[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruch 1, wie sie aus der
CN 201 954 455 U bekannt ist, sowie ein System mit einer solchen Vorrichtung nach Anspruch 6.
Aus dem weiteren Stand der Technik sind Beleuchtungsvorrichtungen, insbesondere Not-
und/oder Nachtlichter für Kinder, bekannt, die zum Einstecken in eine Netzsteckdose
ausgebildet sind. Aus der
US 2006/0171141 A1 ist eine in einer Wand einzusetzende LED-Leuchte bekannt, die sich um 360° drehen
lässt. Aus der
US 2005/0135103 A1 ist ferner eine lichtemittierende Dioden (LED) umfassende Vorrichtung bekannt, welche
eine mehrstufige, bewegungsorientierte Leuchtvorrichtung für die Verwendung in Notsituationen
beschreibt.
Auch ist es bekannt, dass solche Beleuchtungsvorrichtungen mehrere Beleuchtungsmodi
aufweisen, wobei zwischen den Beleuchtungsmodi durch manuelle Betätigung eines Bedienelements,
beispielsweise eines mechanischen Schalters, gewechselt werden kann.
Nachteilig an solchen Beleuchtungsvorrichtungen ist, dass zum Wechsel des Betriebsmodus
ein mechanischer Schalter verwendet wird, der leicht versehentlich betätigt werden
kann und der die optischen und haptischen Rahmenbedingungen der Gestaltungsmöglichkeiten
der Beleuchtungsvorrichtung negativ beschränkt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine gattungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung
so zu verbessern, dass die Handhabbarkeit, insbesondere in Hinblick auf unbeabsichtigte
Fehlwechsel des Beleuchtungsmodus, erhöht und die Gestaltungsfreiheit hinsichtlich
der Formgebung erweitert wird sowie eine Eignung für Netzsteckdosen mit Horizontal-
und Vertikalausrichtung der Kontakte gegeben ist.
[0002] Erreicht wird dies mit den Mitteln des Anspruchs 1, insbesondere indem Mittel zum
Erfassen einer Einsteckausrichtung vorgesehen sind, die die Einsteckausrichtung relativ
zu der Netzsteckdose und/oder relativ zur Schwerkraftrichtung erfassend ausgebildet
sind. Grundsätzlich gibt es bei gängigen Netzsteckdosen zwei alternative Möglichkeiten
einen Verbraucherstecker einzustecken. Dies gilt insbesondere für die in Europa verbreiteten
Schukosteckdosen (CEE 7/4), bei denen bei der ersten Einsteckausrichtung ein Verbraucherstecker
um 180° gegenüber der zweiten Einsteckausrichtung gedreht ist.
Weiter sind Mittel zur Beleuchtungsmodusvorgabe vorgesehen, die, bevorzugt ohne Zwischenstufen,
in Abhängigkeit der erfassten Einsteckausrichtung einen Beleuchtungsmodus vorgeben
können. Als mögliche Beleuchtungsmodi kommen beispielsweise verschiedene Beleuchtungsstärken
und/oder Beleuchtungsfarbzusammensetzungen in Frage. So kann etwa in einem ersten
Beleuchtungsmodus erste Leuchtmittel eingeschaltet und zweite Leuchtmittel ausgeschaltet
sein und in einem zweiten Beleuchtungsmodus erste und zweite Leuchtmittel eingeschaltet
sein. Ergänzend oder alternativ können die Leuchtmittel auch je nach Beleuchtungsmodus
unterschiedlich bestromt werden, wodurch sich ihre Leuchtintensität verändert. Eine
solche Vorrichtung zeichnet sich unter anderem durch ihre leichte Bedienbarkeit (insbesondere
auch für Kinder) aus.
Die Beleuchtungsvorrichtung umfasst ein Gehäuse, welches so ausgebildet ist, dass
es die Beleuchtungsvorrichtung im eingesteckten Zustand ortsfest in der Netzsteckdose
hält, wobei der Stecker am Gehäuse angeordnet ist. Bevorzugt ist der Stecker starr
am Gehäuse angebracht, insbesondere nicht über eine flexible Kabelverbindung. Bevorzugt
stützt sich die Vorrichtung ausschließlich an der Steckdose ab. Erfindungsgemäß umfassen
die Mittel zum Erfassen der Einsteckausrichtung einen Schwerkraftsensor, der die Ausrichtung
der Beleuchtungsvorrichtung zu einer Schwerkraftrichtung (die Schwerkraftslage) oder
einen daraus abgeleiteten Wert erfassen kann.
