[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Zeitanzeige. Sie bezieht sich auf eine
Vorrichtung zum Anzeigen einer Zeit mit einer Flüssigkeit sowie ein Verfahren zur
Steuerung einer solchen Vorrichtung.
[0002] Aus
WO 2006/065976 ist eine lineare Flüssigkeitsuhr bekannt, wobei der Zeitverlauf durch eine lineare
Bewegung einer Flüssigkeitssäule in einem Innenrohrzwischenraum angezeigt wird.
[0003] In
US 3,783,598 ist eine weitere zeitanzeigende Vorrichtung gezeigt, bei welcher die Zeit durch eine
longitudinale Bewegung einer gefärbten Flüssigkeit in einer Röhre repräsentiert wird.
[0004] US 2002/134856 zeigt ein Wasserspiel mit einem Wasservolumen gefülltem Gefäss. Das Wasservolumen
wird in dem Gefäss in Rotation versetzt und eine Höhe eines so entstehenden Wasserstrudels
wird über die Zeit variiert.
[0005] All diese "Flüssigkeitsuhren" dienen ausschliesslich dem Anzeigen einer Zeitinformation
und tragen nicht zum Raumklima, beispielsweise durch Befeuchtung der Luft ausserhalb
der "Flüssigkeitsuhr" bei oder zu einer beruhigenden Stimmung durch ein Plätschern
einer Flüssigkeit.
[0006] Eine Aufgabe der Erfindung ist es eine Vorrichtung zum Anzeigen einer Zeit zu schaffen,
welche bei Betrieb die Luft befeuchten kann um so ein angenehmes Raumklima zu schaffen.
Eine weitere Aufgabe ist es, zu ermöglichen, die Zeit auch aus grosser Entfernung
von der Vorrichtung abzulesen.
[0007] Mindestens eine dieser Aufgaben löst eine Vorrichtung zum Anzeigen einer Zeit, welche
mindestens einen Behälter, mindestens ein Reservoir, und mindestens eine mit dem Behälter
verbundene Pumpe aufweist, wobei mit Hilfe der Pumpe eine Flüssigkeit aus dem Reservoir
in ein Inneres des Behälters pumpbar ist. Die Vorrichtung weist auch eine Steuerung
zur Einstellung eines Flüssigkeitsniveaus im Inneren des Behälters nach Massgabe einer
Zeitinformation auf. Der Behälter weist mehrere seitliche Ausflussöffnungen auf, wobei
die Ausflussöffnungen auf unterschiedlichen Höhen des Behälters angeordnet sind.
[0008] Die Flüssigkeit kann eine beliebige Flüssigkeit wie beispielsweise Wasser, Wasser
mit einem Zusatz, ein Öl, eine andere Flüssigkeit oder ein Flüssigkeitsgemisch sein.
Die Vorrichtung kann als Wasseruhr bezeichnet werden, diese Bezeichnung schränkt den
Erfindungsgegenstand aber nicht auf Wasser als Flüssigkeit ein, sondern dient vielmehr
der bessern Lesbarkeit dieses Textes.
[0009] Sobald das Flüssigkeitsniveau im Behälter auf die Höhe einer Ausflussöffnung steigt,
strömt die Flüssigkeit durch diese Ausflussöffnung aus dem Inneren des Behälters heraus.
Bei einem weiteren Steigen des Flüssigkeitsniveaus über die Höhe der Ausflussöffnung
strömt die Flüssigkeit in Form eines Strahls nach aussen. Der (Flüssigkeits-)Strahl
zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht an der Aussenseite des Behälters herunterfliesst
sondern im freien Fall von einer Aussenseite des Behälters beanstandet ist. Steigt
das Flüssigkeitsniveau noch weiter über die Höhe einer nächsthöheren Ausflussöffnung
so strömt auch aus dieser nächsthöheren Ausflussöffnung ein Flüssigkeitsstrahl. Das
Flüssigkeitsniveau kann beliebig mit Hilfe der Steuerung eingestellt werden.
[0010] Die einzelnen Strahlen ergeben eine diskrete (also nicht kontinuierliche) Anzeige
der Zeitinformation, ohne dass Ventile benötigt werden.
[0011] Mit Hilfe eines Verfahrens zur Steuerung der Wasseruhr wird das Flüssigkeitsniveau
im Behälter innerhalb eines Höhenbandes eingestellt. Das Höhenband korrespondiert
zu einem Höhenabschnitt des Behälters und erstreckt sich von einer Minimalhöhe bis
zu einer Maximalhöhe. Die Minimalhöhe liegt mit einem Mindestabstand oberhalb einer
ersten Ausflussöffnung und die Maximalhöhe liegt unterhalb einer zweiten Ausflussöffnung
oder unterhalb einer Gesamthöhe des Behälters. Die erste und zweite Ausflussöffnung
sind als Paar von Ausflussöffnungen zu betrachten, wobei zwischen der ersten und der
zweiten Ausflussöffnung keine weitere Ausflussöffnung angeordnet ist. Der Begriff
"zwischen" bezieht sich im vorliegenden Fall auf die Höhe des Behälters. Mit anderen
Worten ist die zweite Ausflussöffnung die nächsthöhere Ausflussöffnung in Bezug auf
die erste Ausflussöffnung. Ein Höhenband liegt somit entweder zwischen zwei Ausflussöffnungen
oder zwischen der obersten Ausflussöffnung und der Gesamthöhe des Behälters. Das bedeutet,
dass innerhalb eines Höhenbandes keine Ausflussöffnung angeordnet ist.
