[0001] Die Erfindung betrifft eine Dosiereinrichtung für das dosierte Einbringen eines schüttfähigen,
insbesondere pulverförmigen Reinigungsmittels in einen Behandlungsraum eines programmgesteuerten
Reinigungsgeräts, insbesondere einer Geschirrspülmaschine, mit einem der Beherbergung
des Reinigungsmittels dienenden Vorratsbehälter und einer motorisch verdrehbar gelagerten
Trageinheit, die den Vorratsbehälter auswechselbar aufnimmt.
[0002] Programmgesteuerte Reinigungsgeräte im Allgemeinen sowie Geschirrspülmaschinen im
Speziellen sind aus dem Stand der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten
druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
[0003] Reinigungsgeräte der in Rede stehenden Art verfügen typischerweise über einen Spülbehälter,
der einen Behandlungsraum, auch Spülraum genannt, bereitstellt. Dieser Behandlungsraum
ist verwenderseitig über eine Beschickungsöffnung zugänglich, die mittels einer verschwenkbar
gelagerten Spülraumtür fluiddicht verschließbar ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall
dient der Spülbehälter der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut, bei dem es sich im
Falle einer Geschirrspülmaschine beispielsweise um Geschirr, Besteckteile und/oder
dergleichen handeln kann.
[0004] Zur Beaufschlagung von zu reinigendem Spülgut mit Spülflüssigkeit, der sogenannten
Spülflotte, verfügt das Reinigungsgerät im Inneren des Spülbehälters über eine Sprüheinrichtung.
Diese stellt in aller Regel verdrehbar gelagerte Sprüharme zur Verfügung, wobei typischerweise
zwei oder drei solcher Sprüharme vorgesehen sind. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall
erfolgt eine Beaufschlagung des zur reinigenden Spülguts mit Spülflotte mittels sich
drehender Sprüharme.
[0005] Zur Erzielung eines optimierten Reinigungsergebnisses finden Prozesschemikalien Verwendung,
die während eines Reinigungsvorgangs dem Spülraum zugeführt werden, typischerweise
als Zugabe zur Spülflotte. Bei solchen Prozesschemikalien handelt es sich beispielsweise
um Reinigungsmittel, die dem Spülraum des Reinigungsgeräts programmgesteuert zu einem
bestimmten Zeitpunkt des Programmablaufs zugegeben werden.
[0006] Aus dem Stand der Technik sind Reinigungsmittel in flüssiger und fester Form bekannt.
Dabei können feste Reinigungsmittel in schüttfähiger Pulverform oder als sogenannte
Tabs, das heißt in Tablettenform vorliegen. Die Praxis hat indes gezeigt, dass sich
mit schüttfähigem Reinigungsmittel in Pulverform die vergleichsweise bestehen Reinigungsergebnisse
erzielen lassen.
[0007] Bei der Verwendung von schüttfähigem Reinigungsmittel in Pulverform ist vor jedem
Start eines Reinigungsprogramms verwenderseitig eine manuell durchzuführende Reinigungsmitteldosierung
vorzunehmen. Ein Reinigungsgerät verfügt zu diesem Zweck typischerweise türinnenseitig
über einen Vorratsbehälter, der mit einer manuell zu bestimmenden Menge an Reinigungsmittel
zu bestücken ist. Während eines Programmablaufs öffnet sich dieser Vorratsbehälter
zu einem bestimmten Zeitpunkt des Spülprogramms und das vom Vorratsbehälter bevorratete
Reinigungsmittel kann von der im Spülraum des Reinigungsgeräts befindlichen Spülflotte
ausgeschwemmt werden.
[0008] Um eine Reinigungsmittelbevorratung für eine Mehrzahl von Spülprogrammen vornehmen
zu können, so dass nicht vor Beginn eines jeden Spülprogramms eine manuelle Reinigungsmitteldosierung
stattzufinden hat, sind Dosiereinrichtungen vorgeschlagen worden, so zum Beispiel
mit der
DE 10 2013 104 391 A1, die eine gattungsgemäße Dosiereinrichtung offenbart
[0009] Die vorbekannte Dosiereinrichtung verfügt über einen auswechselbar angeordneten Vorratsbehälter,
der der Bevorratung von schüttfähigem Reinigungsmittel in einer Menge dient, die für
eine Mehrzahl von Spülprogrammen ausreichend ist. Der Vorratsbehälter ist um eine
Drehachse verdrehbar gelagert, wobei im bestimmungsgemäßen Dosierfall programmgesteuert
eine Verdrehbewegung des Vorratsbehälters bewirkt wird. Zu diesem Zweck ist eine motorgetriebene
Antriebseinrichtung vorgesehen, mittels welcher im Betriebsfall eine Verdrehbewegung
des Vorratsbehälters vorgenommen wird. Die motorgetriebene Antriebseinrichtung wirkt
dabei mit einer Trageinheit zusammen, die den Vorratsbehälter auswechselbar aufnimmt.
[0010] Zum Zwecke der Reinigungsmittelabgabe verfügt der Vorratsbehälter über einen in eine
Reinigungsmittelabgabeöffnung mündenden Reinigungsmittelabgabekanal. Über diese Öffnung
wird im Betriebsfall portionsweise Reinigungsmittel abgegeben. Dabei erfolgt eine
Reinigungsmittelabgabe infolge einer Verdrehbewegung des Vorratsbehälters. Je 360°-Umdrehung
des Vorratsbehälters wird eine stets gleiche Portionsmenge an Reinigungsmittel dem
Reinigungsmittelabgabekanal und damit der Reinigungsmittelabgabeöffnung zugeführt,
und von dort aus unter Zwischenschaltung eines Kanalsystems in den Spülraum des Reinigungsgeräts
abgegeben.
[0011] Dosiereinrichtungen der vorbeschriebenen Art haben sich im alltäglichen Praxiseinsatz
bewährt. Es besteht gleichwohl Verbesserungsbedarf, insbesondere mit Blick auf eine
gesteigerte Betriebssicherheit, denn es hat sich gezeigt, dass es bei erhöhter Luftfeuchtigkeit
zu einer Verklumpung des vom Vorratsbehälters bevorrateten Reinigungsmittel kommen
kann. Eine genaue und reproduzierbare Dosierung einer definierten Reinigungsmittelmenge
ist dann nur noch erschwert oder sogar gar nicht mehr möglich. Es ist deshalb die
Aufgabe der Erfindung, eine Dosiereinrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln,
dass konstruktionsbedingt eine gesteigerte Betriebssicherheit gegeben ist.
[0012] Zur
Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Dosiereinrichtung der eingangs genannten
Art vorgeschlagen, die sich auszeichnet durch eine mit der Reinigungsmittelabgabeöffnung
des Vorratsbehälters zusammenwirkende Verschlusseinrichtung, die die Reinigungsmittelabgabeöffnung
in Ruhestellung des Vorratsbehälters verschließt.
[0013] Die erfindungsgemäße Dosiereinrichtung verfügt über eine Verschlusseinrichtung. Diese
Verschlusseinrichtung wirkt mit der vorratsbehälterseitigen Reinigungsmittelabgabeöffnung
zusammen und verschließt diese, sofern sich der Vorratsbehälter nicht in einer Verdrehbewegung,
mithin stattdessen in Ruhe-, das heißt Nullstellung befindet. Durch den Verschluss
der Reinigungsmittelabgabeöffnung in Ruhestellung des Vorratsbehälters ist sichergestellt,
dass ein ungewollter Feuchtigkeitseintrag in das vom Vorratsbehälter beherbergte Reinigungsmittel
ausgeschlossen ist. Damit wird der Gefahr einer möglichen Verklumpung des Reinigungsmittels
durch Feuchtigkeitseintrag vorgebeugt, was die Betriebssicherheit der erfindungsgemäßen
Dosiereinrichtung verbessert.
[0014] Im bestimmungsgemäßen Dosierfall verdreht der Vorratsbehälter um eine Drehachse,
wobei eine vollständige Umdrehung, das heißt eine 360°-Umdrehung absolviert wird.
Während einer solchen Verdrehbewegung des Vorratsbehälters ist die vom Vorratsbehälter
bereitgestellte Reinigungsmittelabgabeöffnung unverschlossen, so dass in bestimmungsgemäßer
Weise Reinigungsmittel aus dem Vorratsbehälter abgegeben und in den vom Reinigungsgerät
bereitgestellten Spülraum eingeschleust werden kann. Sobald die 360°-Umdrehung des
Vorratsbehälters abgeschlossen ist und sich der Vorratsbehälter wieder in seiner Nullstellung
befindet, findet mittels der erfindungsgemäß vorgesehenen Verschlusseinrichtung ein
vorzugsweise fluiddichtes Verschließen der vom Vorratsbehälter bereitgestellten Reinigungsmittelabgabeöffnung
statt. Ein Austausch des vom Vorratsbehälter bereitgestellten Volumenraums mit der
Umgebungsatmosphäre ist mit der Folge ausgeschlossen, dass es zu keinem ungewollten
Feuchtigkeitseintrag aus der Umgebungsatmosphäre in den Bevorratungsraum des Vorratsbehälters
kommen kann. Einer ungewollten Verklumpung des vom Vorratsbehälter bevorrateten Reinigungsmittels
ist damit wirksam entgegengewirkt
[0015] Es ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die Verschlusseinrichtung
einen Verschlussdeckel aufweist, der die Reinigungsmittelabgabeöffnung in Ruhestellung
des Vorratsbehälters abdeckt.
[0016] Zur Abdichtung der Reinigungsmittelabgabeöffnung des Vorratsbehälters verfügt die
Verschlusseinrichtung über einen Verschlussdeckel. Dieser legt sich in Ruhestellung
des Vorratsbehälters an die Reinigungsmittelabgabeöffnung an, wodurch diese verschlossen
ist. Um einen möglichst dichten Abschluss der Reinigungsmittelabgabeöffnung zu bewerkstelligen,
weist der Verschlussdeckel eine geometrische Formgestaltung auf, die insoweit korrespondierend
zu der von der Reinigungsmittelabgabeöffnung bereitgestellten Öffnungsfläche ausgebildet
ist, dass ein spaltfreies Anliegen des Verschlussdeckels an der die Reinigungsmittelabgabeöffnung
begrenzenden Randkante gestattet ist.
[0017] Der Verschlussdeckel ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung aus Kunststoff
gebildet, vorzugsweise einem abriebfesten Kunststoff, wie zum Beispiel POM (Polyoxymethylen).
Damit ist sichergestellt, dass es nicht zu einer abriebbedingten Abnutzung des Verschlussdeckels
mit der Folge eines in Verschlussstellung nicht mehr passgenauen Anliegens an der
Reinigungsmittelabgabeöffnung kommt.
[0018] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verschlusseinrichtung
über eine Vorspannfeder verfügt. Diese Vorspannfeder wirkt mit dem Verschlussdeckel
zusammen und zwar derart, dass der Verschlussdeckel in Richtung auf die in Ruhestellung
des Vorratsbehälters zu verschließende Reinigungsmittelabgabeöffnung kraftbeaufschlagt
ist. Mittels der Vorspannfeder wird also der Verschlussdeckel zwecks Abdichtung der
Reinigungsmittelabgabeöffnung gegen die Reinigungsmittelabgabeöffnung gedrückt. Es
wird so einerseits ein möglichst abdichtendes Anliegen des Verschlussdeckels an der
Reinigungsmittelabgabeöffnung gewährleistet und andererseits ein Toleranzausgleich
geschaffen, denn können herstellungsbedingt Toleranzen hinsichtlich der relativen
Lage von Vorratsbehälter und Verschlussdeckel auftreten, zumal der Vorratsbehälter
verwenderseitig auswechselbar in die Trageinheit eingesetzt beziehungsweise aus dieser
herausgenommen werden kann.
[0019] Hinsichtlich der Ausgestaltung des Verschlussdeckels beziehungsweise der den Verschlussdeckel
unter Federvorspannung setzenden Vorspannfeder können unterschiedliche Ausführungsvarianten
vorgesehen sein. Gemäß einer ersten Ausführungsform ist der Verschlussdeckel drehverschwenklich
gelagert. Dabei verdreht der Verschlussdeckel um eine ein- oder anderendseitig des
Verschlussdeckels ausgebildete Drehachse. Der Drehachse gegenüberliegend ist der Verschlussdeckel
mittels einer als Druckfeder ausgebildeten Vorspannfeder vorgespannt, so dass unter
Einwirkung dieser Feder eine Verdrehbewegung des Verschlussdeckels um die Verdrehachse
in Richtung auf die zu schließende Reinigungsmittelabgabeöffnung stattfinden kann.
[0020] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung ist der Verschlussdeckel linear verfahrbar
gelagert, wird also im Betriebsfall translatorisch vor- beziehungsweise zurückverfahren.
Gemäß dieser Ausführungsform ist die Vorspannfeder vorzugsweise als Schraubenfeder
oder als Federblech ausgebildet.
[0021] Im bestimmungsgemäßen Dosierfall verdreht der Vorratsbehälter am Verschlussdeckel
vorbei. Um unnötige Reibbeanspruchungen auszuschließen ist gemäß einem weiteren Merkmal
der Erfindung vorgesehen, dass der Verschlussdeckel Auflaufschrägen bereitstellt.
[0022] Der Verschlussdeckel ist ferner mit einer Einsetzschräge ausgestattet, die ein vereinfachtes
Einsetzen eines Vorratsbehälters in die Trageinheit gestattet. Bei einem Austausch
des Vorratsbehälters können so ungewollte Verkantungen des neu in die Trageinheit
einzusetzenden Vorratsbehälters mit dem Verschlussdeckel vermieden werden.
[0023] Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird insgesamt eine Dosiereinrichtung bereitgestellt,
die in Ruhezustand des Vorratsbehälters dafür Sorge trägt, dass die vom Vorratsbehälter
bereitgestellte Reinigungsmittelabgabeöffnung verschlossen ist. Ein ungewollter Eintrag
von Luftfeuchte in den Vorratsbehälter ist somit unterbunden, was die Betriebssicherheit
erhöht, denn es kann so erreicht werden, dass ungewollte Verklumpungen des Reinigungsmittels
unterbleiben.
[0024] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Figuren. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Ansicht ein erfindungsgemäßes Reinigungsgerät;
- Fig. 2
- in einer Draufsicht von oben eine Spülraumtür, und zwar in Blickrichtung II nach Fig.
1;
- Fig. 3
- in schematischer Draufsicht von oben eine erfindungsgemäße Dosiereinrichtung mit einem
sich in Ruhestellung befindlichen Vorratsbehälter;
- Fig. 4
- in schematischer Draufsicht von oben eine erfindungsgemäße Dosiereinrichtung mit einem
sich in Drehbewegung befindlichen Vorratsbehälter;
- Fig. 5.
- in schematisch perspektivischer Darstellung eine Dosiereinrichtung nach der Erfindung;
- Fig. 6
- in einer schematischen Draufsicht von oben eine erfindungsgemäße Dosiereinrichtung
mit einer Verschlusseinrichtung gemäß einer zweiten Alternative;
- Fig. 7
- in einer schematischen Draufsicht von oben eine erfindungsgemäße Dosiereinrichtung
mit einer Verschlusseinrichtung gemäß einer dritten Alternative;
- Fig. 8
- ausschnittsweise in einer schematischen Schnittdarstellung eine erfindungsgemäße Dosiereinrichtung;
- Fig. 9
- in schematischer Perspektivansicht eine Verschlusseinrichtung nach der Erfindung gemäß
der ersten Ausführung nach Fig. 3;
- Fig. 10
- in schematischer Draufsicht von oben die Verschlusseinrichtung nach Fig. 9 und
- Fig. 11
- in geschnittener Seitenansicht die Verschlusseinrichtung nach Fig. 9.
[0025] Fig. 1 lässt in rein schematischer Darstellung ein erfindungsgemäßes Reinigungsgerät
1 in der Ausgestaltung einer Geschirrspülmaschine erkennen. Das Reinigungsgerät 1
verfügt in an sich bekannter Weise über ein Gehäuse 2, das einen Spülbehälter 3 aufnimmt.
Der Spülbehälter 3 stellt seinerseits einen Spülraum 4 zur Aufnahme von zu reinigendem
Spülgut bereit. Zur Beschickung des Spülraums 4 mit zu reinigendem Spülgut verfügt
der Spülbehälter 3 über eine Beschickungsöffnung 5. Diese ist mittels einer Spülraumtür
6 fluiddicht verschließbar, wobei die Spülraumtür 6 um eine horizontal verlaufende
Schwenkachse drehverschwenkbar gelagert ist.
[0026] Fig. 2 lässt die Spülraumtür 6 in einer Draufsicht auf das Türinnenblech 14 erkennen,
das heißt in Blickrichtung II nach Fig. 1.
[0027] Wie Fig. 2 zu entnehmen ist, verfügt die Spülraumtür 6 innenseitig über ein aus dem
Stand der Technik an sich bekanntes Kombinationsgerät 9, welches in an sich bekannter
Weise beispielsweise der Aufnahme von Reinigungsmittel, Klarspüler und/oder dergleichen
dient.
[0028] Das Reinigungsgerät 1 verfügt neben dem aus dem Stand der Technik an sich bekannten
Kombinationsgerät 9 über eine Dosiereinrichtung 7. Diese Dosiereinrichtung 7 stellt
einen Vorratsbehälter 15 zur Bevorratung von Reinigungsmittel für eine Mehrzahl von
Reinigungsprogrammen bereit. Im Zuge einer bestimmungsgemäßen Verwendung wird dem
von der Dosiereinrichtung 7 bereitgestellten Vorratsbehälter 15 je Spülprogrammzyklus
die entsprechende Menge an Reinigungsmittel entnommen und dem Spülraum 4 des Spülbehälters
3 zugeführt. Dabei ist der von der Dosiereinrichtung 7 bereitgestellte Vorratsbehälter
15 bevorzugterweise derart bemessen, dass er Reinigungsmittel in einer Menge aufnehmen
kann, die zur Absolvierung von 20 bis 30 Spülvorgängen ausreichend ist.
[0029] Die Dosiereinrichtung 7 verfügt zur Anordnung des Vorratsbehälters 15 über eine Aufnahme
10, die eine Trageinheit 21 beherbergt, die den Vorratsbehälter 15 austauschbar aufnimmt,
wie sich dies insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 5 ergibt. Bei einem ordnungsgemäß
in die Trageinheit 21 eingesetzten Vorratsbehälter 15 ist die Aufnahme 10 der Dosiereinrichtung
7 mittels eines verschwenkbar ausgebildeten Deckels 11 verschlossen, wie sich dies
aus der Darstellung nach Fig. 2 ergibt.
[0030] Für ein Ausbringen des der Dosiereinrichtung 7 entstammenden Reinigungsmittels dient
ein Reinigungsmittelauslass 8. Dieser stellt eine Auslassöffnung 12 bereit, die mittels
eines Deckels 13 abgedeckt ist. Dabei dient der Deckel nicht dem fluiddichten Verschließen
der Auslassöffnung 12, sondern vielmehr als Spritzschutz, um ein Eindringen von Spülflotte
in die Auslassöffnung 12 zu minimieren. Zu diesem Zweck weist der Deckel auslassöffnungsseitig
beispielsweise Stege auf, so dass der Deckel 13 unter Zwischenordnung dieser Stege
beabstandet zu der die Auslassöffnung 12 umgebenden Randkante zu liegen kommt. Es
entsteht so ein Öffnungsspalt, durch welchen hindurch Spülflotte in die Auslassöffnung
gelangen kann, aber nur in einer solchen Menge, die für ein Ausschwemmen von sich
hier befindlichem Reinigungsmittel ausreichend ist.
[0031] Wie sich insbesondere aus den weiteren Darstellungen nach den Figuren 3 bis 7 ergibt,
ist der Vorratsbehälter 15 im verwendungsfertigen Zustand der Dosiereinrichtung 7
von einer Trageinheit 21 aufgenommen, welche eine Verdrehbewegung des Vorratsbehälters
15 um die Drehachse 17 ermöglicht. Die Trageinheit 21 wirkt mit einer motorbetriebenen
Antriebseinrichtung 16 zusammen, so dass im Dosierfall unter mechanischer Zwischenschaltung
der Trageinheit 21 eine Verdrehbewegung des Vorratsbehälters 15 stattfindet.
[0032] Zwecks Reinigungsmittelabgabe im Dosierfall verfügt der Vorratsbehälter 15 über einen
in eine Reinigungsmittelabgabeöffnung 27 mündenden Reinigungsmittelabgabekanal 26.
Dieser Sachzusammenhang ergibt sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 8.
[0033] Im bestimmungsgemäßen Dosierfall vollführt der Vorratsbehälter 15 zur Einbringung
von Reinigungsmittel in den Spülraum 4 eine 360°-Verdrehbewegung. Infolge dieser Verdrehbewegung
wird vom Vorratsbehälter 15 bereitgestelltes Reinigungsmittel aus dem Vorratsbehälter
15 herausgefördert, wobei ein vorratsbehälterseitig vorgesehenes Dosiervolumen für
eine stets gleiche Dosiermengenabgabe sorgt. Die vom Vorratsbehälter abgegebene Reinigungsmittelmenge
wird sodann über den Reinigungsmittelauslass 8 in den Spülraum 4 abgegeben. Dabei
dient zur strömungstechnischen Verbindung von Reinigungsmittelauslass und einem von
der Dosiereinrichtung 7 bereitgestellten Ausschleusungskanal 19, der in ein eine Öffnung
20 mündet, ein in den Figuren nicht näher dargestelltes Kanalsystem.
[0034] Im bestimmungsgemäßen Dosierfall strömt das dem Vorratsbehälter 15 entstammende Reinigungsmittel
also über den vorratsbehälterseitigen Reinigungsmittelabgabekanals 20 in den Ausschleusungskanal
19 der Dosiereinrichtung 7 und von dort aus in ein in den Figuren nicht näher dargestelltes
Kanalsystem zum Reinigungsmittelauslass 8.
[0035] Um einem ungewollten Feuchtigkeitseintrag in den Vorratsbehälter 15 vorzubeugen verfügt
das Dosiergerät 7 über eine Verschlusseinrichtung 22, die in Ruhestellung des Vorratsbehälters
15 für einen Verschluss der vorratsbehälterseitigen Reinigungsmittelabgabeöffnung
27 sorgt. Anhand einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verschlusseinrichtung
22 zeigt Fig. 3 den Vorratsbehälter 15 in Ruhestellung, wohingegen Fig. 4 die Dosierstellung
des Vorratsbehälters 15 zeigt.
[0036] Wie sich aus einer Zusammenschau der Figuren 3 und 4 ergibt, ist in der Dosierstellung
des Vorratsbehälters 15 die vom Reinigungsmittelabgabekanal bereitgestellte Reinigungsmittelabgabeöffnung
27 des Vorratsbehälters 15 unverschlossen, so dass vom Vorratsbehälter 15 abgegebenes
Reinigungsmittel in den dosiereinrichtungsseitigen Ausschleusungskanal gelangen kann.
In Ruhestellung des Vorratsbehälters 15 gemäß Fig. 3 liegt der Reinigungsmittelabgabekanal
öffnungsseitig indes an einer von der Dosiereinrichtung 7 bereitgestellten Verschlusseinrichtung
22 an, die für ein vorzugsweise fluiddichtes Verschließen der vom Reinigungsmittelabgabekanal
bereitgestellten Reinigungsmittelabgabeöffnung 27 sorgt.
[0037] Die Verschlusseinrichtung 22 verfügt über einen Verschlussdeckel 23 einerseits sowie
über eine Vorspannfeder 24 andererseits. Dabei sorgt die Vorspannfeder 24 dafür, dass
der Verschlussdeckel 23 kraftbeaufschlagt an der Reinigungsmittelabgabeöffnung anliegt,
wodurch diese in Ruhestellung des Vorratsbehälters 15 verschlossen ist. Fig. 5 zeigt
die Dosiereinrichtung 7 ohne einen in die Dosiereinrichtung 7 eingesetzten Vorratsbehälter
15, was die Verschlusseinrichtung 22 gut erkennen lässt.
[0038] Gemäß der in den Figuren 3 bis 5 gezeigten Ausführungsform verfügt die Verschlusseinrichtung
22 über einen linear verfahrbar angeordneten Verschlussdeckel 23. Dieser ist translatorisch
hin- und herbewegbar gelagert, wobei eine als Federblech ausgebildete Vorspannfeder
24 dafür Sorge trägt, dass der Verschlussdeckel 23 stets bestrebt ist, in seine in
Fig. 3 gezeigte Verschlussstellung zu verfahren.
[0039] Fig. 6 zeigt eine alternative Ausführungsform, dergemäß anstelle eines Federblechs
eine Druckfeder in Form einer Schraubenfeder vorgesehen ist.
[0040] Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 7. Gemäß dieser Ausführungsform kommt ein
Verschlussdeckel 23 zum Einsatz, der um eine Drehachse 25 drehverschwenklich gelagert
ist. Anderendseitig wirkt auf den Verschlussdeckel 23 eine Vorspannfeder 24 in Form
einer als Schraubenfeder ausgebildeten Druckfeder.
[0041] Die Ausführungsform der Verschlusseinrichtung 22 nach Fig. 6 ist in Detailansicht
in den Figuren 9 bis 11 dargestellt. Wie sich aus diesen Figuren ergibt, verfügt die
Verschlusseinrichtung 22 über einen Verschlussdeckel 23, der auf seiner vorratsbehälterabgewandten
Rückseite über einen Dorn 30 verfügt. Dieser dient der Führung einer als Schraubenfeder
ausgebildeten Vorspannfeder 24. Frontseitig verfügt der Verschlussdeckel 23 über Auflaufschrägen
28 einerseits sowie über eine Einsetzschräge 29 andererseits.
[0042] In der Ruhestellung des Vorratsbehälters 15 gemäß der Darstellung beispielsweise
nach Fig. 6 liegt der Verschlussdeckel 23 unter Federvorspannung stehend am Vorratsbehälter
15 als Widerlager an. Wird der Vorratsbehälter 15 der Aufnahme 10 der Dosiereinrichtung
7 entnommen, beispielsweise zwecks Austausch gegen einen mit Reinigungsmittel neu
befüllten Vorratsbehälter 15, so rückt der Verschlussdeckel 23 radial nach. Um ein
Einsetzen des neu mit Reinigungsmittel befüllten Vorratsbehälters 15 zu erleichtern,
dient die Einsetzschräge 29. In ähnlicher Weise wirken die Auflaufschrägen 28, denn
läuft auf diese je nach Drehrichtung des Vorratsbehälters 15 der vom Vorratsbehälter
15 bereitgestellte Reinigungsmittelabgabekanal 26 öffnungsseitig auf. Dabei wird infolge
eines solchen Auflaufens ein Rückverfahren des Verschlussdeckels entgegen der auf
ihn einwirkenden Federkraft bewerkstelligt, so dass der Verschlussdeckel unter entsprechender
Vorspannung steht, sobald der Vorratsbehälter 15 wieder seine Ruhestellung erreicht
hat, wie sie beispielsweise in Fig. 6 dargestellt ist.
Bezugszeichen
[0043]
- 1
- Geschirrspülmaschine
- 2
- Gehäuse
- 3
- Spülbehälter
- 4
- Spülraum
- 5
- Beschickungsöffnung
- 6
- Spülraumtür
- 7
- Dosiereinrichtung
- 8
- Reinigungsmittelauslass
- 9
- Kombinationsgerät
- 10
- Aufnahme
- 11
- Deckel
- 12
- Auslassöffnung
- 13
- Deckel
- 14
- Innenblech
- 15
- Vorratsbehälter
- 16
- Antriebseinrichtung
- 17
- Drehachse
- 18
- Gehäuse
- 19
- Ausschleusungskanal
- 20
- Öffnung
- 21
- Trageinheit
- 22
- Verschlusseinrichtung
- 23
- Verschlussdeckel
- 24
- Vorspannfeder
- 25
- Drehpunkt
- 26
- Reinigungsmittelabgabekanal
- 27
- Reinigungsmittelabgabeöffnung
- 28
- Auflaufschräge
- 29
- Einsetzschräge
- 30
- Dorn
1. Dosiereinrichtung für das dosierte Einbringen von schüttfähigem Reinigungsmittel in
einen Behandlungsraum (4) eines programmgesteuerten Reinigungsgeräts, insbesondere
einer Geschirrspülmaschine (1), mit einem der Beherbergung des Reinigungsmittels dienenden
Vorratsbehälter (15) und einer motorisch verdrehbar gelagerten Trageinheit (21), die
den Vorratsbehälter (15) auswechselbar aufnimmt, wobei der Vorratsbehälter (15) einen
in eine Reinigungsmittelabgabeöffnung (27) mündenden Reinigungsmittelabgabekanal (26)
aufweist,
gekennzeichnet durch
eine mit der Reinigungsmittelabgabeöffnung (27) zusammenwirkende Verschlusseinrichtung
(22), die die Reinigungsmittelabgabeöffnung (27) in Ruhestellung des Vorratsbehälters
(15) verschließt.
2. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusseinrichtung (22) einen Verschlussdeckel (23) aufweist, die die Reinigungsmittelabgabeöffnung
(27) in Ruhestellung des Vorratsbehälters (15) abdeckt.
3. Dosiereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel (23) aus einem, vorzugsweise abriebfesten, Kunststoff gebildet
ist.
4. Dosiereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusseinrichtung (22) eine mit dem Verschlussdeckel (23) zusammenwirkende
Vorspannfeder (24) aufweist, die den Verschlussdeckel (23) in Richtung auf die in
Ruhestellung des Vorratsbehälters (15) zu verschließende Reinigungsmittelabgabeöffnung
(27) kraftbeaufschlagt.
5. Dosiereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel (23) drehverschwenklich gelagert ist.
6. Dosiereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel (23) linear verfahrbar gelagert ist.
7. Dosiereinrichtung nach Anspruch 4, oder nach einem der Ansprüche 5 oder 6 und zumindest
abhängig von Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannfeder (24) eine Schraubenfeder ist.
8. Dosiereinrichtung nach Anspruch 4, oder nach einem der Ansprüche 5 oder 6 und zumindest
abhängig von Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannfeder (24) durch ein Federblech gebildet ist,.
9. Dosiereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel (23) eine Auflaufschräge (28) bereitstellt.
10. Dosiereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel (23) mit Bezug auf den auswechselbar von der Trageinheit (21)
aufgenommenen Vorratsbehälter eine vorratsbehälterseitige Einsetzschräge (29) aufweist.
1. Metering device for the metered introduction of pourable cleaning agent into a treatment
chamber (4) of a programme-controlled washing appliance, in particular a dishwasher
(1), comprising a storage tank (15) which is used to accommodate the cleaning agent,
and a support unit (21) which is mounted so as to be able to rotate by a motor and
replaceably receives the storage tank (15), the storage tank (15) having a cleaning
agent dispensing channel (26) leading into a cleaning agent dispensing opening (27),
characterised by
a closure device (22) which interacts with the cleaning agent dispensing opening (27)
and closes the cleaning agent dispensing opening (27) when the storage tank (15) is
in an idle position.
2. Metering device according to claim 1, characterised in that the closure device (22) has a closure cover (23) which covers the cleaning agent
dispensing opening (27) when the storage tank (15) is in the idle position.
3. Metering device according to claim 2, characterised in that the closure cover (23) is made of a preferably abrasion-resistant plastics material.
4. Metering device according to any of the preceding claims, characterised in that the closure device (22) has a bias spring (24) which interacts with the closure cover
(23) and exerts force upon the closure cover (23) in the direction of the cleaning
agent dispensing opening (27) which is to be closed when the storage tank (15) is
in the idle position.
5. Metering device according to any of the preceding claims 2 to 4, characterised in that the closure cover (23) is mounted so as to be able to rotate about a pivot.
6. Metering device according to any of the preceding claims 2 to 4, characterised in that the closure cover (23) is mounted so as to be linearly moveable.
7. Metering device according to claim 4, or according to either claim 5 or claim 6 and
at least dependent on claim 4, characterised in that the bias spring (24) is a coil spring.
8. Metering device according to claim 4, or according to either claim 5 or claim 6 and
at least dependent on claim 4, characterised
in that the bias spring (24) is formed by a spring plate.
9. Metering device according to any of the preceding claims 2 to 8, characterised in that the closure cover (23) provides a run-up bevel (28).
10. Metering device according to any of the preceding claims 2 to 9, characterised in that the closure cover (23), with respect to the storage tank that is replaceably received
by the support unit (21), has an insertion bevel (29) on the storage tank side.
1. Dispositif de dosage pour l'introduction dosée d'un détergent en vrac dans une chambre
de traitement (4) d'un appareil de nettoyage commandé par programme, en particulier
d'un lave-vaisselle (1), comportant un récipient de stockage (15) destiné à loger
le détergent et une unité de support (21) montée en rotation et motorisée, laquelle
reçoit le récipient de stockage (15) de manière interchangeable, le récipient de stockage
(15) comportant un canal de distribution de détergent (26) débouchant dans une ouverture
de distribution de détergent (27),
caractérisé par
un dispositif de fermeture (22) coopérant avec l'ouverture de distribution de détergent
(27), qui ferme l'ouverture de distribution de détergent (27) dans la position de
repos du récipient de stockage (15).
2. Dispositif de dosage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de fermeture (22) comporte un couvercle de fermeture (23) qui recouvre
l'ouverture de distribution de détergent (27) dans la position de repos du récipient
de stockage (15).
3. Dispositif de dosage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le couvercle de fermeture (23) est constitué d'une matière plastique de préférence
résistante à l'abrasion.
4. Dispositif de dosage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de fermeture (22) comporte un ressort de précontrainte (24) coopérant
avec le couvercle de fermeture (23), lequel exerce une force sur le couvercle de fermeture
(23) dans la direction de l'ouverture de distribution de détergent (27) à fermer dans
la position de repos du récipient de stockage (15).
5. Dispositif de dosage selon l'une des revendications précédentes 2 à 4, caractérisé en ce que le couvercle de fermeture (23) est monté de manière à pouvoir pivoter.
6. Dispositif de dosage selon l'une des revendications précédentes 2 à 4, caractérisé en ce que le couvercle de fermeture (23) est monté de manière à pouvoir se déplacer linéairement.
7. Dispositif de dosage selon la revendication 4, ou selon l'une des revendications 5
ou 6 et au moins dépendant de la revendication 4, caractérisé en ce que le ressort de précontrainte (24) est un ressort hélicoïdal.
8. Dispositif de dosage selon la revendication 4, ou selon l'une des revendications 5
ou 6 et au moins dépendant de la revendication 4, caractérisé en ce que le ressort de précontrainte (24) est constitué d'une tôle flexible.
9. Dispositif de dosage selon l'une des revendications précédentes 2 à 8, caractérisé en ce que le couvercle de fermeture (23) fournit un plan incliné (28).
10. Dispositif de dosage selon l'une des revendications précédentes 2 à 9, caractérisé en ce que le couvercle de fermeture (23) présente une pente d'insertion (29) du côté du récipient
de stockage par rapport au récipient de stockage reçu de manière interchangeable par
l'unité de support (21).