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(11) |
EP 1 593 510 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.09.2018 Patentblatt 2018/36 |
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Anmeldetag: 22.04.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Lagegeber für einen Direktantrieb eines Zylinders in einer Verarbeitungsmaschine
Position indicator for a direct driven cylinder in a processing machine
Indicateur de position pour un cylindre à entrainement direct dans une machine de
traitement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
05.05.2004 DE 102004022699 20.04.2005 DE 102004018528
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.11.2005 Patentblatt 2005/45 |
| (73) |
Patentinhaber: manroland sheetfed GmbH |
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63075 Offenbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Ramezanali, Hamed
64846 Gross-Zimmern (DE)
- Schild, Helmut
61449 Steinbach/Ts. (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 803 558 US-A- 5 887 526
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DE-A1- 10 327 423
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Lagegeber für einen Direktantrieb (elektrischen Einzelantrieb)
eines Zylinders in einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere in einer Offsetdruckmaschine
mit oder ohne Lackwerk bzw. einer Lackiermaschine, nach dem Oberbegriff der Ansprüche
1 und 7 bis 10 beigefügt.
[0002] Ein Lagegeber für einen Direktantrieb dieser Art ist aus
EP 0 812 683 A1 bekannt. Vom vorzugsweise für den Transport des Bogenmaterials vorgesehenen Räderzug
einer Bogenoffsetdruckmaschine entkoppelt ist ein Plattenzylinder zumindest eines
Offsetdruckwerkes mittels elektrischem Einzelantrieb (Direktantrieb) in vorgebbarer
Weise antreibbar. In einer Weiterbildung ist der Plattenzylinder oder sind der Plattenzylinder
und der Gummituchzylinder zur Durchführung von Umfangsregisterkorrekturen gegenüber
den übrigen Zylindern antreibbar. In einer weiteren Ausbildung sind der Plattenzylinder
und/oder der Gummituchzylinder zur Durchführung von Drucklängenkorrekturen gegenüber
den übrigen Zylindern antreibbar. Jedem mit dem Räderzug für den Bogentransport gekoppelten
Gummituchzylinder ist ein Lagegeber zugeordnet, vermittels dessen Signale der Direktantrieb
des jeweiligen Plattenzylinders auf synchronen Winkellauf mit dem jeweils zugeordneten
Gummituchzylinder steuerbar ist.
[0003] Gemäß
DE 197 20 952 C2 ist eine Drehwinkelkorrektureinrichtung für einen schwenkbaren, durch einen elektrischen
Einzelantrieb (Direktantrieb) angetriebenen Zylinder bekannt. Mittels zusätzlicher
Messmittel wird die Translationsbewegung der Zylinderachse bestimmt oder der Schwenkwinkel
erfasst und der Messwert wird einer Regeleinrichtung zugeführt, die den erforderlichen
Korrekturwinkel für den Einzelantrieb ermittelt.
[0004] Ein elektrischer Einzelantrieb für einen direkt antreibbaren Zylinder einer Druckmaschine
ist beispielsweise aus
DE 41 38 479 A1 bekannt.
[0005] Aus der
DE 103 27 423 A1 ist ein Antrieb für eine Rotationsdruckmaschine bekannt, der mit geringem Aufwand
eine flexible Antriebslösung ermöglichen soll. Dabei wird ein Formzylinder mit einem
ständig arbeitenden Direktantrieb angetrieben, wobei im Druckbetrieb der Zylinder
an Schmitzringen mit dem benachbarten Übertragungszylinder in rollendem Kontakt steht,
wobei der Übertragungszylinder von einem weiteren Antrieb angetrieben ist. Eine Steuerung
bzw. eine Regelung für den Direktantrieb und den weiteren Antrieb sorgt mittels Signalen
von Drehgebern an den Formzylindern und den Übertragungszylindern für einen Winkelsynchronlauf
beider Zylinder zueinander. Damit besteht der Antrieb aus einer Kombination aus einer
elektrischen Steuerung bzw. Regelung und einer mechanischen Kopplung über die Schmitzringe.
Ferner offenbart die Schrift
US 5 887 526 einen Lagegeber gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1, 7-10.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Lagegeber für einen Direktantrieb
der eingangs beschriebenen Art derart weiterzubilden, dass stets ein synchroner Winkellauf
zwischen einem Zylinder mit fester Achsposition und einem Zylinder mit veränderbaren
Achspositionen gewährleistet ist.
[0007] Gelöst wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkmale der unabhängigen Ansprüche
1 und 7 bis 10. Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0008] Ein erster Vorteil ist darin begründet, dass bei einem Zylinder mit veränderbaren
Achspositionen, insbesondere einem Gummituchzylinder eines Offsetdruckwerkes und/oder
einem Formzylinder eines Lackwerkes, der zugeordnete Plattenzylinder im Offsetdruckwerk
bzw. der Formzylinder im Lackwerk selbst mit einem Direktantrieb (elektrischen Einzelantrieb)
lagegeregelt antreibbar ist.
[0009] Ein zweiter Vorteil besteht darin, dass in zumindest einem Offsetdruckwerk der Hauptantrieb
über die den Bedruckstoff führenden Zylinder mittels Räderzug und von einem der bedruckstoffführenden
Zylinder mittels Räderzug auf den Zylinder mit veränderbarer Achsposition, d.h. dem
Gummituchzylinder, erfolgt. Der Plattenzylinder weist wie beschrieben einen vom Räderzug
getrennten Direktantrieb (elektrischen Einzelantrieb) auf. Bei einem Lackwerk erfolgt
der Hauptantrieb über die den Bedruckstoff führenden Zylinder mittels Räderzug und
der Zylinder mit veränderbarer Achsposition, d.h. der Formzylinder, weist einen vom
Räderzug getrennten Direktantrieb (elektrischen Einzelantrieb) auf.
[0010] Als dritter Vorteil ist aufzuführen, dass der Sollwert für die Plattenzylinderposition
vom zugehörigen Gummituchzylinder (im Offsetdruckwerk) bzw. für die Formzylinderposition
vom bedruckstoffführenden Zylinder mit Hilfe je eines Lagegebers, insbesondere eines
Drehwinkelgebers, abgenommen wird. Die Signale werden einer vorzugsweise zentralen
Steuerung zugeführt, welche den jeweiligen Direktantrieb (elektrischen Einzelantrieb)
des Plattenzylinders und/oder des Formzylinders dementsprechend ansteuert, so dass
unabhängig von der Zylinderposition stets ein synchroner Winkellauf zwischen einem
Zylinder mit fester Achsposition (Plattenzylinder; bedruckstoffführender Zylinder)
und einem Zylinder mit veränderbarer Achsposition (Gummituchzylinder; Formzylinder)
gewährleistet ist.
[0011] Ein vierter Vorteil ergibt sich alternativ daraus, dass der Sollwert für die Plattenzylinderposition
vom Plattenzylinder (im Offsetdruckwerk) selbst bzw. für die Formzylinderposition
vom bedruckstoffführenden Zylinder mit Hilfe je eines Lagegebers, insbesondere eines
Drehwinkelgebers, abgenommen wird. Die Signale werden einer vorzugsweise zentralen
Steuerung zugeführt, welche den jeweiligen Direktantrieb (Einzelantrieb) des Plattenzylinders
und/oder des Formzylinders dementsprechend ansteuert, so dass unabhängig von der Zylinderposition
stets ein synchroner Winkellauf zwischen einem Zylinder mit fester Achsposition (Plattenzylinder;
bedruckstoffführender Zylinder) und einem Zylinder mit veränderbarer Achsposition
(Gummituchzylinder; Formzylinder) gewährleistet ist.
[0012] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Dabei zeigen schematisch:
- Fig. 1
- ein Offsetdruckwerk mit Lagegeber,
- Fig. 2
- ein Lackwerk mit Lagegeber,
- Fig. 3
- die Lageverhältnisse bei einem Zylinder mit veränderbarem Achsabstand (1. Ausbildung
am Offsetdruckwerk),
- Fig. 4
- die Lageverhältnisse bei einem Zylinder mit veränderbarem Achsabstand (2. Ausbildung
am Offsetdruckwerk),
- Fig. 5
- einen Lagegeber an einem Zylinder mit fester Achsposition,
- Fig. 6
- eine Weiterbildung gemäß Fig. 5,
- Fig. 7
- einen Lagegeber an einem Zylinder mit veränderbarer Zylinderachse,
- Fig. 8
- einen Lagegeber an einem Zylinder mit veränderbarer Zylinderachse für mehrere Zylinder
mit fester Achsposition.
[0013] Gemäß Fig. 1 ist ein an sich bekanntes Offsetdruckwerk gezeigt, welches einen Plattenzylinder
1, einen Gummituchzylinder 2 sowie den Bedruckstoff führende Zylinder 3 aufweist.
In dieser Ausbildung ist der Plattenzylinder 1 als Zylinder mit fester Achsposition
und der Gummituchzylinder 2 als Zylinder mit veränderbaren Achsposition, insbesondere
zur Druck an- / Druck ab-Stellung, zur Bedruckstoffstärkeneinstellung bzw. Radialverstellung
zum Zylinder 3, ausgeführt. Der Gummituchzylinder 2 weist somit eine lageveränderbare
Zylinderachse 12 auf.
[0014] Auf der lageveränderbaren Zylinderachse 12 des Gummituchzylinders 2 ist ein Lagegeber
13 in einem Drehgelenk 8 gelagert, welcher mit getriebetechnischen Mitteln (Getriebeelemente
6, 7) mit einem gestellfesten Drehgelenk 9 gekoppelt ist. In der vorliegenden Ausbildung
ist der Lagegeber 13 ein Drehwinkelgeber, welcher mit dem ersten Getriebeelement 6,
einer Stütze, endseitig gekoppelt ist. Das erste Getriebeelement 6 weist eine Längserstreckung
auf, welche in Höhe der Berührzone von Plattenzylinder 1 und Gummituchzylinder 2 endet.
