[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einem Türblatt, das eine Griffmulde
umfasst. Das Haushaltsgerät ist insbesondere ein Haushaltskältegerät.
[0002] Die
WO 2011/124738 A2 offenbart ein Haushaltskältegerät mit einem Türblatt. Das Türblatt weist eine frontseitige
Außenwand, eine rückseitige Innenwand und wenigstens eine Seitenflanke auf. Das Türblatt
umfasst eine Griffschale mit einer Griffmulde, die über eine Öffnung der Seitenflanke
zugänglich ist.
[0003] Die
WO 2013/126946 A1 offenbart ein Haushaltskältegerät mit einem Türblatt. Das Türblatt umfasst eine Griffmulde
und mehrere, im Türblatt im Bereich der Griffmulde angeordneten LEDs zum Beleuchten
der Griffmulde.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Haushaltskältegerät mit
einem Türblatt anzugeben, welches eine Griffmulde aufweist.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch ein Haushaltskältegerät gemäß dem Anspruch
1.
[0006] Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät umfasst demnach die Steuervorrichtung. Das
erfindungsgemäße Haushaltskältegerät umfasst außerdem das Türblatt. Dieses ist vorzugsweise
bezüglich einer vertikal verlaufenden Achse schwenkbar gelagert und umfasst in seiner
Außenseite eine Griffmulde, mittels derer das Türblatt geöffnet werden kann. Die Griffmulde
umfasst den Griff, welcher einen Hinterschnitt bezüglich der Außenseite des Türblatts
bildet. Somit kann einer Person mit ihrer Hand in den Hinterschnitt eingreifen, um
das Türblatt zu öffnen. Der Hinterschnitt kann z.B. durch eine Nut in einer seitlichen
Wand des Türblatts gebildet sein.
[0007] Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät weist außerdem die Beleuchtung auf, die
eingerichtet ist, die Griffmulde zu beleuchten. Die Beleuchtung umfasst das wenigstens
eine Leuchtmittel. Dieses ist vorzugsweise als eine oder mehrere LEDs ausgeführt.
[0008] Die elektronische Steuervorrichtung umfasst die Elektronik, also denjenigen Teil
der Steuervorrichtung, welche die Steueraufgabe der elektronischen Steuervorrichtung
übernimmt. Zumindest ein Großteil, wenn nicht gar die komplette Elektronik ist innerhalb
des Türblatts angeordnet. Ein zum Versorgen der Elektronik vorgesehenes Netzteil kann
ebenfalls in dem Türblatt angeordnet sein. Vorzugsweise ist dieses Netzteil jedoch
im oder am Korpus des Haushaltskältegerätes angeordnet. Die Elektronik umfasst z.B.
einen Mikroprozessor oder einen Mikrokontroller, allgemein elektronische und elektrische
Bauteile.
[0009] Erfindungsgemäß bildet die Elektronik und das wenigstens eine Leuchtmittel die gemeinsame
Baugruppe, welche wiederum neben dem Hinterschnitt im Türblatt angeordnet ist, sodass
das wenigstens eine Leuchtmittel sein Licht aus dem Hinterschnitt in die Griffmulde
zu strahlen vermag.
[0010] Der Korpus des erfindungsgemäßen Haushaltskältegerätes ist ein wärmeisolierter Korpus,
der einen Innenbehälter aufweist, der den Innenraum begrenzt. Der Innenraum des Haushaltskältegerätes
ist ein kühlbarer Innenraum und ist zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehen. Das Haushaltskältegerät
umfasst eine Kältevorrichtung zum Kühlen des Innenraums. Die elektronische Steuervorrichtung
ist eingerichtet, die Kältevorrichtung derart anzusteuern, sodass der Innenraum zumindest
ungefähr eine Soll-Temperatur aufweist. Das Ansteuern der Kältevorrichtung ist vorzugsweise
als eine Temperaturregelung ausgeführt.
[0011] Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät kann z.B. ein Haushaltskühlgerät sein. In
diesem Fall wird der kühlbare Innenraum auf Temperaturen größer als 0°C gekühlt. Das
erfindungsgemäße Haushaltskältegerät kann auch ein Haushaltsgefriergerät sein. In
diesem Fall wird der kühlbare Innenraum auf Temperaturen kleiner als 0°C gekühlt.
Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät kann aber auch eine Gefrier-Kühlkombination
sein. Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät kann genau einen kühlbaren Innenraum,
aber auch mehrere kühlbare Innenräume aufweisen, welche auch mittels jeweils einem
Türblatt verschlossen und geöffnet werden können.
[0012] Die gemeinsame Baugruppe umfasst vorzugsweise eine einzige Leiterplatine, auf der
das wenigstens eine Leuchtmittel und elektrische und elektronische Bauteile der Elektronik
befestigt sind. Diese Ausführungsform kann relativ kompakt ausgeführt werden.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Haushaltskältegerätes
ist neben dem Hinterschnitt der Griffmulde ein Hohlraum angeordnet, in dem die gemeinsame
Baugruppe befestigt ist, wobei der Hinterschnitt eine den Hohlraum und die Griffmulde
trennende Wand mit wenigstens einer Öffnung umfasst, durch die das Licht des wenigstens
einen Leuchtmittels zum Beleuchten der Griffmulde zu strahlen vermag. Der Hohlraum
kann insbesondere durch ein Gehäuse innerhalb des Türblatts gebildet sein. Das Gehäuse
ist vorzugsweise in Richtung der Außenseite geöffnet und in diesem Bereich mittels
einer Abdeckung verschlossen, wodurch die Montage des Türblatts erleichtert wird.
Die Abdeckung verläuft vorzugsweise bündig mit der Außenseite.
[0014] Neben dem Hinterschnitt der Griffmulde kann der Hohlraum angeordnet sein, in dem
die Baugruppe befestigt ist, wobei der Hinterschnitt die den Hohlraum und die Griffmulde
trennende Wand mit der wenigstens einen Öffnung umfasst, durch die das Licht des wenigstens
einen Leuchtmittels zum Beleuchten der Griffmulde zu strahlen vermag. Gemäß dieser
Variante weist die Außenseite des Türblatts insbesondere eine Außenhaut auf, die am
Isolierschaum haftet und die eine Aussparung umfasst, in der eine den Hohlraum bildende
Einbuchtung mit einem in Richtung Außenseite einstückig gefertigten, offenen Gehäuse
für die Baugruppe im Isolierschaum angeordnet ist, welches mittels einer Abdeckung
nach außen abgedeckt ist. Die Abdeckung verläuft vorzugsweise bündig mit der Außenhaut.
