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EP 3 117 754 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.09.2018 Patentblatt 2018/37 |
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Anmeldetag: 04.07.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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REINIGUNGSGERÄT MIT EINER ROTIERBAR GELAGERTEN REINIGUNGSWALZE
CLEANING DEVICE WITH A CLEANING ROLLER WITH A ROTATING BEARING
APPAREIL DE NETTOYAGE COMPRENANT UN ROULEAU DE NETTOYAGE EN ROTATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
16.07.2015 DE 102015111513
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.01.2017 Patentblatt 2017/03 |
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Patentinhaber: Vorwerk & Co. Interholding GmbH |
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42275 Wuppertal (DE) |
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Erfinder: |
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- Lindenbeck, Bernd
51381 Leverkusen (DE)
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Vertreter: Müller, Enno et al |
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Rieder & Partner mbB
Patentanwälte - Rechtsanwalt
Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2009/149722 DE-C1- 19 820 628 US-A1- 2001 008 036
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DE-A1-102007 053 351 US-A- 3 019 042
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät, insbesondere ein Bodenreinigungsgerät,
mit einer rotierbar gelagerten Reinigungswalze zur Reinigung einer Fläche, welcher
Reinigungswalze ein Walzenmitnehmer zur Drehzusammenwirkung mit einer geräteseitig
angetriebenen Welle zugeordnet ist, welcher Walzenmitnehmer zumindest teilweise in
eine axiale Walzenaussparung der Reinigungswalze einführbar ist, und wobei an dem
Walzenmitnehmer und der Walzenaussparung in Zusammenwirkung bringbare Kupplungsmittel
ausgebildet sind.
Stand der Technik
[0002] Reinigungsgeräte der vorgenannten Art sind bekannt. Diese verfügen über eine oder
mehrere Reinigungswalzen, welche üblicherweise mit Flüssigkeit beaufschlagbar sind
und zum Feuchtwischen einer zu reinigenden Fläche dienen. Die Reinigungswalze ist
rotierbar innerhalb des Reinigungsgerätes gelagert.
[0003] Die Druckschrift
WO 1997/045052 A1 offenbart beispielsweise ein Reinigungsgerät mit einem röhrenartigen Bürstenkörper,
in welchen eine Welle des Reinigungsgerätes einsteckbar ist. Die drehfeste Kupplung
des Bürstenkörpers auf der Welle erfolgt über einen auf der Welle drehfest gehalterten
Mitnehmer, welcher mit radial nach innen vorspringenden Mitnahmevorsprüngen des Bürstenkörpers
zusammenwirkt.
[0004] Die korrespondierenden Vorsprünge sind für eine Drehmomentübertragung so ausgestaltet,
dass diese in Umfangsrichtung möglichst spielfrei aneinander liegen. Dadurch ergibt
sich ein relativ hoher Herstellungsaufwand sowie die Gefahr eines Verkantens der Vorsprünge
beim Verbinden der Reinigungswalze mit der Welle.
[0005] Aus der
DE 198 20 628 C1 ist ein Reinigungsgerät bekannt, bei welchem eine an der Reinigungswalze vorgesehene
Feder, die aus einem Zahnrad und Nuten an der Innenwand des Aufnahmeraumes bestehenden
Kupplungsmittel des Walzenmitnehmers und der Reinigungsbürste in deren Verschieberichtung
zueinander beaufschlagt.
Zusammenfassung der Erfindung
[0006] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Reinigungsgerät anzugeben mit einer vorteilhaften
Sicherung der Kupplungsmittel, der Reinigungswalze und des Walzenmitnehmers zueinander.
[0007] Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abgestellt
ist, dass der Walzenmitnehmer eine Walzenmitnehmerfeder aufweist, durch welche die
Kupplungsmittel in einem Montagezustand zur Übertragung eines Drehmomentes gegeneinander
sicherbar sind, derart, dass eine Rückstellkraft der Walzenmitnehmerfeder das Kupplungsmittel
des Walzenmitnehmers in axialer Richtung der Reinigungswalze gegen das Kupplungsmittel
der Reinigungswalze drückt oder umgekehrt.
[0008] Zur Lösung schlägt die Erfindung vor, dass der Walzenmitnehmer eine Walzenmitnehmerfeder
aufweist, durch welche die Kupplungsmittel in einem Montagezustand zur Übertragung
eines Drehmomentes gegeneinander sicherbar sind.
