[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1, welche insbesondere für den Einbau in Decken und/oder Wänden vorgesehen ist und
hierzu ein Leuchtengehäuse zur Aufnahme von Leuchtmitteln sowie ein mit dem Gehäuse
verbundenen Innenrahmen aufweist. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
ein so genanntes Downlight.
[0002] Bei Einbauleuchten, deren Gehäuse bspw. in Öffnungen abgehängter Deckenelemente angeordnet
werden, ist es üblich, eine zur Lichtabgabe vorgesehene Abdeckscheibe mit Hilfe eines
speziellen Rahmenelements anzuordnen, welches an dem Gehäuse befestigbar ist. Das
Rahmenelement wird hierbei bspw. über Schraub-, Bajonett- oder Schnapprastverbindungen
an dem Gehäuse befestigt, wobei es dann mit Hilfe entsprechender Werkzeuge wieder
von dem Gehäuse gelöst werden kann. Die lösbare Anordnung des Rahmenelements mit der
Abdeckscheibe ist erforderlich, um einen Zugang zum Innenraum des Leuchtengehäuses
zu ermöglichen. Ein derartiger Zugang kann beispielsweise erforderlich sein, um Wartungsarbeiten
vorzunehmen oder die in dem Gehäuse angeordneten Leuchtmittel zu wechseln.
[0003] Da im montierten Zustand der Leuchte diese lediglich von der Unterseite her zugänglich
ist, ist es von Vorteil, wenn das Rahmenelement mit der Abdeckscheibe möglichst einfach,
insbesondere ohne den Einsatz entsprechender Werkzeuge gelöst werden kann. Aus der
WO 2006/037572 A1 ist hierzu eine Deckeneinbauleuchte bekannt, bei der eine spezielle Verschlussanordnung
vorgesehen ist, die zwischen einem Gehäuserahmen und einem Funktionsrahmen zur Halterung
bspw. einer Abdeckscheibe wirksam ist. Zentraler Bestandteil der Verschlussanordnung
ist hierbei eine Drahtfeder, die an ihren Endbereichen Riegelelemente bildet, welche
mit einer Rastaufnahme im Funktionsrahmen zusammenwirken. Die Feder und die Rastaufnahme
sind dabei derart ausgestaltet, dass Verrasten und Lösen des Funktionsrahmens jeweils
durch Druckausübung auf den Rahmen in dessen Schließrichtung erfolgt. Durch diese
so genannte Push-Push-Verschlussanordnung wird ein besonders einfaches Befestigen
und Lösen und des Funktionsrahmens ermöglicht.
[0004] Die Deutsche Offenlegungsschrift
DE 103 60 948 A1 zeigt eine Rastverbindung, welche zwischen einem schwenkbaren Funktionsrahmen einer
Leuchte und einem Gehäuserahmen wirkt. Die Rastverbindung wird dabei aus einer Drahtfeder
nebst Gegenelement gebildet. Allerdings weist diese Drahtfeder einen Endbereich auf,
welcher in einer Kulisse des Gehäuserahmens schwenkbar gelagert ist und als Riegelelement
zur Lastaufnahme dient. Das Riegelelement wirkt weiterhin mit einer Kulisse des Funktionsrahmens
zusammen und ist von dieser so geführt, dass die durch den Gehäuserahmen vorgegebene
Schwenkbewegung eine Push-Push-Rastverbindung mit dem Funktionsrahmen bedingt. Weiterhin
ist ebenfalls gezeigt, dass es sich bei dem Funktionsrahmen um einen Reflektorrahmen
handeln kann. Die Drahtfeder ist dabei in einem gewissen Fixierbereich formschlüssig
in einer speziell geformten Ausnehmung des Gehäuserahmens eingefügt, so dass die Drahtfeder
bei Verbindung des Gehäuserahmens mit dem Leuchtengehäuse fixiert ist. Weiterhin dient
ein dem Riegelelement gegenüberliegender Endbereich dazu, um eine Vorspannung zum
Ausschwenken des Funktionsrahmens gegenüber dem Gehäuserahmen zu erreichen.
[0005] Die Deutsche Offenlegungsschrift
DE 10 2004 048 484 A1 zeigt eine Leuchte mit einer zwischen Gehäuserahmen und Funktionsrahmen wirksamen
Verschlussanordnung. Die Verschlussanordnung weist dabei zumindest eine Drahtfeder
auf, mit zwei in den Endbereichen der Drahtfeder ausgebildeten Riegelelementen. Die
Riegelelemente wirken dabei mit je einer Rastaufnahme im Funktionsrahmen zusammen,
um den Funktionsrahmen an dem Gehäuse bzw. Gehäuserahmen zu befestigen oder von diesem
zu lösen. Das Riegelelement wirkt weiterhin mit einer Kulisse des Funktionsrahmens
zusammen und ist von dieser so geführt, dass eine Bewegung des Funktionsrahmens nach
oben in Richtung des Gehäuses eine Push-Push-Rastverbindung mit dem Funktionsrahmen
bedingt.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, ausgehend von dem
vorstehend genannten Stand der Technik die Möglichkeiten zur Befestigung eines entsprechenden
Rahmenelements an einer Einbauleuchte zu verbessern.
[0007] Die Aufgabe wird durch eine Leuchte, welche die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist,
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung beruht wiederum auf der Idee, eine Verschlussanordnung
mit einem Rastmechanismus zur Verfügung zu stellen, um eine lösbare Befestigung eines
Rahmenelements an einem Leuchtengehäuse zu ermöglichen. Erfindungsgemäß weist nunmehr
der Rastmechanismus allerdings einen massiven Rasthaken auf, der mit einem Gegenelement
zusammenwirkt und derart beweglich angeordnet ist, dass er zwischen einer Raststellung
und einer Freigabestellung bewegbar ist, wobei zusätzlich ein Federelement vorgesehen
ist, über welches der Rasthaken während des Befestigens des Innenrahmens an dem Leuchtengehäuse
in die Raststellung und während des Entfernens des Innenrahmens von dem Leuchtengehäuse
in die Freigabestellung vorgespannt ist.
[0009] Erfindungsgemäß wird dementsprechend eine Leuchte, insbesondere eine Einbauleuchte
für Decken und/oder Wände zur Verfügung gestellt, mit einem Leuchtengehäuse, welches
zur Montage an bzw. in einer Wand oder Decke sowie zur Aufnahme von Leuchtmitteln
vorgesehen ist, wobei die Leuchte weiterhin einen Innenrahmen insbesondere zur Halterung
optischer Elemente aufweist, der zumindest teilweise von dem Gehäuse lösbar und über
eine Verschlussanordnung in einer Montageposition mit dem Gehäuse verbunden ist, und
wobei die Verschlussanordnung einen Rastmechanismus aufweist, über den der Innenrahmen
in der Montageposition mit dem Gehäuse verrastet ist und dessen Verrastung werkzeuglos
lösbar ist. Erfindungsgemäß ist hierbei vorgesehen, dass der Rastmechanismus einen
massiven Rasthaken aufweist, der mit einem Gegenelement zusammenwirkt und derart beweglich
angeordnet, dass er zwischen einer Raststellung und einer Freigabestellung bewegbar
ist, wobei der Rastmechanismus zusätzlich ein Federelement aufweist, über welches
der Rasthaken während des Befestigens des Innenrahmens an dem Leuchtengehäuse in die
Raststellung und während des Entfernens des Innenrahmens von dem Leuchtengehäuse in
die Freigabestellung vorgespannt ist. Insbesondere kann der Rasthaken verschwenkbar
gelagert sein.
[0010] Dadurch, dass anstelle eines Federelements nunmehr ein massiver Rasthaken zum lösbaren
Verbinden des Innenrahmens mit dem Leuchtengehäuse verwendet wird, wird die Verbindung
zwischen Gehäuse und Innenrahmen verbessert. Dies ist insbesondere deswegen von Bedeutung,
da der Rastmechanismus beim Einbau der Leuchte in einer Decke auch vollständig das
Gewicht des Rahmens mit den daran befestigten Elementen aufnehmen muss. Durch die
Verwendung des massiven Rasthakens können nunmehr Innenrahmen mit optischen Elementen
an dem Leuchtengehäuse befestigt werden, welche ein deutlich höheres Gewicht aufweisen,
als dies bislang möglich war. Auch bei Leuchten mit einer verhältnismäßig großen Lichtaustrittsöffnung
und damit einer Austrittsscheibe, deren Gewicht nicht unbeachtlich ist, wird dementsprechend
eine zuverlässige Befestigung des Einbaurahmens ermöglicht. Durch die zusätzliche
Feder, über welche der Rasthaken während des Befestigens des Innenrahmens an dem Leuchtengehäuse
in die Raststellung und während des Entfernens des Innenrahmens von dem Leuchtengehäuse
in die Freigabestellung vorgespannt ist, wird hierbei die Funktionsweise des Rastmechanismus
verbessert. Im Gegensatz zu den aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen wird
dadurch bei der vorliegenden Erfindung ein zuverlässigerer Rastmechanismus bereitgestellt.
[0011] Der Rasthaken des erfindungsgemäßen Rastmechanismus ist vorzugsweise an dem Gehäuse
oder dem Innenrahmen angeordnet und wirkt mit dem an dem gegenüberliegenden Element,
also dem Innenrahmen oder dem Gehäuse angeordneten Gegenelement zusammen. Das Gegenelement
kann hierbei einerseits einen Rastvorsprung zum Verrasten mit dem Rasthaken in der
Raststellung sowie andererseits eine Führungskulisse aufweisen, welche zum Überführen
des Rasthakens von der Raststellung in die Freigabestellung und umgekehrt dient. Dabei
kann der Rasthaken insbesondere mit dem Gegenelement derart zusammenwirken, das Verrasten
und Lösen des Innenrahmens jeweils durch Druckausübung auf den Innenrahmen in dessen
Schließrichtung erfolgt. Auch bei der erfindungsgemäßen Lösung erfolgt dementsprechend
vorzugsweise ein Befestigen und Lösen des Rahmens mit Hilfe einer besonders komfortablen
Push-Push-Verschlussanordnung.Der Rahmen ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass
er in der Montageposition im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses angeordnet ist. Insbesondere
wäre eine formschlüssige Anordnung denkbar, welche zu einem besonders optisch ansprechenden
Erscheinungsbild der Leuchte führt.
[0012] Der Rahmen kann dabei vollständig von dem Gehäuse lösbar sein, wobei in diesem Fall
vorzugsweise an zumindest zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses ein
Rastmechanismus ausgebildet ist. Denkbar wäre allerdings auch, den Rastmechanismus
lediglich an einer Seite des Rahmens vorzusehen und diesen an der gegenüberliegenden
Seite über ein Gelenk schwenkbar mit dem Leuchtengehäuse zu verbinden. Der Rahmen
kann in diesem Fall zwar nicht vollständig abgenommen aber zumindest derart verschwenkt
werden, dass das Innere der Leuchte mit den Leuchtmitteln zugänglich ist.
[0013] Wie bereits erwähnt dient der Innenrahmen vorzugsweise zur Halterung von Lichtbeeinflussungselementen.
Bei diesen kann es sich bspw. um eine zumindest teillichtdurchlässige Abdeckscheibe
oder ein sonstiges Lichtbeeinflussungselement zur Lichtabgabe handeln. Auch ein Reflektor
kann an dem Innenrahmen angeordnet sein.
[0014] Nachfolgend soll die erfindungsgemäße Lösung anhand der beiliegenden Zeichnung näher
erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1 und 2
- verschiedene perspektivische Ansichten einer erfindungsgemäßen Deckeneinbauleuchte
mit einem Gehäuse sowie einem daran lösbar angeordneten Innenrahmen;
- Fig. 3
- die erfindungsgemäße Leuchte in einem Zustand, in dem der Innenrahmen von dem Gehäuse
entfernt wurde;
- Fig. 4
- eine Einzelansicht des bei der erfindungsgemäßen Leuchte zum Einsatz kommenden Rastmechanismus;
- Fig. 5a - 5d
- Ansichten der verschiedenen Komponenten des erfindungsgemäßen Rastmechanismus und
- Fig. 6a - 6f
- die Stellung der einzelnen Komponenten des Rastmechanismus beim Befestigen und Lösen
des Innenrahmens an bzw. von dem Leuchtengehäuse.
[0015] Die Fig. 1 und 2 zeigen Ansichten einer erfindungsgemäß ausgestalteten Deckeneinbauleuchte,
die ein so genanntes Downlight bildet. Darauf hinzuweisen ist allerdings, dass die
Erfindung nicht zwangsläufig auf derartige Einbauleuchten beschränkt ist. Der später
noch näher beschriebene Rastmechanismus könnte auch bei Leuchten, beispielsweise bei
Anbauleuchten zum Einsatz kommen, bei denen innerhalb eines Leuchtengehäuses ein Rahmenteil
zur Halterung zusätzlicher optischer Elemente befestigt werden soll.
[0016] Die allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnete Einbauleuchte weist zunächst ein
kastenförmiges Leuchtengehäuse 2 auf, welches an seinem vorderen Ende eine Lichtaustrittsöffnung
begrenzt. An dieser Vorderseite ist ferner ein seitlich abstehender Rahmen 3 ausgebildet,
der im montierten Zustand des Gehäuses 2 an der Unter- bzw. Außenseite der Decke oder
Wand anliegt, während sich das restliche Gehäuse durch eine Decken- oder Wandöffnung
hindurch erstreckt. Mittels nicht näher beschriebener Befestigungselemente wird dabei
das Gehäuse 2 an der Wand oder Decke befestigt. Das Gehäuse 2 dient insbesondere der
Aufnahme von Leuchtmitteln sowie von Betriebsgeräten zum Betreiben der Leuchtmittel.
An der Rückseite des Gehäuses 2 sind Kühllamellen 4 ausgebildet, welche der Abführung
der von den Leuchtmitteln abgegebenen Wärme dienen.
[0017] Zur Vorderseite hin sollte das Gehäuse 2 möglichst durch eine transparente Abdeckscheibe
abgeschlossen sein, um einerseits eine Lichtabgabe zu ermöglichen, andererseits das
Eindringen von Staub oder Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern. Auf der anderen
Seite muss die Möglichkeit bestehen, im Rahmen von Wartungsarbeiten Zugang zum Inneren
der Leuchte zu erhalten, um bspw. die Leuchtmittel auszutauschen. Da dies im eingebauten
Zustand des Leuchtengehäuses 2 nur von der Vorderseite her möglich ist, ist die Abdeckscheibe
nicht unmittelbar mit dem Gehäuse 2 verbunden. Stattdessen wird hierzu ein Innenrahmen
10 verwendet, an dem die - in den Figuren nicht näher dargestellte - Abdeckscheibe
angeordnet ist und der lösbar an dem Gehäuse 2 befestigt werden kann. Der Innenrahmen
10 kann dabei ferner auch zur Halterung weiterer optischer Elemente - beispielsweise
eines Reflektors - verwendet werden, über welche die Lichtabgabe des von den Leuchtmitteln
abgegebenen Lichts beeinflusst wird.
[0018] Erfindungsgemäß ist nunmehr der Innenrahmen 10 mit dem Leuchtengehäuse 2 über eine
Verschlussanordnung verbunden, welche ein einfaches Lösen des Innenrahmens 10 von
dem Gehäuse 2 ermöglicht. Auf diese Weise kann Zugang zum Inneren des Leuchtengehäuses
2 erhalten werden.
[0019] Die Verschlussanordnung ist im vorliegenden Fall derart ausgestaltet, dass ein vollständiges
Lösen des Innenrahmens 10 von dem Leuchtengehäuse 2 ermöglicht ist. Zu diesem Zweck
sind an zwei aneinander gegenüberliegenden Seiten des Leuchtengehäuses 2 zwei Rastmechanismen
vorgesehen, mit deren Hilfe der Innenrahmen 10 mit dem Gehäuse 2 verrastet werden
kann. Die Rastmechanismen sind dabei derart ausgestaltet, dass durch Druckausübung
auf den Innenrahmen 10 in Richtung des Gehäuses 2 jeweils ein Verrasten bzw. ein Lösen
der Verrastung erfolgt. Durch diesen so genannten Push-Push-Mechanismus wird ein besonders
einfaches und insbesondere werkzeugloses Befestigen und Lösen des Rahmens 10 ermöglicht.
Wie in Fig. 3 schematisch dargestellt ist, ist lediglich erforderlich, dass der Rahmen
10 jeweils in Pfeilrichtung auf das Leuchtengehäuse 2 aufgesetzt bzw. gedrückt wird.
Die dies ermöglichende besondere Ausgestaltung der Rastmechanismen soll nachfolgend
anhand der weiteren Figuren erläutert werden.
[0020] Fig. 4 zeigt hierzu die wesentlichen Bestandteile des Verrastmechanismus 30, bei
denen es sich einerseits um einen Rasthaken 35 sowie andererseits um ein mit dem Rasthaken
35 zusammenwirkendes Gegenelement 40 handelt. Der Rasthaken 35 ist mit Hilfe eines
Befestigungselements 50 an einer Seitenwand des Leuchtengehäuses 2 befestigt, während
hingegen das Gegenelement 40 an einem von dem Innenrahmen 10 vorstehenden Arm 11 ausgebildet
ist. Prinzipiell wäre allerdings auch eine vertauschte Anordnung dieser Komponenten
denkbar. Der Rasthaken wäre dann an dem Innenrahmen angeordnet.
[0021] Das in Fig. 5a näher dargestellte plattenförmige Befestigungselement 50 weist zur
Halterung des Rasthakens 35 zunächst einen seitlich vorstehenden Stift 51 auf. Der
Stift 51 ist zweigeteilt und weist an seinen Enden seitlich abstehende Vorsprünge
52 auf, welche nach Durchgreifen einer in dem Rasthaken ausgebildeten Öffnung 36 seitlich
hervorstehen, so dass der Rasthaken 35 fest auf dem Stift 51 gelagert und dementsprechend
um eine senkrecht zu dem Befestigungselement 50 ausgerichtete Achse schwenkbar ist.
Weiterhin ist an dem Rasthaken 35 ferner ein Stift 37 ausgebildet, der in ein bogenförmiges
Langloch 53 an dem Befestigungselement 50 eingreift, wodurch die Schwenkbewegung des
Rasthakens 35 auf einen bestimmten Bereich begrenzt ist. Fig. 5d zeigt ferner eine
flügelförmige Feder 55, welche entsprechend der Darstellung von Fig. 4 an dem dem
Langloch 53 gegenüberliegenden Endbereich des Befestigungselements 50 angeordnet ist
und hierzu mit ihren Endbereichen 56 in entsprechende Ausnehmungen 54 eingreift. Diese
Feder 55, insbesondere deren zentrale Vorwölbung 57 wirkt mit einem an dem Rasthaken
35 ausgebildeten weiteren Vorsprung 38 zusammen. Im montierten Zustand des Rasthaken
35 an dem Befestigungselement 50 hat dies zur Folge, dass der Rasthaken 35 entweder
in eine Verriegelungsstellung oder in eine Freigabestellung vorgespannt ist, wobei
ein Wechsel zwischen beiden Stellungen dadurch erreicht wird, dass der Rasthaken 35
derart verschwenkt wird, dass der Vorsprung 38 die Vorwölbung 57 passiert. Am vorderen
Ende des Rasthaken 35 ist schließlich ein Hakenelement 39 ausgebildet, welches in
spezieller Weise mit dem Gegenelement 40 zusammenwirkt, um den Push-Push-Mechanismus
zu realisieren.
[0022] Das Gegenelement 40 selbst ist derart ausgestaltet, dass einerseits ein Rastvorsprung
41 und andererseits eine bogenförmige Führungskulisse 42 gebildet ist. Beide Elemente
- Rastvorsprung 41 und Kulisse 42 - wirken mit dem Rasthaken 35 in der nachfolgend
beschriebenen Weise zusammen. Hierfür sind in dem Gehäuse 2 der Leuchte 1 entsprechende
Durchgangsöffnungen ausgebildet, durch welche die Arme 11 des Rahmens 10 greifen,
so dass das Gegenelement 40 - wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt - in Anlage mit
dem Rasthaken 35 gelangt.
[0023] Soll nunmehr der Innenrahmen 10 an dem Gehäuse 2 befestigt werden, so wird zunächst
entsprechend der Darstellung in Fig. 6a der Innenrahmen 10 von der Vorderseite des
Gehäuses 2 her auf dieses aufgesetzt, und zwar derart, dass die Arme 11 die in dem
Gehäuse 2 ausgebildeten Öffnungen durchgreifen und dementsprechend das Gegenelement
40 in Anlage gegen das Hakenelement 39 des Rasthakens 35 gelangt, der sich zu diesem
Zeitpunkt in einer Stellung befindet, bei der er durch die Feder 55 in die Rastvorstellung
(in der Darstellung nach links) vorgespannt ist.
[0024] Durch die schräge Unterseite 41a des Rastvorsprungs 41 wird hierbei der Haken 35
leicht ausgelenkt (Fig. 6b), allerdings nur in einem geringen Maße, so dass er nach
wie vor durch die Feder 55 in die Rastvorstellung vorgespannt ist. Wird nunmehr der
Innenrahmen 10 weiter in Richtung des Gehäuses 2 gedrückt, so wird zu einem gewissen
Zeitpunkt das Hakenelement 39 des Hakens 35 den Rastvorsprung 41 passieren und dann
der Haken 35 aufgrund der Federkraft wieder weiter nach außen schwenken, so dass des
Hakenelement 39 den Vorsprung 41 hintergreift und der Rasthaken 35 nunmehr mit den
dem Gegenelement 40 verrastet ist (Fig. 6c). Ohne Verwendung eines Werkzeugs kann
dementsprechend auf diese Weise der Innenrahmen 10 mit dem Leuchtengehäuse 2 verrastet
werden. Die Gewichtskraft des Innenrahmens 10 wird hierbei allein durch den Rasthaken
35 aufgenommen, so dass selbst für den Fall, dass der Innenrahmen 10 mit den daran
befestigten optischen Elementen ein größeres Gewicht aufweist, eine zuverlässige Halterung
gewährleistet ist.
[0025] Soll der Innenrahmen 10 wieder von dem Gehäuse 2 entfernt werden, so ist lediglich
erforderlich, den Rahmen 10 weiter in Richtung des Gehäuses 2 zu drücken. Dies hat
zur Folge, dass aufgrund der bogenförmigen Ausgestaltung der Führungskulisse 42 der
Rasthaken 35 nunmehr in die Freigabestellung, also bei der Darstellung in Fig. 6d
nach rechts verschwenkt wird. Die Schwenkbewegung ist dabei derart groß, dass der
Vorsprung 38 des Rasthakens 35 die Vorwölbung 57 der Feder 55 passiert und nunmehr
der Rasthaken 35 in die Freigabestellung, also nach rechts vorgespannt ist. Da ferner
das Hakenelement 39 nunmehr nicht mehr den Vorsprung 41 hintergreift, kann der Innenrahmen
10 von dem Gehäuse 2 entfernt werden. Hierbei sorgt die untere schräge Anlauffläche
43 der Führungskulisse 42 ferner dafür, dass kurz vor dem endgültigen Lösen des Innenrahmens
10 von dem Gehäuse 2 der Rasthaken 35 wiederum nach links verschwenkt wird und der
Vorsprung die Vorwölbung 57 der Feder 55 passiert (Fig. 6e). Beim nächsten Befestigen
des Innenrahmens 10 an dem Gehäuse 2 befindet sich also der Rasthaken 35 bereits automatisch
wieder in der richtigen, in Fig. 6f gezeigten Stellung.
[0026] Der vorstehenden Schilderung kann entnommen werden, dass der erfindungsgemäße Verschlussmechanismus
ein besonders einfaches Befestigen und Lösen des Innenrahmens 10 an bzw. vom dem Leuchtengehäuse
ermöglicht. Durch die besondere Ausgestaltung des Rastmechanismus ist ferner eine
besonders sichere Halterung des Rahmens an dem Gehäuse ermöglicht.
[0027] Dabei wäre alternativ zu der dargestellten Ausführungsform auch denkbar, den Rastmechanismus
lediglich an einer Seite des Rahmens auszubilden und den Rahmen an der gegenüberliegenden
Seite über ein Scharnier mit dem Gehäuse zu verbinden. In diesem Fall würde dann der
Rahmen nicht vollständig von dem Gehäuse entfernt sondern lediglich an einer Seite
gelöst und dann verschwenkt werden, so dass wiederum das Innere der Leuchte zugänglich
wäre.
1. Leuchte (1), insbesondere Einbauleuchte für Decken und/oder Wände mit einem Leuchtengehäuse
(2), welches zur Montage an bzw. in einer Wand oder Decke sowie zur Aufnahme von Leuchtmitteln
vorgesehen ist,
sowie mit einem Innenrahmen (10) insbesondere zur Halterung optischer Elemente, der
zumindest teilweise von dem Gehäuse (2) lösbar und über eine Verschlussanordnung in
einer Montageposition mit dem Gehäuse (2) verbunden ist, wobei die Verschlussanordnung
einen Rastmechanismus (30) aufweist, über den der Innenrahmen (10) in der Montageposition
mit dem Gehäuse (2) verrastet ist und dessen Verrastung werkzeuglos lösbar ist,
und wobei der Rastmechanismus (30) einen massiven Rasthaken (35) aufweist, der mit
einem Gegenelement (40) zusammenwirkt und derart beweglich angeordnet ist, dass er
zwischen einer Raststellung und einer Freigabestellung bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rastmechanismus (30) zusätzlich ein Federelement (55) aufweist, über welches
der Rasthaken (35) während des Befestigens des Innenrahmens (10) an dem Leuchtengehäuse
(2) in die Raststellung und während des Entfernens des Innenrahmens (10) von dem Leuchtengehäuse
(2) in die Freigabestellung vorgespannt ist.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rasthaken (35) verschwenkbar gelagert ist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rasthaken (35) an dem Gehäuse (2) oder dem Innenrahmen (10) angeordnet ist und
mit dem an dem Innerahmen (10) bzw. dem Gehäuse (2) angeordneten Gegenelement (40)
zusammenwirkt.
4. Leuchte nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gegenelement (40) einerseits einen Rastvorsprung (41) zum Verrasten mit dem Rasthaken
(35) in der Raststellung sowie andererseits eine Führungskulisse (42) zum Überführen
des Rasthakens (35) von der Raststellung in die Freigabestellung und umgekehrt aufweist.
5. Leuchte nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rasthaken (35) mit dem Gegenelement (40) derart zusammenwirkt, dass Verrasten
und Lösen des Innenrahmens (10) jeweils durch Druckausübung auf den Innenrahmen (10)
in dessen Schließrichtung erfolgt.
6. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenrahmen (10) in der Montageposition im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses
(2) angeordnet ist.
7. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innanrahmen (10) in der Montageposition formschlüssig in dem Gehäuse (2) angeordnet
ist.
8. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenrahmen (10) vollständig von dem Gehäuse (2) lösbar ist, wobei an zumindest
zwei einander gegenüber liegenden Seiten des Gehäuses (2) ein Rastmechanismus (30)
vorgesehen ist.
9. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Innenrahmen (10) ein Lichtbeinflussungselement, insbesondere eine zumindest
teillichtdurchlässige Abdeckscheibe angeordnet ist.
10. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Innenrahmen (10) ein Reflektor angeordnet ist.
1. A luminaire (1), in particular a recessed luminaire for ceilings and/or walls having
a luminaire housing (2), which is provided for installing on or in a wall or ceiling
as well as accommodating lighting means,
as well as having an inner frame (10) in particular for holding optical elements,
which is at least partially detachable from the housing (2) and is connected to the
housing (2) in an installation position by means of a locking arrangement,
wherein the locking arrangement has a latch mechanism (30), by means of which the
inner frame (10) is latched in the installation position to the housing (2) and its
latching is detachable without tools,
and wherein the latching mechanism (30) has a solid latching hook (35), which interacts
with a counter-element (40) and is movably arranged in such a manner that the latching
hook can be moved between a latching position and a release position,
characterized in
that the latching mechanism (30) additionally has a spring element (55), by means of which
the latching hook (35) is pretensioned during the fastening of the inner frame (10)
to the luminaire housing (2) into the latching position and during the removal of
the inner frame (10) from the luminaire housing (2) into the release position.
2. A luminaire according to Claim 1,
characterized in
that the latching hook (35) is pivotably mounted.
3. A luminaire according to Claim 1 or 2,
characterized in
that the latching hook (35) is arranged on the housing (2) or the inner frame (10) and
interacts with the counter-element (40) arranged on the inner frame (10) or the housing
(2).
4. A luminaire according to Claim 3,
characterized in
that the counter-element (40), on the one hand, has a latching projection (41) for latching
with the latching hook (35) in the latching position as well as, on the other hand,
a slotted guide (42) for transferring the latching hook (35) from the latching position
into the release position and vice versa.
5. A luminaire according to Claim 4,
characterized in
that the latching hook (35) interacts with the counter-element (40) in such a manner that
latching and release of the inner frame (10) takes place in each case by exerting
pressure on the inner frame (10) in its closing direction.
6. A luminaire according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the inner frame (10) is arranged in the installation position substantially within
the housing (2).
7. A luminaire according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the inner frame (10) in the installation position is arranged in a positive-locking
manner in the housing (2).
8. A luminaire according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the inner frame (10) is completely detachable from the housing (2), wherein a latching
mechanism (30) is provided on at least two mutually opposite sides of the housing
(2).
9. A luminaire according to any one of the preceding claims,
characterized in
that a light-influencing element, in particular an at least partially light-permeable
cover disc, is arranged on the inner frame (10).
10. A luminaire according to any one of the preceding claims,
characterized in
that a reflector is arranged on the inner frame (10).
1. Luminaire (1), plus particulièrement luminaire encastré pour plafonds et/ou murs,
avec un boîtier de luminaire (2), qui est prévu pour le montage sur ou dans un mur
ou un plafond ainsi que pour le logement de moyens d'éclairage,
ainsi qu'avec un châssis interne (10) plus particulièrement pour le maintien d'éléments
optiques, qui est relié de manière amovible au moins partiellement avec le boîtier
(2) et qui est relié par l'intermédiaire d'un dispositif de verrouillage dans une
position de montage avec le boîtier (2), le dispositif de verrouillage comprenant
un mécanisme d'encliquetage (30) par l'intermédiaire duquel le châssis interne (10)
est encliqueté dans la position de montage avec le boîtier (2) et cet encliquetage
peut être détaché sans outils,
et le mécanisme d'encliquetage (30) comprenant un crochet d'encliquetage massif (35)
qui interagit avec un contre-élément (40) et est disposé de manière mobile de façon
à être mobile entre une position d'encliquetage et une position de déverrouillage,
caractérisé en ce que
le mécanisme d'encliquetage (30) comprend en outre un élément à ressort (55), par
l'intermédiaire duquel le crochet d'encliquetage (35) est précontraint pendant la
fixation du châssis interne (10) au boîtier de luminaire (2) dans la position d'encliquetage
et pendant le retrait du châssis interne (10) hors du boîtier de luminaire (2) dans
la position de déverrouillage.
2. Luminaire selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le crochet d'encliquetage (35) est logé de manière pivotante.
3. Luminaire selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le crochet d'encliquetage (35) est disposé sur le boîtier (2) ou sur le châssis interne
(10) et interagit avec le contre-élément (40) disposé respectivement sur le châssis
(10) ou le boîtier (2).
4. Luminaire selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le contre-élément (40) comprenant d'une part une saillie d'encliquetage (41) pour
l'encliquetage avec le crochet d'encliquetage (35) dans la position d'encliquetage
et d'autre part une coulisse de guidage (42) pour le passage du crochet d'encliquetage
(35) dans la position de déverrouillage et inversement.
5. Luminaire selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le crochet d'encliquetage (35) interagit avec le contre-élément (40) de façon à ce
que l'encliquetage et le détachement du châssis interne (10) a lieu par l'application
d'une pression sur le châssis interne (10) dans son sens de fermeture.
6. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le châssis interne (10) est disposé dans la position de montage globalement à l'intérieur
du boîtier (2).
7. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le châssis interne (10) est disposé dans la position de montage par complémentarité
de forme dans le boîtier (2).
8. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le châssis interne (10) est entièrement détachable du boîtier (2), un mécanisme d'encliquetage
(30) étant prévu sur au moins deux côtés opposés du boîtier (2).
9. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
sur le châssis interne (10) est disposé un élément de contrôle de la lumière, plus
particulièrement une vitre de recouvrement au moins partiellement transparente.
10. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
sur le châssis interne (10) est disposé un réflecteur.