(19)
(11) EP 3 178 135 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
12.09.2018  Patentblatt  2018/37

(21) Anmeldenummer: 15742279.1

(22) Anmeldetag:  28.07.2015
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01R 13/514(2006.01)
H01R 43/00(2006.01)
H01R 13/74(2006.01)
H01R 13/518(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2015/067221
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2016/020223 (11.02.2016 Gazette  2016/06)

(54)

HALTERAHMEN UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNG

HOLDING FRAME AND METHOD FOR PRODUCING SAME

CADRE DE RETENUE ET PROCÉDÉ DE FABRICATION DUDIT CADRE DE RETENUE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 08.08.2014 DE 102014215809

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.06.2017  Patentblatt  2017/24

(73) Patentinhaber: Harting Electric GmbH & Co. KG
32339 Espelkamp (DE)

(72) Erfinder:
  • LÖTKEMANN, Irina
    32339 Espelkamp (DE)
  • SCHLEGEL, Bernard
    32369 Rahden (DE)

(74) Vertreter: Eisenführ Speiser 
Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB Postfach 10 60 78
28060 Bremen
28060 Bremen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
CN-U- 202 084 755
DE-C1- 19 707 120
DE-U1-202013 103 611
CN-U- 202 352 910
DE-U1-202012 103 360
NL-A- 6 617 175
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Halterahmen zur Halterung von Steckverbindermodulen und zum Einbau in Steckverbindergehäuse bzw. zum Anschrauben an Wandflächen, wobei die Steckverbindermodule in den Halterahmen eingesetzt sind und Halterungsmittel an den Steckverbindermodulen mit an gegenüberliegenden Wandteilen (Seitenteilen) des Halterahmens vorgesehenen Ausnehmungen zusammenwirken. Die Erfindung betrifft ferner ein entsprechendes Herstellungsverfahren.

    [0002] Derartige Halterahmen dienen zur Halterung von Steckverbindermodulen, wobei der Halterahmen mit verschiedenen Steckverbindermodulen bestückt und anschließend in ein Steckverbindergehäuse eingesetzt und mit diesem verschraubt wird. Dabei muss der Halterahmen mechanisch stabil sein, um den auftretenden Steck- und Ziehkräften beim Zusammenfügen bzw. Trennen der Steckverbindung standhalten zu können.

    [0003] Aus der Firmenschrift der Firma HARTING Elektronik GmbH "Schwere Steckverbinder, Han-Modular, 16 3" ist ein im Wesentlichen rechteckiger Halterahmen bekannt, der mit sich rechtwinklig zur Montageebene erstreckenden Seitenwänden versehen ist. Die Steckverbindermodule sind dabei mit Rasthaken versehen, die beim Einfügen der Steckverbindermodule in den Halterahmen mit den Seitenwänden verrasten, somit fest in diesem gehalten werden.

    [0004] Ein Auswechseln, d. h. insbesondere ein Entfernen/Lösen der Steckverbindermodule ist dann nur mit speziellen Demontagewerkzeugen möglich.

    [0005] Eine Weiterbildung gegenüber dieser Lösung wird DE 197 07 120 C1 und EP 0 860 906 A2 beschrieben, wo ein Halterahmen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 offenbart ist. Ziel der Offenbarung von DE 197 07 120 C1 und EP 0 860 906 A2 ist es, dass die Steckverbindermodule möglichst einfach ein- und ausgebaut werden können. Dabei soll aber dennoch gewährleistet sein, dass der Halterahmen eine hohe mechanische Stabilität aufweist, um den Steck- und Ziehkräften beim Zusammenfügen bzw. Trennen einer Steckverbindung standzuhalten.

    [0006] Der dort beschriebene Halterahmen besteht aus zwei über Gelenke verbundenen Rahmen-Hälften mit Befestigungsenden, die mit Befestigungsschrauben versehen sind. Die Gelenke sind dabei an den Befestigungsenden des Halterahmens vorgesehen, wobei die Schwenkmöglichkeit der Rahmenhälften quer zu den Seitenteilen des Halterahmens vorgesehen ist. Zur Bildung der Gelenke sind an den Befestigungsenden des Halterahmens bzw. der Seitenteile jeweils Anformungen vorgesehen, die in entsprechende Aussparungen eingreifen.

    [0007] Bei der Herstellung eines solchen Halterahmens werden diese Anformungen durch seitliches Verschieben der Seitenteile in die Aussparungen eingeschoben, wobei anschließend die Seitenteile um die Längsachse schwenkbar (drehbar) sind. Nach dem Zusammenfügen der Seitenteile werden Begrenzungspfosten, die gemäß DE 197 07 120 C1 und EP 0 860 906 A2 als Erdungskontakte ausgebildet sind, in die Befestigungsenden eingefügt, wobei die Begrenzungspfosten jeweils an den äußeren Enden der Seitenteile vorgesehen sind und die Gelenke somit zwischen den Begrenzungspfosten liegen. Durch diese Anordnung der Begrenzungspfosten wird eine axiale Verschiebung der Seitenteile verhindert.

