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(11) |
EP 2 825 677 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.11.2018 Patentblatt 2018/45 |
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Anmeldetag: 22.02.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2013/000096 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/135221 (19.09.2013 Gazette 2013/38) |
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KÜHLELEMENT FÜR EINEN SCHMELZOFEN
COOLING ELEMENT FOR A MELTING FURNACE
ÉLÉMENT DE REFROIDISSEMENT POUR UN FOUR DE FUSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.03.2012 DE 102012004868
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.01.2015 Patentblatt 2015/04 |
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Patentinhaber: KME Germany GmbH & Co. KG |
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49074 Osnabrück (DE) |
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Erfinder: |
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- NEYER, Christian
49074 Osnabrück (DE)
- BÖERT, Frank
49134 Wallenhorst (DE)
- DRATNER, Christof
49080 Osnabrück (DE)
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Vertreter: Griepenstroh, Jörg |
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Bockermann Ksoll
Griepenstroh Osterhoff
Patentanwälte
Bergstrasse 159 44791 Bochum 44791 Bochum (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 918 092 US-A- 4 135 575
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WO-A1-01/63193
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kühlelement für einen Schmelzofen, insbesondere einen
Lichtbogenofen mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0002] Die
DE 44 46 542 A1 beschreibt ein Ofengefäß für einen Gleichstrom-Lichtbogenofen mit einer wärmebeständigen
Wandung, die im oberhalb der Schlackenlinie liegenden Bereich aus einer Mehrzahl wassergekühlter
Wandsegmente aus Stahl besteht. Diese Wandsegmente sind an einer Tragkonstruktion
befestigt. Mindestens eines der Wandsegmente besteht aus unmagnetischem Stahl oder
Kupfer und ist vorzugsweise auf der der Stromversorgungseinrichtung gegenüber liegenden
Seite des Ofengefäßes angeordnet. Die einzelnen Wandsegmente umfassen in Horizontalrichtung
verlaufende Rohre aus nicht magnetischem Stahl, die nicht dicht an dicht angeordnet
sind, sondern in Vertikalrichtung voneinander beabstandet und mittels Metallstreifen
aus dem gleichen Material wie die Rohre untereinander verbunden, zum Beispiel verschweißt,
sind. Die verbleibenden Zwischenräume zwischen den Rohren werden vor oder nach dem
Einbau des Wandsegments mit Feuerfestmaterial ausgefüllt.
[0003] In der
DE 27 456 22 A1 wird vorgeschlagen, die Kühlrohre für einen Lichtbogenofen dicht an dicht zu platzieren
und schweißtechnisch zu verbinden. Die so genannten Kühlrohrschlangen können an der
der Ofenmitte zugewandten Seite mit Vorsprüngen, vorzugsweise Noppen, Stiften, Rippen
oder dergleichen, versehen sein, um das Anhaften von Feuerfestmaterial zu begünstigen.
[0004] In der
GB 898 532 wird vorgeschlagen, U-förmige Spannbügel auf die Kühlrohre zu schweißen, wobei die
Fixierung der Rohrkonstruktion an einer Halterung über Keile erfolgt, die zwischen
einem Widerlager und dem Steg der Spannbügel eingetrieben werden. Die Kühlrohre sind
auf der dem Ofeninneren zugewandten Seite mit einzelnen Vorsprüngen versehen.
[0005] Es zählt auch zum Stand der Technik (
EP 0 918 092 A1), bei Kühlelementen für Schachtöfen rohrförmige Kühlelemente mit Rippen zu versehen,
wobei eine Rippe der Hochofenwand zugewandt ist. Diese dient zur Befestigung an der
Hochofenwand mittels einer Querbohrung. Die Rippe muss daher eine gewisse Höhe haben
und greift in ein U-förmiges Befestigungselement ein, um die Rippe mit dem Befestigungselement
durch quer einzusetzende Bolzen zu verbinden. Die Rippe ist daher schmaler als der
Außendurchmesser des Kühlrohrs. Es zählt aber auch zum Stand der Technik (
WO 01/63193 A1,
US 4,135,575), Rohre vorzusehen, die eine in Richtung zur Ofenwand weisende Verdickung aufweisen.
Diese Verdickungen verbreitern die Basis des Rohrs. Die in entgegengesetzte Richtung
weisenden Wulste sind mindestens so breit wie der Außendurchmesser des Kühlrohrs.