[0009] Gemäß der Erfindung erfolgt die drehmomentübertragende Kopplung zwischen dem Walzenmitnehmer
und der Reinigungswalze nun nicht mehr (zumindest nicht ausschließlich) über einen
Eingriff der Kupplungsmittel in Umfangsrichtung. Vielmehr ist dem Walzenmitnehmer
eine Walzenmitnehmerfeder zugeordnet, deren Rückstellkraft das Kupplungsmittel des
Walzenmitnehmers in axialer Richtung der Reinigungswalze gegen das Kupplungsmittel
der Reinigungswalze drückt, oder umgekehrt. Dadurch erfolgt die Drehmomentübertragung
im Wesentlichen durch die Walzenmitnehmerfeder. Die miteinander verbundenen Kupplungsmittel
dienen als Anschlagflächen, gegen welche die Rückstellkraft der Walzenmitnehmerfeder
wirkt.
[0010] Es wird vorgeschlagen, dass die Walzenmitnehmerfeder eine koaxial an dem Walzenmitnehmer
angeordnete Schraubenfeder ist. Gemäß dieser Ausgestaltung ist die Walzenmitnehmerfeder
über den Walzenmitnehmer geschoben, so dass die Windungen der Walzenmitnehmerfeder
von außen an der Umfangsfläche des Walzenmitnehmers anliegen. Sofern der Innendurchmesser
der Walzenmitnehmerfeder dem Außendurchmesser des Walzenmitnehmers entspricht, ergibt
sich automatisch eine Zentrierung der Walzenmitnehmerfeder an dem Walzenmitnehmer
und innerhalb der Walzenaussparung der Reinigungswalze, so dass die Rückstellkraft
der Walzenmitnehmerfeder in Umfangsrichtung des Walzenmitnehmers im Wesentlichen gleich
verteilt ist und somit - je nach der geometrischen Form der Kupplungsmittel - in Umfangsrichtung
gleichmäßig gegen die Kupplungsmittel wirken kann. Somit kann das Drehmoment gegebenenfalls
über den gesamten Umfang des Walzenmitnehmers auf die Reinigungswalze übertragen werden.
Dies ist insbesondere dann gegeben, wenn sowohl das Kupplungsmittel des Walzenmitnehmers
als auch das Kupplungsmittel der Reinigungswalze bezogen auf einen radialen Querschnitt
ringförmig ausgebildet sind.
[0011] Es wird vorgeschlagen, dass die Walzenmitnehmerfeder in dem Montagezustand der Kupplungsmittel
so an einem Kupplungsmittel der Reinigungswalze angreift, dass die Rückstellkraft
der Walzenmitnehmerfeder den Walzenmitnehmer aus der Walzenaussparung herauszudrücken
sucht. Die Walzenmitnehmerfeder wirkt somit gegen das Kupplungsmittel der Reinigungswalze.
Dadurch drückt die Walzenmitnehmerfeder einerseits die Kupplungsmittel der Reinigungswalze
und des Walzenmitnehmers gegeneinander und zum andern den Walzenmitnehmer gegen eine
Kupplungseinrichtung des Reinigungsgerätes, welche den Walzenmitnehmer mit einer Antriebswelle
eines Elektromotors des Reinigungsgerätes verbindet. Hierdurch ergeben sich bei der
Montage bzw. Demontage der Reinigungswalze Vorteile, da der Nutzer die Länge der Reinigungswalze
mit zumindest teilweise darin eingeführtem Walzenmitnehmer durch Spannen bzw. Entspannen
der Walzenmitnehmerfeder, d.h. durch eine axiale Bewegung des Walzenmitnehmers relativ
zu der Reinigungswalze, variieren kann. Durch den bei Kompression der Walzenmitnehmerfeder
geschaffenen Abstand zwischen der Reinigungswalze und der Kupplungseinrichtung und/oder
einem weiteren Lager für den gegenüberliegenden Endbereich der Reinigungswalze ist
es möglich, die Reinigungswalze plus den Walzenmitnehmer aus dem Reinigungsgerät zu
entfernen. In dem Montagezustand der Kupplungsmittel wirkt die Walzenmitnehmerfeder
aufgrund ihrer Rückstellkraft gegen zumindest eines der Kupplungsmittel, so dass die
Drehmomentübertragung von der Welle auf die Reinigungswalze möglich ist.
