[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Perforation von Folien sowie ein entsprechendes
Verfahren unter Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0002] Folien eignen sich bekanntermaßen für die Etikettierung von Behältern, wie beispielsweise
Flaschen. Hierzu wird beispielsweise eine Folienbahn, ein Folienschlauch oder ein
anderes geeignetes bahnförmiges Material von einer Rolle abgewickelt und an vorgegebenen
Trennstellen mit einer Querperforation versehen. Einzelne Etiketten werden dann vorzugsweise
unmittelbar vor der Etikettierung durch Abtrennen entlang der Perforation hergestellt.
[0003] Eine Vorrichtung zur Querperforierung bahnförmigen Materials ist beispielsweise aus
der
DE 20 2006 015 561 U1 bekannt. Das bahnförmige Material wird zwischen zwei rotierenden Walzen hindurchgeführt,
wobei an einer der Walzen zwei um 180° versetzte genutete Perforiermesser vorgesehen
sind, die die Folie gegen die andere Walze drücken und dabei das bahnförmige Material
perforieren. Die Perforiermesser sind hierbei federelastisch in der Mantelfläche der
Walze gelagert, um die Ausschussquote beim Anfahren und Anhalten der Schneidvorrichtung
zu reduzieren. Nachteilig ist jedoch, dass das Perforationsmuster in die Schneide
des Perforationsmessers eingearbeitet ist. Für die Perforation wird somit ein vergleichsweise
aufwändig herzustellendes und teures Verschleißteil benötigt.
[0004] Ein Schneidwerkzeug zum Schneiden von Etiketten ist ferner aus der
DE 10 2009 009 820 A1 bekannt. Das Schneidwerkzeug umfasst zwei um 180° versetzte und parallel zu einer
gemeinsamen Drehachse angeordnete Schneidelemente, die federnd gelagert sind. Diese
wirken mit einer rotierenden Schneidwalze zusammen, in der den Schneidelementen entsprechende
Gegenschneidleisten vorgesehen sind. Von einer Rolle abgerollte Etiketten werden zwischen
die rotierende Schneidvorrichtung und die rotierende Schneidwalze eingeführt und durch
das Zusammenwirken der Schneidelemente und der Gegenschneidleisten abgetrennt. Zwar
lässt sich das Schneidelement durch federnde Halterung in einer Nut vergleichsweise
einfach austauschen, jedoch ist dieses ein vergleichsweise teueres Verschleißteil.
[0005] Die
US 2009/0235800 A1 beschreibt eine Perforationsvorrichtung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0006] Somit besteht der Bedarf für eine Vorrichtung zur Perforation von Folien, bei dem
die Verschleißteile auf einfache Weise, kostengünstig und flexibel ausgetauscht werden
können.
[0007] Die gestellte Aufgabe wird mit einer Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Demnach
umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Schneide und eine Gegenschneide, wobei
die Gegenschneide ein Muster aufweist, welches mit der Schneide entlang einer Wirklinie
derart zusammenwirkt, dass eine Folie in Kontaktbereichen mit der Schneide und der
Gegenschneide perforiert wird. Ferner umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung eine
Stelleinrichtung, mit der sich die Lage der Gegenschneide für das Zusammenwirken mit
der korrespondierenden Schneide in Längsrichtung der Folie einstellen lässt. Die Perforation
ist insbesondere eine Querperforation. Es kann ein beliebiges bahnförmiges Material
verwendet werden, wie beispielsweise aus Papier, Kunststoff-, Metall- oder Gewebefolie,
das sich durch das Zusammenwirken einer Schneide und einer Gegenschneide durchlochen
lässt, beispielsweise Folien, Schläuche und dergleichen.
[0008] Somit kann der Verlauf der Wirklinie im Wesentlichen durch das Muster der Gegenschneide
vorgegeben werden. Entsprechend kann eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Schneide
eingesetzt werden. Da eine geradlinige Schneide kostengünstiger herzustellen ist als
eine Schneide mit Perforationsnuten, lässt sich der Aufwand beim Austausch von Verschleißteilen,
insbesondere der Schneide reduzieren.
[0009] Das Muster der Gegenschneide ist vorzugsweise dreidimensional. Das Muster kann beispielsweise
aus Erhebungen und Vertiefungen bestehen. Ebenso denkbar ist eine Gegenschneide, in
der durchgehende Ausnehmungen ausgebildet sind. Die Gegenschneide könnte beispielsweise
in Form einer Helix oder dergleichen ausgebildet sein.
