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EP 1 666 688 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.08.2018 Patentblatt 2018/34 |
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Anmeldetag: 24.08.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Band für Fenster, Türen und dergleichen
Hinge for windows, doors and the like
Charnière pour fenêtres, portes et similaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
06.09.2004 DE 202004013848 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.06.2006 Patentblatt 2006/23 |
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Patentinhaber: Dr. Hahn GmbH & Co. KG |
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41189 Mönchengladbach-Wickrath (DE) |
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Erfinder: |
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- Matuschek, Erhard
41179 Mönchengladbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kluin, Jörg-Eden et al |
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KLUIN Patent
Postfach 18 03 54 40570 Düsseldorf 40570 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 467 075 EP-A2- 0 837 206 DE-A1- 10 124 854
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EP-A1- 1 061 221 EP-A2- 0 992 647 US-A- 4 964 193
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Band der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden
Part.
[0002] Ein derartiges Band ist beispielsweise aus der
EP 0 467 075 B1 bekannt. Bei den verschiedenen Ausführungsformen dieses bekannten Bandes erfolgt
entweder die Betätigung der Verlagerungsmittel, mittels welchen der Bandzapfen entlang
der im Querschnitt langlochförmigen Öffnung zum Zwecke der Justierung des Flügels
in dem Rahmen verlagerbar ist, und/oder die Betätigung der Fixiermittel, mittels welchen
der Bandzapfen nach Erreichen der Justagestellung in der entsprechenden Position festgelegt
wird, durch einen seitlichen Zugang, mit anderen Worten: durch Zugang in einer zur
Längsrichtung des Bandzapfens senkrechten Ebene.
[0003] Mit dem gattungsgemäßen Band ist eine Justierung des Flügels in einer senkrecht zur
Längsachse des Bandzapfens bzw. zur Scharnierachse verlaufenden Richtung möglich.
Je nach Ausrichtung der dem Bandzapfen aufnehmenden, im Querschnitt langlochförmigen
Öffnung kann hierbei die Justierung in der Flügelebene erfolgen, um so das Spaltmaß
zwischen den Flügelrändern und dem umgebenden Rahmen einzustellen. Oder es kann eine
Justierung senkrecht zur Flügelebene erfolgen, um so bei Flügeln mit Aufdeck, d.h.
bei solchen, die die Vorderfläche des Rahmens mit einem vorspringenden Rand teilweise
überdecken, den Abstand des Randes zur Vorderfläche des Rahmens einzustellen. Dies
ist insbesondere bei solchen Flügeln wichtig, bei denen der überstehende Rand Teil
einer Dichtungsanordnung ist, um den für die gewünschte Dichtwirkung erforderlichen
Andruck der Dichtung an der Vorderfläche des Rahmens sicherzustellen.
[0004] Nachteilig ist bei dem bekannten Band, dass es zur Verlagerung des Bandzapfens entlang
der im Querschnitt langlochförmigen Öffnung, d.h. senkrecht zur Längsrichtung des
Bandzapfens und/oder zur Festlegung des Bandzapfens in der gewünschten Position stets
erforderlich ist, den Flügel zu öffnen. Für den Fall, dass die Betätigung der Verlagerungsmittel
nur bei geöffnetem Flügel möglich ist, kann die Justierung lediglich in einem iterativen
Verfahren erfolgen. Es muss also bei geöffnetem Flügel verstellt und anschließend
bei geschlossenem Flügel überprüft werden, ob die gewünschte Justierung erfolgt ist.
Für den Fall, dass die Festlegung des Bandzapfens in der im Querschnitt langlochförmigen
Öffnung nur bei geöffnetem Flügel erfolgen kann, besteht die Gefahr, dass beim Öffnen
des Flügels zum Zwecke der Festlegung der Bandzapfen sich aus seiner Justierposition
herausverlagert und der Justiervorgang wiederholt werden muss. Die
EP 0 837 206 A1 offenbart ein Band mit einem Bandbolzen, der einen exzentrischen Bereich aufweist.
