[0001] Die Erfindung betrifft ein Übertragerbauelement mit Einstellung einer Induktivität
des Übertragerbauelements während der Fertigung des Bauelements. Die Erfindung betrifft
des Weiteren ein Verfahren zum Herstellen eines Übertragerbauelements mit Einstellung
einer Induktivität des Übertragers während des Herstellprozesses.
[0002] Zur Vermeidung einer Kernsättigung und zum Festlegen eines bestimmten Induktivitätswertes
bei induktiven Bauelementen werden beispielsweise massive Eisen- oder Ferritkerne
von Trafos und Drosseln mit einem Luftspalt versehen. Der Luftspalt stellt eine spaltförmige
Unterbrechung des Magnetkerns dar und bestimmt die effektive Permeabilität µ
E des Magnetkreises sowie die Induktivität des fertig montierten induktiven Bauteils.
Um die gewünschte Induktivität beziehungsweise Permeabilität zu erreichen, muss der
Luftspalt eine vordefinierte Breite in möglichst engen Grenzen aufweisen.
[0003] Ein Luftspalt kann nach dem Verpressen und Sintern nachträglich in den Kern eingeschliffen
werden. Es zeigt sich jedoch, dass bei induktiven Bauelementen, bei denen der Luftspalt
nach dem Verpressen und Sintern des Kerns in den Kern eingeschliffen wird, unterschiedliche
Induktivitäts- beziehungsweise Permeabilitätswerte auftreten. Die unterschiedlichen
Induktivitäts- und Permeabilitätswerte sind im Wesentlichen durch Schwankungen von
Prozessparametern während des Herstellprozesses sowie durch geringfügig unterschiedliche
Materialparameter des verwendeten Eisen- beziehungsweise Ferritmaterials des Kerns
bedingt. Nachteilig ist insbesondere, dass das Einschleifen eines Spaltes in das Kernmaterial
ein komplexer Vorgang ist, der mit erhöhten Kosten verbunden ist.
[0004] Die Druckschrift
GB 751 037 A betrifft ein induktives Bauteil, bei dem sich eine Induktivität durch Variation der
Breite eines Luftspalts einstellen lässt. Die Druckschrift
US 2005/104703 A1 betrifft einen Transformatorkern mit einem Spalt zwischen Mittelschenkeln zweier
Kernteile, wobei ein Induktivitätswert des Transformators in Abhängigkeit von der
Spaltbreite einstellbar ist. Die Druckschrift
GB 1035378 A betrifft eine magnetische Kernanordnung, bei der zwischen den beiden Mittelschenkeln
eine Schraubvorrichtung vorgesehen ist, mittels der sich die charakteristischen Eigenschaften
der magnetischen Kernanordnung einstellen lassen. Die Druckschrift
US 3,243,745 A betrifft ein anpassbares induktives Bauelement, bei dem eine Spaltbreite zwischen
Mittelschenkeln zweier Kernteile variabel einstellbar ist, indem ein Zapfen aus magnetischem
Material mittels einer Schraube unterschiedlich weit in den Spalt bewegt werden kann.
[0005] Das Anliegen der vorliegenden Erfindung ist es, ein Übertragerbauelement mit Einstellung
einer Induktivität des Übertragerbauelements anzugeben, bei dem sich die Induktivität
am Ende des Herstellprozesses auf einfache und zuverlässige Weise einstellen lässt.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen
eines Übertragerbauelements mit Einstellung der Induktivität des Übertragerbauelements
anzugeben, durch das es ermöglicht wird, die Induktivität des Übertragerbauelements
am Ende des Herstellungsprozesses sicher und zuverlässig einzustellen.
[0006] Ein Übertragerbauelement mit Einstellung der Induktivität wird im Patentanspruch
1 angegeben. Gemäß einer Ausführungs form umfasst das Übertragerbauelement ein erstes
Kernteil mit einem Mittelschenkel und ein zweites Kernteil mit einem Mittelschenkel.
Das erste Kernteil und das zweite Kernteil weisen jeweils eine Auflagefläche mit einer
jeweiligen Steigung auf. Die Auflagefläche des ersten Kernteils liegt an der Auflagefläche
des zweiten Kernteils auf. Eine Stirnseite des Mittelschenkel des ersten Kernteils
und eine Stirnseite des Mittelschenkel des zweiten Kernteils stehen sich gegenüber.
Eine Breite eines Spalts zwischen der Stirnseite des Mittelschenkels des ersten Kernteils
und der Stirnseite des Mittelschenkels des zweiten Kernteils ist von einer Position,
an der die Auflagefläche des ersten Kernteils an der Auflagefläche des zweiten Kernteils
anliegt, abhängig.
[0007] Eine Ausführungsform eines Verfahrens zum Herstellen eines Übertragerbauelements
mit Einstellung der Induktivität ist im Patentanspruch 12 angegeben. Gemäß einer Ausführungsform
umfasst das Verfahren zum Herstellen eines Übertragerbauelements mit Einstellung der
Induktivität das Bereitstellen eines ersten Kernteils mit einem Mittelschenkel und
eines zweiten Kernteils mit einem Mittelschenkel, wobei das erste Kernteil und das
zweite Kernteil jeweils eine Auflagefläche aufweisen. Die jeweilige Auflagefläche
des ersten und zweiten Kernteils weist eine Steigung auf. Das zweite Kernteil wird
auf dem ersten Kernteil derart angeordnet, dass die Auflagefläche des ersten Kernteils
an der Auflagefläche des zweiten Kernteils aufliegt und sich eine Stirnseite des Mittelschenkels
des ersten Kernteils und eine Stirnseite des Mittelschenkels des zweiten Kernteils
gegenüber stehen. Das erste und zweite Kernteil werden relativ zueinander derart bewegt,
dass die Auflagefläche des zweiten Kernteils auf der Auflagefläche des ersten Kernteils
gleitet und sich eine Position, an der die Auflagefläche des zweiten Kernteils auf
der Auflagefläche des ersten Kernteils aufliegt, verschiebt und sich eine Breite eines
Spalts zwischen der Stirnseite des Mittelschenkels des ersten Kernteils und der Stirnseite
des Mittelschenkels des zweiten Kernteils verändert. Während des Bewegens des ersten
und zweiten Kernteils relativ zueinander, wird eine Induktivität des Übertragerbauelements
ermittelt. Das Bewegen des ersten und zweiten Kernteils relativ zueinander wird beendet,
wenn die während des Bewegens ermittelte Induktivität einen Sollwert annimmt.
[0008] Gemäß einer möglichen Ausführungsform des Übertragerbauelements können die beiden
Kernteile, zwischen denen ein Luftspalt erzeugt werden soll, an den jeweiligen Auflageflächen
der beiden Kernteile mit jeweils mindestens einer spiralförmigen oder bogenförmig
geformten, schiefen Ebene versehen werden. Durch die schiefe Ebene der jeweiligen
Auflagefläche der beiden Kernteile kann durch Verdrehen des ersten und zweiten Kernteils
gegeneinander an einer dritten Berührfläche, insbesondere zwischen einer Stirnfläche
der Stirnseite des Mittelschenkels des ersten Kernteils und einer Stirnfläche der
Stirnseite des Mittelschenkels des zweiten Kernteils, ein Luftspalt mit veränderlicher
Breite erzeugt werden, da durch die Verdrehung der beiden Kernteile eine Kernhälfte
von der anderen Kernhälfte abgehoben wird.
[0009] Somit kann bei dem angegebenen Übertragerbauelement beziehungsweise während des Herstellungsverfahrens
der Luftspalt und damit die Permeabilität beziehungsweise Induktivität des Übertragers
stufenlos eingestellt werden. Dadurch können mit identischen Rohkernen beliebige Induktivitätswerte
bei der Endmontage des Übertragerbauelements hergestellt werden. Eine Lagerhaltung
von verschiedenen vordefinierten Kernrohlingen ist nicht notwendig.
