[0001] Die Erfindung betrifft einen Halterahmen zur Halterung von Steckverbindermodulen
und zum Einbau in Steckverbindergehäuse bzw. zum Anschrauben an Wandflächen, wobei
die Steckverbindermodule in den Halterahmen eingesetzt sind und Halterungsmittel an
den Steckverbindermodulen mit an gegenüberliegenden Wandteilen (Seitenteilen) des
Halterahmens vorgesehenen Ausnehmungen zusammenwirken. Die Erfindung betrifft ferner
ein entsprechendes Herstellungsverfahren.
[0002] Derartige Halterahmen dienen zur Halterung von Steckverbindermodulen, wobei der Halterahmen
mit verschiedenen Steckverbindermodulen bestückt und anschließend in ein Steckverbindergehäuse
eingesetzt und mit diesem verschraubt wird. Dabei muss der Halterahmen mechanisch
stabil sein, um den auftretenden Steck- und Ziehkräften beim Zusammenfügen bzw. Trennen
der Steckverbindung standhalten zu können.
[0003] Aus der Firmenschrift der Firma HARTING Elektronik GmbH "Schwere Steckverbinder,
Han-Modular, 16 3" ist ein im Wesentlichen rechteckiger Halterahmen bekannt, der mit
sich rechtwinklig zur Montageebene erstreckenden Seitenwänden versehen ist. Die Steckverbindermodule
sind dabei mit Rasthaken versehen, die beim Einfügen der Steckverbindermodule in den
Halterahmen mit den Seitenwänden verrasten, somit fest in diesem gehalten werden.
[0004] Ein Auswechseln, d. h. insbesondere ein Entfernen/Lösen der Steckverbindermodule
ist dann nur mit speziellen Demontagewerkzeugen möglich.
[0005] Eine Weiterbildung gegenüber dieser Lösung wird
DE 197 07 120 C1 und
EP 0 860 906 A2 beschrieben, wo ein Halterahmen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 offenbart ist.
Ziel der Offenbarung von
DE 197 07 120 C1 und
EP 0 860 906 A2 ist es, dass die Steckverbindermodule möglichst einfach ein- und ausgebaut werden
können. Dabei soll aber dennoch gewährleistet sein, dass der Halterahmen eine hohe
mechanische Stabilität aufweist, um den Steck- und Ziehkräften beim Zusammenfügen
bzw. Trennen einer Steckverbindung standzuhalten.
[0006] Der dort beschriebene Halterahmen besteht aus zwei über Gelenke verbundenen Rahmen-Hälften
mit Befestigungsenden, die mit Befestigungsschrauben versehen sind. Die Gelenke sind
dabei an den Befestigungsenden des Halterahmens vorgesehen, wobei die Schwenkmöglichkeit
der Rahmenhälften quer zu den Seitenteilen des Halterahmens vorgesehen ist. Zur Bildung
der Gelenke sind an den Befestigungsenden des Halterahmens bzw. der Seitenteile jeweils
Anformungen vorgesehen, die in entsprechende Aussparungen eingreifen.
[0007] Bei der Herstellung eines solchen Halterahmens werden diese Anformungen durch seitliches
Verschieben der Seitenteile in die Aussparungen eingeschoben, wobei anschließend die
Seitenteile um die Längsachse schwenkbar (drehbar) sind. Nach dem Zusammenfügen der
Seitenteile werden Begrenzungspfosten, die gemäß
DE 197 07 120 C1 und
EP 0 860 906 A2 als Erdungskontakte ausgebildet sind, in die Befestigungsenden eingefügt, wobei die
Begrenzungspfosten jeweils an den äußeren Enden der Seitenteile vorgesehen sind und
die Gelenke somit zwischen den Begrenzungspfosten liegen. Durch diese Anordnung der
Begrenzungspfosten wird eine axiale Verschiebung der Seitenteile verhindert.
[0008] Das Einfügen der Begrenzungspfosten stellt allerdings einen zusätzlichen Bearbeitungsschritt
dar, wodurch die Gesamtherstellung des Halterahmens aufwändiger und damit kostenintensiver
wird. Ein einfacher Verzicht auf das Einfügen der Begrenzungspfosten führt allerdings
dazu, dass der Halterahmen nicht mehr gegen eine axiale Verschiebung der Seitenteile
gesichert wäre. Es könnte daher bei der Benutzung (insbesondere beim Ersteinbau) zu
einer solchen Verschiebung kommen, so dass der Halterahmen in seine Rahmen-Hälften
zerfällt. Dies würde eine sichere Handhabung des Halterahmens beeinträchtigen.
