| (19) |
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(11) |
EP 2 872 682 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.09.2018 Patentblatt 2018/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.07.2013 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/064781 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/009520 (16.01.2014 Gazette 2014/03) |
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| (54) |
VLIESLEGER
CROSS-LAPPER
DISTRIBUTEUR DE VOILE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.07.2012 DE 202012102597 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.05.2015 Patentblatt 2015/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Hi Tech Textile Holding GmbH |
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4060 Leonding (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KUHN, Rudolf
86356 Neusäß (DE)
- HARTUNG, Steffen
86438 Kissing (DE)
- MEIER, Andreas
86444 Affing (DE)
- BINNIG, Joachim
89343 Jettingen-Scheppach (DE)
- HÄBERLE, Eberhard
72218 Wildberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ernicke, Klaus Stefan et al |
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ERNICKE Patent-und Rechtsanwälte
Beim Glaspalast 1 86153 Augsburg 86153 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 1 828 453 US-A1- 2005 193 525
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JP-A- S5 626 011
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Vliesleger und ein Vlieslegeverfahren mit den Merkmalen
im Oberbegriff des Verfahrens- und Vorrichtungshauptanspruchs.
[0002] Ein solcher Vliesleger ist aus der
EP 1 828 453 B1 bekannt. Er ist als sogenannter Bandleger ausgebildet und weist zwei Hauptwagen (Oberwagen
und Legewagen) sowie zwei Legebänder auf, die über Umlenkrollen an den Hauptwagen
geführt sind. Der Oberwagen besitzt eine Bandumlenkung für beide Legebänder. Das eine
Legeband ist als Zuführband ausgebildet, an welches ein Faserflor an der Eingangsseite
des Vlieslegers übergeben wird. Das Zuführband mit dem aufliegenden Faserflor wird
an der Bandumlenkung um 180° in die Gegenrichtung über zwei Rollen umgelenkt, wobei
beide Legebänder an der Bandumlenkung gerade und schräg abwärts gerichtete parallele
Bandabschnitte aufweisen, zwischen denen der Flor im Klemmschluss beidseitig aufgenommen
und geführt ist.
[0003] Die
DE 295 18 587 U1 und die
EP 1 136 600 A1 zeigen ebenfalls Vliesleger mit einer solchen Bandumlenkung am Oberwagen mit zwei
Umlenkstellen für das Zuführband mit dem aufliegenden Flor.
[0004] Aus der
EP 0 522 893 A2 ist ein anderer Vliesleger mit zwei Hauptwagen und zwei Legebändern sowie einer Bandumlenkung
am Oberwagen bekannt. Die beiden Legebänder werden an der Bandumlenkung unter Bildung
eines Einlauftrichters schräg abwärts bis zu einer Klemmstelle zwischen zwei eng benachbarten
Umlenkrollen geführt. Der zunächst auf dem Zuführband offen zugeführte Faserflor wird
an der Klemmstelle beidseitig eingespannt und dabei um mehr als 90° umgelenkt. Diese
Bandumlenkung hat wie der eingangs genannte Stand der Technik für jedes Legeband zwei
Umlenkstellen mit Umlenkrollen.
Die vorbekannten Vliesleger sind in ihrer Leistungsfähigkeit, insbesondere in der
möglichen Durchlaufgeschwindigkeit des Flors, begrenzt. Dies ist insbesondere bei
sehr leichten und empfindlichen Faserfloren der Fall.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vlieslegetechnik aufzuzeigen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Verfahrens- und Vorrichtungshauptanspruch.
[0005] Der Vliesleger mit der beanspruchten Bandumlenkung und das Vlieslegeverfahren haben
den Vorteil, dass der Faserflor besser und schonender geführt und über die Bandumlenkung
transportiert werden kann. Außerdem sind höhere Durchlaufgeschwindigkeiten des Faserflors
als beim Stand der Technik möglich.
Die Anordnung erster und zweiter und ggf. weiterer gerader Bandabschnitte mit einer
entsprechenden Zahl von drei oder mehr Umlenkstellen an der Bandumlenkung hat den
Vorteil, dass der Faserflor an den kritischen Stellen besser geführt werden kann.
Die drei oder mehr Umlenkstellen reduzieren gegenüber dem Stand der Technik die Umlenkwinkel,
was ebenfalls für die Führung und den Halt des Flors von Vorteil ist. Die Band- und
Florumlenkung kann in mehreren Schritten allmählich und damit schonender erfolgen.
Der letzte gerade Bandabschnitt am Ende der Bandumlenkung hat bereits eine Neigung
in die der Zuführrichtung entgegengesetzte Richtung wobei in diesem Bandabschnitt
der Flor beidseitig im Klemmschluss von den Legebändern geführt wird. In diesem Bandabschnitt
kann er verfestigt werden, so dass er die letzte Umlenkstelle trotz einer dort nur
einseitigen Florführung sicher und auch mit hoher Durchlaufgeschwindigkeit passieren
kann. Fliehkraftbedingte Ablösungen des Faserflors von einem nur einseitig führenden
Legeband oder Strukturänderungen des Faserflors an solchen Umlenkstellen können mit
der erfindungsgemäßen Bandumlenkung vermieden werden.
[0006] Der beanspruchte Vliesleger kann für sehr hohe Band- und Florlaufgeschwindigkeiten
ausgelegt sein. Hierfür ist eine Ausbildung als gleichläufiger Leger mit gleichsinnig
bewegten Hauptwagen von Vorteil. Der Flor kann vom Oberwagen, dem Legewagen auf einem
direkten und geraden Weg ohne weitere Umlenkungen zugeführt werden und vom Legewagen
auf eine Abzugeinrichtung abgelegt werden.
[0007] Der Vliesleger kann außerdem eine Spanneinrichtung bzw. Bandlängenausgleichseinrichtung
aufweisen, die eine Entkoppelung der Hauptwagen und deren Kinematik ermöglicht. Hierdurch
kann das Flächengewicht des abgelegten Vlieses über die Legebreite und/oder über die
Vlieslänge beeinflusst und ggf. verändert werden. Außerdem kann der Vliesleger eine
Pufferfunktion für den Ausgleich schwankender Einlaufgeschwindigkeiten des Faserflors
haben.
[0008] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
[0009] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft und schematisch dargestellt. Im
Einzelnen zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung eines Vlieslegers mit zwei Hauptwagen und einer Bandumlenkung
am Oberwagen und
- Figur 2:
- eine vergrößerte und abgebrochene Detailansicht des Oberwagens und der Bandumlenkung.
[0010] Die Erfindung betrifft einen Vliesleger (1) sowie ein Vlieslegeverfahren. Die Erfindung
betrifft auch eine Faserbehandlungsanlage mit einem Vliesleger (1) und weiteren Anlagenkomponenten.