    [0008] Das Einfügen der Begrenzungspfosten stellt allerdings einen zusätzlichen Bearbeitungsschritt dar, wodurch die Gesamtherstellung des Halterahmens aufwändiger und damit kostenintensiver wird. Ein einfacher Verzicht auf das Einfügen der Begrenzungspfosten führt allerdings dazu, dass der Halterahmen nicht mehr gegen eine axiale Verschiebung der Seitenteile gesichert wäre. Es könnte daher bei der Benutzung (insbesondere beim Ersteinbau) zu einer solchen Verschiebung kommen, so dass der Halterahmen in seine Rahmen-Hälften zerfällt. Dies würde eine sichere Handhabung des Halterahmens beeinträchtigen.

    [0009] Wenn, wie es in DE 197 07 120 C1 und EP 0 860 906 A2 beschrieben ist, die Begrenzungsposten zusätzlich die Funktion eines Erdungskontakts aufweisen, schränkt diese Doppelfunktion aber auch die Möglichkeiten für Positionen ein, an denen ein solcher Erdungskontakt vorgesehen werden kann.

    [0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Halterahmen dahingehend weiterzubilden, dass eine vereinfachte und/oder weniger kostenintensive Herstellung mit einer zusätzlichen Flexibilität hinsichtlich der Positionierung oder des Weglassens von Erdungskontakten ermöglicht wird, ohne dass eine sichere Handhabung des Halterahmens beeinträchtigt würde.

    [0011] Hierzu wird ein Halterahmen zur Halterung von Steckverbindermodulen und zum Einbau in Steckverbindergehäuse bzw. zum Anschrauben an Wandflächen vorgeschlagen, wobei die Steckverbindermodule in den Halterahmen einsetzbar sind und Halterungsmittel an den Steckverbindermodulen mit an gegenüberliegenden Seitenteilen des Halterahmens vorgesehenen Ausnehmungen zusammenwirken, wobei die Ausnehmungen als lateral geschlossene Öffnungen in den Seitenteilen des Halterahmens ausgebildet sind, wobei der Halterahmen zwei gelenkig miteinander verbundene Hälften umfasst, wobei die Trennung des Halterahmens parallel zu den Seitenteilen des Rahmens vorgesehen ist, wobei Gelenke in Befestigungsenden des Halterahmens derart angeordnet sind, dass sich beim Aufschrauben des Halterahmens auf eine Befestigungsfläche die Rahmenteile derart ausrichten, dass die Seitenteile des Halterahmens rechtwinklig zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und ein oder mehrere eingesetzte Steckverbindermodule über die Halterungsmittel eine formschlüssige Verbindung mit dem Halterahmen aufweisen, und wobei die Befestigungsenden jeweils einen Befestigungsabschnitt aufweisen, der sich im aufgeschraubten Zustand parallel zur Befestigungsfläche erstreckt, wobei eine Halterahmenhälfte in wenigstens einem Befestigungsabschnitt einen in Richtung der anderen Halterahmenhälfte vorspringenden Vorsprung aufweist, der in einen Rücksprung im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte eingreift, derart dass eine seitliche Verschiebung der Seitenteile verhindert wird.

    [0012] Ein weiterer Aspekt der Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Halterahmens, nämlich in einem Verfahren zur Herstellung eines Halterahmens zur Halterung von Steckverbindermodulen und zum Einbau in Steckverbindergehäuse bzw. zum Anschrauben an Wandflächen, wobei die Steckverbindermodule in den Halterahmen einsetzbar sind und Halterungsmittel an den Steckverbindermodulen mit an gegenüberliegenden Seitenteilen des Halterahmens vorgesehenen Ausnehmungen zusammenwirken, wobei der Halterahmen zwei gelenkig miteinander verbundene Hälften umfasst, wobei die Trennung des Halterahmens parallel zu den Seitenteilen des Rahmens vorgesehen ist, mit den Schritten: Herstellen von Halterahmenhälften, derart, dass die Ausnehmungen als lateral geschlossene Öffnungen in den Seitenteilen des Halterahmens ausgebildet sind, und Zusammenfügen der Halterahmenhälften, wobei nach dem Zusammenfügen Gelenke in Befestigungsenden des Halterahmens derart angeordnet sind, dass sich beim Aufschrauben des Halterahmens auf eine Befestigungsfläche die Rahmenteile derart ausrichten, dass die Seitenteile des Halterahmens rechtwinklig zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und ein oder mehrere eingesetzte Steckverbindermodule über die Halterungsmittel eine formschlüssige Verbindung mit dem Halterahmen aufweisen, wobei die Befestigungsenden jeweils einen Befestigungsabschnitt aufweisen, der sich im aufgeschraubten Zustand parallel zur Befestigungsfläche erstreckt, wobei das Herstellen der Halterahmenhälfte derart vorgenommen wird, dass eine Halterahmenhälfte in wenigstens einem Befestigungsabschnitt einen in Richtung der anderen Halterahmenhälfte vorspringenden Vorsprung aufweist, der in einen Rücksprung im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte eingreifen kann, derart dass im zusammengefügten Zustand eine seitliche Verschiebung der Seitenteile verhindert wird, und wobei das Zusammenfügen ein elastisches Verformen wenigstens einer Halterahmenhälfte zur Anordnung der Gelenke umfasst.

