Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bearbeitungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Eine solche Vorrichtung ist aus der
US 2009/0007988 A1 bekannt. Derartige Maschinen werden beispielsweise im Bereich der Möbel- und Bauelementeindustrie
eingesetzt, um Möbelfronten, Paneele, Türen, Fenster oder ähnliches zu bearbeiten.
Stand der Technik
[0002] Im Bereich der Paneelherstellung aus Massivholzwerkstücken werden bisher sogenannte
Kehlautomaten bzw. Hobelmaschinen verwendet, die Werkstücke vierseitig bearbeiten
können. Solche Kehlautomaten sind jedoch hinsichtlich ihrer Funktionalität eingeschränkt,
und weisen die folgenden Nachteile auf:
Zum Einen sind Kehlautomaten bzw. Hobelmaschinen nur bedingt in der Lage, sogenannte
"Click" oder "Lock"-Profile an den Werkstückschmalseiten herzustellen, wie dies z.B.
im Fußbodenbereich (Laminat, Parkett) oder bei Wand- und Deckenpaneelen üblich ist,
da die Bearbeitungsmotoren solcher Maschinen nicht ausreichend verschwenkbar sind
oder nicht mit einem ausreichend großen Verstellbereich ausgestattet sind. Zur Bearbeitung
von Werkstückschmalseiten werden deshalb sogenannte Doppelendprofiler eingesetzt.
[0003] Ferner werden bei Kehlautomaten bzw. Hobelmaschinen die Werkstücke während des Durchlaufs
an einer festen Leiste entlang geführt, und gegen diese gehalten, sodass die Werkstücke
im Bereich der Bearbeitungsstation maßhaltig bearbeitet werden können. Läuft ein Werkstück
jedoch gekrümmt bzw. "bananenförmig" in eine solche Maschine ein, kehrt es nach der
Bearbeitung in diese Form zurück. Ferner besteht die Gefahr, dass das Werkstück an
der genannten Leiste verkratzt.
[0004] Bei den sogenannten Doppelendprofilern sind die oben genannten Nachteile nicht vorhanden,
da das Werkstück mit einer Förderbahn an schwenkbaren Bearbeitungsmotoren mit großen
Verstellwegen entlangführt. Auf diese Weise können sogenannte "Click" und "Lock"-Profile
hergestellt werden. Ferner ist ein spannungsfreier Einlauf möglich (die sogenannte
"Bananenform" eines Werkstücks wird bei der Bearbeitung nicht durchgedrückt), und
die Werkstücke verkratzen nicht, da sie auf der sich bewegenden Förderbahn aufliegen,
anstatt entlang einer festen Anlage verschoben zu werden.
[0005] Der Aufbau der genannten Doppelendprofiler hat jedoch den Nachteil, dass keine Bearbeitung
an der Ober- und Unterseite (Hauptseiten) des Werkstücks möglich ist, da ein Werkstück
an seiner Unterseite mit der sich bewegenden Förderbahn und an der Oberseite mit einem
Oberdruckriemen in Kontakt steht und durch diese gehalten wird.
[0006] Das Dokument
DE 20 2006 020 304 U1 offenbart einen Doppelendprofiler mit einer oder zwei aus Kettengliedern ausgebildeten
Führungsketten als umlaufende Werkstückauflage. Die in der
DE 20 2006 020 304 U1 offenbarten Kettenglieder werden bei Durchlaufmaschinen wegen der bei diesen im Vordergrund
stehenden Serienfertigung, den hohen Durchlaufgeschwindigkeiten der Werkstücke durch
die Maschine und dem zuvor als groß angesehenen Einfluss der unteren, umlaufenden
Werkstückauflage auf die Qualität der Bearbeitung eingesetzt. Die Werkstückauflage
umlaufende Transportkette läuft auch hier in einer Ebene um, die rechtwinklig zur
Transportebene des Werkstücks ist.
Es ist die
US 4,457,350 A1 bekannt, die eine Hobelmaschine mit Bearbeitungswerkzeugen zur vielfältigen Bearbeitung
zeigt.
Die
DE 10 2006 019 298 A1 betrifft eine Verbesserung einer Doppelendprofiler-Maschine zum Bearbeiten von plattenförmigen
Werkstücken für die Holz- und Baustoffindustrie.