[0011] Der Vliesleger (1) dient dazu, einen zugeführten Faserflor (9) zu einem mehrlagigen
Vlies (10) abzutäfeln. Der Vliesleger (1) weist hierfür im Ausführungsbeispiel von
Figur 1 zwei Hauptwagen (2,3), nämlich einen ersten Hauptwagen oder Oberwagen (2)
und einen zweiten Hauptwagen oder Legewagen (3), und zwei endlose und jeweils in einer
Schleife über beide Hauptwagen (2,3) geführte Legebänder (6,7) auf. Der Vliesleger
(1) besitzt ferner eine quer oder schräg zur Bewegungsbahn der Hauptwagen (2,3) gerichtete
Abzugeinrichtung (8) für die Aufnahme und den Abtransport des mehrlagigen Vlieses
(10). Außerdem kann der Vliesleger (1) eine Spanneinrichtung (4) aufweisen.
[0012] Die beiden in getrennten Schleifenbahnen geführten Legebänder (6,7) kommen am Oberwagen
(2) aus unterschiedlichen Richtungen zusammen, werden dort über eine nachfolgend beschriebene
Bandumlenkung (12) geführt und treten am Oberwagen (2) in Parallellage aus, wobei
sie zwischen sich den Faserflor (9) aufnehmen und beidseitig im Klemmschluss führen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel eines gleichsinnigen Vlieslegers (1) wird von diesem
parallelen Bandabschnitt der Faserflor (9) direkt in einer geraden Bahn an den Legewagen
(3) übergeben. Am Legewagen (3) treten die Legebänder (6,7) wieder auseinander und
werden nach entgegengesetzten Richtungen weggeführt, wobei der freigegebene Faserflor
(9) nach unten auf die Abzugeinrichtung (8) austritt und dort abgelegt wird. Der Legewagen
(7) führt hierfür reversierende Fahrbewegungen in Querrichtung zur Abzugeinrichtung
(8) auf, welche eine mit der Legewagenbewegung vorzugsweise gekoppelte Vorwärtsbewegung
ausführt und das in schuppenförmig abgetäfelte Vlies (10) abtransportiert.
[0013] Die Hauptwagen (2,3) sind mittels Laufwerken (31) an einer Schienenführung im Gestell
des Vlieslegers (1) parallel zueinander beweglich gelagert und geführt. Sie haben
dabei jeweils einen eigenen und eigenständig steuerbaren Antrieb (nicht dargestellt)
für ihre Fahrbewegung. Beim gezeigten gleichsinnigen Leger bewegen sich die Hauptwagen
(2,3) in die gleiche Fahrtrichtung, wobei der Oberwagen (2) im Vergleich zum Legewagen
(3) doppelte Wege und eine doppelte Geschwindigkeit hat.
[0014] Die Fahrbewegungen der Hauptwagen (2,3) können voneinander entkoppelt sein, so dass
durch Bewegungsunterschiede die Schlaufenlänge der zwischen den Hauptwagen (2,3) parallel
geführten Legebänder (6,7) verändert und dadurch ein Florspeicher gebildet werden
kann. Die Legebänder (6,7) können ebenfalls eigenständige Antriebe aufweisen, die
sie in eine gesteuerte Umlaufbewegung versetzen. Durch eine solche Konfiguration ist
es möglich, die Austrittsgeschwindigkeit des Faserflors (9) am Legewagen (3) zu beeinflussen
und insbesondere von der Fahrgeschwindigkeit des Legewagens (3) zu entkoppeln. Hierüber
kann die Florablage auf der Abzugeinrichtung (8) und das Flächengewicht des Vlieses
(10) beeinflusst und über die Legebreite des hin- und herfahrenden Legewagens (3)
verändert werden. Damit lassen sich einerseits Randverdickungen des Vlieses (10) vermeiden
und andererseits bewusste Profilierungen in Quer- und/oder Längsrichtung des Vlieses
(10) bilden. Mit solchen Profilierungen kann das verfestigte Endprodukt eine gewünschte
Flächengewichtsverteilung erhalten oder es kann Fehlerkompensation von Flor- oder
Verfestigungsfehlern betrieben werden. Außerdem ist es möglich, durch die Hauptwagenentkoppelung
und die Spanneinrichtung (4) Geschwindigkeitsschwankungen im zugeführten Faserflor
(9) zu kompensieren und eine Pufferwirkung zu entfalten.
[0015] Mit dieser vorbeschriebenen Grundkonzeption kann der Vliesleger (1) in unterschiedlicher
Weise ausgebildet sein, z.B. entsprechend der
EP 1 828 453 B1, oder der
DE 203 21 834 U1 oder der
EP 0 517 563 B2. Der Unterschied zu den vorbekannten Vlieslegern besteht vornehmlich in der Gestaltung
des Oberwagens (2) und der Bandumlenkung (12).
[0016] Figur 2 zeigt diese Bandumlenkung (12) in einer vergrößerten Detailansicht. Die beiden
Legebänder (6,7) werden dem Oberwagen (2) und der Bandumlenkung (12) an der Oberseite
an einer Einlassstelle (32) getrennt voneinander und aus entgegengesetzten Richtungen
zugeführt. Das eine Legeband (6) bildet das sogenannte Zuführband, das den Faserflor
(9) an der in Figur 1 linken Eingangsseite (35) des Vliesleger (1) aufnimmt, trägt
und dem Oberwagen (2) zuführt. Die Florführung kann einseitig und in offener Lage
sein, wobei ggf. ein oder mehrere Andrückwalzen vorhanden sind.
[0017] Das andere Legeband (7) wird nachfolgend als Gegenband bezeichnet. Beide Legebänder
(6,7) werden in einer im Wesentlichen horizontalen Ausrichtung dem Oberwagen (2) und
der Bandumlenkung (12) zugeführt. Das Zuführband (6) wird an der Bandumlenkung (12)
aus seiner Zuführrichtung (11) in die Gegenrichtung um ca. 180° nach unten zu einer
Auslassstelle (33) am Oberwagen umgelenkt. Hier treten beide Legebänder (6,7) in eng
benachbarter Parallelage aus und bilden im Sandwich mit dem Faserflor (9) einen beidseitigen
Florführungsbereich (34).
[0018] In der gezeigten Variante sind das Obertrum (13) und das Untertrum (14) des Zuführbandes
(6) parallel ausgerichtet, wobei die Auslaufhöhe des Oberwagens (2) und die Einlaufhöhe
des Legewagens (3) gleich sind. Hieraus resultiert ein Umlenkwinkel von 180°. Wenn
die besagte Auslauf- und Einlaufhöhe unterschiedlich sind, kann das Untertrum (14)
eine Neigung gegen die Horizontale haben, so dass der Umlenkwinkel von 180° geringfügig
abweichen kann. Eine Winkelabweichung kann auch aus anderen Gründen eintreten, z.B.
wenn das Obertrum (13) eine Schräglage hat.
