[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kühlgutträger für ein Kältegerät mit einer
in einem Rahmen eingefassten Platte, insbesondere einer Glasplatte. Es ist bekannt,
derartige Kühlgutträger zu fertigen, indem ein Rahmen aus Kunststoff an eine Glasplatte
angespritzt wird. Dabei entsteht eine Nut des Rahmens, die den Rand der Glasplatte
formschlüssig und dicht einfasst, durch den Spritzvorgang. Nicht alle Werkstoffe sind
zum Anspritzen geeignet; insbesondere metallische Rahmen können auf diese Weise nicht
gefertigt werden.
[0002] Eine alternative bekannte Technik, die auch die Fertigung von metallischen Rahmen
ermöglicht, ist, zwei Teilrahmen vorzufertigen, die an der Ober- und Unterseite der
Platte über die Ränder der Platte überstehend platziert werden, und diese Teilrahmen
untereinander zu verbinden. Auf diese Weise ist zwar eine formschlüssige Einfassung
der Platte in dem Rahmen realisierbar, doch sind die damit verbundenen Kosten hoch,
da die Fertigung der Teilrahmen aus Flachmaterial große Mengen an Verschnitt ergibt.
Außerdem müssen die Teilrahmen jeweils spezifisch an die Abmessungen der Platte angepasst
sein, was zu hohen Werkzeugkosten bei der Fertigung führt.
[0003] GB 531,055 offenbart eine Glasplatte, die ein oberes und ein unteres Kompartiment voneinander
trennt. Die Glasplatte weist eine Gummi-Metall-Dichtung auf, welche sich entlang der
Kanten der Glasplatte erstreckt, um eine Abdichtung zwischen der Glasplatte und der
Wand des Innenbehälters bereitzustellen. Die Gummi-Metall-Dichtung weist einen gelockten
Abschnitt, obere und untere Gummiabschnitte und ein kanalförmiges Metall-Rahmenglied
auf. Der gelockte Abschnitt ist in Kontakt mit der Wand des Innenbehälters. Die oberen
und unteren Gummiabschnitte umgreifen das kanalförmige Metall-Rahmenglied.
[0004] EP 0 683 366 A1 offenbart eine eingekapselte Fachbodenzusammensetzung mit einem Fachboden und Fachbodenstützen.
Die Kanten des Fachbodens sind mit einem einstückigen Glied eingekapselt. Die Fachbodenzusammensetzung
ist mittels einer Gussvorrichtung hergestellt.
[0005] EP 1 338 219 A1 offenbart ein Steckprofilelement zum Aufstecken auf einen Rand eines plattenartigen
Gegenstandes, wobei das Steckprofilelement zwei eine Nut begrenzende, miteinander
verbundene Schenkel aus einem ersten Werkstoff aufweist. An der der Nut zugewandten
Seitenfläche wenigstens eins Schenkels ist wenigstens auf einem Teil der Länge der
Nut ein erster in die Nut hinein gerichteter Vorsprung aus einem zweiten Werkstoff
angebracht, der biegsamer als der erste Werkstoff ist.
[0006] DE 203 18 457 U1 offenbart eine Etagere für einen Kühlschrank mit einer Bodenplatte und einem Profilelement.
An dem Profilelement ist eine Nut gebildet, die eine Kante der Bodenplatte aufnimmt,
wobei an einer Flanke der Nut eine die Bodenplatte flächig berührende Planfläche und
an einer gegenüberliegenden Flanke gegenüber der Planfläche eine mit der Planfläche
einstückig zusammenhängende Klemmrippe gebildet ist, die die Bodenplatte entlang einer
Linie klemmend berührt. Das Profilelement ist aus Aluminium,
[0007] DE 20 2006 001 830 U1 offenbart einen Fachboden für ein Kältegerät mit zwei Querträgern und mit die Querträger
verbindenden Längsträgern, wobei die Längsträger ein geringeres Flächenträgheitsmoment
als die Querträger aufweisen und die Querträger als Strangpressprofile ausgebildet
sind.
