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EP 3 138 959 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.01.2019 Patentblatt 2019/04 |
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Anmeldetag: 03.08.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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SCHIENENZIEHVORRICHTUNG
RAIL PULLING DEVICE
DISPOSITIF DE TRACTION DE RAILS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
05.09.2015 DE 202015006320 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.03.2017 Patentblatt 2017/10 |
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Patentinhaber: Robel Bahnbaumaschinen GmbH |
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83395 Freilassing (DE) |
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Erfinder: |
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- Hechenberger, Peter
6382 Kirchdorf / Tirol (AT)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 566 941 EP-A1- 2 503 058 KR-A- 20110 049 442
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EP-A1- 1 736 602 FR-A1- 2 998 310 US-B1- 6 637 727
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schienenziehvorrichtung zum Ziehen von Schienen eines
Gleises, bestehend aus zwei voneinander distanzierten, Schwenkachsen aufweisenden
Klemmhebelpaaren, die durch zwei bezüglich einer normal zur Schienenlängsrichtung
verlaufenden Querrichtung voneinander distanzierte Zugstangen miteinander verbunden
sind.
[0002] Derartige Schienenziehvorrichtungen sind bereits mehrfach bekannt, wie z.B. aus
GB 1 294 216 oder
US 6,637,727 B1, und werden beim Verschweißen von Schienen eingesetzt, um die beiden Schienenenden
zu erfassen und im gewünschten Abstand zueinander zu positionieren bzw. die korrekte
Spannkraft aufzubringen. Dies geschieht durch Ziehen der Schienen in deren Längsrichtung
anhand von hydraulischen Verschiebezylindern, die in die Zugstangen integriert sind.
Das Schweißaggregat wird dabei zwischen den beiden Zugstangen platziert.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung einer Schienenziehvorrichtung
der eingangs genannten Art, die erweiterte Einsatzmöglichkeiten bietet.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Schienenziehvorrichtung der gattungsgemäßen
Art durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches angeführten Merkmale gelöst.
[0005] Mit einer derartigen Ausbildung der Zugstangen wird nun die vorteilhafte Möglichkeit
geschaffen, den zwischen den Zugstangen liegenden Arbeitsbereich bedarfsweise zu vergrößern,
um Platz für den Einsatz von eventuell größeren Arbeitsaggregaten zur Verfügung zu
haben oder um auf örtliche Gegebenheiten, wie etwa Stromschienen, Rücksicht zu nehmen.
Dadurch werden auch Arbeiten an der Gleisinfrastruktur, z.B. an den Schienenbefestigungen,
wesentlich erleichtert. Ein weiterer Vorteil liegt in der konstruktiv einfachen und
dabei robusten Lösung eines rasch und problemlos ein- und wieder ausbaubaren Jochteils,
mit dem auch bereits vorhandene Schienenziehvorrichtungen ohne großen Kostenaufwand
nachrüstbar sind.
[0006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Unteranspruch und der Zeichnungsbeschreibung.
[0007] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben.
[0008] Eine in Fig. 1 der Zeichnung in einer Draufsicht dargestellte Schienenziehvorrichtung
1 dient zum Ziehen von Schienen 2 eines Gleises 3 und weist zwei Klemmhebelpaare 4
mit um Schwenkachsen 5 drehbaren Klemmhebeln 6 auf. Die - in einer Schienenlängsrichtung
7 voneinander distanzierten - Klemmhebelpaare 4 sind durch zwei Zugstangen 8 mit in
diese integrierten Verschiebeantrieben 9 in Form von Hydraulikzylindern 10 miteinander
verbunden, wobei die Zugstangen 8 bezüglich einer normal zur Schienenlängsrichtung
7 verlaufenden Querrichtung 11 voneinander distanziert angeordnet sind.
[0009] Jede Zugstange 8 ist aus zwei Zugstangenabschnitten 12, 13 gebildet, die in einer
zur Schienenlängsrichtung 7 parallelen Zugstangenlängsrichtung 14 hintereinander angeordnet
sind. An den einander zugekehrten Enden 15 der Zugstangenabschnitte 12 und 13 befindet
sich jeweils eine lösbare Kupplung 16, mittels derer die Zugstangenabschnitte 12,
13 miteinander verbindbar sind.