Dieses offene Gehäuse ist vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt. Durch die Verwendung
des offenen Gehäuses ergibt sich eine relativ einfache Fertigung des Türblatts, da
es in relativ einfacher Weise ermöglicht wird, zunächst das Türblatt mit dem offenen
Gehäuse inklusive Isolierschaum zu fertigen, um danach die gemeinsame Baugruppe innerhalb
des Gehäuses zu befestigen, an elektrische Leitungen anzuschließen und anschließend
das Gehäuse mit der Abdeckung zu verschließen.
[0015] Die Beleuchtung weist gemäß einer Variante des erfindungsgemäßen Haushaltskältegerätes
einen mit dem wenigstens einen Leuchtmittel optisch gekoppelten Lichtleiter auf, welcher
mit der wenigstens einen Öffnung optisch gekoppelt ist. Die Öffnung ist z.B. als ein
Schlitz ausgebildet. Aufgrund des Lichtleiters kann eine relativ gleichmäßige Beleuchtung
der Griffmulde erreicht werden. Der Lichtleiter kann auch Teil der gemeinsamen Baugruppe
sein.
[0016] Vorzugsweise kann der Lichtleiter die wenigstens eine Öffnung verschließen, vorzugsweise
vollständig verschließen. Somit bildet der Lichtleiter vorzugsweise zumindest einen
Teil der den Hohlraum und die Griffmulde trennenden Wand.
[0017] Gemäß einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen Haushaltskältegerätes weist die
Griffmulde eine Vertiefung auf, welche lediglich teilweise durch den den Hinterschnitt
bildenden Griff verdeckt ist. Über die Vertiefung kann demnach eine Person mit ihrer
Hand in den Hinterschnitt eingreifen, um das Türblatt zu öffnen. Da außerdem das wenigstens
eine Leuchtmittel sein Licht aus dem Hinterschnitt in die Griffmulde zu strahlen vermag,
wird auch die Vertiefung mit beleuchtet. Die Vertiefung ist vorzugsweise derart gewählt,
dass sie bis zur entsprechenden seitlichen Wand des Türblatts reicht.
[0018] Das Türblatt ist nach einer bevorzugten Variante des Haushaltskältegerätes bezüglich
einer vertikalen Achse schwenkbar. Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät kann auch
ein weiteres Türblatt aufweisen, das neben dem Türblatt angeordnet ist, bezüglich
einer vertikalen Achse schwenkbar ist, eine Innenseite und eine Außenseite aufweist,
und eine in der Außenseite des weiteren Türblatts angeordnete weitere Griffmulde umfasst,
welche einen Griff umfasst, welcher einen Hinterschnitt bezüglich der Außenseite des
weiteren Türblatts bildet.
[0019] Die Griffmulde des Türblatts ist vorzugsweise im Bereich derjenigen seitlichen Seite
des Türblatts angeordnet, die dem weiteren Türblatt zugewandt ist. Die weitere Griffmulde
des weiteren Türblatts ist vorzugsweise im Bereich derjenigen seitlichen Seite des
weiteren Türblatts angeordnet, die dem Türblatt zugewandt ist. Die beiden Griffmulden
befinden sich vorzugsweise auf derselben Höhe, sodass die Beleuchtung auch die weitere
Griffmulde zu beleuchten vermag. Umfasst z.B. die Griffmulde die Vertiefung, dann
reicht diese vorzugsweise bis zu der seitlichen Seite des Türblatts, die dem weiteren
Türblatt zugewandt ist. Die weitere Griffmulde kann entsprechend der Griffmulde ausgeführt
sein, also ebenfalls eine Vertiefung umfassen, welche dann jedoch bis zu der seitlichen
Seite des weiteren Türblatts reicht, die dem Türblatt zugewandt ist. Die weitere Griffmulde
kann aber auch lediglich als eine Nut ausgeführt sein, welche in der seitlichen Seite
des weiteren Türblatts angeordnet ist, welche dem Türblatt zugewandt ist. Die Länge
dieser Nut entspricht vorzugsweise der Tiefe der Vertiefung der Griffmulde des Türblatts.
Somit ist es möglich, dass die Nut des weiteren Türblatts über die Vertiefung der
Griffmulde beleuchtet wird.
[0020] Die Griffmulde kann insbesondere diese Vertiefung aufweisen, wobei deren Wände an
dem offenen Gehäuse für die Baugruppe angeformt sind.
[0021] Aufgrund des erfindungsgemäßen Haushaltskältegerätes ergibt sich eine Kombination
von Elektronik und Griff in einem Element (gemeinsame Baugruppe). Dadurch ist es gegebenenfalls
möglich, dass die Leiterplatine, auf der die elektrischen und elektronischen Bauteile
und das wenigstens eine Leuchtmittel befestigt sind, direkt neben der Griffmuschel
bzw. Griffmulde angeordnet ist. Handelt es sich bei dem wenigstens einen Leuchtmittel
um LEDs, die auf der Leiterplatine befestigt sind, so können diese beispielsweise
direkt oder über einen Lichtleiter in die Griffmulde seitlich hineinstrahlen. Mit
ihrem Licht kann demnach der Eingriff beleuchtet werden.
[0022] Die Beleuchtung kann auch zur Visualisierung von Schaltzuständen oder Alarmzuständen
des Haushaltskältegerätes verwenden werden. Zum Beispiel bei einem Türalarm, kann
das Licht der Beleuchtung eine bestimmte Farbe, beispielsweise rot annehmen. Der Türarlarm
wird z.B. aktiviert, wenn das Türblatt für eine vorbestimmte Zeitdauer geöffnet ist
Gegebenenfalls kann die Beleuchtung beim Alarm auch blinken.
[0023] Zum Beispiel eine so genannte "Holiday-Funktion" (Stand-by Funktion) könnte durch
weißes Licht der Beleuchtung verdeutlicht werden, welches insbesondere langsam in
der Intensität zu- und abnimmt, die in der Geschwindigkeit langsamer Atmung die Helligkeit
variiert.
[0024] Die Visualisierung weiterer Funktionen, wie z.B. "eco-cooling" (Energiesparmodus)
kann durch z.B. grünes Licht, oder "super" durch helles weißes Licht visualisiert
werden. Gegebenenfalls kann die Beleuchtung auch interaktiv ausgeführt sein, indem
z.B. die Elektronik automatisch das wenigstens eine Leuchtmittel einschaltet, wenn
sich eine Person dem erfindungsgemäßen Haushaltskältegerät bzw. der Griffmulde nähert.
Dazu kann das Haushaltskältegerät z.B. einen Abstands- oder Näherungssensor umfassen,
der mit der Elektronik verbunden ist. Der Abstands- oder Näherungssensor kann z.B.
in oder an der Außenseite des Türblatts befestigt sein.
[0025] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist exemplarisch in den beigefügten schematischen
Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Haushaltskältegerät mit zwei nebeneinander angeordneten Türblättern, die jeweils
eine Griffmulde umfassen,
- Fig. 2
- eine Frontansicht einer der Griffmulden,
- Fig. 3
- einen Schnitt eines Teils eines der Türblätter in einer perspektivischen Darstellung
im Bereich ihrer Griffmulde, und
- Fig. 4
- einen Schnitt des in der Fig. 3 gezeigten Teils des Türblatts während dessen Montage.
[0026] Die Fig. 1 zeigt eine Frontansicht eines Haushaltskältegerätes 1 als Beispiel eines
Hausgerätes mit wenigstens einem Türblatt.
[0027] Das Haushaltskältegerät 1 weist, wie dies dem Fachmann im Prinzip bekannt ist, einen
nicht näher dargestellten wärmeisolierten Korpus mit einem Innenbehälter auf, der
einen kühlbaren Innenraum begrenzt.
[0028] Das in der Fig. 1 gezeigte Haushaltskältegerät 1 ist insbesondere eine Gefrier-Kühlkombination,
die insbesondere als ein so genanntes Side-By-Side Gerät ausgebildet ist und somit
einen ersten kühlbaren Innenraum und einen neben dem ersten kühlbaren Innenraum angeordneten
zweiten kühlbaren Innenraum umfasst, welche insbesondere durch eine vertikale, wärmesisolierte
Trennwand voneinander getrennt sind. Die beiden Innenräume können z.B. von einem einzigen
Innenbehälter begrenzt sein. Es kann aber auch für jeden der beiden kühlbaren Innenräume
ein eigener Innenbehälter vorgesehen sein.
[0029] Das Haushaltskältegerät 1 kann als ein so genanntes No-Frost Haushaltskältegerät
ausgeführt sein.
[0030] Die kühlbaren Innenräume sind zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehen. Innerhalb
der Innenräume können Fachböden und/oder Schubladen zum Lagern der Lebensmittel angeordnet
sein. Insbesondere ist es vorgesehen, dass einer der beiden kühlbaren Innenräume,
z.B. der erste kühlbare Innenraum, der sich im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
links befindet, zum Lagern von Gefriergut, und der zweite kühlbare Innenraum zum Lagern
von Kühlgut vorgesehen ist.
[0031] Das Haushaltskältegerät 1 umfasst eine nicht näher dargestellte, dem Fachmann im
Prinzip bekannte Kältevorrichtung vorzugsweise in Form von wenigstens einem Kältemittelkreislauf
zum Kühlen der beiden kühlbaren Innenräume. Der Kältemittelkreislauf umfasst z.B.
einen Verdichter, einen dem Verdichter nachgeschalteten Verflüssiger, eine dem Verflüssiger
nachgeschaltete Drosselvorrichtung, die insbesondere als ein Drossel- oder Kapillarrohr
ausgeführt ist, und einen Verdampfer, der zwischen der Drosselvorrichtung und dem
Verdichter angeordnet ist.
[0032] Das Haushaltskältegerät 1 umfasst im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
eine elektronische Steuervorrichtung, die eingerichtet ist, die Kältevorrichtung,
insbesondere den Verdichter des Kältemittelkreislaufs in für den Fachmann in allgemein
bekannter Weise derart anzusteuern, dass die kühlbaren Innenräume zumindest in etwa
vorgegebene oder vorgebbare Soll-Temperaturen aufweisen Die elektronische Steuervorrichtung
ist vorzugsweise derart eingerichtet, dass sie die Temperaturen der kühlbaren Innenräume
regelt, wie dies dem Fachmann im Prinzip bekannt ist. Um gegebenenfalls die Ist-Temperaturen
der kühlbaren Innenräume zu erhalten, kann das Haushaltskältegerät 1 nicht näher dargestellte
und mit der Steuervorrichtung verbundene Temperatursensoren aufweisen. Insbesondere
ist im Betrieb des Haushaltskältegerätes 1 die Soll-Temperatur des ersten kühlbaren
Innenraums kleiner als 0°C und die Soll-Temperatur des zweiten kühlbaren Innenraums
größer als 0°C.
[0033] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist das Haushaltskältegerät 1 ein
erstes Türblatt 2 und ein zweites Türblatt 3 auf.
[0034] Das erste Türblatt 2 ist zum Verschließen des ersten kühlbaren Innenraums vorgesehen.
Bei geöffnetem ersten Türblatt 2 ist der erste kühlbare Innenraum zugänglich. Das
erste Türblatt 2 ist bezüglich einer vertikalen Achse schwenkbar gelagert und ist
im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels links am Korpus des Haushaltskältegerätes
1 z.B. mittels Scharnieren angeschlagen. An der in Richtung des ersten kühlbaren Innenraums
gerichteten Innenseite des ersten Türblatts 2 können mehrere Türabsteller zum Lagern
von Lebensmitteln angeordnet sein. Des Weiteren weist das erste Türblatt 2 eine Griffmulde
4 in seiner Außenseite 7 auf, die dem ersten kühlbaren Innenraum abgewandt ist. Die
Griffmulde 4 ist im Bereich einer vertikal verlaufenden, erstens seitlichen Seite
8 des ersten Türblatts 2 angeordnet, die dem zweiten Türblatt 3 zugewandt ist. Eine
Frontansicht der Griffmulde 4 des ersten Türblatts 2 ist in der Fig. 2 gezeigt. Ein
Teil des ersten Türblatts 2 in einer perspektivischen Darstellung entlang der Linie
A-A ist in der Fig. 3 dargestellt.
[0035] Das zweite Türblatt 3 ist zum Verschließen des zweiten kühlbaren Innenraums vorgesehen.