[0012] Des Weiteren ist vorgesehen, dass ein Kupplungsmittel der Reinigungswalze in dem
Montagezustand bezogen auf eine axiale Richtung der Reinigungswalze zwischen einem
Kupplungsmittel des Walzenmitnehmers und der Walzenmitnehmerfeder angeordnet ist.
In dem Montagezustand der Kupplungsmittel wirkt die Walzenmitnehmerfeder von der dem
Kupplungsmittel des Walzenmitnehmers abgewandten Seite gegen das Kupplungsmittel der
Reinigungswalze, so dass die gespannte Walzenmitnehmerfeder einerseits zur Drehmomentübertragung
gegen die korrespondierenden Kupplungsmittel wirkt, und zum anderen den Walzenmitnehmer
gegen eine Kupplungseinrichtung der geräteseitig angetriebenen Welle presst und somit
die Rotation der Reinigungswalze ermöglicht. Diese Ausbildung ermöglicht gleichzeitig
eine besonders komfortable Montage und Demontage der Reinigungswalze innerhalb des
Reinigungsgerätes. Zur Montage der Reinigungswalze wird der Walzenmitnehmer in die
Walzenaussparung eingeschoben bis das Kupplungsmittel des Walzenmitnehmers in axialer
Richtung der Reinigungswalze hinter das Kupplungsmittel der Reinigungswalze greift.
Dabei wird die Walzenmitnehmerfeder gespannt, so dass sich die axiale Gesamtlänge
der Reinigungswalze inklusive Walzenmitnehmer reduziert und eine komfortable Montage
zur drehmoment-übertragenden Kopplung der Reinigungswalze mit der Welle möglich ist.
Zur Entnahme der Reinigungswalze aus dem Reinigungsgerät ergreift der Nutzer die Reinigungswalze
und verlagert diese entgegen der Rückstellkraft der Walzenmitnehmerfeder. Dadurch
schiebt sich der Walzenmitnehmer weiter in die Reinigungswalze hinein, bis das Kupplungsmittel
des Walzenmitnehmers um einen gewissen Betrag von dem Kupplungsmittel der Reinigungswalze
beabstandet ist. In dieser Position ist die Gesamtlänge von Reinigungswalze und Walzenmitnehmer
so verringert, dass die Reinigungswalze aus dem Reinigungsgerät entnommen werden kann.
[0013] Es wird vorgeschlagen, dass die Kupplungsmittel nach der Art einer Rastverbindung
in Zusammenwirkung bringbar sind. Dies ermöglicht die zuvor beschriebene, insbesondere
verliersichere, Kopplung der Kupplungsmittel.
[0014] Es wird vorgeschlagen, dass das Kupplungsmittel der Reinigungswalze ringförmig ausgebildet
ist. Zum Herstellen einer Eingriffsstellung zwischen dem Kupplungsmittel der Reinigungswalze
und dem Kupplungsmittel des Walzenmitnehmers gleitet das Kupplungsmittel des Walzenmitnehmers
über das Kupplungsmittel der Reinigungswalze bis das Kupplungsmittel des Walzenmitnehmers
hinter das Kupplungsmittel der Reinigungswalze schnappt. Vorteilhaft weist das Kupplungsmittel
des Walzenmitnehmers dazu elastische Materialeigenschaften und die Form eines Hakens
auf.
[0015] Schließlich wird vorgeschlagen, dass eine Kupplungseinrichtung der geräteseitig angetriebenen
Welle und der Walzenmitnehmer korrespondierende Kupplungselemente zur drehmomentübertragenden
Verbindung aufweisen, wobei ein Kupplungselement des Walzenmitnehmers an dem von einem
Kupplungsmittel des Walzenmitnehmers abgewandten Endbereich des Walzenmitnehmers ausgebildet
ist. Der Walzenmitnehmer ist somit von der Kupplungseinrichtung bzw. der geräteseitig
angetriebenen Welle trennbar ausgebildet, so dass eine besonders einfache Entnahme
des Walzenmitnehmers bzw. der Reinigungswalze aus dem Reinigungsgerät möglich ist.
