[0001] Die Erfindung - betrifft eine Getränkeeinheit zur Herstellung eines Getränks, wobei
die Getränkeeinheit umfasst: ein erstes Bereitstellungsmodul zur Bereitstellung einer
ersten Flüssigkeit; ein zweites Bereitstellungsmodul zur Bereitstellung einer zweiten
Flüssigkeit, wobei die zweite Flüssigkeit Alkohol enthält; ein Geschmacksmodul zur
Bereitstellung von Zusatzstoffen; wobei das Geschmacksmodul eingerichtet ist, eine
erste Kapsel aufzunehmen, welche Zusatzstoffe für eine Portion eines ersten Getränks
umfasst; ein Steuermodul, das eingerichtet ist, Parameter für die Herstellung des
ersten Getränkes zu ermitteln, wobei die Parameter eine erste Menge an erster Flüssigkeit
und eine zweite Menge an zweiter Flüssigkeit anzeigen; zu veranlassen, dass durch
das erste Bereitstellungsmodul die erste Menge an erster Flüssigkeit bereitgestellt
wird; zu veranlassen, dass durch das zweite Bereitstellungsmodul die zweite Menge
an zweiter Flüssigkeit bereitgestellt wird; und zu veranlassen, dass die erste Menge
an erster Flüssigkeit und die zweite Menge an zweiter Flüssigkeit mit den Zusatzstoffen
aus der ersten Kapsel vermischt werden, um die Portion des ersten Getränks herzustellen.
[0002] Eine solche Getränkeeinheit geht hervor aus der
WO 2013/087996 A1. Die dort offenbarte Getränkeeinheit ist dazu bestimmt, ein heißes, auf eine Umgebungstemperatur
temperiertes oder geeistes Getränk bereitzustellen, indem mittels einer geeigneten
Flüssigkeit ein in einer Kapsel bereitgestellter Stoff extrahiert wird. Diese Flüssigkeit
kann aus mehreren bereitgestellten Flüssigkeiten ausgewählt sein.
[0003] In einem Haushalt werden typischerweise eine Vielzahl von unterschiedlichen alkoholischen
Getränken konsumiert. Diese unterschiedlichen alkoholischen Getränke müssen einzeln
bezogen und im Haushalt gelagert werden. Daher ist die Bereitstellung von unterschiedlichen
alkoholischen Getränken in einem Haushalt mit einem hohen logistischen Aufwand, mit
einem hohen Bedarf für Stauraum und mit hohen Kosten verbunden.
[0004] Die
US 2014/0272006 A1 beschreibt ein Verfahren zur Synthese von alkoholischen Getränken.
[0005] Die
WO2014/159458 A1 beschreibt ein System, mit dem alkoholische Getränke durch das Mischen von Wasser
und dem Inhalt von Kapseln mit Aromastoffen und Alkohol hergestellt werden können.
Durch die Maßnahmen, die in den erwähnten Dokumenten beschrieben sind, wird es ermöglicht,
unterschiedliche alkoholische Getränke direkt in einem Haushalt herzustellen. Dennoch
ist insbesondere die Bereitstellung von dedizierten Kapseln, welche die Aromastoffe
und den Alkohol für ein alkoholisches Getränk aufweisen, weiterhin mit einem relativ
hohen Aufwand verbunden.
[0006] Aus dem
US-Patent 7,997,448 geht ein System zur Herstellung von Mixgetränken hervor, welche in die Tür eines
Kühlschranks eingebaut ist. Das System umfasst Vorratsbehälter für Wasser, Alkohol,
Sirupe oder Konzentrate und dergleichen sowie einen Prozessor und Aktuatoren, um durch
Mischen von Sirup oder Konzentrat mit Wasser und gegebenenfalls Alkohol verschiedene
Mixgetränke her- und bereitzustellen.
[0007] Die vorliegende Erfindung befasst sich mit der technischen Aufgabe, den Aufwand für
die Bereitstellung von einer Vielzahl von unterschiedlichen alkoholischen Getränken
weiter zu reduzieren.
[0008] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Patentansprüchen oder nachfolgender
Beschreibung beschrieben und in der beigefügten Zeichnung dargestellt. Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird eine Getränkeeinheit zur Herstellung eines Getränks, insbesondere
eines alkoholischen Getränks, beschrieben. Die Getränkeeinheit umfasst ein erstes
Bereitstellungsmodul zur Bereitstellung einer ersten Flüssigkeit. Die erste Flüssigkeit
kann insbesondere Wasser umfassen. Das erste Bereitstellungsmodul kann z.B. einen
Behälter für die Aufnahme der ersten Flüssigkeit umfassen. Alternativ oder ergänzend
kann das erste Bereitstellungsmodul eine Leitung umfassen, über die die erste Flüssigkeit
bezogen werden kann. Die Getränkeeinheit umfasst weiter ein zweites Bereitstellungsmodul
zur Bereitstellung einer zweiten Flüssigkeit. Die zweite Flüssigkeit enthält dabei
Alkohol (z.B. Ethanol oder einen anderen geschmacksneutralen Alkohol). Das zweite
Bereitstellungsmodul kann z.B. einen Behälter für die Aufnahme der zweiten Flüssigkeit
umfassen. Alternativ oder ergänzend kann das zweite Bereitstellungsmodul eine Leitung
umfassen, über die die zweite Flüssigkeit bezogen werden kann. Außerdem umfasst die
Getränkeeinheit ein Geschmacksmodul zur Bereitstellung von Zusatzstoffen. Dabei ist
das Geschmacksmodul eingerichtet, eine erste Kapsel aufzunehmen, welche die Zusatzstoffe
für eine Portion des ersten Getränks umfasst. Insbesondere kann die erste Kapsel ausschließlich
Zusatzstoffe (und keinen Alkohol) umfassen. Die Zusatzstoffe können Aromastoffe, Geschmacksstoffe,
Farbstoffe, Konservierungsstoffe und/oder Schwebstoffe umfassen. Über die Zusatzstoffe
kann aus der ersten Flüssigkeit und/oder aus der zweiten Flüssigkeit ein Getränk mit
einem bestimmten Geschmack und mit einer bestimmten äußereren Erscheinungsform hergestellt
werden. Dabei kann die erste Kapsel genau die erforderliche Menge an Zusatzstoffen
für genau eine Portion des ersten Getränks umfassen.
[0009] Die Getränkeeinheit umfasst einen Mischbehälter, und das erste Bereitstellungsmodul
ist über ein oder mehrere erste Ventile mit dem Mischbehälter verbunden. In entsprechender
Weise ist auch das zweite Bereitstellungsmodul über ein oder mehrere zweite Ventile
mit dem Mischbehälter verbunden. Das Steuermodul ist eingerichtet, die ein oder mehreren
ersten/zweiten Ventile anzusteuern, um die erste Menge der ersten Flüssigkeit und/oder
die zweite Menge der zweiten Flüssigkeit in dem Mischbehälter bereitzustellen.
[0010] Was in diesem Zusammenhang eine Portion ist, richtet sich nach der Art und der üblichen
Bereitstellung des ersten Getränks an einen Konsumenten. Eine Portion Bier kann zwischen
0,2 I und 1,0 l, insbesondere 0,2l, 0,3 l, 0,5l oder 1,0 I betragen; eine Portion
Rotwein oder Weißwein 0,1 l oder 0,2 l. Eine Portion Südwein wie Portwein oder Sherry
mag 50 cl betragen, eine Portion Spirituose wie Likör, Obstbranntwein, Cognac oder
Whisky 20 cl oder 40 cl.
[0011] Die Getränkeeinheit umfasst weiter ein Steuermodul, das eingerichtet ist, Parameter
für die Herstellung eines ersten Getränkes zu ermitteln, wobei die Parameter eine
erste Menge von der ersten Flüssigkeit und eine zweite Menge von der zweiten Flüssigkeit
anzeigen. Das Steuermodul ist weiter eingerichtet, zu veranlassen, dass durch das
erste Bereitstellungsmodul die erste Menge an erster Flüssigkeit bereitgestellt wird,
und zu veranlassen, dass durch das zweite Bereitstellungsmodul die zweite Menge an
zweiter Flüssigkeit bereitgestellt wird. Außerdem ist das Steuermodul eingerichtet,
zu veranlassen, dass die erste Menge an erster Flüssigkeit und die zweite Menge an
zweiter Flüssigkeit mit den Zusatzstoffen aus dem Geschmacksmodul (insbesondere mit
den Zusatzstoffen aus der ersten Kapsel) vermischt werden, um das erste Getränk herzustellen.
Insbesondere kann aus den (gesamten) Zusatzstoffen der ersten Kapsel genau eine Portion
des ersten Getränks hergestellt werden.
[0012] Die Getränkeeinheit ist somit eingerichtet, den Alkoholanteil eines Getränks separat
von einer Kapsel mit Zusatzstoffen aus einem zweiten Bereitstellungsmodul zu entnehmen.
Dies ermöglicht die Verwendung kompakter und kleiner Kapseln, so dass der Aufwand
und insbesondere der Platzbedarf für die Herstellung alkoholischer Getränke reduziert
werden kann. Des Weiteren wird durch die Bereitstellung von alkoholfreien Kapseln
die Handhabung dieser Kapseln vereinfacht und sicherer (insbesondere in Bezug auf
den Schutz von Minderjährigen). Außerdem ermöglicht die Verwendung von Kapseln, die
die erforderliche Menge an Zusatzstoffen für genau eine Portion eines Getränks umfassen,
die flexible und komfortable Herstellung eines (alkoholischen) Getränks sowie die
Bereitstellung einer kompakten Getränkeeinheit.
[0013] Die erste Kapsel kann die erforderliche Menge und Mischung an Zusatzstoffen für die
Herstellung des ersten Getränks umfassen. Des Weiteren können andere Kapseln bereitgestellt
werden, die andere Mengen und Mischungen von Zusatzstoffen für die Herstellung anderer
Getränke umfassen. Es können somit portionsweise unterschiedliche Getränke (durch
Verwendung unterschiedlicher Kapseln) hergestellt werden.
[0014] Die erste Kapsel kann ein Informationsmittel umfassen, das Information bezüglich
des ersten Getränks anzeigt, welches mit der ersten Kapsel hergestellt werden kann.
Das Informationsmittel kann z.B. einen maschinenlesbaren Code auf der ersten Kapsel,
eine Farbe der ersten Kapsel, eine Form der ersten Kapsel, und/oder eine Identifikationsnummer
auf der ersten Kapsel umfassen. Das Steuermodul kann eingerichtet sein, die Parameter
für die Herstellung des ersten Getränkes auf Basis von dem Informationsmittel zu ermitteln.
Beispielsweise kann das Informationsmittel einen Link zu einem Eintrag in einer Datenbank
bereitstellen, in der die Parameter für die Herstellung des ersten Getränks gespeichert
sind. Das Steuermodul kann dann die Parameter von der Datenbank beziehen. Durch die
Verwendung eines Informationsmittels kann eine einfache und zuverlässige Herstellung
unterschiedlicher Getränke gewährleistet werden.
[0015] Die Getränkeeinheit kann zumindest ein Temperierungsmodul zur Temperierung (insbesondere
zur Kühlung) der ersten und/oder der zweiten Flüssigkeit umfassen.
[0016] Das erste Bereitstellungsmodul kann eingerichtet sein, über ein erstes Basisventil
die erste Flüssigkeit mit einer Basistemperatur und über ein erstes Ergänzungsventil
die erste Flüssigkeit mit einer Ergänzungstemperatur bereitzustellen, wobei die Ergänzungstemperatur
und die Basistemperatur unterschiedlich sind. Ein Temperierungsmodul der Getränkeeinheit
kann z.B. eingerichtet sein, die erste Flüssigkeit auf die Basistemperatur abzukühlen.
Andererseits kann es sich bei der Ergänzungstemperatur um eine Umgebungstemperatur
der Getränkeeinheit handeln. Durch die Bereitstellung der ersten Flüssigkeit (und
ggf. der zweiten Flüssigkeit) mit unterschiedlichen Temperaturen kann eine effiziente
Temperierung eines herzustellenden Getränks bewirkt werden. Beispielsweise kann die
erste Temperatur für die Herstellung des ersten Getränks die Temperatur anzeigen,
mit der die erste Flüssigkeit im Mischbehälter bereitgestellt werden soll. Das Steuermodul
kann eingerichtet sein, das erste Basisventil und das erste Ergänzungsventil in Abhängigkeit
von der ersten Temperatur anzusteuern, so dass die erste Flüssigkeit im Mischbehälter
die erste Temperatur aufweist. In entsprechender Weise kann auch die zweite Flüssigkeit
mit einer Basistemperatur und einer Ergänzungstemperatur bereitgestellt werden.
[0017] Die Getränkeeinheit kann ein Kohlensäure-Modul umfassen, das eingerichtet ist, Kohlensäure
(also Kohlendioxid) über ein Kohlensäure-Ventil im Mischbehälter bereitzustellen.
Die Parameter für die Herstellung des ersten Getränks können eine Menge an Kohlen
säure anzeigen und das Steuermodul kann eingerichtet sein, das Kohlensäure-Ventil
anzusteuern, um die angezeigte Menge an Kohlensäure im Mischbehälter bereitzustellen.
So können durch die Getränkeeinheit auch kohlensäurehaltige Getränke hergestellt werden.
[0018] Die Getränkeeinheit kann ein Austritts-Ventil umfassen, das den Mischbehälter mit
dem Geschmacksmodul verbindet. Des Weiteren kann die Getränkeeinheit einen Aktuator
umfassen, der eingerichtet ist, ein Flüssigkeitsgemisch (z.B. ein Gemisch aus erster
Flüssigkeit, aus zweiter Flüssigkeit und/oder aus Kohlensäure) aus dem Mischbehälter
durch das Austritts-Ventil zum Geschmacksmodul zu befördern. Beispielsweise kann das
Flüssigkeits-Gemisch durch das Geschmacksmodul (insbesondere durch die erste Kapsel
im Geschmacksmodul) gepresst werden, so dass das Flüssigkeits-Gemisch die Zusatzstoffe
aufnimmt und so das erste Getränk gebildet wird.
[0019] Der Mischbehälter kann einen beweglichen Kolben umfassen, durch den ein Volumen des
Mischbehälters vergrößert bzw. verkleinert werden kann. Der Kolben kann durch einen
Aktuator (z.B. durch einen Elektromotor) angetrieben werden. Die ein oder mehreren
ersten/zweiten Ventile können derart angeordnet sein, dass durch die ein oder mehreren
ersten Ventile die erste Flüssigkeit bzw. durch die ein oder mehreren zweiten Ventile
die zweite Flüssigkeit in den Mischbehälter gesogen wird, wenn durch den Kolben das
Volumen des Mischbehälters vergrößert wird. Des Weiteren kann das Austritts-Ventil
derart angeordnet sein, dass durch das Austritts-Ventil das Flüssigkeits-Gemisch aus
dem Mischbehälter gedrückt wird, wenn durch den Kolben das Volumen des Mischbehälters
verkleinert wird. Dabei können die ein oder mehreren ersten/zweiten Ventile und das
Austritts-Ventil jeweils ein Einwegventil umfassen. Durch die Verwendung eines Kolbens
kann in Kosten- und Bauraum- effizienter Weise die Herstellung eines Mischgetränks
bewirkt werden.
[0020] Die Getränkeeinheit kann eine Nutzerschnittstelle (z.B. auf einem berührungsempfindlichen
Bildschirm) umfassen, die es einem Nutzer ermöglicht, Parameter für die Herstellung
des ersten Getränkes einzugeben. So können in Nutzer-freundlicher Weise Anpassungen
bei der Herstellung eines Getränks vorgenommen werden. Insbesondere kann die zweite
Menge der zweiten Flüssigkeit angepasst werden, um den Alkoholgehalt des ersten Getränks
zu variieren (z.B. einen schwachen, mittleren, oder starken Alkoholgehalt). Beispielsweise
können Profile mit Nutzer-spezifischen Parametern für unterschiedliche Getränke eingegeben
und gespeichert werden, die dann automatisch bei der Herstellung eines Getränks berücksichtigt
werden können.
[0021] Das Geschmacksmodul kann (ggf. zusätzlich zu einer Kapsel) eine Vielzahl von Patronen
und/oder eine Multipatrone mit einer entsprechenden Vielzahl unterschiedlicher Zusatzstoffe
umfassen. Die Parameter für die Herstellung des ersten Getränkes können Mengen für
die Vielzahl von Zusatzstoffen anzeigen, die für die Herstellung des ersten Getränkes
erforderlich sind. Das Steuermodul kann eingerichtet sein, zu veranlassen, dass über
die Vielzahl von Patronen / über die Multipatrone die erforderlichen Mengen an Zusatzstoffen
bereitgestellt werden. So kann die Flexibilität bei der Herstellung von unterschiedlichen
Getränken weiter erhöht werden.
[0022] Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Kühlgerät mit einem Kühlraum zur Kühlung
von Lebensmitteln beschrieben. Das Kühlgerät umfasst z.B. einen Kühlschrank, einen
Gefrierschank, eine Gefriertruhe, einen Getränkeschrank, ein Kühlregal, etc. Insbesondere
kann das Kühlgerät eingerichtet sein, in dem Kühlraum Getränke und andere Lebensmittel
aufzunehmen. Das Kühlgerät umfasst ein Kühlmodul, das eingerichtet ist, den Kühlraum
des Kühlgeräts zu kühlen. Typische Temperaturen im Kühlraum liegen dabei im Bereich
von 10°C, 5°C, 0°C oder weniger. Das Kühlgerät kann z.B. einen Kompressor, ein thermoelektrisches
Element und/oder einen Absorber umfassen. Des Weiteren umfasst das Kühlgerät eine
in diesem Dokument beschriebene Getränkeeinheit zur Herstellung eines Getränks. Die
Getränkeeinheit kann für die Herstellung eines Getränks das Kühlmodul des Kühlgeräts
verwenden, so dass die Getränkeeinheit in Kosten- und Bauraum-effektiver Weise bereitgestellt
werden kann. Mit der Getränkeeinheit können alkoholische und/oder nicht-alkoholische
Getränke hergestellt werden.
[0023] Das Kühlmodul kann eingerichtet sein, die durch das zweite Bereitstellungsmodul bereitgestellte
zweite Flüssigkeit auf eine Temperatur zu kühlen, die unterhalb des Gefrierpunkts
von Wasser liegt. Dies ist besonders vorteilhaft, um auch ohne Zugabe von Eis alkoholische
Getränke mit relativ tiefen Temperaturen (z.B. um ca. 0°C oder weniger) bereitzustellen.
[0024] Es ist zu beachten, dass die hierin beschriebenen Verfahren, Vorrichtungen und Systeme
sowohl alleine als auch in Kombination mit anderen hierin beschriebenen Verfahren,
Vorrichtungen und Systemen verwendet werden können. Des Weiteren können jegliche Aspekte
der hierin beschriebenen Verfahren, Vorrichtung und Systeme in vielfältiger Weise
miteinander kombiniert werden. Insbesondere können die Merkmale der Patentansprüche
in vielfältiger Weise miteinander kombiniert werden.
[0025] Im Weiteren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren der beigefügten
Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigen:
- Figur 1
- ein Blockdiagramm, welches das Prinzip der Herstellung eines Mischgetränks darstellt;
- Figur 2
- beispielhafte Komponenten einer Getränkeeinheit zur Herstellung eines Mischgetränks;
- Figur 3
- eine beispielhafte Ausgestaltung einer Getränkeeinheit zur Herstellung eines Mischgetränks;
und
- Figur 4
- ein Blockdiagramm eines Kühlgeräts mit einer Getränkeeinheit zur Herstellung eines
Mischgetränks.
[0026] Wie eingangs dargelegt, befasst sich das vorliegende Dokument mit der effizienten
Herstellung einer Vielzahl unterschiedlicher Mischgetränke in einem privaten Haushalt.
Private Haushalte verfügen typischerweise über ein oder mehrere Kühl- bzw. Kältegeräte
(z.B. einen Kühlschrank, einen temperierten Getränkeschrank, einen temperierten Weinschrank,
einen Gefrierschrank, etc.). Ein solches Kühlgerät kann mit einer Getränkeeinheit
versehen werden, die eingerichtet ist, eine Vielzahl unterschiedlicher Mischgetränke
bereitzustellen. Insbesondere können alkoholische und nicht-alkoholische Getränke
durch eine Getränkeeinheit, welche in ein Kältegerät integriert ist, bedarfsgerecht
und portionsweise bereitgestellt werden. Durch die Integration einer Getränkeeinheit
in ein Kühlgerät kann in effizienter Weise auf ein oder mehrere bereits vorhandene
Temperierungsmodule des Kühlgeräts (insbesondere auf ein oder mehrere Kühlmodule)
zurückgegriffen werden, wodurch eine Kosten-effektive Bereitstellung der Getränkeeinheit
ermöglicht wird. Allerdings ist die vorliegende Offenbarung nicht auf die Integration
einer Getränkeeinheit in ein vorgegebenes Kältegerät beschränkt. Gleichermaßen kann
auch ein der Getränkeeinheit speziell und besonders angepasstes Kältegerät vorgesehen
werden.
[0027] Fig. 1 stellt das Prinzip 100 der Herstellung eines Getränks durch eine Getränkeeinheit
dar. In Behältern werden flüssige Grundkomponenten 101, 102 (d.h. Flüssigkeiten),
insbesondere eine Wasser-basierte Komponente 101 (z.B. Trinkwasser) und eine Alkoholbasierte
Komponente 102 (z.B. Ethanol oder geschmacksneutrale Alkoholika wie Wodka), bereitgestellt.
Die flüssigen Grundkomponenten 101, 102 können temperiert, insbesondere gekühlt, werden
(Referenzzeichen 103). Des Weiteren kann bei Bedarf Kohlensäure 104 zugeführt werden.