[0019] Das Gegenband (7) wird an der Bandumlenkung zwar ebenfalls umgelenkt, wobei die Eintritts-
und Austrittsrichtung des Gegenbands (7) am Oberwagen (2) gleichgerichtet und insbesondere
horizontal sein kann. Mit der Bandumlenkung (12) wird dazwischen ein Höhenversatz
des Gegenbands (7) zwischen Einlass- und Auslassstelle (32,33) bewirkt.
[0020] Beide oben eintretenden Legebänder (6,7) werden an der Bandumlenkung (12) nach unten
umgelenkt und treten am Oberwagen (2) in einer tieferen Lage wieder aus, die in der
vorerwähnten Weise vorzugsweise die gleiche Höhe wie die Einlaufstelle am Legewagen
(3) hat.
[0021] Wie Figur 2 verdeutlicht, hat die Bandumlenkung (12) drei vorzugsweise gerundete
Umlenkstellen (15, 16, 17) für das den Faserflor (9) tragende, sog. florführende Legeband
(6). Die Zahl der Umlenkstellen kann alternativ auch größer sein und z.B. vier betragen.
Die Umlenkstellen (15, 16, 17) werden z.B. jeweils von frei drehbaren oder ggf. angetriebenen
zylindrischen Umlenkrollen gebildet, über deren Mantel das Zuführband (6) geführt
ist. Alternativ sind andere Umlenkmittel möglich. An den Umlenkstellen (15,16,17),
insbesondere an den drehbaren Umlenkrollen, kann auch eine Haltewirkung für den Faserflor
(9) vermittelnde Einrichtung vorhanden sein, die z.B. eine Halte- oder Haftwirkung
durch Absaugen oder Blasen von Luft, durch elektrostatische Kräfte oder dgl. erzeugt.
[0022] Die drei Umlenkstellen (15, 16, 17) bzw. Umlenkollen sind mit Abstand übereinander
angeordnet, wobei die mittlere Umlenkstelle (16) in Zuführrichtung (11) weiter vorn
als die beiden anderen Umlenkstellen (15, 17) liegt. Hierdurch wird zwischen der oberen
und der mittleren Umlenkstelle bzw. Umlenkrolle (15, 16) ein erster gerader Bandabschnitt
(22) und zwischen der mittleren (16) und der unteren Umlenkstelle bzw. Umlenkrolle
(17) ein zweiter gerader Bandabschnitt (23) des Zuführbands (6) gebildet. Der in Zuführrichtung
(11) erste Bandabschnitt (22) ist in Zuführrichtung (11) schräg abwärts gerichtet.
Der zweite Bandabschnitt (23) ist entgegen der Zuführrichtung (11) schräg abwärts
gerichtet. Falls die Bandumlenkung (12) mehr als drei Umlenkstellen für das Zuführband
(6) hat, ist der Bandabschnitt (23) der letzte Bandabschnitt vor der Auslassstelle
(33) des Oberwagens (2).
[0023] Das Zuführband (6) hat an den gezeigten drei Umlenkstellen (15,16,17) jeweils einen
Umlenkwinkel α, β, γ, der weniger als 90° beträgt. In der Summe ergeben die Winkel
α, β, γ den Gesamt-Umlenkungswinkel von z.B. 180°.
[0024] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der erste Umlenkwinkel α an der ersten Umlenkstelle
bzw. Umlenkrolle (15) und auch der letzte, insbesondere dritte Umlenkwinkel γ an der
letzten oder dritten Umlenkstelle (17) jeweils größer als der Umlenkwinkel γ an der
mittleren Umlenkstelle (16). Der erste Umlenkwinkel α kann zwischen 55° und 70°, vorzugsweise
ca. 63°, betragen. Der zweite kleinere Umlenkwinkel β kann zwischen 40° und 55°, bevorzugt
ca. 46°, betragen. Der dritte und z.B. letzte Umlenkwinkel γ kann zwischen 65° und
75° liegen und beträgt bevorzugt ca. 71°.
[0025] Die vorgenannten Umlenkwinkel α, β, γ, können in der Größe und Zuordnung variieren.
In einer anderen Ausführungsform kann z.B. die erste Umlenkstelle bzw. Umlenkrolle
(15) am Oberwagen (2) gegen die Zuführrichtung (11) horizontal verschoben sein, wobei
die beiden anderen Umlenkstellen bzw. Umlenkrollen (16, 17) ihre Anordnung und Ausbildung
behalten. Hierdurch wird der erste Umlenkwinkel α kleiner und der zweite Umlenkwinkel
β größer als in Figur 2, wobei sich ggf. auch deren Größenverhältnis ändert, insbesondere
umkehrt.
[0026] Die Bandumlenkung (12) weist für das andere Gegenband (7) ebenfalls drei oder mehr
Umlenkrollen (18 bis 21) auf. Hierbei sind drei Umlenkrollen (18, 19, 20) mit Abstand
übereinander angeordnet. In Zulaufrichtung des Gegenband (7) zum Oberwagen (2) gesehen
liegt die erste Umlenkrolle (18) dabei vor der mittleren Umlenkrolle (19) und diese
wieder vor der unteren Umlenkrolle (20). Zwischen der ersten und der zweiten bzw.
mittleren Umlenkrolle (18, 19) wird ein erster gerader Bandabschnitt (24) und zwischen
der zweiten bzw. mittleren Umlenkrolle (19) und der unteren und/oder dritten Umlenkrolle
(20) ein zweiter gerader Bandabschnitt (25) gebildet. Auch diese geraden Bandabschnitte
(24,25) haben unterschiedliche Ausrichtungen.
[0027] Für das Gegenband (7) ist außerdem noch eine vierte Umlenkrolle (21) neben der unteren
Umlenkrolle (20) vorgesehen, mit der das Gegenband (7) um mehr als 180° umgelenkt
wird und dann am Auslass (33) des Oberwagens (2) eine parallele und z.B. horizontale
Lage zum Zuführband (6) und dessen Untertrum (14) einnimmt. Eine unterhalb der Umlenkrollen
(17, 20) angeordnete Stützrolle (27) stützt das umgelenkte Gegenband (7). Sie kann
verstellbar sein, um die Bandhöhe und den Abstand zum Zuführband (6) einzustellen
und ggf. an unterschiedliche Flordicken anzupassen.
[0028] Am Auslass (33) des Oberwagens (2) ist das Gegenband (7) unten angeordnet und trägt
den Faserflor (9), wobei das Zuführband (6) darüber angeordnet ist und den Faserflor
(9) von oben abdeckt.