[0010] Die Wirklinie kann ferner derart ausgebildet sein, dass das zu perforierende Material
in Nicht-Kontaktbereichen mit der Schneide und der Gegenschneide nicht perforiert
wird. Es ist jedoch möglich, dass das Material, insbesondere eine Folie, in den Nicht-Kontaktbereichen
in einem erwünschten Ausmaß beschädigt wird, beispielsweise dadurch, dass eine Perforation
aus dem Kontaktbereich in Richtung des Nicht-Kontaktbereichs in einem erwünschten
Ausmaß weiter reißt, um auf diese Weise einen Perforationsbereich zu erzeugen, der
größer ist, als der Kontaktbereich mit der Schneide und der Gegenschneide.
[0011] Vorzugsweise ist die Wirklinie veränderbar, um ein Verhältnis von Perforation zu
Nicht-Perforation der Folie einzustellen. Ein Austausch der Schneide bei einer produktionsbedingten
Änderung der Folienperforation ist somit entbehrlich. Das Verhältnis von Perforation
zu Nicht-Perforation ist beispielsweise durch ein Längenverhältnis entlang der Wirklinie
gegeben. Die Wirklinie könnte beispielsweise dadurch verändert werden, dass die Gegenschneide
durch eine Gegenschneide eines anderen Typs ersetzt wird. Die Wirklinie kann auch
verändert werden, um bei Folien mit unterschiedlichen Materialeigenschaften und/oder
Dicken ein einheitliches, vorgegebenes Verhältnis von Perforation zu Nicht-Perforation
einzustellen.
[0012] Bei einer besonders günstigen Ausführungsform ist die Wirklinie durch Verändern der
Lage der Schneide und der Gegenschneide zueinander einstellbar. Dadurch wird ein Austauschen
der Gegenschneide beim Einstellen der Wirklinie entbehrlich. Die Wirklinie und/oder
das Verhältnis von Perforation zu Nicht-Perforation können dadurch flexibel an unterschiedliche
Materialeigen von Perforation zu Nicht-Perforation können dadurch flexibel an unterschiedliche
Materialeigenschaften und/oder Materialdicken sowie an unterschiedliche Verarbeitungsgeschwindigkeiten
der erfindungsgemäßen Vorrichtung angepasst werden. Bei einer Querperforation der
Folie kann die Lage der Schneide und der Gegenschneide zueinander im Wesentlichen
in einer Längsrichtung der Folie erfolgen.
[0013] Vorzugsweise verläuft das Muster, in einer Draufsicht auf die Folie gesehen, in einem
Einstellbereich der Wirklinie schräg zur Wirklinie und/oder kurvenförmig. Dadurch
lässt sich die Wirklinie innerhalb des Einstellbereichs besonders genau und insbesondere
kontinuierlich verstellen. Die Perforation der Folie kann somit an Materialeigenschaften
und/oder die Dicke der Folie und/oder an Einwirkzeiten und/oder Einwirkkräfte beim
Perforieren der Folie besonders genau, und/oder den jeweiligen Produktionsbedingungen
entsprechend, angepasst werden. Die Wirklinie kann über eine beliebige Kombination
geradliniger und gekurvter Musterabschnitte verlaufen.
[0014] Vorzugsweise wiederholt sich das Muster entlang der Wirklinie periodisch. Dadurch
lässt sich eine über die gesamte Breite der Folie gleichmäßige und flexibel einstellbare
Perforation erzielen. Geeignete Muster mit Periodizität sind beispielsweise Zick-Zack-Muster,
sinusartige Kurvenverläufe oder beliebige Kombinationen derartiger periodischer Kurvenformen.
Die Wirklinie schneidet das Muster in der Draufsicht somit mehrfach.
[0015] Ferner ist die Folie ein Folienband oder ein Folienschlauch, und die Wirklinie verläuft
diesbezüglich quer, wobei das Verhältnis von Perforation zu Nicht-Perforation durch
Verändern der Lage der Gegenschneide und der Wirklinie zueinander in Längsrichtung
einstellbar ist. Eine derartige Anordnung lässt sich besonders günstig mit rotierenden
Schneiden und Gegenschneiden realisieren. Es lässt sich somit eine Querperforation
von Folienbändern oder Folienschläuchen mit besonders hoher Maschinenleistung bereitstellen.
[0016] Bei einer besonders günstigen Ausführungsform liegen die Schneide und die Gegenschneide
auf miteinander synchronisierbaren Walzen. Ferner ist ein Drehlagenversatz der rotierenden
Walzen zueinander, also ein Unterschied zwischen den Drehlagen der Schneide und der
Gegenschneide beim Zusammenwirken, einstellbar. Auf diese Weise lässt sich eine Verstellbarkeit
der Wirklinie in Längsrichtung der Folie besonders einfach bereitstellen. Zusätzliche
Einrichtungen zum Verstellen der Lage der Gegenschneide und/oder der Schneide auf
den zugehörigen Walzen in Längsrichtung der Folie, also in Rotationsrichtung der Walze,
sind daher entbehrlich. Die Gegenschneide kann insbesondere in Rotationsrichtung mit
der Walze fest verbunden sein oder einstückig mit dieser ausgebildet sein.
