(19)
(11) EP 2 686 630 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.11.2018  Patentblatt  2018/45

(21) Anmeldenummer: 12709842.4

(22) Anmeldetag:  14.03.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F26B 13/16(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2012/054465
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2012/123497 (20.09.2012 Gazette  2012/38)

(54)

VORRICHTUNG ZUM DURCHSTRÖMENDEN BEHANDELN VON BAHNFÖRMIGEM MATERIAL

DEVICE FOR THE FLOW-THROUGH TREATMENT OF WEB-SHAPED MATERIAL

DISPOSITIF DE TRAITEMENT EN TRAVERSÉE D'UN MATÉRIAU EN FORME DE BANDE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 14.03.2011 DE 102011013927
21.09.2011 DE 102011113834

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.01.2014  Patentblatt  2014/04

(73) Patentinhaber: Trützschler Nonwovens & Man-Made Fibers GmbH
63329 Egelsbach (DE)

(72) Erfinder:
  • BÖHN, Markus
    63512 Hainburg (DE)

(74) Vertreter: dompatent von Kreisler Selting Werner - Partnerschaft von Patent- und Rechtsanwälten mbB 
Deichmannhaus am Dom Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
50667 Köln (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-B- 1 088 797
GB-A- 644 594
FR-A- 963 222
US-A- 4 076 582
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum durchströmenden Behandeln, insbesondere zum Trocknen von bahnförmigem Material gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

    [0002] Aus der DE 40 22 336 A1 ist eine Siebtrommelvorrichtung zum durchströmenden Wärmebehandeln von gasdurchlässigen Materialbahnen bekannt. In einem Gehäuse ist eine die Materialbahn tragende, in ihrem Außenumfang durchlässig gestaltete Siebtrommel drehbar gelagert. Über einen stirnseitig zugeordneten Ventilator als Sauglufterzeuger wird die Siebtrommel unter Saugzug gesetzt. Die abgesaugte Luft wird in einem als Luftaufbereitung (Ventilatorraum) ausgebildeten Teil des Gehäuses erwärmt und in den die Siebtrommel umgebenden Behandlungsraum geleitet. Durch den Unterdruck innerhalb der Siebtrommel durchströmt die erwärmte Luft die von der Siebtrommel getragene textile Materialbahn.

    [0003] Diese bekannte Siebtrommel weist eine aus gelochtem Blech gefertigte Außenumfangsfläche auf. Diese Siebtrommelfläche ist zur Vergleichmäßigung der Strömungsverhältnisse zusätzlich mit einem metallischen Siebgewebe überzogen. Die DE 44 22 508 C1 beschreibt eine Siebtrommel eines Trommeltrockners, bestehend aus einem gelochten Trommelmantel und einem darüber gespannten Siebgewebe. Zwischen Trommelmantel und Siebgewebe befinden sich Blechstreifen zur Beabstandung.

    [0004] GB 644594 offenbart eine Vorrichtung zum durchströmenden Trocknen von Papierbahnen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des ersten Anspruchs. Die Vorrichtung hat eine mit Perforationen versehene Trommel. Die Bohrungen sind in Bezug zur diametralen Ebene schräg angeordnet.
    Die DE 1 088 797 offenbart eine Saugwalze zum Entwässern von Stoff-, insbesondere Papierstoffbahnen, bei der die Saugöffnungen abgerundet sind.
    Die Erfindung geht somit aus von einer Vorrichtung zum durchströmenden Behandeln einer gasdurchlässigen Bahn textilem Materials, insbesondere zum Trocknen von gewebten oder ungewebten Stoffen, bestehend aus:
    • eine drehbar gelagerte und mit einem Unterdruckerzeuger verbindbare Siebtrommel mit einer die Materialbahn tragenden, durchlässig gestalteten Außenumfangsfläche aus einem Blech mit einer Vielzahl darin angeordneter Öffnungen. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art zu verbessern.
    Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 7. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen.
    Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Behandeln eines bahnförmigen Guts, insbesondere zum Trocknen einer vorzugsweise textilen Warenbahn, mit einem gasförmigen Behandlungsmedium, vorgesehen. Die Vorrichtung weist eine Trommel, die einen gasdurchlässigen Trommelmantel aufweist, auf. Der Trommelmantel ist aus einem Trommelblech gebildet ist, das eine Vielzahl von Öffnungen aufweist, wobei der Trommelmantel eine Trommeloberfläche aufweist, auf die das zu behandelnde Gut plazierbar ist. In vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Öffnungen an dem Übergang zu der Trommeloberfläche abgerundet sind.