[0010] Grundsätzlich ist die Induktivität beziehungsweise Permeabilität eines Übertragerbauelements
von Schwankungen der Prozessparameter während des Herstellprozesses, beispielsweise
von der Art des Sinterns, von den Materialparametern der für den Kern verwendeten
Materialien sowie von geometrischen Parametern, beispielsweise der Form des Kerns,
abhängig. Zu den geometrischen Parametern gehört auch die Breite des Luftspalts zwischen
den beiden Kernhälften. Die Breite des Luftspalts hat wesentlichen Einfluss auf die
Permeabilität beziehungsweise Induktivität des fertigen Bauelements. Da die Breite
des Luftspalts bei der Endmontage des magnetischen Bauteils durch die Kerne selbst
eingestellt werden kann, können Dimensions- und Prozessschwankungen sowie Schwankungen
der Materialparameter der verwendeten Materialien sowie eines Drahtwickels des Übertragers
bis hin zu Schwankungen der Windungszahlen der Drähte der Drahtwicklung des Übertragers
ausgeglichen werden.
[0011] Der sogenannte Luftspalt muss nicht zwangsläufig Luft enthalten. Der Begriff "Luftspalt"
bezeichnet, wie eingangs erläutert, jegliche Kernunterbrechung, durch die der magnetische
Fluss unterbrochen wird. Im Unterschied zu Verfahren zur Erzeugung eines Luftspalts
in einem magnetischen Kreis, bei dem der Luftspalt eingestellt wird, indem zusätzliches
nicht magnetisches Material, wie zum Beispiel Papier oder Plastik, als Abstandshalter
mit der Solldicke des Luftspalts in den Spalt zwischen den Kernschenkeln eingelegt
wird, ist es bei dem angegebenen Übertragerbauelement beziehungsweise dem Herstellungsverfahren
nicht notwendig, zusätzliche Materialien, die möglicherweise mit Toleranzen in der
Dicke der Materialien behaftet sind, zu verwenden, so dass der Herstellaufwand und
die dafür aufzuwendenden Kosten gering ausfallen.
[0012] Im Unterschied zu einem Verfahren, bei dem der Luftspalt eingestellt wird, indem
mindestens einer der Schenkel, beispielsweise bei E-Kernen der mittlere Schenkel,
meist durch ein aufwändiges und separates Schleifen der Schenkelhälften gekürzt wird,
entfällt bei dem erfindungsgemäßen Verfahren das kostenintensive Schleifen der Kerne.
Die Kerne müssen nicht bereits vor der Endmontage des Bauteils durch Herunterschleifen
von Material auf einem Schenkel bearbeitet werden.
[0013] Im Vergleich zu Übertragerbauelementen und den zugehörigen Herstellungsverfahren,
bei denen zur genauen Justage der Induktivität, insbesondere zur nachträglichen Einstellung
des Luftspalts, zusätzlich eine magnetisch leitfähige Abgleichschraube als teilweise
Überbrückung des Luftspalts in den Spalt zwischen die Mittelschenkel zweier Kernhälften
eingeschraubt wird, ist bei dem erfindungsgemäßen Übertragerbauelement beziehungsweise
dem Herstellungsverfahren die Verwendung zusätzlicher Materialien, beispielsweise
die Verwendung von Abstandshaltern oder einer Abgleichschraube, im Luftspalt nicht
erforderlich. Somit wird das Übertragerbauelement durch die zusätzlichen Materialien
nicht unnötig vergrößert und der Montageaufwand sowie die mit der Montage verbundenen
Kosten sind gering.
[0014] Darüber hinaus ist das Übertragerbauelement nicht von einer Reduzierung der Kernsättigung
betroffen, die bei Verwendung einer Abgleichschraube durch das dafür notwendige Mittelloch
im Mittelschenkel auftritt. Gegenüber einer UV-Kleber-Methode, bei der ein Kleber
mit UV-Aushärtung nach definierter Messung der Induktivität aushärtet, kann mit dem
angegebenen Übertragerbauelement beziehungsweise dem Herstellungsverfahren eine größere
Breite des Luftspalts realisiert werden. Eventuell kann die Verwendung eines UV-Klebers
zwischen den Auflageflächen des ersten und zweiten Kernteils gegenüber einer UV-Kleber-Methode
vollständig entfallen und nur eine Standard-Kern-Kernklebung erforderlich sein, wenn
sich die Stellung der beiden Kernteile bis zur Aushärtung des Klebers nicht verändern
kann.
[0015] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Figuren, die Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung zeigen, näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Ausführungsform eines ersten Kernteils eines Übertragerbauelements mit stufenloser
Einstellung der Induktivität,
- Figur 2
- eine Ausführungsform eines zweiten Kernteils eines Übertragerbauelements mit stufenloser
Einstellung der Induktivität,
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Übertragerbauelements mit
stufenloser Einstellung der Induktivität,
- Figur 4A
- eine Ansicht einer Ausführungsform eines Übertragerbauelements mit stufenloser Einstellung
der Induktivität von einer Seite,
- Figur 4B
- eine Ansicht einer Ausführungsform eines Übertragerbauelements mit stufenloser Einstellung
der Induktivität von einer anderen Seite,
- Figur 5A
- einen inneren Querschnitt einer Ausführungsform eines Übertragerbauelements mit stufenloser
Einstellung der Induktivität mit einer ersten eingestellten Spaltbreite,
- Figur 5B
- einen inneren Querschnitt einer Ausführungsform eines Übertragerbauelements mit stufenloser
Einstellung der Induktivität mit einer zweiten eingestellten Spaltbreite.
[0016] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform eines ersten Kernteils 10 eines Übertragerbauelements
mit stufenloser Einstellung der Induktivität. Das erste Kernteil 10 weist einen Mittelschenkel
11 auf. Der Mittelschenkel 11 kann als ein zylinderförmiger Stabkern des Übertragers
ausgebildet sein. Des Weiteren umfasst das erste Kernteil 10 eine Auflagefläche 130
mit einer Steigung. Die Auflagefläche ist dazu ausgebildet, auf einer Auflagefläche
eines weiteren Kernteils des Übertragerbauelements aufzuliegen. Der Mittelschenkel
11 des ersten Kernteils 10 weist an einer Stirnseite 110 eine Stirnfläche 111 auf.
Die Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 ist gegenüber der Stirnfläche 111 des
Mittelschenkels 11 des ersten Kernteils 10 als eine schiefe Ebene mit der erwähnten
Steigung ausgebildet. Die Steigung der Auflagefläche 130 gegenüber der Stirnfläche
111 kann beispielsweise zwischen 0,1° und 5°, vorzugsweise 2°, betragen.
[0017] Das erste Kernteil 10 weist des Weiteren eine Fläche 12, aus der eine erhabene Struktur
13 herausragt, auf. Die Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 ist als eine Oberfläche
der erhabenen Struktur 13 ausgebildet. Gemäß einer möglichen Ausführungsform kann
die erhabene Struktur 13 mindestens einen ersten Vorsprung 131 und einen zweiten Vorsprung
132 aufweisen. Der erste und zweite Vorsprung 131, 132 können auf zwei gegenüberliegenden
Seiten des Mittelschenkels 11 aus der Fläche 12 des ersten Kernteils 10 hervorragen.
[0018] Ein erster Teil der Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 ist als eine Oberfläche
1310 des ersten Vorsprungs 131 ausgebildet. Ein zweiter Teil der Auflagefläche 130
des ersten Kernteils 10 ist als eine Oberfläche 1320 des zweiten Vorsprungs 132 ausgebildet.
Die Oberfläche 1310 des ersten Vorsprungs 131, die den ersten Teil der Auflagefläche
130 des ersten Kernteils 10 bildet, und die Oberfläche 1320 des zweiten Vorsprungs
132, die den zweiten Teil der Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 bildet, sind
jeweils in Form eines Segments eines Kreisrings geformt.
[0019] Das erste Kernteil 10 kann des Weiteren eine kreisringförmig geformte Fläche 14,
aus der der Mittelschenkel 11 des ersten Kernteils 10 hervorragt, aufweisen. Die kreisringförmig
geformte Fläche 14 kann beispielsweise als eine Vertiefung in der Fläche 12 des ersten
Kernteils 10 ausgebildet sein. Der Mittelschenkel 11 kann im Zentrum der kreisförmigen
Fläche 14 angeordnet sein. Der Mittelschenkel 111 ragt aus der Fläche 14 weiter hervor
als die Vorsprünge 131, 132 aus der Fläche 12 hervorragen. Die Vorsprünge 131, 132
haben somit eine geringere Höhe als der Mittelschenkel 111.