[0009] Wenn, wie es in
DE 197 07 120 C1 und
EP 0 860 906 A2 beschrieben ist, die Begrenzungsposten zusätzlich die Funktion eines Erdungskontakts
aufweisen, schränkt diese Doppelfunktion aber auch die Möglichkeiten für Positionen
ein, an denen ein solcher Erdungskontakt vorgesehen werden kann.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Halterahmen dahingehend weiterzubilden,
dass eine vereinfachte und/oder weniger kostenintensive Herstellung mit einer zusätzlichen
Flexibilität hinsichtlich der Positionierung oder des Weglassens von Erdungskontakten
ermöglicht wird, ohne dass eine sichere Handhabung des Halterahmens beeinträchtigt
würde.
[0011] Hierzu wird ein Halterahmen zur Halterung von Steckverbindermodulen und zum Einbau
in Steckverbindergehäuse bzw. zum Anschrauben an Wandflächen vorgeschlagen, wobei
die Steckverbindermodule in den Halterahmen einsetzbar sind und Halterungsmittel an
den Steckverbindermodulen mit an gegenüberliegenden Seitenteilen des Halterahmens
vorgesehenen Ausnehmungen zusammenwirken, wobei die Ausnehmungen als lateral geschlossene
Öffnungen in den Seitenteilen des Halterahmens ausgebildet sind, wobei der Halterahmen
zwei gelenkig miteinander verbundene Hälften umfasst, wobei die Trennung des Halterahmens
parallel zu den Seitenteilen des Rahmens vorgesehen ist, wobei Gelenke in Befestigungsenden
des Halterahmens derart angeordnet sind, dass sich beim Aufschrauben des Halterahmens
auf eine Befestigungsfläche die Rahmenteile derart ausrichten, dass die Seitenteile
des Halterahmens rechtwinklig zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und ein oder
mehrere eingesetzte Steckverbindermodule über die Halterungsmittel eine formschlüssige
Verbindung mit dem Halterahmen aufweisen, und wobei die Befestigungsenden jeweils
einen Befestigungsabschnitt aufweisen, der sich im aufgeschraubten Zustand parallel
zur Befestigungsfläche erstreckt, wobei eine Halterahmenhälfte in wenigstens einem
Befestigungsabschnitt einen in Richtung der anderen Halterahmenhälfte vorspringenden
Vorsprung aufweist, der in einen Rücksprung im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte
eingreift, derart dass eine seitliche Verschiebung der Seitenteile verhindert wird.
[0012] Ein weiterer Aspekt der Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung eines
erfindungsgemäßen Halterahmens, nämlich in einem Verfahren zur Herstellung eines Halterahmens
zur Halterung von Steckverbindermodulen und zum Einbau in Steckverbindergehäuse bzw.
zum Anschrauben an Wandflächen, wobei die Steckverbindermodule in den Halterahmen
einsetzbar sind und Halterungsmittel an den Steckverbindermodulen mit an gegenüberliegenden
Seitenteilen des Halterahmens vorgesehenen Ausnehmungen zusammenwirken, wobei der
Halterahmen zwei gelenkig miteinander verbundene Hälften umfasst, wobei die Trennung
des Halterahmens parallel zu den Seitenteilen des Rahmens vorgesehen ist, mit den
Schritten: Herstellen von Halterahmenhälften, derart, dass die Ausnehmungen als lateral
geschlossene Öffnungen in den Seitenteilen des Halterahmens ausgebildet sind, und
Zusammenfügen der Halterahmenhälften, wobei nach dem Zusammenfügen Gelenke in Befestigungsenden
des Halterahmens derart angeordnet sind, dass sich beim Aufschrauben des Halterahmens
auf eine Befestigungsfläche die Rahmenteile derart ausrichten, dass die Seitenteile
des Halterahmens rechtwinklig zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und ein oder
mehrere eingesetzte Steckverbindermodule über die Halterungsmittel eine formschlüssige
Verbindung mit dem Halterahmen aufweisen, wobei die Befestigungsenden jeweils einen
Befestigungsabschnitt aufweisen, der sich im aufgeschraubten Zustand parallel zur
Befestigungsfläche erstreckt, wobei das Herstellen der Halterahmenhälfte derart vorgenommen
wird, dass eine Halterahmenhälfte in wenigstens einem Befestigungsabschnitt einen
in Richtung der anderen Halterahmenhälfte vorspringenden Vorsprung aufweist, der in
einen Rücksprung im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte eingreifen
kann, derart dass im zusammengefügten Zustand eine seitliche Verschiebung der Seitenteile
verhindert wird, und wobei das Zusammenfügen ein elastisches Verformen wenigstens
einer Halterahmenhälfte zur Anordnung der Gelenke umfasst.