Bei geöffnetem zweiten Türblatt 3 ist der zweite kühlbare Innenraum zugänglich. Das
zweite Türblatt 3 ist bezüglich einer vertikalen Achse schwenkbar gelagert und ist
im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels rechts am Korpus des Haushaltskältegerätes
1 z.B. mittels Scharnieren angeschlagen. An der in Richtung des zweiten kühlbaren
Innenraums gerichteten Innenseite des zweiten Türblatts 3 können mehrere Türabsteller
zum Lagern von Lebensmitteln angeordnet sein. Des Weiteren weist das zweite Türblatt
3 eine Griffmulde 5 in seiner Außenseite auf, die dem zweiten kühlbaren Innenraum
abgewandt ist. Die Griffmulde 5 des zweiten Türblatts 3 ist im Bereich der dem ersten
Türblatt 2 zugewandten seitlichen Seite des zweiten Türblatts 3 angeordnet. Die beiden
Griffmulden 4, 5 befinden sich auf derselben Höhe.
[0036] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels wird die Innenseite des ersten Türblatts
2 durch eine Innenhaut 6 gebildet. Die Innenhaut 6 ist z.B. aus Kunststoff oder aus
Metall. An der Innenhaut 6 können die mehreren Türabsteller des ersten Türblatts 2,
falls vorhanden, angeordnet sein, wobei Befestigungsvorrichtungen für die Türabsteller
an der Innenhaut 6 angeformt sein können.
[0037] An der Innenhaut 6 ist vorzugsweise eine umlaufende Dichtung 10 befestigt, welche
den ersten kühlbaren Innenraum bei geschlossenem ersten Türblatt 2 abdichtet. Die
Dichtung 10 ist z.B. mittels an der Innenhaut 6 angeformten Aufnahmen befestigt.
[0038] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels wird die Außenseite 7 des ersten Türblatts
2 zumindest größtenteils durch eine Außenhaut 9 gebildet. Die Außenhaut 9 ist z.B.
aus Kunststoff oder aus Metall. Die Materialien der Innenhaut 6 und der Außenhaut
9 können dieselben, aber auch unterschiedlich sein.
[0039] Das erste Türblatt 2 weist die dem zweiten Türblatt 3 zugewandte, vertikal verlaufende
erste seitliche Seite 8 und eine der ersten seitlichen Seite 8 gegenüberliegende zweite
seitliche Seite auf, in deren Bereich das erstes Türblatt 2 am Korpus z.B. mittels
der Scharniere angeschlagen ist.
[0040] Die erste seitliche Seite 8 und die zweite seitliche Seite des ersten Türblatts 2
können, wie dies in de Fig. 2 dargestellt ist, durch die Innenhaut 6 gebildet sein.
[0041] Der durch die Innenseite und die Außenseite 7 des ersten Türblatts 2 gebildete Hohlraum
ist insbesondere mit einem Isolierschaum 11 gefüllt, an dem insbesondere die Innenhaut
6 und die Außenhaut 9 haften.
[0042] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist die Griffmulde 4 des ersten Türblatts
2 dadurch gebildet, dass im Bereich dieser Griffmulde 4 eine der Größe der Griffmulde
4 entsprechende Vertiefung 12 in der Außenseite 7 des ersten Türblatts 2 gebildet
ist. Die Vertiefung 12 reicht bis zur ersten seitlichen Seite 8 des ersten Türblatts
2. Die Vertiefung 12 bzw. die Griffmulde 4 weist insbesondere eine Breite b, ein Tiefe
t und eine Höhe h auf.
[0043] Die Vertiefung 12 umfasst insbesondere eine die Vertiefung 12 bzw. die Griffmulde
4 in Richtung Innenseite des ersten Türblatts 2 abschließende vertikal verlaufende
Wand 12a mit der Höhe h und der Breite b der Vertiefung 12, eine die Vertiefung 12
bzw. die Griffmulde 4 nach unten abschließende horizontal verlaufende untere Wand
12b mit der Breite b und der Tiefe t der Vertiefung 12 und eine die Vertiefung 12
bzw. die Griffmulde 4 nach oben abschließende horizontal verlaufende obere Wand mit
der Breite b und der Tiefe t der Vertiefung 12.
[0044] Die Griffmulde 4 weist ferner einen Griff 13 auf, welcher die Vertiefung 12 über
eine Griffbreite gb, beginnend von dem, der ersten seitlichen Seite 8 des ersten Türblatts
2 abgewandten Ende der Vertiefung 12, teilweise überdeckt. Die Griffbreite gb ist
kleiner, insbesondere deutlich kleiner als die Breite b der Vertiefung 12. Die Höhe
des Griffs 13 entspricht der Höhe h der Vertiefung 12. Insbesondere verläuft die nach
außen gerichtete Oberfläche 14 des Griffs 13 bündig mit der Oberfläche der Außenseite
7. Der Griff 13 bzw. die der Vertiefung 12 zugewandte Seite 15 des Griffs 13 und die
Vertiefung 12 bilden einen Eingriff bzw. Hinterschnitt 16, in der die Hand einer Person
eingreifen kann, um das erste Türblatt 2 zu öffnen.
[0045] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist direkt neben der Griffmulde 4
ein Hohlraum 17 innerhalb des ersten Türblatts 2 vorgesehen. Der Hohlraum 17 weist
insbesondere dieselbe Höhe wie die Griffmulde 4 auf. Auch die Tiefe des Hohlraums
17 entspricht zumindest ungefähr der Tiefe t der Griffmulde 4. Der Hohlraum 17 weist
eine Hohlraumbreite hb auf.
[0046] Der Hohlraum 17 umfasst insbesondere eine Rückwand 17a mit der Breite hb und der
Höhe des Hohlraums 17, eine der Griffmulde 4 abgewandte Seitenwand 17b, eine der Rückwand
17a gegenüberliegende Vorderwand 17c, eine den Hohlraum 17 nach unten abschließende
horizontal verlaufende untere Wand mit der Breite hb und der Tiefe des Hohlraums 17
und eine den Hohlraum 17 nach oben abschließende horizontal verlaufende obere Wand
mit der Breite hb und der Tiefe des Hohlraums 17. Die Rückwand 17a, die seitliche
Wand 17b, die untere Wand und die obere Wand des Hohlraums 17 haften am Isolierschaum
11. Die nach außen gerichtete Oberfläche der Vorderwand 17c verläuft vorzugsweise
bündig mit der nach außen gerichteten Oberfläche der Außenhaut 9 des ersten Türblatts
2. Der Hohlraum 17 ist von der Griffmulde 4 durch eine vertikale Wand 17c getrennt,
deren der Griffmulde 4 zugewandte Seite Teil des Hinterschnitts 16 ist.