[0003] Besonders bevorzugt ist der Schwerkraftsensor als mechanischer Schalter mit mindestens
zwei Schaltzuständen ausgebildet, bei dem bevorzugt die Lage zu der Schwerkraftrichtung
den Schaltzustand bestimmt.
[0004] So kann der Schwerkraftsensor erfindungsgemäß ein bewegliches Kontaktelement aufweisen,
das je nach Schwerkraftslage seine Position im Schwerkraftsensor verändert, beispielsweise
eine Metallkugel in einem Rohr. Der Schwerkraftsensor kann so ausgebildet sein, dass
in bestimmten Schwerkraftslagen (oder in bestimmten Bereichen von Schwerkraftslagen)
das Kontaktelement einen Stromkreis schließt, der bei anderen Schwerkraftslagen offen
ist.
Netzsteckdosen werden im Wesentlichen in zwei möglichen Ausrichtungen in vertikalen
Wänden installiert. Entweder liegen die beiden Kontakte (Buchsenöffnungen) der Stromleitungen
auf einer horizontal (also senkrecht zur Schwerkraftsrichtung) verlaufenden Geraden,
im Folgenden Horizontalausrichtung genannt, oder auf einer vertikal (also parallel
zur Schwerkraftsrichtung) verlaufenden Geraden, im Folgenden Vertikalausrichtung genannt.
Um in beiden möglichen Steckdosenausrichtungen die Lage relativ zur Schwerkraftrichtung
ermitteln zu können, hat es sich gemäß der Erfindung als vorteilhaft herausgestellt,
bei der Ausbildung des Schwerkraftsensors mit einem beweglichen Kontaktelement die
Bewegungsrichtung des beweglichen Kontaktelements im eingesteckten Zustand der Beleuchtungsvorrichtung,
(sowohl in eine Netzsteckdose mit Vertikal- als auch mit Horizontalausrichtung), nicht
rechtwinklig zur Schwerkraftrichtung (also nicht als reine Horizontale) verläuft,
also dass die Bewegungsrichtung des beweglichen Kontaktelements in horizontaler Richtung
verläuft, was einen undefinierten Schaltzustand zur Folge hätte, da hier keine Kraftkomponente
der Schwerkraft in Bewegungsrichtung verlaufen würde. Bevorzugt ist die Bewegungsrichtung
(im eingesteckten Zustand der Beleuchtungsvorrichtung in eine Netzsteckdose mit Horizontalausrichtung)
zwischen 10° und 80°, besonders bevorzugt zwischen 40° und 50°, zur Schwerkraftrichtung
angeordnet, wodurch eine ausreichende Kraftkomponente der Schwerkraft in Bewegungsrichtung
gegeben ist.
Ist die Netzsteckdose als Wandsteckdose fest in einer vertikalen Wand installiert,
kann aus der durch den Schwerkraftsensor erfassten Lage zur Schwerkraftrichtung unmittelbar
ein Rückschluss auf die Einsteckausrichtung relativ zu der Netzsteckdose gezogen werden.
Häusliche Netzsteckdosen weisen in der Regel einen Außenleiter (auch Phasenleiter
genannt) und einen Neutralleiter auf. Zwischen Außen- und Phasenleiter liegt Netzspannung
an. Da die Netzspannung üblicherweise als Wechselspannung ausgebildet ist, bei der
die Pole mit Netzfrequenz (beispielsweise in Deutschland mit 50 Hz) tauschen, können
Außen- und Neutralleiter grundsätzlich auch vertauscht durch den Verbraucher kontaktiert
werden, wobei die Kontaktierung auch tatsächlich je nach Einsteckausrichtung gegenüber
der Netzsteckdose wechselt.