[0017] Vorzugsweise ist die Gegenschneide eine in die Walzenoberfläche eingearbeitete Werkzeugschneide.
Eine derartige Gegenschneide ist besonders robust und zuverlässig und erübrigt
sätzliche Halterungen der Gegenschneide an der Walzenoberfläche. Die Werkzeugschneide
kann beispielsweise durch Lasergravur der Walzenoberfläche hergestellt werden.
[0018] Vorzugsweise ist die Schneide eine austauschbare Werkzeugschneide oder Bestandteil
einer austauschbaren Klinge. Dadurch lässt sich ein verschleißbedingter Wechsel der
Schneide auf besonders einfache und zeitsparende Weise durchführen.
[0019] Bei einer besonders günstigen Ausführungsform ist die Schneide geradlinig. Dadurch
lassen sich verschleißbedingte Betriebskosten der erfindungsgemäßen Vorrichtung minimieren.
Ferner lassen sich einheitliche Schneiden als Standardgarniturenteil für verschiedene
Gegenschneiden einsetzen. Insbesondere können Schneidmesser, wie sie in herkömmlichen
Etikettieraggregaten verwendet werden, auch für die Perforation von Folien eingesetzt
werden. Dadurch lassen sich die Betriebskosten von Etikettieraggregaten weiter reduzieren.
[0020] Bei einer besonders günstigen Ausführungsform ist die Wirklinie mittels eines Motors
und einer Steuereinheit automatisch verstellbar in Abhängigkeit von wenigstens einem
Materialparameter der Folie, insbesondere aus der Parametergruppe der Dicke, des Elastizitätsmoduls
und der Höchstzugspannung, und/oder in Abhängigkeit von wenigstens einem Maschinenparameter
zum Abtrennen der Folie entlang der Perforation, insbesondere einer zum Abtrennen
eingestellten Zugspannung. Dadurch lässt sich die Folienperforation flexibel an unterschiedliche
Produktionsbedingungen anpassen. Der Motor ist beispielsweise ein Antriebsmotor einer
Schneidwalze und/oder ein Antriebsmotor einer Gegenschneidwalze. Durch eine Veränderung
der Rotationsgeschwindigkeit der Schneidwalze und/oder der Gegenschneidwalze kann
dann ein vorgegebener Winkelversatz zwischen den Walzen herbeigeführt werden. Der
Motor kann auch ein Stellantrieb sein, um die Lage der Gegenschneide oder der Schneide
auf der jeweiligen Walze einzustellen. Die Materialparameter der Folie und/oder die
Maschinenparameter können laufend während der kontinuierlichen Perforation einer Folienbahn
oder eines Folienschlauchs ermittelt werden und kontinuierlich von der Steuereinheit
ausgewertet werden. Dadurch lässt sich eine Perforation mit besonders gleichbleibender
Qualität bereitstellen.
[0021] Vorzugsweise ist zur federelastischen Lagerung der Schneider und/oder der Gegenschneide
eine mechanische, pneumatische oder hydraulische Federung vorgesehen. Dadurch lässt
sich der Verschleiß der Schneide weiter reduzieren. Außerdem können kurzzeitige Belastungen
beim Anfahren, Herunterfahren und/oder Ändern von Maschinenparametern reduziert werden.
[0022] Die gestellte Aufgabe wird ferner gelöst mit einem Verfahren nach Anspruch 12 unter
Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Demnach wirkt die Schneide mit dem Muster
der Gegenschneide derart zusammen, dass der Verlauf des Musters entlang der Wirklinie
ein Verhältnis von Perforation zu Nicht-Perforation der Folie definiert. Hierbei entspricht
der Verlauf der Wirklinie im Wesentlichen dem Verlauf der Perforation auf der Folie.
[0023] Erfindungsgemäß wird das Verhältnis von Perforation zu Nicht-Perforation durch Verschieben
der Wirklinie bezüglich des Musters eingestellt. Das Muster definiert somit einen
zweidimensionalen Wirkbereich, auf dem die Wirklinie verschoben werden kann. Der Wirkbereich
umfasst Kontaktflächen zum Erzeugen der Perforation und Nicht-Kontaktbereiche, in
denen das zu perforierende Material nicht durchlocht wird. Das Muster kann somit als
ein binär gerasteter Wirkbereich verstanden werden, den die Wirklinie schneidet. Je
nach Muster der Gegenschneide können durch Verschieben der Wirklinie unterschiedliche
Verhältnisse von Perforation zu Nicht-Perforation realisiert werden.
[0024] Bei einer besonders günstigen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
das Verhältnis von Perforation zu Nichtperforation bei laufendem Produktionsbetrieb
an einen Sollwert angepasst. Dadurch können Folienabschnitte für eine nachfolgende
Etikettierung mit besonders hoher Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit mit der geforderten
Qualität abgetrennt werden.
[0025] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es
zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine Gegenschneide der ersten Ausführungsform
mit einer schematisch angedeuteten Wirklinie;
Fig. 3 einen schematischen Querschnitt durch eine Schneide und eine Gegenschneide
der ersten Ausführungsform; und
Fig. 4 eine schematische Ansicht einer Gegenschneide einer zweiten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0026] Wie die Fig. 1 erkennen lässt, umfasst eine erste Ausführungsform 1 der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Perforation von Folien 2 wenigstens eine Schneide 3 und wenigstens
eine Gegenschneide 5, durch deren Kontakt mit der Folie 2 eine Perforation in der
Folie 2 hergestellt wird. Die Schneide 3 ist vorzugsweise an einer Schneidwalze 7
oder einer anderen drehbaren Halterung mit der Drehrichtung 7a vorgesehen, die Gegenschneide
5 an einer Gegenschneidwalze 9 oder einer anderen drehbaren Halterung mit der Drehrichtung
9a, wobei die Drehachsen 7b und 9b parallel zueinander ausgerichtet sind. Wie die
Fig. 1 ferner andeutet, sind auf der Gegenschneidwalze 9 eine entsprechende Anzahl
umfänglich gleichmäßig verteilter Gegenschneiden 5. Besonders vorteilhaft sind je
vier umfänglich verteilte Schneiden 3 und Gegenschneiden 5.
[0027] An der Schneidwalze 7 und der Gegenschneidwalze 9 ist jeweils ein Antriebsmotor 11,
13 vorgesehen. Die Antriebsmotoren 11, 13 werden durch eine Steuereinheit 15 derart
synchronisiert, dass bei Rotation der Schneidwalze 7 und der Gegenschneidwalze 9 jeweils
eine Schneide 3 gegenüber einer Gegenschneide 5 zu liegen kommt. Geeignete Drehlagen
der Walzen 7, 9 sind beispielsweise durch die angedeuteten Drehwinkel α, β definiert.
Die Folie 2 wird kontinuierlich in Richtung des Pfeils 2a zwischen der Schneidwalze
7 und der Gegenschneidwalze 9 hindurchbewegt.
[0028] Die Schneiden 3 sind vorzugsweise an einer mechanischen, pneumatischen oder hydraulischen
Federung 17 in radialer Richtung federelastisch gelagert und in umfänglicher Richtung
geführt. Diesbezügliche Führungsmittel sind der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
Eine federelastische Lagerung könnte alternativ oder ergänzend an der Gegenschneidwalze
9 für die Gegenschneiden 5 vorgesehen sein. Dies ist jedoch zugunsten einer übersichtlicheren
Darstellung ebenfalls nicht gezeigt.
[0029] Die Gegenschneiden 5 sind vorzugsweise in Richtung des Doppelpfeils 5a mittels Stelleinrichtungen
19 verstellbar. Diese könnten beispielsweise mechanisch betätigt sein oder mittels
eines Stellantriebs (nicht gezeigt), der insbesondere durch die Steuereinrichtung
15 ansteuerbar ist. Mit der Stelleinrichtung 19 lässt sich die Lage der Gegenschneide
5 beim Zusammenwirken mit der korrespondierenden Schneide 3 in Längsrichtung der Folie
2, also in Richtung des Pfeils 2a, einstellen.
[0030] Wie aus den nachfolgenden Figuren noch deutlich wird, dient die Stelleinrichtung
19 dazu, einen Kontaktbereich mit der Folie 2 einzustellen, in dem die Schneide 3
und die Gegenschneide 5 derart zusammenwirken, dass die dazwischen liegende Folie
2 perforiert wird. Generell wäre es auch denkbar, derartige Stelleinrichtungen an
der Schneidwalze 7 vorzusehen, um die Schneiden 3 entsprechend zu verstellen.
[0031] Die Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf die Gegenschneide 5 der ersten
Ausführungsform 1. Im Wesentlichen senkrecht zur Förderrichtung 2a der Folie 2 verläuft
eine Wirklinie 21, die durch eine Überschneidung der Schneide 3 (in Fig. 2 nicht dargestellt)
und der Gegenschneide 5 definiert ist. Hierbei entspricht die dargestellte Wirklinie
21 einer ersten Überschneidung der Schneide 3 und der Gegenschneide 5 in einer ersten
Relativposition der Gegenschneide 5 zur Schneide 3 und die gestrichelt angedeutete
Wirklinie 21' einer zweiten Überschneidung der Schneide 3 mit der Gegenschneide 5
in einer zweiten Relativposition der Gegenschneide 5 zur Schneide 3. Der Verstellbereich
und die Verstellrichtung zwischen der ersten und zweiten Relativposition sind durch
den Doppelpfeil 21a angedeutet.
[0032] Hierbei spielt es für das Wirkprinzip keine Rolle, ob die Lage der Schneide 3 bezüglich
der Gegenschneide 5 verändert wird oder umgekehrt, oder ob die Gegenschneide 5 gegen
eine Gegenschneide eines anderen Typs ausgewechselt wird. Entscheidend ist, dass die
Gegenschneide 5 ein dreidimensionales Muster 23 aufweist, das im Beispiel der Fig.
2 aus erhabenen Kontaktflächen 23a und demgegenüber abgesenkten Nicht-Kontaktbereichen
23b besteht. Wie der Fig. 2 ferner zu entnehmen ist, umfasst das Muster 23 vorzugsweise
eine periodische Aneinanderreihung von Kontaktflächen 23a und Nicht-Kontaktbereichen
23b.
[0033] Das Muster 23 der Gegenschneide 5 wirkt mit der Schneide 3 entlang der Wirklinie
21 derart zusammen, dass die Folie 2 in Perforationsbereichen 25 perforiert wird und
in Nicht-Perforationsbereichen 27 im Wesentlichen nicht perforiert wird. Die Fig.
2 verdeutlicht ferner, dass das Längenverhältnis der Kontaktfläche 23a und der Nicht-Kontaktbereiche
23b entlang der Wirklinie 21 das Verhältnis zwischen der Länge der Perforationsbereiche
25 und der Länge der Nicht-Perforationsbereiche 27 festlegt. Ebenso ist zu erkennen,
dass ein Verschieben der Wirklinie 21 in oder entgegen der Transportrichtung 2a der
Folie 2 eine Veränderung des Perforationsverhältnisses wirkt. Dies ist durch die in
der Fig. 2 nach oben verschobene Wirklinie 21' angedeutet mit kürzeren Perforationsbereichen
25' und längeren Nicht-Perforationsbereiche 27'.
[0034] Die Fig. 3 zeigt die Schneide 3 und die in der Fig. 2 dargestellte Gegenschneide
5 im Querschnitt entlang der Wirklinie 21. Dadurch, dass an der Gegenschneidleiste
5 erhabene Bereiche 5b und Perforationsnuten 5c vorgesehen sind, lässt sich an der
Gegenschneidleiste 5 ein dreidimensionales Muster 23 mit entsprechenden Kontaktflächen
23a und Nicht-Kontaktbereichen 23b auf einfache Weise realisieren. Eine derartige
Gegenschneide 5 lässt sich beispielsweise durch Gravieren, insbesondere durch Lasergravur,
auf der Gegenschneidwalze 9 herstellen oder auf einer austauschbaren Gegenschneidleiste.
[0035] Wie in der Fig. 3 angedeutet ist, kann die Schneide 3 folglich durchgehend, insbesondere
geradlinig ausgebildet sein. Dies ist für einen durch Verschleiß oder Beschädigung
bedingten Austausch der Schneide 3 vorteilhaft. Die Schneide 3 kann ein standardisiertes
Garniturenteil zum Schneiden und/oder Perforieren von Etiketten und dergleichen sein.
Die Schneide 3 kann beispielsweise als austauschbare Werkzeugschneide oder Klinge
bereitgestellt werden.
[0036] Die Wirklinie 21 lässt sich bezüglich des Musters 23 durch Einstellen der in der
Fig. 1 angedeuteten Drehwinkel α, β der Schneide 3 und der Gegenschneide 5 verschieben.
Zusätzlich oder alternativ kann die umfängliche Relativposition 5a der Gegenschneide
5 auf der Gegenschneidwalze 9 eingestellt werden. Letzteres wäre beispielweise dann
von Vorteil, wenn eine synchronisierte Drehbewegung der Schneidwalze 7 und der Gegenschneidwalze
9 unverändert beibehalten werden soll, unabhängig von der Lage der Wirklinie 21.
[0037] Um die Drehlagen α, β der Schneide 3 und der Gegenschneide 5 zueinander einzustellen,
könnte die Drehgeschwindigkeit der Schneidwalze 7 oder die Drehgeschwindigkeit der
Gegenschneidwalze 9 vorübergehend verändert werden, bis die Wirklinie 21 um den gewünschten
Betrag verstellt ist. Danach laufen die Schneidwalze 7 und die Gegenschneidwalze 9
bezüglich der Drehlagen α und β wieder synchron.
