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(11) |
EP 2 029 875 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.11.2018 Patentblatt 2018/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/054334 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/141097 (13.12.2007 Gazette 2007/50) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUR ÜBERPRÜFUNG DER FUNKTION EINER KOMPONENTE EINES KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEMS
METHOD OF TESTING THE FUNCTIONING OF A COMPONENT OF A FUEL INJECTION SYSTEM
PROCÉDÉ POUR LE CONTRÔLE DE LA FONCTION D'UN COMPOSANT D'UN SYSTÈME D'INJECTION DE
CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
08.06.2006 DE 102006026639
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.03.2009 Patentblatt 2009/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DINGLER, Thomas
70435 Stuttgart (DE)
- KELLER, Stefan
70327 Stuttgart (DE)
- ZEIDLER, Johannes
71522 Backnang (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 526 269 DE-A1- 10 155 252
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WO-A-99/34187 DE-A1- 19 908 352
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, ein Computerprogramm und eine Einrichtung
zur Überprüfung einer in einem Kraftfahrzeug enthaltenen Komponente eines Kraftstoffeinspritzsystems
gemäß den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche.
[0002] An eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs werden immer höhere Anforderungen
im Hinblick auf eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der erzeugten Abgase
gestellt, wobei gleichzeitig eine erhöhte Leistung gewährleistet werden soll. Es ist
daher erforderlich selbst geringfügige Veränderungen und Fehler der Bauteile und Komponente
der Brennkraftmaschine frühzeitig und mit hoher Sicherheit zu erkennen und zu beseitigen.
Probleme des Standes der Technik
[0003] Moderne Brennkraftmaschinen sind mit einem Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
versehen, mit welchem Kraftstoff mittels einer Pumpe in einen Common-Rail (Druckspeicher)
zugeführt und unter Druck gesetzt wird. Der Kraftstoff wird dann aus dem Common-Rail
über steuerbare Injektoren in die Brennräume der Brennkraftmaschine eingespritzt.
Der Common-Rail ist mit einem Raildrucksensor versehen, mit welchem der Druck in dem
Common-Rail gemessen wird, wobei in Abhängigkeit von dem gemessenen Druck ein Druckventil
und/oder die Pumpe des Kraftstoffeinspritzsystems gesteuert und/oder geregelt wird.
[0004] Die Eingangs genannten Anforderungen, die an der Brennkraftmaschine gestellt werden,
können jedoch bei einer ungenauen Messung des Drucks, welche durch eine Drift oder
Defekt des Raildrucksensors verursacht werden kann, oder aber auch durch eine fehlerhaften
Funktion der weiteren Komponenten des Kraftstoffeinspritzsystems, nicht erfüllt werden.
Deshalb ist es aus den oben genannten Gründen notwendig, eine genaue, nicht zeitaufwendige
und zuverlässige Überprüfung der in einem Kraftfahrzeug enthaltenen Komponenten eines
Kraftstoffeinspritzsystems durchzuführen, um eventuelle Veränderungen und Fehler zu
beseitigen.
[0005] Aus der
DE 199 08 352 A1 ist ein Verfahren zum Betreiben eines Kraftstoffversorgungssystems bekannt. Erkennt
eine Plausibiltätskontrolle ein Fehler im Kraftstoffversorgungssystem, so wird ein
Diagnosezyklus eingeleitet, bei dem einzelne Komponenten auf Funktionsfähigkeit überprüft
werden. Dabei wird während des Diagnosezyklusses ein Fehler eines Hochdruckeinspritzventils
durch Auswerten eines Ausgangsignals einer Aussetzererkennung, einer Laufruheregelung
einer Gemischadaption und/oder einer Lambdaregelung erkannt und angezeigt.
[0006] Die
DE 101 55 252 A1 beschreibt ein Verfahren zur Prüfung der Plausibilität einer Druckregelung in einem
Druckspeicher. Dabei wird überprüft, ob der Druckwert innerhalb eines vorgegebenen
Intervalls liegt. Die Plausibilisierung erfolgt unter Verwendung eines Lambdasignals.