[0012] Die zwei Ausflussöffnungen die ein Höhenband begrenzen sind beispielsweise mindestens
20 mm im Lot voneinander beabstandet. Da die Wasseruhr mehrere Ausflussöffnungen aufweist,
kann die Wasseruhr auch mehrere Höhenbänder (jeweils zwischen einem Paar von Ausflussöffnungen)
aufweisen. Die zweite (obere) Ausflussöffnung eines ersten Höhenbandes kann gleichzeitig
die erste (untere) Ausflussöffnung eines zweiten Höhenbandes darstellen, wobei das
zweite Höhenband oberhalb des ersten Höhenbandes angeordnet ist.
[0013] Ein Höhenband ist so ausgebildet, dass der durch die Flüssigkeit im Behälter erzeugte
hydrostatische Druck gross genug ist, dass die herausströmende Flüssigkeit in der
unmittelbar darunter liegenden Ausflussöffnung sowie weiter unten liegende Ausflussöffnungen
einen Strahl bildet, also nicht an der Aussenseite des Behälters entlang läuft. Das
Flüssigkeitsniveau kann daher möglichst nahe unter der zweiten Ausflussöffnung und
der Maximalhöhe des Höhenbandes liegen. Beispielsweise beträgt der Mindestabstand
jeweils 50% und insbesondere 80% des vertikalen Abstandes zwischen den Ausflussöffnungen
eines Höhenbandes.
[0014] Jedes Höhenband bzw. jede Ausflussöffnung korrespondiert zu einer Zeitinformation.
Liegt das Flüssigkeitsniveau in einem bestimmten Höhenband so strömt die in den Behälter
gepumpte Flüssigkeit je in Form eines Strahls aus allen Ausflussöffnungen die unterhalb
des Flüssigkeitsniveaus angeordnet sind. Die Zeitinformation kann somit entsprechend
dem obersten Strahl abgelesen werden. Es ist daher auch möglich, die Zeitinformation
aus grösserer Entfernung abzulesen.
[0015] Nach Ablauf eines Zeitintervalls wird das Flüssigkeitsniveau von einen Höhenband
in auf ein anderes Höhenband eingestellt. Das andere Höhenband kann dabei je nach
Massgabe der Zeit und der Steuerung oberhalb oder unterhalb des vorherigen Höhenbandes
angeordnet sein. Auf diese Weise kann ändert sich die Anzahl der Ausflussöffnungen
aus denen die Flüssigkeit als Strahl herausströmt und damit die Anzeige der Zeitinformation.
[0016] Einer Änderung des Flüssigkeitsniveaus auf ein anderes Höhenband kann durch eine
Stufenfunktion beschrieben werden. Auf diese Weise erfolgt der Übergang von einem
Höhenband in ein anderes Höhenband sprunghaft und möglichst schnell. Durch diese schnelle
Änderung des Flüssigkeitsniveaus wird es möglich, schnell eine neue Zeitinformation
korrespondierend zum eingestellten Höhenband anzuzeigen. Des Weiteren wird ein Strahl
beim Übergang zu einem tieferen anderen Höhenband schnell "abgestellt" bzw. beim Übergang
zu einem höheren anderen Höhenband schnell gebildet.
[0017] Der Behälter ist hohl und kann fast jede beliebige Form aufweisen. Der Behälter kann
beispielsweise zylindrisch, kegelförmig, eiförmig, pyramidenartig oder unregelmässig
ausgebildet sein.
[0018] Der Betriebszustand der Wasseruhr ist so definiert, dass die Pumpe eine Flüssigkeit
in den Behälter pumpt und die Flüssigkeit (je nach Zeitinformation) aus mindestens
einer Ausflussöffnung in Form eines Strahls herausströmt. Die seitlichen Ausflussöffnungen
sind im Betriebszustand der Wasseruhr so angeordnet, dass sie nicht parallel zum Vektor
der Erdanziehungskraft ausgerichtet sind. Das Flüssigkeitsniveau verläuft im Wesentlichen
senkrecht zum Vektor der Erdanziehungskraft. Die Höhe des Behälters im Betriebszustand
der Wasseruhr erstreckt sich parallel zum Vektor der Erdanziehungskraft, wobei sich
Begriffe wie beispielsweise unterhalb, unteres Ende und Boden einer Richtungsangabe
entsprechen, die gleichgerichtet mit dem Vektor der Erdanziehungskraft verläuft. Begriffe
wie beispielsweise oberhalb, oben, oberes Ende entsprechen einer Richtungsangabe,
die entgegengesetzt des Vektors der Erdanziehungskraft verläuft.