    [0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

    [0014] Die vorliegende Erfindung hat es mit der Lehre von DE 197 07 120 C1 und EP 0 860 906 A2 gemein, dass eine Montage bzw. Demontage der Steckverbindermodule ohne spezielle Werkzeuge möglich ist. Ebenso trifft auch die Erfindung zu, dass die Steckverbindermodule nach dem Einbau des Halterahmens in ein Steckverbindergehäuse oder an eine Wandfläche formschlüssig in dem Halterahmen befestigt sind und somit insgesamt eine hohe mechanische Stabilität zur Aufnahme bzw. Übertragung der Steck- und Ziehkräfte der Steckverbindung vorhanden ist.

    [0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. Es zeigen
    Fig. 1a und 1b
    Ansichten eines geschlossenen Halterahmens gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
    Fig. 2a und 2b
    Ansichten eines geöffneten Halterahmens gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung und
    Fig. 3
    ein schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zur Herstellung eine erfindungsgemäßen Halterahmens.


    [0016] In den Figuren 1a, 1b, 2a und 2b ist ein Halterahmen 1 für Steckverbindermodule 2 dargestellt, wobei in Fig. 2a und 2b der Halterahmen geöffnet und in Fig. 1a und 1b geschlossen ist.

    [0017] Der Halterahmen 1 ist nach dem Einfügen von Steckverbindermodulen 2 zum Einbau in Steckverbindergehäuse (siehe DE 197 07 120 C1 und EP 0 860 906 A2) oder zum Befestigen über einem Durchbruch einer Befestigungsfläche / Montagewand vorgesehen.

    [0018] Der Halterahmen 1 besteht aus zwei über Gelenke 3 verbundene Rahmenhälften 4, 5 mit Befestigungsenden 6, die mit Befestigungsschrauben (nicht dargestellt) versehen werden können, und Seitenteilen 8. Die Gelenke 3 sind dabei an den Befestigungsenden 6 des Halterahmens 1 vorgesehen, wobei die Schwenkmöglichkeit der Rahmenhälften 4, 5 quer zu den Seitenteilen 8 des Halterahmens 1 vorgesehen ist (wie aus dem Vergleich der Fig. 1a, 1b und 2a, 2b zu erkennen ist). Zur Bildung der Gelenke 3 sind an den Befestigungsenden 6 des Halterahmens 1 jeweils Anformungen vorgesehen, die in entsprechende Aussparungen eingreifen. Nach Einbringen der Anformungen in die Aussparungen sind die Seitenteile um die Längsachse schwenkbar (drehbar).

    [0019] Die Steckverbindermodule 2 sind mit vorstehenden, etwa rechteckförmigen Halterungsmitteln 9 versehen und können zusätzliche federelastischen Rasthaken (nicht dargestellt) aufweisen. In den Seitenteilen 8 der Rahmenhälften 4, 5 sind als allseitig geschlossene Öffnungen ausgebildete Ausnehmungen 11 vorgesehen, in die die Halterungsmittel 9 beim Einfügen der Steckverbindermodule 2 in den Halterahmen 1 eintauchen.

    [0020] Zum Einfügen der Steckverbindermodule 2 wird der Halterahmen 1 aufgeklappt, d. h. geöffnet, wobei die Rahmenhälften 4, 5 um die Gelenke 3 so weit aufgeklappt werden, dass die Steckverbindermodule 2 eingesetzt werden können.

    [0021] Zur Vorfixierung der Steckverbindermodule 2 können die eventuell vorgesehenen Rasthaken beim Einfügen zunächst unter die Unterkanten der Seitenteile 8 der Rahmenhälften 4, 5 greifen.

    [0022] Anschließend werden die Rahmenhälften 4, 5 zusammengekappt, d. h. der Halterahmen 1 wird geschlossen, wobei die Halterungsmittel 9 in die Ausnehmungen 11 gelangen und ein sicherer, formschlüssiger Halt der Steckverbindermodule 2 in dem Halterahmen 1 bewirkt wird.

    [0023] Die Befestigungsenden 6 weisen jeweils einen Befestigungsabschnitt auf, der sich im aufgeschraubten Zustand (siehe Fig. 1a und 1b) parallel zur Befestigungsfläche (nicht dargestellt) erstreckt. Die Erstreckungsebene dieses Befestigungsabschnitts erstreckt sich im Fall von Fig. 1b waagerecht und im rechten Winkel zur Zeichnungsebene.

    [0024] Im Bereich des Befestigungsabschnitts befinden sich die Vorsprünge 7 und Rücksprünge 10 der Halterahmenhälften 5, 4, die im zusammengebauten Zustand des Halterahmens miteinander in Eingriff stehen.

    [0025] Im dargestellten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Vorsprünge 7 der Rahmenhälfte 5 in der Erstreckungsebene in Richtung der Rahmenhälfte 4, genauer in die Rücksprünge 10 der Rahmenhälfte 4 hinein. Die Vorsprünge 7 und Rücksprünge 10 sind jeweils am äußersten Ende der Befestigungsabschnitte (in Längsrichtung) angeordnet. Da die Vorsprünge 7 somit gewissermaßen die gegenüberliegende Halterahmenhälfte 4 in der Erstreckungsebene einschließen, wird damit eine relative Verschiebung entlang der Längsachse für die Rahmenhälfte 4, 5 und damit auch für die Seitenteile 8 verhindert. Mit anderen Worten blockiert der in der Darstellung von Fig. 1a obere Vorsprung 7 im Eingriff mit dem entsprechenden Rücksprung 10 eine Bewegung nach schräg rechts oben (in der Darstellung), während der untere Vorsprung 7 im Eingriff mit dem entsprechenden Rücksprung 10 eine Bewegung nach schräg links unten (in der Darstellung) verhindert.

    [0026] In einer alternativen oder ergänzenden Variante kann der Rücksprung auch schlitzförmig ausgebildet sein, so dass durch den Eingriff bereits eines einzigen Vorsprungs eine seitliche Verschiebung der Seitenteile 8 in beiden Richtungen verhindert wird. Schlitzförmig ist in diesem Zusammenhang so zu verstehen, dass der Rücksprung mindestens zwei einander gegenüberliegende Flanken aufweist, an die der Vorsprung anstößt, wodurch die seitliche Verschiebung verhindert wird. Diese Variante ist also nicht nur auf einen Schlitz als Rücksprung beschränkt, da auch beispielsweise ein Rücksprung mit der Form eines Pilzes, eine Halbkreises, eines Dreiecks usw. als schlitzförmig anzusehen sind.

    [0027] Es ist bei geeigneter Dimensionierung und Auslegung der Halterahmenhälften zudem möglich, dass identische Halterahmenhälften zu einem Halterahmen zusammengefügt werden können, wobei dann jede Halterahmenhälfte jeweils einen Vorsprung und einen Rücksprung (an gegenüberliegenden Enden) aufweist.

    [0028] Vorzugsweise ist der Vorsprung 7 wie in diesem Ausführungsbeispiel so lang ausgeführt, dass der Eingriff auch im aufgeklappten Zustand des Halterahmens 1 nicht beendet wird (siehe Fig. 2b), so dass die Verhinderung einer seitlichen Bewegung auch im aufgeklappten Zustand beibehalten wird. Dies verhindert, dass der Halterahmen unabsichtlich in seine Hälften zerlegt wird.

    [0029] Fig. 3 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Halterahmens.

    [0030] Das Verfahren 100 umfasst die Schritte des Herstellens 102 der Halterahmenhälften und des Zusammenfügen 104 der Halterahmenhälften.

    [0031] Der Halterahmen umfasst zwei gelenkig miteinander verbundene Hälften, wobei die Trennung des Halterahmens parallel zu den Seitenteilen des Rahmens vorgesehen ist.

    [0032] Im Schritt 102 werden zunächst die Halterahmenhälften hergestellt und zwar derart, dass die Ausnehmungen als lateral geschlossene Öffnungen in den Seitenteilen des Halterahmens ausgebildet sind. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erfolgt das Ausbilden der Öffnungen durch Blechbearbeitung (z.B. Stanzen, Schneiden, Lasern, usw.) im Rahmen einer Herstellung der Halterahmenhälften in Stanz-Biege-Technik.

    [0033] Im Schritt 104 erfolgt das Zusammenfügen der Halterahmenhälften, wobei nach dem Zusammenfügen Gelenke in Befestigungsenden des Halterahmens derart angeordnet sind, dass sich beim Aufschrauben des Halterahmens auf eine Befestigungsfläche die Rahmenteile derart ausrichten, dass die Seitenteile des Halterahmens rechtwinklig zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und ein oder mehrere eingesetzte Steckverbindermodule über die Halterungsmittel eine formschlüssige Verbindung mit dem Halterahmen aufweisen.

    [0034] Wie oben diskutiert, weisen die Befestigungsenden jeweils einen Befestigungsabschnitt auf, der sich im aufgeschraubten Zustand parallel zur Befestigungsfläche erstreckt.

    [0035] Das Herstellen 102 der Halterahmenhälften umfasst als Teilschritt 106 ein Vorsehen eines Vorsprungs in wenigstens einer der Halterahmenhälften in wenigstens einem von deren Befestigungsabschnitten, der in zusammengefügten Zustand in Richtung der anderen Halterahmenhälfte vorspringt in einen Rücksprung (der ebenfalls in Teilschritt 106 erstellt wird) im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte eingreifen kann, derart dass im zusammengefügten Zustand eine seitliche Verschiebung der Seitenteile verhindert wird.

    [0036] Erfolgt das Herstellen 102 unter Nutzung der Stanz-Biege-Technik können Vorsprung und Rücksprung jeweils in einfacher Weise durch geeignete Blechbearbeitung (z.B. Stanzen, Schneiden, Lasern, usw.) vorgesehen werden.

    [0037] Das Zusammenfügen 104 umfasst ein elastisches Verformen 108 wenigstens einer Halterahmenhälfte zur Anordnung der Gelenke.

    [0038] Im Beispiel von Fig. 1a wird zum Zusammenfügen der Halterahmenhälften die Halterahmenhälfte 4 durch elastisches Verbiegen der Seitenwand 8 durch ein Unter-Spannung-Setzen so verkürzt, dass beim Entspannen nach entsprechender relativer Positionierung der Halterahmenhälften die Anformungen in die Aussparungen zur Bildung der Gelenke 3 gelangen.

    [0039] Eine Alternative zur Verkürzung der Halterahmenhälfte besteht darin, dass das elastische Verformen im Bereich der Kante zwischen Befestigungsende 6 und Seitenwand 8 erfolgt, beispielsweise in Form eines Verkleinern eines Kantenwinkels an einer Kante des Befestigungsendes 6 und Vergrößern eines Kantenwinkels an einer Kante des Befestigungsendes 6 der gegenüberliegenden Halterahmenhälfte 5.

    [0040] Diese Verformungen können auch miteinander kombiniert werden.

    [0041] Im Zusammenhang des bevorzugten Ausführungsbeispiels werden die Hälften des Halterahmens durch Stanz-Biege-Technik und Blechbearbeitung (z.B. Stanzen, Schneiden, Lasern, usw.) aus Metallblech hergestellt. Andere Herstellungsverfahren und andere Materialien (z.B. Kunststoffe) sind aber ebenfalls möglich. Es ist hierbei zu bemerken, dass die Hälften des Halterahmens auch mit unterschiedlichen Herstellungsverfahren und/oder unterschiedlichen Materialien erstellt werden können (z.B. eine Rahmenhälfte aus Kunststoff und eine Rahmenhälfte aus Metall). Die Materialwahl ist nur durch die für den Einsatz als Halterahmen notwendigen Eigenschaften beschränkt, wobei zudem für das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren hinzukommt, dass zumindest die wenigstens eine zu verformende Halterahmenhälfte durch konstruktive Maßnahme und/oder geeignete Materialwahl eine ausreichende elastische Verformbarkeit aufweist.

    [0042] Die Erfindung umfasst hinsichtlich der Herstellung des erfindungsgemäßen Halterahmens beispielsweise auch ein Verfahren mit insbesondere den Schritten einer Herstellung von zwei Halterahmenhälften, wie sie beispielsweise in Anspruch 1 beschrieben sind, einer elastischen Verformung wenigstens einer der Halterahmenhälften (etwa durch eine Verkürzung einer Halterahmenhälfte durch Unter-Spannung-Setzen oder Verkleinern oder Vergrößern eines Kantenwinkels) und einer Bildung einer gelenkigen Verbindung der Halterahmenhälften unter Rückführung der elastischen Verformung.