Die
DE 103 28204 A1 zeigt eine Maschine zum Profilieren von länglichen, plattenförmigen Werkstücken entlang
der Längstkanten, wobei die Werkstücke durch eine Einlaufzone und eine Profilierungszone
hindurchgeführt werden. In der Einlaufzone befindet sich ein Anschlaglineal, an dem
die Werkstücke mit einer ihrer Längskanten auf die Durchlaufrichtung ausgerichtet
werden.
Als weiteres Dokument ist die
BE 650 647 A zu nennen, die eine Hobelmaschine zeigt, mit der ein Werkstück an vier Seiten bearbeitet
werden kann.
Gegenstand der Erfindung
[0007] Vor dem Hintergrund der zum Stand der Technik ausgeführten Probleme ist es ein Ziel
der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung bereitzustellen, mit der ein bevorzugt
plattenförmiges Werkstück im Durchlauf variabler und umfassender bearbeitet werden
kann.
Das genannte Ziel wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 sowie ein Verfahren
nach Anspruch 10 erreicht. Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind den abhängigen
Ansprüchen zu entnehmen.
[0008] Die vorliegende Erfindung hat den Vorteil, dass ein Werkstück zunächst von der Oberseite
bearbeitet werden kann, bspw. gehobelt und/oder mit Nuten versehen wird. Anschließend
werden die Werkstücke zur Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitung in einen weiteren
Abschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung gefördert.
[0009] Fermer weist der Einlaufbereich der erfindungsgemäßen Bearbeitungsvorrichtung einen
ersten und zweiten Oberdruck auf, und das zumindest eine erste Bearbeitungsaggregat
ist in Durchlaufrichtung zwischen dem weiteren ersten und zweiten Oberdruck vorgesehen.
Dadurch wird sichergestellt, dass das Werkstück während einer
[0010] Bearbeitung durch das zumindest eine erste Bearbeitungsaggregat an der Oberseite
vom ersten und zweiten Oberdruck gehalten wird, und gleichzeitig durch die weitere
Förderbahn des Einlaufbereichs eine Abstützung auf der Unterseite des Werkstücks stattfindet.
[0011] Gemäß der Erfindung sind der weitere Oberdruck sowie die weitere Förderbahn des Einlaufbereichs
unabhängig voneinander in der Höhe verstellbar. Durch die Höhenverstellung der weiteren
Förderbahn des Einlaufbereichs kann der durch das Bearbeitungsaggregat des Einlaufbereichs
vorgesehen Abtrag eingestellt werden.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform ist der weitere Oberdruck des Einlaufbereichs jeweils
mit einer Vielzahl von Rollenelementen versehen. Alternativ kann der weitere Oberdruck
ein oder mehrere Riemen- oder Kettenelemente aufweisen. Falls mehrere Riemen- oder
Kettenelemente vorgesehen sind, verlaufen diese parallel zur Durchlaufrichtung.
[0013] Ferner ist es insbesondere vorgesehen, dass das zumindest eine erste Bearbeitungsaggregat
und das zumindest eine zweite Bearbeitungsaggregat Hobelwerkzeuge und/oder Nutwerkzeuge
sind. Mit diesen können jeweils die obere bzw. untere Hauptseite eines Werkstücks
bearbeitet werden. Die Hobelwerkzeuge werden für einen flächigen Materialabtrag genutzt,
während mit einem Nutwerkzeug bspw. eine Entspannungsnut in eine Hauptseite eines
Werkstücks eingebracht wird. Ferner umfassen die genannten Werkzeuge ebenfalls Fräswerkzeuge
sowie Sägen.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform ist es vorgesehen, dass das zumindest eine erste
Bearbeitungsaggregat des Einlaufbereichs mehrere in Durchlaufrichtung angeordnete
Werkzeuge umfasst. Beispielsweise können mit diesen die Hauptseiten der Werkstücke
stufenweise abgetragen werden, oder es finden nacheinander verschiedene Bearbeitungsarten
statt, insbesondere spanende Bearbeitungen wie Hobeln, Nuten, Schleifen, Sägen oder
Fräsen.
[0015] Bevorzugt ist ein zweites Bearbeitungsaggregat des Einlaufbereichs in Durchlaufrichtung
zwischen der weiteren Förderbahn des Einlaufbereichs und der Förderbahn des Schmalflächen-
oder Profilierungsbearbeitungsbereichs vorgesehen. Somit wird das durch das zumindest
eine zweite Bearbeitungsaggregat bearbeitete Werkstück weitestgehend durchgängig durch
die Kettenförderer gestützt.
Ferner ist es bevorzugt vorgesehen, dass der zweite Oberdruck oberhalb des zweiten
Bearbeitungsaggregats vorgesehen ist, und mit dem weiteren Kettenförderer des Einlaufbereichs
und der Förderbahn des Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereichs ein Durchlaufspalt
ausgebildet wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016]
- Figur 1
- ist eine schematische Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
[0017] Figur 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Vorrichtung. Die Durchlaufrichtung ist in Figur 1 durch einen Pfeil angedeutet.
Die in Figur 1 dargestellte Bearbeitungsvorrichtung umfasst einen Einlaufbereich A
sowie einen Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereich B. Der Einlaufbereich
A sowie der Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereich B sind in der dargestellten
Ausführungsform über ein gemeinsames Gestell 1 miteinander verbunden. Sie können jedoch
auch jeweils separate Gestelle aufweisen, die derart angeordnet sind, dass beim Betrieb
der Bearbeitungsvorrichtung ein durchgängiger Materialfluss stattfinden kann.
[0018] Im Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereich B, der ein sogenannter Doppelendprofiler
ist, ist eine umlaufende Förderbahn 2 vorgesehen, die ein Werkstück an dessen Unterseite
erfasst und entlang mehrerer ggf. schwenkbarer Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsaggregate
3a und 3b vorbeiführt. Die Förderbahn 2 kann einen oder mehrere Förderstränge aufweisen.
Besonders bevorzugt sind zwei parallele Förderstränge. Ferner kann es sich bei der
Förderbahn 2 um zumindest eine Kettenbahn, eine Riemenbahn oder eine Rollenbahn handeln.
[0019] Bei den Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsaggregaten 3a und 3b kann es
sich beispielsweise um Profilfräsen oder Profilschleifeinrichtungen handeln. Mit den
Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsaggregaten 3a und 3b werden Werkstücke
in einem seitlichen Randbereich bearbeitet. Dies betrifft insbesondere die Schmalseite
eines Werkstücks, jedoch ggf. auch teilweise dessen Hauptseiten.
[0020] Oberhalb der Förderbahn 2 ist ein endlos umlaufender Oberdruck 4 derart vorgesehen,
dass zwischen der Förderbahn 2 und dem Oberdruck 4 ein Spalt für ein Werkstück ausgebildet
wird.
[0021] Der Einlaufbereich A der erfindungsgemäßen Vorrichtung umfasst eine zweite Förderbahn
10, die in einer Durchlaufrichtung eines Werkstücks vor der ersten Förderbahn 2 angeordnet
ist. Die zweite Förderbahn 10 kann ein Werkstück ebenso wie die erste Förderbahn 2
an dessen Unterseite stützen und in Durchlaufrichtung fördern. Die Förderbahn 10 umfasst
zumindest einen Förderstrang, bevorzugt zwei Förderstränge.
[0022] Ferner ist im Einlaufbereich A ein erster Rollenoberdruck 11 sowie ein zweiter Rollenoberdruck
12 vorgesehen, die in Durchlaufrichtung eines Werkstücks voneinander beabstandet sind,
und jeweils eine Vielzahl von Rollenelementen 11a, 12a aufweisen.
[0023] Der erste Rollenoberdruck 11 sowie der zweite Rollenoberdruck 12 sind unabhängig
voneinander in einer vertikalen Richtung bewegbar, um auf diese Weise zwischen der
zweiten Förderbahn 10 und dem ersten oder zweiten Rollenoberdruck 11, 12 einen Spalt
für ein Werkstück auszubilden. Darüber hinaus ist die zweite Förderbahn 10 derart
am Gestell 1 angebracht, dass auch die zweite Förderbahn 10 in einer vertikalen Richtung
bewegt werden kann.
[0024] Der erste Rollenoberdruck 11 und der zweite Rollenoberdruck 12 sind in Durchlaufrichtung
eines Werkstücks voneinander beabstandet. Die Rollen des ersten und zweiten Rollenoberdrucks
können teilweise angetrieben sein. Es kann sich jedoch auch um nicht angetriebene
Rollen handeln. In dem hierdurch ausgebildeten Bereich zwischen dem ersten Rollenoberdruck
11 und dem zweiten Rollenoberdruck 12 sind Bearbeitungsaggregate 13 vorgesehen, die
ein Werkstück von der Oberseite bearbeiten können. Allerdings ist ersichtlich, dass
im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch lediglich ein oberes Bearbeitungsaggregat
13 vorgesehen sein kann. In dem in Figur 1 gezeigten Beispiel ist das in Durchlaufrichtung
erste obere Bearbeitungsaggregat 13 mit einem Hobelwerkzeug versehen, und das in Durchlaufrichtung
nachfolgend angeordnete, zweite obere Bearbeitungsaggregat 13 ist mit einem Nutwerkzeug
zum Einbringen von Entspannungsnuten in ein Werkstück versehen.
[0025] Darüber hinaus ist die zweite Förderbahn 10 derart von der ersten Förderbahn 2 beabstandet,
dass in dem zwischen der ersten Förderbahn 2 und der zweiten Förderbahn 10 ausgebildeten
Bereich ein unteres Bearbeitungsaggregat 14 vorgesehen sein kann, um Werkstücke von
einer Unterseite zu bearbeiten.
[0026] Zwischen dem unteren Bearbeitungsaggregate 14 zur Bearbeitung einer zweiten Hauptseite
des Werkstücks und der Förderbahn 2 ist eine Stützrolle 16, und zwischen dem unteren
Bearbeitungsaggregat 14 und der weiteren Förderbahn 10 ist eine weitere Stützrolle
15 vorgesehen. Mit diesen kann eine durchgängige Abstützung eines Werkstücks erreicht
werden. Die Stützrollen 15, 16 können angetrieben sein. Auch können neben den in Figur
1 gezeigten Stützrollen 15, 16 mehrere Stützrollen auf einer Seite des unteren Bearbeitungsaggregats
vorgesehen sein. Statt der Stützrollen können auch starre Elemente bereitgestellt
werden, über die ein Werkstück in Durchlaufrichtung gleitet.
[0027] Es ist jedoch ersichtlich, dass auch mehr als eine Stützrolle an jeder Seite des
unteren Bearbeitungsaggregats 14 bereitgestellt werden kann, um ein Führen des Werkstücks
im Bereich des unteren Bearbeitungsaggregats 14 zu ermöglichen. In anderen Ausführungsformen
kann es auch geeignet sein, keine oder lediglich eine Stützrolle auf einer Seite neben
dem Bearbeitungsaggregat 14 vorzusehen.
[0028] Die Bearbeitung eines Werkstücks wird hierbei wie nachfolgend beschrieben durchgeführt.
Ein Werkstück gelangt in den Einlaufbereich bzw. wird in den Einlaufbereich eingelegt,
sodass es durch die zweite Förderbahn 10 und den ersten Rollenoberdruck 11 in Durchlaufrichtung
bewegt wird. Hierbei wird durch die Verstellung der zweiten Förderbahn 10 durch den
Höhenverstellmechanismus 3 in einer vertikalen Richtung die Abtragshöhe durch das
untere Bearbeitungsaggregat 14 eingestellt. Der erste Rollenoberdruck 11 ist ebenfalls
in einer vertikalen Richtung verstellbar, und kann an das zu bearbeitende Werkstück
angepasst werden. Die Verstellung des zweiten Rollenoberdrucks berücksichtigt den
beabsichtigten Abtrag durch die ersten Bearbeitungsaggregate 13 an der Oberseite des
Werkstücks.
[0029] Nachdem das Werkstück die ersten Bearbeitungsaggregate 13 durchlaufen hat, wird es
an der Oberseite vom zweiten Rollenoberdruck 12 erfasst bzw. gestützt und über den
zwischen der ersten Förderbahn 2 und der zweiten Förderbahn 10 ausgebildeten Bereich
geführt. Hierbei liegt das Werkstück, das in diesem Bereich vom zweiten Bearbeitungsaggregat
14 bearbeitet wird, an mindestens entweder der ersten oder zweiten Förderbahn 2, 10
auf, und wird durch diese und den zweiten Rollenoberdruck 12 während der Bearbeitung
geführt.