An diesem Ende ist das zweite Getriebeelement 7 angelenkt, welches mit dem gestellfesten
Drehgelenk 9 in Funktionsverbindung ist. Bei Ausbildung der Getriebeelemente 6, 7
als Koppelgetriebe liegt somit ein Zweischlag vor, der zwischen den Getriebeelementen
6, 7 noch ein freies Drehgelenk 10 aufweist. Das freie Drehgelenk 10 ist vorzugsweise
spielfrei ausgelegt.
[0015] Bevorzugt ist in dieser Ausbildung das zweite Getriebeelement 7 ein biegeelastisches
Element, beispielsweise eine Blattfeder, welche mit der Stütze (erstes Getriebeelement
6) in Höhe der Berührzone von Gummituchzylinder 2 und Plattenzylinder 1 fest verbunden
ist. Das zweite Getriebeelement 7 weist hierbei genügend Verformungsvermögen auf,
um die radialen Bewegungen und die Verdrehungen aufzunehmen.
[0016] In Fig. 2 ist ein an sich bekanntes Lackwerk gezeigt, welches einen Formzylinder
4 mit zugeordneter Auftragwalze 5 und einen den Bedruckstoff führenden Zylinder 3
aufweist. In dieser Ausbildung ist der Zylinder 3 (Druckzylinder) als Zylinder mit
fester Achsposition und der Formzylinder 4 als Zylinder mit veränderbarer Achsposition,
insbesondere zur Druck an- / Druck ab-Stellung, zur Bedruckstoffstärkeneinstellung
bzw. Radialverstellung zum Zylinder 3, ausgeführt. Der Formzylinder 4 weist somit
eine lageveränderbare Zylinderachse 12 auf.
[0017] Alternativ zum Offsetdruckwerk ist auf der lageveränderbaren Zylinderachse 12 des
Formzylinders 4 ein Lagegeber 13 in einem Drehgelenk 8 gelagert, welcher mit getriebetechnischen
Mitteln (Getriebeelement 6 und Schubgelenk 11) mit einem gestellfesten Drehgelenk
9 gekoppelt ist. In der vorliegenden Ausbildung ist der Lagegeber 13 ein Drehwinkelgeber,
welcher mit dem ersten Getriebeelement 6, einer Stütze, endseitig gekoppelt ist. Das
erste Getriebeelement 6 weist eine Längserstreckung auf, welche in Höhe der Berührzone
von Zylinder 3 (Druckzylinder) 1 und Formzylinder 4 endet. An diesem Ende ist das
Schubgelenk 11 angeordnet, welches mit dem gestellfesten Drehgelenk 9 in Funktionsverbindung
ist. Die getriebetechnische Verbindung von Getriebeelement 6 und Schubgelenk 11 ist
vorzugsweise spielfrei ausgelegt.
[0018] Wird der Zylinder mit veränderbarer Achsposition (lageveränderbarer Zylinderachse
12), hier der Gummituchzylinder 2 bzw. der Formzylinder 4, tangential um einen kleinen
Betrag x zum Zylinder 3 (Druckzylinder) mit fester Zylinderachsposition verschoben,
verdreht sich der Gummituch-/Formzylinder 2, 4 um den Winkel x/r.
[0019] Wird der Lagegeber 13 parallel mit verschoben, registriert er diesen Winkel x/r und
die Steuerung erhält ein entsprechendes Signal und steuert den jeweiligen Direktantrieb
an, um den synchronen Winkellauf gemäß Aufgabe zu gewährleisten.
[0020] Wird der Gummituchzylinder 2 tangential zum Plattenzylinder 1 um den Weg y verschoben,
ohne dass der Gummituchzylinder 2 gedreht wird, verdreht sich der Plattenzylinder
1 um den Winkel y/r. Die Bezeichnung r steht hier für den Radius des jeweiligen Zylinders.
Da der Lagegeber 13 in Höhe der Berührzone von Plattenzylinder 1 und Gummituchzylinder
2 (freies Drehgelenk 10; Schubgelenk 11) gelenkig angeordnet ist, wird der Lagegeber
13 relativ zum Gummituchzylinder 2 um den Winkel -y/r gedreht. Der Lagegeber 13 gibt
somit ein Signal als Sollwert an die Steuerung, dass der Gummituchzylinder 2 sich
um den Winkel y/r gedreht hat. Dementsprechend wird der Direktantrieb angesteuert,
um den synchronen Winkellauf gemäß Aufgabe zu gewährleisten.
[0021] Die konstruktive Ausbildung des Lagegebers 13 gemäß Fig. 1 ist nicht auf ein Offsetdruckwerk
beschränkt. Vielmehr ist ein derartiger Lagegeber 13 auch an einem Lackwerk gemäß
Fig. 2 einsetzbar. Ebenso ist der Lagegeber 13 gemäß Fig. 2 nicht auf ein Lackwerk
beschränkt, sondern ist ebenso in einem Offsetdruckwerk gemäß Fig. 1 einsetzbar.
[0022] Ein Lagegeber 13 ist ebenso an einem Zylinder 1 bzw. 3 (Plattenzylinder 1; bedruckstoffführender
Zylinder 3) mit fester Achsposition 14 anordenbar. Gemäß der Figuren 5 und 6 soll
diese Ausbildung an einem Plattenzylinder 1 näher erläutert werden.
