[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur automatischen Positionsbestimmung
von Sensoren einer automatischen Türanlage, insbesondere einer automatischen Schiebetüranlage,
mit mehreren insbesondere der Absicherung dienenden Sensoren, die mindestens eine
Sendeeinrichtung zum Aussenden von Licht und mindestens eine Detektoreinrichtung zum
Detektieren von Licht umfassen und jeweils so ausgeführt sind, dass anhand des jeweils
detektierten Lichts feststellbar ist, von welcher Seite der Sendeeinrichtung das detektierte
Licht empfangen wurde.
[0002] Bei größeren Schiebetüranlagen sind in der Regel mehrere zur Absicherung der Schiebetür
vorgesehene Sensoren vorgesehen, die in Verschieberichtung der Schiebetür nebeneinander
angeordnet sind und insbesondere sowohl links als auch rechts der Hauptschließkante
angeordnet sein können. Für einen zuverlässigen Betrieb der automatischen Schiebetüranlage
muss die jeweilige Steuerung darüber informiert sein, welche Position ein jeweiliger
Sensor an der Schiebetüranlage einnimmt.
[0003] Während sogenannte Ansteuerungssensoren dem automatischen Öffnen der Tür dienen,
handelt es sich bei der Absicherung dienenden Sensoren um sogenannte Anwesenheitssensoren,
die das Öffnen oder Schließen der Tür überwachen und bei einer jeweiligen Aktivierung
bzw. Erfassung einer Person oder eines Objekts im Türbereich während des Schließens
bzw. Öffnens gegebenenfalls ein automatisches Stoppen des Schließ- bzw. Öffnungsvorgangs
veranlassen. Je nach Position bzw. Installationsort solcher der Absicherung dienender
Sensoren an der Tür und der Parametrierung reagiert die Steuerung anders auf die Aktivierung
eines jeweiligen Sensors. Die genaue Kenntnis der jeweiligen Position der Sensoren
an der Tür ist für einen zuverlässigen Betrieb der Schiebetüranlage somit unerlässlich.
[0004] Die jeweilige Position der Sensoren wird bisher über die Verdrahtung des Einrichters
festgelegt. Dazu wird jeder Sensor über ein getrenntes Kabel an die Steuerung angeschlossen.
Hierbei muss der Einrichter die Sensoren dem richtigen Eingang an der Steuerung zuordnen.
Zudem besaßen die Sensoren bisher häufig einen schaltenden Ausgang wie beispielsweise
ein Relais, einen Transistor oder dergleichen, der bei einer jeweiligen Aktivierung
des Sensors seinen Pegel ändert.
[0005] Die Inbetriebnahme derartiger bisheriger automatischer Schiebetüranlagen ist relativ
aufwendig und entsprechend kostspielig. Zudem ist die Gefahr einer fehlerhaften Installation
relativ groß. Schließlich ist auch eine jeweils erforderliche Anpassung der Steuerung
an vorgenommene Änderungen der Schiebetüranlage relativ schwierig.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur
automatischen Positionsbestimmung von Sensoren einer automatischen Türanlage, insbesondere
automatischen Schiebetüranlage, der eingangs genannten Art anzugeben, mit denen die
zuvor genannten Probleme beseitigt sind. Dabei soll insbesondere die Inbetriebnahme
vor allem auch größerer Schiebetüranlagen vereinfacht werden und entsprechend zuverlässiger
sowie kostengünstiger durchführbar sein.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
1 bzw. eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich
aus den Unteransprüchen, der vorliegenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren dient der automatischen Positionsbestimmung von Sensoren
einer automatischen Türanlage, insbesondere einer automatischen Schiebetüranlage,
mit mehreren insbesondere der Absicherung dienenden Sensoren, die jeweils eine Sendeeinrichtung
zum Aussenden von Licht und eine Detektoreinrichtung zum Detektieren von Licht umfassen
und jeweils so ausgeführt sind, dass anhand des jeweils detektierten Lichts feststellbar
ist, von welcher Seite der Sendeeinrichtung das detektierte Licht empfangen wurde.
Dabei werden zunächst zur Ermittlung der Positionen der Sensoren relativ zueinander
die Sendeeinrichtungen der verschiedenen Sensoren nacheinander mit geänderter Takt-
und/oder Sendefrequenz und/oder geänderter Modulation angesteuert und/oder die Sendeeinrichtungen
der verschiedenen Sensoren nacheinander abgeschaltet und über die Detektoreinrichtung
eines jeweiligen nicht mit geänderter Takt- bzw. Sendefrequenz bzw. nicht mit geänderter
Modulation angesteuerten Sensors erfasst, von welcher Seite gegebenenfalls Licht des
mit geänderter Takt- bzw. Sendefrequenz bzw. mit geänderter Modulation angesteuerten
Sensors empfangen wird, bzw. über die Detektoreinrichtung des Sensors mit abgeschalteter
Sensoreinrichtung erfasst, von welcher Seite gegebenenfalls Licht von einem anderen
Sensor empfangen wird. Anschließend wird die jeweilige absolute Position der Sensoren
anhand der ermittelten Positionen der Sensoren relativ zueinander bestimmt. Dabei
ist unter der absoluten Position eines jeweiligen Sensors dessen Position in Bezug
auf die betreffende Türanlage zu verstehen.
