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(11) |
EP 2 904 272 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.09.2018 Patentblatt 2018/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.09.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/069145 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/056677 (17.04.2014 Gazette 2014/16) |
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| (54) |
WANDRING FÜR EINEN AXIALVENTILATOR
WALL RING FOR AN AXIAL FAN
ANNEAU DE PAROI POUR VENTILATEUR AXIAL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
08.10.2012 DE 102012109546
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.08.2015 Patentblatt 2015/33 |
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Patentinhaber: EBM-Papst Mulfingen GmbH&CO. KG |
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74673 Mulfingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HELI, Thomas
74595 Langenburg (DE)
- RIEGLER, Peter
97944 Boxberg (DE)
- GÜNTHER, Jörg
74677 Dörzbach (DE)
- HÄFNER, Joachim
97953 Königheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Jostarndt Patentanwalts-AG |
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Philipsstrasse 8 52068 Aachen 52068 Aachen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 363 383 US-A- 4 123 197 US-A1- 2004 231 651 US-A1- 2012 034 108
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DE-A1-102007 017 271 US-A- 4 657 483 US-A1- 2012 031 509
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wandring für die Aufnahme insbesondere von
Axiallüftern, umfassend einen ringförmigen Körper mit einer Mittellängsachse, mit
einer Strömungseintrittsöffnung und einer Strömungsaustrittsöffnung sowie einerzwischen
den beiden Öffnungen verlaufenden Ringwand.
[0002] Axiallüfter werden unter anderem für Anwendungen bei sehr tiefen Temperaturen eingesetzt.
Hierbei besteht die Gefahr von Eisbildung und somit eines Festfrierens der Lüfterradflügel
am Wandring. Typische Anwendungen, bei denen diese Gefahrbesteht, sind Wärmepumpen,
Verdampfer in Kühlräumen und dergleichen. Um ein derartiges Festfrieren zu verhindern,
wird bekannterweise ein Heizelement als elektrische Widerstandsheizung auf dem Wandring
aufgebracht und als Heizung verwendet. So offenbart das Dokument
EP 1 363 383 A2 einen Wandring für die Aufnahme insbesondere eines Axiallüfters, umfassend einen
ringförmigen Körper mit einer Strömungseintrittsöffnung und einer Strömungsaustrittsöffnung
und mit einer mittleren Längsachse X-X sowie einer zwischen den beiden Öffnungen verlaufenden
Ringwand, wobei ein elektrisches Heizelement zumindest über einen Teilbereich des
Umfangs der Ringwand befestigbar ist. Nachteilig ist hierbei die große Energiemenge,
die eingebracht werden muss, um den Wandring zu durchwärmen, eine Eisbildung auf der
Wandringinnenseite zu verhindern, bzw. auftretendes Eis abzuschmelzen. Hierbei erfolgt
eine hohe Wärmeabgabe an die Umgebung und die auf diese Weise in den Kühlraum eingebrachte
Wärme muss nachträglich aus dem Kühlraum wiederentzogen werden. Hieraus ergibt sich,
dass eine derartige Wandringheizung energieineffizient ist.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die vorstehenden Nachteile
zu vermeiden und die Bildung von Eis auf der Wandringinnenseite zu reduzieren.
[0004] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Ringwand einen von einer Außenwand
und einer Innenwand eingeschlossenen Hohlraum aufweist, in dem ein elektrisches Heizelement
zumindest über einen Teilbereich des Umfangs der Ringwand befestigbar ist, sowie dass
der ringförmige Körper des Wandrings aus mindestens zwei Teilkörpern besteht, die
durch eine Teilung des ringförmigen Körpers in einer senkrecht zur Längsachse verlaufenden
Trennebene gebildet und lösbar miteinander verbunden sind.
[0005] Der erfindungsgemäße Wandring besteht aus Kunststoff, so dass allein durch den inneren
Hohlraum und die Zweiwandigkeit sowie durch das verwendete Material (Kunststoff) des
erfindungsgemäßen Wandrings eine Eisbildung auf der Wandringinnenseite auch bereits
ohne den Einsatz eines Heizelementes reduziert wird. Denn der im Inneren befindliche
Luftraum sowie die äußere Wandung dienen als Isolation gegenüber der Umgebung. Zusätzlich
ermöglicht es die erfindungsgemäße Ausgestaltung, ein Heizband in den zwischen der
Außenwand und der Innenwand ausgebildeten Hohlraum einzulegen, wobei das Heizband
auf der Innenwand der Ringwand anliegt. Vorteilhafterweise ist der zwischen der Außenwand
und der Innenwand ausgebildete Hohlraum mit seinem Hohlraumvolumen derart bemessen,
dass dieses Hohlraumvolumen mindestens doppelt so groß ist wie das Volumen des vorteilhafterweise
verwendeten Heizbandes, das als elektrische Widerstandsheizung dient. Hierdurch wird
eine optimale Isolierwirkung nach außen bewirkt. Durch die Ausbildung des erfindungsgemäßen
Wandrings aus zwei Teilkörpern, welche in axialer Richtung, d. h. in Richtung der
Längsachse ineinandergesteckt und miteinander verbunden, insbesondere verschraubt
werden, ist eine leichte Nachrüstung des erfindungsgemäßen Wandrings mit einem Heizelement
möglich.
[0006] Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten
und werden an Hand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Wandrings mit eingebautem Axiallüfter
in Richtung auf seine Einströmöffnung,
- Fig. 2
- eine Explosionsansicht des erfindungsgemäßen Wandrings gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III in Fig. 1,
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht auf den erfindungsgemäßen Wandring gemäß Fig. 1 in Richtung
auf seine Ausströmöffnung im nicht montierten Zustand seiner Teilkörper.
[0007] In den Fig. 1 bis 4 sind gleiche Teile bzw. funktionsgleiche Teile stets mit denselben
Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0008] Ein erfindungsgemäßer Wandring besteht, wie in den Figuren dargestellt, aus einem
ringförmigen Körper 1 mit einer mittleren Längsachse X-X, mit einer Strömungseintrittsöffnung
2 und einer Strömungsaustrittsöffnung 3. Der erfindungsgemäße Ringkörper 1 weist zwischen
den beiden Öffnungen 2, 3 eine Ringwand 4 auf, die einen senkrecht zur Mittellängsachse
X-X bezogenen kreisförmigen Querschnitt besitzt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
befindet sich innerhalb des erfindungsgemäßen Wandrings ein Axiallüfter 6. Dieser
besteht aus einem zentrisch in der Mittellängsachse X-X angeordneten Elektromotor
7, an dem ein Flügelrad 8 mit Lüfterflügeln 9 angeschlossen ist.
[0009] Erfindungsgemäß besteht die Ringwand 4 aus einer Außenwand 11 und einer Innenwand
12, die zwischen sich einen Hohlraum 13 einschließen.
[0010] Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 zu erkennen ist, ist der erfindungsgemäße ringförmige
Körper 1 durch eine Teilung senkrecht zur mittleren Längsachse X-X in zwei Teilkörper
14,16 unterteilt, und zwar einen Teilkörper 14, der die Strömungseintrittsöffnung
2 umfasst, und einen Teilkörper 16, der die Strömungsaustrittsöffnung 3 umfasst. Diese
beiden Teilkörper 14, 16 können, aufgrund der Teilung senkrecht zur Längsachse X-X,
axial ineinander gefügt und axial auseinander bewegt werden. Der erfindungsgemäße
ringförmige Körper 1 besteht aus Kunststoff. Durch die Ausbildung des Hohlraums in
der Ringwand 4 und der Verwendung des Kunststoffmaterials wirkt der erfindungsgemäße
ringförmige Körper 1 bereits thermisch isolierend, denn einerseits ist eine Betauung
und Bereifung auf einer Kunststoffoberfläche geringer als auf einer Metalloberfläche
und andererseits wirkt der Hohlraum 13 thermisch isolierend.
[0011] Wie insbesondere Fig. 3 zu entnehmen ist, weisen die Außenwand 11 und die Innenwand
12 der beiden Teilkörper 14, 16 an ihren Außenwandabschnitten 17, 18 sowie ihren Innenwandabschnitten
19, 21 an ihren aneinander stoßenden Enden jeweils komplementäre Stufenprofile 22,
23 auf, so dass eine Überlappung im Bereich der Stufenprofile 22, 23 gegeben ist.
