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(11) |
EP 3 206 981 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.09.2018 Patentblatt 2018/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.09.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/IB2015/057440 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/059496 (21.04.2016 Gazette 2016/16) |
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| (54) |
BEFESTIGUNG FÜR EINEN DOFFERGREIFER
FASTENING FOR A DOFFER GRIPPER
FIXATION DE GRIFFE DE PEIGNEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
16.10.2014 CH 15852014
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.08.2017 Patentblatt 2017/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Maschinenfabrik Rieter AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- NÄGELI, Robert
CH-8451 Kleinandelfingen (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 303 877 DE-A1-102012 104 667 US-A- 5 203 155
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CN-Y- 201 010 733 US-A- 5 172 540
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Doffergreifer zur Befestigung an einem Dofferbalken,
mit einem Befestigungselement, welches zwei in einem Abstand zueinander angeordnete
elastische Haltelaschen und ein zwischen den elastischen Haltelaschen angeordnetes
starres Stützelement umfasst, wobei die zwei elastischen Haltelaschen mit einem ersten
Ende mit dem Befestigungselement verbunden sind und mit einem zweiten freien Ende
jeweils über wenigstens ein Federelement in einer Ruhelage positioniert sind.
[0002] Bei einer Vielzahl von Spinnmaschinen, insbesondere bei Ringspinnmaschinen, werden
bei einem Spulenwechselvorgang eine Vielzahl bereits fertig bewickelter Hülsen bzw.
Kopse gemeinsam an den Spinnstellen der Spinnmaschine abgenommen und durch leere Spulenhülsen
ersetzt. Die Spinnmaschinen weisen hierzu eine Doffervorrichtung mit einem Dofferbalken
auf, welcher beispielsweise über einen Scherenmechanismus beweglich an der Spinnmaschine
angeordnet ist. An dem Dofferbalken ist wiederum eine Vielzahl von Doffergreifern
angeordnet, um die Hülsen gemeinsam greifen und abnehmen bzw. aufstecken zu können.
Die einzelnen Doffergreifer sind bevorzugt pneumatisch betätigbar und beinhalten eine
druckluftbeaufschlagbare Membran, welche über die Hülsen gebracht wird und anschliessend
die Hülsen durch Einbringen von Druckluft greift. Zum Beaufschlagen der einzelnen
Doffergreifer mit Druckluft sind druckluftzuführende Kanäle im Dofferbalken angeordnet,
von welchem die Druckluft über Zuführungen jeweils zu den einzelnen Membranen der
Doffergreifer geleitet wird.
[0003] Die
EP 0 303 877 A1 beschreibt eine derartige Doffervorrichtung mit einem entsprechend ausgebildeten
Doffergreifer. Der Doffergreifer umfasst dabei zur Befestigung an dem Dofferbalken
ein Befestigungselement, das zwei in einem Abstand zueinander angeordnete elastische
Haltelaschen aufweist. Das Befestigungselement weist ferner zwischen den elastischen
Haltelaschen ein starres Stützelement auf. Über die elastischen Haltelaschen ist der
Doffergreifer ausrastbar und lösbar an dem Dofferbalken befestigt. Der Dofferbalken
ist hierzu an seiner Oberfläche mit einer oberen und einer unteren Rastnut versehen,
die sich in Längsrichtung des Dofferbalkens erstreckt. Die Rastnut weist ein Profil
aus parallel zueinander verlaufenden Nasen auf, in welches die elastisch verformbaren
Haltelaschen mit ihren freien Enden einrasten. Die beiden Rastnuten ermöglichen, eine
Mehrzahl von individuellen Doffergreifern entlang dem Dofferbalken zu befestigen.
Die Halte- bzw. Klemmwirkung der Haltelaschen wird von einer unterhalb der Haltelaschen
eingeschnappten, austauschbaren Stahlfeder erhöht bzw. unterstützt. Die Stahlfeder
liegt dabei mit ihrem einen Ende auf dem starren Stützelement auf und belastet mit
ihrem anderen Ende das freie Ende der Haltelasche. Die Straffheit der Haltelaschen
kann somit über die Stahlfeder auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Ein wesentlicher
Nachteil des beschriebenen Doffergreifers besteht darin, dass der Doffergreifer aufgrund
seines Aufbaus hohe Herstellkosten aufweist.