[0019] Die Ausflussöffnungen können rund, oval, dreieckig, viereckig, polyedrisch oder unregelmässig
ausgeformt sein. Die Grösse der Ausflussöffnungen ist ebenfalls innerhalb von Grenzen
beliebig wählbar, wobei beispielsweise der Mindestabstand und/oder eine Pumprate der
Flüssigkeit direkt proportional zur Grösse der Ausflussöffnung ist.
[0020] Mindestens eine der Ausflussöffnungen kann in einem Übergang zu einer Aussenseite
des Behälters eine scharfe Kante aufweisen. Die scharfe Kante zeichnet sich in einem
Querschnitt durch die Ausflussöffnung durch einen spitzen, einen stumpfen oder einen
rechten Winkel zwischen der Aussenseite des Behälters und einem Inneren der Aussenwand
des Behälters aus. Mit anderen Worten: die Kante am Übergang zur Aussenseite des Behälters
ist nicht abgerundet, abgeschrägt oder angefast. Dadurch ist beim Herausströmen einer
Flüssigkeit die Bildung eines Strahls erleichtert.
[0021] Mindestens eine der Ausflussöffnungen kann in einem Übergang zu einer Innenseite
des Behälters eine abgerundete und/oder angefaste Kante aufweisen. Auf diese Weise
wird ein Einströmen der Flüssigkeit in die Ausflussöffnung erleichtert. Weiterhin
können Verwirbelungen beim Einströmen verringert werden und so die Bildung eines Strahls
unterstützt werden.
[0022] Mindestens eine der Ausflussöffnungen kann an einer Aussenseite des Behälters einen
Auslaufstutzen aufweisen. Der Auslaufstutzen kann beispielsweise als Rinne oder Röhre
ausgebildet sein. Ein solcher Auslaufstutzen kann mit einer im Wesentlichen beliebigen
Orientierung zur Aussenwand des Behälters ausgerichtet sein. Der Auslaufstutzen kann
die Bildung eines Strahls erleichtern.
[0023] Die Wasseruhr kann einen Sensor zur Bestimmung eines Sensorsignals entsprechend des
Flüssigkeitsniveaus aufweisen, wobei die Steuerung dazu ausgebildet ist das Flüssigkeitsniveau
nach Massgabe des Sensorsignals zu regeln. Ein solcher Sensor kann als Drucksensor
am Boden des Behälters angeordnet sein. Der Sensor kann auch mit Hilfe von beispielsweise
Ultraschall, eines Lasers oder eines Schwimmers das Sensorsignal erzeugen. Nach Massgabe
des Sensorsignals kann die Steuerung das Flüssigkeitsniveau in einem bestimmten Höhenband
einstellen. Die Einstellung des Höhenbandes kann durch die Steuerung der Pumpe und
damit des Durchflusses durch die Pumpe erreicht werden. Die Steuerung des Durchflusses
kann geschehen, indem die Drehzahl der Pumpe im Wesentlichen proportional zur Durchflussrate
ist und entsprechend die Drehzahl variiert wird, oder indem der Durchfluss mittels
eines steuerbaren Drosselventils begrenzt und somit eingestellt wird, oder indem eine
Rückführung der Flüssigkeit mittels eines steuerbaren Bypassventils eingestellt wird
und somit nur ein einstellbarer Teilstrom der von der Pumpe geförderten Flüssigkeit
in den Behälter gelangt. Auf diese Weise kann das Flüssigkeitsniveau in einem definierten
Höhenband eingestellt werden und die diesem Höhenband entsprechende Zeitangabe abgelesen
werden. Je nach Typ der Pumpe kann bei abgestellter Pumpe die Flüssigkeit vom Behälter
auch durch die Pumpe in das Reservoir zurückfliessen. Die Wasseruhr kann eine Auffangschale
aufweisen, wobei mit Hilfe der Auffangschale eine Flüssigkeit in das Reservoir zurückführbar
ist. Auf diese Weise kann die Flüssigkeit in einem Kreislauf geführt werden und für
den Betrieb der Wasseruhr wird nur eine begrenzte Flüssigkeitsmenge benötigt. Die
Auffangschale ist so ausgebildet, dass ein Strahl der aus einer der Ausflussöffnungen
herausströmt in der Auffangschale aufgefangen wird. Je nach Anordnung der Ausflussöffnung
am Behälter kann die Auffangschale beispielsweise länglich, oval oder rund ausgeformt
sein.
[0024] Der Behälter kann aus einem beliebigen Material wie aus einem Kunststoff, beispielsweise
einem Polymer, aus Plexiglas, oder aus einem Metall, beispielsweise Stahl oder Aluminium,
oder aus Glas oder Keramik oder Holz gebildet sein. Der Behälter kann teilweise oder
vollständig beleuchtet werden.
