[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Wäsche mit variabler Netzdauer
in einer programmgesteuerten Waschmaschine sowie eine zur Durchführung dieses Verfahrens
geeignete Waschmaschine. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Behandlung
von Wäsche, bei dem eine Benetzungsphase zwischen einer vorgegebenen minimalen und
einer vorgegebenen maximalen Zeitdauer variabel ausgestaltet werden kann.
[0003] Die Offenlegungsschrift
EP 0 649 932 A1 zeigt ein Verfahren zum Behandeln von Wäsche.
[0004] In Hinblick auf die zum Waschen benötigten Wassermenge für einen Wäscheposten im
Laugenbehälter einer programmgesteuerten Waschmaschine ist es wünschenswert, die Benetzungsphase,
also die Phase, während der der Wäscheposten mit Wasser benetzt wird, so zu optimieren,
dass der Wäscheposten vor dem eigentlichen Waschprozess mit einer auf den Wäscheposten
abgestimmten Wassermenge in möglichst kurzer Zeit vollständig und gleichmäßig benetzt
wird.
[0005] Für die Durchführung der Benetzungsphase wird im Allgemeinen ein elektromagnetischer
Wasserstandsregler (Wasserstandssensor) verwendet, der die Wasserzufuhr steuert. Hierbei
wird innerhalb einer Niveau- bzw. Druckhysterese am Wasserstandsregler zwischen zwei
Schaltpunkten der Zulauf von Wasser an einem entsprechenden Ventil geregelt. Bei geöffnetem
Ventil erfolgt das Füllen des Laugenbehälters, bis ein oberer Schaltpunkt (d.h. oberer
hydrostatischer Druck) p
1 erreicht ist. Dann wird das Ventil geschlossen und damit die Wasserzufuhr unterbrochen.
In der Benetzungsphase wird das Wasser im Laugenbehälter von der zu befeuchtenden
(zu benetzenden) Wäsche aufgenommen, so dass der hydrostatische Druck im Laugenbehälter
sinkt. Wenn ein unterer Schaltpunkt (d.h. unterer Grenzwert für den hydrostatischen
Druck) p
2 unterschritten wird, wird das Ventil wieder geöffnet und die Wasserzufuhr in den
Laugenbehälter wieder
aufgenommen. Wasser wird dann wiederum so lange zugeführt, bis der obere Schaltpunkt
erreicht ist, usw.
[0006] Die Dauer der Netzphase in einer Waschmaschine mit ausschließlich elektromagnetischem
Wasserstandsregler ist üblicherweise für jeden Programmschritt spezifisch, unabhängig
von der Beladungsart und Beladungsmenge, fest vorgegeben. Diese definierte feste Dauer
garantiert in den meisten Fällen einer Klarwäsche, dass die notwendige Wassermenge
in den Laugenbehälter der Waschmaschine eingelassen wird. Bei einem schlecht saugenden
Wäscheposten, einem Wasserstandsregler in Minus-Toleranz oder bei einem zu geringen
Druck in der öffentlichen Wasserversorgung, an welche die Waschmaschine angeschlossen
ist, ist die Wassermenge bei der Klarwäsche gegebenenfalls aber zu gering, und es
kann zu einem verspäteten Nachziehen von Wasser kommen.
[0007] In der
DE 10 2004 039 662 A1 ist eine programmgesteuerte Waschmaschine mit einem Benetzungsprozess beschrieben,
der auf die Wäschemenge in einer in einem Laugenbehälter um eine nicht vertikale Achse
drehbar gelagerten Wäschetrommel mittels eines Wasserzulaufsystems und einer Steuereinrichtung
abgestimmt werden kann. Durch die Steuereinrichtung ist der Zulauf von Wasser in den
Laugenbehälter zeitlich steuerbar, wobei der Benetzungsprozess in so viele Phasen
(Ph1 bis Ph3) aufgeteilt ist, wie Mengenstufen (klein, mittel, groß) für die zu behandelnde
Wäsche vorgesehen sind.
[0008] Eine Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur Behandlung
von Wäsche in einer programmgesteuerten Waschmaschine mit einem elektromagnetischen
Wasserstandsregler, bei dem die Benetzungsphase flexibel gestaltet werden kann und
die notwendige Wassermenge für die vollständige Durchfeuchtung von Wäscheposten für
die Klarwäsche besser eingestellt werden kann.
[0009] Aufgabe ist es außerdem, eine für die Durchführung dieses Verfahrens geeignete Waschmaschine
aufzuzeigen.
[0010] Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch
1 und durch eine Waschmaschine mit den Merkmalen von Anspruch 4 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
[0011] Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zur Behandlung von Wäsche in einer programmgesteuerten
Waschmaschine mit einem Laugenbehälter, einer drehbar gelagerten Trommel, und einem
Wasserstandssensor zur Bestimmung des hydrostatischen Druckes p der im Laugenbehälter
befindlichen Flüssigkeit,
bei dem Wasser über eine voreingestellte Hysterese dem Laugenbehälter bis zu einem
festgelegten hydrostatischen Druck p
1 zugeführt wird, wobei die Hysterese die Druckdifferenz zwischen dem hydrostatischen
Druck p
1 beim oberen Schaltpunkt für die Wasserzufuhr und dem hydrostatischen Druck p
2 beim unteren Schaltpunkt für die Wasserzufuhr ist, so dass zunächst
- (a) Wasser bei einem hydrostatischen Druck unterhalb von p1 in den Laugenbehälter (1) gefüllt wird, bis der hydrostatische Druck p1 erreicht ist und dann
- (b) die Wasserzufuhr unterbrochen wird, bis der hydrostatische Druck auf p2 abgesunken ist,
wobei sich die Schritte a) und b) wiederholen können, und wobei
(c) jeweils der Zeitraum tn für die n-te Abfolge der Schritte a) und b) gemessen wird, wobei n eine natürliche
Zahl größer oder gleich 1 ist, und
(d) die Wasserzufuhr gemäß Schritt (a) beendet wird, wenn
(d1) die Summe der Zeiträume t1 bis tn größer als ein vorgegebener Wert tmax ist, oder
(d2) der Zeitraum tn größer als ein vorgegebener Zeitraum tmin ist.
[0012] Im erfindungsgemäßen Verfahren wird der Wert t
min so eingestellt, dass er der gewünschten Zeit, die im Durchschnitt nach den Saugcharakteristiken
unterschiedlicher Wäscheposten und der definierten Hysterese des Wasserstandreglers
zwischen zwei Füllschlucken gegen Ende der Netzphase entspricht gebraucht wird, entspricht.
Der Wert t
max wird unter Berücksichtigung von Energieeffizienz, Zeit und möglichen Wasserlecks
ausgewählt.
[0013] Im Verfahrensschritt (a) und/oder (b) kann der mit Hilfe des Wasserstandssensors
gemessene hydrostatische Druck p mit der eingefüllten Wassermenge verglichen werden.
Die in der Trommel befindliche Wäsche saugt Wasser auf, das daher nicht zu einer Erhöhung
des hydrostatischen Drucks beitragen kann. Durch den Vergleich der absoluten Werte
und ggf. der zeitlichen Änderung von gemessenem hydrostatischen Druck und zugelaufener
Wassermenge mit den in der Programmsteuerung einer Waschmaschine gespeicherten Werten
für die entsprechende Durchfeuchtung von Wäsche lassen sich entsprechende Eigenschaften
(insb. Größe oder Masse und Art der enthaltenen Textilien) des Wäschepostens und sein
Durchfeuchtungsgrad (Benetzungsgrad) ermitteln. Im Ergebnis kann die Benetzungsphase
sehr genau auf den vorgegebenen Wäscheposten abgestimmt werden.
[0014] Im Verfahrensschritt (a) erfolgt die Zufuhr von Wasser in den Laugenbehälter über
eine voreingestellte Hysterese, vorzugsweise über eine kleine Hysterese. "Hysterese"
im Sinne der Erfindung ist die Druckdifferenz zwischen dem Druck beim oberen Schaltpunkt
p
1 für die Wasserzufuhr und dem Druck p
2 beim unteren Schaltpunkt für die Wasserzufuhr. Erfindungsgemäß ist es bevorzugt,
wenn sich diese Druckdifferenz (Hysterese) im Bereich von 10 bis 150 Pa, mehr bevorzugt
von 20 bis 100 Pa und ganz besonders bevorzugt im Bereich von 30 bis 70 Pa befindet.