[0029] Gemäß Figur 2 wird der Faserflor (9) auf dem Obertrum (13) des Zuführbandes (6) liegend
an der oben liegenden Einlassstelle (32) dem Oberwagen (2) und der Bandumlenkung (12)
zugeführt. Im anschließenden, schräg abwärts gerichteten geraden Bandabschnitt (22)
ist der Faserflor (9) ebenfalls einseitig auf dem Zuführband (6) liegend geführt.
Der gegenüberliegende erste gerade Bandabschnitt (24) des Gegenbands (7) ist weit
distanziert. Die ersten geraden Bandabschnitte (22,24) beider Legebänder (6,7) weisen
unterschiedliche Ausrichtungen auf und laufen schräg aufeinander zu.
[0030] Die zweiten oder letzten geraden Bandabschnitte (23,25) beider Legebänder (6,7) verlaufen
eng benachbart und sind im Wesentlichen gleich gerichtet, wobei ihre Ausrichtung eine
Richtungskomponente entgegen der Zuführrichtung (11) hat. Die zweiten oder letzten
geraden Bandschnitte (23,25) bilden dabei zwischen sich einen engen Spalt, in dem
der Faserflor (9) aufgenommen und ggf. mit Klemmschluss beidseitig geführt ist. Die
besagten Bandabschnitte (23, 25) können dabei parallel zueinander verlaufen. Sie können
zum Zwecke einer Florkompaktierung auch mit einem spitzen Winkel konisch aufeinander
zu verlaufen und dadurch einen in Florlaufrichtung sich verengenden Spalt bilden.
Die Form und Größe des Spalts kann eingestellt und verändert werden.
[0031] Wie Figur 2 verdeutlicht, können die Umlenkstellen bzw. die betreffenden Mantelbereiche
der Umlenkrollen (16, 19) der Legebänder (6,7) eine unterschiedliche Höhe aufweisen,
wobei z.B. die Umlenkstelle des Gegenbandes (7) etwas höher liegt. Hierzu können die
Umlenkrollen (16, 19) mit ihren Achsen auf gleicher Höhe angeordnet sein, wobei der
Rollendurchmesser der Umlenkrolle (16) größer als derjenige der Umlenkrolle (19) ist.
Am Scheitel der Umlenkstelle bzw. Umlenkrolle (16), an der das Zuführband (6) aus
dem Bandabschnitt (22) kommend seine Richtung ändert und in den in Gegenrichtung geneigten
Bandabschnitt (23) übergeht, liegt dem Faserflor (9) bereits der gerade Bandabschnitt
(25) des Gegenbands (7) gegenüber. Andererseits endet der gerade Bandabschnitt (25)
des Gegenbands (7) vor dem geraden Bandabschnitt (23) des Zuführbands (6). Die unteren
Umlenkrollen (17,20) können in etwa gleich große Durchmesser haben, wobei die Umlenkrolle
(20) des Gegenbands (7) mit ihrer Achse etwas oberhalb der Achse der Umlenkrolle (17)
angeordnet ist. Die Umlenkrollen (17 bis 21) beider Legebänder (6,7) können verstellbare
Achsen haben und sich an unterschiedliche Flordicken oder sonstige Floreigenschaften
anpassen lassen.
[0032] Gemäß Figur 2 weist der Oberwagen (2) an der Bandumlenkung (12) eine Florführung
(28) mit mehreren, z.B. zwei Führungsabschnitten (29,30) auf, in denen der Faserflor
(9) erst einseitig und danach beidseitig geführt ist. Ein erster offener Führungsabschnitt
(29) wird dabei zwischen den ersten geraden Bandabschnitten (22,24) der Legebänder
(6,7) gebildet, die trichterartig mit einem großen Öffnungswinkel von z.B. mehr als
10° schräg aufeinander zu verlaufen. Der Faserflor (9) ist hier einseitig am Zuführband
(6) geführt. Durch den moderaten Umlenkwinkel α hebt der offen geführte Faserflor
(9) auch bei hohen Laufgeschwindigkeiten nicht vom Zuführband (6) ab. An den ersten
offenen Führungsabschnitt (29) schließt im gezeigten Ausführungsbeispiel der zweite
geschlossene Führungsabschnitt (30) an, in den der Faserflor (9) über einen ebenfalls
moderaten Umlenkwinkel β führungsfrei eintaucht.
[0033] Der zweite Führungsabschnitt (30) bildet einen Klemmabschnitt zwischen den zweiten
geraden Bandabschnitten (23,25), zwischen denen der Faserflor (9) im Klemmschluss
beidseitig geführt ist. Der Klemmbereich (30) ist zur Auslassstelle (33) gerichtet
und endet kurz davor. Am Ende des Klemmbereichs (30) wird die beidseitige Führung
wieder aufgehoben, wobei der ggf. kompaktierte und zusätzlich stabilisierte Faserflor
(9) an der dritten Umlenkstelle (17) wieder unter einseitiger Führung am Zuführband
(6) moderat um den Winkel γ umgelenkt wird und dann in den auslassseitigen (33) beidseitigen
Führungsbereich (34) zwischen den erneut zusammengeführten Legebändern (6,7) eintritt.
Durch die Schräglage des Klemmbereichs (30) und der geraden Bandabschnitte (23,25)
hat der Faserflor (9) bereits eine Richtungskomponente entgegen der Zuführrichtung
(11) und in Weiterführrichtung zum Legewagen (3). Auch an dieser Umlenkstelle (17)
löst es sich somit trotz einseitiger Führung nicht vom tragenden Zuführband (6). Dies
ist auch bei hohen Laufgeschwindigkeiten und entsprechend hohen Fliehkräften der Fall.
[0034] Dem Vliesleger (1) können an der Eingangsseite (35) eine oder mehrere Anlagenkomponenten
vorgeschaltet sein. Dies kann z.B. eine Florbildungseinrichtung, insbesondere eine
Karde oder eine Krempel, sein. Außerdem kann eine Streck- oder Staucheinrichtung,
ein Florspeicher oder dergleichen andere Anlagenkomponente vorgeschaltet sein. Die
genannten Anlagenkomponenten sind der Übersicht halber nicht dargestellt.
[0035] Auf der Ausgangsseite des Vlieslegers (1) und der Abgabestelle der Abzugeinrichtung
(8) können ebenfalls ein oder mehrere Anlagenkomponenten nachgeschaltet sein. Dies
kann eine Vliesverfestigungseinrichtung sein, z.B. eine einstufige oder mehrstufige
Nadelmaschine, eine Wasserstrahlverfestigungsanlage, eine thermische Verfestigungseinrichtung
oder dergleichen. Desgleichen kann auch ein Ausgleichsband zur Pufferung und Kompensation
schwankender Vliesabgabegeschwindigkeiten zwischen Vliesleger (1) und Verfestigungseinrichtung,
insbesondere Nadelmaschine, geschaltet sein. Auch diese nachgeschalteten Anlagekomponenten
sind der Übersicht halber nicht dargestellt.
[0036] Abwandlungen der gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind in verschiedener
Weise möglich. Die Zahl der Umlenkstellen (15, 16, 17) des Zuführbands (6) kann größer
als drei sein und kann z.B. vier oder fünf betragen, wobei sich die Zahl und Ausrichtung
der geraden Bandabschnitte (22,23) entsprechend erhöht. Auch die Größe und Verteilung
der Umlenkwinkel kann sich dabei ändern. Die Umlenkstellen (18,19,20) des Gegenbands
(7) können entsprechend angepasst sein. Die Florführung (28) kann dabei ebenfalls
eine größere Abschnittszahl erhalten, wobei die Zahl der offenen Führungsabschnitte
(29) und/oder der Klemmabschnitte (30) erhöht werden kann.
[0037] Der Vliesleger (1) kann z.B. als gegenläufiger Leger ausgebildet sein, bei dem sich
die Hauptwagen (2,3) in entgegengesetzten Richtungen bewegen und die im Führungsbereich
(34) parallel laufenden Legebänder (6,7) zwischen den beiden Hauptwagen (2,3) über
eine gestellfeste Umlenkung, z.B. eine Umlenkwalze, geführt sind. Ferner kann die
Spanneinrichtung (4) entfallen oder in anderer Weise ausgebildet sein, wobei sie z.B.
nur einen einzelnen Hilfs- oder Spannwagen aufweist. Ferner kann die Führung der Legebänder
(6,7) in anderer Weise ausgebildet sein, wobei z.B. ein oder mehrere zusätzliche Stützwagen
angeordnet sind. Das Gegenband (7) kann zur Bildung einer geschlossenen Florzuführung
bis zur Eingangsseite des Vliesleger (1) verlegt sein und den Faserflor (9) auf dem
Zuführband (6) abdecken. Solche Abwandlungen der Bauform des gezeigten Vlieslegers
(1) können z.B. gemäß der
EP 1 010 785, der
EP 1 010 786 oder der
EP 1 010 787 ausgebildet sein.
[0038] Die Legebänder (6,7) bestehen im gezeigten Ausführungsbeispiel aus zugfesten und
biegeelastischen Kunststoffbahnen. Sie können alternativ aus anderen Materialien bestehen
und z.B. als Ketten- oder Lattenbänder ausgebildet sein. Variationen sind auch hinsichtlich
der Antriebstechnik möglich. Die Hauptwagen (2,3) können einen gemeinsamen Antrieb
für ihre Fahrbewegungen aufweisen und können untereinander mechanisch durch ein Seil
oder dergleichen gekoppelt sein.
[0039] Der Vliesleger (1) weist eine bevorzugt programmierbare Steuerung (nicht dargestellt)
auf, an die die verschiedenen Antriebe der Hauptwagen (2,3), der Legebänder (6,7)
und der Abzugeinrichtung (8) sowie evtl. weiterer Komponenten, z.B. einer im Einlaufbereich
angeordneten Streckeinrichtung, angeschlossen sind. Diese Steuerung kann in eine übergeordnete
Anlagensteuerung angebunden oder in diese integriert sein.
[0040] Eine Bandumlenkung (12) der gezeigten Art mit mehreren Umlenkstellen für mindestens
ein Legeband (6,7) kann auch an anderen Stellen eines Vlieslegers (1) oder Kreuzlegers
vorhanden sein, z.B. am Legewagen (3) oder an einer stationären 180°-Bandumlenkung
im Gestell des Vlieslegers (1) .
BEZUGSZEICHENLISTE
[0041]
- 1
- Vliesleger
- 2
- Hauptwagen, Oberwagen
- 3
- Hauptwagen, Legewagen
- 4
- Spanneinrichtung, Hilfswagenanordnung
- 5
- Koppelung
- 6
- Legeband, Zuführband
- 7
- Legeband, Gegenband
- 8
- Abzugeinrichtung, Abzugsband
- 9
- Faserflor
- 10
- Vlies
- 11
- Zuführrichtung
- 12
- Bandumlenkung
- 13
- Obertrum
- 14
- Untertrum
- 15
- Umlenkstelle, Umlenkrolle, Zuführband
- 16
- Umlenkstelle, Umlenkrolle, Zuführband
- 17
- Umlenkstelle, Umlenkrolle, Zuführband
- 18
- Umlenkrolle, Gegenband
- 19
- Umlenkrolle, Gegenband
- 20
- Umlenkrolle, Gegenband
- 21
- Umlenkrolle, Gegenband
- 22
- Bandabschnitt, Zuführband
- 23
- Bandabschnitt, Zuführband
- 24
- Bandabschnitt, Gegenband
- 25
- Bandabschnitt, Gegenband
- 26
- Bandschlaufe
- 27
- Stützrolle
- 28
- Florführung
- 29
- Führungsabschnitt offen, Trichter
- 30
- Führungsabschnitt, Klemmabschnitt
- 31
- Laufwerk
- 32
- Einlassstelle
- 33
- Auslassstelle
- 34
- Florführungsbereich
- 35
- Eingangsseite
- α
- Umlenkwinkel
- β
- Umlenkwinkel
- γ
- Umlenkwinkel
1. Vliesleger mit einem Oberwagen (2) und einem Legewagen (3), sowie zwei endlosen Legebändern
(6,7), die jeweils über Umlenkrollen (15 - 21) am Oberwagen (2) und am Legewagen (3)
geführt sind, wobei das eine Legeband (6) als Zuführband ausgebildet ist, das einen
Faserflor (9) trägt und dem Oberwagen (2) zuführt und der Oberwagen (2) eine Bandumlenkung
(12) für beide Legebänder (6,7) aufweist, wobei an der Bandumlenkung (12) das eine
Legeband (6) von seiner Zuführrichtung (11) in die Gegenrichtung um ca. 180° umgelenkt
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bandumlenkung (12) drei oder mehr Umlenkstellen (15, 16, 17) für das eine Legeband
(6) aufweist, wobei
- das eine Legeband (6) an der Bandumlenkung (12) zwei oder mehr gerade Bandabschnitte
(22,23) mit unterschiedlichen Ausrichtungen aufweist und
- der in Zuführrichtung (11) erste Bandabschnitt (22) in Zuführrichtung (11) schräg
abwärts gerichtet ist und der zweite oder letzte Bandabschnitt (23) entgegen der Zuführrichtung
(11) schräg abwärts gerichtet ist,
- wobei das andere Legeband (7) an der Bandumlenkung (12) zwei oder mehr gerade Bandabschnitte
(24,25) mit unterschiedlichen Ausrichtungen aufweist,
- wobei die oberen oder ersten geraden Bandabschnitte (22,24) beider Legebänder (6,7)
unterschiedliche Ausrichtungen aufweisen und schräg aufeinander zulaufen
- und die zweiten oder letzten geraden Bandabschnitte (23,25) beider Legebänder (6,7)
eng benachbart und im wesentlichen gleich gerichtet sind.
2. Vliesleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkstellen (15, 16, 17) des einen Legebands (6) an der Bandumlenkung (12)
von Umlenkrollen gebildet sind, wobei die Bandumlenkung (12) für das andere Legeband
(7) drei oder mehr Umlenkrollen (18 - 21) aufweist.
3. Vliesleger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass drei Umlenkrollen (18,19,20) des anderen Legebands (7) mit Abstand übereinander angeordnet
sind, wobei in Zulaufrichtung des anderen Legebands (7) zum Oberwagen (2) gesehen
die erste Umlenkrolle (18) vor der mittleren Umlenkrolle (19) und diese wieder vor
der unteren Umlenkrolle (20) liegt.
4. Vliesleger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die geraden Bandabschnitte (22,23,24,25) der Legebänder (6,7) zwischen Umlenkrollen
(15,16,17,18,19,20) angeordnet sind.
5. Vliesleger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Legeband (6) an den drei oder mehr Umlenkstellen (15, 16, 17) jeweils einen
Umlenkwinkel α, β, γ von weniger als 90° aufweist.
6. Vliesleger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Umlenkwinkel α und der letzte, insbesondere dritte Umlenkwinkel γ jeweils
größer als der mittlere, insbesondere zweite Umlenkwinkel β sind.
7. Vliesleger nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Umlenkwinkel α zwischen 55° und 70°, bevorzugt ca. 63°, der zweite Umlenkwinkel
β zwischen 40° und 55°, bevorzugt ca. 46°, und der dritte und letzte Umlenkwinkel
γ zwischen 65° und 75°, bevorzugt ca. 71°, beträgt.
8. Vliesleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten oder letzten geraden Bandabschnitte (23,25) beider Legebänder (6,7) parallel
zueinander oder mit einem spitzen Winkel konisch aufeinander zu verlaufen.
9. Vliesleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberwagen (2) an der Bandumlenkung (12) eine Florführung (28) mit mehreren Abschnitten
(29,30) aufweist, in denen der Faserflor (9) erst einseitig und danach beidseitig
geführt ist.
10. Vliesleger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster offener Führungsabschnitt (29) zwischen den ersten geraden Bandabschnitten
(22,24) am einen Legeband (6) gebildet ist, wobei der Faserflor (9) am einen Legeband
(6) einseitig geführt ist und wobei ein folgender geschlossener Führungsabschnitt
(30) zwischen den zweiten oder letzten geraden Bandabschnitten (23,25) beider Legebänder
(6,7) gebildet ist, wobei der Faserflor (9) im Klemmschluss beidseitig geführt ist.
11. Vliesleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberwagen (2) und der Legewagen (3) parallel zueinander beweglich angeordnet
und eigenständig angetrieben und gesteuert sind, wobei der Vliesleger (1) gesteuerte
Bandantriebe für den umlaufenden Antrieb der Legebänder (6,7) aufweist.
12. Vliesleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vliesleger (1) eine Spanneinrichtung (4), insbesondere mit einer Hilfswagenanordnung,
für die Legebänder (6,7) aufweist, die mit dem Oberwagen (2) und dem Legewagen (3)
gekoppelt ist.
13. Vliesleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Legebänder (6,7) im Bereich zwischen dem Oberwagen (2) und dem Legewagen (3)
in einem einzelnen geraden Abschnitt parallel geführt sind und den Faserflor (9) zwischen
sich einklemmen.
14. Vliesleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vliesleger (1) in einer Faserbehandlungsanlage einer Florbildungseinrichtung,
insbesondere einer Karde oder Krempel, nachgeschaltet ist und einer Vliesverfestigungseinrichtung,
insbesondere einer Nadelmaschine oder einer Wasserstrahlverfestigungsanlage, vorgeschaltet
ist.
15. Verfahren zum Legen eines mehrlagigen Vlieses (10) mit einem Vliesleger (1), der einen
Oberwagen (2) und einen Legewagen (3), sowie zwei endlosen Legebändern (6,7) aufweist,
die über Umlenkrollen (15 - 21) an am Oberwagen (2) und am Legewagen (3) geführt sind,
wobei das eine, als Zuführband ausgebildete Legeband (6) einen Faserflor (9) trägt
und dem Oberwagen (2) zuführt und der Oberwagen (2) eine Bandumlenkung (12) für beide
Legebänder (6,7) aufweist, wobei an der Bandumlenkung (12) das eine Legeband (6) von
seiner Zuführrichtung (11) in die Gegenrichtung um ca. 180° umgelenkt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass das eine Legeband (6) an der Bandumlenkung (12) an drei oder mehr Umlenkstellen (15,
16, 17) umgelenkt wird, wobei
- das eine Legeband (6) an der Bandumlenkung (12) zwei oder mehr gerade Bandabschnitte
(22,23) mit unterschiedlichen Ausrichtungen aufweist und
- der in Zuführrichtung (11) erste Bandabschnitt (22) in Zuführrichtung (11) schräg
abwärts gerichtet ist und der zweite oder letzte Bandabschnitt (23) entgegen der Zuführrichtung
(11) schräg abwärts gerichtet ist,
- wobei das andere Legeband (7) an der Bandumlenkung (12) zwei oder mehr gerade Bandabschnitte
(24,25) mit unterschiedlichen Ausrichtungen aufweist,
- wobei die oberen oder ersten geraden Bandabschnitte (22,24) beider Legebänder (6,7)
unterschiedliche Ausrichtungen aufweisen und schräg aufeinander zulaufen
- und die zweiten oder letzten geraden Bandabschnitte (23,25) beider Legebänder (6,7)
eng benachbart und im wesentlichen gleich gerichtet sind.
1. Cross lapper having an upper structure (2) and a laying structure (3), and two endless
laying belts (6, 7) which are in each case guided by way of deflection rollers (15
- 21) on the upper structure (2) and on the laying structure (3), wherein the one
laying belt (6) is configured as an infeed belt which supports a fibrous web (9) and
feeds the latter to the upper structure (2), and the upper structure (2) has a belt
deflector (12) for both laying belts (6, 7), wherein the one laying belt (6) on the
belt deflector (12) is deflected from the infeed direction (11) of said laying belt
(6) by approx. 180° in the opposite direction,
characterized in that the belt deflector (12) has three or more deflection points (15, 16, 17) for the
one laying belt (6), wherein
- the one laying belt (6) on the belt deflector (12) has two or more straight belt
portions (22, 23) having dissimilar orientations, and
- the first belt portion (22) in the infeed direction (11) is directed obliquely downwards
in the infeed direction (11), and the second or last belt portion (23) is directed
obliquely downwards counter to the infeed direction (11),
- wherein the other laying belt (7) on the belt deflector (12) has two or more straight
belt portions (24, 25) having dissimilar orientations,
- wherein the upper or first straight belt portions (22, 24) of both laying belts
(6, 7) have dissimilar orientations and converge in an oblique manner,
- and the second or last straight belt portions (23, 25) of both laying belts (6,
7) are closely adjacent and oriented in a substantially identical manner.
2. Cross lapper according to Claim 1, characterized in that the deflection points (15, 16, 17) of the one laying belt (6) on the belt deflector
(12) are formed by deflection rollers, wherein the belt deflector (12) for the other
laying belt (7) has three or more deflection rollers (18 - 21).
3. Cross lapper according to Claim 2, characterized in that three deflection rollers (18, 19, 20) of the other laying belt (7) are disposed so
as to be spaced apart on top of one another, wherein the first deflection roller (18),
when viewed in the incoming direction of the other laying belt (7) towards the upper
structure (2), lies ahead of the central deflection roller (19), and the latter in
turn lies ahead of the lower deflection roller (20).
4. Cross lapper according to Claim 2 or 3, characterized in that the straight belt portions (22, 23, 24, 25) of the laying belts (6, 7) are disposed
between deflection rollers (15, 16, 17, 18, 19, 20).
5. Cross lapper according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the one laying belt (6) at the three or more deflection points (15, 16, 17) has in
each case a deflection angle α, β, γ of smaller than 90°.
6. Cross lapper according to Claim 5, characterized in that the first deflection angle α and the last, in particular third, deflection angle
γ are in each case greater than the central, in particular second, deflection angle
β.
7. Cross lapper according to Claim 5 or 6, characterized in that the first deflection angle α is between 55° and 70°, preferably approx. 63°, the
second deflection angle β is between 40° and 55°, preferably approx. 46°, and the
third and last deflection angle γ is between 65° and 75°, preferably approx. 71°.
8. Cross lapper according to one of the preceding claims, characterized in that the second or last straight belt portions (23, 25) of both laying belts (6, 7) run
so as to be mutually parallel or so as to converge in a conical manner at an acute
angle.
9. Cross lapper according to one of the preceding claims, characterized in that the upper structure (2) of the belt deflection (12) has a web guide (28) having a
plurality of portions (29, 30), the fibrous web (9) in said portions (29, 30) being
guided initially on one side and thereafter on both sides.
10. Cross lapper according to Claim 9, characterized in that a first open guide portion (29) is formed between the first straight belt portions
(22, 24) on the one laying belt (6), wherein the fibrous web (9) on the one laying
belt (6) is guided on one side, and wherein a following closed guide portion (30)
is formed between the second or last straight belt portions (23, 25) of both laying
belts (6, 7), wherein the fibrous web (9) is guided on both sides in a clamped fit.
11. Cross lapper according to one of the preceding claims, characterized in that the upper structure (2) and the laying structure (3) are disposed so as to be movable
in a mutually parallel manner and are independently driven and controlled, wherein
the cross lapper (1) has controlled belt drives for driving the laying belts (6, 7)
in a revolving manner.
12. Cross lapper according to one of the preceding claims, characterized in that the cross lapper (1) has a tensioning installation (4), in particular having an auxiliary
structure assembly, for the laying belts (6, 7), said tensioning installation (4)
being coupled to the upper structure (2) and to the laying structure (3).
13. Cross lapper according to one of the preceding claims, characterized in that the laying belts (6, 7) in the region between the upper structure (2) and the laying
structure (3) are guided so as to be parallel in a single straight portion, the fibrous
web (9) being jammed therebetween.
14. Cross lapper according to one of the preceding claims, characterized in that the cross lapper (1) in a fibre treatment plant is disposed downstream of a web-formation
installation, in particular of a worsted or woollen card, and is disposed upstream
of a non-woven consolidation installation, in particular of a needling machine or
a water-jet entanglement plant.
15. Method for laying a multi-ply non-woven (10) by way of a cross lapper (1) which has
an upper structure (2) and a laying structure (3), and two endless laying belts (6,
7) which are guided by way of deflection rollers (15 - 21) on the upper structure
(2) and on the laying structure (3), wherein the one laying belt (6), configured as
an infeed belt, supports a fibrous web (9) and feeds the latter to the upper structure
(2), and the upper structure (2) has a belt deflector (12) for both laying belts (6,
7), wherein the one laying belt (6) on the belt deflector (12) is deflected from the
infeed direction (11) of said laying belt (6) by approx. 180° in the opposite direction,
characterized in that the one laying belt (6) on the belt deflector (12) is deflected at three or more
deflection points (15, 16, 17), wherein
- the one laying belt (6) on the belt deflector (12) has two or more straight belt
portions (22, 23) having dissimilar orientations, and
- the first belt portion (11) in the infeed direction (11) is directed obliquely downwards
in the infeed direction (11), and the second or last belt portion (23) is directed
obliquely downwards counter to the infeed direction (11),
- wherein the other laying belt (7) on the belt deflector (12) has two or more straight
belt portions (24, 25) having dissimilar orientations,
- wherein the upper or first straight belt portions (22, 24) of both laying belts
(6, 7) have dissimilar orientations and converge in an oblique manner,
- and the second or last straight belt portions (23, 25) of both laying belts (6,
7) are closely adjacent and oriented in a substantially identical manner.
1. Distributeur de voile avec un chariot supérieur (2) et un chariot de distribution
(3), ainsi que deux bandes de distribution sans fin (6, 7), qui sont guidées respectivement
par des rouleaux de déviation (15 - 21) sur le chariot supérieur (2) et sur le chariot
de distribution (3), dans lequel une première bande de distribution (6) est réalisée
sous forme de bande d'alimentation, qui porte un poil de fibre (9) et l'envoie au
chariot supérieur (2) et le chariot supérieur (2) présente une déviation de bande
(12) pour les deux bandes de distribution (6, 7), dans lequel ladite première bande
de distribution (6) est déviée à la déviation de bande (12) d'environ 180° de sa direction
d'alimentation (11) à la direction inverse,
caractérisé en ce que la déviation de bande (12) présente trois points de déviation ou plus (15, 16, 17)
pour ladite première bande de distribution (6), dans lequel
- ladite première bande de distribution (6) présente à la déviation de bande (12)
deux sections de bande droites ou plus (22, 23) avec des orientations différentes,
et
- la première section de bande (22) dans la direction d'alimentation (11) est orientée
en oblique vers le bas dans la direction d'alimentation (11) et la deuxième ou la
dernière section de bande (23) est orientée en oblique vers le bas à l'inverse de
la direction d'alimentation (11),
- dans lequel l'autre bande de distribution (7) présente à la déviation de bande (12)
deux sections de bande droites ou plus (24, 25) avec des orientations différentes,
- dans lequel les premières ou supérieures sections de bande droites (22, 24) des
deux bandes de distribution (6, 7) présentent des orientations différentes et progressent
en oblique l'une vers l'autre,
- et les deuxièmes ou dernières sections de bande droites (23, 25) des deux bandes
de distribution (6, 7) sont très proches et ont essentiellement la même orientation.
2. Distributeur de voile selon la revendication 1, caractérisé en ce que les points de déviation (15, 16, 17) de ladite première bande de distribution (6)
sont formés à la déviation de bande (12) par des rouleaux de déviation, dans lequel
la déviation de bande (12) présente pour l'autre bande de distribution (7) trois rouleaux
de déviation ou plus (18 - 21).
3. Distributeur de voile selon la revendication 2, caractérisé en ce que trois rouleaux de déviation (18, 19, 20) de l'autre bande de distribution (7) sont
disposés à distance l'un au-dessus de l'autre, dans lequel, vus dans la direction
d'arrivée de l'autre bande de distribution (7) vers le chariot supérieur (2), le premier
rouleau de déviation (18) est situé avant le rouleau de déviation moyen (19) et celui-ci
est de nouveau situé avant le rouleau de déviation inférieur (20).
4. Distributeur de voile selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les sections de bande droites (22, 23, 24, 25) des bandes de distribution (6, 7)
sont disposées entre des rouleaux de déviation (15, 16, 17, 18, 19, 20).
5. Distributeur de voile selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que ladite première bande de distribution (6) présente aux trois points de déviation
ou plus (15, 16, 17) chaque fois un angle de déviation α, β, γ de moins de 90°.
6. Distributeur de voile selon la revendication 5, caractérisé en ce que le premier angle de déviation α et le dernier, en particulier le troisième, angle
de déviation γ sont chacun plus grands que l'angle de déviation moyen, en particulier
le deuxième β.
7. Distributeur de voile selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le premier angle de déviation α vaut entre 55° et 70°, de préférence environ 63°,
le deuxième angle de déviation β vaut entre 40° et 55°, de préférence environ 46°,
et le troisième et dernier angle de déviation γ vaut entre 65° et 75°, de préférence
environ 71°.
8. Distributeur de voile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deuxièmes ou dernières sections droites (23, 25) des deux bandes de distribution
(6, 7) progressent parallèlement l'une à l'autre ou l'une vers l'autre en forme de
cône d'angle aigu.
9. Distributeur de voile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le chariot supérieur (2) présente à la déviation de bande (12) un guidage de poil
(28) avec plusieurs sections (29, 30) dans lesquelles le poil de fibre (9) est guidé
d'abord sur un côté et ensuite sur les deux côtés.
10. Distributeur de voile selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'une première section de guidage ouverte (29) est formée entre les premières sections
de bande droites (22, 24) sur ladite première bande de distribution (6), dans lequel
le poil de fibre (9) sur ladite première bande de distribution (6) est guidé sur un
côté et dans lequel une section de guidage fermée qui suit (30) est formée entre les
deuxièmes ou dernières sections de bande droites (23, 25) des deux bandes de distribution
(6, 7), dans lequel le poil de fibre (9) est guidé sur les deux côtés dans la zone
de serrage.
11. Distributeur de voile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le chariot supérieur (2) et le chariot de distribution (3) sont mobiles parallèlement
l'un à l'autre et sont entraînés et commandés indépendamment l'un de l'autre, dans
lequel le distributeur de voile (1) présente des entraînements de bande commandés
pour l'entraînement en circulation des bandes de distribution (6, 7).
12. Distributeur de voile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le distributeur de bande (1) présente un dispositif de serrage (4), en particulier
avec un agencement de chariot auxiliaire, pour les bandes de distribution (6, 7),
qui est couplé au chariot supérieur (2) et au chariot de distribution (3).
13. Distributeur de voile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les bandes de distribution (6, 7) sont guidées parallèlement dans la région entre
le chariot supérieur (2) et le chariot de distribution (3) dans une section droite
individuelle et serrent entre elles le poil de fibre (9).
14. Distributeur de voile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le distributeur de voile (1) est disposé dans une installation de traitement de fibres
après un dispositif de formation de poils, en particulier une carde ou une machine
à carder et est disposé après un dispositif de consolidation de voile, en particulier
une aiguilleteuse ou une installation de consolidation au jet d'eau.
15. Procédé de distribution d'un voile multicouche (10) avec un distributeur de voile
(1), qui présente un chariot supérieur (2) et un chariot de distribution (3), ainsi
que deux bandes de distribution sans fin (6, 7), qui sont guidées par des rouleaux
de déviation (15 - 21) sur le chariot supérieur (2) et sur le chariot de distribution
(3), dans lequel une première bande de distribution (6) réalisée sous forme de bande
d'alimentation porte un poil de fibre (9) et l'envoie au chariot supérieur (2) et
le chariot supérieur (2) présente une déviation de bande (12) pour les deux bandes
de distribution (6, 7), dans lequel ladite première bande de distribution (6) est
déviée à la déviation de bande (12) d'environ 180° de sa direction d'alimentation
(11) à la direction inverse,
caractérisé en ce que l'on dévie ladite première bande de distribution (6) à la déviation de bande (12)
en trois points de déviation ou plus (15, 16, 17), dans lequel
- ladite première bande de distribution (6) présente à la déviation de bande (12)
deux sections de bande droites ou plus (22, 23) avec des orientations différentes,
et
- la première section de bande (22) dans la direction d'alimentation (11) est orientée
en oblique vers le bas dans la direction d'alimentation (11) et la deuxième ou la
dernière section de bande (23) est orientée en oblique vers le bas à l'inverse de
la direction d'alimentation (11),
- dans lequel l'autre bande de distribution (7) présente à la déviation de bande (12)
deux sections de bande droites ou plus (24, 25) avec des orientations différentes,
- dans lequel les premières ou supérieures sections de bande droites (22, 24) des
deux bandes de distribution (6, 7) présentent des orientations différentes et progressent
en oblique l'une vers l'autre,
- et les deuxièmes ou dernières sections de bande droites (23, 25) des deux bandes
de distribution (6, 7) sont très proches et ont essentiellement la même orientation.


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