Auf einem Zylinder 1 bzw. 3, hier gemäß Fig. 5 der Plattenzylinder 1, mit fester Achsposition
14 ist der Lagegeber 13, beispielsweise ein Drehwinkelgeber, in einem Drehgelenk 8
gelagert und mit getriebetechnischen, ein Kurvengelenk 18 einschließenden Mitteln
15, 16, 17, 18, 19, 20 mit einem gestellfesten Drehgelenk 9 gekoppelt. Dabei ist ein
getriebetechnisches Mittel 16 mit einem diesem fest zugeordneten Verbindungsglied
20 im gestellfesten Drehgelenk 9 gelagert. Das Verbindungsglied 20 ist mit einem an
einer lageveränderbaren Zylinderachse 12 eines Zylinders 2 bzw. 4 (Gummituchzylinder
2, Formzylinder 4) angeordneten Drehgelenk 8 gekoppelt.
[0023] Die getriebetechnischen Mittel 15 bis 20 sind im Einzelnen: ein drittes Getriebeelement
15, beispielsweise ein Hebel, welches mit dem Lagegeber 13 verbunden ist und am freien
Ende ein Eingriffsglied 17, beispielsweise eine Rolle, trägt. Das Eingriffsglied 17
ist vorzugsweise kraftschlüssig, beispielsweise mittels Federkraft, mit dem vierten
Getriebeelement 16 mit einem Kurventräger 19, beispielsweise einem Kurvensegment,
in einer Paarungsstelle in ständigen Eingriff, so dass ein Kurvengelenk 18 vorliegt.
[0024] Alternativ ist auf einem Zylinder 1 bzw. 3, hier gemäß Fig. 6 der Plattenzylinder
1, mit fester Achsposition 14 der Lagegeber 13, beispielsweise ein Drehwinkelgeber,
in einem Drehgelenk 8 gelagert und mit getriebetechnischen, ein Kurvengelenk 18 einschließenden
Mitteln 15, 16, 17, 18, 19, 20 mit einem gestellfesten Drehgelenk 9 gekoppelt. Dabei
ist ein getriebetechnisches Mittel 16 mit einem diesem fest zugeordneten Verbindungsglied
20 im gestellfesten Drehgelenk 9 gelagert. Das Verbindungsglied 20 ist mit einem an
einer lageveränderbaren Zylinderachse 12 eines Zylinders 2 bzw. 4 (Gummituchzylinder
2, Formzylinder 4) angeordneten Drehgelenk 8 gekoppelt.
Die getriebetechnischen Mittel 15 bis 20 sind im Einzelnen: ein drittes Getriebeelement
15, beispielsweise ein Hebel, welches mit dem Lagegeber 13 verbunden ist und am freien
Ende ein Eingriffsglied 17, beispielsweise eine Rolle, trägt. Das Eingriffsglied 17
ist vorzugsweise kraftschlüssig, beispielsweise mittels Federkraft, mit dem vierten
Getriebeelement 16 mit einem Kurventräger 19, beispielsweise einem Kurvensegment,
in einer Paarungsstelle in ständigen Eingriff, so dass ein Kurvengelenk 18 vorliegt.
[0025] Gemäß Fig. 7 ein Lagegeber 13 an einem Zylinder 2 bzw. 4 (Gummituchzylinder 2, Formzylinder
4) mit lageveränderbaren Zylinderachse 12 gezeigt. Hierbei ist auf einer lageveränderbaren
Zylinderachse 12 eines Zylinders 2 bzw. 4 (Gummituchzylinder 2, Formzylinder 4) der
Lagegeber 13 in einem Drehgelenk 8 einer Vier-Drehgelenk-Kette (Gelenkviereck) 8,
9, 22, 23; 15, 20, 21 gelagert, wobei zwei gestellfeste Drehgelenke 9, 22 das Festglied
bilden. Bevorzugt ist die Vier-Drehgelenk-Kette 8, 9, 22, 23; 15, 20, 21 als Parallelkurbel
mit den gegenüberliegenden Verbindungsgliedern 20, 21 von untereinander gleicher Länge
ausgebildet. Im Einzelnen sind die getriebetechnischen Mittel 8, 9, 22, 23; 15, 20,
21 : das am Lagegeber 13 angeordnete Drehgelenk 8, das gestellfeste Drehgelenk 9 sowie
das weitere gestellfeste Drehgelenk 22, die bevorzugt in gleicher Länge ausgebildeten
Verbindungsglieder 20, 21 sowie das dritte Getriebeelement 15, beispielsweise ein
Hebel. Das erste und zweite Verbindungsglied 20, 21 ist jeweils in einem der gestellfesten,
das Festglied bildenden Drehgelenke 9 und 22 schwenkbar gelagert.
