[0001] Die Erfindung betrifft eine Zündkerze für Verbrennungskraftmaschinen mit einer entlang
einer Mittelachse eines Zündkerzenkörpers angeordneten Mittelelektrode und mit einer
Masseelektrode, die mit Abstand zur Mittelachse angeordnet ist, wobei die Mittelelektrode
wenigstens eine sich radial von der Mittelachse weg erstreckende Zündelektrode aufweist,
und zwischen der Mittelelektrode und der Masseelektrode ein Zündspalt liegt.
[0002] Eine derartige Zündkerze ist beispielsweise aus der
EP 0 675 272 A1 bekannt. Nachteil dieser Elektrodenform sind die hohen Fertigungs- und Materialkosten,
weil die Zündelektroden schräg, also im Sinne der Erfindung im Wesentlichen auch radial,
verlaufende Zündelektroden mit anschließenden, parallel zur Mittelachse verlaufenden
Zündbereichen aufweisen. Ein weiterer Nachteil ist die mangelnde Möglichkeit, den
Verschleiß der Elektroden auf einfache Weise durch Nachjustieren der den Zündspalt
begrenzenden Zündelektroden der Mittelelektrode kompensieren zu können.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Zündkerze der eingangs genannten
Art zu schaffen, die einfach und kostengünstig hergestellt und vorzugsweise auch nachjustiert
werden kann.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe bei einer Zündkerze der eingangs genannten Art dadurch,
dass die Zündelektrode der Mittelelektrode und die Masseelektrode einen sich in radialer
Richtung überlappenden Bereich aufweisen, zwischen denen der Zündspalt liegt, sodass
sich ein im Wesentlichen parallel und mit Abstand von der Mittelachse erstreckender
Zündfunke bilden kann.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Zündkerze entsteht ein Zündfunke, wie an sich von den klassischen
Elektrodenformen des G- oder J-Typs bekannt, in Richtung der Mittelachse der Zündkerze,
ist allerdings radial von der Mittelachse weg nach außen versetzt. Damit wird der
Zündspalt bzw. der Bereich, in welchem der Funke zündet, radial nach außen und näher
zum Gewinde der Zündkerze versetzt, was für die Kühlbedingungen der Masseelektrode
vorteilhaft ist. Auch kann die Zündelektrode der Mittelelektrode im Vergleich zur
EP 0 675 272 A1 wesentlich kürzer und einfacher gestaltet werden, was die Herstellungskosten aufgrund
des Fertigungsaufwandes sowie die Kosten hochwertigen Elektrodenmaterials verringert.
Schließlich kann die Größe des Zündspalts wie bei den klassischen Elektrodenformen
des G- oder J-Typs sehr einfach eingestellt bzw. nachjustiert werden.
[0006] Die erfindungsgemäße Zündkerze kann sowohl mit Vorkammer als auch ohne Vorkammer
verwendet werden.
[0007] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
[0008] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter, den Schutzbereich nicht beschränkender, Ausführungsbeispiele der Erfindung
unter Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erste erfindungsgemäße Zündkerze im Teilschnitt,
- Fig. 2a bis 2c
- eine zweite erfindungsgemäße Ausführungsform einer Zündkerze im Schrägriss, von vorne
und im Schnitt,
- Fig. 3a und 3b
- eine dritte erfindungsgemäße Ausführungsform einer Zündkerze im Schrägriss und im
Schnitt
- Fig. 4
- eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zündkerze im Schrägriss,
- Fig. 5a und 5b
- eine fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zündkerze im Schrägriss und im
Schnitt,
- Fig. 6a bis 6c
- eine sechste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zündkerze im Schrägriss, von
vorne und im Schnitt,
- Fig. 7a und 7b
- eine siebente Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zündkerze im Schrägriss und
im Schnitt, und
- Fig. 8a und 8b
- eine achte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zündkerze im Schrägriss von vorne
(mit teilweise weggeschnittener Vorkammerwand) und im Schnitt.
[0009] In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zündkerze 1 mit
einer Mittelachse 3 dargestellt, welche wie üblich einen Isolator 2 und eine entlang
der Mittelachse 3 angeordnete Mittelelektrode 4 aufweist. Die Mittelelektrode 4 und
der Isolator 2 sind am vorderen Ende der Zündkerze 1 von einem Metallgehäuse 5 umgeben,
an dem ein Gewinde 6 angebracht ist, mit welchem die Zündkerze 1 zum Beispiel in einen
Zylinderkopf eingeschraubt werden kann. Am hinteren Ende weist die Zündkerze 1 einen
Anschluss 7 auf, der mit der Mittelelektrode 4 elektrisch verbunden ist.
[0010] Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zündkerze 1
handelt es sich um eine Zündkerze mit einer Vorkammer, die am vorderen Ende des Metallgehäuses
5 angeordnet ist und von einer Vorkammerwand 8 begrenzt wird.
[0011] Am vorderen Ende der Mittelelektrode 4 ist eine Zündelektrode 9 angeordnet und mit
der Mittelelektrode 4 elektrisch verbunden, welche funktionell eine Verlängerung der
Mittelelektrode 4 darstellt und von der Mittelelektrode 4 bzw. der Mittelachse 3 radial
nach außen ragt. Die Anordnung bzw. Form der Zündelektrode 9 wird mit Bezug auf die
Figuren 2 bis 8 in verschiedenen Varianten noch beschrieben werden.
[0012] In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist der Zündelektrode 9 gegenüberliegend
ein Elektrodenelement der Masseelektrode in Form eines Ringes 10 aus einem gegenüber
Funkenerosion widerstandsfähigen Material, beispielsweise aus Nickel bzw. einer Nickellegierung,
am Metallgehäuse 5 angebracht. Zwischen dem Ring 10 und der Zündelektrode 9 wird ein
Zündspalt 11 gebildet. Da die Zündelektrode 9 und der Ring 10 in Richtung der Mittelachse
3 versetzt angeordnet sind, wird ein Zündfunke zwischen diesen beiden Teilen im Wesentlichen
parallel zur und im Abstand von der Mittelachse von der Zündelektrode 9 zum Ring 10
überspringen.
[0013] In den Fig. 2a, 2b und 2c ist eine Ausführungsform der Zündelektrode 9 und des Ringes
10 dargestellt, welche im Wesentlichen der Ausführungsform von Fig. 1 entspricht,
jedoch ohne Vorkammer.
[0014] Insbesondere in den Fig. 2a und 2b ist zu erkennen, dass die Zündelektrode 9 in Form
eines Stabes, insbesondere in Form eines stabförmigen, rechteckigen Plättchens, ausgeführt
ist, sodass zwei Zündelektroden 9 entstehen, durch welche zwei Funkenstrecken gebildet
werden können, die sich auf gegenüberliegenden Seiten von der Mittelachse 3 weg erstrecken.
[0015] An der Masseelektrode, welche in diesem Ausführungsbeispiel vom Ring 10 gebildet
wird, sind, wie insbesondere in den Fig. 2a und 2b zu erkennen ist, zwei radial nach
innen ragende Vorsprünge 12 angeordnet, die den Zündspalt 11 zur Masseelektrode hin
begrenzen. Damit kann der Freiraum zwischen den übrigen Bereichen des Rings 10 und
der Mittelelektrode 4 möglichst frei gehalten werden, womit eine möglichst ungehinderte
Strömung von Brennstoffgemisch bzw. Verbrennungsgasen in diesem Bereich ermöglicht
wird, was für das Zündverhalten der Verbrennungskraftmaschine von Vorteil ist.
[0016] Diese Vorsprünge 12 sind, wie erwähnt, vorteilhaft, müssen im Rahmen der Erfindung
aber nicht vorgesehen sein.
[0017] In den Fig. 3a und 3b ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zündkerze
dargestellt, welche der in Verbindung mit den Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsform
ähnlich ist, jedoch mit dem Unterschied, dass der Ring 10 in der Ausführungsform der
Fig. 3a und 3b nicht vorhanden ist. Dementsprechend bildet das Metallgehäuse 5 selbst
die Masseelektrode und der Zündspalt 11 wird auf beiden Seiten zwischen der jeweiligen
Zündelektrode 9 und der Stirnfläche 14 des Metallgehäuses 5 begrenzt.
[0018] Die Ausführungsform von Fig. 4a entspricht weitgehend der Ausführungsform von Fig.
2, wobei die Zündelektroden 9 in den Zeichnungen weggelassen wurden, damit die Sicht
auf die Vorsprünge 12 frei ist. Es ist in Fig. 4a zu sehen, dass in den Vorsprüngen
12 im Bereich der der Mittelachse 3 zugewandten Stirnseite der Vorsprünge 12 Schlitze
15 angebracht sind, welche das Zu- und Abströmen von Brennstoffgemisch bzw. Verbrennungsgasen
in diesem Bereich erleichtert, was das Zündverhalten verbessert.
[0019] In den Fig. 5a und 5b ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
bei der zwei parallel zueinander angeordnete, stabförmige Zündelektroden 9 an der
Mittelelektrode 4 angeordnet sind. Es gibt in dieser Ausführungsform insgesamt vier
Zündelektroden 9, welche jeweils einen Zündspalt 11 mit dem Ring 10 bzw. dessen Vorsprüngen
12, falls diese vorhanden sind, begrenzen. Es versteht sich, dass die Anordnung der
Zündelektroden 9 gemäß Fig. 5a und 5b auch dann verwendet werden kann, wenn kein Ring
10 vorhanden ist, wie dies beispielsweise in den Fig. 3a und 3b dargestellt ist.
[0020] Bei der in den Fig. 6a bis 6c dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Zündkerze 1 sind ebenfalls stabförmige Zündelektroden 9 vorgesehen, wobei sich diese
allerdings auf gegenüberliegenden Seiten von der Mittelachse 3 weg erstrecken und
in ihrer Längsrichtung zueinander versetzt angeordnet sind, sodass insgesamt nur zwei
wirksame Zündelektroden 9 vorhanden sind.
[0021] Im Rahmen der Erfindung sind auch in den Zeichnungen nicht dargestellte Ausführungsformen
denkbar, bei denen drei oder mehr Zündelektroden 9 vorhanden sind, die nach außen
ragend an der Mittelelektrode 4 angeordnet sind. Ebenso ist es möglich, an der Mittelelektrode
ein Plättchen oder dergleichen anzuordnen, das einen zentralen Mittelbereich und sternförmig
oder speichenförmig angeordnete, radiale Verlängerungen nach außen aufweist, welche
die Zündelektroden 9 bilden.
[0022] In den Fig. 7a und 7b ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zündkerze
1 mit einer Vorkammer dargestellt, die von einer Vorkammerwand 8 begrenzt wird. Wenn,
wie in dieser Ausführungsform der Erfindung, ein Ring 10 vorgesehen ist, kann dieser
zum Zentrieren der Vorkammer über die Vorkammerwand 8 verwendet werden.
[0023] In der Vorkammerwand 8 sind Überströmöffnungen 16 angeordnet, durch welche Brennstoffgemisch
und Verbrennungsgase in die Vorkammer ein- und aus der Vorkammer austreten können.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist nur eine einzige Zündelektrode 9 an der Mittelelektrode
4 dargestellt, wobei natürlich auch alle anderen, in den Zeichnungen dargestellten
und vorstehend beschriebenen Ausführungsformen von Zündelektroden 9 zum Einsatz kommen
können.
[0024] Die Anordnung bzw. die Position der Zündelektrode 9 bzw. der Zündelektroden 9 einerseits
und der Überströmöffnungen 16 andererseits wird bevorzugt so getroffen, dass sie in
einem Bereich liegen bzw. eine Ausrichtung haben, dass die Zündelektrode(n) 9 von
außen für ein vorzugsweise stabförmiges Werkzeug 17 zugänglich ist/sind. Dies bietet
den Vorteil, dass die Größe des Zündspalts 11 mit Hilfe des Werkzeugs 17 verändert
werden kann, wenn der Zündspalt 11 eine Größe erreicht hat, bei der ein zuverlässiges
Zünden nicht mehr gewährleistet ist.
[0025] In den bisher beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung liegt die Masseelektrode
entweder in Form des Metallgehäuses 5 oder des Rings 10 hinter den Zündelektroden
9 der Mittelelektrode 4, d.h. auf der dem Anschluss 7 zugewandten Seite der Zündelektroden
9.
[0026] Bei der in Fig. 8a und 8b dargestellten, alternativen Ausführungsform liegt die Masseelektrode
in Form eines Vorsprungs 18 vor der jeweiligen Zündelektrode 9, wobei die Zündelektroden
9 wie in Fig. 6a und 6b dargestellt angeordnet sind.
[0027] Für alle Ausführungsformen der Erfindung gilt, dass der Zündspalt 11 in radialer
Richtung im Wesentlichen durch das radial innen liegende Ende des Rings 10, des Vorsprungs
12 oder des Metallgehäuses 5 und das radial außen liegende Ende der Zündelektroden
9 definiert wird, und im Übrigen durch die in Umfangsrichtung gemessene Breite der
Überlappung zwischen den Zündelektroden 9 und dem Ring 10, dem Vorsprung 12 oder dem
Metallgehäuse 5.
[0028] Soweit die Überlappung in radialer Richtung betroffen ist, liegt diese bei der Erfindung
bevorzugt in einem Bereich zwischen 0,5D bis 0,9D, wobei D der in Fig. 1 eingezeichnete
Gewindedurchmesser der Zündkerze ist. Der Vorteil dieser Bereiche ergibt sich aus
einem Kompromiss zwischen möglichst kurzen und stabilen Zündelektroden 9, welche bevorzugt
aus einem hochwertigen und somit teurem Material hergestellt sind, und andererseits
der vorteilhaften Kühlung der Masseelektrode, die umso besser ist, je näher der Zündspalt
11 am Gewinde 9 der Zündkerze 1 liegt.
[0029] Bei allen in den Zeichnungen dargestellten und in Verbindung mit den Zeichnungen
beschriebenen Ausführungsformen liegt der Zündspalt 11 in einer Ebene, welche zur
Mittelachse 3 im rechten Winkel ausgerichtet ist. Es ist im Rahmen der Erfindung allerdings
auch möglich, dass der Zündspalt in einem Winkel zur Mittelachse 3 angeordnet ist,
der etwas von 90° abweicht, womit auch ein Zündfunke nicht exakt parallel zur Mittelachse
3 überspringen wird. Derartige Abweichungen fallen ebenfalls unter den Schutzbereich
der vorliegenden Erfindung.
[0030] Alle in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen können im Rahmen der Erfindung
miteinander kombiniert werden, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.
Insbesondere können die Anordnungen mit und ohne Ring 10 (mit Vorsprüngen 12 und ohne
Vorsprünge 12) einerseits, mit und ohne Vorkammer andererseits, sowie schließlich
die verschiedenen Ausführungsformen und Anordnungen von Zündelektroden 9 im Rahmen
der Erfindung beliebig miteinander kombiniert werden.
1. Zündkerze (1) für Verbrennungskraftmaschinen mit einer entlang einer Mittelachse (3)
der Zündkerze (1) angeordneten Mittelelektrode (4) und mit einer Masseelektrode, die
mit Abstand zur Mittelachse (3) angeordnet ist, wobei die Mittelelektrode (4) wenigstens
eine sich radial von der Mittelachse (3) weg erstreckende Zündelektrode (9) aufweist,
und zwischen der Mittelelektrode (4) und der Masseelektrode ein Zündspalt (11) liegt,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zündelektrode (9) der Mittelelektrode (4) und die Masseelektrode einen sich in
radialer Richtung überlappenden Bereich aufweisen, zwischen denen der Zündspalt (11)
liegt, sodass ein sich im Wesentlichen parallel und mit Abstand von der Mittelachse
(3) erstreckender Zündfunke bilden kann.
2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zündspalt (11) im Wesentlichen in einer Radialebene liegt, die im rechten Winkel
zur Mittelachse (3) liegt.
3. Zündkerze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zündelektrode (9) der Mittelelektrode (4) und die Masseelektrode im Wesentlichen
in radialer Richtung erstrecken.
4. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündelektrode (9) der Mittelelektrode (4) im Wesentlichen stabförmig oder plättchenförmig
ausgebildet ist.
5. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Zündelektroden (9) der Mittelelektrode (4) vorgesehen sind, die sich
auf gegenüberliegenden Seiten von der Mittelachse (3) weg erstrecken.
6. Zündkerze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zündelektroden (9) von einem einzigen Stab oder Plättchen gebildet werden oder
dass die Zündelektroden (9) in ihrer Längsrichtung zueinander versetzt angeordnet
sind.
7. Zündkerze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei oder mehr Zündelektroden (9) der Mittelelektrode (4) vorgesehen sind,
die sich im Wesentlichen sternförmig oder speichenförmig von der Mittelachse (3) weg
erstrecken.
8. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Masseelektrode einen radial nach innen ragenden, den Zündspalt (11) begrenzenden,
Vorsprung (12, 18) aufweist und dass vorzugsweise im Vorsprung (12) ein in einer Axialebene
liegender Schlitz (15) angeordnet ist.
9. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Masseelektrode in Richtung der Mittelachse (3) vor oder hinter der Zündelektrode
(9) der Mittelelektrode (4) liegt.
10. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der den Zündspalt (11) begrenzende Bereich der Masseelektrode vom Metallgehäuse (5)
der Zündkerze (1) gebildet wird oder dass am Metallgehäuse (5) der Zündkerze (1) ein
Elektrodenelement, vorzugsweise in Form eines Ringes (10), angeordnet ist, welches
den Zündspalt (11) begrenzt.
11. Zündkerze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodenelement aus Nickel oder einer Nickellegierung besteht.
12. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Zündkerze (1) eine Vorkammer mit einer Vorkammerwand (8) angeordnet ist und
dass die Vorkammerwand (8) vorzugsweise am Ring (10) zentriert ist.
13. Zündkerze nach Anspruch 8 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (18) an der Vorkammerwand (8) angeordnet ist.
14. Zündkerze nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vorkammerwand (8) Überströmöffnungen (16) angeordnet sind, von denen wenigstens
eine so zur Zündelektrode (9) der Mittelelektrode (4) angeordnet bzw. ausgerichtet
ist, dass die Zündelektrode (9) von außen für ein vorzugsweise stabförmiges Werkzeug
(17) zugänglich ist.
15. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Zündspalt (11) in einem Bereich zwischen 0,5D bis 0,9D, wobei D der Gewindedurchmesser
der Zündkerze ist.