[0025] Die Ausflussöffnungen können gleichmässig über die Höhe des Behälters angeordnet
sein. Es ist auch möglich, dass mehrere Ausflussöffnungen auf der im Wesentlichen
gleichen Höhe des Behälters angeordnet sind. Dadurch kann die Zeit von mehreren Betrachtungsrichtungen
aus abgelesen werden. Die Ausflussöffnungen können über den Umfang des Behälters oder
im Lot über die Höhe des Behälters verteilt angeordnet sein. Ein bevorzugter Durchmesser
der Ausflussöffnung ist von der Viskosität der herausströmenden Flüssigkeit abhängig
und kann beispielsweise bei Wasser mindestens 1 mm betragen.
[0026] Es können eines oder mehrere Leuchtmittel zur Beleuchtung des Behälters und/oder
der ausströmenden Strahlen angeordnet sein. Solche Leuchtmittel sind beispielsweise
LEDs. Sie können innerhalb des Behälters in der Flüssigkeit angeordnet sein, und/oder
in der Wand des Behälters. Leuchtmittel können jeweils einem einzelnen Strahl, wie
er im Betrieb der Vorrichtung durch eine Ausflussöffnung austritt, zugeordnet sein,
so dass das von ihnen abgegebene Licht hauptsächlich in diesen Strahl eingekoppelt
wird. Die Leuchtmittel können dauernd betrieben werden, oder sie können durch die
Steuerung nach Massgabe der Zeitinformation oder auch von anderen Daten einzeln oder
alle zusammen ein- und ausgeschaltet und/oder in ihrer Farbe verändert werden.
[0027] Gemäss Ausführungsformen der Erfindung kann die Steuerung vorzugsweise drahtlos kontrolliert
werden, über eine Schnittstelle für eine Funkverbindung oder eine Infrarotverbindung
durch eine Fernsteuerung. Die Fernsteuerung kann ein Smartphone, ein PDA (personal
digital assistant), ein PC (personal computer) oder eine dedizierte Fernsteuerung
sein. Mit der Fernsteuerung können Betriebszustände und/oder Betriebsparameter eingestellt
und variiert werden. Beispielsweise kann die Zuordnung von Höhenbändern zu Zeitintervallen
eingestellt werden (z.B. ist das Flüssigkeitsniveau mit zunehmender Zeit aufsteigend
oder absteigend), und/oder können Parameter einer Beleuchtung eingestellt werden (z.B.
wechseln Farben nach Massgabe der Zeit oder zufällig). Ein entsprechendes Applikationsprogramm
zur Fernsteuerung der Vorrichtung kann auf die Fernsteuerung geladen und zur Ausführung
gebracht werden und realisiert bei der Ausführung eine Benutzerschnittstelle zur Fernbedienung
der Vorrichtung.
[0028] Ausführungsformen der Wasseruhr können miteinander koordinierte Behälter aufweisen,
wobei die Behälter zur Anzeige von beispielsweise Stunden und Minuten oder Viertelstunden
oder 10 Minuten-Abschnitten oder anderen beliebigen Zeiteinheiten wie Tagen oder Monaten
dienen können. Die Zeitanzeige kann sich auf die Tageszeit oder auf eine Zeit relative
zu einem Referenzzeitpunkt beziehen, analog zu einer Stoppuhr oder einer Sanduhr.
[0029] Weitere bevorzugte Ausführungsformen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen hervor.
Dabei sind Merkmale der Verfahrensansprüche sinngemäss mit den Vorrichtungsansprüchen
kombinierbar und umgekehrt.
[0030] Im Folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von Ausführungsbeispielen, welche
in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert. Sie zeigt jeweils
schematisch:
- Figur 1
- eine Vorrichtung zum Anzeigen einer Zeit; und
- Figur 2
- einen Querschnitt durch einen Abschnitt eines Behälters der Vorrichtung
[0031] Grundsätzlich sind in der Figur gleiche oder analoge Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0032] Die
Figur 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Anzeigen einer Zeit. Die Vorrichtung 1 weist mindestens
einen Behälter 2, mindestens ein Reservoir 4, und mindestens eine mit dem Behälter
2 verbundene Pumpe 3 auf. Mit Hilfe der Pumpe 3 kann eine Flüssigkeit aus dem Reservoir
4 in ein Inneres des Behälters 2 gepumpt werden. Die Vorrichtung weist auch eine Steuerung
6 zur Einstellung eines Flüssigkeitsniveaus 25 im Inneren des Behälters 2 nach Massgabe
einer Zeitinformation auf. Der Behälter 2 weist mehrere seitliche Ausflussöffnungen
21 auf, hier beispielsweise elf, wobei die Ausflussöffnungen 21 auf unterschiedlichen
Höhen des Behälters 2 angeordnet sind.
[0033] Die elf Ausflussöffnungen 21 sind im Lot äquidistant über die Höhe des Behälters
2 verteilt und weisen je einen Auslaufstutzen 24 an der Aussenseite des Behälters
2 auf. Jede Ausflussöffnung 21 ist einem Zeitintervall von einer Stunde zugeordnet.