    [0005] Dies hat den Vorteil, dass das Strömungsverhalten des gasförmigen Behandlungsmediums, das durch die Öffnungen strömt, verbessert werden kann.

    [0006] Die Öffnungen weisen einen Querschnitt auf, wobei dieser ein in radialer Richtung der Trommel sich verjüngender Querschnitt sein kann. Der kleinste Querschnitt der Öffnung ist der Öffnungsquerschnitt, der den maximalen Gasdurchsatz bestimmt. Die maximale Breite des Öffnungsquerschnitts ist die Öffnungsweite der Öffnung.

    [0007] Die Öffnungen weisen jeweils eine Öffnungsweite dk und der Übergang zu der Trommeloberfläche einen Abrundungsradius r auf, wobei das Verhältnis von Abrundungsradius r zu Öffnungsweite dK der Öffnungen größer als 0,2, vorzugsweise zwischen 0,3-0,4, ist

    [0008] Die Öffnungen weisen eine durchströmende Länge lK auf. Die durchströmende Länge ist die Länge der jeweiligen Öffnung in dem Trommelblech in radialer Richtung. Die durchströmende Länge lK kann gleich der Dicke D des Trommelbleches sein.

    [0009] Die Öffnung kann ein rundes Loch sein, wobei der Durchmesser des Lochs der Öffnungsweite entspricht.

    [0010] Die Öffnung kann ein Langloch, ein Vierkantloch oder ein Vielkantloch sein.

    [0011] Die Öffnungen können eine durchströmte Länge aufweisen, welche größer ist als die Dicke des Trommelbleches.

    [0012] Die Öffnungen können als in dem Trommelblech eingebrachte Durchzüge, nach Art von Kragendurchzügen, ausgebildet sein. Der Kragen jeder Öffnung bildet einen in Richtung Trommelmitte (radiale Richtung) gerichteten Kanal dar, der die durchströmte Länge definiert. Das durch die Öffnung im Trommelblech strömende Gas wird so durch den sich anschließenden Kanal gerichtet. Insgesamt ergibt sich dadurch eine Reduktion des Strömungswiderstandes. Eine derartig gestaltete Trommeloberfläche bewirkt bei Durchströmung einen geringeren Druckverlust, vorzugsweise einen geringeren statischen Druckverlust.

    [0013] Die im Folgenden beschriebenen Weiterbildungen können einzeln oder in Kombination vorgesehen werden.

    [0014] Der den Gasdurchsatz begrenzende Öffnungsquerschnitt, d.h. die den Gasdurchsatz begrenzende Öffnungsweite bzw. der den Gasdurchsatz begrenzende Durchmesser der Öffnungen, kann in radialer Richtung unterhalb der Blechunterseite der die Materialbahn tragenden Trommelblechs liegen. Der Öffnungsquerschnitt kann auch innerhalb der Blechunterseite liegen.

    [0015] Die Öffnungen können in radialer Richtung einen sich verjüngen Querschnitt aufweisen.

    [0016] Die Öffnungen können in radialer Richtung einen sich im Wesentlichen konisch verjüngenden Querschnitt aufweisen.

    [0017] Die Öffnungen können einen sich verjüngenden Übergangsbereich mit einem sich in radialer Richtung daran anschließenden Kanal gleichbleibenden oder nahezu gleichbleibenden Querschnittes aufweisen.

    [0018] Bei den zuvor genannten Ausführungsformen sind die Öffnungen bspw. als mittels Umformung erzeugte Kragendurchzüge hergestellt. Der Öffnungsdurchmesser nimmt von der Blechoberseite beginnend stetig ab. Je nach Art der verwendeten Umformwerkzeuge kann ein sehr abgerundeter Übergang von der Trommeloberfläche zu dem durch den Kragen bzw. Durchzug gebildeten Kanalbereich erzeugt werden. Die Öffnungen können jedoch auch mit jedem beliebigen anderen Verfahren hergestellt werden. So kann die Öffnung auch zunächst gelocht werden und zur Herstellung des Abrundungsradius geprägt werden. Auch ist es möglich, einen im Wesentlich konisch sich Verjüngenden Übergangsbereich zwischen Trommeloberfläche und dem unteren Ende des Kanals, des Durchzuges zu gestalten.

    [0019] Die Öffnungen weisen ein Längen/Durchmesserverhältnis zwischen 1 und 4, vorzugsweise zwischen 1 und 2 auf, wobei das Verhältnis gebildet ist aus der Länge des Öffnungskanals (Blechoberfläche - unteres Ende Kanal) und dem den Gasdurchsatz bestimmenden Durchmesser der Öffnung.

    [0020] Die Erfindung ist anwendbar bei Trocknern, bei denen die zu trocknende Materialbahn mit heißer Luft durchströmt und so die Feuchtigkeit im Material ausgetrieben wird. Ebenfalls ist die Erfindung anwendbar bei der Thermofixierung dienenden Einrichtungen, bei denen beispielsweise ein aus schmelzbaren Fasern, Filamenten bestehendes Vlies mit heißer Luft durchströmend behandelt und so verfestigt wird.

    [0021] Des Weiteren erfolgt die Erläuterung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.

    [0022] Es zeigen schematisch:
    Fig.1
    eine Trommel mit gasdurchlässigem Trommelmantel,
    Fig.2
    ein Ausführungsbeispiel für eine Gestaltungsform der Öffnung,
    Fig.3
    ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Gestaltungsform der Öffnung,
    Fig.4
    ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Gestaltungsform der Öffnung.


    [0023] Figur 1 zeigt eine Trommel 1, vorzugsweise eine Siebtrommel 1 mit einem gasdurchlässigen, vorzugsweise luftdurchlässigen Trommelmantel 2. Der Trommelmantel 2 ist die Außenumfangsfläche der Trommel 1.

    [0024] Die Trommel 1 ist drehbar in einem nicht dargestellten Gehäuse gelagert und mit einem nicht dargestellten Sauglufterzeuger verbunden. Der Trommelmantel 2 ist von einem nicht dargestellten Behandlungsraum umgeben. In dem Behandlungsraum ist ein gasförmiges Behandlungsmedium, vorzugsweise Luft, angeordnet. Der nicht dargestellte Sauglufterzeuger erzeugt im Trommelinneren einen Unterdruck. Auf den gasdurchlässigen Trommelmantel 2 ist ein zu behandelndes bahnförmiges Gut plazierbar. Durch Anlegen des Unterdrucks im Trommelinnern kann das gasförmige Behandlungsmedium zumindest teilweise durch das auf dem Trommelmantel 2 angeordnete Gut und die Öffnungen 4 des Trommelmantels 2 in das Innere der Trommel strömen. Dadurch kann das bahnförmige Gut z.B. getrocknet werden. Das gasförmige Behandlungsmedium kann von dem Trommelinnern aus abgeführt, aufbereitet und dem Behandlungsraum wieder zugeführt werden.

    [0025] Der zylindrische Trommelmantel 2 der Trommel 1 besteht aus einem Blech mit einer Vielzahl über die Fläche verteilten Öffnungen 4, welche gleichmäßig in einem Raster aber auch ungleichmäßig verteilt sein können. Der Trommelmantel 2 weist eine Trommeloberfläche 5 auf.

    [0026] Figur 1 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des Trommelmantels 2 mit den Öffnungen 4. Die dargestellten Öffnungen 4 sind runde Löcher. Die Öffnungen können jedoch jede beliebige Form aufweisen. Die Öffnungen 4 können als Kragendurchzüge hergestellt werden.

    [0027] In den Figur 2 und 3 sind Ausführungsbeispiele für Öffnungen im Schnitt dargestellt. Die dargestellten Öffnungen 4 sind runde Löcher. Diese weisen einen den Gasdurchsatz bestimmenden Durchmesser auf, der der Öffnungsweite entspricht. Es können alternativ jedoch auch Öffnungen beliebiger Form vorgesehen werden.

    [0028] Diese Öffnungen weisen einen durch den Kragen gebildeten Kanal 6 auf. Der Kanal 6 einer jeden Öffnung 4 weist den Durchmesser auf. Die gesamte Länge des Kanals K und somit der Öffnung 4- von der Trommeloberfläche bis zur Unterkante des Kragens - ist mit lK angegeben.

    [0029] Die Figuren 2 und 3 zeigen unterschiedliche Gestaltungsformen der erfindungsgemäßen Öffnungen 4. Bei der Öffnungsform nach Figur 2 ist das Verhältnis Kanallänge lK zu Öffnungsdurchmesser größer 1. Bei der Ausführung nach Figur 3 - kurzer Kragen - ist der Durchmesser der Öffnung 4 größer als die Kanallänge lK. Das Verhältnis Kanallänge lK zu Öffnungsdurchmesser ist daher kleiner 1.

    [0030] Die Öffnungen 4 in den Figuren 2 und 3 sind an dem Übergang zu der Trommeloberfläche 5 abgerundet. Die Öffnungen weisen an dem Übergang zu der Trommeloberfläche 5 einen Abrundungsradius r auf. Die Öffnungen 4 sind an dem Übergang zu der Trommeloberfläche 5 somit mit dem Abrundungsradius r abgerundet.

    [0031] Das Verhältnis zwischen Abrundungsradius r und Öffnungsdurchmesser dk ist vorzugsweise größer als 0,2, besonders bevorzugt zwischen 0,3 und 0,4.

    [0032] In Figur 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Öffnung dargestellt. Diese Öffnung weist keinen Kragen auf. Die Öffnung 4 weist eine Länge lK auf, die sich in radialer Richtung der Trommel 1 erstreckt. Die Länge lK der Öffnung 4 ist gleich der Dicke D des Blechs.

    [0033] Die Öffnung 4 ist ebenfalls ein rundes Loch, das eine den Gasdurchsatz bestimmende Öffnungsweite aufweist. Diese Öffnungsweite entspricht dem Öffnungsdurchmesser.

    [0034] Die Öffnung 4 ist ebenfalls an dem Übergang 6 zu der Trommeloberfläche 5 mit einem Abrundungsradius r abgerundet. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Verhältnis von Abrundungsradius r zu Öffnungsweite vorzugsweise größer als 0,2, besonders bevorzugt zwischen 0,3 und 0,4. Bei diesem Abrundungsradius ist festgestellt worden, dass die Strömung des gasförmigen Behandlungsmediums, das durch die Öffnung strömt, optimal ist.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum durchströmenden Behandeln einer gasdurchlässigen Bahn textilen Materials, insbesondere zum Trocknen von gewebten oder ungewebten Stoffen, mit
    einer drehbar gelagerten und mit einem Unterdruckerzeuger verbindbaren Siebtrommel (1) mit einer die Materialbahn tragenden, durchlässig gestalteten Außenumfangsfläche aus einem Blech mit einer Vielzahl darin angeordneter Öffnungen, wobei die Öffnungen (4) eine durchströmte Länge (lK) aufweisen, welche größer ist als die Dicke (D) des Trommelbleches (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (4) als in dem Trommelblech (2) eingebrachte Durchzüge, nach Art von Kragendurchzügen (6), ausgebildet sind.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Gasdurchsatz begrenzende Durchmesser (dK) der Öffnungen (4) in radialer Richtung der Trommel (1) unterhalb der Blechunterseite der die Materialbahn tragenden Trommelblechs (2) liegt.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (4) in radialer Richtung einen sich verjüngen Querschnitt aufweisen.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (4) in radialer Richtung einen sich im Wesentlichen konisch verjüngenden Querschnitt aufweisen.
     
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (4) einen sich verjüngenden Übergangsbereich mit einem sich in radialer Richtung daran anschließenden Kanal (6) gleichbleibenden oder nahezu gleichbleibenden Querschnittes aufweisen.
     
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (4) ein Längen/Durchmesserverhältnis (lK/dK) zwischen 1 und 4 weisen, vorzugsweise zwischen 1 und 2 auf, wobei das Verhältnis gebildet ist aus der Länge (lK) des Öffnungskanals (Blechoberfläche - unteres Ende Kanal) und dem den Gasdurchsatz bestimmenden Durchmesser (dK) der Öffnung (4).
     
    7. Vorrichtung zum Behandeln eines bahnförmigen Guts, insbesondere zum Trocknen einer vorzugsweise textilen Warenbahn, mit einem gasförmigen Behandlungsmedium, mit
    einer Trommel (1), die einen gasdurchlässigen Trommelmantel (2) aufweist, der aus einem Trommelblech gebildet ist, das eine Vielzahl von Öffnungen aufweist, wobei der Trommelmantel (2) eine Trommeloberfläche (5) aufweist auf die das zu behandelnde Gut plazierbar ist, wobei die Öffnungen (4) an dem Übergang zu der Trommeloberfläche (5) abgerundet sind.
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Öffnungen (4) jeweils eine Öffnungsweite B aufweisen und der Übergang zu der Trommeloberfläche (5) einen Abrundungsradius r aufweisen, wobei das Verhältnis von Abrundungsradius (r) zu Öffnungsweite B der Öffnungen (4) zwischen 0,3-0,4 ist.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (4) eine durchströmte Länge (lK) aufweisen, wobei die durchströmende Länge (lK) gleich der Dicke (D) des Trommelbleches (2) ist.
     
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (4) ein rundes Loch ist, wobei der Durchmesser des Lochs der Öffnungsweite B entspricht.
     


    Claims

    1. Device for the flow-through treatment of a gas-permeable web of textile material, in particular for drying woven or nonwoven fabrics, comprising
    a rotatably mounted screen drum (1) that can be connected to a vacuum generator and has a permeable outer circumferential surface of sheet metal with a plurality of openings provided therein, said surface carrying the material web,
    wherein the openings (4) have a flow-through length (lK) that is greater than the thickness (D) of the drum sheet (2), characterized in that the openings (4) are provided as passages (6) of the collar forming type formed in the drum sheet (2).
     
    2. Device of claim 1, characterized in that the diameter (dK) of the openings (4), which defines the gas throughput, is located, seen in the radial direction of the drum (1), below the lower side of the metal sheet of the drum sheet (2) carrying the material web.
     
    3. Device of claim 1 or 2, characterized in that the openings (4) have a cross section tapering in the radial direction.
     
    4. Device of claim 3, characterized in that the openings (4) have a cross section tapering substantially conically in the radial direction.
     
    5. Device of one of claims 1 to 4, characterized in that the openings (4) have a tapering transition region with a channel (6) adjoining the same in the radial direction and having a constant or almost constant cross section.
     
    6. Device of one of the preceding claims, characterized in that the openings (4) have a length/diameter ratio (lK/dK) between 1 and 4, preferably between 1 and 2, the ratio being obtained from the length (lK) of the opening channel (sheet surface - lower channel end) and the diameter (dK) of the opening (4) defining the gas throughput.
     
    7. Device for the treatment of a web-shaped material, in particular for the drying of a preferably textile material web, using a gaseous treatment medium, comprising
    a drum (1) with a gas-permeable drum shell (2) formed from a metal drum sheet having a plurality of openings, the drum shell (2) having a drum surface (5) on which the material to be treated can be placed, wherein the openings (4) are rounded at the transition to the drum surface (5),
    characterized in that
    the openings (4) each have an opening width B and the transition to the drum surface (5) has a rounding radius r, the ratio of the rounding ratio (r) to the opening width B of the openings (4) is between 0.3 - 0.4.
     
    8. Device of claim 7, characterized in that the openings (4) have a flow-through length (lK), the flow-through length (lk) being equal to the thickness (D) of the drum sheet (2).
     
    9. Device of one of claims 7 to 8, characterized in that the opening (4) is a round hole, the diameter of the hole corresponding to the opening width B.
     


    Revendications

    1. Dispositif de traitement par traversée d'une bande perméable au gaz de matériau textile, en particulier pour le séchage de matières tissées ou non tissées, avec
    un tambour de tamisage (1) pouvant être raccordé à un générateur de dépression et logé de manière rotative avec une surface périphérique extérieure conçue de manière perméable, portant la bande de matériau en une tôle avec une pluralité d'ouvertures agencées dans celle-ci,
    dans lequel les ouvertures (4) présentent une longueur traversée (lk) qui est plus grande que l'épaisseur (D) de la tôle de tambour (2), caractérisé en ce que les ouvertures (4) sont réalisées en tant que passages introduits dans la tôle de tambour (2), comme des passages de collet (6).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le diamètre (dk) délimitant le débit de gaz des ouvertures (4) se trouve dans le sens radial du tambour (1) sous le côté inférieur de la tôle de tambour (2) portant la bande de matériau.
     
    3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les ouvertures (4) présentent dans le sens radial une section transversale se rétrécissant.
     
    4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les ouvertures (4) présentent dans le sens radial une section transversale se rétrécissant sensiblement conique.
     
    5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les ouvertures (4) présentent une zone de transition se rétrécissant avec un canal (6) s'y raccordant dans le sens radial de section transversale constante ou presque constante.
     
    6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures (4) présentent un rapport longueur/diamètre (lk/dk) entre 1 et 4, de préférence entre 1 et 2, dans lequel le rapport est formé à partir de la longueur (lk) du canal d'ouverture (surface de tôle - extrémité inférieure canal) et le diamètre (dk) déterminant le débit de gaz de l'ouverture (4).
     
    7. Dispositif de traitement d'une marchandise en forme de bande, en particulier pour le séchage d'une bande de marchandises de préférence textile, avec un agent de traitement gazeux, avec
    un tambour (1) qui présente une enveloppe de tambour (2) perméable au gaz qui est formée à partir d'une tôle de tambour qui présente une pluralité d'ouvertures, dans lequel l'enveloppe de tambour (2) présente une surface de tambour (5) sur laquelle la marchandise à traiter peut être placée, dans lequel les ouvertures (4) sont arrondies sur la transition à la surface de tambour (5),
    caractérisé en ce que
    les ouvertures (4) présentent respectivement une largeur d'ouverture B et la transition à la surface de tambour (5) présente un rayon d'arrondi r, dans lequel le rapport entre le rayon d'arrondi (r) et la largeur d'ouverture B des ouvertures (4) est entre 0,3-0,4.
     
    8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les ouvertures (4) présentent une longueur (lk) traversée, dans lequel la longueur (lk) traversante est identique à l'épaisseur (D) de la tôle de tambour (2).
     
    9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 8, caractérisé en ce que l'ouverture (4) est un trou rond, dans lequel le diamètre du trou correspond à la largeur d'ouverture B.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente