[0001] Die Erfindung betrifft ein Anschlussprofil für an Putz angrenzende Bauteile, insbesondere
für Fenster- oder Türstöcke, mit einem Basisschenkel zur bauteilseitigen Befestigung,
mit einem im Wesentlichen senkrecht zum Basisschenkel ausgerichteten Einputzschenkel,
sowie mit einer in Richtung Bauteil ragenden Deckleiste samt Abrisslasche.
[0002] Aus der
EP 1 479 848 B1 ist in diesem Zusammenhang ein Laibungsanschlussprofil für an Putz angrenzende Bauteile
bekannt geworden. Das Profil weist einen zweiteiligen Basisschenkel (Innenschenkel
und Außenschenkel) auf, welcher bauteilseitig mit einem Dichtungsband ausgestattet
ist. Eine Relativbewegung sowohl in der Ebene des Einbauteiles als auch in eine vom
Einbauteil wegführende Richtung wird durch eine flexible Lasche aufgenommen, welche
den Innenschenkel mit dem Außenschenkel verbindet. Der Außenschenkel weist einen im
Wesentlichen senkrecht dazu abgewinkelten Einputzsteg auf.
[0003] Der Innenschenkel weist als Befestigungsmittel ein Dichtungsband auf, mit dem das
Laibungsanschlussprofil auf das Bauteil aufgeklebt wird.
[0004] Die flexible Lasche geht von der in Richtung Bauteil ragenden Deckleiste aus und
ist an einer Schmalseite des Innenschenkels befestigt. Auch bei einer Bewegung des
Außenschenkels relativ zu dem am Bauteil befestigten Innenschenkel, welche den Spalt
zwischen Innenschenkel und Außenschenkel vergrößert, bleibt dieser durch die im Frontbereich
angeordnete flexible Lasche nach außen verschlossen.
[0005] Der Außenschenkel weist eine in Richtung Bauteil ragende Deckleiste auf, welche den
Spalt zwischen Außenschenkel und Innenschenkel zumindest teilweise überragt. Weiters
kann von der Deckleiste auch die von der Laibung abgewandte Schmalseite des Innenschenkels
abgedeckt werden.
[0006] Die Deckleiste weist an der dem Bauteil zugewandten Seite eine Putzabzugskante auf.
Zur Schonung der an den Putz angrenzenden Bauteile weist das Laibungsanschlussprofil
eine abtrennbare Abrisslasche mit einem Klebeband zur Aufnahme einer Abdeckfolie auf,
welche über eine Sollbruchstelle im Bereich der Putzabzugskante befestigt ist. Am
Einputzsteg ist weiters ein Armierungsgewebe befestigt.
[0007] Das bekannte Laibungsanschlussprofil kommt vor allem bei Fassaden mit Dämmplatten
zum Einsatz, ist jedoch bei der Anbringung mehrerer Putzschichten nacheinander ungeeignet.
[0008] Weiters ist aus der
EP 1 698 742 B1 ein Laibungsanschlussprofil mit einem Basisprofil bekannt geworden, welches bauteilseitig
mit einem selbstklebenden Dichtungsband ausgestattet ist und damit am Bauteil befestigt
werden kann. Ein Außenprofil des zweiteiligen Laibungsanschlussprofils weist einen
Einputzschenkel auf, welcher durch eine flexible Lasche mit dem Basisprofil verbunden
ist. Der Einputzschenkel des Außenprofils kann zur Aufnahme einer Dämmschicht verschwenkt
werden.