    Ansprüche

    1. Halterahmen (1) zur Halterung von Steckverbindermodulen (2) und zum Einbau in Steckverbindergehäuse bzw. zum Anschrauben an Wandflächen,
    wobei die Steckverbindermodule (2) in den Halterahmen (1) einsetzbar sind und Halterungsmittel (9) an den Steckverbindermodulen (2) mit an gegenüberliegenden Seitenteilen (8) des Halterahmens (1) vorgesehenen Ausnehmungen (11) zusammenwirken,
    wobei die Ausnehmungen (11) als lateral geschlossene Öffnungen (11) in den Seitenteilen (8) des Halterahmens (1) ausgebildet sind,
    wobei der Halterahmen (1) zwei gelenkig miteinander verbundene Hälften (4, 5) umfasst, wobei die Trennung des Halterahmens (1) parallel zu den Seitenteilen des Rahmens (1) vorgesehen ist,
    wobei Gelenke (3) in Befestigungsenden (6) des Halterahmens (1) derart angeordnet sind, dass sich beim Aufschrauben des Halterahmens (1) auf eine Befestigungsfläche die Rahmenteile derart ausrichten, dass die Seitenteile (8) des Halterahmens (1) rechtwinklig zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und ein oder mehrere eingesetzte Steckverbindermodule (2) über die Halterungsmittel (9) eine formschlüssige Verbindung mit dem Halterahmen (1) aufweisen, und
    wobei die Befestigungsenden (6) jeweils einen Befestigungsabschnitt aufweisen, der sich im aufgeschraubten Zustand parallel zur Befestigungsfläche erstreckt,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    eine Halterahmenhälfte (5, 4) in wenigstens einem Befestigungsabschnitt einen in Richtung der anderen Halterahmenhälfte (4, 5) vorspringenden Vorsprung (7) aufweist, der in einen Rücksprung (10) im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte (4, 5) eingreift, derart dass eine seitliche Verschiebung der Seitenteile (8) verhindert wird.
     
    2. Halterahmen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Halterahmenhälfte (5) in beiden Befestigungsabschnitten jeweils einen Vorsprung (7) aufweist, der in einen jeweiligen Rücksprung (10) im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte (4) eingreift, wobei die Paare von Vorsprung (7) und Rücksprung (10) jeweils einander gegenläufige seitliche Verschiebungen der Seitenteile (8) verhindern.
     
    3. Halterahmen (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Vorsprünge (7) und Rücksprünge (10) jeweils in Längsrichtung am Ende der Befestigungsabschnitte befinden.
     
    4. Halterahmen (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücksprung schlitzförmig ist und der Eingriff des Vorsprungs eine seitliche Verschiebung der Seitenteile (8) in beiden Richtungen verhindert.
     
    5. Verfahren (100) zur Herstellung eines Halterahmens (1) zur Halterung von Steckverbindermodulen (2) und zum Einbau in Steckverbindergehäuse bzw. zum Anschrauben an Wandflächen,
    wobei die Steckverbindermodule (2) in den Halterahmen (1) einsetzbar sind und Halterungsmittel (9) an den Steckverbindermodulen (2) mit an gegenüberliegenden Seitenteilen (8) des Halterahmens (1) vorgesehenen Ausnehmungen (11) zusammenwirken,
    wobei der Halterahmen (1) zwei gelenkig miteinander verbundene Hälften (4, 5) umfasst, wobei die Trennung des Halterahmens (1) parallel zu den Seitenteilen (8) des Rahmens (1) vorgesehen ist,
    mit den Schritten:

    Herstellen (102) von Halterahmenhälften (4, 5), derart, dass die Ausnehmungen (11) als lateral geschlossene Öffnungen (11) in den Seitenteilen (8) des Halterahmens (1) ausgebildet sind, und

    Zusammenfügen (104) der Halterahmenhälften (4, 5), wobei nach dem Zusammenfügen Gelenke (3) in Befestigungsenden (6) des Halterahmens (1) derart angeordnet sind, dass sich beim Aufschrauben des Halterahmens (1) auf eine Befestigungsfläche die Rahmenteile (4, 5) derart ausrichten, dass die Seitenteile (8) des Halterahmens (1) rechtwinklig zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und ein oder mehrere eingesetzte Steckverbindermodule (2) über die Halterungsmittel (9) eine formschlüssige Verbindung mit dem Halterahmen (1) aufweisen,

    wobei die Befestigungsenden (6) jeweils einen Befestigungsabschnitt aufweisen, der sich im aufgeschraubten Zustand parallel zur Befestigungsfläche erstreckt,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    das Herstellen (102) der Halterahmenhälften (4, 5) derart vorgenommen (106) wird, dass eine Halterahmenhälfte (5, 4) in wenigstens einem Befestigungsabschnitt einen in Richtung der anderen Halterahmenhälfte (4, 5) vorspringenden Vorsprung (7) aufweist, der in einen Rücksprung (10) im Befestigungsabschnitt der anderen Halterahmenhälfte (4, 5) eingreifen kann, derart dass im zusammengefügten Zustand eine seitliche Verschiebung der Seitenteile (8) verhindert wird, und

    wobei das Zusammenfügen (104) ein elastisches Verformen (108) wenigstens einer Halterahmenhälfte (4, 5) zur Anordnung der Gelenke (3) umfasst.


     
    6. Verfahren (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Herstellen (102) der Halterahmenhälften (4, 5) unter Nutzung von Stanz-Biege-Technik erfolgt.
     


    Claims

    1. A holding frame (1) for holding plug connector modules (2) and for installing in a plug connector casing or for screwing onto wall surfaces,
    wherein the plug connector modules (2) are insertable into the holding frame (1) and holding means (9) on the plug connector modules (2) cooperate with recesses (11) provided on opposite side parts (8) of the holding frame (1),
    wherein the recesses (11) are formed as laterally closed openings (11) in the side parts (8) of the holding frame (1),
    wherein the holding frame (1) comprises two halves (4, 5) articulatedly connected to each other, wherein the holding frame (1) separates along a line parallel to the side parts of the frame (1),
    wherein hinges (3) are arranged in fastening ends (6) of the holding frame (1) in such a way that when the holding frame (1) is screwed onto a fastening surface the frame parts are oriented in such a way that the side parts (8) of the holding frame (1) are oriented at right angles to the fastening surface and one or more inserted plug connector modules (2) are connected interlockingly to the holding frame (1) by means of the holding means (9), and
    wherein the fastening ends (6) each have a fastening section extending in the unscrewed state parallel to the fastening surface,
    characterised in that
    one frame half (5, 4) has a projection (7) in at least one fastening section, which protrudes in the direction of the other frame half (4, 5) and which engages with a recess (10) in the fastening section of the other frame half (4, 5) in such a way that any lateral displacement of the side parts (8) is prevented.
     
    2. The holding frame (1) according to claim 1, characterised in that the one frame half (5) has a projection (7) in each of the two fastening sections, which engages with a respective recess (10) in the fastening section of the other frame half (4), wherein the projection (7) and recess (10) pairs prevent any counteracting lateral displacement of the side parts (8) relative to each other.
     
    3. The holding frame (1) according to claim 2, characterised in that the projections (7) and recesses (10) are each located at the ends of the fastening sections in the longitudinal direction.
     
    4. The holding frame (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the recess is slot-shaped and that the engagement of the projection prevents any lateral displacement of the side parts (8) in both directions.
     
    5. A method (100) for producing a holding frame (1) for holding plug connector modules (2) and for installing in a plug connector casing or for screwing onto wall surfaces,
    wherein the plug connector modules (2) are insertable into the holding frame (1) and holding means (9) on the plug connector modules (2) cooperate with recesses (11) provided on opposite side parts (8) of the holding frame (1),
    wherein the holding frame (1) comprises two halves (4, 5) articulatedly connected to each other, wherein the holding frame (1) separates along a line parallel to the side parts (8) of the frame (1),
    said method comprising the steps of:

    producing (102) frame halves (4, 5) in such a way that the recesses (11) are formed as laterally closed openings (11) in the side parts (8) of the holding frame (1), and

    joining together (104) the frame halves (4, 5), wherein hinges (3) are arranged after said joining in fastening ends (6) of the holding frame (1) in such a way that when the holding frame (1) is screwed onto a fastening surface the frame parts (4, 5) are oriented in such a way that the side parts (8) of the holding frame (1) are oriented at right angles to the fastening surface and one or more inserted plug connector modules (2) are connected interlockingly to the holding frame (1) by means of the holding means (9),

    wherein the fastening ends (6) each have a fastening section extending in the unscrewed state parallel to the fastening surface,

    characterised in that

    the production (102) of the frame halves (4, 5) is performed (106) in such a way that one frame half (5, 4) has a projection (7) in at least one fastening section, which protrudes in the direction of the other frame half (4, 5) and which engages with a recess (10) in the fastening section of the other frame half (4, 5) in such a way that in the joined state any lateral displacement of the side parts (8) is prevented, and

    wherein joining (104) includes elastic deformation (108) of at least one frame half (4, 5) to arrange the hinges (3).


     
    6. The method (100) according to claim 5, characterised in that the frame halves (4, 5) are produced (102) by punching and bending.
     