[0010] Wie im hier illustrierten Fall dargestellt, besteht bedarfsweise aber auch die Möglichkeit,
die beiden Zugstangenabschnitte 12 und 13 jeweils durch einen mit der Kupplung 16
verbindbaren Jochteil 17 voneinander zu distanzieren. Der Jochteil 17 ist jeweils
U-förmig gekröpft ausgebildet, um so den zwischen den beiden Zugstangen 8 verfügbaren
Raum im Bereich der beiden Jochteile 17 zu vergrößern.
[0011] Aus Gründen der Gewichtsersparnis sind die beiden Jochteile 17 jeweils durch eine
Fachwerkskonstruktion 18 gebildet, die-wenn im Arbeitseinsatz mit den Zugstangenabschnitten
12, 13 verbunden - in einer normal zu den Schwenkachsen 5 der Klemmhebelpaare 4 verlaufenden
Ebene positioniert ist. Tragegriffe 19 sind zur besseren Handhabbarkeit der Joch-teile
17 bei deren Ein- und Ausbau vorgesehen.
1. Schienenziehvorrichtung zum Ziehen von Schienen (2) eines Gleises (3), bestehend aus
zwei voneinander distanzierten, Schwenkachsen (5) aufweisenden Klemmhebelpaaren (4),
die durch zwei bezüglich einer normal zur Schienenlängsrichtung (7) verlaufenden Querrichtung
(11) voneinander distanzierte Zugstangen (8) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zugstange (8) aus zwei in einer zur Schienenlängsrichtung (7) parallelen Zugstangenlängsrichtung
(14) hintereinander angeordneten, durch eine lösbare Kupplung (16) miteinander verbundenen
Zugstangenabschnitten (12, 13) gebildet ist, die bedarfsweise jeweils durch einen
mit der Kupplung (16) verbindbaren, U-förmig ausgebildeten Jochteil (17) voneinander
distanzierbar sind.
2. Schienenziehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Jochteile (17) durch eine Fachwerkkonstruktion (18) gebildet sind und - im
mit den Zugstangenabschnitten (12, 13) verbundenen Arbeitseinsatz - in einer normal
zu den Schwenkachsen (5) der Klemmhebelpaare (4) verlaufenden Ebene angeordnet sind.
1. A rail pulling device for pulling rails (2) of a track (3), consisting of two clamping
lever pairs (4) which are spaced from one another and have pivot axes (5), the clamping
lever pairs (4) being connected to one another by two pull rods (8) spaced from one
another with regard to a transverse direction (11) extending perpendicularly to the
rail longitudinal direction (7), characterized in that each pull rod (8) is formed of two pull rod sections (12, 13) which are arranged
one following the other in a pull rod longitudinal direction (14) parallel to the
rail longitudinal direction (7) and which are connected to one another by means of
a detachable coupling (16), the pull rod sections (12, 13) being designed to be distanced
from one another, if needed, by means of a respective U-shaped yoke member (17) connectable
to the coupling (16).
2. A rail pulling device according to claim 1, characterized in that both yoke members (17) are formed by a framework structure (18) and - when connected
to the pull rod section (12, 13) during working operations - are arranged in a plane
extending perpendicularly to the pivot axes (5) of the clamping lever pairs (4).
1. Dispositif d'extraction de rails pour l'extraction de rails (2) d'une voie ferrée
(3), constitué de deux paires de leviers de serrage (4) écartées l'une de l'autre,
présentant des axes de pivotement (5) qui sont connectées l'une à l'autre par deux
barres de traction (8) écartées l'une de l'autre par rapport à une direction transversale
(11) s'étendant perpendiculairement à la direction longitudinale de rail (7), caractérisé en ce que chaque barre de traction (8) est formée de deux sections de barre de traction (12,
13) disposées l'une derrière l'autre dans une direction longitudinale de barre de
traction (14) parallèle à la direction longitudinale de rail (7), connectées l'une
à l'autre par un accouplement amovible (16), qui peuvent chacune être écartées l'une
de l'autre si nécessaire par une partie de travée (17) pouvant être connectée à l'accouplement
(16), réalisée en forme de U.
2. Dispositif d'extraction de rails selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux parties de travée (17) sont formées par une construction en treillis (18)
et sont disposées dans un plan s'étendant perpendiculairement aux axes de pivotement
(5) des paires de leviers de serrage (4) en utilisation connectée aux sections de
barre de traction (12, 13).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente