[0001] Die Erfindung betrifft ein Klappenantriebssystem für eine an einem Möbelkorpus bewegbar
gelagerte Klappe mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1. Klappenantriebssysteme
für eine an einem Möbelkorpus bewegbare gelagerte Klappe sind bereits bekannt und
werden beispielsweise in der
WO 2008/134786 gezeigt. Der Nachteil dabei ist, dass dieses Klappenantriebssystem nur für darauf
dimensionierte mechanische Stelleinheiten ausgelegt ist und somit nicht an unterschiedlichen
mechanischen Stelleinheiten angebracht werden kann. Somit ist es notwendig, für jede
mechanische Stelleinheit einen eigens dafür dimensionierten Elektroantrieb herzustellen,
was mit hohen Kosten verbunden ist.
[0002] Aufgabe der Erfindung ist es, den zuvor beschriebenen Nachteil zu beheben und ein
gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Klappenantriebssystem anzugeben. Dies
wird beim erfindungsgemäßen Klappenantrieb durch die Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
[0003] Mit anderen Worten ist eine Getriebestufe vorgesehen, die nicht Teil des Elektroantriebes
oder der mechanischen Stelleinheit ist. Diese Getriebestufe kann so dimensioniert
werden, dass sie unabhängig vom Elektroantrieb und der mechanischen Stelleinheit wirken
kann. Dies hat den Vorteil, dass mit einem Elektroantrieb unterschiedliche mechanische
Stelleinheiten angetrieben werden können, da ausschließlich die Getriebestufe entsprechend
dimensioniert werden muss, und nicht der Elektroantrieb selbst oder die mechanische
Stelleinheit dementsprechend dimensioniert werden müssen. Somit ist eine kostengünstige
Variante für unterschiedliche mechanische Stelleinheiten und Elektroantrieben für
Klappenantriebssysteme geschaffen. Ebenso ist es möglich, mechanische Stelleinheiten
nachträglich mit einer Getriebestufe und einem Elektroantrieb zu versehen, da alle
notwendigen Anpassungen vom Elektroantrieb zur mechanischen Stelleinheit mittels der
Getriebestufe bewerkstelligt werden können. Da die Getriebestufe mit einem Gehäuse
ausgestattet ist, lässt sie sich besonders einfach an der mechanischen Stelleinheit
anbringen bzw. kann der Elektroantrieb einfach an der Getriebestufe angebracht werden.
[0004] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
definiert:
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel hat es sich vorteilhaft erwiesen, wenn das
Getriebe der Getriebestufe die Kraftübertragung vom Elektroantrieb zur mechanischen
Stelleinheit örtlich versetzen kann. Die Getriebestufe ist somit in der Lage, die
Kraft des Elektroantriebs an verschiedenen vorgebbaren Stellen in die mechanische
Stelleinheit einzuleiten.
[0005] Als vorteilhaft hat es sich dabei herausgestellt, wenn das Getriebe der Getriebestufe
eine Verlängerung oder eine Verkürzung des beschriebenen Weges eines Zapfens der Getriebestufe
bewirkt, welcher die Kraft von der Getriebestufe zur mechanischen Stelleinheit überträgt.
Die Getriebestufe ist somit in der Lage, mechanische Stelleinheiten anzutreiben, deren
Stellarm einen längeren oder kürzeren Weg während des Auf- und Zuklappens zu beschreiben
haben.
[0006] Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels hat es sich als vorteilhaft herausgestellt,
wenn das Getriebe der Getriebestufe das Drehmoment vom Elektroantrieb zur mechanischen
Stelleinheit verändern, d.h. verstärken oder abschwächen, kann, da somit auch Klappen
unterschiedlichen Gewichts vorteilhaft bewegbar sind.
[0007] Besonders vorteilhaft hat es sich dabei herausgestellt, wenn die Getriebestufe eine
Aufnahme für den Elektroantrieb aufweist, da somit der Elektroantrieb rasch und positionsgenau
an der Getriebestufe angebracht werden kann.
[0008] Es ist vorteilhaft, wenn die Antriebseinheit an der Getriebestufe montiert werden
kann, nachdem die Getriebestufe an der mechanischen Stelleinheit montiert ist, da
somit die Getriebestufe nicht von der mechanischen Stelleinheit getrennt werden muss.
[0009] Als besonders vorteilhaft hat es sich dabei herausgestellt, wenn die Getriebestufe
auch dann am Möbelkorpus oder an der mechanischen Stelleinheit befestigt werden kann
wenn die mechanischen Stelleinheit bereits am Möbelkorpus montiert ist, da es damit
nicht notwendig ist, die mechanische Stelleinheit vom Möbelkorpus zu demontieren um
die Getriebestufe anzubringen.
[0010] Erfindungsgemäß sind die mechanische Stelleinheit, die Getriebestufe und der Elektroantrieb
jeweils derart miteinander verbindbar, dass ihre Seitenflächen aneinander liegen.
Somit kann eine äußerst kompakte Konstruktion erzielt werden, die einen möglichst
geringen Platzbedarf im Möbelkorpus aufweist.
[0011] Als besonders vorteilhaft hat es sich dabei herausgestellt, wenn die mechanische
Stelleinheit, die Getriebestufe und der Elektroantrieb miteinander lösbar zusammenbaubar
ausgebildet sind. Dies trägt positiv zur Wartungsfreundlichkeit des Klappenantriebssystems
bei, da dadurch nicht das gesamte Klappenantriebssystem ausgetauscht werden muss,
falls eine der Einheiten defekt sein sollte.
[0012] Das erfindungsgemäße Möbel ist durch wenigstens ein Klappenantriebssystems der beschriebenen
Art gekennzeichnet.
[0013] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden
Figurenbeschreibung erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- Darstellungen eines erfindungsgemäßen auseinandergezogenen Klappenantriebssystems,
- Fig. 2
- Darstellungen eines erfindungsgemäßen zusammengebauten Klappenantriebssystems,
- Fig. 3
- eine Darstellung des Innenlebens einer Getriebestufe,
- Fig. 4
- eine Darstellung eines Möbels mit einem Klappenantriebssystems zum Bewegen einer Möbelklappe
und
- Fig. 5a bis 5e
- eine schematische Darstellung des Ablaufs eines Ein- und Zusammenbaus des Klappenantriebssystems.
[0014] Fig. 1 zeigt ein Klappenantriebssystem 15 bestehend aus einer mechanischen Stelleinheit
3, einer Getriebestufe 1 und einem Elektroantrieb 2. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass
die Getriebestufe 1 ein von der mechanischen Stelleinheit 3 und dem Elektroantrieb
2 abgeschlossenes Bauteil darstellt.
[0015] Fig. 2 zeigt ein Klappenantriebssystem 15, an dem die drei Baugruppen - nämlich die
Getriebestufe 1, der Elektroantrieb 2 und die mechanische Stelleinheit 3 - miteinander
verbunden sind.
[0016] In Fig. 3 ist eine Explosionsdarstellung der Getriebestufe 1 zu sehen, bestehend
aus einem rechten Gehäuseteil 5 und einem linken Gehäuseteil 6 zwischen denen sich
ein Getriebe 4 befindet. Durch die Ausnehmung 12 des rechten Gehäuseteils 5 wird ein
hier nicht dargestellter Bolzen des Elektroantriebs in die Bolzenaufnahme 8 eingebracht.
Der Zapfen 11 wiederum wirkt durch die Ausnehmung 13 des linken Gehäuseteils 6 hindurch
auf eine entsprechende Aufnahme (nicht ersichtlich) in der mechanischen Stelleinheit
3. Der Elektroantrieb 2 wird an der Antriebsaufnahme 14 der Getriebestufe 1 angebracht,
wobei der besagte Bolzen des Elektroantriebs 2 in die Bolzenaufnahme 8 ragt. Der Bolzen
des Elektroantriebs 2 treibt über das Zwischenrad 9 und den Zapfen 11 die mechanische
Stelleinheit an. Es kommt in diesem Ausführungsbeispiel sowohl zu einem örtlichen
Versatz der Kraftübertragung auf die mechanische Stelleinheit 3, als auch durch entsprechende
Dimensionierung der Zahnräder (7, 9, 10) zu einer Erhöhung oder Verringerung des Drehmomentes.
Durch die äußere Form der Antriebsaufnahme 14 der Getriebestufe 1 ist gewährleistet,
dass der gleiche Elektroantrieb 2 für unterschiedliche mechanische Stelleinheiten
3 und auch für unterschiedliche Getriebestufen 1 verwendet werden kann. Durch entsprechende
Dimensionierung des Zahnrades 10 bzw. durch geeignete Wahl der Position des Zapfens
11 auf dem Zahnrad 10 ist es möglich, den zurückzulegenden Weg des Bolzens 11 zu verlängern
oder zu verkürzen. Natürlich könnte die Getriebestufe 1 auch so ausgebildet werden,
dass es weder zu einer Positionsänderung noch zu einer Drehmomentänderung durch die
Getriebestufe 1 kommt.
[0017] Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Möbels 16 mit einem Möbelkorpus
17 und einer relativ dazu bewegbaren Klappe 18. Die Klappe 18 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
als Hochklappe ausgebildet. Ebenso sind alle anderen bekannten Klappentypen vorteilhaft
einsetzbar. Zum Bewegen der Klappe 18 ist wenigstens ein Klappenantriebssystem 15
auf einer Seitenwand des Möbelkorpus 17 zu befestigen. Der Elektroantrieb 2 des Klappenantriebssystem
15 wirkt über die Getriebestufe 1 auf die mechanische Stelleinheit 3. Die mechanischen
Stelleinheit 3 weist einen Stellarm 19 auf, der in diesem Ausführungsbeispiel in der
Form eines Hebelwerkes ausgebildet ist. Über den Stellarm 19 ist in weiterer Folge
die Klappe 18 bewegbar. Der Stellarm 19 der mechanischen Stelleinheit 3 könnte natürlich
ebenso als einstückiger Hebel ausgebildet sein oder die mechanische Stelleinheit 3
könnte zum Beispiel mit einem Antriebsstummel ausgebildet sein, mit welchem ein weiterer
Hebelarm verbindbar ist, um die Klappe 18 zu bewegen.
[0018] Fig. 5a bis 5e zeigt den schematischen Ein- und Zusammenbau eines Möbelantriebssystems
15 an einer Seitenwand des Möbelkorpus 17.
[0019] Wie bereits aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, sind die mechanische Stelleinheit 3,
die Getriebestufe 1 und der Elektroantrieb 2 mit flachen Seitenwänden ausgebildet
über die sie miteinander verbunden werden.
[0020] Fig. 5a zeigt eine mögliche Einbauvariante, bei der als erster Schritt die mechanische
Stelleinheit 3 mit ihrer linken Seitenfläche 31 an einer Seitenwand des Möbelkorpus
17 befestigt wird. An der gegenüberliegenden Seitenfläche 32 ist die mechanische Stelleinheit
3 plattenförmig ausgebildet (siehe Fig. 1). Die mechanische Stelleinheit 3 weist eine
sehr schmale Breite D1 auf, in einem bevorzugtem Ausführungsbeispiel eine Breite D1
kleiner als 2 bis 3 cm.
[0021] An die Seitenfläche 32 der mechanischen Stelleinheit 3 wird - wie in Fig. 5b dargestellt
- der linke Gehäuseteil 6 der Getriebestufe 1 - welcher ebenfalls plattenförmig ausgebildet
ist - befestigt, wobei über den Zapfen 11 (siehe auch Fig. 3) die Kraftübertragung
stattfindet. Der Zapfen 11 reicht dabei soweit in die mechanische Stelleinheit 3 hinein,
dass die Seitenplatte 32 der mechanischen Stelleinheit 3 und die Seitenfläche 6 der
Getriebestufe 1 flach aneinander anliegen (Fig. 5c). Die Getriebestufe 1 ist ebenfalls
- wie eben bei der mechanischen Stelleinheit 3 erwähnt - flach ausgebildet und weist
im bevorzugten Ausführungsbeispiel eine Breite D2 kleiner als 2 cm auf.
[0022] Der rechte Gehäuseteil 5 der Getriebestufe 1 ist dabei auch wiederum als flache Platte
ausgebildet, an die die linke Seitenfläche 21 des Elektroantriebes 2 - ebenfalls als
flache Platte 21 ausgebildet - angeordnet wird (Fig. 5d). Über den Bolzen 20 des Elektroantriebes
2 findet die Kraftübertragung zur Getriebestufe 1 statt, indem der Bolzen 20 des Elektroantriebs
2 in die Bolzenaufnahme 8 (nicht dargestellt, siehe Fig. 3) ragt. Auch hier wiederum
ragt der Bolzen 20 dabei soweit in die Getriebestufe 1, dass die Platte 21 des Elektroantriebes
2 und die Platte 5 der Getriebestufe 1 flach aneinander liegen (Fig. 5e).
[0023] Der Elektroantrieb 2 ist dabei ebenfalls sehr flach konstruiert, mit einer bevorzugten
Breite D3 kleiner als 4 bis 5 cm.
[0024] Es ergibt sich somit eine Gesamtbreite für das Klappenantriebssystem 15 im eingebauten
Zustand die in etwa gleich groß ist als die Breite D1 der mechanischen Stelleinheit
3 plus der Breite D2 der Getriebestufe 1 plus der Breite D3 des Elektroantriebs 2.
Dies wird dadurch erreichbar, da die Übertragungsmechanismen (der Bolzen 20 und der
Zapfen 11) in die korrespondierenden Einheiten (Getriebestufe 1 und mechanische Stelleinheit
3) ragen.
[0025] Durch diese Anordenbarkeit der Getriebestufe 1 an der mechanischen Stelleinheit 3
und des Elektroantriebs 2 an der Getriebestufe 1 über deren flachen Seitenflächen
32, 6, 5, 21 wird eine Gesamtkonstruktion erzielt, welche äußerst kompakt ausgebildet
ist. Dadurch, dass der Elektroantrieb 2 in die Getriebestufe 1 und die Getriebestufe
1 in die mechanische Stelleinheit 3 mittels Steckverbindungen verbunden werden, ist
es des weiteren erzielbar, dass diese wiederum einfach voneinander gelöst werden können.
[0026] Die Gesamtkonstruktion aller drei Einheiten 1, 2 und 3 ist somit äußerst kompakt
an einer Seitenwand eines Möbelkorpus 17 anordenbar und nimmt dadurch wenig Platz
im Möbelkorpus 17 in Anspruch.
[0027] Wenn auch die Erfindung anhand des gezeigten Ausführungsbeispieles konkret beschrieben
wurde, versteht es sich von selbst, dass der Anmeldungsgegenstand nicht auf dieses
Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Vielmehr sind Maßnahmen und Abwandlungen, die
dazu dienen den Erfindungsgedanken im Rahmen der Ansprüche umzusetzen, durchaus denkbar
und erwünscht.
Bezugszeichenliste:
[0028]
- 1
- Getriebestufe
- 2
- Elektroantrieb
- 3
- Mechanische Stelleinheit
- 4
- Getriebe
- 5
- rechter Gehäuseteil
- 6
- linker Gehäuseteil
- 7
- Zahnrad der Bolzenaufnahme
- 8
- Bolzenaufnahme
- 9
- Zwischenrad
- 10
- Zahnrad des Zapfens
- 11
- Zapfen
- 12
- Ausnehmung für Bolzen des Elektroantriebs
- 13
- Ausnehmung für Zapfen
- 14
- Antriebsaufnahme
- 15
- Klappenantriebssystem
- 16
- Möbel
- 17
- Möbelkorpus
- 18
- Klappe
- 19
- Stellarm
- 20
- Bolzen des Elektroantriebs
- 21
- Linke Seitenfläche Des Elektroantriebs
- 31
- Linke Seitenfläche der mechanischen Stelleinheit
- 32
- Rechte Seitenfläche der mechanischen Stelleinheit
- D1
- Breite der mechanischen Stelleinheit 3
- D2
- Breite der Getriebestufe 1
- D3
- Breite des Elektroantriebs 2
1. Klappenantriebssystem (15) für eine an einem Möbelkorpus (17) bewegbar gelagerte Klappe
(18), wobei das Klappenantriebssystem (15) an einer Seitenwand des Möbelkorpus (17)
anordenbar ist, mit:
- einer mechanischen Stelleinheit (3), welche einen mit der Klappe (18) verbindbaren
Stellarm (19) und einen den Stellarm (19) beaufschlagenden Kraftspeicher aufweist
und
- eine an der mechanischen Stelleinheit (3) befestigten Elektroantrieb (2) zum Antreiben
der Klappe (18), wobei der Elektroantrieb (2) wenigstens einen Elektromotor aufweist
und
- eine Getriebestufe (1), welche eine Kraftübertragung von dem Elektroantrieb (2)
zur mechanischen Stelleinheit (3) ermöglicht,
wobei die Getriebestufe (1) als ein abgeschlossener Bauteil ausgebildet ist, mit einem
von der mechanischen Stelleinheit (3) und dem Elektroantrieb (2) unabhängigen Gehäuse,
wobei die mechanische Stelleinheit (3) eine Seitenfläche (31) zur Befestigung an der
Seitenwand des Möbelkorpus (17) und eine dieser Seitenfläche (31) gegenüberliegende
Seitenfläche (32) aufweist, an welcher die mechanische Stelleinheit (3) plattenförmig
ausgebildet ist und an welcher ein erster plattenförmig ausgebildeter Gehäuseteil
(6) der Getriebestufe (1) befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebestufe (1) einen dem ersten Gehäuseteil (6) gegenüberliegenden zweiten
als flache Platte ausgebildeten Gehäuseteil (5) aufweist, an welchem eine als flache
Platte ausgebildete Seitenfläche (21) des Elektroantriebs (2) anordenbar ist, wobei
die mechanische Stelleinheit (3), die Getriebestufe (1) und der Elektroantrieb (2)
jeweils derart miteinander verbindbar sind, dass ihre Seitenflächen (32, 6, 5, 21)
aneinander liegen.
2. Klappenantriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektroantrieb (2) eine weitere Getriebestufe aufweist.
3. Klappenantriebssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Getriebe (4) der Getriebestufe (1) die Kraftübertragung vom Elektroantrieb
(2) zur mechanischen Stelleinheit (3) örtlich versetzbar ist.
4. Klappenantriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (4) der Getriebestufe (1) eine Verlängerung oder Verkürzung des beschriebenen
Weges eines Zapfens (11) der Getriebestufe (1) bewirkt.
5. Klappenantriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (4) der Getriebestufe (1) eine Drehmomenterhöhung oder Drehmomentverminderung
vom Elektroantrieb (2) zur mechanischen Stelleinheit (3) bewirkt.
6. Klappenantriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebestufe (1) mindestens eine Antriebsaufnahme (14) aufweist, an welcher
der Elektroantrieb (2) anbringbar ist.
7. Klappenantriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebestufe (1) auch dann an der Stelleinheit (3) befestigbar ist, wenn die
Stelleinheit (3) bereits am Möbelkorpus (17) montiert ist.
8. Klappenantriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Stelleinheit (3), die Getriebestufe (1) und der Elektroantrieb (2)
miteinander lösbar zusammenbaubar ausgebildet sind.
9. Möbel mit einem Möbelkorpus und einer bewegbar am oder im Möbelkorpus gelagerten Klappe,
gekennzeichnet durch ein am Möbelkorpus (17) angeordnetes Klappenantriebssystem (15) nach einem der Ansprüche
1 bis 8.
1. A flap drive system (15) for a flap (18) mounted movably to a furniture carcass (17),
the flap drive system (15) is arrangeable at a side wall of the furniture carcass
(17), comprising
- a mechanical actuating unit (3) having an actuating arm (19) which can be connected
to the flap (18) and a force storage means acting on the actuating arm (19),
- an electric drive (2) fixed to the mechanical actuating unit (3) for driving the
flap (18), the electric drive (2) having at least one electric motor, and
- a transmission stage (1) which permits a transmission of force from the electric
drive (2) to the mechanical actuating unit (3),
wherein the transmission stage (1) is in the form of a self-contained component having
a housing which is independent of the mechanical actuating unit (3) and the electric
drive (2),
wherein the mechanical actuating unit (3) comprises a side surface (31) to be attached
to a side wall of the furniture carcass (17) and a side surface (32) opposite to the
side surface (31) where the mechanical actuating unit (3) is plate-shaped and where
a first plate-shaped housing portion (6) of the transmission stage (1) is arrangeable,
characterized in that the transmission stage (1) comprises a second housing portion (5) arranged opposite
to a first housing portion (6) and being configured as a flat plate, where a side
surface (21) of the electric drive (2) being configured as a flat plate is arrangeable,
wherein the mechanic actuation unit (3), the transmission stage (1) and the electric
drive (2) can respectively be connected together in such a way that their side surfaces
(32, 6, 5, 21) lie against each other.
2. A flap drive system as set forth in claim 1 characterized in that the electric drive (2) has a further transmission stage.
3. A flap drive system as set forth in claim 1 or claim 2 characterized in that the transmission of force from the electric drive (2) to the mechanical actuating
unit (3) can be locally displaced by the transmission (4) of the transmission stage
(1).
4. A flap drive system as set forth in one of claims 1 through 3 characterized in that the transmission (4) of the transmission stage (1) causes an increase or a reduction
in the length of the travel path described by a projection (11) of the transmission
stage (1).
5. A flap drive system as set forth one of claims 1 through 4 characterized in that the transmission (4) of the transmission stage (1) causes an increase or reduction
in torque from the electric motor (2) to the mechanical actuating unit (3).
6. A flap drive system as set forth in one of claims 1 through 5 characterized in that the transmission stage (1) has at least one drive mounting (14) to which the electric
drive (2) can be mounted.
7. A flap drive system as set forth in one of claims 1 through 6 characterized in that the transmission stage (1) can be fixed to the actuating unit (3) or to the furniture
carcass (17) even when the actuating unit (3) is already mounted to the furniture
carcass (17).
8. A flap drive system as set forth in one of claims 1 through 7 characterized in that the mechanical actuating unit (3), the transmission stage (1) and the electric drive
(2) are adapted to be releasably assembled together.
9. An article of furniture having a furniture carcass and a flap mounted movably to or
in the furniture carcass, characterized by a flap drive system (15) as set forth in one of claims 1 through 12, that is arranged
on the furniture carcass (17).
1. Système d'entraînement de battant (15) pour un battant (18) monté de manière à pouvoir
être déplacé sur un corps de meuble (17), dans lequel le système d'entraînement de
battant (15) peut être disposé sur une paroi latérale du corps de meuble (17), avec
:
- une unité de réglage (3) mécanique, qui présente un bras de réglage (19) pouvant
être relié au battant (18) et un accumulateur de force pouvant soumettre le bras de
réglage (19) à une action, et
- un entraînement électrique (2) fixé à l'unité de réglage (3) mécanique servant à
entraîner le battant (18), dans lequel l'entraînement électrique (2) présente au moins
un moteur électrique, et
- un étage de transmission (1), qui permet un transfert de force de l'entraînement
électrique (2) à l'unité de réglage (3) mécanique,
dans lequel l'étage de transmission (1) est réalisé sous la forme d'un composant fermé,
avec un boîtier indépendant de l'unité de réglage (3) mécanique et de l'entraînement
électrique (2), dans lequel l'unité de réglage (3) mécanique présente une surface
latérale (31) destinée à être fixée à la paroi latérale du corps de meuble (17) et
une surface latérale (32) faisant face à ladite surface latérale (31), sur laquelle
l'unité de réglage (3) mécanique est réalisée sous la forme d'une plaque et à laquelle
une première partie de boîtier (6) réalisée de manière à présenter une forme de plaque
de l'étage de transmission (1) peut être fixée,
caractérisé en ce que
l'étage de transmission (1) présente une deuxième partie de boîtier (5) réalisée sous
la forme d'une plaque plate, faisant face à la première partie de boîtier (6), sur
laquelle une surface latérale (21), réalisée sous la forme d'une plaque plate, de
l'entraînement électrique (2) peut être disposée, dans lequel l'unité de réglage (3)
mécanique, l'étage de transmission (1) et l'entraînement électrique (2) peuvent être
reliés les uns aux autres respectivement de telle manière que leurs surfaces latérales
(32, 6, 5, 21) reposent les unes sur les autres.
2. Système d'entraînement de battant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entraînement électrique (2) présente un autre étage de transmission.
3. Système d'entraînement de battant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le transfert de force mécanique peut être décalé localement par la transmission (4)
de l'étage de transmission (1) de l'entraînement électrique (2) vers l'unité de réglage
(3).
4. Système d'entraînement de battant selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la transmission (4) de l'étage de transmission (1) entraîne un allongement ou un
raccourcissement du trajet prescrit d'un tourillon (11) de l'étage de transmission
(1).
5. Système d'entraînement de battant selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que la transmission (4) de l'étage de transmission (1) entraîne une augmentation de couple
de rotation ou une réduction de couple de rotation de l'entraînement électrique (2)
à l'unité de réglage (3) mécanique.
6. Système d'entraînement de battant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que l'étage de transmission (1) présente au moins un logement d'entraînement (14), dans
lequel l'entraînement électrique (2) peut être installé.
7. Système d'entraînement de battant selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que l'étage de transmission (1) peut être fixé encore à l'unité de réglage (3) quand
l'unité de réglage (3) est déjà montée sur le corps de meuble (17).
8. Système d'entraînement de battant selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que l'unité de réglage (3) mécanique, l'étage de transmission (1) et l'entraînement électrique
(2) sont réalisés de manière à pouvoir être assemblés les uns aux autres de manière
amovible.
9. Meuble avec un corps de meuble et un battant monté de manière à pouvoir être déplacé
sur ou dans le corps de meuble, caractérisé par un système d'entraînement de battant (15), disposé sur le corps de meuble (17), selon
l'une quelconque des revendications 1 à 8.