[0020] Figur 2 zeigt eine Ausführungsform eines zweiten Kernteils 20 des Übertragerbauelements
mit stufenloser Einstellung der Induktivität. Das zweite Kernteil 20 umfasst einen
Mittelschenkel 21. Darüber hinaus weist das zweite Kernteil 20 eine Auflagefläche
230 mit einer Steigung auf. Die Auflagefläche 230 ist dazu ausgebildet, auf der Auflagefläche
130 aufzuliegen, wenn das Kernteil 20 auf dem Kernteil 10 angeordnet wird. Der Mittelschenkel
21 des zweiten Kernteils 20 weist an einer Stirnseite 210 eine Stirnfläche 211 auf.
Die Auflagefläche 230 des zweiten Kernteils 20 ist gegenüber der Stirnfläche 211 des
Mittelschenkels 21 als eine schiefe Ebene mit der erwähnten Steigung ausgebildet.
Die Auflagefläche 230 des zweiten Kernteils 20 kann gegenüber der Stirnfläche 211
beispielsweise eine Steigung zwischen 0,1° und 5°, vorzugsweise 2°, haben.
[0021] Gemäß einer möglichen Ausführungsform kann das zweite Kernteil 20 ein Bodenteil 22
und mindestens eine Seitenwand 23, die auf einer Fläche 220 des Bodenteils angeordnet
ist, aufweisen. Der Mittelschenkel 21 des zweiten Kernteils 20 ist auf der Fläche
220 des Bodenteils 22 angeordnet und ist zumindest teilweise von der mindestens einen
Seitenwand 23 umgeben. Die Auflagefläche 230 ist an einer dem Bodenteil 22 gegenüberliegenden
Seite der mindestens einen Seitenwand 23 angeordnet. Die Auflagefläche 230 kann als
eine bogenförmig oder kreisringförmig geformte Oberfläche der mindestens einen Seitenwand
23 ausgebildet sein. Die Auflagefläche 230 kann beispielsweise mindestens zwei bogenförmig
oder halbkreisförmig ansteigend geformte Oberflächen der mindestens einen Seitenwand
23 aufweisen.
[0022] Bei der in Figur 2 gezeigten Ausführungsform ist das Kernteil 20 als eine Kappe und
somit als ein nach einer Seite offener Hohlkörper ausgebildet. Ein Hohlraum des Hohlkörpers
ist von dem Bodenteil 22 und der mindestens einen Seitenwand 23 begrenzt. Im Inneren
des Hohlraums ragt der Mittelschenkel 21 von dem Bodenteil 22 empor. Der Mittelschenkel
21 hat eine geringere Höhe als die mindestens eine Seitenwand 23.
[0023] Gemäß einer möglichen Ausführungsform weist die Auflagefläche 230 des zweiten Kernteils
20 eine erste schiefe Ebene 231, die gegenüber einer Ebene der Stirnfläche 211 des
Mittelschenkels 21 geneigt ist, und eine zweite schiefe Ebene 232, die ebenfalls gegenüber
der Stirnfläche 211 des Mittelschenkels 21 eine Neigung hat, auf. Die Auflagefläche
230 weist einen ersten Absatz 233 und einen zweiten Absatz 234 auf. Die erste schiefe
Ebene 231 der Auflagefläche 230 steigt kreisringförmig von dem ersten Absatz 233 zu
dem zweiten Absatz 234 an. Die erste schiefe Ebene 231 der Auflagefläche 230 kann
als ein erstes Segment eines Kreisrings geformt sein und von dem ersten Absatz 233
zu dem zweiten Absatz 234 ansteigen. Die zweite schiefe Ebene 232 steigt kreisringförmig
von dem zweiten Absatz 234 zu dem ersten Absatz 233 an. Die zweite schiefe Ebene 232
kann als ein zweites Segment des Kreisrings geformt sein und von dem zweiten Absatz
zu dem ersten Absatz ansteigen.
[0024] Zur Montage des Übertragerbauelements wird das als Kappe geformte zweite Kernteil
20 auf das Kernteil 10 aufgesetzt. Figur 3 zeigt in perspektivischer Ansicht das Übertragerbauelement
1 nach dem Anordnen des Kernteils beziehungsweise der Kappe 20 auf dem Kernteil 10.
Figur 4A zeigt eine Ansicht des Übertragerbauelements 1 der Figur 3 von einer ersten
Seite. Figur 4B zeigt das Übertragerbauelement 1 der Figur 3 von einer zweiten Seite.
[0025] Nach dem Zusammensetzen des ersten und zweiten Kernteils 10, 20 liegt die Auflagefläche
130 des ersten Kernteils 10 auf der Auflagefläche 230 des zweiten Kernteils 20 auf.
Dabei stehen sich die Stirnseite 110 des Mittelschenkels 11 des ersten Kernteils 10
und die Stirnseite 210 des Mittelschenkels 21 des zweiten Kernteils 20 gegenüber.
Insbesondere stehen sich die Stirnfläche 111 des Mittelschenkels 11 des ersten Kernteils
10 und die Stirnfläche 211 des Mittelschenkels 21 des zweiten Kernteils 20 gegenüber.
In Abhängigkeit von einer Position, an der die Auflagefläche 130 des ersten Kernteils
10 an der Auflagefläche 230 des zweiten Kernteils 20 anliegt, entsteht zwischen der
Stirnseite 110 des Mittelschenkels 111 und der Stirnseite 210 des Mittelschenkels
21 ein Spalt 30 mit einer bestimmten Breite.
[0026] Die Figuren 5A und 5B zeigen jeweils einen inneren Querschnitt des Übertragerbauelements
1 mit dem ersten Kernteil 10 und dem zweiten Kernteil 20, wobei das zweite Kernteil
20 auf dem ersten Kernteil 10 angeordnet ist, sodass sich die Stirnseite 110 des Mittelschenkels
111 und die Stirnseite 210 des Mittelschenkels 21 gegenüberstehen. Auf dem Mittelschenkel
11 des ersten Kernteils 10 und dem Mittelschenkel 21 des zweiten Kernteils 20 ist
ein Spulenkörper 50 mit einer Drahtwicklung 60 angeordnet. Die beiden Kernhälften
10 und 20 können durch eine in den Figuren 1 und 2 gezeigte Klebstoffschicht 40, die
auf der Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 und/oder auf der Auflagefläche 230
des zweiten Kernteils 20 aufgebracht ist, aneinander fixiert sein.
[0027] Die Induktivität beziehungsweise Permeabilität des Übertragerbauelements 1 ist neben
den Prozessparametern des Herstellprozesses von den Materialparametern der verwendeten
Materialien, insbesondere der Materialien der Kernhälften 10, 20, dem Material des
für die Drahtwicklung 60 verwendeten Drahtes, der Windungszahlen, und der geometrischen
Parameter, insbesondere der Breite des Luftspalts zwischen der Stirnseite 110 des
Mittelschenkels 11 und der Stirnseite 210 des Mittelschenkels 21, abhängig. Mit dem
Übertragerbauelement 1 lässt sich die Induktivität beziehungsweise Permeabilität des
Bauelements am Ende des Herstellungsprozesses stufenlos einstellen.
[0028] Dazu wird beispielsweise zunächst der mit der Drahtwicklung 60 bewickelte Spulenkörper
50 auf dem ersten Kernteil 10 angeordnet. Der Spulenkörper 50 kann beispielsweise
ein Hohlrohr 51 aufweisen, in dem der Mittelschenkel 11 des ersten Kernteils 10 angeordnet
wird. Nach dem Anordnen des Spulenkörpers 50 mit der Drahtwicklung 60 auf dem Mittelschenkel
11 wird die Drahtwicklung an äußeren Kontaktanschlüssen des Kernteils 10 kontaktiert.
[0029] Die Klebstoffbeschichtung 40 wird auf mindestens eine der Auflageflächen 130, 230
des ersten und zweiten Kernteils 10, 20 aufgebracht. Nachfolgend wird das zweite Kernteil
20 auf dem ersten Kernteil 10 derart angeordnet, so dass die Auflagefläche 130 des
ersten Kernteils 10 auf der Auflagefläche 230 des zweiten Kernteils 20 aufliegt. Des
Weiteren stehen sich nach dem Anordnen des zweiten Kernteils 20 auf dem ersten Kernteil
10 die Stirnseite 110 des Mittelschenkels 11 des ersten Kernteils 10 und die Stirnseite
210 des Mittelschenkels 21 des zweiten Kernteils 20 gegenüber. Dabei ist eine Breite
des Spalts 30 zwischen der Stirnseite 110 des Mittelschenkels 11 des ersten Kernteils
10 und der Stirnseite 210 des Mittelschenkels 21 des zweiten Kernteils 20 von einer
Position, an der die Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 an der Auflagefläche
230 des zweiten Kernteils 20 anliegt, abhängig.
[0030] Nach dem Aufsetzen des zweiten Kernteils 20 auf dem ersten Kernteil 10 werden das
erste und zweite Kernteil 10, 20 relativ zueinander derart bewegt, dass die Auflagefläche
230 des zweiten Kernteils 20 auf der Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 20 gleitet.
Dabei verschiebt sich eine Position, an der die Auflagefläche 230 des zweiten Kernteils
20 auf der Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 aufliegt. Da die Auflagefläche
130 des ersten Kernteils 10 gegenüber der Stirnfläche 111 des Mittelschenkels 11 und
die Auflagefläche 230 des zweiten Kernteils 20 gegenüber der Stirnfläche 211 des Mittelschenkels
21 des zweiten Kernteils 20 eine Schräge aufweist, verändert sich durch das Bewegen
des ersten und zweiten Kernteils 10, 20 gegeneinander die Breite des Spalts 30 zwischen
der Stirnseite 110 des Mittelschenkels 11 und der Stirnseite 210 des Mittelschenkels
21.
[0031] Da die Drahtwicklung 60 an Kontaktanschlüssen des Kernteils 10 kontaktiert ist, lässt
sich eine Induktivität des Übertragerbauelements 1 während des Bewegens des ersten
und zweiten Kernteils 10, 20 ermitteln, indem die externen Kontaktanschlüsse des Übertragerbauelements
an ein geeignetes Messgerät zum Messen der Induktivität angeschlossen werden. Das
erste und zweite Kernteil 10, 20 können während des Messens der Induktivität des Übertragerbauelements
gegeneinander solange bewegt werden, bis die während des Bewegens ermittelte Induktivität
des Übertragerbauelements einen Sollwert annimmt.
[0032] Bei der in Figur 5A gezeigten Ausführungsform liegt die Auflagefläche 230 des zweiten
Kernteils 20 auf der Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 derart auf, dass eine
Spaltbreite des Luftspalts 30 nahezu 0 mm beträgt. Bei der in Figur 5B gezeigten Ausführungsform
ist das zweite Kernteil 20 gegenüber der in Figur 5A gezeigten Position derart gegen
das erste Kernteil 10 verschoben, dass sich die Breite des Luftspalts 30 zwischen
der Stirnseite 110 des Mittelschenkels 11 und der Stirnseite 210 des Mittelschenkels
21 vergrößert hat. Dadurch hat sich im Vergleich zur Stellung der beiden Kernteile
10, 20 in Figur 5A die Induktivität und die Permeabilität des induktiven Übertragerbauelements
verändert.
[0033] Wenn die gemessene Induktivität beim Bewegen des zweiten Kernteils 20 auf dem ersten
Kernteil 10 den gewünschten Sollwert annimmt, wird das Bewegen des ersten und zweiten
Kernteils 10, 20 relativ zueinander beendet. Die Klebstoffbeschichtung 40, die auf
die Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 und/oder auf die Auflagefläche 230 des
zweiten Kernteils 20 aufgebracht ist, wird in dieser Position ausgehärtet, sodass
die beiden Kernhälften in dieser Stellung, an der die Induktivität des Übertragerbauelements
dem Sollwert entspricht, miteinander fixiert sind.
[0034] Gemäß einer möglichen Ausführungsform des Herstellungsverfahrens wird das erste Kernteil
10 mit der Fläche 12, aus der die erhabene Struktur 13 herausragt, bereitgestellt,
wobei die Auflagefläche 130 als eine Oberfläche der erhabenen Struktur 13 ausgebildet
ist und wobei die erhabene Struktur 13 mindestens einen ersten und einen zweiten Vorsprung
131, 132, die auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Mittelschenkels 11 des ersten
Kernteils 10 aus der Fläche 12 des ersten Kernteils 10 hervorragen, aufweist. Ein
erster Teil der Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 ist als eine Oberfläche
1310 des ersten Vorsprungs 131 ausgebildet. Ein zweiter Teil der Auflagefläche 130
ist als eine Oberfläche 1320 des zweiten Vorsprungs 132 ausgebildet. Das erste Kernteil
10 wird während des Herstellungsverfahrens derart bereitgestellt, dass die den ersten
Teil der Auflagefläche 130 des ersten Kernteils 10 bildende Oberfläche 1310 des ersten
Vorsprungs 131 und die den zweiten Teil der Auflagefläche 130 des ersten Kernteils
10 bildende Oberfläche 1320 des zweiten Vorsprungs 132 jeweils in Form eines Kreisringsegments
geformt sind.
[0035] Das zweite Kernteil 20 wird mit dem Bodenteil 22 und der mindestens einen Seitenwand
23, die auf der Fläche 220 des Bodenteils 22 angeordnet ist, bereitgestellt. Der Mittelschenkel
21 des zweiten Kernteils 20 ist auf der Fläche 220 des Bodenteils 22 des zweiten Kernteils
20 angeordnet und ist zumindest teilweise von der mindestens einen Seitenwand 23 umgeben.
Des Weiteren wird das zweite Kernteil 20 derart bereitgestellt, dass die Auflagefläche
230 des zweiten Kernteils 20 an einer dem Bodenteil 22 gegenüberliegenden Seite der
mindestens einen Seitenwand 23 angeordnet ist. Die Auflagefläche 230 kann mindestens
zwei bogenförmig oder kreisringförmig geformte ansteigende Oberflächen der mindestens
einen Seitenwand 23 aufweisen.
[0036] Bei dieser Ausführungsform erfolgt das Bewegen des ersten und zweiten Kernteils 10,
20 relativ zueinander durch ein gegeneinander Verdrehen des ersten und zweiten Kernteils
10, 20. Die Breite des Spalts 30 zwischen der Stirnseite 110 des Mittelschenkels 11
des ersten Kernteils 10 und der Stirnseite 210 des Mittelschenkels 21 des zweiten
Kernteils 20 wird infolge der Drehbewegung solange verändert, bis die während des
Drehens gemessene Induktivität des Übertragerbauelements den gewünschten Sollwert
annimmt. Wenn die gemessene Induktivität beispielsweise zu niedrig ist, werden die
beiden Kernteile 10, 20 derart gegeneinander bewegt, dass die Breite des Spalts 30
verkleinert wird, bis der gemessene Induktivitätswert dem Sollwert entspricht. Wenn
umgekehrt die gemessene Induktivität gegenüber dem Sollwert der Induktivität zu hoch
ist, werden das erste und zweite Kernteil 10, 20 gegeneinander derart bewegt, dass
sich die Breite des Luftspalts zwischen dem Mittelschenkel 11 und dem Mittelschenkel
21 vergrößert. Wenn der Sollwert erreicht wird, wird die Drehbewegung beendet und
der zunächst noch flüssige Kleber 40 zwischen der Auflagefläche 130 und der Auflagefläche
230 ausgehärtet.
[0037] Mit dem angegebenen Übertragerbauelement 1 beziehungsweise dem angegebenen Herstellungsverfahren
lässt sich ohne vorheriges Luftspaltschleifen der Kernhälften 10, 20 und ohne die
Verwendung von zusätzlichen Materialien ein angestrebter Induktivitäts- beziehungsweise
Permeabilitätswert des Übertragerbauelements auf einfache Weise zuverlässig einstellen.