    Revendications

    1. Cadre de retenue (1) pour le support de modules de connecteur (2) et pour l'intégration dans un boîtier de connecteur ou pour le vissage sur des surfaces de paroi,
    dans lequel les modules de connecteur (2) peuvent être insérés dans le cadre de retenue (1) et des moyens de support (9) coagissent au niveau des modules de connecteur (2) avec des évidements (11) prévus au niveau des parties latérales (8) opposées du cadre de retenue (1),
    dans lequel les évidements (11) sont réalisés en tant qu'ouvertures (11) fermées latéralement dans les parties latérales (8) du cadre de retenue (1),
    dans lequel le cadre de retenue (1) comprend deux moitiés (4, 5) raccordées entre elles de manière articulée, dans lequel la séparation du cadre de retenue (1) est prévue parallèlement aux parties latérales du cadre (1),
    dans lequel des articulations (3) sont agencées dans des extrémités de fixation (6) du cadre de retenue (1) de telle manière que, lors du vissage du cadre de retenue (1) sur une surface de fixation, les parties de cadre s'orientent de telle manière que les parties latérales (8) du cadre de retenue (1) soient orientées à angle droit par rapport à la surface de fixation et un ou plusieurs modules de connecteur (2) insérés présentent une liaison par complémentarité de formes avec le cadre de retenue (1) par le biais des moyens de support (9), et
    dans lequel les extrémités de fixation (6) présentent respectivement une section de fixation qui s'étend à l'état vissé parallèlement à la surface de fixation,
    caractérisé en ce que
    une moitié de cadre de retenue (5, 4) présente, dans au moins une section de fixation, une saillie (7) faisant saillie en direction de l'autre moitié de cadre de retenue (4, 5) qui se met en prise dans un renfoncement (10) dans la section de fixation de l'autre moitié de cadre de retenue (4, 5) de telle manière qu'un déplacement latéral des parties latérales (8) soit empêché.
     
    2. Cadre de retenue (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'une moitié de cadre de retenue (5) présente dans les deux sections de fixation respectivement une saillie (7) qui se met en prise dans un renfoncement (10) respectif dans la section de fixation de l'autre moitié de cadre de retenue (4), dans lequel les paires de saillie (7) et renfoncement (10) empêchent respectivement des déplacements latéraux inverses des parties latérales (8).
     
    3. Cadre de retenue (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que les saillies (7) et les renfoncements (10) se trouvent respectivement dans le sens longitudinal à l'extrémité des sections de fixation.
     
    4. Cadre de retenue (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le renfoncement est en forme de fente et la mise en prise de la saillie empêche un déplacement latéral des parties latérales (8) dans les deux sens.
     
    5. Procédé (100) pour la fabrication d'un cadre de retenue (1) pour le support de modules de connecteur (2) et pour l'intégration dans le boîtier de connecteur ou pour le vissage sur des surfaces de paroi,
    dans lequel les modules de connecteur (2) peuvent être insérés dans le cadre de retenue (1) et des moyens de support (9) coagissent au niveau des modules de connecteur (2) avec des évidements (11) prévus au niveau des parties latérales (8) opposées du cadre de retenue (1),
    dans lequel le cadre de retenue (1) comprend deux moitiés (4, 5) raccordées entre elles de manière articulée, dans lequel la séparation du cadre de retenue (1) est prévue parallèlement aux parties latérales (8) du cadre (1),
    avec les étapes :

    la fabrication (102) de moitiés de cadre de retenue (4, 5) de telle manière que les évidements (11) soient réalisés en tant qu'ouvertures fermées latéralement (11) dans les parties latérales (8) du cadre de retenue (1), et

    l'assemblage (104) des moitiés de cadre de retenue (4, 5), dans lequel, après l'assemblage, des articulations (3) sont agencées dans des extrémités de fixation (6) du cadre de retenue (1) de telle manière que, lors du vissage du cadre de retenue (1) sur une surface de fixation, les parties de cadre (4, 5) s'orientent de telle manière que les parties latérales (8) du cadre de retenue (1) soient orientées à angle droit par rapport à la surface de fixation et un ou plusieurs modules de connecteur (2) insérés présentent une liaison par complémentarité de formes avec le cadre de retenue (1) par le biais des moyens de support (9),

    dans lequel les extrémités de fixation (6) présentent respectivement une section de fixation qui s'étend à l'état vissé parallèlement à la surface de fixation,

    caractérisé en ce que

    la fabrication (102) des moitiés de cadre de retenue (4, 5) est entreprise (106) de telle manière qu'une moitié de cadre de retenue (5, 4) présente, dans au moins une section de fixation, une saillie (7) faisant saillie en direction de l'autre moitié de cadre de retenue (4, 5) qui peut se mettre en prise dans un renfoncement (10) dans la section de fixation de l'autre moitié de cadre de retenue (4, 5) de telle manière que, dans l'état assemblé, un déplacement latéral des parties latérales (8) soit empêché, et

    dans lequel l'assemblage (104) comprend une déformation élastique (108) au moins d'une moitié de cadre de retenue (4, 5) pour l'agencement des articulations (3).


     
    6. Procédé (100) selon la revendication 5, caractérisé en ce que la fabrication (102) des moitiés de cadre de retenue (4, 5) est effectuée en utilisant la technique du pliage-estampage.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente