[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Funktionsüberwachung eines Hydrauliksystems
einer
[0002] PapierMaschinen haben hydraulische Stell- oder Antriebselemente, die von einem unter
Druck stehenden Arbeitsfluid betätigt werden, dessen Druck und/oder Volumenstrom von
Reglern geregelt ist.
[0003] In Papiermaschinen wird die Hydraulik verbreitet dann als Betätigungs- und Steuerungsmittel
eingesetzt, wenn große Kräfte mit hoher Genauigkeit eingestellt und ausgeübt werden
sollen.
[0004] Das Arbeitsfluid, z.B. Hydrauliköl wird von einer Pumpe unter Druck gesetzt und die
Einleitung des unter Druck stehenden Hydrauliköls in ein hydraulisches Stellglied,
wie z.B. einen Hydraulikzylinder oder einen Hydraulikmotor wird typischerweise durch
ein proportionales Steuerventil oder Proportionalventil gesteuert, das elektrisch,
hydraulisch oder pneumatisch angetrieben sein kann.
[0005] Ein solches Steuerventil hat einen verschieb- oder verlagerbaren Steuerschieber oder
Steuerkolben, der in Antwort auf seine Lage in einem zugehörigen Ventilgehäuse einen
Solldruck am Ausgang einstellen kann, indem der Druck von der Pumpe gelieferten Hydrauliköls
heruntergeregelt wird. Die Beweglichkeit des Steuerkolbens im Ventilgehäuse erfordert
zwingend ein gewisses Spiel oder Spaltmaß zwischen Steuerkolben und Ventilgehäuse,
so dass eine innere Leckage des Steuerventils unvermeidbar ist. Das Spaltmaß darf
nicht zu eng gewählt werden, denn sonst würde das Ventil zu anfällig gegen Verschmutzungen
im Hydrauliköl.
[0006] In letzter Zeit wurden alternative Druckregler entwickelt, die in dieser Anmeldung
durchgängig als digitalhydraulische Druckregler bezeichnet werden sollen. Werden solche
digitalhydraulischen Druckregler als Druckminderer eingesetzt, werden diese in der
vorliegenden Anmeldung durchgehend als digitalhydraulische Druckminderer bezeichnet.
[0007] Die Arbeitsweise der digitalhydraulischen Druckregler bzw.
Druckminderer ist beispielsweise in der Zeitschrift Fluid Nr. 7-8, 2008 Seiten 12,
13 beschrieben. Die Arbeitsweise digitalhydraulischer Druckregler lässt sich nochmals
sehr kurz zusammengefasst so darstellen:
Ein digitalhydraulischer Druckregler besteht im einfachen Fall aus einer Reihe parallel
geschalteter Ventile, die lediglich AUF/ZU Funktion besitzen; also einfache EIN/AUS-Schaltventile
sind, die einen Durchfluss zulassen oder unterbrechen und in dieser Anmeldung durchgängig
als Ventile bezeichnet werden können. Die Ventile sind alle mit einer gemeinsamen
Zuführleitung einerseits und mit einer gemeinsamen Ausgangsleitung andererseits verbunden.
Die Ventile selbst können herkömmliche Solenoidventile, d.h. Ventile mit elektromagnetischem
Antrieb sein. Natürlich können auch andere Antriebsformen gewählt werden.
[0008] Durch Anschluss oder Einbau von Drosselelementen bzw. durch die Ventile selbst ist
dafür gesorgt, dass die Ventile unterschiedliche Durchflüsse haben, wenn sie geöffnet
sind. Wenn beispielsweise vier Ventile vorgesehen sind, so können die Durchflussraten
Q in den einzelnen, jeweils von dem zugehörigen Ventil wahlweise freigebbaren Durchlässen
im Verhältnis von 1:2:4:8 zueinander stehen; bei einer größeren Anzahl von Ventilen
wird diese Reihe entsprechend fortgesetzt.
[0009] Durch Öffnen und Schließen einzelner Ventile bzw. Ventilkombinationen, die auf der
Basis von mathematischen Modellen von einem Rechner bestimmt und ausgewählt werden,
kann nun eine sehr rasche und präzise Druckeinstellung in der Ausgangsleitung bzw.
in dem daran angeschlossenen Stellglied erreicht werden. Dies wird erreicht, indem
die analoge Regelkurve des eingangs geschilderten proportionalen Steuerventils durch
eine digital erstellte (angenäherte) Regelkurve ersetzt wird. Diese Kurve kann wegen
des Wegfalls von Nichtlinearitäten und/oder Hysterese des analogen Proportionalventils
eine stufenförmig angenäherte Gerade sein, die es erlaubt, einen Regelpunkt schnell
und (nahezu) überschwingungsfrei anzufahren.
[0010] Bei der digitalhydraulischen Regelung sind die Ventile nach dem Einstellen des Solldrucks
in der Regel geschlossen, d.h. zum Halten eines Solldrucks in einem geschlossenen
(und unveränderten) System wird diesem System weder Arbeitsfluid entnommen noch zugeführt.
Dieser stationäre Zustand kann in der Praxis jedoch einzelne Regeleingriffe erfordern
oder zulassen, insbesondere als Reaktion auf Änderungen an anderer Stelle im System
Maschine/Regelung.
[0011] Nachdem aber die bei diesen einzelnen Regeleingriffen verschobenen Mengen an Arbeitsfluid
relativ gering sind, wurde gefunden, dass die übliche hydraulische Leistungsversorgung
durch eine Versorgungseinheit ersetzt werden kann, die eine Pumpe und mindestens einen
Druckspeicher hat, aus dem Arbeitsfluid dem Regler zur Verfügung gestellt wird.
[0012] Um den Druckspeicher wieder aufzufüllen, wird die Pumpe ab und zu eingeschaltet und
baut den Druck im Speicher wieder auf.
[0014] Es können in komplexen hydraulischen Systemen Leckagen oder innere Leckagen auftreten,
die bei einer automatischen Regelung mittels digitalhydraulischen Reglern aber unbemerkt
bleiben können, weil Leckagen ausgeregelt werden, d.h. die Druckmessung alleine zeigt
keine Leckage an.
[0015] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und zuverlässiges Verfahren
zur Leckageüberwachung eines Hydrauliksystems einer Maschine zur Herstellung einer
Faserstoffbahn vorzuschlagen, mit dem sich diese Leckage zuverlässig erkennen lässt.
Die Aufgabe wird hinsichtlich des Verfahrens mit einem Verfahren nach Anspruch 1 gelöst.
[0016] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargelegt.
[0017] In dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Funktionsüberwachung eines Hydrauliksystems
einer Papiermaschine, verwendet das Hydrauliksystem zur Steuerung von Arbeitsfluiddrücken
mindestens einen digitalhydraulischen Regler, der aus mindestens einem Druckspeicher
unter Druck gespeichertes Arbeitsfluid entnimmt. Das Hydrauliksystem ist mit einer
Versorgungseinheit versehen, die bedarfsgerecht eingeschaltet wird, um den Druckspeicher
aufzufüllen. In dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die tatsächliche Einschalthäufigkeit
und/oder Einschaltdauer der Versorgungseinheit mit einer erwarteten Einschalthäufigkeit
und/oder Einschaltdauer verglichen, wobei die tatsächliche Einschalthäufigkeit und/oder
Einschaltdauer beginnend mit jedem Neustart der Maschine und nach Erreichen eines
stabilen Betriebszustands, in dem ein Solldruck in einem hydraulischen Stellglied
gehalten wird und die Ventile des digitalhydraulischen Reglers in der Regel geschlossen
sind, erneut erfasst wird, wobei aus dem Vergleich der tatsächlichen Einschalthäufigkeit
mit der erwarteten Einschalthäufigkeit auf eine Undichtigkeit im Hydrauliksystem geschlossen
wird, wenn die tatsächliche Einschalthäufigkeit die erwartete Einschalthäufigkeit
übersteigt, und/oder wobei aus dem Vergleich der tatsächlichen Einschaltdauer mit
der erwarteten Einschaltdauer auf eine Undichtigkeit im Hydrauliksystem geschlossen
wird, wenn die tatsächliche Einschaltdauer die erwartete Einschaltdauer übersteigt.
[0018] Aus der tatsächlichen Einschalthäufigkeit der Versorgungseinheit kann auf den Arbeitsfluidverbrauch
unmittelbar geschlossen werden. Übersteigt dieser Arbeitsfluidverbrauch den erwarteten
Wert, so kann man folgern, dass eine Leckage vorliegen könnte. Der erwartete Wert
für die Einschalthäufigkeit ist nicht zwingend ein fester Wert, sondern kann sich
im Betrieb der Maschine durch Änderung von Randbedingungen in nachvollziehbarer Weise
ändern, so dass der Erwartungswert entsprechend angepasst werden kann.
[0019] Die Versorgungseinheit kann auf verschiedenen Bedarf hin eingeschaltet werden, beispielsweise
kann die Versorgungseinheit eingeschaltet werden, bevor ein Ver- oder Einstellvorgang
in der Maschine eingeleitet wird. Vorzugsweise wird die Versorgungseinheit dann bedarfsgerecht
eingeschaltet, wenn der Druck im Druckspeicher einen vorgegebenen Wert unterschreitet.
[0020] Es ist möglich, die erwartete Einschalthäufigkeit aus Beobachtungen abzuschätzen
oder empirisch zu ermitteln. Vorzugsweise wird die erwartete Einschalthäufigkeit berechnet,
indem eine erwartete Entnahmemenge an Arbeitsfluid aus dem Druckspeicher je Zeiteinheit
berechnet wird und zum Speichervolumen des Druckspeichers oder der Druckspeicher ins
Verhältnis gesetzt wird.
[0021] In Papiermaschinen kommt es manchmal zu Bahnabrissen. Nach einem solchen Bahnabriss
muss die Maschine erneut hochgefahren werden.
[0022] Im Einzelnen kann in dem Verfahren vorgesehen sein, dass ein Zähler verwendet wird,
der die Anzahl der Einschaltvorgänge der Versorgungseinheit zählt. Ein Speicher kann
verwendet werden, der die gezählte Anzahl speichert. Eine Rechenvorrichtung mit einem
Zeitgeber kann verwendet werden, die die gezählte Anzahl zu der Zeit ins Verhältnis
setzt, um die tatsächliche Einschalthäufigkeit zu erhalten.
[0023] Vorzugsweise vergleicht die Rechenvorrichtung den Wert für die tatsächliche Einschalthäufigkeit
mit einem vorgegebenen Wert und zeigt eine Meldung an, wenn dieser Wert überschritten
wird. Die Meldung kann besonders auffällig gestaltet sein, z.B. kann ein optischer
und/oder akustischer Alarm ausgegeben werden, wenn die vorgegebene Einschalthäufigkeit
überschritten wird.
[0024] Das Verfahren ist auch auf ein Hydrauliksystem mit mehreren Versorgungseinheiten
anwendbar, wobei vorzugsweise die einzelnen Versorgungseinheiten jeweils hinsichtlich
der Einschalthäufigkeit überwacht werden.
[0025] Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst auch eine zusätzliche oder alternative Erfassung
der Einschaltdauer der Versorgungseinheit. Aus der tatsächlichen Einschaltdauer der
Versorgungseinheit kann auf den Arbeitsfluidverbrauch unmittelbar geschlossen werden.
Übersteigt dieser Arbeitsfluidverbrauch den erwarteten Wert, so kann man folgern,
dass eine Leckage vorliegen könnte. Der erwartete Wert für die Einschaltdauer ist
nicht zwingend ein fester Wert, sondern kann sich im Betrieb der Maschine durch Änderung
von Randbedingungen in nachvollziehbarer Weise ändern, so dass der Erwartungswert
entsprechend angepasst werden kann.
[0026] Die Versorgungseinheit kann auf verschiedenen Bedarf hin eingeschaltet werden, beispielsweise
kann die Versorgungseinheit eingeschaltet werden, bevor ein Ver- oder Einstellvorgang
in der Maschine eingeleitet wird. Vorzugsweise wird die Versorgungseinheit dann bedarfsgerecht
eingeschaltet, wenn der Druck im Druckspeicher einen vorgegebenen Wert unterschreitet.
[0027] Es ist möglich, die erwartete Einschaltdauer aus Beobachtungen abzuschätzen oder
empirisch zu ermitteln. Vorzugsweise wird die erwartete Einschaltdauer berechnet,
indem eine erwartete Entnahmemenge an Arbeitsfluid aus dem Druckspeicher berechnet
wird und zur Förderleistung der Versorgungseinheit ins Verhältnis gesetzt wird. Die
hier überwachte Einschaltdauer ist die kumulierte Einschaltdauer der Versorgungseinrichtung.
[0028] Mit dieser Vorgehensweise wird also die tatsächliche Fördermenge der Versorgungseinheit
mit der erwarteten Fördermenge der Versorgungseinheit verglichen, so dass eine übermäßige
Fördermenge auf einen Fehler im Hydrauliksystem geschlossen werden kann.
[0029] Im Einzelnen kann in dem Verfahren vorgesehen sein, dass ein Zähler verwendet wird,
der Dauer der Einschaltvorgänge der Versorgungseinheit erfasst. Ein Speicher kann
verwendet werden, der die erfassten Einschaltvorgänge speichert und deren Dauer aufsummiert.
Eine Rechenvorrichtung vergleicht die Summe mit einem vorgegeben Wert oder Erwartungswert
und zeigt eine Meldung an, wenn dieser Wert überschritten wird. Die Meldung kann besonders
auffällig gestaltet sein, z.B. kann ein optischer und/oder akustischer Alarm ausgegeben
werden, wenn die vorgegebene Einschaltdauer überschritten wird.
[0030] Das Verfahren ist auch auf ein Hydrauliksystem mit mehreren Versorgungseinheiten
anwendbar, wobei vorzugsweise die einzelnen Versorgungseinheiten jeweils hinsichtlich
der Einschaltdauer überwacht werden.
[0031] Nachfolgend werden Anwendungen der Erfindung in einer Papiermaschine beschrieben.
[0032] Die Erfindung und wird anhand den nachfolgenden Zeichnungen nochmals erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens; und
Fig. 2 zeigt eine Anwendung der digitalhydraulischen Regelungstechnik.
Fig. 3 zeigt eine weitere Anwendung der digitalhydraulischen Regelungstechnik.
[0033] In einer Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist gemäß Fig. 1 ein Paar von
Differentialzylindern 1 vorgesehen. Jede Druckkammer; also kolbenseitige Druckammer
und stangenseitige Druckkammer jedes Differentialzylinders 1 ist mit einem eigenen
digitalhydraulischen Druckregler 2 versehen.
[0034] Eine Versorgungseinheit 3 links unten in Fig. 1 hat eine Pumpe 31 mit einem Motor,
einen Tank 32 und einen Druckspeicher 33, der mit Hilfe der Pumpe 31 unter Druck gefüllt,
also aufgeladen werden kann.
[0035] Eine Überwachungsvorrichtung 4, die hier der Übersicht halber als eigene Einheit
gezeigt ist, aber in der Praxis auch in dem Steuergerät der Druckregler vorgesehen
sein kann, ist in der Lage, Einschalten und Ausschalten der Pumpe 33 zu erfassen.
In der Überwachungsvorrichtung 4 ist eine Zählvorrichtung (nicht gezeigt) verwirklicht,
die die Einschalthäufigkeit und/oder die Dauer des Pumpenbetriebs erfassen kann. Dieser
erfasste oder tatsächliche Wert kann mit einem vorgegebenen Erwartungswert in einer
in der Überwachungsvorrichtung 4 vorgesehenen Vergleichsvorrichtung (nicht gezeigt)
verglichen werden. Ergibt der Vergleich, dass die Versorgungseinheit öfter oder länger
betrieben werden muss, als dies durch den Betrieb zu erwarten ist, so kann auf einen
Fehler im Hydrauliksystem, z.B. auf ein Leck geschlossen werden.
[0036] Die Überwachungsvorrichtung 4 ist ausgelegt, mittels einer Anzeigevorrichtung und/oder
einer Alarmvorrichtung (nicht gezeigt) eine Anzeige bzw. einen sicht- oder hörbaren
Alarm herauszugeben, wenn auf einen Fehler im Hydrauliksystem geschlossen werden kann.
[0037] Fig. 2 zeigt eine Kühleinrichtung, die beispielsweise auf ein Hydrauliksystem anwendbar
ist, das die Erfindung verwenden kann.
[0038] In der Fig. 2 ist ein Hydraulikkreis 5 gezeigt, der einen Tank 51, eine Pumpe 52,
einen optionalen Druckspeicher 54, Filter 7 und einen Wärmetauscher 53 enthält. Der
Abzweig zu einer hydraulischen Last ist in Fig. 2 nicht gezeigt. Ein Kühlwasser Kreis
mit dem Wärmetauscher 53 und der Zuführleitung 62 und der Ablaufleitung 63 enthält
einen Regler 6, der als digitalhydraulischer Regler aufgebaut ist, wie zuvor ausführlich
beschrieben wurde. Der Regler 6 wird im vorliegenden Fall zur Durchflussregelung im
Kühlwasserstrom eingesetzt. Durch Öffnen einzelner oder mehrerer Ventile gleichzeitig
im Regler 6 lässt sich der Volumenstrom des Kühlwassers durch den Regler 6 gut einstellen.
Als Führungsgröße für den Regler 6 kann dabei die Temperatur des Hydrauliköls im Tank
51 dienen, die mit einem Geber 61 erfasst wird. Im Wärmetauscher 53 gibt das Hydrauliköl
seine Wärme an das Kühlwasser ab, wobei mit dem Kühlwasserstrom die abgeführte Wärmemenge
einstellbar ist.
[0039] In Fig. 2 ist im Hydraulikkreis 5 ein Druckspeicher 54 gezeigt, der aber auch weggelassen
werden kann. Der Hydraulikkreis 5 kann auch ein Schmiermittelkreis sein, der zur Versorgung
zu schmierenden Stellen in der Maschine dient.
[0040] Es sind auch andere Verwendungen und Einsatzmöglichkeiten von digitalhydraulischen
Reglern als Druckregler oder als Durchflussregler insbesondere in Papiermaschinen
denkbar. Solche digitalhydraulischen Regler sind in dieser Beschreibung zuvor im Zusammenhang
mit Flüssigkeiten als Druckregler und als Durchflussregler beschrieben. Bei gleicher
Konstruktion und Funktionsweise können diese Regler aber auch als Durchflussregler
oder als Druckregler für Gase eingesetzt werden.
[0041] Im erstgenannten Fall wird die Verwendung eines digitalhydraulischen Reglers zur
Steuerung des Durchflusses komprimierter Luft in einen Wirbelstrom Generator (auch
als Vortex Generator oder Vortex-Rohr) vorgeschlagen. Diese Wirbelstrom Generatoren
werden zur Erzeugung von Kaltluft verwendet und werden mit Druckluft betrieben. Der
Luftverbrauch dieser Generatoren ist jedoch relativ hoch und der Durchfluss wird üblicherweise
durch ein Handrad manuell eingestellt, bis die Kaltluft mit erwünschter Temperatur
und in erwünschter Menge am Ausgang des Wirbelstrom Generators erhalten wird. Dabei
bleiben einmal gewählte Einstellungen trotz Änderungen der Temperatur in der Umgebung
der Maschine unverändert, solange ausreichend kalte Luft vorliegt. Schwankungen im
Druck in der Lieferleitung werden nicht berücksichtigt. In bestehenden Systemen werden
zusammen mit dem Handrad entsprechend der Kaltlufttemperatur gesteuerte Zweipunktregler
verwendet, die die Druckluftversorgung mittels eines einfachen, elektrisch schließbaren
Ventils unterbrechen bzw. freigeben. Diese Vorgehensweise ist jedoch sehr ungenau,
so dass auf diese Weise teuer erzeugte Druckluft ungenutzt bleibt.
[0042] Es wird nunmehr vorgeschlagen, statt des Handrads mit einem Zweipunktregler einen
digitalhydraulischen Regler zur Einstellung des Luftdurchflusses in den Wirbelstrom
Generator zu verwenden. Als Regelgröße kann dann die Temperatur der Kaltluft, der
Durchfluss oder eine anderer geeigneter Parameter gewählt werden, nach dem die Luftzufuhr
zum Vortex-Generator mit Hilfe des Durchflussreglers geregelt wird. Diese mit geringem
Aufwand erheblich verfeinerte Regelung erlaubt deutliche Einsparungen an Druckluft,
ohne dass Leistungseinbußen in der Papiermaschine hingenommen werden müssen. Die Wirkungsweise
des Reglers entspricht dabei der eines digitalhydraulischen Reglers bei der Regelung
von Durchflüssen von Flüssigkeiten.
[0043] Ein möglicher Einsatz der digitalhydraulischen Regler als Druckregler zur Regelung
des Drucks von Gasen ist beispielsweise bei der Regelung von Stellschläuchen gegeben.
Stellschläuche werden zum Beispiel verwendet, um eine Rakel einzustellen, bzw. in
einer Betriebsstellung zu halten. Dabei muss die Kraft, mit der die Rakel auf beispielsweise
eine Papierbahn einwirkt sehr genau gesteuert werden. Hierzu sollte bereits ein Regler
ausreichen, der drei bis sechs parallele Schaltventile hat.
[0044] Diese Stellschläuche werden oft pneumatisch betätigt, also mit Druckluft betrieben.
Die Regelung des Drucks in einem solchen Stellschlauch erfolgte bisher üblicherweise
durch manuell einstellbare Drosseln, kombiniert mit Ejektoren und elektromagnetischen
Umschaltventilen. Es war jedoch schwierig, stets eine genaue Regelung der Andruckkraft
des Stellschlauchs auf die Rakel sicherzustellen.
[0045] Wird nun ein digitalhydraulischer Regler mit sechs bzw. zwölf parallelen Schaltventilen
eingesetzt, kann eine sehr genaue Drucksteuerung der Luft im Stellschlauch erzielt
werden. Die Wirkungsweise des Reglers entspricht dabei der eines digitalhydraulischen
Reglers bei der Regelung von Drücken in Flüssigkeiten.
[0046] In Fig. 3 ist eine weitere Anwendung der digitalhydraulischen Regelung gezeigt. Diese
Anwendung betrifft die Kühlung von Drehkupplungen mit digitalhydraulischer Technik.
[0047] In Fig. 3 ist eine Anordnung mit zwei Metallbandkalandern 7 gezeigt, auf die, wie
hier beschrieben, die digitalhydraulischen Regelungstechnik angewandt wird.
[0048] Die Metallbandkalander 7 werden bei hohen Temperaturen betrieben, so dass eine Kühlung
der Drehkupplungen erforderlich ist. Die Kühlstellen sind mit 71 in Fig. 3 angedeutet.
[0049] Insbesondere ist es mit den üblichen Regelventilen, die in Anbetracht der hohen Öltemperaturen
überhaupt in Frage kommen, in der Praxis schwierig, die Kühlleitungen der Drehkupplungen
hinreichend zu spülen, da stets Schmutz zu Problemen mit der Durchflussmessung führt.
Werden die Leitungen mit den Durchflussreglern beim Spülen umgangen, um die teueren
Regelventile nicht zu beschädigen, kann dies dazu führen dass die Durchflussregelungsventile
schnell wieder verstopft sind oder blockieren.
[0050] Ein Metallbandkalander 7 der in Fig. 3 gezeigten Art, der von der Anmelderin unter
dem Produktnamen ValZone vertrieben wird, hat bis zu neun Kühlstellen 71, von denen
jede durch einen digitalhydraulischen Durchflussregler 2 versorgt wird. Nach Berechnungen
genügt eine Reihe mit vier Schaltventilen für jede Kühlstelle 71, so dass ein digitalhydraulischer
Regler mit neun mal vier (9x4) Schaltventilen ausreicht, um die Kühlung der Kühlstellen
71 sicherzustellen. Diese Schaltventile sind wegen des geringen Durchflusses und dem
niedrigen Druckniveau preiswert und zuverlässig.
[0051] Die digitalhydraulische Regelung erfordert lediglich eine Druckmessung und eine Temperaturmessung
des in die Versorgungseinheit 3 fließenden Öls. Die Schaltventile können in eine Systemsimulation
"Simulink" eingebettet sein und lediglich als Steuerventile ohne Rückkopplung geführt
sein. Der typische Durchfluss liegt bei 6 bis 9 l/min bei Öltemperaturen von 70 bis
75 °C. Das Öl ist bei diesen Temperaturen ohnehin dünnflüssig, so dass die Temperaturabhängigkeit
klein ist. Temperaturschalter als Sicherheitseinrichtungen können an den Drehkupplungen
auch zusätzlich vorhanden sein.
[0052] Der digitalhydraulische Regler, der in dieser Anwendung erläutert wurde entspricht
in seiner Arbeitsweise den zuvor ausführlich beschriebenen Reglern. Insbesondere die
Unempfindlichkeit gegen Schmutz und die Spülbarkeit durch die einfache robuste Konstruktion
bilden auch in dieser Anwendung einen Vorteil für den digitalhydraulischen Regler.
Es ist z.B. zusätzlich möglich, durch Kalibrierverfahren oder Fehlererkennungsverfahren
einen teilweise oder vollständige Blockierung einzelner Ventile mit Hilfe der anderen
Ventile auszugleichen, indem passende andere Ventilkombinationen gewählt werden. Auf
diese Wiese kann ein möglicher weise geringfügig eingeschränkter, bis zur nächsten
Betriebsunterbrechung fortgesetzter sicherer Betrieb der Kühlung gewährleistet werden.
1. Verfahren zur Funktionsüberwachung eines Hydrauliksystems einer Maschine zur Herstellung
einer Faserstoffbahn, wie eine Papier- oder Kartonmaschine, wobei
das Hydrauliksystem zur Steuerung von Arbeitsfluiddrücken mindestens einen digitalhydraulischen
Regler verwendet, der aus mindestens einem Druckspeicher unter Druck gespeichertes
Arbeitsfluid entnimmt,
das Hydrauliksystem mit einer Versorgungseinheit versehen ist, die bedarfsgerecht
eingeschaltet wird, um den Druckspeicher aufzufüllen, und
die tatsächliche Einschalthäufigkeit und/oder Einschaltdauer der Versorgungseinheit
mit einer erwarteten Einschalthäufigkeit und/oder Einschaltdauer verglichen wird,
wobei die tatsächliche Einschalthäufigkeit und/oder die tatsächliche Einschaltdauer
beginnend mit jedem Neustart der Maschine und nach Erreichen des stabilen Betriebszustands,
in dem ein Solldruck in einem hydraulischen Stellglied gehalten wird und die Ventile
des digitalhydraulischen Reglers in der Regel geschlossen sind, erneut erfasst wird,
wobei aus dem Vergleich der tatsächlichen Einschalthäufigkeit mit der erwarteten Einschalthäufigkeit
auf eine Undichtigkeit im Hydrauliksystem geschlossen wird, wenn die tatsächliche
Einschalthäufigkeit die erwartete Einschalthäufigkeit übersteigt, und/oder wobei aus
dem Vergleich der tatsächlichen Einschaltdauer mit der erwarteten Einschaltdauer auf
eine Undichtigkeit im Hydrauliksystem geschlossen wird, wenn die tatsächliche Einschaltdauer
die erwartete Einschaltdauer übersteigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungseinheit bedarfsgerecht eingeschaltet wird, wenn der Druck im Druckspeicher
einen vorgegebenen Wert unterschreitet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die tatsächliche Einschaltdauer eine kumulierte Einschaltdauer aus aufeinanderfolgenden
Betriebsphasen der Versorgungseinheit ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erwartete Einschalthäufigkeit berechnet wird, indem eine erwartete Entnahmemenge
an Arbeitsfluid aus dem Druckspeicher je Zeiteinheit berechnet wird und zum Speichervolumen
des Druckspeichers oder der Druckspeicher ins Verhältnis gesetzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erwartete Einschaltdauer berechnet wird, indem eine erwartete Entnahmemenge an
Arbeitsfluid aus dem Druckspeicher berechnet wird und zur Förderleistung der Versorgungseinheit
ins Verhältnis gesetzt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zähler verwendet wird, der die Anzahl der Einschaltvorgänge der Versorgungseinheit
zählt, dass ein Speicher verwendet wird, der die gezählte Anzahl speichert und dass
eine Rechenvorrichtung mit einem Zeitgeber verwendet wird, die die gezählte Anzahl
zu der Zeit ins Verhältnis setzt, um die tatsächliche Einschalthäufigkeit zu erhalten.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zähler verwendet wird, der die Dauer der Betriebsphasen der Versorgungseinheit
erfasst, und dass ein Speicher mit Additionsfunktion verwendet wird, der die erfasste
Dauer der Betriebsphasen speichert und zu einer tatsächlichen Einschaltdauer aufsummiert.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vergleichsvorrichtung den Wert für die tatsächliche Einschalthäufigkeit oder
die tatsächliche Einschaltdauer mit einem vorgegebenen Wert vergleicht und eine Meldung
anzeigt, wenn dieser Wert überschritten wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein optischer und/oder akustischer Alarm ausgegeben wird, wenn der vorgegebene Wert
überschritten wird.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrauliksystem mehrere Versorgungseinheiten hat, wobei die einzelnen Versorgungseinheiten
jeweils hinsichtlich der Einschalthäufigkeit und/oder Einschaltdauer überwacht werden.
1. Method for monitoring the function of a hydraulic system of a machine for producing
a fibrous web, such as a paper or board machine, wherein
the hydraulic system uses at least one digital-hydraulic controller for controlling
operating fluid pressures, which takes operating fluid stored under pressure from
at least one pressure accumulator,
the hydraulic system is provided with a supply unit, which is switched on as necessary
in order to fill the pressure accumulator, and
the actual switch-on frequency and/or switch-on duration of the supply unit is compared
with an expected switch-on frequency and/or switch-on duration, wherein the actual
switch-on frequency and/or the actual switch-on duration is/are detected again, beginning
with each new start of the machine and after reaching the stable operating state,
in which a target pressure in a hydraulic accumulator is maintained and the valves
of the digital-hydraulic controller are as a rule closed, wherein, from the comparison
of the actual switch-on frequency with the expected switch-on frequency, it is concluded
that there is a leak in the hydraulic system if the actual switch-frequency exceeds
the expected switch-on frequency, and/or wherein, from the comparison of the actual
switch-on duration with the expected switch-on duration, it is concluded that there
is a leak in the hydraulic system if the actual switch-on duration exceeds the expected
switch-on duration.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the supply unit is switched on as necessary when the pressure in the pressure accumulator
falls below a predefined value.
3. Method according to Claim 1, characterized in that the actual switch-on duration is a cumulative switch-on duration from successive
operating phases of the supply unit.
4. Method according to Claim 1, characterized in that the expected switch-on frequency is calculated in that an expected removal quantity of operating fluid from the pressure accumulator per
unit time is calculated and related to the storage volume of the pressure accumulator
or the pressure accumulators.
5. Method according to Claim 1 or 3, characterized in that the expected switch-on duration is calculated in that an expected removal quantity
of operating fluid from the pressure accumulator is calculated and related to the
delivery output from the supply unit.
6. Method according to one or more of the preceding Claims 1 or 4, characterized in that use is made of a counter which counts the number of switch-on operations of the supply
unit, in that use is made of a memory which stores the number counted, and in that use is made of a computing device with a timer, which relates the number counted
to the time in order to obtain the actual switch-on frequency.
7. Method according to one or more of the preceding Claims 1 or 5, characterized in that use is made of a counter which detects the duration of the operating phases of the
supply unit, and in that use is made of a memory with an addition function, which stores the acquired durations
of the operating phases and adds them up to form an actual switch-on duration.
8. Method according to Claim 6 or 7, characterized in that a comparison device compares the value for the actual switch-on frequency or the
actual switch-on duration with a predefined value and displays a message if this value
is exceeded.
9. Method according to Claim 8, characterized in that an optical and/or acoustic alarm is output if the predefined value is exceeded.
10. Method according to one or more of the preceding claims, characterized in that the hydraulic system has a plurality of supply units, wherein the individual supply
units are each monitored with regard to the switch-on frequency and/or switch-on duration.
1. Procédé de surveillance du fonctionnement d'un système hydraulique d'une machine de
fabrication d'une bande fibreuse, telle qu'une machine à papier ou à carton,
le système hydraulique pour la commande de pressions de fluide de travail utilisant
au moins un régulateur hydraulique numérique qui prélève du fluide de travail stocké
sous pression à partir d'au moins un accumulateur de pression,
le système hydraulique étant pourvu d'une unité d'alimentation qui est mise en circuit
en fonction des besoins, afin de remplir l'accumulateur de pression, et
la fréquence de mise en circuit effective, et/ou la durée de mise en circuit effective
de l'unité d'alimentation étant comparées à une fréquence de mise en circuit attendue
et/ou à une durée de mise en circuit attendue, la fréquence de mise en circuit effective,
et/ou la durée de mise en circuit effective, en commençant à chaque nouveau démarrage
de la machine, et après l'obtention de l'état de fonctionnement stable dans lequel
une pression de consigne est maintenue dans un actionneur hydraulique et les soupapes
du régulateur hydraulique numérique sont en général fermées, étant détectées à nouveau,
un défaut d'étanchéité dans le système hydraulique étant déduit à partir de la comparaison
de la fréquence de mise en circuit effective avec la fréquence de mise en circuit
attendue si la fréquence de mise en circuit effective dépasse la fréquence de mise
en circuit attendue, et/ou un défaut d'étanchéité dans le système hydraulique étant
déduit à partir de la comparaison de la durée de mise en circuit effective avec la
durée de mise en circuit attendue si la durée de mise en circuit effective dépasse
la durée de mise en circuit attendue.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité d'alimentation est mise en circuit au besoin, si la pression dans l'accumulateur
de pression est en dessous d'une valeur prédéfinie.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la durée de mise sous tension effective est une durée de mise sous tension cumulée
à partir de phases de fonctionnement successives de l'unité d'alimentation.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fréquence de mise sous tension attendue est calculée en calculant une quantité
attendue de prélèvement de fluide de travail hors de l'accumulateur de pression par
unité de temps, et en la rapportant au volume de stockage de l'accumulateur de pression
ou des accumulateurs de pression.
5. Procédé selon la revendication 1 ou 3, caractérisé en ce que la durée de mise sous tension attendue est calculée en calculant une quantité attendue
de prélèvement de fluide de travail hors de l'accumulateur de pression et en la rapportant
à la puissance de refoulement de l'unité d'alimentation.
6. Procédé selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes 1 ou 4,
caractérisé en ce que l'on utilise un compteur qui compte le nombre des opérations de mise en circuit de
l'unité d'alimentation, en ce que l'on utilise une mémoire qui mémorise le nombre compté et en ce que l'on utilise un ordinateur avec une horloge qui met en rapport le nombre compté avec
le temps, afin d'obtenir la fréquence de mise en circuit effective.
7. Procédé selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes 1 ou 5,
caractérisé en ce que l'on utilise un compteur qui détecte la durée des phases de fonctionnement de l'unité
d'alimentation, et en ce que l'on utilise une mémoire avec une fonction d'addition, qui mémorise la durée détectée
des phases de fonctionnement et qui les additionne pour obtenir une durée de mise
en circuit effective.
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'un dispositif de comparaison compare la valeur de la fréquence de mise en circuit
effective ou de la durée de mise en circuit effective avec une valeur prédéfinie,
et affiche un message lorsque cette valeur est dépassée.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une alarme optique et/ou acoustique est émise lorsque la valeur prédéfinie est dépassée.
10. Procédé selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système hydraulique présente plusieurs unités d'alimentation, les unités d'alimentation
individuelles étant surveillées à chaque fois en termes de fréquence de mise en circuit
et/ou de durée de mise en circuit.