Dadurch können die beim Fertigen einer Vielzahl von Übertragerbauelementen üblicherweise
auftretenden Schwankungen des Induktivitäts- beziehungsweise Permeabilitätswerts,
die durch Schwankungen der Prozessparameter des Herstellprozesses oder durch Schwankungen
der Materialparameter der Kernteile 10, 20 bedingt sind, ausgeglichen werden, sodass
die hergestellten Übertragerbauelemente mit nahezu den gleichen Induktivitätsbeziehungsweise
Permeabilitätswert aufweisen.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Übertragerbauelement
- 10
- erstes Kernteil
- 11
- Mittelschenkel
- 12
- Fläche des ersten Kernteils
- 13
- erhabene Struktur
- 20
- zweites Kernteil
- 21
- Mittelschenkel des zweiten Kernteils
- 22
- Bodenteil
- 23
- Seitenwand
- 30
- Spalt
- 40
- Klebstoffbeschichtung
- 50
- Spulenkörper
- 60
- Drahtwicklung
- 110
- Stirnseite des Mittelschenkels
- 130
- Auflagefläche des ersten Kernteils
- 210
- Stirnseite des Mittelschenkels
- 230
- Auflagefläche des zweiten Kernteils
1. Übertragerbauelement mit Einstellung einer Induktivität, umfassend:
- ein erstes Kernteil (10) mit einem Mittelschenkel (11),
- ein zweites Kernteil (20) mit einem Mittelschenkel (21),
- wobei das erste Kernteil (10) und das zweite Kernteil (20) jeweils eine Auflagefläche
(130, 230) mit einer jeweiligen Steigung aufweisen,
- wobei die Auflagefläche (130) des ersten Kernteils (10) an der Auflagefläche (230)
des zweiten Kernteils (20) aufliegt,
- wobei sich eine Stirnseite (110) des Mittelschenkel (11) des ersten Kernteils (10)
und eine Stirnseite (210) des Mittelschenkel (21) des zweiten Kernteils (20) gegenüber
stehen,
- wobei eine Breite eines Spalts (30) zwischen der Stirnseite (110) des Mittelschenkels
(11) des ersten Kernteils (10) und der Stirnseite (210) des Mittelschenkels (21) des
zweiten Kernteils (20) von einer Position, an der die Auflagefläche (130) des ersten
Kernteils (10) an der Auflagefläche (230) des zweiten Kernteils (20) anliegt, abhängig
ist.
2. Übertragerbauelement nach Anspruch 1,
wobei die jeweilige Steigung der Auflagefläche (130, 230) des ersten und zweiten Kernteils
(10, 20) jeweils zwischen 0,1° und 5° beträgt.
3. Übertragerbauelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
- wobei der Mittelschenkel (11) des ersten Kernteils (10) und der Mittelschenkel (21)
des zweiten Kernteils (20) an ihrer jeweiligen Stirnseite (110, 210) jeweils eine
Stirnfläche (111, 211) aufweisen,
- wobei sich die Stirnfläche (111) des Mittelschenkels (11) des ersten Kernteils (10)
und die Stirnfläche (211) des Mittelschenkels (21) des zweiten Kernteils (20) gegenüber
stehen,
- wobei die Auflagefläche (130) des ersten Kernteils (10) gegenüber der Stirnfläche
(111) des Mittelschenkels (11) des ersten Kernteils (10) als eine schiefe Ebene mit
der Steigung ausgebildet ist,
- wobei die Auflagefläche (230) des zweiten Kernteils (20) gegenüber der Stirnfläche
(211) des Mittelschenkels (21) des zweiten Kernteils (20) als eine schiefe Ebene mit
der Steigung ausgebildet ist.
4. Übertragerbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
- wobei das erste Kernteil (10) eine Fläche (12), aus der eine erhabene Struktur (13)
herausragt, aufweist,
- wobei die Auflagefläche (130) des ersten Kernteils (10) als eine Oberfläche der
erhabenen Struktur (13) ausgebildet ist.
5. Übertragerbauelement nach Anspruch 4,
- wobei die erhabene Struktur (13) mindestens einen ersten und einen zweiten Vorsprung
(131, 132), die aus der Fläche (12) des ersten Kernteils (10) hervorragen, aufweist,
- wobei ein erster Teil der Auflagefläche (130) des ersten Kernteils (10) als eine
Oberfläche (1310) des ersten Vorsprungs (131) und ein zweiter Teil der Auflagefläche
(130) des ersten Kernteils (10) als eine Oberfläche (1320) des zweiten Vorsprungs
(132) ausgebildet ist,
- wobei die den ersten Teil der Auflagefläche (130) des ersten Kernteils (10) bildende
Oberfläche (1310) des ersten Vorsprungs (131) und die den zweiten Teil der Auflagefläche
(130) des ersten Kernteils (10) bildende Oberfläche (1320) des zweiten Vorsprungs
(132) jeweils in Form eines Kreisringsegments geformt sind.
6. Übertragerbauelement nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
- wobei das erste Kernteil (10) eine kreisringförmig geformte Fläche (14), aus der
der Mittelschenkel (11) des ersten Kernteils (10) hervorragt, aufweist,
- wobei die kreisringförmig geformte Fläche (14) als eine Vertiefung in der Fläche
(12) des ersten Kernteils (10) ausgebildet ist.
7. Übertragerbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
- wobei das zweite Kernteil (20) ein Bodenteil (22) und mindestens eine Seitenwand
(23), die auf einer Fläche (220) des Bodenteils angeordnet ist, aufweist,
- wobei der Mittelschenkel (21) des zweiten Kernteils (20) auf der Fläche (220) des
Bodenteils (22) des zweiten Kernteils (20) angeordnet ist und zumindest teilweise
von der Seitenwand (23) umgeben ist,
- wobei die Auflagefläche (230) des zweiten Kernteils (20) an einer dem Bodenteil
(22) gegenüberliegenden Seite der mindestens einen Seitenwand (23) angeordnet ist,
- wobei die Auflagefläche (230) mindestens zwei Oberflächen der mindestens einen Seitenwand
(23), die jeweils als Segmente eines Kreisrings geformt sind, aufweist.
8. Übertragerbauelement nach Anspruch 7,
wobei das zweite Kernteil (20) als ein nach einer Seite offener Hohlkörper mit einem
Hohlraum, der von dem Bodenteil (22) und der mindestens einen Seitenwand (23) begrenzt
ist, ausgebildet ist.
9. Übertragerbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
- wobei die Auflagefläche (230) des zweiten Kernteils (20) eine erste und zweite in
Bezug auf eine Ebene der Stirnfläche (211) des Mittelschenkels (21) des zweiten Kernteils
(20) schiefe Ebene (231, 232) aufweist,
- wobei die Auflagefläche (230) des zweiten Kernteils (20) einen ersten und zweiten
Absatz (233, 234) aufweist,
- wobei die erste schiefe Ebene (231) der Auflagefläche (230) des zweiten Kernteils
(20) als ein erstes Segment eines Kreisrings geformt ist und von dem ersten Absatz
(233) zu dem zweiten Absatz (234) ansteigt,
- wobei die zweite schiefe Ebene (232) der Auflagefläche (230) des zweiten Kernteils
(20) als ein zweites Segment des Kreisrings geformt ist und von dem zweiten Absatz
(234) zu dem ersten Absatz (233) ansteigt.
10. Übertragerbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei zwischen der Auflagefläche
(130) des ersten Kernteils (10) und der Auflagefläche (230) des zweiten Kernteils
(20) eine Klebstoffschicht (40) angeordnet ist.
11. Übertragerbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, umfassend:
- einen Spulenkörper (50) mit einer Drahtwicklung (60),
- wobei der Spulenkörper (50) auf dem Mittelschenkel (11) des ersten Kernteils (10)
und dem Mittelschenkel (21) des zweiten Kernteils (20) angeordnet ist.
12. Verfahren zum Herstellen eines Übertragerbauelements mit Einstellung einer Induktivität,
umfassend:
- Bereitstellen eines ersten Kernteils (10) des Übertragerbauelements (1) mit einem
Mittelschenkel (11) und eines zweiten Kernteils (20) des Übertragerbauelements (1)
mit einem Mittelschenkel (21), wobei das erste Kernteil (10) und das zweite Kernteil
(20) jeweils eine Auflagefläche (130, 230) aufweisen, wobei die jeweilige Auflagefläche
(130, 230) des ersten und zweiten Kernteils (10, 20) eine Steigung aufweist,
- Anordnen des zweiten Kernteils (20) auf dem ersten Kernteil (10) derart, dass die
Auflagefläche (130) des ersten Kernteils (10) an der Auflagefläche (230) des zweiten
Kernteils (20) aufliegt und sich eine Stirnseite (110) des Mittelschenkels (11) des
ersten Kernteils (10) und eine Stirnseite (210) des Mittelschenkels (21) des zweiten
Kernteils (20) gegenüber stehen,
- Bewegen des ersten und zweiten Kernteils (20) relativ zueinander derart, dass die
Auflagefläche (230) des zweiten Kernteils (20) auf der Auflagefläche (130) des ersten
Kernteils (10) gleitet und sich eine Position, an der die Auflagefläche (230) des
zweiten Kernteils (20) auf der Auflagefläche (130) des ersten Kernteils (10) aufliegt,
verschiebt und sich eine Breite eines Spalts (30) zwischen der Stirnseite (110) des
Mittelschenkels (11) des ersten Kernteils (10) und der Stirnseite (210) des Mittelschenkels
(21) des zweiten Kernteils (20) verändert,
- Ermitteln einer Induktivität des Übertragerbauelements (1) während des Bewegens
des ersten und zweiten Kernteils (10, 20) relativ zueinander,
- Beenden des Bewegens des ersten und zweiten Kernteils (10, 20) relativ zueinander,
wenn die während des Bewegens ermittelte Induktivität einen Sollwert annimmt.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
- Bereitstellen des ersten Kernteils (10) mit einer Fläche (12), aus der eine erhabene
Struktur (13) herausragt, wobei die Auflagefläche (130) als eine Oberfläche der erhabenen
Struktur (13) ausgebildet ist, wobei die erhabene Struktur (13) mindestens einen ersten
und einen zweiten Vorsprung (131, 132), die aus der Fläche (12) des ersten Kernteils
(10) hervorragen, aufweist, wobei ein erster Teil der Auflagefläche (130) des ersten
Kernteils (10) als eine Oberfläche (1310) des ersten Vorsprungs (131) und ein zweiter
Teil der Auflagefläche (130) des ersten Kernteils (10) als eine Oberfläche (1320)
des zweiten Vorsprungs (132) ausgebildet ist, wobei die den ersten Teil der Auflagefläche
(130) des ersten Kernteils (10) bildende Oberfläche (1310) des ersten Vorsprungs (131)
und die den zweiten Teil der Auflagefläche (130) des ersten Kernteils (10) bildende
Oberfläche (1320) des zweiten Vorsprungs (132) jeweils in Form eines Kreisringsegments
geformt sind,
- Bereitstellen des zweiten Kernteils (20) mit einem Bodenteil (22) und mindestens
einer Seitenwand (23), die auf einer Fläche (220) des Bodenteils (22) angeordnet ist,
wobei der Mittelschenkel (21) des zweiten Kernteils (20) auf der Fläche (220) des
Bodenteils (22) des zweiten Kernteils (20) angeordnet ist und zumindest teilweise
von der mindestens einen Seitenwand (23) umgeben ist, wobei die Auflagefläche (230)
des zweiten Kernteils (20) an einer dem Bodenteil (22) gegenüberliegenden Seite der
mindestens einen Seitenwand (23) angeordnet ist, wobei die Auflagefläche (230) des
zweiten Kernteils (20) mindestens zwei kreisringförmig geformte ansteigende Oberflächen
der mindestens einen Seitenwand (23) umfasst,
- Drehen des ersten und zweiten Kernteils (10, 20) relativ zueinander, wobei die Breite
des Spalts (30) zwischen der Stirnseite (110) des Mittelschenkels (11) des ersten
Kernteils (10) und der Stirnseite (210) des Mittelschenkels (21) des zweiten Kernteils
(20) verändert wird, bis die während des Drehens ermittelte Induktivität den Sollwert
annimmt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13, umfassend:
- Bereitstellen eines Spulenkörpers (50) mit einem Hohlrohr (51),
- Bewickeln des Spulenkörpers (50) mit einer Drahtwicklung (60),
- Anordnen des bewickelten Spulenkörpers (50) an dem ersten Kernteil (10) derart,
dass der Mittelschenkel (11) des ersten Kernteils (10) in dem Hohlrohr (51) des Spulenkörpers
(50) angeordnet ist,
- Anordnen des zweiten Kernteils (20) auf dem ersten Kernteil (10) derart, dass der
Mittelschenkel (21) des zweiten Kernteils (20) auf dem Hohlrohr (51) des Spulenkörpers
(50) angeordnet ist.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, umfassend:
- Aufbringen einer Klebstoffbeschichtung (40) auf mindestens eine der Auflageflächen
(130, 230) des ersten und zweiten Kernteils (10, 20) vor dem Anordnen des zweiten
Kernteils (20) auf dem ersten Kernteil (10),
- Aushärten der Klebstoffbeschichtung (40) zwischen der jeweiligen Auflagefläche (130,
230) des ersten und zweiten Kernteils (10, 20), an einer Position der ersten und zweiten
Kernteile (10, 20), an der die ermittelte Induktivität den Sollwert annimmt.
1. A transformer component with setting of an inductance, comprising:
- a first core part (10) with a middle limb (11),
- a second core part (20) with a middle limb (21),
- the first core part (10) and the second core part (20) respectively having a bearing
area (130, 230) with a respective slope,
- the bearing area (130) of the first core part (10) bearing against the bearing area
(230) of the second core part (20),
- an end side (110) of the middle limb (11) of the first core part (10) and an end
side (210) of the middle limb (21) of the second core part (20) being opposite one
another,
- a width of a gap (30) between the end side (110) of the middle limb (11) of the
first core part (10) and the end side (210) of the middle limb (21) of the second
core part (20) being dependent on a position in which the bearing area (130) of the
first core part (10) bears against the bearing area (230) of the second core part
(20).
2. The transformer component according to Claim 1, the respective slope of the bearing
area (130, 230) of the first and second core parts (10, 20) being respectively between
0.1° and 5°.
3. The transformer component according to either of Claims 1 and 2,
- the middle limb (11) of the first core part (10) and the middle limb (21) of the
second core part (20) respectively having an end face (111, 211) on their respective
end side (110, 210),
- the end face (111) of the middle limb (11) of the first core part (10) and the end
face (211) of the middle limb (21) of the second core part (20) being opposite one
another,
- the bearing area (130) of the first core part (10) being formed as an inclined plane
with the slope with respect to the end face (111) of the middle limb (11) of the first
core part (10),
- the bearing area (230) of the second core part (20) being formed as an inclined
plane with the slope with respect to the end face (211) of the middle limb (21) of
the second core part (20).
4. The transformer component according to one of Claims 1 to 3,
- the first core part (10) having an area (12) from which a raised structure (13)
protrudes,
- the bearing area (130) of the first core part (10) being formed as a surface of
the raised structure (13).
5. The transformer component according to Claim 4,
- the raised structure (13) having at least a first and a second projection (131,
132), which protrude from the area (12) of the first core part (10),
- a first part of the bearing area (130) of the first core part (10) being formed
as a surface (1310) of the first projection (131) and a second part of the bearing
area (130) of the first core part (10) being formed as a surface (1320) of the second
projection (132),
- the surface (1310) of the first projection (131) that forms the first part of the
bearing area (130) of the first core part (10) and the surface (1320) of the second
projection (132) that forms the second part of the bearing area (130) of the first
core part (10) being respectively shaped in the form of a segment of a circular ring.
6. The transformer component according to either of Claims 4 and 5,
- the first core part (10) having an area (14) shaped in the form of a circular ring,
from which the middle limb (11) of the first core part (10) protrudes,
- the area (14) shaped in the form of a circular ring being formed as a depression
in the area (12) of the first core part (10).
7. The transformer component according to one of Claims 1 to 6,
- the second core part (20) having a bottom part (22) and at least one side wall (23),
which is arranged on an area (220) of the bottom part,
- the middle limb (21) of the second core part (20) being arranged on the area (220)
of the bottom part (22) of the second core part (20) and being at least partially
surrounded by the side wall (23),
- the bearing area (230) of the second core part (20) being arranged on a side of
the at least one side wall (23) that is opposite from the bottom part (22),
- the bearing area (230) having at least two surfaces of the at least one side wall
(23) that are respectively shaped as segments of a circular ring.
8. The transformer component according to Claim 7, the second core part (20) being formed
as a hollow body that is open to one side, with a cavity which is bounded by the bottom
part (22) and the at least one side wall (23).
9. The transformer component according to one of Claims 1 to 8,
- the bearing area (230) of the second core part (20) having a first and a second
plane (231, 232) which is inclined with respect to a plane of the end face (211) of
the middle limb (21) of the second core part (20),
- the bearing area (230) of the second core part (20) having a first and a second
offset (233, 234),
- the first inclined plane (231) of the bearing area (230) of the second core part
(20) being shaped as a first segment of a circular ring and rising up from the first
offset (233) to the second offset (234),
- the second inclined plane (232) of the bearing area (230) of the second core part
(20) being shaped as a second segment of the circular ring and rising up from the
second offset (234) to the first offset (233).
10. The transformer component according to one of Claims 1 to 9,
an adhesive layer (40) being arranged between the bearing area (130) of the first
core part (10) and the bearing area (230) of the second core part (20).
11. The transformer component according to one of Claims 1 to 10, comprising:
- a coil former (50) with a wire winding (60),
- the coil former (50) being arranged on the middle limb (11) of the first core part
(10) and the middle limb (21) of the second core part (20).
12. A method for producing a transformer component with setting of an inductance, comprising:
- providing a first core part (10) of the transformer component (1), with a middle
limb (11), and a second core part (20) of the transformer component (1), with a middle
limb (21), the first core part (10) and the second core part (20) respectively having
a bearing area (130, 230), the respective bearing area (130, 230) of the first and
second core parts (10, 20) having a slope,
- arranging the second core part (20) on the first core part (10) in such a way that
the bearing area (130) of the first core part (10) bears against the bearing area
(230) of the second core part (20) and an end side (110) of the middle limb (11) of
the first core part (10) and an end side (220) of the middle limb (21) of the second
core part (20) are opposite one another,
- moving the first and second core parts (20) in relation to one another in such a
way that the bearing area (230) of the second core part (20) slides on the bearing
area (130) of the first core part (10) and a position in which the bearing area (230)
of the second core part (20) bears against the bearing area (130) of the first core
part (10) is displaced and a width of a gap (30) between the end side (110) of the
middle limb (11) of the first core part (10) and the end side (210) of the middle
limb (21) of the second core part (20) changes,
- determining an inductance of the transformer component (1) during the movement of
the first and second core parts (10, 20) in relation to one another,
- ending the moving of the first and second core parts (10, 20) in relation to one
another when the inductance determined during the movement assumes a setpoint value.
13. The method according to Claim 12,
- providing the first core part (10), with an area (12), from which a raised structure
(13) protrudes, the bearing area (130) being formed as a surface of the raised structure
(13), the raised structure (13) having at least a first and a second projection (131
132), which protrude from the area (12) of the first core part (10), a first part
of the bearing area (130) of the first core part (10) being formed as a surface (1310)
of the first projection (131) and a second part of the bearing area (130) of the first
core part (10) being formed as a surface (1320) of the second projection (132), the
surface (1310) of the first projection (131) that forms the first part of the bearing
area (130) of the first core part (10) and the surface (1320) of the second projection
(132) that forms the second part of the bearing area (130) of the first core part
(10) being respectively shaped in the form of a segment of a circular ring,
- providing the second core part (20), with a bottom part (22) and at least one side
wall (23), which is arranged on an area (220) of the bottom part (22), the middle
limb (21) of the second core part (20) being arranged on the area (220) of the bottom
part (22) of the second core part (20) and being at least partially surrounded by
the at least one side wall (23), the bearing area (230) of the second core part (20)
being arranged on a side of the at least one side wall (23) that is opposite from
the bottom part (22), the bearing area (230) of the second core part (20) comprising
at least two rising surfaces of the at least one side wall (23) that are shaped in
the form of a circular ring,
- turning the first and second core parts (10, 20) in relation to one another, the
width of the gap (30) between the end side (110) of the middle limb (11) of the first
core part (10) and the end side (210) of the middle limb (21) of the second core part
(20) being changed until the inductance determined during the turning assumes the
setpoint value.
14. The method according to either of Claims 12 and 13, comprising:
- providing a coil former (50), with a hollow tube (51),
- winding the coil former (50) with a wire winding (60),
- arranging the wound coil former (50) on the first core part (10) in such a way that
the middle limb (11) of the first core part (10) is arranged in the hollow tube (51)
of the coil former (50),
- arranging the second core part (20) on the first core part (10) in such a way that
the middle limb (21) of the second core part (20) is arranged on the hollow tube (51)
of the coil former (50).
15. The method according to one of Claims 12 to 14, comprising:
- applying an adhesive coating (40) to at least one of the bearing areas (130, 230)
of the first and second core parts (10, 20) before arranging the second core part
(20) on the first core part (10),
- curing the adhesive coating (40) between the respective bearing areas (130, 230)
of the first and second core parts (10, 20) in a position of the first and second
core parts (10, 20) in which the determined inductance assumes the setpoint value.
1. Composant transducteur avec réglage d'une inductance, comprenant :
- un premier élément d'âme (10) avec une branche centrale (11),
- un deuxième élément d'âme (20) avec une branche centrale (21),
- le premier élément d'âme (10) et le deuxième élément d'âme (20) comportant chacun
une surface d'appui (130, 230) avec une inclinaison respective,
- la surface d'appui (130) du premier élément d'âme (10) s'appuyant sur la surface
d'appui (230) du deuxième élément d'âme (20),
- une face frontale (110) de la branche centrale (11) du premier élément d'âme (10)
et une face frontale (210) de la branche centrale (21) du deuxième élément d'âme (20)
se trouvant en vis-à-vis,
- une largeur d'une fente (30) entre la face frontale (110) de la branche centrale
(11) du premier élément d'âme (10) et la face frontale (210) de la branche centrale
(21) du deuxième élément d'âme (20) dépendant d'une position dans laquelle la surface
d'appui (130) du premier élément d'âme (10) s'appuie sur la surface d'appui (230)
du deuxième élément d'âme (20) .
2. Composant transducteur selon la revendication 1, l'inclinaison respective de la surface
d'appui (130, 230) du premier et deuxième éléments d'âme (10, 20) se situant respectivement
entre 0,1° et 5°.
3. Composant transducteur selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
- la branche centrale (11) du premier élément d'âme (10) et la branche centrale (21)
du deuxième élément d'âme (20) présentant sur leur face frontale (110, 210) respective,
respectivement une surface frontale (111, 211),
- la surface frontale (111) de la branche centrale (11) du premier élément d'âme (10)
et la surface frontale (211) de la branche centrale (21) du deuxième élément d'âme
(20) se trouvant en vis-à-vis,
- la surface d'appui (130) du premier élément d'âme (10) au vis-à-vis de la surface
frontale (111) de la branche centrale (11) du premier élément d'âme (10) étant conçue
comme un plan oblique portant l'inclinaison,
- la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme (20) au vis-à-vis de la surface
frontale (211) de la branche centrale (21) du deuxième élément d'âme (20) étant conçue
comme un plan oblique portant l'inclinaison,
4. Composant transducteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
- le premier élément d'âme (10) comportant une surface (12) hors de laquelle saillit
structure surélevée (13),
- la surface d'appui (130) du premier élément d'âme (10) étant conçue sous la forme
d'une surface de la structure surélevée (13).
5. Composant transducteur selon la revendication 4,
- la structure surélevée (13) comportant au moins une première et une deuxième saillies
(131, 132), qui saillissent hors de la surface (12) du premier élément d'âme (10),
- une première partie de la surface d'appui (130) du premier élément d'âme (10) étant
conçue en tant qu'une surface (1310) de la première saillie (131) et une deuxième
partie de la surface d'appui (130) du premier élément d'âme (10) étant conçue en tant
qu'une surface (1320) de la deuxième saillie (132),
- la surface (1310) de la première saillie (131) qui forme la première partie de la
surface d'appui (130) du premier élément d'âme (10) et la surface (1320) de la deuxième
saillie (132) qui forme la deuxième partie de la surface d'appui (130) du premier
élément d'âme (10) étant façonnées respectivement sous la forme d'un segment d'anneau
circulaire.
6. Composant transducteur selon l'une quelconque des revendications 4 ou 5,
- le premier élément d'âme (10) comportant une surface (14) façonnée en forme d'anneau
circulaire, hors de laquelle saillit la branche centrale (11) du premier élément d'âme
(10),
- la surface (14) façonnée en forme d'anneau circulaire étant conçue sous la forme
d'un creux dans la surface (12) du premier élément d'âme (10).
7. Composant transducteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
- le deuxième élément d'âme (20) comportant un élément de fond inférieur (22) et au
moins une paroi latérale (23), qui est placée sur une surface (220) de l'élément de
fond inférieur,
- la branche centrale (21) du deuxième élément d'âme (20) étant placée sur la surface
(220) de l'élément de fond inférieur (22) du deuxième élément d'âme (20) et étant
entourée au moins en partie par la paroi latérale (23),
- la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme (20) étant placée sur un côté
opposé à l'élément de fond inférieur (22) de l'au moins une paroi latérale (23),
- la surface d'appui (230) comportant au moins deux surfaces de l'au moins une paroi
latérale (23), qui sont façonnées chacune sous la forme de segments d'un anneau circulaire.
8. Composant transducteur selon la revendication 7, le deuxième élément d'âme (20) étant
conçu sous la forme d'un corps creux ouvert sur un côté, avec une cavité, qui est
délimitée par l'élément de fond inférieur (22) et par l'au moins une paroi latérale
(23).
9. Composant transducteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
- la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme (20) comportant un premier et
un deuxième plans obliques (231, 232) par rapport à un plan de la surface frontale
(211) de la branche centrale (21) du deuxième élément d'âme (20),
- la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme (20) comportant un premier et
un deuxième talons (233, 234),
- le premier plan oblique (231) de la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme
(20) étant façonné sous la forme d'un premier segment d'un anneau circulaire et croissant
du premier talon (233) vers le deuxième talon (234),
- le deuxième plan oblique (232) de la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme
(20) étant façonné sous la forme d'un deuxième segment de l'anneau circulaire et croissant
du deuxième talon (234) vers le premier talon (233) .
10. Composant transducteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, entre la surface
d'appui (130) du premier élément d'âme (10) et la surface d'appui (230) du deuxième
élément d'âme (20) étant placée une couche d'agent adhésif (40).
11. Composant transducteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, comprenant
:
- un corps de bobine (50) avec un enroulement de fil (60),
- le corps de bobine (50) étant placé sur la branche centrale (11) du premier élément
d'âme (10) et sur la branche centrale (21) du deuxième élément d'âme (20).
12. Procédé, destiné à fabriquer un composant transducteur avec réglage d'une inductance,
comprenant :
- la mise à disposition d'un premier élément d'âme (10) du composant transducteur
(1) avec une branche centrale (11) et d'un deuxième élément d'âme (20) du composant
transducteur (1) avec une branche centrale (21), le premier élément d'âme (10) et
le deuxième élément d'âme (20) comportant respectivement une surface d'appui (130,
230), la surface d'appui (130, 230) respective du premier et deuxième éléments d'âme
(10, 20) comportant une inclinaison,
- du placement du deuxième élément d'âme (20) sur le premier élément d'âme (10) de
telle sorte que la surface d'appui (130) du premier élément d'âme (10) s'appuie sur
la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme (20) et qu'une face frontale (110)
de la branche centrale (11) du premier élément d'âme (10) et une face frontale (210)
de la branche centrale (21) du deuxième élément d'âme (20) se trouvent en vis-à-vis,
- du déplacement du premier et deuxième éléments d'âme (20) l'un par rapport à l'autre,
de telle sorte que la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme (20) coulisse
sur la surface d'appui (130) du premier élément d'âme (10) et se déplace dans une
position dans laquelle la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme (20) s'appuie
sur la surface d'appui (130) du premier élément d'âme (10) et qu'une largeur d'une
fente (30) entre la face frontale (110) de la branche centrale (11) du premier élément
d'âme (10) et la face frontale (210) de la branche centrale (21) du deuxième élément
d'âme (20) change,
- de la détermination d'une inductance du composant transducteur (1) pendant le déplacement
du premier et deuxième éléments d'âme (10, 20) l'un par rapport à l'autre,
- de l'arrêt du déplacement du premier et deuxième éléments d'âme (10, 20) l'un par
rapport à l'autre, lorsque l'inductance déterminée pendant le déplacement adopte une
valeur de consigne.
13. Procédé selon la revendication 12, comprenant :
- la mise à disposition du premier élément d'âme (10) avec une surface (12), hors
de laquelle saillit une structure surélevée (13), la surface d'appui (130) étant conçue
sous la forme d'une surface de la structure surélevée (13), la structure surélevée
(13) comportant au moins une première et une deuxième saillies (131, 132), qui saillissent
hors de la surface (12) du premier élément d'âme (10), une première partie de la surface
d'appui (130) du premier élément d'âme (10) étant conçue sous la forme d'une surface
(1310) de la première saillie (131) et une deuxième partie de la surface d'appui (130)
du premier élément d'âme (10) étant conçue sous la forme d'une surface (1320) de la
deuxième saillie (132), la surface (1310) de la première saillie (131) qui forme la
première partie de la surface d'appui (130) du premier élément d'âme (10) et la surface
(1320) de la deuxième saillie (132) qui forme la deuxième partie de la surface d'appui
(130) du premier élément d'âme (10) étant façonnées respectivement sous la forme d'un
segment d'anneau circulaire,
- la mise à disposition du deuxième élément d'âme (20) avec un élément de fond inférieur
(22) et au moins une paroi latérale (23), qui est placée sur une surface (220) de
l'élément de fond inférieur (22), la branche centrale (21) du deuxième élément d'âme
(20) étant placée sur la surface (220) de l'élément de fond inférieur (22) du deuxième
élément d'âme (20) et étant entourée au moins partiellement par l'au moins une paroi
latérale (23), la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme (20) étant placée
sur un côté de l'au moins une paroi latérale (23) qui se trouve au vis-à-vis de l'élément
de fond inférieur (22), la surface d'appui (230) du deuxième élément d'âme (20) comprenant
au moins deux surfaces croissantes, façonnées en forme d'anneau circulaire de l'au
moins une paroi latérale (23),
- la rotation du premier et deuxième éléments d'âme (10, 20) l'un par rapport à l'autre,
sachant que l'on change la largeur de la fente (30) entre la face frontale (110) de
la branche centrale (11) du premier élément d'âme (10) et la face frontale (210) de
la branche centrale (21) du deuxième élément d'âme (20), jusqu'à ce que l'inductance
déterminée pendant la rotation adopte la valeur de consigne.
14. Procédé selon l'une quelconque des revendication 12 ou 13, comprenant :
- la mise à disposition d'un corps de bobine (50) avec un tube creux (51),
- le bobinage du corps de bobine (50) avec un enroulement de fil (60),
- le placement du corps de bobine (50) bobiné sur le premier élément d'âme (10), de
sorte que la branche centrale (11) du premier élément d'âme (10) soit placée dans
le tube creux (51) du corps de bobine (50),
- le placement du deuxième élément d'âme (20) sur le premier élément d'âme (10), de
sorte que la branche centrale (21) du deuxième élément d'âme (20) soit placée sur
le tube creux (51) du corps de bobine (50).
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications 12 à 14, comprenant :
- l'application d'un revêtement d'agent adhésif (40) sur au moins l'une des surfaces
d'appui (130, 230) du premier et deuxième éléments d'âme (10, 20), avant le placement
du deuxième élément d'âme (20) sur le premier élément d'âme (10),
- le durcissement du revêtement d'agent adhésif (40) entre la surface d'appui (130,
230) respective du premier et deuxième éléments d'âme (10, 20), dans une position
du premier et deuxième éléments d'âme (10, 20), dans laquelle l'inductance déterminée
adopte la valeur de consigne.