[0009] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Verfahrens wird die Inbetriebnahme
insbesondere auch einer größeren Schiebetüranlage mit mehreren insbesondere der Absicherung
dienenden Sensoren wesentlich vereinfacht, womit die Inbetriebnahme nicht nur in kürzerer
Zeit, sondern auch zuverlässiger und kostengünstiger durchführbar ist. Dabei macht
sich die Erfindung unter anderem den Umstand zunutze, dass bei optischen Sensoren
anhand des jeweils detektierten Lichts feststellbar ist, von welcher Seite der Sendeeinrichtung
bzw. deren jeweiliger wenigstens einen Sendediode das detektierte Licht empfangen
wurde. So umfasst beispielsweise die Sendeeinrichtung eines jeweiligen sogenannten
Aktiv-Infrarot-Sensors wenigstens eine Sendediode und deren Detektoreinrichtung wenigstens
eine dieser Sendediode zugeordnete, links oder rechts der Sendediode angeordnete Empfangsdiode.
Über die Information, welche Empfangsdiode Licht empfängt, kann somit festgestellt
werden, von welcher Seite gegebenenfalls Licht empfangen wurde. Ein jeweiliger Sensor
weiß also, ob das Licht von rechts oder links empfangen wurde. Indem nun die verschiedenen
Sensoren nacheinander mit geänderter Takt- und/oder Sendefrequenz und/oder geänderter
Modulation angesteuert werden, kann über die Detektoreinrichtung eines jeweiligen
nicht mit geänderter Takt- bzw. Sendefrequenz bzw. nicht geänderter Modulation angesteuerten
Sensors erfasst werden, von welcher Seite gegebenenfalls Licht des mit geänderter
Takt- und/oder Sendefrequenz bzw. geänderter Modulation angesteuerten Sensors empfangen
wird, um zunächst die Position der Sensoren relativ zueinander zu ermitteln. Alternativ
können zur vorangehenden Ermittlung der Positionen der Sensoren relativ zueinander
die Sendeeinrichtungen der verschiedenen Sensoren auch nacheinander abgeschaltet werden.
Über die Detektoreinrichtung des jeweiligen Sensors mit abgeschalteter Sensoreinrichtung
kann dann erfasst werden, von welcher Seite gegebenenfalls Licht von einem anderen
Sensor empfangen wird. Anschließend kann dann die jeweilige absolute Position der
Sensoren anhand der auf diese Weise ermittelten Positionen der Sensoren relativ zueinander
bestimmt werden.
[0010] Bevorzugt überschneiden sich die Überwachungsbereiche aneinandergrenzender Sensoren
teilweise. Ein jeweiliger Sensor kann somit für die automatische Positionsbestimmung
der Sensoren auch Licht von einem benachbarten Sensor empfangen.
[0011] Gemäß einer zweckmäßigen praktischen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird zur Ermittlung der Position der Sensoren relativ zueinander die Takt- und /oder
Sendefrequenz der Sendeeinrichtungen der Sensoren schrittweise von Sensor zu Sensor
von einer ersten Takt- und/oder Sendefrequenz auf eine zweite Takt- und/oder Sendefrequenz
geändert und ein jeweiliger anderer Sensor mit nicht auf die zweite Takt- bzw. Sendefrequenz
umgestellter Sendeeinrichtung automatisch abgefragt, ob und gegebenenfalls von welcher
Seite er Licht der zweiten Takt- bzw. Sendefrequenz empfängt. Indem die Takt- und/oder
Sendefrequenz schrittweise von Sensor zu Sensor von der ersten Takt- bzw. Sendefrequenz
auf die zweite Takt- bzw. Sendefrequenz geändert wird, weiß ein jeweiliger Sensor
mit nicht umgestellter Takt- bzw. Sendefrequenz, dass gegebenenfalls detektierte Lichts
von einem anderen Sensor stammt. Zudem weiß er, von welcher Seite er gegebenenfalls
Licht der zweiten Takt- bzw. Sendefrequenz empfängt.
[0012] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung kann zur Ermittlung der Positionen der Sensoren
relativ zueinander auch die Modulation der Sendeeinrichtungen der Sensoren schrittweise
von Sensor zu Sensor von einer ersten Modulation auf eine zweite Modulation geändert
werden und ein jeweiliger anderer Sensor mit nicht auf die zweite Modulation umgestellter
Sensoreinrichtung automatisch abgefragt werden, ob und gegebenenfalls von welcher
Seite er entsprechend der zweiten Modulation moduliertes Licht empfängt. Ein jeweiliger
nicht auf die zweite Modulation umgestellter Weise weiß beim Empfang von Licht mit
geänderter Modulation somit, dass dieses Licht von einem anderen Sensor stammt, wobei
er zudem weiß, von welcher Seite das Licht empfangen wurde. Durch eine entsprechende
aufeinanderfolgende Abfrage der Sensoren kann somit deren Position relativ zueinander
ermittelt werden.
[0013] Wie ausgeführt, können die Sensoren insbesondere als Anwesenheitssensoren zur Absicherung
des Öffnungsvorgangs und/oder als Anwesenheitssensoren zur Absicherung des Schließvorgangs
der betreffenden Tür eingesetzt werden. Bei einer jeweiligen Aktivierung eines solchen
Anwesenheitssensors kann insbesondere das automatische Öffnen bzw. das automatische
Schließen der Tür gestoppt werden.
[0014] Es können zumindest teilweise baugleiche Sensoren verwendet werden. So können insbesondere
zur Anwesenheitserkennung von Objekten und Personen im Öffnungsbereich oder zur Anwesenheitserkennung
von Objekten und Personen im Schließbereich der Tür jeweils baugleiche Sensoren eingesetzt
werden, wobei die Steuerung jedoch unterschiedlich auf eine Aktivierung der einzelnen
Sensoren reagieren muss.
[0015] Als Sensoren können insbesondere sogenannte Aktiv-Infrarot-Sensoren verwendet werden.
Solche Aktiv-Infrarot-Sensoren bedienen sich unsichtbarer Infrarotwellen, die mit
einer bestimmten Taktfrequenz ausgesandt werden können, um den gegebenenfalls störenden
Einfluss von fremden Infrarotstrahlungsquellen zu eliminieren.
[0016] Die insbesondere zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete erfindungsgemäße
Vorrichtung zur automatischen Positionsbestimmung von Sensoren einer automatischen
Türanlage, insbesondere einer automatischen Schiebetüranlage, umfasst entsprechend
mehrere insbesondere der Absicherung dienende Sensoren, die jeweils eine Sendeeinrichtung
zum Aussenden von Licht und eine Detektoreinrichtung zum Detektieren von Licht umfassen
und jeweils so ausgeführt sind, dass anhand des jeweiligen detektierten Lichts feststellbar
ist, von welcher Seite der Sendeeinrichtung das detektierte Licht empfangen wurde.
Zudem umfasst die Vorrichtung eine Steuereinheit. Dabei bilden die Sensoren und die
Steuereinheit Teilnehmer eines Datenübertragungssystems, über das sie miteinander
verbunden sind. Die Steuereinheit ist so ausgeführt, dass zur Positionsbestimmung
der Sensoren zunächst zur Ermittlung der Positionen der Sensoren relativ zueinander
die Sendeeinrichtungen der verschiedenen Sensoren nacheinander mit geänderter Takt-
und/oder Sendefrequenz und/oder geänderter Modulation ansteuerbar und/oder die Sendeeinrichtungen
der verschiedenen Sensoren nacheinander abschaltbar sind und über die Detektoreinrichtung
eines jeweiligen nicht mit geänderter Takt- bzw. Sendefrequenz bzw. nicht mit geänderter
Modulation angesteuerten Sensors erfassbar ist, von welcher Seite gegebenenfalls Licht
des mit geänderter Takt- bzw. Sendefrequenz bzw. geänderter Modulation angesteuerten
Sensors empfangen wird, bzw. über die Detektoreinrichtung des Sensors mit abgeschalteter
Sendeeinrichtung erfassbar ist, von welcher Seite gegebenenfalls Licht von einem anderen
Sensor empfangen wird, und anschließend die jeweilige absolute Position der Sensoren
anhand der ermittelten Positionen der Sensoren relativ zueinander bestimmbar ist.
[0017] Nachdem die Sensoren und die Steuereinheit Teilnehmer eines intelligenten Datenübertragungssystems
bilden, kann die erfindungsgemäße automatische Positionsbestimmung auf einfache Weise
über dieses Datenübertragungssystem erfolgen.
[0018] Die Überwachungsbereiche aneinandergrenzender Sensoren können sich teilweise überschneiden.
[0019] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist die Steuereinheit so ausgeführt, dass zur Ermittlung der Positionen der Sensoren
relativ zueinander die Takt- und/oder Sendefrequenz der Sendeeinrichtungen der Sensoren
schrittweise von Sensor zu Sensor von einer ersten Takt- und/oder Sendefrequenz auf
eine zweite Takt- bzw. Sendefrequenz änderbar und ein jeweiliger anderer Sensor mit
nicht auf die zweite Takt-bzw. Sendefrequenz umgestellter Sendeeinrichtung automatisch
abfragbar ist, ob und gegebenenfalls von welcher Seite er Licht der zweiten Takt-
bzw. Sendefrequenz empfängt.
[0020] Alternativ oder zusätzlich kann die Steuereinheit auch so ausgeführt sein, dass zur
Ermittlung der Positionen der Sensoren relativ zueinander die Modulation der Sendeeinrichtungen
der Sensoren schrittweise von Sensor zu Sensor von einer ersten Modulation auf eine
zweite Modulation änderbar und ein jeweiliger anderer Sensor mit nicht auf die zweite
Modulation umgestellter Sendeeinrichtung automatisch abfragbar ist, ob und gegebenenfalls
von welcher Seite er entsprechend der zweiten Modulation moduliertes Licht empfängt.
[0021] Wie bereits erwähnt, können die Sensoren insbesondere als Anwesenheitssensoren zur
Absicherung des Öffnungsvorgangs und/oder als Anwesenheitssensoren zur Absicherung
des Schließvorgangs der betreffenden Tür vorgesehen sein.
[0022] Die Sensoren können zumindest teilweise baugleich ausgeführt sein. Wie ausgeführt,
können insbesondere Sensoren zur Anwesenheitserkennung von Objekten und Personen im
Öffnungsbereich oder Sensoren zur Anwesenheitserkennung von Objekten und Personen
im Schließbereich der Tür jeweils durch baugleiche Sensoren ausgeführt sein, wobei
die Steuerung unterschiedlich auf eine Aktivierung der einzelnen Sensoren reagieren
muss.
[0023] Vorteilhafterweise sind die Sensoren jeweils als Aktiv-Infrarot-Sensor ausgeführt.
Ein solcher Aktiv-Infrarot-Sensor sendet Infrarotwellen aus, die mit einer bestimmten
Frequenz getaktet sein können, um gegebenenfalls störende Einflüsse fremden Lichtes
zu verhindern.
[0024] Von Vorteil ist insbesondere auch, wenn die Sendeeinrichtung eines jeweiligen Sensors
wenigstens eine Sendediode und die Detektoreinrichtung eines jeweiligen Sensors wenigstens
eine Empfangsdiode umfasst und die Steuereinheit so ausgeführt ist, dass anhand einer
jeweiligen lichtdetektierenden Empfangsdiode feststellbar ist, von welcher Seite das
betreffende Licht empfangen wurde.
[0025] Nachdem über einen solchen Sensor jeweils feststellbar ist, von welcher Seite das
betreffende Licht empfangen wurde, ist er zur Durchführung der erfindungsgemäßen Positionsbestimmung
der Sensoren in besonderer Weise geeignet.
[0026] Die Sensoren können insbesondere jeweils ortsfest vorgesehen und so ausgeführt sein,
dass sie stets denselben Bereich überwachen. Dabei ist eine jeweilige Empfangsdiode
der Detektoreinrichtung eines jeweiligen Sensors bevorzugt auf einen in Bezug auf
den Sensor ortsfesten Spot ausgerichtet.
[0027] Das Datenübertragungssystem ist vorteilhafterweise zumindest für eine insbesondere
bidirektionale Kommunikation zwischen einem jeweiligen Sensor und der Steuereinheit
ausgeführt. Zudem kann das Datenübertragungssystem für eine Kommunikation zwischen
den Sensoren ausgeführt sein.
[0028] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist ein jeweiliger Sensor als eine einen Mikroprozessor oder dergleichen umfassende
intelligente Einheit so ausgeführt, dass er bei einer Detektion von Licht von einem
anderen Sensor über das Datenübertragungssystem eine entsprechende Nachricht übermittelt,
der auch entnommen werden kann, von welcher Empfangsdiode seiner Detektoreinrichtung
bzw. welcher Seite das betreffende Licht empfangen wurde.
[0029] Bevorzugt ist ein jeweiliger Sensor über die Steuereinheit und das Datenübertragungssystem
in Abhängigkeit von seiner anhand der ermittelten Positionen der Sensoren relativ
zueinander bestimmten absoluten Position aktivierbar, parametrierbar, adressierbar
und/oder dergleichen. Die Inbetriebnahme der Schiebetüranlage ist somit wesentlich
vereinfacht.
[0030] Die Steuereinheit kann als von den Sensoren getrennte Einheit und insbesondere auch
als dezentrale Steuereinheit ausgeführt sein. Grundsätzlich sind jedoch auch solche
Ausführungsformen denkbar, bei denen die Steuereinheit in wenigstens einem Sensor
integriert ist.
[0031] Das Datenübertragungssystem umfasst bevorzugt eine Buseinrichtung. Dabei kann insbesondere
die Steuereinheit als Bus-Master ausgeführt sein. Ist die Steuereinheit in einem Sensor
integriert, so kann der Bus-Master auch durch einen solchen Sensor gebildet sein.
[0032] Durch die erfindungsgemäße Lösung ist auch die Inbetriebnahme insbesondere größerer
Schiebetüranlagen wesentlich vereinfacht und entsprechend kostengünstiger. Die bisher
erforderliche aufwendige Verdrahtung für eine entsprechende Zuordnung der Sensoren
zu den Eingängen der Steuerung entfällt. Die entsprechende Positionsbestimmung der
Sensoren erfolgt nunmehr automatisch über eine entsprechende Kommunikation zwischen
der Steuerung und den Sensoren über ein intelligentes Datenübertragungssystem. Bei
der Aktivierung eines jeweiligen Sensors kann eine entsprechende Nachricht über das
Datenübertragungssystem ermittelt werden. Die Zuordnung der Sensoren an die Eingänge
der Steuerung erfolgt automatisch. Alle Sensoren sowie die Steuereinheit sind Teilnehmer
am selben Datenübertragungssystem. Über entsprechende Nachrichten auf dem Datenübertragungssystem
können die Sensoren nacheinander mitteilen, ob ausgesandtes Licht anderer Sensoren
empfangen wurde und gegebenenfalls von welcher Empfangsdiode bzw. welcher Seite das
Licht eingegangen ist. Dabei können die Sensoren das empfangene Licht nach der Takt-
und/oder Sendefrequenz und/oder der jeweiligen Modellierung unterscheiden. Über eine
jeweilige lichtempfangende Empfangsdiode kann festgestellt werden, ob die das Licht
aussendende Sendediode links oder rechts von der Empfangsdiode liegt. Diese Information
kann ebenfalls als Nachricht über das Datenübertragungssystem übermittelt werden.
Ein Teilnehmer auf dem Datenübertragungssystem kann sämtliche Informationen sammeln,
um zunächst die Positionen der Sensoren relativ zueinander zu bestimmen. Anschließend
können daraus die jeweiligen absoluten Positionen der Sensoren bestimmt werden. Über
Nachrichten auf dem Datenübertragungssystem kann den einzelnen Sensoren deren Position
mitgeteilt werden. Zudem kann die Steuerung die jeweilige Position eines Sensors den
entsprechenden Eingängen zuordnen. Die Steuerung der Abfragen auf dem Datenübertragungssystem
kann von einem Teilnehmer dieses Datenübertragungssystems gesteuert werden. Die Aktivierung
eines jeweiligen Sensors an einer bestimmten Position kann auch für eine partielle
Öffnung der Tür eingesetzt werden.
[0033] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur automatischen Positionsbestimmung von Sensoren einer automatischen
Schiebetüranlage und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform eines zur Verwendung
bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung geeigneten Sensors.
[0034] Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine beispielhafte Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 zur automatischen Positionsbestimmung von Sensoren
10 - 20; 22 - 26 einer automatischen Schiebetüranlage 28 mit mehreren insbesondere
der Absicherung dienenden Sensoren 12 - 20; 22 - 26, wobei die Sensoren 12 - 20 im
vorliegenden Fall beispielsweise innerhalb und die Sensoren 22 - 26 außerhalb des
durch die Schiebetüranlage 28 verschließbaren Raumes angeordnet sind.
[0035] Die Sensoren 12 - 20; 22 - 26 umfassen jeweils eine Sendeeinrichtung 30 zum Aussenden
von Licht und eine Detektoreinrichtung 32 (vgl. auch Fig. 2) zum Detektieren von Licht.
Dabei sind die Sensoren 12 - 20; 22 - 26 auch jeweils so ausgeführt, dass anhand des
jeweils detektierten Lichts feststellbar ist, von welcher Seite der Sendeeinrichtung
30 das detektierte Licht empfangen wurde.
[0036] Zudem ist zur Steuerung der Schiebetüranlage 28 eine Steuereinheit 34 vorgesehen.
Dabei bilden die Sensoren 12 - 20; 22 - 26 und die Steuereinheit 34 Teilnehmer eines
intelligenten Datenübertragungssystems, über das sie miteinander verbunden sind.
[0037] Die Steuereinheit 34 so ausgeführt, dass zur Positionsbestimmung der Sensoren 12
- 20 bzw. 22 - 26 zunächst zur Ermittlung der Positionen der Sensoren 12 - 20 bzw.
22 - 26 relativ zueinander die Sendeeinrichtungen 30 der verschiedenen Sensoren 12
- 20 bzw. 22 - 26 nacheinander mit geänderter Takt- und/oder Sendefrequenz und/oder
geänderter Modulation ansteuerbar und über die Detektoreinrichtung 32 eines jeweiligen
nicht mit geänderter Takt- bzw. Sendefrequenz bzw. nicht mit geänderter Modulation
angesteuerten Sensors erfassbar ist, von welcher Seite gegebenenfalls Licht des mit
geänderter Takt-bzw. Sendefrequenz bzw. geänderter Modulation angesteuerten Sensors
empfangen wird.
[0038] Alternativ oder zusätzlich kann die Steuereinheit 34 auch so ausgeführt sein, dass
für die zunächst durchzuführende Ermittlung der Positionen der Sensoren 12 - 20 bzw.
22 - 26 relativ zueinander die verschiedenen Sensoren 12 - 20 bzw. 22 - 26 nacheinander
abschaltbar sind und über die Detektoreinrichtung 32 des Sensors mit abgeschalteter
Sendeeinrichtung 30 erfassbar ist, von welcher Seite gegebenenfalls Licht von einem
anderen Sensor empfangen wird.
[0039] Darüber hinaus ist die Steuereinheit 34 so ausgeführt, dass anschließend die jeweilige
absolute Position der Sensoren 12 - 20 bzw. 22 - 26 anhand der zuvor ermittelten Positionen
der Sensoren 12 - 20 bzw. 22 - 26 relativ zueinander bestimmbar ist. Wie anhand der
Fig. 1 zu erkennen ist, können sich die Überwachungsbereiche aneinandergrenzender
Sensoren 12 - 20 bzw. 22 - 26 teilweise überschneiden.
[0040] Die Steuereinheit 34 kann somit beispielsweise so ausgeführt sein, dass zur Ermittlung
der Position der Sensoren 12 - 20 bzw. 22 - 26 relativ zueinander die Takt und/oder
Sendefrequenz der Sendeeinrichtungen 30 der Sensoren 12 - 20 bzw. 22 - 26 schrittweise
von Sensor zu Sensor von einer ersten Takt- und/oder Sendefrequenz A auf eine zweite
Takt- bzw. Sendefrequenz B änderbar und ein jeweiliger anderer Sensor mit nicht auf
die zweite Takt- bzw. Sendefrequenz B umgestellter Sendeeinrichtung 30 automatisch
abfragbar ist, ob und gegebenenfalls von welcher Seite er Licht der zweiten Takt-bzw.
Sendefrequenz B empfängt.
[0041] Alternativ oder zusätzlich kann die Steuereinheit 34 auch so ausgeführt sein, dass
zur Ermittlung der Positionen der Sensoren 12 - 20 bzw. 22 - 26 relativ zueinander
die Modulation der Sendeeinrichtungen 30 der Sensoren 12 - 20 bzw. 22 - 26 schrittweise
von Sensor zu Sensor von einer ersten Modulation auf eine zweite Modulation änderbar
und ein jeweiliger anderer Sensor mit nicht auf die zweite Modulation umgestellter
Sensoreinrichtung 30 automatisch abfragbar ist, ob und gegebenenfalls von welcher
Seite er entsprechend der zweiten Modulation moduliertes Licht empfängt.
[0042] Die Sensoren 12 - 20; 22 - 26 können insbesondere als Anwesenheitssensoren zur Absicherung
des Öffnungsvorgangs und/oder als Anwesenheitssensoren zur Absicherung des Schließvorgangs
der automatischen Schiebetüranlage 28 vorgesehen sein.
[0043] Die automatische Schiebetüranlage 28 umfasst im vorliegenden Fall beispielsweise
zwei Schiebeflügel 36 und zwei Festflügel 38, wobei sie beispielsweise als Rundschiebetüranlage
ausgeführt ist. Die innen angeordneten Sensoren 12 - 20 umfassen zwei in Blickrichtung
von außen nach innen betrachtet links von der Hauptschließkante angeordnete Sensoren
12, 14, zwei rechts von der Hauptschließkante angeordnete Sensoren 18, 20 und einen
im Bereich der Hauptschließkante dazwischen angeordneten Sensor 16. Wie anhand der
Fig. 1 zudem zu entnehmen ist, sind die Sendeeinrichtungen 30 der beiden Sensoren
12 und 20 jeweils im linken bzw. rechten Sensorbereich und die Sendeeinrichtungen
30 der beiden Sensoren 14 und 18 jeweils im rechten bzw. linken Sensorbereich angeordnet,
während der Sensor 16 mit einer im mittleren Sensorbereich angeordneten Sendeeinrichtung
30 versehen ist.
[0044] Über die Detektoreinrichtungen 32 (vgl. auch nochmals Fig. 2) der beiden Sensoren
12, 18 ist somit jeweils feststellbar, ob Licht rechts von der zugeordneten Sendeeinrichtung
30 und gegebenenfalls rechts vom betreffenden Sensor empfangen wurde, während über
die Detektoreinrichtungen 32 der beiden Sensoren 14, 20 jeweils feststellbar ist,
ob Licht links von der zugeordneten Sendeeinrichtung 30 und gegebenenfalls links vom
Sensor empfangen wurde. Dagegen ist über die Detektoreinrichtung 32 des mittleren
Sensors 16 feststellbar, ob Licht rechts oder links von der Sendeeinrichtung 30 bzw.
rechts oder links vom Sensor empfangen wurde.
[0045] Die außen angeordneten Sensoren umfassen einen links von der Hauptschließkante angeordneten
Sensor 22, einen rechts von der Hauptschließkante angeordneten Sensor 26 sowie einen
im Bereich der Hauptschließkante dazwischen angeordneten Sensor 24. Die Sendeeinrichtung
30 des Sensors 22 ist in einem rechten Sensorbereich und die Sendeeinrichtung 30 des
Sensors 26 in einem linken Sensorbereich angeordnet, während die Sendeeinrichtung
30 des dazwischen liegenden Sensors 24 in einem mittleren Sensorbereich angeordnet
ist. Während über die Detektoreinrichtung 32 des Sensors 22 lediglich feststellbar
ist, ob Licht links von der Sendeeinrichtung 30 empfangen wurde, und über die Detektoreinrichtung
32 des Sensors 26 lediglich feststellbar ist, ob Licht rechts von der Sendeeinrichtung
30 empfangen wurde, kann über die Detektoreinrichtung 32 des dazwischen angeordneten
Sensors 24 wieder unterschieden werden, ob empfangenes Licht links von der Sendeeinrichtung
30 bzw. links vom Sensor oder rechts von der Sendeeinrichtung 30 bzw. rechts vom Sensor
empfangen wurde.
[0046] Die Sensoren 12 - 20; 22 - 26 können zumindest teilweise baugleich ausgeführt sein.
Sie können insbesondere jeweils als Aktiv-Infrarot-Sensor ausgeführt sein.
[0047] Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung eine beispielhafte Ausführungsform eines
zur Verwendung bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung geeigneten Sensors 40. Wie anhand
der Fig. 2 zu erkennen ist, kann die Sendeeinrichtung 30 eines solchen Sensors mehrere
Sendedioden 30
i und dessen Detektoreinrichtung 32 mehrere Empfangsdioden 32
i umfassen, wobei im vorliegenden Fall jeder Sendediode 30
i jeweils eine Empfangsdiode 32
i zugeordnet ist. Die Steuereinheit 34 kann nun so ausgeführt sein, dass anhand einer
jeweiligen lichtdetektierenden Empfangsdiode 30
i feststellbar ist, von welcher Seite das betreffende Licht empfangen wurde. So kann
der Fig. 2 beispielsweise entnommen werden, dass die äußerst linke Empfangsdiode 32
i der Detektoreinrichtung 32 des Sensors 40 Licht von der äußerst linken Sendediode
30
i der Sendeeinrichtung 30 des Sensors 40 empfängt. Die Sendeeinrichtung 30 ist im vorliegenden
Fall rechts von der Detektoreinrichtung 32 angeordnet. Über die Information, welche
Empfangsdiode 32
i ein Signal empfängt, kann demnach auf die Position der lichtaussendenden Sendediode
30
i geschlossen werden. Zudem weiß der gegebenenfalls von einem anderen Sensor lichtempfangende
Sensor 40, von welcher Seite das Licht empfangen wurde und entsprechend auch, auf
welcher Seite der andere Sensor angeordnet sein muss. Durch eine entsprechende Ansteuerung
über das Datenübertragungssystem können die einzelnen Sensoren nacheinander zum Aussenden
von Licht beispielsweise mit geänderter Takt- und/oder Sendefrequenz oder anderer
Modulation angesteuert werden, um zunächst deren Position relativ zueinander zu bestimmen,
um anschließend anhand deren relativen Position deren absolute Position zu bestimmen.
[0048] Die Sensoren 12 - 20; 22 - 26; bzw. 40 können jeweils insbesondere ortsfest vorgesehen
und so ausgeführt sein, dass sie stets denselben Bereich überwachen. Dabei kann eine
jeweilige Empfangsdiode 32
i der Detektoreinrichtung 32 eines jeweiligen Sensors 12 - 20; 22 - 26; bzw. 40 auf
einen in Bezug auf den Sensor ortsfesten Spot ausgerichtet sein.
[0049] Das betreffende Datenübertragungssystem kann zumindest für eine insbesondere bidirektionale
Kommunikation zwischen einem jeweiligen Sensor 12 - 20; 22 - 26; 40 und der Steuereinheit
24 ausgeführt sein. Zudem kann das Datenübertragungssystem auch für eine Kommunikation
zwischen den Sensoren 12 - 20; 22 - 26; 40 ausgeführt sein.
[0050] Ein jeweiliger Sensor 12 - 20; 22 - 26; 40 kann als eine einen Mikroprozessor oder
dergleichen umfassende intelligente Einheit so ausgeführt sein, dass er bei einer
Detektion von Licht von einem anderen Sensor über das Datenübertragungssystem eine
entsprechende Nachricht übermittelt, der auch entnommen werden kann, von welcher Empfangsdiode
32
i seiner Detektoreinrichtung 32 bzw. welcher Seite das betreffende Licht empfangen
wurde.
[0051] Ein jeweiliger Sensor 12 - 20; 22 - 26; 40 kann über die Steuereinheit 34 und das
Datenübertragungssystem in Abhängigkeit von seiner anhand der ermittelten Position
der Sensor relativ zueinander bestimmten absoluten Position aktivierbar, parametrierbar,
adressierbar und/oder dergleichen sein.
[0052] Die Steuereinheit 34 kann als von den Sensoren 12 - 20; 22 - 26; 40 getrennte Einheit
und insbesondere als dezentrale Steuereinheit ausgeführt sein. Grundsätzlich sind
jedoch auch solche Ausführungen denkbar, bei denen die Steuereinheit 34 in wenigstens
einem Sensor 12 - 20; 22 - 26; 40 integriert ist.
[0053] Das Datenübertragungssystem kann eine Buseinrichtung umfassen. Dabei kann insbesondere
die Steuereinheit als Bus-Master ausgeführt sein.
Bezugszeichenliste
[0054]
- 10
- Vorrichtung
- 12
- Sensor
- 14
- Sensor
- 16
- Sensor
- 18
- Sensor
- 20
- Sensor
- 22
- Sensor
- 24
- Sensor
- 26
- Sensor
- 28
- automatische Schiebetüranlage
- 30
- Sendeeinrichtung
- 30i
- Sendediode
- 32
- Detektoreinrichtung
- 32i
- Empfangsdiode
- 34
- Steuereinheit
- 36
- Schiebeflügel
- 38
- Festflügel
- 40
- Sensor
1. Verfahren zur automatischen Positionsbestimmung von Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40)
einer automatischen Türanlage, insbesondere einer automatischen Schiebetüranlage (28),
mit mehreren insbesondere der Absicherung dienenden Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40),
die mindestens eine Sendeeinrichtung (30) zum Aussenden von Licht und mindestens eine
Detektoreinrichtung (32) zum Detektieren von Licht umfassen und jeweils so ausgeführt
sind, dass anhand des jeweils detektierten Lichts feststellbar ist, von welcher Seite
der Sendeeinrichtung (30) das detektierte Licht empfangen wurde, wobei zunächst zur
Ermittlung der Positionen der Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) relativ zueinander die
Sendeeinrichtungen (30) der verschiedenen Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) nacheinander
mit geänderter Takt- und/oder Sendefrequenz und/oder geänderter Modulation angesteuert
und/oder die Sendeeinrichtungen (30) der verschiedenen Sensoren (12 - 20; 22 - 26;
40) nacheinander abgeschaltet werden und über die Detektoreinrichtung (32) eines jeweiligen
nicht mit geänderter Takt- bzw. Sendefrequenz bzw. nicht mit geänderter Modulation
angesteuerten Sensors erfasst wird, von welcher Seite gegebenenfalls Licht des mit
geänderter Takt- und/oder Sendefrequenz bzw. geänderter Modulation angesteuerten Sensors
empfangen wird, bzw. über die Detektoreinrichtung (32) des Sensors mit abgeschalteter
Sendeeinrichtung (30) erfasst wird, von welcher Seite gegebenenfalls Licht von einem
anderen Sensor empfangen wird, und anschließend die jeweilige absolute Position der
Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) anhand der ermittelten Positionen der Sensoren (12
- 20; 22 - 26; 40) relativ zueinander bestimmt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Überwachungsbereiche aneinandergrenzender Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40)
teilweise überschneiden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung der Positionen der Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) relativ zueinander
die Takt- und/oder Sendefrequenz der Sendeeinrichtungen (30) der Sensoren (12 - 20;
22 - 26; 40) schrittweise von Sensor zu Sensor von einer ersten Takt- und/oder Sendefrequenz
(A) auf eine zweite Takt-bzw. Sendefrequenz (B) geändert wird und ein jeweiliger anderer
Sensor mit nicht auf die zweite Takt- bzw. Sendefrequenz (A) umgestellter Sendeeinrichtung
(30) automatisch abgefragt wird, ob und gegebenenfalls von welcher Seite er Licht
der zweiten Takt- bzw. Sendefrequenz (B) empfängt.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung der Positionen der Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) relativ zueinander
die Modulation der Sendeeinrichtungen (30) der Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) schrittweise
von Sensor zu Sensor von einer ersten Modulation auf eine zweite Modulation geändert
wird und ein jeweiliger anderer Sensor mit nicht auf die zweite Modulation umgestellter
Sendeeinrichtung automatisch abgefragt wird, ob und gegebenenfalls von welcher Seite
er entsprechend der zweiten Modulation moduliertes Licht empfängt.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) als Anwesenheitssensoren zur Absicherung des
Öffnungsvorgangs und/oder als Anwesenheitssensoren zur Absicherung des Schließvorgangs
der betreffenden Tür eingesetzt werden.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest teilweise baugleiche Sensoren verwendet werden.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass als Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) Aktiv-Infrarot- Sensoren verwendet werden.
8. Vorrichtung (10) zur automatischen Positionsbestimmung von Sensoren (12 - 20; 22 -
26; 40) einer automatischen Türanlage, insbesondere einer automatischen Schiebetüranlage
(28), mit mehreren insbesondere der Absicherung dienenden Sensoren (12 - 20; 22 -
26; 40), die jeweils eine Sendeeinrichtung (30) zum Aussenden von Licht und eine Detektoreinrichtung
(32) zum Detektieren von Licht umfassen und jeweils so ausgeführt sind, dass anhand
des jeweils detektierten Lichts feststellbar ist, von welcher Seite der Sendeeinrichtung
(30) das detektierte Licht empfangen wurde, und mit einer Steuereinheit (34), insbesondere
zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Sensoren
(12 - 20; 22 - 26; 40) und die Steuereinheit (34) Teilnehmer eines Datenübertragungssystems
bilden und über dieses miteinander verbunden sind, und die Steuereinheit (34) so ausgeführt
ist, dass zur Positionsbestimmung der Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) zunächst zur
Ermittlung der Positionen der Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) relativ zueinander die
Sendeeinrichtungen (30) der verschiedenen Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) nacheinander
mit geänderter Takt- und/oder Sendefrequenz und/oder geänderter Modulation ansteuerbar
und/oder die Sendeeinrichtungen (30) der verschiedenen Sensoren (12 - 20; 22 - 26;
40) nacheinander abschaltbar sind und über die Detektoreinrichtung (32) eines jeweiligen
nicht mit geänderter Takt- und/oder Sendefrequenz bzw. nicht mit geänderter Modulation
angesteuerten Sensors erfassbar ist, von welcher Seite gegebenenfalls Licht des mit
geänderter Takt-und/oder Sendefrequenz bzw. geänderter Modulation angesteuerten Sensors
empfangen wird bzw. über die Detektoreinrichtung (32) des Sensors mit abgeschalteter
Sendeeinrichtung (30) erfassbar ist, von welcher Seite gegebenenfalls Licht von einem
anderen Sensor empfangen wird, und anschließend die jeweilige absolute Position der
Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) anhand der ermittelten Positionen der Sensoren (12
- 20; 22 - 26; 40) relativ zueinander bestimmbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Überwachungsbereiche aneinandergrenzender Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40)
teilweise überschneiden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (34) so ausgeführt ist, dass zur Ermittlung der Positionen der
Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) relativ zueinander die Takt- und/oder Sendefrequenz
der Sendeeinrichtungen (30) der Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) schrittweise von Sensor
zu Sensor von einer ersten Takt- und/oder Sendefrequenz (A) auf eine zweite Takt-
und/oder Sendefrequenz (B) änderbar und ein jeweiliger anderer Sensor mit nicht auf
die zweite Takt- bzw. Sendefrequenz (B) umgestellter Sendeeinrichtung (30) automatisch
abfragbar ist, ob und gegebenenfalls von welcher Seite er Licht der zweiten Takt-
bzw. Sendefrequenz (B) empfängt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (34) so ausgeführt ist, dass zur Ermittlung der Positionen der
Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) relativ zueinander die Modulation der Sendeeinrichtungen
(30) der Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) schrittweise von Sensor zu Sensor von einer
ersten Modulation auf eine zweite Modulation änderbar und ein jeweiliger anderer Sensor
mit nicht auf die zweite Modulation umgestellter Sendeeinrichtung (30) automatisch
abfragbar ist, ob und gegebenenfalls von welcher Seite er entsprechend der zweiten
Modulation moduliertes Licht empfängt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) als Anwesenheitssensoren zur Absicherung des
Öffnungsvorgangs und/oder als Anwesenheitssensoren zur Absicherung des Schließvorgangs
der betreffenden Tür vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) zumindest teilweise baugleich ausgeführt sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) jeweils als Aktiv-Infrarot-Sensor ausgeführt
sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinrichtung (30) eines jeweiligen Sensors (40) wenigstens eine Sendediode
(30i) und die Detektoreinrichtung (32) eines jeweiligen Sensors wenigstens eine Empfangsdiode
(32i) umfasst und die Steuereinheit (34) so ausgeführt ist, dass anhand einer jeweiligen
Licht detektierenden Empfangsdiode (30i) feststellbar ist, von welcher Seite das betreffende
Licht empfangen wurde.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) jeweils ortsfest vorgesehen und so ausgeführt
sind, dass sie stets denselben Bereich überwachen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Empfangsdiode (32i) der Detektoreinrichtung (32) eines jeweiligen
Sensors (12-20; 22-26; 40) auf einen in Bezug auf den Sensor ortfesten Spot ausgerichtet
ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, dass das Datenübertragungssystem zumindest für eine insbesondere bidirektionale Kommunikation
zwischen einem jeweiligen Sensor (12 - 20; 22 - 26; 40) und der Steuereinheit (34)
ausgeführt ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, dass das Datenübertragungssystem zudem für eine Kommunikation zwischen den Sensoren (12
- 20; 22 - 26; 40) ausgeführt ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweiliger Sensor (12 - 20; 22 - 26; 40) als eine einen Mikroprozessor oder dergleichen
umfassende intelligente Einheit so ausgeführt ist, dass er bei einer Detektion von
Licht von einem anderen Sensor über das Datenübertragungssystem eine entsprechende
Nachricht übermittelt, der auch entnommen werden kann, von welcher Empfangsdiode (32i)
seiner Detektoreinrichtung (32) bzw. welcher Seite das betreffende Licht empfangen
wurde.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweiliger Sensor (12 - 20; 22 - 26; 40) über die Steuereinheit (34) und das
Datenübertragungssystem in Abhängigkeit von seiner anhand der ermittelten Positionen
der Sensoren relativ zueinander bestimmten absoluten Position aktivierbar, parametrierbar,
adressierbar und/oder dergleichen ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (34) als von den Sensoren (12 - 20; 22 - 26; 40) getrennte Einheit
und insbesondere als dezentrale Steuereinheit ausgeführt ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (34) in wenigstens einem Sensor (12 - 20; 22 - 26; 40) integriert
ist.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass das Datenübertragungssystem eine Buseinrichtung umfasst.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit als Bus-Master ausgeführt ist.