[0008] US 4,736,997 A offenbart eine Fachbodenzusammenstellung mit einer Abdeckung und einer Dichtung,
die einen U-förmigen Körper aufweist. Die Dichtung verhindert eine Bewegung der Abdeckung
in eine vertikale Richtung, da die rückseitige Kante der Abdeckung in der Dichtung
aufgenommen ist und die Dichtung zwischen einem nach vorne gerichteten horizontalen
Flansch eines rückseitigen horizontalen Stützgliedes und eines rückwärts gerichteten
horizontalen Abschnitts eines Abschirmgliedes aufgenommen ist.
[0009] Es ist auch bekannt, einen Kühlgutträgerrahmen aus Kunststoff-Strangpressprofilen
zusammenzufügen, wobei Nuten der Strangpressprofile, die den Rand einer Platte aufnehmen,
an die Dicke der Platte angepasst sein können, so dass die Platte reibschlüssig in
die Nut eingefügt werden kann. Eine solche Bauweise eignet sich nicht für die Verwendung
metallischer Profile, da die Gefahr einer Beschädigung der Platte beim Einführen in
die Nut hoch ist und unterschiedliche thermische Ausdehnungskoeffizienten der Profile
und der meist aus Glas bestehenden Platte zu erheblichen mechanischen Belastungen
führen können.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen Kühlgutträger zu schaffen, der die
Verwendung von Metall für zumindest äußerlich sichtbare Teile des Rahmens ermöglicht
und der dennoch aus einer geringen Zahl von verschiedenen Komponenten in unterschiedlichen
Abmessungen preiswert zu fertigen ist.
[0011] Die Aufgabe wird durch einen Kühlgutträger für ein Kältegerät mit den Merkmalen des
unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der
abhängigen Ansprüche.
[0012] Bei dem Kühlgutträger mit einem wenigstens teilweise durch ein Strangpressprofil
gebildeten Rahmen und einer Platte, die in einer Nut des Strangpressprofils eingefasst
ist, ist in der Nut zwischen dem Strangpressprofil und der Platte ein Ausgleichsprofil
dichtend eingefügt. Das Ausgleichsprofil erlaubt es, die Nut mit einem großzügigen
Übermaß bezogen auf die Abmessungen der Platte zu fertigen, so dass die Wahl des Werkstoffes
für das Strangpressprofil Metall, vorzugsweise Aluminium, ist. Eine spielfreie, ein
Klappern der Platte verhindernde und die Nut gegenüber auf der Platte vergossenen
Flüssigkeiten abdichtende Einfassung kann mit Hilfe des Ausgleichsprofils realisiert
werden. Die Verwendung von Strangpressprofilen ermöglicht die Fertigung von Kühlgutträgern
mit unterschiedlichen Kantenabmessungen mit einem gleichen Satz von Werkzeugen.
[0013] Das Ausgleichsprofil ist ein U-Profil mit einer Bodenwand und zwei von der Bodenwand
abstehenden Schenkeln.
[0014] Um einerseits eine leichte Einführbarkeit des Ausgleichsprofils in die Nut des Strangpressprofils
zu gewährleisten und andererseits das Ausgleichprofil in der Nut reibschlüssig festzuhalten,
sind die zwei Schenkel von der Bodenwand aus leicht divergierend und die Schenkel
sind in der Nut elastisch gegeneinander gedrückt.
[0015] Eine weitere Maßnahme, die das Einführen des Ausgleichsprofils in die Nut und dessen
Verankerung darin erleichtert, sind an voneinander abgewandten Seiten der Schenkel
geformte Wülste.
[0016] Um die Platte in dem Rahmen horizontal spielfrei zu halten und dennoch streuende
Abmessungen des Rahmens bzw. der Platte kompensieren zu können, ist vorzugsweise eine
schräg von der Bodenwand abstehende Dichtlippe vorgesehen, die an einer Randfläche
der Platte anliegt und von dieser mehr oder weniger stark flachgedrückt werden kann.
[0017] Entsprechend kann, um Toleranzen der Nutbreite auszugleichen bzw. eine zuverlässige
Dichtung zwischen der Platte und dem Ausgleichsprofil zu schaffen, eine schräg von
einem der Schenkel abstehende Dichtlippe an der Oberseite der Platte anliegen.
[0018] Diese Dichtlippen können vorteilhaft aus einem flexibleren Material als das U-Profil
bestehen und mit diesem koextrudiert sein.
[0019] An einer Ecke der Platte, an der zwei Ausgleichsprofile aufeinandertreffen, ist vorzugsweise
in einen von den oberen Schenkeln der zwei Ausgleichsprofile gebildeten Winkel ein
Füllkörper eingesetzt, um einen evtl. zwischen den zwei Profilen aufgrund von Fertigungstoleranzen
bestehenden Spalt zu verbergen und eine Dichtung zwischen der Plattenoberseite und
diesem Spalt herzustellen.
[0020] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kühlgutträgers mit einem untergehängten
Tragrahmen;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Ansicht einer hinteren Ecke des Kühlgutträgers;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch ein Strangpressprofil, ? das sein vorderes bzw. hinteres Profil
eines Rahmens des Kühlgutträgers bildet;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch ein Seitenteil des Rahmens;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht einer Ecke des Kühlgutträgers, in der das Seitenteil
der Fig. 4 und das Strangpressprofil der Fig. 3 aufeinandertreffen; und
- Fig. 6
- eine Ansicht eines Füllkörpers.
[0021] Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kühlgutträgers 1
für ein Kältegerät mit einem daran abgehängten Tragrahmen 2 für einen (nicht dargestellten)
Auszugkasten. Der Kühlgutträger 1 umfasst eine Bodenplatte 3 aus Glas, die in einem
aus vorderen und hinteren Profilen 4, 5 bzw. Seitenteilen 6 zusammengefügten Rahmen
eingefasst ist. Die Seitenteile 6 sind als Spritzgussteile ausgeführt; die vorderen
und hinteren Profile 4, 5 sind Strangpressprofile von identischem Querschnitt. Strangprofile
4, 5 und Seitenteile 6 können aus Metall, insbesondere aus Aluminium gefertigt sein;
es ist aber auch denkbar, diese Teile wahlweise aus Aluminium und aus Kunststoff zu
fertigen, um miteinander kompatible Kühlgutträger von unterschiedlicher Wertigkeit
und unterschiedlichen Herstellungskosten für in verschiedenen Preissegmenten angesiedelte
Kältegerätemodelle zur Verfügung zu haben.
[0022] Bei der hier betrachteten Ausgestaltung tragen die Seitenteile 6 in dem Fachmann
an sich bekannter Weise in der Fig. 1 nicht sichtbare Zapfen, die in Kammern der vorderen
und hinteren Profile 4, 5 form- und reibschlüssig eingesteckt sind. Alternativ ist
denkbar, die Seitenteile mehrteilig, zum Beispiel aus Strangpressprofilen ähnlich
den Profilen 4, 5 und mit diesen und den Profilen 4, 5 steckverbundenen Eckelementen,
zu fertigen.
[0023] Die Seitenteile 6 weisen hier an ihren äußeren Flanken jeweils eine Aussparung 7
auf, in der, wie in der vergrößerten Ansicht der Fig. 2 zu erkennen, ein flaches Metallteil
9 formschlüssig eingefügt und durch eine Schraube 8 fixiert ist. Die Schraube 8 greift
in einen Längskanal des hinteren Profils 5 ein, auf den später noch genauer eingegangen
wird. Das Metallteil 9 trägt an seiner rückwärtigen Kante Haken 10 zum Einhängen des
Kühlgutträgers 1 an einer in einer Rückwand des nicht dargestellten Kältegerätes eingefügten
Schiene.
[0024] Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des vorderen Profils 4, wobei das im Folgenden Gesagte
auch für das spiegelbildlich zum Profil 4 ausgerichtete Profil 5 gilt.
[0025] Das Profil 4 hat einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt mit einer geschlossenen
Oberseite 11 und Außenseite 12. An einer Innenseite 13 ist eine Nut 14 gebildet, die
einen Rand der Platte 3 und ein diesen Rand auf drei Seiten umgebendes Ausgleichsprofil
15 aufnimmt. Das Ausgleichsprofil hat einen im Wesentlichen U- oder C-förmigen Querschnitt
mit einer Bodenwand 16 und von dieser in einem Winkel von etwas mehr als 90° abstehenden
Schenkeln 17, 18. Von dem oberen Schenkel 17 und der Bodenwand 16 steht jeweils eine
schräge Dichtlippe 19, 20 gegen die Platte 3 vor.
[0026] Die Bodenwand 16 und die Schenkel 17, 18 sind elastisch verformbar, allerdings nur
mit einem relativ hohen Kraftaufwand. Die Breite der Bodenwand 16 ist kleiner als
die der Nut 14, so dass das Ausgleichsprofil 15 mit der Bodenwand 16 voran zunächst
ohne Kraftaufwand in die Nut 14 eingeschoben werden kann. Um das Ausgleichsprofil
15 vollständig in die Nut 14 einzuschieben, müssen die Schenkel 17, 18 elastisch gegeneinander
gedrückt werden, so dass durch die daraus resultierende Reibung das Ausgleichsprofil
15 in der Nut 14 gehalten ist. Um die Reibverankerung zu verstärken, sind an den voneinander
abgewandten Außenflächen der Schenkel 17, 18 Wülste 21 von flach kreissegmentförmigem
Querschnitt gebildet, die im fertig in der Nut 14 montiertem Zustand des Ausgleichsprofils
15 an den Wänden der Nut 14 anliegen.
[0027] Um eine für eine spielfreie Halterung der Glasplatte 3 erforderliche ausreichende
Elastizität der Dichtlippen 19, 20 zu erzielen, können diese mit einer deutlich geringeren
Wandstärke als die Bodenwand 16 und die Schenkel 17 aus dem gleichen Material wie
diese einstückig extrudiert sein. Um eine zuverlässige Dichtwirkung gegen auf der
Platte 3 ausgegossene Flüssigkeiten zu erzielen, ist jedoch bevorzugt, dass zumindest
die Dichtlippe 19, gegebenenfalls auch die Dichtlippe 20, aus einem weicheren Material
besteht als die Bodenwand 16 und die Schenkel 17, 18, wobei dieses Material zweckmäßigerweise
mit der Bodenwand 16 und den Schenkeln 17, 18 koextrudiert ist.
[0028] Benachbart zu der Nut 14 ist auf dem Querschnitt des Profils 4 ein ringsum geschlossener
Kanal 23 vorgesehen, in den Befestigungszapfen der Seitenteile 6 einsteckbar sind.
[0029] Der Rest des Querschnittes des Profils 4 ist im Wesentlichen ausgefüllt von einer
hinterschnittenen Nut 24, die zu einer Unterseite 22 des Profils hin offen ist. Diese
Nut 24 ist vorgesehen, um Laschen des Tragrahmens 2 aufzunehmen und diesen in Längsrichtung
der Profile 4, 5 verschiebbar zu halten.
[0030] Im Inneren der Nut 24 befindet sich ein randoffener Kanal 25 von im Wesentlichen
kreisförmigem Querschnitt. Dieser ist vorgesehen, um den Schaft einer der Schrauben
8 aufzunehmen. Da der Kanal 25 randoffen ist, kann die Schraube 8 bei der Montage
ein benötigtes Gewinde in dem Kanal 25 selbst schneiden.
[0031] Fig. 4 zeigt einen zu Fig. 3 analogen Schnitt durch ein Seitenteil 6. Eine Nut 26
des Seitenteiles 6 gleicht in ihren Abmessungen der Nut 14 des Profils 4 und nimmt
wie diese über ein Ausgleichsprofil 15 einen Rand der Glasplatte 3 auf.
[0032] Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ecke des Kühlgutträgers, an der das
vordere Profil 4 und eines der Seitenteile 6 aufeinandertreffen. Beide können mit
Hilfe einer Schraube aneinander fixiert sein, die, in Richtung eines Pfeils 27 in
eine Bohrung des Seitenteiles 6 eingeführt, in den randoffenen Kanal 25 des Profils
4 eingreift.
[0033] Die zwei Ausgleichsprofile 15, die die Nuten 14 bzw. 26 des Profils 4 und des Seitenteiles
6 auskleiden, sind an ihren Enden jeweils senkrecht abgeschnitten, wie in Fig. 5 als
punktierte Konturen zu erkennen, und zwischen beiden befindet sich ein Spalt 28. Um
einerseits den Spalt 28 zu verbergen, und andererseits um das Eindringen von auf der
Glasplatte 3 vergossener Flüssigkeit in die Nuten 14, 26 auch an den Ecken der Platte
3 auszuschließen, ist ein Füllkörper 29 aus weichelastischem Material in die von den
oberen Schenkeln 17 der Ausgleichsprofile 15 gebildete Ecke, zwischen die Glasplatte
3 und eine Oberseite des Seitenteiles 6 eingeschoben.
[0034] Der in Fig. 6 für sich allein dargestellte Füllkörper 29 hat im Wesentlichen die
Gestalt eines Dreiecks mit einer entsprechend dem Verlauf der Oberseite des Seitenteiles
gekrümmten Hypotenuse 30 und Katheten 31, deren Kontur gestuft ist, um einerseits
dicht an einem äußeren Rand der Schenkel 17 anzuliegen und andererseits in einem Zwischenraum
32 (siehe Fig. 3, 4) zwischen dem Schenkel 17 und der Glasplatte 3 einzugreifen und
dicht an der Dichtlippe 19 anzuliegen.
1. Kühlgutträger für ein Kältegerät mit einem wenigstens teilweise durch ein Strangpressprofil
(4, 5) aus Metall gebildeten Rahmen (4, 5, 6) und einer Platte (3), die zumindest
abschnittsweise an ihren Rändern von einer Nut (14) des Strangpressprofils (4, 5)
eingefasst ist, wobei in der Nut (14) zwischen dem Strangpressprofil (4, 5) und der
Platte (3) ein Ausgleichsprofil (15) dichtend eingefügt ist, das Ausgleichsprofil
(15) in die Nut (14) des Strangpressprofils (4, 5) eingeschoben ist, das Ausgleichsprofil
(15) ein U-Profil (16-18) mit einer Bodenwand (16) und zwei von der Bodenwand (16)
abstehenden Schenkeln (17, 18) umfasst, und wobei die zwei Schenkel (17, 18) von der
Bodenwand (16) aus leicht divergieren, und wobei die Schenkel (17, 18) in der Nut
(14) elastisch gegeneinander gedrückt sind, so dass durch die daraus resultierende
Reibung das Ausgleichsprofil (15) in der Nut (14) gehalten ist.
2. Kühlgutträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (17, 18) an ihren voneinander abgewandten Seiten jeweils einen abgerundeten
Wulst (21) tragen.
3. Kühlgutträger nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine schräg von der Bodenwand (16) abstehende Dichtlippe (20) an einer Randfläche
der Platte (3) anliegt.
4. Kühlgutträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine schräg von einem der Schenkel (17) abstehende Dichtlippe (19) an der Oberseite
der Platte (3) anliegt.
5. Kühlgutträger nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (19, 20) aus einem flexibleren Material als das U-Profil (16-18) besteht
und mit dem U-Profil (16-18) koextrudiert ist.
6. Kühlgutträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Ecke der Platte (3) zwei Ausgleichsprofile (15) aufeinander treffen und
dass in einen von den oberen Schenkeln (17) der zwei Ausgleichsprofile (15) gebildeten
Winkel ein Füllkörper (29) eingesetzt ist.
7. Kältegerät gekennzeichnet durch einen Kühlgutträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
1. Refrigerated product carrier for a refrigeration appliance comprising a frame (4,
5, 6) formed at least partially by an extruded profile (4, 5) made of metal and a
plate (3) that is held at least in sections at its edges by a groove (14) of the extruded
profile (4, 5), wherein an equalising profile (15) is inserted in a sealing fashion
in the groove (14) between the extruded profile (4, 5) and the plate (3), the equalising
profile (15) being inserted into the groove (14) of the extruded profile (4, 5), the
equalising profile (15) comprising a U-profile (16-18) with a base wall (16) and two
arms (17, 18) projecting from the base wall (16), and wherein the two arms (17, 18)
diverge slightly outward from the base wall (16) and wherein the arms (17, 18) are
pressed against one another in an elastic fashion in the groove (14) so that the resulting
friction holds the equalising profile (15) in the groove (14).
2. Refrigerated product carrier according to claim 1, characterised in that the arms (17, 18) respectively have a rounded bead (21) on their sides facing away
from one another.
3. Refrigerated product carrier according to one of claims 1 or 2, characterised in that a sealing lip (20) projecting obliquely from the base wall (16) is in contact with
an edge face of the plate (3).
4. Refrigerated product carrier according to one of claims 1 to 3, characterised in that a sealing lip (19) projecting obliquely from one of the arms (17) is in contact with
the upper face of the plate (3).
5. Refrigerated product carrier according to claim 3 or 4, characterised in that the sealing lip (16, 17) is made of a more flexible material than the U-profile (16-18)
and is coextruded with the U-profile (16-18).
6. Refrigerated product carrier according to one of claims 1 to 5, characterised in that two equalising profiles (15) meet at a corner of the plate (3) and a filler (29)
is inserted in an angle formed by the upper arms (17) of the two equalising profiles
(15).
7. Refrigeration appliance characterised by a refrigerated product carrier according to one of claims 1 to 6.
1. Support de produits réfrigérés pour un appareil frigorifique comportant un cadre (4,
5, 6) formé au moins en partie d'un profilé extrudé (4, 5) de métal et une plaque
(3) qui est bordée au moins par segments sur ses bords par une rainure (14) du profilé
extrudé (4, 5), dans lequel un profilé de compensation (15) est encastré de façon
étanche dans la rainure (14) entre le profilé extrudé (4, 5) et la plaque (3), le
profilé de compensation (15) est introduit par glissement dans la rainure (14) du
profilé extrudé (4, 5), le profilé de compensation (15) comprend un profilé en U (16,
18) comportant une paroi de fond (16) et deux branches (17, 18) s'étendant à partir
de la paroi de fond (16), et les deux branches (17, 18) divergent légèrement à partir
de la paroi de fond (16), et dans lequel les branches (17, 18) sont pressées de façon
élastique l'une contre l'autre dans la rainure (14), de telle sorte que, grâce au
frottement résultant, le profilé de compensation (15) est maintenu dans la rainure
(14).
2. Support de produits réfrigérés selon la revendication 1, caractérisé en ce que les branches (17, 18) portent un renflement (21) arrondi respectivement sur leurs
côtés situés à l'opposé l'un de l'autre.
3. Support de produits réfrigérés selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une lèvre d'étanchéité (20) s'étendant obliquement à partir de la paroi de fond (16)
est adjacente à une surface de bord de la plaque (3).
4. Support de produits réfrigérés selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une lèvre d'étanchéité (19) s'étendant obliquement à partir d'une des branches (17)
est adjacente à la surface supérieure de la plaque (3).
5. Support de produits réfrigérés selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la lèvre d'étanchéité (19, 20) est composée d'un matériau plus flexible que le profilé
en U (16-18) et est co-extrudée avec le profilé en U (16-18).
6. Support de produits réfrigérés selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que deux profilés de compensation (15) se rejoignent au niveau d'un coin de la plaque
(3) et en ce qu'un corps de remplissage (29) est inséré dans un des angles formés par les branches
supérieures (17) des deux profilés de compensation (15).
7. Appareil frigorifique comprenant un support de produits réfrigérés selon l'une quelconque
des revendications 1 à 6.