Zur Entnahme wird der Walzenmitnehmer axial in die Reinigungswalze hineinverlagert,
so dass neben der Reinigungswalze ein Freiraum entsteht, der eine bequeme Entnahme
der Reinigungswalze inklusive Walzenmitnehmer ermöglicht. Die korrespondierenden Kupplungselemente
können nach der Art von in axialer Richtung des Walzenmitnehmers vorstehenden Vorsprüngen
ausgebildet sein, welche formkorrespondierend ineinandergreifen können und somit die
Drehmomentübertragung bewirken.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Reinigungsgerät,
- Fig. 2
- eine Reinigungswalze mit einem Walzenmitnehmer in einer perspektivischen Außenansicht,
- Fig. 3
- die Reinigungswalze mit dem Walzenmitnehmer in einem Längsschnitt,
- Fig. 4
- eine Kupplungseinrichtung,
- Fig. 5
- einen Walzenmitnehmer in einer ersten Ansicht,
- Fig. 6
- den Walzenmitnehmer in einer zweiten Ansicht.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0017] Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Figur 1 ein Reinigungsgerät
1 in Form eines Feuchtreinigungsgerätes zur Feuchtreinigung einer zu reinigenden Fläche.
Das Reinigungsgerät 1 weist ein Vorsatzgerät 13 auf, welches bei einem Reinigungsvorgang
in Kontakt mit der zu reinigenden Fläche steht. Das Vorsatzgerät 13 weist hierbei
beispielsweise zwei Reinigungswalzen 2 auf, welche mit Flüssigkeit, beispielsweise
Wasser, beaufschlagt werden können. Hierzu können die Reinigungswalzen 2 beispielsweise
mit der Flüssigkeit besprüht werden oder mit einem feuchten Walzenbelag 15 ummantelt
werden. Das Reinigungsgerät 1 stützt sich über die beiden Reinigungswalzen 2 auf der
zu reinigenden Fläche ab. Die Reinigungswalzen 2 erstrecken sich quer zu einer üblichen
Verfahrrichtung r des Reinigungsgerätes 1, welche aus einer üblichen Arbeitsbewegung
eines Nutzers des Reinigungsgerätes 1 resultiert, nämlich generell abwechselnd vor
und zurück, dies gegebenenfalls weiter unter Ausweichen in eine nächstliegende, parallele
Reinigungsbahn. Die Reinigungswalzen 2 erstrecken sich hier annähernd über die gesamte
quer zur Verfahrrichtung r stehende Breite des Reinigungsgerätes 1. Entsprechend der
gezeigten Anordnung ist jeweils eine Reinigungswalze 2 bei einer Bewegung des Reinigungsgerätes
1 in Verfahrrichtung r vorne bzw. hinten an dem Vorsatzgerät 13 angeordnet. Die Reinigungswalzen
2 sind über einen Elektromotor antreibbar, d. h. um eine Drehachse rotierbar. Während
eines üblichen Verfahrvorgangs des Reinigungsgerätes 1, ohne Bearbeitung einer zu
reinigenden Fläche, sind die Reinigungswalzen 2 vorteilhaft nicht aktiv angetrieben.
Vielmehr ergibt sich dann allein aufgrund des Reibschlusses zu der zu reinigenden
Fläche eine passive Rotation der Reinigungswalzen 2. Während eines Reinigungsvorgangs
der Fläche mittels der Reinigungswalzen 2 werden diese hingegen aktiv mittels des
Elektromotors rotiert. Dabei stellt sich eine Wischkante entlang der Berührungslinie
zwischen der Reinigungswalze 2 und der zu reinigenden Fläche ein. Diese Wischkante
ermöglicht die Reinigung der Fläche durch Bewegung relativ zu der Fläche, wodurch
Schmutz gelöst wird.
[0018] Figur 2 zeigt eine Reinigungswalze 2, welche mit einem Walzenmitnehmer 3 verbunden
ist, der zur Übertragung eines Drehmomentes von einer Welle (nicht dargestellt) des
Elektromotors auf die Reinigungswalze 2 dient. Hierzu ist der Walzenmitnehmer 3 mit
einer Kupplungseinrichtung 4 verbunden, welche wiederum über einen Zahnriemen 14 mit
der Welle des Elektromotors gekoppelt ist. Auf der der Kupplungseinrichtung 4 entgegen
gesetzten Seite der Reinigungswalze 2 ist ein Lager 5 angeordnet, welches zusammen
mit der Kupplungseinrichtung 4 zur Halterung der Reinigungswalze 2 in dem Reinigungsgerät
1 dient. Der Walzenmitnehmer 3 ist in die Reinigungswalze 2 eingeführt.