[0038] Die Fig. 4 zeigt eine gitterförmige Gegenschneide 31 einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung mit einem dreidimensionalen Muster 33, das Kontaktflächen 33a zum Zusammenwirken
mit der Schneide 3 umfasst sowie Nicht-Kontaktbereiche 33b, die durch die Zwischenräume
zwischen den Kontaktflächen 33a definiert sind. Eine derartige Gegenschneide 31 könnte
durch beliebige dreidimensionale Strukturen umfassend Streben, Bögen oder dergleichen
ausgebildet werden. Denkbar wären z. B. auch wendelförmige Strukturen. Hierbei sind
in vorteilhafter Weise die Kontaktflächen 33a in einem periodisch wiederkehrenden
Muster angeordnet und weisen eine in der Transportrichtung 2a der Folie 2 und/oder
in der Verstellrichtung 21a der Wirklinie 21 variierende Breite auf. Dadurch lassen
sich prinzipiell die gleichen Vorteile, insbesondere Verstellmöglichkeiten, erzielen,
wie mit der ersten Ausführungsform 1. Die Gegenschneide 5, 31 könnte selbstverständlich
in Anlehnung an den Umfang der Gegenschneidwalze 9 gekrümmt sein.
[0039] Entscheidend für die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren
ist, dass die Gegenschneide 5, 31 ein dreidimensionales Muster 23, 33 mit Kontaktflächen
23a, 33a aufweist, das mit der Folie 2 und mit der Schneide 3 zusammenwirkt, so dass
in Kontaktbereichen der Folie 2 mit der Schneide 3 und der Gegenschneide 5 eine Perforation
in der Folie 2 erzeugt wird. Hierbei lässt sich die Gegenschneide 5, die im Vergleich
zur Schneide 3 nur einen geringfügigen Verschleiß aufweist, in vielfältiger Weise
ausbilden. Entsprechend kann die Schneide 3 im Vergleich zum Stand der Technik strukturell
vereinfacht werden, so dass sich der verschleißbedingte Austausch der Schneide 3 einfach
und kostengünstig durchführen lässt.
[0040] Das Verhältnis von Perforation zu Nicht-Perforation der Folie 2 kann dann durch ein
einfaches Verschieben der Wirklinie 21 bezüglich der Gegenschneide 5, 31 bewirkt werden.
Dies lässt sich insbesondere bei Verwendung miteinander korrespondierender Schneidwalzen
7 und Gegenschneidwalzen 9 durch Ansteuerung der Antriebsmotoren 11, 13 auf einfache
Weise realisieren.
[0041] Außerdem lässt sich die Perforation ständig an geänderte Produktionsbedingungen anpassen,
wie beispielsweise an eine Zugspannung beim anschließenden Abtrennen einzelner perforierter
Abschnitte der Folie 2. Beispielsweise kann sowohl die Perforation als auch die Zugspannung
an die Materialeigenschaften und/oder der Dicke der Folie 2 angepasst werden.
[0042] Beim Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird vorzugsweise eine Folie 2 oder
eine Folienschlauch kontinuierlich zugeführt und zwischen der rotierenden Schneidwalze
7 und der Gegenschneidwalze 9 hindurch geleitet. Deren Drehlagen α und β werden ständig
synchronisiert und bei Bedarf durch vorübergehendes Anpassen der Drehgeschwindigkeit
angepasst. Ebenso kann die umfängliche Position der Schneide 3 oder der Gegenschneide
5 auf der jeweiligen Walze 7, 9 nachgestellt werden. Durch Verschieben der Wirklinie
21 kann die Querperforation der Folie 2 im laufenden Produktionsbetrieb eingestellt
und bei Bedarf an aktuelle Produktionsbedingungen angepasst werden.
[0043] Die beschriebenen Ausführungsformen und Varianten lassen sich beliebig in technisch
sinnvoller Weise kombinieren, ohne jedoch den durch die Ansprüche definierten Schutzbereich
zu verlassen.
1. Vorrichtung (1) zur Perforation von Folien (2) mit:
- einer Schneide (3); und
- einer Gegenschneide (5),
wobei die Gegenschneide ein Muster (23) aufweist, welches mit der Schneide entlang
einer Wirklinie (21) derart zusammenwirkt, dass eine Folie in Kontaktbereichen mit
der Schneide und der Gegenschneide perforiert wird, und wobei die Folie (2) ein Folienband
oder ein Folienschlauch ist und die Wirklinie (21) diesbezüglich quer verläuft, und
wobei das Verhältnis von Perforation (25) zu Nichtperforation (27) durch Verändern
der Lage der Gegenschneide (5) und der Wirklinie (21) zueinander in Längsrichtung
einstellbar ist,
gekennzeichnet durch
eine Stelleinrichtung (19), mit der sich die Lage der Gegenschneide für das Zusammenwirken
mit der korrespondierenden Schneide in Längsrichtung der Folie einstellen lässt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Wirklinie (21) veränderbar ist, um ein Verhältnis
von Perforation (25) zu Nichtperforation (27) der Folie (2) einzustellen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Wirklinie (21) durch Verändern der Lage
der Schneide (3) und der Gegenschneide (5) zueinander einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei das Muster (23), in einer Draufsicht auf
die Folie gesehen, in einem Einstellbereich (21a) der Wirklinie (21) schräg zur Wirklinie
und/oder kurvenförmig verläuft.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei sich das Muster (23) entlang der Wirklinie periodisch
wiederholt.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei die Schneide (3) und
die Gegenschneide (5) auf miteinander synchronisierbaren Walzen (7, 9) liegen und
ein Drehlagenversatz der rotierenden Walzen zueinander einstellbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Gegenschneide (5) eine in die Walzenoberfläche
eingearbeitete Werkzeugschneide ist.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei die Schneide (3) eine
austauschbare Werkzeugschneide oder Bestandteil einer austauschbaren Klinge ist.
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei die Schneide (3) durchgehend,
insbesondere geradlinig ist.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei die Wirklinie (21)
mittels eines Motors (11, 13) und einer Steuereinheit (15) automatisch verstellbar
ist in Abhängigkeit von wenigstens einem Materialparameter der Folie, insbesondere
aus der Parametergruppe der Dicke, des Elastizitätsmoduls und der Höchstzugspannung,
und/oder in Abhängigkeit von wenigstens einem Maschinenparameter zum Abtrennen der
Folie entlang der Perforation, insbesondere einer zum Abtrennen eingestellten Zugspannung.
11. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine mechanische, pneumatische oder hydraulische Federung (17) zur federelastischen
Lagerung der Schneide und/oder der Gegenschneide vorgesehen sind.
12. Verfahren zur Perforation von Folien mit einer Vorrichtung nach wenigstens einem der
vorangegangenen Ansprüche, bei der die Schneide mit dem Muster der Gegenschneide derart
zusammenwirkt, dass der Verlauf des Musters entlang der Wirklinie ein Verhältnis von
Perforation zu Nichtperforation der Folie definiert, wobei das Verhältnis von Perforation
zu Nichtperforation durch Verschieben der Wirklinie bezüglich des Musters eingestellt
wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Verhältnis von Perforation zu Nichtperforation
bei laufendem Produktionsbetrieb an einen Sollwert angepasst wird.
1. Device (1) for perforating films (2) comprising:
- a cutting edge (3); and
- a counter cutting edge (5),
wherein the counter cutting edge has a pattern (23) which cooperates with the cutting
edge along an action line (21) such that a film is perforated in contact areas with
the cutting edge and the counter cutting edge, and wherein the film (2) is a film
tape or a film tube and the action line (21) in this respect extends transversely,
and wherein the ratio of perforation (25) to non-perforation (27) is adjustable by
changing the position of the counter cutting edge (5) and the action line (21) relative
to each other in longitudinal direction,
characterized by
a setting means (19) with which the position of the counter cutting edge can be adjusted
for cooperation with the corresponding cutting edge in the longitudinal direction
of the film.
2. Device according to claim 1, wherein the action line (21) is variable to adjust a
ratio of perforation (25) to non-perforation (27) of the film (2).
3. Device according to claim 1 or 2, wherein the action line (21) is adjustable by changing
the position of the cutting edge (3) and the counter cutting edge (5) relative to
each other.
4. Device according to claim 2 or 3, wherein the pattern (23), viewed in a plan view
of the film, extends in an adjustment region (21a) of the action line (21) obliquely
to the action line and/or in a curve.
5. Device according to claim 4, wherein the pattern (23) repeats itself periodically
along the action line.
6. Device according to at least one of the preceding claims, wherein the cutting edge
(3) and the counter cutting edge (5) lie on rollers (7, 9) which can be synchronized
with each other and a rotational position offset of the rotating rollers relative
to each other is adjustable.
7. Device according to claim 6, wherein the counter cutting edge (5) is a tool blade
incorporated into the roller surface.
8. Device according to at least one of the preceding claims, wherein the cutting edge
(3) is a replaceable tool blade or part of a replaceable blade.