[0007] Aus
DE-OS-198 34 660 ist beispielsweise bekannt, einen Offsettest zur Erkennung einer Fehlfunktion eines
Raildrucksensors durchzuführen. Dabei wird überprüft, ob die Sensorkennlinie den so
genannten Offsetfehler aufweist. Das Raildrucksignal wird in vorgegebenen Betriebszuständen
mit einem erwarteten Wert verglichen und in Abhängigkeit von diesem Vergleich wird
ein fehlerhaftes Raildrucksignal erkannt. Dieser Offsettest erfolgt jedoch in Betriebszuständen,
in welchen der Kraftstoff im Rail völlig entspannt ist, d.h. nur bei stehendem Motor.
[0008] Es ist im Weiteren aus dieser Druckschrift bekannt, eine Plausibilitätsprüfung der
Messwerte eines Raildrucksensors durchzuführen. Dabei werden diese Werte in Abhängigkeit
des Druckes von einem Ansteuersignal eines Druckregelventils ermittelt.
[0009] In Abhängigkeit von dem Drucksignal, welches der Raildrucksensor bereitstellt, sowie
von den Ausgangssignalen von weiteren im Kraftstoffeinspritzsystem vorgesehenen Sensoren,
werden die Injektoren des Einspritzsystems mit Ansteuersignalen beaufschlagt, die
die Kraftstoffzumessung steuern. Somit kann weitere Plausibilitätsprüfung der Messwerte
des Raildrucksensors über die Ansteuerdauer der Injektoren durchgeführt werden. Dies
ist jedoch nur in Service möglich.
[0010] Die oben erwähnten Prüfungsmethoden weisen jedoch den Nachteil auf, dass die Überprüfung
des Raildrucksensors auf Drift oder Fehlfunktion lediglich im nicht betriebsrelevanten
Bereich (Offsettest) durchgeführt werden kann, oder gegen ein anderes Bauteil geprüft
wird, wie z.B. eine Plausibilitätsprüfung mit Drucksteuerventil.
[0011] Somit ist durch diese bekannten Überprüfungen keine genaue Identifizierung der verursachenden
Komponente möglich, so genannte "pin pointing", was die Zuverlässigkeit der Überprüfung
beeinträchtigt. Um Fehler bei der Überprüfung auszuschließen, müssen weitere einzelne
Prüfungen der anderen Komponente des Kraftstoffeinspritzsystems durchgeführt werden,
die wesentlich zeitaufwendiger und kostenträchtiger sind.
Offenbarung der Erfindung
[0012] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren, ein Computerprogramm
und eine Einrichtung zur Überprüfung der Funktion wenigstens einer in einem Fahrzeug
enthaltenen Komponente eines Kraftstoffeinspritzsystems anzugeben, durch welchen eine
Identifizierung der Fehlerverursachenden Komponente bei einer erhöhten Zuverlässigkeit
der Prüfung ermöglicht wird.
[0013] Dieses Problem wird gelöst durch ein Verfahren zur Überprüfung einer in einem Fahrzeug
enthaltenen Komponente eines Kraftstoffeinspritzsystems, wobei die Überprüfung im
Betrieb einer Brennkraftmaschine durchgeführt wird, und wobei bei Abweichungen von
den für die zu prüfende Komponente zulässigen Werten, eine weitere Prüfung in einem
weiteren Verfahrensschritt aktiviert wird, um den Fehler zu bestätigen und/oder einzugrenzen.
Durch diese erfindungsgemäßen Lösung ist es gewährleistet, dass die Prüfung der Komponente
eines Kraftstoffeinspritzsystems ständig durchgeführt werden kann und nicht nur beim
stehenden Motor oder im Service. Durch das erfindungsgemäße Verfahren, bei welchem
zwei Prüfungen nach einander durchgeführt werden, falls die erste Prüfung eine Auffälligkeit
aufweist, ist weiterhin gewährleistet, dass ein Fehlerspeichereintrag nur dann gesetzt
wird, wenn ein Fehler sowohl von der ersten als auch von der darauf folgenden zweiten
Überprüfung erkannt und somit bestätigt wird. Somit werden Fehlerspeichereinträge
bei nicht vorhandenem Fehler vermieden, bei einer wesentlich erhöhten Zuverlässigkeit
der Fehlererkennung. Darüber hinaus ist durch das erfindungsgemäße Verfahren durch
die Kombination von zwei Überwachungsmethoden eine Identifizierung der Fehlerverursachenden
Komponenten, ein so genanntes "pin pointing", möglich.
[0014] Das erfindungsgemäße Verfahren sieht als einen ersten Verfahrensschritt die Bestimmung
einer in einen Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzten Kraftstoffmenge vor.
Die Bestimmung kann durch eine direkte oder indirekte Messung, z.B. über die Öffnungszeit
eines Einspritzventils des Injektors, die Bestromungszeit eines piezoelektrischen
Aktors des Injektors, den Raildruck oder dergleichen erfolgen. Dabei wird bei Abweichung
der Werte des eingespritzten Kraftstoffes von einem vorgegebenen Wert in einem weiteren
Verfahrensschritt automatisch, beispielsweise durch ein Steuergerät, auf eine Druckregelung
über ein Druckregelventil oder über eine Pumpe umgeschaltet, wobei bei Abweichung
der Ausgangswerte des Druckreglers von den vorgegebenen Werten auf eine Fehlfunktion
eines Raildrucksensors des Kraftstoffeinspritzsystems erkannt wird. Es ist dabei besonders
vorteilhaft, wenn dabei ein gegenläufiges Verhalten der zu prüfenden Signale des Raildrucksensors
berücksichtigt wird. Eine zu große Anzeige des Raildrucksensors führt gleichzeitig
zu einem kleineren Druckreglerausgang und zu einer größeren Leerlauf-Einspritzmenge
und umgekehrt.
[0015] Alternativ ist als ein erster Verfahrensschritt die Bestimmung und Überprüfung einer
Ansteuerdauer von im Kraftstoffeinspritzsystem enthaltenen Injektoren, über welchen
die Kraftstoffzumessung gesteuert wird, vorgesehen. Dabei wird bei Abweichung der
Werte der Ansteuerdauer von den vorgegebenen Werten in einem weiteren Schritt automatisch
z.B. durch das Steuergerät auf Druckregelung über ein Druckregelventil oder eine Pumpe
umgeschaltet, wobei bei einer Abweichung der Ausgangswerte des Druckreglers von den
vorgegebenen Werten automatisch z.B. durch das Steuergerät auf eine Fehlfunktion eines
der Raildrucksensoren erkannt wird. Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Verfahren
ständig im Leerlauf der Brennkraftmaschine durchgeführt.
[0016] Das Eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Einrichtung zur Überprüfung
einer in einem Fahrzeug enthaltenen Komponente eines Kraftstoffeinspritzsystems, wobei
die Überprüfung im Betriebszustand einer Brennkraftmaschine durchführbar ist, und
wobei bei Abweichungen von den für die zu prüfende Komponente zulässigen Werten eine
weitere Prüfung in einem weiteren Verfahrensschritt aktivierbar ist, um den Fehler
zu bestätigen und/oder einzugrenzen. Das Eingangs genannte Problem wird des Weiteren
gelöst durch ein Computerprogramm mit Programmcode zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, wenn das Programm in einem Computer ausgeführt wird.
Zeichnungen
[0017] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Prinzipdarstellung eines Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystems; und
- Fig. 2
- ein Flussdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Überprüfung eines Raildrucksensors
eines Kraftstoffeinspritzsystems.
[0018] Figur 1 zeigt skizzenhaft eine Prinzipdarstellung eines Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystems.
Das Einspritzsystem hat einen Speicher, der auch als Rail 110 bezeichnet wird, Injektoren
111, eine Steuerung 100 sowie einen Raildrucksensor 112. Das Rail 110 steht mit dem
Injektor 111 in Kontakt. Das Rail ist über eine Hochdruckleitung 122 mit einer Hochdruckpumpe
123 verbunden, die ihrerseits mit einer Vorförderpumpe 124 zur Förderung des Kraftstoffes
über ein Filter 125 aus dem Tank verbunden ist. Die Hochdruckleitung 122 steht ferner
über ein Druckregelventil 120 mit einer Rückführleitung 121 in Kontakt. Die Hochdruckpumpe
123 fördert den Kraftstoff unter hohem Druck über die Hochdruckleitung 122 in das
Rail 110, welches den Hochdruckkraftstoff speichert. Das Druckregelventil 120 ist
mit einer Spule 115 verbunden, wobei abhängig von dem Strom I, welcher durch die Spule
115 fließt und/oder an der Spule angelegten Spannung der Druckwert eingestellt wird,
bei welchem das Druckregelventil 120 die Verbindung zur Rückführleitung 121 freigibt.
Dabei ist die Spule 115 über Schaltmittel 102 mit einer Drucksteuerung 101 verbunden,
die den Schaltmittel 102 ansteuert und mit Ausgangssignalen eines Strommessmittels
103 beaufschlagt. Der Druck kann aber auch durch Beeinflussung der Hochdruckpumpe
123 gesteuert und/oder geregelt werden.
[0019] Der Kraftstoffdruck im Rail 110 wird durch den Raildrucksensor 112 erfasst und der
Steuerung 100 zugeleitet. In Abhängigkeit von einem Drucksignal P, das der Raildrucksensor
112 bereitstellt, sowie den Ausgangssignale von weiteren Sensoren 102, beaufschlagt
die Steuerung 100 den Injektor 111 mit Ansteuersignalen, die die Kraftstoffzumessung
steuern. Der Injektor 111 spritzt daraufhin den in dem Rail 110 gespeicherten Kraftstoff
ein.
[0020] Das erfindungsgemäße Verfahren wird anhand des in Figur 2 gezeigten Flussdiagramms,
welche eine der möglichen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt,
näher erläutert. Dieses Flussdiagramm zeigt ein Verfahren zur Überprüfung eines Raildrucksensors
RDS. Die Prüfung wird im Stationärbetrieb des Motors - Schritt 101 - durchgeführt,
wobei der Motor im Leerlauf ist. Wenn sich der Motor im Leerlauf befindet, wird in
einem nächsten Schritt 102 die Einspritzmenge geprüft und ein Istwert ermittelt q
ist. In einem weiteren Schritt 103 wird geprüft, ob sich die ermittelte Ist-Einspritzmenge
q
ist in einem vorgegebenen Bereich befindet, d.h. ob sie eine Soll-Einspritzmenge q
EDC entspricht. Hierzu wird Motorspezifisch eine zulässige Bandbreite ermittelt, welche
durch die Generatorlast korrigiert wird. Die mögliche Ursache für diese Differenz
kann ein Problem bei der Mengenzumessung sein, verursacht durch einen fehlerhaften
Injektor oder durch einen fehlerhaften Raildrucksensor. Eine weitere Ursache kann
aber auch eine falsche Umsetzung der eingespritzten Kraftstoffmenge sein, im Falle,
dass das erhöhte Moment durch die Motormechanik verursacht wird. Um den Fehler zu
bestätigen und weiter einzugrenzen wird auf Druckregelung über Druckregelventil umgeschaltet
(Schritt 104). Wenn der Ausgang des Druckreglers im zulässigen Bereich ist, werden
in einem Schritt 106 alle Regelmodi freigegeben. Sollte sich der Ausgang des Druckreglers,
z.B. Sollstrom oder Tastverhältnis, jedoch in einem unzulässigen Bereich bewegen,
so liegt einen Fehler in dem Raildrucksensor vor (Schritt 107). Es ist hierbei besonders
vorteilhaft, dass ein Raildrucksensor mit zu großer Anzeige, was auf einem zu kleinen
Druck im Rail hindeutet, zu einer vergrößerten (Leerlauf-)Einspritzmenge führt und
gleichzeitig zu einem kleineren Reglerausgang, da für den kleineren Raildruck ein
geringer Strom notwendig ist. Bei zu kleiner Anzeige des Raildrucksensors gilt dasselbe
in umgekehrter Richtung. Die zu prüfenden Signale verhalten sich also gegenläufig.
Somit kann zuverlässig die Prüfung des Raildrucksensors durchgeführt werden.
[0021] Auf ähnlicher Weise kann eine Überprüfung eines Injektors durchgeführt werden. Es
ist auch denkbar für Systeme ohne Druckregelventil die Methode mit dem Reglerausgang
der Zumesseinheit zu kombinieren.
1. Verfahren zur Überprüfung einer in einem Fahrzeug enthaltenen Komponente eines Kraftstoffeinspritzsystems,
wobei die Überprüfung im Betrieb einer Brennkraftmaschine durchgeführt wird, wobei
bei Abweichungen von den für die zu prüfende Komponente (111, 112) zulässigen Werten
eine weitere Prüfung in einem weiteren Verfahrensschritt aktiviert wird um den Fehler
zu bestätigen und/oder einzugrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass eine in einen Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzte Kraftstoffmenge oder
eine Ansteuerdauer von im Kraftstoffeinspritzsystem enthaltenen Injektoren bestimmt
wird, wobei bei einer Abweichung der Werte des eingespritzten Kraftstoffes oder der
Ansteuerdauer von einem vorgegebenen Wert in einem weiteren Schritt auf eine Druckregelung
über ein Druckregelventil (120) oder über eine Pumpe (123) umgeschaltet wird und dass
bei einer Abweichung der Ausgangswerte des Druckreglers von den vorgegebenen Werten
eine Fehlfunktion eines Raildrucksensors (112) des Kraftstoffeinspritzsystems erkannt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine Fehlfunktion erkannt wird, wenn sich die zu prüfenden Signale des Raildrucksensors
(112) gegenläufig verhalten.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zu große Anzeige des Raildrucksensors (112) gleichzeitig zu einem kleineren
Druckreglerausgang führt und umgekehrt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Brennkraftmaschine während der Überprüfung der zu prüfenden Komponenten
im Leerlauf befindet.
5. Computerprogramm mit Programmcode zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche
1 bis 4, wenn das Programm in einem Steuergerät ausgeführt wird.
6. Computerprogramm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dieses auf einem Speicher, insbesondere auf einem Flash-Memory, abgespeichert ist.
7. Einrichtung zur Überprüfung einer in einem Fahrzeug enthaltenen Komponente eines Kraftstoffeinspritzsystems,
wobei die Überprüfung im Betrieb einer Brennkraftmaschine durchgeführt wird, wobei
bei Abweichungen von den für die zu prüfende Komponente (111, 112) zulässigen Werten
eine weitere Prüfung in einem weiteren Verfahrensschritt aktiviert wird, um den Fehler
zu bestätigen und/oder einzugrenzen dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung eine in einen Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzte Kraftstoffmenge
oder eine Ansteuerdauer von im Kraftstoffeinspritzsystem enthaltenen Injektoren bestimmt
und bei einer Abweichung der Werte des eingespritzten Kraftstoffes oder der Ansteuerdauer
von einem vorgegebenen Wert in einem weiteren Schritt auf eine Druckregelung über
ein Druckregelventil (120) oder über eine Pumpe (123) umschaltet und bei einer Abweichung
der Ausgangswerte des Druckreglers von den vorgegebenen Werten eine Fehlfunktion eines
Raildrucksensors (112) des Kraftstoffeinspritzsystems erkennt.
1. Method for testing a component, contained in a vehicle, of a fuel injection system,
wherein the testing is carried out while an internal combustion engine is operated,
wherein, in the case of deviations from the values which are permissible for the component
(111, 112) to be tested, a further testing process is activated in a further method
step in order to confirm and/or localize the fault, characterized in that a quantity of fuel which is injected into a combustion chamber of the internal combustion
engine or an actuation period of injectors contained in the fuel injection system
is determined, wherein in the case of a deviation of the values of the injected fuel
or of the actuation period from a predefined value, in a further step switching over
to pressure control by means of a pressure control valve (120) or by means of a pump
(123) is carried out, and in that, in the case of a deviation of the output values of the pressure controller from
the predefined values, a malfunction of a rail pressure sensor (112) of the fuel injection
system is detected.
2. Method according to Claim 1, characterized in that on a malfunction is detected if the signals, to be tested, of the rail pressure sensor
(112) have opposing behaviours.
3. Method according to one of the preceding claims, characterized in that an excessively large reading of the rail pressure sensor (112) gives rise simultaneously
to a relatively small pressure controller output, and vice versa.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the internal combustion engine is in the idling mode while the component to be tested
is being tested.
5. Computer program having program code for carrying out the method according to one
of Claims 1 to 4 when the program is run in a controller.
6. Computer program according to Claim 5, characterized in that said computer program is stored in a memory, in particular in a flash memory.
7. Device for testing a component, contained in a vehicle, of a fuel injection system,
wherein the testing is carried out while an internal combustion engine is operating,
wherein, in the case of deviations from the values which are permissible for the component
(111, 112) to be tested, a further testing process is activated in a further method
step in order to confirm and/or localize the fault, characterized in that the device determines a quantity of fuel injected into a combustion chamber of the
internal combustion engine or an actuation period of injectors contained in the fuel
injection system, and, in the case of a deviation of the values of the injected fuel
or of the actuation period from a predefined value, in a further step said device
switches over to pressure control by means of a pressure control valve (120) or by
means of a pump (123), and, in the case of a deviation of the output values of the
pressure controller from the predefined values, said device detects a malfunction
of a rail pressure sensor (112) of the fuel injection system.
1. Procédé de vérification d'un composant d'un système d'injection de carburant inclus
dans un véhicule, la vérification étant réalisée pendant que le moteur à combustion
interne fonctionne, une autre vérification étant activée dans une autre étape du procédé
pour confirmer le défaut et/ou le délimiter en cas d'écart par rapport aux valeurs
admissibles pour le composant (111, 112) à vérifier,
caractérisé en ce que
la quantité de carburant injectée dans une chambre de combustion du moteur à combustion
interne ou la durée d'activation des injecteurs présents dans le système d'injection
de carburant sont déterminées,
en ce qu'en cas d'écart entre les valeurs du carburant injecté ou de la durée d'activation
et une valeur prédéterminée, on bascule dans une autre étape à une régulation de pression
par l'intermédiaire d'une soupape (120) de régulation de pression ou par l'intermédiaire
d'une pompe (123) et en ce qu'en cas d'écart entre les valeurs de sortie du régulateur de pression et les valeurs
prédéterminées, un défaut de fonctionnement d'un capteur (112) de pression du rail
du système d'injection de carburant est détecté.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un fonctionnement défectueux est détecté si les signaux à vérifier du capteur (112)
de pression de rail évoluent en sens contraires.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un affichage trop élevé du capteur (112) de pression de rail conduit en même temps
à une sortie plus petite du régulateur de pression et inversement.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moteur à combustion interne fonctionne à vide pendant la vérification du composant
à vérifier.
5. Programme informatique doté de codes de programme permettant la mise en oeuvre du
procédé selon l'une des revendications 1 à 4 lorsque le programme est exécuté dans
un appareil de commande.
6. Programme informatique selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'il est conservé dans une mémoire et en particulier une mémoire flash.
7. Dispositif de vérification d'un composant d'un système d'injection de carburant inclus
dans un véhicule, la vérification étant réalisée pendant que le moteur à combustion
interne fonctionne, une autre vérification étant activée dans une autre étape du procédé
pour confirmer le défaut et/ou le délimiter en cas d'écart par rapport aux valeurs
admissibles pour le composant (111, 112) à vérifier,
caractérisé en ce que
le dispositif détermine la quantité de carburant injectée dans une chambre de combustion
du moteur à combustion interne ou la durée d'activation des injecteurs présents dans
le système d'injection de carburant,
en ce qu'en cas d'écart entre les valeurs du carburant injecté ou de la durée d'activation
et une valeur prédéterminée, on bascule dans une autre étape à une régulation de pression
par l'intermédiaire d'une soupape (120) de régulation de pression ou par l'intermédiaire
d'une pompe (123) et en ce qu'en cas d'écart entre les valeurs de sortie du régulateur de pression et les valeurs
prédéterminées, un défaut de fonctionnement d'un capteur (112) de pression du rail
du système d'injection de carburant est détecté.


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