[0001] Die Erfindung betrifft ein Datenkabel für High-Speed-Datenübertragungen mit zumindest
einem Adernpaar aus zwei sich in Längsrichtung erstreckenden Adern, die zur Ausbildung
einer Paarschirmung paarweise von einer Schirmfolie umgeben sind, wobei zwischen der
Schirmfolie und dem Adernpaar eine nicht leitfähige Zwischenfolie als zusätzliche
Folie um das Adernpaar gesponnen ist. Ein derartiges Datenkabel wird zum Anmeldezeitpunkt
von der Anmelderin unter der Markenbezeichnung "Paralink 23" angeboten. Derartige
Datenkabel werden insbesondere zur Hochgeschwindigkeitsübertragung von Signalen zwischen
Rechnern, beispielsweise in Rechenzentren eingesetzt.
[0002] Im Bereich der Datenübertragung, beispielsweise in Computer-Netzwerken, werden Datenkabel
eingesetzt, bei denen typischerweise mehrere Datenleitungen in einem gemeinsamen Kabelmantel
zusammengefasst sind. Bei High-Speed-Datenübertragungen werden als Datenleitungen
jeweils geschirmte Adernpaare verwendet, wobei die beiden Adern insbesondere parallel
zueinander verlaufen oder alternativ miteinander verdrillt sind. Eine jeweilige Ader
besteht hierbei aus dem eigentlichen Leiter, beispielsweise ein massiver Leiterdraht
oder auch ein Litzendraht, welcher jeweils von einer Isolierung umgeben ist. Das Adernpaar
einer jeweiligen Datenleitung ist von der (Paar-)Abschirmung umgeben. Die Datenkabel
weisen typischerweise eine Vielzahl derartig geschirmte Adernpaare auf, die eine Leitungsseele
bilden und die von einem gemeinsamen Außenschirm sowie einem gemeinsamen Kabelmantel
umgeben sind. Derartige Datenkabel werden für High Speed-Datenverbindungen eingesetzt
und sind für Datenraten von größer 10 Gbit/s bei einer Übertragungsfrequenz größer
14 GHz ausgebildet. Der Außenschirm ist dabei für die elektromagnetische Verträglichkeit
(EMV) sowie für die elektromagnetische Interferenz (EMI) mit der Umgebung wichtig.
Über den Außenschirm werden keine Signale übertragen. Der jeweilige Paarschirm bestimmt
demgegenüber die Symmetrie und die Signal-Eigenschaften eines jeweiligen Adernpaares.
Dabei ist für eine ungestörte Datenübertragung eine hohe Symmetrie des Paarschirms
wichtig.
[0003] Bei derartigen Datenkabeln handelt es sich typischerweise um so genannte symmetrische
Datenleitungen, bei denen über die eine Ader das Signal und über die andere Ader das
invertierte Signal übermittelt wird. Ausgewertet wird der differenzielle Signalanteil
zwischen diesen beiden Signalen, so dass äußere Effekte, die sich auf beide Signale
auswirken, eliminiert sind.
[0004] Derartige Datenkabel werden häufig vorkonfektioniert an Steckern angeschlossen. Bei
Anwendungen für Hochgeschwindigkeitsübertragungen sind die Stecker dabei häufig als
so genannte Small-Form-Pluggable-Stecker, kurz SFP-Stecker, ausgebildet. Hierbei gibt
es unterschiedliche Ausführungsvarianten beispielsweise so genannte SFP+, CXP- oder
QSFP-Stecker. Diese Stecker weisen spezielle Steckergehäuse auf, wie sie beispielsweise
aus der
WO 2011 072 869 A1 oder der
WO 2011 089 003 A1 zu entnehmen sind. Alternativ ist auch ein direkter so genannter back-plane-Anschluss
ohne Stecker möglich.
[0005] Die Paarschirmung eines jeweiligen Adernpaares ist dabei - wie beispielsweise aus
der
EP 2 112 669 A2 zu entnehmen - häufig als eine längs gefaltete Schirmfolie ausgebildet. Die Schirmfolie
ist daher in einer Längsrichtung des Kabels verlaufend um das Adernpaar gefaltet,
wobei die gegenüberliegenden äußeren Seitenbereiche der Schirmfolie in einem sich
in Längsrichtung verlaufenden Überlappbereich überlappen. Um einen definierten Sitz
dieser längs gefalteten Schirmfolie zu gewährleisten und ein Einknicken derselben
in einen Zwickelbereich zwischen den beiden Adern zu vermeiden, ist zwischen der Schirmfolie
und dem Adernpaar eine dielektrische Zwischenfolie aus Kunststoff, insbesondere eine
PET-Folie, gesponnen.
[0006] Bei der für die Abschirmung verwendeten Schirmfolie handelt es sich um eine mehrschichtige
Abschirmung aus zumindest einer leitfähigen (Metall)-Schicht und einer isolierenden
Trägerschicht. Als leitfähige Schicht wird üblicherweise eine Aluminiumschicht und
als isolierende Trägerschicht eine PET-Folie verwendet.
[0007] Die PET-Folie ist als ein Träger ausgebildet, auf dem zur Ausbildung der leitfähigen
Schicht eine metallische Beschichtung aufgebracht ist.
[0008] Neben der längs gefalteten Schirmung bei parallel geführten Paaren gibt es grundsätzlich
auch die Möglichkeit, eine derartige Schirmfolie helixförmig um das Adernpaar zu wickeln
oder zu spinnen. Allerdings ist bei höheren Signalfrequenzen ab etwa 15 GHz eine solche
Umspinnung des Adernpaars mit einer Schirmfolie aufgrund von Resonanzeffekten bauartbedingt
nicht ohne Weiteres möglich. Für diese hohen Frequenzen wird daher die Schirmfolie
häufig vorzugsweise als längs gefaltete Schirmfolie angebracht.
[0009] Aus der
DE 10 2012 204 554 A1 ist ein Signalkabel für eine hochfrequente Signalübertragung zu entnehmen, bei dem
der Signalleiter als Litzenleiter mit einer variierenden Schlaglänge ausgebildet ist.
Ergänzend weist das Signalkabel weiterhin ein Abschirmgeflecht auf, wobei auch hier
einzelne Geflechtstränge des Abschirmgeflechts mit einer variierenden Schlaglänge
gewickelt sind. Durch diese Maßnahmen wird die Übertragungsqualität verbessert.
[0010] Aus der
DE 103 15 609 A1 ist ein Datenkabel für eine hochfrequente Datenübertragung zu entnehmen, bei dem
ein Adernpaar von einer als Schirmfolie ausgebildeten Paarschirmung umgeben ist. Ergänzend
ist noch eine Zwischenfolie um das Adernpaar gesponnen.
[0011] Aus der
US 2014/0124236 A1 ist ein weiteres Highspeed-Datenkabel zu entnehmen, bei dem eine als Paarschirmung
vorgesehene Schirmfolie mit einer variierenden Schlaglänge um das Adernpaar gesponnen
ist.
[0012] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein High-Speed-Datenkabel
mit guten Übertragungseigenschaften auch bei hohen Übertragungsraten und hohen Übertragungsfrequenzen
anzugeben.
[0013] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Datenkabel für High-Speed-Datenübertragungen
mit zumindest einem Adernpaar aus zwei sich in Längsrichtung erstreckenden Adern,
die insbesondere parallel zueinander verlaufen und die zur Ausbildung einer Paarschirmung
paarweise von einer Schirmfolie umgeben sind. Zwischen der Schirmfolie und dem Adernpaar
ist eine dielektrische Zwischenfolie als zusätzliche Folie um das Adernpaar gesponnen.
Die zusätzliche dielektrische Zwischenfolie ist dabei mit einer variierenden Schlaglänge
um das Adernpaar gesponnen.
[0014] Das Datenkabel geht dabei insbesondere von einem Datenkabel mit einer längs gefalteten
Schirmfolie mit der zusätzlichen Zwischenfolie zwischen Adernpaar und der Paarschirmung
aus. Untersuchungen haben gezeigt, dass auch bei derartigen Datenkabeln bei sehr hohen
Übertragungsfrequenzen eine peakartige Dämpfung auftritt. Diese peakartige Dämpfung
konnte durch die Variation der Schlaglänge der dielektrischen Zwischenfolie deutlich
vermindert werden. Es wird davon ausgegangen, dass die peakartige Dämpfung auf einen
Reflexionseffekt aufgrund der durch die Umspinnung der Zwischenfolie eingebrachten
periodischen Störstruktur mit der Periode der Schlaglänge zurückzuführen ist. An dieser
Störstruktur wird jeweils ein Teil des Signals reflektiert. Durch die strenge Periodizität
wird bedingt durch die Reflexionseffekte an der Vielzahl der Störstellen eine engbandige,
scharfe Dämpfung bei hohen Frequenzen ausgebildet. Dies führt daher zu einem hohen
Dämpfungspeak bei hohen Frequenzen bei der sogenannten Einfügedämpfung (Insertion
Loss). Unter Einfügedämpfung wird vorliegend die Dämpfung verstanden, die ein Signal
beim Durchlaufen einer Signalstrecke (Kabellänge) erfährt. Durch die periodische Struktur
führt dies zudem auch zu einem hohen Dämpfungspeak bei hohen Frequenzen bei der sogenannten
Rückflussdämpfung (Return Loss). Hierbei wird auf der Einspeiseseite des Signals aufgrund
der Reflexionen ein Signalpeak bei der hohen Frequenz erhalten, der zu dem Dämpfungspeak
der Einfügedämpfung korreliert.