9. Device according to at least one of the preceding claims, wherein the cutting edge
(3) is continuous, in particular straight.
10. Device according to at least one of the preceding claims, wherein the action line
(21) is automatically adjustable by means of a motor (11, 13) and a control unit (15)
as a function of at least one material parameter of the film, in particular from the
parameter group of thickness, elastic modulus and maximum tensile stress, and/or as
a function of at least one machine parameter for separating the film along the perforation,
in particular a tensile stress set for separation.
11. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that a mechanical, pneumatic or hydraulic suspension (17) is provided for spring-elastic
mounting of the cutting edge and/or the counter cutting edge.
12. Method for perforating films with a device according to at least one of the preceding
claims, in which the cutting edge cooperates with the pattern of the counter cutting
edge in such a way that the course of the pattern along the action line defines a
ratio of perforation to non-perforation of the film, wherein the ratio of perforation
to non-perforation is adjusted by shifting the action line with respect to the pattern.
13. Method according to claim 12, wherein the perforation to non-perforation ratio is
adjusted to a set point while production is running.
1. Dispositif (1) pour la perforation de feuilles (2), comprenant :
- un élément de coupe (3) ; et
- un élément de coupe conjugué (5),
dispositif dans lequel l'élément de coupe conjugué présente un motif (23), qui interagit
avec l'élément de coupe le long d'une ligne d'action (21) de manière telle, qu'une
feuille soit perforée dans les zones de contact avec l'élément de coupe et l'élément
de coupe conjugué, et dans lequel la feuille (2) est une bande de feuille ou une gaine
de feuille, et la ligne d'action (21) s'étend transversalement à celles-ci, et dans
lequel le rapport entre perforation (25) et non perforation (27) peut être réglé en
faisant varier la position réciproque de l'élément de coupe conjuguée (5) et de la
ligne d'action (21), dans la direction longitudinale,
caractérisé par
un dispositif de réglage (19) à l'aide duquel il est possible de régler la position
de l'élément de coupe conjugué dans la direction longitudinale de la feuille, pour
l'interaction avec l'élément de coupe correspondant.
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel il est possible de faire varier la
ligne d'action (21), en vue de régler un rapport entre perforation (25) et non perforation
(27) de la feuille (2).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2, dans lequel la ligne d'action
(21) peut être réglée en faisant varier la position de l'élément de coupe (3) et de
l'élément de coupe conjugué (5) l'un par rapport à l'autre.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou la revendication 3, dans lequel le motif (23),
vu selon une vue en plan sur la feuille, s'étend, dans une zone de réglage (21a) de
la ligne d'action (21), de manière oblique par rapport à la ligne d'action et/ou sous
forme courbe.
5. Dispositif selon la revendication 4, dans lequel le motif (23) se répète périodiquement
le long de la ligne d'action.
6. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, dans lequel l'élément
de coupe (3) et l'élément de coupe conjugué (5) se situent sur des rouleaux (7, 9)
pouvant être synchronisés mutuellement, et dans lequel un décalage de position de
rotation des rouleaux en rotation l'un par rapport à l'autre, peut être réglé.
7. Dispositif selon la revendication 6, dans lequel l'élément de coupe conjugué (5) est
un outil de coupe usiné dans la surface de rouleau.
8. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, dans lequel l'élément
de coupe (3) est un outil de coupe interchangeable ou fait partie d'une lame interchangeable.
9. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, dans lequel l'élément
de coupe (3) est continu, notamment rectiligne.
10. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, dans lequel la ligne
d'action (21) peut être réglée automatiquement au moyen d'un moteur (11, 13) et d'une
unité de commande (15), en fonction d'au moins un paramètre de matière de la feuille,
notamment du groupe de paramètres comprenant l'épaisseur, le module d'élasticité et
la contrainte de traction maximale, et/ou en fonction d'au moins un paramètre de machine
pour le sectionnement de la feuille le long de la perforation, notamment d'une contrainte
de traction réglée pour le sectionnement.
11. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu une suspension mécanique, pneumatique ou hydraulique (17) pour un montage
élastique de l'élément de coupe et/ou de l'élément de coupe conjugué.
12. Procédé pour la perforation de feuilles à l'aide d'un dispositif selon l'une au moins
des revendications précédentes, d'après lequel l'élément de coupe interagit avec le
motif de l'élément de coupe conjugué de manière telle, que le tracé du motif le long
de la ligne d'action définisse un rapport entre perforation et non perforation de
la feuille, le rapport entre perforation et non perforation étant réglé par coulissement
de la ligne d'action par rapport au motif.
13. Procédé selon la revendication 12, d'après lequel le rapport entre perforation et
non perforation est adapté à une valeur de consigne au cours du fonctionnement en
production.