Hierdurch erfolgt eine Abdichtung zwischen den Außenwandabschnitten 17, 18 und den
Innenwandabschnitten 19, 21 im Bereich ihrer aneinander stoßenden Enden sowie eine
gegenseitige Lagefixierung. Die Außenwandabschnitte 17, 18 und die Innenwandabschnitte
19, 21 der Teilkörper 14, 16 besitzen jeweils unterschiedliche Längen, so dass die
Außenwandabschnitte 17, 18 unterschiedlich lang sind, und die Innenwandabschnitte
19, 21 ebenfalls unterschiedlich lang sind, und zwar derart, dass einem längeren Außenwandabschnitt
17 ein kürzerer Innenwandabschnitt 19 gegenüberliegt und dem kürzeren Außenwandabschnitt
18 ein längerer Innenwandabschnitt 21. Wie insbesondere aus Fig. 3 zu entnehmen ist,
ist es erfindungsgemäß zweckmäßig, wenn die Innenwand 12 konvex gekrümmt ist, so dass
ein Strömungsprofil vorhanden ist, wobei im Scheitelpunkt des Krümmungsverlaufes ein
sehr geringer Anstieg der Krümmungskurve beidseitig des Scheitelpunktes ausgebildet
ist. Die Außenwand 11 ist zweckmäßigerweise als ebenes, parallel zur Längsachse X-X
verlaufendes Wandprofil hergestellt. Wie weiter den Fig. 2, 3 und 4 zu entnehmen ist,
ist innerhalb des Hohlraums 13 ein elektrisches Heizelement 24 angeordnet, das im
dargestellten Ausführungsbeispiel als Heizband ausgebildet ist, wobei es sich zweckmäßigerweise
um ein elektrisches Widerstandsheizelement handelt. Das elektrische Heizelement 24
ist derart angeordnet, dass es an der Innenwand 12 an deren dem Hohlraum 13 zugewandten
Innenseite anliegt.
[0012] Vorteilhafterweise sind im Übergangsbereich zwischen dem Außenwandabschnitt 17 und
dem Innenwandabschnitt 19 und insbesondere auch zwischen dem Außenwandabschnitt 18
und dem Innenwandabschnitt 21, d. h. mindestens an einem der Teilkörper 14, 16, vorteilhafterweise
an beiden Teilkörpern 14, 16, axial, parallel zur Längsachse X-X verlaufende, umfangsgemäß
angeordnete Befestigungszapfen 26 ausgebildet, die mit dem jeweiligen Innenwandabschnitt
19, 21 einen Spalt einschließen, dessen Spaltweite größer/gleich der Dicke des einzusetzenden
Heizelementes 24 ist. Hierbei sind die Befestigungszapfen 26 der beiden Teilköper
14, 16 im montierten Zustand der Teilkörper 14, 16 umfangsgemäß gegeneinander versetzt
angeordnet, und ihre Länge ist zweckmäßigerweise größer als die Breite des insbesondere
bandförmigen Heizelementes 24. Das bandförmige Heizelement 24 wird zur Montage unter
die Befestigungszapfen 26 geschoben und wird von diesen axial und umfangsgemäß fixiert.
Hierzu ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Befestigungszapfen 26 das Heizelement
24 beidseitig an seinen umfangsgemäß verlaufenden Längsrändern überlappen.
[0013] Die beiden Teilkörper 14, 16 werden vorteilhafterweise durch mehrere umfangsgemäß
angeordnete, axial in Richtung der Längsachse X-X verlaufende Schrauben 27 miteinander
lösbar verbunden. Weiterhin ist erfindungsgemäß zweckmäßig, wenn an einem der Teilkörper
14, 16 im vorliegenden Ausführungsbeispiel am die Einströmungseintrittsöffnung 2 umfassenden
Teilkörper 14 umfangsgemäß ein Montageflansch 28 angeformt ist. Dieser Montageflansch
28 wird aus einem zur Längsachse X-X radial abstehenden Randsteg gebildet. An diesem
Montageflansch 28 befinden sich vorzugsweise vier am Umfang gleichmäßig verteilt angeordnete
Befestigungslaschen 29, die Löcher zum Hindurchführen von entsprechenden Befestigungselementen
aufweisen. Der Elektromotor 7 wird über ein vorzugsweise ebenes Drahtschutzgitter
31 insbesondere aus Metall gehalten, wobei das Drahtschutzgitter 31 mittels Streben
32 an dem Teilkörper 14 am Umfang der Strömungseintrittsöffnung 2 befestigt ist.
