[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere eine Geschirrspülmaschine,
wobei das Haushaltsgerät einen eine Behälterrückwand umfassenden Behälter zur Aufnahme
von zu bearbeitendem Gut aufweist, dem in Einbaustellung zumindest ein Kraftaufnehmer,
insbesondere zur Abstützung gegenüber einem umgebenden Küchenmöbel oder einer Wand
in einem eingebauten Zustand und/oder zur Abstützung gegen äußere Kräfte in einem
gestapelten oder angehobenen Zustand während des Transports oder einer Zwischenlagerung,
zugeordnet ist, wobei der zumindest eine Kraftaufnehmer an der Behälterrückwand des
Behälters mittelbar oder unmittelbar gehalten ist.
[0002] Ein derartiges Haushaltsgerät ist beispielsweise aus der
DE 10 2007 052 072 A1 bekannt. Das offenbarte Haushaltsgerät weist wenigstens einen in einem Gerätegehäuse
aufgenommenen Behandlungsbehälter und auf zwei einander gegenüberliegenden Gehäuseseiten
jeweils wenigstens zwei Kraftaufnehmer auf. In dem Bereich der beiden hinteren oberen
Eckabschnitte des kastenförmigen Behandlungsbehälters sind somit jeweils flächige
hintere Kraftaufnehmer auf dem als Verstärkungsrahmen zur Versteifung der Behälterrückwand
wirkenden Befestigungsfalz durch Verrasten befestigt. Weiterhin ist ein Kraftaufnahmeelement
zur Kraftaufnahme einer auf die Kraftaufnehmer wirkenden Kraft vorgesehen.
[0003] Es sind zahlreiche Haushaltsgeräte bekannt, die über einen Behälter zur Bearbeitung
von eingebrachtem Gut verfügen. Ein solcher Behälter kann etwa bei einer Geschirrspülmaschine
ein mit mindesten einem Sprüharm und/oder Sprühdüsen und einem oder mehreren Geschirrkörben
versehener Spülbehälter sein. Ein solcher Behälter ist herkömmlich in einem ihn mit
Abstand umgebenden und im Wesentlichen quaderförmigen Gehäuse gehalten. Dabei ist
es bekannt, an oberen Gehäusekanten Halterungen anzuordnen, über die das Gehäuse in
einem Küchenmöbel fixierbar ist, zum Beispiel über Schrauben. Dies setzt allerdings
das Vorhandensein eines solchen äußeren Gehäuses voraus, zudem sind mit den genannten
Halterungen zusätzliche und zusätzlich vor Ort zu montierende Bauteile erforderlich.
[0004] Neuerdings finden häufig für den Einbau in Küchenmöbel solche Haushaltsgeräte Verwendung,
die zum Zwecke einer Material- und Gewichtsersparnis kein vollständiges äußeres Gehäuse
mehr aufweisen, so dass zumindest in einem oberen Bereich die Außenwandung des genannten
Behälters im Wesentlichen auch gleichzeitig die Außenkontur des Haushaltsgeräts bildet.
Dennoch ist auch hier eine Abstandswahrung und Abstützung des Haushaltsgeräts an einem
umgebenden Küchenmöbel und/oder einer Raumwand erforderlich, um eine spielfreie Einpassung
sicherzustellen. Ebenso ist hier ein Widerstand gegen eine Deformation durch äußere
Krafteinwirkung während des Transports oder der Zwischenlagerung zum Beispiel mittels
Gabelstapler sicherzustellen. Dies gilt auch für solche Haushaltsgeräte, die zwar
ein äußeres Gehäuse aufweisen, das selbst jedoch nicht so stabil ausgebildet ist,
dass es den genannten äußeren Kräften entgegenwirken könnte. Auch hier sind dann zwischen
dem Gehäuse und dem Behälter Kraftaufnehmer der vorzusehen, die eine zu hohe Belastung
von Gehäuse und/oder Behälter verhindern.
[0005] Daher werden - insbesondere an oberen Eckbereichen des Behälters - häufig außenseitig
so genannte Kraftaufnehmer, beispielsweise aus Kunststoff, anmontiert, die insbesondere
zur Abstützung gegenüber einem umgebenden Küchenmöbel oder einer Wand in einem eingebauten
Zustand und/oder zur Abstützung gegen äußere Kräfte in einem gestapelten oder angehobenen
Zustand während des Transports oder einer Zwischenlagerung dienen.
[0006] Die Anmontage erfolgt aktuell durch ein Verschrauben der Kraftaufnehmer an dem Behälter.
Hierfür ist es erforderlich, dass die Schrauben manuell durch Bohrungen der Kraftaufnehmer
an dem Behälter fixiert werden, so dass der Montageaufwand relativ hoch ist und bei
Verwendung einer Schraube pro Kraftaufnehmer auch ein Verdrehen des jeweiligen Kraftaufnehmers
bezüglich dessen gewünschter Lage zumindest dauerhaft nicht ausgeschlossen ist.
[0007] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, für ein Haushaltsgerät eine einfach montierbare
Festlegungsmöglichkeit für dem Behälter außen zugeordnete Kraftaufnehmer zu schaffen.
[0008] Die Erfindung löst dieses Problem durch ein Haushaltsgerät, insbesondere eine Geschirrspülmaschine,
mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Weitere Vorteile und Merkmale sowie Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 9 angegeben.