[0026] In Fig. 8 ist eine weitere Ausbildung gezeigt. Auf einer lageveränderbaren Zylinderachse
12 eines Zylinders 2, 4, beispielsweise des Gummituchzylinders 2 ist der Lagegeber
13 in einem Drehgelenk 8 gelagert. An der Zylinderachse 12 ist ein Verbindungsglied
20, beispielsweise ein Hebel, angelenkt und mit einem gestellfesten Drehgelenk 9 drehbar
verbunden. Das Drehgelenk 9 ist die Mitte der Lagerung des Gummituchzylinders 2 im
Seitengestell. Der Lagegeber 13 ist mit einem Getriebeelement 15 in einem mit einem
weiteren gestellfesten Drehgelenk 22 gekoppelten Schubgelenk 11 geführt. In der Berührzone
zwischen dem Zylinder 2, 4 mit lageveränderbarer Zylinderachse 12, d. h. dem Gummituchzylinder
2, und einem Zylinder 1, 3 mit fester Achsposition 14, hier der bedruckstoffführende
Zylinder 3, ist das Getriebeelement 15 abgestützt.
[0027] Bevorzugt ist in dieser Ausbildung nur ein Lagegeber 13 für die Versorgung sämtlicher
Plattenzylinder 1 erforderlich. Hierbei darf das Signal des Lagegebers 13 (angeordnet
am Gummituchzylinder 2) nicht von der Stellung der Exzenterlagerung des Gummituchzylinders
2 abhängig sein, d. h. der Lagegeber 13 darf den Verdrehwinkel des Gummituchzylinders
2 durch eine tangentiale Bewegung zum Zylinder 3 mit fester Achsposition 14 nicht
erfassen. Der Lagegeber 13 wird deshalb im vorliegenden Beispiel in der Berührzone
zwischen den Zylindern 2, 3 abgestützt.
[0028] Ein dem Einzelantrieb (Direktantrieb) am Plattenzylinder 1 zugeordneter weiterer
Lagegeber (nicht gezeigt), beispielsweise ein Drehwinkelgeber, muss dabei um einen
größeren Winkel verdreht werden zwecks Lösung der Aufgabe.
Wird mit einer virtuellen Leitachse gearbeitet, so muss der dem Plattenzylinder 1
zugeordnete Lagegeber bei einer Veränderung der Position des Gummituchzylinders 2
um den Verdrehwinkel y/r des Gummituchzylinders 2 und um den Verdrehwinkel x/r des
Plattenzylinders 1 korrigiert werden.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Plattenzylinder
- 2
- Gummituchzylinder
- 3
- bedruckstoffführender Zylinder
- 4
- Formzylinder
- 5
- Auftragwalze
- 6
- erstes Getriebeelement
- 7
- zweites Getriebeelement
- 8
- Drehgelenk
- 9
- gestellfestes Drehgelenk
- 10
- freies Drehgelenk
- 11
- Schubgelenk
- 12
- lageveränderbare Zylinderachse
- 13
- Lagegeber
- 14
- feste Achsposition
- 15
- drittes Getriebeelement
- 16
- viertes Getriebeelement
- 17
- Eingriffsglied (Rolle)
- 18
- Kurvengelenk
- 19
- Kurventräger
- 20
- erstes Verbindungsglied
- 21
- zweites Verbindungsglied
- 22
- gestellfestes Drehgelenk
- 23
- freies Drehgelenk
- r
- Radius (eines Zylinders)
- x
- Weg
- y
- Weg
1. Lagegeber (13) für einen Direktantrieb eines Zylinders in einer Verarbeitungsmaschine
vermittels dessen Signale der Direktantrieb eines ersten Zylinders zu einem benachbarten
zweiten, getrennt antreibbaren Zylinder auf synchronen Winkellauf steuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf einer lageveränderbaren Zylinderachse (12) eines Zylinders (2; 4) der Lagegeber
(13) in einem Drehgelenk (8) gelagert und mit einem ersten Getriebeelement (6) sowie
mit einem zweiten Getriebeelement (7) oder mit einem ersten Getriebeelement (6) sowie
mit einem Schubgelenk (11) mit einem gestellfesten Drehgelenk (9) gekoppelt ist, dass
das erste Getriebeelement (6) mit seiner Längserstreckung in Höhe der Berührzone der
beiden Zylinder (1, 2 bzw. 3, 4) endet und dass an dessen Ende das mit dem gestellfesten
Drehgelenk (9) gekoppelte zweite Getriebeelement (7) oder das Schubgelenk (11) angeordnet
ist.
2. Lagegeber nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (2; 4) mit lageveränderbarer Zylinderachse (12) ein Gummituchzylinder
(2) ist, welcher mit einem mit dem Direktantrieb gekoppelten Plattenzylinder (1) in
Funktionsverbindung ist.
3. Lagegeber nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (2; 4) mit lageveränderbarer Zylinderachse (12) ein Formzylinder (4)
ist, welcher mit einem eigenen Direktantrieb gekoppelt ist und der getrennt antreibbare
Zylinder ein bedruckstoffführenden Zylinder (3) ist.
4. Lagegeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Lagegeber (13) ein Zweischlag ist, welcher durch das erste Getriebeelement (6)
und das zweite Getriebeelement (7) und ein die Getriebeelemente (6, 7) verbindendes
freies Drehgelenk (10) gebildet ist.
5. Lagegeber nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Getriebeelement (6) und das Schubgelenk (11) des Lagegebers (13) mit dem
gestellfesten Drehgelenk (9) gekoppelt sind.
6. Lagegeber nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Getriebeelement (6) eine Stütze ist und das zweite Getriebeelement (7)
eine mit der Stütze verbundene Blattfeder ist.
7. Lagegeber (13) für einen Direktantrieb eines Zylinders in einer Verarbeitungsmaschine
vermittels dessen Signale der Direktantrieb eines ersten Zylinders zu einem benachbarten
zweiten, getrennt antreibbaren Zylinder auf synchronen Winkellauf steuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf einem Zylinder (1, 3) mit fester Achsposition (14) der Lagegeber (13) in einem
Drehgelenk (8) gelagert und mit getriebetechnischen, ein Kurvengelenk (18) einschließenden
Mitteln als drittes Getriebeelement (15), viertes Getriebeelement (16), Eingriffsglied
(17), Kurventräger (19), erstes Verbindungsglied (20) mit einem gestellfesten Drehgelenk
(9) gekoppelt ist, wobei das vierte Getriebeelement (16) mit dem fest zugeordneten
ersten Verbindungsglied (20) im gestellfesten Drehgelenk (9) gelagert ist, und dass
das erste Verbindungsglied (20) mit einem an einer lageveränderbarer Zylinderachse
(12) eines Zylinders (2, 4) angeordneten Drehgelenk (8) gekoppelt ist.
8. Lagegeber (13) für einen Direktantrieb eines Zylinders in einer Verarbeitungsmaschine
vermittels dessen Signale der Direktantrieb eines ersten Zylinders zu einem benachbarten
zweiten, getrennt antreibbaren Zylinder auf synchronen Winkellauf steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass auf einem Zylinder (1, 3) mit fester Achsposition (14) der Lagegeber (13) in einem
Drehgelenk (8) gelagert und mit getriebetechnischen, ein Kurvengelenk (18) einschließenden
Mitteln als drittes Getriebeelement (15), viertes Getriebeelement (16), Eingriffsglied
(17), Kurventräger (19), erstes Verbindungsglied (20) mit einem gestellfesten Drehgelenk
(9) gekoppelt ist, wobei das vierte Getriebeelement (16) fest gekoppelt mit dem zugeordneten
ersten Verbindungsglied (20) im Drehgelenk (8) der lageveränderbaren Zylinderachse
(12) gelagert ist, und dass das Verbindungsglied (20) im gestellfesten Drehgelenk
(9) gelagert ist.
9. Lagegeber (13) für einen Direktantrieb eines Zylinders in einer Verarbeitungsmaschine
vermittels dessen Signale der Direktantrieb eines ersten Zylinders zu einem benachbarten
zweiten, getrennt antreibbaren Zylinder auf synchronen Winkellauf steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass auf einer lageveränderbaren Zylinderachse (12) eines Zylinders (2, 4) der Lagegeber
(13) in einem Drehgelenk (8) einer Vier-Drehgelenk-Kette mit den weiteren Elementen
erstem gestellfesten Drehgelenk (9), zweitem gestellfesten Drehgelenk (22), freiem
Drehgelenk (23); drittem Getriebeelement (15), erstem Verbindungsglied (20), zweitem
Verbindungsglied (21) gelagert ist, wobei die zwei gestellfesten Drehgelenke (9, 22)
das Festglied bilden.
10. Lagegeber (13) für einen Direktantrieb eines Zylinders in einer Verarbeitungsmaschine
vermittels dessen Signale der Direktantrieb eines ersten Zylinders zu einem benachbarten
zweiten, getrennt antreibbaren Zylinder auf synchronen Winkellauf steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass auf einer lageveränderbaren Zylinderachse (12) eines Zylinders (2, 4) der Lagegeber
(13) in einem Drehgelenk (8) gelagert ist, dass an der Zylinderachse (12) ein Verbindungsglied
(20) angelenkt und mit einem gestellfesten Drehgelenk (9) drehbar verbunden ist und
dass der Lagegeber (13) mit einem dritten Getriebeelement (15) in einem mit einem
weiteren gestellfesten Drehgelenk (22) gekoppelten Schubgelenk (11) geführt und in
der Berührzone zwischen dem Zylinder (2, 4) mit lageveränderbarer Zylinderachse (12)
und einem Zylinder (1, 3) mit einer festen Achsposition (14) abgestützt ist.
1. A position sensor (13) for a direct drive of a cylinder in a processing machine by
means of the signals of which, the direct drive of a first cylinder to an adjacent
second, separately drivable cylinder in synchronous angular running can be controlled,
characterized
in that the position sensor (13) is mounted in a rotary joint (8) on a position-changeable
cylinder axis (12) of a cylinder (2; 4) and coupled to a first gear element (6) and
to a second gear element (7) or to a first gear element (6) and to a slider joint
(11) with a frame-fixed rotary joint (9), in that the first gear element (6) ends
by way of the longitudinal extent thereof at the height of the contact zone of the
two cylinders (1, 2 or 3, 4) and in that the second gear element (7) coupled to the
frame-fixed rotary joint (9) or the slider joint (11) is arranged at the end thereof.