[0005] Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, zusätzlich zu dem vorbeschriebenen
Schwerkraftsensor, die Einsteckausrichtung der Beleuchtungsvorrichtung durch Ermittlung
der Art der kontaktierten Stromleitung, also eine Messung, bei der festgestellt wird,
bei welchem der kontaktierten Stromleitungen es sich um den Außen- bzw. Neutralleiter
handelt, festzustellen.
Diese Feststellung kann beispielsweise durch Messung der Spannung eines der Stromleitungen
gegenüber Erdpotential, insbesondere gegenüber einem ebenfalls an der Netzsteckdose
kontaktierten Schutzleiter, erfolgen. Das Spannungspotential des Außenleiters alteriert
gegenüber dem Erdpotential, das Spannungspotential am Neutralleiter ist näherungsweise
konstant zu, im störungsfreien Zustand idealerweise identisch mit, dem Spannungspotential
am Schutzleiter. Durch Messung der Spannung an einer der kontaktierten Stromleitungen
(gegenüber dem Schutzleiter) kann im Ausschlussverfahren auch ein Rückschluss auf
die andere der Stromleitungen gezogen werden. Um auch Fehlerzustände (es liegt an
keinem der Leiter ein von Erdpotential abweichendes Potential an) zu erkennen, können
auch die Spannung an beiden Stromleitungen gemessen werden.
[0006] Vorteilhaft an der Ermittlung der Einsteckausrichtung durch Ermittlung von Außen-
und Neutralleiter ist, dass diese schwerkraftunabhängig ist und somit auch unabhängig
von der Ausrichtung der Netzsteckdose gegenüber der Schwerkraftsrichtung ist, wodurch
die Erfindung etwa auch auf nicht orts- und lagefeste Steckdosenleisten anwenden lässt.
[0007] Bevorzugt sind die Leuchtmittel der Beleuchtungsvorrichtung als LEDs ausgebildet.
Weiter bevorzugt umfasst die Beleuchtungsvorrichtung einen Gleichrichter, der die
netzseitige Wechselspannung in eine Gleichspannung, insbesondere zur Spannungsversorgung
der LEDs, umwandelt. Weiterhin können Treiberschaltungen zum Betrieb der LEDs vorgesehen
sein.
[0008] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht in einer Vielzahl von Anwendungsfällen
eine besonders einfache Einstellmöglichkeit eines Betriebsmodus. Beispielsweise ist
es denkbar, ein Nachtlicht so auszubilden, dass es bei einer der Einsteckausrichtungen
zusätzlich Musik abspielt.
[0009] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen, diese
zeigen in:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Systems mit einer Beleuchtungsvorrichtung und
einer Netzsteckdose,
- Fig. 2
- eine Schaltbilddarstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung,
bei der je nach Einsteckausrichtung eine LED hinzugeschaltet wird,
- Fig. 3
- eine Schaltbilddarstellung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung,
bei der je nach Einsteckausrichtung die Intensität einer LED variiert wird,
- Fig. 4
- eine Schaltbilddarstellung einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung,
bei der je nach Einsteckausrichtung zwischen zwei LED gewechselt wird,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines mechanischen Schwerkraftsensors.
[0010] Fig. 1 zeigt beispielhaft eine schematische Darstellung eines Systems mit einer Beleuchtungsvorrichtung
10 und einer Netzsteckdose 80.
[0011] Die Netzsteckdose umfasst eine ersten Stromleitung 82, hier als Außenleiter ausgebildet,
eine zweiten Stromleitung 84, hier als Neutralleiter ausgebildet, und einen Schutzleiter
86.
[0012] Die Beleuchtungsvorrichtung 10 umfasst Mittel 12 zum Erfassen der Einsteckausrichtung,
Mittel 16 zur Beleuchtungsmodusvorgabe sowie Leuchtmittel 20, hier in Form einer Vielzahl
von LEDs. Weiter umfasst die Beleuchtungsvorrichtung 10 einen Stecker 40 mit Kontaktelementen
42, 44 und 46 zum jeweiligen Kontaktieren der ersten Stromleitung 82, der zweiten
Stromleitung 84 und des Schutzleiters 86. Die durch den Stecker 40 abgegriffene Netzspannung
wird durch einen Gleichrichter 50 in Gleichspannung, insbesondere zum elektrischen
Betreiben der Leuchtmittel 20, umgewandelt.
[0013] Die Mittel zum Erfassen der Einsteckausrichtung 12 erfassen die Einsteckausrichtung
der Beleuchtungsvorrichtung 10. Eine erfindungsgemäße Realisierungsform ist beispielhaft
in Fig. 5 sowie der zugehörigen Beschreibung angegeben.
Die Mittel zur Beleuchtungsmodusvorgabe 16 geben den Leuchtmitteln 20 in Abhängigkeit
der von den Mitteln 12 zum Erfassen der Einsteckausrichtung erfassten Einsteckausrichtung
einen Beleuchtungsmodus vor.
Fig. 2 zeigt ein Schaltbild für eine erste Ausführungsform einer Beleuchtungsvorrichtung.
Der Gleichrichter 50 dient als (Gleich-) Spannungsquelle für die Leuchtmittel 20,
hier ausgebildet durch erste und zweite Leuchtmittel 20a bzw. 20b. Weiterhin umfasst
die Schaltung einen Beleuchtungsmodusschalter 17, der Teil der Mittel zur Beleuchtungsmodusvorgabe
ist, die den Leuchtmitteln je nach (durch nicht dargestellte Mittel zum Erfassen der
Einsteckausrichtung, beispielsweise einem Schwerkraftsensor und/oder Leitungsarterfassungsmittel)
erfasster Einsteckausrichtung einen Beleuchtungsmodus vorgeben.
Ist der Beleuchtungsmodusschalter 17 offen, so ist lediglich der Stromkreis über die
ersten Leuchtmittel 20a geschlossen, sodass nur diese leuchten.
Ist der Beleuchtungsmodusschalter 17 hingegen geschlossen, so ist zusätzlich auch
der Stromkreis über die Leuchtmittel 20b geschlossen, sodass sowohl die ersten als
auch die zweiten Leuchtmittel 20a bzw. 20b leuchten.
Fig. 3 zeigt ein Schaltbild einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Beleuchtungsvorrichtung. Hier ist den Leuchtmitteln 20a, je nach Schaltzustand des
Beleuchtungsmodusschalters 17 ein Vorwiderstand 18 vorgeschaltet. Ist der Beleuchtungsmodusschalter
17 offen, so reduziert der Vorwiderstand 18 den Strom durch die Leuchtmittel 20a und
somit deren Leuchtintensität. Ist der Beleuchtungsmodusschalter 17 geschlossen, so
wird der Vorwiderstand 18 überbrückt, wodurch die Leuchtintensität (gegenüber dem
Beleuchtungsmodus, in dem der Beleuchtungsmodusschalter 17 offen ist) gesteigert ist.
[0014] Fig. 4 zeigt ein Schaltbild einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Beleuchtungsvorrichtung. Hier wird je nach Schaltzustand des Beleuchtungsmodusschalters
17 entweder der Stromkreis über die ersten oder die zweiten Leuchtmittel 20a bzw.
20b geschlossen.
[0015] Fig. 5 zeigt einen schematischen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung mit einem Schwerkraftsensor 60 als Mittel
12 zum Erfassen der Einsteckausrichtung im eingesteckten Zustand der Vorrichtung.
[0016] Der Schwerkraftsensor 60 umfasst ein bewegliches Kontaktelement 62, hier in Form
einer metallischen Kugel, das durch Bewegung in (oder entgegen) der Bewegungsrichtung
64 in einem umgebenden Bewegungsrohr zwischen zwei Lagepositionen wechseln kann.
[0017] In der ersten Lageposition stellt das Kontaktelement 62 einen elektrischen Kontakt
zwischen Kontaktelementen 68a und 68b her. In der zweiten Lageposition ist dieser
Kontakt offen.
[0018] Zwischen der Bewegungsrichtung 64 des Kontaktelements 62 und der Schwerkraftrichtung
90 ist ein Winkel α eingeschlossen, der hier 45° beträgt. Durch diese Winkelwahl wird
sichergestellt, dass bei beiden üblichen Installationsausrichtungen für Netzsteckdosen
in vertikalen Wänden, welche (wie schon zuvor beschrieben) zueinander um 90° verdreht
sind, eine Unterscheidung zwischen den beiden Einsteckausrichtungen ermöglicht wird.