[0009] Durch die Erfindung ist ein Haushaltsgerät geschaffen, das außerhalb eines Behälters
zur Aufnahme von zu bearbeitendem Gut kein oder nur ein mechanisch leicht und dünn
ausgebildetes Gehäuse benötigt. Dennoch kann es zum Beispiel in einem eingebauten
Zustand über seinen zumindest einen erfindungsgemäß ausgebildeten Kraftaufnehmer gegenüber
einem umgebenden Küchenmöbel, wie etwa benachbarten Schränken oder einer Arbeitsplatte,
und/oder gegenüber einer Wand auf Abstand gehalten und daran abgestützt sein. Auch
vor einer deformierenden Einwirkung von äußeren Kräften in einem gestapelten oder
angehobenen Zustand während des Transports oder einer Zwischenlagerung ist es geschützt.
Der zumindest eine erfindungsgemäß ausgebildete Kraftaufnehmer ist mit zumindest einer
offenen, insbesondere randoffenen, oder umschlossenen Ausnehmung versehen, die in
Tiefenrichtung des Haushaltsgeräts kanalartig ausgebildet ist und in die in montierter
Stellung des Kraftaufnehmers zumindest eine dem Außenbereich der Behälterrückwand
des Behälters zugeordnete Lasche oder ähnliche hakenartige Halterung eingreift. Weiterhin
ist die mindestens eine Lasche oder ähnliche hakenartige Halterung dem äußeren Rand
der Behälterrückwand des Behälters in Ausgestaltung eines im Wesentlichen aufrecht
stehenden Flansches zugeordnet und aus diesem derart herausgedrückt, dass ein Teilbereich
der mindestens einen Lasche oder ähnlichen hakenartigen Halterung insbesondere um
zirka 70 bis 90° umgebogen, vorzugsweise umgekantet, ist. Somit wird eine Sicherung
des Kraftaufnehmers an dem Behälter erreicht, ohne dass hierfür eine Verschraubung
oder ähnlich zeitaufwendige Montage stattfinden müsste. Wenigsten ein Teilbereich
der mindestens einen Lasche oder ähnlichen hakenartigen Halterung greift dabei lagesichernd
in die Ausnehmung des Krafttaufnehmers ein, insbesondere drückt diesen dann fest gegen
den Behälter. Die Montage ist dadurch beschleunigt und erleichtert. Gesonderte Befestigungsmittel,
wie etwa Schrauben, sind nicht mehr erforderlich, so dass auch Material eingespart
wird. Auch kann für die Umbiegung, vorzugsweise für die Umkantung, eine einmalige
Kraftbeaufschlagung in nur einer Richtung hinreichend sein.
[0010] Insbesondere günstig für eine Abstützung nach oben (Stapelbarkeit) und zu den Seiten
hin (Greifen durch eine Transportzange) ist der Kraftaufnehmer an einem oberen Eckbereichen
der Behälterrückwand des Behälters mittelbar oder unmittelbar gehalten. Die Lasche
oder eine ähnliche hakenartige Halterung kann bei der Montage des jeweiligen Kraftaufnehmers
durch eine Umbiegung, insbesondere eine Umkantung, gebildet werden, so dass hierfür
eine einmalige Kraftbeaufschlagung in nur einer Richtung hinreichend sein kann. Gegebenenfalls
kann die Lasche oder ähnliche hakenähnliche Halterung durch mehrere Umbiegungen, insbesondere
Umkantungen, gebildet sein. Insbesondere kann die Umbiegung, insbesondere Umkantung,
auch in mehrere Richtungen ausgeführt sein.
[0011] Günstig kann die Umbiegung, insbesondere Umkantung, der Lasche oder anderen hakenähnlichen
Halterung durch einen in die Ausnehmung einfahrenden Stempel automatisiert bewirkt
werden, zum Beispiel einen hydraulisch betätigten Stempel, so dass keine manuelle
Einwirkung erforderlich ist. Wenn der Stempel eine horizontale Vorschubrichtung parallel
zu einer Außenfläche des Behälters aufweist, ist die Ausrichtung von Behälter und
Stempel zueinander vereinfacht. Es können relativ große Toleranzen auftreten, ohne
dass dies das Ergebnis gefährden würde. Insbesondere können auch mehrere Stempel zum
Umbiegen, insbesondere Umkanten, der entsprechenden Laschen oder anderen hakenähnlichen
Halterungen für mehrere Kraftaufnehmer gleichzeitig ausfahren, um die Montage zu beschleunigen.
[0012] Sofern die Lasche oder andere hakenartige Halterung an zumindest eine Wandung der
Ausnehmung angelegt ist, kann die an dem Behälter sichernde Krafteinwirkung auf einen
lang erstreckten Bereich des Kraftaufnehmers verteilt werden.
[0013] Die Umbiegung, insbesondere Umkantung, kann gegebenenfalls um mehrere Biegungslinien
erfolgen, so dass mit nur einem Stempel mehrere Laschen oder ähnliches gebildet werden
und diese insbesondere vorteilhaft den jeweiligen Kraftaufnehmer sowohl vertikal nach
unten als auch horizontal zur Quermitte hin festhalten und dabei spielfrei sichern.
[0014] Der eindrückbare Teilbereich der Behälterrückwand oder eines Flanschs kann günstig
definiert sein durch Randbegrenzungen der Ausnehmungen an dem Kraftaufnehmer. Dann
kann die Umbiegung, insbesondere Umkantung, genau dort erfolgen, wo sie im Verhältnis
zu Kraftaufnehmer in optimaler Weise stehen. Die Ausrichtung zwischen Kraftaufnehmer
und Behälter während der Montage kann dadurch mit großzügigen Toleranzen erfolgen.