Die unterste Ausflussöffnung 21 korrespondiert beispielsweise zu einer Zeit von 0-1
h, die zweitunterste Ausflussöffnung 21 zu 1-2 h und so weiter, die oberste Ausflussöffnung
21 korrespondiert daher zu 11-12 h. Die Vorrichtung in Figur 1 zeigt also eine Zeit
zwischen 3-4 h an. Es kann auch sein, dass in einem bestimmten Zeitintervall keine
einzige Ausflussöffnung 21 durchströmt ist.
[0034] In anderen Ausführungsformen kann auch die unterste Ausflussöffnung 21 zu einer Zeit
von 12-11h korrespondieren, wobei dann die oberste Ausflussöffnung 21 zu 2-1h korrespondiert.
Die Vorrichtung würde dementsprechend dann eine Zeit von 8-9h anzeigen.
Figur 2 zeigt einen Querschnitt durch einen Abschnitt des Behälters 2 der Vorrichtung. Es
sind je zwei Ausflussöffnungen 21 auf einer im Wesentlichen gleichen Höhe angeordnet.
Diese beiden Ausflussöffnungen 21 sind mit der gleichen Zeitinformation korreliert.
Es ist auch möglich, dass mehr als zwei Ausflussöffnungen 21 mit der gleichen Zeitinformation
korreliert sind.
[0035] Die Pfeile in Figur 2 verdeutlichen die Flussrichtung der Flüssigkeit beim Hineinpumpen
und Herausströmen in Form eines Strahls.
[0036] Das Flüssigkeitsniveau 25 wird jeweils innerhalb eines Höhenbandes 26 eingestellt,
wobei das Höhenband 26 mit einem Höhenabschnitt des Behälters 2 korrespondiert. Das
Höhenband 26 erstreckt sich von einer Minimalhöhe 27 bis zu einer Maximalhöhe 28.
Die Minimalhöhe 27 liegt mit einem Mindestabstand 29 oberhalb einer ersten Ausflussöffnung
21 und die Maximalhöhe 28 liegt unterhalb einer zweiten Ausflussöffnung 21 oder unterhalb
einer Gesamthöhe des Behälters. Das Flüssigkeitsniveau 25 liegt möglichst weit oben
im Höhenband 26 und damit möglichst nahe an der Maximalhöhe 28 und der zweiten Ausflussöffnung
21. Bei Wasser als Flüssigkeit beträgt der Mindestabstand zwischen dem Flüssigkeitsniveau
25 und der nächsten darunter gelegenen Ausflussöffnung 21 beispielsweise 20 mm, um
eine gute Strahlform zu gewährleisten.
[0037] Die gezeigten Höhenbänder 26a, 26b bzw. 26c korrespondieren zu einer Zeit von beispielsweise
11-12h, 10-11h bzw. 9-10h. Das Flüssigkeitsniveau 25 liegt im obersten Höhenband 26a
zwischen der obersten Minimalhöhe 27a und der obersten Maximalhöhe 28a. Die Flüssigkeit
strömt aus allen Ausflussöffnungen 21 je in Form eines Strahls. Die Vorrichtung zeigt
somit eine Zeit von 11-12h an.
[0038] Aufgrund des hydrostatischen Druckes der sich durch die Flüssigkeit im Behälter 2
bildet, wird ein Strahl aus einer unteren Ausflussöffnung 21 weit ausgelenkt und ein
Strahl aus einer oberen Ausflussöffnung 21 wird näher am Behälter 2 aber immer noch
im freien Fall strömen.
[0039] In Ausführungsformen sind die Ausflussöffnungen 21 helixartig über die Höhe des Behälters
2 angeordnet.
[0040] In der gezeigten Ausführungsform weisen die Ausflussöffnungen 21 in einem Übergang
zu einer Aussenseite 23 des Behälters 2 eine scharfe Kante auf.
[0041] In der gezeigten Ausführungsform weisen die Ausflussöffnungen 21 einen abgerundeten
Übergang zu einer Innenseite 22 des Behälters 2 auf.
[0042] Die Ausflussöffnung 21 kann an der Aussenseite 23 des Behälters 2 einen Auslaufstutzen
24 (Figur 1) aufweisen, der in solchen Ausführungsformen die Bildung eines Strahls
unterstützt.
[0043] In einigen Ausführungsformen weist die Vorrichtung auch einen Sensor 61 auf, wobei
der Sensor 61 ein Sensorsignal bestimmt, das dem Flüssigkeitsniveau 25 entspricht.
Die Steuerung 6 ist dazu ausgebildet, das Flüssigkeitsniveau 25 nach Massgabe des
Sensorsignals zu regeln. Das Flüssigkeitsniveau 25 wird ausserdem nach Massgabe einer
Zeitinformation in einem bestimmten/definierten Höhenband 26 eingestellt.
[0044] Nach dem Einstellen des Flüssigkeitsniveaus 25 nach Massgabe der Zeitinformation
durch die Steuerung 6 strömt die Flüssigkeit aus allen Ausflussöffnungen 21 die unterhalb
des Flüssigkeitsniveaus 25 liegen. Je nach Anzahl und Grösse der Ausflussöffnungen
21 regelt die Steuerung 6 eine Pumprate der Pumpe, um das Flüssigkeitsniveau 25 innerhalb
des eingestellten Höhenbandes 26 zu halten.