[0019] Figur 3 zeigt die Reinigungswalze 2, den Walzenmitnehmer 3, die Kupplungseinrichtung
4 und das Lager 5 in einem Längsschnitt. Der Walzenmitnehmer 3 weist an seinem freien
Endbereich eine Kulisse aus mehreren Kupplungsmitteln 8 auf, welche in Umfangsrichtung
des Walzenmitnehmers 3 nebeneinander angeordnet und durch Freiräume 10 voneinander
beabstandet sind. Die Kupplungsmittel 8 sind hakenförmig ausgebildet und weisen radial
nach außen, d. h. in Richtung der den Walzenmitnehmer 3 koaxial umgebenden Reinigungswalze
2. Die Reinigungswalze 2 weist eine den Walzenmitnehmer 3 aufnehmende Walzenaussparung
6 auf, welche zumindest teilweise in axialer Richtung innerhalb der Reinigungswalze
2 ausgebildet ist. Die Walzenaussparung 6 weist ein ringförmiges, nach radial innen,
d. h. in Richtung des Walzenmitnehmers 3, weisendes Kupplungsmittel 7 auf. In der
dargestellten Eingriffsstellung greifen die Kupplungsmittel 8 des Walzenmitnehmers
3 hinter das Kupplungsmittel 7 der Reinigungswalze 2, so dass der Walzenmitnehmer
3 verliersicher mit der Reinigungswalze 2 verbunden ist.
[0020] Der Walzenmitnehmer 3 trägt auf seiner Umfangsfläche eine Walzenmitnehmerfeder 9,
welche hier als Schraubenfeder ausgebildet ist. Die Walzenmitnehmerfeder 9 liegt formkorrespondierend
an dem Walzenmitnehmer 3 an, so dass eine koaxiale Zentrierung gegeben ist. An der
den Kupplungsmitteln 8 entgegengesetzten Seite weist der Walzenmitnehmer 3 Kupplungselemente
12 auf, welche sich in Eingriff mit Kupplungselementen 11 der Kupplungseinrichtung
4 befinden. Die Kupplungselemente 11, 12 sind als formkorrespondierende Vorsprünge
ausgebildet, so dass ein Drehmoment von der Kupplungseinrichtung 4 auf den Walzenmitnehmer
3 übertragen werden kann. Die Kupplungseinrichtung 4 ist mittels des Zahnriemens 14
mit dem Elektromotor des Reinigungsgerätes 1 verbunden, so dass bei einer Rotation
der Welle des Elektromotors ebenfalls die Kupplungseinrichtung 4 und damit auch der
damit verbundene Walzenmitnehmer 3 rotiert. An dem der Kupplungseinrichtung 4 abgewandten
Endbereich ist die Reinigungswalze 2 mit einem Lager 5 verbunden, welches hier beispielsweise
als Kugellager ausgebildet ist und somit die Rotation der Reinigungswalze 2 ermöglicht.
Auf der Umfangsfläche der Reinigungswalze 2 ist ein Walzenbelag 15 angeordnet, welcher
als Schwammkörper und/oder Reinigungstuch oder ähnliches ausgebildet sein kann.
[0021] Figur 4 zeigt die Kupplungseinrichtung 4, welche zur drehmoment-übertragenden Verbindung
mit dem Walzenmitnehmer 3 dient. Zu erkennen sind die Kupplungselemente 11, welche
zur formkorrespondierenden Verbindung mit den Kupplungselementen 12 des Walzenmitnehmers
3 ausgebildet sind. Die gezeigte Kupplungseinrichtung 4 ist nur exemplarisch. Grundsätzlich
können auch andere Arten von Kupplungseinrichtungen 4 vorgesehen sein, welche eine
Drehmomentübertrag ermöglichen und zudem als Lager für den Walzenmitnehmer 3 in dem
Reinigungsgerät geeignet sind.
[0022] Die Figuren 5 und 6 zeigen zwei unterschiedliche Ansichten des Walzenmitnehmers 3.
Figur 5 zeigt insbesondere die vier Kupplungsmittel 8, welche in einem Querschnitt
des Walzenmitnehmers 3 im Wesentlichen auf einer Kreisbahn angeordnet sind. Figur
6 zeigt insbesondere den der Kulisse abgewandten Endbereich des Walzenmitnehmers 3,
an welchem die Kupplungselemente 12 zur drehmomentübertragenden Verbindung mit den
Kupplungselementen 11 der Kupplungseinrichtung 4 angeordnet sind.
[0023] Die Erfindung funktioniert nun so, dass ein Nutzer des Reinigungsgerätes 1 für eine
Installation einer Reinigungswalze 2 in dem Reinigungsgerät 1 den Walzenmitnehmer
3 in die Walzenaussparung 6 der Reinigungswalze 2 einführt. Dadurch wird die den Walzenmitnehmer
3 umgebende Walzenmitnehmerfeder 9 gespannt, so dass sich die Rückstellkraft bei fortschreitender
axialer Bewegung des Walzenmitnehmers 3 erhöht. Die axiale Verschiebung wird soweit
fortgesetzt, bis sich die Kupplungsmittel 8 des Walzenmitnehmers 3 über das Kupplungsmittel
7 der Reinigungswalze 2 schieben und schließlich dahinter verrasten. Im gezeigten
Fall weisen die Kupplungsmittel 8 des Walzenmitnehmers 3 eine pfeilförmige Flanke
auf, um das Überwinden des Kupplungsmittels 7 der Reinigungswalze 2 zu erleichtern.
In dieser Stellung befindet sich das Kupplungsmittel 7 der Reinigungswalze 2 in axialer
Richtung der Reinigungswalze 2 zwischen der Walzenmitnehmerfeder 9 und dem korrespondierenden
Kupplungsmittel 8 des Walzenmitnehmers 3. Dadurch drückt die Walzenmitnehmerfeder
9 mit ihrer Rückstellkraft gegen das Kupplungsmittel 7 der Reinigungswalze 2 und an
dem gegenüberliegenden Endbereich des Walzenmitnehmers 3 in Richtung der Kupplungseinrichtung
4, so dass die Kupplungselemente 11, 12 zur Drehmomentübertragung bereitstehen. Die
Reinigungswalze 2 kann nunmehr mittels der Welle des Elektromotors rotiert werden.
[0024] Zur Demontage der Reinigungswalze 2, beispielsweise für einen Austausch einer mit
Schmutz belegten Reinigungswalze 2, ergreift der Nutzer des Reinigungsgerätes 1 die
Reinigungswalze 2 und verschiebt diese axial in Richtung der Kupplungseinrichtung
4, so dass die Walzenmitnehmerfeder 9 weiter gestaucht wird und sich der Walzenmitnehmer
3 tiefer in die Walzenaussparung 6 der Reinigungswalze 2 hineinbewegt. Dadurch wird
das Kupplungsmittel 8 des Walzenmitnehmers 3 von dem Kupplungsmittel 7 der Reinigungswalze
2 beabstandet, so dass die Gesamtlänge von Reinigungswalze 2 und Walzenmitnehmer 3
reduziert wird und die Reinigungswalze 2 mitsamt des Walzenmitnehmers 3 aus dem Reinigungsgerät
1 entnommen werden kann. Dies erfolgt in Richtung der Rückstellkraft der Walzenmitnehmerfeder
9. Es empfiehlt sich, die Kupplungselemente 11, 12 der Kupplungseinrichtung 4 und
des Walzenmitnehmers 3 voneinander zu trennen, so dass die Reinigungswalze 2 zwischen
der Kupplungseinrichtung 4 und dem Lager 5 entnommen werden kann. Ebenso ist es alternativ
oder zusätzlich selbstverständlich auch möglich, eine Entnahme der Reinigungswalze
2 aus dem Reinigungsgerät 1 durch eine Trennung des der Kupplungseinrichtung 4 gegenüberliegenden
Endbereiches der Reinigungswalze 2 von dem korrespondierenden Lager 5 zu bewirken.