[0030] Zwischen dem unteren Bearbeitungsaggregate 14 zur Bearbeitung der zweiten Hauptseite
des Werkstücks und der Förderbahn 2 ist eine Stützrolle 16 vorgesehen. Ferner ist
zwischen dem unteren Bearbeitungsaggregat 14 und der weiteren Förderbahn 10 eine weitere
Stützrolle 15 vorgesehen. Mit diesen kann eine durchgängige Abstützung eines Werkstücks
erreicht werden.
[0031] Anschließend gelangt das Werkstück über die erste Förderbahn 2 in den Schmalflächen-
oder Profilierungsbearbeitungbereich B, und wird in diesem Bereich an einem Randbereich
bearbeitet.
1. Bearbeitungsvorrichtung zur Bearbeitung von bevorzugt plattenförmigen Werkstücken,
die insbesondere zumindest abschnittsweise Holz, Holzwerkstoffe, Verbundstoffen oder
Kunststoff aufweisen, besonders bevorzugt Massivhölzer, mit:
einem Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereich (B) mit einer Förderbahn
(2), einem Oberdruck (4) und einem Werkzeug zur Schmalflächen- und/oder Profilierungsbearbeitung
(3a, 3b), wobei der Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereich (B) als Doppelendprofiler
ausgebildet ist, wobei
die Bearbeitungsvorrichtung einen Einlaufbereich (A) aufweist, wobei der Einlaufbereich
(A) eine weitere Förderbahn (10) sowie einen weiteren Oberdruck (11, 12) aufweist,
und im Bereich des Einlaufbereichs (A) zumindest ein erstes Bearbeitungsaggregat (13)
zur Bearbeitung einer ersten Hauptseite eines Werkstücks, und vorzugsweise zumindest
ein zweites Bearbeitungsaggregat (14) zur Bearbeitung einer zweiten Hauptseite des
Werkstücks vorgesehen ist,
bei welcher Bearbeitungsvorrichtung der Einlaufbereich (A) als weiteren Oberdruck
einen ersten und zweiten Oberdruck (11, 12) aufweist, und das zumindest eine erste
Bearbeitungsaggregat (13) in Durchlaufrichtung zwischen dem ersten und zweiten Oberdruck
(11, 12) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Oberdruck (11, 12) sowie die weitere Förderbahn (10) des Einlaufbereichs
(A) unabhängig voneinander in der Höhe verstellbar sind.
2. Bearbeitungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der der weitere Oberdruck (11, 12) jeweils
eine Vielzahl von Rollenelementen aufweisen.
3. Bearbeitungsvorrichtung gemäßAnspruch 1, bei der der weitere Oberdruck (11, 12) jeweils
ein oder mehrere Riemen- oder Kettenelemente aufweist.
4. Bearbeitungsvorrichtung gemäß einem der vorangegangnen Ansprüche, bei der das zumindest
eine erste Bearbeitungsaggregat (13) und das zumindest eine zweite Bearbeitungsaggregat
(14) Hobelwerkzeuge und/oder Nutwerkzeuge sind.
5. Bearbeitungsvorrichtung gemäß einem der vorangegangnen Ansprüche, bei der das zumindest
eine erste Bearbeitungsaggregat (13) mehrere in Durchlaufrichtung angeordnete Werkzeuge
umfasst.
6. Bearbeitungsvorrichtung gemäß einem der vorangegangnen Ansprüche, bei der das zumindest
eine zweite Bearbeitungsaggregat (14) in Durchlaufrichtung zwischen der weiteren Förderbahn
(10) des Einlaufbereichs (A) und der Förderbahn (2) des Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereichs
(B) vorgesehen ist.
7. Bearbeitungsvorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei der der zweite
Oberdruck (11, 12) oberhalb des zumindest einen zweiten Bearbeitungsaggregats (14)
vorgesehen ist, und mit der weiteren Förderbahn (10) des Einlaufbereichs (A) und der
Förderbahn (2) des Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereich (B) einen
Durchlaufspalt ausbildet.