[0015] Wenn beim erfindungsgemäßen Verfahren entweder Bedingung (d1) oder Bedingung (d2)
eingetreten ist, wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass die zu behandelnde Wäsche
ausreichend durchfeuchtet ist. Im Allgemeinen wird damit die Benetzungsphase beendet
sein und ein Waschverfahren begonnen. Allerdings kann zunächst auch ein anderer Verfahrensschritt
durchgeführt werden, an den sich dann in der Regel ein übliches Waschverfahren anschließt.
[0016] Insbesondere kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung anhand der im
Verfahrensschritt (a) und/oder (b) ggf. ermittelten Größe des Wäschepostens entschieden
werden, ob weitere Behandlungsschritte durchgeführt werden. Hierbei kann ggf. die
Wasserzufuhr auch unterbrochen sein.
[0017] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die Trommel während der
Durchführung der Verfahrensschritte (a) und/oder (b) gedreht, vorzugsweise mit einer
Umdrehungszahl von 25 bis 50 Umdrehungen pro Minute (UpM).
[0018] Hierbei ist es bei Vorhandensein einer Schöpfeinrichtung in einer zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendeten Waschmaschine von Vorteil, wenn die Drehrichtung
der Trommel einer Richtung der Wirksamkeit einer Schöpfeinrichtung entspricht. Hierbei
wird die Wäsche intensiv durchfeuchtet, so dass die Menge des zugelaufenen Wassers
noch genauer ermittelt werden bzw. die Benetzung noch effizienter durchgeführt werden
kann.
[0019] Für die Ermittlung der eingefüllten Wassermenge kann eine Messvorrichtung vorhanden
sein, beispielsweise eine Zeitmessvorrichtung zum Bestimmen des Öffnungszeitraums
eines Ventils für den Zulauf von Wasser oder eine Flüssigkeitsmengenmessvorrichtung
zur Messung der eingefüllten Menge an Flüssigkeit.
[0020] Gegenstand der Erfindung ist außerdem eine Waschmaschine mit einer Programmsteuerung
zur Steuerung des Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter drehbar gelagerten
Trommel zur Aufnahme von Wäsche, einem Antriebsmotor für die Trommel, einem Wasserstandssensor
zur Bestimmung der Höhe der im Laugenbehälter befindlichen Flüssigkeit und Mitteln
zur Steuerung eines Wasserzulaufs, wobei die Mittel in Verbindung mit dem Wasserstandssensor
das oben beschriebene erfindungsgemäße Verfahren oder eine seiner oben ebenfalls beschriebenen
Weiterbildungen durchführen können.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der Figuren 1 und 2
beschrieben.
[0021] Figur 1 ist eine schematische Darstellung des zeitlichen Verlaufes einer Benetzungsphase
in einem Verfahren zur Behandlung von Wäsche. In Fig. 1 sind hierzu Drehzahl und Drehrichtung
einer Trommel einer Waschmaschine sowie das eingelassene Wasservolumen in Abhängigkeit
von der Zeit dargestellt. Figur 1 illustriert, wie die Zeiten t
i für die Programmschritte (a) und (b) mit zunehmender Dauer der Benetzungsphase zunehmen.
In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform des Verfahrens wird die Trommel jeweils
in unterschiedlichen Richtungen für eine bestimmte Zeit gedreht.
[0022] Figur 2 ist eine schematische Darstellung der vorliegend relevanten Teile einer Waschmaschine,
in der das vorstehend beschriebene Verfahren durchgeführt werden kann. Andere Ausführungsformen
sind denkbar. Die Waschmaschine weist einen Laugenbehälter 1 auf, in dem eine Trommel
2 drehbar gelagert ist und durch einen Antriebsmotor 14 betrieben werden kann. Gemäß
neueren Erkenntnissen für die Ergonomie beim Umgang mit Waschmaschinen ist die Drehachse
3 der Trommel 2 aus der Horizontalen um einen kleinen Winkel (z.B. 13°) nach vorne
oben gerichtet, so dass man einen leichteren Zugang und Einblick in das Innere der
Trommel 2 hat. Durch diese Anordnung wird im Zusammenwirken mit besonders geformten
Wäschemitnehmern 4 und Schöpfeinrichtungen 5 für die Waschlauge 6 an der Innenfläche
des Trommelmantels außerdem auch eine Intensivierung der Durchflutung der Wäsche 7
mit Waschlauge und eine Verminderung der freien Flotte erreicht, also der Menge an
Waschlauge im Laugenbehälter 1, die von der gesättigten Wäsche nicht berührt und nicht
mehr aufgenommen werden kann (im Wesentlichen unterhalb des tiefsten Punktes der Trommel
2).
[0023] Die Waschmaschine weist zudem ein Laugenzulaufsystem 9, 10, 11 auf, das eine Wasseranschlussarmatur
für das Hauswassernetz 8, ein elektrisch steuerbares Ventil 9 und eine Zuleitung 10
zum Laugenbehälter 1 umfasst, die gegebenenfalls auch über eine Einspülschale 11 geführt
sein kann, aus der das zulaufende Wasser Waschmittelportionen in den Laugenbehälter
1 transportieren kann. Außerdem befindet sich im Laugenbehälter 1 eine Heizeinrichtung
13. Das Ventil 9 wie auch die Heizeinrichtung 13 können durch eine Steuereinrichtung
oder Programmsteuerung 12 in Abhängigkeit von einem Ablaufplan gesteuert werden, der
an ein Zeitprogramm und/oder an das Erreichen von gewissen Messwerten von Parametern
wie Laugenniveau, Laugentemperatur, Drehzahl der Trommel usw. innerhalb der Waschmaschine,
insbesondere an die in den Verfahrensschritten (a) und (b) vorgegebenen hydrostatischen
Drucke p
1 und p
2 gebunden sein kann. 15 bedeutet einen Wasserstandssensor für die Messung des hydrostatischen
Druckes p im Laugenbehälter 1.
[0024] Das Verfahren hat den Vorteil, dass auch in Waschmaschinen mit ausschließlich elektromechanischem
Wasserstandsregler die Hauptwaschwassermenge trotz der Toleranz der Wasserstandssensoren
bzw. -regler und der charakteristischen Merkmale der Wäschebeladung in Hinblick auf
Saugvermögen und Menge am Ende der Netzphase nicht zu niedrig ist. Das unerwünschte
Nachziehen von Wasser in der Heizphase oder der Waschphase wird verhindert. Der Beladungswert,
der ggf. über eine Beladungserkennung durch Vergleich von hydrostatischem Druck und
eingefüllter Wassermenge ermittelt werden kann und bei verspätetem Nachziehen von
Wasser zu gering wäre, wird besser angenähert.
[0025] Darüber hinaus kann die Menge der zu behandelnden Wäsche auf einfache und zuverlässige
Weise abgeschätzt werden, um den weiteren Verlauf der Benetzungsphase anzupassen.
Insbesondere kann leicht zwischen unterschiedlichen Wäscheposten unterschieden werden.
1. Verfahren zur Behandlung von Wäsche in einer programmgesteuerten Waschmaschine mit
einem Laugenbehälter (1), einer drehbar gelagerten Trommel (2) und einem Wasserstandssensor
(15) zur Bestimmung des hydrostatischen Druckes p der im Laugenbehälter (1) befindlichen
Flüssigkeit, bei welchem Verfahren Wasser über eine voreingestellte Hysterese dem
Laugenbehälter (1) bis zu einem festgelegten hydrostatischen Druck p
1 zugeführt wird, wobei die Hysterese die Druckdifferenz zwischen dem hydrostatischen
Druck p
1 beim oberen Schaltpunkt für die Wasserzufuhr und dem hydrostatischen Druck p
2 beim unteren Schaltpunkt für die Wasserzufuhr ist, und bei welchem Verfahren zunächst
(a) Wasser bei einem hydrostatischen Druck unterhalb von p1 in den Läugenbehälter (1) gefüllt wird, bis der hydrostatische Druck p1 erreicht ist und dann
(b) die Wasserzufuhr unterbrochen wird, bis der hydrostatische Druck auf p2 abgesunken ist,
wobei sich die Schritte a) und b) wiederholen können, wobei
(c) der Zeitraum tn für die n-te Abfolge der Schritte a) und b) gemessen wird, wobei n eine natürliche
Zahl größer oder gleich 1 ist, dadurch gekennzeichnet, dass
(d) die Wasserzufuhr gemäß Schritt (a) beendet wird, wenn
(d1) die Summe der Zeiträume t1 bis tn größer als ein vorgegebener Wert tmax ist, der unter Berücksichtigung von Energieeffizienz, Zeit und möglichen Was-serlecks
ausgewählt ist, oder
(d2) der Zeitraum tn größer als ein vorgegebener Zeitraum tmin ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Trommel (2) während der Durchführung der Schritte (a) und/oder (b) mit einer
Umdrehungszahl von 25 bis 50 Umdrehungen pro Minute (UpM) dreht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckdifferenz zwischen p1 und p2 im Bereich von 10 bis 150 Pa liegt.