Sie können sogar breiter sein als der Außendurchmesser des Kühlrohrs und können selbst
zu einem durchlaufenden Band miteinander verbunden werden, das tangential zur Außenseite
der Rohre verläuft.
[0006] Nach heutigem Stand der Technik gibt es mithin Kühlpaneele aus Stahl- und/oder Kupferrohren.
Zum Stand zählen auch Kühlpaneele mit Kupferrohren mit so genannten Flossenprofilen.
Hierbei handelt es sich um eine Profilform, bei welcher zum Ofeninneren weisenden
Stege (Flossen) an den Kupferrohren ausgebildet sind, die eine bessere Haftung der
Feuerfestauskleidung ermöglichen. Hierdurch werden zusätzliche Anker überflüssig,
die bei oberflächig glatten, kreisrunden Rohren teilweise zusätzlich eingesetzt werden.
[0007] Um ein geschlossenes Gefäß zu erhalten, werden diese Rohrkonstruktionen mit einer
Rückenplatte aus Stahl versehen. Üblicherweise wird diese mit einer Rohrkonstruktion
verschweißt. Das Verschweißen kann auch mittelbar erfolgen, indem an die Kühlrohre
spezielle Aufnahmen geschweißt werden, die dann wiederum mit der Stahlplatte verschraubt
oder verschweißt werden.
[0008] Bei den bekannten Schweißkonstruktionen hat sich herausgestellt, dass der Aufwand
zur Befestigung der Rohrkonstruktion an der Stahlplatte unverhältnismäßig hoch ist.
Insbesondere schweißtechnische Verbindungen zwischen den Rohren und der Stahlplatte
sind für Reparaturarbeiten von Nachteil. Ein weiterer Nachteil einer verschweißten
Konstruktion mit einer Stahlplatte ist, dass beim Schweißen Undichtigkeiten im Rohr
auftreten können. Auch kann es durch die Temperaturen beim Schweißen zu einem Verzug
des Kühlpanels kommen. Die thermischen Wechselbeanspruchungen während des Ofenbetriebs
können dazu führen, dass sich die Stahlplatte bzw. das gesamte Kühlpaneel verzieht
und dabei Schweißnähte von der tragenden Grundplatte aus Stahl abgerissen werden.
[0009] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Kühlelement für einen
Schmelzofen aufzuzeigen mit einer kostengünstigen Verbindung zwischen dem mindestens
einen Kühlrohr und einem mit dem Kühlrohr verbundenen Deckblech.
[0010] Diese Aufgabe ist bei einem Kühlelement mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0012] Das erfindungsgemäße Kühlelement für einen Schmelzofen, insbesondere einen Lichtbogenofen
sieht in bekannter Weise ein Deckblech vor, das auch als Tragplatte oder Grundplatte
bezeichnet werden kann. In der Regel besteht es aus Stahl. An diesem Deckblech ist
wenigstens ein Kühlrohr befestigt. Unter einem Kühlrohr kann eine Kühlrohrschlange
zu verstehen sein, die in Meanderform verläuft. So kann im Wesentlichen das gesamte
Deckblech bedeckt werden, obwohl es größere Abmessungen besitzt als das Kühlrohr.
[0013] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das wenigstens eine Kühlrohr auf seiner dem
Deckblech zugewandten Seite einen Wulst aufweist, über welchen es mit dem Deckblech
verbunden ist. Der Wulst am Kühlrohr erhöht den Abstand zwischen dem Deckblech und
dem rohrförmigen Teil des Kühlrohrs. Diese Beabstandung bringt erhebliche Vorteile
mit sich, sowohl was die Möglichkeiten der Befestigung als auch die Sicherheit der
Befestigung angeht. Herstellungstechnisch bildet der Wulst vorteilhaft eine materialeinheitlich
einstückige Einheit mit dem Kühlrohr. Vorzugsweise handelt es sich daher um einen
Wulst, der im Strangpressverfahren angeformt ist. Bevorzugt erstreckt sich der Wulst
daher in Längsrichtung des Kühlrohrs. Der Wulst kann ohne weitere Nachbearbeitung
daher vorzugsweise eine konstante Breite aufweisen. Zusätzliche Fügetechniken zum
Anbringen des Wulstes an dem Kühlrohr entfallen.
[0014] Der Wulst hat den Vorteil, dass eine Schraubverbindung zwischen dem Kühlrohr und
dem Deckblech realisiert werden kann, ohne dass dabei die Wanddicke des Kühlrohrs
geschwächt wird. Es versteht sich, dass der Wulst für eine Schraubverbindung eine
hinreichende Dimensionierung aufweisen muss. Insbesondere muss der Wulst so groß sein,
dass in ihm eine bezogen auf das Kühlrohr radial orientierte Gewindeaufnahme ausgebildet
werden kann. Da eine solche Gewindeaufnahme die Geometrie des Rohres nicht schwächen
soll, ist die Tiefe der Gewindeaufnahme vorzugsweise kleiner als die Höhe des Wulstes
gemessen im Bereich der Mittellängsachse der Gewindeaufnahme.
[0015] Darüber hinaus muss der Wulst breit genug sein, um genügend widerstandsfähig im Hinblick
auf Kräfte zu sein, die über eine Verschraubung auf den Wulst übertragen werden. Die
Breite des Wulstes soll daher in einem Verhältnis von 1,5 bis 2,5 zum Durchmesser
der Gewindeaufnahme stehen.
[0016] Da die Kühlrohre vorzugsweise aus Kupfer oder einem Kupferwerkstoff bestehen, der
eine geringere Festigkeit aufweist als das Deckblech, das vorzugsweise aus Stahl besteht,
ist in vorteilhafter Weiterbildung vorgesehen, dass in die Gewindebohrungen Gewindehülsen
eingesetzt sind. Die Gewindehülsen können aufgrund ihres größeren Durchmessers gegenüber
dem eigentlichen Schraubelement höhere Kräfte übertragen.
[0017] Die Schraubverbindung kann entweder durch Schrauben erfolgen, die nach der Positionierung
des Rohres an der Kühlplatte von der ofenäußeren Seite durch das Deckblech in die
Gewindeaufnahmen geschraubt werden, in denen gegebenenfalls Gewindehülsen angeordnet
sind.
[0018] Alternativ können auch Stehbolzen an dem Wulst befestigt sein, wobei diese Stehbolzen
durch Öffnungen in Deckblechen geführt werden und dort über Muttern fixiert werden.
[0019] In vorteilhafter Weiterbildung besitzt das Kühlrohr auf seiner dem Wulst abgelegenen
Seite wenigstens einen sich in Längsrichtung des Kühlrohrs erstreckenden Steg, eine
so genannte Flosse. Vorzugsweise sind zwei Stege vorgesehen, die zueinander in einem
Winkel von 30 bis 90° angeordnet sind. Vorzugsweise beträgt der Winkel 60°. Über diese
Stege kann Feuerfestmaterial besser und dauerhafter anhaften. Durch die Stege wird
der Formschluss mit dem Feuerfestmaterial verbessert.
[0020] Die Stege in Kombination mit dem auf der gegenüberliegenden Seite angeordneten Wulst
haben zudem den Vorteil, dass das beim Strangpressen eingesetzte Material gleichmäßiger
über den Umfang des gesamten Kühlrohrs verteilt ist. Das ist fertigungstechnisch von
Vorteil.
[0021] Die erfindungsgemäßen Kühlelemente kommen vorzugsweise oberhalb des Schlackenspiegels
im Wandbereich eines Ofengefäßes eines Lichtbogenofens zum Einsatz. Die erfindungsgemäßen
Kühlelemente können aber auch im Bereich des Deckels und einer Abgasleitung des Ofengefäßes
angeordnet sein.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Kühlelements (Ausschnitt);
- Figur 2
- eine vergrößerte Ansicht des Kühlelements der Figur 1 und
- Figur 3
- eine Schnittdarstellung durch ein Kühlrohr an einem Deckblech.
[0023] Figur 1 zeigt in perspektivischer Darstellung einen kleinen Teilbereich eines Kühlelements
eines nicht näher dargestellten Schmelzofens, insbesondere eines Lichtbogenofens.
Von dem Kühlelement 1 ist lediglich ein Deckblech 2 und ein unterhalb des Deckblechs
angeordnetes Kühlrohr 3 dargestellt. In der Praxis ist das Deckblech 2 wesentlich
größer und bildet ein Wandsegment eines Ofengefäßes. Dieses Wandsegment befindet sich
in der Einbaulage oberhalb des Schmelzspiegels. Die Kühlrohre 3 sind der Ofeninnenseite
des Schmelzofens zugewandt. Sie werden in nicht näher dargestellter Weise von einem
Kühlmittel durchströmt. Zudem sind sie ebenfalls in nicht näher dargestellter Weise
von einem Feuerfestmaterial umgeben, um sie vor der im Lichtbogenofen herrschenden
Temperatur zu schützen.
[0024] Das Besondere bei dem erfindungsgemäßen Kühlelement ist die Art der Ausgestaltung
des Kühlrohrs 3 in Verbindung mit der Befestigung.
[0025] Figur 2 zeigt, dass das Kühlrohr 3 kreisrund ist, allerdings in seinem in der Bildebene
oberen, d. h. dem Deckblech 2 zugewandten Seite einen durchgehenden, sich in Längsrichtung
des Kühlrohrs 3 erstreckenden Wulst 4 besitzt. In diesen Wulst sind mehrere Gewindeaufnahmen
ausgebildet, die ebenfalls in Längsrichtung des Kühlrohrs 3 zueinander beabstandet
sind. In jede der Gewindeaufnahmen 5 ist eine Gewindehülse 6 eingesetzt, in die wiederum
eine Schraube 7 greift, die durch Durchgangslöcher im Deckblech 2 ausgebildet sind.
Bei den Schrauben 7 handelt es sich um Senkkopfschrauben, die in der Einbaulage nicht
über die Außenseite bzw. Oberfläche des Deckblechs 2 vorstehen. Anhand der Figur 2
ist ferner zu erkennen, dass auf der dem Deckblech 2 abgewandten Seite des Kühlrohrs
3 zwei Stege 8, 9 angeordnet sind. Die Stege 8, 9 dienen zur verbesserten Verbindung
eines nicht näher dargestellten Feuerfestmaterials mit dem Kühlrohr 3.
[0026] Figur 3 zeigt, dass die Stege 8, 9 in einem Winkel W von 60° zueinander stehen und
etwa die gleich Wandstärke aufweisen wie der rohrförmige Abschnitt des Kühlrohrs 3.
[0027] Anhand der Figur 3 ist ferner zu erkennen, dass die Gewindeaufnahme 5 in dem Wulst
4 eine Tiefe T aufweist, die gegenüber der Höhe H1 der Wulst kleiner oder gleich ist.
In diesem Ausführungsbeispiel beträgt die Tiefe T der Gewindeaufnahme 5 18 mm bei
einer entsprechenden Höhe H1 des Wulstes 4. Die Gewindeaufnahme 5 besitzt einen Durchmesser
von 20 mm zur Aufnahme einer Gewindehülse M20 x 1,5 mit einem Innengewinde M16 x 2.
Bei einer Breite B des Wulstes 4 von 40 mm ergibt sich beiderseits der Gewindeaufnahme
5 eine verbleibende Restwanddicke von 10 mm. Der rohrförmige Abschnitt des Kühlrohrs
besitzt eine Wanddicke von 12 mm. Der Außendurchmesser beträgt 89,8 mm.
[0028] Die beiden Stege 8, 9 stehen radial von dem rohrförmigen Abschnitt des Kühlrohrs
3 ab. Die Stege 8, 9 sind etwa doppelt so hoch wie breit.
[0029] Bei der dargestellten Anordnung befindet sich die Mittellängsachse L des Kühlrohrs
3 in einem Abstand D = 60 mm von der dem Ofeninneren zugewandten Seite des Deckblechs
2. Das Deckblech 2 besitzt eine Dicke von vorzugsweise ebenfalls 12 mm.
Bezugszeichen:
[0030]
- 1 -
- Kühlelement
- 2 -
- Deckblech
- 3 -
- Kühlrohr
- 4 -
- Wulst
- 5 -
- Gewindeaufnahme
- 6 -
- Gewindehülse
- 7 -
- Schraube
- 8 -
- Steg
- 9 -
- Steg
- B -
- Höhe v. 4
- D1 -
- Durchmesser v. 5
- H1 -
- Höhe v. 4
- L -
- Längsachse
- T -
- Tiefe v. 5
- W -
- Winkel
1. Kühlelement für einen Schmelzofen mit einem Deckblech (2) und wenigstens einem an
dem Deckblech (2) befestigten Kühlrohr (3), dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kühlrohr (3) auf seiner dem Deckblech (2) zugewandten Seite einen
Wulst (4) aufweist, über welchen es mit dem Deckblech (2) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Kühlrohr (3) und dem Deckblech (2) eine Schraubverbindung
ist, wobei in dem Wulst (4) Gewindeaufnahmen (5) ausgebildet sind.
2. Kühlelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Wulst (4) in Längsrichtung des Kühlrohrs (3) erstreckt.
3. Kühlelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (4) eine konstante Breite (B) aufweist.
4. Kühlelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindeaufnahmen (5) eine Tiefe (T) aufweisen, die kleiner oder gleich ist als
die Höhe (H1) des Wulstes (4).
5. Kühlelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) des Wulstes (4) zum Durchmesser (D1) der Gewindaufnahmen (5) im Verhältnis
1,5 bis 2,5 steht.
6. Kühlelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Gewindeaufnahmen (5) Gewindehülsen (6) eingesetzt sind.
7. Kühlelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlrohr (3) auf seiner dem Wulst (4) abgelegenen Seite mit wenigstens einem
sich in Längsrichtung des Kühlrohres (3) erstreckenden Steg (8, 9) versehen ist.
8. Kühlelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Stege (8, 9) vorgesehen sind, die zueinander in einem Winkel von 30° bis 90°
angeordnet sind.
9. Kühlelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlrohr (8, 9) im Strangpressverfahren aus einem Kupferwerkstoff hergestellt
ist.
1. Cooling element for a melting furnace having a cover plate (2) and at least one cooling
tube (3) fastened to the cover plate (2), characterised in that the at least one cooling tube (3) has on its side facing the cover plate (2) a flange
(4), by means of which it is connected with the cover plate (2), characterised in that the connection between the cooling tube (3) and the cover plate (2) is a screw connection,
wherein in the flange (4) are formed threaded receptacles (5).
2. Cooling element according to claim 1, characterised in that the flange (4) extends in longitudinal direction of the cooling tube (3).
3. Cooling element according to claim 1 or 2, characterised in that the flange (4) has a constant breadth (B).
4. Cooling element according to any of claims 1 to 3, characterised in that the threaded receptacles (5) have a depth (T) which is smaller than or equal to the
height (H1) of the flange (4).
5. Cooling element according to any of claims 1 to 4, characterised in that the breadth (B) of the flange (4) is in the ratio 1.5 to 2.5 to the diameter (D1)
of the threaded receptacles (5).
6. Cooling element according to any of claims 1 to 5, characterised in that in the threaded receptacles (5) are embedded threaded sleeves (6).
7. Cooling element according to any of claims 1 to 6, characterised in that the cooling tube (3) on its side distanced from the flange (4) is furnished with
at least one ridge (8, 9) extending in longitudinal direction of the cooling tube
(3).
8. Cooling element according to claim 7, characterised in that two ridges (8, 9) are provided, which are disposed at an angle of 30° to 90° to one
another.
9. Cooling element according to any of claims 1 to 8, characterised in that the cooling tube (8, 9) is manufactured in extrusion moulding method from a copper
material.
1. Élément de refroidissement pour un four de fusion avec une tôle de recouvrement (2)
et au moins un tube de refroidissement (3) fixé à la tôle de recouvrement (2), caractérisé en ce que l'au moins un tube de refroidissement (3) présente sur son côté tourné vers la tôle
de recouvrement (2) un bourrelet (4), par le biais duquel il est relié à la tôle de
recouvrement (2), caractérisé en ce que la liaison entre le tube de refroidissement (3) et la tôle de recouvrement (2) est
un raccord vissé, dans lequel des logements filetés (5) sont réalisés dans le bourrelet
(4).
2. Élément de refroidissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bourrelet (4) s'étend dans la direction longitudinale du tube de refroidissement
(3).
3. Élément de refroidissement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le bourrelet (4) présente une largeur (B) constante.
4. Élément de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les logements filetés (5) présentent une profondeur (T), qui est inférieure ou égale
à la hauteur (H1) du bourrelet (4).
5. Élément de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la largeur (B) du bourrelet (4) par rapport au diamètre (D1) des logements filetés
(5) est dans le rapport 1,5 à 2,5.
6. Élément de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des douilles filetées (6) sont insérées dans les logements filetés (5).
7. Élément de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le tube de refroidissement (3) est doté sur son côté éloigné du bourrelet (4) d'au
moins une entretoise (8, 9) s'étendant dans le sens longitudinal du tube de refroidissement
(3).
8. Élément de refroidissement selon la revendication 7, caractérisé en ce que deux entretoises (8, 9) sont prévues, qui sont agencées l'une par rapport à l'autre
selon un angle de 30° à 90°.
9. Élément de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le tube de refroidissement (8, 9) est fabriqué par procédé d'extrusion en un matériau
à base de cuivre.


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