[0015] Grundsätzlich bestünde die Möglichkeit, die Dämpfungsfrequenz durch Geometriemaßnamen,
wie beispielsweise eine geringere Schlaglänge zu höheren Frequenzen hin zu verschieben.
Bei den eingangs beschriebenen ParaLink-Kabeln wird dies durch eine sehr steile Steigung
der Wicklung erreicht. Die Schlaglänge liegt dabei insbesondere etwa bei 3mm, so dass
die peakartige Einfügedämpfung und damit auch die Rückflussdämpfung bei über 25 GHz
liegt. Gemäß den aktuell geltenden Normen darf ein derartiger Peak bei solchen Leitungen
im Frequenzbereich bis 25 GHz nicht auftreten. Die kurze Schlaglänge führt jedoch
zu einer geringen Verfahrensgeschwindigkeit bei der Umspinnung des Adernpaars aufgrund
der stärkeren Umwicklung, was zu höheren Kosten führt.
[0016] Bei herkömmlichen Datenkabeln mit der Zwischenfolie erfolgt also aufgrund der Addition
aller Einzelreflexionen bei einer festen, engen Frequenz eine vergleichsweise große
Dämpfung (Dämpfungspeak). Dadurch erfolgt eine hohe Signaldämpfung, so dass die Anforderungen
des so genannten Insertion loss (Einfügedämpfung) für hohe Übertragungsfrequenzen
nur unzureichend erfüllt sind. Im Unterschied hierzu ist aufgrund der variierenden
Schlaglänge kein Dämpfungspeak bei einer festen Frequenz mehr vorhanden, so dass die
Anforderungen des Insertion loss auch bei hohen Frequenzen erfüllt ist. Gleichzeitig
besteht dadurch die Möglichkeit, die Schlaglänge zu verlängern und damit die Verfahrensgeschwindigkeit
zu erhöhen und somit die Kosten zu senken.
[0017] Unter Schlaglänge oder auch Steigung der Zwischenfolie wird hierbei der Abstand in
Längsrichtung des Kabels verstanden, den die Umwicklung für eine 360°-Umdrehung um
das Adernpaar herum benötigt.
[0018] In zweckdienlicher Weiterbildung wird dabei die Schlaglänge im Bereich von zumindest
+/- 5% und insbesondere von zumindest +/- 10 %bezogen auf eine mittlere Schlaglänge
variiert. Bereits diese vergleichsweise geringe Variation hat sich als ausreichend
erwiesen, um den unerwünschten Dämpfungspeak zu vermeiden. Eine obere Grenze der Variation
liegt beispielsweise bei +/-40%.
[0019] Die mittlere Schlaglänge der Zwischenfolie liegt dabei vorzugsweise im Bereich von
einigen Millimetern, insbesondere im Bereich von 5 bis 15mm. Insbesondere liegt die
mittlere Schlaglänge dabei etwa zwischen 6 bis 8mm. Mit dieser Schlaglänge ist eine
prozesstechnisch schnelle und zuverlässige Herstellung der Umspinnung der Zwischenfolie
ermöglicht. Es ist eine hohe Prozessgeschwindigkeit erzielt. Gleichzeitig lassen sich
hierdurch die mit der Zwischenfolie gewünschten Eigenschaften erreichen, nämlich eine
definierte, feste Umwicklung des Adernpaars, um die darüber angebrachte Schirmfolie
in definierter gleichmäßiger Geometrie um das Adernpaar herum zu legen, so dass keine
Symmetriestörstellen der Schirmfolie gebildet sind.
[0020] Der besondere Vorteil der variierenden Schlaglänge wird anhand folgenden Beispiels
deutlich: Bei einer Schlaglänge von 6mm ergeben sich pro Meter ca. 166 Umwicklungen
und damit 166 periodische Störstellen. Dies führt zu einem scharfen Peak im Return
Loss infolge dieser Störstellen bei 15GHz, der an der Basis nur etwa 180 MHz breit
ist. Bei einer Variation um +/- 15% wird die Basis auf 4500MHz erweitert und das Maximum
deutlich verringert.
[0021] Die Schlaglänge variiert dabei in Längsrichtung zweckdienlicherweise gleichmäßig
und insbesondere kontinuierlich, beispielsweise sinusförmig. Die Schlaglänge variiert
daher zwischen einem Maximalwert und einem Minimalwert um den Mittelwert herum. Dies
lässt sich prozesstechnisch beispielsweise durch eine Variation der Abzugsgeschwindigkeit
des Adernpaars beim Umspinnprozess und / oder durch eine Variation der Spin-Drehzahl
erzielen. Zweckdienlicherweise variiert dabei die Schlaglänge in Längsrichtung periodisch
mit einer Periodenlänge, die vorzugsweise im Bereich von einigen Metern liegt, insbesondere
im Bereich von 1 bis 5m und vorzugsweise bei 2m liegt. Unter Periodenlänge der Variation
wird daher die Länge in Längsrichtung verstanden, die zwischen zwei Maximalwerten
der Schlaglänge liegt. Durch diese Periodizität ist zwar wiederum eine periodische
Störstelle eingebracht, jedoch ist diese aufgrund der gewählten Periodenlänge für
die vorliegend interessierenden Übertragungsfrequenzen und bei den typischen Kabellängen
unerheblich.
[0022] Zweckdienlicherweise ist um die Paarschirmung herum eine weitere, insbesondere klebende
Außenfolie gesponnen. Diese dient insbesondere zur Fixierung des gesamten Aufbaus.
Bei dieser handelt es sich wiederum um eine dielektrische Folie, insbesondere eine
PET-Folie.
[0023] In bevorzugter Weiterbildung ist dabei vorgesehen, dass auch diese Außenfolie eine
variierende Schlaglänge aufweist. Die im Hinblick auf die Zwischenfolie angeführten
Argumente und bevorzugten Ausgestaltungen sind in gleicher Weise auch auf diese Außenfolie
zu übertragen. Sie weist daher vorzugsweise gleiche oder zumindest vergleichbare Schlaglängen
und eine gleiche oder zumindest vergleichbare Variation der Schlaglänge wie die Zwischenfolie
auf. Zweckdienlicherweise ist sie gegensinnig zu der Zwischenfolie gesponnen.
[0024] Weiterhin ist vorzugsweise die Zwischenfolie mit einer mittleren Schlaglänge um das
Adernpaar gesponnen, die verschieden ist zu einer Schlaglänge der Schirmfolie. Grundsätzlich
können dadurch die unterschiedlichen Dämpfungseffekte, die aufgrund von unterschiedlichen
physikalischen Randbedingungen einerseits der Schirmfolie und andererseits der Zwischenfolie
herrühren, jeweils gezielt verringert oder vermieden werden.
[0025] Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass die Schirmfolie mit konstanter Schlaglänge
um das Adernpaar gesponnen ist.
[0026] In zweckdienlicher Ausgestaltung handelt es sich bei der Schirmfolie um eine längs
gefaltete Folie, also quasi um eine Schirmfolie, bei der die Schlaglänge unendlich
ist. Durch diese Maßnahme ist der Dämpfungseffekt der Schirmfolie aufgrund des zuvor
beschriebenen Resonanzeffekts zuverlässig vermieden.
[0027] Die Schirmfolie weist grundsätzlich einen mehrlagigen Aufbau auf mit einer isolierenden
Trägerschicht, auch als Trägerfolie bezeichnet, und einer darauf angebrachten leitfähigen
Schicht. Bei der Trägerschicht handelt es sich insbesondere um eine dielektrische
Kunststofffolie, insbesondere um eine PET-Folie. Bei der darauf angebrachten leitfähigen
Schicht handelt es sich insbesondere um eine Aluminiumschicht, die beispielsweise
durch Aufdampfen auf die Trägerfolie aufgebracht ist.
[0028] Das gesamte Datenkabel weist üblicherweise weiterhin einen Kabelmantel auf, welcher
um das zumindest eine Adernpaar herum angeordnet ist. Typischerweise weist das Datenkabel
mehrere mit einer Paarschirmung versehene Adernpaare auf, wobei die Adernpaare üblicherweise
miteinander verseilt innerhalb des gemeinsamen Kabelmantels verlaufen. Ergänzend ist
typischerweise noch eine Außenschirmung um den gesamten Verbund der einzelnen Adernpaare
herum angeordnet. Hierbei handelt es sich beispielsweise um ein Schirmgeflecht und
/ oder um einen mehrlagigen Schirmaufbau. Diese Außenschirmung ist zu den einzelnen
Paarschirmen galvanisch getrennt. Dies wird insbesondere über die bereits erwähnte
Außenfolie eines jeden Paares oder auch durch eine gemeinsame isolierende Folie erreicht,
die den Verseilverbund der Adernpaare umgibt.
[0029] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert.