[0014] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwischen zwei Befestigungslaschen 29 am
ringförmigen Körper 1 ein rechteckiges Gehäuse 33 angeformt, das aus zwei Gehäuseabschnitten
34, 35 besteht, wobei der eine Gehäuseabschnitt 34 am Teilkörper 14 und der andere
Gehäuseabschnitt 35 am Teilkörper 16 angeformt ist.
[0015] Das Gehäuse 33 weist einen parallel zu einer Tangente an die Strömungseintrittsöffnung
2 bzw. Strömungsaustrittsöffnung 3 verlaufenden Seitenwandabschnitt auf, der über
hierzu senkrecht verlaufende Wandabschnitte mit dem jeweiligen Teilkörper 14, 16 verbunden
ist. Durch das Gehäuse 33 wird einerseits die elektrische Anschlussleitung 37 des
Elektromotors 7 von dem Teilkörper 14 bzw. dem Gehäuseabschnitt 34 nach außen, und
zwar über Bohrungen im Teilkörper 16 bzw. Gehäuseabschnitt 35 geführt, und zwar bevorzugt
parallel zur Längsachse X-X, die zunächst entlang des Schutzgitters 31 geführt wird,
und andererseits dient das Gehäuse 33 zur Kontaktierung des elektrischen Heizelementes
24 mit einer elektrischen Versorgungsleitung 38, die parallel zur Längsachse X-X in
das Gehäuse 33 eingeführt wird. Der Verschluss des Gehäuses 33 erfolgt über Schraubelemente,
die von seiner Rückseite her, d. h. von der Seite der Strömungsaustrittsöffnung 3
her eingeschraubt werden. Das Einschrauben der Befestigungsschrauben 27 erfolgt in
der gleichen Weise.
[0016] Erfindungsgemäß kann es weiterhin von Vorteil sein, wenn im Zentrum des Schutzgitters
31 eine Abdeckkappe 39 auf dem Elektromotor 7 durch eine Öffnung des Schutzgitters
31 hindurch befestigt ist, die als Strahlwasserschutz bei einer Reinigung dient. Diese
Abdeckung 39 wird vorzugsweise durch insbesondere eine Rastverbindung lösbar befestigt.
[0017] Der erfindungsgemäße zweiteilige Wandring aus Kunststoff mit integrierter Hohlkammer
reduziert bei Ventilatoren, die in Kühlgeräten und Verdampfern eingebaut werden die
Vereisungsneigung, reduziert den Wärmeeintrag in den Wärmetauscher, und durch das
auch nachträglich einlegbare Heizelement 24 wird eine Vereisung verhindert. Das erfindungsgemäße
nicht gewölbte, d. h. ebene Metallschutzgitter 31 lässt sich zudem bei einer auftretenden
Vereisung einfach mechanisch reinigen. Der Gegenstand der Erfindung wird durch die
folgenden Ansprüche definiert.