[0004] Die Erfindung stellt sich nunmehr die Aufgabe diesen Nachteil des bekannten Doffergreifers
zu beseitigen.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das wenigstens eine Federelement
mit dem freien Ende der jeweiligen elastischen Haltelasche und dem starren Stützelement
einstückig ausgebildet ist. Der Begriff "einstückig" bedeutet, dass das Federelement
mit dem freien Ende der jeweiligen elastischen Haltelasche und dem starren Stützelement
fest verbunden ist. Dies stellt einen wesentlichen Unterschied zum Doffergreifer des
Standes der Technik dar, bei welchem das Federelement lösbar mit dem freien Ende der
jeweiligen elastischen Haltelasche und dem starren Stützelement verbunden ist. Durch
die einstückige Verbindung des Federelements mit dem freien Ende der jeweiligen elastischen
Haltelasche und dem starren Stützelement wird der Aufbau des Doffergreifers stark
vereinfacht, da im Unterschied zum Stand der Technik die Verwendung einer zusätzlichen
Stahlfeder zur Erzeugung der Klemmkraft am Dofferbalken entfällt. Als Folge ist der
Doffergreifer kostengünstig herstellbar.
[0006] Weiter hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das wenigstens eine Federelement
aus einem elastischen Kunststoff ist. Dies hat den Vorteil, dass das elastsiche Federelement
an die jeweilige elastische Haltelasche und das starre Stützelement angespritzt ist.
Das Befestigungselement, die elastischen Haltelaschen, das starre Stützelement und
das Federelement können somit in einem Arbeitsgang aus einem einzigen Spritzgussteil
hergestellt werden. Die Herstellkosten des Doffergreifers können hierdurch weiter
gesenkt werden.
[0007] Um eine ausreichende Federwirkung zu erzielen, ist es auch von Vorteil, wenn das
wenigstens eine Federelement in Richtung der freien Enden der elastischen Haltelaschen
eine Breite von 2-10mm aufweist. Über diese Breite des Federelements wird erreicht,
dass die jeweilige elastische Haltelasche in ihrer Ruhelage eine ausreichende Steifigkeit
aufweist und in dieser Lage gehalten wird. Zudem wird sichergestellt, dass das Federelement
bei Auslenkung aus seiner Ruhelage eine hohe Federkraft auf die jeweilige elastische
Haltelasche ausübt. Eine ausreichende Klemmwirkung der elastischen Haltelaschen am
Dofferbalken ist somit sichergestellt.
[0008] Zudem ist es vorteilhaft, wenn das wenigstens eine Federelement in der Ruhelage in
seiner Längsrichtung eine Wölbung bzw. Vorbiegung aufweist. Die Längsrichtung stellt
dabei die Richtung dar, in welcher das Federelement eine Federkraft auf die elastische
Haltelasche ausübt. Das Federelement ist dadurch in der Ruhelage vorgebogen, d.h das
Federelement liegt in der Ruhelage ausserhalb einer vertikalen Ebene, welche parallel
zu den beiden Stirnseiten der elastischen Haltelaschen verläuft. Mittels der Vorbiegung
wird erreicht, dass das Federelement auch bei einer geringen Auslenkung der elastischen
Haltelasche aus ihrer Ruhelage eine hohe Federkraft auf die elastische Haltelasche
ausübt. Hierdurch ist auch bei hohen Fertigungstoleranzen der Rastnut des Dofferbalkens
eine ausreichende Klemmwirkung der elastischen Haltelaschen in der Rastnut sichergestellt.
[0009] Weiter ist es vorteilhaft, wenn zwei Federelemente mit dem freien Ende der jeweiligen
elastischen Haltelasche und dem starren Stützelement einstückig verbunden sind, wobei
je ein Federelement an einer der beiden Stirnseiten der jeweiligen elastischen Haltelasche
angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, dass die jeweilige elastische Haltelasche
bei ihrer Auslenkung mit einer hohen Federkraft beaufschlagt wird. Zudem wird mittels
der beiden Federelemente erreicht, dass die jeweilige elastische Haltelasche bei Auslenkung
aus ihrer Ruhelage über ihre Breite gesehen gleichmässig mit einer Federkraft beaufschlagt
wird. Somit ist auch bei hohen Fertigungstoleranzen der Rastnut des Dofferbalkens
eine ausreichende Klemmwirkung der elastischen Haltelaschen in der Rastnut sichergestellt.
[0010] Vorteilhaft ist es auch, wenn die zwei Federelemente jeweils über ein Verbindungsstück
mit einer Seitenfläche des Befestigungselements einstückig verbunden sind. Das Verbindungsstück
verläuft dabei in Richtung des freien Endes der elastischen Haltelaschen und ist einstückig
mit dem starren Stützelement und der Seitenfläche des Befestigungselements verbunden.
Über das Verbindungsstück wird eine hohe Stabilität des Doffergreifers sichergestellt.
[0011] Schliesslich ist es von Vorteil, wenn die Seitenfläche des Befestigungselements in
ihrer Längsrichtung eine Wölbung aufweist. Die Wölbung entspricht dabei vorteilhafterweise
der Wölbung des Federelements in seiner Ruhelage. Die Wölbung an der Seitenfläche
des Befestigungselements wirkt sich positiv auf die Fertigung des Doffergreifers aus.
[0012] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer
in den Figuren dargestellten Ausführungsform. Es zeigen:
- Fig.1
- eine perspektivische Darstellung eines zum Stand der Technik gehörenden Doffergreifers,
- Fig.2
- eine Seitenansicht X1 des Doffergreifers aus Fig.1,
- Fig.3
- eine Rückansicht Y1 des Doffergreifers aus Fig.1,
- Fig.4
- einen Teilquerschnitt eines an einem Dofferbalken befestigten Doffergreifers aus Fig.1,
- Fig.5
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemässen Doffergreifers,
- Fig.6
- eine Seitenansicht X5 des Doffergreifers aus Fig.5 und
- Fig.7
- eine Rückansicht Y5 des Doffergreifers aus Fig.5.
[0013] Fig. 1 zeigt einen zum Stand der Technik gehörenden Doffergreifer 1. Der Doffergreifer
1 ist aus Kunststoff hergestellt und besitzt eine zylindrische Aufnahme 2 für eine
nicht dargestellte Spule oder Spulenhülse. In der zylindrischen Aufnahme 2 ist ein
pneumatisch verstellbares Klemmelement 3 angeordnet. Mit dem Klemmelement 3 ist es
möglich, den Endbereich der in das Innere des Doffergreifers 1 eingeführten Spule
oder Spulenhülse von aussen zu erfassen. Zur Befestigung des Doffergreifers 1 an einem
in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Dofferbalken 4 (Fig.4), umfasst der Doffergreifer
1 ein Befestigungselement 5 mit zwei in einem Abstand zueinander angeordneten elastischen
Haltelaschen 6a,6b. Die elastischen Haltelaschen 6a,6b sind mit einem ersten Ende
27a,27b mit dem Befestigungselement 5 verbunden. Zudem umfasst das Befestigungselement
5 zwischen den elastischen Haltelaschen 6a,6b ein starres Stützelement 7, in welchem
ein Luftkanal 8 für die Luftzufuhr des pneumatisch verstellbaren Klemmelements 3 und
ein zylinderförmiger Hohlraum 9 zur Aufnahme eines elastischen Abdichtungselements
10 angeordnet sind (Fig.3 und Fig.4). Wie in Fig. 4 dargestellt, ist der Doffergreifer
1 über die elastischen Haltelaschen 6a,6b ausrastbar und lösbar an dem Dofferbalken
4 anbringbar. Der Dofferbalken 4 weist hierzu an seiner Oberfläche eine obere und
eine unteren Rastnut 11a, 11b auf, die sich in Längsrichtung des Dofferbalkens 4 erstreckt.
Die beiden Rastnuten 11a, 11b weisen jeweils ein Profil aus parallel zueinander verlaufenden
Nasen 12a,12b auf, in welches die elastisch verformbaren Haltelaschen 6a,6b mit ihrem
freien Ende 13a, 13b einrasten. Über die beiden Rastnuten 11a, 11b ist eine Vielzahl
von Doffergreifern 1 nebeneinander lösbar und verrastbar an dem Dofferbalken 4 anbringbar.
[0014] Die Halte- bzw. Klemmwirkung der elastischen Haltelasche 6a,6b in der jeweiligen
Rastnut 11a, 11b wird von einer unterhalb der elastischen Haltelasche 6a,6b eingeschnappten,
austauschbaren Stahlfeder 14a,14b erhöht bzw. unterstützt. Die Stahlfeder 14a, 14b
ist dabei U-förmig ausgeführt. Mit ihrem ersten Schenkel 15a,15b liegt die Stahlfeder
14a,14b auf dem starren Stützelement 7 auf. Mit ihrem zweiten Schenkel 16a, 16b positioniert
die Stahlfeder 14a, 14b das freie Ende 13a, 13b der elastischen Haltelasche 6a,6b
in einer Ruhelage (Fig.2 und Fig.3). Um den Doffergreifer 1 an den Dofferbalken 4
anzuklipsen, werden die elastischen Haltelaschen 6a,6b in Richtung des starren Stützelements
7 zusammengedrückt, d.h die elastischen Haltelaschen 6a,6b werden aus ihrer Ruhelage
ausgelenkt. Dabei wird die Stahlfeder 14a,14b gespannt. In der jeweiligen Rastnut
11a, 11b werden die elastischen Haltelaschen 6a,6b wieder freigegeben, d.h die von
aussen auf die elastischen Haltelaschen 6a,6b aufgebrachte Kraft wird entfernt. Hierbei
wird das freie Ende 13a, 13b der elastischen Haltelasche 6a,6b durch die Rückstellkraft
der Stahlfeder 14a,14b gegen die Nasen 12a,12b der Rastnut 11a, 11b gedrückt (Fig.4).
Die Steifheit bzw. die Klemmwirkung der elastischen Haltelaschen 6a,6b kann somit
über die Stahlfeder 14a,14b auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Ein wesentlicher
Nachteil des beschriebenen Doffergreifers 1 besteht darin, dass der Doffergreifer
1 aufgrund der zusätzlichen Stahlfeder 14a, 14b einen aufwändigen Aufbau aufweist,
wodurch die Herstellkosten des Doffergreifers 1 relativ hoch sind.
[0015] Figur 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemässen Doffergreifers
1. Der Doffergreifer 1 ist wie der bekannte Doffergreifer (Fig.1) aus Kunststoff hergestellt
und besitzt eine zylindrische Aufnahme 2 für eine nicht dargestellte Spule oder Spulenhülse.
In der zylindrischen Aufnahme 2 ist ein pneumatisch verstellbares Klemmelement 3 angeordnet.
Mit dem Klemmelement 3 ist es möglich, den Endbereich der in das Innere des Doffergreifers
1 eingeführten Spule oder Spulenhülse von aussen zu erfassen. Zur Befestigung des
Doffergreifers 1 an einem Dofferbalken 4, umfasst der Doffergreifer 1 wie der bekannte
Doffergreifer ein Befestigungselement 5 mit zwei in einem Abstand zueinander angeordneten
elastischen Haltelaschen 6a,6b. Die elastischen Haltelaschen 6a,6b sind mit einem
ersten Ende 27a,27b mit dem Befestigungselement 5 verbunden. Zwischen den elastischen
Haltelaschen 6a,6b ist am Befestigungselement 5 ein starres Stützelement 7 angeordnet,
in welchem ein Luftkanal 8 für die Luftzufuhr des pneumatisch verstellbaren Klemmelements
3 und ein zylinderförmiger Hohlraum 9 zur Aufnahme eines elastischen Abdichtungselements
10 angeordnet sind (Fig.7). Der Doffergreifer 1 ist wie der bekannte Doffergreifer
(Fig.4) über die elastischen Haltelaschen 6a,6b ausrastbar und lösbar an dem Dofferbalken
4 anbringbar.
[0016] Der Doffergreifer 1 weist im Unterschied zum bekannten Doffergreifer keine zusätzlichen
Stahlfedern auf. Zur Erhöhung bzw. Unterstützung der Halte- bzw. Klemmwirkung der
elastischen Haltelaschen 6a,6b ist bei dem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen
Doffergreifers 1 an den beiden Stirnseiten 17a, 17b der elastischen Haltelaschen 6a,6b
jeweils ein Federelement 18a, 18b aus Kunststoff angeordnet. Der Doffergreifer 1 weist
somit vier Federelemente auf (Fig.7). Das Federelement 18a,18b ist einstückig mit
dem freien Ende 13a, 13b der elastischen Haltelasche 6a,6b und einem Verbindungsstück
19 verbunden. Das Verbindungsstück 19 ist Bestandteil des starren Stützelements 7
und verläuft in Richtung des freien Endes 13a, 13b der elastischen Haltelaschen 6a,6b.
Das Verbindungsstück 19 ist einstückig mit einer Seitenfläche 20 des Befestigungselements
5 verbunden. Die Federelemente 18a, 18b sind damit fest in das Befestigungselement
5 integriert und positionieren das freie Ende 13a, 13b der elastischen Haltelasche
6a,6b in einer Ruhelage. Dies stellt einen wesentlichen Unterschied zum Doffergreifer
des Standes der Technik (Fig.1) dar, bei welchem die Stahlfeder 14a, 14b lösbar mit
dem freien Ende 13a, 13b der jeweiligen elastischen Haltelasche 6a,6b und dem starren
Stützelement 7 verbunden ist.
[0017] Wie aus Fig.6 hervorgeht, weist das Federelement 18a, 18b in Richtung des freien
Endes 13a, 13b der elastischen Haltelaschen 6a,6b eine Breite 21 von 5 mm auf. Hierdurch
bleibt zwischen dem Federelement 18a, 18b und der Seitenfläche 20 des Befestigungselements
5 ein freier Spalt 22 bestehen. Das Federelement 18a, 18b weist in seiner Ruhelage
in seiner Längsrichtung eine Wölbung 23 bzw. Vorbiegung auf (Fig.7). Auch die Seitenfläche
20 des Befestigungselements 5 weist eine Wölbung 24 auf, die passend zur Wölbung 23
des Federelements 18a, 18b ausgebildet ist.
[0018] Um den erfindungsgemässen Doffergreifer 1 an den Dofferbalken 4 anzuklipsen, werden
die elastischen Haltelaschen 6a,6b in Richtung des starren Stützelements 7 zusammengedrückt,
d.h die elastischen Haltelaschen 6a,6b werden aus ihrer Ruhelage ausgelenkt (gestrichelte
Linie 25a,25b in Fig.7). Dabei werden die Federelemente 18a, 18b gemäss der gestrichelten
Linie 26a,26b in Fig.7 weiter gebogen bzw. gespannt. In der jeweiligen Rastnut 11a,
11b des Dofferbalkens 4 werden die elastischen Haltelaschen 6a,6b wieder freigegeben,
d.h die von aussen auf die elastischen Haltelaschen 6a,6b aufgebrachte Kraft wird
wieder entfernt. Hierbei wird das freie Ende 13a, 13b der elastischen Haltelaschen
6a,6b durch die Rückstellkraft der Federelemente 18a, 18b gegen die Nasen 12a,12b
der Rastnut 11a, 11b gedrückt. Die Steifheit bzw. die Klemmwirkung der elastischen
Haltelaschen 6a,6b kann somit über die Federelemente 18a, 18b aus Kunststoff durch
entsprechende geometrische Ausbildung auf den gewünschten Wert eingestellt werden.
1. Doffergreifer (1) zur Befestigung an einem Dofferbalken (4), mit einem Befestigungselement
(5), welches zwei in einem Abstand zueinander angeordnete elastische Haltelaschen
(6a,6b) und ein zwischen den elastischen Haltelaschen (6a,6b) angeordnetes starres
Stützelement (7) umfasst, wobei die zwei elastischen Haltelaschen (6a,6b) mit einem
ersten Ende (27a,27b) mit dem Befestigungselement (5) verbunden sind und mit einem
zweiten freien Ende (13a,13b) jeweils über wenigstens ein Federelement (18a,18b) in
einer Ruhelage positioniert sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
das wenigstens eine Federelement (18a,18b) mit dem freien Ende (13a,13b) der jeweiligen
elastischen Haltelasche (6a,6b) und dem starren Stützelement (7) einstückig ausgebildet
ist.
2. Doffergreifer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Federelement (18a,18b) aus einem elastischen Kunststoff ist.
3. Doffergreifer (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Federelement (18a,18b) in Richtung der freien Enden (13a,13b)
der elastischen Haltelaschen (6a,6b) eine Breite (21) von 2-10 mm aufweist.
4. Doffergreifer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Federelement (18a,18b) in der Ruhelage in seiner Längsrichtung
eine Wölbung (23) aufweist.
5. Doffergreifer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Federelemente (18a,18b) mit dem freien Ende (13a,13b) der jeweiligen elastischen
Haltelasche (6a,6b) und dem starren Stützelement (7) einstückig verbunden sind, wobei
je ein Federelement (18a,18b) an einer der beiden Stirnseiten (17a,17b) der jeweiligen
elastischen Haltelasche (6a,6b) angeordnet ist.
6. Doffergreifer (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Federelemente (18a,18b) jeweils über ein Verbindungsstück (19) mit einer
Seitenfläche (20) des Befestigungselements (5) einstückig verbunden sind.
7. Doffergreifer (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenfläche (20) des Befestigungselements (5) in ihrer Längsrichtung eine Wölbung
(24) aufweist.
8. Doffergreifer (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Doffergreifer (1) eine zylindrische Aufnahme (2) besitzt, in der ein pneumatisch
verstellbares Klemmelement (3) angeordnet ist.
9. Doffergreifer (1) nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem starren Stützelement (7) ein Luftkanal (8) für die Luftzufuhr des pneumatisch
verstellbaren Klemmelements (3) und ein zylinderförmiger Hohlraum (9) zur Aufnahme
eines elastischen Abdichtelements (10) angeordnet sind.
10. Doffervorrichtung umfassend einen Dofferbalken (4) mit zumindest einem Doffergreifer
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
11. Spinnmaschine mit einer Doffervorrichtung nach Anspruch 10.
1. Doffer gripper (1) for fastening onto a doffer bar (4), having a fastening element
(5), which comprises two elastic holding straps (6a, 6b) arranged at a distance from
one another and one rigid supporting element (7) arranged between the elastic holding
straps (6a, 6b), wherein the two elastic holding straps (6a, 6b) are each connected
to the fastening element (5) at a first end (27a, 27b) and each is positioned with
its second free end (13a, 13b) over at least one spring element (18a, 18b) in a resting
position, characterized in that the at least one spring element (18a, 18b) is designed in one piece with the free
end (13a, 13b) of the respective elastic holding strap (6a, 6b) and the rigid supporting
element (7).
2. Doffer gripper (1) according to claim 1, characterized in that the at least one spring element (18a, 18b) is made of an elastic plastic.
3. Doffer gripper (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the at least one spring element (18a, 18b) has a width (21) of 2-10 mm in the direction
of the free ends (13a, 13b) of the elastic holding straps (6a, 6b).
4. Doffer gripper (1) according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the at least one spring element (18a, 18b) has a bulge (23) in its longitudinal direction
in the resting position.
5. Doffer gripper (1) according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the two spring elements (18a, 18b) are connected in one piece to the free ends (13a,
13b) of the respective elastic holding straps (6a, 6b) and to the rigid supporting
element (7), wherein one spring element (18a, 18b) is arranged on one of the two front
faces (17a, 17b) of the respective holding strap (6a, 6b).
6. Doffer gripper (1) according to claim 5, characterized in that the two spring element (18a, 18b) are each connected in one piece to a side face
(20) of the fastening element (5) by means of a connecting piece (19).
7. Doffer gripper (1) according to claim 6, characterized in that the side face (20) of the fastening element (5) has a bulge (24) in its longitudinal
direction.
8. Doffer gripper (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the doffer gripper (1) has a cylindrical recess (2), in which a pneumatically adjustable
clamping element (3) is arranged.
9. Doffer gripper (1) according to the preceding claim, characterized in that in the rigid supporting element (7) is arranged an air channel (8) for the air supply
of the pneumatically adjustable clamping elements (3) and a cylindrical cavity (9)
for receiving an elastic sealing element (10).
10. Doffer device comprising a doffer bar (4) having at least one doffer gripper (1) according
to any one of claims 1 to 9.
11. A spinning machine having a doffer device according to claim 10.
1. Crochet peigneur (1) destiné à être fixé à une barre de peigneur (4), comprenant un
élément de fixation (5) qui comporte deux pattes de retenue élastiques (6a, 6b) disposées
à distance l'une de l'autre et un élément de support rigide (7) disposé entre les
pattes de retenue élastiques (6a, 6b), les deux pattes de retenue élastiques (6a,
6b) étant reliées au niveau d'une première extrémité (27a, 27b) à l'élément de fixation
(5) et étant positionnées chacune dans une position de repos au niveau d'une deuxième
extrémité libre (13a, 13b) par le biais d'au moins un élément à ressort (18a, 18b),
caractérisé en ce que
l'au moins un élément à ressort (18a, 18b) est formé d'une seule pièce avec l'extrémité
libre (13a, 13b) de la patte de retenue élastique respective (6a, 6b) et l'élément
de support rigide (7).
2. Crochet peigneur (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un élément à ressort (18a, 18b) est en matière synthétique élastique.
3. Crochet peigneur (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un élément à ressort (18a, 18b) a une largeur (21) de 2 à 10 mm dans la
direction des extrémités libres (13a, 13b) des pattes de retenue élastiques (6a, 6b).
4. Crochet peigneur (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'au moins un élément à ressort (18a, 18b) comporte dans la position de repos un
bombement (23) dans sa direction longitudinale.
5. Crochet peigneur (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que deux éléments à ressort (18a, 18b) sont reliés d'une pièce à l'extrémité libre (13a,
13b) de la patte de retenue élastique respective (6a, 6b) et à l'élément de support
rigide (7), chaque élément à ressort (18a, 18b) étant disposé sur l'une des deux faces
d'extrémité (17a, 17b) de la patte de retenue élastique respective (6a, 6b).
6. Crochet peigneur (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que les deux éléments à ressort (18a, 18b) sont reliés chacun d'une seule pièce à une
surface latérale (20) de l'élément de fixation (5) par le biais d'une pièce de liaison
(19).
7. Crochet peigneur (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la surface latérale (20) de l'élément de fixation (5) comporte un bombement (24)
dans sa direction longitudinale.
8. Crochet peigneur (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le crochet peigneur (1) possède un logement cylindrique (2) dans lequel est disposé
un élément de serrage (3) réglable de manière pneumatique.
9. Crochet peigneur (1) selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'un conduit d'air (8) destiné à alimenter en air l'élément de serrage (3) réglable
de manière pneumatique et une cavité cylindrique (9) destinée à loger un élément d'étanchéité
élastique (10) sont disposés dans l'élément de support rigide (7).
10. Dispositif peigneur comprenant une barre de peigneur (4) pourvue d'au moins un crochet
peigneur (1) selon l'une des revendications 1 à 9.
11. Machine à filer comprenant un dispositif peigneur selon la revendication 10.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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