Der exzentrische Bereich weist Radialvorsprünge auf. Diese können mit Radialausnehmungen
einer Aufnahmeöffnung in Anlage gebracht werden. Der Bandbolzen weist an einer Stirnseite
einen Innensechskant auf, mittels dem er gedreht werden kann. Auf der gleichen Stirnseite
ist eine Feder mit einer Außenverzahnung als Fixiermittel vorgesehen.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Band zu schaffen, mittels welchem
der Justiervorgang vereinfacht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch das im Anspruch 1 wiedergegebene Band gelöst.
[0007] Dadurch, dass die Verlagerungsmittel und die Fixiermittel von einem oder beiden stirnseitigen
Enden des Bandzapfens zugänglich sind, kann eine Betätigung sowohl der Verlagerungsmittel,
als auch der Fixiermittel in jeder beliebigen Stellung des Flügels, d.h. auch bei
geschlossenem Flügel, erfolgen. Durch diese Maßnahme kann die exakte Position des
Flügels in dem Rahmen unter Beobachtung der Spaltmaße eingestellt und nach Erreichen
der gewünschten Position diese durch Betätigen der Fixiermittel "eingefroren" werden,
ohne dass der Flügel verlagert werden muss.
Die Eingriffmittel umfassen mindestens einen radial von dem Bandzapfen vorspringenden
Zahn, der in eine in einer der Längswandungen eingearbeitete Mulde eingreift. Durch
diese Ausbildung der Eingreifmittel wird auf einfache Weise einerseits gewährt, dass
der Bandzapfen nicht in der im Querschnitt langlochförmigen Ausnehmung verkippen kann,
was zu einem Verkanten der Scharnierachse und zu starken mechanischen Spannungen während
der Betätigung des Flügels führen würde, gleichzeitig jedoch eine Verlagerbarkeit
des Bandzapfens in der Justierrichtung entlang der Längsseite der im Querschnitt langlochförmigen
Öffnung möglich ist.
Je nach Länge des maximal erreichbaren Verstellweges und nach Größe und Gestalt des
Zahnes können bereits ein Zahn und eine Zahnmulde ausreichend sein. Es ist jedoch
ebenfalls möglich, eine sich über einen Teil des Umfangs des Bandzapfens erstreckende
Verzahnung vorzunehmen, die in eine in die Längswandung eingearbeitete, komplementäre
Verzahnung eingereift.
[0008] Umfasst - wie bevorzugt die Verzahnung des Bandzapfens eine ungerade Anzahl von Zähnen,
so ist eine Ausgestaltung besonders bevorzugt, bei der der mittlere Zahn und die zugehörige
Zahnmulde von den restlichen Zähnen und Zahnmulden verschiedene Abmessungen aufweisen.
Durch diese Maßnahme wird das Einsetzen des Bandzapfens in die korrekte Position,
die eine maximale Verlagerbarkeit in beide Richtungen gewährleistet, erleichtert.
Es ist somit nicht möglich, den Bandzapfen in einer "verdrehten" Position einzusetzen,
in der trotz Mittelstellung die Verzahnung sich bereits "am Anschlag" befindet und
somit eine Verlagerung nur noch in einer Richtung möglich ist.
[0009] Die Verlagerungsmittel umfassen eine an dem einen stirnseitigen Ende des Bandzapfens
vorgesehene Einrichtung zum Ansatz eines Drehwerkzeugs. Diese Einrichtung kann einen
Innensechskant aufweisen.
[0010] Die Fixiermittel umfassen eine Klemmschraube, die in das andere stirnseitige Ende
des Bandzapfens einschraubbar ist. Die Klemmschraube ist derart ausgestaltet, dass
sie mittelbar oder unmittelbar über eine Anlagefläche gegen eine Klemmfläche wirkt.
Die Anlagefläche kann beispielsweise durch einen zwischen dem Kopf und dem Gewinde
der Klemmschraube vorgesehenen Umfangsbund oder durch eine vorzugsweise unverlierbar
montierte Unterlegscheibe gebildet sein.
Mittels der Klemmschraube erfolgt die Festlegung des Bandzapfens in der gewünschten
Position vorzugsweise dadurch, dass das Bandteil, das das die Klemmschraube umfassende
Ende des Bandzapfens aufnehmende Bauteil eine Klemmfläche aufweist, gegen die die
Klemmschraube mit der Anlagefläche zum Zwecke der Festlegung des Bandzapfens in der
Öffnung klemmbar ist.
Zur Aufnahme von eine Klemmung erst erlaubenden Reaktionskräften umfasst der Bandzapfen
vorzugsweise einen Umfangsbund, über den er sich an der Basisfläche einer seitlichen
Ausnehmung der Öffnung abstützt.
Besonders kostengünstig herstellbar ist der Bandzapfen dann, wenn er einen Kern aus
metallischem Werkstoff umfasst, der eine Ummantelung aus Kunststoff aufweist. Durch
diese Maßnahme bedarf es insbesondere dann, wenn die Ummantelung im Spritzverfahren
hergestellt ist, keiner aufwendigen mechanischen Bearbeitung des Bandzapfens, um beispielsweise
die Verzahnung herzustellen.
Das Einsetzen des Bandzapfens in der Mittelstellung beim Zusammenfügen des Bandes
wird abermals erleichtert, wenn der Bandzapfen auf der den Eingriffmitteln gegenüberliegenden
Seite mindestens einen Rastvorsprung umfasst, der in Mittelstellung des Bandbolzens
in der im Querschnitt langlochförmigen Öffnung in eine Rastrille eingereift. Dabei
sind Rastvorsprung und Rastrille so ausgebildet, dass eine Verlagerung des Bandzapfens
in Längsrichtung der im Querschnitt langlochförmigen Öffnung unter Überwindung der
elastischen Rastkraft möglich ist, jedoch ein Einsetzen des Bandbolzens in die langlochförmige
Ausnehmung außerhalb der Mittelstellung nur unter einer erhöhten Kraft möglich ist.
Durch diese Maßnahme "fühlt" ein Monteur daher bereits, ob er dabei ist, den Bandzapfen
in der richtigen Position einzusetzen.
[0011] Der Vorgang des Zusammenfügens wird abermals erleichtert, wenn zusätzlich oder alternativ
zu dem Rastvorsprung und der Rastrille optisch wahrnehmbare Markierungen vorgesehen
sind, die die Mittelstellung des Bandzapfens in der im Querschnitt langlochförmigen
Ausnehmung kennzeichnen.
[0012] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Bandes schematisch
dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 das Ausführungsbeispiel in einer Ansicht von oben;
Fig.2 -ausschnittsweise- das Scharnierteil des Flügelbandteils in einer Einzeldarstellung;
Fig. 3 das Ausführungsbeispiel in einer Ansicht gemäß Fig.1 von unten;
Fig. 4 das Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten;
Fig. 5 und 6 das Ausführungsbeispiel in Explosionsdarstellungen in verschiedenen Ansichten;
Fig. 7 die Klemmschraube in einer perspektivischen Ansicht von schräg oben;
Fig. 8 die Klemmschraube gemäß Fig. 7 in einer seitlichen Ansicht;
Fig. 9 den Bandzapfen in einer Seitenansicht;
Fig. 10 den Schnitt A - A in Fig. 9;
Fig. 11 eine Ansicht des Bandzapfens gemäß Fig. 9 von oben sowie
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des Bandzapfens von schräg unten.
[0013] Das als ganzes mit 100 bezeichnete Band umfasst ein an einem in der Zeichnung nicht
dargestellten Rahmen mittels Befestigungsschrauben 2 und Passstiften 3 befestigbares
Rahmenbandteil 1 und ein an einem in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten Flügel
mittels Befestigungsschrauben 4 und Passstiften 5 befestigbares Flügelbandteil 6.
[0014] Das Rahmenbandteil 1 und das Flügelbandteil 6 sind mittels eines Bandzapfens 7 scharniergelenkig
miteinander verbunden, wobei die Mittellängsachse des Bandzapfens 7 die Scharnierachse
S definiert.
[0015] Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich wird, die das Scharnierteil 8 des Flügelbandteils
6 in einer Einzeldarstellung zeigt, weist das Scharnierteil 8 eine im Querschnitt
langlochförmige Öffnung 9 auf. Sie wird begrenzt durch die teilkreisförmig gekrümmten
Schmalwandungen 10, 11 und die ebenen Längswandungen 12, 13.
[0016] In die Längswandung 12 ist eine Verzahnung 14 eingearbeitet, die mit einer am Außenumfang
des Bandzapfens 7 vorgesehenen Verzahnung 15 bei eingesetztem Bandzapfen in Eingriff
steht. Die Verzahnungen 14 und 15 bilden Eingreifmittel 16, über die der Bandzapfen
7 mit der Längswandung 12 formschlüssig in Eingriff steht.
[0017] Wie insbesondere aus Fig. 1 sinnfällig wird, kann eine Verlagerung des Bandzapfens
7 entlang der im Querschnitt langlochförmigen Öffnung 9, d.h. in Richtung des Doppelpfeils
P in Fig.1 verlagert werden, in dem der in eine Drehbewegung versetzt wird. Um diese
einzuleiten weist der Bandzapfen, wie in Fig. 3, 4, 10 und 11 erkennbar ist, am stirnseitigen
Ende seines in dem Rahmenbandteil 1 ruhenden Abschnitts 17 einen Innensechskant 18
auf, in den zum Zwecke der Verstellung ein geeignetes Werkzeug eingesetzt werden kann.
[0018] Um zu verhindern, dass der Bandzapfen 7 in einer verdrehten Position, die das Ausschöpfen
des durch die Länge L der im Querschnitt langlochförmigen Öffnung 9 begrenzt ist,
nicht voll ausgeschöpft werden kann, eingesetzt wird, ist der mittlere Zahn 19 der
Verzahnung 15 und die zugehörige Zahnmulde 20 der Verzahnung 14 größer ausgebildet
als die restlichen Zähne. Um das Finden der Mittelstellung zu erleichtern, sind auf
der der Verzahnung 15 gegenüberliegenden Seite des Bandzapfens 7 Rastnasen 21, 21'(vgl.
Fig. 9) vorgesehen, die im eingesetzten Zustand des Bandzapfens in eine in die Längswandung
13 der Öffnung 9 eingearbeitete Rastrille 22 eingreifen. Eine Verlagerung des Bandzapfens
7 in Richtung des Doppelpfeils P ist unter Überwindung der durch den Eingriff der
Rastnasen 21, 21' in die Rastrille 22 bewirkten elastischen Kraft möglich.
[0019] Wie insbesondere Fig. 10 und 11 entnehmbar ist, ist in das stirnseitige Ende des
Abschnitts 23 des Bandzapfens 7, welches in die Öffnung 9 eingreift, ein Innengewinde
24 eingearbeitet. Es dient dem Einschrauben einer Klemmschraube 25, die im Einzelnen
in Fig. 7 und 8 dargestellt ist. Sie weist einen zwischen ihrem Gewinde 26 und ihrem
Kopf 27 angeordneten Umfangsbund 28 auf, dessen Unterseite eine Anlagefläche 29 bildet.
Zwischen den Abschnitten 17 und 23 weist der Bandzapfen 7 ebenfalls einen Umfangsbund
30 auf. Ferner sind in dem Flügelbandteil an beiden Enden der Öffnung seitliche Ausnehmungen
31 vorgesehen, von denen in der Zeichnung lediglich die in Fig. 1 dem Betrachter zugewandte
erkennbar ist. Der Umfangsbund 30 des Bandzapfens 7 ist derart positioniert, dass
durch Anziehen der Klemmschraube 25 ein Klemmsitz zwischen deren Anlagefläche 29 und
einer von dem Umfangsbund gebildeten Anlagefläche 32 durch Abstützten der Anlageflächen
29 und 32 in den Basisflächen 33 der jeweiligen Ausnehmung bewirkt wird.
[0020] Der Bandzapfen 7 umfasst einen Kern 34 aus einem metallischen Werkstoff, der von
einer Ummantelung 35 aus Kunststoff umgeben ist. Ferner weist der Bandzapfen an der
Stirnseite des Abschnitts 23 optische Markierungen 36 auf, die in seiner Mittelstellung
senkrecht zu den Längswandungen 12, 13 verlaufen.
[0021] Mit dem erfindungsgemäßen Band ist eine Justierung und Festlegung des Flügels in
dem Rahmen auf besonders einfache Weise dadurch möglich, dass nach Lösen der Klemmschraube
25 die für die Justierung erforderliche Drehbetätigung des Bandzapfens 7 durch Eingriff
eines Werkzeugs in den Innensechskant 18 erfolgt, wobei die Fixierung in der Justierstellung
durch anschließendes Wiederanziehen der Klemmschraube 25 unter Halten des Bandzapfens
in seiner für die Justierung benötigten Position erfolgt.
[0022] Ferner zeigt die vorstehende Beschreibung, dass sich das erfindungsgemäße Band durch
eine besonders geringe Anzahl von Bauteilen auszeichnet.
1. Band (100) für Fenster, Türen und dergleichen,
mit einem an einem Rahmen des Fensters, der Tür und dergleichen befestigbarem Rahmenbandteil
(1),
mit einem an einem Flügel des Fensters, der Tür und dergleichen befestigbarem Flügelbandteil
(6),
mit einem eine Scharnierachse (S) definierendem Bandzapfen (7), der in Scharnierteilen
(8) des Rahmen- und Flügelbandteils (1), (6) gelagert ist, wobei die Lagerung des
Bandzapfens (7) zumindest in einem Scharnierteil (8) in einer im Querschnitt etwa
langlochförmigen Öffnung (9) erfolgt und Eingreifmittel (16) vorgesehen sind, über
die der Bandzapfen (7) mit einer der Längswandungen (12) der Öffnung (9) mittelbar
oder unmittelbar formschlüssig in Eingriff steht, wobei
die Eingreifmittel (16) mindestens einen radial vom Bandzapfen (7) vorspringenden
Zahn umfassen, der in eine in einer der Längswandungen (12) eingearbeitete Mulde eingreift,
mit Verlagerungsmitteln (18), mittels welcher der Bandzapfen unter Drehung entlang
der im Querschnitt langlochförmigen Öffnung (9) verlagerbar ist, und mit Fixiermitteln
(25), mittels welcher der Bandzapfen (7) in einer gewünschten Position in der im Querschnitt
langlochförmigen Öffnung (9) festlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verlagerungsmittel (18) von dem einen und die Fixiermittel (25) von dem anderen
stirnseitigen Ende des Bandzapfens (7) zugänglich sind, wobei die Verlagerungsmittel
(18) eine Einrichtung zum Ansatz eines Drehwerkzeugs umfassen und die Fixiermittel
eine Klemmschraube (25) umfassen.
2. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingreifmittel (16) eine sich über einen Teil des Umfangs des Bandzapfens (7)
erstreckende Verzahnung (15) umfassen, die in eine in die Längswandung (12) eingearbeitete,
komplementäre Verzahnung (14) eingreift.
3. Band nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (15) des Bandzapfens (7) eine ungerade Anzahl von Zähnen umfasst.
4. Band nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Zahn (19) und die zugehörige Zahnmulde (20) von den restlichen Zähnen
und Zahnmulden verschiedene Abmessungen aufweisen.
5. Band nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Zahn (19) und die zugehörige Zahnmulde (20) größere als die restlichen
Zähne und Zahnmulden sind.
6. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Ansetzen eines Drehwerkzeugs einen Innensechskant (18) aufweist.
7. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das Bandteil, das das die Klemmschraube (25) umfassende Ende des Bandzapfens (7)
umfasst, eine Klemmfläche aufweist, gegen die die Klemmschraube (25) mittelbar oder
unmittelbar über eine Anlagefläche (29) zum Zwecke der Festlegung des Bandzapfens
(7) in der Öffnung (9) klemmbar ist.
8. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der Bandbolzen (7) einen Umfangsbund (30) aufweist, über den er sich an der Basisfläche
(30) einer seitlichen Ausnehmung (31) der Öffnung (9) abstützt.
9. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der Bandzapfen (7) einen Kern (34) aus metallischem Werkstoff umfasst, der eine Ummantelung
(35) aus Kunststoff aufweist.
10. Band nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (35) im Spritzverfahren hergestellt ist.
11. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass der Bandzapfen (7) auf der den Eingreifmitteln (16) gegenüberliegenden Seite mindestens
eine Rastnase (21), (21') umfasst, in die in Mittelstellung des Bandzapfens (7) in
der im Querschnitt langlochförmigen Öffnung (9) in eine Rastrille (22) eingreift.
12. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass Markierungen (36) vorgesehen sind, die die Mittelstellung des Bandzapfens (7) in
der im Querschnitt langlochförmigen Ausnehmung (9) optisch kennzeichnen.
1. Hinge (100) for windows, doors and the like,
comprising a frame hinge part (1) that can be fastened to a frame of the window, door
and the like,
comprising a sash hinge part (6) that can be fastened to a sash of the window, door
and the like,
comprising a hinge pin (7) that defines a hinge axis (S) and is mounted in hinge parts
(8) of the frame hinge part and sash hinge part (1), (6),
the hinge pin (7) being mounted at least in a hinge part (8) in an opening (9) that
is approximately slot-shaped in cross section, and engaging means (16) being provided
by means of which the hinge pin (7) directly or indirectly interlockingly engages
with one of the longitudinal walls (12) of the opening (9),
the engaging means (16) comprising at least one tooth that projects radially from
the hinge pin (7) and engages with a cavity made in one of the longitudinal walls
(12),
comprising displacement means (18), by means of which the hinge pin can be displaced,
by rotation, along the opening (9) that is slot-shaped in cross section,
and comprising fixing means (25), by means of which the hinge pin (7) can be secured
in a desired position in the opening (9) that is slot-shaped in cross section,
characterized in that the displacement means (18) can be accessed from one front end of the hinge pin (7)
and the fixing means (25) can be accessed from the other front end of the hinge pin,
the displacement means (18) comprising a device for attaching a rotary tool and the
fixing means comprising a clamping screw (25).
2. Hinge according to claim 1, characterized in that the engaging means (16) comprise a toothing (15) that extends over part of the periphery
of the hinge pin (7) and engages with a complementary toothing (14) made in the longitudinal
wall (12).
3. Hinge according to claim 2, characterized in that the toothing (15) of the hinge pin (7) comprises an odd number of teeth.
4. Hinge according to claim 3, characterized in that the central tooth (19) and the associated tooth cavity (20) have different measurements
from the rest of the teeth and tooth cavities.
5. Hinge according to claim 4, characterized in that the central tooth (19) and the associated tooth cavity (20) are larger than the rest
of the teeth and tooth cavities.
6. Hinge according to claim 1, characterized in that the device for attaching a rotary tool comprises a hexagon socket (18).
7. Hinge according to any of claims 1 to 6, characterized in that the hinge part that comprises the end of the hinge pin (7) comprising the clamping
screw (25) has a clamping surface against which the clamping screw (25) can be clamped,
directly or indirectly, via a contact surface (29), in order to secure the hinge part
(7) in the opening (9).
8. Hinge according to any of claims 1 to 7, characterized in that the hinge bolt (7) comprises a peripheral collar (30) by means of which said bolt
supports a lateral recess (31) of the opening (9) on the base (30).
9. Hinge according to any of claims 1 to 8, characterized in that the hinge pin (7) comprises a core (34) that is made of a metal material and that
comprises a casing (35) made of plastics material.
10. Hinge according to claim 9, characterized in that the casing (35) is produced in an injection molding process.
11. Hinge according to any of claims 1 to 10, characterized in that the hinge pin (7) comprises at least one engaging lug (21), (21') on the side opposite
the engaging means (16), which engaging lug engages with an engaging groove (22) in
the central position of the hinge pin (7) in the opening (9) that is slot-shaped in
cross section.
12. Hinge according to any of claims 1 to 11, characterized in that markings (36) are provided that visually identify the central position of the hinge
pin (7) in the recess (9) that is slot-shaped in cross section.
1. Ferrure (100) pour fenêtres, portes et similaires,
comprenant une partie de ferrure de cadre (1) pouvant être fixée à un cadre de la
fenêtre, de la porte et similaire,
comprenant une partie de ferrure de battant (6) pouvant être fixée à un battant de
la fenêtre, de la porte et similaire,
comprenant un pivot de ferrure (7) définissant un axe de charnière (S), lequel pivot
de ferrure est monté dans des parties de charnière (8) de la partie de ferrure de
cadre et de la partie de ferrure de battant (1), (6),
le montage du pivot de ferrure (7) au moins dans une partie de charnière (8) s'effectuant
dans une ouverture (9) approximativement en forme de trou oblong en section transversale
et des moyens d'engrènement (16) étant prévus, par le biais desquels le pivot de ferrure
(7) s'engrène directement ou indirectement par complémentarité de forme avec l'une
des parois longitudinales (12) de l'ouverture (9),
les moyens d'engrènement (16) comportant au moins une dent faisant saillie radialement
à partir du pivot de ferrure (7), laquelle dent s'engrène dans une cavité ménagée
dans l'une des parois longitudinales (12),
comprenant des moyens de déplacement (18) au moyen desquels le pivot de ferrure peut
être déplacé en rotation le long de l'ouverture (9) en forme de trou oblong en section
transversale,
et comprenant des moyens de fixation (25), au moyen desquels le pivot de ferrure (7)
peut être fixé dans une position souhaitée dans l'ouverture (9) en forme de trou oblong
en section transversale,
caractérisée en ce que
les moyens de déplacement (18) sont accessibles à partir de l'une des extrémités frontales
du pivot de ferrure (7) et les moyens de fixation (25) sont accessibles à partir de
l'autre extrémité frontale du pivot de ferrure, les moyens de déplacement (18) comportant
un dispositif d'application d'un outil rotatif et les moyens de fixation comportant
une vis de serrage (25).
2. Ferrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que les moyens d'engrènement (16) comportent une denture (15) s'étendant sur une partie
de la périphérie du pivot de ferrure (7), laquelle denture s'engrène dans une denture
complémentaire (14) ménagée dans la paroi longitudinale (12).
3. Ferrure selon la revendication 2, caractérisée en ce que la denture (15) du pivot de ferrure (7) comporte un nombre impair de dents.
4. Ferrure selon la revendication 3, caractérisée en ce que la dent centrale (19) et la cavité de dent (20) associée présentent des dimensions
différentes des dents et cavités de dent restantes.
5. Ferrure selon la revendication 4, caractérisée en ce que la dent centrale (19) et la cavité de dent (20) associée sont plus grandes que les
dents et cavités de dent restantes.
6. Ferrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif d'application d'un outil rotatif comprend un hexagone interne (18).
7. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la partie de ferrure qui comporte l'extrémité du pivot de ferrure (7) comportant
la vis de serrage (25) comprend une surface de serrage contre laquelle la vis de serrage
(25) peut être serrée directement ou indirectement par le biais d'une surface d'appui
(29) en vue de la fixation du pivot de ferrure (7) dans l'ouverture (9).
8. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'axe de ferrure (7) comprend une collerette périphérique (30) par le biais de laquelle
il s'appuie contre la surface de base (30) d'un évidement latéral (31) de l'ouverture
(9).
9. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le pivot de ferrure (7) comprend une partie centrale (34) constituée d'un matériau
métallique, laquelle comprend une enveloppe (35) constituée de matière synthétique.
10. Ferrure selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'enveloppe (35) est fabriquée suivant un procédé d'injection.
11. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le pivot de ferrure (7) comporte, sur le côté opposé aux moyens d'engrènement (16),
au moins un ergot d'encliquetage (21), (21') qui vient en prise dans une rainure d'encliquetage
(22) dans la position centrale du pivot de ferrure (7) dans l'ouverture (9) en forme
de trou oblong en section transversale.
12. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que des marquages (36) sont prévus, lesquels indiquent optiquement la position centrale
du pivot de ferrure (7) dans l'évidement (9) en forme de trou oblong en section transversale.
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