1. Beleuchtungsvorrichtung (10) zum Einstecken in eine Netzsteckdose (80), mit einem
Gehäuse und einem Stecker (40) zum elektrisch leitenden Kontaktieren von mindestens
zwei Stromleitungen (82, 84) der Netzsteckdose, wobei die Beleuchtungsvorrichtung
(10) in zwei alternativen Einsteckausrichtungen in die Netzsteckdose (80) einsteckbar
ist und in zwei unterschiedlichen Beleuchtungsmodi betreibbar ist und wobei der Stecker
(40) an dem Gehäuse angeordnet ist um die Beleuchtungsvorrichtung (10) im eingesteckten
Zustand ortsfest in der Netzsteckdose (80) zu halten, wobei Mittel zum Erfassen der
Einsteckausrichtung (12) und Mittel zur Beleuchtungsmodusvorgabe (16) vorgesehen sind,
die so ausgebildet sind, dass sie in Abhängigkeit der von den Mitteln zum Erfassen
der Einsteckausrichtung (12) erfassten Einsteckausrichtung einen der Beleuchtungsmodi
bestimmen,
und die Mittel zum Erfassen der Einsteckausrichtung (12) einen Schwerkraftsensor (60)
umfassen,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwerkraftsensor (60) ein bewegliches Kontaktelement (62) umfasst, das in einem
durch die Lage zur Schwerkraftrichtung (90) definierten Lagebereich sich in einer
Lageposition (64b) im Schwerkraftsensor (40) befindet, in der eine leitende Verbindung
zu und/oder zwischen Kontaktelementen (68a, 68b) des Schwerkraftsensors (40) hergestellt
wird und eine Bewegungsrichtung (64) des beweglichen Kontaktelements im eingesteckten
Zustand der Beleuchtungsvorrichtung in einem Winkel (α) ungleich 90° zu der Schwerkraftrichtung
angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwerkraftsensor (60) als mechanischer Schalter mit zwei Schaltzuständen ausgebildet
ist, bei dem die relative Lage der Beleuchtungsvorrichtung zu einer Schwerkraftrichtung
(90) den Schaltzustand bestimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Winkel zwischen 10° und 80°, bevorzugt zwischen 40° und 50°, beträgt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zum Erfassen der Einsteckausrichtung (12) Leitungsarterfassungsmittel
umfassen, die so ausgebildet sind, dass sie die kontaktierten Stromleitungen (82,
84) zwischen Phasenleiter und Neutralleiter unterscheiden können.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitungsarterfassungsmittel so ausgebildet sind, dass sie zum Ermitteln des Phasenleiters
und/oder des Neutralleiters den Spannungsverlauf einer oder beider der kontaktierten
Stromleitung (82, 84) gegenüber Erdpotential, insbesondere dem Potential am Schutzleiter
(86), erfassen.
6. System mit einer Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einer
Netzsteckdose (80).
7. System nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Netzsteckdose (80) an einer vertikalen Wand installiert ist, derart, dass die
Vorrichtung (10) senkrecht zur Schwerkraftrichtung in die Netzsteckdose (80) eingeführt
wird.
1. A lighting device (10) for insertion into a mains socket (80), comprising a housing
and a plug (40) for forming an electrically conductive contact with at least two power
lines (82, 84) of the mains socket, the lighting device (10) being insertable into
the mains socket (80) in two alternative insertion orientations and being operable
in two different lighting modes, and the plug (40) being disposed on the housing so
as to keep the lighting device (10) fixed in the mains socket (80) when in the inserted
state, means (12) for detecting the insertion orientation and means (16) for lighting
mode definition being provided which are configured in such a manner that they determine
one of the lighting modes as a function of the insertion orientation detected by the
means (12) for detecting the insertion orientation, and the means (12) for detecting
the insertion orientation comprising a gravity sensor (60),
characterized in that
the gravity sensor (60) comprises a mobile contact element (62) which, in a situational
range defined by the situation relative to the direction of gravity (90), is located
in a situational position (64b) in the gravity sensor (40) in which a conductive connection
with and/or between contact elements (68a, 68b) of the gravity sensor (40) is established
and a direction of movement (64) of the mobile contact elements is disposed at an
angle (α) other than 90° to the direction of gravity when the lighting device is in
the inserted state.
2. The device according to claim 1,
characterized in that
the gravity sensor (60) is configured as a mechanical switch having two switching
states, the situation of the lighting device in relation to a direction of gravity
(90) determining the switching state of the mechanical switch.
3. The device according to claim 1 or 2,
characterized in that
the angle is between 10° and 80°, preferably between 40° and 50°.
4. The device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the means (12) for detecting the insertion orientation comprise type-of-line detection
means that are configured in such a manner that they can distinguish whether the contacted
power lines (82, 84) are phase conductors or neutral conductors.
5. The device according to claim 4,
characterized in that
the type-of-line detection means are configured in such a manner that in order to
determine the phase conductor and/or the neutral conductor, they detect the voltage
curve of one or both of the contacted power lines (82, 84) to ground potential, in
particular to the potential at the protective conductor (86).
6. A system comprising a device (10) according to any one of the preceding claims and
a mains socket (80).
7. The system according to claim 6,
characterized in that
the mains socket (80) is installed on a vertical wall in such a manner that the device
(10) is inserted into the mains socket (80) in a direction perpendicular to the direction
of gravity.
1. Dispositif d'éclairage (10) destiné à être inséré dans une prise secteur (80), comprenant
un boîtier et une fiche (40) pour former un contact électriquement conducteur avec
au moins deux lignes électriques (82, 84) de la prise secteur, le dispositif d'éclairage
(10) étant insérable dans la prise secteur (80) dans deux orientations d'insertion
alternatives et étant utilisable dans deux modes d'éclairage différents et la fiche
(40) étant disposée sur le boîtier afin de maintenir le dispositif d'éclairage fixement
dans la prise secteur (80) en étant inséré, des moyens (12) pour détecter l'orientation
d'insertion et des moyens (16) pour définir le mode d'éclairage étant prévus qui sont
configurés de telle manière qu'ils déterminent un des modes d'éclairage en fonction
de l'orientation d'insertion détectée par les moyens (12) pour détecter l'orientation
d'insertion, et les moyens (12) pour détecter l'orientation d'insertion comprenant
un capteur de gravité (60),
caractérisé en ce que
le capteur de gravité (60) comprend un élément de contact (62) mobile qui, dans un
zone de situations définie par la situation par rapport au sens de le gravité (90),
est situé dans une position de situation (64b) dans le capteur de gravité (40) dans
laquelle une connexion conductrice à et/ou entre des éléments de contact (86a, 86b)
du capteur de gravité (40) est établie et un sens de mouvement (64) de l'élément de
contact mobile est disposée à un angle (α) autre que 90° par rapport au sens de la
gravité quand le dispositif d'éclairage est en état inséré.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le capteur de gravité (60) est configuré comme commutateur mécanique ayant deux états
de commutation, la situation relative du dispositif d'éclairage par rapport à un sens
de la gravité (90) déterminant l'état de commutation du commutateur mécanique.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'angle est compris entre 10° et 80°, de préférence entre 40° et 50°.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les moyens (12) pour détecter l'orientation d'insertion comprennent des moyens de
détection de type de ligne qui sont configurés de telle manière qu'ils peuvent distinguer
si les lignes électriques (82, 84) contactées sont un conducteur de phase ou un conducteur
de neutre.
5. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
les moyens de détection de type de ligne sont configurés de telle manière qu'ils détectent
la courbe de tension d'une ou des deux lignes électriques (82, 84) contactées par
rapport au potentiel terrestre, notamment au potentiel au conducteur de protection
(86), afin de déterminer le conducteur de phase et/ou le conducteur de neutre.
6. Système comprenant un dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes
et une prise secteur (80).
7. Système selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la prise secteur (80) est installée sur un mur vertical de telle manière que le dispositif
(10) est inséré dans la prise secteur (80) perpendiculairement au sens de la gravité.