4. Waschmaschine mit einer Programmsteuerung (12) zur Steuerung des Programmablaufs,
einer in einem Laugenbehälter (1) drehbar gelagerten Trommel (2), einem Antriebsmotor
(14) für die Trommel, einem Wasserstandssensor (15) zur Bestimmung der Höhe der im
Laugenbehälter (1) befindlichen Flüssigkeit und Mitteln (9, 10, 12) zur Steuerung
eines Wasserzulaufs, wobei die Mittel (9, 10, 12) in Verbindung mit dem Wasserstandssensor
(15) eingerichtet sind zur Durchführung eines Verfahrens, bei dem Wasser über eine
voreingestellte Hysterese dem Laugenbehälter (1) bis zu einem festgelegten hydrostatischen
Druck p
1 zugeführt wird, wobei die Hysterese die Druckdifferenz zwischen dem hydrostatischen
Druck p
1 beim oberen Schaltpunkt für die Wasserzufuhr und dem hydrostatischen Druck p
2 beim unteren Schaltpunkt für die Wasserzufuhr ist, und bei welchem Verfahren zunächst
(a) Wasser bei einem hydrostatischen Druck unterhalb von p1 in den Laugenbehälter (1) gefüllt wird, bis der hydrostatische Druck p1 erreicht ist und dann
(b) die Wasserzufuhr unterbrochen wird, bis der hydrostatische Druck auf p2 abgesunken ist,
wobei sich die Schritte a) und b) wiederholen können,
(c) der Zeitraum tn für die n-te Abfolge der Schritte a) und b) gemessen wird, wobei n eine natürliche
Zahl größer oder gleich 1 ist, dadurch gekennzeichnet, dass
(d) die Wasserzufuhr gemäß Schritt (a) beendet wird, wenn
(d1) die Summe der Zeiträume t1 bis tn größer als ein vorgegebener Wert tmax ist, der unter Berücksichtigung von Energieeffizienz, Zeit und möglichen Wasserlecks
ausgewählt ist, oder
(d2) der Zeitraum tn größer als ein vorgegebener Zeitraum tmin ist.
1. Method for treating laundry in a program-controlled washing machine having an outer
tub (1), a rotatably mounted drum (2) and a water level sensor (15) for determining
the hydrostatic pressure p of the liquid located in the outer tub (1), in which method
water is supplied with a predetermined hysteresis to the outer tub (1) up to a specified
hydrostatic pressure p
1, wherein the hysteresis is the pressure difference between the hydrostatic pressure
p
1 at the upper switching point for the water supply and the hydrostatic pressure p
2 at the lower switching point for the water supply, and in which method firstly
(a) the outer tub (1) is filled with water at a hydrostatic pressure below p1 until the hydrostatic pressure p1 is reached, then
(b) the water supply is interrupted until the hydrostatic pressure has dropped to
p2, wherein the steps a) and b) can be repeated,
wherein
(c) the time period tn for the nth sequence of steps a) and b) is measured, wherein n is a natural number
greater than or equal to 1, characterised in that
(d) the water supply in accordance with step (a) is stopped when
(d1) the sum of the time periods t1 to tn is greater than a specified value tmax that is selected so as to take account of energy efficiency, time, and potential
water leakage, or
(d2) the time period tn is greater than a specified time period tmin.
2. Method according to claim 1, characterised in that, during the execution of steps (a) and/or (b), the drum (2) rotates at a rate of
25 to 50 revolutions per minute (rpm).
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the pressure difference between p1 and p2 lies in the range of 10 to 150 Pa.
4. Washing machine having a program controller (12) for controlling the program sequence,
a drum (2) mounted rotatably in an outer tub (1), a drive motor (14) for the drum,
a water level sensor (15) for determining the height of the liquid located in the
outer tub (1), and means (9, 10, 12) for controlling an inflow of water, wherein the
means (9, 10, 12) in conjunction with the water level sensor (15) are designed to
execute a method in which water is supplied with a predetermined hysteresis to the
outer tub (1) up to a specified hydrostatic pressure p
1, wherein the hysteresis is the pressure difference between the hydrostatic pressure
p
1 at the upper switching point for the water supply and the hydrostatic pressure p
2 at the lower switching point for the water supply, and in which method firstly
(a) the outer tub (1) is filled with water at a hydrostatic pressure below p1 until the hydrostatic pressure p1 is reached, then
(b) the water supply is interrupted until the hydrostatic pressure has dropped to
p2,
wherein the steps a) and b) can be repeated,
(c) the time period tn for the nth sequence of steps a) and b) is measured, wherein n is a natural number
greater than or equal to 1, characterised in that
(d) the water supply in accordance with step (a) is stopped when
(d1) the sum of the time periods t1 to tn is greater than a specified value tmax that is selected so as to take account of energy efficiency, time, and potential
water leakage, or
(d2) the time period tn is greater than a specified time period tmin.
1. Procédé de traitement de linge dans un lave-linge commandé par programme comprenant
une cuve de lavage (1), un tambour monté tournant (2) et un capteur de niveau d'eau
(15) destiné à déterminer la pression hydrostatique p du liquide se trouvant dans
la cuve de lavage (1), selon lequel procédé de l'eau est amenée à la cuve de lavage
(1) jusqu'à une pression hydrostatique p
1 déterminée, en utilisant une hystérésis préréglée, l'hystérésis étant la différence
de pression entre la pression hydrostatique p
1 à un point limite haut d'admission d'eau et la pression hydrostatique p
2 à un point limite bas d'admission d'eau, et selon lequel procédé, initialement
(a) de l'eau est alimentée à une pression hydrostatique inférieure à p1 dans la cuve de lavage (1), jusqu'à ce que la pression atteigne la pression hydrostatique
p1, et ensuite
(b) l'admission d'eau est interrompue, jusqu'à ce que la pression hydrostatique diminue
jusqu'à p2,
les étapes a) et b) pouvant se répéter,
dans lequel
(c) la durée tn de la séquence n des étapes a) et b) est mesurée, n étant un entier naturel supérieur
ou égal à 1,
caractérisé en ce que
(d) l'admission d'eau selon l'étape (a) est stoppée lorsque
(d1) la somme des durées t1 à tn est supérieure à une valeur tmax prédéterminée, qui est choisie en tenant compte de l'efficacité énergétique, du temps
et des pertes d'eau possibles, ou
(d2) la durée tn est supérieure à une durée tmin prédéterminée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tambour (2) tourne à une vitesse de rotation de 25 à 50 tours par minute (t/min.)
durant l'exécution des étapes (a) et/ou (b).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la différence de pression entre p1 et p2 est de 10 à 150 Pa.
4. Lave-linge comprenant une commande programmée (12) pour commander le cycle du programme,
un tambour (2) monté tournant dans une cuve de lavage (1), un moteur d'entraînement
(14) du tambour, un capteur de niveau d'eau (15) pour déterminer la hauteur du liquide
se trouvant dans la cuve de lavage (1) et des moyens (9, 10, 12) pour commander une
admission d'eau, dans lequel les moyens (9, 10, 12), en liaison avec le capteur de
niveau d'eau (15), sont conçus pour exécuter un procédé selon lequel de l'eau est
amenée à la cuve de lavage (1), jusqu'à une pression hydrostatique p
1 déterminée, en utilisant une hystérésis préréglée, l'hystérésis étant la différence
de pression entre la pression hydrostatique p
1 au point limite haut d'admission d'eau et la pression hydrostatique p
2 au point limite bas d'admission d'eau, et dans lequel procédé, initialement
(a) de l'eau est alimentée à une pression hydrostatique inférieure à p1 dans la cuve de lavage (1), jusqu'à ce que la pression atteigne la pression hydrostatique
p1, et ensuite
(b) l'admission d'eau est interrompue, jusqu'à ce que la pression hydrostatique diminue
jusqu'à p2,
les étapes a) et b) pouvant se répéter,
dans lequel
(c) la durée tn pour la séquence n des étapes a) et b) est mesurée, n étant un entier naturel supérieur
ou égal à 1,
caractérisé en ce que
(d) l'admission d'eau selon l'étape (a) est stoppée lorsque
(d1) la somme des durées t1 à tn est supérieure à une valeur tmax prédéterminée, qui est choisie en tenant compte de l'efficacité énergétique, du temps
et des pertes d'eau possibles, ou
(d2) la durée tn est supérieure à une durée tmin prédéterminée.