| (19) |
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(11) |
EP 2 150 485 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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28.11.2018 Patentblatt 2018/48 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.2010 Patentblatt 2010/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.05.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/004209 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/145343 (04.12.2008 Gazette 2008/49) |
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| (54) |
VERFAHREN SOWIE VORRICHTUNG ZUM BEFÜLLEN UND VERSCHLIESSEN VON PET-GETRÄNKEFÄSSERN
METHOD AND APPARATUS FOR THE PRODUCTION OF PACKAGING UNITS OR PACKAGES
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF DE RÉALISATION D'UNITÉS D'EMBALLAGE OU DE CONTENANTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
30.05.2007 DE 102007025286
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.02.2010 Patentblatt 2010/06 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MONZEL, Alois
67591 Mörstadt (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 561 299 WO-A-01/00502 WO-A1-03/070579 WO-A2-03/014003 DE-A1- 3 927 491 DE-A1- 4 039 434 DE-A1- 19 928 325 US-A- 4 678 101 US-A- 5 390 832
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EP-A1- 0 815 009 WO-A-03/014003 WO-A1-2007/064277 WO-A2-2007/140884 DE-A1- 3 927 911 DE-A1- 19 928 325 DE-T2- 69 821 008 US-A- 4 690 299
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- SCHLEGEL M.: 'Draught Master' KHS JOURNAL Nr. 3, 2006, Seiten 12 - 15
- Eidesstattliche Erklärung des Herrn Wolfgang Roidl zur E1
- "Fingerzeig per Fühler, Neues rund ums Füllen und Verpacken auf der Brau Beviale 2006",
VERPACKUNGS-RUNDSCHAU, Nr. 12, 2006, Seite 48
- KUNZE W.: 'Technologie Brauer und Mälzer', Bd. 8. AUFL., 1998, VLB, BERLIN Seiten
570 - 573
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1.
[0002] Bekannt sind als Einweg-Gebinde für Getränke, insbesondere für Mineral- oder Tafelwasser,
großvolumige Kunststoff-Behälter, die durch Blasformen aus Kunststoff- oder PET-Preforms
oder-Vorformlingen hergestellt und mit dem flüssigen Füllgut gefüllt sind. Diese Behälter
besitzen beispielsweise ein Volumen von 10 - 20 l.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren aufzuzeigen, mit dem solche Gebinde in
besonders einfacher Weise, auch realisiert werden können.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Verfahren entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet.
[0006] Das erfindungsgemäße Verfahren wird in einer Anlage durchgeführt, in der das Bereitstellen
der, aus einem Kunststoff, vorzugsweise aus PET, hergestellten Behälter (auch als
PET-Kegs bezeichnet) durch Blasformen der Behälter unter Verwendung von Kunststoff-Vorformlingen
unmittelbar vor ihrer Verwendung erfolgt. Für das erfindungsgemäße Verfahren ergeben
sich dann verschiedene Varianten im Bezug auf die Abfolge der einzelnen Verfahrensschritte,
nämlich u.a.:
Variante 1
[0007] Blasen der Behälter, Zuführen der vorbereiteten Behälter an eine Füllmaschine, Füllen
der Behälter mit dem flüssigen Füllgut und anschließendes Bereitstellen und Aufsetzen
der Fittings auf die Behälter in der Füllmaschine sowie Verbinden der Fittings und
der Behälter in der Füllmaschine.
Variante 2
[0008] Blasen der Behälter, Zuführen der vorbereiteten Behälter an eine Füllmaschine, Füllen
der Behälter mit dem flüssigen Füllgut, Bereitstellen und Aufsetzen der Fittings auf
die Behälter in der Füllmaschine sowie anschließendes Verbinden der Fittings und der
Behälter in einer gesonderten, auf die Füllmaschine folgenden Station oder Maschine.