Diese zeigen jeweils in vereinfachten Darstellungen:
- Fig. 1
- eine Querschnittsdarstellung eines mit einer Paarschirmung umgebenden Adernpaares
eines Datenkabels,
- Fig. 2
- in einer ausschnittsweisen Seitenansicht das mit einer Zwischenfolie umsponnene Adernpaar
gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Querschnittsdarstellung eines Datenkabels mit zwei geschirmten Adernpaaren,
- Fig. 4
- eine Illustration der Variation der Schlaglänge der Zwischenfolie,
- Fig. 5A
- eine Darstellung der Einfügedämpfung bei einem herkömmlich geschirmten Adernpaar sowie
- Fig. 5B
- eine Darstellung der Einfügedämpfung bei einem Adernpaar, welches mit einer mit variierender
Schlaglänge gewickelten Zwischenfolie versehen ist,
- Fig. 6A
- eine zur Fig. 5A korrelierte Darstellung der Rückflussdämpfung bei dem herkömmlich
geschirmten Adernpaar sowie
- Fig. 6B
- eine zur Fig. 5B korrelierte Darstellung der Rückflussdämpfung bei dem Adernpaar,
welches mit einer mit variierender Schlaglänge gewickelten Zwischenfolie versehen
ist.
[0030] In den Figuren sind gleich wirkende Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0031] In den Fig. 1 bis 3 ist zumindest ein Adernpaar 2, bestehend aus zwei Adern 4, dargestellt,
wobei jede Ader 4 wiederum einen zentralen Leiter 6 aufweist, welcher von einer Aderisolation
8 umgeben ist. Das Adernpaar 2 ist dabei jeweils von einer Paarschirmung 10 umgeben,
die das Adernpaar 2 unter Zwischenlage einer Zwischenfolie 12 umgibt.
[0032] Bei der Ausführungsvariante gemäß der Fig. 1 ist die Paarschirmung 10 durch eine
einzige mehrschichtige Schirmfolie 14 gebildet, welche eine als PET-Trägerfolie ausgebildete
Trägerschicht 16a sowie eine darauf angebrachte Aluminium-Beschichtung als leitfähige
Schicht 16b gebildet ist. Die leitfähige Schicht 16b ist dabei nach außen orientiert.
Bei der Schirmfolie 14 handelt es sich dabei um eine längs gefaltete Schirmfolie 14,
deren Längskanten daher parallel zu den Adern 4 in Längsrichtung 17 verlaufen. Die
Adern 4 verlaufen unverdrillt und parallel zueinander in Längsrichtung 17.
[0033] Weiterhin ist der gesamte Paar-Aufbau von einer klebenden Außenfolie 20 umsponnen
mit deren Hilfe der gesamte Aufbau fixiert ist. Bei dieser Außenfolie 20 handelt es
sich wiederum um eine Kunststofffolie.
[0034] Zwischen der Paarschirmung 10 und der Außenfolie 20 sind weiterhin Beilaufdrähte
18 angeordnet, welche mit der leitfähigen Schicht 16b in elektrischem Kontakt stehen.
Die Beilaufdrähte 18 dienen zu einem vereinfachten Anschluss der Paarschirmung 10
in einem Steckerbereich. Die Beilaufdrähte 18 liegen dabei auf einer gemeinsamen Mittenlinie,
welche auch durch die Mittenachsen der Adern 4 verlaufen. Sie liegen insbesondere
außerhalb der Zwischenfolie 12 und damit auch außerhalb von Zwickelbereichen zwischen
den Adern 4. Durch die beidseitige gegenüberliegende Anordnung ist ein hoch symmetrisches
Gebilde erreicht. Alternative Ausgestaltungen mit keinem oder nur einem Beidraht sind
grundsätzlich möglich.
[0035] Sämtliche Folien weisen eine Dicke üblicherweise im Bereich von lediglich wenigen
µm auf. Sofern es sich um gesponnene Folien handelt, wie dies insbesondere bei der
Zwischenfolie 12 sowie der Außenfolie 20 der Fall ist, so weisen diese typischerweise
eine Breite im Bereich von 4 bis 6mm auf.
[0036] Während es sich bei der Schirmfolie 14 vorzugsweise um eine längs gefaltete Folie
handelt, ist die Zwischenfolie 12 um das Adernpaar 2 herum gewickelt. Dies ist insbesondere
aus der Seitenansicht gemäß der Fig. 2 zu entnehmen. Die Zwischenfolie 12 ist dabei
mit einer mittleren Schlaglänge l
m um das Adernpaar 2 herum gewickelt. Die Schlaglänge l und damit die Steigung der
Zwischenfolie 12 variiert hierbei um eine Differenz Δ um die mittlere Schlaglänge
l.
[0037] In Fig. 2 ist für eine bessere Übersicht auf die Darstellung der Paarschirmung 10
verzichtet und es ist lediglich die Zwischenfolie 12 noch zu erkennen.
[0038] Ein Datenkabel 22, wie es in Fig. 3 beispielhaft dargestellt ist, weist typischerweise
ein oder mehrere jeweils mit einer Paarschirmung 10 versehene Adernpaare 2 auf. Jedes
Paarelement weist dabei bevorzugt einen Aufbau auf, wie er zu Fig. 1 und 2 beschrieben
ist. Die einzelnen von der Paarschirmung 10 umgebenen Adernpaare 2 bilden einen Übertragungskern,
welcher anschließend noch von einer Außenschirmung 24 umgeben ist, welche galvanisch
getrennt von der Paarschirmung 10 ist. Bei der Außenschirmung 24 handelt es sich im
Ausführungsbeispiel um einen mehrlagigen Aufbau mit einem hier außen liegenden Geflechtschirm
24A und einer innen liegenden Gesamt-Schirmfolie 24B, welche bevorzugt wie die Schirmfolie
14 ausgebildet ist. Die Außenschirmung 24 kann auch einlagig ausgebildet sein. Zwischen
der Außenschirmung und dem Übertragungskern ist im Ausführungsbeispiel noch eine weitere
isolierende Folie 25 gesponnen. Um die Außenschirmung 24 ist schließlich ein Kabelmantel
26 als äußere Schutzhülle des Datenkabels 22 angeordnet. Hierbei handelt es sich typischerweise
um einen extrudierten Kabelmantel 26.
[0039] In der Fig. 4 ist ein beispielhafter Verlauf der Variation der mittleren Schlaglänge
l der Zwischenfolie 12 dargestellt. Wie zu erkennen ist, variiert die Schlaglänge
l um die mittlere Schlaglänge l
m, um die Differenz Δ zwischen einer maximalen Schlaglänge l
max und einer minimalen Schlaglänge l
min. Die Variation erfolgt hierbei gleichmäßig und periodisch und insbesondere entsprechend
einer in Fig.4 beispielhaft dargestellten Sinuskurve. Dieser Verlauf weist daher eine
Periodizität mit einer Periodenlänge p auf, die typischerweise im Bereich von einigen
Metern liegt.
[0040] Anhand der Fig. 5A und 5B sowie 6A und 6B wird nachfolgend die Wirkung der Variation
der Schlaglänge l bei der Zwischenfolie 12 erläutert. Die dargestellten Diagramme
zeigen jeweils schematisch Messkurven, bei denen die Dämpfung a in Dezibel dB gegenüber
der Frequenz f in Gigahertz GHz aufgetragen ist. Die Messkurven wurden bei Datenkabeln
22 mit einem grundsätzlichen Aufbau gemäß Fig. 1 für das paargeschirmte Adernpaar
2 durchgeführt. Bei der Messung gemäß den Fig. 5A, 6A lag dabei ein herkömmlicher
Aufbau mit einer Zwischenfolie 12 mit konstanter Schlaglänge l und bei den Messkurven
der Fig. 5B,6B ein Aufbau mit variierender Schlaglänge l der Zwischenfolie 12 zugrunde.
Die Messungen erfolgten dabei bei einer mittleren Schlaglänge l
m der Zwischenfolie 12 von etwa 6mm. Die Schlaglänge l liegt daher deutlich über der
herkömmlich gewählten Schlaglänge von typischerweise etwa 3mm, die erforderlich ist,
um - falls keine variierende Schlaglänge eingestellt ist - den Dämpfungspeak zu ausreichend
hohen Frequenzen über 25 GHz zu verschieben.
[0041] Das Diagrammpaar der Fig. 5A, 5B zeigt dabei den Verlauf der Einfügedämpfung [in
dB] im Vergleich der beiden Kabelvarianten und das Diagrammpaar der Fig. 6A,6B zeigt
den Verlauf der Rückflussdämpfung [in dB] im Vergleich der beiden Kabelvarianten,
jeweils aufgetragen gegen die Frequenz
[0042] Wie gut zu erkennen ist, nimmt die Einfügedämpfung generell mit zunehmender Frequenz
kontinuierlich zu. Bei etwa 19 GHz zeigt das Datenkabel 22 bei der Variante mit der
konstanten Schlaglänge einen sehr starken Dämpfungspeak, welcher im hier gezeigten
Beispiel einen Ausschlag von über 50 dB zeigt. Korrespondierend zeigt die Rückflussdämpfung
einen ähnlichen Verlauf und ebenfalls bei etwa 19 GHz einen Reflexionspeak. Die Höhe
des Peaks hängt von der absoluten Dämpfung und der Leitungslänge ab.
[0043] Demgegenüber besteht bei dem Datenkabel 22 mit der Zwischenfolie 12 mit der variierenden
Schlaglänge l in dem entsprechenden Frequenzbereich weder eine Peak bei der Einfügedämpfung
noch einer bei der Rückflussdämpfung. Durch die variierende Schlaglänge wird also
die Basis des Peaks deutlich verbreitert auf eine Breite von vorzugsweise mehreren
GHz, insbesondere von beispielsweise 3-6 GHz. Entsprechend wird auch die Höhe des
Peaks deutlich reduziert und es ist über die Breite lediglich noch ein wellenförmiger
Verlauf nach Art eines Rauschens ersichtlich. Die Signalhöhe dieses Rauschens liegt
dabei nur noch bei einem Bruchteil der ursprünglichen Peakhöhe, beispielsweise bei
weniger als 10% der ursprünglichen Peakhöhe.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 2
- Adernpaar
- 4
- Ader
- 6
- Leiter
- 8
- Aderisolation
- 10
- Paarschirmung
- 12
- Zwischenfolie
- 14
- Schirmfolie
- 16a
- Trägerschicht
- 16b
- leitfähige Schicht
- 17
- Längsrichtung
- 18
- Beilaufdraht
- 20
- Außenfolie
- 22
- Datenkabel
- 24
- Außenschirmung
- 24A
- Geflechtschirm
- 24B
- Schirmfolie
- 25
- Folie
- 26
- Kabelmantel
- a
- Dämpfung
- f
- Frequenz
- l
- Schlaglänge
- lm
- mittlere Schlaglänge
- lmax
- maximale Schlaglänge
- lmin
- minimale Schlaglänge
- p
- Periodenlänge
- Δ
- Differenz der Steigung
- B
- Breite
1. Datenkabel (22) für High-Speed Datenübertragungen mit zumindest einem Adernpaar (2)
aus zwei sich in Längsrichtung erstreckenden Adern (4), die zur Ausbildung einer Paarschirmung
(10) paarweise von einer Schirmfolie (14) umgeben sind und wobei zwischen der Schirmfolie
(14) und dem Adernpaar (2) eine dielektrische Zwischenfolie (12) als zusätzliche Folie
um das Adernpaar gesponnen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zwischenfolie (12) mit einer variierenden Schlaglänge (l) um das Adernpaar (2)
gesponnen ist.
2. Datenkabel (22) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schlaglänge (l) zumindest im Bereich von +/- 5% und vorzugsweise von zumindest
bis +/- 10% bezogen auf eine mittlere Schlaglänge (lm) variiert.
3. Datenkabel (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zwischenfolie (12) eine mittlere Schlaglänge (lm) aufweist, die im Bereich von einigen Millimetern liegt, insbesondere im Bereich
von 5 bis 15mm liegt und insbesondere bei etwa 6 bis 8mm liegt.
4. Datenkabel (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schlaglänge (l) in Längsrichtung (17) gleichmäßig variiert.
5. Datenkabel (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schlaglänge (l) in Längsrichtung (17) periodisch mit einer Periodenlänge (p)
variiert, die im Bereich von einigen Metern, insbesondere im Bereich von 1 bis 5m
liegt und vorzugsweise bei 2m.
6. Datenkabel (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass um die Paarschirmung (10) eine weitere insbesondere klebende Außenfolie (20) gesponnen
ist.
7. Datenkabel (22) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Außenfolie (20) ebenfalls eine variierende Schlaglänge (l) aufweist.
8. Datenkabel (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zwischenfolie (12) mit einer Schlaglänge (l) um das Adernpaar (2) gesponnen ist,
die verschieden ist zu einer Schlaglänge (l) der Schirmfolie (14).
9. Datenkabel (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Schirmfolie (14) und Zwischenfolie (12) mit gegenläufigem Schlag um das Adernpaar
(2) gesponnen sind.
10. Datenkabel (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schirmfolie (14) mit konstanter Schlaglänge (l) um das Adernpaar (2) gesponnen
ist.
11. Datenkabel (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schirmfolie (14) als eine längsgefaltete Folie ausgebildet ist.
12. Datenkabel (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schirmfolie (14) einen mehrlagigen Aufbau mit einer isolierenden Trägerschicht
(16a) und einer darauf angebrachten leitfähigen Schicht (16b) aufweist.
13. Datenkabel (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einer Einspeisung eines hochfrequenten Datensignals im GHz-Bereich zumindest
innerhalb eines Frequenzbandes bis zu 25 GHz weder ein Signalpeak bei der Einfügedämpfung
noch bei der Rückflussdämpfung auftritt.
1. Data cable (22) for high-speed data transmissions with at least one wire pair (2)
consisting of two wires (4) extending in the longitudinal direction which for the
purpose of forming a pair shielding (10) are surrounded by a shielding foil (14) and
wherein a dielectric intermediate film (12) has been spun around the wire pair as
an additional film between shielding foil (14) and the wire pair (2),
characterized
in that the intermediate film (12) has been spun around the wire pair (2) with a varying
length of lay (l).
2. Data cable (22) according to the preceding claim,
characterized
in that the length of lay (l) varies at least within the range of +/-5 % and preferentially
of at least up to +/-10 %, relative to a mean length of lay (lm).
3. Data cable (22) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the intermediate film (12) exhibits a mean length of lay (lm) that lies within the range of a few millimeters, in particular within the range
from 5 mm to 15 mm, and amounts in particular standards to approximately 6 mm to 8
mm.
4. Data cable (22) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the length of lay (1) varies uniformly in the longitudinal direction (17).
5. Data cable (22) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the length of lay (1) in the longitudinal direction (17) varies periodically with
a period length (p) that lies within the range of a few meters, in particular within
the range from 1 m to 5 m, and preferably amounts to 2 m.
6. Data cable (22) according to one of the preceding claims,
characterized
in that a further, in particular adhesive, outer film (20) has been spun around the pair
shielding (10) .
7. Data cable (22) according to the preceding claim,
characterized
in that the outer film (20) likewise exhibits a varying length of lay (1).
8. Data cable (22) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the intermediate film (12) has been spun around the wire pair (2) with a length of
lay (1) that is different to a length of lay (1) of the shielding foil (14).
9. Data cable (22) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the shielding foil (14) and the intermediate film (12) have been spun around the
wire pair (2) with opposite-sense lay.
10. Data cable (22) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the shielding foil (14) has been spun around the wire pair (2) with a constant length
of lay (1).
11. Data cable (22) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the shielding foil (14) takes the form of a longitudinally folded foil.
12. Data cable (22) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the shielding foil (14) exhibits a multilayered structure with an insulating backing
layer (16a) and with a conductive layer (16b) attached thereto.
13. Data cable (22) according to one of the preceding claims,
characterized
in that in the course of a feed of a highfrequency data signal within the GHz range, at least
within a frequency band up to 25 GHz, no signal peak occurs either in the insertion
loss or in the return loss.
1. Câble de données (22) pour transmissions de données à haut débit avec au moins une
paire de conducteurs (2) composée de deux conducteurs (4) s'étendant dans la direction
longitudinale qui sont entourés par paire d'une feuille de blindage (14) pour la constitution
d'un blindage de paire (10), et une feuille intermédiaire (12) diélectrique étant
tissée en tant que feuille supplémentaire autour de la paire de conducteurs entre
la feuille de blindage (14) et la paire de conducteurs (2),
caractérisé en ce que
la feuille intermédiaire (12) est tissée autour de la paire de conducteurs (2) avec
une longueur du pas (1) variable.
2. Câble de données (22) selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que
la longueur du pas (1) varie au moins dans la plage de +/- 5 % et de préférence d'au
moins jusqu'à +/- 10 % par rapport à une longueur du pas (lm) moyenne.
3. Câble de données (22) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la feuille intermédiaire (12) présente une longueur du pas (lm) moyenne qui se situe dans la plage de quelques millimètres, en particulier dans
la plage de 5 à 15 mm et en particulier à environ 6 à 8 mm.
4. Câble de données (22) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la longueur du pas (1) varie de façon uniforme dans la direction longitudinale (17).
5. Câble de données (22) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la longueur du pas (1) varie de façon périodique dans la direction longitudinale (17)
avec une longueur de période (p) qui se situe dans la plage de quelques mètres, en
particulier dans la plage de 1 à 5 m, et de préférence à 2 m.
6. Câble de données (22) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'une autre feuille extérieure (20) en particulier adhésive est tissée autour du blindage
de paire (10).
7. Câble de données (22) selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que
la feuille extérieure (20) présente également une longueur du pas (1) variable.
8. Câble de données (22) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la feuille intermédiaire (12) est tissée autour de la paire de conducteurs (2) avec
une longueur du pas (1) qui est différente d'une longueur du pas (1) de la feuille
de blindage (14).
9. Câble de données (22) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la feuille de blindage (14) et la feuille intermédiaire (12) sont tissées autour de
la paire de conducteurs (2) avec un pas inversé.
10. Câble de données (22) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la feuille de blindage (14) est tissée autour de la paire de conducteurs (2) avec
une longueur du pas (1) constante.
11. Câble de données (22) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la feuille de blindage (14) est constituée en tant que feuille pliée dans le sens
de la longueur.
12. Câble de données (22) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la feuille de blindage (14) présente une structure multicouche avec une couche porteuse
(16a) isolante sur laquelle est appliquée une couche (16b) conductrice.
13. Câble de données (22) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
lors d'une injection d'un signal de données haute fréquence dans la plage des GHz,
au moins à l'intérieur d'une bande de fréquences jusqu'à 25 GHz, il n'apparaît pas
de pic de signal ni lors de l'atténuation par insertion ni lors de l'atténuation par
réflexion.