Liste der Bezugszeichen
[0025]
- 1
- Reinigungsgerät
- 2
- Reinigungswalze
- 3
- Walzenmitnehmer
- 4
- Kupplungseinrichtung
- 5
- Lager
- 6
- Walzenaussparung
- 7
- Kupplungsmittel
- 8
- Kupplungsmittel
- 9
- Walzenmitnehmerfeder
- 10
- Freiraum
- 11
- Kupplungselement
- 12
- Kupplungselement
- 13
- Vorsatzgerät
- 14
- Zahnriemen
- 15
- Walzenbelag
- r
- Verfahrrichtung
1. Reinigungsgerät (1), insbesondere Bodenreinigungsgerät, mit einer rotierbar gelagerten
Reinigungswalze (2) zur Reinigung einer Fläche, welcher Reinigungswalze (2) ein Walzenmitnehmer
(3) zur Drehzusammenwirkung mit einer geräteseitig angetriebenen Welle zugeordnet
ist, welcher Walzenmitnehmer (3) zumindest teilweise in eine axiale Walzenaussparung
(6) der Reinigungswalze (2) einführbar ist und, wobei an dem Walzenmitnehmer (3) und
der Walzenaussparung (6) in Zusammenwirkung bringbare Kupplungsmittel (7, 8) ausgebildet
sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenmitnehmer (3) eine Walzenmitnehmerfeder (9) aufweist, durch welche die
Kupplungsmittel (7, 8) in einem Montagezustand zur Übertragung eines Drehmomentes
gegeneinander sicherbar sind, derart, dass eine Rückstellkraft der Walzenmitnehmerfeder
(9) das Kupplungsmittel (8) des Walzenmitnehmers (3) in axialer Richtung der Reinigungswalze
(2) gegen das Kupplungsmittel (7) der Reinigungswalze (2) drückt oder umgekehrt.
2. Reinigungsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenmitnehmerfeder (9) eine koaxial an dem Walzenmitnehmer (3) angeordnete
Schraubenfeder ist.
3. Reinigungsgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenmitnehmerfeder (9) in dem Montagezustand der Kupplungsmittel (7, 8) so
an einem Kupplungsmittel (7) der Reinigungswalze (2) angreift, dass die Rückstellkraft
der Walzenmitnehmerfeder (9) den Walzenmitnehmer (3) aus der Walzenaussparung (6)
herauszudrücken sucht.
4. Reinigungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kupplungsmittel (7) der Reinigungswalze (2) in dem Montagezustand bezogen auf
eine axiale Richtung der Reinigungswalze (2) zwischen einem Kupplungsmittel (8) des
Walzenmitnehmers (3) und der Walzenmitnehmerfeder (9) angeordnet ist.
5. Reinigungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsmittel (7, 8) nach der Art einer Rastverbindung in Zusammenwirkung bringbar
sind.
6. Reinigungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsmittel (7) der Reinigungswalze ringförmig ausgebildet ist.
7. Reinigungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kupplungseinrichtung (4) der geräteseitig angetriebenen Welle und der Walzenmitnehmer
(3) korrespondierende Kupplungselemente (11, 12) zur drehmomentübertragenden Verbindung
aufweisen, wobei ein Kupplungselement (12) des Walzenmitnehmers (3) an dem von einem
Kupplungsmittel (8) des Walzenmitnehmers (3) abgewandten Endbereich des Walzenmitnehmers
(3) ausgebildet ist.
1. Cleaning device (1), in particular a floor cleaning device, comprising a rotatably
mounted cleaning roller (2) for cleaning a surface, to which cleaning roller (2) a
roller driving pin (3) is allocated for rotational interaction with a shaft driven
on the device side, which roller driving pin (3) can be inserted into an axial roller
recess (6) of the cleaning roller (2) at least in part and coupling means (7, 8) that
can be brought into cooperation being formed on the roller driving pin (3) and the
roller recess (6), characterised in that the roller driving pin (3) comprises a roller driving pin spring (9) by means of
which the coupling means (7, 8) can be secured against one another, in the assembled
state, in order to transmit a torque, such that a restoring force of the roller driving
pin spring (9) presses the coupling means (8) of the roller driving pin (3) against
the coupling means (7) of the cleaning roller (2) in the axial direction of the cleaning
roller (2), or vice versa.
2. Cleaning device (1) according to claim 1, characterised in that the roller driving pin spring (9) is a helical spring that is arranged coaxially
on the roller driving pin (3).
3. Cleaning device (1) according to either claim 1 or claim 2, characterised in that when the coupling means (7, 8) are assembled, the roller driving pin spring (9) engages
with one coupling means (7) of the cleaning roller (2) such that the restoring force
of the roller driving pin spring (9) attempts to push the roller driving pin (3) out
of the roller recess (6).
4. Cleaning device (1) according to any of the preceding claims, characterised in that a coupling means (7) of the cleaning roller (2) is arranged, in the assembled state,
between a coupling means (8) of the roller driving pin (3) and the roller driving
pin spring (9) relative to an axial direction of the cleaning roller (2).
5. Cleaning device (1) according to any of the preceding claims, characterised in that the coupling means (7, 8) can be brought into cooperation in the manner of a snap
connection.
6. Cleaning device (1) according to any of the preceding claims, characterised in that the coupling means (7) of the cleaning roller is annular.
7. Cleaning device (1) according to any of the preceding claims, characterised in that a coupling apparatus (4) of the shaft driven on the device side and the roller driving
pin (3) comprise corresponding coupling elements (11, 12) for torque-transmitting
connection, a coupling element (12) of the roller driving pin (3) being formed on
the end region of the roller driving pin (3) that faces away from a coupling means
(8) of the roller driving pin (3).
1. Appareil de nettoyage (1), en particulier appareil de nettoyage pour le sol, ayant
un rouleau de nettoyage (2) monté de manière rotative pour le nettoyage d'une surface,
lequel rouleau de nettoyage (2) est associé à un entraîneur de rouleau (3) destiné
à coopérer en rotation avec un arbre entraîné côté appareil, lequel entraîneur de
rouleau (3) peut être introduit au moins partiellement dans un évidement de rouleau
axial (6) du rouleau de nettoyage (2), et dans lequel des moyens de couplage (7, 8)
pouvant être amenés en coopération sont formés au niveau de l'entraîneur de rouleau
(3) et de l'évidement de rouleau (6), caractérisé en ce que l'entraîneur de rouleau (3) comprend un ressort d'entraîneur de rouleau (9) par lequel
les moyens de couplage (7, 8) dans un état de montage sont bloqués l'un contre l'autre
pour la transmission d'un couple de manière qu'une force de rappel du ressort d'entraîneur
de rouleau (9) pousse le moyen de couplage (8) de l'entraîneur de rouleau (3) dans
la direction axiale du rouleau de nettoyage (2) contre le moyen de couplage (7) du
rouleau de nettoyage (2), ou l'inverse.
2. Appareil de nettoyage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le ressort d'entraîneur de rouleau (9) est un ressort hélicoïdal agencé coaxialement
au niveau de l'entraîneur de rouleau (3) .
3. Appareil de nettoyage (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le ressort d'entraîneur de rouleau (9) dans l'état de montage des moyens de couplage
(7, 8) vient agir sur un moyen de couplage (7) du rouleau de nettoyage (2) de manière
que la force de rappel du ressort d'entraîneur de rouleau (9) tend à faire sortir
l'entraîneur de rouleau (3) de l'évidement de rouleau (6).
4. Appareil de nettoyage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un moyen de couplage (7) du rouleau de nettoyage (2), dans l'état de montage, est
agencé, en référence à une direction axiale du rouleau de nettoyage (2), entre un
moyen de couplage (8) de l'entraîneur de rouleau (3) et le ressort d'entraîneur de
rouleau (9).
5. Appareil de nettoyage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens de couplage (7, 8) sont susceptibles d'être amenés en coopération à la
manière d'une liaison à encliquetage.
6. Appareil de nettoyage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de couplage (7) du rouleau de nettoyage est réalisé en forme d'anneau.
7. Appareil de nettoyage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de couplage (4) de l'arbre entraîné côté appareil et l'entraîneur de
rouleau (3) comprennent des éléments de couplage correspondants (11, 12) pour une
liaison de transmission de couple, dans lequel un élément de couplage (12) de l'entraîneur
de rouleau (3) est formé au niveau d'une zone d'extrémité de l'entraîneur de rouleau
(3) à l'opposée d'un moyen de couplage (8) de l'entraîneur de rouleau (3).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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