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(11) |
EP 2 778 276 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.11.2018 Patentblatt 2018/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.03.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gehäuse für Haushaltsgeräte sowie Verfahren zur Herrichtung eines Gehäuses für Haushaltsgeräte
Housing for household appliances and method for preparing a housing for household
appliances
Boîtier pour appareils ménagers et procédé d'aménagement d'un boîtier pour appareils
ménagers
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
13.03.2013 DE 102013102513
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.09.2014 Patentblatt 2014/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Ewert, Andreas
33829 Borgholzhausen (DE)
- Moll, Felix
32657 Lemgo (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 468 172 US-A- 4 618 193
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WO-A1-2012/062673
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gehäuse für Haushaltsgeräte sowie Verfahren zur Herrichtung eines Gehäuses für Haushaltsgeräte.
[0002] Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für Haushaltsgeräte sowie ein Verfahren zur Herrichtung
eines Gehäuses für Haushaltsgeräte, wie beispielsweise einen Wäschetrockner, eine
Waschmaschine oder dergleichen, welches in seiner Grundbauform ein Bodenmodul, eine
Vorderwand sowie Seitenwände und eine Rückwand umfasst.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind gemäß der
DE 103 03 131, der
DE 198 23 424 sowie aus der
DE 38 13 462 Waschmaschinengehäuse bzw. Gehäuse für Haushaltsgeräte bekannt. Bei diesen aus dem
Stand der Technik bekannten Gehäusen gibt es unterschiedliche Gehäusebauformen für
die jeweilige Oberfläche oder Montageart, was eine frühe Variantenbildung beim Gehäuseaufbau
erfordert. Bei diesen aus dem Stand der Technik bekannten Gehäusebauformen besteht
der Nachteil, dass die von außen auf das Gerät wirkenden Lasten nicht passend verteilt
werden. Die von außen sichtbaren Spaltbilder sind nicht möglichst eng und gleichmäßig
ausgebildet, wobei zu dem die vorgeschlagenen Gehäuseformen sich montageunfreundlich
gestalten.
[0004] Ein Gehäuse mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist aus der
DE 10 2005 013 051 A1 bekannt.
[0005] Darüber hinaus ist aus der
EP 2 594 182 A1 ein Gehäuse mit allen Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt. Außerdem
ist dort beschrieben, dass die Seitenwände mit dem Bodenmodul verbunden sind.
[0006] Die
EP 2 468 172 A1 und die
US 4 618 193 zeigen rahmenlose Gehäuse von Haushaltsgeräten welche in ihrer jeweiligen Grundbauform
ein Bodenmodul, eine Vorderwand sowie Seitenwände und eine Rückwand umfassen. Dort
sind die Seitenwände mit zumindest einer Traverse verbunden.
[0007] Durch die
DE 10 2006 001 437 A1 ist ein Gehäuse eines Wäschetrockners bekannt, wobei die Frontwand mittels Stütz-
und Positionierelementen an einem Rahmen-Tragelement festgelegt ist.
[0008] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Gehäuse für Haushaltsgeräte, wie
beispielsweise einen Wäschetrockner, eine Waschmaschine oder einen Geschirrspüler,
derart weiter zu bilden, welches einerseits die geschilderten Nachteile überwindet,
wobei andererseits das Gehäuse ohne einen eigenständigen Innenrahmen gefertigt werden
soll, und wobei der Aufbau des Gehäuses möglichst montagefreundlich sein soll.
[0009] Erfindungsgemäß wird dieses Problem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und des
Patentanspruchs 8 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0010] Die mit der Erfindung erreichten Vorteile bestehen nun darin, dass das erfindungsgemäße
Gehäuse ohne einen eigenständigen Innenrahmen gefertigt werden kann. Die von außen
wirkenden Lasten auf das Gerät werden dabei passend verteilt, wobei die von außen
sichtbaren Spaltbilder möglichst eng und gleichmäßig ausgebildet sind. Ein besonderer
Vorteil ist, dass der gewählte Aufbau zudem sehr montagefreundlich ausfällt. Dabei
ist von besonderer Bedeutung, dass die Montage/Demontage der Seitenwände gewährleistet
ist, wobei eine definierte Aufhängung der freitragenden Seitenwände zu der Vorderwand
und der Rückwand gegeben ist. Dabei werden bei dem erfindungsgemäßen Gehäuse von außen
sichtlich wirkende Lasten, wie beispielsweise bei einem Transporttest, aufgenommen
und ins Gerät weiter geleitet. Die von außen sichtbaren Spaltbilder fallen dabei möglichst
eng und gleichmäßig aus.