[0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0014] Die vorliegende Erfindung hat es mit der Lehre von
DE 197 07 120 C1 und
EP 0 860 906 A2 gemein, dass eine Montage bzw. Demontage der Steckverbindermodule ohne spezielle
Werkzeuge möglich ist. Ebenso trifft auch die Erfindung zu, dass die Steckverbindermodule
nach dem Einbau des Halterahmens in ein Steckverbindergehäuse oder an eine Wandfläche
formschlüssig in dem Halterahmen befestigt sind und somit insgesamt eine hohe mechanische
Stabilität zur Aufnahme bzw. Übertragung der Steck- und Ziehkräfte der Steckverbindung
vorhanden ist.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt
und wird im Folgenden näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1a und 1b
- Ansichten eines geschlossenen Halterahmens gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 2a und 2b
- Ansichten eines geöffneten Halterahmens gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung
und
- Fig. 3
- ein schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zur Herstellung
eine erfindungsgemäßen Halterahmens.
[0016] In den Figuren 1a, 1b, 2a und 2b ist ein Halterahmen 1 für Steckverbindermodule 2
dargestellt, wobei in Fig. 2a und 2b der Halterahmen geöffnet und in Fig. 1a und 1b
geschlossen ist.
[0017] Der Halterahmen 1 ist nach dem Einfügen von Steckverbindermodulen 2 zum Einbau in
Steckverbindergehäuse (siehe
DE 197 07 120 C1 und
EP 0 860 906 A2) oder zum Befestigen über einem Durchbruch einer Befestigungsfläche / Montagewand
vorgesehen.
[0018] Der Halterahmen 1 besteht aus zwei über Gelenke 3 verbundene Rahmenhälften 4, 5 mit
Befestigungsenden 6, die mit Befestigungsschrauben (nicht dargestellt) versehen werden
können, und Seitenteilen 8. Die Gelenke 3 sind dabei an den Befestigungsenden 6 des
Halterahmens 1 vorgesehen, wobei die Schwenkmöglichkeit der Rahmenhälften 4, 5 quer
zu den Seitenteilen 8 des Halterahmens 1 vorgesehen ist (wie aus dem Vergleich der
Fig. 1a, 1b und 2a, 2b zu erkennen ist). Zur Bildung der Gelenke 3 sind an den Befestigungsenden
6 des Halterahmens 1 jeweils Anformungen vorgesehen, die in entsprechende Aussparungen
eingreifen. Nach Einbringen der Anformungen in die Aussparungen sind die Seitenteile
um die Längsachse schwenkbar (drehbar).
[0019] Die Steckverbindermodule 2 sind mit vorstehenden, etwa rechteckförmigen Halterungsmitteln
9 versehen und können zusätzliche federelastischen Rasthaken (nicht dargestellt) aufweisen.
In den Seitenteilen 8 der Rahmenhälften 4, 5 sind als allseitig geschlossene Öffnungen
ausgebildete Ausnehmungen 11 vorgesehen, in die die Halterungsmittel 9 beim Einfügen
der Steckverbindermodule 2 in den Halterahmen 1 eintauchen.
[0020] Zum Einfügen der Steckverbindermodule 2 wird der Halterahmen 1 aufgeklappt, d. h.
geöffnet, wobei die Rahmenhälften 4, 5 um die Gelenke 3 so weit aufgeklappt werden,
dass die Steckverbindermodule 2 eingesetzt werden können.
[0021] Zur Vorfixierung der Steckverbindermodule 2 können die eventuell vorgesehenen Rasthaken
beim Einfügen zunächst unter die Unterkanten der Seitenteile 8 der Rahmenhälften 4,
5 greifen.
[0022] Anschließend werden die Rahmenhälften 4, 5 zusammengekappt, d. h. der Halterahmen
1 wird geschlossen, wobei die Halterungsmittel 9 in die Ausnehmungen 11 gelangen und
ein sicherer, formschlüssiger Halt der Steckverbindermodule 2 in dem Halterahmen 1
bewirkt wird.
[0023] Die Befestigungsenden 6 weisen jeweils einen Befestigungsabschnitt auf, der sich
im aufgeschraubten Zustand (siehe Fig. 1a und 1b) parallel zur Befestigungsfläche
(nicht dargestellt) erstreckt. Die Erstreckungsebene dieses Befestigungsabschnitts
erstreckt sich im Fall von Fig. 1b waagerecht und im rechten Winkel zur Zeichnungsebene.
[0024] Im Bereich des Befestigungsabschnitts befinden sich die Vorsprünge 7 und Rücksprünge
10 der Halterahmenhälften 5, 4, die im zusammengebauten Zustand des Halterahmens miteinander
in Eingriff stehen.
[0025] Im dargestellten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Vorsprünge 7 der Rahmenhälfte
5 in der Erstreckungsebene in Richtung der Rahmenhälfte 4, genauer in die Rücksprünge
10 der Rahmenhälfte 4 hinein. Die Vorsprünge 7 und Rücksprünge 10 sind jeweils am
äußersten Ende der Befestigungsabschnitte (in Längsrichtung) angeordnet. Da die Vorsprünge
7 somit gewissermaßen die gegenüberliegende Halterahmenhälfte 4 in der Erstreckungsebene
einschließen, wird damit eine relative Verschiebung entlang der Längsachse für die
Rahmenhälfte 4, 5 und damit auch für die Seitenteile 8 verhindert. Mit anderen Worten
blockiert der in der Darstellung von Fig. 1a obere Vorsprung 7 im Eingriff mit dem
entsprechenden Rücksprung 10 eine Bewegung nach schräg rechts oben (in der Darstellung),
während der untere Vorsprung 7 im Eingriff mit dem entsprechenden Rücksprung 10 eine
Bewegung nach schräg links unten (in der Darstellung) verhindert.
[0026] In einer alternativen oder ergänzenden Variante kann der Rücksprung auch schlitzförmig
ausgebildet sein, so dass durch den Eingriff bereits eines einzigen Vorsprungs eine
seitliche Verschiebung der Seitenteile 8 in beiden Richtungen verhindert wird. Schlitzförmig
ist in diesem Zusammenhang so zu verstehen, dass der Rücksprung mindestens zwei einander
gegenüberliegende Flanken aufweist, an die der Vorsprung anstößt, wodurch die seitliche
Verschiebung verhindert wird. Diese Variante ist also nicht nur auf einen Schlitz
als Rücksprung beschränkt, da auch beispielsweise ein Rücksprung mit der Form eines
Pilzes, eine Halbkreises, eines Dreiecks usw. als schlitzförmig anzusehen sind.
[0027] Es ist bei geeigneter Dimensionierung und Auslegung der Halterahmenhälften zudem
möglich, dass identische Halterahmenhälften zu einem Halterahmen zusammengefügt werden
können, wobei dann jede Halterahmenhälfte jeweils einen Vorsprung und einen Rücksprung
(an gegenüberliegenden Enden) aufweist.
[0028] Vorzugsweise ist der Vorsprung 7 wie in diesem Ausführungsbeispiel so lang ausgeführt,
dass der Eingriff auch im aufgeklappten Zustand des Halterahmens 1 nicht beendet wird
(siehe Fig. 2b), so dass die Verhinderung einer seitlichen Bewegung auch im aufgeklappten
Zustand beibehalten wird. Dies verhindert, dass der Halterahmen unabsichtlich in seine
Hälften zerlegt wird.
[0029] Fig. 3 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens
zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Halterahmens.
[0030] Das Verfahren 100 umfasst die Schritte des Herstellens 102 der Halterahmenhälften
und des Zusammenfügen 104 der Halterahmenhälften.
[0031] Der Halterahmen umfasst zwei gelenkig miteinander verbundene Hälften, wobei die Trennung
des Halterahmens parallel zu den Seitenteilen des Rahmens vorgesehen ist.
[0032] Im Schritt 102 werden zunächst die Halterahmenhälften hergestellt und zwar derart,
dass die Ausnehmungen als lateral geschlossene Öffnungen in den Seitenteilen des Halterahmens
ausgebildet sind. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erfolgt das Ausbilden der
Öffnungen durch Blechbearbeitung (z.B. Stanzen, Schneiden, Lasern, usw.) im Rahmen
einer Herstellung der Halterahmenhälften in Stanz-Biege-Technik.
[0033] Im Schritt 104 erfolgt das Zusammenfügen der Halterahmenhälften, wobei nach dem Zusammenfügen
Gelenke in Befestigungsenden des Halterahmens derart angeordnet sind, dass sich beim
Aufschrauben des Halterahmens auf eine Befestigungsfläche die Rahmenteile derart ausrichten,
dass die Seitenteile des Halterahmens rechtwinklig zur Befestigungsfläche ausgerichtet
sind und ein oder mehrere eingesetzte Steckverbindermodule über die Halterungsmittel
eine formschlüssige Verbindung mit dem Halterahmen aufweisen.
[0034] Wie oben diskutiert, weisen die Befestigungsenden jeweils einen Befestigungsabschnitt
auf, der sich im aufgeschraubten Zustand parallel zur Befestigungsfläche erstreckt.
[0035] Das Herstellen 102 der Halterahmenhälften umfasst als Teilschritt 106 ein Vorsehen
eines Vorsprungs in wenigstens einer der Halterahmenhälften in wenigstens einem von
deren Befestigungsabschnitten, der in zusammengefügten Zustand in Richtung der anderen
Halterahmenhälfte vorspringt in einen Rücksprung (der ebenfalls in Teilschritt 106
erstellt wird) im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte eingreifen kann,
derart dass im zusammengefügten Zustand eine seitliche Verschiebung der Seitenteile
verhindert wird.
[0036] Erfolgt das Herstellen 102 unter Nutzung der Stanz-Biege-Technik können Vorsprung
und Rücksprung jeweils in einfacher Weise durch geeignete Blechbearbeitung (z.B. Stanzen,
Schneiden, Lasern, usw.) vorgesehen werden.
[0037] Das Zusammenfügen 104 umfasst ein elastisches Verformen 108 wenigstens einer Halterahmenhälfte
zur Anordnung der Gelenke.
[0038] Im Beispiel von Fig. 1a wird zum Zusammenfügen der Halterahmenhälften die Halterahmenhälfte
4 durch elastisches Verbiegen der Seitenwand 8 durch ein Unter-Spannung-Setzen so
verkürzt, dass beim Entspannen nach entsprechender relativer Positionierung der Halterahmenhälften
die Anformungen in die Aussparungen zur Bildung der Gelenke 3 gelangen.
[0039] Eine Alternative zur Verkürzung der Halterahmenhälfte besteht darin, dass das elastische
Verformen im Bereich der Kante zwischen Befestigungsende 6 und Seitenwand 8 erfolgt,
beispielsweise in Form eines Verkleinern eines Kantenwinkels an einer Kante des Befestigungsendes
6 und Vergrößern eines Kantenwinkels an einer Kante des Befestigungsendes 6 der gegenüberliegenden
Halterahmenhälfte 5.
[0040] Diese Verformungen können auch miteinander kombiniert werden.
[0041] Im Zusammenhang des bevorzugten Ausführungsbeispiels werden die Hälften des Halterahmens
durch Stanz-Biege-Technik und Blechbearbeitung (z.B. Stanzen, Schneiden, Lasern, usw.)
aus Metallblech hergestellt. Andere Herstellungsverfahren und andere Materialien (z.B.
Kunststoffe) sind aber ebenfalls möglich. Es ist hierbei zu bemerken, dass die Hälften
des Halterahmens auch mit unterschiedlichen Herstellungsverfahren und/oder unterschiedlichen
Materialien erstellt werden können (z.B. eine Rahmenhälfte aus Kunststoff und eine
Rahmenhälfte aus Metall). Die Materialwahl ist nur durch die für den Einsatz als Halterahmen
notwendigen Eigenschaften beschränkt, wobei zudem für das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren
hinzukommt, dass zumindest die wenigstens eine zu verformende Halterahmenhälfte durch
konstruktive Maßnahme und/oder geeignete Materialwahl eine ausreichende elastische
Verformbarkeit aufweist.
[0042] Die Erfindung umfasst hinsichtlich der Herstellung des erfindungsgemäßen Halterahmens
beispielsweise auch ein Verfahren mit insbesondere den Schritten einer Herstellung
von zwei Halterahmenhälften, wie sie beispielsweise in Anspruch 1 beschrieben sind,
einer elastischen Verformung wenigstens einer der Halterahmenhälften (etwa durch eine
Verkürzung einer Halterahmenhälfte durch Unter-Spannung-Setzen oder Verkleinern oder
Vergrößern eines Kantenwinkels) und einer Bildung einer gelenkigen Verbindung der
Halterahmenhälften unter Rückführung der elastischen Verformung.
1. Halterahmen (1) zur Halterung von Steckverbindermodulen (2) und zum Einbau in Steckverbindergehäuse
bzw. zum Anschrauben an Wandflächen,
wobei die Steckverbindermodule (2) in den Halterahmen (1) einsetzbar sind und Halterungsmittel
(9) an den Steckverbindermodulen (2) mit an gegenüberliegenden Seitenteilen (8) des
Halterahmens (1) vorgesehenen Ausnehmungen (11) zusammenwirken,
wobei die Ausnehmungen (11) als lateral geschlossene Öffnungen (11) in den Seitenteilen
(8) des Halterahmens (1) ausgebildet sind,
wobei der Halterahmen (1) zwei gelenkig miteinander verbundene Hälften (4, 5) umfasst,
wobei die Trennung des Halterahmens (1) parallel zu den Seitenteilen des Rahmens (1)
vorgesehen ist,
wobei Gelenke (3) in Befestigungsenden (6) des Halterahmens (1) derart angeordnet
sind, dass sich beim Aufschrauben des Halterahmens (1) auf eine Befestigungsfläche
die Rahmenteile derart ausrichten, dass die Seitenteile (8) des Halterahmens (1) rechtwinklig
zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und ein oder mehrere eingesetzte Steckverbindermodule
(2) über die Halterungsmittel (9) eine formschlüssige Verbindung mit dem Halterahmen
(1) aufweisen, und
wobei die Befestigungsenden (6) jeweils einen Befestigungsabschnitt aufweisen, der
sich im aufgeschraubten Zustand parallel zur Befestigungsfläche erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Halterahmenhälfte (5, 4) in wenigstens einem Befestigungsabschnitt einen in Richtung
der anderen Halterahmenhälfte (4, 5) vorspringenden Vorsprung (7) aufweist, der in
einen Rücksprung (10) im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte (4, 5)
eingreift, derart dass eine seitliche Verschiebung der Seitenteile (8) verhindert
wird.
2. Halterahmen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Halterahmenhälfte (5) in beiden Befestigungsabschnitten jeweils einen Vorsprung
(7) aufweist, der in einen jeweiligen Rücksprung (10) im Befestigungsabschnitt der
anderen Halterahmenhälfte (4) eingreift, wobei die Paare von Vorsprung (7) und Rücksprung
(10) jeweils einander gegenläufige seitliche Verschiebungen der Seitenteile (8) verhindern.
3. Halterahmen (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Vorsprünge (7) und Rücksprünge (10) jeweils in Längsrichtung am Ende der
Befestigungsabschnitte befinden.
4. Halterahmen (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücksprung schlitzförmig ist und der Eingriff des Vorsprungs eine seitliche Verschiebung
der Seitenteile (8) in beiden Richtungen verhindert.
5. Verfahren (100) zur Herstellung eines Halterahmens (1) zur Halterung von Steckverbindermodulen
(2) und zum Einbau in Steckverbindergehäuse bzw. zum Anschrauben an Wandflächen,
wobei die Steckverbindermodule (2) in den Halterahmen (1) einsetzbar sind und Halterungsmittel
(9) an den Steckverbindermodulen (2) mit an gegenüberliegenden Seitenteilen (8) des
Halterahmens (1) vorgesehenen Ausnehmungen (11) zusammenwirken,
wobei der Halterahmen (1) zwei gelenkig miteinander verbundene Hälften (4, 5) umfasst,
wobei die Trennung des Halterahmens (1) parallel zu den Seitenteilen (8) des Rahmens
(1) vorgesehen ist,
mit den Schritten:
Herstellen (102) von Halterahmenhälften (4, 5), derart, dass die Ausnehmungen (11)
als lateral geschlossene Öffnungen (11) in den Seitenteilen (8) des Halterahmens (1)
ausgebildet sind, und
Zusammenfügen (104) der Halterahmenhälften (4, 5), wobei nach dem Zusammenfügen Gelenke
(3) in Befestigungsenden (6) des Halterahmens (1) derart angeordnet sind, dass sich
beim Aufschrauben des Halterahmens (1) auf eine Befestigungsfläche die Rahmenteile
(4, 5) derart ausrichten, dass die Seitenteile (8) des Halterahmens (1) rechtwinklig
zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und ein oder mehrere eingesetzte Steckverbindermodule
(2) über die Halterungsmittel (9) eine formschlüssige Verbindung mit dem Halterahmen
(1) aufweisen,
wobei die Befestigungsenden (6) jeweils einen Befestigungsabschnitt aufweisen, der
sich im aufgeschraubten Zustand parallel zur Befestigungsfläche erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Herstellen (102) der Halterahmenhälften (4, 5) derart vorgenommen (106) wird,
dass eine Halterahmenhälfte (5, 4) in wenigstens einem Befestigungsabschnitt einen
in Richtung der anderen Halterahmenhälfte (4, 5) vorspringenden Vorsprung (7) aufweist,
der in einen Rücksprung (10) im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte
(4, 5) eingreifen kann, derart dass im zusammengefügten Zustand eine seitliche Verschiebung
der Seitenteile (8) verhindert wird, und
wobei das Zusammenfügen (104) ein elastisches Verformen (108) wenigstens einer Halterahmenhälfte
(4, 5) zur Anordnung der Gelenke (3) umfasst.
6. Verfahren (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Herstellen (102) der Halterahmenhälften (4, 5) unter Nutzung von Stanz-Biege-Technik
erfolgt.
1. A holding frame (1) for holding plug connector modules (2) and for installing in a
plug connector casing or for screwing onto wall surfaces,
wherein the plug connector modules (2) are insertable into the holding frame (1) and
holding means (9) on the plug connector modules (2) cooperate with recesses (11) provided
on opposite side parts (8) of the holding frame (1),
wherein the recesses (11) are formed as laterally closed openings (11) in the side
parts (8) of the holding frame (1),
wherein the holding frame (1) comprises two halves (4, 5) articulatedly connected
to each other, wherein the holding frame (1) separates along a line parallel to the
side parts of the frame (1),
wherein hinges (3) are arranged in fastening ends (6) of the holding frame (1) in
such a way that when the holding frame (1) is screwed onto a fastening surface the
frame parts are oriented in such a way that the side parts (8) of the holding frame
(1) are oriented at right angles to the fastening surface and one or more inserted
plug connector modules (2) are connected interlockingly to the holding frame (1) by
means of the holding means (9), and
wherein the fastening ends (6) each have a fastening section extending in the unscrewed
state parallel to the fastening surface,
characterised in that
one frame half (5, 4) has a projection (7) in at least one fastening section, which
protrudes in the direction of the other frame half (4, 5) and which engages with a
recess (10) in the fastening section of the other frame half (4, 5) in such a way
that any lateral displacement of the side parts (8) is prevented.
2. The holding frame (1) according to claim 1, characterised in that the one frame half (5) has a projection (7) in each of the two fastening sections,
which engages with a respective recess (10) in the fastening section of the other
frame half (4), wherein the projection (7) and recess (10) pairs prevent any counteracting
lateral displacement of the side parts (8) relative to each other.
3. The holding frame (1) according to claim 2, characterised in that the projections (7) and recesses (10) are each located at the ends of the fastening
sections in the longitudinal direction.
4. The holding frame (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the recess is slot-shaped and that the engagement of the projection prevents any
lateral displacement of the side parts (8) in both directions.
5. A method (100) for producing a holding frame (1) for holding plug connector modules
(2) and for installing in a plug connector casing or for screwing onto wall surfaces,
wherein the plug connector modules (2) are insertable into the holding frame (1) and
holding means (9) on the plug connector modules (2) cooperate with recesses (11) provided
on opposite side parts (8) of the holding frame (1),
wherein the holding frame (1) comprises two halves (4, 5) articulatedly connected
to each other, wherein the holding frame (1) separates along a line parallel to the
side parts (8) of the frame (1),
said method comprising the steps of:
producing (102) frame halves (4, 5) in such a way that the recesses (11) are formed
as laterally closed openings (11) in the side parts (8) of the holding frame (1),
and
joining together (104) the frame halves (4, 5), wherein hinges (3) are arranged after
said joining in fastening ends (6) of the holding frame (1) in such a way that when
the holding frame (1) is screwed onto a fastening surface the frame parts (4, 5) are
oriented in such a way that the side parts (8) of the holding frame (1) are oriented
at right angles to the fastening surface and one or more inserted plug connector modules
(2) are connected interlockingly to the holding frame (1) by means of the holding
means (9),
wherein the fastening ends (6) each have a fastening section extending in the unscrewed
state parallel to the fastening surface,
characterised in that
the production (102) of the frame halves (4, 5) is performed (106) in such a way that
one frame half (5, 4) has a projection (7) in at least one fastening section, which
protrudes in the direction of the other frame half (4, 5) and which engages with a
recess (10) in the fastening section of the other frame half (4, 5) in such a way
that in the joined state any lateral displacement of the side parts (8) is prevented,
and
wherein joining (104) includes elastic deformation (108) of at least one frame half
(4, 5) to arrange the hinges (3).
6. The method (100) according to claim 5, characterised in that the frame halves (4, 5) are produced (102) by punching and bending.
1. Cadre de retenue (1) pour le support de modules de connecteur (2) et pour l'intégration
dans un boîtier de connecteur ou pour le vissage sur des surfaces de paroi,
dans lequel les modules de connecteur (2) peuvent être insérés dans le cadre de retenue
(1) et des moyens de support (9) coagissent au niveau des modules de connecteur (2)
avec des évidements (11) prévus au niveau des parties latérales (8) opposées du cadre
de retenue (1),
dans lequel les évidements (11) sont réalisés en tant qu'ouvertures (11) fermées latéralement
dans les parties latérales (8) du cadre de retenue (1),
dans lequel le cadre de retenue (1) comprend deux moitiés (4, 5) raccordées entre
elles de manière articulée, dans lequel la séparation du cadre de retenue (1) est
prévue parallèlement aux parties latérales du cadre (1),
dans lequel des articulations (3) sont agencées dans des extrémités de fixation (6)
du cadre de retenue (1) de telle manière que, lors du vissage du cadre de retenue
(1) sur une surface de fixation, les parties de cadre s'orientent de telle manière
que les parties latérales (8) du cadre de retenue (1) soient orientées à angle droit
par rapport à la surface de fixation et un ou plusieurs modules de connecteur (2)
insérés présentent une liaison par complémentarité de formes avec le cadre de retenue
(1) par le biais des moyens de support (9), et
dans lequel les extrémités de fixation (6) présentent respectivement une section de
fixation qui s'étend à l'état vissé parallèlement à la surface de fixation,
caractérisé en ce que
une moitié de cadre de retenue (5, 4) présente, dans au moins une section de fixation,
une saillie (7) faisant saillie en direction de l'autre moitié de cadre de retenue
(4, 5) qui se met en prise dans un renfoncement (10) dans la section de fixation de
l'autre moitié de cadre de retenue (4, 5) de telle manière qu'un déplacement latéral
des parties latérales (8) soit empêché.
2. Cadre de retenue (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'une moitié de cadre de retenue (5) présente dans les deux sections de fixation
respectivement une saillie (7) qui se met en prise dans un renfoncement (10) respectif
dans la section de fixation de l'autre moitié de cadre de retenue (4), dans lequel
les paires de saillie (7) et renfoncement (10) empêchent respectivement des déplacements
latéraux inverses des parties latérales (8).
3. Cadre de retenue (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que les saillies (7) et les renfoncements (10) se trouvent respectivement dans le sens
longitudinal à l'extrémité des sections de fixation.
4. Cadre de retenue (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le renfoncement est en forme de fente et la mise en prise de la saillie empêche un
déplacement latéral des parties latérales (8) dans les deux sens.
5. Procédé (100) pour la fabrication d'un cadre de retenue (1) pour le support de modules
de connecteur (2) et pour l'intégration dans le boîtier de connecteur ou pour le vissage
sur des surfaces de paroi,
dans lequel les modules de connecteur (2) peuvent être insérés dans le cadre de retenue
(1) et des moyens de support (9) coagissent au niveau des modules de connecteur (2)
avec des évidements (11) prévus au niveau des parties latérales (8) opposées du cadre
de retenue (1),
dans lequel le cadre de retenue (1) comprend deux moitiés (4, 5) raccordées entre
elles de manière articulée, dans lequel la séparation du cadre de retenue (1) est
prévue parallèlement aux parties latérales (8) du cadre (1),
avec les étapes :
la fabrication (102) de moitiés de cadre de retenue (4, 5) de telle manière que les
évidements (11) soient réalisés en tant qu'ouvertures fermées latéralement (11) dans
les parties latérales (8) du cadre de retenue (1), et
l'assemblage (104) des moitiés de cadre de retenue (4, 5), dans lequel, après l'assemblage,
des articulations (3) sont agencées dans des extrémités de fixation (6) du cadre de
retenue (1) de telle manière que, lors du vissage du cadre de retenue (1) sur une
surface de fixation, les parties de cadre (4, 5) s'orientent de telle manière que
les parties latérales (8) du cadre de retenue (1) soient orientées à angle droit par
rapport à la surface de fixation et un ou plusieurs modules de connecteur (2) insérés
présentent une liaison par complémentarité de formes avec le cadre de retenue (1)
par le biais des moyens de support (9),
dans lequel les extrémités de fixation (6) présentent respectivement une section de
fixation qui s'étend à l'état vissé parallèlement à la surface de fixation,
caractérisé en ce que
la fabrication (102) des moitiés de cadre de retenue (4, 5) est entreprise (106) de
telle manière qu'une moitié de cadre de retenue (5, 4) présente, dans au moins une
section de fixation, une saillie (7) faisant saillie en direction de l'autre moitié
de cadre de retenue (4, 5) qui peut se mettre en prise dans un renfoncement (10) dans
la section de fixation de l'autre moitié de cadre de retenue (4, 5) de telle manière
que, dans l'état assemblé, un déplacement latéral des parties latérales (8) soit empêché,
et
dans lequel l'assemblage (104) comprend une déformation élastique (108) au moins d'une
moitié de cadre de retenue (4, 5) pour l'agencement des articulations (3).
6. Procédé (100) selon la revendication 5, caractérisé en ce que la fabrication (102) des moitiés de cadre de retenue (4, 5) est effectuée en utilisant
la technique du pliage-estampage.