Bezugszeichenliste
[0018]
- 1
- Ringförmiger Körper
- 2
- Strömungseintrittsöffnung
- 3
- Strömungsaustrittsöffnung
- 4
- Ringwand
- 6
- Axiallüfter
- 7
- Elektromotor
- 8
- Flügelrad
- 9
- Lüfterflügel
- 11
- Außenwand
- 12
- Innenwand
- 13
- Hohlraum
- 14
- Teilkörper
- 16
- Teilkörper
- 17
- Außenwandabschnitt
- 18
- Außenwandabschnitt
- 19
- Innenwandabschnitt
- 21
- Innenwandabschnitt
- 22
- Stufenprofil
- 23
- Stufenprofil
- 24
- Heizelement
- 26
- Befestigungszapfen
- 27
- Befestigungsschrauben
- 28
- Montageflansch
- 29
- Befestigungslasche
- 31
- Drahtschutzgitter
- 32
- Streben
- 33
- Gehäuse
- 34
- Gehäuseabschnitt
- 35
- Gehäuseabschnitt
- 37
- elektrische Anschlussleitung
- 38
- Versorgungsleitung
- 39
- Abdeckkappe
- X-X
- Mittellängsachse
1. Wandring für die Aufnahme eines Axiallüfters (6), umfassend einen ringförmigen Körper
(1) mit einem elektrischen Heizelement (24) und mit einer Strömungseintrittsöffnung
(2) und einer Strömungsaustrittsöffnung (3) und mit einer mittleren Längsachse X-X
sowie einer zwischen den beiden Öffnungen (2, 3) verlaufenden Ringwand (4),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ringwand (4) einen von einer Außenwand (11) und einer Innenwand (12) eingeschlossenen
Hohlraum (13) aufweist, in dem das elektrische Heizelement (24) zumindest über einen
Teilbereich des Umfangs der Ringwand (4) befestigbar ist, sowie dass der ringförmige
Körper (1) aus mindestens zwei Teilkörpern (14, 16) besteht, die durch eine Teilung
des ringförmigen Körpers (1) in einer senkrecht zu seiner Längsachse (X-X) verlaufenden
Trennebene gebildet und lösbar miteinander verbunden sind.
2. Wandring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwandabschnitte (17, 18) und Innenwandabschnitte (19, 21) der beiden Teilkörper
(14, 16) an ihren aneinander stoßenden Enden jeweils komplementäre Stufenprofile (22,
23) aufweisen, so dass eine Überlappung im Bereich der Stufenprofile (22, 23) gegeben
ist.
3. Wandring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwandabschnitte (17, 18) zueinander und die Innenwandabschnitte (19, 21)
zueinander der beiden Teilkörper (14, 16) unterschiedliche Längen besitzen.
4. Wandring nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand (12) konvex gekrümmt als Strömungsprofil ausgebildet ist.
5. Wandring nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand (11) ein ebenes, parallel zur Längsachse (X-X) verlaufendes Wandprofil
ist.
6. Wandring nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich zwischen den Außenwandabschnitten (17, 18) und den zugehörigen
Innenwandabschnitten (19, 21) von mindestens einem der Teilkörper (14, 16), vorteilhafterweise
beider Teilkörper (14, 16) axial, parallel zur Längsachse (X-X) verlaufende, umfangsgemäß
angeordnete Befestigungszapfen (26) ausgebildet sind, die mit dem gegenüberliegenden
Innenwandabschnitt (19, 21) einen Spalt einschließen, dessen Spaltweite größer/gleich
der Dicke des einzusetzenden Heizelementes, insbesondere bandförmigen Heizelementes
(24) ist.
7. Wandring nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungszapfen (26) der beiden Teilkörper (14, 16) im montierten Zustand
umfangsgemäß gegeneinander versetzt sind, und ihre Länge größer ist als die Breite
eines montierten bandförmigen Heizelementes (24).
8. Wandring nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilkörper (14, 16) durch mehrere umfangsgemäß angeordnete, axial in Richtung
der Längsachse (X-X) verlaufende Schrauben (27) miteinander lösbar verbunden sind.
9. Wandring nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, das der ringförmige Körper (1) aus Kunststoff besteht.
10. Wandring nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungseintrittsöffnung (2) durch ein Drahtschutzgitter (31) abgedeckt ist.
11. Wandring nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtschutzgitter (31) radial verlaufende Streben (32) aufweist, die an ihren
radial inneren Enden mit einer Motorhalterung und mit ihren radial äußeren Enden mit
dem zugehörigen Teilkörper (14) verbunden sind.
12. Wandring nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Zentrum des Schutzgitters (31) eine Abdeckkappe (39) für den elektrischen Motor
(7) lösbar befestigt ist.
13. Wandring nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Teilkörper (14, 16) und insbesondere an dem die Strömungseintrittsöffnung
(2) aufweisenden Teilkörper (14) ein umlaufender, radial abstehender Montageflansch
(28) ausgebildet ist.
14. Wandring nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Montageflansch (28) Befestigungslaschen (29) angeformt sind.
15. Wandring nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlußleitung (37) entlang des Schutzgitters (31) geführt wird und in einen
der Teilkörper (14, 16) hineingeführt und über einen anderen der Teilkörper (14,16)
in axialer Richtung durch Bohrungen herausgeführt wird.
1. Wall ring for receiving an axial fan (6), comprising an annular body (1) that has
an electrical heating element (24) and has a flow inlet opening (2) and a flow outlet
opening (3) and has a central longitudinal axis X-X and an annular wall (4) extending
between the two openings (2, 3),
characterized in that
the annular wall (4) has a cavity (13) enclosed by an outer wall (11) and an inner
wall (12), in which cavity (13) the electrical heating element (24) can be secured
at least over a sub-region of the circumference of the annular wall (4), and in that the annular body (1) consists of at least two partial bodies (14, 16) that are formed
by dividing the annular body (1) in a parting plane extending perpendicularly to the
longitudinal axis (X-X) of said body and are detachably interconnected.
2. Wall ring according to claim 1, characterized in that the outer wall portions (17, 18) and inner wall portions (19, 21) of the two partial
bodies (14, 16) each have, at the mutually abutting ends thereof, complementary stepped
profiles (22, 23) such that there is an overlap in the region of the stepped profiles
(22, 23).
3. Wall ring according to claim 2, characterized in that the outer wall portions (17, 18) of the two partial bodies (14, 16) have different
lengths to one another and the inner wall portions (19, 21) of said two bodies have
different lengths to one another.
4. Wall ring according to any of claims 1 to 3, characterized in that the inner wall (12) is convexly curved so as to form a flow profile.
5. Wall ring according to any of claims 1 to 4, characterized in that the outer wall (11) is a planar wall profile that extends in parallel with the longitudinal
axis (X-X).
6. Wall ring according to any of claims 1 to 5, characterized in that, in the transition region between the outer wall portions (17, 18) and the associated
inner wall portions (19, 21) of at least one of the partial bodies (14, 16), advantageously
of both partial bodies (14, 16), securing pins (26) are formed which are circumferentially
arranged so as to extend axially in parallel with the longitudinal axis (X-X), and
which, together with the opposing inner wall portion (19, 21), enclose a gap, the
gap width of which is greater than or equal to the thickness of the heating element
to be inserted, in particular the strip-shaped heating element (24).
7. Wall ring according to claim 6, characterized in that the securing pins (26) of the two partial bodies (14, 16) are circumferentially offset
from one another in the mounted state, and the length of said pins is greater than
the width of a mounted strip-shaped heating element (24).
8. Wall ring according to any of claims 1 to 7, characterized in that the two partial bodies (14, 16) are detachably interconnected by means of a plurality
of screws (27) that are circumferentially arranged so as to extend axially in the
direction of the longitudinal axis (X-X).
9. Wall ring according to any of claims 1 to 8, characterized in that the annular body (1) consists of plastics material.
10. Wall ring according to any of claims 1 to 9, characterized in that the flow inlet opening (2) is covered by a protective wire grille (31).
11. Wall ring according to claim 10, characterized in that the protective wire grille (31) has radially extending struts (32) that are connected,
at the radially inner ends thereof, to a motor mount, and, by means of the radially
outer ends thereof, to the associated partial body (14).
12. Wall ring according to claim 11, characterized in that a cover cap (39) for the electric motor (7) is detachably secured in the center of
the protective grille (31).
13. Wall ring according to any of claims 1 to 12, characterized in that a circumferential, radially projecting mounting flange (28) is formed on one of the
partial bodies (14, 16) and in particular on the partial body (14) that has the flow
inlet opening (2).
14. Wall ring according to claim 13, characterized in that securing tabs (29) are integrally formed on the mounting flange (28).
15. Wall ring according to any of claims 10 to 14, characterized in that the connecting line (37) is guided along the protective grille (31) and into one
of the partial bodies (14, 16) and guided out in the axial direction through holes
via the other partial body (14, 16).
1. Anneau de paroi pour la réception d'un ventilateur axial (6), comprenant un corps
en forme d'anneau (1) avec un élément chauffant électrique (24) et avec une ouverture
d'entrée de courant (2) et une ouverture de sortie de courant (3) et avec un axe longitudinal
X-X ainsi qu'une paroi annulaire (4) évoluant entre les deux ouvertures (2, 3),
caractérisé en ce que
la paroi annulaire (4) présente une cavité fermée (13) par une paroi externe (11)
et une paroi interne (12) dans laquelle l'élément chauffant électrique (24) est fixable
au moins sur une partie de la circonférence de la paroi annulaire (4), et que le corps
en forme d'anneau (1) est constitué d'au moins deux corps partiels (14, 16) qui sont
formés par une division du corps en forme d'anneau (1) dans un plan de séparation
évoluant verticalement vers son axe longitudinal (X-X) et qui sont liés de manière
amovibles entre eux.
2. Anneau de paroi selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties de paroi externe (17, 18) et les parties de paroi interne (19, 21) des
deux corps partiels (14, 16) présentent chacune des profils en escalier (22, 23) complémentaires
au niveau de leurs extrémités entrant en contact l'une avec l'autre, de telle sorte
qu'un chevauchement se produit dans la zone des profils en escalier (22, 23).
3. Anneau de paroi selon la revendication 2, caractérisé en ce que les parties de paroi externe (17, 18) les unes par rapport aux autres et les parties
de paroi interne (19, 21) les unes par rapport aux autres des deux corps partiels
(14, 16) possèdent des longueurs différentes.
4. Anneau de paroi selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la paroi interne (12) est formée de manière incurvée convexe comme paroi de profil.
5. Anneau de paroi selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la paroi externe (11) est un profil de paroi plat et évoluant parallèlement à l'axe
longitudinal (X-X).
6. Anneau de paroi selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des broches de fixation (26) évoluant axialement et parallèlement à l'axe longitudinal
(X-X) et disposées de manière périphérique sont formées par au moins un des corps
partiels (14, 16), de préférence par les deux corps partiels (14, 16), dans la zone
de transfert entre les parties de paroi externe (17, 18) et les parties de paroi interne
(19, 21) correspondantes ; ces broches de fixation ferment une fente avec la partie
de paroi interne (19, 21) opposée, dont la largeur de fente est supérieure ou égale
à l'épaisseur de l'élément chauffant à engager, en particulier de l'élément chauffant
en forme de bande (24).
7. Anneau de paroi selon la revendication 6, caractérisé en ce que les broches de fixation (26) des deux corps partiels (14, 16) sont déplacées l'une
face à l'autre de manière périphérique à l'état monté, et que leur longueur est supérieure
à la largeur d'un élément chauffant en forme de bande (24) monté.
8. Anneau de paroi selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les deux corps partiels (14, 16) sont liés en eux de manière amovible par plusieurs
vis (27) disposées de manière périphérique et évoluant axialement dans la direction
de l'axe longitudinal (X-X).
9. Anneau de paroi selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps en forme d'anneau (1) est constitué de matière plastique.
10. Anneau de paroi selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'ouverture d'entrée de courant (2) est couverte par une grille de protection en
fil de fer (31).
11. Anneau de paroi selon la revendication 10, caractérisé en ce que la grille de protection en fil de fer (31) présente des entretoises évoluant dans
le sens radial (32) qui sont liées à un support de moteur au niveau de leurs extrémités
radialement internes et au corps partiel (14) correspondant au niveau de leurs extrémités
radialement externes.
12. Anneau de paroi selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un capuchon de protection (39) pour le moteur électrique (7) est fixé de manière amovible
au centre de la grille de protection (31).
13. Anneau de paroi selon une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'une bride de montage (28) rotative et fixée en saillie dans le sens radial est formée
au niveau d'un des corps partiels (14, 16) et en particulier au niveau du corps partiel
(14) présentant l'ouverture d'entrée de courant (2).
14. Anneau de paroi selon la revendication 13, caractérisé en ce que des languettes de fixation (29) sont formées au niveau de la bride de montage (28).
15. Anneau de paroi selon une des revendications 10 à 14, caractérisé en ce que la conduite de connexion (37) est dirigée le long de la grille de protection (31)
et introduite dans un des corps partiels (14, 16) et sortie par un autre des corps
partiels (14, 16) dans la direction axiale à travers des alésages.
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