8. Bearbeitungsvorrichtung gemäß einem der vorangegangnen Ansprüche, bei der zwischen
dem zumindest einen zweiten Bearbeitungsaggregat (14) zur Bearbeitung einer zweiten
Hauptseite des Werkstücks und der Förderbahn (2) ein Stützelement (16), insbesondere
eine Stützrolle (16), und/oder dem zumindest einen zweiten Bearbeitungsaggregat (14)
zur Bearbeitung einer zweiten Hauptseite des Werkstücks und der weiteren Förderbahn
(10) ein weiteres Stützelement (15), insbesondere eine weitere Stützrolle (15), vorgesehen
ist.
9. Bearbeitungsvorrichtung gemäß einem der vorangegangnen Ansprüche, bei der der Schmalflächen-
oder Profilierungsbearbeitungsbereich (B) und der Einlaufbereich (A) an einem gemeinsamen
Gestell (1) vorgesehen sind.
10. Verfahren zur Bearbeitung von bevorzugt plattenförmigen Werkstücken, die insbesondere
zumindest abschnittsweise Holz, Holzwerkstoffe, Verbundstoffen oder Kunststoff aufweisen,
besonders bevorzugt Massivhölzer, mit den Schritten:
Fördern eines Werkstücks in einem Einlaufbereich (A), wobei der Einlaufbereich (A)
eine weitere Förderbahn (10) sowie einen weiteren Oberdruck (11, 12) aufweist,
wobei der Einlaufbereich (A) als weiteren Oberdruck einen ersten und zweiten Oberdruck
(11, 12) aufweist, und das zumindest eine erste Bearbeitungsaggregat (13) in Durchlaufrichtung
zwischen dem ersten und zweiten Oberdruck (11, 12) vorgesehen ist, und der erste und
zweite Oberdruck (11, 12) sowie die weitere Förderbahn (10) des Einlaufbereichs (A)
unabhängig voneinander in der Höhe verstellbar sind,
Bearbeiten zumindest einer ersten Hauptseite des Werkstücks im Einlaufbereich (A),
und nachfolgend Bearbeiten zumindest einer zweiten Hauptseite des Werkstücks im Einlaufbereich
(A),
Fördern des Werkstücks in einem Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereich
(B) mit einer Förderbahn (2), einem Oberdruck (4) und einem Werkzeug zur Schmalflächen-
und/oder Profilierungsbearbeitung (3a, 3b), wobei der Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereich
(B) als Doppelendprofiler ausgebildet ist,
Bearbeiten zumindest eines Randbereichs des Werkstücks im Schmalflächen- oder Profilierungsbearbeitungsbereich
(B), insbesondere einer Schmalseite des Werkstücks.
11. Verfahren gemäß Anspruch 10, bei dem die zumindest eine Hauptseite des Werkstücks
verschiedenen Bearbeitungen unterworfen wird, insbesondere Hobeln, Fräsen, Sägen und/oder
Schleifen.
1. Machining apparatus for machining workpieces, preferably in sheet or panel form, at
least a portion or portions of which are, in particular, of wood, engineered wood,
composite materials, plastics materials or, as a particular preference, solid wood,
having:
a region (B) for machining narrow faces or profilings having a conveyor (2), a top
pressure means (4) and a tool (3a, 3b) for machining narrow faces and/or profilings,
the region (B) for machining narrow faces or profilings taking the form of a double-end
profiler,
the machining apparatus having an entry region (A), the entry region (A) having a
further conveyor (10) and a further top pressure means (11, 12) and there being provided,
in the area of the entry region (A), at least one first machining assembly (13) for
machining a first main side of a workpiece, and preferably at least one second machining
assembly (14) for machining a second main side of the workpiece,
in which machining apparatus the entry region (A) has, as its further top pressure
means, a first and a second top pressure means (11, 12), and the at least one first
machining assembly (13) is provided between the first and second top pressure means
(11, 12) in the direction of through-travel, characterised in that the first and second top pressure means (11, 12) and the further conveyor (10), in
the entry region (A), are adjustable in height independently of one another.
2. Machining apparatus according to claim 1, wherein the further top pressure means (11,
12) each have a plurality of roller members.
3. Machining apparatus according to claim 1, wherein the further top pressure means (11,
12) each have one or more belt or chain members.
4. Machining apparatus according to one of the preceding claims, wherein the at least
one first machining assembly (13) and the at least one second machining assembly (14)
are planing tools and/or grooving tools.
5. Machining apparatus according to one of the preceding claims, wherein the at least
one first machining assembly (13) comprises a plurality of tools arranged in the direction
of through-travel.
6. Machining apparatus according to one of the preceding claims, wherein the at least
one second machining assembly (14) is provided, in the direction of through-travel,
between the further conveyor (10) in the entry region (A) and the conveyor (2) in
the region (B) for machining narrow faces or profilings.
7. Machining apparatus according to one of the preceding claims, wherein the second top
pressure means (11, 12) is provided above the at least one second machining assembly
(14) and forms, with the further conveyor (10) in the entry region (A) and the conveyor
(2) in the region (B) for machining narrow faces or profilings, a gap to be travelled
through.
8. Machining apparatus according to one of the preceding claims, wherein there are provided,
between the at least one second machining assembly (14) for machining a second main
side of the workpiece and the conveyor (2), a supporting member (16), and in particular
a supporting roller (16), and/or between the at least one second machining assembly
(14) for machining a second main side of the workpiece and the further conveyor (10),
a further supporting member (15), and in particular a further supporting roller (15).
9. Machining apparatus according to one of the preceding claims, wherein the region (B)
for machining narrow faces or profilings and the entry region (A) are provided on
a common bed (1).
10. Method of machining workpieces, preferably in sheet or panel form, at least a portion
or portions of which are, in particular, of wood, engineered wood, composite materials,
plastics materials or, as a particular preference, solid wood, having the following
steps:
conveying a workpiece in an entry region (A), the entry region (A) having a further
conveyor (10) and a further top pressure means (11, 12),
the entry region (A) having as its further top pressure means a first and a second
top pressure means (11, 12), and the at least one first machining assembly (13) being
provided between the first and second top pressure means (11, 12) in the direction
of through-travel, and the first and second top pressure means (11, 12) and the further
conveyor (10), in the entry region (A), being adjustable in height independently of
one another,
machining at least one first main side of the workpiece in the entry region (A), and
subsequently machining at least one second main side of the workpiece in the entry
region (A),
conveying the workpiece in a region (B) for machining narrow faces or profilings having
a conveyor (2), a top pressure means (4) and a tool (3a, 3b) for machining narrow
faces and/or profilings, the region (B) for machining narrow faces or profilings taking
the form of a double-end profiler,
machining at least one edge region of the workpiece, and in particular a narrow side
of the workpiece, in the region (B) for machining narrow faces or profilings.
11. Method according to claim 10, wherein the at least one main side of the workpiece
is subjected to various machining operations and in particular to planing, milling,
sawing and/or abrading.
1. Dispositif d'usinage pour l'usinage de pièces à usiner de préférence en forme de plaque,
qui présentent en particulier au moins par sections du bois, des matériaux dérivés
du bois, des matériaux composites ou une matière plastique, particulièrement de préférence
des bois massifs, avec :
une zone d'usinage de surface étroite ou de profilage (B) avec une bande de transport
(2), un élément de pression supérieure (4) et un outil pour l'usinage de surface étroite
et/ou de profilage (3a, 3b), dans lequel la zone d'usinage de surface étroite ou de
profilage (B) est réalisée en tant que profileur d'extrémité double,
dans lequel le dispositif d'usinage présente une zone d'entrée (A), dans lequel la
zone d'entrée (A) présente une autre bande de transport (10) ainsi qu'un autre élément
de pression supérieure (11, 12), et dans la zone de la zone d'entrée (A) au moins
un premier groupe d'usinage (13) est prévu pour l'usinage d'un premier côté principal
d'une pièce à usiner, et de préférence au moins un second groupe d'usinage (14) est
prévu pour l'usinage d'un second côté principal de la pièce à usiner,
pour lequel dispositif d'usinage la zone d'entrée (A) présente en tant qu'autre élément
de pression supérieure un premier et second élément de pression supérieure (11, 12),
et l'au moins un premier groupe d'usinage (13) est prévu dans le sens de passage entre
le premier et second élément de pression supérieure (11, 12), caractérisé en ce que
le premier et second élément de pression supérieure (11, 12) ainsi que l'autre bande
de transport (10) de la zone d'entrée (A) sont réglables en hauteur indépendamment
les uns des autres.
2. Dispositif d'usinage selon la revendication 1, pour lequel l'autre élément de pression
supérieure (11, 12) présente respectivement une pluralité d'éléments à rouleaux.
3. Dispositif d'usinage selon la revendication 1, pour lequel l'autre élément de pression
supérieure (11, 12) présente respectivement un ou plusieurs éléments à courroie ou
chaîne.
4. Dispositif d'usinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, pour lequel
l'au moins un premier groupe d'usinage (13) et l'au moins un second groupe d'usinage
(14) sont des outils de rabotage et/ou outils de rainurage.
5. Dispositif d'usinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, pour lequel
l'au moins un premier groupe d'usinage (13) comporte plusieurs outils agencés dans
le sens de passage.
6. Dispositif d'usinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, pour lequel
l'au moins un second groupe d'usinage (14) est prévu dans le sens de passage entre
l'autre bande de transport (10) de la zone d'entrée (A) et la bande de transport (2)
de la zone d'usinage de surface étroite ou de profilage (B).
7. Dispositif d'usinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, pour lequel
le second élément de pression supérieure (11, 12) est prévu au-dessus d'au moins un
second groupe d'usinage (14), et réalise une fente de passage avec l'autre bande de
transport (10) de la zone d'entrée (A) et de la bande de transport (2) de la zone
d'usinage de surface étroite ou de profilage (B).
8. Dispositif d'usinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, pour lequel
entre l'au moins un second groupe d'usinage (14) pour l'usinage d'un second côté principal
de la pièce à usiner et la bande de transport (2) un élément d'appui (16), en particulier
un rouleau d'appui (16) et/ou l'au moins un second groupe d'usinage (14) pour l'usinage
d'un second côté principal de la pièce et l'autre bande de transport (10) un autre
élément d'appui (15), en particulier un autre rouleau d'appui (15) est prévu.
9. Dispositif d'usinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, pour lequel
la zone d'usinage de surface étroite ou de profilage (B) et la zone d'entrée (A) sont
prévues sur un bâti commun (1).
10. Procédé d'usinage de pièces à usiner de préférence en forme de plaque qui présentent
en particulier au moins par sections du bois, des matériaux dérivés de bois, des matériaux
composites ou une matière plastique, particulièrement de préférence des bois massifs,
avec les étapes :
le transport d'une pièce à usiner dans une zone d'entrée (A), dans lequel la zone
d'entrée (A) présente une autre bande de transport (10) ainsi qu'un autre élément
de pression supérieure (11, 12),
dans lequel la zone d'entrée (A) présente en tant qu'autre élément de pression supérieure
un premier et second élément de pression supérieure (11, 12) et l'au moins un premier
groupe d'usinage (13) est prévu dans le sens de passage entre le premier et second
élément de pression supérieure (11, 12), et le premier et second élément de pression
supérieure (11, 12) ainsi que l'autre bande de transport (10) de la zone d'entrée
(A) sont réglables en hauteur indépendamment les unes des autres,
l'usinage au moins d'un premier côté principal de la pièce à usiner dans la zone d'entrée
(A), et ensuite l'usinage au moins d'un second côté principal de la pièce à usiner
dans la zone d'entrée (A),
le transport de la pièce à usiner dans une zone d'usinage de surface étroite ou de
profilage (B) avec une bande de transport (2), un élément de pression supérieure (4)
et un outil pour l'usinage de surface étroite et/ou de profilage (3a, 3b), dans lequel
la zone d'usinage de surface étroite ou de profilage (B) est réalisée en tant que
profileur d'extrémité double,
l'usinage au moins d'une zone de bord de la pièce à usiner dans la zone d'usinage
de surface étroite ou de profilage (B), en particulier d'un côté étroit de la pièce
à usiner.
11. Procédé selon la revendication 10, pour lequel l'au moins un côté principal de la
pièce à usiner est soumis à différents usinages, en particulier rabotage, fraisage,
sciage et/ou affûtage.