[0045] In einigen Ausführungsformen ist es möglich die Ausflussöffnungen 21 individuell
mit einem jeweils zugeordneten Ventil zu verschliessen.
[0046] In einigen Ausführungsformen wird der aus den Ausflussöffnungen 21 herausströmende
Flüssigkeitsstrahl in einer Auffangschale 5 aufgefangen und die Flüssigkeit in das
Reservoir 4 zurückgeführt. Dabei ist die Form der Auffangschale 5 an die Orientierung
der Ausflussöffnungen 21 angepasst.
[0047] Die Ausflussöffnungen 21 sind in einigen Ausführungsformen im Wesentlichen im Lot
über die Höhe des Behälters 2 verteilt angeordnet. In anderen Ausführungsformen sind
mindestens zwei Ausflussöffnungen 21 auf der gleichen Höhe des Behälters 2 angeordnet.
Es ist auch möglich, dass die Ausflussöffnung 21 zudem über den Umfang des Behälters
2 verteilt, beispielsweise schraubenförmig oder stufenförmig, angeordnet sind.
[0048] In Ausführungsformen kann der Behälter 2 der Vorrichtung eine zylindrische Form aufweisen.
Der Behälter 2 kann einen Durchmesser von mindestens 2 cm und einer Höhe von 24 cm
aufweisen, wobei die Ausflussöffnungen 21 mindestens 2 cm im Lot voneinander beabstandet
sind. Die Dimensionen der Vorrichtung sind frei skalierbar und können einerseits der
Art der Flüssigkeit und andererseits der Umgebung angepasst werden.
1. Eine Vorrichtung zum Anzeigen einer Zeit aufweisend mindestens einen Behälter (2), mindestens ein Reservoir (4), mindestens
eine mit dem Behälter (2) verbundene Pumpe (3), wobei mit Hilfe der Pumpe (3) eine
Flüssigkeit aus dem Reservoir (4) in ein Inneres des Behälters (2) pumpbar ist, und
eine Steuerung (6) zur Einstellung eines Flüssigkeitsniveaus (25) im Inneren des Behälters
(2) nach Massgabe einer Zeitinformation, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) mehrere seitliche Ausflussöffnungen (21) aufweist und die Ausflussöffnungen
(21) auf unterschiedlichen Höhen des Behälters (2) angeordnet sind, wobei die Ausflussöffnungen
(21) zu Zeitinformationen korrespondieren.
2. Vorrichtung gemäss Anspruch 1, wobei mindesten eine der Ausflussöffnungen (21) in
einem Übergang zu einer Aussenseite (23) des Behälters (2) eine scharfe Kante aufweist.
3. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei mindestens eine der Ausflussöffnungen
(21) in einem Übergang zu einer Innenseite (22) des Behälters (2) eine abgerundete
und/oder angefaste Kante aufweist.
4. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei mindestens eine der Ausflussöffnungen
(21) an einer Aussenseite (23) des Behälters (2) einen Auslaufstutzen (24) aufweist.
5. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, aufweisend einen Sensor (61) zur Bestimmung
eines Sensorsignals entsprechend des Flüssigkeitsniveaus (25), wobei die Steuerung
(6) dazu ausgebildet ist das Flüssigkeitsniveau (25) nach Massgabe des Sensorsignals
zu regeln.
6. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, aufweisend Leuchtmittel zum Einkoppeln
von Licht in einen oder mehrere Flüssigkeitsstrahlen, welche im Betrieb der Vorrichtung
durch die Ausflussöffnungen (21) austreten.
7. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, aufweisend eine Schnittstelle zur
drahtlosen Fernsteuerung der Vorrichtung zur Einstellung von Betriebszuständen und
Parametern der Steuerung (4).
8. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, aufweisend eine Auffangschale (5),
wobei mit Hilfe der Auffangschale (5) eine Flüssigkeit in das Reservoir (4) zurückführbar
ist.
9. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Steuerung (6) dazu ausgebildet
ist, das Flüssigkeitsniveau (25) im Behälter (2) innerhalb eines Höhenbandes (26)
einzustellen, wobei das Höhenband (26) mit einem Höhenabschnitt des Behälters (2)
korrespondiert, und sich das Höhenband (26) von einer Minimalhöhe (27) bis zu einer
Maximalhöhe (28) erstreckt, wobei die Minimalhöhe (27) mit einem Mindestabstand (29)
oberhalb einer ersten Ausflussöffnung (21) liegt und die Maximalhöhe (28) unterhalb
einer zweiten Ausflussöffnung (21) oder unterhalb einer Gesamthöhe des Behälters liegt,
wobei zwischen der ersten und der zweiten Ausflussöffnung (21) keine weitere Ausflussöffnung
(21) angeordnet ist.
10. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei nach Ablaufen eines Zeitintervalls
das Flüssigkeitsniveau (25) von einem Höhenband (26) auf ein anderes Höhenband (26)
einstellbar ist.
11. Vorrichtung gemäss Anspruch 10, wobei eine Änderung des Flüssigkeitsniveaus (25) auf
ein anderes Höhenband (26) einer Stufenfunktion folgt.
12. Verfahren zur Steuerung einer Vorrichtung (1) gemäss einem der Ansprüche 1-11 wobei
das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- Bereitstellen einer Vorrichtung (1) gemäss einem der Ansprüche 1-11,
- Einstellen eines/des Flüssigkeitsniveaus (25) im Behälter (2) innerhalb eines Höhenbandes
(26),
wobei das Höhenband (26) mit einem Höhenabschnitt des Behälters (2) korrespondiert,
und sich das Höhenband (26) von einer Minimalhöhe (27) bis zu einer Maximalhöhe (28)
erstreckt, wobei die Minimalhöhe (27) mit einem Mindestabstand (29) oberhalb einer
ersten Ausflussöffnung (21) liegt und die Maximalhöhe (28) unterhalb einer zweiten
Ausflussöffnung (21) oder unterhalb einer Gesamthöhe des Behälters liegt, wobei zwischen
der ersten und der zweiten Ausflussöffnung (21) keine weitere Ausflussöffnung (21)
angeordnet ist.
13. Verfahren gemäss Anspruch 12, wobei nach Ablaufen eines Zeitintervalls das Flüssigkeitsniveau
(25) von einem Höhenband (26) auf ein anderes Höhenband (26) eingestellt wird.
14. Verfahren gemäss Anspruch 13, wobei eine Änderung des Flüssigkeitsniveaus (25) auf
ein anderes Höhenbandes (26) einer Stufenfunktion folgt.
15. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 12-14, wobei der Mindestabstand (29) jeweils
(50)% und insbesondere (80)% des vertikalen Abstandes zwischen den Ausflussöffnungen
(21) eines Höhenbandes (26) beträgt.
1. A device for displaying a time, comprising at least one container (2), at least one reservoir (4), at least one pump
(3) which is connected to the container (2), wherein a fluid is pumpable out of the
reservoir (4) into an inside of the container (2) with the help of the pump (3), and
a control (6) for adjusting a fluid level (25) in the inside of the container (2)
in accordance with time information, characterised in that the container (2) comprises several lateral outflow openings (21) and the outflow
openings (21) are arranged at different heights of the container (2), wherein the
outflow openings (21) correspond to time information.
2. A device according to claim 1, wherein at least one of the outflow openings (21) comprises
a sharp edge in a transition to an outer side (23) of the container (2).
3. A device according to one of the claims 1 to 2, wherein at least one of the outflow
openings (21) comprises a rounded and/or chamfered edge in a transition to an inner
side (22) of the container (2).
4. A device according to one of the claims 1 to 3, wherein at least one of the outflow
openings (21) comprises a run-out spout (24) on an outer side (23) of the container
(2).
5. A device according to one of the claims 1 to 4, comprising a sensor (61) for determining
a sensor signal corresponding to the fluid level (25), wherein the control (6) is
designed to close-loop control the fluid level (25) in accordance with the sensor
signal.
6. A device according to one of the claims 1 to 5, comprising light means for coupling
light into one or more fluid jets which exit through the outflow openings (21) on
operation of the device.
7. A device according to one of the claims 1 to 6, comprising an interface for the wireless
remote control of the device for adjusting operating conditions and parameters of
the control (4).
8. A device according to one of the claims 1 to 7, comprising a capture dish (5), wherein
a fluid can be led back into the reservoir (4) with the help of the capture dish (5).
9. A device according to one of the claims 1 to 8, wherein the control (6) is designed
to adjust the fluid level (25) in the container (2) within a height band (26), wherein
the height band (26) corresponds to a height section of the container (2), and the
height band (26) extends from a minimal height (27) up to a maximal height (28), wherein
the minimal height (27) lies with a minimum distance (29) above a first outflow opening
(21) and the maximal height (28) lies below a second outflow opening (21) or below
a total height of the container, wherein no further outflow opening (21) is arranged
between the first and the second outflow opening (21).
10. A device according to one of the claims 1 to 9, wherein the fluid level (25) can be
adjusted from one height band (26) to another height band (26) after the completion
of a time interval.
11. A device according to claim 10, wherein a change of the fluid level (25) to another
height band (26) follows a step function.
12. A method for controlling a device (1) according to one of the claims 1 to 11, wherein
the method comprises the following steps:
- providing a device (1) according to one of the claims 1-11,
- adjusting a/the fluid level (25) in the container (2) within a height band (26),
wherein the height band (26) corresponds to a height section of the container (2),
and the height band (26) extends from a minimal height (26) up to a maximal height
(28), wherein the minimal height (27) lies with a minimum distance (29) above a first
outflow opening (21) and the maximal height (28) lies below a second outflow opening
(21) or below a total height of the container, wherein no further outflow opening
(21) is arranged between the first and the second outflow opening (21).
13. A method according to claim 12, wherein the fluid level (25) is adjusted from one
height band (26) to another height band (26) after the completion of a time interval.
14. A method according to claim 13, wherein a change of the fluid level (25) to another
height band (26) follows a step function.
15. A method according to one of the claims 12-14, wherein the minimum distance (29) is
50% and in particular 80% of the vertical distance between the outflow openings (2)
of a height band (26).
1. Ensemble d'affichage du temps présentant au moins un récipient (2), au moins un réservoir
(4), au moins une pompe (3) reliée au récipient (2), un liquide pouvant être pompé
depuis le réservoir (4) jusqu'à l'intérieur du récipient (2) à l'aide de la pompe
(3), et une commande (6) qui établit un niveau (25) de liquide à l'intérieur du récipient
(2) en fonction d'une information de temps,
caractérisé en ce que
le récipient (2) présente plusieurs ouvertures latérales (21) d'écoulement de sortie
et
en ce que les ouvertures (21) d'écoulement de sortie sont disposées à des hauteurs différentes
du récipient (2), les ouvertures latérales (21) d'écoulement de sortie correspondant
à des informations de temps.
2. Ensemble selon la revendication 1, dans lequel au moins l'une des ouvertures latérales
(21) d'écoulement de sortie présente une arête accusée à la transition vers le côté
extérieur (23) du récipient (2).
3. Ensemble selon l'une des revendications 1 et 2, dans lequel au moins l'une des ouvertures
latérales (21) d'écoulement de sortie présente une arête arrondie et/ou chanfreinée
à la transition vers le côté intérieur (22) du récipient (2).
4. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel au moins l'une des ouvertures
latérales (21) d'écoulement de sortie présente sur un côté extérieur (23) du récipient
(2) une tubulure de sortie (24) .
5. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 4, présentant un capteur (61) qui détermine
un signal de capteur qui correspond au niveau (25) du liquide, la commande (6) étant
configurée pour réguler le niveau (25) du liquide en fonction du signal du capteur.
6. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 5, présentant des moyens d'éclairage qui
injectent de la lumière dans un ou plusieurs faisceaux de liquide qui sortent par
les ouvertures latérales (21) d'écoulement de sortie lorsque l'ensemble est en fonctionnement.
7. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 6, présentant une interface de commande
à distance sans fil de l'ensemble en vue d'établir les états de fonctionnement et
les paramètres de la commande (4).
8. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 7, présentant une coquille de reprise
(5), un liquide devant être renvoyé dans le réservoir (4) à l'aide de la coquille
de reprise (5).
9. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel la commande (6) est configurée
pour établir le niveau (25) du liquide dans le récipient (2) à l'intérieur d'une bande
de hauteur (26), la bande de hauteur (26) correspondant à une section de hauteur du
récipient (2), la bande de hauteur (26) s'étendant d'une hauteur minimale (27) jusqu'à
une hauteur maximale (28), la hauteur minimale (27) étant située à une distance minimale
(29) au-dessus d'une première ouverture latérale (21) d'écoulement de sortie et la
hauteur maximale (28) étant située en dessous d'une deuxième ouverture latérale (21)
d'écoulement de sortie ou en dessous d'une hauteur totale du récipient, aucune autre
ouverture latérale (21) d'écoulement de sortie n'étant disposée entre la première
et la deuxième ouverture latérale (21) d'écoulement de sortie.
10. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 9, dans lequel le niveau (25) de liquide
peut être ajusté d'une bande de hauteur (26) à une autre bande de hauteur (26) après
l'écoulement d'un intervalle de temps.
11. Ensemble selon la revendication 10, dans lequel une modification du niveau (25) de
liquide vers une autre bande de hauteur (26) suit une fonction en gradins.
12. Procédé de commande d'un ensemble (1) selon l'une des revendications 1 à 11, le procédé
comportant les étapes suivantes :
prévoir un dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 11,
établir un niveau (25) de liquide ou le niveau de liquide dans le récipient (2) à
l'intérieur d'une bande de hauteur (26),
la bande de hauteur (26) correspondant à une section de hauteur du récipient (2),
la bande de hauteur (26) s'étendant d'une hauteur minimale (27) jusqu'à une hauteur
maximale (28), la hauteur minimale (27) étant située à une distance minimale (29)
au-dessus d'une première ouverture latérale (21) d'écoulement de sortie et la hauteur
maximale (28) étant située en dessous d'une deuxième ouverture latérale (21) d'écoulement
de sortie ou en dessous d'une hauteur totale du récipient, aucune autre ouverture
latérale (21) d'écoulement de sortie n'étant disposée entre la première et la deuxième
ouverture latérale (21) d'écoulement de sortie.
13. Procédé selon la revendication 12, dans lequel le niveau (25) de liquide peut être
ajusté d'une bande de hauteur (26) à une autre bande de hauteur (26) après l'écoulement
d'un intervalle de temps.
14. Ensemble selon la revendication 13, dans lequel une modification du niveau (25) de
liquide vers une autre bande de hauteur (26) suit une fonction en gradins.
15. Procédé selon l'une des revendications 12 à 14, dans lequel la distance minimale (29)
représente 50% et en particulier 80% de la distance verticale qui sépare les ouvertures
latérales (21) d'écoulement de sortie d'une bande de hauteur (26).