2. The position sensor according to claim 1 or one of claims 7 to 10, characterized in that the cylinder (2; 4) with position-changeable cylinder axis (12) is a rubber blanket
cylinder (2) which is functionally connected to a plate cylinder (1) coupled to the
direct drive.
3. The position sensor according to claim 1 or one of claims 7 to 10, characterized in that the cylinder (2; 4) with position-changeable cylinder axis (12) is a form cylinder
(4) which is coupled to a separate direct drive and the separately drivable cylinder
is a cylinder (3) guiding printing material.
4. The position sensor according to claim 1,
characterized in that the position sensor (13) is a double crank which is formed by the first gear element
(6) and the second gear element (7) and a free rotary joint (10) connecting the gear
elements (6, 7).
5. The position sensor according to claim 1, characterized
in that the first gear element (6) and the slider joint (11) of the position sensor (13)
are coupled to the frame-fixed rotary joint (9).
6. The position sensor according to claim 1,
characterized
in that the first gear element (6) is a support and the second gear element (7) is a leaf
spring connected to the support.
7. A position sensor (13) for a direct drive of a cylinder in a processing machine by
means of the signals of which, the direct drive of a first cylinder to an adjacent
second, separately drivable cylinder in synchronous angular running can be controlled,
characterized
in that the position sensor (13) is mounted in a rotary joint (8) on a cylinder (1, 3) with
fixed axial position (14) and coupled, using gearing means including a cam joint (18),
as third gear element (15), fourth gear element (16), engaging member (17), cam carrier
(19), first connecting member (20) to a frame-fixed rotary joint (9), wherein the
fourth gear element (16) is mounted with the dedicated first connecting member (20)
in the frame-fixed rotary joint (9), and in that the first connecting member (20)
is coupled to a rotary joint (8) arranged on a position-changeable cylinder axis (12)
of a cylinder (2, 4).
8. A position sensor (13) for a direct drive of a cylinder in a processing machine by
means of the signals of which, the direct drive of a first cylinder to an adjacent
second, separately drivable cylinder in synchronous angular running can be controlled,
characterized
in that the position sensor (13) is mounted in a rotary joint (8) on a cylinder (1, 3) with
fixed axial position (14) and coupled, using gearing means including a cam joint (18),
as third gear element (15), fourth gear element (16), engaging member (17), cam carrier
(19), first connecting member (20) to a frame-fixed rotary joint (9), wherein the
fourth gear element (16) is mounted in a fixedly coupled manner with the assigned
first connecting member (20) in the rotary joint (8) of the position-changeable cylinder
axis (12), and in that the connecting member (20) is mounted in the frame-fixed rotary
joint (9).
9. A position sensor (13) for a direct drive of a cylinder in a processing machine by
means of the signals of which, the direct drive of a first cylinder to an adjacent
second, separately drivable cylinder in synchronous angular running can be controlled,
characterized
in that the position sensor (13) is mounted on a position-changeable cylinder axis (12) of
a cylinder (2, 4) in a rotary joint (8) of a four rotary-joint chain with the further
elements, first frame-fixed rotary joint (9), second frame-fixed rotary joint (22),
free rotary joint (23); third gear element (15), first connecting member (20), second
connecting member (21), wherein the two frame-fixed rotary joints (9, 22) form the
stationary member.
10. A position sensor (13) for a direct drive of a cylinder in a processing machine by
means of the signals of which, the direct drive of a first cylinder to an adjacent
second, separately drivable cylinder in synchronous angular running can be controlled,
characterized
in that in that the position sensor (13) is mounted in a rotary joint (8) on a position-changeable
cylinder axis (12) of a cylinder (2; 4), in that a connecting member (20) is articulated
on the cylinder axis (12) and rotatably connected to a frame-fixed rotary joint (9)
and in that the position sensor (13) is guided with a third gear element (15) in a
slider joint (11) coupled to a further frame-fixed rotary joint (22) and is supported
in the contact zone between the cylinder (2, 4) with position-changeable cylinder
axis (12) and a cylinder (1, 3) with a fixed axial position (14) .
1. Indicateur de position (13) pour un entraînement direct d'un cylindre dans une machine
de traitement au moyen des signaux duquel l'entraînement direct d'un premier cylindre
par rapport à un deuxième cylindre voisin, pouvant être entraîné séparément, peut
être commandé à une course angulaire synchrone,
caractérisé en ce
que, sur un axe de cylindre à position variable (12) d'un cylindre (2 ; 4), l'indicateur
de position (13) est logé dans un joint articulé (8) et est couplé avec un premier
élément de mécanisme (6) ainsi qu'un deuxième élément de mécanisme (7) ou avec un
premier élément de mécanisme (6) ainsi qu'avec un joint à glissière (11) avec un joint
articulé solidaire du bâti (9), que le premier élément de mécanisme (6) se termine
avec son étendue longitudinale à hauteur de la zone de contact des deux cylindres
(1, 2 ou 3, 4) et qu'à son extrémité est disposé le joint à glissière (11) ou le deuxième
élément de mécanisme(7) couplé avec le joint articulé solidaire du bâti (9).
2. Indicateur de position selon la revendication 1 ou l'une des revendications 7 à 10,
caractérisé en ce que le cylindre (2 ; 4) avec axe de cylindre à position variable (12) est un cylindre
porte-blanchet (2) qui est en liaison fonctionnelle avec un cylindre porte-plaque
(1) couplé avec l'entraînement direct.
3. Indicateur de position selon la revendication 1 ou l'une des revendications 7 à 10,
caractérisé en ce que le cylindre (2 ; 4) avec axe de cylindre à position variable (12) est un cylindre
porte-cliché (4) couplé avec un entraînement direct propre et que le cylindre pouvant
être entraîné séparément est un cylindre guidant un support d'impression (3).
4. Indicateur de position selon la revendication 1, caractérisé en ce
que l'indicateur de position (13) est un ensemble à deux tiges articulées formé par le
premier élément de mécanisme (6) et le deuxième élément de mécanisme (7) et un joint
articulé libre (10) reliant les éléments de mécanisme (6, 7).
5. Indicateur de position selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le premier élément de mécanisme (6) et le joint à glissière (11) de l'indicateur
de position (13) sont couplés avec le joint articulé solidaire du bâti (9).
6. Indicateur de position selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le premier élément de mécanisme (6) est un support et le deuxième élément de mécanisme
(7) est un ressort à lame relié au support.
7. Indicateur de position (13) pour un entraînement direct d'un cylindre dans une machine
de traitement au moyen des signaux duquel l'entraînement direct d'un premier cylindre
par rapport à un deuxième cylindre voisin, pouvant être entraîné séparément, peut
être commandé à une course angulaire synchrone,
caractérisé en ce
que, sur un cylindre (1, 3) avec position d'axe fixe (14), l'indicateur de position (13)
est logé dans un joint articulé (8) et est couplé avec des moyens de technique d'engrenages
enfermant une articulation à came (18) en tant que troisième élément de mécanisme
(15), quatrième élément de mécanisme (16), organe de mise en prise (17), support de
came (19), premier organe de liaison (20), avec un joint articulé solidaire du bâti
(9), dans lequel le quatrième élément de mécanisme (16) est logé avec le premier organe
de liaison (20) associé de manière fixe dans le joint articulé solidaire du bâti (9),
et que le premier organe de liaison (20) est couplé avec un joint articulé (8) disposé
au niveau d'un axe de cylindre à position variable (12) d'un cylindre (2, 4).
8. Indicateur de position (13) pour un entraînement direct d'un cylindre dans une machine
de traitement au moyen des signaux duquel l'entraînement direct d'un premier cylindre
par rapport à un deuxième cylindre voisin, pouvant être entraîné séparément, peut
être commandé à une course angulaire synchrone, caractérisé en ce
que, sur un cylindre (1, 3) avec position d'axe fixe (14), l'indicateur de position (13)
est logé dans un joint articulé (8) et est couplé avec des moyens de technique d'engrenages
enfermant une articulation à came (18) en tant que troisième élément de mécanisme
(15), quatrième élément de mécanisme (16), organe de mise en prise (17), support de
came (19), premier organe de liaison (20), avec un joint articulé solidaire du bâti
(9), dans lequel le quatrième élément de mécanisme (16) est logé de manière couplée
de façon fixe avec le premier organe de liaison (20) associé dans le joint articulé
(8) de l'axe de cylindre à position variable (12), et que l'organe de liaison (20)
est logé dans le joint articulé solidaire du bâti (9).
9. Indicateur de position (13) pour un entraînement direct d'un cylindre dans une machine
de traitement au moyen des signaux duquel l'entraînement direct d'un premier cylindre
par rapport à un deuxième cylindre voisin, pouvant être entraîné séparément, peut
être commandé à une course angulaire synchrone, caractérisé en ce
que, sur un axe de cylindre à position variable (12) d'un cylindre (2, 4), l'indicateur
de position (13) est logé dans un joint articulé (8) d'une chaîne à quatre joints
articulés avec les autres éléments : premier joint articulé solidaire du bâti (9),
deuxième joint articulé solidaire du bâti (22), joint articulé libre (23) ; troisième
élément de mécanisme (15), premier organe de liaison (20), deuxième organe de liaison
(21), dans lequel les deux joints articulés solidaires du bâti (9, 22) forment l'organe
fixe.
10. Indicateur de position (13) pour un entraînement direct d'un cylindre dans une machine
de traitement au moyen des signaux duquel l'entraînement direct d'un premier cylindre
par rapport à un deuxième cylindre voisin, pouvant être entraîné séparément, peut
être commandé à une course angulaire synchrone, caractérisé en ce
que, sur un axe de cylindre à position variable (12) d'un cylindre (2, 4), l'indicateur
de position (13) est logé dans un joint articulé (8), qu'au niveau de l'axe de cylindre
(12), un organe de liaison (20) est articulé et est relié de manière rotative avec
un joint articulé solidaire du bâti (9), et que l'indicateur de position (13) est
guidé avec un troisième élément de mécanisme (15) dans un joint à glissière (11) couplé
avec un autre joint articulé solidaire du bâti (22) et est supporté dans la zone de
contact entre le cylindre (2, 4) avec axe de cylindre à position variable (12) et
un cylindre (1, 3) avec une position d'axe (14) fixe.
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