe en amont de la bouche d'aspiration (25) dans lequel débouche un conduit (18)
menant au raccord d'aspiration (19) et qui comprend le receptacle (20) pour le separateur
de gaz (21) ou qui est relie à celui-ci par un conduit.
4. Carter de pompe selon l'une des revendications precedentes, caracterise en ce que le bord axial (29) de la deuxieme partie de carter (12) est délimité, à son extremite
convergente, par une paroi radiale (32) qui est destinee à venir en appui sur un etagement
(17) de la reception (14) dans la premiere partie de carter (11).
5. Carter de pompe selon l'une des revendications precedentes, caracterise en ce que la volute comprend une paroi axiale (33) disposee de manière helicöidale autour de
l'axe longitudinal central (23) du carter de pompe (9), qui est formée par la deuxieme
partie de carter (12).
6. Carter de pompe selon l'une des revendications precedentes, caracterise en ce que la volute comprend une paroi radiale (34) qui fait partie de la deuxieme partie de
carter (12) et qui separe la volute de l'espace d'aspiration (26) entourant la bouche
d'aspiration (25).
7. Carter de pompe selon l'une des revendications precedentes, caracterise en ce que la volute comprend au moins une paroi radiale (34) qui est disposee de façon hélicoïdale
par rapport à l'axe longitudinal central (23).
8. Carter de pompe selon l'une des revendications precedentes, caracterise en ce que la deuxieme partie de carter (12) comprend des guidages (37) orientés sensiblement
paralleles à l'axe qui sont reçus dans des receptions de guidage (38) correspondants
sur la face interieure de la premiere partie de carter (11).
9. Carter de pompe selon l'une des revendications precedentes, caracterise en ce que la deuxieme partie de carter (12) presente, dans une paroi axiale (33), un evidement
(39) qui est aligne sur un evidement (40) dans une paroi axiale (16) de la premiere
partie de carter (11) et qui fait partie du canal de refoulement (41) menant au raccord
de refoulement (42).
10. Carter de pompe selon l'une des revendications precedentes, caracterise en ce que le bord axial (29) est interrompu dans la zone alignee axialement sur l'évidement
(39) et est remplace par un rehaussement (43) correspondant dans la reception (14)
pour ce bord.
11. Carter de pompe selon la revendication 9 ou 10, caracterise en ce que la paroi axiale (33) de la volute commence radialement en retrait sur un côté de
l'évidement (39) et termine en s'amenuisant sur l'autre côté de l'évidement (39).
12. Carter de pompe selon l'une des revendications precedentes, caracterise en ce que la premiere partie de carter (11) comprend une paroi axiale (24) entourant la bouche
d'aspiration (25) par zones, sur la face frontale libre de laquelle paroi, la deuxieme
partie de carter (12) vient en appui.
13. Carter de pompe selon la revendication 12, caracterise en ce que la paroi axiale (24) de la premiere partie de carter (11) separe l'espace d'aspiration
(26) d'un espace de séparation de gaz (27) qui est relie par un conduit, à sa face
superieure, à la reception (20) pour le separateur de gaz (21).
14. Carter de pompe selon l'une des revendications precedentes, caracterise en ce que la deuxieme partie de carter (12) est adaptée pour être assemblée avec l'une parmi
un choix de premieres parties de carter (11) qui se distinguent les unes des autres
notamment par la disposition des raccords.
15. Groupe motopompe centrifuge avec un moteur à gaine et avec un carter de pompe selon
l'une des revendications precedentes.
16. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 15, caracterise en ce qu'une paroi axiale de la volute est constituee par une bride de la gaine ou une plaque
de palier (5) pour la reception d'un palier pour l'arbre (4) portant la roue centrifuge
(6).
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