[0015] Ein erleichtertes Herausdrücken der Lasche oder ähnlichen hakenartigen Halterung
ist dann ermöglicht, wenn eine oder mehrere vor der Montage in die Behälterrückwand
oder den aufrechten Flansch eingebrachte Ausklinkungen, insbesondere Freischnitte
und/oder Ausstanzungen, vorhanden sind, die in das vergleichsweise dünne Blech leicht
eingebracht werden können. Diese Ausklinkungen müssen nicht direkt die Umbiegungslinien,
insbesondere Umkantungslinien, vorzeichnen, sondern lediglich das Umbiegen, insbesondere
Umkanten, ermöglichen.
[0016] Die genannten Kraftaufnehmer sind bevorzugt an zwei gegenüberliegenden oberen Eckbereichen
vorgesehen, wobei für die Stabilität des Haushaltsgeräts günstig von den Kraftaufnehmern
sowohl eine Aussteifung des Behälters als auch eine Abstandüberbrückung zu einem aufnehmenden
Küchenmöbel bewirkt werden kann.
[0017] Die Kraftaufnehmer sind bevorzugt als leichte und in der Serienfertigung preiswerte
Kunststoff-Spritzgussteile ausgebildet.
[0018] Die vorstehend erläuterten und/oder in den Unteransprüchen wiedergegebenen vorteilhaften
Aus- und Weiterbildungen der Erfindung können dabei - außer zum Beispiel in den Fällen
eindeutiger Abhängigkeiten oder unvereinbarer Alternativen - einzeln oder aber auch
in beliebiger Kombination miteinander zur Anwendung kommen.
[0019] Die Erfindung und ihre vorteilhaften Aus- und Weiterbildungen sowie deren Vorteile
werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
[0020] Es zeigen, jeweils in einer schematischen Prinzipskizze:
- Fig. 1
- ein einbaufähiges Haushaltsgerät, das hier als Geschirrspülmaschine gebildet ist,
in einer Ausbildung mit so genannten verkürzten Seitenwänden, so dass in einem oberen
Bereich außerhalb des Behälters zur Bearbeitung von einzubringendem Gut kein äußeres
Gehäuse vorgesehen ist, in schematischer perspektivischer Ansicht von schräg vorne,
der besseren Übersicht halber ohne Tür und einige weitere Elemente gezeichnet, wobei
den oberen vorderen und hinteren Ecken des Behälters Kraftaufnehmer zugeordnet sind,
von denen hier in der linken hinteren Ecke nur ein die Rückwand des Behälters hintergreifender
Teil des dortigen Kraftaufnehmers gezeigt ist;
- Fig. 2
- eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, jedoch einer Geschirrspülmaschine, die hohe, den
Behälter nach oben überragende Seitenwände aufweist;
- Fig. 3
- eine Detailansicht des oberen Bereichs der Geschirrspülmaschine aus Fig. 1, jedoch
ohne der Vorderseite zugeordnete Kraftaufnehmer, in perspektivischer Ansicht von schräg
hinten;
- Fig. 4
- eine Detailansicht eines oberen hinteren Eckbereichs einer herkömmlichen Geschirrspülmaschine,
in deren Kraftaufnehmer mit einem Schraubendreher zu ihrer Festlegung an dem Behälter
eingegriffen werden muss;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf einen oberen Eckbereich einer Rückwand eines Behälters mit einer
Ausklinkung oder einem Freischnitt zum Ermöglichen des Einfaltens von aus der Rückwand
auszubiegenden ein oder mehreren Laschen zum Halten eines hier noch nicht montierten
Kraftaufnehmers;
- Fig. 6
- eine ähnliche Ansicht wie Fig. 5, jedoch mit zusätzlich eingezeichneten Biegekanten;
- Fig. 7
- die Rückwand nach der Fig. 5 und der Fig. 6 mit daran angesetztem, aber noch nicht
festgelegtem Kraftaufnehmer;
- Fig. 8
- den Montagezustand nach Fig. 7 von schräg vorne gesehen, wobei der Kraftaufnehmer
der besseren Übersicht halber durchschnitten ist;
- Fig. 9
- eine ähnliche Ansicht wie Fig. 8, jedoch nach Eintauchen eines Stempels von hinten
zur Umbiegung von zwei Laschen der Rückwand zur Halterung des Kraftaufnehmers;
- Fig. 10
- den Montagezustand nach Fig. 9 in schematisierter Ansicht von schräg hinten; und
- Fig. 11
- eine Detailansicht einer alternativen, runden Eintauchöffnung für einen Stempel in
den Kraftaufnehmer zu seiner Festlegung mittels einer gerundeten Lasche.
[0021] Elemente mit der gleichen Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren jeweils
mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0022] Das in Fig. 1 dargestellte, elektrisch betreibbare Haushaltsgerät 1 bildet hier beispielhaft
eine Geschirrspülmaschine aus. Auch andere Haushaltsgeräte können erfindungsgemäß
ausgebildet sein, zum Beispiel Waschmaschinen, Wäschetrockner, Dampfgarer, Mikrowellengeräte,
Einbauöfen oder ähnliches.