[0047] Die Griffmulde 5 des zweiten Türblatts 5 ist ebenfalls als ein bezüglich der Vorderseite
des zweiten Türblatts 3 gebildeter Eingriff bzw. Hinterschnitt ausgeführt. Dieser
hat insbesondere die Form eines in die dem ersten Türblatt 2 zugewandten seitliche
Seite angeordnete Nut 5a, deren Länge der Höhe h der Vertiefung 12 entspricht. Dadurch
ist es einer Person möglich, mit ihrer Hand über die Vertiefung 12 des ersten Türblatts
2 in den als Nut 5a ausgeführten Hinterschnitt der Griffmulde 5 des zweiten Türblatts
3 einzugreifen, um das zweite Türblatt 3 zu öffnen.
[0048] Im Falle des vorliegen Ausführungsbeispiels sind die Griffmulde 4 und der Hohlraum
17 des ersten Türblatts 2 realisiert, indem die Außenhaut 9 des ersten Türblatts 2
ein der Breite hb, h und Höhe h des Hohlraums 17 und der Griffmulde 4 entsprechende
Aussparung aufweist.
[0049] Die Vertiefung 12 wird insbesondere durch ein erstes Bauteil 18 gebildet, welches
z.B. aus Kunststoff gefertigt ist. Das Bauteil 18 ist vorzugsweise einteilig ausgeführt
und bildet eine vertikal verlaufende Wand 12a, die nach unten abschließende horizontal
verlaufende unteren Wand 12b und die obere Wand der Vertiefung 12 mit der Breite b
und der Tiefe t der Vertiefung 12.
[0050] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels bildet das erste Bauteil 18 vorzugsweise
auch den Hinterschnitt 16 und insbesondere den Griff 13 der Griffmulde 4.
[0051] Die den Hohlraum 17 begrenzenden Wände können von einem weiteren, z.B. aus Kunststoff
gefertigten Bauteil gebildet werden, welches zumindest teilweise ein Gehäuse für eine
weitere unten beschriebene Baugruppe 22 bildet. Vorzugsweise bildet jedoch das erste
Bauteil 18 ebenfalls die Rückwand 17a, die Seitenwand 17b, die untere Wand und die
obere Wand des Hohlraums 17, sowie die den Hohlraum 17 und die Griffmulde 4 trennende
Wand 17d, also einen Teil des Gehäuses für die Baugruppe 22.
[0052] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels wird vorzugsweise die Vorderwand 17c
des Hohlraums 17 von einem zweiten Bauteil 19 gebildet. Das zweite Bauteil 19 ist
vorzugsweise aus Metall, kann aber auch aus Kunststoff sein. Das zweite Bauteil 19
stellt insbesondere eine den Hohlraum 17 abdeckende Abdeckung dar. Die Abdeckung bzw.
das zweite Bauteil 19 verläuft vorzugsweise bündig mit der Außenhaut 9.
[0053] Das zweite Bauteil 19 ist insbesondre derart ausgeführt, dass es auch die mit der
Oberfläche der Außenhaut 9 bündig verlaufende Oberfläche 14 des Griffs 13 bildet bzw.
als eine Abdeckung für den Griff 13 dient. Die Fig. 4 zeigt den in der Fig. 3 dargestellten
Teil des ersten Türblatts 2 ohne das zweite Bauteil 19.
[0054] Der Hohlraum 17 ist vorgesehen, die elektronische Steuervorrichtung des Haushaltskältegerätes
1, zumindest jedoch deren Elektronik 20 bzw. zumindest einen Großteil der Elektronik
20 aufzunehmen. Ein Netzteil der elektronischen Steuervorrichtung ist vorzugsweise
in oder am Korpus des Haushaltskältegerät 1 befestigt, sodass keine, eine Netzspannung
führende elektrische Leitungen durch das erste Türblatt 2 zur Elektronik 20 geführt
werden müssen. Für den Betrieb der Elektronik 20 benötigte elektrische Leitungen sind
insbesondere im Isolierschaum 11 des ersten Türblatts 2 verlegt und der Übersicht
halbe nicht dargestellt.
[0055] Die innerhalb des Hohlraums 17 befestigte Elektronik 20 umfasst insbesondere eine
Leiterplatine, auf der elektrische und elektronische Bauteile befestigt sind, wie
z.B. ein Mikrokontroller oder ein Mikroprozessor.
[0056] Das Haushaltskältegerät 1 umfasst ferner eine zum Beleuchten der Griffmulde 4 des
ersten Türblatts 2 vorgesehene Beleuchtung. Diese ist insbesondere derart ausgebildet,
dass sie die Vertiefung 12 und über die Vertiefung 12 auch die Griffmulde 5 des zweiten
Türblatts 5, insbesondere deren als Nut 5a ausgebildeten Hinterschnitt beleuchtet.
[0057] Die Beleuchtung der Griffmulde 4 ist derart angeordnet, dass sie ihr Licht aus dem
Hinterschnitt 16 der Griffmulde 4 herausstrahlt.
[0058] Die Beleuchtung umfasst wenigstens ein Leuchtmittel vorzugsweise in Form von wenigstens
einer LED 21. Das wenigstens eine Leuchtmittel bzw. die wenigstens eine LED 21 ist
mit der Elektronik 20 der Baugruppe 22 zusammen gefasst, indem z.B. das wenigstens
eine Leuchtmittel bzw. die wenigstens eine LED 21 an der Leiterplatine der Elektronik
20 befestigt ist. In der Baugruppe 22 sind also die Elektronik 20 und das wenigstens
eine Leuchtmittel bzw. die wenigstens eine LED zu einer einzigen, gemeinsamen Baugruppe
zusammengefasst.
[0059] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist der Hohlraum 17 von der Griffmulde
4 durch die vertikale Wand 17d getrennt. Diese vertikale Wand 17d wird vorzugsweise
durch das erste Bauteil 18 gebildet. Dessen vom Hohlraum 17 abgewandte Oberfläche
ist Teil des Hinterschnitts 16 der Griffmulde 4. Diese vertikale Wand 17d kann wenigstens
eine Öffnung aufweisen, durch die das Licht des wenigstens einen Leuchtmittels bzw.
der wenigstens einen LED 21 durchzustrahlen vermag, um die Griffmulde 4 des ersten
Türblatts 2 und gegebenenfalls auch die Griffmulde 5 des zweiten Türblatts 3 zu beleuchten.
Diese wenigstens eine Öffnung kann durch eine zumindest semitransparente Abdeckung
abgedeckt sein. Das erste Bauteil 18 stellt somit vorzugsweise ein in Richtung Außenseite
7 offenes Gehäuse für die Baugruppe 22 dar, an dem die die Vertiefung 12 bildenden
Wände 12a, 12b einstückig angeformt sind.