[0009] Bei der Montage des Laibungsanschlussprofils wird zuerst das Basisprofil am Bauteil
durch Kleben oder Schrauben befestigt. Dann kann der Einputzschenkel in Richtung Bauteil
geklappt bzw. verschwenkt werden, sodass die Dämmschicht problemlos auf das Basisprofil
aufgesetzt und mit Hilfe der Kante eines Justiersteges ausgerichtet werden kann. Anschließend
wird der Einputzschenkel des Außenprofils hochgeklappt und an der Außenseite der Dämmschicht
befestigt. Der Einputzschenkel weist dafür an einer der Dämmschicht zugewandten Seite
eine Klebeschicht auf.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Anschlussprofil für an Putz angrenzende Bauteile
derart zu verbessern, dass die Montage erleichtert wird, insbesondere dann, wenn mehrere
Putzschichten, beispielsweise eine Dämmputzschicht und eine Endbeschichtung, nacheinander
im Laibungsbereich einer Tür- oder Fensteröffnung aufzubringen sind. Weiters soll
eine einfache, kostengünstige Herstellung des Anschlussprofils gewährleistet sein.
[0011] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass der Einputzschenkel in dem von der
Deckleiste abgewandten Bereich einen mittels Materialengstelle und/oder Sollbruchstelle
abreißbar befestigten Knicksteg aufweist.
[0012] Dieser Knicksteg kann erfindungsgemäß im Wesentlichen parallel zum Basisschenkel
oder leicht in Richtung der Deckleiste geneigt ausgerichtet sein und dient zur vereinfachten
Anbringung einer Grundputzschicht, beispielsweise einer Dämmputzschicht, im Laibungsbereich.
Nach dem Aushärten der Grundputzschicht kann der Knicksteg an der Materialengstelle
bzw. der Sollbruchstelle abgetrennt bzw. abgerissen werden.
[0013] Besonders vorteilhaft ist es, wenn am Knicksteg ein mit dem Knicksteg entfernbarer
Folienstreifen befestigt ist, der ein an der Außenseite des Einputzschenkels befestigtes,
lediglich lose am Knicksteg anliegendes Armierungsgitter beim Auftragen des Grundputzes
vor Verunreinigungen schützt.
[0014] Erfindungsgemäß weist das Anschlussprofil einen, vorzugsweise am Basisschenkel befestigten,
weiteren Einputzschenkel auf, dessen Putzabzugskante im Bereich einer durch den Einputzschenkel
definierten Ebene angeordnet ist. Diese Putzabzugskante des zweiten Einputzschenkels,
dient als maßgenaue Abzugshilfe für die Grundputzschicht, beispielsweise einer Dämmputzschicht,
wobei im Einputzschenkel Durchbrechungen für dessen bessere Verankerung in der Dämmputzschicht
vorgesehen sind.
[0015] Die Erfindung wird im Folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Anschlussprofil für an Putz angrenzende Bauteile, insbesondere
für Fenster- oder Türstöcke, in einer Schnittdarstellung;
- Fig. 1a
- ein vergrößertes Detail aus der Schnittdarstellung gemäß Fig. 1;
- Fig. 2
- eine dreidimensionale Ansicht des Anschlussprofils nach Fig. 1; die
- Fig. 3
- bis Fig. 10 aufeinander folgende Verarbeitungsschritte beim Einbau des erfindungsgemäßen
Anschlussprofils;
- Fig. 11
- eine Ausführungsvariante des Anschlussprofils mit einem einteiligen Basisprofil in
einer dreidimensionalen Ansicht; sowie
- Fig. 12
- eine vereinfachte Ausführungsvariante des Anschlussprofils mit einem einteiligen Basisprofil
in einer dreidimensionalen Ansicht.
[0016] Das in den Fig. 1, Fig. 1a und Fig. 2 dargestellte Anschlussprofil 1 für einen an
eine Putzschicht angrenzenden Bauteil 20 (siehe Einbausituation in den Fig. 3 bis
Fig. 10) ist im dargestellten Beispiel mit einem Basisschenkel 2 zur bauteilseitigen
Befestigung, mit einem im Wesentlichen senkrecht zum Basisschenkel 2 ausgerichteten
ersten Einputzschenkel 3, sowie mit einer in Richtung Bauteil 20 ragenden Deckleiste
6 samt Abrisslasche 8 ausgestattet. Die Abrisslasche 8 ist über eine Materialengstelle
oder eine Sollbruchstelle 26 mit der Deckleiste verbunden und weist an der Oberseite
ein zunächst mit einem Schutzstreifen bedecktes Klebeband 27 zur Anbringung einer
Schutzfolie auf.
[0017] An dem von der Deckleiste 6 abgewandten Ende weist der Einputzschenkel 3 einen mittels
einer Materialengstelle 5 abreißbar befestigten Knicksteg 4 auf, welcher im Wesentlichen
parallel zum Basisschenkel 2 ausgerichtet ist, wobei am Knicksteg 4 ein mit dem Knicksteg
abreißbarer Folienstreifen 9 befestigt ist. Das erfindungsgemäße Anschlussprofil 1
weist somit zwei abreißbare Stege auf, einerseits den Knicksteg 4, der nach der Aufbringung
einer Grundputzschicht entfernt wird und andererseits die Abrisslasche 8, die nach
Beendigung aller Putzarbeiten erst nach der Aushärtung der Deckputzschicht (Endbeschichtung)
entfernt wird.
[0018] Der Knicksteg 4 kann auch über eine Sollbruchstelle 7 am Einputzschenkel 3 befestigt
sein, welche als ein gegenüber dem Material des Einputzschenkels 3 weich eingestellter
Kunststoffstreifen ausgeführt ist. Die Sollbruchstelle 7 und die Materialengstelle
5 können auch - wie in Fig. 1a angedeutet - kombiniert eingesetzt werden.
[0019] An der Außenseite des Einputzschenkels 3, welche mit der Deckleiste 6 einen Putzaufnahmeraum
definiert, ist ein am Knicksteg 4 lose anliegendes Armierungsgitter 16 befestigt,
wobei das Armierungsgitter 16 - nach dem Abreißen des Knicksteges 4 - parallel zum
Einputzschenkel 3 hochgeklappt werden kann.
[0020] Das Anschlussprofil 1 weist einen, im dargestellten Beispiel am Basisschenkel 2 befestigten,
weiteren (zweiten) Einputzschenkel 10 auf, dessen Putzabzugskante 11 im Bereich einer
durch den Einputzschenkel 3 definierten Ebene ε oberhalb der Materialengstelle 5 angeordnet
ist. Es wäre auch möglich, die Putzabzugskante 11 an einer Verlängerung des Einputzschenkels
3 anzubringen. Zur besseren Verankerung in der Dämmputzschicht kann der Einputzschenkel
10 Öffnungen oder Durchbrechungen 28 aufweisen.
[0021] Der Basisschenkel 2 des Anschlussprofils 1 kann sowohl einteilig - oder wie in der
bevorzugten Ausführungsvariante gemäß Fig. 1, Fig. 1a und Fig. 2 dargestellt - zweiteilig
ausgeführt sein und einen am Bauteil befestigbaren Innenschenkel 12 sowie einen mit
dem Einputzschenkel 3 und der Deckleiste 6 verbundenen Außenschenkel 14 aufweisen.
Für die Befestigung am Bauteil 20 ist ein Klebeband 17, beispielsweise ein Doppelklebeband,
mit einem abziehbaren Schutzstreifen 18 vorgesehen.
[0022] Um Relativbewegungen zwischen der Putzschicht und dem angrenzenden Bauteil optimal
ausgleichen zu können, ist zwischen dem Innenschenkel 12 und dem Außenschenkel 14
des Basisschenkels 2 ein elastischer Dämm- oder Dichtstreifen 13 (beispielsweise ein
Doppelklebeband) angeordnet. Zusätzlich kann der Innenschenkel 12 über eine flexible
Lasche 15 mit dem Außenschenkel 14 oder mit der Deckleiste 6 verbunden sein, um bei
einer Ablösung des elastischen Dichtstreifens 13 für eine dichte Verbindung zu sorgen.
[0023] Die dem elastischen Dichtstreifen 13 zugewandte Oberfläche des Außenschenkels 14
kann eine Rillen- oder Noppenstruktur 19 aufweisen, um die Klebekraft des Dichtstreifens
13 an dieser Stelle zu verringern.
[0024] Die einzelnen Verarbeitungsschritte werden in den folgenden Darstellungen der Fig.
3 bis Fig. 10 anhand der Einbausituation eines Bauteils 20 (beispielsweise ein Fensterrahmen)
im Anschluss an eine Dämmputzschicht 21 auf einem Laibungsabschnitt 30 näher erläutert:
- Fig. 3:
- Nach dem Abziehen des Schutzstreifens 18 vom Klebeband 17 wird die Anschlussleiste
1 mit nach außen gerichteten Abrissteilen (Abrisslasche 8 und Knicksteg 4) fluchtgerecht
am zuvor gereinigten Einbauteil 20 durch Andrücken des Klebebandes 17 festgeklebt.
- Fig. 4:
- Das Armierungsgitter 16 wird mitsamt dem Folienstreifen 9 nach oben geklappt, der
Schutzstreifen vom Klebeband 27 entfernt und eine Schutzfolie 25 aufgeklebt, um das
Bauteil 20 vor den Verputzarbeiten zu schützen.
- Fig. 5:
- Das Armierungsgitter 16 wird nun mitsamt dem Folienstreifen 9 wieder nach unten geklappt
und der Folienstreifen 9 mit dem Klebeband 24 an der Schutzfolie 25 befestigt.
- Fig. 6:
- Nun kann die Dämmputzschicht 21 auf den Laibungsabschnitt 30 aufgetragen werden, ohne
darunter liegende Teile zu verschmutzen. Insbesondere ist das Armierungsgitter 16
durch den mit der Schutzfolie 25 verklebten Folienstreifen 9 vor Verunreinigungen
geschützt. Der Dämmputz 21 dringt durch die Durchbrechungen 28 des zweiten Einputzschenkels
10 in die Freiräume zwischen dem Anschlussprofil 1 und dem Laibungsabschnitt 30.
- Fig. 7:
- Die Dämmputzschicht 21 kann nun an der Putzabzugskante 11 des Einputzschenkels 10
maßgerecht abgezogen werden, wobei Putzreste auf dem Folienstreifen 9 verbleiben können.
Das Trocknen bzw. Aushärten der Dämmputzschicht 21 wird abgewartet.
- Fig. 8:
- Nach dem Trocknen bzw. Aushärten der Dämmputzschicht 21 wird der Knicksteg 4 mitsamt
dem Folienstreifen 9 an der Materialengstelle 5 vom Einputzschenkel 3 abgerissen und
das Armierungsgitter 16 an der Dämmputzschicht 21 anliegend nach oben geklappt.
- Fig. 9:
- Das Armierungsgitter 16 wird nun mitsamt einem Flächengewebe in eine Spachtelmasse
22 eingebettet, wobei nach dem Aushärten der Spachtelmasse 22 die Endbeschichtung
bzw. der Deckputz 23 aufgetragen wird, wobei die vordere Kante der Deckleiste 6 als
Abzugskante dient. Die Sollbruchstelle der Abrisslasche 8 muss frei bleiben.
- Fig. 10:
- Nach der Aushärtung der Endbeschichtung 23 kann die Schutzfolie 25 entfernt und anschließend
die Abrisslasche 8 nach oben geknickt und von der Deckleiste 6 abgezogen werden. Sichtbar
bleibt nur eine Schattenfuge, die durch die flexible Lasche 15 (siehe Fig. 1a) dauerhaft
abgedichtet ist.
[0025] Erfindungsgemäß weist das Anschlussprofil 1 somit einen ersten, durch den Basisschenkel
2 und den Einputzschenkel 3 aufgespannten Putzaufnahmebereich für eine Grundputzschicht,
vorzugsweise eine Dämmputzschicht 21 auf, und einen zweiten, durch die Deckleiste
6 und den Einputzschenkel 3 aufgespannten Putzaufnahmebereich für eine Endbeschichtung
23 samt der Spachtelmasse 22 für das Armierungsgitter 16.
[0026] Fig. 11 zeigt eine Ausführungsvariante des Anschlussprofils 1, bei welchem der Basisschenkel
2 einteilig ausgeführt ist und direkt mit dem Klebeband 17 am hier nicht weiter dargestellten
Bauteil 20 befestigt ist.
[0027] Bei der vereinfachten Ausführungsvariante gemäß Fig. 12 - ebenfalls mit einem einteiligen
Basisschenkel 2 ausgeführt - entfällt der zweite Einputzschenkel 10, wobei hier der
erste Einputzschenkel 3 über die Materialengstelle 5 des Knicksteges 4 hinausragt
und als Putzabzugsfläche bzw. Putzabzugskante 11 für die Dämmputzschicht 11 dient.
1. Anschlussprofil (1) für an Putz angrenzende Bauteile (20), insbesondere für Fenster-
oder Türstöcke, mit einem Basisschenkel (2) zur bauteilseitigen Befestigung, mit einem
im Wesentlichen senkrecht zum Basisschenkel (2) ausgerichteten Einputzschenkel (3),
sowie mit einer in Richtung Bauteil (20) ragenden Deckleiste (6) samt Abrisslasche
(8), dadurch gekennzeichnet, dass der Einputzschenkel (3) in dem von der Deckleiste (6) abgewandten Bereich einen mittels
Materialengstelle (5) und/oder Sollbruchstelle (7) abreißbar befestigten Knicksteg
(4) aufweist.
2. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Knicksteg (4) im Wesentlichen parallel zum Basisschenkel (2) ausgerichtet ist.
3. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Knicksteg (4) ein mit dem Knicksteg (4) entfernbarer Folienstreifen (9) befestigt
ist.
4. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet t, dass an der Außenseite des Einputzschenkels (3) ein am Knicksteg (4) lose anliegendes
Armierungsgitter (16) befestigt ist.
5. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil (1) einen, vorzugsweise am Basisschenkel (2) befestigten, weiteren
Einputzschenkel (10) aufweist, dessen Putzabzugskante (11) im Bereich einer durch
den Einputzschenkel (3) definierten Ebene (ε) angeordnet ist.
6. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisschenkel (2) zweiteilig ausgeführt ist und einen am Bauteil (20) befestigbaren
Innenschenkel (12) sowie einen mit dem Einputzschenkel (3) und der Deckleiste (6)
verbundenen Außenschenkel (14) aufweist.
7. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Innenschenkel (12) und dem Außenschenkel (14) des Basisschenkels (2)
ein elastischer Dichtstreifen (13) angeordnet ist.
8. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenschenkel (12) über eine flexible Lasche (15) mit dem Außenschenkel (14)
oder mit der Deckleiste (6) verbunden ist.
9. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die dem elastischen Dichtstreifen (13) zugewandte Oberfläche des Außenschenkels (14)
eine Rillen- oder Noppenstruktur (19) aufweist.
10. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstelle (7) zur Befestigung des Knicksteges (4) als gegenüber dem Material
des Einputzschenkels (3) weich eingestellter Kunststoffstreifen ausgeführt ist.
11. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil (1) einen ersten, durch den Basisschenkel (2) und den Einputzschenkel
(3) aufgespannten Putzaufnahmebereich für eine Grundputzschicht, vorzugsweise eine
Dämmputzschicht (21), und einen zweiten, durch die Deckleiste (6) und den Einputzschenkel
(3) aufgespannten Putzaufnahmebereich für eine Endbeschichtung (23) samt Spachtelmasse
(22) aufweist.