[0023] Das dargestellte Haushaltsgerät 1 in Ausgestaltung einer Geschirrspülmaschine umfasst
einen Behälter 2 zur Aufnahme zu bearbeitendem Gut, hier einen Spülbehälter zur Aufnahme
von zu reinigendem Spülgut, wie etwa Geschirr, Gläsern, Bestecken, Kochutensilien
oder ähnlichem, wobei der Behälter 2 gemäß der Zeichnung an seiner einem Benutzer
zugewandten Vorderseite 3 eine Be- und Entladeöffnung aufweist, die durch eine Tür
- nicht gezeichnet - verschließbar ist. Diese kann zum Beispiel nach unten aufschwenken.
In dieser Offenstellung kann sich daher das Haushaltsgerät 1 in einer frontlastigen
Stellung befinden, die insbesondere bei ausgezogenen Geschirrkörben (hier nicht dargestellt)
noch deutlich ausgeprägter werden kann. Unter anderem damit das Haushaltsgerät 1 nicht
nach vorne kippen kann (und auch für ein Stapeln mehrerer Geräte oder für einen Transport,
insbesondere mit Greifzangen zum Beispiel eines Gapelstaplers), sind mehrere dem oberen
Bereich des Haushaltsgeräts 1 zugeordnete Kraftaufnehmer 4, 5, 6, 7 vorgesehen, über
die bei Transport und Stapelung einer deformierenden äußeren Kraft entgegengewirkt
wird und/oder über die es in seiner eingebauten Stellung gegenüber einem aufnehmenden
Küchenmöbel gesichert ist. Diese Kraftaufnehmer 4, 5, 6, 7 halten in Einbaustellung
einen gleichbleibenden Abstand gegenüber dem umgebenden Küchenmöbel oder einer seitlichen
Wandung beziehungsweise bei einem Transport gegenüber weiteren Geräten oder Backen
einer Greifzange ein. Dies gilt auch für den Abstand zu einer seitlichen Wandung 8,
die mit an dem Haushaltsgerät 1 vorgesehen sein kann. Ebenso ist über die Kraftaufnehmer
4, 5, 6, 7 auch eine oberseitige Abdeckplatte des Haushaltsgeräts 1 halterbar (hier
nicht gezeichnet), sofern das Haushaltsgerät 1 in Alleinstellung verwendet werden
soll.
[0024] Auch eine andere Art der Türöffnung ist möglich. Alternativ könnte auch eine Tür
an der Oberseite des Behälters 2 angeordnet sein.
[0025] Da das im Ausführungsbeispiel gezeichnete Haushaltsgerät 1 in einem Küchenmöbel einbaufähig
ist, muss es nicht zwingend solche Seitenwandungen 8 aufweisen, dieaußen neben dem
Behälter 2 stehend und mit diesem verbunden - diesen Behälter 2 nach oben überragen,
wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Vielmehr kann auch, wie in Fig. 1 dargestellt
ist, nur eine niedrige Seitenwand 9 in einem unteren Bereich des Haushaltsgeräts 1
vorgesehen sein, so dass neben den oberen Ecken 13, 14, 15, 16 keine Seitenwandanteile
oder andere Teile eines äußeren Gehäuses vorhanden sind.
[0026] Die Kraftaufnehmer 4, 5, 6, 7 sind daher unabhängig von Vorhandensein und Ausbildung
eines äußeren, den Behälter 2 umgebenden Gehäuses an dem Behälter 2 angeordnet.
[0027] Gemäß der Zeichnung sind sowohl vordere, also der Frontöffnung 3 zugewandte, obere
Eckbereiche 15, 16 als auch rückwärtige, eine Rückwand 10 oberseitig abschließende
Eckbereiche 13, 14 jeweils mit Kraftaufnehmern 4, 5, 6, 7 versehen, die sowohl eine
Aussteifung des Behälters 2 als auch eine Abstandüberbrückung bewirken können und
verhindern, dass der Behälter 2 deformiert wird. Derartige Kraftaufnehmer sind daher
bei Einbaugeräten grundsätzlich üblich. Ihre Zahl kann variieren.
[0028] Anders als bekannte Kraftaufnehmer, die zum Beispiel aus Styropor ausgebildet sind
und an den Eckbereichen erst dadurch halten, dass eine hohe Seitenwand 8 die Kraftaufnehmer
zwischen sich und dem Behälter 2 einklemmt, ist hier der zumindest eine Kraftaufnehmer
4, 5, 6, 7 als Kunststoff-Spritzgussteil ausgebildet und selbständig an dem Behälter
2 gehalten.
[0029] Der Behälter 2 kann zum Beispiel insgesamt aus Edelstahl bestehen oder auch aus mehreren
Baueinheiten, zum Beispiel auch aus einer Bodeneinheit aus Kunststoff und einer Haubeneinheit
aus Edelstahl, zusammengesetzt sein. Der Behälter 2 ist dabei gemäß der Zeichnung
im Wesentlichen quaderförmig und weist in einem Nahbereich seiner offenen Vorderseite
3 einen ihn zumindest bereichsweise umgebenden Verstärkungsrahmen 11 auf. Dieser ist
hier außenseitig auf dem Behälter 2 und oberhalb der frontseitigen Türöffnung mit
einem Querteil 12 versehen. Von dort aus erstrecken sich vertikal abwärts entlang
von zumindest oberen Bereichen der Seiten des Behälters 2 abwärts weisende Seitenschenkel
17 des Verstärkungsrahmens 11. In Vorderansicht hat der Verstärkungsrahmen gemäß Fig.
7 ungefähr die Form eines nach unten offenen "U".
[0030] Der hier gezeigte Verstärkungsrahmen 11 ist zur Ausbildung einer Stapelfähigkeit
derartiger Haushaltsgeräte 1 ohnehin erforderlich oder zumindest vorteilhaft, so dass
er kein Zusatzbauteil ausbildet. Das Rahmenteil 11 ist metallisch, etwa aus Stahl,
ausgebildet und mit dem Behälter 2 linienhaft oder an mehreren Punkten verschweißt.
Etwa bei Geschirrspülmaschinen können bis zu sechs mit einem solchen Rahmenteil 11
verstärkte Haushaltsgeräte 1 übereinander gestapelt werden. Mit einem solchen Rahmenteil
11 verstärkte Haushaltsgeräte 1 können auch einzeln oder gleichzeitig zu mehreren
seitlich innerhalb einer Klemmzange zum Beispiel eines Gabelstaplers gegriffen und
transportiert werden.
[0031] Der Verstärkungsrahmen 11 ist hier auch in seinem Querschnitt U- oder L-förmig und
weist zwei parallel und beabstandet zueinander liegende Steg- oder Flanschbereiche
11a und 11b auf, an denen mindestens ein vorderer Kraftaufnehmer 6, 7 befestigt sein
kann oder können. Dabei liegt der jeweilige Kraftaufnehmer vorzugsweise in einer durch
die Höhenrichtung sowie Breitenrichtung des Spülbehälters aufgespannten Ebene.
[0032] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel für die Befestigung der hinteren Kraftaufnehmer
4, 5 beschrieben. Es versteht sich jedoch, dass eine solche Befestigungsart auch für
vordere Kraftaufnehmer 6, 7 und jeweils für zumindest einen der Kraftaufnehmer 4,
5, 6, 7 bis hin zu allen Kraftaufnehmern so vorgesehen sein kann.
[0033] Gemäß der Zeichnung bis Fig. 10 sind die Kraftaufnehmer 4, 5, die an den oberen Ecken
13, 14 der Rückwand 10 befestigt sind, mit zumindest einer offenen oder umschlossenen,
kanalartigen Ausnehmung 18 versehen, in die in montierter Stellung des jeweiligen
Kraftaufnehmers 5, 6 zumindest eine dem äußeren Rand des Behälters 2, hier zwei dem
oberen Rand der Rückwand 10, zugeordnete Laschen 19, 20, oder ähnliche hakenartige
Halterung(en) eingreift oder eingreifen. Die kanalartige Ausnehmung 18 erstreckt sich
dabei vorzugsweise in Tiefenrichtung des Spülbehälters.
[0034] Alternativ ist in Fig. 11 eine runde Ausnehmung 18 gezeichnet, an deren Randbereich
eine durchgehende, ebenfalls gerundete Lasche 33 nach dem unten beschriebenen Stempelverfahren
(Crimpvorgang) gebildet ist, die sich an die Innenwandung 18c der runden Ausnehmung
18 anlegt. Es entsteht damit eine napfartige Prägung. Auch hier ist eine sichere Verbindung
von Kraftaufnehmer 4, 5 und Behälter 2 gewährleistet.
[0035] Auch andere Formen sind möglich. Die Ausnehmung 18 kann zu ihrem Rand in offen sein
oder als allseits umschlossener Kanal in dem Kraftaufnehmer 4, 5, 6, 7 angeordnet
sein.
[0036] In einem ersten Ausführungsbeispiel ist die Rückwand 10, die beispielsweise aus Edelstahl
gebildet ist und an ihren seitlichen und oberen Randbereichen mit umgekanteten Falzen
21 zur Stabilitätsverbesserung versehen sein kann, mit einer ungefähr L-förmigen Ausklinkung
oder einem Freischnitt 22 versehen, die zum Beispiel durch Ausstanzen gebildet sein
kann und einen von einem vertikalen Randbereich quer einwärts verlaufenden ersten
Schenkel 23 sowie einen von dort nach oben weiterlaufenden zweiten Schenkel 24 umfasst.
Eine solche Ausstanzung kann ihre dabei entstehenden scharfen Kanten behalten, um
in den Kunststoff der Kraftaufnehmer 4, 5 bei einem unten noch näher beschriebenen
Umbiegen einschneiden zu können. Diese Ausbildung ist nur beispielhaft und jeweils
an die - hier rechteckige - Randkontur der kanalartigen Ausnehmung 18 in dem Kraftaufnehmer
3 oder 4 angepasst, an deren Randkanten die Laschen 19, 20 durch Faltung um die Biegekanten
25, 26 entstehen (in einem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 entsteht eine
gebogene Biegekante). Die Biegekante 25 liegt dabei in Fortsetzung des aufragenden
Schenkels 24 der Ausklinkung 22, der damit eine Sollbiegelinie vorgibt. Eine Materialverdünnung
oder ähnliches muss dabei für die Biegekanten 25, 26 jedoch nicht vorgesehen sein.
[0037] Um das Umbiegen zu ermöglichen, umfassen die Kraftaufnehmer 3, 4 jeweils einen vorderen
und einen hinteren Körper 28, 29, die miteinander verbunden sind, jedoch zwischen
sich einen Vertikalspalt 30 belassen (Fig. 10), in dem die Rückwand 10 mit ihrem den
Behälter 2 oben und seitlich überragenden Randbereichen stehen kann. Zur Veranschaulichung
ist die die Rückwand 10 seitlich und nach oben fortsetzende virtuelle Ebene 27 in
Fig. 10 mit eingezeichnet.
[0038] Bei der Montage wird in einen zum Beispiel rückseitigen Durchgriffkanal 32 des hinteren
Körpers 29 ein Stempel in Richtung 31 eingedrückt, der nach Durchlauf durch den Körper
29 auf die Rückwand 10 trifft und diese gegen den Rand und in die fluchtend zu dem
Durchgriffkanal 32 liegende Ausnehmung 18 des vorderen Körpers 28 drückt, so dass
an den Kanten dieser Ausnehmung 18 die Lasche 19 um die vertikale Biegelinie 25 in
Richtung des Pfeils 25a und gleichzeitig die Lasche 20 durch Heraufbiegung in Richtung
des Pfeils 26a um die Biegelinie 26 gebildet werden. Dabei schneidet zumindest die
untere Lasche 20 auch in den Rand des Kanals 18 ein, so dass sich ein Vercrimpen ergibt.
Die bei der Montage des jeweiligen Kraftaufnehmers 4, 5 durch Umkantung gebildeten
Laschen 19, 20 oder ähnliche hakenartigen Halterungen liegen damit an einer unteren
Fläche 18 a und an einer Seitenfläche 18b des hier gezeichneten Kraftaufnehmers 5
an und sichern damit den Kraftaufnehmer 5 sowohl nach quer innen als auch nach unten
hin, so dass er in zwei Richtungen fest an den Behälter 2 gepresst ist.
[0039] Die geschilderte Umkantung der Halterung durch einen in die Ausnehmung 18 in horizontaler
Vorschubrichtung 31 parallel zu Seitenwänden des Behälters 2 einfahrenden Stempel
ist automatisiert bewirkbar, so dass kein Drehen eines Schraubendrehers oder in anderer
manueller Arbeitsgang erforderlich ist, wie dies in dem Stand der Technik erforderlich
und mit der in Fig. 4 gezeichneten Bohrung und darin einzudrehender Schraube angedeutet
ist. Je nach Platzverhältnissen kann der Stempel von vorne oder von hinten eintauchen.
Häufig ist ein Eintauchen von hinten für den Bereich der Rückwand 10 günstiger.
[0040] Durch den Stempeleingriff 31 werden die dabei gebildeten Laschen 19, 20 oder andere
hakenartige Halterung aus der Behälterrückwand 10 (beziehungsweise vorne aus einem
aufrechten stegartigen Flansch 11a, 11b herausgedrückt und dabei insbesondere um zirka
70 bis 90° um die Achsen 25, 26 umgebogen.
[0041] Die Ausnehmung 18 bildet dabei einen in Tiefenrichtung des Haushaltsgerät erstreckten
Kanal aus, so dass sich die Lasche 19, 20 oder andere hakenartige Halterung an dessen
innere Wandungen 18a, 18b flächig anlegen können und dabei vercrimpend auch in den
Kunststoff einschneiden können. Insbesondere ergibt sich eine formschlüssige Anlage
der Laschen 19, 20, 33, mit der die so ausgebildeten Kraftaufnehmer 4, 5, 6, 7 fixiert
werden können. Durch die Geometrie der Lasche 19, 20, 33 wird der Kraftaufnehmer 4,
5, 6, 7 automatisch an den Behälter 2 herangezogen. So wird verhindert, dass der Kraftaufnehmer
4, 5, 6, 7 schief oder falsch auf dem Behälter 2 sitzt.
[0042] Insbesondere können auch mehrere Kraftaufnehmer (zum Beispiel 4, 5) als Gleichteile
ausgebildet und wahlweise rechts oder links angesetzt werden.
[0043] Die Form der Laschen 19, 20 ist dabei bestimmt durch die Randbegrenzungen der Ausnehmungen
18 an den Kraftaufnehmern 4, 5, die die Biegelinien 25, 26 definieren. Es kann auch
pro Kraftaufnehmer 4, 5 mehr als eine solche Ausnehmung 18 vorgesehen sein, ebenso
mehr als eine Ausklinkung 22.
[0044] Mit der Erfindung können mehrere oder sämtliche Verschraubungen der Kraftaufnehmer
an dem Behälter 2 entfallen. Die Montage ist dadurch vereinfacht. Der beschriebene
Crimpvorgang generiert durch seinen automatischen Ablauf keinerlei Lohnkosten, so
dass diese - wie auch Material für nicht mehr erforderlich zusätzliche Befestigungsmittel
- eingespart werden. Auch das Einbringen einer Ausklinkung 22 kann automatisiert und
ohne Lohnkosten erfolgen.