Außerdem wird dem Getränk ein den besonderen Geschmack bildendes Konzentrat mit Zusatzstoffen
105 (z.B. in einem flüssigen und/oder in einem pulverförmigen Zustand) zugefügt. So
kann auf Basis einer limitierten Anzahl flüssiger Grundkomponenten 101, 102 durch
Verwendung von Konzentraten mit einer unterschiedlichen Kombination von Zusatzstoffen
105 eine Vielzahl unterschiedlicher Getränke hergestellt werden. Insbesondere können
unterschiedliche Getränke bedarfsgerecht und portionsweise (z.B. auf Knopfdruck) zubereitet
werden.
[0028] Die Getränke können dabei in verschiedenen Temperaturen ausgegeben und bei Bedarf
mit Kohlensäure 104 und/oder Eis versetzt werden. Das Konzentrat/Rekombinat kann in
Form einer handlichen Kapsel oder Kartusche in die Getränkeeinheit eingeführt werden.
Diese Kapsel enthält sämtliche erforderlichen Inhaltsstoffe (auch als Zusatzstoffe
105 bezeichnet), wie Geschmacksstoffe, Farbstoffe und Schwebstoffe, um eine in Bezug
auf die optische Wahrnehmung, den Geschmack und dem Mundgefühl optimierte "Nachbildung"
eines alkoholischen oder nicht-alkoholischen Originalgetränks (z.B. Wein, Whisky,
Cocktail, Saft oder Limonade) bereitzustellen.
[0029] Eine Kapsel mit den Zusatzstoffen 105 enthält die für eine Portion eines Getränks
erforderliche Menge an Stoffen. Ergänzend kann die Getränkeeinheit eine Vielzahl von
Patronen bzw. eine Multistoffpatrone mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen umfassen.
Die Getränkeeinheit kann dann je nach ausgewähltem Getränk bestimmte Mengen an Inhaltsstoffen
aus der Kapsel 105 sowie einer Patrone oder mehreren Patronen entnehmen, um das ausgewählte
Getränk zu erstellen. Leere Patronen können dann bei Bedarf aufgefüllt oder ausgetauscht
werden.
[0030] Was in diesem Zusammenhang eine Portion ist, richtet sich nach der Art und der üblichen
Bereitstellung des ersten Getränks an einen Konsumenten. Eine Portion Bier kann zwischen
0,2 l und 1,0 l, insbesondere 0,2l, 0,3 l, 0,5l oder 1,0 l betragen; eine Portion
Rotwein oder Weißwein 0,1 l oder 0,2 l. Eine Portion Südwein wie Portwein oder Sherry
mag 50 cl betragen, eine Portion Spirituose wie Likör, Obstbranntwein, Cognac oder
Whisky 20 cl oder 40 cl.
[0031] Die Temperierung eines Getränks kann über ein oder mehrere Wärmetauscher erfolgen,
welche an die Kältetechnik (d.h. an ein oder mehrere Kühlmodule) des Kältegerätes
angeschlossen sind, in der sich die Getränkeeinheit befindet. Ggf. kann die Getränkeeinheit
ein oder mehrere weitere Kühl- und/oder Heizelemente (z.B. Durchlaufkühler und -erhitzer)
umfassen, um ein Getränk bzw. eine flüssige Grundkomponente 101, 102 auf eine gewünschte
Temperatur zu bringen.
[0032] Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm mit beispielhaften Modulen einer Getränkeeinheit 200.
Die Getränkeeinheit 200 weist einen ersten Behälter 201 für eine erste flüssige Grundkomponente
101 (z.B. Trinkwasser) auf. Alternativ oder ergänzend kann die Getränkeeinheit 200
direkt mit einer Leitung (z.B. mit einer Trinkwasserleitung) verbunden sein, um die
erste Grundkomponente 101 bereitzustellen. Des Weiteren umfasst die Getränkeeinheit
200 einen zweiten Behälter 202 zur Aufnahme einer zweiten flüssigen Grundkomponente
202 (z.B. Alkohol). Die zweite Grundkomponente 202 kann z.B. durch austauschbare Behälter
202 bereitgestellt werden. Die Grundkomponenten bzw. Flüssigkeiten 101, 102 können
durch die Kühlmodule des Kühlgeräts, in dem sich die Getränkeeinheit 200 ggf. befindet,
auf eine jeweilige Basistemperatur 231, 233 gebracht werden. Des Weiteren kann die
Getränkeeinheit 200 Temperierungsmodule 211, 221 umfassen, um die Grundkomponenten
101, 102 mit einer weiteren Temperatur 232, 234 (auch als Ergänzungstemperatur bezeichnet)
bereitzustellen. Durch die Mischung von einer flüssigen Grundkomponente 101 mit der
Basistemperatur 231 und mit der Ergänzungstemperatur 232 in unterschiedlichen Mischverhältnissen
kann die flüssige Grundkomponente 101 in einer Vielzahl von unterschiedlichen Temperaturen
(zwischen der Basistemperatur 231 und der Ergänzungstemperatur 232) bereitgestellt
werden.
[0033] Ein Temperierungsmodul 211, 221 kann eingerichtet sein, eine flüssige Grundkomponente
101, 102 zu erwärmen bzw. zu erhitzen. Zu diesem Zweck kann ein Temperierungsmodul
211, 221 z.B. einen Durchlauferhitzer umfassen. Beispielsweise kann eine Grundkomponente
101 in einem gekühlten Zustand bevorratet werden. Insbesondere kann die Grundkomponente
101 durch ein Kühlmodul eines Kühlgerätes gekühlt werden und im gekühlten Zustand
im Behälter 201 aufbewahrt werden. Die Grundkomponente 101 kann dann durch das Temperierungsmodul
211 erwärmt werden. So ist es möglich, in effizienter Weise eine Vielzahl von unterschiedlichen
flüssigen Grundkomponenten 101, 102 bei gleicher Temperatur zu bevorraten und die
Temperaturen der Grundkomponenten 101, 102 erst zum Mischen mittels der Temperierungsmodule
211, 221 anzupassen.
[0034] Über Ventile 212, 213, 222, 223 können unterschiedliche Mengen der unterschiedlich
temperierten Grundkomponenten 101, 102 einem Mischbehälter 206 zugeführt werden. Des
Weiteren kann über ein Ventil 208 dem Mischbehälter Kohlensäure 104 zugeführt werden.
Bei den Ventilen kann es sich um Einwegventile handeln. Die Getränkeeinheit 200 umfasst
ein oder mehrere Aktuatoren 203, die eingerichtet sind, die Zufuhr der verschiedenen
Komponenten 101, 102, 104 zu dem Mischbehälter 206 zu bewirken. Beispielhafte Aktuatoren
203 sind z.B. Pumpen oder Elektromotoren.
[0035] Über ein Ausgangs-Ventil 207 kann das Grundgemisch aus Grundkomponenten 101 und 102
sowie ggf. Kohlensäure 104 (auch als Flüssigkeits-Gemisch bezeichnet) einem Geschmacksmodul
205 zugeführt werden. Das Geschmacksmodul 205 kann z.B. eine Kapsel mit Zusatzstoffen
105, insbesondere mit Geschmacks-, Farb- und/oder Schwebstoffen, enthalten, die für
die Herstellung eines bestimmten Getränks erforderlich sind. Das Grundgemisch kann
z.B. durch einen Aktuator 203 durch eine solche Kapsel gedrückt werden, so dass sich
das Grundgemisch mit den Zusatzstoffen 105 vermengt, um das gewünschte Getränk bereitzustellen.
Alternativ oder ergänzend kann das Geschmacksmodul 205 Mittel umfassen, durch die
das Grundgemisch mit den Zusatzstoffen 105 vermischt wird (z.B. einen weiteren Mischbehälter).
[0036] Es sei darauf hingewiesen, dass der Mischbehälter 206 und das Geschmacksmodul 205
kombiniert werden können. Insbesondere kann die Mischung der Grundkomponenten 101,
102 und der Zusatzstoffe 105 in einem gemeinsamen Behälter erfolgen. Beispielsweise
kann die Mischung direkt in einer Kapsel mit Zusatzstoffen 105 erfolgen. Alternativ
kann ein speziell geformter Behälter zur Mischung verwendet werden.
[0037] Eine Kapsel mit Zusatzstoffen 105 weist bevorzugt eine Geometrie auf, die ein vollständiges
Entleeren der Kapsel bei der Mischung mit dem Grundgemisch unterstützt. So kann eine
gute Reproduzierbarkeit von Getränken erreicht werden. Beispielsweise kann die Kapsel
Spritzen-förmig sein. Insbesondere kann die Kapsel eine Form aufweisen, die es ermöglicht,
gemäß der Funktion einer Spritze, die Zusatzstoffe 105 aus der Kapsel mit dem Grundgemisch
zu vermengen. Zum Beispiel können die Zusatzstoffe 105 durch einen Kolben nahezu vollständig
aus der Kapsel in das Grundgemisch befördert werden.
[0038] Es wird somit eine in einem Kältegerät (z.B. für einen Haushalt oder für eine professionelle
Umgebung) integrierte Getränkeeinheit 200 beschrieben, welche die bedarfsgerechte
und portionsweise Zubereitung von einer Vielzahl von unterschiedlichen alkoholischen
und nicht-alkoholischen Getränken ermöglicht. Kapseln können dabei die für den Geschmack
und für das Mundgefühl erforderlichen Zusatzstoffe 105 enthalten. Diese Zusatzstoffe
105 können mit dem im Kältegerät gekühlten Wasser 101 und bei Bedarf mit Alkohol 102,
Kohlensäure 104, Eis, etc. ergänzt werden. Damit können alkoholische Getränke wie
z.B. Bier, Wein, Whisky, diverse Cocktails, etc. und nicht-alkoholische Getränke wie
z.B. Saft, Limonade etc. in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen portionsweise,
bedarfsgerecht und auf Knopfdruck zubereitet werden.
[0039] Trinkwasser 101 kann durch einen Behälter 201 (Bevorratungssystem) und/oder durch
einen Zulauf mit Frischwasseranschluss bereitgestellt werden. Der Behälter 201 bzw.
das Zuführungssystem (allgemein als das erste Bereitstellungsmodul 201 bezeichnet)
können im Kühlgerät integriert sein. Das Trinkwasser kann ggf. aufbereitet werden
(z.B. durch einen Kohlefilter, einen Osmosefilter, etc.). Die Alkoholkomponente 102
(Ethanol oder andere Alkoholika) kann aus einem zweiten Behälter 202 (allgemein als
das zweite Bereitstellungsmodul 202 bezeichnet) zugeführt werden. Der zweite Behälter
202 kann über einen integrierten Wärmetauscher zur Kühlung der Alkoholkomponente 102
verfügen. Alternativ kann der Behälter 202 im Kühl/Gefrierraum (z.B. in der Tür) des
Kühlgeräts integriert sein, so dass die Kühlung der Alkoholkomponente 102 über die
Behälterwand erfolgt. Die Alkoholkomponente 102 kann für weitere Funktionen, z.B.
für die Säuberung und/oder Spülung der Getränkeeinheit 200, verwendet werden.
[0040] Die gewünschte Temperatur des zu erstellenden Getränkes kann über die Vermischung
von unterschiedlich temperierten Flüssigkeiten (Wasser 101 und/oder Alkohol 102) eingestellt
werden. Zur Einstellung von relativ tiefen Temperaturen eignet sich insbesondere die
Alkoholkomponente 102 aufgrund des niedrigen Gefrierpunktes, da die Alkoholkomponente
102 auch im flüssigen Zustand unter den Gefrierpunk von Wasser gekühlt werden kann.
Zu diesem Zweck kann sich der zweite Behälter 202 z.B. im Gefrierraum bzw. in der
unmittelbaren Nähe eines Verdampfers des Kühlgeräts befinden. Auf die Temperatur der
Flüssigkeiten 101, 102 kann sowohl einzeln als auch in einer fertigen Mischung eines
Getränks eingewirkt werden (z.B. mittels Wärmetauscher, Kühlelement und/oder Heizelement).
Zudem kann die Temperierung auch nach Abschluss des Mischprozesses direkt vor der
Ausgabe des Getränkes erfolgen (z.B. unter Verwendung des Durchlaufkühlprinzips mittels
Verdampfer, Wärmetauscher und/oder Eis).
[0041] Eine Kapsel oder Patrone enthält die für das jeweilige Getränk erforderlichen Zusatzstoffe
105 (Geschmack, Farbstoff, Füll- und Schwebstoffe, etc.). Ein Kapsel oder Patrone
kann nach Gebrauch verworfen werden. Anstelle einer Kapsel kann ein Multistoffpatronensystem
bzw. eine Vielzahl von Einzelpatronen verwendet werden, welche nach dem Prinzip von
Kombipatronen bei Tintenstrahldruckern funktionieren und so eine Vielzahl von unterschiedlichen
Getränken abbilden können. Es können dann die für unterschiedliche Getränke erforderlichen
Mengen von Zusatzstoffen 105 aus den Patronen einem Mischer (z.B. dem Mischbehälter
206) zugeführt werden.
[0042] Je nach Getränk kann eine Zuführung von Kohlensäure 104 (z.B. für die Zubereitung
von Bier) erforderlich sein. Die Zuführung von Kohlensäure 104 kann ggf. in einem
zusätzlichen Mischmodul erfolgen. Alternativ kann eine Mischung mit Kohlensäure 104
direkt in oder an der Kapsel mit Zusatzstoffen 105 erfolgen.
[0043] Ein zu erstellendes Getränk wird durch ein Kapsel- bzw. Patronensystem definiert
und nach Bedarf und portionsweise ausgegeben. Dabei kann über Informationen, die sich
aus der Kapsel bzw. Patrone ergeben, die Menge der flüssigen Grundkomponenten 101,
102 und der Kohlensäure 104 gesteuert werden. Des Weiteren kann es einem Nutzer über
eine Nutzerschnittstelle ermöglicht werden, Einfluss auf einzelne Parameter des zu
erstellenden Getränkes zu nehmen. Beispielhafte Parameter für die Herstellung eines
Getränkes sind die Temperatur, die Mengen und Mengenverteilungen z.B. in Bezug auf
Zusatzstoffe, Alkohol, Wasser, etc.
[0044] Fig. 3 zeigt einen beispielhaften Aufbau einer Getränkeeinheit 200. Die Getränkeeinheit
200 umfasst einen Zylinder 306 zur Erstellung eines Grundgemisches bzw. eines Flüssigkeits-Gemisches
301 aus einer Vielzahl von flüssigen Grundkomponenten 101, 102. Ein beweglicher Kolben
305 kann vom Boden 307 des Zylinders 306 weg bewegt werden, um über die Ventile 212,
213, 222, 223, 208 die Grundkomponenten 101, 102 und ggf. Kohlensäure 104 in den Innenraum
des Zylinders 306 zu saugen. Die Bewegung des Kolbens 305 kann über eine Spindel 304,
eine Spindelmutter 302, ein Getriebe und einen Elektromotor 303 erfolgen. Die Mengenverhältnisse
an zugeführten Grundkomponenten 101, 102 bzw. an Kohlensäure 104 können über die Öffnungsweite
der jeweiligen Ventile 212, 213, 222, 223, 208 eingestellt werden. Die Gesamtmenge
an Grundgemisch 301 kann über den Hub des Kolbens 305 eingestellt werden.
[0045] Wenn eine ausreichende Menge an Grundgemisch 301 vorliegt, kann der Kolben 305 zum
Boden 307 des Zylinders 306 hin bewegt werden, um das Grundgemisch 301 über das Ausgangs-Ventil
207 zu dem Geschmacksmodul 205 zu befördern. Am Ausgang des Geschmacksmoduls 205 kann
dann das fertige Getränk bereitgestellt werden. Die in Fig. 3 dargestellte Getränkeeinheit
200 ermöglicht es, ein Mischgetränk in effizienter Weise anhand von nur einem Aktuator
203, 303 herzustellen.
[0046] Fig. 4 zeigt ein Blockdiagramm eines beispielhaften Kühlgeräts 400. Das Kühlgerät
400 bzw. die Getränkeeinheit 200 umfassen ein Steuermodul 401, das eingerichtet ist,
die Herstellung eines Getränks durch die Getränkeeinheit 200 zu steuern. Das Kühlgerät
400 kann eine Nutzerschnittstelle 402 umfassen, die es einem Nutzer ermöglicht, die
Herstellung eines Getränks durch die Getränkeeinheit 200 zu veranlassen und/oder Parameter
bezüglich der Herstellung eines Getränks einzustellen (z.B. eine gewünschte Temperatur
bzw. eine bestimmte Zusammensetzung).
[0047] Wie bereits dargelegt, umfasst die Getränkeeinheit 200 ein oder mehrere Temperierungsmodule
403 (insbesondere Kühlmodule) zur Temperierung ein oder mehrerer Grundkomponenten
101, 102, des Grundgemischs 301 und/oder des fertigen Getränks. Die ein oder mehreren
Temperierungsmodule 403 können zumindest teilweise durch bereits vorhandene Kühlmodule
des Kühlgeräts 400 bereitgestellt werden. Des Weiteren umfasst die Getränkeeinheit
200 eine Vielzahl von Ventilen 404, durch die die zugeführte Menge an flüssigen Grundkomponenten
101,102 und die zugeführte Menge an Kohlensäure 104 gesteuert werden können. Außerdem
umfasst die Getränkeeinheit 200 ein oder mehrere Aktuatoren 203, durch die das Grundgemisch
301 erstellt werden kann und/oder durch die das Grundgemisch 301 mit den Zusatzstoffen
105 vermischt werden kann.
[0048] Die Getränkeeinheit 200 umfasst ein Geschmacksmodul 205, das eingerichtet ist, die
für ein Getränk erforderlichen Zusatzstoffe 105 bereitzustellen und mit dem Grundgemisch
301 zu vermengen. Die Zusatzstoffe 105 können z.B. durch eine Kapsel bereitstellt
werden, die durch einen Nutzer in einen Kapselträger des Geschmacksmoduls 205 eingebracht
werden kann. Das Geschmacksmodul 205 kann eingerichtet sein, Information bezüglich
des zu erstellenden Getränks auf Basis der eingebrachten Kapsel zu ermitteln. Beispielsweise
kann die Information anzeigen, welche Menge und Zusammensetzung an Grundgemisch 301
für die Erstellung eines Getränks erforderlich ist und/oder welche Temperierung erforderlich
ist.
[0049] Das Steuermodul 401 kann eingerichtet sein:
- zu ermitteln, dass ein Getränk erstellt werden soll (z.B. aufgrund einer Eingabe über
die Nutzerschnittstelle 402 und/oder aufgrund der Tatsache, dass eine Kapsel in das
Geschmacksmodul 205 eingeführt wurde);
- die Parameter (insbesondere die Menge, Zusammensetzung und/oder Temperierung des Grundgemisches
301) des Getränks zu ermitteln (z.B. aufgrund einer Eingabe über die Nutzerschnittstelle
402 und/oder aufgrund der eingebrachten Kapsel); und
- die Temperierungsmodule 403, die Ventile 404 und/oder die Aktuatoren 203 zu veranlassen,
das Getränk zu erstellen.
[0050] Die Kühlgeräte 400 können z.B. Getränkekühlgeräte für den Heimbereich und/oder den
Hotelbereich umfassen. Die Getränkeeinheit 200 kann z.B. in die Tür eines Kühlschranks
400 integriert sein. Des Weiteren kann die Getränkeeinheit 200 z.B. in einem Kühlfach
und/oder in einem Getränkeautomaten integriert sein. Des Weiteren ist die Integration
der Getränkeeinheit 200 in eine Bar denkbar.
[0051] Die in diesem Dokument beschriebene Getränkeeinheit 200 für ein Kühlgerät 400 ermöglicht
es, in effizienter Weise nach Bedarf eine Vielzahl unterschiedlicher Getränke herzustellen.
So können der logistische Aufwand und die Kosten für die Bereitstellung unterschiedlicher
Getränke reduziert werden. Insbesondere müssen für die unterschiedlichen Getränke
keine Vielzahl an Flaschen gelagert oder transportiert werden, woraus sich ein geringerer
Platzbedarf und ein geringerer Aufwand für Transport und Lagerung ergeben. Die beschriebene
Getränkeeinheit 200 ermöglicht es, Getränke individuell in Bezug auf Geschmack, Mundgefühl,
Textur, etc. anzupassen. Außerdem wird durch die portionsweise Bereitstellung der
Verwurf von Getränken reduziert. Durch die Integration der Getränkeeinheit 200 in
ein Kühlgerät 400 kann auf bereits vorhandene Kühltechnik zurückgegriffen werden,
wodurch sich ein Kosten-effizientes System zur Herstellung von Getränken ergibt. Außerdem
ermöglicht die beschriebene Getränkeeinheit 200 eine individuelle Anpassung von Getränken
an die Bedürfnisse von unterschiedlichen Nutzern (z.B. die Möglichkeit zur Anreicherung
der Getränke mit bestimmten Stoffen wie Mineralien, Vitaminen, etc.).
[0052] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Insbesondere ist zu beachten, dass die Beschreibung und die Figuren nur das Prinzip
der vorgeschlagenen Verfahren, Vorrichtungen und Systeme veranschaulichen sollen.
1. Getränkeeinheit (200) zur Herstellung eines Getränks, wobei die Getränkeeinheit (200)
umfasst:
- ein erstes Bereitstellungsmodul (201) zur Bereitstellung einer ersten Flüssigkeit
(101);
- ein zweites Bereitstellungsmodul (202) zur Bereitstellung einer zweiten Flüssigkeit
(102); wobei die zweite Flüssigkeit (102) Alkohol enthält;
- ein Geschmacksmodul (205) zur Bereitstellung von Zusatzstoffen (105); wobei das
Geschmacksmodul (205) eingerichtet ist, eine erste Kapsel aufzunehmen, welche Zusatzstoffe
(105) für eine Portion eines ersten Getränks umfasst;
- ein Steuermodul, das eingerichtet ist,
- Parameter für die Herstellung des ersten Getränkes zu ermitteln, wobei die Parameter
eine erste Menge an erster Flüssigkeit (101) und eine zweite Menge an zweiter Flüssigkeit
(102) anzeigen;
- zu veranlassen, dass durch das erste Bereitstellungsmodul (201) die erste Menge
an erster Flüssigkeit (101) bereitgestellt wird;
- zu veranlassen, dass durch das zweite Bereitstellungsmodul (202) die zweite Menge
an zweiter Flüssigkeit (102) bereitgestellt wird; und
- zu veranlassen, dass die erste Menge an erster Flüssigkeit (101) und die zweite
Menge an zweiter Flüssigkeit (102) mit den Zusatzstoffen (105) aus der ersten Kapsel
vermischt werden, um die Portion des ersten Getränks herzustellen,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Getränkeeinheit (200) einen Mischbehälter (206, 306) umfasst;
- das erste Bereitstellungsmodul (201) über ein oder mehrere erste Ventile (212, 213)
mit dem Mischbehälter (206, 306) verbunden ist;
- das zweite Bereitstellungsmodul (202) über ein oder mehrere zweite Ventile (222,
223) mit dem Mischbehälter (206, 306) verbunden ist; und
- das Steuermodul eingerichtet ist,
- die ein oder mehreren ersten Ventile (212, 213) anzusteuern, um die erste Menge
von der ersten Flüssigkeit (101) in dem Mischbehälter (206, 306) bereitzustellen;
und
die ein oder mehreren zweiten Ventile (222, 223) anzusteuern, um die zweite Menge
von der zweiten Flüssigkeit (102) in dem Mischbehälter (206, 306) bereitzustellen.
2. Getränkeeinheit (200) gemäß Anspruch 1, wobei die Getränkeeinheit (200) eingerichtet
ist, die zweite Flüssigkeit (102) für eine Säuberung und/oder Spülung der Getränkeeinheit
(200) zu verwenden.
3. Getränkeeinheit (200) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
- die erste Kapsel ein Informationsmittel umfasst, das Information bezüglich des ersten
Getränks anzeigt, welches mit der ersten Kapsel hergestellt werden kann; und
- das Steuermodul eingerichtet ist, die Parameter für die Herstellung des ersten Getränkes
auf Basis der Informationsmittel zu ermitteln.
4. Getränkeeinheit (200) gemäß Anspruch 3, wobei das Informationsmittel ein oder mehrere
umfasst von: einen maschinenlesbaren Code auf der ersten Kapsel, eine Farbe der ersten
Kapsel, eine Form der ersten Kapsel, und/oder eine Identifikationsnummer auf der ersten
Kapsel.
5. Getränkeeinheit (200) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
- die Getränkeeinheit (200) ein Austritts-Ventil (207) umfasst, das den Mischbehälter
(206, 306) mit dem Geschmacksmodul (205) verbindet; und
- die Getränkeeinheit (200) einen Aktuator (203, 303) umfasst, der eingerichtet ist,
ein Flüssigkeits-Gemisch (301) aus dem Mischbehälter (206, 306) durch das Austritts-Ventil
(207) zum Geschmacksmodul (205) zu befördern.
6. Getränkeeinheit (200) gemäß Anspruch 5, wobei
- der Mischbehälter (206, 306) einen beweglichen Kolben (305) umfasst, durch den ein
Volumen des Mischbehälters (206, 306) vergrößert bzw. verkleinert werden kann;
- die ein oder mehreren ersten Ventile (212, 213) derart angeordnet sind, dass durch
die ein oder mehreren ersten Ventile (212, 213) die erste Flüssigkeit (101) in den
Mischbehälter (206, 306) gesogen wird, wenn durch den Kolben (305) das Volumen des
Mischbehälters (206, 306) vergrößert wird;
- die ein oder mehreren zweiten Ventile (222, 223) derart angeordnet sind, dass durch
die ein oder mehreren zweiten Ventile (222, 223) die zweite Flüssigkeit (102) in den
Mischbehälter (206, 306) gesogen wird, wenn durch den Kolben (305) das Volumen des
Mischbehälters (206, 306) vergrößert wird; und
- das Austritts-Ventil (207) derart angeordnet ist, dass durch das Austritts-Ventil
(207) das Flüssigkeits-Gemisch (301) aus dem Mischbehälter gedrückt wird, wenn durch
den Kolben (305) das Volumen des Mischbehälters (206, 306) verkleinert wird.
7. Getränkeeinheit (200) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
- die Getränkeeinheit (200) zumindest ein Temperierungsmodul (221) zur Temperierung
der zweiten Flüssigkeit (102) umfasst; und
- das Temperierungsmodul (221) eingerichtet ist, die zweite Flüssigkeit (102) derart
zu kühlen, dass sich die zweite Flüssigkeit (102) im flüssigen Zustand befindet und
eine Temperatur aufweist, die unterhalb des Gefrierpunkts von Wasser liegt.
8. Getränkeeinheit (200) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Getränkeeinheit
(200) eine Nutzerschnittstelle umfasst, die es einem Nutzer ermöglicht, die zweite
Menge an zweiter Flüssigkeit (102) für das erste Getränk einzustellen.
9. Kühlgerät (400), wobei das Kühlgerät (400) umfasst,
- ein Kühlmodul (403), das eingerichtet ist, einen Kühlraum des Kühlgeräts (400) zu
kühlen; und
- eine Getränkeeinheit (200) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Beverage unit (200) for producing a beverage, wherein the beverage unit (200) comprises:
- first provision module (201) for providing a first liquid (101);
- a second provision module (202) for providing a second liquid (102); wherein the
second liquid (102) contains alcohol;
- a taste module (205) for providing additives (105); wherein the taste module (205)
is designed to hold a first capsule, which contains additives (105) for a portion
of a first beverage;
- a control module, which is designed,
- to determine parameters for producing the first beverage, wherein the parameters
indicate a first quantity of first liquid (101) and a second quantity of second liquid
(102);
- to prompt the first provision module (201) to provide the first quantity of first
liquid (101);
- to prompt the second provision module (202) to provide the second quantity of second
liquid (102); and
- to prompt the mixing of the first quantity of first liquid (101) and the second
quantity of second liquid (102) with the additives (105) from the first capsule, in
order to produce the portion of the first beverage,
characterised in that
- the beverage unit (200) comprises a mixing container (206, 306);
- the first provision module (201) is connected to the mixing container (206, 306)
by way of one or more first valves (212, 213);
- the second provision module (202) is connected to the mixing container (206, 306)
by way of one or more second valves (222, 223); and
- the control module is designed
- to activate the one or more first valves (212, 213) to provide the first quantity
of the first liquid (101) in the mixing container (206, 306); and
- to activate the one or more second valves (222, 223) to provide the second quantity
of the second liquid (102) in the mixing container (206, 306).
2. Beverage unit (200) according to claim 1, wherein the beverage unit (200) is designed
to use the second liquid (102) to clean and/or rinse the beverage unit (200).
3. Beverage unit (200) according to one of the preceding claims, wherein
- the first capsule comprises an information tool showing information about the first
beverage that can be produced with the first capsule; and
- the control module is designed to determine the parameters for producing the first
beverage based on the information tool.
4. Beverage unit (200) according to claim 3, wherein the information tool comprises one
or more of: a machine-readable code on the first capsule, a colour of the first capsule,
a shape of the first capsule and/or an identification number on the first capsule.
5. Beverage unit (200) according to one of the preceding claims, wherein
- the beverage unit (200) comprises an outlet valve (207) connecting the mixing container
(206, 306) to the taste module (205); and
- the beverage unit (200) comprises an actuator (203, 303), which is designed to convey
a liquid mixture (301) from the mixing container (206, 306) through the outlet valve
(207) to the taste module (205).
6. Beverage unit (200) according to claim 5, wherein
- the mixing container (206, 306) comprises a movable piston (305), which can enlarge
or reduce a volume of the mixing container (206, 306);
- the one or more first valves (212, 213) are arranged in such a manner that the first
liquid (101) is drawn into the mixing container (206, 306) through the one or more
first valves (212, 213) when the volume of the mixing container (206, 306) is enlarged
by the piston (305);
- the one or more second valves (222, 223) are arranged in such a manner that the
second liquid (102) is drawn into the mixing container (206, 306) through the one
or more second valves (222, 223) when the volume of the mixing container (206, 306)
is enlarged by the piston (305); and
- the outlet valve (207) is arranged in such a manner that the liquid mixture (301)
is pushed out of the mixing container through the outlet valve (207) when the volume
of the mixing container (206, 306) is reduced by the piston (305).
7. Beverage unit (200) according to one of the preceding claims, wherein
- the beverage unit (200) comprises at least one temperature-control module (221)
for controlling the temperature of the second liquid (102); and
- the temperature-control module (221) is designed to cool the second liquid (102)
in such a manner that the second liquid (102) is in the liquid state and its temperature
is below the freezing point of water.
8. Beverage unit (200) according to one of the preceding claims, wherein the beverage
unit (200) comprises a user interface that allows a user to set the second quantity
of second liquid (102) for the first beverage.
9. Refrigeration appliance (400), wherein the refrigeration appliance (400) comprises
- a refrigeration module (403), which is designed to cool a refrigeration chamber
of the refrigeration appliance (400); and
- a beverage unit (200) according to one of the preceding claims.
1. Unité de boissons (200) destinée à la réalisation d'une boisson, l'unité de boissons
(200) comprenant :
- un premier module d'approvisionnement (201) pour l'approvisionnement d'un premier
liquide (101) ;
- un deuxième module d'approvisionnement (202) pour l'approvisionnement d'un deuxième
liquide (102) ; le deuxième liquide (102) contenant de l'alcool ;
- un module de sapidité (205) pour fournir des additifs (105) ; le module de sapidité
(205) étant configuré pour loger une première capsule, laquelle comprend des additifs
(105) pour une portion d'une première boisson ;
- un module de commande qui est configuré
- pour déterminer des paramètres pour la réalisation de la première boisson, les paramètre
indiquant une première quantité de premier liquide (101) et une deuxième quantité
de deuxième liquide (102) ;
- pour inciter à ce que la première quantité de premier liquide (101) soit fournie
par le premier module d'approvisionnement (201) ;
- pour inciter à ce que la deuxième quantité de deuxième liquide (102) soit fournie
par le deuxième module d'approvisionnement (202) ; et
- pour inciter que la première quantité de premier liquide (101) et la deuxième quantité
de deuxième liquide (102) soient mélangées aux additifs (105) provenant de la première
capsule afin de réaliser la portion de la première boisson,
caractérisée en ce que
- l'unité de boissons (200) comprend un réservoir de mélange (206 ; 306) ;
- le premier module d'approvisionnement (201) est relié au réservoir de mélange (206,
306) par l'intermédiaire d'une ou de plusieurs premières vannes (212, 213) ;
- le deuxième module d'approvisionnement (202) est relié au réservoir de mélange (206,
306) par l'intermédiaire d'une ou de plusieurs deuxièmes vannes (222, 223) ; et en ce que
- le module de commande est configuré
- pour commander une ou les plusieurs premières vannes (212, 213) afin d'approvisionner
la première quantité du premier liquide (101) dans le réservoir de mélange (206, 306)
; et
- pour commander une ou les plusieurs deuxièmes vannes (222, 223) afin d'approvisionner
la deuxième quantité du deuxième liquide (102) dans le réservoir de mélange (206,
306).
2. Unité de boissons (200) selon la revendication 1, l'unité de boissons (200) étant
configurée pour utiliser le deuxième liquide (102) pour un nettoyage et/ou rinçage
de l'unité de boissons (200).
3. Unité de boissons (200) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
- la première capsule contenant un moyen d'information qui indique des informations
concernant la première boisson pouvant être réalisée avec la première capsule ; et
- le module de commande étant configuré pour déterminer les paramètres pour la réalisation
de la première boisson sur la base des moyens d'information.
4. Unité de boissons (200) selon la revendication 3, le moyen d'information comprenant
un/une ou plusieurs parmi : un code lisible par machine sur la première capsule, une
couleur de la première capsule, une forme de la première capsule, et/ou un numéro
d'identification sur la première capsule.
5. Unité de boissons (200) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
- l'unité de boissons (200) comprenant une vanne de sortie (207) qui relie le réservoir
de mélange (206, 306) au module de sapidité (205) ; et
- l'unité de boissons (200) comprenant un actionneur (203, 303) qui est configuré
pour transporter un mélange de boissons (301) vers le module de sapidité (205) à travers
la vanne de sortie (207) à partir du réservoir de mélange (206, 306).
6. Unité de boissons (200) selon la revendication 5,
- le réservoir de mélange (206, 306) comprenant un piston (305) déplaçable au moyen
duquel un volume du réservoir de mélange (206, 306) peut être augmenté resp. diminué
;
- la ou les plusieurs premières vannes (212, 213) étant disposées de manière à ce
que le premier liquide (101) soit aspiré dans le réservoir de mélange (206, 306) au
moyen de la ou des plusieurs premières vannes (212, 213) lorsque le volume du réservoir
de mélange (206, 306) est augmenté au moyen du piston (305) ;
- la ou les plusieurs deuxièmes vannes (222, 223) étant disposées de manière à ce
que le deuxième liquide (102) soit aspiré dans le réservoir de mélange (206, 306)
au moyen de la ou des plusieurs deuxièmes vannes (222, 223) lorsque le volume du réservoir
de mélange (206, 306) est augmenté au moyen du piston (305) ; et
- la vanne de sortie (207) étant disposée de manière à ce que le mélange de boissons
(301) soit pressé hors du réservoir de mélange au moyen de la vanne de sortie (207)
lorsque le volume du réservoir de mélange (206, 306) est diminué au moyen du piston
(305).
7. Unité de boissons (200) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
- l'unité de boissons (200) comprenant au moins un module de régulation de température
(221) pour la régulation de température du deuxième liquide (102) ; et
- le module de régulation de température (221) étant configuré pour refroidir le deuxième
liquide (102) de manière à ce que le deuxième liquide (102) se trouve en état liquide
et présente une température qui soit située en dessous du point de congélation de
l'eau.
8. Unité de boissons (200) selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'unité
de boissons (200) comprenant une interface utilisateur qui permet à un utilisateur
de régler la deuxième quantité de deuxième liquide (102) pour la première boisson.
9. Appareil frigorifique (400), l'appareil frigorifique (400) comprenant
- un module de réfrigération (403) qui est configuré pour réfrigérer un espace de
réfrigération de l'appareil frigorifique (400) ; et
- une unité de boissons (200) selon l'une quelconque des revendications précédentes.