[0060] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist die wenigstens eine Öffnung in
der die Griffmulde 4 und den Hohlraum 17 trennenden Wand 17d als ein vertikal verlaufender
Schlitz 17e ausgebildet, der vorzugsweise über die gesamte Höhe h der Vertiefung 12
bzw. der Wand 17d verläuft. Insbesondere ist der Schlitz 17e mit einem Lichtleiter
23 versehen, der insbesondere den Schlitz 17e komplett abdeckt bzw. ausfüllt. Der
Lichtleiter 23 ist wiederum mit dem wenigstens einen Leuchtmittel bzw. der wenigstens
einen LED 21 optisch gekoppelt, so dass das Licht des wenigstens einen Leuchtmittels
bzw. der wenigstens einen LED 21 über den Lichtleiter 23 die Vertiefung 12 bzw. die
Griffmulden 4, 5 zu beleuchten vermag. Der Lichtleiter 23 ist vorzugsweise ebenfalls
Teil der Baugruppe 22.
[0061] Das Haushaltskältegerät 1 kann derart ausgeführt sein, dass die Beleuchtung der Griffmulden
4, 5 als sogenanntes "Nachtdesign" ausgeführt sind. Insbesondere kann das Licht des
wenigstens einen Leuchtmittels bzw. der wenigstens einen LED 21 farbig ausgeführt
sein. Gegebenenfalls kann auch ein Farbfilter z.B. zwischen dem Lichtleiter 23 und
dem wenigstens einen Leuchtmittel vorgesehen sein. Es ist auch möglich, dass der Lichtleiter
23 farbig ist.
[0062] Gegebenenfalls kann die Beleuchtung auch interaktiv ausgeführt sein, indem z.B. die
Elektronik 20 automatisch das wenigstens eine Leuchtmittel bzw. die wenigstens eine
LED 21 einschaltet, wenn sich eine Person dem Haushaltskältegerät 1 bzw. der Griffmulde
4 nähert. Dazu kann das Haushaltskältegerät 1 z.B. einen Abstands- oder Näherungssensor
24 umfassen, der mit der Elektronik 20 verbunden ist. Der Abstands- oder Näherungssensor
24 kann z.B. in oder an der Außenseite 7 des ersten Türblatts 2 befestigt sein, vorzugsweise
im oder am zweiten Bauteil 19.
[0063] Die Beleuchtung kann auch zur Visualisierung von Schaltzuständen oder Alarmzuständen
des Haushaltskältegerätes 1 verwenden werden. Zum Beispiel bei einem Türalarm, kann
das Licht der Beleuchtung eine bestimmte Farbe, beispielsweise rot annehmen. Der Türalarm
wird z.B. aktiviert, wenn eines der Türblätter 2, 3 für eine vorbestimmte Zeitdauer
geöffnet ist. Gegebenenfalls kann die Beleuchtung beim Alarm auch blinken.
[0064] Zum Beispiel eine so genannte "Holiday-Funktion" (Stand-by Funktion) könnte durch
weißes Licht der Beleuchtung verdeutlicht werden, welches insbesondere langsam in
der Intensität zu- und abnimmt, die in der Geschwindigkeit langsamer Atmung die Helligkeit
variiert.
[0065] Die Visualisierung weiterer Funktionen, wie z.B. "eco-cooling" (Energiesparmodus)
kann durch z.B. grünes Licht, oder "super" durch helles weißes Licht visualisiert
werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0066]
- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- erstes Türblatt
- 3
- zweites Türblatt
- 4
- Griffmulde
- 5
- Griffmulde
- 5a
- Nut
- 6
- Innenhaut
- 7
- Außenseite
- 8
- seitliche Seite
- 9
- Außenhaut
- 10
- Dichtung
- 11
- Isolierschaum
- 12
- Vertiefung
- 12a
- untere Wand
- 12b
- Wand
- 13
- Griff
- 14
- Oberfläche
- 15
- Seite
- 16
- Hinterschnitt
- 17
- Hohlraum
- 17a
- Rückwand
- 17b
- Seitenwand
- 17c
- Vorderwand
- 17d
- Wand
- 17e
- Schlitz
- 18
- erstes Bauteil
- 19
- zweites Bauteil
- 20
- Elektronik
- 21
- LED
- 22
- Baugruppe
- 23
- Lichtleiter
- 24
- Näherungssensor
- b
- Breite
- gb
- Griffbreite
- h
- Höhe
- hb
- Breite
- t
- Tiefe
1. Haushaltskältegerät, aufweisend einen zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehenen kühlbaren
Innenraum, einen wärmeisolierten Korpus, einen Innenbehälter, der den kühlbaren Innenraum
begrenzt, ein Türblatt (2) zum Öffnen und Verschließen des kühlbaren Innenraums, das
eine dem kühlbaren Innenraum zugewandte Innenseite und eine dem kühlbaren Innenraum
abgewandte Außenseite (7) aufweist, zwischen denen ein Isolierschaum (11) angeordnet
ist, und eine in der Außenseite (7) des Türblatts (2) angeordnete Griffmulde (4),
welche einen Griff (13) umfasst, welcher einen Hinterschnitt (16) bezüglich der Außenseite
(7) des Türblatts (2) bildet, und eine Beleuchtung mit wenigstens einem insbesondere
als LED (21) ausgebildeten Leuchtmittel, die eingerichtet ist, die Griffmulde (4)
zu beleuchten, gekennzeichnet durch eine Kältevorrichtung zum Kühlen des kühlbaren Innenraums und eine eine Elektronik
(20) aufweisende elektronische Steuervorrichtung, die eingerichtet ist, im Betrieb
des Haushaltskältegerätes (1) die Kältevorrichtung derart anzusteuern, dass der kühlbare
Innenraum zumindest ungefähr eine Soll-Temperatur aufweist, wobei zumindest ein Großteil
der Elektronik (20) und das wenigstens eine Leuchtmittel (21) eine gemeinsame Baugruppe
(22) bilden, die innerhalb des Türblatts (2) neben dem Hinterschnitt (16) angeordnet
ist, sodass das wenigstens eine Leuchtmittel (21) sein Licht aus dem Hinterschnitt
(16) in die Griffmulde (4) zu strahlen vermag.
2. Haushaltskältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Baugruppe (22) eine Leiterplatine aufweist, auf der das wenigstens
eine Leuchtmittel und elektrische und elektronische Bauteile der Elektronik (20) befestigt
sind.
3. Haushaltskältegerät nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen neben dem Hinterschnitt (16) der Griffmulde (4) angeordneten Hohlraum (17),
in dem die gemeinsame Baugruppe (22) befestigt ist, wobei der Hinterschnitt (16) eine
den Hohlraum (17) und die Griffmulde (4) trennende Wand (17d) mit wenigstens einer
Öffnung (17e) umfasst, durch die das Licht des wenigstens einen Leuchtmittels zum
Beleuchten der Griffmulde (4) zu strahlen vermag.
4. Haushaltskältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das die Beleuchtung einen mit dem wenigstens einen Leuchtmittel optisch gekoppelten
Lichtleiter (23) aufweist, welcher mit der wenigstens einen Öffnung (17e) optisch
gekoppelt ist.
5. Haushaltskältegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleiter (23) die wenigstens eine Öffnung (17e) verschließt, insbesondere
vollständig verschließt, und/oder dass der Lichtleiter (23) Teil der Baugruppe (22)
ist.
6. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (4) eine Vertiefung (12) aufweist, welche lediglich teilweise durch
den den Hinterschnitt (16) bildenden Griff (13) verdeckt ist.
7. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Türblatt (2) bezüglich einer vertikalen Achse schwenkbar ist, und insbesondere,
dass das Haushaltsgerät (1) ein weiteres Türblatt (3) aufweist, das neben dem Türblatt
(2) angeordnet ist, bezüglich einer vertikalen Achse schwenkbar ist, eine Innenseite
und eine Außenseite aufweist, und eine in der Außenseite des weiteren Türblatts (3)
angeordnete weitere Griffmulde (5) umfasst, welche einen Griff umfasst, welcher einen
Hinterschnitt bezüglich der Außenseite des weiteren Türblatts (3) bildet.
8. Haushaltskältegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (4) des Türblatts (2) im Bereich derjenigen seitlichen Seite (8) des
Türblatts (2) angeordnet ist, die dem weiteren Türblatt (3) zugewandt ist, die weitere
Griffmulde (5) des weiteren Türblatts (3) im Bereich derjenigen seitlichen Seite des
weiteren Türblatts (3) angeordnet ist, und sich die beiden Griffmulden (4, 5) auf
derselben Höhe befinden, sodass die Beleuchtung auch die weitere Griffmulde (5) zu
beleuchten vermag.
9. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Hinterschnitt (16) der Griffmulde (4) ein Hohlraum (17) angeordnet ist,
in dem die Baugruppe (22) befestigt ist, wobei der Hinterschnitt (16) eine den Hohlraum
(17) und die Griffmulde (4) trennende Wand (17d) mit wenigstens einer Öffnung (17e)
umfasst, durch die das Licht des wenigstens einen Leuchtmittels zum Beleuchten der
Griffmulde (4) zu strahlen vermag, wobei die Außenseite (7) des Türblatts (2) eine
Außenhaut (9) aufweist, die am Isolierschaum (11) haftet und die eine Aussparung umfasst,
in der eine den Hohlraum (17) bildende Einbuchtung mit einem in Richtung Außenseite
(7) einstückig gefertigten, offenen Gehäuse für die Baugruppe (22) im Isolierschaum
(11) angeordnet ist, welches mittels einer Abdeckung (19) nach außen abgedeckt ist.
10. Haushaltskältegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (4) eine Vertiefung (12) aufweist, deren Wände (12a, 12b) an dem offenen
Gehäuse für die Baugruppe (22) angeformt sind und die lediglich teilweise durch den
den Hinterschnitt (16) bildenden Griff (13) verdeckt ist.
1. Household refrigeration appliance, having a chillable interior chamber that is provided
for the storage of food, a thermally insulated carcass, an inner container which delimits
the chillable interior chamber, a door leaf (2) for opening and closing the chillable
interior chamber, said door leaf (2) having an inner face which faces the chillable
interior chamber and an outer face (7) which faces away from the chillable interior
chamber, between which an insulating foam (11) is arranged, and a recessed handle
(4) arranged in the outer face (7) of the door leaf (2) and comprising a handle (13),
which forms an indentation (16) in relation to the outer face (7) of the door leaf
(2), and a lighting arrangement with at least one lighting means, which is configured
in particular as an LED (21) and which is designed to illuminate the recessed handle
(4), characterised by a refrigeration apparatus for chilling the chillable interior chamber and an electronic
control apparatus which has an electronics system (20) and which is designed to control
the refrigeration apparatus during operation of the household refrigeration appliance
(1) in such a manner that the chillable interior chamber has at least approximately
a setpoint temperature, wherein at least a large part of the electronics system (20)
and the at least one lighting means (21) form a common assembly (22) which is arranged
within the door leaf (2) next to the indentation (16) so that the at least one lighting
means (21) is able to radiate its light out of the indentation (16) into the recessed
handle (4).
2. Household refrigeration appliance according to claim 1, characterised in that the common assembly (22) has a printed circuit board, to which the at least one lighting
means and electrical and electronic parts of the electronics system (20) are fastened.
3. Household refrigeration appliance according to claim 1 or 2, characterised by a hollow space (17) arranged next to the indentation (16) of the recessed handle
(4), the common assembly (22) being fastened therein, wherein the indentation (16)
comprises a wall (17d) separating the hollow space (17) and the recessed handle (4)
with at least one opening (17e), through which the light from the at least one lighting
means is able to radiate to illuminate the recessed handle (4).
4. Household refrigeration appliance according to claim 3, characterised in that the lighting arrangement has a light guide (23) coupled optically to the at least
one lighting means, said light guide (23) being coupled optically to the at least
one opening (17e).
5. Household refrigeration appliance according to claim 4, characterised in that the light guide (23) closes off the at least one opening (17e), in particular closes
it off completely, and/or the light guide (23) is part of the assembly (22).
6. Household refrigeration appliance according to one of claims 1 to 5, characterised in that the recessed handle (4) has a depression (12), which is only partially covered by
the handle (13) forming the indentation (16).
7. Household refrigeration appliance according to one of claims 1 to 6, characterised in that the door leaf (2) can be pivoted in relation to a vertical axis and in particular
the household appliance (1) has a further door leaf (3), which is arranged next to
the door leaf (2), can be pivoted in relation to a vertical axis, has an inner face
and an outer face and comprises a further recessed handle (5) arranged in the outer
face of the further door leaf (3), said further recessed handle (5) comprising a handle
which forms an indentation in relation to the outer face of the further door leaf
(3).
8. Household refrigeration appliance according to claim 7, characterised in that the recessed handle (4) of the door leaf (2) is arranged in the region of the side
face (8) of the door leaf (2) facing the further door leaf (3), the further recessed
handle (5) of the further door leaf (3) is arranged in the region of the side face
of the further door leaf (3) and the two recessed handles (4, 5) are at the same height
so the lighting arrangement is also able to illuminate the further recessed handle
(5).
9. Household refrigeration appliance according to one of claims 1 to 8, characterised in that a hollow space (17) is arranged next to the indentation (16) of the recessed handle
(4), the assembly (22) being fastened therein, wherein the indentation (16) comprises
a wall (17d) separating the hollow space (17) and the recessed handle (4) with at
least one opening (17e), through which the light from the at least one lighting means
is able to radiate to illuminate the recessed handle (4), wherein the outer face (7)
of the door leaf (2) has an outer skin (9) which adheres to the insulating foam (11)
and which comprises a cutout, in which a recess forming the hollow space (17) is arranged
with a housing for the assembly (22) which is manufactured as a single piece and open
in the direction of the outer face (7) in the insulating foam (11), which is covered
by means of a cover (19) in an outward direction.
10. Household refrigeration appliance according to claim 9, characterised in that the recessed handle (4) has a depression (12), the walls (12a, 12b) of which are
moulded on the open housing for the assembly (22) and which is only partially covered
by the handle (13) forming the indentation (16).
1. Appareil frigorifique ménager, présentant un espace intérieur pouvant être réfrigéré
prévu pour le stockage de denrées, un corps thermo-isolé, un récipient interne définissant
l'espace intérieur pouvant être réfrigéré, un vantail de porte (2) pour l'ouverture
et la fermeture de l'espace intérieur pouvant être réfrigéré présentant un côté intérieur
tourné vers l'espace intérieur pouvant être réfrigéré et un côté extérieur (7) tournant
le dos à l'espace intérieur pouvant être réfrigéré, entre lesquels se trouve de la
mousse isolante (11), et une poignée encastrée (4) située dans le côté extérieur (7)
du vantail de porte (2), laquelle comprend une poignée (13) formant une contre-dépouille
(16) par rapport au côté extérieur (7) du vantail de porte (2), et un éclairage avec
au moins un moyen d'éclairage réalisé en particulier sous forme de DEL (21), prévu
pour éclairer la poignée encastrée (4), caractérisé par un dispositif réfrigérant destiné à la réfrigération de l'espace intérieur pouvant
être réfrigéré et un dispositif de commande électronique contenant un équipement électronique
(20), prévu pour commander le dispositif de réfrigération lors du fonctionnement de
l'appareil frigorifique ménager de telle sorte que l'espace intérieur pouvant être
réfrigéré présente au moins approximativement une température théorique, au moins
une bonne partie de l'équipement électronique (20) et le au moins un moyen d'éclairage
(21) formant un module commun (22) disposé à l'intérieur du vantail de porte (2) à
côté de la contre-dépouille (16) de sorte qu'au moins un moyen d'éclairage (21) parvienne
à rayonner sa lumière de la contre-dépouille (16) dans la poignée encastrée (4).
2. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que le module commun (22) présente un circuit imprimé sur lequel le au moins un moyen
d'éclairage ainsi que les éléments électriques et électroniques de l'équipement électronique
(20) sont fixés.
3. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par une cavité (17) disposée à côté de la contre-dépouille (16) de la poignée encastrée
(4) dans laquelle le module commun (22) est fixé, cette contre-dépouille (16) comprenant
une paroi (17d) séparant la cavité (17) et la poignée encastrée (4) avec au moins
un orifice (17e), à travers lequel la lumière du au moins un moyen d'éclairage parvient
à rayonner pour éclairer la poignée encastrée (4).
4. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'éclairage présente un guide de lumière (23) optiquement couplé au au moins un moyen
d'éclairage, lequel guide est optiquement couplé au au moins un orifice (17e).
5. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 4, caractérisé en ce que le guide de lumière (23) enferme le au moins un orifice (17e), l'enferme en particulier complètement et/ou en ce que le guide de lumière (23) fait partie du module (22).
6. Appareil frigorifique ménager selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la poignée encastrée (4) présente un évidement (12) qui n'est que partiellement recouvert
par la poignée (13) formant la contre-dépouille (16).
7. Appareil frigorifique ménager selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le vantail de porte (2) peut pivoter par rapport à un axe vertical, et en particulier
en ce que l'appareil électroménager (1) présente un autre vantail de porte (3) disposé à côté
du vantail de porte (2), qui peut pivoter par rapport à un axe vertical, qui présente
un côté intérieur et un côté extérieur et comprend une autre poignée encastrée (5)
disposée dans le côté extérieur de l'autre vantail de porte (3), laquelle poignée encastrée comprend une poignée formant une contre-dépouille par rapport au côté extérieur de
l'autre vantail de porte (3).
8. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 7, caractérisé en ce que la poignée encastrée (4) du vantail de porte (2) est située dans la zone du côté
(8) latéral du vantail de porte (2) qui est tourné vers l'autre vantail de porte (3),
l'autre poignée encastrée (5) de l'autre vantail de porte (3) est située dans la zone
du côté latéral de l'autre vantail de porte (3) et les deux poignées encastrées (4,
5) se trouvent à même hauteur de sorte que l'éclairage peut également éclairer l'autre
poignée encastrée (5).
9. Appareil frigorifique ménager selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'à côté de la contre-dépouille (16) de la poignée encastrée (4) se trouve une cavité
(17) dans laquelle le module (22) est fixé, cette contre-dépouille (16) comprenant
une paroi (17d) séparant la cavité (17) et la poignée encastrée (4), pourvue d'au
moins un orifice (17e) à travers lequel la lumière du au moins un moyen d'éclairage
parvient à rayonner pour l'éclairage de la poignée encastrée (4), ce côté extérieur
(7) du vantail de porte (2) présentant une enveloppe extérieure (9) adhérant à la
mousse isolante (11) et comprenant un creux dans lequel une niche formant la cavité
(17) avec un coffret ouvert fabriqué monobloc dans le sens du côté extérieur (7) est
disposé destiné au module (22) dans la mousse isolante (11), lequel coffret est recouvert vers l'extérieur au moyen d'un recouvrement (19).
10. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 9, caractérisé en ce que la poignée encastrée (4) présente un évidement (12) dont les parois (12a, 12b) sont
formées sur le coffret ouvert destiné au module (22), et qui n'est que partiellement
recouvert par la poignée (13) formant la contre-dépouille (16).