[0045] Ein umlaufendes Gehäuse, an dessen oberen Kanten Halterungen leicht angeschraubt
werden können, ist an dem erfindungsgemäßen Haushaltsgerät entbehrlich, kann jedoch
dennoch vorgesehen sein. Auch dann kann die erfindungsgemäße Ausbildung Vorteile entfalten,
zusätzliche Leisten, Haken, externe Laschen oder ähnliche zusätzliche Bauteile werden
nicht benötigt. Es können die gleichen Kraftaufnehmer 4, 5, 6, 7 bei jeder äußeren
Ausbildung verwendet werden.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 1
- Haushaltsgerät; Geschirrspülmaschine
- 2
- Behälter; Spülbehälter
- 3
- Vorderseite
- 4
- Hinterer Kraftaufnehmer
- 5
- Hinterer Kraftaufnehmer
- 6
- Vorderer Kraftaufnehmer
- 7
- Vorderer Kraftaufnehmer
- 8
- Hohe Seitenwand
- 9
- Niedrige Seitenwand
- 10
- Rückwand
- 11
- Verstärkungsrahmen
- 11a
- Stegbereich
- 11b
- Stegbereich
- 12
- Querteil des Verstärkungsrahmens
- 13
- Hinterer oberer Eckbereich
- 14
- Hinterer oberer Eckbereich
- 15
- Vorderer oberer Eckbereich
- 16
- Vorderer oberer Eckbereich
- 17
- Seitenschenkel des Verstärkungsrahmens
- 18
- Kanalartige Ausnehmung
- 18a
- Boden der Ausnehmung
- 18b
- Seitenwand der Ausnehmung
- 18c
- Gerundete Innenwandung der Ausnehmung
- 19
- Lasche
- 20
- Lasche
- 21
- Falz
- 22
- Ausnehmung
- 23
- Erster Schenkel
- 24
- Zweiter Schenkel
- 25
- Erste Biegungslinie
- 26
- Zweite Biegungslinie
- 27
- Ebene der Rückwand
- 28
- Vorderer Körper
- 29
- Hinterer Körper
- 30
- Vertikalspalt
- 31
- Vorschubrichtung
- 32
- Durchgriffkanal
- 33
- Gerundete Lasche
1. Haushaltsgerät (1), insbesondere Geschirrspülmaschine, wobei das Haushaltsgerät (1)
einen eine Behälterrückwand (10) umfassenden Behälter (2) zur Aufnahme von zu bearbeitendem
Gut aufweist, dem in Einbaustellung zumindest ein Kraftaufnehmer (4; 5), insbesondere
zur Abstützung gegenüber einem umgebenden Küchenmöbel oder einer Wand in einem eingebauten
Zustand und/oder zur Abstützung gegen äußere Kräfte in einem gestapelten oder angehobenen
Zustand während des Transports oder einer Zwischenlagerung, zugeordnet ist, wobei
der zumindest eine Kraftaufnehmer (4, 5) an der Behälterrückwand (10) des Behälters
(2) mittelbar oder unmittelbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Kraftaufnehmer (4; 5) mit zumindest einer offenen oder umschlossenen
Ausnehmung (18) versehen ist, die in Tiefenrichtung des Haushaltsgeräts (1) kanalartig
ausgebildet ist und in die in montierter Stellung des Kraftaufnehmers (4, 5) zumindest
eine dem Außenbereich der Behälterrückwand (10) des Behälters (2) zugeordnete Lasche
(19; 20) oder ähnliche hakenartige Halterung eingreift, wobei die mindestens eine
Lasche (19; 20) oder ähnliche hakenartige Halterung dem äußeren Rand der Behälterrückwand
(10) des Behälters (2) in Ausgestaltung eines im Wesentlichen aufrecht stehenden Flansches
(11a; 11b) zugeordnet und aus diesem derart herausgedrückt ist, dass ein Teilbereich
der mindestens einen Lasche (19; 20) oder ähnlichen hakenartigen Halterung insbesondere
um zirka 70 bis 90° umgebogen, vorzugsweise umgekantet, ist, so dass sich eine formschlüssige
Anlage der Lasche (19; 20) oder ähnlichen hakenartigen Halterung in der kanalartigen
Ausnehmung (18) ergibt, mit der der Kraftaufnehmer (4, 5) fixiert ist.
2. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftaufnehmer (19, 20) an einem oberen Eckbereich (13, 14) der Behälterrückwand
(10) des Behälters (2) mittelbar oder unmittelbar gehalten ist.
3. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (19; 20) oder andere hakenartige Halterung an zumindest eine Wandung (18a;
18b) der Ausnehmung (18) angelegt ist.
4. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (19; 20) oder andere hakenartige Halterung den Kraftaufnehmer (4, 5) sowohl
vertikal nach unten als auch horizontal zur Quermitte hin festhält.
5. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (19; 20) oder andere hakenartige Halterung durch Randbegrenzungen der
Ausnehmung (18) an dem Kraftaufnehmer (4, 5) definiert ist.
6. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Herausdrücken der Lasche (19; 20) oder anderen hakenartigen Halterung ermöglicht
ist durch eine oder mehrere vor der Montage in die Behälterrückwand (10) oder den
aufrechten Flansch (11a; 11b) eingebrachte Ausklinkungen (22), insbesondere Freischnitte
und/oder Ausstanzungen.
7. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftaufnehmer (4; 5) unabhängig von Vorhandensein und Ausbildung eines äußeren,
den Behälter (2) umgebenden Gehäuses an dem Behälter (2) angeordnet ist.
8. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder obere Eckbereich (13; 14) des Behälters (2) einen Kraftaufnehmer (4; 5) aufweist
und dass dieser Kraftaufnehmer (4; 5) jeweils eine Aussteifung des Behälters (2) und/oder
eine Abstandsüberbrückung zu einem aufnehmenden Küchenmöbel oder einer Wand bewirkt.
9. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftaufnehmer (4; 5) als Kunststoff-Spritzgussteil ausgebildet ist.
1. Domestic appliance (1), in particular dishwasher, wherein the domestic appliance (1)
has a container (2), comprising a container rear wall (10), for receiving items to
be processed, to which, in the integrated position, at least one load limiter (4;
5) is assigned, in particular to support against a surrounding kitchen furniture unit
or a wall in an integrated state and/or to support against external forces in a stacked
or raised state during transportation or temporary storage, wherein the at least one
load limiter (4, 5) is held directly or indirectly on the container rear wall (10)
of the container (2), characterised in that the at least one load limiter (4; 5) is provided with at least one open or enclosed
recess (18), which is embodied in the manner of a channel in the depth direction of
the domestic appliance (1) and into which, in the mounted position of the load limiter
(4, 5), at least one tab (19; 20) assigned to the outer region of the container rear
wall (10) of the container (2) or similar hook-type holder engages, wherein the at
least one tab (19; 20) or similar hook-type holder is assigned to the outer edge of
the container rear wall (10) of the container (2) in the form of an essentially vertically
standing flange (11a; 11b) and is pushed out of this such that a sub region of the
at least one tab (19; 20) or similar hook-type holder is bent in particular by approximately
70 to 90°, preferably edge folded, so that a form-fit attachment of the tab (19; 20)
or similar hook-type holder is produced in the channel-type recess (18), with which
the load limiter (4, 5) is fixed.
2. Domestic appliance (1) according to claim 1, characterised in that the load limiter (19, 20) is held directly or indirectly on an upper corner region
(13, 14) of the container rear wall (10) of the container (2).
3. Domestic appliance (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the tab (19; 20) or other hook-type holder is attached to at least one wall (18a;
18b) of the recess (18).
4. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the tab (19; 20) or other hook-type holder fixes the load limiter (4, 5) both vertically
downwards and also horizontally with respect to the transverse centre.
5. Domestic appliance (1) according to claim 4, characterised in that the tab (19; 20) or other hook-type holder is defined by boundary limits of the recess
(18) on the load limiter (4, 5).
6. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the pushing-out of the tab (19; 20) or other hook-type holder is enabled by one or
more notches (22) introduced into the container rear wall (10) or the upright flange
(11a; 11b) prior to installation, in particular relief cuts and/or punched-out areas.
7. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the load limiter (4; 5) is arranged on the container (2) irrespective of the presence
and design of an external housing surrounding the container (2).
8. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that each upper corner region (13; 14) of the container (2) has a load limiter (4; 5),
each of which effects a reinforcement of the container (2) and/or bridges a gap to
a receiving kitchen furniture unit or a wall.
9. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the load limiter (4; 5) is embodied as a plastic injection-moulded part.
1. Appareil électroménager (1), en particulier lave-vaisselle, l'appareil électroménager
(1) possédant un bac (2) comprenant une paroi arrière de bac (10) pour le logement
d'objets à traiter, auquel est associée en position encastrée au moins une prise de
force (4; 5) en particulier pour l'appui contre un meuble de cuisine environnant ou
une paroi dans un état encastré et/ou pour l'appui contre des forces extérieures dans
un état empilé ou soulevé pendant le transport ou un entreposage, la au moins une
prise de force (4, 5) étant maintenue à la paroi arrière de bac (10) du bac (2) de
manière indirecte ou directe, caractérisé en ce que la au moins une prise de force (4; 5) étant pourvue d'au moins un évidement (18)
ouvert ou enfermé qui est réalisé dans le sens de la profondeur de l'appareil électroménager
(1) en canal et dans lequel, en position montée de la prise de force (4, 5) au moins
une attache (19; 20) associée à la zone extérieure de la paroi arrière de bac (10)
du bac (2) ou une fixation en crochet semblable prend prise, la au moins une attache
(19; 20) ou fixation en crochet semblable étant associée au bord extérieur de la paroi
arrière de bac (10) du bac (2) configuré en flasque (11a; 11b) essentiellement droite
et étant poussé par pression de celui-ci de sorte que
une zone partielle de la au moins une attache (19; 20) ou fixation en crochet semblable
est pliée, de préférence retournée en particulier d'environ 70 à 90°,
de sorte qu'on obtient un espace d'emboîtement de l'attache (19; 20) ou de la fixation
en crochet semblable dans l'évidement (18) en canal, avec lequel la prise de force
(4, 5) est fixée.
2. Appareil électroménager (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la prise de force (19, 20) est maintenue indirectement ou directement à une zone
d'encoignure supérieure (13, 14) de la paroi arrière de bac (10) du bac (2).
3. Appareil électroménager (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'attache (19; 20) ou autre fixation en crochet est accolée à au moins une paroi
(18a; 18b) de l'évidement (18).
4. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'attache (19; 20) ou autre fixation en crochet, maintient la prise de force (4,
5) autant à la verticale vers le bas qu'à l'horizontale jusqu'au centre transversal.
5. Appareil électroménager (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'attache (19; 20) ou autre fixation en crochet est définie par les limites marginales
de l'évidement (18) à la prise de force (4, 5).
6. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pression de l'attache (19; 20) ou d'une autre fixation en crochet est possible
par une ou plusieurs entailles (22), en particulier des incisions et/ou des découpes
effectuées avant le montage dans la paroi arrière de bac (10) ou la flasque (11a;
11b) droite.
7. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la prise de force (4; 5) est disposée, indépendamment de la présence et de la configuration
d'un corps extérieur entourant le bac (2), sur le bac (2).
8. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque zone d'encoignure supérieure (13; 14) du bac (2) possède une prise de force
(4; 5) et en ce que cette prise de force (4; 5) a chaque fois l'effet d'un renforcement du bac (2) et/ou
d'un pontage par rapport à un meuble de cuisine d'accueil ou à une paroi.
9. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la prise de force (4; 5) est réalisée sous forme de pièce moulée par injection en
matière synthétique.