[0011] Gemäß der Erfindung wird somit vorgeschlagen, dass zum Aufbau des rahmenlosen Gehäuses
die Vorderwand und die Rückwand an dem Bodenmodul festgelegt sind, zur Übertragung
der Gewichtskraft des Haushaltsgerätes auf die Standfläche des Bodenmoduls, wobei
die Vorderwand an dem Bodenmodul in einer Fixlage angeordnet ist, und die Seitenwände
welche mit einer Traverse verbunden sind, unter einer Spaltbildung zum Bodenmodul
in einer definierten Aufhängung zwischen der Vorderwand und der Rückwand freitragend
befestigt sind. Aufgrund dieser Ausbildung wird ein Gehäuse geschaffen, welches ohne
Innenrahmen die hinreichende statische Steifigkeit aufweist, unter Bildung von engen
und gleichmäßigen Spaltbildern.
[0012] In Weiterbildung der Erfindung nehmen die Vorderwand und die Rückwand eine definierte
Höhenposition des Gehäuses an dem Bodenmodul ein. Dadurch wird die Höhenposition von
angesetzter Vorderwand und Rückwand an dem Bodenmodul insbesondere in der X-Richtung
und in der Z-Richtung festgelegt. In Weiterbildung der Erfindung sind die Seitenwände
zwischen der Vorderwand und der fixierten Rückwand in ihrer Neigung durch fixierte
Halterungen an der Vorderwand bzw. der Rückwand ausgerichtet, so dass dadurch die
Fixlage in der Y-Ausrichtung gegeben ist. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung bestehen die Halterungen zur fixierten Neigung aus Haken an der Vorderwand,
die im montierten Zustand in an der Seitenwand vorgesehene Schlüssellochstanzungen
greifen. Dabei sind im vormontierten Zustand des Vorderwandmoduls die Haken derart
vorjustiert, so dass im zusammengefügten Zustand die exakte Y-Ausrichtung gegeben
ist.
[0013] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besteht die Halterung zur fixierten
Höhenlage der Seitenwände aus Winkelelementen, die an der Seitenwand befestigt sind
und im montierten Zustand auf der oberen Vorderwandkante aufliegen. Durch die montierten
Winkelelemente an den Seitenwänden wird die Höhenlage der Seitenwand an der Vorderwand
exakt definiert. In Weiterbildung des Gehäuses sind die Seitenwände im oberen Bereich
des Gehäuses mit der Traverse verbunden. Die montierte Traverse verleiht dabei dem
Gehäuse in vorteilhafter Weise die hinreichende Steifigkeit. An der Traverse wird
die sich zwischen Vorderwand und Rückwand erstreckende Führung für den Kondensatbehälter
fixiert.
[0014] Die freitragenden Seitenwände sind an der Rückwand mittels Schraubverbindungen zur
Ausrichtung in der Höhe und in der Breite festgelegt. Dabei wirkt die Schraubverbindung
an der Rückwand mit einer Napf-in-Loch Formschlussverbindung zusammen, so dass dadurch
auch an der Rückwand die exakte Z- und Y - Ausrichtung des hinteren Bereichs der Seitenwände
gegeben ist, wenn die Verschraubung erfolgt. Das Rückwandmodul erhält dabei seine
fixierte Z-Lage durch das Bodenmodul.
[0015] Das Problem wird ebenfalls auch durch ein Verfahren zur Herrichtung eines Gehäuses
für Haushaltsgeräte gelöst, wie beispielsweise einen Wäschetrockner, eine Waschmaschine
oder dergleichen, welches in seiner Grundbauform ein Bodenmodul, eine Vorderwand sowie
Seitenwände und eine Rückwand umfasst. Gemäß der Erfindung wird zum Aufbau eines rahmenlosen
Gehäuses in einem ersten Schritt die Vorderwand in einer Fixlage am Bodenmodul befestigt,
wobei in einem zweiten Schritt die Rückwand an das Bodenmodul angesetzt wird. Danach
werden in einem dritten Schritt die Seitenwände unter einer Spaltbildung zum Bodenmodul
in einer definierten Aufhängung an der Vorderwand und dann an der Rückwand freitragend
festgelegt. In einem vierten Schritt werden die Seitenwände mit einer Traverse verbunden.
Aufgrund dieser Ausbildung ist eine montagefreundliche Bauart eines rahmenlosen Gehäuses
gegeben, welches neben der Montagefreundlichkeit für gegebene Fälle auch eine Demontagefreundlichkeit
vorgibt.
[0016] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden zur definierten
Neigungslage der Seitenwände zwischen der Vorderwand und der Rückwand in der Vormontage
fixierte Halterungen in Form von Haken an der Vorderwand montiert. Zur definierten
Höhenlage der Seitenwände werden an der Vorderwand in der Vormontage Winkelelemente
an der Seitenwand montiert. Dabei werden in der montierten Situation der Seitenwände
an der Vorderwand die Winkelelemente mit ihren horizontal ausgerichteten Schenkeln
auf der vorderen Vorderwandkante aufgelegt und dort verschraubt, wobei die Haken sich
in Schlüssellochstanzungen einschieben. Durch diese Anbindung wird einerseits eine
exakte Höhenlage erreicht, wobei andererseits auch die Neigungslage der Seitenwand
gegenüber der Vorderwand dadurch definiert wird.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird auf die Seitenwände die
versteifende Traverse angebracht. Dadurch wird die Gerätesteifigkeit deutlich erhöht
und fixiert. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung wirken die freitragenden
Seitenwände an der Rückwand mittels Schraubverbindungen zur Ausrichtung in der Höhe
und in der Breite zusammen, wobei die Schraubverbindungen an der Rückwand mit Napf-in-Loch
Formschlussverbindungen zusammenwirken. Dadurch wird insbesondere an der Rückwand
die Höhenlage und die Breitenlage des hinteren Bereichs der freitragenden Seitenwände
festgelegt.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine explosionsartige Darstellung der Gehäuseteile in perspektivischer Darstellung;
- Figur 2
- eine Ablaufdarstellung der Montage der Seitenwand an die Vorderwand in drei Darstellungen
a, b und c;
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung von Seitenwand und Vorderwand ebenfalls in der explosionsartigen
Darstellung in einer ersten Ansicht;
- Figur 4
- eine weitere explosionsartige Darstellung von Seitenwand und Vorderwand in einer zweiten
Ansicht;
- Figur 5
- eine weitere perspektivische Darstellung des montierten Gehäuses;
- Figur 6
- eine perspektivische Darstellung ebenfalls in explosionsartiger Darstellung von Rückwand
und angesetzter Seitenwand;
- Figur 7
- eine geschnittene Seitenansicht von Rückwand und Seitenwand im montierten Zustand
und
- Figur 8
- eine perspektivische Darstellung von Rückwand und Seitenwand ebenfalls im montierten
Zustand.
[0019] Die Figuren 1, 2, 3, 4 und 5 zeigen ein Gehäuse 1 für Haushaltsgeräte, wie beispielsweise
einen Wäschentrockner, eine Waschmaschine oder dergleichen, welches in seiner Grundbauform
ein Bodenmodul 2, angedeutet in der Figur 1, eine Vorderwand 3 sowie mittels einer
Traverse 4 verbundene Seitenwände 5 und 6 und eine Rückwand 7 umfasst.
[0020] Wie aus der Zusammenschau der Figuren 1, 2, 3, und 6 ersichtlich ist, sind zum Aufbau
eines rahmenlosen Gehäuses 1 die Vorderwand 3 und die Rückwand 7 an dem Bodenmodul
2 festgelegt, zur Übertragung der Gewichtskraft des Haushaltsgerätes auf die Standfläche
des Bodenmoduls 2. Dabei ist die Vorderwand 3 an dem Bodenmodul 2 in einer Fixlage
angeordnet, wobei die Seitenwände 5 und 6 zwischen der Vorderwand 3 und der Rückwand
7 freitragend befestigt sind. Hierbei ist insbesondere in den Figuren 3 und 4 die
Festlegung der Seitenwände 5 und 6 an der Vorderwand 3 deutlich zu erkennen, wohingegen
die Figuren 6, 7 und 8 die Befestigung bzw. die Festlage der freitragenden Seitenwände
5, 6 an der Rückwand 7 veranschaulichen. In der Festlegung der Seitenwände 5, 6 an
der Vorderwand 3, dargestellt in den Figuren 3 und 4, nehmen die Vorderwand 3 und
die Rückwand 7 eine definierte Höhenposition des Gehäuses 1 an dem Bodenmodul 2 ein.
Die Seitenwände 5 und 6 sind zwischen der Vorderwand 3 und der Rückwand 7 in ihrer
Neigung durch fixierte Halterungen 8 und 9 an der Vorderwand 3 bzw. der Rückwand 7
ausgerichtet.
[0021] Diese fixierten Halterungen 8 und 9 umfassen zur fixierten Neigung der Seitenwände
5, 6 gegenüber der Vorderwand 3 Haken 9 an der Vorderwand 3, die im montierten Zustand
in an der Seitenwände 5, 6 vorgesehene Schlüssellochstanzungen greifen, wie dies insbesondere
in den Figuren 4 zu erkennen ist. Die Halterung 8 zur fixierten Höhenlage der Seitenwände
5, 6 ebenfalls erkennbar in den Figuren 3 umfasst hierbei Winkelelemente, die jeweils
an der Seitenwände 5, 6 befestigt sind und im montierten Zustand auf der oberen Vorderwandkante
aufliegen, erkennbar in der Figur 5. Zur fixierten Halterung der Seitenwände 5, 6
in ihrer Gesamtbreite sind die Seitenwände 5 und 6 im oberen Bereich des Gehäuses
1 mit der Traverse 4 verbunden, die eine Ausrichtung des Gehäuses 1 versteift und
fixiert. Die Traverse 4 ist hier insbesondere in der Figur 1 in der explosionsartigen
Darstellung zu erkennen, und im montierten Zustand in der Figur 5.
[0022] Wie aus den Figuren 6, 7 und 8 zu erkennen ist, sind die freitragenden Seitenwände
5 und 6 an der Rückwand 7 mittels Schraubverbindungen 10 zur Ausrichtung in der Höhe
und in der Breite im oberen Gehäusebeich festgelegt. Aus den Figuren 6 und 7 ist ersichtlich,
dass die Schraubverbindungen 10 an der Rückwand 7 mit einer Napf-in-Loch Formschlussverbindung
11 zusammenwirken, so dass dadurch die exakte Höhenlage und Breitenlage der Seitenwände
5, 6 zur Rückwand 7 in der sogenannten vormontierten Fixierung erfolgen kann, bevor
dann die Schrauben zur endgültigen Befestigung der Seitenwände 5, 6 eingedreht wird.
[0023] Die Erfindung betrifft in gleicher Weise auch ein Verfahren zur Herrichtung bzw.
Herstellung des Gehäuses 1 für Haushaltsgeräte, wie beispielsweise einen Wäschetrockner,
eine Waschmaschine oder dergleichen, welches in seiner Grundbauform ein Bodenmodul
2, eine Vorderwand 3 sowie mittels Traverse 4 verbundene Seitenwände 5, 6 und eine
Rückwand 7 umfasst. Gemäß dem Herstellungsverfahren wird hierzu vorgeschlagen, dass
zum Aufbau eines rahmenlosen Gehäuses 1, so wie es mit seinen Teilen in der Figur
1 in explosionsartiger Darstellung gezeigt wird, in einem ersten Schritt die Vorderwand
3 in einer Fixlage am Bodenmodul 2 festgelegt wird, in der Art, dass zunächst die
Vorderwand 3 an das Bodenmodul 2 angesetzt wird, so dass dadurch eine Fixlage der
Vorderwand 3 gegeben ist, wie dies in der Figur 2a zu erkennen ist. Danach wird die
Rückwand 7 an das Bodenmodul 2 angesetzt. Zwischen die Vorderwand 3 und die Rückwand
7 werden dann gemäß Pfeilrichtung, die Seitenwände 5 und 6 mit den Halterungselementen
8 an die Halterungselemente 9 herangeführt, so dass diese zur Deckung kommen, wie
dies in der Figur 2b ersichtlich ist. Ist diese Lage erreicht, so werden die Seitenwände
5 und 6 in die Haken gedrückt, wobei sich die horizontalen Schenkel der Winkelelemente
auf die Vorderwandkante legen und sich so die Situation der Figur 2c und der Figur
5 ergibt.
[0024] Die Seitenwände 5, 6 werden dabei unter einer Spaltbildung zum Bodenmodul 2 an der
Vorderwand 3 und der Rückwand freitragend festgelegt, wie dies in der Figur 6, 7 und
8 dargestellt ist. Die Seitenwände 5, 6 werden mit der Rückwand 7 in Formschluss gebracht
und dann verschraubt, dargestellt insbesondere in der Figur 7. Dabei werden zur definierten
Neigungslage der Seitenwände 5, 6 zwischen der Vorderwand 3 und den Seitenwänden 5,
6 in der Vormontage fixierte Halterungen 9 in Form von Haken an der Vorderwand 3 montiert,
wie dies in den Figuren 3 und 4 zu erkennen ist. In der vormontierten Situation der
Seitenwände 5, 6 werden an den Seitenwänden 5, 6 die als Halterungselemente 8 umfassenden
Winkelelemente montiert, die mit ihren horizontal ausgerichteten Schenkeln auf der
oberen Vorderwandkante aufgelegt und verschraubt werden, wie dies in der Figur 5 zu
erkennen ist. Die als Haken ausgebildeten Halterungselemente 9 schieben sich beim
Zusammenfügen der Gehäuseteile in Schlüssellochstanzungen ein.
[0025] In Weiterbildung des Verfahrens wird auf die Seitenwände 5, 6 eine angebracht, die
auch die Gehäusesteifigkeit im oberen Bereich deutlich erhöht, wie diese in der explosionsartigen
Darstellung der Figur 1 zu erkennen ist. Zwischen die Vorderwand 3 und der Rückwand
7 werden freitragend die Seitenwände 5, 6 an der Rückwand 7 mittels Schraubverbindungen
10 zur Ausrichtung in der Höhe festgelegt, wobei die Schraubverbindungen 10 an der
Rückwand 7 mit Napf-in-Loch Formschlussverbindungen 11 zusammenwirken, wie dies in
den Figuren 6 und 7 ersichtlich ist. Nicht näher dargestellt ist, dass in das hergerichtete
Gehäuse 1 eine Führung für einen Kondensatbehälter eingebracht wird, die an der Rückwand
7 sowie oben an der Traverse 4 festgelegt wird.
Bezugszeichenliste:
[0026]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Bodenmodul
- 3
- Vorderwand
- 4
- Traverse
- 5
- Seitenwand
- 6
- Seitenwand
- 7
- Rückwand
- 8
- Halterung, montiert an der Seitenwand
- 9
- Halterung, montiert an der Seitenwand
- 10
- Schraubverbindung
- 11
- Formschlussverbindung Napf-in-Lochverbindung
1. Gehäuse (1) für Haushaltsgeräte, wie beispielsweise einen Wäschetrockner, eine Waschmaschine
oder dergleichen, welches in seiner Grundbauform ein Bodenmodul (2), eine Vorderwand
(3) sowie Seitenwände (5, 6) und eine Rückwand (7) umfasst, wobei zum Aufbau eines
rahmenlosen Gehäuses (1) die Vorderwand (3) und die Rückwand (7) an dem Bodenmodul
(2) festgelegt sind zur Übertragung der Gewichtskraft des Haushaltsgerätes auf die
Standfläche des Bodenmoduls (2), und wobei die Vorderwand (3) an dem Bodenmodul (2)
in einer Fixlage angeordnet ist
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenwände (5, 6), welche mit einer Traverse (4) verbunden sind, unter einer
Spaltbildung zum Bodenmodul (2) in einer definierten Aufhängung zwischen der Vorderwand (3) und der Rückwand (7) freitragend befestigt sind.
2. Gehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorderwand (3) und die Rückwand (7) eine definierte Höhenposition an dem Bodenmodul
(2) einnehmen.
3. Gehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenwände (5, 6) zwischen der Vorderwand (3) und der Rückwand (7) in ihrer
Neigung durch fixierte Halterungen (8, 9, 10, 11) an der Vorderwand (3) bzw. der Rückwand
(7) ausgerichtet sind.
4. Gehäuse nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halterungen (9) zur fixierten Neigung aus Haken an der Vorderwand (3) bestehen,
die im montierten Zustand in an der Seitenwand (5, 6) vorgesehene Lochstanzungen greifen.
5. Gehäuse nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halterungen (8) zur fixierten Höhenlage der Seitenwände (5, 6) aus Winkelelementen
bestehen, die an der Seitenwand (5, 6) befestigt sind und im montierten Zustand auf
der oberen Vorderwandkante aufliegen.
6. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Traverse (4) die Seitenwände (5, 6) im oberen Bereich des Gehäuses (1) verbindet und eine Versteifung des Gehäuses (1) bereitstellt.
7. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die freikragenden Seitenwände (5, 6) an der Rückwand (7) mittels Schraubverbindungen
(10) und einer Formschlussverbindung (11) zur Ausrichtung in der Höhe und in der Breite
festgelegt sind.
8. Verfahren zur Herrichtung eines Gehäuses (1) für Haushaltsgeräte wie beispielsweise
ein Wäschetrockner, eine Waschmaschine, oder dergleichen, welches in seiner Grundbauform
ein Bodenmodul (2), eine Vorderwand (3) sowie Seitenwände (5, 6) und eine Rückwand
(7) umfasst,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Aufbau eines rahmenlosen Gehäuses (1) in einem ersten Schritt die Vorderwand
(3) in einer Fixlage am Bodenmodul (2) befestigt wird, wobei in einem zweiten Schritt
die Rückwand 7 an das Bodenmodul (2) angesetzt wird, und wobei dann in einem dritten
Schritt die Seitenwände (5, 6) unter einer Spaltbildung zum Bodenmodul (2) freitragend
in einer definierten Aufhängung zwischen die Vorderwand (3) und die Rückwand (7) festgelegt werden, und wobei in
einem vierten Schritt die Seitenwände (5, 6) mit einer Traverse (4) verbunden werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur definierten Neigungslage der Seitenwände (5, 6) zwischen der Vorderwand (3) und
der Rückwand (7) in der Vormontage fixierte Halterungen (9) in Form von Haken an der
Vorderwand (3) montiert werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur definierten Höhenlage der Seitenwände (5, 6) an der Seitenwand (5, 6) in der
Vormontage Winkelelemente (8) montiert werden.
11. Verfahren nach Anspruch 9 und 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der montierten Situation der Seitenwände (5, 6) an der Vorderwand (3) die Winkelelemente
(8) mit ihren horizontal ausgerichteten Schenkeln auf der oberen Vorderwandkante aufliegen
und verschraubt werden, wobei die Haken sich in Lochstanzungen einschieben.
12. Verfahren nach Anspruch 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die freitragenden Seitenwände (5, 6) im hinteren Bereich an der Rückwand (7) mittels
Schraubverbindungen (10) zur Ausrichtung in der Höhe und der Breite festgelegt werden,
wobei die Schraubverbindungen (10) an der Rückwand (7) mit Napf-in-Loch Formschlussverbindungen
(11) zusammenwirken.
1. Housing (1) for domestic appliances, such as a tumble dryer, a washing machine or
the like, which housing comprises, in its basic design, a base module (2), a front
wall (3), lateral walls (5, 6) and a rear wall (7), the front wall (3) and the rear
wall (7) being secured to the base module (2) so as to form a frameless housing (1)
in order to transfer the weight of the domestic appliance to the support surface of
the base module (2), and the front wall (3) being arranged in a fixed position on
the base module (2),
characterised in that
the lateral walls (5, 6), which are connected to a cross member (4), are fastened
in a defined suspension between the front wall (3) and the rear wall (7) so as to
be self-supporting and thus forming a gap with respect to the base module (2).
2. Housing according to claim1,
characterised in that
the front wall (3) and the rear wall (7) occupy a defined height position on the base
module (2).
3. Housing according to claim
1, characterised in that
the inclination of the lateral walls (5, 6) between the front wall (3) and the rear
wall (7) is oriented by means of fixed mounting elements (8, 9, 10, 11) on the front
wall (3) or the rear wall (7).
4. Housing according to claim
3, characterised in that
the mounting elements (9) for fixed inclination consist of hooks on the front wall
(3) which, when assembled, engage in punched holes provided in the lateral wall (5,
6).
5. Housing according to claim
3, characterised in that
the mounting elements (8) for positioning the lateral walls (5, 6) at a fixed height
consist of angular elements which are fastened to the lateral wall (5, 6) and, when
assembled, rest on the upper front wall edge.
6. Housing according to claims 1 to
3, characterised in that
the cross member (4) connects the lateral walls (5, 6) in the upper region of the
housing (1) and stiffens the housing (1).
7. Housing according to claims 1 to
3, characterised in that
the self-supporting lateral walls (5, 6) are secured to the rear wall (7) by means
of screw connections (10) and an interlocking connection (11) in order to orient the
height and width thereof.
8. Method for preparing a housing (1) for domestic appliances such as a tumble dryer,
a washing machine or the like, which housing comprises, in its basic design, a base
module (2), a front wall (3), lateral walls (5, 6) and a rear wall (7),
characterised in that
in a first step the front wall (3) is fastened to the base module (2) in a fixed position
so as to form a frameless housing (1), in a second step the rear wall 7 being attached
to the base module (2), and then in a third step the lateral walls (5, 6) being secured
in a defined suspension between the front wall (3) and the rear wall (7) so as to
be self-supporting and thus forming a gap with respect to the base module (2), and
in a fourth step the lateral walls (5, 6) being connected to a cross member (4).
9. Method according to claim
8, characterised in that
fixed mounting elements (9) in the form of hooks are mounted on the front wall (3)
during pre-assembly in order to position the lateral walls (5, 6) at a defined incline
between the front wall (3) and the rear wall (7).
10. Method according to claim 9,
characterised in that
angular elements (8) are mounted on the lateral wall (5, 6) during pre-assembly in
order to position the lateral walls (5, 6) at a defined height.
11. Method according to claims 9 and
10, characterised in that,
when the lateral walls (5, 6) are mounted on the front wall (3), the horizontally
oriented limbs of the angular elements (8) rest on the upper front wall edge and are
screwed to said edge, the hooks sliding into punched holes.
12. Method according to claims 8 to 11,
characterised in that
the self-supporting lateral walls (5, 6) are secured in the rear region to the rear
wall (7) by means of screw connections (10) in order to orient the height and width
thereof, the screw connections (10) on the rear wall (7) interacting with cup-in-hole
interlocking connections (11).
1. Carter (1) pour appareils ménagers, par un exemple un sèche-linge, une machine à laver
ou similaire, lequel comprend, dans sa forme de construction de base, un module de
fond (2), une paroi avant (3) ainsi que des parois latérales (5, 6) et une paroi arrière
(7), la paroi avant (3) et la paroi arrière (7) étant fixées au module de fond (2)
pour transmettre le poids de l'appareil ménager à la surface d'appui du module de
fond (2) afin de réaliser un carter (1) sans cadre, et la paroi avant (3) étant disposée
sur le module de fond (2) dans une position fixe,
caractérisé en ce que
les parois latérales (5, 6), lesquelles sont reliées à l'aide d'une traverse (4),
sont fixées de manière autoporteuse suivant une suspension définie entre la paroi
avant (3) et la paroi arrière (7) en formant un interstice par rapport au module de
fond (2).
2. Carter selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la paroi avant (3) et la paroi arrière (7) adoptent une position en hauteur définie
au niveau du module de fond (2).
3. Carter selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les parois latérales (5, 6) entre la paroi avant (3) et la paroi arrière (7) sont
orientées en inclinaison au moyen d'éléments de retenue fixés (8, 9, 10, 11) sur la
paroi avant (3) ou sur la paroi arrière (7).
4. Carter selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
les éléments de retenue (9) servant à fixer l'inclinaison sont constitués de crochets
sur la paroi avant (3), lesquels viennent en prise dans des perforations prévues sur
la paroi latérale (5, 6) à l'état monté.
5. Carter selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
les éléments de retenue (8) servant à fixer la position en hauteur des parois latérales
(5, 6) sont constitués d'éléments coudés qui sont fixés à la paroi latérale (5, 6)
et reposent sur l'arête supérieure de paroi avant à l'état monté.
6. Carter selon les revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la traverse (4) relie les parois latérales (5, 6) dans la région supérieure du carter
(1) et produit un raidissement du carter (1).
7. Carter selon les revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
les parois latérales (5, 6) autoporteuses sont fixées à la paroi arrière (7) au moyen
de liaisons par vissage (10) et d'une liaison par complémentarité de forme (11) pour
l'orientation en hauteur et en largeur.
8. Procédé permettant d'arranger un carter (1) pour appareils ménagers, par un exemple
sèche-linge, une machine à laver ou similaire, lequel comprend, dans sa forme de construction
de base, un module de fond (2), une paroi avant (3) ainsi que des parois latérales
(5, 6) et une paroi arrière (7),
caractérisé en ce que,
pour réaliser un carter (1) sans cadre, dans une première étape, la paroi avant (3)
est fixée au module de fond (2) dans une position fixe, la paroi arrière 7 étant posée
sur le module de fond (2) dans une deuxième étape, et les parois latérales (5, 6)
étant ensuite, dans une troisième étape, fixées de manière autoporteuse suivant une
suspension définie entre la paroi avant (3) et la paroi arrière (7) en formant un
interstice par rapport au module de fond (2), et les parois latérales (5, 6) étant
reliées à l'aide d'une traverse (4) dans une quatrième étape.
9. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé en ce que,
pour obtenir la position d'inclinaison définie des parois latérales (5, 6) entre la
paroi avant (3) et la paroi arrière (7), des éléments de retenue (9) fixés lors du
prémontage et se présentant sous la forme de crochets sont montés sur la paroi avant
(3).
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce que,
pour obtenir la position en hauteur définie des parois latérales (5, 6), des éléments
coudés (8) sont montés sur la paroi latérale (5, 6) lors du prémontage.
11. Procédé selon les revendications 9 et 10,
caractérisé en ce que,
dans la situation montée des parois latérales (5, 6) sur la paroi avant (3), les éléments
coudés (8) reposent, par leurs ailes orientées horizontalement, sur l'arête supérieure
de paroi avant et sont vissées, les crochets s'insérant dans des perforations.
12. Procédé selon les revendications 8 à 11,
caractérisé en ce que
les parois latérales (5, 6) autoporteuses sont fixées à la paroi arrière (7) dans
la région arrière au moyen de liaisons par vissage (10) pour l'orientation en hauteur
et en largeur, les liaisons par vissage (10) au niveau de la paroi arrière (7) coopérant
avec des liaisons par complémentarité de forme (11) de type cuvette dans trou.
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