Variante 3
[0009] Blasen der Behälter, Zuführen der vorbereiteten Behälter an eine Füllmaschine, Füllen
der Behälter mit dem flüssigen Füllgut, und anschließendes Bereitstellen und Aufsetzen
der Fittings auf die Behälter sowie Verbinden der Fittings und der Behälter in einer
gesonderten, auf die Füllmaschine folgenden Station oder Maschine.
[0010] Die Fittings sind vorzugsweise als Einweg-Fittings ausgeführt, und zwar bestehend
aus einem mit dem jeweiligen Behälter durch Verschrauben, Verpressen oder Verrasten
zu verbindenden Fittingkörper aus Kunststoff und mit einem beispielsweise aus Edelstahl
gefertigten Fitting-Ventileinsatz, wobei die Fittings bevorzugt so ausgebildet sind,
dass sie den Behälter oder einen dortigen Behälterhals kappenartig nur an der Außenfläche
übergreifen und auch die Verriegelung am Behälter nur an dessen Außenfläche erfolgt.
[0011] Unabhängig von der jeweiligen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
von der zeitlichen Abfolge der einzelnen Verfahrensschritte erfolgt das Befüllen der
Behälter mit dem flüssigen Füllgut stets vor dem Aufsetzen und Verbinden der Fittings
mit den Behältern.
[0012] Die erfindungsgemäße Verfahrensweise, bei der zunächst das Füllen der Behälter mit
dem flüssigen Füllgut und erst dann das Aufsetzen und Verbinden der Fittings mit den
Behältern, d.h. das Verschließen der gefüllten Behälter mit den Fittings erfolgt,
hat u.a. den Vorteil, dass die Fittings lediglich für die Abgabe des flüssigen Füllgutes
ausgebildet werden müssen, hierdurch eine vereinfachte Konstruktion der Fittings möglich
ist, insbesondere aber ein Füllen der Behälter unter Nutzung des gesamten Querschnittes
der Behältermündung möglich ist, wodurch ein Füllen mit hoher Leistung erzielbar ist
(Anzahl der gefüllten Behälter je Zeiteinheit). Insbesondere beim Montieren bzw. Verpressen
der Fittings sind die Behälter vorzugsweise hängend gehalten, z.B. an einem Behälterhals
bzw. an einem dortigen Flansch, wodurch das Montieren bzw. Verpressen der Fittings
auch bei dünner Wandstärke der Behälter ermöglicht, zumindest aber wesentlich vereinfacht
wird.
[0013] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in Teildarstellung ein Behälter (PET-Keg) im Bereich der Kegmündung, zusammen mit
einem an der Kegmündung vorgesehenen Einweg-Fitting, teilweise geschnit- ten;
- Fig. 2
- in einem schematischen Blockdiagramm eine Anlage zum Formen, Füllen und anschließenden
Verschließen der PET-Kegs mit jeweils einem Kegfitting;
- Fig. 3 - 6
- einen Behälter in einer Darstellung ähnlich Figur 1, und zwar in verschiednen Pha-
sen der Behandlung.
[0014] In den Figuren ist 1 ein großvolumiger Behälter, der durch Blasformen aus einem Kunststoffmaterial,
beispielsweise aus PET hergestellt ist, und zwar beispielsweise als Einweg-Gebinde
mit einem Volumen von 10 bis 20 l. Der mit einem flüssigen Füllgut, beispielsweise
Mineralwasser, Tafelwasser, Bier oder dgl. Getränk gefüllte Behälter 1 ist im Bereich
seiner in der Figur 1 oberen und an einem Behälterhals 2 gebildeten Behältermündung
2.1 durch ein Einweg-Fitting 3 dicht verschlossen. Das Fitting 3 besteht bei der dargestellten
Ausführungsform aus Kunststoff mit einem Fitting-Ventil-Einsatz 4 aus Edelstahl und
ist unter Verwendung eines Dichtungsringes 5 dauerhaft abgedichtet durch Verpressen
bzw. Verrasten an einem am Behälterhals 2 gebildeten Flansch 2.2 gehalten.
[0015] In der Figur 2 ist 7 eine Blasmaschine, die an einem um eine vertikale Maschinenachse
umlaufend antreibbaren Rotor 8 mehrere Blasformen 9 aufweist, an denen die einzelnen
Behälter 1 jeweils durch Streckblasen aus Vorformlingen 10 gebildet werden. Die Vorformlinge
10 aus einem thermoplastischen Kunststoff, nämlich aus PET, werden der Blasmaschine
7 bzw. den dortigen Blasformen 9 jeweils einzeln und bevorzugt vorerhitzt zugeführt,
und zwar über eine Förderstrecke oder Förderschiene 11. Die durch Blasformen hergestellten
Behälter 1 werden von der Blasmaschine 7 an ein Transportelement 13 weitergeleitet,
an welchem die Behälter 1 mit ihrer Behälterachse BA in vertikaler Richtung orientiert
und mit der Behältermündung 2.1 oben liegend an einem unterhalb des Flansches 2.2
ebenfalls am Behälterhals 2 ausgebildeten und über den Behälterhals 2 radial nach
außen weg stehenden Flansch oder Halsring 2.3 hängend gehalten sind, wie dies in der
Figur 1 mit dem zweiteiligen Behälterträger 14 angedeutet ist.
[0016] Durch geeignete Fördermittel, beispielsweise unter Verwendung von Förderluft, werden
die Behälter 1 an eine Station 15 gefördert (Pfeil A), die als Füllmaschine ausgebildet
ist und in der die Behälter 1 weiterhin an ihrem Behälterflansch 2.3 an einem Behälterträger
14 hängend gehalten mit dem flüssigen Füllgut gefüllt werden. Das Füllen erfolgt beispielsweise
unter Gegendruck in der Weise, dass die Behälter 1 hierbei mit ihrer Behältermündung
2.1 angepresst gegen ein Füllelement 16 anliegen, wie dies in der Figur 3 sehr schematisch
dargestellt ist. Die die Station 15 bildende Füllmaschine ist beispielsweise eine
lineare Füllmaschine oder aber eine Füllmaschine umlaufender Bauart, und zwar mit
einer Vielzahl von jeweils ein Füllelement 16 sowie auch einen zugehörigen Behälterträger
14 aufweisenden Füllpositionen am Umfang eines um eine vertikale Maschinenachse umlaufend
angetriebenen Rotors.
[0017] Jeder gefüllte Behälter 1 wird dann weiterhin mit seinem Flansch 2.3 an einem Behälterträger
14 hängend gehalten einer Station 17 zugeführt, in der auf die Behältermündung 2.1
jedes Behälters ein Fitting 3 mit einem Zentrier- oder Übergabeelement 18 aufgesetzt
wird. Die Fittings werden dabei der Station 17 über eine Förderstrecke von einer Versorgungseinheit
19 zugeführt.
[0018] Jeder so gefüllte und anschließend mit einem Fitting versehene Behälter 1 gelangt
dann weiterhin mit seinem Flansch 2.3 an einem Behälterträger 14 hängend an eine Station
20, in der entsprechend den Figuren 5 und 6 das jeweilige mit dem Dichtungsring 5
vormontierte Fitting 3 durch Verpressen an der Behältermündung 2.1 dauerhaft abgedichtet
befestigt wird. Das Verpressen erfolgt mit Hilfe eines ringförmigen Verschließ- und
Anpresswerkzeugs 21, welches beispielsweise in Richtung der Behälterachse BA beweglich
ist und mit welchem durch Absenken das jeweilige Fitting 3 soweit auf die Behälteröffnung
2.1 gedrückt wird, dass es schließlich den Flansch 2.2 an der Außenseite des Behälterhalses
2 formschlüssig hintergreift, also durch Verrasten am Behälterhals 2 gehalten ist
und die Ringdichtung 5 den Spalt zwischen dem Behälterhals 2 und dem Fitting 3 abdichtet.
Das Verschließ- und Anpresswerkzeug 21 ist vorzugsweise zugleich auch als Zentrierwerkzeug
ausgeführt, um das jeweilige Fitting 3 zentriert und im Bezug auf die Behälterachse
BA an der Behälteröffnung 2.1 durch Verpressen zu befestigen.
[0019] Die Stationen 17 und 20 sind beispielsweise Teil der die Station 15 bildenden Füllmaschine,
bevorzugt aber Teil einer auf die Füllmaschine folgenden Maschine. Weiterhin besteht
auch die Möglichkeit, dass die Station 17 noch Teil der Füllmaschine ist, die Station
20 aber von einer auf die Füllmaschine folgenden Maschine gebildet ist.
[0020] Die gefüllten Behälter 1 werden über einen Transporteur 22 in Förderrichtung einer
weiteren Verwendung und/oder Bearbeitung, beispielsweise einer Etikettiermaschine
zugeführt.
[0021] Insbesondere dann, wenn das Aufsetzen der Fittings 3 auf die gefüllten Behälter 1
und das anschließende Verpressen der Fittings 3 in einer eigenständigen, auf die Station
15 bzw. die Füllmaschine folgende Maschine oder Vorrichtung erfolgen, ist letztere
beispielsweise wiederum als Maschine umlaufender Bauart ausgebildet, und zwar mit
einem um eine vertikale Maschinenachse umlaufend antreibbaren Rotor und mit einer
Vielzahl von Arbeits- bzw. Verpresspositionen mit jeweils einem Verpresswerkzeug an
diesem Rotor.
[0022] Allen beschriebenen Ausführungsformen ist gemeinsam,
- dass die Behälter 1 erst unmittelbar vor ihrer Verwendung, nämlich unmittelbar vor
dem Füllen mit dem flüssigen Füllgut durch Blasformen hergestellt werden,
- dass die Behälter 1 nach ihrer Herstellung während des gesamten Prozesses (Füllen
der Behälter 1, Aufsetzen der Fittings 3 und Montage oder Fixieren der Fittings 3)
ständig an ihrem Flansch 2.3 hängend gehalten sind, die Behälter also eine vorgegebene
Orientierung aufweisen,
- dass vor dem Aufsetzen und Verbinden der Fittings 3 mit den Behältern 1 zunächst das
Füllen der Behälter erfolgt, und
- dass das Verbinden der Fittings 3 mit den Behältern 1 jeweils durch Aufsetzen der
Fittings auf die Behältermündungen 2.1 und durch anschließendes Verpressen erfolgt.
[0023] Sowohl beim Füllen, als auch beim Montieren bzw. Verpressen der Fittings 3 sind die
Behälter 1 am Behälterhals 2 bzw. am dortigen Flansch 2.3 abgestützt, also an einem
Behälterbereich, der auch nach dem Blasen der Behälter 1 durch seine größere Wandstärke
eine höhere Festigkeit aufweist.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Behälter
- 2
- Behälterhals
- 2.1
- Behältermündung
- 2.2, 2.3
- Flansch am Behälterhals
- 3
- Fitting
- 4
- Ventileinsatz
- 5
- Dichtungsring
- 6
- Anlage
- 7
- Blasmaschine
- 8
- Rotor
- 9
- Blasform
- 10
- Vorformling
- 11
- Versorgungseinheit
- 12
- Förderstrecke
- 13
- Förderstrecke
- 14
- Behälterträger
- 15
- Station zum Füllen der Behälter 1
- 16
- Füllelement
- 17
- Station zum Zusammenführen der Behälter 1 und Fittings 3
- 18
- Zentrier- oder Übergabeelement
- 19
- Versorgungseinheit
- 20
- Station zum dauerhaften dichten Verbinden von Fitting und Behälter
- 21
- Verpresswerkzeug
- 22
- Förderstrecke
- A
- Förder- oder Transportrichtung
- BA
- Behälterachse
1. Verfahren zur Bildung von Verpackungseinheiten bestehend aus jeweils einem mit einem
Kegfitting (3) verschlossenen und mit einem flüssigen Füllgut gefüllten Behälter (1),
mit wenigstens folgenden Verfahrensschritten in folgender Abfolge:
a) Bereitstellung des jeweiligen Behälters (1) aus Kunststoff durch Blasformen des
Behälters (1);
b) Füllen des Behälters (1) mit dem flüssigen Füllgut;
c) Zuführen und Einsetzen des jeweiligen Kegfittings (3) in eine Behältermündung (2.1)
sowie
d) Herstellung einer dichten Verbindung zwischen dem Behälter (1) und dem Kegfitting
(3) durch Verpressen des Kegfittings (3) an der Behältermündung (2.1),
gekennzeichnet dadurch, dass der jeweilige Behälter (1) nach seiner Herstellung gemäß a) während der gesamten
weiteren Verfahrensschritte b) bis d) ständig an seinem Flansch (2.3) hängend gehalten
wird und dadurch eine vorgegebene Orientierung aufweist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Behälter (1) beim Einsetzen und Verbinden des Kegfittings (3) an einem
Behälterhals (2) und/oder an dem Behälterflansch (2.3) abgestützt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Behälter (1) als Einweg-Keg und/oder das jeweilige Kegfitting (3) als
Einweg-Fitting (3) ausgebildet ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Behälter großvolumige Behälter (1), beispielsweise solche mit einem Behältervolumen
von 10 - 20 l, verwendet werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bereitstellen der Behälter (1), das Füllen der Behälter (1), das Zuführen und
Aufsetzen der Kegfittings (3) auf die Behälter (1) sowie das Verbinden der Kegfittings
(3) mit den Behältern (1) in einer Anlage (6) zeitlich unmittelbar aufeinander folgend
durchgeführt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllen der Behälter (1) jeweils in einer Füllmaschine (15) erfolgt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Füllmaschine (15) auch das Zuführen und Aufsetzen der Kegfittings (3)
auf die Behälter erfolgt.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Füllmaschine (15) auch das Verbinden der Kegfittings (3) mit den Behältern
erfolgt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbinden der Kegfittings (3) mit den Behältern (1) in einer der Füllmaschine
folgenden Station (17, 20) oder Maschine erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführen und Aufsetzen der Kegfittings (3) auf die Behälter (1) sowie das Verbinden
der Kegfittings (3) mit den Behältern (1) in einer der Füllmaschine folgenden Station
(17, 20) oder Maschine erfolgen.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung von Kegfittings (3), die die Behälter (1) im Bereich ihrer Behältermündung
ausschließlich an der Behälteraußenfläche kappenartig übergreifen und ausschließlich
an dieser Behälteraußenfläche am jeweiligen Behälter verriegelt oder fixiert werden.
1. Method for producing packing units consisting each consisting of a container (1) sealed
with a keg fitting (3) and filled with a liquid product,
characterised by at least the following method steps in the following sequence:
a) supplying the respective container (1) made of plastic, by the blow-moulding of
the container (1);
b) filling the container (1) with the filling product;
c) provision and insertion the respective keg fitting (3) in a container mouth opening
(2.1) and
d) creating a sealed connection between the container (1) and the keg fitting (3)
by pressing the keg fitting (3) into the container mouth opening (2.1),
and that the respective container (1), after its production in accordance with step
a), is held suspended during the whole of the further method steps b) to d) constantly
by its flange (2.3), and thereby exhibits a predetermined orientation.
2. Method according to claim 1, characterised in that the respective container (1) is supported on a container neck (2) and/or on a container
flange (2.3) while the keg fitting (3) is being inserted and connected
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the respective container (1) is designed as a disposable keg and/or the respective
keg fitting (3) is designed as a disposable fitting (3).
4. Method according to one of the preceding claims, characterised in that large-volume containers (1) are used as containers, for example those with a container
volume of 10 - 20 litres.
5. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the supplying of the containers (1), the filling of the containers (1), the provision
and attachment of the keg fittings (3) on the containers (1) and the connection of
the keg fittings (3) to the containers (1) are carried out in a plant (6) in direct
chronological succession.
6. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the filling of the containers (1) takes place in each case in a filling machine (15).
7. Method according to claim 7, characterized in that the position and attachment of the keg fitting (3) onto the containers also takes
place within the filling machine (15).
8. Method according to claim 6 or 7, characterised in that the connection of the keg fittings (3) to the containers also takes place within
the filling machine (15).
9. Method according to one of claims 6 to 8, characterised in that the connection of the keg fittings (3) to the containers (1) takes place at a station
(17, 20) or machine downstream the filling machine.
10. Method according to one of claims 6 to 9, characterised in that the provision and attachment of the keg fittings (3) on the containers (1), and the
connection of the keg fittings (3) to the containers (1) takes place at a station
(17, 20) or machine downstream of the filling machine.
11. Method according to one of the preceding claims, characterised by the use of keg fittings (3) which overlap the containers (1) in the area of the container
mouth exclusively on the outer surface of the container in the style of a cap and
are locked or fixed onto the respective container on this outer surface of the container.
1. Procédé pour la réalisation d'unités d'emballage, formées chacune par un récipient
(1) fermé par un raccord à collerette (3) et contenant un produit liquide, avec au
moins les étapes suivantes dans l'ordre suivant :
a) mise à disposition de chaque récipient (1) en matière plastique par soufflage du
récipient (1) ;
b) remplissage du récipient (1) avec le produit liquide ;
c) acheminement et mise en place de chaque raccord à collerette (3) dans une embouchure
(2.1) du récipient ainsi que
d) réalisation d'un assemblage étanche entre le récipient (1) et le raccord à collerette
(3) par compression du raccord à collerette (3) à l'embouchure (2.1) du récipient,
caractérisé en ce que le récipient respectif (1) est constamment maintenu suspendu après sa fabrication
selon le point a) pendant la totalité des autres étapes b) à d) à son collet (2.3)
et présente ainsi une orientation prédéterminée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, lors de la mise en place et de l'assemblage du raccord à collerette (3), chaque
récipient (1) est mis en appui sur un goulot (2) du récipient et/ou sur un collet
(2.3) du récipient.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chaque récipient (1) est du type récipient jetable et/ou chaque raccord à collerette
(3) est du type raccord à collerette (3) jetable.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les récipients utilisés sont des récipients (1) de grand volume, tels que ceux avec
une contenance de 10 à 20 l.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la mise à disposition des récipients (1), le remplissage des récipients (1), l'acheminement
et la pose des raccords à collerette (3) sur les récipients (1), ainsi que l'assemblage
des raccords à collerette (3) avec les récipients (1) sont mis en oeuvre dans une
installation (6) chronologiquement directement les uns après les autres.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le remplissage des récipients (1) est mis en oeuvre dans chaque cas sur une machine
de remplissage (15).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'acheminement et la pose des raccords à collerette (3) sur les récipients sont également
effectués à l'intérieur de la machine de remplissage (15).
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'assemblage des raccords à collerette (3) avec les récipients est également effectué
à l'intérieur de la machine de remplissage (15).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que l'assemblage des raccords à collerette (3) avec les récipients (1) est effectué dans
un poste (17, 20) ou une machine, consécutifs à la machine de remplissage.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que l'acheminement et la pose des raccords à collerette (3) sur les récipients (1), ainsi
que l'assemblage des raccords à collerette (3) avec les récipients (1) sont effectués
dans un poste (17, 20) ou une machine, consécutifs à la machine de remplissage.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par l'utilisation de raccords à collerette (3), qui enserrent à la manière d'un capuchon
les récipients (1) dans la zone de leur ouverture exclusivement sur les surfaces extérieures
des récipients et sont bloqués ou fixés sur chaque récipient exclusivement au niveau
de ces surfaces extérieures des récipients.
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